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b-boats b-seven
Bauanleitung V1
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für b-boats b-seven M

  • Seite 1 Bauanleitung V1 Seite 1 von 53...
  • Seite 2 Einleitung b-boats Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich für einen Frästeilesatz von entschieden haben und vielen Dank für Ihr Vertrauen! b-seven Unsere entspricht unserer Idee einer schnellen Kieljolle. Ihr großes, nach hinten offenes, Cockpit lädt zum Sonnenbaden ein, bietet aber auch genügend Platz zum sportlichen Segeln bei kräftigem Wind.
  • Seite 3 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Dieser Frästeilesatz ist zur Erstellung eines Schiffsmodells entwickelt worden. Der Hersteller geht davon aus, dass der Modellbauer übliche Kenntnisse in der Verarbeitung von Holz hat und im Umgang mit den in dieser Anleitung genannten Materialien und Werkzeugen geübt ist.
  • Seite 4 Zusätzlich benötigtes Material Zusätzlich benötigte Komponenten Ruder Servo der 13 mm Klasse z.B. Hitec HS-85 Segelverstellung Segelwinde z.B. Joysway Segelwinde (DF95), JW881226 Ballast Ballast Dragon Force 65 Eine Liste mit zusätzlich benötigtem Baumaterial und empfohlenen Beschlägen befindet sich im Anhang.
  • Seite 5: Vorbereitende Baugruppen

    Vorbereitende Baugruppen Bevor es an den eigentlichen Bau geht, werden einige Baugruppen vorbereitet, damit der Bau später zügiger vorangeht. Zunächst werden aus den Rundhölzern kurze Stücke mit 10 – 15 mm Länge hergestellt. Sie dienen später der Positionierung der Bauteile zueinander.
  • Seite 6 Teil 6 stellt das Fundament für die Segelwinde dar. Von der Unterseite werden zwei Einschlagmuttern eingepresst und verklebt. Aus den Teilen 7 und 8 entsteht die Halterung für die Segelwinde. Beim Verkleben sollte die Segelwinde provisorisch eingelegt werden, damit Teil 7 die richtige Höhe ergibt.
  • Seite 7 Aus den Teilen 12 – 14 entsteht der Cockpitboden. Bei Teil 14 ist wieder auf die Orientierung zu achten. Das linke Bild zeigt die Oberseite, das rechte die Unterseite. Die M4 Mutter wird in Teil 49 eingeklebt. Nach dem Aushärten des Klebers wird Teil 49 in der Bohrmaschine rund geschliffen.
  • Seite 8 Der Ruderhebel erhält eine kleine Ausnehmung für die Schraube. Der Stellring wird nun eingeklebt. Mit montierter Schraube wird er zunächst nur mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber angeheftet, die Schraube danach entfernt und der Stellring von beiden Seiten ordentlich mit dem Ruderhebel verklebt.
  • Seite 9 Rumpfbau Das Rumpfhinterteil entsteht Begonnen wird mit den Cockpitseitenwänden 15, in die Spant 16 kopfüber in den hintersten Schlitz gesteckt wird. Die Spanten 17 und 18 werden nun zusammen mit dem Segelwindenfundament montiert. Dazu werden die beiden Spanten, wie im rechten Bild zu sehen, nur halb in den Schlitz der Cockpitseitenwände eingeführt, sodass das Segelwindenfundament in den Schlitz der beiden...
  • Seite 10 Der Hauptspant 19 wird von vorne auf die beiden Cockpitseitenwände gesteckt. Dabei soll das Loch für die Führung der Schot (mittleres Bild) auf der linken Seite liegen. Achtung: Alle Spanten sollen mit der Oberseite spaltfrei auf dem Baubrett aufliegen! Jetzt kann die so entstandene Baugruppe verklebt werden.
  • Seite 11: Das Rumpfvorderteil Entsteht

    Teil 21 ist die Halterung des Ruderkokers. Sie wird am Heck zwischen dem Spiegel und Spant 16 eingebaut. Das Rumpfvorderteil entsteht Begonnen wird mit den Teilen 22 – 24. Dabei ist darauf zu achten, dass die Ausnehmung von Teil 23 unten liegt (Bild in der Mitte).
  • Seite 12 Die Teile 27 und 28 werden auf die gleiche Weise montiert. Teil 28 wird ebenfalls mit Teil 23 verbunden. Mit den zweiten Teilen 23, 25 und 27 wird der Vorsteven vervollständigt. Auf einem ebenen Baubrett werden die Teile miteinander verklebt. Nach dem Aushärten des Klebers werden die überstehenden Rundholzstückchen bündig abgesägt.
  • Seite 13 Spant 30 wird ebenso montiert… … wie auch Spant 31. Dabei ist darauf zu achten, dass die beiden Spanten unten am Anschlag anliegen. Oben sollten sie in etwas in der Mitte der Nase im Vorsteven positioniert sein. Teil 32 wird auf den Bug gesteckt. Dabei ist darauf zu achten, dass sich die kleine Bohrung auf der rechten Seite befindet.
  • Seite 14: Rumpfvorder- Und -Hinterteil Werden Verbunden Und Beplankung

    Teil 33 wird nun aufgesteckt. Es richtet die Spanten 30 und 31 oben aus (rechtes Bild). Achtung: Alle Spanten sollen mit der Oberseite spaltfrei auf dem Baubrett aufliegen! Jetzt kann die Baugruppe verklebt werden. Rumpfvorder- und -hinterteil werden verbunden und Beplankung Das Rumpfvorderteil wird mit der Nase im Vorsteven in die Ausnehmung am Hauptspant des Hinterteils gesteckt und mit Klammern befestigt.
  • Seite 15 Teil 35 wird am Rumpfboden eingeklebt. Es nimmt später die Kräfte des Mastfußes und des Kiels auf. Die Ausnehmungen in den Spanten, die die Seitenstringer aufnehmen, werden entsprechend der Schräge angepasst. Der erste Seitenstringer, bestehend jeweils zwei aus 5 x 2 mm Kieferleisten, die aufeinander geleimt werden, wird angebracht.
  • Seite 16 Die beiden Cockpitstringer entstehen aus einer 5 x 5 mm Kieferleiste. Sie werden provisorisch in die Ausnehmungen der Spanten eingesetzt und vorne entsprechend der Kontur des Decksstringers angeschrägt. Teil 36 wird provisorisch aufgesetzt und auf beiden Seiten an den Cockpitstringern Markierungen angebracht.
  • Seite 17 Die Seitenbeplankung aus 1 mm Flugzeugsperrholz wird auf die Werkbank gelegt und am Bug Aktivator Spray aufgesprüht. Die Stringer und Spanten werden mit Weißleim versehen und der Vorsteven mit dickflüssigem Sekundenkleber. Der Rumpf wird mit dem Vorsteven so auf die Beplankung gedrückt, dass der Vorsteven mit ihr abschließt.
  • Seite 18 Bevor mit dem Beplanken begonnen werden kann, wird die Kielplatte 37 auf die Platte 35 geklebt. Die beiden diagonal angebrachten Bohrungen dienen wieder dem Ausrichten der beiden Teile zueinander. In der Mitte kann großflächig mit einem Balsabrettchen beplankt werden, was Zeit spart.
  • Seite 19 Ab jetzt wird mit 15 mm breiten Planken weiter beplankt, die sehr leicht mit einem Balsaschneider selbst hergestellt werden können. Der Bugbereich wird nicht beplankt. Seitlich darf die Beplankung großzügig über die Seitenplanken überstehen. Der Bugbereich wird mit mehreren Schichten aus Reststücken geschlossen.
  • Seite 20 Der Rumpf wird anschließend mit GfK beschichtet. Nach dem Aushärten des Harzes werden die Bohrungen in der Kielplatte 37 wieder geöffnet. Das mittlere Loch nimmt später die Kielschraube auf, die beiden kleinen Löcher dienen dem Ausrichten des Kiels. Auch die Bohrung für den Ruderkoker wird von innen geöffnet.
  • Seite 21 Die Befestigungsbohrungen für das Ruderservo werden angebracht und die drei Hülsen für den Mastfuß, die Kielaufnahme und den Ruderkoker vorbereitet. Die Masthülse wird am unteren Ende mittels 2-Komponentenkleber oder Lötzinn verschlossen. Mit Hilfe des Cockpitboden wird der Ruderkoker ausgerichtet. Dazu wird das Bodenbrett provisorisch montiert, der Ruderkoker so positioniert, dass er 1 mm über den Rumpfboden...
  • Seite 22 Cockpitboden und Deck werden mit Thixotropiermittel angedicktem Epoxid-Harz eingeklebt. Die Mischung ist perfekt, wenn das Harz nicht mehr vom Rührspatel tropft. Das Harz wird dann mit einem Pinsel gleichmäßig auf allen Spanten und Stringern aufgebracht. Am Bug wird ein Zahnstocher in die Schotführung gesteckt, damit kein Kleber eindringen kann.
  • Seite 23 Mastfuß und Kielaufnahme, sowie die Magnete für die Sicherung des Deckels werden nun eingeklebt. Die Kielaufnahme soll etwa 1 mm über den Cockpitboden überstehen. Der Rumpf wird nun verschliffen. Wer möchte kann die Kante zwischen Cockpitseitenwand und Seitendeck abrunden. Damit das gut gelingt, liegt die Schablone 48 bei.
  • Seite 24 Der Rumpf wird jetzt feingeschliffen, grundiert und nach eigenem Geschmack lackiert. Soll das Unterwasserschiff in einer anderen Farbe lackiert werden als das Überwasserschiff, kann die Lage der Wasserline obiger Zeichnung entnommen werden. Vorsicht: Beim Lackieren aufpassen, dass kein Lack in die Schotführung und den Mastfuß...
  • Seite 25: Ruder Und Kiel

    Ruder und Kiel Als erstes wird der Ruderschaft aus dem 3 mm Stahldraht in das Ruderblatt 38 eingeklebt. Dazu den Schlitz auf der Rückseite abkleben und das Ruderblatt auf eine ebene Fläche legen. Der Schaft wird mit Schleifpapier gut angerauht und in den Schlitz gedrückt. Geklebt wird mit dünnflüssigem Sekundenkleber.
  • Seite 26 Das Kielschwert entsteht aus den Teilen 40 – 43. Die beiden Rippen 40 und 41 werden, wie im rechten Bild abgebildet, zunächst nur mit der spitz auslaufenden Hälfte mit der Beplankung 43 verklebt. Dann wird die Gewindestange eingeführt, ausgerichtet und ebenfalls verklebt.
  • Seite 27 Die zweite Beplankung 43 wird nun mit der Einheit verklebt und nach dem Aushärten des Klebers verschliffen. Die beiden Positionierstifte aus 3 mm Rundholz werden eingeklebt und das Ruderblatt mit einer Lage 80 g/m² Glasmatte und Epoxid-Harz beschichtet.
  • Seite 28 Mit Füllspachtel wird die Hohlkehle großzügig ausgespachtelt. Nach dem Aushärten des Spachtels wird die Hohlkehle geschliffen. Ein um einen Rundstab gewickeltes Schleifpapier ist hier die einfachste Möglichkeit eine saubere Rundung zu erzeugen. Der Ballast wird angeschraubt und mit 2-Komponenten-Kleber mit dem Schwert verklebt. Nach dem Imprägnieren des Ruderblatts mit Epoxid-Harz können beide Teile geschliffen werden.
  • Seite 29 Takelage Zur Herstellung des Masts wird das 4 mm CfK-Rohr so in das untere Masstteil eingeklebt, dass es unten 5 mm hervorsteht. Die beiden Großbaumgelenke 52 werden entsprechend der Zeichnung auf das untere Mastteil geschoben… … mittels eines entprechend abgelängten Bowdenzugrohrstücks ausgerichtet und und alle Teile miteinander mit dünnflüssigem Sekundenkleber verklebt.
  • Seite 30 Am Masttopp wird ein 3 mm breiter Schlitz angebracht, Teil 53 eingeklebt und mit Bindfaden wie abgebildet vernäht und verklebt. Das Bowdenzugrohr wird zwischen den beiden Baumgelenken herausgetrennt und an die Baumnock 54 geklebt. Der Großbaum wird ebenfalls an die Baumnock geklebt.
  • Seite 31 Segel Wer noch nie ein Segel gebaut hat, dem empfehlen wir die Segel aus einem Stück Segeltuch anzufertigen. Dadurch entsteht zwar etwas mehr Verschnitt, aber dafür kann man weniger falsch machen. Segel, die in Bahnen gebaut sind, sehen besser aus, sind etwas haltbarer, sparen Tuch, sind aber deutlich aufwändiger anzufertigen.
  • Seite 32 Die Vorlieke werden entsprechend der Kontur um gefalzt und mittels 6 mm breitem doppelseitigem Klebeband verklebt. Beim Vorsegel entsteht dadurch eine Tasche, in die später das Vorstag eingefädelt wird. Beim Großsegel wird lediglich das Vorliek verstärkt, ohne Tasche. Die Ecken werden mit selbstklebendem Segeltuch verstärkt und Löcher angebracht.
  • Seite 33: Anschlagen Der Segel

    Anschlagen der Segel Das Großsegel wird mit Kabelbindern am Mast und am Masttopp angeschlagen. Die Kabelbinder werden möglichst gleichmäßig so zugezogen, dass sich das Segel frei am Mast bewegen kann und etwa 10 mm Abstand zum Masttopp gegeben sind.
  • Seite 34 Das Schothorn des Großsegels wird ebenfalls mit einem Kabelbinder locker am Baum befestigt. 5 mm vom Ende des Baums wird ein 2 mm Loch gebohrt, durch das der Unterliekstrecker geführt wird. Er wird an der Baumnock festgeknotet. Ein Haken mit Wirbel wird im Abstand von 120 von vorne am Fockbaum befestigt. Die Schotöse wird aus 1 mm Stahldraht gebogen und im Abstand von 271 mm, vom vorderen...
  • Seite 35 Die Befestigung erfolgt mit mehreren Windungen Bindfaden, der nach dem Festbinden mit dünnflüssigem Sekundenkleber getränkt wird. Der Hals des Vorsegels wird mit einem Kabelbinder am Fockbaum befestigt, das Vorstag an der vorderen Bohrung des Baums festgeknotet und durch die Vorliektasche des Vorsegels gezogen.
  • Seite 36 Damit ist die Takelage fertig zum Auftakeln. Bauanleitung V1 Seite 36 von 53...
  • Seite 37 RC-Einbau Das Ruderservo wird montiert, auf Mitte gestellt und der Ruderhebel zusammen mit einem gekröpften 1,5 mm Draht, der durch das Bodenzugrohr geführt ist, montiert. Die Segelwinde wird in ihre Halterung geschraubt und mit zwei M3 x 10 mm Imbus-Schrauben auf dem Windenfundament montiert.
  • Seite 38 Endmontage Im Abstand von 125 mm vom Bug wird eine U-Öse angebracht. Im Abstand von 282 mm vom Bug wird ein Senkrechtblock angebracht. Zur Befestigung der Wanten werden zwei Augbolzen im Abstand von 419 mm vom Bug und 5 mm von der Deckskante angebracht.
  • Seite 39 Mittig am Spiegel wird eine Lasche zur Befestigung des Achterstags angebracht. Zur Führung der Großschot wird ein Block mittig zwischen den beiden Püttingeisen befestigt. Der Kiel wird montiert. Die beiden Positionierstifte greifen dabei in die Löcher am Rumpf ein.
  • Seite 40 Ständer Spätestens nach diesem Bauabschnitt steht das komplette Modell nicht mehr auf dem Bauständer. Man kann es jedoch sogar darauf auftakeln, sofern man Ruder und Kiel wieder demontiert. Eigentlich braucht man am See auch keinen Ständer, denn Segelboote werden in der Regel betrieben, wenn Wind ist und der wirft das Modell gerne auch mal um.
  • Seite 41 Auftakeln Der Mast wird in seine Halterung gesteckt. In die Großschot wird eine Schlaufe geknotet und in den Schnellverschluss der Schot eingehängt. Die Schot wird zum Baum geführt, strammgezogen, mehrfach um den Baum gewickelt und festgeknotet. Der so entstandene Takling wird so verschoben, dass er einen Abstand von 136 mm, gemessen vom vorderen Ende des Großbaums hat, und mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert.
  • Seite 42 Die Fockschot wird durch den Senkrechtblock nach vorne geführt und erhält am Ende eine Schlaufe, die ebenfalls in den Schnellverschluss der Schot, die von der Winde kommt, eingehängt wird. Der Schnellverschluss wird zum Segeln immer geschlossen, damit die Schoten sich nicht aushängen können.
  • Seite 43 Trimmanleitung Wer Spaß beim Segeln haben möchte, der muss sein Boot richtig trimmen. Großschottrimm Das Großsegel sollte in der dichtgeholten Stellung so dicht wie möglich mittig stehen. Die Fockschot wird für die Jungfernfahrt so eingestellt, dass die Fock etwa 5 ° weiter geöffnet ist, als das Großsegel.
  • Seite 44 Gratulation, Ihre ist jetzt fertig! b-seven Wie alle unsere Modelle bietet die jede Menge Potenzial für eigene Gestaltungsideen. Mit unterschiedlicher Farbgebung kann dem Modell ein eigener Charakter gegeben werden. Natürlich stehen dem Modell auch Scale-Beschläge wie Belegklampen und kleine Winschen nicht schlecht zu Gesicht und natürlich darf nach Belieben auch eine...
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  • Seite 53 Einkaufsliste Material Stück Dicke Breite Länge Bauteil Lieferant Bestell- [mm] [mm] [mm] nummer Baumaterial Flugzeugsperrholz 800 Seitenbeplankung Balsa-Baum 90011 Balsabrett 1000 Beplankung aeronaut 753027 Kieferleiste 1000 Cockpitstringer aeronaut Kieferleiste 1000 Decks- und Cockpitstringer aeronaut 755524 Kieferleiste 213 1 m Länge Nasenleiste Schwert...

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