Verbindung mit dem PC ………… Anschaltung eines Senders ( FM/AFSK ) ………… Anschaltung eines Senders ( FM/AFSK ), Sensor, Batt.-Versorg. ………… Anschaltung eines Senders ( FSK ), NF-Auswertung ………… Ansteuerung eines LC Displays ………… Programmierbefehle 2/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
Eingangssignale. Über die RS-232 Schnittstelle kann ein anwender-spezifisches Programm in das prozessorinterne EEPROM geladen werden. Unter Verwendung eines Standard - Terminalprogramms korrespondiert der PC mit dem UC100, wobei eine einfache Basic-ähnliche Programmiersprache zum Einsatz kommt. Der Controller läuft danach eigenständig mit dem gespeicherten Programm. Durch die geringe Leistungsaufnahme ist das Modul ideal für batteriebetriebene Anwendungen geeignet.
4.1.2 Download des Userprogramms als fertiges File Das Userprogramm kann auch in einem Standard Texteditor geschrieben und als txt - File in den UC100 geladen werden. Damit müssen bei mehrmaligem Umändern des Programms nicht jedes Mal alle Befehlszeilen neu eingegeben werden. Man ändert die jeweilige Zeile im Editor und führt einen File - Download über das Terminalprogramm durch.
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Zeile. Am Bildschirm erscheint danach die Anzahl der programmierten Zeilen. Das Programm kann nun entweder durch Eingabe von run oder durch Ab- und wiederum Einschalten des UC100 gestartet werden. Es startet ab nun immer nach Anlegen der Betriebsspannung.
Ausgangsimpedanz der DA-Wandler ca. 200 Ohm Ausgangsspannung der DA-Wandler max. +2,5 VDC ( oder +Vs, schaltbar ) Schaltstrom bei PTT und SHDN max. 200 mA ( gegen GND ) Ausgangsimpedanz der TX-Bus Signale ca. 470 Ohm 6/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
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Pinbeschreibung JP1 ( Versorgungs-Anschluss ): +VS: Versorgungsspannung für UC100, stabilisierte Gleichspannung zwischen 3.0V und 5.0V. Anlegen der Spannung erzeugt einen Reset Impuls. Durch 5,6V Zenerdiode vor kurzzeitigen Überspannungsspitzen geschützt ( Achtung: kein Vorwiderstand vor der Zenerdiode, Zerstörungsgefahr bei Überstrom! )
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JP2 ( Sensorik-Anschluss ): +VS: Versorgungsspannung des UC100 zur Verfügung als Betriebsspannung für eventuell angeschlossene Sensor- Elektronik ( direkte Verbindung mit +VS auf JP1 ) GND: Versorgungsmasse für eventuell angeschlossene Sensorik ( direkte Verbindung mit GND auf JP1 ) AGD: Analogmasse für eingespeiste Mess-Spannungen ( direkte Verbindung mit GND auf JP1 )
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Jumper auf DL ist zum Download eines Firmware – Updates notwendig JP5 ( zusätzlicher RS-232 Anschluss ): TXD: TX-Daten für RS-232 Schnittstelle ( wie JP1 ) RXD: RX-Daten für RS-232 Schnittstelle ( wie JP1 ) 10/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
Zur Programmierung und zum Betrieb des UC100 am PC wird eine Verbindung zwischen dem seriellen Port des Personal Computers und den TXD, RXD und GND Pins des UC100 hergestellt. Sie sollte nur so lang sein, wie zum Betrieb notwendig. Weitere Informationen zur Anschaltung befinden sich im Abschnitt „Inbetriebnahme“...
2. Ansteuerung eines FM/AFSK Senders Der UC100 bietet die Möglichkeit, nahezu alle verfügbaren Sender oder Sendeempfänger entweder direkt oder über ein einfaches Interface anzusteuern. Ein Feldeffekttransistor führt die Sende/Empfangsumschaltung (PTT) durch, indem diese Leitung bei Senden gegen GND durchgeschaltet wird ( max. 200mA ).
). Zur Stabilisierung des Messwertes kann ein Kondensator ( Cs ) direkt an den Messeingang am UC100 gesetzt werden. Sein Wert muss auf die Sensorimpedanz und die maximale Signalfrequenz abgestimmt sein, zu kleine Werte von Cs haben zu wenig Effekt auf die Messwertstabilisierung, zu große Werte reduzieren die maximal mögliche Messfrequenz.
2,5VDC an DA0 zur Verfügung. Dieses Rechtecksignal kann direkt zur Ansteuerung des Modulators verwendet werden. Der UC100 kann auch durch das Anlegen eines Tonbursts gesteuert werden ( Befehl wait <frequ> ). Dazu wird das auszuwertende NF Signal an einen Eingangsport ( hier: Port 0 ) gelegt. Es ist günstig, die maximal mögliche Aussteuerbarkeit durch den Einsatz eines Spannungsteilers zu fixieren.
5. Ansteuerung eines LC Displays Durch Verwendung eines zusätzlichen Schieberegisters ( 4094 ) können Standard LCDs direkt aus dem UC100 heraus angesteuert werden ( Programmierbefehl lcd ). Besonders geeignet hierfür sind 2-zeilige Displays mit je 16 bis 40 Zeichen. Das Schieberegister muss in diesem Fall keine besonderen Eigenschaften aufweisen, es können alle verfügbaren CMOS Typen eingesetzt werden.
TX – Delay für die Betriebsarten PR ( AX-25 ), PSK und DTMF, allerdings unterschiedliche Einheiten für jede Betriebsart SYNTAX: txd=0 bis txd=255 tail Nachlaufzeit für die Betriebsart PR ( AX-25 ) SYNTAX: tail=0 bis tail=255 16/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
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%d31:temp schreibt die Chiptemperatur 3-stellig und setzt das Komma auf 0,1 Grad ( xx,x ) bei %d51:temp bleibt die Anzeige gleich, jedoch werden zusätzlich 2 Leerstellen vorne mit eingeschoben %konstante und %variable geben die betreffenden Werte als ASCII Byte aus 17/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
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Variable. Siehe Beispielprogramme ). tx 0 beendet die Ausgabe. Bei Verwendung der Befehle sls oder slms bleibt die zuletzt ausgegebene Tonfrequenz für die gewünschte Dauer erhalten Gibt den an einem ausgewählten Port anstehenden Spannungswert 1:1 an DA0 wieder aus 18/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
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Modulation aufgerufen wird SYNTAX: init <x> ( z.B. init cwa1 ) Fügt eine Wartezeit in den Programmablauf ein, UC100 geht in den „Sleep“ – Mode SYNTAX: sls <x> ( x = Wartezeit in Sekunden, nur ganze Sekunden möglich, z.B. sls 2 )
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Bit 6 der rechten Variablen, Bits 0..5, 7..15 der linken Variablen Bit 7 der rechten Variablen, Bits 0..6, 8..15 der linken Variablen Setzt das Bit n der linken Variablen ( z.B. p3=p3+^a ) Löscht das Bit n der linken Variablen ( z.B. p3=p3-^a ) 20/21 UC100-12/101 Handbuch Stand 05.2.2004...
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Sprungbefehl zu Label Nr. 1…255 ( z.B. goto 10 ) loop Sprung zurück zum Programmstart halt Stoppt das laufende Programm, UC100 geht in den „Sleep-Mode“ Letzte Zeile des Userprogramms im BURN - Mode <label>: Definiert den Beginn eines bestimmten Programmabschnitts für Sprungbefehl SYNTAX <x>: INFO: x = Beliebige Zahl zwischen 1 und 255 ( z.B.