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Bedienungsanleitung Prozessanzeige 96 x 48 mm mit Schalt- und Analogausgängen Wichtige Hinweise: Bitte machen Sie sich vor der Installation und Inbetriebnahme des Gerätes vollständig mit dieser Bedienungsanleitung vertraut. Diese Bedienungsanleitung ist für einen späteren Gebrauch an einem zugänglichen Ort aufzubewahren. Zusätzlich zu dieser Bedienungsanleitung sind außerdem die Anleitungen aller an das Gerät angeschlossenen Geräte zu beachten.
Erklärung der in dieser Bedienungsanleitung verwendeten Symbole Dieses Symbol weist auf sehr wichtige Vorgaben zu Installation und Betrieb des Geräts hin. Die Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu Unfällen, Verletzungen oder Schäden am Gerät führen. WENN DAS GERÄT NICHT UNTER BEACHTUNG DER VORGABEN IN DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG VERWENDET WIRD, OBLIEGT DIE VERANTWORTUNG FÜR MÖGLICHE SCHÄDEN DEM ANWENDER.
2. Allgemeine Merkmale Die Prozessanzeige ist mit einem Stromeingang 0/4...20mA sowie einem Spannungseingang 0/1...5V bzw. 0/2...10V ausgestattet. Der Stromeingang ist durch eine zusätzliche Strombegrenzung geschützt. Die Auswahl der gewünschten Eingangsgröße erfolgt über das Menüsystem. Es können fünf unterschiedliche Formen von Übertragungsfunktionen ausgewählt werden: Linear-, Quadrat- Wurzel-, Tank- oder benutzerdefinierte Kennlinie(20 Punkte).
4. Installation Das Gerät wurde entwickelt und hergestellt, um den Anforderungen höchstmöglicher Sicherheit des Anwenders sowie Beständigkeit gegen störende Einflüsse in der industriellen Umgebung zu entsprechen. Um den Funktionsumfang des Gerätes zu gewährleisten, ist die Montage und Installation korrekt und unter Beachtung lokaler Normen durchzuführen. - Beachten Sie die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung (ab Seite 4) - Stellen Sie sicher, dass die genutzte Betriebsspannung und die Last innerhalb der zulässigen Bereiche liegt(siehe Gerätekennzeichnung).
Abb. 4.4 Mindestabstände bei Montage mehrerer Geräte 4.3. Elektrische Installation - Die Installation muss durch qualifiziertes Personal erfolgen. Bei der Installation sind alle Sicherheitsanforderungen einzuhalten. Der Systemintegrator ist dafür verant- wortlich, dass die Installation unter Beachtung dieser Bedienungsanleitung sowie der örtlichen Sicherheits- und EMV-Vorschriften erfolgt.
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Montage erhöht das Risiko eines elektrischen Schlags. - Berühren Sie nach der Installation bei eingeschaltetem Gerät keine Anschlüsse, ansonsten besteht Gefahr eines elektrischen Schlags. Wegen einer möglichen starken Interferenz bei industriellen Installationen ist für geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung des ordnungsgemäßen Betriebs des Geräts zu sorgen.
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Abb. 4.12 Anschluss von Versorgung und Relais Um die Lebensdauer der Relais zu verlängern und die elektromagnetischen Störungen zu verringern, wird eine Schutzbeschaltung(typ.: Kondensator 47nF min. 250V in Reihe mit Widerstand 100R/5W empfohlen, wenn die Schaltkontakte für die Steuerung von induktiven Lasten(Motoren, Elektromagneten) genutzt werden.
Abb. 4.14 Anschluss von OC-Ausgängen Abb. 4.15 Anschluss des Analogausganges 4.4. Wartung Das Gerät besitzt keine vom Anwender austauschbaren oder modifizierbaren internen Komponenten. Beachten Sie die Umgebungstemperatur im Betriebsraum des Geräts. Hohe Temperaturen verursachen eine schnellere Alterung der internen Komponenten und verkürzen die fehlerfreie Betriebsdauer des Geräts.
5. Anzeige- und Bedienelemente Anzeige Alarm-LED Schaltausgangs- Bedientasten Abb. 5.1 Frontfolie mit Tasten und LEDs Benennung und Funktionen der Tasten: - Symbol in der Betriebsanleitung: [ESC/MENU] - Öffnet das Hauptmenü(gedrückt halten für min. 2 Sek.) - Schließt das Hauptmenü - Bricht die Änderung eines Parameters im Menü ab - Symbol in der Betriebsanleitung: [ENTER] - Aktiviert die Parametereinstellung - Öffnet ein Untermenü...
Parameter Hi r Parameter Lo r nominaler Messbereich Zulässiger Gesamtmessbereich Abb. 6.1 Definition der Messbereiche für den Eingangsbereich 4…20mA Sollte der zulässige Gesamtmessbereich über-/unterschritten werden, erscheint in der Anzeige die Meldung -HI-/-LO- anstelle des Messwertes. Parameter Hi r nominaler Messbereich Zulässiger Gesamtmessbereich Abb.
timE. Sollte während dieser Zeitspanne eine neue Spitze auftreten, wird deren Wert für die volle Dauer des Parameters timE angezeigt. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird wieder der aktuelle Messwert in der Anzeige dargestellt. Die Ausgänge des Gerätes können in Abhängigkeit von aktuellen Werten oder angezeigten Werten angesteuert werden. Die weiteren Einstellungen entnehmen Sie bitte dem Menü...
Wenn die Einstellung über zwei Schaltpunkte gewählt wurde(Abb. 6.5) kann das Relais aktiviert/deaktiviert werden, wenn sich das Signal innerhalb des Bereiches A oder des Bereiches B befindet. Parameter SEtP bzw. SEt2 Status des Ausgangs Signal Parameter HYSt Abb. 6.4 Steuerung eines Schaltausganges über zwei Schaltpunkte 6.3.1 Funktion der Schaltausgänge - ein Schaltpunkt A, B, C, D –...
unter-/überschritten sind. Wenn die Parameter ton/toFF auf 0 gesetzt werden, reagiert der Schaltausgang ohne Verzögerung(Punkte A, C in Abb. 6.6 a, b, c). Die Parameter ton/toFF bestimmen die Verzögerungszeiten des jeweiligen Ausgangs. Der Zustand des Ausgangs ändert sich nur, wenn die Grenzwerte für die Dauer ton/toFF unter-/überschritten sind(Punkte in Abb.
Abb. 6.7 zeigt die Funktionsweise von Schaltausgängen unter Nutzung von zwei Schaltpunkten. In diesem Modus ist der zusätzliche Parameter Set2 zugänglich. Die Parameter HYSt, modE, ton, toFF, unit und AL beziehen sich jeweils auf beide Schaltpunkte SetP und Set2. Die Funktion dieser Parameter ist identisch zum Modus mit einem Schaltpunkt.
7.2 Eingabe von Parametern Die Auswahl des gewünschten Parameters in der Menüliste erfolgt mit den Tasten [▲] [▼]. Betätigen Sie anschließend die Taste [ENTER]. 7.2.1 Numerische Parameter(Digit-Mode) Die numerischen Parameter bestehen in diesem Modus(Edit=dig) aus einer Reihe von einzelnen Ziffern, die eine Zahl im Dezimalformat bilden. Um einen gewählten Parameter zu ändern, muss jede Ziffer mit Hilfe der Tasten [▲] [▼] innerhalb des zulässigen Bereichs geändert werden.
7.3 Beschreibung der Menüpunkte Durch die eingeschränkten Darstellungsmöglichkeiten der 7-Segment-Anzeige des " " Gerätes werden die Buchstaben m und k durch die Symbole " und " ersetzt. In der Bedienungsanleitung werden diese Symbole jedoch nicht verwendet. "----" Passwortabfrage. Wurde vom Anwender ein Passwort festgelegt, muss dieses vor Betreten des Hauptmenüs eingegeben werden.
Der Ausgang ist aktiv, wenn sich das Signal innerhalb der Werte SEtP+HYSt und SEt2-HYSt befindet(gültig für SEtP<SEt2). Außerhalb dieses Bereiches ist der Ausgang inaktiv. "out" Modus - zwei Schaltpunkte Der Ausgang ist aktiv, wenn sich das Signal außerhalb der Werte SEt2+HYSt und SEtP-HYSt befindet(gültig für SEtP<SEt2).
7.3.3 Menü "inPt" Dieses Menü ermöglicht die Konfiguration des Signaleingangs. "tYPE" Eingangsgröße und nominaler Messbereich "0-20" 0...20 mA "4-20" 4...20 mA "0-10" 0...10 V "2-10" 2...10 V "0-5" 0...5 V "1-5" 1...5 V "CHAr" Kennlinienfunktion "Lin" linear Die Skalierung des Anzeigenbereiches "Sqr"...
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"dELP" Entfernen einer Stützstelle bei Auswahl der benutzerdefinierten Kennlinie Nach Bestätigung des Menüpunktes wir für ca. 1,5 Sekunden die aktuelle Anzahl der definierten Stützstellen angezeigt. Durch die Tasten [▲] [▼] erfolgt die Auswahl der Stützstelle. Durch kurzes Betätigen der Taste [ENTER] kann zwischen der Anzeige der X- und Y-Koordinate gewechselt werde.
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Dieser Parameter hat eine festgelegte Präzision von zwei Dezimalstellen. "t Sh" Länge/Messbereich des Sensors(z.B. Stabsonde) Dieser Parameter hat eine festgelegte Präzision von zwei Dezimalstellen. Die Einheit des Parameters t Sn ist um den Faktor kleiner als die Einheit des Faktors t Sh (z.B.
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Abb. 7.2 Parameter für tn h - zylindrischer Tank in horizontaler Lage "Lo r" Zulässige Unterschreitung des nominalen Messbereiches in Prozent Der einstellbare Bereich beträgt 0...99,9%. "Hi r" Zulässige Überschreitung des nominalen Messbereiches in Prozent Der einstellbare Bereich beträgt 0...19,9%. Der zulässige Gesamtmessbereich erlaubt es dem Anwender den gewählten nominalen Messbereich zu über-/unterschreiten.
Der Parameter Lo r ist nur für die nominalen Messbereiche 4-20, 1-5 und 2-10 relevant. Beispiel für den nominalen Messbereich 4...20 mA: = 4mA - (4mA x Lo r %) = 20mA + (20mA x Hi r %) Wird innerhalb des zulässigen Gesamtmessbereiches der Anzeigenbereich des Gerätes -999...9999 über-/unterschritten, erscheint die Meldung -Ov-.
7.3.5 Menü "bri" Dieses Menü ermöglicht die Konfiguration der Anzeigenhelligkeit. Der einstellbare Bereich beträgt 1...8. 7.3.6 Menü "HOLd" Dieses Menü ermöglicht die Konfiguration der Funktion zur Erfassung von Signalspitzen. "modE" Art der detektierten Signaländerung "norm" Anstieg und Abfall des Signals um min. PEA "inv"...
7.3.8 Menü "rs" Dieses Menü ermöglicht die Einstellung der Parameter der Schnittstelle RS-485. "Addr" Adresse des Gerätes nach dem Modbus-Protokoll Der einstellbare Bereich beträgt 0...199. Wenn der Wert 0 gesetzt wird, antwortet das Gerät auf Anfragen an die Adresse 255 (FFh). "bAud"...
7.3.9 Menü "Edit" Dieses Menü definiert die Art der Parametereingabe. "dig" Digit-Modus "Slid" Slide-Modus 7.3.10 Menü "dEFS" Dieses Menü ermöglicht die Wiederherstellung der Werkseinstellungen. Der Zugriff auf diese Funktion ist durch das Passwort 5465 geschützt. Wird im Anschluss die Taste [ENTER] betätigt, erscheint in der Anzeige eine Abfrage zur Bestätigung (SEt?).
8. Alarm-LED Die Alarm-LED signalisiert ein Signal außerhalb des zulässigen Gesamtmessbereiches. 9. Überlastschutz Der Analogeingang des Gerätes ist mit einem Überstrom-Schutzeinrichtung ausgestattet, die den Standard-Eingangswiderstand vor Beschädigungen bewahrt. Der maximale Eingangsstrom beträgt 40 mA. Wenn die Überstrom-Schutzeinrichtung in Anspruch genommen wurde, kann die Genauigkeit für einige Minuten beinflusst werden.
10.1.2 Quadratische Kennlinienfunktion Eingangssignal [mA] Eingangssignal [mA] Abb. 10.2 quadratische Funktion, standard und invers 10.1.3 Wurzelfunktion Eingangssignal [mA] Eingangssignal [mA] Abb. 10.3 Wurzelfunktion, standard und invers 10.1.4 Benutzerdefinierte Kennlinienfunktion Der Anwender kann das Übertragungsverhalten anhand von 20 Stützstellen definieren zwischen denen lineare Segmente gebildet werden. Jede Stützstelle besteht aus einer X- und einer Y-Koordinate.
11. Modbusprotokoll Übertragungsparameter: 1 Start-Bit, 8 Datenbits, 1 oder 2 Stop-Bit, keine Paritätsprüfung Übertragungsrate: wählbar von: 1200 bis 115200 Bits/Sekunde Übertragungsprotokoll: MODBUS RTU-kompatibel Die Parameter des Geräts und die Messergebnisse stehen mittels RS-485-Schnittstelle als HOLDING-Register des Modbus RTU-Protokolls zur Verfügung. Die Register (oder Registergruppen) können gemäß...
Diese Register sind nur bei Geräten mit Analogausgang aktiviert. Nach Setzen des Registers 20h antwortet das Gerät mit dem Datenblock beginnend mit der alten (unveränderten) Adresse. Nach Setzen des Registers 22h antwortet das Gerät mit dem Datenblock beginnend mit der neuen Übertragungsrate. Der Parameter "mbAc"...
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ADDR FUNC BYTE C DATA H,L CRC L,H DATA H,L - Anzeigewert = 255, ohne Dezimalstelle Die Antwort im Fehlerfall: ADDR FUNC ERROR CRC L,H ERROR - Fehlercode = 60h, Unterschreitung des zulässigen Bereiches 2. Auslesen der Seriennummer ADDR FUNC REG H,L COUNT H,L CRC L,H...
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COUNT L – die Anzahl der auszulesenden Register (max. 16) Die Antwort: ADDR FUNC BYTE C DATA H1,L1 DATA H2, L2 DATA H3, L3 CRC L,H DATA H1, L1 - Register 01h (10 - aktueller Wert für Kanal 10) DATA H2, L2 - Register 02h (0 - keine Fehler) DATA H3, L3 - Register 03h (1 - Dezimalpunkt 0.0) Aktueller Anzeigewert = 1.0 5.