Funktionsausstattung und seiner hohen Präzision, eignet es sich bestens für verschiedenste Applikationen. Via USB und SCPI-Befehlen (Standard Commands for Programmable Instruments) kommuniziert der TM35 mit einem PC. Die Bedienung ist sehr einfach und unterstützt den Anwender in seinen Messaufgaben.
Warnschilder / Hinweise Beachten Sie die Hinweissymbole in der Bedienungsanleitung. Das Instrument darf nicht in explosiver Umgebung in Betrieb genommen werden. Bei Drücken > 1bar Schutzbrille tragen! Sicherheitsangaben Die auf dem Typenschild, sowie in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Druckwerte und max. Belastbarkeiten dürfen nicht überschritten werden, ansonsten kann der Drucksensor zerstört werden oder es besteht Verletzungsgefahr.
Beim Anlegen der Speisespannung schaltet das TM35 automatisch ein. Bei Unterbruch der Speisespannung arbeitet das TM35 im Batteriebetrieb weiter. Bei Temperaturwechsel muss das TM35, um die beste Genauigkeit zu erreichen, in ausgeschaltetem Zustand min. 30 Minuten der neuen Umgebungstemperatur angepasst werden.
LCD Hintergrundbeleuchtung Einschalten Ein/Aus-Taste lang (> 1 s) drücken Helligkeitsregelung Im Menü die Funktion Configuration → Lighting wählen und eine Einstellung Off, Level 1, Level 2 oder Level 3 wählen. Ausschalten Ein/Aus-Taste kurz (< 1 s) drücken Hinweis Wenn das Instrument nicht im Netzbetrieb betrieben wird, schaltet die Hintergrundbeleuchtung nach 20s automatisch aus.
Menüauswahl und Einstellungen Navigation innerhalb einer Menüauswahl Kurz (< 1 s) 1 Ebene zurück clear Lang (> 1 s) Zurück zur Funktionsebene / Betriebsarten ▲▼ Auswählen Einstellungen/Funktionen Die auf der Anzeige ausgewählte Funktion wird beim Drücken der Funktions-Taste ausgeführt. √) Die momentan selektierte Einstellung ist im LCD mit einem Haken ( gekennzeichnet.
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Taste Hinweis mbar kg/cm 2 kg/m 2 mmHg cmHg ▲ Configuration Pressure Unit inHg mmH 2 O cmH 2 O mH 2 O inH 2 O ftH 2 O lb/in lb/ft torr Filtert Anzeigewerte 1) ▼ Display-Filter 3 min Autom. Abschalten Auto-Off 10 min 60 min...
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1) Bei aktivierter Filterfunktion (Median Filter, mittlerer Messwert von 5 Messungen wird angezeigt) sollen kurzzeitige Messwertschwankungen unterdrückt werden, so dass eine ruhigere Anzeige erfolgt. Messwerte via Interface und im Datalogging-Memory werden nicht gefiltert. Der TM35 führt intern 5 Messungen/s durch. Auf dem Display werden 2 Messungen/s angezeigt. 10 / 28...
Datalogging 1. Allgemeine Hinweise zum Daten aufzeichnen Bei jedem Start der Datenaufzeichnung wird zuerst ein Informationskopf ("Header") gespeichert. Anschliessend werden fortlaufend die Messwerte gespeichert. Nach jedem Unterbruch der Aufzeichnung oder bei manueller Speicherung wird "Stop" gespeichert. Am Ende aller Aufzeichnungen wird "End" gespeichert. Messwerte sind mit dem Header eindeutig identifizierbar.
3. Beispiel mit Interval = manual Bezeichnung Beispiel 2 Manuelle Speicherung Daten-Typ Date 01.01.2001 INTEGER Time 12:00:00 Interval manual Header 1. Messung Function PRESS DISCRETE Unit inHg 29.92 FLOAT 1. Messwert Stop DISCRETE Date 01.01.2001 INTEGER Time 12:00:33 Interval manual Header 2.
Daten auf PC übertragen Die USB Schnittstelle dient zum Datenaustauch mit einem Computer und ist als VCP ausgelegt. VCP steht für Virtual COM Port. Für Anwendungen die eine serielle Schnittstelle unterstützen, wird demzufolge eine serielle Schnittstelle emuliert. Der Zugriff auf der Anwendungsebene, erfolgt dann wie auf eine physikalisch vorhandene serielle Schnittstelle.
8. Algorithmus für Checksummenberechnung (CS) Die Übertragung der Checksumme ist optional. Durch * wird gekennzeichnet, dass eine Checksumme folgt. Das ASCII-Zeichen * wird in die Berechnung der Checksumme miteinbezogen. Gebildet wird die Checksumme aus dem Low Byte. Beispiel: Auslesen des Datums Summe: 37D Low Byte: 7D Die Checksumme beträgt 125 dezimal.
Legende Daten-Typ Bezeichnung Beschreibung Beispiel INTEGER Dezimale Zahl, ganzzahlig FLOAT Floating point Zahl 123.45 I-FLOAT Floating point Zahl, als INTEGER übertragen. 3242721280 Das heisst, es wird nicht im floating point Format (entspricht -12.5) übertragen, sondern der nach dem IEEE-754 Standard codierte INTEGER –...
Die Kalibration muss bei stabiler Raumtemperatur von 22 °C ± 2 °C erfolgen. Ein Kalibrierwert wird nur akzeptiert, wenn er innerhalb von ± 5 % vom Endwert des TM35 liegt. Bei offenen Druckanschlüssen ist es möglich, auch nur den Nullpunkt neu zu kalibrieren.
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Bei manueller Nachkalibration wird das bisherige Kalibrier-Protokoll ungültig. Führen Sie anschliessend immer eine vollständige Genauigkeitskontrolle durch. 19 / 28...
Technische Spezifikationen Ausführung inerte Gase Instrumentenluft oder inerte Gase Ausführung medienkompatibel alle Medien die mit rostfreiem Stahl 18/8 (DIN 1.4305) verträglich sind Linearität, Hysteresis und Wiederholgenauigkeit E n t hal t en i n T ol eranz, siehe Typenschild Einheiten je nach Messbereich und Ausführung siehe Tabelle Masseinheiten Stromversorgung...
Verfügbare Messbereiche und Genauigkeiten Bei symmetrischen Messbereichen kann zwischen -110 … +110% vom Messbereich gemessen werden. Ansonsten zwischen -10 … 110 % des Messbereiches. Mess- Auflös Max. Belast- Genauigkeiten (± 1 digit) Messbereiche (Mb) medium v.Mb. v.Mw. 1) barkeit mbar 0,0001 mbar 0,2%...
Versorgungsspannung Das TM35 wird über einen 5V USB Anschluss oder im Akku- Betrieb betrieben. Wartung und Lagerung Das TM35 ist wartungsfrei. Das Gerät kann mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. Keine lösungsmittelhaltigen Reinigungsmittel verwenden! Warnmeldungen und Störungen Code Störung / Anzeige Mögliche Ursache...