EG-Konformitätserklärung gemäß Anhang II, Nr. 1 A der Maschinenrichtlinie 2006 / 42 / EG, geändert durch 2009 / 127 / EG Hiermit erklärt die Firma WIWA Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG 35633 Lahnau Gewerbestraße 1–3 Deutschland dass die Maschine des Typs FLEXIMIX GX PFP mit der Serien-Nr.
2.1 Zeichenerklärung Sicherheitshinweise warnen vor potenziellen Unfallgefahren und benennen die zur Unfallverhütung erforderlichen Maßnahmen. In den Betriebsanleitungen von WIWA sind Sicherheitshinweise besonders hervorgehoben und wie folgt gekenn- zeichnet: GEFAHR Kennzeichnet Unfallgefahren, bei denen ein Nichtbeachten des Sicherheitshin- weises mit großer Wahrscheinlichkeit schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur...
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Sicherheit Beispiele: Allgemeine Unfallgefahr Explosionsgefahr durch explosionsfähige Atmosphäre Explosionsgefahr durch explosionsfähige Stoffe Unfallgefahr durch elektrische Spannung bzw. elektrostatische Aufladung Warnung vor Quetschungen Warnung vor ätzenden Stoffen Verletzungsgefahr durch rotierende Maschinenteile Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen Erfrierungsgefahr durch kalte Oberflächen Sicherheitsgebote weisen in erster Linie auf die zu tragende persönliche Schutz- ausrüstung hin.
Sicherheit Atemschutz benutzen Kennzeichnet das Gebot, einen Atemschutz zu tragen, um Schädigungen der Atemwege durch Gase, Dämpfe oder Stäube zu vermeiden. Schutzhandschuhe tragen Kennzeichnet das Gebot, Schutzhandschuhe zu tragen, um Verletzungen durch aggressive Chemikalien, Brandverletzungen bei der Verarbeitung von erhitzten Materialien oder Erfrierungen durch den Kontakt mit sehr kalten Oberflächen zu vermeiden.
Sicherheit Beachten und befolgen Sie stets alle Hinweise in dieser Betriebsanleitung und in den separaten Betriebsanleitungen einzelner Maschinenteile bzw. des optionalen Zubehörs. 2.2.1 Betriebsdruck WARNUNG Bauteile, die nicht auf den maximal zulässigen Betriebsdruck ausgelegt sind, können zerbersten und schwere Verletzungen verursachen. Die vorgegebenen maximalen Betriebsdrücke sind grundsätzlich für alle Bauteile einzuhalten.
Sicherheit 2.2.3 Risiken durch Rammen WARNUNG Während der Hubbewegung von Rammen kann es an den beweglichen Bauteilen zu Quetschungen der Finger, Hände oder anderer Körperteile kommen. Fassen Sie nicht zwischen Folgeplatte/Folgedeckel und Materialbehälter, Traverse und Zylinderdeckel der Pneumatikzylinder oder Klemmstück und Zylinderdeckel der Pneumatikzylinder.
Sicherheit WARNUNG Das Überschreiten des zulässigen Hubgewichts kann zu Beschädigung der Maschine führen und nachfolgend Personen- und Sachschäden verursachen. Das Gesamtgewicht der Anbaugeräte darf das maximal zulässige Hubgewicht der Ramme nicht überschreiten! Genaue Angaben zum Hubgewicht finden Sie auf dem Typenschild der Ramme. 2.2.4 Risiken durch Rührwerke WARNUNG Ein rotierendes Rührwerk kann Verletzungen verursachen.
Spritzen Sie niemals Lösungsmittel oder lösungsmittelhaltige Materialien in Enghalskannen oder Fässer mit Spundöffnung! Verwenden Sie nur elektrisch leitfähige Materialschläuche. Alle originalen Materialschläuche von WIWA sind leitend und auf unsere Geräte abgestimmt. Verwenden Sie nur elektrisch leitfähige Zubehöre/Zubehörteile. WARNUNG Verschmutzte Maschinen können sich elektrostatisch aufladen. Statische Entla- dungen können Feuer und Explosion zur Folge haben.
Sicherheit 2.2.8 Explosionsschutz In den Anleitungen von WIWA werden folgende Kurzbezeichnungen verwendet: Ex-Schutz: Explosionsschutz Ex-Bereich: explosionsgefährdeter bzw. nicht explosionsgeschützter Bereich Non-Ex-Bereich: nicht explosionsgefährdeter bzw. explosionsgeschützter Be- reich Ex-Zone: Explosionsschutz-Zone ATEX-Kenntnisse: Kenntnisse zum Explosionsschutz Maschinen und Zubehöre, die nicht explosionsgeschützt sind, dürfen nicht in Betriebsstätten eingesetzt werden, die unter die Explosionsschutz-Verordnung...
Sicherheit 2.2.9 Gesundheitsrisiken VORSICHT Je nachdem, welche Materialien verarbeitet werden, können Lösungsmittel- dämpfe entstehen, die zu Gesundheits- und Objektschäden führen können. Sorgen Sie für eine ausreichende Be- und Entlüftung des Arbeitsplatzes. Sorgen Sie für geeigneten Atemschutz. Beachten Sie immer die Sicherheitsdatenblätter und Verarbeitungshinweise der Materialhersteller.
Sicherheit Weitere Symbolik an der Maschine entspricht der im Kapitel 2.1 auf Seite 2 beschriebenen Kennzeichnung der Sicherheitshinweise. Die Sicherheitsschilder dürfen nicht von der Maschine entfernt werden. Beschädigte und unleserliche Sicherheitsschilder müssen unverzüglich erneuert werden. Lesen und beachten Sie darüber hinaus die Sicherheitshinweise in der Betriebs- anleitung! 2.4 Sicherheitseinrichtungen WARNUNG...
Sicherheit Checkliste an der mit Druck beaufschlagten Maschine: Funktion des Sicherheitsventils in Ordnung? (Funktionstest siehe Kapitel 7.4.1 auf Seite 87) Beachten Sie für die Prüfung weiterer Sicherheitseinrichtungen die Betriebsan- leitungen des optionalen Zubehörs. 2.4.1 Not-Aus-Taster Mit dem Not-Aus-Taster lässt sich die Maschine im Notfall schnellstens abschalten.
Sicherheit Die Sicherheitsventile verhindern das Überschreiten des maximal zulässigen Lufteingangsdrucks. Wenn der Lufteingangsdruck der durch das Sicherheitsventil überwachten Ma- schinenkomponente den fest eingestellten Grenzwert überschreitet, bläst das dort eingebaute Sicherheitsventil ab. (Funktionstest siehe Kapitel 7.4.1 auf Seite 87.) WARNUNG Wenn der maximal zulässige Lufteingangsdruck überschritten wird, können Bauteile bersten.
Sicherheit 2.4.5 Erdungskabel Das Erdungskabel dient dazu, eine elektrostati- sche Aufladung der Maschine zu vermeiden. Bei der Auslieferung ist das Erdungskabel bereits an dem Erdungspunkt der Maschine angeschlossen (z. B. am Hochdruckfilter, am Gestell, an der Erdungsschiene o. ä.). Bei Verlust oder Defekt muss das Erdungska- Abb.
Sicherheit 2.5.3 Zugelassene Bediener Tätigkeit Qualifikation Einrichten und Betrieb Unterwiesener Bediener Reinigen Unterwiesener Bediener Warten Geschultes Personal Reparatur Geschultes Personal Kinder, Jugendliche unter 16 Jahren und nicht unterwiesene Personen dürfen diese Maschine nicht bedienen. 2.5.4 Persönliche Schutzausrüstung Schutzkleidung tragen Tragen Sie immer die für Ihre Arbeitsumgebung vorgeschriebene Schutzkleidung (z.
2.6.1 Ersatzteile Bei der Wartung und Reparatur der Maschine dürfen nur Originalersatzteile von WIWA verwendet werden. Bei Verwendung von Ersatzteilen, die nicht von WIWA hergestellt bzw. geliefert wurden, entfallen jegliche Mängelansprüche und Haftung. 2.6.2 Zubehör Wenn Sie Originalzubehör von WIWA einsetzen, das für den Betriebsdruck ausgelegt ist, ist dessen Verwendbarkeit in unseren Maschinen gewährleistet.
Sicherheit 7. Entsichern Sie die Spritzpistole und ziehen Sie sie nochmals kurzzeitig ab, damit kein Materialdruck mehr ansteht. 8. Lassen Sie den Abzug der Spritzpistole los und sichern Sie die Spritzpistole. VORSICHT Es kann trotz Druckentlastung ein Restdruck in der Maschine verbleiben. Handeln Sie beim weiteren Vorgehen besonders vorsichtig.
Die technischen Daten Ihrer Maschine finden Sie in der beiliegenden Maschinen- karte oder auf dem Typenschild. 3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Die FLEXIMIX GX PFP ist bestimmt für die Verarbeitung von dämmschichtbilden- den Flammschutzmaterialien im gewerblichen und industriellen Bereich. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören darüber hinaus: die Beachtung der technischen Dokumentation und die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsrichtlinien.
Beschreibung 3.4 Komponenten der Maschinensteuerung 3.4.1 Steuerschrank Abb. 10: Steuerschrank Bezeichnung siehe auch Touchscreen des Steuermoduls Kapitel 4 auf Seite 36 Rührwerk ein Kapitel 3.5.3 auf Seite 27 Start-Taste Hupe aus Spritzbetrieb Kapitel 6.2 auf Seite 75 Zirkulationsbetrieb Kapitel 6.8.2 auf Seite 82 Stop-Taste Reset-Taste Materialdurchflusserhitzer ein...
Beschreibung 3.4.2 Druckluftregeleinheit Die Druckluftregler und Manometer sind in einer Regeleinheit zusammengefasst, die neben dem Steuerschrank montiert ist. Bezeichnung Zirkulationspumpe der Schlauchpaket- heizung Spülpumpe Dosierpumpen Druckbehälter der Komponente A Druckbehälter der Komponente B Abb. 11: Bedienelemente zur Luftdruckregelung Wassertemperatur Druckbehälter A Wassertemperatur Druckbehälter B Unterhalb der Druckluftregler für die Druckbehälter finden Sie die Anzeige für...
Beschreibung 3.4.3 Regeleinheit der Rammen Die Bedienelemente der Rammen sind in einer Regeleinheit zusammengefasst, die zwischen den beiden Rammen montiert ist. Mit den beiden Steuerhebeln können Sie die Rammen zum Positionieren bzw. Austausch der Materialbehälter manuell bewegen bzw. anhalten. Stop Down Abb.
Beschreibung 3.4.4 Regeleinheit der Zuführpumpen Zwischen den beiden Rammen ist die Regeleinheit der Zuführpumpen montiert. Sie enthält die Abschaltventile, die von der Füllstandsüberwachung in den Druck- behältern gesteuert werden. Wenn in einem der Druckbehälter der Füllstand auf die Mindestmenge gesun- ken ist, wird das Abschaltventil dieser Komponente automatisch geöffnet.
Beschreibung Komponente A Komponente B Ramme mit Ramme mit Zuführpumpe Zuführpumpen Druckbehälter Druckbehälter Dosierpumpe Dosierpumpe Materialdurch- Materialdurch- Dosiereinheit flusserhitzer flusserhitzer Mischeinheit Statikmischer Spritzpistole 3.5.2 Rammen mit Zuführpumpen Die Zuführpumpen fördern das zu verarbeitende Material aus den Materialbehäl- tern in die Druckbehälter. Die Rammen unterstützen die Zuführpumpen bei der Materialförderung.
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Beschreibung Bezeichnung Regeleinheit der Zuführpumpen (Kapitel 3.4.4) Druckluftabsperrhahn der Zuführpumpe Absperrhahn der Behälterbelüftung Zuführpumpe Materialauslass Regeleinheit der Rammen (Kapitel 3.4.3) Entlüftungskugelhahn Belüftungsventil Folgeplatte Ramme Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
Beschreibung 3.5.3 Druckbehälter mit Rührwerken Abb. 14: Druckbehälter Bezeichnung Sicherheitsventil (8 bar) Füllstandssensor Druckentlastungsventil mit Absperrhahn Druckluftanschluss mit Absperrhahn Sicherheitsventil (6 bar) Motor des Rührwerks Sichtloch mit Verschluss VORSICHT Öffnen Sie den Verschluss des Sichtlochs nur bei druckentlastetem Behälter! Reduzieren Sie vor dem Öffnen den Füllstand, da sich das Material ausdehnt! Die Druckbehälter sind doppelwandig.
Unterseite des Ölbehälters abgelassen werden und kann wiederverwendet werden. 3.5.4 Dosierpumpe Die FLEXIMIX GX PFP ist mit jeweils einer Dosierpumpe für die Komponenten A und B ausgestattet. Die Dosierpumpen fördern die beiden Komponenten des Verarbeitungsmaterials in der richtigen Dosierung aus den Druckbehältern durch die Materialdurchflusserhit- zer zu den Dosierventilen und von dort je nach Stellung der Rücklaufkugelhähne...
Beschreibung Jede Dosierpumpe besteht im We- sentlichen aus dem Luftmotor und der Materialpumpe. Der Drehgeber setzt die Hubbewe- gung der Dosierpumpe in elektrische Impulse um und sendet diese als Ba- sis für die Volumenmessung an die Maschinensteuerung. Bezeichnung Luftmotor Druckluftabsperrhahn Wartungseinheit Druckluftanschluss Materialpumpe...
Beschreibung Beachten und befolgen Sie die separate Betriebsanleitung für Materialerhitzer. 3.5.6 Dosiereinheit An der Dosiereinheit wird das Schlauchpaket angeschlossen, das als Material- verbindung zur externen Mischeinheit dient. Hier befinden sich auch die Hebel zum Öffnen und Schließen der Rücklaufkugelhähne und der Materialausgän- ge zum Schlauchpaket sowie die Absperrhähne für den Vor- und Rücklauf der Schlauchpaketheizung.
Beschreibung 3.5.7 Mischeinheit Die externe Mischeinheit ist über ein Schlauchpaket mit der Dosiereinheit am Gestell der Maschine verbunden. Das Material fließt unvermischt bis zur Misch- einheit. An der externen Mischeinheit befinden sich fünf Hebel, mit denen Sie die Kugel- hähne der Mischeinheit schalten können: Funktion Spritzen Spülen...
Beschreibung Spülen Öffnen und schließen Sie die Spülventile mehrmals wechselseitig während des Spülens, damit sichergestellt ist, dass jede Komponente separat durchgespült wird. Spülen Sie zuletzt mit beiden Kugelhähnen gleichzeitig. Sie können die Lebensdauer der Kugelhähne verlängern, wenn Sie die Hebel nicht unter hohem Druck schalten und immer bis zum Anschlag in die gewünschte Position stellen.
Beschreibung 3.6.1 Spülpumpe Die Spülpumpe fördert im Spülbetrieb das Spülmittel aus dem Spülmittelbehälter über das Schlauchpaket und die Mischeinheit zur Spritzpistole. Die Druckluftzufuhr wird an der Druckluftregel- einheit eingestellt. Beschreibung Hubsensor (optional) Sicherheitsventil Druckluftanschluss Luftmotor Materialausgang Materialpumpe Materialansaugung Abb. 26: Spülpumpe 3.6.2 Spülmitteltank Der Spülmitteltank kann direkt an eine Wasserversorgung angeschlossen werden.
Beschreibung Beachten Sie im Betrieb und bei der Wartung des Rohrheizkörpers folgende Hinweise: Im Betrieb müssen der Rohrheizkörper und das Fühlerschutzrohr allseitig aus- reichend von Wasser umgeben sein. Die thermisch bedingte Wasserströmung darf nicht behindert werden. Die Umgebungstemperatur am Gehäuse darf 80 °C nicht überschreiten. Vor sämtlichen Arbeiten am Gerät ist der Rohrheizkörper spannungsfrei zu schalten.
Beschreibung 3.7.2 Zirkulationspumpe Die Zirkulationspumpe wälzt das erhitzte Wasser im Zirkula- tionskreislauf um. Sie ist an der zentralen Druckluftversor- gung angeschlossen. Ihre Laufgeschwindigkeit wird an der Druckluftregeleinheit (Kapitel 3.4.2 auf Seite 22) eingestellt. Abb. 28: Zirkulations- pumpe der Wasserhei- zung Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
Steuermodul 4 Steuermodul Nach dem Einschalten der Maschine zeigt der Touchscreen des Steuermoduls zunächst das Startbild. Nach wenigen Sekunden schaltet er automatisch weiter zur Übersicht. Die Übersicht ist die Basisanzeige der Steuerung. Abb. 29: Startbild Abb. 30: Übersicht Bedienen Sie den Touchscreen nur mit Ihren Fingern oder mit einem geeigneten Bedienstift! Andere Gegenstände (z.
Steuermodul 4.1.1 Statusanzeige Durch die Statusanzeige signalisiert die Steuerung bestimmte Betriebszustände. Dabei können folgende Symbole vorkommen: Es liegt eine Störung (Alarm) vor. Die Maschine ist gespült. Die Topfzeit ist abgelaufen. Ein Materialbehälter ist bis zur Mindestmenge entleert. Sollten mehrere dieser Betriebszustände gleichzeitig vorliegen (z. B. „Störung“ und „Topfzeit abgelaufen“), so werden die entsprechenden Statusanzeigen ab- wechselnd blinkend angezeigt.
Steuermodul Stop 4.1.3 Navigation Die einzelnen Menüfenster lassen sich über die entsprechenden Schaltflächen in der Übersicht, im Hauptmenü oder im Setup-Menü auswählen. Darüber hinaus stehen für die Navigation in der Menüstruktur folgende Standardfunktionen zur Verfügung: Home: zur Basisanzeige (Übersicht) zurückkehren Ebene höher: zur nächsthöheren Menüebene wechseln Weiter: auf der gleichen Menüebene vorwärts blättern Zurück: auf der gleichen Menüebene rückwärts blättern...
Steuermodul 4.1.5 Schaltflächen Alle Funktionen der Steuerung lassen sich am Touchscreen über Schaltflächen anwählen. Bedienen Sie den Touchscreen nur mit Ihren Fingern oder mit einem geeigneten Bedienstift! Andere Gegenstände (z. B. Schraubendreher) beschädigen den Touchscreen. Die Schaltflächen der Steuerung sind durch folgende Symbole gekennzeichnet: Symbol Bedeutung Alarm...
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Steuermodul Symbol Bedeutung Sprachauswahl Mischungsverhaeltnis Info Kontrollmessung Rezepte Service Setup Spülprogramm Ventilverwaltung Zähler Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
Steuermodul 4.2 Menüstruktur Die Steuerung gliedert sich in zwei Bereiche: 1. den allgemeinen Betriebsbereich, zugänglich über das Übersichtsmenü und 2. den passwortgeschützten Einstellungsbereich, zugänglich über das Hauptmenü. Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
Steuermodul 4.3 Betriebsbereich Alle Betriebsfunktionen lassen sich mit den Schaltflächen der Übersicht und des Hauptmenüs sowie mit den Tasten am Steuerschrank ausführen. 4.3.1 Übersicht Abb. 33: Übersicht Bezeichnung Anzeige des Mischungsverhältnisses Anzeige des anstehenden Materialdruckes Anzeige der Materialtemperatur Anzeige der verbleibenden Topfzeit Anzeige der Füllmenge im Materialbehälter Komponente A Anzeige der Füllmenge im Materialbehälter Komponente B Fortschrittsanzeige für das Füllen des Spritzschlauchs nach dem Start...
Steuermodul 4.3.2 Hauptmenü Bezeichnung Aktuellen Alarm anzeigen (wenn vorhanden) Zeitschaltuhr Kontrollmessung Information zum Mischungs- verhältnis und zum Volumen Sprachauswahl Alarmhistorie anzeigen Rezeptauswahl Einstellungsbereich (nur mit Passwort) Tages-, Gesamt- und Char- Abb. 34: Hauptmenü genzähler Info (Softwareversionen des Displays und der Steuerung) 4.3.3 Alarme Sollten im Betrieb bestimmte Fehlfunktio- nen auftreten, wird ein entsprechender...
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Steuermodul das Mischungsverhältnis zu überprüfen oder die Dosierpumpen und Dosierventile auf korrekte Funktion zu überprüfen. Um eine Kontrollmessung durchführen zu können, muss die Maschine mit Ver- arbeitungsmaterial befüllt und entlüftet sein. 1. Stellen Sie sicher, dass Sie eine ausreichende Menge Messbecher zur Verfügung haben, der Druckluftregler der Dosierpumpen vollständig zurückgeregelt ist, die Rücklaufkugelhähne geschlossen sind und die Druckluftabsperrhähne an den Dosierpumpen, die im aktuellen Rezept...
Steuermodul 9. Prüfen Sie, ob die angezeigten Werte für Volumen/Gewicht mit den tatsäch- lichen Abfüllmengen übereinstim- men, ob die Abfüllmengen der beiden Komponenten mit dem im Rezept vorgegebenen Mischungsverhält- Abb. 38: Anzeige während der Kontrollmessung nis übereinstimmen. Sollte das nicht der Fall sein, müssen die Dosierpumpen der im aktuellen Rezept verwendeten Komponenten ausgelitert werden (siehe Kapitel 4.4.2 auf Seite 54).
Steuermodul 4.3.6 Sprachauswahl In der Sprachauswahl können Sie die Menüsprache der Steuerung einstel- len. Um die Sprachauswahl zu öffnen, drücken Sie im Hauptmenü die links dargestellte Schaltfläche. In der Sprachauswahl sind die zur Ver- fügung stehenden Menüsprachen auf- gelistet. In der Liste können Sie mit den Pfeiltasten nach oben oder unten scrol- len.
Steuermodul Die Tages- und Chargenzähler lassen sich mit den Reset-Schaltflächen auf „0“ zurücksetzen. Dadurch können Sie einzelne Jobs voneinander trennen. Die Gesamtzähler erfassen die Verbräu- che der Ventile seit der Inbetriebnahme. Die Anzeigen dieser Zähler sind auf je- weils 2 Spalten verteilt. Wenn der Wert in der zweiten Spalte 100000 erreicht, so Abb.
Zur Eingabe drücken Sie das entsprechende Eingabefeld und aktivieren Sie mit dem Button „Aktiv/Inaktiv“ die Uhr. 4.3.11 Datalogger (optional) Mit dem WIWA-Datalogger können die Betriebsdaten der Maschine job- und nutzerbezogen protokolliert werden. Um das Menüfenster für die Protokollierung der Betriebsdaten zu öffnen, drücken Sie im Übersichtsmenü...
Steuermodul Um das Menüfenster für die Protokollierung der Lösemittel (VOC) zu öffnen, drücken Sie im Übersichtsmenü die links dargestellte Schaltfläche. 4.3.12 Diagramm In dieser Übersicht werden die aktuellen Betriebstemperaturen der einzelnen Maschinen-Komponenten sowie der aktuelle Betriebsdruck der Komponente A und B angezeigt. Um das Diagramm-Menüfenster zu öffnen, drücken Sie im Übersichtsmenü...
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Steuermodul Beschreibung Menüfenster 1 Menüfenster 2 Soll-Temperatur des Spülwassers Soll-Temperatur des Materials in den Behältern und Steuerung des Rührwerks Soll-Temperatur des Materials in den Dosierpum- Betriebsart der Dosierpumpen Ventil der Was- serheizung Ventil der Dosier- pumpen Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
Bitte beachten Sie, dass dieses Menü passwortgeschützt und damit nur für autorisierte Personen zugänglich ist. Die zuständigen Personen sind im Besitz des Passworts. Im Verlustfall kontaktieren Sie bitte WIWA. Um das Einstellungsmenü zu öffnen, drücken Sie im Hauptmenü die links dargestellte Schaltfläche.
Steuermodul 4.4.1 Keypads Im Unterschied zum Betriebsbereich gibt es in den Menüfenstern des Einstel- lungsbereichs neben den Anzeige- und Auswahlfeldern auch Eingabefelder. Eingabefelder sind bis auf wenige Aus- nahmen gelb unterlegt. Wenn Sie Einga- ben vornehmen möchten, drücken Sie auf das betreffende Eingabefeld. Dar- aufhin wird abhängig vom Eingabefeld das dazu passende Keypad (Tastenfeld) eingeblendet.
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Steuermodul Führen Sie die nachfolgenden Arbeitsschritte getrennt für jede Komponente aus. 4. Wählen Sie im eingeblendeten Menü- fenster die Komponente aus, die Sie auslitern möchten: Abb. 51: Komponentenauswahl 5. Füllen Sie nach Aufforderung der Steuerung eine bestimmte Materi- almenge über die Ausliterventile in einen Messbecher ab (in der Regel 1000 ccm / 1 kg) und quittieren Sie diesen Arbeitschritt mit ⇒.
Arbeitsschritten einrichten, die automatisch ab- gearbeitet werden. Diese Funktion setzt Automatik-Spülventile voraus. Sie kann also nur dann genutzt werden, wenn die FLEXIMIX GX PFP mit einer Automatik- Mischeinheit ausgestattet ist. Bei einer manuellen Mischeinheit müssen Sie den Spülprozess manuell über die Spülventile steuern.
Steuermodul Um das Menüfenster für die Ventil- verwaltung zu öffnen, drücken Sie im Einstellungsmenü die links dargestellte Schaltfläche. In der Ventilverwaltung werden die Da- ten der in der Maschine eingesetzten Ventil-/Pumpenkombinationen erfasst. Eine Ventil-/Pumpenkombination be- steht aus einem Dosierventil und der Dosierpumpe.
Steuermodul 4.4.6 Service Der Zugriff auf den Service-Bereich ist nur WIWA-Technikern vorbehalten. 4.4.7 Ventil-Handsteuerung Um das Menüfenster für die Ventil-Handsteuerung zu öffnen, drücken Sie im Ein- stellungsmenü die links dargestellte Schaltfläche. Zunächst muss der Hauptdruck aktiviert werden. Drücken Sie hierzu die entsprechende Schaltfläche.
Steuermodul Zur Einrichtung des Rezepts geben Sie folgende Daten ein: Mischung A : B: Mischungsverhältnis zwischen den Komponenten A und B in der Einheit, mit welcher ausgeli- tert wurde. Sollte das Mischungsver- hältnis nach Gewicht definiert sein, müssen Sie die Gewichtsangaben in Volumen umrechnen oder mit dem Materialhersteller Rücksprache hal- Abb.
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Steuermodul Volumen Spritzschlauch: Das Volumen des von Ihnen verwende- ten Spritzschlauchs. Die Formel zur Berechnung des Schlauchvolu- mens und eine Tabelle der Volumen gängiger Schläuche finden Sie im Kapitel 9.3.3 auf Seite 103. Abb. 60: Füllparameter Solange nach dem Start des Spritzbetriebs nicht die entsprechende Menge Material das Automatikventil verlassen hat, wird die Betriebsart „Füllen“...
Die Maschine hat das Werk in einwandfreiem Zustand verlassen und wurde für den Transport fachgerecht verpackt. Prüfen Sie die Maschine bei der Annahme auf Transportschäden und Vollständig- keit. 5.1 Transport Abb. 61: Transporteinrichtungen der FLEXIMIX GX PFP Bezeichnung Schäkel mit Schraubbolzen Deichsel (optional) Gabelstapleraufnahmen Räder (optional)
Transport, Aufstellung und Montage Beachten Sie beim Transport der Maschine folgende Hinweise: Achten Sie beim Verladen der Maschine auf ausreichende Tragkraft der Hebe- zeuge und Lastaufnahmeeinrichtungen. Die Maße und das Gewicht der Ma- schine finden Sie auf der Maschinenkarte und dem Typenschild. Beim Einsatz eines Kranes darf die Maschine nur an den Schäkeln angehoben werden.
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Transport, Aufstellung und Montage Umgebungstemperatur: minimal: 0 °C bzw. 32 °F maximal: 40 °C bzw. 104 °F WARNUNG Wenn die Maschine bei Gewitter im Außenbereich eingesetzt wird, kann bei Blitz- schlag eine lebensgefährliche Situation für das Bedienungspersonal entstehen! Betreiben Sie eine Maschine im Außenbereich nie bei Gewitter! Der Betreiber muss dafür sorgen, dass die Maschine mit geeigneten Blitz- schutzeinrichtungen ausgestattet wird.
Transport, Aufstellung und Montage 5.3 Montage WARNUNG Wenn nicht dazu ausgebildete Personen Montagearbeiten durchführen, gefähr- den sie sich, andere Personen und die Betriebssicherheit der Maschine. Elektrobauteile dürfen nur von Fachpersonal mit elektrotechnischer Ausbil- dung montiert werden – alle anderen Bauteile wie z. B. Spritzschlauch und Spritzpistole nur von dafür geschultem Personal.
Transport, Aufstellung und Montage Wenn das Schlauchpaket zu eng gebogen wird, können die Schläuche im Schlauchpaket abknicken. Der minimale Biegeradius von 50 cm (20 ”) darf nicht unterschritten werden! Die Anschlüsse an der Dosiereinheit sind in Abb. 19 auf Seite 30 dargestellt. Bezeichnung Entlastungs-/Ausliterhahn B Wasserheizung...
Transport, Aufstellung und Montage Schließen Sie an die externe Mischein- heit zuerst den Verbindungsschlauch, dann den Statikmischer und an diesen den Spritzschlauch mit der Spritzpisto- le an. Für den Anschluss der Spritzpistole an den Spritzschlauch beachten und befolgen Sie bitte die Betriebsanlei- tung der verwendeten Spritzpistole.
Transport, Aufstellung und Montage 5.3.4 Druckluftzufuhr anschließen VORSICHT Auf Laufflächen verlegte Leitungen sind eine Stolper- und damit Verletzungsge- fahr für das Bedienungspersonal. Verlegen Sie die Druckluftleitung so, dass keine Stolpergefahr für das Bedie- nungspersonal entsteht. Damit die benötigte Luftmenge gewährleistet ist, muss die Kompressorleistung auf den Luftbedarf der Maschine abgestimmt sein und der Durchmesser der Luftzufuhrschläuche muss den Anschlüssen entsprechen.
Transport, Aufstellung und Montage 5.3.5 Stromversorgung anschließen WARNUNG Wenn nicht dazu ausgebildete Personen Arbeiten an der Elektroinstallation durchführen, gefährden sie sich, andere Personen und die Betriebssicherheit der Maschine. Die Maschine darf nur von Fachpersonal mit elektrotechnischer Ausbildung an die Spannungsversorgung angeschlossen werden. Die Stromanschlussdaten der Maschine finden Sie auf dem Typenschild seitlich am Steuerschrank.
Betrieb 6 Betrieb Nehmen Sie die Maschine nur in Betrieb, wenn Sie mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung ausgestattet sind. Details dazu finden Sie im Kapitel 2.5.4 auf Seite 15. Die Maschine muss ordnungsgemäß aufgestellt und vollständig montiert sein. Den Lufteingangsdruck entnehmen Sie bitte den Angaben auf dem Typenschild (Kapitel 9.3 auf Seite 101).
Betrieb 6.1.1 Maschine einschalten 1. Stellen Sie sicher, dass alle Druckluftabsperrhähne geschlossen und alle Druckluftregler vollständig zurückgeregelt sind. 2. Schalten Sie die Maschine mit dem Hauptschalter am Steuerschrank ein. Abb. 65: Maschine einschal- Nach dem Einschalten der Steuerung zeigt der Touchscreen zunächst das Start- bild (siehe Abb.
29), Rohrheizkörper im Spülmittel-Behälter. Die Schlauchpaketheizung wird aus dem Druckbehälter A gespeist (siehe Kapi- tel 3.7.1 auf Seite 34). Von WIWA ist ein Umbausatz erhältlich, um sie mit Wasser aus dem Spülkreislauf zu betreiben. Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
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Betrieb VORSICHT Die Erwärmung von Lösungsmitteln kann zu einer Explosion führen. Schwere Körperverletzungen und Sachschäden können die Folge sein. Schalten Sie den Heizkörper im Spülmittelbehälter aus, wenn Sie nicht mit Wasser spülen! Schalten Sie die Heizsysteme erst ein, wenn das Lösungsmittel restlos aus der Anlage herausgepumpt wurde.
Betrieb 6. Regeln Sie den Druckluftregler der Dosierpumpen so ein, dass die Dosierpum- pen langsam laufen. 7. Schalten Sie die Rührwerke ein. Lassen Sie das Material in der Maschine zirkulieren, um es gleichmäßig zu erwärmen. 8. Schalten Sie am Steuerschrank die Heizung ein. 9.
Betrieb Daraufhin wird das Verarbeitungsmaterial in den Druckbehälter der Komponente B gepumpt. Um den Druckbehälter vollständig mit Material zu befüllen, benötigen Sie mehrere Eimer der Komponente B. Deshalb müssen Sie den zuvor geschilderten Vorgang mehrfach wiederholen. Erst wenn die Füllstandüberwachung automatisch die Zuführpumpe abschaltet, ist der Druckbehälter vollständig mit Material befüllt.
Betrieb 6.1.8 Kontrollmessung durchführen Zum Abschluss der Inbetriebnahme führen Sie eine Kontrollmessung durch, um das Mischungsverhältnis zwischen den Komponenten A und B sowie die korrekte Funktion der Dosierpumpe zu überprüfen. Um eine Kontrollmessung durchführen zu können, muss die Maschine mit Ver- arbeitungsmaterial befüllt, beheizt und entlüftet sein.
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Betrieb Der optimale Spritzdruck ist erreicht, wenn sich ein gleichmäßiger Materialauf- trag mit auslaufenden Randzonen zeigt. Betreiben Sie die Maschine nur mit so viel Druck wie notwendig ist, um beim empfohle- nen Spritzabstand von ca. 30–40 cm (12” –16”) eine gute Zerstäubung zu erreichen. Zu hoher Spritzdruck führt zu erhöhtem Materi- alverbrauch und Farbnebel.
Betrieb 6.2.2 Tipps für gute Beschichtungen Halten Sie die Spritzpistole im rechten Winkel (90°) zu der zu be- schichtenden Fläche. Sobald Sie Abb. 69: Spritzwinkel die Spritzpistole in einem anderen Winkel halten, wird die Beschichtung ungleichmäßig und fleckig gleichmäßige Schichtdicke Achten Sie auf eine gleichmäßige Geschwindigkeit der Bewegung und führen Sie die Spritzpistole...
Betrieb 6.2.3 Materialbehälter wechseln 1. Stellen Sie den Steuerhebel der betreffenden Ramme auf „Stop“. 2. Schließen Sie den Druckluftabsperrhahn der Zuführpumpe. 3. Öffnen Sie den Absperrhahn der Behälterbelüftung. 4. Stellen Sie den Steuerhebel der Ramme auf „Auf“. 5. Schließen Sie den Absperrhahn der Behälterbelüftung, sobald die Dichtlippe der Folgeplatte den Behälterrand erreicht.
Betrieb Der Bereich von der Mischeinheit bis zur Spritzpistole ist nun gereinigt. Das im Bereich vom Materialeingang bis zur Mischeinheit befindliche Material kann in der Maschine bleiben, da es hier zu keiner Vermischung kommt. 6.4 Statikmischer reinigen Zur täglichen Wartung gehört die manuelle Reinigung des Statikmischers. Diese wird vorzugsweise nach dem in Kapitel 6.3 beschriebenen Spülvorgang durchge- führt.
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Betrieb Stehen die Steuerhebel beider Rammen auf „Stop“? 1. Regeln Sie an den Druckluftreglern beider Rammen einen Druck von 1,5–2 bar ein. 2. Stellen Sie den Steuerhebel an der Ramme der Komponente B auf „Auf“. 3. Stellen Sie den Steuerhebel an der Ramme der Komponente B auf „Stop“, sobald unter der Folgeplatte genügend Freiraum zur Positionierung des Spül- mittelbehälters ist.
Die Maschine wurde speziell für Ihren Anwendungsfall zusammengestellt. Die Verträglichkeit der verwendeten Werkstoffe mit anderen Materialien muss im Einzelfall überprüft werden. Gerne ist Ihnen WIWA behilflich, um die Eignung Ihrer Maschine für ein anderes Material festzustellen. 1. Spülen Sie die Maschine (siehe Kapitel 6.3 auf Seite 78).
Betrieb 6.7 Druckentlastung 1. Drehen Sie den Hauptschalter am Steuerschrank auf „0“, um die Maschine von der Strom- und Druckluftversorgung zu trennen. 2. Stellen Sie die Kugelhähne an der externen Mischeinheit auf „Zirkulieren“. 3. Öffnen Sie die Spülkugelhähne. 4. Ziehen Sie die Spritzpistole/n nochmals kurzzeitig ab, sodass kein Material- druck mehr ansteht und die Maschine komplett druckentlastet ist.
Betrieb 6.9 Außerbetriebnahme Der Arbeitsablauf bei der Außerbetriebnahme hängt davon ab, ob Sie die Maschine nur vorübergehend oder für längere Zeit bzw. endgültig außer Betrieb nehmen wollen. 6.10 Lagerung Der Ort für die Lagerung der Maschine muss sauber, trocken, frostfrei und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.
Maschine. Wartungs- und Reparaturarbeiten an Elektrobauteilen dürfen nur von Fachper- sonal mit elektrotechnischer Ausbildung durchgeführt werden – alle anderen Wartungs- und Reparaturarbeiten nur vom WIWA-Kundendienst oder von dafür geschultem Personal. WARNUNG Bei Wartungsarbeiten können Zündquellen entstehen (z. B. durch mechanische Funken, elektrostatische Entladung usw.).
Die Ergebnisse der Prüfungen müssen schriftlich festgehalten und bis zur nächs- ten Prüfung aufbewahrt werden. Der Prüfnachweis oder eine Kopie muss am Verwendungsort der Maschine vorliegen. Lassen Sie Reparaturarbeiten nur vom WIWA-Service oder von Fachpersonal in/von autorisierten Werkstätten durchführen. 7.2 Wartungsplan Die Angaben im Wartungsplan dienen als Empfehlungen.
Wartung Zeitraum Tätigkeit zum Nachlesen einmal wöchentlich Wasserabscheider prü- Kapitel 7.3.1 auf Seite fen und reinigen Obere Packung der Zu- Kapitel 7.7.2 auf Seite führpumpen nachstellen Sichtprüfung der Kapitel 7.8 auf Seite 93 Druckluft- und Mate- rialschläuche alle 50 Betriebsstunden Trennmittel der Dosier- Kapitel 7.6 auf Seite 91 ventile auf Materialrück-...
Wartung 7.3.1 Wasserabscheider prüfen und reinigen Der Wasserabscheider filtert Feuchtigkeit und Schmutzteilchen (> 5 μm) aus der Druckluft. So wird das Eindringen von Kondenswasser in die Maschine und die statische Aufladung der Pneumatikschläuche verhindert. Das angefallene Kondenswasser wird halbautomatisch über das Ablassventil abgelassen.
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Wartung Abb. 72: Sicherheitsventil ”-Anschluss Abb. 73: Sicherheitsventil ”-Anschluss Beschreibung Sechskantmutter Rändelmutter So prüfen Sie die Funktion des Sicherheitsventils: Sicherheitsventile mit ”-Anschluss: 1. Erhöhen Sie den Lufteingangsdruck an der komplett befüllten Maschine kurz- zeitig auf ca. 10 % über dem maximal zulässigen Druck gemäß Typenschild. Das Sicherheitsventil muss abblasen! Sicherheitsventile mit ”-Anschluss:...
Wartung 7.4.2 Sicherheitsventil austauschen Beachten Sie vor dem Austausch des Sicherheitsventils: Die Maschine muss ausgeschaltet und druckentlastet sein. Die auf dem neuen Ventil vermerkten Daten müssen mit den in der Maschi- nenkarte angegebenen Daten übereinstimmen. Der angegebene Eichdruck auf dem Sicherheitsventil darf nicht höher als der zulässige Betriebsdruck der Maschine sein.
Wartung Die Dosierpumpen sind mit folgenden War- tungseinrichtungen ausgestattet: Beschreibung Um Trennmittel einzufüllen, schieben ① Sie die Klappe vor der Einfüllöffnung zur Seite und drücken mit Hilfe der Dosierflasche Trennmittel hinein. ② Bei optimaler Befüllung sollte das Trennmittel bis zur Mitte des Schaugla- ③...
Wartung Abb. 76: Zahnrad und Zahnstange Abb. 75: Schutzblech Wir empfehlen, das Schmiermittel von WIWA (Bestellnr. 0000025) zu verwenden. 7.6 Dosierventile Um Schäden an den Dosierventilen durch Materialaus- härtung zu vermeiden, sind die Dosierventile mit einer Trennmittelkammer ausgestattet, die den Pneumatik- vom Materialteil abschirmt.
Wartung 7.7.1 Trennmittelstand in den Zuführpumpen prüfen Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme den Trennmittel- stand in den Zuführpumpen und füllen Sie gegebenen- falls Trennmittel nach. 1. Druckluftabsperrhahn an der Zuführpumpe schlie- ßen. 2. Das Schutzgitter entfernen. 3. Trennmittel prüfen und ggf. nachfüllen. Bezeichnung Schutzgitter Trennmitteltasse...
Wartung zwischen Nachstelltasse und Hochdruckkopf kein Spiel ist. 7.7.4 Dichtungen der Folgeplatten austauschen Wenn die Dichtungen der Folgeplatten ver- schlissen sind, müssen Sie diese austau- schen. Die Bestellnummer der Dichtungen finden Sie in der Ersatzteilliste. 1. Lösen Sie alle Befestigungsschrau- ben, mit denen die Dichtungen und der Klemmring an der Folgeplatte befestigt sind.
Wartung 7.9 Empfohlene Betriebsmittel Verwenden Sie nur die originalen Betriebsmittel von WIWA: Betriebsmittel WIWA-Bestellnummer Trennmittel gelb, Standard (0,5 l) 0163333 Trennmittel rot, für Isocyanat (0,5 l) 0640651 Frostschutzmittel (0,5 l) 0631387 Pneumatiköl (0,5 l) 0632579 Weichmacher zum Einfüllen in die Trennmitteltassen von z. B. Dosierpumpe, Zuführpumpe und Spülpumpe sowie in Dosierventile...
Rücklaufschlauch oder Rücklauf- Rücklaufschlauch und Rück- kugelhahn verstopft. laufkugelhahn reinigen und ggf. erneuern. Luftmotor defekt. Luftmotor reparieren – ggf. WIWA-Kundendienst anfordern. Hauptventil geschlossen. Hauptventil öffnen. Druckluftventil nicht freigegeben. Druckluftventil freigeben. Bei externer Mischeinheit: Do- Dosierventil anwählen bzw. öff- sierventil nicht angewählt oder nen.
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Behebung von Betriebsstörungen Störung mögliche Ursache Behebung Dosier- oder Spülpumpe bleibt Zirkulationsbetrieb eingestellt. Auf Spritzbetrieb umstellen. bei geschlossener Spritzpistole Packung bzw. Ventil verschlis- Verschlissene Teile erneuern. nicht stehen. sen. Dosierpumpe läuft, aber der Lufteingangsdruck zu niedrig. Lufteingangsdruck am Druckluft- erforderliche Spritzdruck wird regler erhöhen bzw.
Behebung von Betriebsstörungen 8.2 Alarme Alarm mögliche Ursache Behebung Dosierfehler Das Mischungsverhältnis weicht Prüfen Sie: vom Sollwert ab (angezeigt wird Befindet sich ausreichend das tatsächliche Mischungsver- Material in den Behältern? hältnis). Ist die Mischeinheit verstopft? Schalten Sie die Maschine in den Spülbetrieb und prüfen Sie, ob beim wechselseitigen Spülen sowohl auf der Seite...
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Behebung von Betriebsstörungen Alarm mögliche Ursache Behebung Hub A/B auf zu schnell Die laut aktuellem Rezept ausge- Prüfen Sie für die betreffende wählte Dosierpumpe der Kompo- Dosierpumpe: nente A/B führt einen zu schnel- Befindet sich ausreichend len Aufwärtshub aus. Material im Behälter? Sind die Rücklauf- Kugelhähne an der Mischein- heit vollständig geschlossen?
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Behebung von Betriebsstörungen Alarm mögliche Ursache Behebung Hub A/B ab zu schnell Die laut aktuellem Rezept ausge- Prüfen Sie für die betreffende wählte Dosierpumpe der Kompo- Dosierpumpe: nente A/B führt einen zu schnel- Befindet sich ausreichend len Abwärtshub aus. Material im Behälter? Sind die Rücklauf- Kugelhähne an der Mischein- heit vollständig geschlossen?
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Behebung von Betriebsstörungen Alarm mögliche Ursache Behebung Störung Erhitzer A/B Der Leitungsschutzschalter am Elektrofachkraft über die aufge- Materialdurchflusserhitzer der tretene Störung informieren. Komponente A/B wurde ausge- löst. Not-Aus Fernbedienung Der Not-Aus-Pilztaster an der Überprüfen, warum der Taster Fernbedienung wurde betätigt. betätigt wurde.
Technische Daten 9 Technische Daten Die technischen Daten Ihrer Maschine finden Sie in der beiliegenden Maschinen- karte, auf dem Typenschild bzw. in den Dokumentationen der einzelnen Kompo- nenten. 9.1 Emissionsschalldruckpegel am Arbeitsplatz Schalldruckpegel L bei 15 DH mit 8 bar 84,5 Schallleistungspegel L 95,5...
QR-Code Der QR-Code enthält einen Link, der Sie zum Maschinensupport auf der Webseite von WIWA führt. Sie finden dort weitere Informationen für Ihre Maschine, wie z. B. Ersatzteillisten, Reparaturanleitungen usw. Den QR-Code können Sie mit Ihrem Mobilgerät (z. B. Smartphone, Tablet) abscan- nen.
Technische Daten 9.3.3 Schlauchvolumen Ein Schlauchvolumen berechnet man nach folgender Formel: ∗ ∗ = = Schlauchvolumen = Innendurchmesser des Schlauchs = Schlauchlänge Die folgende Tabelle zeigt die Volumen gängiger Schläuche: ...
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Technische Daten 6 mm 40 m 1131 ml 16 mm 40 m 8042 ml 6 mm 50 m 1414 ml 16 mm 50 m 10053 ml 8 mm 251 ml 20 mm 1571 ml 8 mm 7,5 m...
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Technische Daten Original Betriebsanleitung ✓(2024/11/28), Stand: 2024/11/25 2fm2pfp_BA_de_B0550105...
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Hauptsitz und Produktion WIWA Wilhelm Wagner GmbH & Co. KG Gewerbestraße 1–3 35633 Lahnau Deutschland Tel: +49 (0)6441 609-0 Fax: +49 (0)6441 609-2450 E-Mail: info@wiwa.de Homepage: www.wiwa.de WIWA Tochtergesellschaft USA WIWA LLC – USA, Kanada, Lateinamerika 107 N. Main St.