Sie sie benutzen, um den korrekten Gebrauch und die korrekte Bedienung des EXAxtZR sicherzustellen. In dieser Bedienungsanleitung werden die folgenden Typen beschrieben: Beschreibung in dieser Bedienungsanleitung Produktbezeichnung Techn. Daten Installation Bedienung Wartung CMPL ZR22S Detektor für allgemeine Anwendungen ZR22S Hochtemperatur-Ausführung (0,15m) ZR402G Messumformer ZO21R-L Schutzrohr ZO21P-H Hochtemperatur-Adapter für Detektor...
Diese Bedienungsanleitung besteht aus insgesamt zwölf Kapiteln. Bitte beach- ten Sie die entsprechenden Kapitel bei der Installation, bei der Bedienung und bei der Wartung. Inhalt der Bedienungsanleitung: Referenz Kapitel Inhalt Installation Betrieb Wartung 1. Übersicht Beispiele für Modelle und Systemkonfigurationen 2.
ATEX-Dokumentation Diese Ausführungen treffen nur für die Mitglieds- Kaikkien ATEX Ex -tyyppisten tuotteiden käyt- länder der Europäischen Gemeinschaft zu. töhjeet ovat saatavilla englannin-, saksan- ja ranskankielisinä. Mikäli tarvitsette Ex -tyyppisten tuotteiden ohjeita omalla paikallisella kielellännne, ottakaa yhteyttä lähimpään Yokogawa-toimistoon All instruction manuals for ATEX Ex related pro- tai -edustajaan.
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• Die Umgebungstemperatur muss im Bereich von –20 bis +60 °C liegen. Die Oberflächentemperatur des ZR22S darf nicht höher als die der Temperatur- klasse T2 (300 °C) sein • Wenn das Messgas brennbar ist, erfüllt der ZR22S nicht den Explosions- schutz des kompletten Ofens. : siehe IM11M12D01-01E : die Temperatur der Klemmenbox darf nicht über 150 °C liegen...
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(1) Über diese Bedienungsanleitung • Diese Bedienungsanleitung ist für den Endanwender bestimmt. • Beim Inhalt dieser Bedienungsanleitung sind Änderungen vorbehalten. • Die Vervielfältigung dieser Bedienungsanleitung oder von Teilen derselben ohne Yokogawas ausdrückliche Genehmigung ist untersagt. • In dieser Bedienungsanleitung werden die Funktionen des Produkts erläutert, jedoch kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass diese für einen speziellen Anwendungszweck beim Anwender geeignet sind.
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(3) Sicherheitssymbole Die folgenden Sicherheitssymbole und Beschriftungen werden sowohl auf dem Produkt als auch in dieser Bedienungsanleitung verwendet GEFAHR Dieses Symbol zeigt an, dass das Bedienpersonal die hiermit gekennzeichne- ten Instruktionen in der Bedienungsanleitung genau zu befolgen hat, um Per- sonenschäden –...
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Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung des druck- fest gekapselten Zirkonia-Sauerstoff-Detektors Der Zirkonia-Sauerstoff-Detektor ZR22S ist als druckfest gekapseltes Instrument ausgeführt. Wird ein solches druckfest gekapseltes Instrument in einer explosionsgefähr- deten Atmosphäre verwendet, beachten Sie bitte folgende Punkte und befol- gen Sie die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen: Verwenden Sie ausschließlich den druckfest gekapselten Zirkonia-Sauerstoff-...
Garantiebedingungen • Das Produkt darf nicht modifiziert werden. • Tritt während der Garantiezeit ein durch die Garantiebedingungen abgedeck- ter Fehler auf, senden Sie das Produkt bitte an Ihre örtliche Yokogawa- Vertretung oder Service-Niederlassung. Yokogawa ersetzt oder repariert die beschädigten Teile und sendet das Gerät an Sie zurück. •...
Verringerung der globa- len Erwärmung und der Luftverschmutzung beiträgt. Der getrennte Messwertaufnehmer ZR22S verwendet einen hochzuverlässigen Zirkonia-Sensor, und sein Heizelement kann vor Ort komplett ausgetauscht werden. Der Messwertaufnehmer kann beispielsweise in der Wand des Ab- zugsrohrs montiert werden und die Abgase direkt messen.
) wird als Referenzgas und Bereichsgas für die Kalibrierung verwendet. Nullgas wird während der Kalibrierung aus einer Nullgasflasche zugeführt. Die Durchflussregelung übernimmt die Durchflusseinheit ZA8F (für manuelle Ventilbedienung). explosionsgefährdeter Bereich nicht-explosions- Zirkonia-Sauerstoff-Analysator ZR22S, gefährdeter Bereich getrennte Ausführung mit druckfester Kapselung, Messwertaufnehmer EXA ZR402G Rückschlagventil...
*2 Bei einem Zirkonia-Sauerstoffanalysator ist die Verwendung von 100%igem N -Gas als Nullgas nicht möglich. Verwenden Sie eine Gaszusammensetzung mit etwa 1 Vol.-% O in N explosionsgefährdeter Bereich nicht-explosionsgefährdeter Bereich Zirkonia-Sauerstoff-Analysator ZR22S, getrennte Ausführung mit druckfester Kapselung, Messwertaufnehmer ZR402G EXA ZR402G Messumformer Signal (6-adr.
• Die Umgebungstemperatur muss im Bereich von –20 bis +60 °C liegen. Die Oberflächentemperatur des ZR22S darf nicht höher als die der Temperatur- klasse T2 (300 °C) sein • Wenn das Messgas brennbar ist, erfüllt der ZR22S nicht den Explosions- schutz des kompletten Ofens. : siehe IM11M12D01-01E : die Temperatur der Klemmenbox darf nicht über 150 °C liegen...
2.1 Allgemeine technische Daten Standardspezifikationen Messobjekt: Sauerstoffkonzentration in Verbrennungsabgasen und Mischgasen (außer entflammbaren Gasen; bei korrosi- ven Gasen wie Ammoniak und Chlorgas kann die Applikation eingeschränkt sein). Bei Messgasen, die korrosive Gase wie Ammoniak oder Chlorgas enthalten, klären Sie bitte im Einzelfall mit Yokogawa ab, ob der Einsatz unseres Sauerstoff- Analysators möglich ist.
2.2 Getrennter, druckfest gekapselter Messwert- aufnehmer und Zubehör Der getrennte, druckfest gekapselte Messwertaufnehmer ZR22S kann in Kom- bination mit dem Schutzrohr ZO21R-L verwendet werden (s. Abschnitt 2.2.2.). 2.2.1 Getrennter, druckfest gekapselter Messwertaufnehmer ZR22S Druckfeste Kapselung gemäß: CENELEC ATEX (KEMA): ZR22S-A Nr.
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1/2 NPT (2 Stck.) Installation: Flanschmontage Zulässige Messumformer: ZR402G, AV550G WARNUNG Der ZR22S darf nur zusammen mit den Messumformern ZR402G oder AV550G eingesetzt werden. Werden andere Messumformer verwendet, arbei- tet der ZR22S nicht als explosionsgeschütztes Gerät. Gewicht: Einbaulänge 0,4 m: ca.
Strömungsgeschwindigkeit der Abgase 10 m/s übersteigt, um einen Abrieb durch Staubpartikel zu vermeiden. Wird ein getrennter, druckfest gekapselter ZR22S-Messwertaufnehmer in hori- zontaler Lage eingesetzt, bestellen Sie bitte zur Verstärkung des Detektors das Schutz ZO21R-L--*B, um den Messwertaufnehmer zu unterstützen.
2.3 Getrennter Messwertaufnehmer für Hochtemperaturanwendungen und Zubehör 2.3.1 ZR22S (0,15 m) getrennter, druckfest gekapselter Messwertaufnehmer für Hochtemperaturanwendungen Allgemeine technische Daten Konstruktion: Wasserbeständig Einbaulänge: 0,15 m Klemmengehäuse: Aluminiumlegierung Werkstoffe: Werkstoffe der Teile mit Gaskontakt: SUS 316, SUS316L (JIS) (Messsonde), SUS 304 (JIS) (Flansch),...
2.3.2 ZO21P-H Hochtemperaturadapter für den Messwertaufnehmer Der Hochtemperaturadapter wird eingesetzt, um die Messgastemperatur auf unter 700 °C zu senken (unter 300 °C an der Oberfläche des Adapters), bevor das Messgas dem Detektor zugeführt wird. Einbaulänge: 1 m; 1,5 m Werkstoffe mit Gaskontakt: SUS 316 (JIS), Zirkonia, SiC oder SUS 310S, SUS 304 (JIS) (Flansch) Adapterwerkstoff:...
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351 Messgasauslass Flansch (Dicke) R1/2(Hinweis 2) JIS 5K 32A FF Dichtung (Dicke 3) 60,5 Flansch <1> Detektor (ZR22S) ca. 48 Flansch durch Kunden beigestellt 52 über Hochtemperatur-Adapter (Hinweis 1) 1=1000 oder 1500 (mm) (Hinweis 2) wenn der Messgasdruck negativ ist, Ansaugvorrichtung anschließen.
2.4 ZR402G, getrennter Messumformer WARNUNG Der Messumformer (ZR402G) darf nicht im explosionsgefährdeten Bereich installiert werden. 2.4.1 Allgemeine technische Daten Der getrennte Messumformer ZR402G wird mittels LCD-Tastbildschirm bedient. Anzeige: LCD-Tastbildschirm mit 320 x 240 Punkten Ausgangssignal: 4 bis 20 mA DC, zwei Ausgänge (max. Lastwiderstand 550 Ω) Kontakt-Ausgangssignale: Vier Ausgänge (einer davon fehlersicher, Ruhekontakt,...
Installationsart: Schalttafel, Wand- oder Rohrmontage an 2-Zoll-Rohr Gehäuse: Aluminiumlegierung Farbe: Tür: Silbergrau (Munsell 3.7BP7.4/1.2) Gehäuse: Silbergrau (Munsell 3.7BP7.4/1.2) Oberflächenbehandlung: Korrosionsbeständige Polyurethan-Beschichtung Gewicht: ca. 6 kg 2.4.2 Funktionen Anzeigefunktionen: Werteanzeige: Zeigt die gemessene Sauerstoffkonzentration etc. an. Grafikanzeige: Zeigt die gemessenen Sauerstoffkonzentrationen als Trendkurve an.
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Anzeige und Einstellwerte: Messwertbezogene Positionen: Sauerstoffkonzentration (Vol.-% O ), Wert des Ausgangsstroms (mA), Luftverhältnis, Feuchtigkeits- gehalt (in heißen Gasen) (Vol.-% H Anzeigepositionen: Zellentemperatur (°C), Vergleichsstellentemperatur des Thermoelements (°C), maximale/minimale/durchschnitt- liche Sauerstoffkonzentration (Vol.-% O ), EMK der Zelle (mV), interner Zellenwiderstand (Ω), Zellzustand (in vier Stufen), relative Heizbetriebszeit (%), Kalibrier- protokoll (zehn Einträge), Datum und Uhrzeit (Jahr/ Monat/Tag, Stunde/Minute)
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lend eingestellt werden. Bei Hoch- und Tief-Alarmen können eine Verzögerungs- funktion (0 bis 255 s) und eine Hysteresefunktion (0 bis 9,9 Vol.-% O ) hinzugefügt werden. Für die Kontaktausgänge können die folgenden Funk- tionen programmiert werden: (1) Abnormal, (2) Hoch-Hoch-Alarm, (3) Hoch-Alarm, (4) Tief-Tief-Alarm, (5) Tief-Alarm, (6) Wartung, (7) Kali- brierung, (8) Bereichsumschaltungsbestätigung, (9) Auf- wärmen, (10) Druckabfall des Kalibriergases (Rück-...
2.5 ZA8F, Durchflussregler und ZR40H, automatische Kalibriereinheit 2.5.1 ZA8F, Durchflussregler Dieser Durchflussregler wird in der Systemkonfiguration (System 1) für Referenzgas und Kalibriergas eingesetzt. Diese Einheit besteht aus einem Durchflussmesser und Regelventilen zur Regulierung des Durchflusses von Kalibriergas und Referenzluft. Technische Daten: Durchflussmesser: Kalibriergas: 0,1 bis 1,0 l/min;...
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Äußere Abmessungen Einheit: mm 6 Bohrung REFERENCE CHECK ZERO REFERENCE SPAN Referezluft- Nullgas- Bereichsgas- Nullgas- auslass auslass einlass einlass 4-Rc1/4 Rohranschlüsse Drucklufteinlass PRÜFGAS REFERENZGAS Durchfl.- Durchfl.- messer messer NULLGAS EIN DRUCKLUFT EIN Druckluft ca. 1,5 l/min. Luftdruck Druck- ohne Rückschlagventil: Messgasdruck etwa 50 kPaG minderer mit Rückschlagventil: Messgasdruck...
2.5.2 ZR40H, automatische Kalibriereinheit WARNUNG Die automatische Kalibriereinheit (ZR40H) darf nicht im explosionsgefährdeten Bereich installiert werden. Diese automatische Kalibriereinheit wird in der Systemkonfiguration gemäß System 2 eingesetzt, um während der automatischen Kalibrierung des Mess- wertaufnehmers den Fluss von Referenzgas und Kalibriergas zu steuern. Technische Daten: Aufbau: Staub- und regendichter Aufbau.
Äußere Abmessungen Einheit: mm Montagebeispiel an 2-Zoll-Rohr Verdrahtungseinlass: 2-G1/2, Pg13.5, M20 x 1,5 oder 1/2NPT (2. Verdrahtungseinlass ist an gleicher Position auf Rückseite) 116,5 71,5 41,2 41,2 Durchfluss- messer Regelventil für Referenzluft Regelventil für Kalibriergas Kalibriergasauslass Nullgaseinlass Rc1/4 oder 1/4 NPT Rc1/4 oder 1/4 NPT Referenzluftauslass Rc1/4 oder 1/4 NPT...
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Verrohrungsdiagramm REFERENZLUFT NULLGAS AUSLASS AUSLASS Durchfluss- Durchfluss- messer messer DRUCKLUFT EINLASS NULLGAS EINLASS Druckluft, ca.1,5 l/min. *2 Nadelventil wird als Zubehör mit Durchflussmesser mitgeliefert F2.5.E-2.EPS 2-20 IM 11M13A01-02D-E...
Technische Daten 2-21 2.6 ZO21S, Standardgaseinheit WARNUNG Die Standardgaseinheit (ZO21S) darf nicht im explosionsgefährdeten Bereich installiert werden. Dabei handelt es sich um eine handliche Einheit, die eingesetzt wird, um den Messwertaufnehmer mit Nullgas und Bereichsgas als Kalibriergasen zu versorgen. Sie wird nur während des Kalibriervorgangs eingesetzt. Technische Daten: Funktion: Transportable Einheit zur Versorgung des Detektors mit...
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Äußere Abmessungen Durchflussprüfer Bereichsgasventil Nullgasventil Gasauslass Nullgasflasche (6 Flaschen): E7050BA F2.7E.EPS 2-22 IM 11M13A01-02D-E...
2.7 Weitere Komponenten 2.7.1 Ansaugvorrichtung für Hochtemperaturanwendungen (Teilenr. E7046EC oder E7046EN) Diese Ansaugvorrichtung wird in Verbindung mit dem Hochtemperaturdetektor eingesetzt, wenn das Messgas einen Unterdruck aufweist. Die Ansaugvorrich- tung besteht aus einer Saugstrahlpumpe, einem Manometer und einem Nadel- ventil. Technische Daten: Saugstrahlpumpe: Luftversorgung: 29 bis 68 kPa Überdruck (am Einlass)
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E7046EC Rohranschlüsse Rc1/4 (mit gekennzeichnet) oder Rc1/4 (mit gekennzeichnet), E7046EN Rohranschlüsse 1/4NPT Innengewinde (mit gekennzeichnet) oder 1/4NTP Innengewinde (mit gekennzeichnet) Manometer 4 oder 1/4 Zoll Rohrleitung (rostfrei) Nadel- ventil ca.88 Saugstrahlpumpe PT 1/2 Außengewinde Approx. Höhe bei Detektor Druckluft- voller Öff- einlass nung ca.
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Druckeinstellung für die Ansaugvorrichtung für Hochtemperaturanwendungen Die Druckluftversorgung für die Saugstrahlpumpe sollte so eingestellt werden, dass die Saugleistung etwa 5 Liter Messgas pro Minute beträgt. Um diese Einstellung zu erreichen, gehen Sie bitte wie folgt vor: Ziehen Sie in Diagramm 4 eine horizontale Linie vom Punkt 5 l/min auf der y-Achse (Saugleistung Qg), um den Schnittpunkt mit der entspre- chenden Druckkurve zu erhalten.
2.7.2 Absperrventil (Teilenr. L9852CB oder G7016XH) Das Absperrventil wird in die Kalibriergasleitung eingesetzt, um die „One- Touch“-Kalibrierung zu ermöglichen. Zutreffend bei Systemkonfiguration 1 (siehe Abschnitt 1.1.1). Technische Daten: Anschluss: RC1/4 oder 1/4FNPT Werkstoff: SUS316 (JIS) Gewicht: ca. 80 g Teilenummern: Sperrventil Beschreibung Teilenr.
2.7.3 Rückschlagventil (Teilenr. K9292DN oder K9292DS) Das Rückschlagventil wird in die Kalibriergasleitung eingesetzt (direkt an den Detektor angeschlossen). Dies trifft für die Systemkonfiguration 2 zu. Das Rückschlagventil verhindert einen Rückfluss von Prozessgas in die Kalibriergasleitung. Es erfüllt den gleichen Zweck wie das Absperrventil, ist jedoch bequemer, da es nicht jedesmal für die Kalibrierung geöffnet bzw.
2.7.4 Druckminderer Der Druckminderer dient zur Druckreduzierung, wenn Druckluft als Referenz- und Bereichsgas verwendet wird. • Teilenr. K9473XH oder K9473XJ Technische Daten: Primärdruck: Max. 2 MPa Überdruck Sekundärdruck: 9,8 bis 196 kPa Überdruck Anschluss: Rc1/4 oder 1/4NPT mit Gewindeadapter Gewicht: ca.
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Einheit: mm Ansicht A Tafelausschnitte Horizontal- Vertikal- montage montage +0.5 2-2.2 2-Ø6.5 2-Ø6 Tafel (Horizontal- montage Manometer für Sekundär- Tafel (Vertikal- druck montage Sekundär Primär G7004XF: Rc 1/4 K9473XG: 1/4NPT Anschluss ca. 122 F2.13E.EPS 2.7.5 Gasflaschen-Druckregelventil (Teilenr. G7013XF oder G7014XF) Dieser Druckregler wird mit den Nullgasflaschen verwendet.
Montagehilfe keine immer -A *1: Zusatzcode für Länge ist entsprechend dem installierten ZR22S zu wählen *2: Teilenr. der Montagehilfe ist K9470BX, wenn diese separat bestellt wird. (Hinweis) Die Heizungseinheit besteht aus Keramik, bitte lassen Sie sie nicht fallen und üben Sie keine Druckkräfte darauf aus.
• Die Umgebungstemperatur muss im Bereich von –20 bis +60 °C liegen. Die Oberflächentemperatur des ZR22S darf nicht höher als die der Temperatur- klasse T2 (300 °C) sein • Wenn das Messgas brennbar ist, erfüllt der ZR22S nicht den Explosions- schutz des kompletten Ofens. : siehe IM11M12D01-01E : die Temperatur der Klemmenbox darf nicht über 150 °C liegen...
Das Messgas muss die in Kapitel 2 beschriebenen Spezifikationen auf- weisen. Der Messgasdruck darf nicht schwanken. 3.1.2 Druckfeste Kapselung gemäß CENELEC ATEX (KEMA) Messwertaufnehmer ZR22S-A zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen: Hinweis 1: Nr. KEMA 04ATEX2156 Schutzart und Markierungscode: EEx d IIB+H...
Ihre Hitzebeständigkeit muss für die jeweilige Betriebsumgebung ausreichend sein. 3.1.3 Druckfeste Kapselung gemäß FM Messwertaufnehmer ZR22S-B zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen: Hinweis 1: Druckfest gekapselt für Klasse I, Abt. I, Gruppe B, C und D. Staub-Zündschutz für Klasse II/III, Abt. 1, Gruppe E, F und G Gehäuseschutzart:...
Electric Corporation ist verboten und zieht den Verlust der Factory Mutual Explosionproof Zertifizierung nach sich. 3.1.4 Druckfeste Kapselung gemäß CSA Messwertaufnehmer ZR22S-C zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen: Hinweis 1: Druckfest gekapselt für Klasse I, Abt. 1, Gruppe B, C und D.
3.1.5 Einführöffnung für den Messwertaufnehmer Schließt auch die Messwertaufnehmer ein, die mit Stütz- und Schutzrohr aus- gestattet sind. Bei der Vorbereitung der Einführöffnung für den Messwertaufnehmer sollten die folgenden Punkte beachtet werden: VORSICHT VORSICHT • Die äußeren Abmessungen des Messwertaufnehmers können je nach vor- handenen Optionen unterschiedlich sein.
3.1.6 Installation des Messwertaufnehmers VORSICHT VORSICHT • Die Zelle (der Sensor) an der Spitze des Messwertaufnehmers besteht aus Keramik (Zirkonia). Bitte lassen Sie den Messwertaufnehmer nicht herabfal- len, da die Zelle sonst beschädigt wird. • Zwischen den Flanschen sollte eine Dichtung verwendet werden, um das Austreten von Gas zu verhindern.
3.1.7 Installation des Schutzrohrs (ZO21R) Messwertaufnehmer mit Schutzrohr (Modell ZO21R-L- - -*B zum Schutz gegen Abrasion durch Staubpartikel) Wenn der Messwertaufnehmer bei hohen Staubkonzentrationen und Gas- strömungen von über 10 m/s (z.B. in Kohlestaub- oder Wirbelstrom-Verbren- nungsanlagen) eingesetzt wird, wird er mit Schutzrohr verwendet, um eine Abrasion des Sensors durch Staubpartikel zu verhindern.
Maßnahmen zur Temperatursenkung ergriffen werden: VORSICHT VORSICHT Wenn die Oberflächentemperatur des ZR22S oder ZO21P-H den Grenzwert der Temperaturklasse T2 (300 °C) übersteigt, erfüllt dieses System nicht mehr die Anforderungen des Explosionsschutzes. Wenn die Oberflächentemperatur 300 °C übersteigt: 1.
Sie den Hochtemperaturadapter mit einer Wärmequelle (z.B. Dampf). 3.2.3 Einführöffnung für den Messwertaufnehmer Ein Messwertaufnehmer für hohe Temperaturen besteht aus einem Detektor ZR22S- -015 und dem Hochtemperaturadapter ZO21P. Bei der Vorbereitung der Einführöffnung für den Messwertaufnehmer sollten die folgenden Punkte beachtet werden: 1.
3.2.4 Montage des Hochtemperatur-Messwertaufnehmers Hinweis Die Zelle (der Sensor) an der Spitze des Messwertaufnehmers besteht aus Keramik (Zirkonia). Bitte lassen Sie den Messwertaufnehmer nicht herabfallen, da die Zelle sonst beschädigt wird. Dies gilt auch für das Messrohr aus Siliziumkarbid (SiC). Zwischen den Flanschen sollte eine Dichtung verwendet werden, um das Austreten von Gas zu verhindern.
3.3 Installation des Messumformers WARNUNG Der Messumformer (Modell ZR402G) darf nicht im explosionsgefährdeten Bereich installiert werden. 3.3.1 Installationsort Bei der Installation des Messumformers sollten folgende Punkte beachtet werden: Der Messumformer sollte so angebracht werden, dass die Sauerstoff- konzentrationsanzeige und die Meldungen leicht ablesbar sind. Er sollte außerdem leicht zugänglich sein, um die Tasten des Tasten- felds einfach bedienen zu können.
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Montageverfahren 1. Vier Schrauben in die entspr. Löcher der Montageplatte einführen. 2. Rohr zwischen Montageplatte und Bügel nehmen und die vier Schrauben durch die Bohrungen des Bügels führen. 3. Unterlegscheiben und Muttern auf die Schrauben aufschrauben und anziehen, um Rohr fest zwischen Montageplatte und Bügel einzuklemmen. zu montierendes Rohr (nominal JIS 50A) Bügel *Montage-...
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Schalttafelmontage: Bringen Sie einen Schalttafelausschnitt gemäß Abbildung 3.11 an. Einheit: mm F3.10E.EPS Abbildung 3.11 Schalttafelausschnitt Entfernen Sie die Messumformerhalterung durch Lösen der vier Schrauben. Setzen Sie das Messumformergehäuse in den Schalttafelausschnitt ein. Bringen Sie die in Schritt 2 entfernte Messumformerhalterung wieder am Messumformer an.
3.4 Installation des Durchflussreglers ZA8F 3.4.1 Installationsort Bei der Installation sollten die folgenden Punkte beachtet werden: Achten Sie auf leichte Zugänglichkeit für Prüf- und Wartungsarbeiten. Der Durchflussregler ist in der Nähe von Messwertaufnehmer und Messumformer anzubringen. Die Umgebungsluft darf keinerlei korrosive Gase enthalten. Die Umgebungstemperatur darf nicht über 55 °C liegen und sollte kei- nen größeren Schwankungen ausgesetzt sein.
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Wandmontage: Bringen Sie Bohrungen zur Montage des Durchflussreglers gemäß Abbildung 3.14 in der Wand an. 4 Bohrungen, 6 mm oder für M5-Schraube F3.13E.EPS Abbildung 3.14 Montagebohrungen Montieren Sie den Messumformer. Entfernen Sie zunächst die Arma- turen für die Verrohrung vom Durchflussregler und schrauben Sie ihn dann mit vier Schrauben fest an der Wand an.
3.5 Installation der automatischen Kalibriereinheit ZR40H WARNUNG Die automatische Kalibriereinheit (Modell ZR40H) darf nicht im explosionsge- fährdeten Bereich installiert werden. 3.5.1 Installationsort Bei der Installation sollten die folgenden Punkte beachtet werden: Achten Sie auf leichte Zugänglichkeit für Prüf- und Wartungsarbeiten. Die automatische Kalibriereinheit ist in der Nähe von Messwertauf- nehmer und Messumformer anzubringen.
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Wandmontage: Bringen Sie Bohrungen gemäß Abbildung 3.17 in der Wand an. 4 Bohrungen, 6 mm oder für M5-Schraube F3.13E.EPS Abbildung 3.17 Montagebohrungen Montieren Sie die automatische Kalibriereinheit. Entfernen Sie zunächst die Armaturen für die Verrohrung von der Einheit und schrauben Sie sie dann mit vier Schrauben fest an der Wand an.
Isolationsprüfung an ihnen nicht durchgeführt werden, da der Überspan- nungsschutz zwischen Eingangsklemmen und Erde bei einer relativ niedri- gen Spannung anspricht. 8. Nach Durchführung aller Tests Überbrückungsbügel wieder anbringen. Zirkonia-Sauerstoff-Analysator, Isolations- Zirkonia-Sauerstoff-Analysator, Messumformer ZR402G Messwertaufnehmer ZR22S Prüfgerät Überbrückungsverdr. CELL CELL CELL CELL...
4 VERROHRUNG In diesem Kapitel wird die Verrohrung für die EXAxt ZR Zirkonia-Sauerstoff- Analysatoren, getrennte, druckfest gekapselte Ausführung, beschrieben. • Bitte stellen Sie sicher, dass keines der Absperr- und Rückschlagventile und keine Rohrverbindung lecken kann. Besonders wenn eines der Rohre oder eine Verbindung für das Kalibriergas undicht ist, kann dies zu einer Verstop-...
4.1 Verrohrung für System 1 Die Verrohrung für System 1 ist Abbildung 4.1 zu entnehmen. explosionsgefährdeter Bereich nicht-explosions- Zirkonia-Sauerstoff-Analysator ZR22S, gefährdeter Bereich getrennte Ausführung mit druckfester Kapselung, Messwertaufnehmer EXA ZR402G Rückschlagventil 100 bis oder Absperrventil 240 V AC Durchflussregler Modell ZA8F...
4.1.1 Für die Verrohrung nach System 1 erforderliche Komponenten Bitte überprüfen Sie, ob die in Tabelle 4.1 aufgelisteten Komponenten bereit- stehen. Tabelle 4.1 Detektor Rohrbereich Teile Hinweis Detektor für Kalibriergaseinlass Sperr- oder Rückschlag- von Yokogawa empfohlen (L9852CB oder allgemeine ventil G7016XH;...
Verbinden Sie Durchflussregler und Detektor mit einem Rohr (Ø6 x Ø4 mm oder Nennweite 1/4 Zoll) aus rostfreiem Stahl. 4.1.4 Verrohrung des Referenzgasauslasses Ist der ZR22S Regen oder Spritzwasser ausgesetzt, bringen Sie das Auslass- rohr so an, dass es nach unten weist. IM 11M13A01-02D-E...
Verrohrung 4-5 4.1.5 Verrohrung zum Hochtemperaturadapter • Das Messgas sollte auf eine Temperatur unter 700°C abgekühlt sein, bevor es den Detektor erreicht. Bei Unterdrücken muss das Gas durch den Adapter gesaugt werden. • Zur Verwendung des Hochtemperaturadapters mit dem Hochtemperatur- detektor siehe Abschnitt 3.2.2.
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In Anwendungsfällen, in denen eine Kondensation des Gases beim Abkühlen im Adapter wahrscheinlich ist, sollte der Adapter mit Isoliermaterial verkleidet werden, wie in Abbildung 4.5 dargestellt. Abdeckflansch Messgasauslass Hochtemperaturadapter Detektor Wärmedämmaterial Messfühler F4.5E.EPS Abbildung 4.5 Gegenmaßnahmen gegen Kondensation IM 11M13A01-02D-E...
4.2 Verrohrung für System 2 Die Verrohrung für System 2 ist Abbildung 4.7 zu entnehmen. Bei System 2 ist die Verrohrung weitgehend identisch mit System 1, jedoch ist hier die Kalibrierung automatisiert (vgl. Abschnitt 4.1). Stellen Sie die sekundärseitigen Drücke der Druckminderer von Druckluft und Nullgas so ein, dass die beiden Drücke annähernd gleich sind.
Bereich nicht-explosionsgefährdeter Bereich Zirkonia-Sauerstoff-Analysator ZR22S, getrennte Ausführung mit druckfester Kapselung, Messwertaufnehmer ZR402G EXA ZR402G Messumformer Signal (6-adr. abgesch. Kabel) Rückschlagventil 100 bis 240 V AC Heizung (2-adrig) Kontakteingang Analogausgang, Kontaktausgang, Durchfluss- Nadel- Digitalausgang (HART) messer ventil Referenzgas Druckminderer Kalibriergas...
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Zur Verrohrung der Ausblasfunktion werden die folgenden Teile benötigt: • Blasrohr (vorzubereiten wie in Abbildung 4.9 gezeigt) • Zweiwege-Magnetventil: geöffnet bei anliegender Spannung, sonst geschlossen (handelsübliches Modell) • Druckminderer (von YOKOGAWA empfohlen, K9473XH / K9473XJ oder G7004XF / K9473XG) Installation des Blasrohrs: Installieren Sie das Blasrohr wie in Abbildung 4.9 dargestellt und montieren Sie es am Hochtemperaturadapter.
5 VERDRAHTUNG In diesem Kapitel wird die Verdrahtung für die EXAxt ZR Zirkonia-Sauerstoff- Analysatoren, getrennte, druckfest gekapselte Ausführung, beschrieben. 5.1 Allgemeines VORSICHT VORSICHT • Schalten Sie NIEMALS die Versorgungsspannung des Messumformers oder irgendeines anderen Geräts in Kombination mit dem Messumformer ein, bevor nicht die gesamte Verdrahtung ausgeführt ist.
VORSICHT VORSICHT • Wählen Sie den Außendurchmesser der Kabel passend zu den Kabeldurch- führungen. • Die Schutzerdung sollte in Übereinstimmung mit JIS D (Klasse 3) erfolgen (Erdungswiderstand beträgt maximal 100 Ω). • Wird die HART-Kommunikation verwendet, sollte die Kabellänge beachtet werden.
5.1.3 Montage der Kabeldurchführungen Montieren Sie an jeder zu verwendenden Kabelöffnungen im Messumformer- gehäuse die entsprechende Kabeldurchführung oder ein Leitungsrohr mit dem entsprechenden Gewinde. EXA ZR402G 8-G1/2, 8-1/2NPT oder ähnlich (Kabelanschluss) Erdungsklemme (M4) Kabeldurchführungen F5.4E.EPS Abbildung 5.3 Montage der Kabeldurchführungen IM 11M13A01-02D-E...
5.2 Messwertaufnehmer-Ausgangsverdrahtung Diese Verdrahtung ist erforderlich, damit der Messumformer die Ausgangssig- nale der Messzelle, die Ausganssignale des Thermoelements und das Signal für die Vergleichsstellenkompensation des Messwertaufnehmers empfangen kann. Verwenden Sie Leitungen, deren Leitungswiderstand der Messschleife bei maximal 100 Ω liegt. Verlegen Sie diese Leitungen entfernt von den Spannungsversorgungsleitun- gen.
5.2.1 Kabelspezifikationen Während des Prozessbetriebs kann die Klemmenbox sehr heiß werden und Temperaturen bis zu 150 °C erreichen. Das Kabel kann sogar noch höheren Temperaturen ausgesetzt sein, achten Sie daher unbedingt darauf, geeignetes hitzebeständiges Kabel zu verwenden. Grundsätzlich ist für diese Verdrahtung PVC-isoliertes und PVC-ummanteltes Steuerkabel zu verwenden (6 Adern).
5.2.3 Anschluss an den Messumformer Um die Leitungen an den Messumformer anzuschließen, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Für die Klemmen des Messumformers werden M4-Schrauben verwendet. Jedes Leitungsende sollte mit einem entsprechenden Crimp-Kabelschuh versehen sein. 2. Wird für die Verdrahtung des Messwertaufnehmers hitzebeständiges 600 V- Kabel mit Silikonkautschukisolation und Glasgeflecht verwendet, schalten Sie bitte eine Klemmenbox dazwischen.
5.3 Verdrahtung der Spannungsversorgung für die Detektorheizung Diese Verdrahtung ist erforderlich, um vom Messumformer Spannung für die Heizung des Sensors im Messwertaufnehmer zuzuführen. VORSICHT VORSICHT Bitte lesen Sie Abschnitt 3.1. (1) Umgebungstemperatur am Messwertaufnehmer: max. 80 C explosionsgefährdeter nicht-explosionsgefährdeter Messwertaufnehmer Messumformer Bereich Bereich...
3. Die Schraubengröße der Schraubklemmen ist M3. Jedes Leitungsende soll- te mit einem entsprechenden Crimp-Kabelschuh versehen sein*. * Beträgt die Umgebungstemperatur am Messwertaufnehmer über 60 °C, ver- wenden Sie bitte „nackte“ Crimp-Kabelschuhe ohne Isolierung. VORSICHT VORSICHT • Bitte lösen Sie die Sicherungsschraube, bevor Sie den Deckel des Mess- wertaufnehmers öffnen.
5.4 Analogausgangsverdrahtung Diese Verdrahtung ist erforderlich, um die 4-20 mA-Signale vom Messum- former zu weiteren Geräten, z.B. einem Schreiber, zu leiten. Bitte beachten Sie, dass der Lastwiderstand einschließlich Leitungswiderstand maximal 550 Ω betragen darf. Messumformer Empfänger 1 AO1(+) AO1(-) AO2(+) AO2(-) Empfänger 2 abgeschirmtes Kabel...
5.5 Verdrahtung von Spannungsversorgung und Erdung Diese Verdrahtung ist für die Spannungsversorgung und Erdung des Mess- wertaufnehmers/Messumformers erforderlich. Messumformer Messwertaufnehmer L N G Erdung der Erdungsklemme am Messumformergehäuse Messumformergehäuse Erdung Überbrückungsbügel Crimp-Kontakt der Erdungsleitung 100 - 240VAC Zahnscheibe FG-Klemme 50/60Hz F5.10E.EPS Abbildung 5.9 Verdrahtung von Spannungsversorgung und Erdung 5.5.1 Verdrahtung der Spannungsversorgung...
5.6 Kontaktausgangsverdrahtung Kontaktausgänge 1 bis 3 können beliebig auf „Tiefalarm“, „Hochalarm“ etc. konfiguriert werden, der Kontaktausgang 4 ist jedoch fest auf „Fehleralarm“ eingestellt. Dessen Aktion (Kontakt schließt bei aktivem Fehleralarm) kann ebenfalls nicht geändert werden. Werden die Kontaktausgänge verwendet, verdrahten Sie sie bitte wie folgt: Messumformer Klemmenbox Meldeeinrichtung o.ä.
5.7 Verdrahtung der automatischen Kalibriereinheit ZR40H Diese Verdrahtung ist für den Betrieb der Magnetventile für Nullgas und Be- reichsgas in der automatischen Kalibriereinheit ZR40H erforderlich, wenn die Zufuhr des Kalibriergases automatisch geregelt werden soll (z.B. in System 2). Gehen Sie bei der Verdrahtung wie folgt vor: Verdrahtungseingangsöffnungen 2-G1/2, Pg13.5, M20 oder 1/2NPT Bereichsgas-Magnetventil...
5.7.2 Verdrahtung Für die Klemmen des Messumformers werden M4-Schrauben verwendet. Jedes Leitungsende sollte mit einem entsprechenden Crimp-Kabelschuh ver- sehen sein. Die Klemmen der Magnetventile verwenden ebenfalls M4- Schrauben. Automatische Kalibrier- Messumformer einheit ZR40H AC-Z Null AC-S Bereich AC-C F5.13.EPS Abbildung 5.12 Verdrahtung der automatischen Kalibriereinheit 5-14 IM 11M13A01-02D-E...
5.8 Kontakteingangsverdrahtung Der Messumformer kann bestimmte Funktionen ausführen, wenn er Kontakt- signale empfängt. Um diese Kontaktsignale zu verwenden, führen Sie bitte folgende Verdrahtung durch: Messumformer Klemmenbox DI-1 Kontakteingang 1 DI-2 DI-C Kontakteingang 2 F5.14E.EPS Abbildung 5.13 Kontakteingangsverdrahtung 5.8.1 Kabelspezifikationen Verwenden Sie für diese Verdrahtung 2-poliges oder 3-poliges Kabel, je nach der Anzahl der Eingänge, die Sie verwenden.
In diesem Kapitel werden die Bezeichnungen und Funktionen der Hauptkom- ponenten des EXAxt ZR Zirkonia-Sauerstoff-Analysators, getrennte, druckfest gekapselte Ausführung, beschrieben. 6.1 Messwertaufnehmer ZR22S 6.1.1 Messwertaufnehmer für allgemeine Anwendungen (außer ZR22S--015) Flansch für die Montage des Messwertauf- nehmers. Es stehen JIS oder ANSI Messfühler...
6.1.2 Hochtemperatur-Messwertaufnehmer (ZR22S--015) Messgasauslass Wenn das Messgas einen Unterdruck aufweist, ist die Ansaugvorrichtung anzuschließen. Ist das Messgas sehr heiß und weist einen hohen Druck auf und seine Temperatur fällt nicht unter 700 °C, getrennter Hochtemperatur- Messwertaufnehmer schließen Sie ein Druckregelventil (ZR22S--015)
6.2 Messumformer ZR402G Vollständige Bedienungsanzeige Typische Messumformer-Anzeigen Die Bedienungsanzeige ermöglicht eine interaktive Bedienung Beispiel für die Grundanzeige Sie haben für den Betrieb die freie Auswahl aus zahlreichen Anzeigemodi Die hintergrundbeleuchtete LC-Anzeige ermöglicht eine Ablesung auch in schlecht beleuchteten Bereichen Fehlercodes und Beschreibungen der Fehler können vor Ort abgelesen und überprüft werden, ohne die Bedienungsanleitung zur Hand zu haben.
6.3 Durchflussregler ZA8F, Automatische Kalibriereinheit ZR40H Einstellventil für den Referenzgasdurchfluss Einstellventil für den Bereichsgasdurchfluss Einstellventil für den Nullgasdurchfluss Durchflussmes- ser für das Referenzgas Durchflussmesser für das Kalibriergas F6.4E.EPS Abbildung 6.4 Durchflussregler ZA8F Durchflussmesser für das Kalibriergas Durchflussmes- ser für das Klemmenbox Referenzgas Made in Japan...
7 INBETRIEBNAHME Im folgenden werden die Mindestvoraussetzungen für den Betrieb beschrie- ben – von der Versorgung des Messumformers mit Spannung über die Einstellung der Analogausgänge bis zur manuellen Kalibrierung. 7.1 Überprüfung der Verrohrung und Verdrahtung Bitte überprüfen Sie, ob die Verrohrung und Verdrahtung vollständig und ord- nungsgemäß...
7.3 Versorgung des Messumformers mit Spannung VORSICHT VORSICHT Um Temperaturschwankungen des Sensors zu vermeiden, wird empfohlen, den Sauerstoffanalysator kontinuierlich mit Spannung zu versorgen, auch wenn er in Anwendungen eingesetzt wird, in denen sich Messperioden und Ruheperioden ablösen. Es wird außerdem empfohlen, ihn vor der Messung mit Bereichsgas (Druckluft) durchzuspülen.
7.4 Bedienung des berührungsempfindlichen LCD- Bildschirms 7.4.1 Grundanzeige und Schalter Der Messumformer arbeitet mit einem berührungsempfindlichen LCD-Bild- schirm, der einfach durch Antippen bedient werden kann. Abbildung 7.3 zeigt die Grundanzeige. Die Schalter, die in der Schalterleiste rechts angezeigt wer- den, ändern sich je nach Anzeige, wodurch alle Schaltfunktionen ausgeführt werden können.
7.4.2 Struktur der Anzeigebildschirme (beim Sauerstoff-Analysator) Abbildung 7.3.1 zeigt die Struktur der Anzeigebildschirme. Die Anzeige der Positionen, die vom Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm („Execution/ Setup“) aufgerufen werden können, können durch ein Passwort geschützt werden. Wurde kein Passwort vereinbart, tippen Sie einfach auf die Enter- Taste, um zum nächsten Bildschirm umzuschalten.
7.4.3 Anzeigefunktionen Die einzelnen Anzeigebildschirme in der Strukturdarstellung auf der vorherigen Seite haben folgende Funktionen: 1. Grundanzeige: Anzeige dreier ausgewählter Messwerte (siehe Abschnitt 7.9 „Einstellung der Anzeigepositionen“) 2. Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm: Zur Auswahl der Kalibrierungs-, Wartungs- und Konfigurationsanzeigen. 3. Detaillierte Datenanzeige: Gestattet die Darstellung detaillierter Daten wie z.B. der elektromotorischen Kraft der Zelle oder der Zellentemperatur (s.
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zeichen enthalten, ist immer entsprechend zwischen diesen drei Bildschirmen umzuschalten. In Abbildung 7.5 ist der Zusammenhang zwischen diesen drei Bildschirmen dargestellt. Bei der Eingabe von Text und Sonderzeichen enthält jede Taste drei Buchstaben bzw. Sonderzeichen. Wird die entsprechende Taste kurz betätigt, wird das erste Zeichen auf der Taste eingegeben. Wird sie betätigt und gedrückt gehalten, erscheinen die drei der Taste zugeordneten Buchstaben bzw.
7.5 Prüfen der Einstellung des Messumformertyps Dieser Messumformer kann sowohl als Sauerstoffanalysator als auch als Feuchtigkeitsanalysator eingesetzt werden. Bitte überprüfen Sie, ob der ge- wünschte Messumformertyp eingestellt ist, bevor Sie die weiteren Betriebs- daten eingeben. Bitte beachten Sie, dass beim Umschalten des Messumformertyps alle schon eingegebenen Betriebsdaten auf ihre Standardeinstellungen initialisiert werden.
7.6 Prüfen der Einstellung des Detektortyps Bitte überprüfen Sie, ob der Messwertaufnehmer in Abbildung 7.7 der für die- ses Gerät geeignete ist. VORSICHT VORSICHT • Soll dieser Messumformer zusammen mit dem ZO21D* verwendet werden, sind die Spannungsversorgungswerte auf max. 125 V AC, 50/60 Hz begrenzt (er kann nicht mit über 125 V oder in der EU verwendet werden).
7.9 Einstellung der Anzeigepositionen In diesem Abschnitt wird die Auswahl der Anzeigepositionen beschrieben, die in der Grundanzeige (Abbildung 7.11) angezeigt werden. Tag: 21.0 Erstwert Zweitwert 17.43mA -Output1 17.43mA -Output2 Drittwert F7 11E EPS Abbildung 7.11 Grundanzeige 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen.
Tabelle 7.2 Anzeigepositionen Zweit- und Position Erstwert Anzeige Drittwert Sauerstoffkonzentrat. gemessene Sauerstoffkonzentration Luftverhältnis momentanes berechnetes Luftverhältnis Feuchtigkeitsgehalt Feuchtigkeitsgehalt (%H O) im Abgas Ausgabeposition 1 Sauerstoffkonzentration, wenn Gerät als Sauerstoffanalysator konfig. ist (s. *1 unten) Ausgabeposition 2 Sauerstoffkonzentration, wenn Gerät als Sauerstoffanalysator konfig. ist (s. *1 unten) Stromausgang 1 momentaner Stromwert von Analogausgang 1 Stromausgang 2...
7.10 Schleifenprüfung der mA-Ausgänge Der eingestellte Stromwert kann am Analogausgang ausgegeben werden. 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen. Wählen Sie dann im Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm „Wartung”. 2. Wählen Sie im Wartungsbildschirm „Überprüfung mA-Ausg.“. Anschließend wird der Bildschirm zur Auswahl des gewünschten Ausgangs angezeigt, mA 1 oder mA 2.
7.11 Überprüfung der Kontakt-Ein-/Ausgabe Dient zur Überprüfung der Funktion der Eingangs- und Ausgangskontakte, aber auch zur Durchführung von Funktionstests der Magnetventile für die automatische Kalibrierung. 7.11.1 Überprüfung der Kontakt-Ausgabe Zur Überprüfung der Kontakt-Ausgabe verfahren Sie bitte wie folgt: 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen.
7.11.2 Überprüfung der Ausgangskontakte für die Kalibrierung Die Ausgangskontakte für die Kalibrierung werden zum Schalten der Magnet- ventile der automatischen Kalibriereinheit ZR40H verwendet. Wenn Sie die automatische Kalibriereinheit ZR40H einsetzen, führen Sie diesen Test durch, um die korrekte Verdrahtung und die ordnungsgemäße Funktion der Kalibrier- einheit zu überprüfen.
7.12 Kalibrierung Der Messumformer wird in der Weise kalibriert, dass die tatsächlichen Null- und Bereichsgaswerte gemessen werden und diese Messwerte in Übereinstimmung mit den Sauerstoffkonzentrationen in den betreffenden Gasen gebracht werden. Es stehen drei verschiedene Kalibrierverfahren zur Verfügung: 1. Manuelle Kalibrierung der Null- und Bereichskalibrierung oder abwechselnde Durchführung dieser beiden Kalibrierungen.
2. Bereichsgaskonzentration Wird „Bereichsgas“ gewählt, erscheint der Bildschirm für die numerische Eingabe. Geben Sie hier die Sauerstoffkonzentration für das Bereichsgas ein; wird z.B. Druckluft verwendet, geben Sie „02100“ für eine Sauerstoffkonzentration von 21 Vol-% O2 ein. Wird die Standardgaseinheit ZO21S verwendet (zur Verwendung von Umge- bungsluft als Bereichsgas), messen Sie den Sauerstoffgehalt der Umgebungs- luft mit einem portablen Sauerstoff-Konzentrationsmesser und geben Sie den gemessenen Wert hier ein.
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3. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen (siehe Abb. 7.19): Öffnen Sie das Bereichsgasventil der Durchflussregler-Einheit und stellen Sie einen Durchfluss von 600 ml/min ±60 ml/min ein, indem Sie die Sperrmutter des Bereichsgas-Durchflussventils lösen und die Ventilachse langsam im Gegenuhrzeigersinn drehen. Überprüfen Sie den Durchfluss anhand des Kalibriergas-Durchflussmessers.
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7. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen (siehe Abb. 7.23): Öffnen Sie das Nullgasventil der Durchflussregler-Einheit und stellen Sie einen Durch- fluss von 600 ml/min ±60 ml/min ein, indem Sie die Sperrmutter des Null- gas-Durchflussventils lösen und die Ventilachse langsam im Gegenuhrzei- gersinn drehen.
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9. Nach der Stabilisierung des Messwerts betätigen Sie die [Enter]-Taste, um die Nullkalibrierung abzuschließen und den Bildschirm zur Anzeige der abgeschlossenen Nullkalibrierung gemäß Abbildung 7.25 anzuzeigen. Zu diesem Zeitpunkt werden die gemessenen Werte und die Nullgaskonzen- tration aufeinander abgeglichen. Schließen Sie das Nullgasventil. Die Sicherungsschraube sollte ebenfalls wieder angezogen werden, damit kein Nullgas austritt.
8 DETAILLIERTE DATENEINSTELLUNGEN 8.1 Einstellung der Analogausgänge In diesem Abschnitt wird die Einstellung des analogen Ausgangsbereichs beschrieben. 8.1.1 Einstellung des minimalen (4 mA) und maximalen (20 mA) Ausgangsstroms Um die entsprechenden Werte für den minimalen und maximalen Ausgangs- strom einzustellen, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1.
Einstellbeispiel 2 Beträgt die Einstelllung für den minimalen Ausgangsstrom (4 mA) 75 % O muss die Sauerstoffkonzentration für den maximalen Ausgangsstrom (20 mA) auf über 98 % O eingestellt werden (75 x 1,3 = 97,5; Dezimalstellen werden aufgerundet). Möglicher Einstellbereich für die Sauerstoffkonzentr.
8.1.5 Standardeinstellungen Bei Auslieferung des Analysators oder nach der Initialisierung sind die Analogausgänge auf die in Tabelle 8.1.1 dargestellten Standardeinstellungen eingestellt. Tabelle 8.1.1 Standardeinstellungen für die Stromausgänge Position Standard Min. Sauerstoffkonz. 0% O Max. Sauerstoffkonz. 25% O Ausgangs-Dämpfungskonst. 0 (Sekunden) Ausgangsverhalten Linear T8.1.1E.EPS...
8.2 Einstellung der Haltezeit für den Ausgang Die Haltefunktion für den Ausgang gibt während der Aufwärmzeit des Geräts, während der Kalibrierung oder beim Auftreten eines Fehlers einen voreinge- stellten Wert aus. Die Ausgänge 1 und 2 können getrennt eingestellt werden. Tabelle 8.1.2 gibt einen Überblick über die einzelnen Zustände und die Aus- gangswerte.
Bei der halbautomatischen Kalibrierung ist es der Zustand, der nach der Ein- gabe der Kalibrierungsbefehle entweder über den Tastbildschirm oder mittels eines Kontaktsignals beginnt und bis zum Ablauf der Ausgangs-Stabilisie- rungszeit nach erfolgter Kalibrierung endet. Bei der automatischen Kalibrierung ist es der Zustand nach Beginn der auto- matischen Kalibrierung bis zum Ablauf der Ausgangs-Stabilisierungszeit nach erfolgter Kalibrierung.
8.2.3 Einstellung der Haltewerte Zur Einstellung der Haltewerte gehen Sie bitte folgendermaßen vor: 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen. Wählen Sie dann im Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm „Einstellungen“ die Position „mA- Ausgang, Einstellfunk.“. Wählen Sie dann „Voreinstellungen“, um den Bildschirm zur Konfiguration der Haltefunktion und der Eingabe der Haltewerte anzuzeigen (siehe Abbildung 8.2).
8.3 Einstellung der Sauerstoffkonzentrations-Alarme Der Analysator ermöglicht die Einstellung von vier Alarmen – Hoch-Hoch-, Hoch-, Tief- und Tief-Tief-Alarm – bezüglich der Sauerstoffkonzentration. Nachfolgend wird die Alarmfunktion und die Einstellung der Alarm-Sollwerte beschrieben. 8.3.1 Alarm-Sollwerte 1. Sollwerte für den Hoch-Hoch- und den Hoch-Alarm Übersteigen die gemessenen Sauerstoffkonzentrationen die hier eingestellten Sollwerte, werden die entsprechenden Alarme ausgelöst.
Im Beispiel in Abbildung 8.4 ist der Alarm-Sollwert für den Hochalarm auf 7,5 eingestellt, die Verzögerungszeit auf 5 Sekunden und die Hysterese auf 2 % O Die Alarmaktionen stellen sich wie folgt dar: 1. Obwohl die Sauerstoffkonzentration im Bereich A über dem Alarm-Sollwert liegt, fällt der Messwert wieder unter die Alarmgrenze, bevor die Verzöge- rungszeit von 5 Sekunden abgelaufen ist.
8.4 Einstellung der Ausgangskontakte 8.4.1 Ausgangskontakte Als Ausgangskontakte dienen mechanische Relais. Bitte achten Sie darauf, die Relais innerhalb ihrer spezifizierten Kenndaten zu betreiben (zu Einzelheiten siehe technische Daten). Im folgenden wird die Einstellung der Betriebsart der einzelnen Ausgangskontakte beschrieben. Bei Ausgangskontakten 1 bis 3 kann festgelegt werden, ob sie als Arbeitsstromkontakte oder Ruhestrom- kontakte arbeiten sollen.
VORSICHT VORSICHT • Ausgangskontakt 4 ist fest so eingestellt, dass er im Fehlerfall und bei Spannungslosigkeit öffnet (Relais bei eingeschaltetem Gerät angezogen). Dieses Verhalten kann nicht geändert werden. Kontakt 1 Kontakteinstellfunktion Kontakt 1 Alarme Sonstiges Kontakt 2 Kontakt geöffnet Kontakt 3 im spannungsfreien Kontakt 4 Zustand und im...
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Tabelle 8.5 Einstellungen der Ausgangskontakte Auswahlposition Kurzbeschreibung Hoch-Hoch- Falls „Hoch-Hoch-Alarm EIN“ gewählt ist, wird ein Kontakt aktiviert, wenn der Alarm Hoch-Hoch-Alarm auftritt. Zuvor ist es allerdings erforderlich, den Hoch-Hoch- Alarm in der Alarmkonfiguration zu konfigurieren (siehe Abschnitt 8.3). Hoch- Falls „Hoch-Alarm EIN“ gewählt ist, wird ein Kontakt aktiviert, wenn der Alarm Hoch-Alarm auftritt.
8.4.3 Standardeinstellungen Bei Auslieferung des Analysators oder nach der Initialisierung sind die Alarm- einstellungen und weiteren Einstellungen für die Ausgangskontakte wie folgt. Tabelle 8.6 Standardeinstellungen für die Ausgangskontakte Position Ausgangs- Ausgangs- Ausgangs- Ausgangs- Kontakt 1 Kontakt 2 Kontakt 3 Kontakt 4 Hoch-Hoch- Alarm Hoch-...
8.5 Einstellung der Eingangskontakte 8.5.1 Eingangskontaktfunktionen Durch Eingabe von Fernsteuersignalen an seine Kontakteingänge (spannungs- freie Kontakte) kann der Messumformer verschiedene voreingestellte Funk- tionen ausführen. Tabelle 8.7 listet die Funktionen auf, die durch Fernsteuer- signale ausgelöst werden können. Tabelle 8.7 Eingangskontaktfunktionen Funktion Kalibriergasdruck fällt Während das Kontaktsignal ein ist, können weder halbauto-...
Hinweis 1. Die Messbereichsumschaltung durch ein externes Kontaktsignal steht nur für Analogausgang 1 zur Verfügung. 2. Soll das Ausblasen ausgeführt werden, achten Sie darauf, dass bei der Konfiguration der Ausgangskontakte „Ausblasen“ konfiguriert ist. 3. Wenn eine halbautomatische Kalibrierung ausgeführt werden soll, achten Sie bitte darauf, dass im Kalibrier-Konfigurationsbildschirm die halbautoma- tische oder automatische Kalibrierung eingestellt ist.
8.6 Weitere Einstellungen 8.6.1 Einstellung von Datum und Uhrzeit Bitte gehen Sie wie folgt vor, um Datum und Uhrzeit einzustellen. Die automa- tische Kalibrierung oder das Ausblasen beruhen auf dieser Einstellung. 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen.
5. Wählen Sie „Intervall einstellen in dem der min. und max. Wert gespeichert wird“ (Messperiode für die Speicherung von Max- und Minwert) und geben Sie im Bildschirm zur Eingabe von numerischen Werten die gewün-schte Periode ein. Um z.B. 48 Stunden einzustellen, geben Sie 048 ein Der Eingabebereich geht von 1 bis 255 Stunden.
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Füllen Sie die eingerahmten Größen in Gleichung 2 entsprechend aus, um den Feuchtigkeitsgehalt zu berechnen. Verwenden Sie dazu die in Tabelle 8.8 angegebenen Werte für A0, Gw und X. Ist der verwendete Brennstoff nicht in Tabelle 8.8 enthalten, verwenden Sie die nachfolgenden Gleichungen zur Berechnung.
8.6.3.2 Eingabeverfahren Um die Brennstoff-Parameter einzugeben, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen. 2. Wählen Sie dann im Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm „Einstellungen“. Danach wird der Konfigurationsbildschirm („Einstellungen“) angezeigt. 3. Wählen Sie in diesem Bildschirm „Sonstiges“ und dann „Treibstoffeinstellungen“...
8.6.4 Einstellung der Passwörter Der Messumformer gestattet die Aktivierung eines Passwortschutzes, mit dem verhindert werden kann, dass aus dem Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm zu weiteren Konfigurationsbildschirmen umgeschaltet werden kann. Es können für die beiden Bereiche Kalibrierung/Ausblasen/Wartung und Konfiguration ge- trennte Passwörter eingestellt werden. Gehen Sie bitte wie folgt vor: 1.
9 KALIBRIERUNG 9.1 Allgemeine Informationen zur Kalibrierung 9.1.1 Messprinzip Vor der detaillierten Beschreibung der Kalibrierverfahren soll hier zunächst das Funktionsprinzip des Zirkonia-Sauerstoffanalysators beschrieben werden. Ein fester Elektrolyt wie Zirkoniumdioxid wird bei hohen Temperaturen leitfähig für Sauerstoffionen. Wenn ein Zirkoniumdioxidelement mit Platinelektroden an beiden Seiten erhitzt wird und Gase mit unterschiedlichen Sauerstoff-Partial- drücken die Oberfläche berühren, wird das Element zu einer Konzentrations- zelle.
0,51% 0 , 81,92mV(Nullursprung der Kalibrierung) Zell- Spannung (mV) 21,0% O , 0mV (Bereichsursprung der Kalibr.) 21,0 Sauerstoffkonzentration (vol %) F9.1E.EPS Abbildung 9.1 Abhängigkeit von Sauerstoffkonzentration im Messgas und Zellenspannung (mit 21% O als Referenzgas) Das Messprinzip eines Zirkonia-Sauerstoffanalysators wurde oben beschrie- ben.
9.1.3 Kompensation Die Abweichung eines Messwerts von der theoretischen EMK der Messzelle wird durch die in Abbildung 9.2 oder 9.3 dargestellten Verfahren geprüft. Abbildung 9.2 zeigt eine 2-Punkt-Kalibrierung mit Null- und Bereichskalibrie- rung. Bei dieser Kalibrierung wird die EMK der Messzelle mit einem Bereichs- gas der Sauerstoffkonzentration p1 und einem Nullgas der Sauerstoffkonzen- tration p2 gemessen, so dass eine Kalibrierungskurve durch diese beiden Punkte festgelegt werden kann.
81.92 Null-Anfangspunkt Elektromoto- rische Kraft Kalibrierungskurve vorherige der Zelle, mV vor der Korrektur Nullgas-Daten Korrigierte Kalibrierungskurve (theoret. Kalibrierungskurve) Bereichs-Anfangspunkt 21.0 0.51 Bereichsgaskonzentration Sauerstoffkonzentration (Volumen-Prozent) Nullpunkt-Korrekturfaktor = (B/A) x 100 (Prozent) Korrekturbereich: 100 ± 30 Prozent Bereichs-Korrekturfaktor = (C/A) x 100 (Prozent) Korrekturbereich: 0 ± 18 Prozent F9.3E.EPS Abbildung 9.3 Berechnung der Kalibrierungskurve und Korrekturfaktoren bei einer 1-Punkt-Kalibrierung mit Bereichsgas...
9.2 Kalibrierverfahren VORSICHT VORSICHT Eine Kalibrierung sollte unter den normalen Betriebsbedingungen durchgeführt werden (das heißt, wenn der Messwertaufnehmer in einen Ofen eingebaut ist, führt der Messumformer die Kalibrierung unter den normalen Betriebsbedin- gungen des Ofens durch). Um eine exakte Kalibrierung zu erhalten, sollte eine 2-Punkt-Kalibrierung mit Nullgas und Bereichsgas durchgeführt werden.
9.2.1.2 Kalibrierungspunkte Es kann konfiguriert werden, ob sowohl eine Bereichs- als auch Nullkalibrie- rung, nur eine Bereichskalibrierung oder nur eine Nullkalibrierung durchgeführt werden soll. Üblicherweise wird die Bereichs- und Nullkalibrierung gewählt. Wählen Sie im Konfigurationsbildschirm der Kalibrierung den Menüpunkt „Schaltung”. Aus der Auswahltabelle kann anschließend „Beide“ (Null- und Bereichskalibrierung), „Bereich“...
9.2.1.5 Einstellung der Kalibrierzeit („Timing“) • Wenn die Kalibrierart manuell ist: Stellen Sie zuerst die Stabilisierungszeit ein. Das ist die Zeit, die nach erfolg- ter Kalibrierung gewartet wird, bis die Messungen wieder aufgenommen wer- den. Diese Stabilisierungszeit ist erforderlich, um dem in den Sensor fließen- den Messgas Zeit zu geben, das Kalibriergas auszuspülen, damit wieder normale Messungen möglich sind.
1. Rufen Sie aus dem Konfigurationsbildschirm für die Kalibrierung den Menüpunkt „Kalibrat.-Timing“ auf. Der in Abbildung 9.7 dargestellte Bildschirm wird angezeigt. 2. Wählen Sie nacheinander die erforderlichen Menüpunkte und geben Sie die für die Kalibrierung gewünschten Werte im numerischen Eingabebildschirm ein.
9.2.3 Ausführung der Kalibrierung 9.2.3.1 Manuelle Kalibrierung Zur Ausführung der manuellen Kalibrierung siehe Abschnitt 7.12 „Kalibrierung“. 9.2.3.2 Halbautomatische Kalibrierung Bitte gehen Sie folgendermaßen vor, um die Kalibrierung zu starten: 1. Drücken Sie in der Grundanzeige die Konfigurations-Taste, um den Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm anzuzeigen. Wählen Sie dann im Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm „Kalibration“.
9.2.3.3 Automatische Kalibrierung Für den Start der automatischen Kalibrierung sind weitere Aktionen erforder- lich. Die automatische Kalibrierung startet zum festgelegten Zeitpunkt (Start- datum, Uhrzeit) und wird dann wiederholt in den festgelegten Intervallen aus- geführt. VORSICHT VORSICHT Bevor Sie die halbautomatische Kalibrierung durchführen oder die automati- sche Kalibrierung anstoßen, nehmen Sie bitte die automatische Kalibriereinheit testweise in Betrieb, um einen Durchfluss der Kalibriergase von 600 ml/min ±60 ml/min einzustellen.
10 WEITERE FUNKTIONEN 10.1 Anzeige 10.1.1 Detaillierte Anzeige Betätigen Sie in der Grundanzeige die Taste für die detaillierte Anzeige. Ein Bildschirm mit detaillierten Informationen wird angezeigt (siehe Abb. 10.1). Mit den Tasten oder können Sie zum nächsten Bildschirm vor- oder zum vorherigen zurückblättern.
10.1.1.2 Ansprechzeit Die Ansprechzeit der Messzelle wird bei der Kalibrierung mit dem in Abbildung 10.3 dargestellten Verfahren ermittelt. Wird ausschließlich eine Nullpunkt- oder eine Bereichskalibrierung durchgeführt, wird die Ansprechzeit nicht ermittelt. Auch bei der manuellen Kalibrierung wird sie nicht ermittelt. Maximal 5 Minuten Ansprechzeit 100%...
10.1.1.6 Zellenspannung Die Spannung der Messzelle (des Sensors) ist ein Anhaltspunkt für die Alte- rung des Sensors. Die Zellenspannung entspricht der momentan gemessenen Sauerstoffkonzentration. Der Sensor ist in Ordnung, wenn gemessener und theoretischer Wert bei einer bestimmten Sauerstoffkonzentration übereinstim- men. Der ideale Wert der Zellenspannung (E), der sich bei einer Messung der Sauer- stoffkonzentration und bei einer Messzellentemperatur von 750 °C einstellt, wird durch die folgende mathematische Formel bestimmt:...
10.1.1.11 Maximale Sauerstoff-Konzentration Hier wird die maximale Sauerstoffkonzentration und der Zeitpunkt des Auftre- tens während der konfigurierten Periode für die Speicherung der Minimal- und Maximalwerte angezeigt. Läuft diese konfigurierte Periode ab, wird die bisher gespeicherte (bzw. angezeigte) maximale Sauerstoffkonzentration gelöscht und eine neue Periode mit einer neuen Anzeige begonnen.
10.1.2 Trendanzeige Betätigen Sie in der Grundanzeige die Taste für die Trendanzeige, um eine Trendkurve anzuzeigen. So kann sehr leicht eine Tendenz der Messungen fest- gestellt werden. Durch Antippen des Tastbildschirms an irgendeiner Stelle keh- ren Sie wieder zur Grundanzeige zurück. Um die Trenddarstellung zu konfigu- rieren, gehen Sie bitte wie in Abschnitt 10.1.2.1 beschrieben vor.
25,0%O 10min/div eingestellte Zeit pro Teileinheit, berechnet aus der Obergrenze eingestellten Abtastperiode eingestellte Untergrenze 0,0%O 12,3%O momentaner Messwert 60 Datenpunkte Abtastperiode F10.5E.EPS Abbildung 10.5 Kurvendarstellung und Abtastperiode 10.1.2.3 Einstellung der Ober- und Untergrenzen der Trendkurve Die Ober- und Untergrenzen der Trendkurvendarstellung werden wie folgt ein- gestellt: Wählen Sie im Bildschirm für die Konfiguration der Trendanzeige (Abb.
10.1.3 Automatische Rückkehr zum Messbetrieb Wird der Ausführungs-/Konfigurationsbildschirm oder irgendein anderer Bild- schirm unter diesem angezeigt (siehe Abbildung 7.3.1) kehrt das Gerät, wenn für eine bestimmte Zeit keine Eingabe erfolgt, wieder automatisch zur Grund- anzeige zurück. Diese Funktion wird als automatische Rückkehr bezeichnet. Die „Auto.Rückkehrzeit”...
Anzeigeeinstellung Anzeigeposition Anzeige Trend Auto. Rückkehrzeit: 0 min Sprache: English Deutsch Français Enter F10.7E.EPS Abbildung 10.7 Auswahl der Anzeigesprache 10.2 Ausblasen • Konfiguration der Ausblasfunktion In den folgenden Abschnitten werden die für die Verwendung der Ausblas- funktion erforderlichen Konfigurationseinstellungen beschrieben. 10.2.1 Modus Es stehen drei Modi für das Ausblasen zur Verfügung: 1.
10.2.2 Ausblasvorgang Abbildung 10.9 zeigt ein Taktdiagramm für die Ausblasfunktion. Um das Aus- blasen über einen Kontakt zu steuern, verwenden Sie ein Kontakt-Eingangs- signal mit einem Einschaltimpuls von 1 bis 11 Sekunden. Ist das Ausblasen einmal angelaufen, wird über einen Kontaktausgang während der gesamten Ausblaszeit ein alternierendes Ein/Aus-Signal (10 s ein, 10 s aus) ausgegeben.
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Im oben dargestellten Konfigurationsbildschirm werden „Haltezeit“ und „Ausblaszeit“ nur angezeigt, wenn das halbautomatische Ausblasen konfigu- riert ist, diese Punkte und zusätzlich „Intervall“, „Start-Datum“ und „Start-Zeit“ werden nur beim automatischen Ausblasen angezeigt. Ist das Ausblasen de- aktiviert („Keine Funktion“), werden gar keine Menüpunkte angezeigt. VORSICHT VORSICHT •...
10.3 Initialisierung der Betriebsdaten Um die Standardeinstellungen des Geräts wiederherzustellen, stehen individu- elle Initialisierungsfunktionen zur Verfügung. Es ist möglich, sämtliche Be- triebsdaten zurückzusetzen oder die Initialisierung nur in einzelnen Funktions- bereichen durchzuführen. Tabelle 10.5 listet die einzelnen Funktionsbereiche und Standardeinstellungen auf. Um die Einstellungen zu initialisieren, gehen Sie bitte wie folgt vor: 1.
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Tabelle 10.5 Funktionsbereiche für die Initialisierung und deren Standardeinstellungen Position Zu initialisierende Daten Standardeinstellung Typ des Geräts nicht initialisiert Geräte- Detektor ZR22 Auswahl Messgas Feuchtes Gas Anzeigeposition 1. Anzeigeposition Sauerstoffkonzentr. 2. Anzeigeposition Stromausgang 1 3. Anzeigeposition Stromausgang 2 Messstellenbezeichnung keine Trendkurve Parameter Sauerstoffkonzentr.
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Position Zu initialisierende Daten Standardeinstellung Parameter Sauerstoff- Alarmeinstell. konzentration Hysterese 0,1%O Verzögerung des Alarmkontakts 3 Sekunden Alarmdaten Hoch-Hoch-Alarm Keiner Alarmsollwert 100%O Alarmsollwert Hoch-Alarm Keiner Alarmsollwert 100%O Tief-Alarm Keiner Alarmsollwert Tief-Tief-Alarm Keiner Alarmsollwert Alarm Keiner Signal bei Aufwärmen Signal bei Ausgangsbereichsänder. Keines Signal bei Kalibrierung Keines...
10.4 Reset Mit Reset bzw. Rücksetzen kann das Gerät neu gestartet werden. Das Rück- setzen kann durch Ausschalten und erneutes Einschalten des Messumformers vorgenommen werden. Im praktischen Gebrauch bleibt das Gerät jedoch ein- geschaltet und das Rücksetzen erfolgt unter Programmkontrolle über einen Menübefehl.
10.5 Bedienung der ZO21S Standardgaseinheit Dieser Abschnitt beschreibt die Bedienung der ZO21S Standardgaseinheit für Nullgas und Bereichsgas. 10.5.1 Bezeichnung und Funktion der Komponenten der Standardgaseinheit Tragegriff Durchflussprüfung Zur Überprüfung des Durch- flusses von Null- und Bereichsgas Bereichsgasventil Zur Regelung des Bereichgasdurchflusses (Luft) Nullgasregler Deckel-Schrauben (6 Stück)
10.5.2 Einsetzen der Gasflaschen Jede ZO21S Standardgaseinheit wird mit 6 Nullgas-Flaschen geliefert, einsch- ließlich einer Reserveflasche. Die Gasflaschen sind mit 7 Litern Nullgas mit ca. 0,95 bis 1,00% 0 (Konzentration von Flasche zu Flasche unterschiedlich) und Stickstoff mit 700 kPa Überdruck (bei 35°C) gefüllt. Einzelheiten zur Bedienung und Vorsichtsmaßnahmen sind auf der Standard- gaseinheit aufgedruckt.
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Bereichsgas-Zufuhr: Die Standardgaseinheit wird nur bei der manuellen Kalibrierung benutzt. Bitte Beachten Sie zum Ablauf der Bereichsgas-Zufuhr und zur Bedienung des Messumformers die Beschreibung der manuellen Kalibrierung in Abschnitt 7.12.2. 1. Wenn der Hinweis „Öffnen Sie das Bereichsgasventil...“ am Messumformer angezeigt wird, stecken Sie den Stecker der Netzleitung für die Standard- gaseinheit ein, um die Pumpe zu starten.
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1. Drehen Sie den Regler der Nullgasflasche (mit „CHECK GAS“ beschriftet) im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag, um mit der Nadel des Nadelventils eine Öffnung in die gemäß Beschreibung in Abschnitt 10.5.2 installierte Nullgas- flasche zu stoßen. Drehen Sie das Ventil bis zum Anschlag nach rechts. 2.
10.6 Bedienung der Durchflussreglerventile des ZA8F Der ZA8F Durchflussregler wird zur Kalibrierung von Systemen, die der Systemkonfiguration 1 entsprechen, eingesetzt. Die Kalibrierung erfolgt auch bei diesem System manuell. Somit müssen die Ventile des Durchflussreglers bei jeder Kalibrierung bedient werden (Starten und Beenden der Gaszufuhr sowie Einstellung des Gasdurchflusses).
10.6.3 Bedienung des Einstellventils für den Nullgas-Durchfluss Die Bedienung des Ventils für den Nullgasdurchfluss während der Nullpunkt- kalibrierung ist wie folgt: 1. Wenn der in Abbildung 10.17 dargestellte Bildschirm angezeigt wird, öffnen Sie das Durchflussregelventil für Nullgas des ZA8F Durchflussreglers und stellen Sie den Durchfluss auf 600 ml/min ±60 ml/min ein.
11 INSPEKTION UND WARTUNG Dieser Abschnitt beschreibt die Inspektion und Wartung des EXAxtZR Zirkonia-Sauerstoff-Analysators, um seinen optimalen Betriebszustand zu wahren oder wiederherzustellen. WARNUNG Bitte beachten Sie bei der Inspektion und Wartung des Detektors unbedingt die folgenden Punkte: 1. Modifikationen am Instrument oder der Austausch von Teilen durch andere als von Yokogawa autorisierte Personen ist untersagt und zieht den Verlust der Zertifizierung der druckfesten Kapselung gemäß...
11.1 Inspektion und Wartung des Detektors 11.1.1 Reinigen des Kalibriergasrohrs Das am Kalibriergaseinlass des Detektors eingeleitete Gas wird durch ein Röhrchen zur Detektorspitze geleitet. Dieses Rohr kann durch Staub im Mess- gas verstopft werden. Reinigen Sie das Kalibriergas-Rohr, wenn sich eine der- artige Verschmutzung bemerkbar macht, beispielsweise durch einen höheren erforderlichen Kalibriergasdruck als normal.
11.1.2 Austausch der Sensorbaugruppe Die Sensorleistung (die Leistung der Messzelle) nimmt mit zunehmender Abla- gerung von Verunreinigungen ab. Daher muss der Sensor nach Ablauf seiner Lebensdauer ausgewechselt werden. Dies ist der Fall, wenn der Korrekturfak- tor für die Nullpunkt-Kalibrierung nicht mehr in einem Bereich von 100±30% und der für die Bereichskalibrierung nicht mehr in einem Bereich von 0±18% liegt.
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5. Ziehen Sie den Kontaktring mit einer spitzen Zange aus seinem Sitz heraus. 6. Reinigen Sie die Sensorbaugruppe, speziell die Auflage für den metallenen O-Ring, von allen Ablagerungen. Wenn Sie ausgebaute Teile weiterverwen- den möchten, reinigen Sie diese ebenfalls von allen Ablagerungen (wenn der metallene O-Ring einmal verwendet worden ist, kann er nicht weiterver- wendet werden, achten Sie also darauf, ihn durch einen neuen zu ersetzen).
O-Ring aus Metall Sensor U-Rohr- Halter Schrauben (4) Flammsperre Meßrohr Kontaktring Schraubring Filter U-Rohr Unterlegscheiben (4) 1/8 Umdr. – Schrauben jeweils 1/8 Umdrehung (etwa 45 ) anziehen F11.3E.EPS Abbildung 11.3 Explosionszeichnung der Sensorbaugruppe VORSICHT VORSICHT Die optionalen Inconel-Schraubbolzen sind sehr empfindlich. Wird beim Fest- ziehen eine zu hohe Kraft aufgewendet, können sich die Schrauben verformen und brechen.
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TC +(mit Si-Schlauch) TC - CELL + Ansicht A - A CELL H T R F11.4E.EPS Abbildung 11.4 Explosionszeichnung des Detektors (bei Spezifikation der Druckkompensation) 11-6 IM 11M13A01-02D-E...
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Austausch des Heizkörpers Die in der folgenden Beschreibung angegebenen Nummern in Klammern be- ziehen sich auf die entsprechenden Nummern in Abbildung 11.4. Entfernen Sie die Sensorbaugruppe (6), wie zuvor in Abschnitt 11.1.2 be- schrieben. Öffnen Sie die Klemmenbox und entfernen Sie die drei Anschlüsse CELL+, TC+ und TC–.
Ist die Flammsperreneinheit mit Staub zugesetzt, tauschen Sie sie aus oder spülen Sie sie durch. Bei der druckfest gekapselten ATEX-Ausführung (MS-Code: ZR22S-A-...), ist die Flammsperreneinheit (1) mit dem Detektor (22) zusätzlich mit einem Kera- mikkleber gesichert. Um die Flammsperreneinheit zu entfernen, muss der aus- gehärtete Klebstoff an der Klebestelle zunächst mit einem geeigneten Werk-...
11.1.6 Reinigung des Hochtemperatur-Adapters VORSICHT VORSICHT Das Messrohr des Hochtemperaturadapters (ZO21P-H-A) darf keinen Stoß- belastungen ausgesetzt werden. Es besteht aus Siliziumkarbid, das sehr leicht beschädigt werden kann, wenn es Stoßbelastungen oder plötzlichen Tempera- turschocks ausgesetzt wird. Der Hochtemperatur-Detektor ist so konzipiert, dass das Messgas direkt mit dem Hochtemperatur-Adapter an den Detektor geleitet wird.
11.2 Inspektion und Wartung des Messumformers Der Messumformer benötigt keine tägliche oder regelmäßige Wartung. Wenn Funktionsstörungen am Messumformer auftreten, beruht dies meist auf dem Ausfall der Spannungsversorgung oder anderen, nicht direkt am Messum- former festzumachenden Ursachen. Verschmutzungen des Tastbildschirms sollten mit einem weichen, trockenen Tuch entfernt werden.
Ersetzen Sie die Sicherung wie folgt 1. Schalten Sie zum sicheren Austausch der Sicherung die Spannungsver- sorgung des Messumformers aus. 2. Entfernen Sie die Sicherung aus dem Sicherungshalter. Drehen Sie dazu die Sicherungskappe mit einem Schraubendreher mit flacher Klinge, die genau in den Schlitz der Sicherungskappe passt (Abbildung 11.7), um 90°...
11.2.3 Einstellen des Kontrasts der LC-Anzeige Der ZR402G verfügt über eine LC-Anzeige. Der Kontrast von LC-Anzeigen wird auch von der Umgebungstemperatur bestimmt. Aus diesem Grund wird der Kontrast der LCD bei Auslieferung auf eine für die normale Raumtempe- ratur (20 - 30 °C) geeignete Einstellung eingestellt. Ist die LC-Anzeige jedoch schwer abzulesen, justieren Sie den Kontrast durch Verändern der Stellung eines kleinen Potentiometers, dessen Position in Abb.
11.3 Austausch der Durchflussmesser der automatischen Kalibriereinheit ZR40H 1. Entfernen Sie Verrohrung und Verdrahtung und demontieren Sie die ZR40H samt Montageplatte von der Wand- oder dem Rohr. 2. Entfernen Sie die vier M6-Schrauben, mit denen die ZR40H auf der Montageplatte befestigt ist. 3.
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Durchflussmesser ist mit zwei Schrauben befestigt Verbinden Sie bei der Verrohrung A mit A', B mit B', C mit C' und D mit D', F11.10E.eps Abbildung 11.10 Befestigung der Durchflussmesser 11-14 IM 11M13A01-02D-E...
12 FEHLERSUCHE Dieses Kapitel beschreibt die Suche und das Beheben von Fehlern, die durch die Selbstdiagnosefunktionen des Messumformers erkannt werden. Außerdem werden Überprüfungs- und Abhilfemaßnahmen für andere als die oben ge- nannten Fälle angegeben. 12.1 Fehleranzeige und Abhilfemaßnahmen beim Auftreten von Fehlern 12.1.1 Was sind Fehler? Ein Fehler wird erkannt, wenn in Messwertaufnehmer oder Messumformer irgendein abnormales Verhalten auftritt, z.B.
12.1.2 Abhilfemaßnahmen beim Auftreten von Fehlern 12.1.2.1 Error-1 (Fehler bei der Zellenspannung) Fehler 1 tritt auf, wenn die Eingangsspannung der Zelle (Sensor) am Messum- former unter –50 mV fällt (entspricht einem Sauerstoffgehalt von etwa 200 % ). Für das Absinken der Zellenspannung unter –50 mV sind die folgenden Ursachen möglich: 1.
12.1.2.2 Error-2 (Fehler bei der Heiztemperatur) Dieser Fehler tritt auf, wenn die Temperatur der Detektorheizung während der Aufwärmphase nicht ansteigt oder wenn sie nach der Aufwärmphase unter 730 °C sinkt oder über 780 °C ansteigt. Außerdem können bei Auftreten des Fehlers 2 gleichzeitig die Alarme 10 (Vergleichsstellentemperatur-Alarm) oder 11 (Thermoelementspannungs-Alarm) generiert werden.
VORSICHT VORSICHT • Messen Sie den Widerstand des Thermoelements, wenn der Temperatur- unterschied zwischen Detektorspitze und Umgebungstemperatur auf unter 50 °C abgesunken ist. Ist eine hohe Thermoelementspannung vorhanden, können keine genauen Messwerte erzielt werden. 12.1.2.3 Error-3 (Fehler im A/D-Wandler) und Error-4 (Fehler beim Schreiben in Speicher) •...
12.2 Anzeigen und Abhilfemaßnahmen beim Auftreten von Alarmen 12.2.1 Was sind Alarme? Wenn ein Alarm auftritt, blinkt die Alarmanzeige, um auf das Vorhandensein eines Alarms aufmerksam zu machen (Abbildung 12.3). Nach Drücken der Alarmanzeigetaste wird eine Beschreibung des Alarms angezeigt (Abbildung 12.4).
12.2.2 Abhilfemaßnahmen beim Auftreten von Alarmen 12.2.2.1 Alarm 1: Sauerstoffkonzentrations-Alarm Dieser Alarm tritt auf, wenn ein Messwert einen eingestellten Alarm-Sollwert über- oder unterschreitet. Zu Einzelheiten bezüglich des Sauerstoffkonzen- trations-Alarms siehe Abschnitt 8.3 „Einstellung der Alarme für die Sauerstoff- konzentration. 12.2.2.2 Alarm 6: Kalibrierungsfehler bei der Nullkalibrierung Dieser Alarm tritt auf, wenn der Korrekturfaktor für die automatische oder halbautomatische Nullpunkt-Kalibrierung nicht in einem Bereich von 100±30% liegt (siehe Abschnitt 9.1.3 „Kompensation“).
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4. Überprüfen Sie, ob die Verschlechterung oder Beschädigung der Sensor- baugruppe, durch die der Alarm ausgelöst wurde, während der fraglichen Kalibrierung plötzlich aufgetreten ist, indem Sie die folgenden Schritte durchführen: a) Rufen Sie die detaillierte Datenanzeige auf. b) Lassen Sie sich die Kalibrierungs-Historie anzeigen (Abbildung 12.6). Da die letzten zehn Bereichs- und Nullkalibrierungsfaktoren gespeichert und in dieser Anzeige dargestellt werden können, können Änderungen durch eine langsame Verschlechterung des Sensors leicht nachverfolgt werden.
12.2.2.3 Alarm 7: Kalibrierungsfehler bei der Bereichskalibrierung Dieser Alarm tritt auf, wenn der Korrekturfaktor für die automatische oder halbautomatische Nullpunkt-Kalibrierung nicht in einem Bereich von 0±18% liegt (siehe Abschnitt 9.1.3 „Kompensation“). Das kann folgende Ursachen haben: 1. Die Sauerstoffkonzentration des Bereichsgases stimmt nicht mit dem bei der Konfiguration der Kalibrierung eingegebenen Wert überein.
12.2.2.5 Alarm 10: Vergleichsstellentemperatur-Alarm Dieser Alarm tritt auf, wenn die Temperatur der Vergleichsstelle, die sich am Klemmenblock in der Klemmenbox des Detektors befindet, unter –15 °C fällt oder über 155 °C steigt. Überprüfen Sie die folgenden Punkte: Zeigen Sie in der detaillierten Datenanzeige „CJ_Temperatur“ (Vergleichs- stellentemperatur) an.
12.2.2.6 Alarm 11: Thermoelementspannungs-Alarm Dieser Alarm tritt auf, wenn die EMK (Spannung) des Thermoelements unter –5 mV (entspricht etwa –170 °C) fällt oder 42,1 mV (entspricht etwa 1020 °C) überschreitet. Immer wenn Alarm 11 erzeugt wird, tritt auch Error-2 (Fehler in Detektorheizung) auf.
12.3 Maßnahmen bei Messfehlern Die Ursachen für Messfehler liegen nicht immer an einem Gerätefehler. Es gibt viele andere Ursachen, die auf eine abnormale Zusammensetzung des Mess- gases selbst oder störende Einflüsse auf die Messbedingungen, die den Be- trieb des Messgeräts beeinträchtigen, zurückzuführen sind. In diesem Ab- schnitt werden Ursachen und Gegenmaßnahmen für folgende Fehlerbilder be- schrieben: Anzeige eines zu hohen Messwerts.
12.3.2 Anzeige eines zu niedrigen Messwerts Ursachen und Gegenmaßnahmen: 1. Der Messgasdruck ist gesunken. Wenn der Abfall des Messwerts bei sinkendem Druck nicht vernachlässigt werden kann, wenden Sie die in Abschnitt 12.3.1 beschriebenen Schritte sinngemäß an. 2. Die Feuchtigkeit des Referenzgases sinkt nennenswert. Wenn die Umge- bungsluft des Detektors als Referenzgas benutzt wird, können größere Änderungen der Feuchtigkeit zu einem Fehler der gemessenen Sauerstoff- konzentration (Vol-% 0...
Ersatzteileliste ZR22S Detektor für für die Zirkonia Sauerstoffanalysator Wartung (getrennte Ausführung, druckfest gekapselt) Ansicht A-A Teilenr. Position MS-Code Menge Beschreibung Flammsperre K9477EA ------------ Detektorbaugruppe E7042BR Platte E7042BQ U-Rohr K9473AM U-Rohr für Optionscode „/C" E7042DW Unterlegscheiben (Edelstahl SUS316) G7109YC Schrauben (M5x12, Edelstahl SUS316) K9470BK Schrauben (M5x12, Inconel) für Optionscode „/C"...
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Ersatzteileliste ZO21P-H für die Hochtemperaturadapter für den Detektor des Zirkonia Sauerstoffanalysators Wartung 8,9,10 ZR22G Teilenr. Position MS-Code Menge Beschreibung E7046AL Messfühler (SiC, L=1,0 m) E7046BB Messfühler (SiC, L=1,5 m) E7046AP Messfühler (SUS, L=1,0 m) E7046AQ Messfühler (SUS, L=1,5 m) E7046AD Messfühler-Adapter (für JIS 5K-50-FF) E7046CB Messfühler-Adapter (für ANSI Class150-4-RF)
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Ersatzteileliste ZR40H Automatische Kalibriereinheit für den für die Zirkonia Sauerstoffanalysator/Hochtemperatur- Wartung Feuchtigkeitsanalysator LOCK ZERO COMMON SPAN ZERO AUTO CALIBRATION UNIT MODEL ZR40H SUPPLY 690kPa MAX. SUFFIX AMB.TEMP -20 TO 55 C USED WITHZR402G STYLE Made in Japan REF.OUT CAL.OUT SPAN IN ZERO IN Pos.
REVISIONSÜBERSICHT Titel der Bedienungsanleitung: ZR22S, ZR402G Zirkonia-Sauerstoff-Analysator, getrennte Ausführung mit druckfest gekapseltem Detektor Nummer: IM 11M13A01-01D-E Ausgabe Datum Anmerkungen Erste April 2005 neu herausgegeben...
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YOKOGAWA HEADQUARTERS YOKOGAWA CORPORATION OF AMERICA YOKOGAWA Deutschland GmbH 9-32, Nakacho 2-chome, 2 Dart Road Broichhofstraße 7-11 Musashinoshi Newnan GA 30265 D-40880 Ratingen Tokyo 180 United States Tel. +49-2102-4983-0 Japan Tel. (1)-770-253-7000 Fax +49-2102-4983-22 Tel. (81)-422-52-5535 Fax (1)-770-251-2088 www.yokogawa.de Fax (81)-422-55-1202 E-mail: info@yca.com E-mail: webinfo@mls.yokogawa.co.jp www.yokogawa.com/us...