1 Wichtige Information Lesen Sie immer die Bedienungsanleitung bevor sie mit dem Diagnoseadapter arbeiten um etwaige Risiken zu vermeiden. Schließen Sie das Diagnosegerät immer bei ausgeschaltetem Motor und Zündung an. Geben Sie den Diagnoseadapter stets mit der Bedienungsanleitung an andere Personen weiter. 1.1 Vereinbarung Durch die Benutzung dieses Produkts akzeptieren Sie die folgenden Bedingungen: 1.2 Copyright...
2 Systemanforderungen 2.1 Minimum Intel Pentium II 400 MHz (oder vergleichbar) Windows 7, Vista, Server 2003, XP(*) SP3 128-512 MB RAM (abhängig vom Betriebssystem) 1500 MB Festplatten Speicherplatz Bildschirmauflösung 800x600 DVD Laufwerk Freier USB Steckplatz ...
Seite 4
3 Installation Eine vollständige Installationsanleitung liegt der DVD bei. Alternativ werden Youtube-Videos angeboten: Installation 2012.2 = http://www.youtube.com/watch?v=ZHSYEfmDYRk Installation 2012.3 = http://www.youtube.com/watch?v=gIVCC0uXlsQ Deinstallation = http://www.youtube.com/watch?v=zO44DSQJHbY...
4 Hardware 4.1 Einleitung Der Diagnoseadapter verfügt über eingebaute Interfaces für fast alle auf dem Markt verfügbaren Kommunikationen für OBD (On Board Diagnose). Für manche Fahrzeuge müssen spezielle OBD Kabel verwendet werden. Diese gibt es als Zubehör. Der Anschluss an den PC erfolgt über USB (Universal Serial Bus). 4.2 Übersicht CDP+ Adapter 1.
5.1 Bluetooth Der CDP+ Adapter unterstützt kein Bluetooth mehr. 5.2 USB Die USB Treiber werden bei der Installation automatisch in das Installationsverzeichnis kopiert. Der Pfad dazu ist C:\Programme\Autocom\Cars CDP+\Driver\USB Windows 7 lädt und installiert den Treiber bei aktiver Internetverbindung selbstständig.
Links zu Programmen von Drittanbietern soweit solche installiert sind. Im Menü „Help“ finden Sie diese Bedienungsanleitung, Demo-Modus und Lizenzverwaltung. Hier finden Sie die allgemeinen Funktionen wie Generic OBD, Hilfe und Statusanzeigen. AutoCom bietet direkte Interaktion mit AutoData. Es gibt außerdem eine Statusanzeige für die Fahrzeugbatterie, die bei Verbindung mit dem Diagnosegerät ständig aktualisiert wird.
6.3 Navigation Um die Navigation im Programm zu erleichtern, gibt es einige Ergänzungen zu dem, was man normalerweise in anderen Programmen findet. Ein Beispiel dazu sind die roten Einrahmungen die anzeigen, in welchem Menü man sich gerade befindet. Sie können zur Navigation sowohl Maus als auch Tastatur verwenden.
Im Demo Modus können Sie die meisten Funktionen simulieren. Beachten Sie, dass egal welches Fahrzeug oder welche Funktion sie gewählt haben, immer die gleichen Werte angezeigt werden. Sobald Sie das Programm im Demo Modus starten, informiert Sie eine Meldung darüber. 7.6 Lizenz Bekommst du bei autocom@gmx.at...
Manuell. Bei Automatisch sucht das Programm nach dem Diagnoseadapter und zeigt bei Erfolg Informationen an. Im Manuellen Modus können Sie den COM-Port selbst wählen. In beiden Fällen muss der Diagnoseadapter korrekt installiert und mit dem Fahrzeug verbunden sein. Wenn Ihr trotzdem keine Verbindung zusammenbringt setzt euch mit autocom@gmx.at Verbindung.
9 Fahrzeugauswahl 9.1 Einführung Es gibt 3 Möglichkeiten der Fahrzeugwahl: Klassischer Modus, Information/Baumstruktur und natürlich über den Verlauf. Bei neueren Fahrzeugen könnt Ihr per VIN Funktion die Fahrzeugdaten per Diagnoseadapter auslesen lassen. Einen Test kann man über alle Varianten starten. 9.2 Klassischer Modus Im klassischen Modus stehen alle Fahrzeuge in einer Liste zur Auswahl.
10 OBD – On Boad Diagnostics 10.1 Einleitung Moderne Fahrzeuge benutzen elektronische Kontrollsysteme wie z.B. Tankanzeige, Bremskontrolle, Klimaautomatik. Das Kontrollsystem benutzt eine Reihe von Sensoren und Aktoren (Input and Outputsignale) um die Funktion des Kontrollsystems zu überprüfen. Wenn ein Sensor defekt wird kann er kein korrektes Signal mehr ans Kontrollsystem senden und gibt somit einen Fehler aus.
Fehlercodes werden, je nach Menge an Informationen die das System liefern kann, in verschiedener Art und Weise angezeigt. Die meisten Fehlercodes setzten sich aus einer Nummer, einer Beschreibung und der Angabe ob der Fehler „permanent“ oder „zeitweilig“ ist. Beispiel: C1016, Bremslichtschalter, zeitweilig In manchen Fällen gibt es noch zusätzliche Informationen zum auftretenden Fehler: C1016, Bremslichtschalter, zeitweilig –Leerlaufspannung Es können auch weitere Fahrzeugspezifische Daten „Frozen Data“...
Seite 15
10.4.3 Echtzeitdaten In Diagnosesystemen werden Echtzeitdaten in verschiedenen Varianten dargestellt (grafisch oder als Liste). Diese Parameter werden so schnell wie möglich aktualisiert. Die Anzahl und die Geschwindigkeit mit der die Daten aktualisiert werden können, hängt vom System im Fahrzeug und nicht von der Diagnosesoftware ab.
10.4.3.1 Flight Recorder Der Flight Recorder ermöglicht es, Echtzeitdaten mit dem Diagnoseadapter ohne PC während der Fahrt aufzuzeichnen. Es können beliebig viele Parameter aufgezeichnet werden, aber in manchen Fällen verliert der Diagnoseadapter die Verbindung zum Fahrzeug. Die Vorlage besteht aus Informationen bezüglich des ausgewählten Systems und den Parametern die aufgezeichnet werden sollen.
Seite 17
10.4.3.1.1.2 Flight Recorder Session hochladen Die Flight Recorder Session kann im Hauptmenü hochgeladen werden. Wenn Sie die Schaltfläche mit dem Flugzeug anklicken erschein ein Informationsfenster. Hier wird die Benutzung des Flight Recorders kurz erklärt. Als nächstes wird die Session im Diagnoseadapter gespeichert.
10.4.3.1.1.3 Anzeigen der Flight Recorder Session Wenn die Session hochgeladen ist öffnet sich ein Grafikfenster. Zuerst sind keine Parameter ausgewählt und der Anzeigemodus (1) ist auf „Kombiniert“. Im kombinierten Anzeigemodus werden die ausgewählten Parameter im selben Fenster angezeigt. Die Scala (3) zeigt in % an wobei 0% Minimum und 100% Maximum darstellt.
10.4.4 ACT – Komponenten Aktivierung „Komponenten Aktivierung“ ermöglicht der Diagnosesoftware Komponenten direkt zu steuern z.B. den Kühllüfter des Motors zu starten. Welche Komponenten aktiviert werden können hängt vom Steuergerät ab. Es ist auch möglich, dass Die Diagnosesoftware eine automatische Abfolge von Aktionen auslöst die dann nur abgebrochen werden kann z.B.
10.4.6 COD – Steuergerät programmieren Die erweiterte Funktion „Steuergerät programmieren“ wird dazu verwendet neue Informationen in die Steuergeräte zu programmieren. Beispiele dafür sind: programmieren der Einspritzventile, Schlüsselprogrammierung oder Austausch eines kompletten Steuergerätes. Bevor solche Änderungen am Fahrzeug vorgenommen werden ist es wichtig die Hilfestellungen genau zu lesen. Bei Nichtbeachtung können Schäden in den Steuergeräten entstehen! 10.4.7 ISS (Intelligenter System Scan) Für bestimmte Fahrzeuge steht die Funktion ISS zur Verfügung.
11 Generic OBD 11.1 Einleitung Generic OBD ist ein Teil der Diagnosesoftware die speziell Emissionsbezogene Daten ausliest. In Europa bezeichnet man diese Standartfunktion als eOBD, in der USA OBD2 und in Japan JOBD. In unserer Software sind alle Funktionen enthalten. Die Software beinhaltet auch alle Funktionen zum Auslesen dieser gesetzlichen Daten für LKW.
11.3.2 Fehler auslesen Dieses Fenster zeigt sowohl permanente als auch zeitweilige Fehler für unterstützte Steuergeräte an. Die Fehler werden mit Steuergerätenummer, Fehlercode und Fehlerbeschreibung angezeigt. Permanente Fehler (1) sind gespeicherte Fehler Zeitweilge Fehler (2) treten sporadisch auf und werden erst ab einer bestimmen Anzahl als permanenter Fehler gespeichert Die Liste kann mit Schaltfläche „Drucken“...
Seite 23
11.3.4 Echtzeitdaten Hier können Sie Echtzeitdaten vom ausgewählten Steuergerät abrufen. Die Werte werden kontinuierlich aktualisiert. Wird ein Wert ausgewählt zeigt die „Statusanzeige“ rechts oben den Status der Verbindung an. 11.3.4.1 Datenliste Diese Funktion besteht aus drei verschiedenen Teilen: Werten, Echtzeitdaten und Informationen. 11.3.4.2 Grafik Mit dieser Funktion können die Echtzeitdaten als Grafik dargestellt werden.