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Einführung In Druckfest Gekapselte Gehäuse - Ffe Talentum 16000 Installationsanleitung

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2. Einführung – Druckfest gekapselte Gehäuse
Es gibt viele Umgebungen, in denen ein explosives Gemisch aus Luft und Gas
oder Dämpfen – zeitweise oder als Folge eines Unfalls – auftritt oder auftreten
kann. Diese Umgebungen sind nach EN 60079-0 „Explosionsgefährdete
Bereiche - Teil 0: Betriebsmittel - Allgemeine Anforderungen" als
Gefahrenbereiche definiert.
Gefahrenbereiche findet man gemeinhin in Anlagen der Erdöl- und
Chemieindustrie sowie in Fabriken, die Gase, Lösungsmittel, Farben
und andere flüchtige Substanzen verarbeiten und lagern.
Die elektrischen Vorrichtungen, die in solchen Umgebungen verwendet
werden, müssen so ausgelegt sein, dass sie unter gar keinen Umständen
explosive Gemische zünden können, und zwar nicht nur während des
normalen Betriebs, sondern auch, wenn Störungen vorliegen. Diese
Sicherheitsvoraussetzungen können durch verschiedene Methoden erreicht
werden, z. B. durch Eintauchen in Öl, Druckgeräte und Pulverbefüllung.
Die beiden gängigsten Methoden sind jedoch das Prinzip der Eigensicherheit
und druckfest gekapselte Gehäuse.
Druckfest gekapselte Vorrichtungen sind in einem Gehäuse untergebracht,
das so sicher und robust ist, dass eine Explosion im Inneren des
Gehäuses weder das Gehäuse selbst beschädigt, noch nach außen dringt.
Die Temperaturen an der Oberfläche des Gehäuses müssen immer so niedrig
sein, dass keine Gefahr besteht, dass sich die explosive Mischung entzündet.
Für den Anschluss der druckfest gekapselten Vorrichtungen ist auch eine
flammensichere Verkabelung erforderlich. Diese Methode ist besonders für
Installationen in Umgebungen geeignet, wo explosive Gas-/Luftgemische nicht
kontinuierlich oder nicht über längere Zeiträume hinweg vorhanden sind.
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