Der MIX WET/DRY-Regler mischt das
unverarbeitete trockene Signal mit dem
verarbeiteten nassen Signal. MIX befindet sich
immer zwischen SWEET und O2. Ein gemischtes
Wet/Dry-Signal muss als eine Einheit in den
O2-Kreis eingespeist werden, um die Integrität und
Absicht des gesamten Plugin-Designs zu bewahren.
Audio bewegt sich durch diese 3 Schaltkreise, die
wir hier SMO nennen: SÜSS >> MISCHEN >> O2
Wenn es auf PRE eingestellt ist, ist SMO vor MAIN OUT.
In POST ist SMO nach MAIN OUT.
O2 ist ein einzigartiger Schaltkreisalgorithmus, der
die Wirkung hat, ein Audiosignal über die Grenzen
des ursprünglichen Sounds hinaus zu erweitern
oder aufzublähen. Das Gefühl erinnert daran, einen
langen, tiefen, luftigen Atemzug in den Klang
einzuführen.
Die P44 Magnum-Sättigung hat einen
klebenden, kompressionsähnlichen Effekt, der
scharfe digitale Spitzen glättet und die RMS
(Dichte/Energie) des Quellmaterials erhöht.
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Tipp: Der breite Dämpfungsbereich bis -24 dB hilft, das Signal zu gain-stagen,
wenn der Drive erhöht wird, um die Hörbarkeit der Harmonischen zu steigern.
Der INPUT DRIVE-Regler schiebt zusätzliches
Eingangssignal in den Transformator, was die
Harmonischen erhöht. Verwenden Sie dies zusammen mit
dem Sättigungsregler, um ein ideales harmonisches
Gleichgewicht einzustellen, das Ihr Material verbessert.
Das Zurückziehen des INPUT DRIVE senkt die Harmonischen, erhöht jedoch
die Tiefe des Bildes.
HINWEIS: Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während
Sie den INPUT DRIVE anpassen, damit der MAIN OUT
automatisch kompensiert.
Wenn die Sättigungsposition auf INPUT eingestellt ist,
wird der Sättigungskreis angewendet, bevor er in den
Oomph & Poomph-Kreis eintritt,
was zu einem intensiveren, aggressiveren Bass führt.
Wenn auf OUTPUT eingestellt, wird der Sättigungskreis nach dem Oomph &
Poomph-Kreis positioniert, was zu einem reicheren, glatteren Bass führt.
Tipp: Magnum-Sättigung neigt dazu, das Signal im mittleren bis oberen
mittleren Frequenzbereich zu verdicken und zu intensivieren. Ein einfacher
und effektiver Workflow besteht darin, zunächst die SATURATION einzustellen,
während man sich auf transiente Peaks und die Mittenpräsenz konzentriert,
und dann die Einstellung durch das Ausbalancieren des Signals mit OOMPH,
POOMPH, SWEET und O2 zu ergänzen.