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Inhaltsverzeichnis
BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr
0
Allgemeines
0.1
Vorwort
0.2
EG-Konformitätserklärung
0.2.1
Eigenmächtige Änderungen / Nachrüstungen
0.3
Aufbau und Inhalt der Betriebs- und Wartungsanleitung
0.3.1
Erläuterungen zu den Warnhinweisen
0.3.2
Erläuterungen zu den Piktogrammen
0.3.3
Struktur der Betriebs- und Wartungsanleitung
0.4
Hinweise für den Betreiber / Unternehmer
0.4.1
Anforderung an die Bereitstellung und Benutzung
0.4.2
Unterweisung / Einweisung
0.4.2.1
Beispiele für Unterweisungs- / Einweisungsthemen
0.4.2.2
0.4.3
Instandhaltung
0.5
Begriffe
1
Verwendungszweck und
Sicherheitshinweise
1.1
Verwendung des Ruthmann-Steigers
1.1.1
Bestimmungsgemäße Verwendung
1.1.2
Vorhersehbare Fehlanwendung
1.2
Sicherheitshinweise
1.2.1
Grundregeln
1.2.2
Personenbeförderung
1.2.3
Fahrbetrieb (Verfahren)
1.2.4
Steigerbetrieb
1.2.5
Verlassen des Ruthmann-Steigers
1.2.6
Elektrische Anlage des Ruthmann-Steigers
1.2.7
Hydraulikanlage des Ruthmann-Steigers
1.2.8
Bremsen, Räder, Reifen des Fahrgestells
1.2.9
Instandhaltung
1.2.10
Einsatz von Hubarbeitsbühnen in der Nähe von unter
Spannung stehenden Teilen elektrischer Anlagen
1.2.11
Erdung von Hubarbeitsbühnen bei Einsatz an
Sendeanlagen, Windkraftanlagen oder Umspannwerken
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STEIGER
T 400
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Inhaltszusammenfassung für Ruthmann STEIGER T 400

  • Seite 1 1.2.2 Personenbeförderung 1.2.3 Fahrbetrieb (Verfahren) 1.2.4 Steigerbetrieb 1.2.5 Verlassen des Ruthmann-Steigers 1.2.6 Elektrische Anlage des Ruthmann-Steigers 1.2.7 Hydraulikanlage des Ruthmann-Steigers 1.2.8 Bremsen, Räder, Reifen des Fahrgestells 1.2.9 Instandhaltung 1.2.10 Einsatz von Hubarbeitsbühnen in der Nähe von unter Spannung stehenden Teilen elektrischer Anlagen 1-11 1.2.11...
  • Seite 2 Angaben zum Fahrgestell 2.1.4 Statische und dynamische Prüfungen durch den Hersteller Fabrikschild, CE-Kennzeichen und Prüfplakette 2-10 Arbeitsbereiche 2-11 2.3.1 2-11 Beaufort-Skala 2-13 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Aufbau des Ruthmann-Steigers 3.1.1 Beschreibung einzelner Baugruppen 3.1.1.1 Steigerunterbau 3.1.1.2 Abstützung 3.1.1.3 Ausleger 3.1.1.4 Arbeitsbühne 3.1.1.4.1 Steckdose 230 Volt...
  • Seite 3 Display im Steuerpult der Arbeitsbühne 3-25 3.3.22 Bedienungsfeld der Notsteuerung 3-26 3.3.22.1 Sprachumschaltung 3-26 Stromversorgung 3-28 3.4.1 Batteriespannungsüberwachung 3-28 3.4.2 Sicherungen 3-28 3.4.2.1 Sicherungen Fahrgestell 3-28 3.4.2.2 Sicherungen Ruthmann-Steiger 3-29 Bedienelemente und Anzeigen Anordnung der NOT-AUS-Schalter ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Bedienelemente und Anzeigen des Fahrgestells Bedienelemente und Anzeigen des Ruthmann-Steigers 4.3.1 Bedienelemente und Anzeigen an der Armaturenanlage im Fahrerhaus 4.3.2 Schaltkasten (Stützensteuerung) am Steigerunterbau (heckseitig) 4.3.2.1 4.3.2.2 4.3.2.3 Betriebs- und Informationsmeldungen des grafikfähigen LC-Displays 4.3.3 Steuerpult am Schaltkasten der Arbeitsbühne (Bühnensteuerung)
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Vorbeugende Maßnahmen für den Winterbetrieb 5-11 Bedienung NOT-AUS-Schalter Fahrbetrieb Hydraulikpumpenantrieb (Nebenantrieb) ein- bzw. ausschalten Betrieb und Steuerstelle ein- bzw. ausschalten 6.4.1 Betrieb ein- bzw. ausschalten 6.4.2 - bzw. ausschalten 6.4.3 - bzw. ausschalten 6.4.4 - bzw. ausschalten Steigerbetrieb 6.5.1 6-10 6.5.1.1 Fahrzeugmotor abstellen bzw.
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 6.5.5.2 6-39 6.5.5.3 6-40 6.5.5.4 6-40 6.5.5.5 6-40 6.5.5.6 6-41 6.5.6 6-41 6.5.7 6-42 6.5.8 Überbrückung des Abstandssensors der Arbeitsbühne 6-42 6.5.9 Memory 6-43 6.5.10 Automatisches Anfahren der Grundstellung des Steigers 6-45 Handhabung des Bedienungsfeldes der Notsteuerung 6-47 6.6.1 Fahrzeugmotor abstellen bzw.
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Notablass nach Unterbrechung von 7-10 Behebung von Betriebsstörungen Steuertechnische Probleme während des Steigerbetriebs Auswirkungen einer Störung auf den Steigerbetrieb 8.2.1 Eingeschränkter Steigerbetrieb 8.2.2 Bedingtes NOT-AUS 8.2.3 NOT-AUS Auslesen des Fehlerspeichers 8.3.1 Bedeutung der Störungsmeldung und Informationen zur Abhilfe 8-10 Instandhaltung Schmierung 9.1.1...
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 9.4.4 Anmerkungen zur Durchführung von Inspektions- und Wartungsarbeiten 9-42 9.4.4.1 Beleuchtung 9-42 9.4.4.2 Ruthmann-Steiger komplett 9-43 9.4.4.3 Lagerstellen / Bolzensicherungen 9-44 9.4.4.4 Grundrahmen 9-44 9.4.4.5 Abstützung 9-45 9.4.4.6 Unterarm 9-46 9.4.4.7 Oberarm 9-50 9.4.4.8 Rüssel 9-51 9.4.4.9 Rüssel-Bühnenkonsole 9-51 9.4.4.10 Aufstieg Arbeitsbühne...
  • Seite 9 10-8 10.4.3 Angaben zum Steigerbetrieb mit Kamerahalterung 10-9 10.4.3.1 Ergänzende Technische Angaben 10-10 10.5 Ruthmann-Lift-Up-System 10-11 10.5.1 Sicherheitshinweise zum Einsatz des Ruthmann-Steigers mit Lift-Up-System 10-12 10.5.2 Bildzeichen auf Sicherheitsschildern 10-14 10.5.3 Montage / Demontage des Lift-Up-Systems 10-14 10.5.3.1 Montagewerkzeug 10-14 10.5.3.2 Montageumfang...
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis 14.2 Sicherheitsdatenblätter der werkseitig eingesetzten Schmierstoffe 14-3 ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 11 Betriebs- und Wartungsanleitung des Fahrgestell-Herstellers. Diese Betriebs- und Wartungsanleitungen müssen sorgfältig gelesen wer- den. Die Beachtung der o. g. Unterlagen hilft Ihnen den Ruthmann-Steiger si- cher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben, Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu verhindern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer des Ruthmann-Steigers zu erhöhen.
  • Seite 12 Rufen Sie uns an, mailen oder faxen Sie uns. Zur Beantwortung von Fra- gen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bei Rückfragen, Schriftverkehr und vor allem bei Ersatzteilbestellungen geben Sie bitte stets Typ und Fab- riknummer des Ruthmann-Steigers mit an. Wir wünschen gute Fahrt! Postfachadresse: Ruthmann GmbH &...
  • Seite 13 Allgemeines EG-Konformitätserklärung Der Ruthmann-Steiger wird mit CE-Zeichen und EG-Konformitätserklärung im Sinne der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und der Lärmschutzrichtlinie tdoor- Ein Exemplar der EG-Konformitätserklärung liegt den Auslieferungsunter- lagen bei. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 14 Allgemeines 0.2.1 Eigenmächtige Änderungen / Nachrüstungen Mit der EG Konformitätserklärung, die dem Ruthmann-Steiger beiliegt und der CE-Kennzeichnung auf dem Fabrikschild am Ruthmann-Steiger be- scheinigen wir die Konformität des Ruthmann-Steigers mit der Maschinen- richtlinie. Durch eigenmächtige Änderungen, wie z. B. Umbauten am Aufbau, das Anbringen oder Abbauen von Kofferaufbauten, Anhängerkupp-...
  • Seite 15 (Notsteuerung) am Steigerunterbau zu platzieren, da das Gehäuse des Schaltkastens aus Metall ist (Abschirmung). Greifen Sie, zur Nachrüs- tung derartiger Geräte, auch auf Grund des erforderlichen Fachwissens, auf unseren RUTHMANN-Service oder auf von uns autorisiertes Personal zurück. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 16 Aufbau und Inhalt der Betriebs- und Wartungsanlei- tung Die Betriebs- und Wartungsanleitung richtet sich an den Betreiber, das Be- dienpersonal und das Instandhaltungspersonal des Ruthmann-Steigers. Sie ist für den, auf dem Deckblatt der Betriebs- und Wartungsanleitung ge- nannten Ruthmann-Steiger mit entsprechender Fabriknummer bestimmt und ist nicht allgemeingültig.
  • Seite 17 Allgemeines 0.3.1 Erläuterungen zu den Warnhinweisen ! GEFAHR bezeichnet eine Gefährdung mit hohem Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder schwere Verletzung zur Folge hat. ! WARNUNG bezeichnet eine Gefährdung mit mittlerem Risiko- grad, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder schwere Verletzung zur Folge haben kann.
  • Seite 18 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise beinhaltet die bestimmungsgemäße Verwendung und vorhersehbare Fehlanwendung sowie Sicherheitshinweise zum sicheren Betreiben des Ruthmann-Steigers. Der Verwendungszweck wird hier definiert. Des Weiteren enthält dieses Kapitel die Sicherheitshinweise grundlegender - als auch spezieller Art, die vom Bedienungspersonal gelesen und be- achtet werden müssen.
  • Seite 19 Bedienelemente und Anzeigen Beschreibung der Not-Halt-Einrichtungen und der, für das Bedienperso- Inbetriebnahme Informationen zur Vorbereitung des Ruthmann-Steigers und des Aufstel- lortes, um den Ruthmann-Steiger in Betrieb zu nehmen. In Aufzählun- gen sind Bedingungen, Maßnahmen und Prüfungen für einen sicheren Somit en Bedienung Handhabung des Ruthmann-Steigers.
  • Seite 20 Sonderausstattungen, die im Standardteil der Betriebs- und War- tungsanleitung nicht beschrieben sind. Hydraulikplan dient ggf. der Instandhaltung des Ruthmann-Steigers. Elektrodokumentation Stromlaufplan der Elektroanlage (Deckblatt, ggf. Inhaltsverzeichnis, Schaltpläne, Positionslisten) des Ruthmann-Steigers. Dient ggf. der In- standhaltung des Ruthmann-Steigers. Ersatzteile Liste, die die lieferbaren Original-Ersatzteile des Ruthmann-Steigers enthält. Anhang Arbeitsbereiche, Sicherheitsdatenblätter etc..
  • Seite 21 Benutzung des Ruthmann-Steigers ermitteln. Dabei hat er u. a. Gefährdungen zu berücksichtigen, die mit der Benutzung des Ruthmann-Steigers selbst verbunden sind und die am Einsatzort durch Wechselwirkungen von Maschinen untereinander oder mit Arbeitsstoffen oder der Arbeitsumgebung hervorgerufen werden.
  • Seite 22 Das Bedienpersonal muss die Unterweisung verstanden haben und be- achten. Hierdurch soll ein sicherheits- und gefahrenbewusstes Arbeiten erreicht werden. Die Einweisung auf den Ruthmann-Steiger ist vom Be- dienpersonal schriftlich zu bestätigen. 0.4.2.1 Beispiele für Unterweisungs- / Einweisungsthemen Die nachfolgende Auflistung der Themen sind Anhaltspunkte.
  • Seite 23 3. Inbetriebnahme des Ruthmann-Steigers Definition der Transportanordnung und Grundstellung, Maßnahmen, wie Sicht und Funktionsprüfungen, die erforderlich sind, um die Sicherheit des Ruthmann-Steigers zu gewährleisten, Vorgehensweisen am Aufstellort, Absicherung im öffentlichen Straßenverkehr, Stützenuntergrund, Sicherungsmaßnahmen, wie z. B. Erdung, aufgrund äußere Einwir- kungen auf den Steiger, Vorbeugende Maßnahmen bei Winterbetrieb,...
  • Seite 24 Bedienung und Funktion des Ruthmann-Steigers, Typ: T 400 Fabrikations-Nr.: 28539 - 2.10) eingewiesen. Die Betriebsanleitung zum Ruthmann-Steiger wurde in Empfang und / oder zur Kenntnis genommen. Die Sicherheitsvorschriften und Anweisungen werden beachtet und eingehalten. Unterschrift Unterschrift des Einweisenden des Eingewiesenen ......
  • Seite 25 Verwendung die Sicherheit und der Gesundheitsschutz gewährleistet sind. Um den Ruthmann-Steiger in einem guten Zustand und damit einen siche- ren und effektiven Betrieb zu erhalten, muss der Steiger regelmäßig ge- pflegt und gewartet werden. Es liegt in Ihrer Verantwortung den Ruthmann- Steiger, neben den in dieser Betriebs- und Wartungsanleitung vorgeschrie- benen Inspektions- und Wartungsintervallen, auch gemäß...
  • Seite 26 Allgemeines fen und eine Sachkundigenprüfung) durch den RUTHMANN-Service ausführen zu lassen. So dokumentieren Sie gegenüber dem Bedienpersonal, Ihren Mitarbeitern oder Kunden, dass Sie gemäß § 3 und § 2 der Betriebssicherheitsverordnung -Steiger zur Verfügung stellen. ® 0-16 STEIGER T 400...
  • Seite 27 Fahrerlaubnis sind, die für Inbetriebnahme, Betrieb, Reini- Transport der fahrbaren Hubarbeits- bühne zuständig sind. Grundstellung Fest definierte Ausgangsposition des Ruthmann-Steigers. Position, in der die Arbeitsbühne betreten und verlas- sen werden kann. Transportanordnung Fest definierte Anordnung des Ruth- ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 28 Allgemeines mann-Steigers, in der der Ruthmann- Steiger zum Einsatzort gebracht wer- den kann. Komponente Bauteil, das zusammen mit anderen verbundenen Teilen zur Funktion des Ruthmann-Steigers beiträgt. Abstützung Abstützeinrichtung, bestehend mehreren Stützen, die zum Abstützen durch Anheben oder Ausheben des kompletten Ruthmann-Steigers dient.
  • Seite 29 Allgemeines die max. Tragfähigkeit nicht über- schritten wird. Bühnensteuerung Betrieb des Ruthmann-Steigers durch das Bedienpersonal aus der Arbeits- bühne. Elektrische Verriegelung Außer Kraft setzen bestimmter Bewe- gungen / Funktionen Meisterschalter Steuerhebel im Steuerpult der Ar- beitsbühne. Drucktaster Druckknopfbetätigte Schaltgeräte, bei...
  • Seite 30 Bereich, in dem die Personen von der Arbeitsbühne aus, gemäß der Ausle- gung des Ruthmann-Steigers unter Einhaltung der zulässigen Lasten und Kräfte, unter normalen Betriebsbedin- gungen Arbeiten verrichten können. Ggf. kann der Ruthmann-Steiger meh- rere Arbeitsbereiche haben. Instandhaltung Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements wäh-...
  • Seite 31 Zu- stands dient, sodass sie die geforder- Funktion erfüllen kann [EN 13306:2010]. Als Einheit ist der Ruthmann-Steiger selbst, als auch eine Komponente davon zu betrachten. Instandhaltungsplan Strukturierte und dokumentierte Ge- samtheit der Aufgaben, welche die Tätigkeiten, Verfahren, Hilfsmittel und Zeitplanung einschließen,...
  • Seite 32 Hubarbeitsbühnen hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeits- schutzvorschriften, Unfallverhütungs- vorschriften und allgemein anerkann- ten Regeln der Technik (z. B. DIN- Blätter, EN-Blätter) vertraut ist. Sie muss den Ruthmann-Steiger prüfen und gutachtlich beurteilen können. ® 0-22 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 33 Instandsetzungs-, Anstrich-, Baumschnittarbeiten. Der Ruthmann-Steiger ist für den Einsatz im Freien vorgesehen. Bei Ein- satz in geschlossenen Räumen (z. B. in Hallen) sind besondere Vorkeh- rungen, u. A. bezüglich der Dieselmotoremissionen zu treffen. Ein Einsatz des Ruthmann-Steigers, bei denen eine besondere Arbeitsweise oder Arbeitsbedingung notwendig wird, die über...
  • Seite 34 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise 1.1.2 Vorhersehbare Fehlanwendung Anwendungen über den im Kapitel 1.1.1 genannten Verwendungszweck hinaus, sind nicht zulässig. Der Ruthmann-Steiger darf u. a. nicht verwendet werden: zu Kranarbeiten, zu Löscharbeiten, zum Ziehen von Lasten und Anhängern, zum Ziehen von Leitungen, zum Transport von gefährlichen Gütern,...
  • Seite 35 Arbeitsbühne im Verkehrsbereich von Straßenfahrzeugen niedriger als 4,5 m über Flur abgesenkt, so ist der Bereich unter der Arbeitsbühne und dem Ausleger zu sichern. Mit der Bedienung des Ruthmann-Steigers dürfen nur Personen betraut werden, die: eingewiesen sind und dieses schriftlich bestätigt haben, mindestens 18 Jahre alt sind, in Besitz ihrer vollen körperlichen und geistigen Fähigkeiten sind,...
  • Seite 36 Betreten des Daches des Kofferaufbaus) ist während des Betriebes des Ruthmann-Steigers verboten. Ein Anstoßen des Ruthmann-Steigers, ein Anstoßen der Arbeitsbühne und ein Anstoßen des Auslegersystems z. B. an ein Hindernis (Bauwerk, Fahrzeug, Kran, Baum, Ast usw.) sind verboten.
  • Seite 37 Verboten ist das Anbringen von Gegenständen jeglicher Art (z. B. Schrifttafeln), die die Windkraft auf den Ruthmann-Steiger erhöhen. Der unnötige Aufenthalt auf dem Ruthmann-Steiger und im Bereich der Schwenkeinrichtung ist während des Betriebes verboten. Bei eintretender Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen Beleuch- tung einschalten.
  • Seite 38 Der Fahrer muss die Fahrbahn und den zu durchfahrenden Raum über- blicken können. Fahrten mit dem Ruthmann-Steiger über weitere Strecken dürfen nur in Transportanordnung des Steigers und mit unbesetzter Arbeitsbühne er- folgen. Der Transport von Material und Gütern in der Arbeitsbühne ist verboten.
  • Seite 39 Bei Kurvenfahrten ist, bedingt durch den hinteren Überhang des Fahr- zeuges, auf das seitliche Ausschwenken des Hecks zu achten! Bei Ausfall des Fahrantriebes den Ruthmann-Steiger gemäß Betriebsan- leitung des Fahrgestellherstellers abschleppen. Der vordere Überhang des Auslegers über dem Fahrerhaus ist zu be- achten! 1.2.4...
  • Seite 40 Handkräfte dürfen maximal 400 N betragen. Leitungszug ist verboten. Es dürfen keine Gegenstände von oder zur Arbeitsbühne geworfen wer- den. Zuladungen, die die Standsicherheit des Ruthmann-Steigers gefährden, sind verboten. - Umsturzgefahr! - Weitere Zuladung nach Ansprechen der Lastmesseinrichtung und / oder Lastmomentbegrenzung ist verboten.
  • Seite 41 Siehe Betriebsanleitung des Fahrgestellherstellers. 1.2.9 Instandhaltung Der Ruthmann-Steiger muss regelmäßig entsprechend den Intervallen dieser Betriebs- und Wartungsanleitung geprüft und gewartet, als auch längstens nach einem Jahr durch eine befähigte Person (Sachkundigen) geprüft werden. Über die Sachkundigenprüfung ist ein Nachweis zu füh- ren.
  • Seite 42 Personen beauftragt werden. Wir empfehlen Ihnen, auf unseren RUTHMANN-Service zurückzugreifen. Die Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen An- forderungen entsprechen! Es dürfen nur Ruthmann-Ersatzteile oder von uns genehmigte Ersatzteile bei Instandsetzungen verwendet werden. Bei Instandhaltungsarbeiten unbedingt das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern! Feststellbremse betätigen.
  • Seite 43 1.2.10 Einsatz von Hubarbeitsbühnen in der Nähe von unter Spannung stehenden Teilen elektrischer Anlagen Niemals die Arbeitsbühne oder Teile des Ruthmann-Steigers an unbe- kannte unter Spannung stehende Teile elektrischer Anlagen, z. B. unbe- kannte Freileitungen heran bewegen! - Lebensgefahr! - Das Berühren unter Spannung stehender Teile elektrischer Anla-...
  • Seite 44 Umspannwerken sind die Vorschriften des Betreibers der Anlage zu beachten. Vor Aufnahme von Arbeiten an oder im Umfeld von beispielsweise Sen- de- und Windkraftanlagen oder Umspannwerken ist ggf. der Ruthmann- Steiger ordnungsgemäß zu erden. Sind keine Vorschriften zur Erdung des Ruthmann-Steigers bekannt, so sind die Erdungsmaßnahmen zwingend vor Arbeitsbeginn mit dem Be-...
  • Seite 45 1.2.13 Einsatz von Hubarbeitsbühnen in Hallen Das Befahren von Hallen mit dem Ruthmann-Steiger und das dortige Aufstellen des Ruthmann-Steigers, sind mit dem zuständigen Statiker / Betreiber der Halle abzustimmen. U. A. sind die Konstruktion und Statik der Halle / des Hallenbodens und die Bereifung, die Achslasten, die Stützkräfte der Abstützung sowie die Emissionswerte des Ruthmann-...
  • Seite 46 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise Die, aus der betreiberseitigen Gefährdungsbeurteilung zum Einsatz- zweck resultierenden Maßnahmen sind in der zum Einsatz gehörenden Betriebsanweisung zu berücksichtigen. 1.2.14 Starthilfe Bei Verwendung von Starthilfe-Kabeln oder eines Starthilfegerätes muss der Steigerbetrieb ausgeschaltet sein. Die Betriebsanleitung des Fahrgestellherstellers ist zu beachten. ®...
  • Seite 47 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise Beschilderung Die Beschilderung am Ruthmann-Steiger ist zu beachten. Sie gibt neben den Informationen zu den Bedienelementen u. a. gezielte Sicherheits- und Gesundheitsaussagen für Personen, die mit dem Ruthmann-Steiger arbeiten und/oder sich an dem Ruthmann-Steiger aufhalten. Durch die Kombination von Form, Farbe, Klartext und/oder Bildzeichen (Symbolen) werden, insbesondere bei den Sicherheitsschildern, die o.
  • Seite 48 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise Im ausgehobenen Zustand muss das Fahrer- haus leer sein und lastfrei bleiben. D. h. bei ausgehobener Vorderachse ist der Aufenthalt im Fahrerhaus verboten! Zuladungen im Fah- rerhaus bzw. zusätzliche Lasten oder Anbauten am Fahrerhaus sind ebenfalls verboten! Vorde- re Auftritte dürfen nicht benutzt werden! Hiervon ausgenommen ist das kurzzeitige Be- treten des Fahrerhauses zum Aus- und Ein-...
  • Seite 49 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise Bildzeichen auf Zusatz- und Hinweiszeichen Auf Abstützung achten! Quetschgefahr! Die aus- oder einfahrende Abstützung ist stets zu beobachten! Stützkraft auf dem Untergrund. Oberarm-Teleskop vollständig einteleskopiert. Oberarm-Teleskop vollständig austeleskopiert. XXX kg Maximale Tragfähigkeit der Arbeitsbühne. Zulässige Anzahl von Personen in der Arbeits- bühne.
  • Seite 50 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise Zulässige Windgeschwindigkeit. Anschlagpunkt (Halteöse) für ein Rückhaltesys- tem gegen Absturz. In diesem Beispiel eine Person je Anschlagpunkt. Schutzleiteranschluss. Bildzeichen auf dem Fabrikschild A-bewerteter Schallleistungspegel. ® 1-18 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 51 Verwendungszweck und Sicherheitshinweise Persönliche Schutzausrüstung Die persönliche Schutzausrüstung des Bedienpersonals ist je nach Einsatz- fall des Ruthmann-Steigers anzupassen. Ist es durch betriebstechnische Maßnahmen nicht ausgeschlossen, dass das Bedienpersonal Unfall- oder Gesundheitsgefahren ausgesetzt ist, so hat das Bedienpersonal eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen.
  • Seite 53 Technische Angaben Technische Angaben Technische Daten Steiger-Typ T 400 Fabrik-Nr. 28539 Fahrzeug-Typ (Fgst.) MAN TGM 18.290 4x2 BB / 4725 Euro 6 Fahrgestell-Nr. WMAN08ZZOEY318251 2.1.1 Maße und Gewichte des Gesamtfahrzeuges Gesamtlänge (Lges) in Transportanord- ca. 9,89 m nung Bauhöhe (Bh) in Transportanordnung ca.
  • Seite 54 Technische Angaben Bereifung Fahrgestell Achse 1 315 / 80 R 22,5 Achse 2 295 / 80 R 22,5 M+S Gewichte Zulässiges Gesamtgewicht 18000 kg Zulässige Achslasten Achse 1 7500 kg Achse 2 11500 kg Eigengewicht ca. 16020 kg Bei ausgehobener Vorderachse ist der Aufenthalt im Fah- rerhaus verboten! Zuladungen im Fahrerhaus bzw.
  • Seite 55 Technische Angaben 2.1.2 Angaben zum Steigeraufbau 2.1.2.1 Hauptkenndaten Arbeitshöhe max. ca. 40,20 m Hubhöhe max. ca. 38,20 m (Plattformhöhe) Hubhöhenbegrenzung max. Arbeitshöhe programmierbar ab ca. 28,00 m in Stufen von (programmierbare Teleskopausschubbegren- ca. 1,00 m zung) (Sonderausstattung) Arbeitstiefe (Unterflur) ca. 7,50 m max.
  • Seite 56 150 kN (waagerechte Aufstellung, gleichmäßiger vorne rechts: 150 kN Fahrzeugaushub) hinten links: 150 kN hinten rechts: 150 kN Der Ruthmann-Steiger darf nur mit geeigneten Unterleg- platten aufgestellt werden! 2.1.2.3 Ausleger Unterarm Trägerausführung 3-fach Teleskop-Hubarm Teleskopausschub max. ca. 12,78 m (synchron) Aufrichtwinkel max.
  • Seite 57 Technische Angaben 2.1.2.4 Arbeitsbühne Art der Arbeitsbühne Kamera-Aluminium- Teleskop-Arbeitsbühne Abmessungen ca. 2,42 m x 0,97 m Breite der Bühne teleskopierbar auf max. ca. 3,82 m Höhe der Umwehrung ca. 1,10 m 600 kg (Oberarm-Teleskop vollständig eintelesko- piert) zulässige Personenzahl zulässige Zuladung 40 kg (Sonderausstattungen, Werkzeug und Material gelten als Zuladung!)
  • Seite 58 Technische Angaben - Kamerabühne 1 kg - Kamerahalter (Stativ und Befestigung) + 10 kg - 1 Stück Klappsitz 8 kg - Baumbeschnittschutzgitter + 17 kg - Lift-Up-System mit Befestigungsmaterial + 40 kg - 1 Stück Werkzeugschale 2 kg - höhenverstellbarer Windmesser 6 kg - 1 Stück Arbeitsscheinwerfer 2 kg...
  • Seite 59 Technische Angaben 2.1.2.6 PSM - Parametrierung PSM - Parametrierung für MAN - TG-Reihe Festdrehzahl und max. Drehzahlbegrenzung Zwischendrehzahl 1 (ZDR 1) Sollwert für Wiederauf- 800 min nahme Zwischendrehzahl 2 (ZDR 2) Sollwert für Wiederauf- 950 min nahme Zwischendrehzahl 3 (ZDR 3) Sollwert für Wiederauf- 1100 min nahme Bedienteil...
  • Seite 60 Richtlinie 2057 Teil 1 ist eine schwin- gungsbedingte Beeinträchtigung des Wohlbefindens (subjektive Wahrneh- mung), deren Effektivwert frequenzbewerteten Beschleunigung > 0,315 m/s ist, sehr stark spürbar. Stark spürbare sinusförmige Schwingungsbeschleunigungen treten auf der Plattform der Arbeitsbühne des Ruthmann-Steigers subjektiv nicht auf. ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 61 -maßnahmen durchgeführt: Standsicherheitsprüfung Überlastprüfung Funktionsprüfung Die Ergebnisse der Prüfungen liegen als Auszug der Prüfprotokolle den Auslieferungsunterlagen bei. Die Prüfungen zeigen, dass der Ruthmann-Steiger standsicher ist, stabil ist, alle Funktionen richtig und sicher arbeiten und die Kennzeichnung angebracht ist. ®...
  • Seite 62 Technische Angaben Fabrikschild, CE-Kennzeichen und Prüfplakette Fabrikschild mit CE-Kennzeichen und Angabe des Schallleistungspegels (Beispiel) Unsere Prüfplakette mit dem Hinweis zur nächsten regelmäßi- gen Prüfung. (Beispiel) ® 2-10 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 63 Technische Angaben Arbeitsbereiche Die Arbeitsbereiche beziehen sich auf die Abstützsituation mit horizontal vollständig ausgeschobenen Abstützarmen. Die Aufstell-Neigung beträgt in diesem Beispiel max. 1°. Die Arbeitsbühne ist geschwenkt. Ab einer Auf- stell-Neigung von 1° bis zur maximal zulässigen Aufstell-Neigung verringert sich die Reichweite entsprechend. Die maximal zulässige Aufstell-Neigung aufbau - bereiche sind dem Anhang dieser Betriebs- und Wartungsanleitung zu ent- nehmen.
  • Seite 64 Technische Angaben ® 2-12 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 65 Graden ist in einer Höhe von 30 m über Grund mit einer um 20% größeren Windgeschwindigkeit zu rechnen. Für den Betrieb des Ruthmann-Steigers darf die zulässige Windgeschwin- digkeit von 12,5 m/s nicht überschritten werden. Nach der Beaufort-Skala bedeutet dieses eine Windstärke von 6 Beaufort-Grad. Darüber hinaus ist der Betrieb einzustellen.
  • Seite 67 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Beschreibung des Ruthmann-Steigers Aufbau des Ruthmann-Steigers Steigerunterbau 1.1. Abstützung vorne 1.2. Abstützung hinten ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 68 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Ausleger 2.1. Turm 2.2. Trägersystem (Hubarm) 2.2.1. Unterarm 2.2.2. Viergelenkgetriebe 2.2.3. Oberarm 2.3. Rüssel Arbeitsbühne 3.1. Aufstieg 3.2. Tür (Zugang links) 3.3. Tür (Zugang rechts) 3.4. ult) Auslegerauflagepunkte 4.1. Unterarmauflage 4.2. Oberarmauflage 4.3. Oberarmanlage 4.4. Arbeitsbühnenauflage 5.1. Stützensteuerung links 5.2.
  • Seite 69 Rumpfbereich des Grundrahmens hat eine rutschfeste Besandung. 3.1.1.2 Abstützung Der Ruthmann-Steiger inkl. Fahrgestell wird durch eine mechanisch / hyd- raulisch betätigte Abstützeinrichtung angehoben. Diese ist als Horizontal- Vertikal-Abstützung (HV) mit vier Stützen konzipiert. Die Stützen bestehen im Wesentlichen je aus einem horizontalen Abstützarm und einem vertika- len Stützzylinder.
  • Seite 70 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Turm Der als Blechkonstruktion geschweißte Turm befindet sich ober- halb des Steigerunterbaus. Er ist die Drehsäule des Auslegers. An der Turmplatte befindet sich die Schwenkeinrichtung. Sie stellt die Verbindung zum Steigerunterbau her. Die Schwenkeinrichtung be- steht im Wesentlichen aus der Kugel-Drehverbindung und einem Planetengetriebe mit federbelasteter Haltebremse.
  • Seite 71 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Der Unterarm besteht aus den Trägerelementen bilden das Unterarm-Teleskop ( ). Es wird durch einen innenliegenden Hydraulikzylinder und entsprechende Zugseile bzw. Zugketten synchron aus- bzw. eingefahren. Der Oberarm besteht aus den Trägerelementen bilden das Oberarm- ). Ein innenliegender Hydraulikzylinder fährt das Teleskop aus bzw.
  • Seite 72 Beschreibung des Ruthmann-Steigers nenseite zu befestigen. Die Breite der Arbeitsbühne kann durch den hyd- raulischen Ausschub des teleskopierbaren Teils der Arbeitsbühne variable vergrößert werden. Zur Reinigung des Bühnenbodens befindet sich an der Fußleiste eine Reinigungsklappe. 3.1.1.4.1 Steckdose 230 Volt In der Arbeitsbühne befindet sich eine Schutzkontaktsteckdose für 230 Volt.
  • Seite 73 Schmutzteilen. Das, im Filtergehäuse integrierte Belüftungsfilter sorgt für die Filterung der angesaugten Luft und verhindert unzulässige Druck- schwankungen im Tank. Bei Ausfall des Antriebs oder evtl. Nebenantriebs kann der Ruthmann- Steiger kurzzeitig über die Batterie-Hydraulikpumpe betrieben werden (No- tablass). Die hydraulische Energie wird durch die Batterie-Hydraulikpumpe erzeugt.
  • Seite 74 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Beschreibung der Steuerung Die Steuerung dient zum Bedienen und Überwachen des Ruthmann- Steigers. Sie besteht u. a. aus zwei voneinander unabhängigen Prozessor- systemen (Haupt- und Kontrollprozessor), die sich gegenseitig überwa- chen. Durch die Sensorik werden z. B. der Status der Abstützung, Schwenkwinkel des Auslegers usw.
  • Seite 75 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.1 Abstützbasis Volle Abstützung Beidseitig horizontal und vertikal ausgefahrene Stützen. Linksseitige Abstützung im Fahr- zeugprofil Linksseitig im Fahrzeugprofil ver- tikal - und rechtsseitig horizontal und vertikal ausgefahrene Stüt- zen. Rechtsseitige Abstützung Fahrzeugprofil Rechtsseitig im Fahrzeugprofil vertikal - und linksseitig horizon- tal und vertikal ausgefahrene Stützen.
  • Seite 76 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.1.1 Vollvariable Abstützung Der Ruthmann-Steiger ist mit einer Abstützung ausgestattet, die eine dy- namische Reichweitenanpassung ermöglicht. D. h. der horizontale Aus- schub der Abstützarme ist vom Bedienpersonal beliebig wählbar. Somit er- geben sich, nach dem vertikalen Ausfahren der Abstützung, die unter- schiedlichsten Abstützsituationen.
  • Seite 77 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.2 Steigerbewegungen Unterarm heben / senken Bewegungen, die die Arbeits- bühne in eine größere bzw. ge- ringere Höhe bringen. Der Un- terarm bewegt sich um die waa- Oberarm heben / senken Bewegungen, die die Arbeits- bühne in eine größere bzw. ge- ringere Höhe bringen.
  • Seite 78 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Oberarm-Teleskop aus / ein Aus- bzw. Einteleskopieren des Oberarms. Bühne drehen (schwenken) links / rechts Bewegung der Arbeitsbühne um Die elektrische Ansteuerung von Steigerbewegungen kann im Gefahrenfall durch das Betätigen eines NOT-AUS-Schalters unterbrochen werden. ® 3-12 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 79 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.3 Schaltkästen Der Ruthmann-Steiger hat u. a. folgende Schaltkästen: Schaltertafel der Armaturenanlage im Fahrerhaus: Ein- bzw. Ausschalten des Hydraulikpumpenantriebs (Nebenan- triebs) . Ein- bzw. Ausschalten des Betriebs (Hauptschalter). Nach dem Bühnensteuerung sie nicht anderseits Kontroll eiger nicht in Transportanordnung Kontroll Schaltkästen heckseitig links und rechts am Steigerunterbau:...
  • Seite 80 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.4 Die Stützensteuerstellen befinden sich heckseitig links und rechts am Stei- gerunterbau: Stützensteuerung Stützen horizontal aus bzw. ein, Stützen vertikal aus bzw. ein. Die Abstützung wird durch Drücken entsprechender Tasten aus- bzw. eingefahren. Die linke Abstützung wird dabei mit der linken Stützensteuerung und die rechte Abstützung mit der rechten Stüt-...
  • Seite 81 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.5 Bühnensteuerung Die Bedienung in der Arbeitsbühne ist als feinfühlige, elektronische Propor- tional-Steuerung für folgende Bewegungen ausgelegt: Abstützarme horizontal aus bzw. ein, Stützen vertikal aus bzw. ein, Unterarm heben bzw. senken, Oberarm heben bzw. senken, Rüssel auf bzw. ab, Ausleger (Turm) schwenken links bzw.
  • Seite 82 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.6 Folgende Bewegungen können mit der Notsteuerung ausgeführt werden: Bühnensteuerung Die Bewegungen werden durch Drücken entsprechender Tasten eingelei- tet. Es stehen zwei Geschwindigkeitsstufen zur Verfügung: Normalgeschwindigkeit Bühnen- steuerung Feinsteuerung deutliche Reduzierung der Normalgeschwindigkeit Die Bewegungen laufen automatisch sanft an und halten sanft ein (Aus- nahme: Arbeitsbühne schwenken).
  • Seite 83 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.10 Bühnenüberlastungs-Erkennungshilfe Die Bühnenüberlastungs-Erkennungshilfe signalisiert durch Blinken der Kontrolll a. in Abhängigkeit des zulässigen Oberarm-Teleskopausschubs, das Überschreiten der maximalen Tragfä- higkeit der Arbeitsbühne um mehr als einen bestimmten zulässigen Be- reich. Gleichzeitig ertönt während der Überlastung ein Summer-Intervallton.
  • Seite 84 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.11 Bühnenaufsetzerkennung Die Bühnenaufsetzerkennung ist nur be Bühnensteuerung den zwei Schaltstufen unterschieden. Wird die Arbeitsbühne ununterbrochen durch das Aufsetzen belastet, ertönt nach einer kurzen Zeit (wenige Sekunden) in der Arbeitsbühne ein Sum- mer-Dauerton. Am Steuerpult leuchtet die Kontroll der Summer ertönt.
  • Seite 85 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.12 Abstandskontrolle unter der Arbeitsbühne Der Ruthmann-Steiger ist mit einer Abstandskontrolle für die Arbeitsbühne ausgestattet. Unterhalb der Arbeitsbühne befindet sich ein Abstandssensor. Spricht der Sensor an, dann werden die ausgeführten Auslegerbewegun- gen von der Rechnersteuerung abgeschaltet. Es kann keine weitere Bewe- gung, welche zu einer Verkleinerung des Abstandes zwischen Arbeitsbüh-...
  • Seite 86 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.13 Schwenkwinkelabhängige Reichweitenbegrenzung Der Ruthmann-Steiger ist mit einer Lastmomentbegrenzung (LMB) ausge- stattet, die in Abhängigkeit von der Auslegerstellung, dem ausgefahrenen Teleskop und der aktuellen Arbeitsbühnenlast durch Verriegelung die seitli- che Reichweite begrenzt. Kurz vor dem Ansprechen dieser Begrenzung werden alle Bewegungen, die das Lastmoment vergrößern, automatisch...
  • Seite 87 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.14 Bühnenlastabhängige Oberarm-Teleskopausschubbegrenzung Die Ausschublänge des Oberarm-Teleskops wird in Abhängigkeit von der Arbeitsbühnenlast begrenzt. Bis zu einer bestimmten Bühnenlast, darf das Oberarm-Teleskop vollständig ausgefahren werden. Darüber hinaus wird des zulässigen Ausschubs verriegelt. Bei einer Last, die der zul. max. Trag- fähigkeit der Arbeitsbühne mit eingefahrenem Oberarm-Teleskop ent-...
  • Seite 88 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.15 Aufstellautomatik Mit Hilfe einer Drucktaste können alle Stützen gleichzeitig horizontal oder vertikal aus- bzw. eingefahren werden. Durch Leitungswiderstände im Hyd- rauliksystem und Reibungsunterschiede der Zylinder kann es zu unter- schiedlichen Ausfahrgeschwindigkeiten der Stützen kommen. Die Steue- rung versucht beim vertikalen Ausfahren der Abstützung, solange nicht...
  • Seite 89 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.3.17 Sanftes Anlaufen und sanftes Anhalten von Steigerbewegungen Mit der elektrischen Steuerung wird für folgende Bewegungen ein sanftes Anfahren bzw. Anhalten ermöglicht: Stützen horizontal / vertikal aus bzw. ein, Unterarm heben bzw. senken, Oberarm heben bzw. senken, Rüssel auf bzw.
  • Seite 90 Es wird dabei jedoch nicht der zuvor zurückgelegte Weg nachgefahren! Die gespeicherte Zielposition bleibt solange erhalten, auch nach Ausschal- ten des Ruthmann-Steigers, bis eine andere Position gespeichert wird. 3.3.20 Automatisches Anfahren der Grundstellung des Steigers Der Ruthmann-Steiger kann unabhängig davon, in welcher Position sich der Ausleger gerade befindet, per Drucktaster automatisch in die Grund- stellung bewegt werden.
  • Seite 91 Display die gleichen Informationen an, wie die Klartextanzeige im Be- dienungsfeld der Notsteuerung. Darüber hinaus gibt es dem Bedienperso- nal eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten, um den Ruthmann-Steiger schnell und effizient einzusetzen. U. A. werden folgende Informationen in einer übersichtlichen grafischen Form dargestellt, die ein schnelles und si- cheres Aufstellen des Ruthmann-Steigers erleichtern: Abstützbasis,...
  • Seite 92 Sensorik (Endschalter, Näherungsschalter etc.) kontrollieren. Dies ermög- licht eine schnelle Überprüfung des Steigers und oftmals eine telefonische Fehlerdiagnose durch den Ruthmann-Service. Die Anzeige lässt sich aus senkrechter Blickrichtung am besten ablesen. Längere Sonneneinstrahlung auf das Display und Erwärmung über 50°C müssen vermieden werden.
  • Seite 93 Beschreibung des Ruthmann-Steigers gen der Klartextanzeige werden dann in der ausgewählten Sprache ausge- geben. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 3-27...
  • Seite 94 Beschreibung des Ruthmann-Steigers Stromversorgung Die Stromversorgung des Ruthmann-Steigers erfolgt durch die internen am Fahrgestell angebauten Fahrzeugbatterien. Sie versorgen u. a. das Trägerfahrgestell, die Rechnersteuerung, die Sensorik, die elektrisch betätigten Ventile der Hydraulikanlage, die batteriebetriebene Hydraulikpumpe etc.. Die Fahrzeugbatterien werden mit der Lichtmaschine des Fahrgestells ge- laden.
  • Seite 95 Beschreibung des Ruthmann-Steigers 3.4.2.2 Sicherungen Ruthmann-Steiger Hauptsicherungen neben der Fahrzeugbatterie F101 15 A Stromversorgung von Batterie F103 15 A Stromversorgung von Batterie Sicherung im Fahrerhaus (je nach Fahrgestell) F102 Zuschaltung Stromversorgung über Zündung Sicherungsplatine im Schaltkasten (Notsteuerung) am Steigerunterbau. An der Innenseite des Schwenkrahmens ist eine Platine mit Sicherun- gen montiert.
  • Seite 96 Beschreibung des Ruthmann-Steigers diode auf. Die Steuerstellen muss hierzu eingeschaltet sein. ® 3-30 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 97 Bedienelemente und Anzeigen Bedienelemente und Anzeigen Anordnung der NOT-AUS-Schalter Der Ruthmann-Steiger verfügt über folgende NOT-AUS-Schalter: 1. Am Steuerpult in der Arbeitsbüh- ne, mittig zwischen den beiden Meisterschaltern. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 98 Bedienelemente und Anzeigen 2. Heckseitig am Steigerunterbau in Fahrtrichtung links, im mittleren Bedienungsfeld der Stützensteu- erung. 3. Heckseitig am Steigerunterbau in Fahrtrichtung rechts, im mittle- ren Bedienungsfeld der Stützen- steuerung. 4. Im Schaltkasten am Steigerun- terbau in Fahrtrichtung rechts, oberhalb des Bedienungsfeldes der Notsteuerung.
  • Seite 99 Bedienelemente und Anzeigen Bedienelemente und Anzeigen des Fahrgestells Die Bedienung des Fahrgestells ist der Betriebsanleitung des Fahrgestell- herstellers zu entnehmen. Bedienelemente und Anzeigen des Ruthmann-Steigers 4.3.1 Bedienelemente und Anzeigen an der Armaturenanlage im Fah- rerhaus Auf der Schaltertafel der Armaturenanlage befindet sich der zeitig der Hydraulikpumpenantrieb (Nebenantrieb) sowie der Steigerbetrieb ein- bzw.
  • Seite 100 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.2 Schaltkasten (Stützensteuerung) am Steigerunterbau (hecksei- tig) NOT-AUS-Schalter unterbricht sofort die elektr. Ansteue- (Modul 2) rung der Steigerbewegungen. Fahr- zeugmotor wird abgestellt. Flachtastatur Stützensteuerung (Modul 3) Display Elektronischer Neigungsanzeiger (Modul 1) (LCE- Libelle) ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 101 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.2.1 1. Funktionstaste aktiviert Funktionstaste Nr. 3, 4 bzw. Stütze vorne links 5, 6 zum Steuern der Stütze vorne links 2. Funktionstaste aktiviert Funktionstaste Nr. 3, 4 bzw. Stütze hinten links 5, 6 zum Steuern der Stütze hinten links 3.
  • Seite 102 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.2.2 rechts) 1. Funktionstaste aktiviert Funktionstaste Nr. 3, 4 bzw. Stütze vorne rechts 5, 6 zum Steuern der Stütze vorne rechts 2. Funktionstaste aktiviert Funktionstaste Nr. 3, 4 bzw. Stütze hinten rechts 5, 6 zum Steuern der Stütze hinten rechts 3.
  • Seite 103 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.2.3 Betriebs- und Informationsmeldungen des grafikfähigen LC- Displays Nach dem Einschalten des Betriebs zeigt das Display die vorne hinten links rechts Die Displayseite zeigt die aktuelle Abstützsituation an, mit der, der Steiger aufgestellt ist. Das Beispiel zeigt: Abstützarme 100 % ausgeschoben, Stützen Bodenkontakt, Aufstell-Neigung 0,3°...
  • Seite 104 Bedienelemente und Anzeigen Elektronische Libelle. Zeigt die aktuelle, elekt- ronisch gemessene Aufstell-Neigung des Stei- gers an. Die Zahlen zeigen die Aufstell-Neigung [ °] sowohl in Längsrichtung (z. B. 0,5°) als auch in Querrichtung (z. B. 0,3°) an. Je nach Nei- gung wird entweder der obere - oder der unter Wert bzw.
  • Seite 105 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.3 Steuerpult am Schaltkasten der Arbeitsbühne (Bühnensteue- rung) NOT-AUS-Schalter, unterbricht sofort die elektr. Ansteue- rung der Steigerbewegungen. Der Fahrzeugmotor wird abgestellt. Meisterschalter Steuerhebel für Steigerbewegungen: - Unterarm heben / senken - Rüssel auf / ab - Ausleger schwenken links / rechts ®...
  • Seite 106 Bedienelemente und Anzeigen - Stützen horizontal aus / ein - Stützen ein / aus (vertikal) Meisterschalter Steuerhebel für Steigerbewegungen: - Oberarm heben / senken - Unterarm-Teleskop ein / aus - Oberarm-Teleskop ein / aus Leuchtdrucktaster Tastfunktion, aktiviert linken Meister- schalter zur Steuerung der Stütze links vorne.
  • Seite 107 Bedienelemente und Anzeigen Blinklicht: - Stütze hat Bodenkontakt. Dauerlicht: - Alle Stützen-Leuchtdrucktaster leuchten gleichzeitig auf, wenn die elektronisch gemessene Neigung des Steigers innerhalb der zul. Auf- stell-Neigung liegt. Neigung mit der elektronischen Libelle kontrollieren! Drucktaster Tastfunktion, aktiviert linken Meister- schalter zum gleichzeitigen Steuern aller vier Stützen.
  • Seite 108 Bedienelemente und Anzeigen Drucktaster Tastfunktion, anfahren einer gespei- cherten Zielposition der Arbeitsbüh- Drucktaster Schaltfunktion, Arbeitsscheinwerfer an Arbeitsbühne ein- bzw. ausschal- (Sonderausstattung) ten. Drucktaster Schaltfunktion, Umkehr der Bewe- Leuchtdrucktaster Tastfunktion, batteriebetriebene Hyd- raulikpumpe ein- bzw. ausschalten. Drucktaster Tastfunktion, Möglichkeit zur Über- brückung der Abstandskontrolle der Arbeitsbühne.
  • Seite 109 Bedienelemente und Anzeigen kein Blinklicht: - Bühnenüberlastungs-Erkennungs- hilfe. Überschreitung der maximalen zul. Tragfähigkeit der Arbeitsbühne um 10 %. Summer Dauerton: - Bühnenaufsetzerkennung. Arbeits- bühne auf Hindernis aufgesetzt - Stufe 1 hat angesprochen. kein - Batteriespannung (Versorgungs- spannung) zu gering, Fahrzeugmo- tor starten.
  • Seite 110 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.3.1 Betriebs- und Informationsmeldungen des grafikfähigen LC- Displays vorausgesetzt es liegt keine Störungsmeldung vor. Liegt eine Störungsmel- dung vor, springt das Display automatisch auf die entsprechende Seite und zeigt die Störungsmeldung an. Startseite Wind Der Balken zeigt die aktuelle Wind- geschwindigkeit (Sonderausstattung).
  • Seite 111 Bedienelemente und Anzeigen Elektronische Libelle Zeigt die aktuelle, elektronisch ge- messene Aufstell-Neigung des Stei- gers an. Das Beispiel zeigt: Aufstell-Neigung < 1°, Vorderräder Bodenfreiheit (entlastet), Hinterräder Bodenfreiheit (entlastet), Fahrzeuggesamtneigung von 0.6° Auf den weiteren Seiten werden Informationen zu den Sensoren ausgege- ben.
  • Seite 112 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.4 Schaltkasten (Notsteuerung) am Steigerunterbau (rechts) Bedienungsfeld Flachtastatur und Klartextanzeige Kugelhahn Notbedienung 3.1 Magnetarretierung Notbedienung Magnetventile NG 10 3.2 Magnetarretierung Notbedienung Magnetventile NG 6 Sicherungsplatine Verbraucher und Stromkreise sind durch Schmelzsicherungen unter- schiedlicher Stärke abgesichert 4.1 grüne LED Testfunktion Sicherung auf Sicherungsplatine Kontrollleuchte...
  • Seite 113 Bedienelemente und Anzeigen Summer Intervallton: - Bühnenüberlastungs-Erkennungs- hilfe. Überschreitung der maximalen zul. Tragfähigkeit der Arbeitsbühne um 10 %. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 4-17...
  • Seite 114 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.5 Bedienungsfeld Notsteuerung NOT-AUS-Schalter unterbricht sofort die elektr. Ansteue- rung der Steigerbewegungen. Der Fahrzeugmotor wird abgestellt. Flachtastatur Notsteuerung; blättern der Betriebs- und Informati- onsmeldungen; Programmierung (Passwort-Eingabe, Uhr stellen, etc.); numerische Eingabe Klartextanzeige zeigt Betriebs-, Informations- und Störungsmeldungen an ®...
  • Seite 115 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.5.1 Flachtastatur der Notsteuerung Belegung der Funktionstasten von links nach rechts bzw. von oben nach unten (Sonderausstattung beachten, siehe Steuerpult der Arbeitsbühne). Die Funktionstasten sind teilweise mit Mehrfachfunktionen belegt. Funktionstaste - Unterarm heben, Unterarm heben - Rüssel aufwärts bewegen, Rüssel auf / - Stütze vertikal einfahren;...
  • Seite 116 Bedienelemente und Anzeigen Funktionstaste - Unterarm-Teleskop ausfahren, Unterarm-Tele. aus / - Oberarm-Teleskop ausfahren; Oberarm-Tele. aus Funktionstaste - Oberarm heben; Oberarm heben Funktionstaste - Unterarm senken, Unterarm senken - Rüssel abwärts bewegen, Rüssel ab / - Stütze vertikal ausfahren; Stütze Vertikal Aus Funktionstaste Feinsteuerung ein- bzw.
  • Seite 117 Bedienelemente und Anzeigen Funktionstaste anfahren einer gespeicherten Zielpo- Position anfahren sition der Arbeitsbühne Funktionstaste aktiviert Funktionstaste Nr. 1, 5 zum Rüssel Steuern des Rüssels Funktionstaste blättern der Klartextanzeige; die vor- Display Zurück Funktionstaste Batteriebetriebene Hydraulikpumpe Batterie-Pumpe ein- bzw. ausschalten Funktionstaste Steiger automatisch in Grundstellung Grundstellung bewegen...
  • Seite 118 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.5.2 Betriebs- und Informationsmeldungen der Klartextanzeige vorausgesetzt es liegt keine Störungsmeldung vor. Liegt eine Störungsmel- dung vor, springt das Display automatisch auf die entsprechende Seite und zeigt die Störungsmeldung an. Auf den weiteren Seiten werden Informationen zu den Sensoren bzw. Komponenten ausgegeben.
  • Seite 119 Bedienelemente und Anzeigen Klartextanzeige Bedeutung Wind Windgeschwindigkeit in Meter Sekunde (Sonderausstattung) Zeit Zeit der internen Uhr der Rechner- steuerung %LMB Prozentualer Lastmomentwert, 100% = LMB Abschaltung VLab Stütze vorne links Bodenkontakt HLab Stütze hinten links Bodenkontakt VRab Stütze vorne rechts Bodenkontakt HRab Stütze hinten rechts Bodenkontakt Displayseite...
  • Seite 120 Abstützarm hinten links ausgeschoben STgem Gemeinsames Signal der redundanten VRaus Abstützarm vorne rechts ausgescho- HRaus Abstützarm hinten rechts ausgescho- Abstuet Information für Ruthmann- Service. Displayseite VLein Stütze vorne links eingefahren HLein Stütze hinten links eingefahren VRein Stütze vorne rechts eingefahren HRein Stütze hinten rechts eingefahren...
  • Seite 121 Bedienelemente und Anzeigen Klartextanzeige Bedeutung tung) Displayseite Taufl Ausleger in Trägerauflage SSys3 Ketten- oder Seilbruch Träger 3 (Un- terarm) SSys4 Ketten- oder Seilbruch Träger 4 (Un- terarm) AHcm Arbeitshöhe in cm (ca. Plattformhöhe + 2 m) AWcm Arbeitsweite in cm (ca. Abstand Turmmitte bis Hinterkante Arbeitsbüh- ne + 50 cm) BTerl...
  • Seite 122 Abstützung vorne links Abstützung hinten links Abstützung vorne rechts Abstützung hinten rechts Abstuetz Information für den Ruthmann- Service. Anzeige des Datums und Uhrzeit Wird ein Fehler in der Sensorik oder der Steue- rung festgestellt, springt die Anzeige automa- tisch auf diese Seite. Hier erscheinen dann die zugehörige Fehlernummer und ein Klartexthin-...
  • Seite 123 Bedienelemente und Anzeigen Klartextanzeige Bedeutung Befehlsgebermatrix. Beispiel: Die erste Taste in der zweiten Zeile der rechten Notsteuerung ist gedrückt. Eine Seitennummer wird nicht angezeigt. Eingefügte Leerseite. Weiter blättern mit Funkti- Eingefügte Leerseite. Weiter blättern mit Funkti- Nur Klartextanzeige Steuerpult Arbeitsbühne Anzeige des gedrückten Drucktasters Displayseite schwenken...
  • Seite 124 Bedienelemente und Anzeigen Klartextanzeige Bedeutung STVL STVR MemSt MemRe STHL STHR Displayseite Wert 1 Modul 1: Anzeige der gedrückten Taste. Wert 2 Modul 2: Anzeige der gedrückten Taste. Wert 3 Modul 3: Anzeige der gedrückten Taste. Wert 4 Modul 1: CAN-Bus-Kommunikation Wert 5 Modul 2:...
  • Seite 125 Bedienelemente und Anzeigen Klartextanzeige Bedeutung Wert 3 Modul 3: Anzeige der gedrückten Taste. Wert 4 Modul 1: CAN-Bus-Kommunikation Wert 5 Modul 2: CAN-Bus-Kommunikation Wert 6 Modul 3: CAN-Bus-Kommunikation Eingefügte Leerseite. Weiter blättern mit Funkti- Bordspannung in Volt. Es werden die Werte des Hauptprozessors (HP) und Kontrollprozessors (KP) angezeigt.
  • Seite 126 Anzeige der letzten Bühnenüberlastung mit Da- tum, Uhrzeit, Jahreszahl und Gesamtanzahl der Überlastungen. oder Anzeige der Betriebsstunden des Steigers seit der letzten Neueinstellung. Anzeige der letzten Tarierung der Wägezelle CAN-Bus-Modules CR 2014. Informationen für den Ruthmann-Service. CAN-Bus-Modules CR 2014. ® 4-30 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 127 Bedienelemente und Anzeigen Klartextanzeige Bedeutung Informationen für den Ruthmann-Service. CAN-Bus-Modules CR 2033. Informationen für den Ruthmann-Service. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 4-31...
  • Seite 128 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.6 Übergeordnetes Notsteuersystem 4.3.6.1 Batteriebetriebene Hydraulikpumpe Die batteriebetriebene Hydraulikpumpe befindet sich neben dem Hydraulik- tank am Steigerunterbau. Sie wird je nach Vorwahl der Steuerstelle entwe- der mit dem Steuerpult der Arbeitsbühne oder mit dem Bedienungsfeld des - bzw. ausgeschaltet. Steuerpult der Arbeitsbühne Funktionstaste 4.3.6.2...
  • Seite 129 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.7 Notsteuersystem in Extremfällen 1. Handpumpe. 4. Wegeventile zum Aus- bzw. Ein- 1.1 Handpumpenhebel fahren der Abstützung und Zu- satzventile zum Senken des Un- terarms (hinter Klappe). 2. Kugelhahn (im Schaltkasten). 5. Wegeventile zum Steuern des Auslegers (hinter Tür). 3.
  • Seite 130 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.7.1 Kugelhahn Der Kugelhahn befindet sich an der rechten Innenwand des Schaltkastens am Steigerunterbau. 1. Handhebel Kugelhahn geschlossen Handhebel in Richtung des Rohrleitungsverlaufes. Kugelhahn geöffnet Handhebel in waage- rechter Stellung. Kugelhahn im geschlossenen Zustand darge- stellt. 4.3.7.2 Magnetarretierung Die Magnetarretierung für die Handnotbetätigung der Magnetventile befin- det sich im Schaltkasten am Steigerunterbau neben dem Bedienungsfeld...
  • Seite 131 Bedienelemente und Anzeigen 4.3.7.3 Wegeventile / Magnetventile Beispiel: 1. Handnotbetätigung links. Aufnahme für Betätigungsschraube der Mag- netarretierung. 2. Handnotbetätigung rechts. Aufnahme für Betätigungsschraube der Mag- netarretierung. 3. Magnet links. 4. Magnet rechts. 5. Stößel. 6. Gerätesteckdose links. 7. Gerätesteckdose rechts. Beispiel: 1.
  • Seite 132 Bedienelemente und Anzeigen 5. Gerätesteckdose links. 6. Gerätesteckdose rechts. 4.3.7.3.1 Wegeventile zum Aus- bzw. Einfahren der Abstützung und Sen- ken des Auslegers Am Grundrahmen befinden sich folgende Magnetventile: Handnotbetätigung Funktion Stütze hinten links vertikal ein- bzw. ausfah- ren. Stütze hinten links horizontal ein- bzw. aus- fahren.
  • Seite 133 Bedienelemente und Anzeigen Handnotbetätigung Funktion Stütze vorne links vertikal ein- bzw. ausfah- ren. Stütze vorne links horizontal ein- bzw. ausfah- ren. Unterarm senken (Zusatzventil). Aufsteuern des Bremsventils am Hubzylinder des Unter- arms. Proportionalventil Unterarm senken (Drosselventil). 4.3.7.3.2 Wegeventile zum Steuern des Auslegers Am Turm befinden sich folgende Magnetventile: Handnotbetätigung Funktion...
  • Seite 134 Bedienelemente und Anzeigen Handnotbetätigung Funktion Oberarm senken bzw. heben. Ausleger (Turm) nach rechts bzw. nach links schwenken. Oberarm-Teleskop ein- bzw. ausfahren. Unterarm-Teleskop aus- bzw. einfahren. 4.3.7.3.3 Wegeventile zum Steuern der Arbeitsbühne Im Ventilkasten der Arbeitsbühne befinden sich folgende Magnetventile: Handnotbetätigung Funktion Neigungswinkelausgleich der Arbeitsbühne aufwärts bzw.
  • Seite 135 Bedienelemente und Anzeigen Handnotbetätigung Funktion Arbeitsbühne ein- bzw. austeleskopieren. Breite der Arbeitsbühne verkleinern bzw. ver- größern. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 4-39...
  • Seite 137 Inbetriebnahme Inbetriebnahme Sollten Mängel während der Inbetriebnahme festgestellt werden, so darf der Betrieb nicht aufgenommen werden. Erst nach Beseitigung der Mängel darf der Betrieb aufgenommen werden. Neben den nachstehenden Ausführungen sind insbesondere die Sicherheitshinweise des Kapitels 1.2 zu beachten. Definition der Transportanordnung und Grundstellung Die Transportanordnung und Grundstellung sind identisch.
  • Seite 138 Inbetriebnahme Schalterstellungen und Leuchtmelder Schalter/Kontrollleuchte Position/Anzeige Aus) Kontrolll nicht in Transportan- ordnung Kontrolll nicht in Grundstel- Nur in der Transportanordnung darf der Ruthmann-Steiger zum Einsatzort gefahren werden. ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 139 Zusätzliche Prüfungen vor dem Starten des Motors: visuell auf Beschädigung (Risse, Verformungen, Korrosion an tra- genden Teilen, Befestigung und Sicherung lösbarer Verbindungen, Leckage, etc.), Ruthmann-Steiger in Transportanordnung. Zusätzliche Prüfungen nach Einschalten der Zündung: Die Kontroll eiger nicht in Transportanordnung turenanlage müssen erloschen sein.
  • Seite 140 Prüfungen vor dem Steigerbetrieb Das Bedienpersonal hat vor jeder Inbetriebnahme und vor Beginn jeder Ar- beitsschicht die Wirksamkeit der Betätigungs- und Sicherheitseinrichtungen zu prüfen und sich vom vorschriftmäßigen Zustand des Ruthmann-Steigers zu überzeugen! Prüfungen ( Kapitel 9.4.1 und 9.4.2.1 ): Betriebs- und Wartungsanleitung und ggf.
  • Seite 141 Inbetriebnahme Überprüfung der Freiräume für die Bewegungsabläufe der mecha- nischen Bauteile inkl. aller Hydraulikzylinder. Aufstellort, Absicherung im öffentlichen Straßenverkehr. Stützenuntergrund. Die Belastbarkeit des Bodens bzw. die Tragfähigkeit von Unter- konstruktionen unter den Stütztellern muss ausreichend bemessen sein. Unterlegplatten oder andere geeignete Unterlagen zur Reduzie- rung der Flächenpressung auf dem Untergrund.
  • Seite 142 Kapitel 2.4 ). Wind 5.3.2.1 Absicherung im öffentlichen Straßenverkehr Wird der Ruthmann-Steiger im Straßenverkehr eingesetzt, so ist der Stei- ger gegenüber dem Straßenverkehr gemäß den örtlichen Bestimmungen des Landes (z. B. Straßenverkehrsordnung StVO) zu sichern. ! GEFAHR Verkehrsgefährdung durch eine seitlich ausge- schwenkte Arbeitsbühne! Verkehrsteilnehmer kön-...
  • Seite 143 Inbetriebnahme Verkehrseinrichtungen sollen den Verkehr sinnvoll lenken, einander nicht widersprechen und so den Verkehr sicher führen. Die Wahrnehmbarkeit darf nicht durch Häufung von Verkehrseinrichtungen beeinträchtigt werden. Die Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen müssen den Richtlinien (z. B. StVO) entsprechen. Die Sicherung gegen Verkehrsgefahren kann z. B. erfolgen durch: Einschalten der von allen Seiten sichtbaren Rundumkennleuchten.
  • Seite 144 Die Stützen müssen sich während des Aufstellvorganges frei bewegen können. Der Ruthmann-Steigers darf nur mit geeigneten Unterlegplat- ten (Sonderausstattung) oder anderen geeigneten Unterlagen aufge- stellt werden. Für eine ordnungsgemäße Abstützung des Steigers ist es erforderlich, dass sich die Unterlegplatten mittig unter dem Stützteller des jeweiligen Stützzylinders befinden.
  • Seite 145 Inbetriebnahme auf dem Untergrund aufliegen. Es ist zu prüfen, ob der Untergrund den ma- ximal auftretenden Belastungen der Abstützung standhält. Allgemeine Angaben zu zulässigen Flächenpressungen: unbefestigte Böden ca. 25 - 35 N/cm befestigte Oberfläche ca. 50 - 60 N/cm Straßenbelag ca.
  • Seite 146 Erdung (Sonderausstattung) Vor Einsatz an oder im Umfeld von beispielsweise Sende-, Windkraftanla- gen oder Umspannwerken, ist es ggf. erforderlich, den Ruthmann-Steiger gemäß Vorschriften des Betreibers zu erden. An Windkraftanlagen kann es zu statischen Aufladungen kommen, die eine Erdung des Steigers erforder- lich machen.
  • Seite 147 Inbetriebnahme Vorbeugende Maßnahmen für den Winterbetrieb Um einen störungsfreien Betrieb des Ruthmann-Steigers während der Win- termonate bei Minus-Temperaturen zu erreichen, sind u. a. folgende vor- beugende Maßnahmen durchzuführen. Türschlösser gängig und eisfrei halten. Ansammlungen von Wasserrückständen vermeiden. Wasserabflusslö- cher müssen frei sein.
  • Seite 149 Bedienung Bedienung Sollten Mängel während des Betriebs festgestellt werden, so ist der Betrieb sofort einzustellen. Erst nach Beseitigung der Mängel darf der Betrieb wieder aufgenommen werden. -Mann- Fahrerhaustüren abzuschließen. Neben den nachstehenden Ausführungen sind insbesondere die Sicherheitshinweise des Kapitels 1.2 zu beachten. NOT-AUS-Schalter Steuerung unterbrochen werden.
  • Seite 150 Um eine evtl. Beschädigung vermeiden, ist ein Transport von Material und Gütern in der Arbeits- bühne verboten! Siehe auch Kapitel 1.2. Voraussetzung: Inbetriebnahme des Ruthmann-Steigers gemäß Kapitel 5. Ruthmann-Steiger in Transportanordnung. Position / Komponente Ausführung im Fahrerhaus Anzeige...
  • Seite 151 Bedienung Hydraulikpumpenantrieb (Nebenantrieb) ein- bzw. aus- schalten Einschalten: Während des Einschaltens des Nebenantriebs, und solange der Nebenantrieb eingeschaltet ist, darf das Gaspedal nicht, weder direkt noch indirekt, z. B. über einen Tempomat betätigt wer- den. Position / Komponente Ausführung im Fahrerhaus Anzeige Feststellbremse betätigt...
  • Seite 152 Bedienung Ausschalten: Position / Komponente Ausführung im Fahrerhaus Anzeige Kupplungspedal durchgetreten ganz durchtreten. Nebenantrieb nach Betriebsanleitung des Fahrge- stellherstellers ausschalten. Kupplungspedal losgelassen loslassen. ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 153 Bedienung Betrieb und Steuerstelle ein- bzw. ausschalten 6.4.1 Betrieb ein- bzw. ausschalten geschlossenes Relais ein- bzw. ausgeschaltet. Mit dem Einschalten des e erste Displayseite (Startsei- te), wenn keine Fehlermeldung vorliegt. Solange die Rechnersteuerung den Betrieb nicht freigeschaltet hat, dürfen, mit Ausnahme des NOT-AUS- Schalters, keine Bedienelemente (wie Meisterschalter, Drucktaster, etc.) betätigt sein.
  • Seite 154 Bedienung 6.4.2 Bühnensteuerung - bzw. ausschalten Voraussetzung: Betrieb eingeschaltet. Büh- nensteuerung dann wird die Bühnensteuerung automatisch ausgeschaltet. ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 155 Bedienung 6.4.3 Stützensteuerung - bzw. ausschalten Stützensteuerung nach jeder Benutzung wieder zu schließen, um sie gegen Un- befugte und versehentliche Benutzung zu sichern. Voraussetzung: Betrieb eingeschaltet. (Sonderausstattung), wenn vorhan- Unterarm in Trägerauflage. Stützensteuerung am Steuerpult der Arbeitsbühne nicht betätigt. Büh- nensteuerung jetzt solange aktiv (d.
  • Seite 156 Bedienung 6.4.4 Steuers - bzw. ausschalten jeder Benutzung wieder zu schließen, um sie gegen Unbefugte und versehentliche Benutzung zu sichern. Notablass im Einvernehmen mit dem Bühnenpersonal und zu Wartungszwe- cken benutzt werden. Voraussetzung: Betrieb eingeschaltet. Position / Komponente Ausführung am Steigerunterbau Anzeige Tür des Schaltkastens öffnen.
  • Seite 157 Stützen ausführen. Bei ausgehobener Vorderachse ist der Aufent- halt im Fahrerhaus verboten! Hiervon ausge- nommen ist das kurzzeitige Betreten des Fahrer- hauses zum Aus- und Einschalten des Ruthmann- Steigers. Zuladungen im Fahrerhaus bzw. zusätzliche Lasten oder Anbauten am Fahrerhaus sind ebenfalls verboten! Vordere Auftritte dürfen nicht benutzt werden!
  • Seite 158 Bedienung 6.5.1 Handhabung des Voraussetzung: Unterarm in Trägerauflage. Stützensteuerung am Steuerpult der Arbeitsbühne nicht betätigt. Die Bewegungen der Abstützungen werden durch Drücken der entspre- chenden Funktionstasten eingeleitet. Zum Einleiten einer Bewegung muss zunächst die Funktionstaste der zu bewegenden Stütze und anschließend die zweite Funktionstaste der zugehörigen Bewegung betätigt werden.
  • Seite 159 Arbeitsbühne seitlich neben dem Stei- gerunterbau zum Erdboden abgesenkt ist! Die maximale Tragfähigkeit der Arbeitsbühne darf nicht über- schritten werden! Siehe Beschilderung der Arbeitsbühne und Hauptkenndaten des Ruthmann-Steigers. Betreten: Plattform (Abdeckung, Ladefläche) über Aufstieg betreten. Tür öffnen. Arbeitsbühne betreten.
  • Seite 160 Bedienung 6.5.3 Handhabung des Steuerpults in der Arbeitsbühne 6.5.3.1 Abdeckung Steuerpult HINWEIS Das Steuerpult kann durch äußere Einflüsse ver- schmutzt oder evtl. beschädigt werden! Zum Schutz des Steuerpults ist nach Beendigung der Arbeit und Verlassen der Arbeitsbühne die Ab- deckung wieder zu schließen. Über dem Schaltkasten der Arbeitsbühne befindet sich eine aufklappbare -Oben- aus den Schnappverschlüssen gelöst.
  • Seite 161 Die Batterie-Hydraulikpumpe hat gegenüber dem Betrieb mit dem Hauptantrieb eine verminderte hydraulische Leistung. Geringer Bewegungsgeschwindigkeiten. Nur Einzelbewegungen ausführen. Den Ruthmann-Steiger möglichst ohne Unterbrechung in Trans- portanordnung bewegen. Bei zunehmender Bühnenneigung die Auslegerbewegung langsamer ausführen bzw. ganz unterbrechen, bis die Arbeitsbühne wieder waagerecht steht. Soll der Steiger per Drucktaster automatisch in Grundstellung bewegt werden, so muss zuvor das Teleskop z.
  • Seite 162 Bedienung Voraussetzung: Betrieb eingeschaltet. Der Fahrzeugmotor muss abgestellt sein. Bei startendem Fahr- zeugmotor wird die Batterie-Hydraulikpumpe automatisch abge- schaltet. Position / Komponente Ausführung am Steuerpult Anzeige Batterie- Hydraulikpumpe gen. oder Batterie- Hydraulikpumpe gen. 6.5.3.5 Arbeitsscheinwerfer ein- bzw. ausschalten (Sonderausstattung) Voraussetzung: Bühnensteuerung eingeschaltet.
  • Seite 163 Bedienung 6.5.3.6 Beleuchtung des Steuerpults ein- bzw. ausschalten Voraussetzung: Bühnensteuerung eingeschaltet. Position / Komponente Ausführung am Steuerpult Anzeige Beleuchtung Steuerpult betätigen oder Beleuchtung Steuerpult betätigen 6.5.3.7 Bedienung des Meisterschalters ! WARNUNG Stoß- und Quetschgefahr! Die Arbeitsbühne und das Auslegersystem können bei ruckartigen Auslegerbewegungen nachschwin- gen.
  • Seite 164 Bedienung Der linke Meisterschalter ist mit folgenden Mehrfachfunktionen belegt: Erstfunktion Zweitfunktion Drittfunktion Schwenken links Stützen horizontal aus Schwenken rechts Stützen horizontal ein Unterarm heben Rüssel auf Stützen ein Unterarm senken Rüssel ab Stützen aus Der rechte Meisterschalter ist mit folgenden Mehrfachfunktionen belegt: Erstfunktion Zweitfunktion Drittfunktion...
  • Seite 165 Bedienung 3. Meisterschalter in Richtung der Beschriftung, entsprechend der gewünschten Bewegung auslenken. Über den Auslenkwinkel ( ) wird die Bewegungsgeschwindigkeit gesteuert. Das Beenden der Bewegung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: 1. Meisterschalter in Neutralstellung bringen. 2. Raste (1) loslassen, Meisterschalter wird verriegelt. loslassen.
  • Seite 166 Bedienung 6.5.3.8 Umkehr der Schwenkbewegungen Entsprechend der Position des Steuerpults, kann das Bedienpersonal mit Schwenken des Auslegers (Turm) und der Arbeitsbühne umkehren. ! WARNUNG Stoß- und Quetschgefahr! Die Arbeitsbühne kann eine Schwenkbewegung entgegen der Auslenkungsrichtung des Meister- schalters ausführen. Um Verwechslung zu vermeiden, muss sich der Bediener vor Ausführung der Schwenkbewe- gung davon überzeugen, dass die Position des Steuerpults und die Schalterstellung des Druck-...
  • Seite 167 Bedienung 6.5.3.9 Display Voraussetzung: Prinzipiell erfolgt die Bedienung des Displays mit den drei Drucktastern die Be- triebs- und Informationsmeldungen auf dem Display dargestellt. Werden die Drucktaster erscheint auf dem Display die erste Displayseite, unabhängig davon welche Seite zuvor angezeigt wurde. sind auf einer entsprechenden Dis- playseite die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung und der Kontrast des Sichtfeldes einstellbar.
  • Seite 168 Bedienung 6.5.3.9.2 Kontrast einstellen Display Ausführung Mit Drucktaster Displayseite blättern. sich der Kontrast des Sichtfeldes. Wird der maxi- male Kontrast erreicht, dann springt der Kontrast ® 6-20 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 169 Neigung des Steigers zu kontrollieren! Der Steigerbetrieb ist sofort einzustellen, wenn die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Vor dem Abstützen des Ruthmann-Steigers sind der Arbeitsbereich und die damit erforderliche Abstützbasis festzulegen. Es sind u. a. folgende Ab- stützbasen möglich: volle Abstützung Alle Abstützarme horizontal vollständig ausgefahren.
  • Seite 170 Die Räder des Fahrzeuges müssen entlastet, d. h. vom Boden abgeho- ben sein (Bodenfreiheit). Bei unzureichendem Stützenhub sind die Stützteller entsprechend zu unterlegen. Die Aufstell-Neigung des Ruthmann-Steigers ist mit der elektronischen Libelle zu kontrollieren. Die zulässige Aufstell-Neigung darf nicht über- schritten werden.
  • Seite 171 Bedienung entsprechend der zul. Aufstell-Neigung auszugleichen. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 6-23...
  • Seite 172 Bedienung 6.5.4.1 Volle Abstützung ! WARNUNG Quetschgefahr beim Ausfahren der Abstützung! Die ausfahrende Abstützung stets beobachten! Stützbewegung anhalten, wenn sich Personen im Gefahrenbereich befinden. HINWEIS Ein ausgefahrener Stützzylinder kann, in dem er z. B. mit dem Stützteller über den Untergrund schleift oder an eine Kante anstößt, die Abstützung beschädigen.
  • Seite 173 Bedienung vertikal Funktionstasten ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste Bodenberührung betätigen, oder Funktionstaste zusätzlich Funktionstaste gen. Zur rechten Stützensteuerung wechseln Stützen rechts vollständig Funktionstasten horizontal ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste betätigen, oder Funktionstaste zusätzlich Funktionstaste gen. vertikal Funktionstasten ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste Bodenberührung betätigen, oder Funktionstaste...
  • Seite 174 Bedienung Alternativ kann die Abstützung auch mit dem Steuerpult der Arbeitsbühne ausgefahren werden. Bewegung / Komponente Ausführung am Steuerpult Anzeige Stützen links und vollständig Stützen rechts horizontal gleichzeitig drü- ausfahren cken, sowie linken Meisterschalter ontal danach drücken, sowie linken Meisterschalter ontal Kontrollleuchte leuchtet...
  • Seite 175 Bedienung 6.5.4.2 Einseitige Abstützung im Fahrzeugprofil ! WARNUNG Quetschgefahr beim Ausfahren der Abstützung! Die ausfahrende Abstützung stets beobachten! Stützbewegung anhalten, wenn sich Personen im Gefahrenbereich befinden. HINWEIS Ein ausgefahrener Stützzylinder kann, in dem er z. B. mit dem Stützteller über den Untergrund schleift oder an eine Kante anstößt, die Abstützung beschädigen.
  • Seite 176 Bedienung vertikal Funktionstasten ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste Bodenberührung betätigen, oder Funktionstaste zusätzlich Funktionstaste betäti- gen. Zur rechten Stützensteuerung wechseln. Stützen rechts vertikal Funktionstasten ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste Bodenberührung betätigen, oder Funktionstaste zusätzlich Funktionstaste gen. oder Linke Stützensteuerung Stützen links vertikal Funktionstasten ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste...
  • Seite 177 Bedienung vertikal Funktionstasten ausfahren sowie zusätzlich Funktionstaste Bodenberührung betätigen, oder Funktionstaste zusätzlich Funktionstaste gen. Stützen links und vertikal Funktionstaste Stützen rechts ausfahren zusätzlich Funktionstaste gen. Die Rechnersteuerung hält die Bewegung automatisch an, wenn: alle Stützen Bodenkontakt haben, die Räder des Fahrzeuges entlastet, d. h. vom Boden abgehoben sind und die elektronisch gemessene Neigung des Steigers innerhalb der zulässigen Aufstell-Neigung liegt.
  • Seite 178 Bedienung Kontrollleuchte leuchtet Stützen links und vertikal Stützen rechts ausfahren linken Meisterschalter im Wechsel mit linken Meisterschalter Fahrzeugräder Bodenfreiheit Neigung des Steigers kontrollieren! Kontrollleuchten leuchten ® 6-30 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 179 Bedienung 6.5.4.3 Beidseitige Abstützung im Fahrzeugprofil ! WARNUNG Quetschgefahr beim Ausfahren der Abstützung! Die ausfahrende Abstützung stets beobachten! Stützbewegung anhalten, wenn sich Personen im Gefahrenbereich befinden. HINWEIS Stark ungleichmäßiges Ausfahren der Stützzylinder kann den Steigerunterbau und die Abstützung beschä- digen! Die Stützzylinder so ausfahren, dass das Fahrzeug möglichst verwindungsfrei bleibt.
  • Seite 180 Bedienung Die Rechnersteuerung hält die Bewegung automatisch an, wenn: alle Stützen Bodenkontakt haben, die Räder des Fahrzeuges entlastet, d. h. vom Boden abgehoben sind und die elektronisch gemessene Neigung des Steigers innerhalb der zulässigen Aufstell-Neigung liegt. Die Neigung des Steigers ist auf jeden Fall mit der elektronischen Libelle zu kontrollieren! Fahrzeugräder Bodenfreiheit...
  • Seite 181 Bedienung 6.5.4.4 Abstützung einfahren ! WARNUNG Quetschgefahr beim Einfahren der Abstützung! Die einfahrende Abstützung stets beobachten! Stützbewegung anhalten, wenn sich Personen im Gefahrenbereich befinden. HINWEIS Stark ungleichmäßiges Einfahren der Stützzylinder kann den Steigerunterbau und die Abstützung beschä- digen. Die Stützzylinder so einfahren, dass das Fahrzeug möglichst verwindungsfrei bleibt.
  • Seite 182 Bedienung Stützen links und horizontal Stützen rechts einfahren ü- cken, sowie linken Meisterschalter ontal danach drücken, sowie linken Meisterschalter ontal Kontrollleuchte erloschen Alternativ kann die Abstützung auch mit der jeweiligen linken oder rechten Stützensteuerung wird dabei mit der linken Stützensteuerstelle und die rechte Abstützung mit der rechten Stützensteuerstelle eingefahren.
  • Seite 183 Bedienung 6.5.4.5 Abstützung fahren mit Hilfe des Drucktasters (Aufstellautomatik) ! WARNUNG Quetschgefahr beim Aus- bzw. Einfahren der Ab- stützung! Die aus- bzw. einfahrende Abstützung stets be- obachten! Stützbewegung anhalten, wenn sich Personen im Gefahrenbereich befinden. HINWEIS Beschädigung der Stützen beim horizontalen Aus- bzw.
  • Seite 184 Bedienung Stützen links und horizontal Stützen rechts einfahren Meisterschalter Bewegung / Komponente Ausführung am Steuerpult Anzeige Stützen links und vertikal Stützen rechts ausfahren Meisterschalter ä- tigen. Die Rechnersteuerung hält die Bewegung automatisch an, wenn: alle Stützen Bodenkontakt haben, die Räder des Fahrzeuges entlastet, d. h. vom Boden abgehoben sind und die elektronisch gemessene Neigung des Steigers innerhalb der zulässigen Aufstell-Neigung liegt.
  • Seite 185 Das Bedienpersonal hat bei allen Bewegungen des Steigers darauf zu achten, dass es sich und andere Personen nicht gefährdet! Das Anstoßen des Ruthmann-Steigers an ein Hindernis / Gegenstand, das Anstoßen der Ar- beitsbühne und das Anstoßen des Auslegersys- tems ist verboten! Steigerbewegungen sind nur zulässig, wenn der...
  • Seite 186 Bedienung Voraussetzung: Ruthmann-Steiger ordnungsgemäß abgestützt. Am Steuerpult leuchten bei ordnungsgemäßer Abstützung folgende Kon- trollleuchten: Komponente Anzeige Ausführung am Steuerpult Kontrollleuchte leuchtet Kontrollleuchte, leuchten Die Aufstell-Neigung des Steigers ist mit der elektronischen Libelle zu kon- trollieren! auszuführen. Der Unterarm ist soweit anzuheben, bis die gewünschten wei- teren Bewegungen möglich sind;...
  • Seite 187 Bedienung lich. Die Arbeitsbühne muss gerade gestellt sein (Mittelstellung). Anschlie- ßend wird der Unterarm gemeinsam mit dem Oberarm in die Trägerauflage abgesenkt. 6.5.5.1 Komponente Bewegung Ausführung am Steuerpult Unterarm heben linken Meisterschalter oder Unterarm senken linken Meisterschalter 6.5.5.2 HINWEIS Es besteht Kollisionsgefahr! Ist der Oberarm noch nicht dann führt der Oberarm infolge seiner Kreisbewegung zuerst eine Bewegung nach unten aus.
  • Seite 188 Bedienung 6.5.5.3 Komponente Bewegung Ausführung am Steuerpult Rüssel abwärts bewe- Drucktaster am linken Meisterschalter betätigen sowie Meisterschalter oder Rüssel aufwärts bewe- Drucktaster am linken Meisterschalter betätigen sowie Meisterschalter 6.5.5.4 Ausleger Komponente Bewegung Ausführung am Steuerpult Ausleger (Turm) links schwenken linken Meisterschalter oder Ausleger (Turm) rechts schwen-...
  • Seite 189 Bedienung 6.5.5.6 arm- Komponente Bewegung Ausführung am Steuerpult Oberarm-Teleskop ausfahren Drucktaster am rechten Meisterschal- ter betätigen sowie Meisterschalter oder Oberarm-Teleskop einfahren Drucktaster am rechten Meisterschal- ter betätigen sowie Meisterschalter 6.5.6 HINWEIS Es besteht Kollisionsgefahr mit dem Steigerunterbau beim Schwenken der Arbeitsbühne! Um Berührungen zu vermeiden, die Arbeitsbühne erst dann schwenken, wenn ausreichend Abstand zwischen Arbeitsbühne und Steigerunterbau vor-...
  • Seite 190 Bedienung 6.5.7 ! WARNUNG Die Standfestigkeit der Personen in der Arbeits- bühne ist gefährdet! Personen können aus der Ar- beitsbühne fallen! Der Bühnenboden und der te- leskopierbare Teil der Arbeitsbühne kann beschä- digt werden! Auf dem teleskopierbaren Teil der Arbeitsbühne dürfen sich während des Teleskopiervorganges keine Personen aufhalten.
  • Seite 191 Bedienung 6.5.9 Memory Zielposition speichern: Die gespeicherte Zielposition bleibt solange erhalten, auch nach Ausschalten des Ruthmann-Steigers, bis eine andere Po- sition gespeichert wird. Komponente Bewegung Ausführung am Steuerpult Position der Ar- Speichern ä- beitsbühne tigen. Zielposition anfahren: ! WARNUNG Es besteht Kollisionsgefahr mit evtl. Hindernissen die sich auf dem Anfahrweg der Zielposition befin- den! Der Steiger kann durch Anstoßen z.
  • Seite 192 Bedienung gleich mit der Reihenfolge beim erstmaligen Anfahren der Zielposition und de- ren Speicherung. ® 6-44 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 193 Bedienung 6.5.10 Automatisches Anfahren der Grundstellung des Steigers ! WARNUNG Es besteht Kollisionsgefahr mit evtl. Hindernissen die sich auf dem Anfahrweg zur Grundstellung des Steigers befinden! Der Steiger kann durch Ansto- ßen z. B. an Gegenstände so beschädigt werden, dass die Sicherheit der Personen in der Arbeits- bühne nicht mehr gewährleistet ist.
  • Seite 194 Bedienung Komponente Bewegung Ausführung am Steuerpult Auslegersystem und in Grundstellung Abstützung bewegen (gedrückt halten). Die Grundstellung wird automatisch angefahren, solange der o. g. Drucktaster gedrückt wird. Zuerst wird automatisch das Auslegersystem in Grundstellung bewegt und an- schließend die Abstützung eingefahren. ®...
  • Seite 195 Voraussetzung: Hydraulikpumpenantrieb ein. eingeschaltet. In der Steuerstellenauswahl sind die Funktionstasten des Bedienungsfeldes u. a. zur Steuerung nachfolgender Komponenten des Ruthmann-Steigers freigegeben: Fahrzeugmotor abstellen bzw. starten, Batterie-Hydraulikpumpe ein- bzw. ausschalten, Abstützung bewegen, Ausleger bewegen, Arbeitsbühne bewegen. Die Notsteuerung darf nur in Notfällen im Einvernehmen mit dem Bühnenpersonal und zu Wartungszwecken benutzt wer-...
  • Seite 196 Bedienung 6.6.1 Fahrzeugmotor abstellen bzw. starten Position / Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Anzeige Notsteuerung Fahrzeugmotor Stopp Funktionst oder Fahrzeugmotor Start Funktionst Zum Abstellen bzw. Starten des Fahrzeugmotors die Funktions- taste solange gedrückt halten, bis der Fahrzeugmotor zum Still- stand gekommen bzw. angesprungen ist. Bei eingelegtem Gang oder gedrücktem NOT-AUS-Schalter kann ein abgestellter Fahrzeugmotor nicht angelassen werden.
  • Seite 197 Bedienung 6.6.3 Abstützung bewegen Bemerkungen, Hinweise und Voraussetzungen des Kapitels 6.5.4 sind zu beachten. Mit Hilfe der Funktionstaste Steuerpult der Arbeitsbühne, die Stützen gleichzeitig bewegt werden. Volle Abstützung Bewegung / Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Anzeige Notsteuerung Stützen links und vollständig Funktionstasten Stützen rechts...
  • Seite 198 Bedienung Einseitige Abstützung im Fahrzeugprofil Bewegung / Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Anzeige Notsteuerung Stützen links vollständig Funktionstasten horizontal ausfahren drücken, sowie zusätzlich Funktions- taste ütze Ho gen. Klartextanzeige oder Stützen rechts vollständig Funktionstasten horizontal ausfahren drücken, sowie zusätzlich Funktions- taste ütze Horizontal gen.
  • Seite 199 Bedienung sowie zusätzlich Funktionstaste üt- ze Vertikal im Wechsel mit Funktionstasten sowie zusätzlich Funktionstaste üt- ze Vertikal Klartextanzeige Fahrzeugräder Bodenfreiheit Neigung des Steigers kontrollieren! Abstützung einfahren: Bewegung / Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Anzeige Notsteuerung Stützen links und vertikal Funktionstasten Stützen rechts einfahren sowie zusätzlich Funktionstaste...
  • Seite 200 Bedienung Klartextanzeige Mit Hilfe der Funktionstaste zung automatisch eingefahren werden. ® 6-52 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 201 Bedienung Stützeneinzelsteuerung der horizontalen Abstützarme: Bewegung / Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Anzeige Notsteuerung Stütze links vorne horizontal Funktionstaste ausfahren bzw. drücken, sowie zusätzlich Funktions- einfahren taste ütze Horizontal ütze Horizontal oder Stütze links hinten horizontal Funktionstaste ausfahren bzw. drücken, sowie zusätzlich Funktions- einfahren taste ütze Horizontal...
  • Seite 202 Bedienung Stütze rechts vorne vertikal Funktionstaste ausfahren bzw. drücken, sowie zusätzlich Funktions- einfahren taste ütze Vertikal üt- ze Vertikal oder Stütze rechts hinten vertikal Funktionstaste ausfahren bzw. drücken, sowie zusätzlich Funktions- einfahren taste ütze Vertikal üt- ze Vertikal ® 6-54 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 203 Bedienung 6.6.4 Auslegerbewegung Bemerkungen, Hinweise und Voraussetzungen des Kapitels 6.5.5 sind zu beachten. Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung Unterarm heben Funktionstaste betätigen. oder Unterarm senken Funktionstaste betätigen. Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung Oberarm heben Funktionstaste betätigen. oder Oberarm senken...
  • Seite 204 Bedienung Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung Ausleger (Turm) links schwenken betätigen. oder Ausleger (Turm) rechts schwenken betätigen. Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung Unterarm-Teleskop ausfahren Funktionstaste -Teleskop oder Unterarm-Teleskop einfahren Funktionstaste -Teleskop Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung Oberarm-Teleskop...
  • Seite 205 Bedienung 6.6.5 Bemerkungen, Hinweise und Voraussetzungen des Kapitels 6.5.6 sind zu beachten. Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung Arbeitsbühne links schwenken Funktionstaste oder Arbeitsbühne rechts schwen- Funktionstaste 6.6.6 Bemerkungen, Hinweise und Voraussetzungen des Kapitels 6.5.7 sind zu beachten. Ausführung am Bedienungsfeld der Komponente Bewegung Notsteuerung...
  • Seite 206 Bedienung 6.6.7 Informations- und Diagnosesystem (IDS) Übe triebs- und Informationsmeldungen auf dem Display (Klartextanzeige) dar- gestellt. Werde gleichzeitig betätigt, dann erscheint auf der Klartextanzeige die erste Dis- playseite, unabhängig davon welche Seite zuvor angezeigt wurde. Voraussetzung: Betrieb eingeschaltet. Ausführung am Bedienungsfeld Klartextanzeige der Notsteuerung Mit Funktionstaste...
  • Seite 207 Passwortes abgeschlossen wird. Ebenso verfährt man bei der Auf- Wir empfehlen, die Möglichkeit des Passwortschutzes wahr- zunehmen und ein Passwort festzulegen. Bei Auslieferung des Ruthmann-Steigers ab Werk ist kein Passwort eingegeben! Das Passwort kann aus einer Tastenfolge von maximal 5 gedrückten Funk- tionstasten bestehen. Die Funktionstaste geschlossen.
  • Seite 208 Bedienung Sollte das Passwort nicht mehr bekannt sein, kann es von un- serem Service wieder ausgelesen werden. 6.6.7.2.1 Passwort eingeben Zur Passworteingabe muss zunächst die Funktionstaste "Display weiter" sooft gedrückt werden, bis in der Anzeige "Passwort erforderlich! Weiter = Ausführung am Bedienungsfeld Klartextanzeige der Notsteuerung Mit Funktionstaste...
  • Seite 209 Bedienung dienung des Steigers fortgefahren werden. Die Funktionen der Tasten sind nicht mehr aufgehoben. Die Zugangsberechtigung ist solange vorhanden, bis der Betrieb ausge- schaltet wird. Nach erneutem Einschalten des Betriebes ist die Zugangsbe- rechtigung erloschen. 6.6.7.2.2 Passwort ändern Hierzu ist zunächst bei entsprechender Aufforderung das derzeit gültige Passwort einzugeben.
  • Seite 210 Bedienung 6.6.7.3 Uhr stellen Eine korrekte Einstellung der Uhr ist sinnvoll, da aufgetretene Fehler mit Datum und Uhrzeit gespeichert werden. Ausführung am Bedienungsfeld Klartextanzeige der Notsteuerung Passwort eingeben Mit Funktionstaste chende Displayseite der Klartextanzeige blättern. Funktionstaste TTMMJJHHMMW numerische Tastenfolge eingeben: z.
  • Seite 211 Bedienung 6.6.8 Umschalten der gleichzeitig auszuführenden Auslegerbewe- gungen Ausführung am Bedienungsfeld Klartextanzeige der Notsteuerung Passwort eingeben Mit Funktionstaste chende Displayseite der Klartextanzeige blättern. Funktionstaste Mit der Funktionstaste oder umgeschaltet und umgekehrt. 6.6.9 Deaktivieren bzw. Aktivieren der Feinsteuerungsmöglichkeit das Bedienfeld der Notsteuerung bleibt die Feinsteuerung jedoch generell in Funktion, damit in zwei Geschwindigkeitsstufen die Bewegungen ausge- führt werden können.
  • Seite 212 Bedienung Feinsteuerung Bei eingeschalteter Feinsteuerung laufen alle Bewegungen im Steigerbe- trieb mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit ab. Einschalten der Feinsteuerung: 1. Drucktaster / Funktionstaste nicht gedrückt halten). 2. Steigerbewegung ausführen. Ausschalten der Feinsteuerung: Drucktaster / Funktionstaste nicht gedrückt halten). Das Ein- bzw. Ausschalten der Feinsteuerung ist auch während der Steigerbewegung möglich.
  • Seite 213 Notsteuersystem (Notablass) Notsteuersystem (Notablass) ! GEFAHR Bei einem Defekt der Steuerung und der Notab- lasseinrichtungen (Notsteuerung, Handpumpe, Magnetventile, etc.) ist ein Notablass nicht gefahr- los möglich! Zur Rettung des Bühnenpersonals ist bei einem Defekt der Steuerung und der Notablasseinrich- tungen sofort der Betrieb einzustellen und die Feuerwehr zu rufen! Neben den nachstehenden Ausführungen sind insbesondere die Sicherheitshinweise des Kapitels 1.2 zu beachten.
  • Seite 214 Notsteuersystem (Notablass) Ausfall der Hauptantriebskraft Bei Ausfall der Hauptantriebskraft werden der notwendige Druck und Vo- lumenstrom der Hydraulikflüssigkeit mit dem übergeordneten Notsteuersys- tem ( Kapitel 4.3.6 ) erzeugt, damit die Arbeitsbühne in eine Position (z. B. Transportanordnung oder Grundstellung) bewegt werden kann, in der sie gefahrlos verlassen werden kann (Notablass).
  • Seite 215 Notsteuersystem (Notablass) 7.1.2 Notablass mit der Handpumpe Die hydraulische Energie wird durch Betätigung der Handpumpe erzeugt. Beide Hydraulikkreisläufe werden mit der Handpumpe parallel versorgt. Die Bemerkungen, Hinweise und Voraus sind zu beachten. Bühnensteuerung Der Fahrzeugmotor muss stillstehen! Verlängerungsrohr auf den Hebel der Handpumpe stecken. Ausleger in die Grundstellung bewegen.
  • Seite 216 Notsteuersystem (Notablass) Ausfall des Bedienpersonals Das Bedienpersonal in der Arbeitsbühne ist nicht mehr in der Lage die be- triebsmäßigen Steigerbewegungen auszuführen. Notablass mit der Not- steuerung. Die Steigerbewegungen werden mit dem Bedienungsfeld vom Schaltkasten Notsteuerung am Steigerunterbau angesteuert. Die elektrischen Verriegelungen des Steigers bleiben in Funkti- Die Bemerkungen, Hinweise und Voraus sind zu beachten.
  • Seite 217 Notsteuersystem (Notablass) Ausfall der Elektrik / Elektronik (Extremfall) ! GEFAHR Es besteht Umsturzgefahr durch Auslegerbewe- gungen, die das Lastmoment vergrößern! Bei Aus- fall der Elektrik / Elektronik sind die elektrischen Verriegelungen außer Funktion! Es sind deshalb zuerst das Oberarm-Teleskop und das Unterarm-Teleskop vollständig einzu- fahren.
  • Seite 218 Notsteuersystem (Notablass) Notablass mit dem Notsteuersystem in Extremfällen ( Kapitel 4.3.7 ). Sämtliche Bewegungen des Ruthmann-Steigers können durch eine Hand- betätigung der Ventile ausgeführt werden. Die hydraulische Energie wird dabei durch Betätigung der Handpumpe erzeugt. Die Bemerkungen, Hin- weise und Voraussetzungen des Kapitels 6.5 sind zu be- achten.
  • Seite 219 Notsteuersystem (Notablass) HINWEIS Elektrokabel und Hydraulikschläuche können bei Schwenkbewegungen des Auslegers abreißen! Den Ausleger immer in die Richtung zu- rückschwenken, aus der die Position angefahren wurde! Zuerst das Oberarm- und das Unterarm-Teleskop vollständig einfah- ren. Anschließend Ausleger in Mittelstellung zurückschwenken. Danach durch geeignete Senkbewegungen des Oberarms und des Unterarms den Ausleger soweit absenken, dass das Bühnenpersonal die Arbeitsbühne gefahrlos verlassen kann.
  • Seite 220 Notsteuersystem (Notablass) Handhabung der Handnotbetätigung: Magnetarretierung (8) auf Magnetkopf des Wegeventils der ge- wünschten Bewegung setzen. Betätigungsschraube in die dafür am Magnetkopf (3 bzw. 4) vor- gesehene Betätigungsaufnahme (1 bzw. 2) stecken. Bügel (8) hinter der Gerätesteckdose (7 bzw. 6) arretieren. Die Be- tätigungsschraube muss so eingestellt sein, dass der erforderliche Betätigungsweg des Stößels (5) im Magnetkopf ausgeführt wird.
  • Seite 221 Notsteuersystem (Notablass) Magnetarretierung in Halterung zurückstecken. Klappe, Tür und / oder Abdeckung der Wegeventile schließen. Schaltkasten (Notsteuerung) am Steigerunterbau abschließen. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 222 Notsteuersystem (Notablass) Notablass nach Unterbrechung von Steigerbewegun- ingte NOT- gelöst werden durch: Neigung der Arbeitsbühne um mehr als 10° zur Waagerechten (Quecksilberringschalter), deutliche Überschreitung des max. zulässigen Lastmomentes, deutliche Überschreitung der max. zulässigen Tragfähigkeit der Arbeitsbühne, Defekt bestimmter Sensorik, wie z. B.: Druckaufnehmer, etc..
  • Seite 223 Notsteuersystem (Notablass) Zuerst alle Teleskope (Oberarm- und Unterarm-Teleskop) vollständig einfahren. Anschließend Ausleger in Mittelstellung zurückschwenken. Ggf. ist vor dem Zurückschwenken der Ausleger anzuheben. Danach Ausleger weiter in die Grundstellung bewegen. Wird die Sicherheitsabschaltung durch die eingeleiteten Steigerbewegun- gen wieder aufgehoben, so kann nach Feststellung der Ursache, warum es zu dieser Sicherheitsabschaltung gekommen ist, ggf.
  • Seite 225 Beseitigung der Störung darf der Betrieb wieder aufgenommen werden. Falls Betriebsstörungen nicht nach den hier genannten Anga- ben behoben werden können oder weiterhin anstehen, ist der Ruthmann-Service zu benachrichtigen. Steuertechnische Probleme während des Steigerbe- triebs Keine Steigerbewegung möglich. Mögliche Ursache Abhilfe Hydraulikpumpenantrieb aus.
  • Seite 226 Behebung von Betriebsstörungen Fahrzeugmotor stellt sich ab oder startet nicht. Mögliche Ursache Abhilfe NOT-AUS-Schalter betätigt. Störung beheben NOT-AUS- Schalter rücksetzen. Abstützung fahren möglich. Mögliche Ursache Abhilfe Schaltkastentür schließen. Stützendrucktaster Betrieb aus- und erneut einschalten. Steuerpult Arbeitsbühne wurde betätigt. D. h. die Stüt- zensteuerung der Bühnensteu- erung ist aktiviert.
  • Seite 227 Behebung von Betriebsstörungen Ausleger (Turm) nicht in Mittel- Ausleger (Turm) Mittelstellung stellung. schwenken. Ausleger nicht vollständig in Ausleger in Trägerauflage senken. Trägerauflage abgesenkt. Unterarm heben nicht möglich / wird unterbrochen. Mögliche Ursache Abhilfe Steiger nicht ordnungsgemäß Stützen ordnungsgemäß ausfahren. abgestützt. Bühnenausgleich Endstel- Rüssel abwärts bewegen.
  • Seite 228 Behebung von Betriebsstörungen Oberarm senken nicht möglich / wird unterbrochen. Mögliche Ursache Abhilfe Abschaltung, wenn Lastmoment herabsetzen durch z. B. Oberarm oberhalb der Waage- Unterarm-Teleskop einfahren, rechten. Oberarm-Teleskop einfahren, Arbeitsbühnenlast verringern. Bühnenausgleich Endstel- Rüssel aufwärts bewegen. Unterarm heben. recht nach Oberarm-Teleskop einfahren.
  • Seite 229 Behebung von Betriebsstörungen Bühnenausgleich verzögert. Mögliche Ursache Abhilfe Betriebstemperatur des Hyd- Öltemperatur elektrohydrauli- rauliköls elektrohydrauli- schen Bühnenausgleichs z. B. durch schen Bühnenausgleich noch Rüsselbewegungen erhöhen. Rüssel nicht erreicht (kaltes Hydrauli- bei unbesetzter Arbeitsbühne mehr- köl z. B. im Winter). mals mit Notsteuerung auf- und ab- wärts bewegen.
  • Seite 230 Behebung von Betriebsstörungen Oberarm-Teleskop ausfahren nicht möglich / wird unterbrochen. Mögliche Ursache Abhilfe Oberarm nicht weit genug an- Oberarm heben. gehoben. Bühnenlastabhängige Tele- Arbeitsbühnenlast verringern. skopausschubbegrenzung hat angesprochen. LMB - Abschaltung. Lastmoment herabsetzen durch z. B. Unterarm-Teleskop einfahren, Arbeitsbühnenlast verringern. Ausleger in die Richtung schwenken, die ein höheres Lastmoment zulässt.
  • Seite 231 Behebung von Betriebsstörungen Auswirkungen einer Störung auf den Steigerbetrieb Stellt die Rechnersteuerung einen Fehler in der Sensorik oder der Steue- rung fest, ist in der Regel nur noch ein eingeschränkter Betrieb des Stei- gers möglich, um die Grundstellung zu erreichen. Der Betrieb muss einge- stellt werden.
  • Seite 232 Behebung von Betriebsstörungen 8.2.3 NOT-AUS NOT-AUS kann ausgelöst werden durch: Defekt der Sensorik, Defekt der Steuerung. ü- - Abschal- ein Steigerbetrieb mehr möglich. Falls ein Defekt der Senso- rik oder Steuerung vorliegt muss ein Notablass gemäß Kapitel 7.3 erfolgen. ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 233 Fehlerspeicher ausgelesen und ggf. der Ruthmann-Service informiert werden. Die Fehler werden mit Datum und Uhrzeit ihres Auftretens gespeichert. Der Fehlerspeicher kann jederzeit, nicht nur vom Ruthmann-Service, sondern auch vom Bediener ausgelesen werden. Ausführung am Bedienungsfeld...
  • Seite 234 Behebung von Betriebsstörungen 8.3.1 Bedeutung der Störungsmeldung und Informationen zur Abhilfe Die folgende Aufstellung soll helfen, Betriebsstörungen am Ruthmann- Steiger zu analysieren. Die hier angegebenen Kennzahlen, möglichen Ur- sachen und Abhilfemöglichkeiten sollen die Suche nach der Störquelle er- leichtern. Arbeiten dürfen nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 235 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl Signal Druckgeber in X-Leitung RUTHMANN-Service benach- richtigen. seite falsch. Signal Druckgeber in X-Leitung RUTHMANN-Service benach- richtigen. seite falsch. Signal Druckgeber in X-Leitung RUTHMANN-Service benach- richtigen. seite von Haupt- und Kontroll- prozessor verschieden.
  • Seite 236 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl Signal Druckaufnehmer Kol- RUTHMANN-Service benach- benseite falsch. richtigen. Signal Druckaufnehmer Kol- RUTHMANN-Service benach- benseite falsch. richtigen. Signal Druckaufnehmer Kol- RUTHMANN-Service benach- benseite von Haupt- und Kon- richtigen. trollprozessor verschieden. Maximal zulässiger Differenz-...
  • Seite 237 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl RUTHMANN-Service benach- richtigen. horizontal vollständig ausge- vorne links horizontal eingefah- defekt. RUTHMANN-Service benach- richtigen. Endschalter horizontal vollständig ausge- hinten links horizontal eingefah- hinten links vertikal eingefah- ekt. RUTHMANN-Service benach- richtigen. rechts horizontal vollständig...
  • Seite 238 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl RUTHMANN-Service benach- richtigen. rechts horizontal vollständig hinten rechts horizontal einge- hinten rechts vertikal eingefah- RUTHMANN-Service benach- richtigen. RUTHMANN-Service benach- richtigen. Mittelstellung ) falsch. RUTHMANN-Service benach- richtigen. RUTHMANN-Service benach- richtigen. RUTHMANN-Service benach- richtigen.
  • Seite 239 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl RUTHMANN-Service benach- richtigen. Spannung Meisterschalter RUTHMANN-Service benach- richtigen. RUTHMANN-Service benach- richtigen. RUTHMANN-Service benach- richtigen. Programmzyklen zu lang. RUTHMANN-Service benach- richtigen. Ausgänge defekt. RUTHMANN-Service benach- richtigen. Sicherung F15 defekt. Sicherung prüfen. Ausgänge defekt.
  • Seite 240 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl RUTHMANN-Service benach- arm- richtigen. Haupt- und Kontrollprozessor verschieden. RUTHMANN-Service benach- richtigen. arm- RUTHMANN-Service benach- arm- richtigen. Haupt- und Kontrollprozessor verschieden. RUTHMANN-Service benach- richtigen. arm- Signal Meisterschalters RUTHMANN-Service benach- - und Kon- richtigen.
  • Seite 241 Behebung von Betriebsstörungen Kenn- Mögliche Ursache Abhilfe zahl RUTHMANN-Service benach- stützarmausschub hinten richtigen. Druck Hydraulikpumpe RUTHMANN-Service benach- richtigen. falsch. Ein Bedienelement des Steuer- RUTHMANN-Service benach- pults, Stützensteuerung richtigen. oder des Bedienungsfeld wird nersteuerung als betätigt einge- lesen. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER...
  • Seite 243 Zur Instandhaltung, insbesondere zur Sachkundigenprüfung und zur Durch- führung von Reparaturen empfehlen wir, auf unseren RUTHMANN-Service oder auf von uns autorisiertes Personal zurückzugreifen. Es dürfen nur original Ruthmann-Ersatzteile oder von uns genehmigte Er- satzteile zur Instandsetzung verwendet werden. Bei Verwendung anderer Teile erlischt unsere Haftung und Gewährleistung.
  • Seite 244 Einschalten zu sichern (z. B. Startschlüs- sel abziehen). Defekte oder beschädigte Geräte, Bauelemente oder Bau- gruppen müssen unmittelbar durch den RUTHMANN- Service oder durch von uns autorisiertes Personal ausge- tauscht bzw. instand gesetzt werden. Nach Beendigung von Instandhaltungsarbeiten muss eine Funktionskontrolle des Gerätes, der NOT-AUS- Schalter...
  • Seite 245 Betrieb zu nehmen und entsprechend zu si- chern. Verplombte Baugruppen sind nur von dem RUTHMANN-Service zu öffnen. Inspektions-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an diesen Baugrup- pen dürfen nur durch den RUTHMANN-Service oder durch von uns autori- siertes Personal ausgeführt werden. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 246 Zeichnung Klasse [mm /s] [kg/m bei 40° C bei 100° C bei 15°C VDMA PANOLIN 911.137 Bl. 24568 ISO VG 22 21,8 HLP SYNTH 22 HEES ARAL 911.142 ISO VG 22 Vitam GF 22 Ruthmann-Material-Nr. ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 247 Hydrauliköl im System siehe Ersatzteilliste Gelenkwelle Hydraulikpumpenantrieb 911.160 Ruthmann-Material-Nr. Werden andere Schmierstoffe verwendet, dann muss eine Beurteilung hin- sichtlich der Aggressivität der Fette und Öle gegenüber den von uns ver- wendeten Bauteilen durchgeführt werden. Werden Schmierstoffe miteinan- der gemischt, muss grundsätzlich die Verträglichkeit der Schmierstoffe...
  • Seite 248 Wir empfehlen zum Nachschmieren der Bauteile möglichst das Schmierprodukt der Erstinbetriebnahme oder gleichwerti- ge Produkte zu verwenden. Vor der Verwendung anderer Schmierstoffe empfehlen wir mit dem RUTHMANN-Service Rücksprache zu halten. Umweltverträgliche Hydrauliköle dürfen nicht mit anderen Ölen vermischt werden. Das Vermischen kann die Einsatzfä- higkeit und die biologische Abbaubarkeit unzulässig verän-...
  • Seite 249 Instandhaltung 9.1.3 Schmierstellen-Plan ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 250 Instandhaltung ® STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 251 Instandhaltung Anziehdrehmomente Die angegebenen Anziehdrehmomente gelten nur für die hier genannten Anwendungsfälle und sind nicht allgemeingültig. 9.2.1 Schraubenverbindungen Anziehdrehmomente sind von der Schraubenqualität, Gewindereibung und Schraubenkopfauflagefläche abhängig. Die in der folgenden Tabelle aufge- führten Anziehdrehmomente gelten in der Regel für eine leicht geölte Schraube ( = 0,14 ).
  • Seite 252 Instandhaltung Lfd. Verschraubung Schraube Anzieh moment dreh Abmessungen Qualität (Nm) Lagerstellen und Bolzensicherungen 5.1. Lagerstelle Turm - Unter- M 16 10.9 flZn-480h-L (Loctite) 5.2. Lagerstelle Turm - Hubzy- M 16 10.9 linder flZn-480h-L (Loctite) 5.3. Lagerstelle Hubzylinder - M 16 10.9 Unterarm flZn-480h-L...
  • Seite 253 Instandhaltung Hier nicht aufgeführte vorgespannte Schraubenverbindungen sind mit ei- nem auf 80 % reduzierten Anziehdrehmoment gemäß der VDI-Richtlinie VDI 2230 anzuziehen. In den Skizzen werden die zuvor genannten Schraubenverbindungen dar- gestellt. Die jeweiligen Anziehdrehmomente sind der o. g. Tabelle zu ent- nehmen.
  • Seite 254 Instandhaltung Lagerstellen und Bolzensicherungen Lagerstelle Turm - Unter- Lagerstelle Turm - Hubzy- linder Lagerstelle Hubzylinder - Unterarm ® 9-12 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 255 Instandhaltung Bolzensicherungen Bolzensicherungen mit Scheibe und Senkschrau- Bolzensicherungen mit Scheibe und Senkschrau- Gewindestift Prüfmaß A - B Prüfmaß A + B Differenz gemäß ne- benstehender Glei- chung berechnen. Ergibt sich ein größeres Maß, so muss eine In- standsetzung erfolgen. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 256 Instandhaltung Unterarm - Konsole - Seilspannvorrichtung Träger - Achse Seilrolle ® 9-14 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 257 Instandhaltung Oberarm ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 9-15...
  • Seite 258 Instandhaltung Rüssel-Bühnenkonsole Rüsselkonsole - Drehantrieb Drehantrieb - Bühnenkonsole Bühnenkonsole - Wägezelle Wägezelle - Bühnenrahmen ® 9-16 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 259 Instandhaltung Arbeitsbühne Arbeitsbühne - Bühnen- rahmen ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 9-17...
  • Seite 260 Instandhaltung 9.2.2 Anschlussstücke an Hydraulikzylindern / - Antriebe Anziehdrehmomente Schraubenverbindungen Anschlussstücke Verschraubung Anziehdreh- Schraube Lfd. moment - Zy- Bezeichnung Abmessung Qualität (Nm) linder Stützzylinder (vertikal) Skt.-Schraube Abstützarm-Ausschub- Skt.-Schraube zylinder (horizontal) Teleskopzylinder II Skt.-Schraube (Unterarm) Hubzylinder Oberarm Skt.-Schraube Teleskopzylinder I Skt.-Schraube (Oberarm) Rüsselzylinder Skt.-Schraube...
  • Seite 261 Instandhaltung 9.2.3 Ventile Anziehdrehmomente Einschraubventile Lfd. Anziehdrehmoment Ventil Material-Nr. Abmessungen (Nm) Druckbegrenzungsventil 435.043 M 20 x 1,5 435.044 M 20 x 1,5 Druckbegrenzungsventil 435.003 M 30 x 1,5 (DBV) für Blockeinbau 435.010 M 30 x 1,5 435.066 - 12UNF-2B Druckmessumformer 541.996 541.999 Druckminderventil...
  • Seite 262 Instandhaltung Beispiele Druckmessumfor- Druckbegrenzungs- Druckminderventil ventil für Blockeinbau (Druckaufnehmer) Senkbremssperr- Druckregelventil Rückschlagventil Wechselventil ventil Druckwaage Zuschaltventil Sitzventil Stromregelventil ( Hohlschr. (1) Anschlussstck. (2)) ® 9-20 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 263 Instandhaltung Anziehdrehmomente aufgesetzter Ventile Lfd. Anziehdrehmoment Ventil Material-Nr. Abmessungen (Nm) Bremsventil 433.109 M 10 433.126 M 12 433.127 M 12 Bremsventil Bremsv. 433.077 Umgeh.-RSV. leckfrei M 10 Bremsv. 433.078 Umgeh.-RSV. M 10 Bremsv. 433.081 Umgeh.-RSV. M 10 Doppelrückschlagventil 431.014 Rückschlagventil 433.125 Rückschlag- und Druck- 435.019...
  • Seite 264 Instandhaltung Beispiele Bremsventil Doppelrückschlagventil / Rückschlagventil Rückschlag und Druckbe- Wegeventil / Prop.-Stromregelventil / (NG 4 / NG 6 / grenzungsventil Prop.-Druckbegrenzungsventil NG 10) ® 9-22 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 265 Instandhaltung 9.2.4 Schneidring-Verschraubungen Es handelt es sich um Zink-Nickel beschichtetet Verschraubungen mit gleitmittelbeschichteten Überwurfmuttern. Eine gelöste Überwurfmutter ei- ner vormontierten Schneidring-Verschraubung ist wieder mit einem Schraubenschlüssel (ohne Verlängerung) bis zu einem spürbaren Kraftan- stieg anzuziehen. Danach ist die Verschraubung noch mit einer weiteren ¼ Umdrehung weiter festzuziehen.
  • Seite 266 Instandhaltung 9.2.5 Verschraubungen Die Montagevorgaben gelten für Verschraubungen mit Dichtkegel- Anschluss (DKO) nach DIN 3865 mit Zink-Nickel Oberflächenschutz. Überwurfmuttern gewachst. Beispiel: Dichtkegel der Verschraubung in den Konus einführen und fest andrücken. Überwurfmutter handfest anziehen. Danach die Überwurfmutter mit einem definierten Drehmoment oder mit einer weiteren - Umdrehung entsprechend nachstehender Tabelle weiter festzuziehen.
  • Seite 267 Instandhaltung 9.2.6 Einschraubzapfen bei Verschraubungen In der nachfolgenden Tabelle sind die Anziehdrehmomente für die Ein- schraubzapfen mit PEFLEX-Abdichtung vorgegeben. Beispiel: Anziehdrehmomente für Einschraubzapfen mit PEFLEX-Abdichtung DIN 3852 Form T11, Form E DIN 3852 Form T11, Form E ISO 9974-2 ISO 1179-2 Reihe (Nm) (Nm)
  • Seite 268 Instandhaltung Sensorik Die Sensorik ist z. T. innerhalb der Komponenten, wie z. B. Trägersystem, Grundrahmen und Abstützung integriert bzw. mit Abdeckungen versehen. Liste der Sensoren Lfd. Funktion Art des Sensors Stütze Bodenkontakt Endschalter Stütze horizontal ausgeschoben Unterarm angehoben Seilbruch Telesko (Unterarm / Kettenbruch Telesko (Unterarm /...
  • Seite 269 Instandhaltung Lfd. Funktion Art des Sensors Abschaltung bei unzulässiger Bühnen- Quecksilberringschalter neigung Druckaufnehmer X-Leitung SBV Hydraulikpumpe 2 Abstützarmausschub Seillängengeber Ausschub Teleskopzylind (Unterarm) Ausschub Teleskopzylind (Oberarm) Druckstiftschalter Bühnenüberlastungs-Erkennungshilfe / Wägezelle Bühnenaufsetzerkennung Beispiele )* Endschalter Näherungsschalter ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 9-27...
  • Seite 270 Instandhaltung Seillängen- / Druckauf- Neigungsgeber Potentiometer Seilzuggeber nehmer (Neigungssensor) Neigungs- Seillängen- Wägezelle geber geber Quecksilber- Druckstift- ringschalter schalter )* Bei den abgebildeten Sensoren handelt es sich um prinzipielle Darstel- lungen. Die Sensorik am Steiger selbst, kann in Form und Art hiervon abweichen.
  • Seite 271 Vor der Ausführung von größeren Inspektions- und Wartungsarbeiten ist eine Reinigung des Steigers vorzunehmen. Beim Inspizieren festgestellte Mängel sind umgehend zu beseitigen. Nach wesentlichen Instandsetzun- gen an tragenden Teilen ist der Ruthmann-Steiger vor der Wiederinbetrieb- nahme durch einen Sachverständigen zu prüfen. 9.4.1 Inspektions- / Wartungsliste Erläuterungen zu den Intervallen:...
  • Seite 272 Schraubenverbindungen der Grundrahmenbefestigung prüfen Lagerstellen Lagerstellen sowie Bolzensiche- und Bolzensi- rungen und deren Schraubenver- cherungen bindungen prüfen wenn Schmiernip- (Ruthmann- Lagerstellen mit DU-Buchsen: pel vorhanden Steiger Reinigen und abschmieren bzw. Lagerstelle ab- komplett) Trennstellen / Kontaktflächen mit schmieren Öl benetzen Abstützung...
  • Seite 273 Instandhaltung Intervall Bemerkung, Kompo- Auszuführende Arbeiten sonstige In- nente tervalle Rüssel Gängigkeit prüfen Rüssel - Büh- Sichtprüfung nenkonsole Schraubenverbindungen prüfen Funktionsprüfung der Bühnenüber- lastungs- bzw. Bühnenaufsetzer- kennung Aufstieg Sichtprüfung beitsbühne" Trittsicherheit der Stufen prüfen Reinigen bei Bedarf Arbeitsbühne Sichtprüfung Schraubenverbindungen prüfen Gängigkeit des Teleskops prüfen Verschleiß...
  • Seite 274 Instandhaltung Intervall Bemerkung, Kompo- Auszuführende Arbeiten sonstige In- nente tervalle pumpe Befestigung auf festen Sitz prüfen Dichtigkeit prüfen Hydr. Anschlüsse auf festen Sitz und Beschädigung prüfen Filtereinsatz der Steuerleitung bei Bedarf austauschen Gelenkwelle Geräuschprüfung (Hydraulik- Spielprüfung pumpe) Flanschverbindungen prüfen Gelenkwelle abschmieren alle 3 Monate Batterie- Sichtprüfung...
  • Seite 275 Instandhaltung Intervall Bemerkung, Kompo- Auszuführende Arbeiten sonstige In- nente tervalle Rohrleitungen Dichtigkeit prüfen Hydr. Anschlüsse auf festen Sitz und Beschädigung prüfen Schlauchlängung im Ausleger prüfen Kennzeichnung an Hydraulik- schläuchen und Anschlussstellen auf Vollständigkeit und Lesbarkeit prüfen Hydraulikschläuche austauschen alle 6 Jahre Hydrauliktank Sichtprüfung Befestigung auf festen Sitz prüfen...
  • Seite 276 Instandhaltung Intervall Bemerkung, Kompo- Auszuführende Arbeiten sonstige In- nente tervalle Reinigen bei Bedarf Funktionsprüfung Neigungs- Sichtprüfung geber Befestigung auf festen Sitz prüfen Elektrische Anschlüsse auf festen Sitz und Beschädigung prüfen Reinigen bei Bedarf Funktionsprüfung Seillängen- Sichtprüfung geber Befestigung auf festen Sitz prüfen Befestigung Karabinerhaken / Ösenschraube Gängigkeit...
  • Seite 277 Instandhaltung Intervall Bemerkung, Kompo- Auszuführende Arbeiten sonstige In- nente tervalle Elektromotor Sichtprüfung (Batterie- Befestigung auf festen Sitz prüfen Hydraulik- Elektrische Anschlüsse auf festen pumpe) Sitz und Beschädigung prüfen Reinigen bei Bedarf Funktionsprüfung alle 2 Wochen Stromeinspei- Sichtprüfung sung - Befestigung auf festen Sitz prüfen Elektrische Anschlüsse auf festen Sitz und Beschädigung prüfen Schutzleiterwiderstand prüfen...
  • Seite 278 Die befähigte Person muss ihre Beurteilung neutral und unbeeinflusst von persönlichen, wirtschaftlichen oder betrieblichen Interessen abgeben. Sie hat bei der Prüfung nicht nur den augenblicklichen Zustand des Ruthmann- Steigers in Betracht zu ziehen. Sie muss vielmehr auch beurteilen können, wie sich der Ruthmann-Steiger und ihre Konstruktionsteile im späteren Be- trieb unter betriebsmäßigen Bedingungen verhalten werden und wie sich...
  • Seite 279 Instandhaltung 9.4.2.2.1 Regelmäßige Prüfung Der Ruthmann-Steiger ist, neben den in dieser Betriebs- und Wartungsan- leitung genannten Intervallen, nach der Erstinbetriebnahme in Abständen von längstens einem Jahr durch eine befähigte Person zu prüfen (Sach- kundigenprüfung nach BGG 945). Für die Durchführung der Prüfung durch die befähigte Person können neben den Sachverständigen auch z.
  • Seite 280 Bedarfsfall ist auch eine Vor- und Bauprüfung er- forderlich. Im Sinne der EN 280 che Instandsetzungen am gesamten Ruthmann-Steiger oder Teilen davon, die auf die Standsicherheit, die Festigkeit oder die Betriebs- weise einwirken. Eine wesentliche Änderung oder wesentliche Instandhal- tung bedarf der Einholung der Zustimmung unsererseits. Eigenmächtige, nicht mit uns abgestimmte Änderungen entbinden uns von jeglicher Haf-...
  • Seite 281 Bedingungen erfordern u. U. eine intensivere Pflege des Ruth- mann-Steigers. Besonders nach Kontakt mit Streumitteln (z. B. Streusalz im Winter) sollte der Ruthmann-Steiger gereinigt werden, da sonst eventu- ell die Lackierung beschädigt wird und Bauteile korrodieren. Der Ruthmann-Steiger darf von außen nur mit Wasser und handelsüblichen Kfz-Reinigungsmitteln gewaschen werden.
  • Seite 282 Personal vorsichtig zu entfernen. Bewegungsfreiräume beweglicher Teile sind sofort zu säubern. Direkte Sonneneinstrahlung ist während des Waschens zu vermeiden. Den Wasser- oder Dampfstrahl niemals auf folgende Teile des Ruthmann-Steigers richten: elektrische Bauteile, elektrische Leitungen, hydraulische Bauteile, hydraulische Leitungen, Isolatoren, Verschlusskappen z.
  • Seite 283 Instandhaltung Autopoliturreste sind umweltverträglich zu entsorgen. Kunststoffteile (z. B. Lagerstellen, Trägerauflage, ggf. Arbeitsbühne) Mit einem feuchten Tuch und Wasser reinigen. Sollte das nicht ausrei- chen, dürfen nur geeignete lösungsmittelfreie Reinigungs- und Pflege- mittel verwendet werden. Aluminium-Bordwände und -Abdeckung Mit Wasser und evtl. zugesetzten neutralen Reinigungsmittel abbürsten. Türdichtungen Türdichtungen am Schaltkasten mit Talkum einreiben.
  • Seite 284 Instandhaltung 9.4.4 Anmerkungen zur Durchführung von Inspektions- und War- tungsarbeiten 9.4.4.1 Beleuchtung Die Inspektion und Wartung der Beleuchtung des Fahrgestells erfolgt nach der Betriebs- und Wartungsanleitung des Herstel- lers. Die gesamte Beleuchtungsanlage, Blink-, Brems- und Rundumkenn- leuchten etc. auf Funktion und Sauberkeit prüfen, gegebenenfalls reini- gen.
  • Seite 285 Person ggf. durch einen Sachverständigen erfor- derlich. Mängel sind vor der nächsten Inbetriebnahme bzw. einem Weiter- betrieb zu beheben. Die Beschilderung des Ruthmann-Steigers muss stets vollständig und im lesbaren Zustand sein. Beschädigte und unleserliche Schilder müssen un- verzüglich erneuert werden.
  • Seite 286 Bei Lockerung von Bolzensicherungen ist die Ursache festzustellen und der Mangel zu beheben. Wir empfehlen, Instandsetzungen defekter La- gerungen und Bolzensicherungen durch den Ruthmann-Service bzw. durch von uns autorisiertes Personal ausführen zu lassen. Lagerstellen von außen reinigen. Keinen Hochdruckreiniger und / oder chemische Reinigungsmittel verwenden.
  • Seite 287 Instandhaltung 9.4.4.5 Abstützung Inspe -Steiger Weitere Prüfungen: Gängigkeit der Führungen und Zylinder für Bewegungsabläufe, Verschleiß von Führungen, Gleitflächen, etc., Funktion der Bodenkontaktabfrage. Schraubenverbindung auf festen Sitz prüfen. Anziehdrehmomente Teleskop-Gleitflächen des Abstützarms (1) reinigen. Gemäß Wartungs- liste die Gleitflächen fetten. Abstützarm (1) horizontal ausfahren und die entsprechenden Gleitflä- chen (G) und Gleiter (3;...
  • Seite 288 Instandhaltung 9.4.4.6 Unterarm Ruthmann-Steiger komplett Weitere Prüfungen: Keine Geräuschbildung der Teleskope. Gängigkeit der Einzugsketten, Auszugsseile, Umlenkrollen, Ener- gieführung. Verschmutzung, Beschädigung und Verschleiß von Teleskopfüh- rungen, Gleitflächen, Einzugsketten und Auszugsseilen, Umlenk- rollen, Energieführungen etc.. Schraubenverbindung auf festen Sitz prüfen. Anziehdrehmomente Vorspannung der Einzugsketten und Auszugsseile. Die beiden, Ketten bzw.
  • Seite 289 Instandhaltung Schmierung der Gleitflächen in Abständen gemäß Wartungsliste (oder je nach Einsatz auch früher) erforderlich. Das Teleskop zum Abschmieren (Fetten) so weit wie möglich ausfahren und die Gleitflächen einfetten. Mit, an den Trägerköpfen angebrachten Schmiernippeln (Pos. 1 und 2), werden die hinteren innenliegenden Gleiter (G ) an den Trä- gerenden (Trägerfuß) über Schmierleitungen abgeschmiert.
  • Seite 290 Instandhaltung jedem Schmiervorgang eine ausreichende Menge Schmierstoff in die Kettenglieder bzw. - gelenke gebracht werden. Vorspannung der Einzugsketten und Auszugsseile bei zu großem Ket- tendurchhang bzw. Seildurchhang nachstellen. HINWEIS Eine zu hohe Vorspannung kann zur Zerstörung des Unterarms führen! Es ist darauf zu achten, dass das Teleskop durch das Nachspannen nicht verspannt wird.
  • Seite 291 Auflageflächen an der Wippe aufliegen und dürfen auf keinen Fall verkanten. Wir empfehlen wegen der erforderlichen Fachkenntnisse, das Nach- spannen der Ketten und Seile durch den Ruthmann-Service ausfüh- ren zu lassen. Nach einer Einlaufzeit die Vorspannung der Einzugsketten und Aus- zugsseile prüfen.
  • Seite 292 Instandhaltung 9.4.4.7 Oberarm Ruthmann-Steiger komplett Weitere Prüfungen: Keine Geräuschbildung der Teleskope. Verschmutzung, Beschädigung und Verschleiß von Teleskopfüh- rungen, Gleitflächen, Energieführungen etc.. Schraubenverbindung auf festen Sitz prüfen. Anziehdrehmomente Das Teleskop des Oberarms wird durch Gleiter geführt. Um einen mög- lichst geringen Verschleiß und Gleitwiderstand zu haben, ist eine Schmierung der Gleitflä...
  • Seite 293 Instandhaltung 9.4.4.8 Rüssel Inspektion siehe Kapitel Ruthmann-Steiger komplett Weitere Prüfungen: Freiräume für Bewegungsabläufe der mechanischen Bauteile z. B. Umlenkhebel, Hydraulikzylinder im Inneren des Rüssels. Fremd- körper sind umgehend zu entfernen. Verschmutzung, Beschädigung und Verschleiß von Energiefüh- rungen etc.. 9.4.4.9 Rüssel-Bühnenkonsole Inspektion siehe Kapitel Ruthmann-Steiger komplett Weitere Prüfungen:...
  • Seite 294 Instandhaltung 9.4.4.10 Aufstieg Arbeitsbühne Inspektion siehe Kapitel Ruthmann-Steiger komplett . Weitere Prüfungen: Treppenstufen auf Verschleiß, Beschädigung und Trittsicherheit. 9.4.4.11 Arbeitsbühne Inspektion siehe Kapitel Ruthmann-Steiger komplett . Weitere Prüfungen: Verschleiß an Führungen des Bühnenteleskops, Boden auf Verschleiß, Beschädigung und Trittsicherheit, ausreichende Höhe der Fußleiste, Stabilität und Höhe der Umwehrung,...
  • Seite 295 Instandhaltung 9.4.4.12 Kugeldrehverbindung Inspektion siehe Kapitel Ruthmann-Steiger komplett Weitere Prüfungen: Schraubenverbindung Kugeldrehverbindung - Kugeldrehverbindung - Lagerverschleiß Kugeldrehverbindung, Zahnflankenspiel zwischen Ritzel des Schwenkantriebs und Au- ßenverzahnung der Kugeldrehverbindung. Laufbahn (1.1) der Kugeldrehverbindung (1) nach Wartungsliste über Zentralschmierung (3) abschmieren. 1. Kugeldrehverbindung 1.1 Laufbahn...
  • Seite 296 Instandhaltung Außenverzahnung (1) der Kugel- drehverbindung und Ritzel (2) Schwenkantriebs gemäß Wartungsliste fetten. ® 9-54 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 297 Instandhaltung 9.4.4.13 Hydraulikanlage Befestigungen von Bauteilen, Steuerblöcken, Anschlussstücken und Ventilen prüfen. Rohr- und Schlauchanschlüsse auf festen Sitz prüfen. Rohr- und Schlauchanschlüsse auf Beschädigungen wie z. B. Knicke, Risse, poröse Oberflächen oder Korrosion prüfen. Dichtigkeit prüfen. Bei Auftreten von Undichtigkeiten ist die Ursache festzustellen und der Mangel zu beheben.
  • Seite 298 Leckstellen der Bremsendichtungen hin. In diesem Fall unbe- dingt mit dem Ruthmann-Service Rücksprache halten. lieren. Wird ein Anstieg des Füllstands festgestellt, weist dies u. U. auf Leckstellen der Bremskolben- oder Ölmotorabdichtung hin. In diesem Fall unbedingt mit dem Ruthmann-Service Rücksprache halten. Funktion der Haltebremse (Lamellenbremse) des Schwenkan- triebes prüfen.
  • Seite 299 Die magnetischen Ölablassschrauben (3 und 6) des Schwenkan- triebes bei jedem Ölwechsel auf anhaftende Metallpartikel prüfen. Es dürfen keine ungewöhnlichen Metallpartikel vorhanden sein, anderenfalls ist der Ruthmann-Service zu benachrichtigen. Ölablassschrauben (3 und 6) wieder hineinschrauben. Ölmenge einfüllen. Auf Verwendung der richtigen Ölsorten für Ge- triebe und Bremse achten! Öl in das Getriebe durch den Öleinfüll-...
  • Seite 300 Beim Austausch von Abstreifer und / oder Dichtungen die kompletten Dichtsätze austauschen. Wir empfehlen wegen der erforder- lichen Fachkenntnis den Austausch durch den Ruthmann-Service oder durch von uns autorisiertes Personal ausführen zu lassen. Freiräume für Bewegungsabläufe von Hydraulikzylindern, insbesondere eingebauter Hydraulikzylinder prüfen.
  • Seite 301 Instandhaltung 9.4.4.16 Hydraulikpumpe Inspektion siehe Kapitel Ruthmann-Steiger komplett Weitere Prüfungen: Hydraulikpumpe auf normale Laufgeräusche und Vibrationen prü- fen. Bei jeglichen Auftreten von außergewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen ist die Ursache festzustellen und der Mangel zu behe- ben. Flanschverbindung auf festen Sitz prüfen.
  • Seite 302 Gliedmaße, wie Haare, Hände und auch Kleidung können von der rotierenden Gelenkwelle erfasst bzw. eingezogen werden! Solange die Gelenkwelle rotiert, darf sich keine Person unter dem Ruthmann-Steiger im Gefah- renbereich der Gelenkwelle aufhalten! Instandhaltungsarbeiten nur an einer stillste- henden Gelenkwelle ausführen. Fahrzeugmotor abstellen und gegen versehentlich Inbetrieb- nahme sichern.
  • Seite 303 Instandhaltung Schmierdruck 15 bar (15 x 10 Pa)). Solange abschmieren, bis das fri- sches Fett an den Dichtungen der Lager austritt. Gelenk über die Zentralschmierung (2) des Zapfenkreuzes (1) schmieren. Längsverschiebung (4) durch Kegelschmiernippel (3) in zusam- mengeschobener bzw. kürzester Betriebsstellung schmieren. Die Längsverschiebungen der Baureihen 687 und 688 sind in der Standardversion (ohne Schmiernippel) war- tungsfrei.
  • Seite 304 Instandhaltung 9.4.4.18 Batterie-Hydraulikpumpe Befestigungen auf festen Sitz prüfen. Elektromotor ggf. reinigen. Staubablagerungen können z. B. mit einem weichen Pinsel oder durch trockene Druckluft entfernt werden. Die Batterie-Hydraulikpumpe ist in regelmäßigen Abständen in Betrieb zu nehmen, um die Funktionsfähigkeit zu prüfen. Batterie-Hydraulikpumpe auf normale Laufgeräusche und Vibrationen prüfen.
  • Seite 305 Gängigkeit des Kugelhahns durch mehrmaliges Betätigen prüfen. 9.4.4.21 Sicherheitsventile Inspektion siehe Kapitel Hydraulikanlage Weitere Prüfungen: Einstellwerte der Ventile prüfen. Einstellwerte dürfen nur durch den Ruthmann- Service oder durch von uns autorisiertes Perso- nal verändert werden. Ventile gegebenenfalls reinigen. HINWEIS Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger können die Dichtungen der Ventile beschädigen! Wasser könn-...
  • Seite 306 Instandhaltung 9.4.4.22 Sperrventile an Hydraulikzylindern Inspektion siehe Kapitel Hydraulikanlage Weitere Prüfungen: Dichtigkeit mit zulässiger Belastung prüfen: Arbeitsbühne mit Nennlast belasten, Abstützung ausfahren, Unterarm heben, Oberarm heben, Teleskope ausfahren, Rüssel aufwärts. Steiger in der Position verharren lassen. Über einen Zeitraum von 5 Minuten darf keine Lageveränderung feststellbar sein.
  • Seite 307 Verwendungsdauer von Hydraulikschläuchen. Wir empfehlen, gemäß dem Stand der Technik, die Hydraulikschläuche nach 6 Jahren auszutauschen. Es dürfen nur original Ruthmann-Ersatz-Hydraulik-Schläuche verwendet werden. Die Schlauchleitung ist durch eine Prägung auf der Armatur bzw. ein Klebeschild im Bereich der Armatur entsprechend gekenn- zeichnet.
  • Seite 308 Instandhaltung bar sind, entsprechend gekennzeichnet. Die zugehörige Anschlussstelle hat die gleiche Kennzeichnung wie der Hydraulikschlauch. Die Kenn- zeichnung an den Hydraulikschläuchen und Anschlussstellen darf nicht entfernt oder unlesbar gemacht werden. Kurze Hydraulikschläuche, bei denen beide Schlauchenden gleichzeitig sichtbar sind, sind von einer entsprechenden Kennzeichnung ausgenommen.
  • Seite 309 B. bei der Inspektion oder dem Hydraulikölwechsel, so muss der Handhebel unbedingt nach dem Öffnen des Kugelhahns wieder ent- sprechend mit einem Kabelbinder gesichert werden. Hydraulikölstand prüfen. Ruthmann-Steiger in Transportanordnung. Ruthmann-Steiger außer Betrieb, Motor aus. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400...
  • Seite 310 Instandhaltung Füllstand mittels Ölstandsanzeiger (2) prüfen. Der Ölstand darf nur bei waagerecht stehendem Fahrzeug gemes- sen werden, da sonst der Ölstandsanzeiger nicht den wahren Öl- stand anzeigt. Ölstand bei kaltem Hydrauliköl prüfen. Der Hydraulikölstand muss sich zwischen dem oberen und unteren Markierungsstrich befinden.
  • Seite 311 Instandhaltung Filterdeckel (1) von Hand aufschrauben. (Anziehdrehmoment 20 Nm) ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 9-69...
  • Seite 312 Instandhaltung 9.4.4.26 Elektroanlage HINWEIS Beschädigung der Rechnersteuerung! Anschlussstecker der Platinen dürfen nur aufge- steckt bzw. abgezogen werden, wenn die Betriebs- spannung ausgeschaltet ist (spannungsfrei). Die Betriebsspannung darf nur eingeschaltet wer- den, wenn alle Stecker der Platine entweder abge- zogen oder aufgesteckt sind. Spannung angelegt werden.
  • Seite 313 Instandhaltung Mechanik der Endschalter gängig halten. Schmutz, Staubablagerungen, Eis / Schnee etc. von Endschalter und Näherungsschalter entfernen. Verkabelung auf Schäden der Isolation und Kontaktkorrosion prüfen. Bedieneinrichtungen und Geräte ggf. reinigen. HINWEIS Um Beschädigungen von Bedienelementen, Mag- netventilen, Schaltkästen, Endschaltern, Nähe- rungsschaltern, Batterie, etc.
  • Seite 314 Fachwissens und Werkzeuges, empfehlen wir, einen Wechsel der Batterie und oder Batterie- säure durch den Ruthmann-Service oder durch von uns auto- risiertes Personal ausführen zu lassen. Z. B. kann im Rahmen einer regelmäßigen Prüfung (Sachkundigenprüfung) der Wechsel durchgeführt werden.
  • Seite 315 Instandhaltung Fahrzeugbatterien Füllstand der Batterieflüssigkeit prüfen. Ladezustand der Batterie prüfen. Batterie ggf. laden (nicht schnellladen). Die Kapazität einer Batterie lässt mit sinkender Temperatur nach. Eine stark unterkühlte Batterie hat nur noch einen Bruchteil ihrer Leistung. Deshalb in den Wintermonaten häufiger nachladen. Batterie ggf.
  • Seite 316 Instandhaltung 9.4.4.28 Funktion und Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen Die Prüfung soll zeigen, dass die im Ruthmann-Steiger intergierten elektri- schen Sicherheitseinrichtungen und die daraus resultierenden Abschaltun- gen richtig arbeiten. Funktionskontrolle aller NOT-AUS-Schalter. Das Betätigen des NOT- AUS-Schalters muss das Stillsetzen der elektr. Ansteuerung von Stei- gerbewegungen zur Folge haben.
  • Seite 317 Abschaltung nicht über die Lastmomentbegrenzung erfolgt, sondern über die mechanische Begrenzung des Hydraulikzylinders. Bei Unstimmigkeiten ist der Ruthmann-Service zu konsultieren. Wir emp- fehlen wegen der erforderlichen Fachkenntnis die Funktion und Wirksam- keit der Sicherheitseinrichtung durch den Ruthmann-Service prüfen zu las- sen.
  • Seite 318 CEE-Kupplung und Schutzkontaktsteckdose prüfen. Die Prüfung erfolgt In anderen Nationen sind gleichlautende, länderspezifi- sche Vorschriften zu beachten! Wir empfehlen, die Messungen durch den Ruthmann-Service oder durch von uns autorisiertes Personal aus- führen zu lassen. Betätigen der Prüftaste des FI-Schutzschalters. Mit Betätigen dieser Prüftaste muss der FI- Schutzschalter sofort auslösen.
  • Seite 319 Lack (Lackstift oder Sprühdose) abzudecken, bevor Korrosion entsteht. Sollten Teile an Stellen korrodiert sein, müssen diese gründlich und voll- ständig von Korrosionsbefall befreit und anschließend fachgerecht ausge- bessert werden. Bei Korrosion an tragenden Bauteilen ist der Ruthmann-Service zu infor- mieren. Lackreste sind umweltverträglich zu entsorgen. ®...
  • Seite 320 Anziehdrehmomente von Schrauben siehe Kapitel 9.2. 9.5.3 Austausch der Wägezelle Es dürfen nur original Ruthmann-Bauteile oder von uns genehmigte Bautei- le zur Montage verwendet werden. Bei Verwendung anderer Teile erlischt unsere Haftung und Gewährleistung. Aus Gründen des erforderlichen Fachwissens und des Werkzeuges darf der Austausch der Wägezelle nur durch den Ruthmann-Service oder durch...
  • Seite 321 Instandhaltung auftragen. Die Paste nicht anstelle von Fett verwenden und nur mit geeig- neten Schmierstoffen mischen. Die Verschraubung der Wägezelle ist mit einem Anziehdrehmoment- Verfahren festzuziehen. Das Anziehen der acht Zylinderschrauben der Wägezelle muss über Kreuz und schrittweise erfolgen! Alle Zylinderschrau- ben werden in 11 Einzel-Schritten angezogen.
  • Seite 323 Sonderausstattung Sonderausstattung 10.1 Programmierbare Teleskop-Ausschubbegrenzung Mit der programmierbaren Teleskop-Ausschubbegrenzung besteht die Möglichkeit, den maximal ausfahrbaren Teleskopausschub zu begrenzen. Die eingestellte Ausschubbegrenzung (momentan maximal erreichbare Ar- beitshöhe) kann an der Klartextanzeige des Bedienungsfeldes der Not- steuerung abgelesen und programmiert werden. Folgende maximale Ar- beitshöhen können eingestellt werden: kleinste maximale Arbeitshöhe ca.
  • Seite 324 Sonderausstattung 10.2 Windmesser Der, an der Arbeitsbühne auf einer Teleskopstange montierte Windmesser dient zur Ermittlung der horizontalen Windgeschwindigkeit. Die Messwerte werden als elektrisches Signal an die Steuerung weitergegeben und können über die Klartextanzeige ausgelesen werden. Transportanordnung schützt eine Abdeckhaube den Wind- messer vor Beschädigung.
  • Seite 325 Sonderausstattung 10.3 Unterlegplatte mit Ausfräsung Die Unterlegplatte besteht aus Kunststoff. Die Unterseite ist gummiert. Dies mindert eine Beschädigung des Untergrundes und erhöht die Rutschfestig- keit. Durch die an der Oberseite eingebrachte Ausfräsung der Unterlegplat- te wird ein zusätzliches Maß an Sicherheit gegen Abrutschen erzielt. An der Unterlegplatte angebrachte Griffmulden erleichtern das Handling der Platte.
  • Seite 326 Sonderausstattung 10.3.1 Handhabung Die Unterlegplatten mit der Ausfräsung nach oben und möglichst vollflächig auf den Untergrund auflegen. Dabei ist die Ausfräsung so zu positionieren, dass der Stützteller nach dem Aufstellvorgang sich bestenfalls mittig in der Ausfräsung befindet. Der Stützteller muss sich auf jeden Fall innerhalb der Ausfräsung befinden.
  • Seite 327 Sonderausstattung 10.4 Kamerahalterung Der Ruthmann-Steiger ist mit einer Ausstattung ausgerüstet, die es ermög- licht, an der Arbeitsbühne eine Kamerahalterung, zwecks Montage einer Kamera zu montieren. 10.4.1 Sicherheitshinweise zum Einsatz der Hubarbeitsbühne mit Ka- merahalterung Die nachfolgenden Aufzählungspunkte erheben keinen Anspruch auf Voll- ständigkeit.
  • Seite 328 Kamera behindert werden. Das Personal muss eingewiesen sein. Der Standort des Ruthmann-Steigers ist so zu wählen, dass sich keine Hindernisse oder Personen, außer ggf. den szenisch bedingten, im Akti- onsbereich befinden. Bei Veranstaltungen empfiehlt es sich diesen Be- reich abzusperren.
  • Seite 329 T-förmigen Handlauf demontieren, Kamerahalterung montieren. 10.4.2.3 Umrüst-Vorbereitung Die Umrüstarbeiten dürfen aus Sicherheitsgründen nur mit seitlich, neben dem Fahrgestell, abgesenkter Arbeitsbühne erfolgen. Der Ruthmann- Steiger muss hierzu ordnungsgemäß, z. B. im Fahrzeugprofil abgestützt sein. 10.4.2.4 T-förmigen Handlauf demontieren / montieren Demontage: Bühnenverlängerung (1) eingefahren lassen.
  • Seite 330 Sonderausstattung Die drei Sterngriffschrauben (5. bis 5. ) des T-förmigen Handlaufs (2) lösen und den Handlauf (2) abnehmen. Montage: Den T-förmigen Handlauf (2) in die Zapfen der Umwehrung einhängen. Die drei Sterngriffschrauben (5. bis 5. ) einschrauben und handfest an- ziehen.
  • Seite 331 T-förmige Handlauf entfernt ist. Unbedingt vor Aufnahme des Steigerbetriebs prüfen! Die Handhabung des Steigers erfolgt nach wie vor nach Betriebs- und War- tungsanleitung des Ruthmann-Steigers. Änderungen hinsichtlich der Trag- fähigkeit, Zuladung und Personenzahl der Arbeitsbühne sind zu beach- ten! ®...
  • Seite 332 Sonderausstattung 10.4.3.1 Ergänzende Technische Angaben 590 kg (Oberarm-Teleskop vollständig eintelesko- piert) zulässige Personenzahl Gewicht der Kamera max. 100 kg zulässige Zuladung 250 kg 590 kg - 3 Personen (240 kg) - Kamera (100 kg) 310 kg (Oberarm-Teleskop vollständig austelesko- piert) zulässige Personenzahl Gewicht der Kamera max.
  • Seite 333 Sonderausstattung 10.5 Ruthmann-Lift-Up-System Das Ruthmann-Lift-Up-System ermöglicht es außerhalb der Arbeitsbühne Lasten zu transportieren. Es ermöglicht ein bequemes Montieren von z. B. Fensterscheiben, Solarzellen, Schilder, Werbetafeln, Leuchtreklame etc. Hierzu werden zwei Lastgalgen jeweils an die linke und rechte Seitenum- wehrung der Arbeitsbühne montiert und vier Lastaufnahmen in Form von Vierkantrohren oberhalb der Fußleiste der Arbeitsbühne an eine Quertra-...
  • Seite 334 Betriebsanweisung zu berücksichtigen. Das Personal ist entspre- chend den Gefahren zu Unterweisen und in die Verwendung des Stei- gers einzuweisen (ArbSchG, BetrSichV). Das Ruthmann-Lift-Up-System darf nur in Verbindung mit einer typisier- ten Arbeitsbühne verwendet werden, die für den Einsatz geeignet ist. ®...
  • Seite 335 Sonderausstattung Z. B. die Ruthmann-Arbeitsbühne, Artikel-Nr. 0.642.474.000 oder 0.642.478.000. Bei der Aufstellung des Ruthmann-Steigers ist darauf zu achten, dass weder das Bedienpersonal noch andere Personen durch das Lift-Up- System oder durch die Last gefährdet werden. Die Umrüstarbeiten dürfen nur von beauftragten qualifizierten Personen ausgeführt werden.
  • Seite 336 Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass alle vorgeschriebenen Montagearbeiten gewissenhaft durchgeführt werden müssen. Es dürfen nur original Ruthmann-Bauteile oder von uns genehmigte Bautei- le zur Montage verwendet werden. Bei Verwendung anderer Teile erlischt unsere Haftung und Gewährleistung.
  • Seite 337 Lastaufnahmen montieren. 10.5.3.3 Umrüst-Vorbereitung Die Umrüstarbeiten dürfen aus Sicherheitsgründen nur mit seitlich, neben dem Fahrgestell, abgesenkter Arbeitsbühne erfolgen. Der Ruthmann- Steiger muss hierzu ordnungsgemäß, z. B. im Fahrzeugprofil abgestützt sein. Anschließend die Quertraverse und die seitlichen Konsolen des Lift-Up- Systems von der Halterung an der Trägerauflage abnehmen. Hierzu die Ladefläche über den seitlichen Bühnen-Aufstieg betreten.
  • Seite 338 Sonderausstattung 10.5.3.4 Lift-Up-System montieren ! WARNUNG Stoß- und Quetschgefahr! Material oder Teile des Lift-Up-Systems können bei unsachgemäßer Montage herunterfallen! Das Lift-Up-System darf nicht ohne Quertraver- se moniert und verwendet werden. Die Ausschübe von Lastgalgen und Lastauf- nahme müssen ordnungsgemäß mit den Steck- bolzen und Rastbolzen arretiert sein.
  • Seite 339 Sonderausstattung pfosten der Arbeitsbühne an. Laschen mit Bolzen und Sterngriffmuttern und 2. ) mit den Umwehrungspfosten verschrauben. Sterngriffmut- tern mit Klappsplint sichern. Sichtkontrolle vornehmen! Die Quertraverse (4. ) oberhalb der Fußleiste der Arbeitsbühne von z. B. der linken Seitenumwehrung zur rechten Seitenumwehrung durch die Arbeitsbühne schieben, so dass die Laschen ihrer Befestigungsaufnah- men anschließend einrastend an die beiden Konsolen (1.
  • Seite 340 Sonderausstattung 10.5.3.5 Lift-Up-System demontieren ! WARNUNG Der Lastgalgen kann beim Lösen der Verschrau- bungen auf das Montagepersonal fallen und Ver- letzungen verursachen! Beim Lösen der Steckbolzen den Lastgalgen festhalten. Die Steckbolzen (1. und 2. ) der Lastgalgen (1. und 2. ) herausnehmen und den Lastgalgen hineinschieben.
  • Seite 341 Systems entweder eingeschoben oder demontiert werden. Beim Lösen der Steckbolzen den Lastgal- gen festhalten. Die Handhabung des Ruthmann-Steigers erfolgt nach Betriebs- und War- tungsanleitung des Ruthmann-Steigers. Änderungen hinsichtlich der Trag- fähigkeit, Zuladung und Personenzahl der Arbeitsbühne sind zu beach- ten! ®...
  • Seite 342 Sonderausstattung 10.5.4.1 Ergänzende Technische Angaben des Lift-Up-Systems in Verbindung mit der rechteckigen Ruthmann- Arbeitsbühne, Artikel-Nr. 0.642.474.000 oder 0.642.478.000. 560 kg (Oberarm-Teleskop vollständig einteleskopiert) -Up- 400 kg (Werkzeug und Material) Restzuladung der Arbeitsbühne 0 kg (bei zwei Personen in der Arbeitsbühne)
  • Seite 343 Hydraulikplan Hydraulikplan Hydraulikplan Dokument - Nr.: 0.550.138.000 ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 11-1...
  • Seite 345 Elektrodokumentation Elektrodokumentation Stromlaufplan T 380 / T 460 / T 460-3A / T 540 Dokument - Nr.: 0.850.308.000 Kfz - Schnittstelle MAN TGM / TGA / TGS Dokument - Nr.: 0.850.196.074 Stromlaufplan Datenerfassung scombox Dokument - Nr.: 8.285.390.850 ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 12-1...
  • Seite 347 Ersatzteile Ersatzteile ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 13-1...
  • Seite 349 Anhang Anhang 14.1 Arbeitsbereiche Bl.1-3 Dokument - Nr.: 0.928.413.000 ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 14-1...
  • Seite 350 Anhang ® 14-2 STEIGER T 400 BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr...
  • Seite 351 23.01.2014 911.163 Getriebeöl EP 85W-90 ARAL 456.233 09.01.2013 911.174 Getriebeöl ATF 22 PANOLIN 24.01.2007 911.137 HLP SYNTH 22 ARAL 456.346 22.01.2014 911.142 Vitam GF 22 Ruthmann-Material-Nr. Die beigelegten Sicherheitsdatenblätter unterliegen nicht un- serem Revisionsdienst. ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 14-3...
  • Seite 353 ® BA.DEU.14-28539-09-11-FTA-jr STEIGER T 400 14-1...