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NEOMERIS CONTROL DES Stand Rev. 1.10 Handbuch...
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+49 (5121) 7609-44 Mail vertrieb@heylneomeris.de Dieses Handbuch bezieht sich auf folgendes Steuergerätetyp / -version: Steuerungstyp NEOMERIS CONTROL DES Softwareversion 1.10 Build:20190502-154058-4025035NSt Der Hersteller behält sich das Recht auf zukünfige Änderungen ohne besondere Ankündigung vor. Der Hersteller gibt keine Gewährleistungen, Zusicherungen oder Garantien bezügliche der Eig- nung dieses Produktes für einen bestimmten Anwendungsfall und übernimmt keine Verantwortung...
Wichtige Sicherheitsinformationen Inhalt 1. Wichtige Sicherheitsinformationen ............. 6 1.1 Gefahren im Umgang mit der Anlage ..................6 1.2 Verpflichtung des Betreibers ....................6 1.3 Verpflichtung des Personals ....................6 1.4 Qualifikation des Personals ....................7 1.5 Warnhinweise in dieser Anleitung ..................7 2.
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Wichtige Sicherheitsinformationen 5.1.1 Aufstellraum ........................21 5.1.2 Aufstellungsfläche ......................21 5.1.3 Netzzuleitung ......................... 21 5.1.4 Verkabelung ........................21 5.2 Durchführung der Montage ....................22 5.2.1 Aufstellung der Steuerung ..................... 22 5.2.2 Einbau von Messsonden ....................22 5.3 Verkabelung ......................... 22 5.4 Klemmen und Belegung .......................
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Wichtige Sicherheitsinformationen 6.8.2 Kommentar: ........................41 6.8.3 Interne Elemente des Moduls: ..................41 6.9 Modul: MDelPump ....................... 42 6.9.1 Info: ..........................42 6.9.2 Kommentar: ........................42 6.9.3 Interne Elemente des Moduls: ..................42 6.10 Modul: MAbsConductivityCompTemp ................43 6.10.1 Info: ..........................43 6.10.2 Kommentar: .........................
Wichtige Sicherheitsinformationen 1. Wichtige Sicherheitsinformationen Grundvoraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und den störungsfreien Betrieb dieser Anlage ist die Kenntnis der grundlegenden Bedeutung der Sicherheitshinweise und der Si- cherheitsvorschriften. Diese Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise zum sicheren Betrieb der Anlage. Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig und vollständig durch, bevor Sie mit dem Gerät arbeiten.
Wichtige Sicherheitsinformationen 1.4 Qualifikation des Personals Die Montage und Inbetriebnahme erfordern grundlegende elektrische und verfahrenstechni- sche Kenntnisse sowie Kenntnisse der zugehörigen Fachbegriffe. Daher dürfen die Montage und Inbetriebnahme nur von einer Fachkraft oder von einer unterwiesenen Person unter der Leitung und Aufsicht einer Fachkraft erfolgen. ...
Zu beachtende Hinweise und Anweisungen 2. Zu beachtende Hinweise und Anweisungen 2.1 Allgemeine Hinweise Beachten Sie die Vorschriften zur Unfallverhütung, die Sichereits- bestimmungen zum Betrieb elektrischer Geräte und Anlagen und zum Umweltschutz im Verwenderland und am Einbauort. Beachten Sie die länderspezifischen und ortsbedingten Vorschrif- ten bei Montage und Inbetriebnahme.
Zu beachtende Hinweise und Anweisungen 2.4 Bei der Reinigung Verwenden Sie ausschließlich ein trockenes und fusselfreies Tuch. 2.5 Bei der Entsorgung Entsorgen Sie das Gerät immer gemäß den regional geltenden Bestimmungen Ihres Landes. 2.6 Schutzeinrichtungen Vor jedem Einschalten der Anlage müssen alle Schutzeinrichtun- gen sachgerecht angebracht und funktionsfähig sein.
Zu beachtende Hinweise und Anweisungen 2.9 Gefahren durch elektrische Energie Arbeiten an der elektrischen Versorgung nur von einer Elektro- Fachkraft ausführen lassen. Die elektrische Ausrüstung der Anlage regelmäßig überprüfen. Lose Verbindungen und angeschmorte Kabel sofort beseitigen. Die Anlage ist stets verschlossen zu halten. Der Zugang ist nur au- torisiertem Personal erlaubt.
Zu beachtende Hinweise und Anweisungen 2.14 Gewährleistung und Haftung Gewährleistungs- und Haftungsansprüche bei Personen- und Sachschäden sowie bei Schä- den an der Anlage selbst sind ausgeschlossen, wenn sie auf eine oder mehrere der folgenden Ursachen zurückzuführen sind Nicht bestimmungsgemäße Verwendung der Anlage ...
Wenn Sie defekte oder fehlende Teile feststellen, wenden Sie sich bitte innerhalb von 7 Tagen an Ihren Lieferanten. 3.2 Sensoren und Zubehör Für den Betrieb sind ggf. folgende Zusatzkomponenten (z.B. Sensoren, Kabel, etc.) erforderlich. Bezeichnung STE5/PT100 EG Artikelnummer 310126 Anz. Art / Verwendung LF-Sensor (konduktiv) K=0,5 mit PT100, Edelstahl V4A, 1.4571, Einschraubgewinde 3/4'' ohne Kabel, 0...2000µS/cm, max.
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Lieferumfang Anz. Art / Verwendung Magnetventil Details / Abbildung Anschluss über Aderpaar: Pin 1, Pin 2 Pin 1 => eB1,9 Anschluss Pin 2 => eB1,11 Bezeichnung VCZAP1000, VC4012 Artikelnummer Honeywell Anz. Art / Verwendung Magnetventil Anschluss über Molex-Stecker: Pin 2 (N) Details / Abbildung Pin 3 (L, Dauerversorgung) Pin 6 (L, Steuereingang)
Technische Daten 4.1.5 Digitale Eingänge Bezeichnung DosProp.1 Tank leer Eingang für ext. pot.-freier Kontakt, npn-schaltend gegen Masse 0-Bereich > 1MOhm 1-Bereich < 100Ohm Eingangsstrom < 5mA @ 24V Bauteil Anmerkung Eingang wird von intern versorgt Bezeichnung DosTime.1 Tank leer Eingang für ext. pot.-freier Kontakt, npn-schaltend gegen Masse 0-Bereich >...
Installation 5. Installation 5.1 Vorbereiten der Montage Ziehen Sie bitte zur Aufstellung und Montage die vorhandenen Pläne HINWEIS und Zeichnungen aus dem Kapitel 4 „Technische Daten“ hinzu. Wir empfehlen die Verschaltung der Störmeldung auf die Leitwarte. WARNUNG Falls die Störung über längere Zeit ignoriert oder nicht zur Kenntnis genommen wird, kann dieses zu schweren Anlagenschäden führen bis hin zum vollständigen Stillstand der Produktion.
Installation 5.2 Durchführung der Montage Die Schutzart IP 65 ist nur gewährleistet bei geschlossenem Deckel und Klemmenraumabdeckung und angeschlossenen Kabelverschrau- WARNUNG bungen. 5.2.1 Aufstellung der Steuerung Für die Befestigung der Steuerung auf einer senkrechten Oberfläche muss wie folgt vorgegan- gen werden: ...
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Installation Führen Sie das Kabel durch eine der Kabeldurchführungen an der Unterseite des Gehäuses in das Gehäuseinnere. Fixieren Sie die jeweilige Kabelverschraubung und schließen Sie die gewünschten Adern an die gewünschten Klemmen an. Stecken Sie dazu die Leiter in die rechteckigen Kabeleinführungs- trichter an der Klemmenleiste.
Installation 5.4.4 Innenansicht (unten) Folgende Darstellung zeigt die Position der wichtigsten Bedien-/ Konfiguartions- und Anschlus- selemente. Seite 26 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Installation 5.5 Eingangs-/Ausgangsschema Im Folgenden ist das Anschlussschema des Steuergerätes dargestellt. Um Überlappungen zu vermeiden, s tungen teilweise unterbrochen und gestrichelt dargestellt. Seite 27 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Funktionsbeschreibung 6. Funktionsbeschreibung Dieses Kapitel beschreibt die Struktur und die Detailbeschreibung der Gerätefunktionen sowie der Parameter. 6.1 Systemübersicht/-struktur NEOMERIS CONTROL DES (System), DES_128 Anlage (MDesalDevice2), Steuergerät Absalzung (MDesal2), Absalzungsprozess Leitfähigkeitssensor (MAbsConductivityCompTemp), Messung der Leitfähigkeit Temp.Sensor (MTemperature), Messung der Temperatur ...
Funktionsbeschreibung 6.2 Modul: MDesalDevice2 6.2.1 Info: Absaltzsteuergerät 6.2.2 Kommentar: Dieses Modul beinhaltet alle prozesstechnischen Funktionen und Abläufe der Steuerung die durch die verschiedenen Untermodule gebildet werden. Die verschiedenen Untermodule und ihre einstellbaren Parameter werden nachfolgend in eigenen Abschnitten genauer erläutert. Folgende Untermodule sind vorhanden und bilden so dieses System: MDesal2: Absalzung Dieses Modul steuert den Absalzungsprozess.
Funktionsbeschreibung Dieses Modul steuert eine Pumpe mit Pulsansteuerung. MStartData: Datensatz für Zeit-Dosierung Dieses Modul erstellt den Zeitplan für die Zeitdosierung. MAlarmMgrDOs: Alarm-Manager Dieses Modul erfasst und erkennt Infos, Warnungen und Alarme der einzelnen Module. MProtocolSdcCsv: Protokollierung Dieses Modul protokolliert Ereignisse in einer CSV-Datei auf der SD-Karte. 6.2.3 Interne Elemente des Moduls: 6.2.3.1 Parameter Zeitintervall in dem zwischen den Oberflächen...
Funktionsbeschreibung 6.3 Modul: MDesal2 6.3.1 Info: Absalzung 6.3.2 Kommentar: Steuerung des Absalzventils. Überschreitet die gemessene Leitfähigkeit des Prozesswassers den eingestellten Grenzwert (Parameter: Absalz. Start), wird das Absalzventil geöffnet. Das Absalzventil bleibt solange geöffnet, bis der Sollwert der Leitfähigkeit des Prozesswassers um die eingestellte Hysterese (Parameter: Hysterese) unterschritten wird.
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Funktionsbeschreibung Reduzierung des Lf-Grenzwertes vor einer Zeit- Dosierung Vorabs. Start (Num.) Wertebereich: 0 ... 5000 µS/cm Standardwert: 800 µS/cm Max. Dauer der Vorabsalzung Dauer(Vorabsalz) (Num.) Wertebereich: 0 ... 999 min Standardwert: 60 min Seite 33 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Funktionsbeschreibung 6.4 Modul: MDosProp 6.4.1 Info: Mengenproportionale Dosierung 6.4.2 Kommentar: Die proportionale Dosierung ist zuständig für die proportionale Beigabe von Chemikalien in das Prozesswasser durch eine Dosierpumpe. Die Dosierpumpe wird über Impulse, die vom Durchflussmesser generiert werden, angesteuert. Der Durchflussmesser misst den Durchfluss in Litern pro Stunde und erzeugt dabei dem Durch- fluss entsprechende Impulse.
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Funktionsbeschreibung Wertebereich: 0,00 ... 9,99 s Standardwert: 0,25 s Periodendauer des Prop.-Dos. Ausgangsimpuls Puls (Num.) Wertebereich: 0,00 ... 9,99 s Standardwert: 0,25 s Grenzwert Impulsspeicher Impulsgrenze (Num.) Wertebereich: 0 ... 99999999 Standardwert: 10000 Reaktion auf Fehler Standardwert: Speichern Fehlerverh. (Sel.) 0 Speichern Impulse speichern 1 N.
Funktionsbeschreibung 6.5 Modul: MDosTime 6.5.1 Info: Zeitdosierung 6.5.2 Kommentar: Zeitdosierung (Typischerweise Bioziddosierung). Für die Zeitdosierung können vier Startzeiten gewählt werden (Parameter: Startzeit/Wochentage). Die eingestellte Zeit hat immer Priorität gegenüber dem aktuellen Leitfähigkeitswert. Während und nach der Dosierung von Biozid in das Prozesswasser wird die Absalzung für die eingestellte Zeit (Parameter: Verrieg.-Dauer) verriegelt.
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Funktionsbeschreibung Max. zulässige Dosierdauer pro Tag Gesamtzeit (Num.) Wertebereich: 0 ... 999 min Standardwert: 0 min Seite 37 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Funktionsbeschreibung 6.6 Modul: MUnlock 6.6.1 Info: Freigabe(Anlage) 6.6.2 Kommentar: Der Freigabe Kontakt muss geschlossen werden damit die Anlage Einsatzbereit ist. Es ist möglich die Kontaktart (belegt/n.belegt) der Freigabe von belegt zu n.belegt abzuändern, dann muss der Kontakt nicht geschlossen sein, sondern offen. 6.6.3 Interne Elemente des Moduls: 6.6.3.1 Parameter Art des Kontaktes (belegt/n.belegt)
Funktionsbeschreibung 6.7 Modul: MUniAnalOut 6.7.1 Info: Analog-Ausg. 6.7.2 Kommentar: Anhand des ermittelten Leitfähigkeitswertes des Prozesswassers wird ein entsprechender Strom ausgegeben. Dieser Strom kann zwischen 0mA bis 20 mA oder 4mA bis 20 mA betragen, je nach eingestelltem Bereich. Die Höhe des ausgegebenen Stroms richtet sich nach dem Bereich der Leitfähigkeit. Dieser Bereich wird definiert indem der untere Grenzbereich (Parameter: Untergrenze) und der obere Grenzbereich (Parameter: Obergrenze) festgelegt wird.
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Funktionsbeschreibung Seite 40 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Funktionsbeschreibung 6.8 Modul: MOpTime 6.8.1 Info: Betriebsstunden 6.8.2 Kommentar: Zählt die Betriebsstunden der Anlage zusammen und speichert diese im permanenten Speicher. 6.8.3 Interne Elemente des Moduls: Dieses Modul enthält keine Elemente. Seite 41 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Funktionsbeschreibung 6.9 Modul: MDelPump 6.9.1 Info: Pumpenrelais 6.9.2 Kommentar: Die Pumpe hat eine einstellbare Anlaufverzögerung von standardmäßig 15 Sekunden (Parameter: Einschaltverz.). Diese ist immer bestromt solange die Absalzung aktiv ist bzw. der Absalzmodus entweder auf Prozessgesteuert oder Ein steht. 6.9.3 Interne Elemente des Moduls: 6.9.3.1 Parameter Verzögerung des Startes der Pumpe nach prozessbedingter Freigabe...
Funktionsbeschreibung 6.10 Modul: MAbsConductivityCompTemp 6.10.1 Info: Sensor Leitfähigk. 6.10.2 Kommentar: Misst die Leitfähigkeit des Prozesswassers. Durch die ermittelte Temperatur des Temperatur Sensors kann eine Temperaturkompensation er- folgen. Es gibt drei Möglichkeiten den Leitfähigkeitswert zu kompensieren: 1. Temperaturkompensiert mit Hilfe des angeschlossenen Temperatursensors (Temperatur Sensor kalibrieren!).
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Funktionsbeschreibung unterer Grenzwert für Alarm »Min(Alarm) (Num.) Wertebereich: 0 ... 5000 µS/cm Standardwert: 25 µS/cm oberer Grenzwert für Vorwarnung »Max(Warn.) (Num.) Wertebereich: 0 ... 5000 µS/cm Standardwert: 2800 µS/cm oberer Grenzwert für Alarm »Max(Alarm) (Num.) Wertebereich: 0 ... 5000 µS/cm Standardwert: 3000 µS/cm Hysterese, jeweils +/- vom Schaltpunkt...
Funktionsbeschreibung 6.11 Modul: MTemperature 6.11.1 Info: Temp.sensor 6.11.2 Kommentar: Der Temperatursensor misst die Temperatur in einem Bereich von 0.0 bis 99.9 °C. 6.11.3 Interne Elemente des Moduls: 6.11.3.1 Parameter Unterer Grenzwert für Vorwarnung »Min(Warn.) (Num.) Wertebereich: 0,0 ... 99,9 °C Standardwert: 10,0 °C Unterer Grenzwert für Alarm...
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Funktionsbeschreibung Standardwert: Nicht. Abschalt. Nicht. Ab- keine Abschaltung schalt. Abschaltung mit perm. 1 Abschalt. Wiederanlauf Abschalten mit def. Wiederan- 2 Zykl.Absch. laufzahl 3 Fix abschalt. dauerhafte Abschaltung 6.11.3.2 Analog Eingang eB2: 1=Tmp, 2=0V (Temp.-Input 1) Eingangsbereich: 0,0 ... 99,9 °C Temperatur-Sensor Hardware: CTR eB_M2 +...
Funktionsbeschreibung 6.12 Modul: MFlowMeter2 6.12.1 Info: Durchflussm. 6.12.2 Kommentar: Der Durchflussmesser misst den Durchfluss in Litern pro Stunde und erzeugt dabei dem Durch- fluss entsprechende Impulse. Die eingehenden Impulse des Durchflussmessers werden gezählt und abhängig vom Pulsverhält- nis (Parameter: Pulsverhältnis) werden Ausgangsimpulse generiert. Durch einstellen der Länge eines Ausgangspulses (Parameter: Puls) und der Pausendauer (Pa- rameter: Pause) zwischen zwei Ausgangspulsen, wird die Menge der Chemikalien die beigemischt werden sollen bestimmt.
Funktionsbeschreibung Werte eingestellt ist. Min Durchlf. ist der minimale Fluss, der korrekt gemessen werden muss. Dieser Wert wird verwendet, um das Messverfahren zu bestimmen, wenn als Messverfahren Au- tomatisch ausgewählt wurde. Es wird daher dringend empfohlen, Min Durchlf. mit Bedacht zu wählen. Einfach auf 1 einstellen führen zu einem schlechten Verhalten der Messung.
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Funktionsbeschreibung Wertebereich: 1 ... 32767 l/h Standardwert: 400 l/h maximaler Arbeitsbereich des Durchflusses Max Durchfl. (Num.) Wertebereich: 0 ... 32767 l/h Standardwert: 5000 l/h Messverfahren(Prozessgesteuert, Pulszähler oder Pulslänge) Standardwert: Zähler Messverfahren (Sel.) 0 Automatisch - 1 Zähler 2 Pulslänge Zeitperiode, in welcher Impulse zusam- mengezählt werden Torzeit (Num.) Wertebereich:...
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Funktionsbeschreibung Zeitverzögerung für Warnungsauslösung »Verz. Warn. (Num.) Wertebereich: 0 ... 999 s Standardwert: Zeitverzögerung für Alarmauslösung »Verz. Alarm (Num.) Wertebereich: 0 ... 999 s Standardwert: Reaktion des Systems auf eine Meldung des Typs Alarm Standardwert: Nicht. Abschalt. Nicht. Ab- keine Abschaltung schalt.
Funktionsbeschreibung 6.13 Modul: MTankAlarms 6.13.1 Info: Tank mit 2 Alarmen 6.13.2 Kommentar: Die Steuerung kann einen Tank mit einem oder zwei Sensoren verwalten. Für den Tanklevel Sensor Voll oder Niedrig kann die Kontaktart (belegt/n.belegt) eingestellt werden. Die Entprellung beim Füllen sorgt dafür das der Sensor nicht direkt ausschlägt bei Änderungen des Füllstandes, sondern eine gewisse Zeit abwartet um Fehlmeldungen durch sich bewegende Flü- ssigkeit zu verhindern.
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Funktionsbeschreibung Seite 53 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Funktionsbeschreibung 6.14 Modul: MPumpPuls 6.14.1 Info: Pumpe 6.14.2 Kommentar: Pumpe mit Pulsansteuerung. Meist als Dosierpumpe verwendet im Zusammenspiel mit einem Durchflussmesser, da dieser Im- pulse erzeugt die so verarbeitet werden können. 6.14.3 Interne Elemente des Moduls: 6.14.3.1 Parameter Art des Kontaktes (Imp.vorh./Imp.n.vorh.) Standardwert: Imp.vorh.
Funktionsbeschreibung 6.15 Modul: MStartData 6.15.1 Info: Datensatz fuer Zeit-Dosierung 6.15.2 Kommentar: Durch setzten der Startzeit und der dazugehörigen Wochentage wird ein Datensatz erstellt wonach sich die Zeitdosierung richtet. Dieser Datensatz wird mit der aktuellen Zeit verglichen. Wenn die gesetzte Startzeit mit der aktuellen Zeit und die gesetzten Wochentage mit dem ak- tuellen Wochentag übereinstimmt wird eine Zeitdosierung gestartet.
Funktionsbeschreibung 6.16 Modul: MAlarmMgrDOs 6.16.1 Info: Alarm-Manager + DO's 6.16.2 Kommentar: Alarm Manager Modul welches Warnungen und Alarme der einzelnen Module erfasst und erkennt. Dadurch kann das System auf Warnungen bzw. Alarme wie folgt reagieren: - keine Abschaltung: Das System meldet den Fehler aber läuft normal weiter. - Abschaltung mit perm.
Funktionsbeschreibung 6.17 Modul: MProtocolSdcCsv 6.17.1 Info: Protokollierung 6.17.2 Kommentar: Ein Header wird erstellt und in die Datei geschrieben. Die Kopfzeile enthält die Elementnamen und Einheiten der Werte. Die CSV-Datei hat die folgenden Kategorien: 1. Systemdatum der Aufzeichnung 2. Systemzeit der Aufzeichnung 3.
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Funktionsbeschreibung Seite 58 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Bedienung 7. Bedienung 7.1 Bedien- und Anzeigeelemente Die Bedienschnittstelle hat folgenden Aufbau: 7.2 Navigation und Parametrierung 7.2.1 Allgemeines Die Programmierung des Steuergerätes erfolgt über die Tastatur und das Display. Eine falsche Programmierung kann zum Ausfall wichtiger Funkti- WARNUNG onen der Steuerungen führen! 7.2.2 Tastenfunktionen Um in das Hauptmenü...
Bedienung Die Taste <M> (auch <ESC>), dient zum Rücksprung aus einem Untermenü oder dem Abbruch einer Eingabe. 7.2.3 Automatischer Rücksprung Nach 5 Minuten ohne Tastenbetätigung wird die Menüansicht automatisch verlassen und wie- der die Hauptanzeige dargestellt. 7.2.4 Passworteingabe Das Gerät besitzt 3 Passwortebenen mit folgenden Werkseinstellungen: Passwort Anwender: 1111 ...
Bedienung 7.3 Konfiguration von Modulen/Funktionen Es ist möglich nicht benötigte/gewollte Module/Funktionen zu deaktivieren. Dies erfolgt in einem Konfigurationsmenü. In diesem Menü sind alle abschaltbaren Module/Funktionen aufgelistet. Die im Folgenden gezeigten Masken sind exemplarisch mit Ele- menten/Kanälen ausgeführt, die ggf. im konkret vorliegenden HINWEIS Steuergerät so nicht existent sind.
Bedienung 7.4 Kontaktart bzw. Invertierung Grundsätzlich ist es möglich die Kontaktart (Öffner/Schließer) der angeschlossenen Sensoren oder Taster/Schalter zu invertieren. Die im Folgenden gezeigten Masken sind exemplarisch mit Ele- menten/Kanälen ausgeführt, die ggf. im konkret vorliegenden HINWEIS Steuergerät so nicht existent sind. Die Kontaktart ist meistens ein Unterpunkt in einem Menü...
Bedienung 7.5 Kalibrierung Zur Kompensation von Messfehlern durch Abweichungen in Sensoren und Messverstärkern können die analogen Ein- und Ausgänge mit Hilfe von Referenzmessungen kalibriert werden. Hierbei wird der Wert einer unteren sowie einer oberen bekannten Referenzgröße „ein- geteached“ (gelernt) und zwischen diesen Punkten linear interpoliert (ggf. erfolgt zusätzlich noch eine Kompensation/Linearisierung).
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Bedienung Mit Hilfe der Ï/Ð-Tasten wird der zu kalibrierende Eingang ausgewählt und in die folgende eigentliche Kalibriermaske verzweigt. Hier werden jeweils der aktuelle Messwert („Act:“) sowie der untere (P-Ð) und obere (P-Ï) Kalibrierpunkt als logischer und Wandlerrohwert dargestellt. Es erscheint die aktuelle Zuordnung: Die aktuelle Temperatur Act: 24,7 °C ist einem Wandlerwert von 00583 zugeordnet.
Bedienung 7.5.2 Analoger Ausgang Analog zur Eingangskalibrierung erfolgt die Ausgangskalibrierung. Hierbei kann jedoch in der Kanalübersicht mit Hilfe der -Taste der Analogwert des Kanals Ï/Ð für die Dauer der Kalibrierung vorgegeben werden. Seite 65 Alle Angaben unverbindlich. Technische Änderungen vorbehalten.
Bedienung 7.6 Diagnose Die Hardwarediagnose erlaubt die direkte Manipulation bzw. Darstellung der Aus- und Ein- gänge des Steuergerätes. Die im Folgenden gezeigten Masken sind exemplarisch mit Ele- menten/Kanälen ausgeführt, die ggf. im konkret vorliegenden HINWEIS Steuergerät so nicht existent sind. Mit Hilfe der Ï/ЖTasten kann über einen Cursor einer der digitalen Ein- oder Ausgänge aus- gewählt werden, dessen Bezeichnung sowie Zustand in verbaler Form dargestellt wird.
Bedienung 7.7 Fehlerhandling und Meldung Das Steuergerät verfügt über einen Alarmmanager. Die Betriebsfehler werden von dem Steu- ergerät erkannt und als Textmeldung angezeigt. Die Meldungen des Alarmmanagers können über das Menü des Steuergerätes erreicht werden. Aktuelle Alarme, Meldungen und Infos sind selektierbar und quittierbar (je nach gewünschter Softwareeinstellung).
NEOMERIS CONTROL DES, Anlage Wertebereich: 0 ... 99 Standardwert: Art der Steuerung des Absalzventils Standardwert: Prozessgesteuert Absalzmodus (Sel.) Prozessges- NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Prozessgesteuert teuert salzung 1 Aus Immer zwangsweise aus 2 Ein Immer zwangsweise ein Leitfähigkeit bei deren Überschreitung die Absalz- Absalz.
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Anhang »Sensortyp (Sel.) 0 Konduktive Konduktive NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- 1 Induktive Induktive salzung, Leitfähigkeitssensor Verstärkung des Leitfähigkeit-Messsignals »Verstärkung (Num.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Wertebereich: 0 ... 100 % salzung, Leitfähigkeitssensor Standardwert: 10 % Schalten der Temperaturkompensation Standardwert: Temp.Sensor...
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Anhang »Verz. Alarm (Num.) Wertebereich: 0 ... 999 s NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Standardwert: salzung, Leitfähigkeitssensor Reaktion des Systems auf eine Meldung des Typs Alarm Standardwert: Nicht. Abschalt. Nicht. Ab- keine Abschaltung schalt. »Reak. Sys. (Sel.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Abschaltung mit perm.
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Anhang »Verz. Alarm (Num.) Wertebereich: 0 ... 999 s NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Standardwert: salzung, Leitfähigkeitssensor, Temp.Sensor Reaktion des Systems auf eine Meldung des Typs Alarm Standardwert: Nicht. Abschalt. Nicht. Ab- keine Abschaltung schalt. »Reak. Sys. (Sel.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Abschaltung mit perm.
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Anhang Zeitperiode, in welcher Impulse zusammengezählt Torzeit (Num.) werden NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Wertebereich: 0 ... 9999999 ms salzung, Abs.durchfluss Standardwert: 1000 ms Stabilisationszeit des Impulses Entprellung (Num.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Wertebereich: 0 ... 999 ms salzung, Abs.durchfluss...
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Abschalten mit def. Wiederan- 2 Zykl.Absch. laufzahl Fix ab- dauerhafte Abschaltung schalt. Aktiviert die Prop-Dosierung Prop. Modus (Sel.) Standardwert: NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Prop. 0 AUS ausgeschaltet/inaktiv Dosierung 1 1 EIN eingeschaltet/aktiv Anzahl Ausgangspulse je Eingangspuls Pulsverhältnis (Num.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Prop.
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Reaktion 1 Info zeigt nur eine Info Reakt. Meldung (Sel.) generiert Warnung, Program- NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Prop. 2 Warnung mablauf bleibt für gewöhnlich un- Dosierung 1, Tank prop. Dos. 1, Alarm leer berührt generiert Alarm, je nach Einstel-...
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NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Frei- 0 belegt gabe(Anlage) 1 n.belegt Art des Kontaktes (angezogen/abgefallen) Standardwert: aktiv=angez. »Kontaktart (Sel.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Im Be- aktiv=an- trieb gez. 1 aktiv=abgef. - Maximaler möglicher Wert der Leitfäihgkeit »Obergrenze (Num.) NEOMERIS CONTROL DES, Anlage, Ab- Wertebereich: 0 ...
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Anhang Zeitintervall, mit der die Aufzeichnungen aus- Aufzeichn.interval (Num.) geführt werden NEOMERIS CONTROL DES, Wertebereich: 0 ... 999 min Datenaufzeichn. Standardwert: 1 min Zeitintervall zwischen Erzeugung von neuen Neu.Data.-Interv. (Num.) Dateien NEOMERIS CONTROL DES, Wertebereich: 0 ... 99 d Datenaufzeichn.
Anhang 8.2 Instandhaltung und Wartung HINWEIS Zur Sicherstellung der einwandfreien Funktion des Geräts ist eine regelmäßige Wartung erforderlich (halbjährlich bis jährlich)! Sensor reinigen Dichtheit der Sensoren kontrollieren Sensor kalibrieren Batterie tauschen 8.2.1 Wartung der Lithium-Batterie Die Lithium-Batterie dient nur zur Versorgung der Echtzeituhr (die Parameter bleiben auch ohne Batterie erhalten).
Anhang 8.3 Softwareupdate / Funktionstausch (Firmware) - Option Das Gerät kann mit unterschiedlicher Software verschiedene Steue- rungsaufgaben ausführen, die ebenfalls unterschiedliche Verhaltens- WARNUNG weisen besitzen. Vergewissern Sie sich, dass die korrekte Software aufgespielt wird. Ein Update kann eine bestehende Software verbessern oder dem Steuergeät eine völlig neue Funktion geben.
Anhang 8.4 PC-Software 8.4.1 Voraussetzung / Installation Zur „Installation“ müssen auf einem PC (Windows 7 oder höher) die zum Gerät zugehörige PC-Software-ZIP-Datei mit der korrespondierenden Revision von der Händler-Downloadseite „www.heylneomeris.de/mediathek/software/“ auf einen Datenträger des PCs entpackt werden. Eine Software-Installation im herkömmlichen Windows-Sinne mit Admin-Rechten ist dabei nicht erforderlich.