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Hirschmann RPM 2000 Bedienungsanleitung Seite 6

Vorschau ausblenden Andere Handbücher für RPM 2000:
Mehrwegmessung
(nur
bei
FM),
Fixsenderspeicher,
akustische
Beurteilung
der
Tonqualitdat,
optische
Kontrolle
der
Mittenfrequenz
des
einge-
stelliten
Senders
am
Sichtgerdat
bei
AM.
ho
a)
Automatische
Pegelmessung:
Die
Pegelmessung
erfolgt
vollautomatisch
innerhalb
des
MeBbereiches.
Das
Blinken
des
Minus-Zeichens
der
Pegelanzeige
(4)
bedeutet:
das
Me&signal
ist
zu
klein.
Das
Blinken
des
Plus-Zeichens
bedeutet:
das
MeBsignal
ist
zu
gro.
Beim
Drticken
des
Tastenschalters
(8)
"Linearitaét"
mu8
derselbe
Pegel
angezeigt
werden
wie
vorher.
Wenn
dies
nicht
der
Fall
ist,
wird
der
Eingangstuner
tber-
steuert.
Beim
Drticken
des
Tastenschalters
(8)
wird
zwischen
die
HF-Eingangsbuchse
(6)
und
den
Tunereingang
ein
10 dB-Dampfungsglied
geschaltet
und
im
ZF-MeRzweig
die Verstarkung
um
10
dB
angehoben.
Durch
dieses
eingeschaltete
10
dB-Daémpfungs-
glied
wird
die
tibersteuerung
des
Tuners
verhindert.
Als
richtiger
Pegelwert
gilt
daher
jener,
der
beim
Drticken
des
Tastenschalters
(8)
auf
der
Anzeige
(4)
sichtbar
ist.
Eine
weitere
Kontrolle
des
auf
diese
Weise
ermittelten
Pegels
kann
durch
einen
Vergleich
mit
der
Pegelmessung
im
Analysierbetrieb
vorgenommen
werden.
In
der
Praxis
ist
eine
Ubersteuerung
des
Tuners
nur
dann
méglich,
wenn
unmittelbar
neben
dem
Sender,
dessen
Pegel
gemessen
werden
soll,
ein
viel
starkerer
Sender
vorhanden
ist.
z.B.:
FM:
Nutzsenderpegel:
40 dBuVv
(23
dBpwW)
St6rsenderpegel:
70 dBuVv
(53
dBpW)
Frequenzabstand
vom
Nutzsender:
100
kHz
Diese
Messungen
sind
bei
FM
mit
der
schmalen
Analysierbandbreite
(30 kHz)
durch
Drticken
des
Tastenschalters
(21)
durchzufthren.
b)
Frequenzmessung:
Flackerfreie
Frequenzanzeige
des
empfangenen
Senders
bei
AM und
FM
auf
der
Fre-
quenzanzeige
(5).
Beim
Drticken
der
nichtrastenden
Schaltertaste
(i0)
erscheint
statt
der
Frequenz
in MHz
die
entsprechende
Kanalnummer
(gilt
nur
fiir FM).
c) Mehrwegmessung
(gilt nur
fir
(FM):
Durch
die
Uberlagerung
des
direkt
einfallenden
Sendersignales
mit
dem
zeitlich
verzégerten,
reflektierten
Signal
erfahrt
das
Empfangssignal
eine
zusatzliche
Amplituden-
und
Phasenst6rmodulation.
Eingehende
theoretische
und
experimentelle
Untersuchungen
haben
ergeben,
daS
die
relative
Anderungsgeschwindigkeit
der
HF-
Trageramplitude
beim
Durchlaufen
der
Frequenz,
bedingt
durch
die
Aussteuerung
des
Senders
mit
der
Modulationsfrequenz,
direkt
ein
MaB
ftir
den
Grad
der
reflexionsbe-
dingten
NF-Std6rung
ist.
Mathematisch
wird
der
Stdérgrad
definiert
durch
die
nor-
mierte
Grdé8e
Aode
*
Lo
Ao
...
HF-Amplitude
zu
dem
Zeitpunkt,
in dem
der
Hub
den
Wert
Null
aufweist.
Aw
...
Anderung
der
Kreisfrequenz,
bedingt
durch
den
Hub.
AA
...
die
sich
andernde
HF-Amplitude
bei
Mehrwegempfang,
bedingt
durch den Hub.
Die
Steigungen der
am
Sichtgerdét
dargestellten
Kurven
entsprechen
der
GrdéBe Ass of
Je
kleiner
dieser
auf
die
Amplitude
Ao normierte
Differenzenquotient,
d.h.,
je
:
flacher
der
Anstieg
der
Kurve
in
der
Umgebung
kleiner
Aussteuerung
(Hub
Nall)
ist}
desto
geringer
sind
die
Reflexionen
und
die
dadurch
bedingten
NF-Verzerrungen.
x
Bedienungsanleitung
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