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Wallnofer WAL04 Montageanweisung Und Bedienanleitung

Temperatur differenz controller
Inhaltsverzeichnis
Temperatur Differenz Controller WAL04
Montageanweisung und Bedienanleitung
Vor der Montage, Inbetriebnahme und Bedienung sorgfältig lesen
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Wallnofer WAL04

  • Seite 1 Temperatur Differenz Controller WAL04 Montageanweisung und Bedienanleitung Vor der Montage, Inbetriebnahme und Bedienung sorgfältig lesen...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Thermostatfühler 1 Allgemeine Hinweise Thermostatfühler 2 Symbolerklärungen Teco Veränderungen am Gerät Sparbetrieb Gewährleistung und Haftung Thermostat Freigabe Entsorgung und Schadstoffe Kühlen Tsoll Beschreibung WAL04 Hysterese Über den Regler Kühlfühler Technische Daten Zeiten Lieferumfang Rücklaufanhebung Hydraulikvarianten Rücklaufanhebung Rücklaufanhebung Tmax Installation ∆T Rücklauf Klemmplan Rücklauffühler...
  • Seite 3 VFS - Position Referenzfühler Fühlerabgleich Inbetriebnahme Werkseinstellungen Uhrzeit & Datum Starthilfefunktion Spülzeit Steigung Globalstrahlungssensor Strahlungssensor Strahlungsstärke Sperrzeit Sommerzeit Stromsparmodus Temperatureinheit Netzwerk Zugriffskontrolle Ethernet CAN-Bus ID Sensor Sendeintervall 7. Menüsperre 8. Servicewerte 9. Sprache Störungen/Wartung Zusatzinformationen Externes Relais am Signalausgang V(X) (0-10V/PWM) CAN-Bus Drain Back Appendix...
  • Seite 4: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise EU-Konformitätserklärung Durch das CE-Zeichen auf dem Gerät erklärt der Hersteller, dass der WAL04 den einschlägigen Bestimmungen: EU Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU sowie der EU Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit 2014/30/EU entspricht. Die Konformität wurde nachgewiesen und die entsprechenden Unterlagen sowie die EU-Konformitätserklärung sind beim Hersteller hinterlegt.
  • Seite 5: Veränderungen Am Gerät

    Beschreibung WAL04 Über den Regler Der Temperatur Differenz Controller WAL04 ermöglicht eine effiziente Nutzung und Funktionskontrolle Ihrer Solar- oder Heizanlage bei intuitiver Bedienbarkeit. Bei jedem Eingabeschritt sind jeder Eingabetaste passende Funktionen zugeordnet und darüber textlich erklärt. Im Menü 'Messwerte und Einstellungen' stehen neben Schlagwörtern auch Hilfetexte und Grafiken zur Verfügung.
  • Seite 6: Technische Daten

    Technische Daten Elektrische Daten: 100 - 240 VAC , 50 - 60 Hz Spannungsversorgung 0,5 W - 2,5 W / 0,5 W Leistungsaufnahme / Standby Interne Sicherung Schutzart IP40 Schutzklasse Überspannungskategorie Verschmutzungsgrad Eingänge/Ausgänge Messbereich PT1000 Sensoreingänge -40 °C ... 300 °C Grundfos Direkt Sensor oder SIKA Vor- 0°C - 100°C | 2...40 l/min Sensoreingänge...
  • Seite 7: Lieferumfang

    Lieferumfang Temperatur Differenz Controller WAL04 3 Schrauben 3,5 x 35 mm und 3 Dübel 6 mm zur Wandmontage 6 Zugentlastungsschellen mit 12 Schrauben, Ersatzsicherungen 1x T2A / 250V WAL04 Montage- und Bedienungsanleitung Optional erhältlich, abhängig von Bestellung und Ausführung: Pt1000 Temperaturfühler und Tauchhülsen CAN Bus Zubehör: Datalogger mit Ethernet Anschluss...
  • Seite 8 Solar mit Thermostat Solar mit 2 Zonenspeicher Solar mit Rücklaufanhebung Solar mit 2 Kollektoren Solar mit Bypass Solar mit Wärmetauscher Solar mit 2 Kollektoren und 2 Pumpen Solar mit 2 Speichern und Ventil Solar mit 2 Speichern und 2 Pumpen Solar mit Pool und Wärmetauscher 2 Solar mit Thermostat und Ventil Solar mit Umladung...
  • Seite 9 Solar mit Pool, Speicher und 2 x Solar Solar mit Feststoffkessel und S4 Wärmetauscher Solar mit Thermostat und Solar mit 2 Kollektoren, 2 Speichern Solar mit Thermostat und Umladung Rücklaufanhebung und 2 Ventilen Solar mit 2 Kollektoren und 2 Solar mit Pool, Speicher und Solar mit 3 Speichern und 3 Pumpen Speichern und 2 Pumpen Wärmetauscher...
  • Seite 10: Installation

    Installation Klemmplan Netzspannungen Kleinspannungen 230 VAC 50 - 60 Hz max. 12V AC Auf der Reglerplatine: VFS1 = Grundfos Direkt Sensor VFS2 = Grundfos Direkt Sensor CAN = CAN Bus Anschluss (1=high, 2=low) CAN = CAN Bus Anschluss (1=high, 2=low) Klemme: Anschluss für: Klemme:...
  • Seite 11: Klemmpläne

    Klemmpläne Bei Hocheffizienzpumpen mit 0-10V /PWM Signaleingang kann die Spannungsversorgung über ein freies Relais (Parallelbetrieb V1) erfolgen. Der Anschluss der Masse Leitung erfolgt an dem unteren grauen Klemmblock. Der Anschluss der Neutralleiter N erfolgt am Klemmblock N. Der Anschluss der Schutzleiter PE erfolgt am PE Metallklemmblock Hauptschemen für Wallnöfer Produkte: Programm 43 Solar mit Speicher Klemme:...
  • Seite 12 Weitere Schemen die im Regler hinterlegt sind: Programm 1 Solar mit Speicher Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe Solarpumpe Programm 2 Solar mit Schwimmbad Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Poolfühler Solarpumpe Solarpumpe...
  • Seite 13 Programm 4 Speicherumladung Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Speicherfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Speicherladepumpe (optional) Programm 5 Heizkreis-Rücklaufanhebung Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Rücklauffühler (NC) optional statt R3 RLA (NO) Dargestellter Ventil-Zustand: R3I bestromt, R3 stromlos Programm 6 Thermostat Klemme: Anschluss:...
  • Seite 14 Programm 7 ΔT Universal Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Quellfühler Netz Außenleiter L Zielfühler Temperaturdifferenz (optional) Programm 8 Sperrventil Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Vorlauffühler Netz Außenleiter L Speicherfühler (NC) optional statt R3 Ventil (NO Logik) Programm 9 Solar mit Wärmetauscher und Pool Klemme: Anschluss: Klemme:...
  • Seite 15 Programm 10 Solar mit Thermostat Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler unten R2 Solar- und Poolpumpe Speicherfühler oben R3| (NC) optional statt R3 Solar- und Pool- Thermostat (NO Logik) pumpe Programm 11 Solar mit 2 Zonenspeicher Klemme: Anschluss: Klemme:...
  • Seite 16 Programm 13 Solar mit Bypass Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe Vorlauffühler (NC) optional statt R3 Solarpumpe Bypass aktiv (NO) Dargestellter Ventil-Zustand: R3I bestromt, R3 stromlos Programm 14 Solar mit Wärmetauscher Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler...
  • Seite 17 Programm 16 Solar mit 2 Kollektoren und 2 Pumpen Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Pumpe (Kollektor S1) Kollektorfühler Pumpe (Kollektor S5) Pumpe (Kollektor S1) Pumpe (Kollektor S5) Programm 17 Solar mit 2 Speichern und Ventil Klemme: Anschluss: Klemme:...
  • Seite 18 Programm 19 Solar mit Umladung Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler unten Solarpumpe Speicherfühler oben Speicherladepumpe Speicher oben Solarpumpe Speicherladepumpe Programm 20 Solar mit Pool und Wärmetauscher Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Poolfühler Solarpumpe Poolvorlauffühler...
  • Seite 19 Programm 22 Solar mit Feststoffkessel Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe Feststoffkesselfühler Feststoffkessel-pumpe Solarpumpe Feststoffkessel- pumpe Programm 23 Solar mit Kollektorfeldkühlung (Überhitzung) Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe Solarpumpe Kühlung Programm 24 Solar mit Kollektor-Kühlung nach Soll-Temperatur...
  • Seite 20 Programm 25 Solar mit Speicherkühlung nach Soll-Temperatur Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler unten Solarpumpe Speicherfühler oben Kühlung Solarpumpe Kühlung Programm 26 Solar mit Wärmetauscher, 2-Zonenspeicher und Ventil Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler oben Pumpe...
  • Seite 21 Programm 28 Solar mit Pool, Speicher und Wärme- tauscher Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe Poolfühler (NC) optional statt R3 Poolvorlauffühler Umschaltung und Beladung Pool (NO) Solarpumpe Dargestellter Ventil-Zustand: R3I bestromt, R3 stromlos Programm 29 Solar mit Feststoffkessel und S4 Klemme: Anschluss: Klemme:...
  • Seite 22 Programm 31 Solar mit Thermostat und Umladung Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Pufferfühler Netz Außenleiter L Speicher unten Solarpumpe Speicher oben Speicherladepumpe Speicher oben (NC) optional statt R3 Solarpumpe Thermostat (NO) Speicherladepumpe (optional) Programm 32 Solar mit Thermostat und Rücklaufanhebung Klemme: Anschluss: Klemme:...
  • Seite 23 Programm 34 Solar mit 2 Kollektoren und 2 Speichern und 2 Pumpen Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe S1 Speicherfühler Solarpumpe S5 Kollektorfühler (NC) optional statt R3 Solarpumpe S1 Umschaltung S3 (NO) Solarpumpe S5 Dargestellter Ventil-Zustand: R3I bestromt, R3 stromlos Programm 35 Solar mit Pool, Speicher und Wärmetauscher Klemme:...
  • Seite 24 Programm 37 Solar mit 3 Speichern und 3 Ventilen Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Kollektorfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarpumpe Speicherfühler Umschaltung auf S3 Speicherfühler (NC) optional statt R3 Solarpumpe Umschaltung auf S4 Dargestellter Ventil-Zustand: R2 stromlos, R3I bestromt, R3 stromlos Programm 38 Solar mit Wärmetauscher Klemme: Anschluss:...
  • Seite 25 Programm 40 Solar mit Wärmetauscher, 2 Speicher und Ventil Klemme: Anschluss: Klemme: Anschluss: Neutralleiter N Pufferfühler Netz Außenleiter L Speicherfühler Solarumpe Speicherfühler Speicherladepumpe Vorlauffühler (NC) optional statt R3 Solar-Rücklauf (optional) Umschaltung auf Speicher Solarumpe Speicherladepumpe Vorlauf Speicher- beladung VFS2 (optional) Dargestellter Ventil-Zustand: R3I bestromt, R3 stromlos Programm 41 Solar mit 2 Kollektoren, Wärmetauscher und 3 Pumpen Klemme:...
  • Seite 26: Wandmontage

    Wandmontage 1. Deckelschraube komplett lösen. 2. Klemmraumabdeckung vorsichtig vom Unterteil abziehen. Beim Abziehen werden auch die Klemmen ausgeklinkt. 3. Gehäuseoberteil zur Seite legen. Nicht auf die Elektronik fassen. 4. Gehäuseunterteil an der ausgewählten Position anhalten und die 3 Befestigungslöcher anzeichnen. Achten Sie darauf, dass die Wandfläche möglichst eben ist, damit sich das Gehäuse beim Anschrauben nicht verzieht.
  • Seite 27: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss Vor Arbeiten am Gerät die Stromzuleitung abschalten und gegen Wiedereinschalten sichern! Spannungsfreiheit prüfen! Der elektrische Anschluss darf nur durch eine Fachkraft unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften durchgeführt werden. Das Gerät darf nicht in Betrieb genommen werden, wenn es am Gehäuse sichtbare Schäden wie z.B. Risse gibt. Das Gerät darf von hinten nicht zugänglich sein.
  • Seite 28: Bedienung

    Bedienung Anzeige und Eingabe Das Display (1) mit umfangreichem Text- und Grafikmodus ermöglicht eine einfache Bedienung des Reglers. Die Leuchtdiode (2) leuchtet grün, wenn die Primärpumpe eingeschaltet ist (Automatikbetrieb). Die Leuchtdiode (2) leuchtet rot, wenn Betriebsart „Aus“ eingestellt ist. Die Leuchtdiode (2) blinkt schnell rot, wenn ein Fehler vorliegt.
  • Seite 29: Inbetriebnahmehilfe

    Inbetriebnahmehilfe 1. Sprache und Uhrzeit einstellen 2. Inbetriebnahmehilfe a) auswählen oder b) überspringen. a) Die Inbetriebnahmehilfe führt in der richtigen Reihenfolge durch die notwendigen Grundeinstellungen. Jeder Parameter wird im Reglerdisplay erklärt. Durch Drücken der "esc"-Taste gelangt man zum jeweils vorherigen Wert zurück. b) Bei freier Inbetriebnahme sollten die Einstellungen in dieser Reihenfolge vorgenommen werden: Menü...
  • Seite 30: Auswertungen

    2. Auswertungen Dient zur Funktionskontrolle und Langzeitüberwachung der Anlage. Für zeitabhängige Funktionen wie z. B. Zirkulation und Antilegionellen und die Auswertung der Anlagendaten ist es unerlässlich, dass die Uhrzeit am Regler genau eingestellt ist. Beachten Sie, dass die Uhr bei Netzunterbrechung ca.
  • Seite 31: Betriebsart

    3. Betriebsart Auto Der Automatikbetrieb ist der Normalbetrieb des Reglers. Nur im Automatikbetrieb ist eine korrekte Reglerfunktion unter Berücksichtigung der aktuellen Temperaturen und der eingestellten Parameter gegeben! Nach einer Netzspannungsunterbrechung kehrt der Regler selbstständig wieder in die zuletzt gewählte Betriebsart zurück! Manuell Es lassen sich die einzelnen Relais-, V-Ausgänge und die angeschlossenen Verbraucher auf Funktion und korrekte Belegung überprüfen.
  • Seite 32: Δt Solar S(X)

    ΔT Solar S(X) Ein/Ausschalttemperaturdifferenz für Fühler S(X): Wird die Temperaturdifferenz ΔT Solar zwischen den Bezugsfühlern überschritten und sind auch die anderen Bedingungen erfüllt, schaltet der Regler die Pumpe/ das Ventil am entsprechenden Relais ein. Fällt die Temperaturdifferenz auf ΔT Aus, wird die Pumpe/das Ventil wieder ausgeschaltet. Ist die eingestellte Temperaturdifferenz zu klein, kann das je nach Anlage und Fühlerplatzierung zu uneffektivem Betrieb führen.
  • Seite 33: Schutzfunktionen

    5. Schutzfunktionen In den “Schutzfunktionen” können vom Fachmann diverse Schutzfunktionen aktiviert und eingestellt werden. Die bauseitig vorzusehenden Sicherheitseinrichtungen werden keinesfalls ersetzt! Anlagenschutz Priorität-Schutzfunktion Der Anlagenschutz soll eine Überhitzung der im System verbauten Komponenten durch Zwangsabschaltung der Solarpumpe verhindern. Wird der Wert “AS Tein” am Kollektor 1 Min. lang überschritten, wird die Pumpe ausgeschaltet und auch nicht mehr eingeschaltet, um den Kollektor z.B.
  • Seite 34: Kollektor-Alarm

    Auch nach Auswahl eines Profils sind die Einstellungen änderbar. Drehzahlregelung Wird die Drehzahlregelung aktiviert, bietet der WAL04 über eine spezielle interne Elektronik die Möglichkeit, die Drehzahl von Pumpen prozessabhängig zu verändern. Drehzahlgeregelt arbeiten können die Relais R1, R2 sowie die PWM und 0-10V Ausgänge.
  • Seite 35: Vorspülzeit

    zwischen den Bezugsfühlern über der eingestellten Einschalt-Temperaturdifferenz ∆T R1, wird die Drehzahl erhöht. Sollte der Regler die Drehzahl der Pumpe bis zur kleinsten Stufe heruntergeregelt haben, und das ∆T zwischen den Bezugsfühlern beträgt nur noch ∆T-aus, wird die Pumpe ausgeschaltet. Modus M2: Der Regler schaltet nach der Vorspülzeit auf die eingestellte min.
  • Seite 36: Solarbypass

    Solarbypass Relais zum Schalten eines Bypassventils oder einer Bypasspumpe verwenden. Mit dieser Funktion kann der Vorlauf am Speicher vorbeigeführt werden, wenn die Vorlauftemperatur am Bypassfühler niedriger ist als im zu beladenen Speicher. Solarbypass Variante In diesem Menü wird eingestellt, ob der Vorlauf mit einer Pumpe oder einem Ventil durch den Bypass geführt wird. Bypassfühler Der im Vorlauf zu platzierende Referenzfühler für die Bypassfunktion wird in diesem Menü...
  • Seite 37: Kühlen

    Hier werden die gewünschten Zeiträume eingestellt, in denen die Thermostatfunktion zeitlich freigegeben ist. Pro Wochentag können drei Zeiten eingegeben werden, des Weiteren kann man einzelne Tage auf andere Tage kopieren. Außerhalb der eingestellten Zeiten ist die Thermostatfunktion ausgeschaltet. Kühlen Mit dieser Funktion wird versucht, z.B. den Speicher auf eine einstellbare Solltemperatur herunterzukühlen, in dem Wärme abgeführt wird. Tsoll Die Zieltemperatur an Thermostatfühler 1.
  • Seite 38: Hys Max

    Diese Funktion schaltet nicht die Solarpumpe ein, um den Kollektor über den Speicher zu kühlen. Dafür bitte in den Schutzfunktionen den Kollektorschutz aktivieren. Hys max Um den Kühler selbst vor Überhitzung zu schützen, wird das Relais abgeschaltet wenn die Temperatur am Referenzfühler der Feldkühlung Tmax Feld + Hys max erreicht.
  • Seite 39: Umladung

    Umladung Mit dieser Funktion kann Energie von einem Speicher in einen anderen geladen werden. Umladung ∆T Umladung Temperaturdifferenz für die Umladung. Wenn die Temperaturdifferenz zwischen den Fühlern ∆T Umladung Ein erreicht, wird das Relais geschaltet. Sobald die Differenz auf ∆T Umladung Aus fällt, wird das Relais wieder abgeschaltet. Umladung Tmax Solltemperatur des Zielspeichers Wenn am Fühler im Zielspeicher diese Temperatur gemessen wird, wird die Umladung abgeschaltet.
  • Seite 40: Feststoffkessel Tmin

    Bei der Feststoffkesselfunktion wird mit dem zugewiesenen Relais eine Pumpe angesteuert, die Wärmeenergie aus einem Feststoffkessels in den Speicher lädt. Die Funktion Feststoffkessel steuert die Ladepumpe eines Feststoffkessels auf Grundlage der Temperaturdifferenz zwischen Feststoffkesselfühler und Speicherfühler. Wird mit dieser Funktion ein Steuerausgang (V1 oder V2,...) belegt, ist eine Drehzahlregelung mit einer PWM/0-10V HE-Pumpe möglich. Bei Schema 44 und 45 ist der Einsatz von PWM/0-10 V Pumpen beim Festbrennstoffkessel nicht möglich.
  • Seite 41: Verbrennungsluftklappe

    Verbrennungsluftklappe Die Taste 4 öffnet manuell für 2 Stunden die Verbrennungsluftklappe (R3). Verbrennungsluftklappe öffnet immer ab 40 °C bis 90 °C. Steigt die Temperatur am Fühler S3 auf 90 °C so wird die Verbrennungsluftklappe (R3) geschlossen und es erscheint eine Fehlermeldung: Störung, Wassertemperatur Ofen zu hoch.
  • Seite 42: Boosterpumpe

    Boosterpumpe Mit dieser Funktion kann eine zusätzliche Boosterpumpe aktiviert werden, wenn die Primärpumpe nicht mehr ausreicht. Boosterpumpe Funktion aktivieren. Befüllzeit Startet eine Solarladung, befüllt die angeschlossenen Boosterpumpe für die hier eingestellte Zeit das System. Parallelbetrieb R1/R2 Das Relais läuft gleichzeitig mit dem eingestellten Relais R1 oder R2. Parallelbetrieb Zusätzlich kann hier der Schaltmodus eingestellt werden.
  • Seite 43: Vorlauffühler (X)

    Wenn als Art der Wärmemengenzählung “Konstanter Durchfluss” aktiviert ist, wird der ungefähre Wärmeertrag aus den manuell einzugebenden Werten für Frostschutzmittel, dessen Konzentration und dem Durchfluss der Anlage sowie den gemessenen Sensorwerten von Kollektor und Speicher errechnet. Es sind ergänzende Eingaben zum Frostschutzmittel, dessen Konzentration und dem Durchfluss der Anlage notwendig.
  • Seite 44: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Der Start der Inbetriebnahmehilfe führt in der richtigen Reihenfolge durch die für die Inbetriebnahme notwendigen Grundeinstellungen, wobei die jeweiligen Parameter im Display kurz erklärt werden. Durch Betätigen der „esc“ Taste gelangt man zum vorherigen Wert, um die gewählte Einstellung nochmals anzusehen oder auch anzupassen. Mehrfaches Drücken der „esc“ Taste führt zurück zum Auswahlmodus, um die Inbetriebnahmehilfe abzubrechen.
  • Seite 45: Sperrzeit

    Sperrzeit Hier kann eine Sperrzeit in Minuten definiert werden. Innerhalb dieser ist die Starthilfefunktion gesperrt. Sommerzeit Wenn diese Funktion aktiviert ist, schaltet der Regler automatisch auf Winterzeit oder Sommerzeit (DST, Daylight Savings Time) um. Stromsparmodus Im Stromsparmodus wird nach 2 Minuten ohne Tastenbetätigung die Hintergrundbeleuchtung des Displays abgeschaltet. Bei Vorliegen einer Meldung schaltet die Hintergrundbeleuchtung nicht ab, bis die Meldung vom Nutzer abgefragt wurde.
  • Seite 46: Menüsperre

    Bei mehreren Reglern im CAN-Netzwerk kann ein zu kurzes Sendeintervall zu einer Überlastung des CAN-Netzwerkes führen. 7. Menüsperre Durch aktivierte Menüsperre können die eingestellten Werte gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert werden. Menüsperre aktiv = "Ein" Menüsperre ausschalten = "Aus" Zusätzlich können durch Menüansicht "Einfach" Menüpunkte ausgeblendet werden, die nach der Inbetriebnahme für den täglichen Gebrauch des Reglers nicht notwendig sind.
  • Seite 47: Störungen/Wartung

    Störungen/Wartung Sicherung ersetzen Reparatur und Wartung dürfen nur durch eine Fachkraft durchgeführt werden. Vor Arbeiten am Gerät die Stromzuleitung abschalten und gegen Wiedereinschalten sichern! Spannungsfreiheit prüfen! Verwenden Sie nur die beiliegende Reservesicherung, oder eine baugleiche Sicherung mit den folgenden Angaben: 2AT / 250 V.
  • Seite 48: Zusatzinformationen

    Zusatzinformationen Externes Relais am Signalausgang V(X) (0-10V/PWM) 1. Externen 0-10V Relais an Signalausgang anschließen, z.B. V1. CAN-Bus 1. Die CAN-Geräte werden mit dem CAN-Bus Kabel in Reihe verbunden. 2. Das erste und das letzte CAN-Gerät in dieser Reihenschaltung müssen mit einem Abschlusswiderstand versehen werden.
  • Seite 49: Appendix

    Appendix Signal In diesem Menü können voreingestellte Profile für das Signal ausgewählt werden oder unter „Manuell“ alle Einstellungen selbst vorgenommen werden. Auch nach Auswahl eines Profils sind die Einstellungen änderbar. Profil Löschen Sie diesen Text und ersetzen Sie ihn mit Ihrem eigenen. Signalform In diesem Menü...
  • Seite 50: Technische Daten Pwm Und 0-10V

    Technische Daten PWM und 0-10V Signal anzeigen Stellt in einer grafischen und Textübersicht das eingestellte Signal dar. Tipps Die Servicewerte beinhalten neben aktuellen Messwerten und Betriebszuständen auch sämtliche Einstellungen des Reglers. Schreiben Sie sich die Servicewerte, nachdem die Inbetriebnahme erfolgreich verlaufen ist, einmalig auf! Bei Unklarheiten zum Regelverhalten oder Fehlfunktionen sind die Servicewerte eine bewährte und erfolgreiche Methode zur Ferndiagnose.
  • Seite 51: Abschließende Erklärung

    Abschließende Erklärung Obwohl diese mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt worden ist, sind fehlerhafte oder unvollständige Angaben nicht auszuschließen. Irrtümer und technische Änderungen bleiben grundsätzlich vorbehalten. Datum und Uhrzeit der Installation: Name der Installationsfirma: Platz für Anmerkungen: Ihr Fachhändler: Hersteller: Wallnöfer GmbH - Solar & Walltherm® Öfen Gewerbezone 110 I - 39026 Prad am Stilfserjoch (BZ) +39 0473 616361...

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