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AirCom R3000 Bedienungsanleitung Seite 3

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Der Druckregler / -minderer ist so in die Leitung zu installieren, dass die Durchflußrichtung der auf dem Gehäuse
geprägten / geklebten Pfeile (IN nach OUT) entspricht
Interne Filter sind lediglich zum Schutz gegen mögliche Verunreinigungen während der Installation. Es ist
empfehlenswert externe Eingangsdruckfilter zu verwenden. Alle gasförmigen Medien sollten frei sein von
Feuchtigkeit, um das Vereisen des Reglers bei hohen Durchflussraten zu verhindern.
4.3 Betrieb
Der gewünschte Ausgangsdruck wird durch Drehen der Einstellschraube (Handrad, Spindel, Sechskant) eingestellt.
Beim Drehen im Uhrzeigersinn wird der Ausgangsdruck erhöht, beim Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird der
Ausgangsdruck reduziert. Ist der Druckregler / -minderer nicht rücksteuerbar (ohne Sekundärentlüftung), muss das
Medium ausgangsseitig vom Druckregler / -minderer abfließen können, da sich sonst der Ausgangsdruck nicht
reduziert.
Druckregler der Serien 231; 232; 233; 239 und R13 sind werksseitig fest eingestellt. Hier kann der Ausgangsdruck
nicht verstellt und die Druckbereichsfeder nicht entspannt werden.
Die generelle Funktionsweise eines Druckreglers / -minderers ist in folgenden Film beschrieben!
Animationsfilm Druckregler
Feineinstellungen sollten immer in Richtung Druckerhöhung erfolgen, um den genauen Einstellpunkt zu erreichen.
Diese Druckregler / -minderer funktionieren mit allen Medien, die mit den angegebenen Werkstoffen verträglich sind.
Die Druckregler / -minderer dürfen nur innerhalb der in den technischen Daten vorgegebenen Werten
betrieben werden. Ein Betrieb ausserhalb der zulässigen Werte kann die Dichtungen überlasten und
beschädigen.
Warnung:
Bei einigen Geräten kann durch „überdrehen" der Einstellschraube (Handrad, Spindel, Sechskant) ein weit höherer
als der werksseitig angegebene maximale Hinterdruck erreicht werden. Die Nutzung eines Druckreglers / -minderers
mit einem weit höheren als dem werksseitig vorgesehenen Hinterdruck kann folgende Konsequenzen nach sich
ziehen:
Die auf einen Wert nahe der Blocklänge zusammengedrückte Stellfeder zeigt eine stark veränderte Kennlinie
mit negativer Auswirkung auf das Regelverhalten des Druckreglers / -minderers (z. B. unvollständiges
Schließen des Druckmindererhauptventils, abzulesen an einem schleichenden Nach-/Ansteigen des
Hinterdruckes).
Die Innenteile werden Belastungen jenseits ihrer konstruktiven Auslegung unterzogen und somit
möglicherweise bleibend verformt. Schäden infolge stark überhöht eingestellten Hinterdruckes sind von
jeglicher Gewährleistung ausgeschlossen.
4.4 Betriebsende
Einlass schließen.
Restliches Medium ganz verbrauchen oder vollständig ableiten.
Handrad gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Druckbereichsfeder komplett entspannt ist.
Dok-Nr.: BA-R3000
R3000
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Erstellt am 06.05.2025
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