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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
für Bediener und Instandhaltungspersonal
immer bei der Maschine aufbewahren
Originalbetriebsanleitung
Schneckenpumpe
FHS 250
Maschinen-Nr.
2-0421
365541000_de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Brinkmann FHS 250

  • Seite 1 Betriebsanleitung für Bediener und Instandhaltungspersonal immer bei der Maschine aufbewahren Originalbetriebsanleitung Schneckenpumpe FHS 250 Maschinen-Nr. 2-0421 365541000_de...
  • Seite 2 Brinkmann Eine Marke der Putzmeister Gruppe Max–Eyth–Straße 10 72631 Aichtal Tel.: +49 7127 599-0 Service-Hotline: +49 7127 599-699 Fax: +49 7127 599-743 E-Mail: info@estrichboy.de Web: www.estrichboy.de...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Zur Betriebsanleitung .............. 1 — 1 Vorwort ..........................1 — 2 Zeichen und Symbole ..................... 1 — 3 1.2.1 Aufbau von Warnhinweisen .................... 1 — 4 Sicherheitsvorschriften ............2 — 1 Begriffsbestimmung ......................2 — 2 2.1.1 Schneckenpumpe ......................2 —...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 2.6.2 Fachpersonal ........................2 — 11 2.6.3 Befähigte Person ......................2 — 11 Gefahrenquellen ......................2 — 11 2.7.1 Allgemeine Gefahrenquellen ................... 2 — 11 2.7.2 Gefahr durch heiße Maschinenteile ................2 — 11 2.7.3 Gefahr durch heiße Abgase .................... 2 —...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Motorraum ........................3 — 3 Technische Daten ......................3 — 4 Typenschild ........................3 — 7 Schallleistungspegel ....................... 3 — 8 Sicherheitseinrichtungen ....................3 — 8 3.7.1 NOT-HALT-Taster ......................3 — 8 3.7.2 Haubensicherung ......................3 — 9 3.7.3 Schutzgitter mit Sicherheitsschalter ................
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 4.5.3 Zulässiger Schwenkbereich der Kugelkupplung ............. 4 — 12 Feststellbremse ....................... 4 — 12 4.6.1 Bremssicherheitsseil ....................... 4 — 13 Aufstellort auswählen ...................... 4 — 14 Aufstellen der Maschine ....................4 — 15 4.8.1 Rangieren der Maschine ....................4 — 17 Elektrischer Anschluss ....................
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Arbeiten mit der Funkfernsteuerung ................6 — 11 6.6.1 Funkfernsteuerung einschalten ..................6 — 13 6.6.2 Funkfernsteuerung sicher verwenden ................6 — 14 6.6.3 Funkfernsteuerung ausschalten ..................6 — 14 Reinigen .......................... 6 — 15 6.7.1 Allgemein ........................6 — 15 6.7.2 Maschine reinigen ......................
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 7.4.1 Es ist keine Funkverbindung vorhanden ................. 7 — 14 7.4.2 Der Sender lässt sich nicht einschalten. Die LED leuchtet nicht........7 — 14 7.4.3 Die LED am Sender blinkt rot..................7 — 15 7.4.4 Die LED am Sender blinkt grün. Es lassen sich aber keine Steuerbefehle ausführen. .. 7 —...
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis 8.5.2 Kühlflüssigkeit ......................... 8 — 65 8.5.3 Schmierstoffempfehlung ....................8 — 65 Allgemeine Anziehdrehmomente von Schrauben ............8 — 67 Außerbetriebnahme ..............9 — 1 Vorübergehende Außerbetriebnahme ................9 — 2 Kraftstofftank auffüllen ....................9 — 3 Frostschutz ........................9 —...
  • Seite 10 A — 8...
  • Seite 11: Zur Betriebsanleitung

    Zur Betriebsanleitung In diesem Kapitel erhalten Sie Hinweise und Informationen, die Ih‐ nen die Handhabung dieser Betriebsanleitung erleichtern. Bei Rückfragen wenden Sie sich vertrauensvoll an: Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Max-Eyth-Straße 10 72631 Aichtal Tel.: +49 7127 599-0 Fax: +49 7127 599-743 E-Mail: info@estrichboy.de Web: www.estrichboy.de Service-Hotline: +49 7127 599-699...
  • Seite 12: Vorwort

    Zur Betriebsanleitung Vorwort Diese Betriebsanleitung erleichtert es, die Maschine kennenzulernen und ihre bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen. Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung hilft Ge‐ fahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermin‐ dern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Maschine zu erhöhen.
  • Seite 13: Zeichen Und Symbole

    Zur Betriebsanleitung Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadensersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Ge‐ schmacksmustereintragung vorbehalten. Die Seiten sind kapitelweise und fortlaufend nummeriert. Beispiel: 3 –...
  • Seite 14: Aufbau Von Warnhinweisen

    Zur Betriebsanleitung Zeichen/ Bedeutung Symbol/ Auszeichnung Ein Sonderwerkzeug ist erforderlich. Nach die‐ sem Zeichen stehen Sonderwerkzeuge, die zur Durchführung einer Arbeit notwendig sind. (Nor‐ malwerkzeug, d. h. handelsübliches Werkzeug oder Bordwerkzeug, wird nicht extra aufgeführt.) Nach diesem Zeichen wird auf erforderliche In‐ standhaltungstätigkeiten hingewiesen.
  • Seite 15 Zur Betriebsanleitung WARNUNG Es besteht eine Gefahrensituation, in der ein Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen auftreten kann. ▶ Nach der Gefahrenbenennung werden Handlungsanweisungen aufgezählt, die der Vermeidung oder Beseitigung der Gefahr dienen. VORSICHT Es besteht Verletzungsgefahr am gesamten Körper, jedoch keine schweren oder tödlichen Verletzungen.
  • Seite 16 1 — 6...
  • Seite 17: Sicherheitsvorschriften

    Sicherheitsvorschriften In diesem Kapitel finden Sie wesentliche Sicherheitsvorschriften zu‐ sammengefasst dargestellt. Dieses Kapitel muss von allen Personen, die mit der Maschine in Berührung kommen gelesen und verstanden werden. Sie finden die einzelnen Vorschriften auch an den jeweiligen Stellen in der Betriebsanleitung noch einmal wieder. Zu einzelnen Arbeiten können spezielle Sicherheitsvorschriften notwendig sein.
  • Seite 18: Begriffsbestimmung

    Sicherheitsvorschriften Begriffsbestimmung Nachfolgend werden die in dieser Betriebsanleitung verwendeten Be‐ griffe erklärt und die Anforderungen an bestimmte Personengruppen beschrieben. 2.1.1 Schneckenpumpe Die Schneckenpumpe ist – je nach Ausführung – eine Maschine zum Verarbeiten von Werktrockenmörtel, Fließestrich sowie von Baustel‐ lenmischungen. Sie mischt, pumpt und spritzt kontinuierlich. 2.1.2 Hersteller Jede natürliche oder juristische Person, die eine von dieser Betriebs‐...
  • Seite 19: Fachpersonal

    Sicherheitsvorschriften 2.1.6 Fachpersonal Personen, die für die Durchführung von Tätigkeiten eine Fachausbil‐ dung abgeschlossen haben, welche Sie zum Durchführen dieser Tä‐ tigkeit qualifiziert. 2.1.7 Servicetechniker Personen, die für die Durchführung von Instandhaltungstätigkeiten vom Hersteller qualifiziert oder autorisiert wurden. 2.1.8 Instandhaltung Instandhaltung umfasst alle Maßnahmen zur Inspektion und Instand‐...
  • Seite 20: Grundsatz

    Sicherheitsvorschriften Grundsatz Die Maschine darf nur in technisch einwandfreiem Zustand, sowie be‐ stimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beach‐ tung der Betriebsanleitung benutzt werden. Insbesondere Störungen, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, müssen umgehend be‐ seitigt werden. Beachten Sie folgende Grundsätze: ● Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht demontiert, außer Betrieb gesetzt oder verändert werden.
  • Seite 21: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Dokumente verwendet werden. Alle Hin‐ weise und Sicherheitsvorschriften der Betriebsanleitung müssen zwingend befolgt werden. Die Schneckenpumpe FHS 250 ist ausschließlich zum Pumpen von Fließestrich bis maximal 10 mm Körnung durch Förderleitungen mit maximal 50 mm Nennweite bestimmt.
  • Seite 22: Nicht Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sicherheitsvorschriften Nicht bestimmungsgemäße Verwendung Als nicht bestimmungsgemäß gilt eine Verwendung, die nicht in Ab‐ schnitt Bestimmungsgemäße Verwendung beschrieben ist, oder die darüber hinaus geht. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. 2.4.1 Betrieb mit Mängeln Die Maschine darf nicht mit Mängeln betrieben werden.
  • Seite 23: Fördermedien

    Sicherheitsvorschriften 2.4.3 Fördermedien Die Maschine ist ausschließlich für die Förderung von Medien be‐ stimmt, die in den Technischen Daten der Maschine angegeben sind. Die Arbeitsleistung ist auf den Betrieb auf Baustellen oder Werkstät‐ ten beschränkt. Der maximale Förderdruck darf nicht höher sein, als auf dem Typenschild beziehungsweise in den technischen Daten an‐...
  • Seite 24: Instandhaltung Von Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitsvorschriften Sicherungsmaßnahmen hängen von der Art der Instandhaltung ab und liegen in der Verantwortung des jeweilig autorisierten Fachperso‐ nals. Es dürfen keine Maschinenteile, die nicht dafür vorgesehen sind, be‐ treten werden. Es ist verboten andere, als vom Hersteller freigegebene Bau- oder Ersatzteile für Instandhaltungsmaßnahmen zu verwenden.
  • Seite 25: Bauliche Veränderungen

    Sicherheitsvorschriften 2.4.11 Bauliche Veränderungen Ohne Genehmigung des Herstellers dürfen keine baulichen Verände‐ rungen vorgenommen werden. Nachfolgend sind einige Beispiele auf‐ geführt: ● Zubehör- und Anbauteile, die nicht vom Hersteller ausdrücklich freigegeben sind, dürfen nicht montiert werden. ● An- und Umbauten, welche die Sicherheit beeinträchtigen könnten, dürfen nicht durchgeführt werden.
  • Seite 26: Haftungsausschluss

    Sicherheitsvorschriften Unfälle, die durch Nichtbeachtung von Sicherheits- und Unfallverhü‐ tungsvorschriften oder auf mangelhafte Umsicht zurückzuführen sind, wird der Gesetzgeber dem Bedienpersonal oder (soweit dieser man‐ gels Schulung oder Grundkenntnissen nicht verantwortlich gemacht werden kann) dessen Aufsichtspersonal zur Last legen. 2.5.1 Haftungsausschluss Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass der Hersteller nicht für Schäden haftet, die durch falsche oder nachlässige Bedie‐...
  • Seite 27: Fachpersonal

    Sicherheitsvorschriften 2.6.2 Fachpersonal Sind Personen, die für die Durchführung von Tätigkeiten eine Fach‐ ausbildung abgeschlossen haben, welche sie zum Durchführen die‐ ser Tätigkeit qualifiziert. 2.6.3 Befähigte Person Die befähigte Person ist im Sinne der deutschen Betriebssicherheits‐ verordnung eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Be‐ rufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforder‐...
  • Seite 28: Gefahr Durch Das Förderleitungs- Und Kupplungssystem

    Sicherheitsvorschriften 2.7.4 Gefahr durch das Förderleitungs- und Kupplungssystem Das Förderleitungs- und Kupplungssystem ist für einen maximalen Betriebsdruck von 40 bar ausgelegt. Der maximale Betriebsdruck darf 40 bar nicht überschreiten. 2.7.5 Gefahr durch den Hochdruckreiniger Beim Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger tritt Wasser unter Hoch‐ druck aus.
  • Seite 29 Sicherheitsvorschriften Symbol Bedeutung Schutzhelm Der Schutzhelm schützt Ihren Kopf z. B. vor herabfallendem Beton oder Förderleitungstei‐ len beim Platzen von Leitungen. (DIN EN 397:2013; Industrieschutzhelme) Sicherheitsschuhe Sicherheitsschuhe schützen Ihre Füße vor herabfallenden Gegenständen bzw. vor Ein‐ treten von hochstehenden Nägeln. (DIN EN ISO 20345:2012;...
  • Seite 30: Schutzausrüstung Für Hochdruckwasserstrahlarbeiten

    Sicherheitsvorschriften Symbol Bedeutung Absturzsicherung Verwenden Sie bei Arbeiten in Höhen dafür vorgesehene sicherheitsgerechte Aufstiegs‐ hilfen und Arbeitsbühnen oder tragen Sie Ab‐ sturzsicherungen. Einschlägige nationale Vor‐ schriften sind einzuhalten. (DIN EN 361:2002; Persönliche Schutzaus‐ rüstung gegen Absturz - Auffanggurte; Kate‐ gorie III) Atem- und Gesichtsschutz Der Atem- und Gesichtsschutz schützt Sie vor Baustoffteilchen, die über die Atemwege...
  • Seite 31: Schutzausrüstung Für Hochdruckwasserstrahlarbeiten

    Sicherheitsvorschriften WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hochdruckwasserstrahl Der Bediener muss darüber unterrichtet werden, dass die wasser‐ feste Schutzkleidung lediglich ein Schutz vor Sprühwasser und ab‐ springenden Partikeln bietet. Bei einem direkten Kontakt mit dem Hochdruckwasserstrahl ist kei‐ ne ausreichende Schutzwirkung gegen Verletzungen mit dem Hochdruckwasserstrahl gewährleistet.
  • Seite 32: Verletzungsgefahren, Restrisiko

    Sicherheitsvorschriften 2.11 Verletzungsgefahren, Restrisiko Die Maschine ist nach dem aktuellen Stand der Technik und den an‐ erkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte entstehen.
  • Seite 33: Quetsch- Und Stoßgefahr

    Sicherheitsvorschriften 2.12 Quetsch- und Stoßgefahr 2.12.1 Betriebsarten An der Maschine besteht während den folgenden Betriebsarten Quetsch- und Stoßgefahr: ● Transport ● Aufbau ● Inbetriebnahme ● Betrieb ● Reinigung, Störungssuche und Instandhaltung ● Außerbetriebnahme 2.12.2 Transport der Maschine Zum Verladen der Maschine mit Hilfe eines Kranes auf ein Transport‐ fahrzeug, darf die Maschine nur an den vorgesehenen Kranösen an‐...
  • Seite 34: Elektrischer Kontakt

    Sicherheitsvorschriften Abbildung 2: Quetschgefahr im Anschlagbereich der Schneckenpumpe 2.13 Elektrischer Kontakt Am Steuerschrank, an den elektrischen Leitungen und am Antriebs‐ motor besteht während den folgenden Betriebsarten Lebensgefahr durch elektrischen Kontakt: ● Inbetriebnahme ● Betrieb ● Reinigung, Störungssuche und Instandhaltung ● Außerbetriebnahme Alle elektrischen Baugruppen sind serienmäßig nach IEC 60204 Teil1 oder DIN 40050 ICE 144 entsprechend der Schutzart IP 54 ge‐...
  • Seite 35: Hydraulik Und Pneumatik

    Sicherheitsvorschriften Richtige Kupplungen bzw. Einbindungen der Förderleitungen ver‐ meiden die Gefahr der Stopferbildung weitgehend. Um Stopfer in den Förderleitungen zu vermeiden, müssen Sie die Förderleitun‐ gen innen anfeuchten. GEFAHR Lebensgefahr durch falsches Entfernen eines Stopfers Bei Entfernen eines Stopfers mit Druckluft kann die Förderleitung platzen bzw.
  • Seite 36: Verhalten Im Notfall

    Sicherheitsvorschriften Alle Leitungen, Schläuche und Verschraubungen müssen regelmäßig auf Undichtigkeiten und äußerlich erkennbare Beschädigungen über‐ prüft werden. Beschädigungen müssen umgehend beseitigt werden. Alle hydraulischen Einrichtungen müssen regelmäßig gewartet und inspiziert werden. Halten Sie sich an den Instandhaltungsplan im Ka‐ pitel Instandhaltung. Platzende Leitungen gefährden Personen. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die aus der Verwendung ver‐...
  • Seite 37: Schallemissionen

    Sicherheitsvorschriften Verwenden Sie zum Ablassen von Betriebsstoffen geeignete und ausreichend große Behälter. Ausgelaufene Betriebsstoffe müssen so‐ fort mit Bindemitteln gebunden und verschmutztes Erdreich vor‐ schriftsmäßig entsorgt werden. Verschließen Sie Behälter mit Kraftstoffen, Ölen oder Fetten stets sorgfältig. Achten Sie darauf, leere Behältnisse von Betriebsstoffen, alte Filter, Batterien, Austauschteile, gebrauchte Putzlappen usw.
  • Seite 38: Sicherheitsbezogene Bauteile (Srp)

    Sicherheitsvorschriften Alle Schallschutzeinrichtungen müssen vorhanden und in einwandf‐ reiem Zustand sein. Während des Betriebes müssen diese ange‐ bracht sein. Erhöhter Geräuschpegel kann bleibende Gehörschäden verursachen. 2.19 Sicherheitsbezogene Bauteile (SRP) WARNUNG Lebensgefahr Sicherheitsbezogene Bauteile können durch falsche Montage zu Fehlfunktionen führen. ▶...
  • Seite 39 Sicherheitsvorschriften Abbildung 3: Kennzeichnung SRP Pos. Bezeichnung Links Ersatzteilblatt Rechts Ersatzteilverpackung BP15_013_1412DE 2 Abbildung 4: Auszug eines beispielhaften Ersatzteilblattes Pos. Bezeichnung Sternchen „*“ - Position nicht bestellbar Ausrufezeichen „!“ - Sicherheitsbezogenes Bauteil (SRP) Gebrauchsdauer des SRP in Jahren 10 = 10 Jahre Sanduhr - Gebrauchsdauer des SRP Beispielhaftes Ersatzteilblatt „EB00-5-xxxxx-xxxx“...
  • Seite 40: Ersatzteile

    Sicherheitsvorschriften Putzmeister gibt für jedes sicherheitsbezogene Bauteil (SRP) eine (3) vor. Tauschen Sie die SRP nach Ablauf die‐ Gebrauchsdauer ser Gebrauchsdauer aus. 2.20 Ersatzteile Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen An‐ forderungen entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen immer ge‐ währleistet.
  • Seite 41: Unerlaubtes Starten Oder Benutzen Der Maschine

    Sicherheitsvorschriften 2.23 Unerlaubtes Starten oder Benutzen der Maschine 2.23.1 Betriebsarten An der Maschine besteht während den folgenden Betriebsarten Ge‐ fahr durch unerlaubtes Starten oder Benutzen der Maschine: ● Inbetriebnahme ● Betrieb ● Reinigung, Störungssuche und Instandhaltung ● Außerbetriebnahme 2.23.2 Maschine sichern Der Bediener muss die Maschine immer einsehen können.
  • Seite 42 2 — 26...
  • Seite 43: Allgemeine Technische Beschreibung

    Allgemeine Technische Beschreibung In diesem Kapitel finden Sie Beschreibung und Funktionsweise der Komponenten und Baugruppen dieser Maschine. Beachten Sie, dass mögliche Zusatzeinrichtungen (Optionen) ebenfalls beschrieben sind. 3 — 1...
  • Seite 44: Ausführung Der Maschine

    Allgemeine Technische Beschreibung Ausführung der Maschine Ihre Maschine ist eine Schneckenpumpe FHS 250. Auf dem Typenschild finden Sie unter anderem folgende Daten: ● Maschinentyp ● Maschinennummer Sie erleichtern uns die Beantwortung bei Fragen oder Bestellun‐ gen, wenn Sie Angaben zu Maschinentyp und Maschinennummer machen.
  • Seite 45: Motorraum

    Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Bedienelemente Fahreinrichtung Trichter Stützfuß Stützrad Schneckenpumpe Manometer Förderdruck Druckstutzen Motorraum Abbildung 5: Motorraumübersicht Pos. Bezeichnung Kraftstofftank-Einfüllstutzen Hochdruckwasserpumpe (Option) Antriebsmotor Steuerschrank Motorsteuereinheit (ECU) Rücklauf-Saugfilter Hydrauliktank Elektrischer Klemmenkasten 3 — 3...
  • Seite 46: Technische Daten

    Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Batterie Kühler Ausgleichsbhälter für Kühlflüssigkeit Technische Daten Maße FHS 250 Länge 4280 mm Breite 1410 mm Höhe 1300 mm Befüllhöhe 740 mm Gewichte FHS 250 Gewicht (voll betankt) 1050 Zulässiges Gesamtge‐ siehe Typenschild wicht Zulässige Stützlast:...
  • Seite 47 Lebensgefahr durch sich lösende Radschrauben/-muttern und Räder ▶ Ziehen Sie nach der Radmontage die Radschrauben bzw. Rad‐ muttern nach 50 km Fahrt mit dem angegebenen Anziehdreh‐ moment nach. Leistungsdaten FHS 250 Antriebsmotor 3-Zylinder Dieselmotor Leistung 37 kW bei 2700 U/min Schneckenpumpe 7515 (Standard) Je nach Anwendung empfiehlt sich die Verwendung unter‐...
  • Seite 48 Allgemeine Technische Beschreibung Leistungsdaten FHS 250 Temperaturbereich -5 °C bis +45 °C Aufstellhöhe (ohne Leistungsre‐ bis 1000 m über NN duzierung) Schallleistungspegel siehe Schild an der Maschine Schalldruckpegel > 85 dB(A) Hochdruckreiniger 5 - 140 bar, 10,6 l/min * abhängig von verwendeter Schneckenpumpe Die Angaben der Förderleistungen sind Richtwerte.
  • Seite 49: Typenschild

    Allgemeine Technische Beschreibung Typenschild Auf dem Typenschild finden Sie die wichtigsten Angaben der Maschi‐ Abbildung 6: Typenschild Pos. Bezeichnung Typ (Maschinentyp) Baujahr max. Förderdruck [bar] max. Hydraulikdruck [bar] Spannung [V] Frequenz [Hz] Leistung [kW] Kennnummer für Zertifizierungs- und Überwachungsstelle CE-Kennzeichnung (Produkt entspricht den europäischen Vorschriften) Zulassungsnummer Fahrgestellnummer zulässiges Gesamtgewicht [kg]...
  • Seite 50: Schallleistungspegel

    Allgemeine Technische Beschreibung Schallleistungspegel In der Nähe des Typenschildes der Maschine befindet sich das nach‐ folgend abgebildete Schild, das den gemessenen Schallleistungspe‐ gel der Maschine angibt. Abbildung 7: Schild – Schallleistungspegel Pos. Bezeichnung Schallleistungspegel Wert in Dezibel Sicherheitseinrichtungen Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der verbauten Sicherheitsein‐ richtungen an der Maschine.
  • Seite 51: Haubensicherung

    Allgemeine Technische Beschreibung Am Sender der Funkfernsteuerung befindet sich ein STOPP-Taster mit denselben sicherheitstechnischen Funktionen wie ein NOT-HALT- Taster. WARNUNG Gefährdung von Personen durch die Maschine 1. Treten im Betrieb Situationen ein, die zu einer Gefährdung von Personen führen können, ist die Maschine sofort über den NOT-HALT-Taster zu stoppen.
  • Seite 52: Schutzgitter Mit Sicherheitsschalter

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.7.3 Schutzgitter mit Sicherheitsschalter WARNUNG Verletzungsgefahr durch demontiertes Schutzgitter 1. Kontrollieren Sie täglich, dass das Schutzgitter in jeder Be‐ triebsart angebracht ist. 2. Montieren Sie das Schutzgitter nach jeder Instandhaltungstätig‐ keit wieder. 3. Betreiben Sie die Maschine nur mit geschlossenem Schutzgit‐ ter.
  • Seite 53: Steuerschrank

    Allgemeine Technische Beschreibung Steuerschrank Die Bedienung und Steuerung der Maschine erfolgt am Steuer‐ schrank. 3.9.1 Allgemein GEFAHR Lebensgefahr durch tödlichen Stromschlag ▶ Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von geprüften und konzessionierten Elektro-Fachkräften (Qualifikationsnach‐ weis gemäß der Vorschrift EN 60204, Teil 1, Seite 14, Punkt 2.21) durchgeführt werden.
  • Seite 54 Allgemeine Technische Beschreibung Abbildung 8: Übersicht der Bedienelemente Pos. Bezeichnung Display Anzeigen und Meldungen Keypad Bedienung und Steuerung der Maschine NOT-HALT-Taster Stillsetzen der Maschine im Notfall Kippschalter Funkfernsteuerung Umschalten Ort - Fern Tastschalter Ein-/Ausschalten der Steuerung Manometer Hydraulikdruck Hochdruckreiniger (Option) Manometer Hydraulikdruck der Schneckenpumpe Hauptschalter (am elektrischen Klemmenkasten)
  • Seite 55 Allgemeine Technische Beschreibung Abbildung 9: Keypad Pos. Bezeichnung Rüttler Rüttler ein- / ausschalten Reduzieren - Fördermenge reduzieren/Regeneration DPF ablehnen Erhöhen + Fördermenge erhöhen/Regeneration DPF zustimmen Antriebsmotor EIN Antriebsmotor starten Hochdruckreiniger (Option) Hochdruckreiniger aktivieren Taste nicht belegt Taste nicht belegt Antriebsmotor AUS Antriebsmotor stoppen Taste nicht belegt Schneckenpumpe rückwärts...
  • Seite 56 Allgemeine Technische Beschreibung Der normale Betrieb ist erkennbar an: ● Die aktive Funktion leuchtet grün. ● Alle anwählbaren Funktionen leuchten blau. Blau Die Funktion ist anwählbar. Gelb Die Funktion wurde angewählt. Grün Die Funktion ist aktiviert. Die Funktion kann nicht angewählt werden. Im Fehlerfall oder im Fall einer Warnmeldung wird der Bediener über die LEDs auf den entsprechenden Zustand aufmerksam gemacht.
  • Seite 57: Display

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.9.3 Display Im Display werden Ihnen alle maschinenrelevanten Daten und Mel‐ dungen angezeigt. Das Display ist dazu in zwei Anzeigebereiche auf‐ geteilt. Abbildung 10: Hauptmenü Pos. Bezeichnung Hauptanzeigebereich Anzeige von Fördermenge, Fehlern, Warnungen oder Informationen. Betriebsparameter Anzeige von Maschinendaten. 3.9.3.1 Hauptanzeigebereich Im Hauptanzeigebereich ist der aktuelle Betriebszustand dauerhaft...
  • Seite 58 Allgemeine Technische Beschreibung Betriebszustand Abbildung 11: Betriebszustand Pos. Bezeichnung Schneckenpumpe Symbol grün = Schneckenpumpe "Ein" / Symbol schwarz = Schneckenpumpe "Aus" Fördermenge Anzeige der aktuell eingestellten Fördermenge Funkfernsteuerung Symbol eingeblendet = Funkfernsteuerung aktiv / Symbol ausgeblendet = Funkfernsteuerung inaktiv 3 — 16...
  • Seite 59: Betriebsparameter

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.9.3.2 Betriebsparameter Die Betriebsparameter werden permanent im Display angezeigt. Abbildung 12: Betriebsparameter Pos. Bezeichnung Betriebsstundenzähler Die geleisteten Betriebsstunden der Maschine werden in Stunden an‐ gezeigt. Die Betriebsstunden werden gezählt, sobald der Motor gestar‐ tet wurde. Füllstandsanzeige Kraftstofftank Der Füllstand des Kraftstofftanks wird in Prozent angezeigt.
  • Seite 60: Sender

    Allgemeine Technische Beschreibung Abbildung 13: Komponenten der Funkfernsteuerung Pos. Bezeichnung Empfänger Antenne Ladegerät Akku (2 Stück) Sender 3.10.1 Sender Der Sender ist mit dem elektronischen Schlüssel radiomatic master- key ausgerüstet. Dieser enthält alle Daten, die für den Betrieb des Senders notwendig sind. Ohne radiomatic master-key ist kein Betrieb möglich.
  • Seite 61: Antriebsmotor

    Allgemeine Technische Beschreibung Anzeige von Betriebszuständen Gelbe Meldeleuchte Betriebsspannung liegt an Rote Meldeleuchte Kein Signal von Fernsteuerung Grüne Meldeleuchte Fernsteuerung erkannt Grüne Meldeleuchte Eingabesignal von Fernsteuerung (während die Fernsteuerung bedient wird) 3.11 Antriebsmotor Die Maschine wird durch einen 3-Zylinder Dieselmotor angetrieben. Abbildung 14: Übersicht des Antriebsmotors Pos.
  • Seite 62: Dieselpartikelfilter

    Allgemeine Technische Beschreibung Die Leistungswerte Ihrer Maschine entnehmen Sie bitte dem Typen‐ (Technische Daten schild oder dem Abschnitt Technische Daten S. 3 — 4) . Weitere Informationen zum Antriebsmotor finden Sie auch in der Dokumentation des Motorenherstellers. 3.11.1 Dieselpartikelfilter Der Antriebsmotor hat einen Dieselpartikelfilter (DPF). Dieser muss je nach Verschmutzung freigebrannt / regeneriert werden.
  • Seite 63 Allgemeine Technische Beschreibung Abbildung 16: Regeneration DPF Level 2 angefordert Pos. Bezeichnung Display Symbol Regeneration DPF Level 2 angefordert. Die Anforderung der Regeneration Level 2 wird wie im Bild oben ge‐ zeigt, dargestellt. Dabei blinkt das Symbol Regeneration im Display. Nach dem Starten des Motors (durch Drücken der Keypad-Taste „An‐...
  • Seite 64 Allgemeine Technische Beschreibung Die Regeneration in Level 2 kann durch Drücken der Taste „Reduzie‐ ren -“ bis zu viermal verschoben werden. Wurde der Start der Rege‐ neration verschoben, erfolgt die nächste Abfrage nach 15 Minuten. Während die geparkte Regeneration Level 2 ausgeführt wird, er‐ scheint folgende Anzeige am Display: Abbildung 18: Regeneration DPF Level 2 läuft Pos.
  • Seite 65 Allgemeine Technische Beschreibung Abbildung 19: Regeneration DPF Level 3 angefordert Pos. Bezeichnung Display Symbole Regeneration DPF Level 3 angefordert. Die Anforderung der Regeneration Level 3 wird wie im Bild oben ge‐ zeigt, dargestellt. Dabei blinken die Symbole Regeneration und Mo‐ torkontrollleuchte im Display.
  • Seite 66 Allgemeine Technische Beschreibung Während die geparkte Regeneration Level 3 ausgeführt wird, er‐ scheint folgende Anzeige am Display: Abbildung 21: Regeneration DPF Level 3 läuft Pos. Bezeichnung Display Geparkte Regeneration DPF Level 3 läuft. Wurde der geparkten Regeneration in Level 3 zweimal nicht zuge‐ stimmt, werden alle Funktionen der Maschine gesperrt.
  • Seite 67: Hydrauliksystem

    Allgemeine Technische Beschreibung diesen Bereich des Menüs zu gelangen, muss ein Passwort eingeben werden. Das Passwort ist nur autorisiertem Service-Personal zugäng‐ lich. Sollte der erneuten Anforderung nicht zugestimmt werden, bleibt die Maschine gesperrt und ein Start der Regeneration ist nur noch durch das Kubota Service-Tool (in Level 4) möglich.
  • Seite 68 Allgemeine Technische Beschreibung besteht aus einer hochverschleißfesten, sehr harten Metalllegierung; der Schneckenmantel aus einer mehrfach geschlitzten Stahlhülse mit vulkanisiertem, elastischem Gummikern. Abbildung 23: Übersicht der Schneckenpumpe Pos. Bezeichnung Förderschnecke Schneckenmantel Je nach Ausführung kann die Schneckenpumpe zum Nachspannen über einen Spannmantel verfügen. Abbildung 24: Übersicht Schneckenpumpe mit Spannmantel Pos.
  • Seite 69: Hochdruckreiniger

    Allgemeine Technische Beschreibung Durch Nachspannen kann der Verschleiß der Schneckenpumpe aus‐ geglichen werden. Den Förderdruck können Sie ebenfalls durch Vor- oder Entspannen des Schneckenmantels verstellen. In Kapitel „In‐ standhaltung“ ist beschrieben, wie Sie die Schneckenpumpe einstel‐ (Schneckenpumpe einstellen S. 8 — 52) len.
  • Seite 70: Spritzschutz

    Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Abzugshebel Auslösesicherung Der Regelbereich des Hochdruckreinigers liegt zwischen 5 und 140 bar und ist motordrehzahlabhängig. Der Druck kann durch Dre‐ hen am Handrad reguliert werden. Um die Hochdruckpistole gegen unbeabsichtigtes Auslösen zu si‐ chern, befindet sich am Abzugshebel der Hochdruckpistole eine Aus‐ lösesicherung.
  • Seite 71: Transport, Aufbau Und Anschluss

    Transport, Aufbau und Anschluss In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen für den sicheren Trans‐ port der Maschine. Darüber hinaus finden Sie in diesem Kapitel Ar‐ beiten beschrieben, die für die Montage und den Anschluss der Ma‐ schine außerdem notwendig sind. Die Inbetriebnahme der Maschine wird erst im Kapitel „Inbetriebnahme“...
  • Seite 72: Transport Und Fahrbetrieb

    Transport, Aufbau und Anschluss Transport und Fahrbetrieb Putzmeister Anhängermaschinen dürfen nur mit der entsprechenden Zulassung am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Sie unterlie‐ gen, sofern sie im Straßenverkehr gezogen werden, der Straßenver‐ kehrsordnung. Aus dieser ergibt sich auch die im Einsatzland zulässi‐ ge Fahrgeschwindigkeit der Anhängermaschine.
  • Seite 73: Transport Vorbereiten

    Transport, Aufbau und Anschluss WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäßes Verladen Wird die Maschine nicht sachgemäß auf dem Transportfahrzeug verladen, kann sie verrutschen, wegrollen oder umkippen. 1. Verwenden Sie ein Transportfahrzeug, das für das Gewicht der Maschine ausgelegt ist. 2. Beachten Sie das auf dem Typenschild angegebene maximale Gesamtgewicht.
  • Seite 74: Transportstellung

    Transport, Aufbau und Anschluss 4.3.1 Transportstellung Bringen Sie die Maschine vor dem Transport in die Transportstellung: 1. Schließen und sichern Sie alle Schutzgitter. 2. Der Trichter ist leer. 3. Das zur Maschine gehörende Zubehör muss verkehrssicher ver‐ staut und gesichert sein. 4.
  • Seite 75: Anhängevorrichtung

    Transport, Aufbau und Anschluss Anhängevorrichtung Das Zugfahrzeug muss mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet sein, die für die erforderliche Anhänge- und Stützlast ausgelegt ist. Abbildung 26: Maschine waagerecht anhängen Die Maschine muss während des Zugbetriebs eine maximale Boden‐ freiheit haben. Dazu muss sichergestellt werden, dass sich die Ma‐ schine in angehängtem Zustand in waagerechter Lage befindet.
  • Seite 76: Kugelkupplung

    Transport, Aufbau und Anschluss Abbildung 27: Anhängevorrichtung (unterschiedliche Ausführungen möglich) Pos. Bezeichnung Feststellknebel Federstecker Hebel (Rohr) (2) am Feststellknebel (1) heraus. 1. Ziehen Sie den Federstecker 2. Lösen Sie den Feststellknebel und drehen Sie ihn bis zum An‐ schlag auf. ⇒...
  • Seite 77 Transport, Aufbau und Anschluss WARNUNG Unfallgefahr durch sich lösenden Anhänger Wird die Kugelkupplung nicht richtig angekuppelt, kann sich der An‐ hänger vom Zugfahrzeug lösen. 1. Überprüfen Sie nach jedem Ankuppeln den richtigen Sitz und den Verschleiß der Kugelkupplung. 2. Prüfen Sie mittels der Anzeige ob die Kugelkupplung ordnungs‐ gemäß...
  • Seite 78: Kugelkupplung Ankuppeln

    Transport, Aufbau und Anschluss 4.5.1 Kugelkupplung ankuppeln Abbildung 29: Ankuppeln der Kugelkupplung WARNUNG Quetschgefahr ▶ Es dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und An‐ hänger befinden. 1. Fahren Sie das Zugfahrzeug rückwärts dicht an den Kupplungs‐ griff des festgestellten Anhängers heran. 2.
  • Seite 79 Transport, Aufbau und Anschluss ⇒ Durch die Stützlast rastet die Kugelkupplung selbsttätig ein. ⇒ Der Zeiger springt nach dem ordnungsgemäßen Einrasten der Kugelkupplung in den grünen Bereich der Markierung, der mit einem „+“ gekennzeichnet ist. Abbildung 30: Kugelkupplung Stellung „korrekt geschlossen“ Je nach Ausführung kann das An- und Abheben bei höheren Stützlasten durch Verwendung eines Stützrades erleichtert wer‐...
  • Seite 80: Kugelkupplung Abkuppeln

    Transport, Aufbau und Anschluss ⇒ Ist die Anzeige im grünen „+“ Bereich, dann ist die Kugelkupp‐ lung ordnungsgemäß geschlossen und verriegelt und die Ku‐ gel am Zugfahrzeug weist noch ausreichend Verschleißreser‐ ven auf. Nur so ist eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Zugfahrzeug und dem Anhänger hergestellt und das Gespann darf am Straßen‐...
  • Seite 81 Transport, Aufbau und Anschluss Abbildung 32: Kugelkupplung abkuppeln 1. Sichern Sie die Maschine mit Unterlegkeilen. 2. Stützen Sie die Maschine mit eventuell vorhandener Stützeinrich‐ tung oder Stützrad ab. 3. Ziehen Sie den Kupplungsgriff nach oben. ⇒ Der Kupplungsgriff ist entsperrt. 4.
  • Seite 82: Zulässiger Schwenkbereich Der Kugelkupplung

    Transport, Aufbau und Anschluss 4.5.3 Zulässiger Schwenkbereich der Kugelkupplung Der Schwenkbereich der Kugelkupplung um die Fahrzeuglängsachse beträgt max. +/- 25 °. In horizontaler Richtung sind Schwenkwinkel im Bereich von +/- 20° möglich. ACHTUNG Maschinenschaden durch Überschreiten des zulässigen Schwenk‐ bereiches Beim Überschreiten des zulässigen Schwenkbereiches werden die Bauteile überlastet, die Funktion der Kugelkupplung ist nicht mehr sichergestellt.
  • Seite 83: Bremssicherheitsseil

    Transport, Aufbau und Anschluss Beim Abstellen muss die Maschine mit der Feststellbremse gesichert werden: WARNUNG Gefahr durch Wegrollen der Maschine 1. Ziehen Sie den Bremshebel immer kräftig über den Totpunkt 2. Sichern Sie die Maschine zusätzlich durch Unterlegkeile. Die Feststellbremse muss vor Fahrtantritt gelöst werden: ▶...
  • Seite 84: Aufstellort Auswählen

    Transport, Aufbau und Anschluss ▶ Befestigen Sie das Bremssicherheitsseil nach dem Ankuppeln so am Zugfahrzeug, dass Sie es durch eine geeignete Öse am Zug‐ fahrzeug einhängen. Aufstellort auswählen In der Regel bestimmt die Bauaufsicht den Aufstellort der Maschine und bereitet den Platz entsprechend vor. Die Verantwortung für das sichere Aufstellen trägt jedoch der Bedie‐...
  • Seite 85: Aufstellen Der Maschine

    Transport, Aufbau und Anschluss WARNUNG Verletzungsgefahr durch herabfallende Gegenstände Durch herabfallende Gegenstände können Personen schwer ver‐ letzt oder getötet werden. 1. Stellen Sie die Maschine außerhalb des Gefahrenbereichs hochgelegener Arbeitsstellen auf. 2. Schützen Sie die Arbeitsplätze an der Maschine mit geeigneten Schutzdächern.
  • Seite 86 Transport, Aufbau und Anschluss ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens bei zu großem Neigungswinkel Bei größeren Neigungswinkeln ist der volle Funktionsumfang der Maschine nicht mehr gewährleistet. Erhöhter Verschleiß oder Schä‐ den an der Maschine sind die Folge. 1. Den zulässigen maximalen Neigungswinkel entnehmen Sie dem Abschnitt „Technische Daten“...
  • Seite 87: Rangieren Der Maschine

    Transport, Aufbau und Anschluss 5. Halten Sie den Stützfuß fest, während Sie den Steckbolzen he‐ rausziehen. 6. Lassen Sie den Stützfuß herab. Richten Sie dabei die Bohrung für den Steckbolzen aus. 7. Stecken Sie den Steckbolzen ein und sichern Sie ihn mit dem Fe‐ derstecker.
  • Seite 88: Stromquellen

    Transport, Aufbau und Anschluss GEFAHR Lebensgefahr durch tödlichen Stromschlag ▶ Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von geprüften und konzessionierten Elektro-Fachkräften (Qualifikationsnach‐ weis gemäß der Vorschrift EN 60204, Teil 1, Seite 14, Punkt 2.21) durchgeführt werden. GEFAHR Lebensgefahr durch unsachgemäßen elektrischen Anschluss oder beschädigte elektrische Leitungen 1.
  • Seite 89: Elektrische Zuleitungskabel

    Transport, Aufbau und Anschluss 4.9.2 Elektrische Zuleitungskabel Die Zuleitungskabel müssen – unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten – übersichtlich verlegt und gegen Beschädigungen gesichert werden. GEFAHR Lebensgefahr durch tödlichen Stromschlag an beschädigten Kabeln Wenn die Kabel auf der Baustelle ungeschützt verlegt werden, kön‐ nen sie durch Umwelteinflüsse oder mechanische Einflüsse be‐...
  • Seite 90: Förderleitung Anschließen

    Transport, Aufbau und Anschluss ▶ Stecken Sie den Stecker des Zuleitungskabels am Gerätestecker ein. ⇒ Die Maschine ist betriebsbereit. 4.10 Förderleitung anschließen Verwenden Sie nur Original Förderleitungen des Maschinenherstel‐ lers, die für die vorgeschriebenen Betriebs- und Minimaldrücke aus‐ gelegt sind. Nur bei Original Kupplungen- und Einbindungen des Maschinenhers‐...
  • Seite 91: Wasseranschluss

    Transport, Aufbau und Anschluss ACHTUNG Verschmutzte Kupplungen Verschmutzte Kupplungen sind undicht und lassen unter Druck Wasser austreten. Dies führt unweigerlich zu Stopfern. ▶ Kuppeln Sie nur gereinigte Förderleitungskupplungen mit funkti‐ onstüchtigen Dichtungen zusammen. Richtige Kupplungen bzw. Einbindungen der Kupplungen vermeiden die Gefahr der Stopferbildung weitgehend.
  • Seite 92 Transport, Aufbau und Anschluss ACHTUNG Maschinenschäden durch zu hohen Wasserzuleitungsdruck Das verwendete Wasser muss einen Zuleitungsdruck unter 6 bar haben. ▶ Verwenden Sie bei einem Wasserdruck über 6 bar einen Druck‐ minderer. ACHTUNG Maschinenschäden durch verschmutztes Wasser Das verwendete Wasser muss sauber sein und Trinkwasserqualität haben.
  • Seite 93 Transport, Aufbau und Anschluss Pos. Bezeichnung Anschluss Wasserzulauf 1. Überprüfen Sie vor Beginn der Anschlussarbeiten die Vorausset‐ zungen für den Wasseranschluss. 2. Verlegen Sie die Wasserzuleitung so, dass Sie das Bedienperso‐ nal nicht behindern. 3. Verlegen Sie die Wasserzuleitung übersichtlich und geschützt ge‐ gen Beschädigungen.
  • Seite 94 4 — 24...
  • Seite 95: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Inbetriebnahme der Maschine. Sie erfahren die Arbeitsschritte zur ersten Inbetriebnahme der Maschine, außerdem wie Sie nach längerer Pause die Maschine vor einem Einsatz vorbereiten. Hierbei erfahren Sie, wie Sie den Zu‐ stand Ihrer Maschine kontrollieren und wie Sie einen Probelauf mit Funktionskontrollen durchführen.
  • Seite 96: Kontrollen

    Inbetriebnahme Kontrollen Vor jedem Einsatz muss der Zustand der Maschine kontrolliert und ein Probelauf mit Funktionskontrollen durchgeführt werden. Erkennen Sie dabei Mängel, müssen Sie diese sofort beseitigen (lassen). ACHTUNG Maschinenschaden Wenn Sie einen Baustelleneinsatz mit einer beschädigten Maschine durchführen, kann dies zu langfristigen Folgeschäden an der Ma‐ schine führen.
  • Seite 97: Betriebsstoffe Kontrollieren

    Inbetriebnahme 5.1.2 Betriebsstoffe kontrollieren WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hautkontakt mit Betriebsstoffen Öle und andere Betriebsstoffe können bei Hautkontakt gesundheits‐ schädigend sein. ▶ Tragen Sie beim Umgang mit giftigen, ätzenden oder sonstigen gesundheitsschädigenden Betriebsstoffen immer Ihre persönli‐ che Schutzausrüstung und beachten Sie die Herstellerangaben. ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch nicht zugelassene Betriebs‐...
  • Seite 98: Betanken Der Maschine

    Inbetriebnahme ● Öl für Hochdruckreiniger (Option) ● Schmierstoff der Fettzentralschmierung 4. Schließen Sie alle Einfülldeckel nach Durchführung der Arbeiten. Betanken der Maschine WARNUNG Verletzungsgefahr durch Entzündung des Kraftstoffes Beim Tanken herrscht Rauchverbot. 1. Betanken Sie die Maschine nur bei ausgeschaltetem Motor. 2.
  • Seite 99: Maschine Starten

    Inbetriebnahme ACHTUNG Maschinenschaden durch nicht beseitigte Mängel ▶ Zeigen sich bei diesen Prüfarbeiten Mängel, müssen diese so‐ fort behoben werden. Nach jeder Reparatur ist eine erneute Prüfung nötig. Erst wenn alle nachfolgenden Prüfungen zufrie‐ denstellend abgeschlossen wurden, darf die Maschine in Be‐ trieb genommen werden.
  • Seite 100 Inbetriebnahme Pos. Bezeichnung Tastschalter zum Einschalten der Steuerung 4. Schalten Sie die Steuerung ein, indem Sie den grünen Tastschal‐ ter am Steuerschrank betätigen. ⇒ Bedienfeld, Display und ECU des Motors werden mit Span‐ nung versorgt. ⇒ Das Standardmenü erscheint am Display. 5.3.1.1 Antriebsmotor starten Hydraulik und Kompressor werden mit dem Antriebsmotor ein- und...
  • Seite 101: Funktionskontrollen

    Inbetriebnahme ⇒ Der Antriebsmotor wird gestartet, bei Bedarf wird zuvor vorge‐ glüht. ⇒ Die grüne LED an der Taste „Antriebsmotor EIN“ leuchtet. ⇒ Die blauen LEDs am Keypad zeigen an, welche Funktionen angewählt werden können. Beträgt die Kühlwassertemperatur weniger als 20°C ist das Vorglü‐ hen des Antriebsmotors erforderlich.
  • Seite 102 Inbetriebnahme Prüfen Sie: 1. die Funktion des NOT-HALT-Tasters, 2. die Funktion der Haubensicherung, 3. die Funktion der Sicherheitsabschaltung am Rüttelsieb, 4. dass alle Schutzgitter vorhanden und fest arretiert sind. NOT-HALT-Taster prüfen Pos. Bezeichnung NOT-HALT-Taster WARNUNG Verletzungsgefahr durch defekten NOT-HALT-Taster Bei defektem NOT-HALT-Taster ist die Maschine nicht mehr be‐ triebssicher, da Sie diese bei Gefahr nicht mehr schnell genug ab‐...
  • Seite 103 Inbetriebnahme Wiedereinschalten nach NOT-HALT Nach Aktivieren des NOT-HALT müssen alle Störungen beseitigt und der NOT-HALT-Taster entriegelt und quittiert werden bevor Sie die Funktionen wieder starten können. 1. Entriegeln Sie durch Drehen den NOT-HALT-Taster. Pos. Bezeichnung NOT-HALT-Taster Taste „Quittieren“ am Keypad 2.
  • Seite 104 Inbetriebnahme Schutzgitter-Abschaltung am Trichter prüfen Die Maschine ist mit einer Sicherheitsabschaltung ausgestattet. Beim Hochschwenken des Rüttelsiebs wird ein Sicherheitsschalter betätigt, der die Schneckenpumpe sofort abschaltet. Abbildung 36: Schutzgitter Beispielabbildung Pos. Bezeichnung Schutzgitter (Rüttelsieb) Sicherheitsschalter (Antriebsmotor starten S. 5 — 6) 1.
  • Seite 105 Inbetriebnahme 5.3.2.2 Pumpfunktionen prüfen Pos. Bezeichnung Taste „Reduzieren -“ Taste „Erhöhen +“ Taste „Schneckenpumpe rückwärts“ Taste „Schneckenpumpe vorwärts“ (Antriebsmotor starten S. 5 — 6) 1. Starten Sie den Antriebsmotor. 2. Betätigen Sie die Taste „Schneckenpumpe vorwärts“. ⇒ Die Schneckenpumpe läuft vorwärts. ⇒...
  • Seite 106: Maschine Ausschalten

    Inbetriebnahme Prüfen Sie auch die ordnungsgemäße Funktion bei rückwärts laufen‐ der Schneckenpumpe: 5. Halten Sie dazu die Taste „Schneckenpumpe rückwärts“ ge‐ drückt. ⇒ Die Schneckenpumpe läuft rückwärts solange die Taste ge‐ drückt wird. ⇒ Die grüne LED an der Taste leuchtet. ⇒...
  • Seite 107 Inbetriebnahme 5. Schalten Sie die Maschine über den Hauptschalter aus. ⇒ Die Spannungsversorgung der Maschine wird ausgeschaltet. 6. Schließen Sie die Haube. 7. Sichern Sie die Haube mit einem Schloss. 5 — 13...
  • Seite 108 5 — 14...
  • Seite 109: Betrieb

    Betrieb In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zum Betrieb der Maschi‐ ne. Sie erfahren, welche Arbeitsschritte zum Einstellen, Betrieb und zur Reinigung notwendig sind. 6 — 1...
  • Seite 110: Voraussetzungen

    Betrieb Voraussetzungen Bevor Sie mit dem Betrieb beginnen, müssen Sie die Arbeitsschritte zum Aufstellen der Maschine und zur Inbetriebnahme ausgeführt ha‐ ben. Bevor Sie Material in die Maschine füllen und durch die Förderleitung pumpen, müssen Sie sicher sein, dass: ● die Maschine funktioniert ●...
  • Seite 111: Anpumpen Mit Schlempe

    Betrieb Machen Sie sich mit der Position der/des NOT-HALT-Taster(s) an Ihrer Maschine vertraut. Am Sender der Funkfernsteuerung befindet sich ein STOPP-Taster mit denselben sicherheitstechnischen Funktionen wie ein NOT-HALT- Taster. Pos. Bezeichnung STOPP-Taster am Sender der Funkfernsteuerung 1. Drücken Sie bei Gefahr den NOT-HALT-Taster. ⇒...
  • Seite 112: Schlempe Vorbereiten

    Betrieb ACHTUNG Maschinenschaden durch Trockenlauf Durch die Schmierung mit Schlempe wird die Förderleitung innen vorgeschmiert und Stopfer vermieden. Bei Trockenlauf der Förder‐ schnecke wird diese zerstört. ▶ Verwenden Sie zum Anpumpen eine Bindemittelschlempe. 6.3.1 Schlempe vorbereiten Die Auswahl der Schlempe richtet sich nach dem zu fördernden Ma‐ terial: Zu förderndes Material Schlempe...
  • Seite 113: Anpumpen

    Betrieb WARNUNG Staubpartikel in der Atemluft Verletzung der Atemwege und Lunge durch Einatmen von Staub‐ partikeln 1. Tragen Sie bei allen Arbeiten, bei denen Staubpartikel über die Atemwege in den Körper gelangen können, Atemschutz. 2. Beachten Sie die Informationen auf dem Sicherheitsdatenblatt des Baustoffherstellers.
  • Seite 114: Pumpbetrieb

    Betrieb 3. Kuppeln Sie die Förderleitung am Druckstutzen an. 4. Rühren Sie eine Bindemittelschlempe an und geben Sie diese in den Trichter. 5. Stellen Sie am Ende der Förderleitung einen geeigneten Behälter bereit, um die Bindemittelschlempe aufzufangen. (Maschine starten S. 5 — 5) . 6.
  • Seite 115: Schneckenpumpe Starten

    Betrieb WARNUNG Gefahr durch Platzen der Förderleitung bei einem Stopfer ▶ Pumpen Sie niemals entmischtes oder durch beginnende Er‐ starrung klumpig gewordenes Material in die Förderleitung. 3. Füllen Sie pumpfähiges Material in den Trichter. Die Pumpe wird generell mit langsamer Drehzahl angefahren. Nachdem die Förderleitung geschmiert ist, wird das pumpfähige Material zuerst mit möglichst geringer Drehzahl gefördert.
  • Seite 116: Fördermenge Verstellen

    Betrieb ⇒ Die Schneckenpumpe läuft vorwärts und befördert das Materi‐ al vom Trichter in die Förderleitung. ⇒ Die grüne LED der Taste „Schneckenpumpe vorwärts“ leuch‐ tet. 2. Um die Schneckenpumpe auszuschalten, betätigen Sie die Taste „Schneckenpumpe vorwärts“ erneut. ⇒ Die Schneckenpumpe stoppt. ACHTUNG Schneckenpumpe bleibt durch Überlastung stehen 1.
  • Seite 117: Pumppausen

    Betrieb 1. Betätigen Sie bei laufender Schneckenpumpe die Taste „Erhö‐ hen +“. ⇒ Die grüne LED leuchtet auf, solange die Taste gedrückt wird. ⇒ Die Fördermenge wird erhöht. ⇒ Am Display wird die aktuelle Fördermenge angezeigt. Sobald die maximal (bzw. minimal) mögliche Fördermenge erreicht ist, erlischt die blaue LED an der Taste „Erhöhen +“...
  • Seite 118: Stopfer Beseitigen

    Betrieb 6.5.1 Stopfer beseitigen WARNUNG Verletzungsgefahr durch Stopferbildung 1. Die mit dem Beseitigen von Stopfern beauftragten Personen müssen ihre persönliche Schutzausrüstung tragen. 2. Sie müssen sich so aufstellen, dass sie von umherfliegendem Material nicht getroffen werden können. 3. Andere Personen dürfen sich nicht im Gefahrenbereich aufhal‐ ten.
  • Seite 119: Arbeiten Mit Der Funkfernsteuerung

    Betrieb GEFAHR Lebensgefahr durch platzende Förderleitung 1. Blasen Sie niemals einen Stopfer mit Druckluft heraus. 2. Spülen Sie bei hartnäckigen Stopfern die Leitung mit Wasser aus. 5. Füllen Sie bei erneutem Anfahren eine Bindemittelschlempe in die Förderleitung. Arbeiten mit der Funkfernsteuerung Die Funkfernsteuerung ist nur im eingesteckten und eingeschalteten Zustand aktiv.
  • Seite 120 Betrieb Abbildung 39: Sender Funkfernsteuerung Pos. Bezeichnung Elektronischer Schlüssel Enthält alle Daten, die für den Betrieb notwendig sind Kipptaster Fördermenge erhöhen (+) Fördermenge verringern (-) Kipptaster Schneckenpumpe vorwärts (läuft dauerhaft) / ausschalten Schneckenpumpe rückwärts (läuft nur so lange Taster betätigt wird) LED Fördervorgang aktiv Kipptaster „Quittieren“...
  • Seite 121: Funkfernsteuerung Einschalten

    Betrieb 6.6.1 Funkfernsteuerung einschalten (Maschine starten S. 5 — 5) 1. Schalten Sie die Maschine ein. 2. Schalten Sie den „Kippschalter Funkfernsteuerung“ am Steuer‐ schrank auf Position „Fern“. ⇒ Am Display wird das Symbol Funkfernsteuerung eingeblendet. ⇒ Die Funkfernsteuerung ist aktiviert. Pos.
  • Seite 122: Funkfernsteuerung Sicher Verwenden

    Betrieb 6.6.2 Funkfernsteuerung sicher verwenden WARNUNG Verletzungsgefahr durch unbefugte Inbetriebnahme der Funkfern‐ steuerung 1. Vermeiden Sie Schäden an den Steuerelementen. 2. Legen Sie die Funkfernsteuerung bei betriebsbereiter Maschine nicht ab. 3. Sofern Sie die Funkfernsteuerung ablegen müssen, schalten Sie die Funkfernsteuerung aus. 4.
  • Seite 123: Reinigen

    Betrieb 2. Schalten Sie den Kippschalter am Steuerschrank auf Position „Ort“. ⇒ Die Funkfernsteuerung ist ausgeschaltet. Die Maschine lässt sich am Steuerschrank bedienen. Reinigen 6.7.1 Allgemein Nach Arbeitsende müssen die Maschine und die Förderleitung gerei‐ nigt werden. Eine saubere Maschine und Förderleitung sind unerläss‐ lich, um beim nächsten Einsatz störungsfrei mit dem Fördern begin‐...
  • Seite 124: Maschine Reinigen

    Betrieb ACHTUNG Maschinenschaden durch Frost ▶ Entleeren Sie bei Frostgefahr die Maschine und alle Leitungen vollständig von Restwasser. Wasser, das aus allen Richtungen gegen die Maschine spritzt, hat keine schädliche Wirkung. Die Maschine ist spritzwassergeschützt, jedoch nicht wasserdicht. Abbildung 40: Kein Wasser in die Elektrik ●...
  • Seite 125: Förderleitung Reinigen

    Betrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch herausspritzendes Fördermedium 1. Sichern Sie den Gefahrenbereich gegen Zutritt unbefugter Per‐ sonen. 2. Tragen Sie Ihre Schutzbrille. 3. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 4. Kuppeln Sie die Förderleitung erst dann ab, wenn Sie am Druckmanometer überprüft haben, dass kein Druck mehr im System ist.
  • Seite 126 Betrieb Setzen Sie zuerst eine Schwammkugel in die Förderleitung ein, bevor Sie Wasser durch die Förderleitung pumpen. Ansonsten bleiben Sandreste in der Förderleitung zurück, die später zu Stop‐ fern führen können. Abbildung 41: Förderleitung reinigen Pos. Bezeichnung Schwammkugel Förderleitung 1. Tränken Sie eine Putzmeister-Schwammkugel mit Wasser. 2.
  • Seite 127 Betrieb Abbildung 42: Wasseranschlussstück Pos. Bezeichnung Wasseranschlussstück Förderleitung Reinigen Sie die Förderleitung mit der Wasserpumpe. Verfügt Ihre Maschine nicht über eine Wasserpumpe und der Wasserleitungs‐ druck reicht zum Reinigen der Förderleitung nicht aus, müssen Sie die Förderleitung mit der Schneckenpumpe reinigen. Reinigen der Förderleitung mit der Wasserpumpe (optional): 3.
  • Seite 128: Dichtungen Reinigen

    Betrieb 8. Füllen Sie den Trichter bis zur Hälfte mit Wasser. 9. Starten Sie den Pumpvorgang und pumpen Sie das Wasser durch die Förderleitung bis die Schwammkugel am Leitungsende austritt. 10. Wiederholen Sie den Reinigungsvorgang, bis am Leitungsende nur noch sauberes Wasser austritt. 6.7.4 Dichtungen reinigen Verschmutzte Kupplungen sind undicht und führen zu Stopfern.
  • Seite 129 Betrieb Der Hochdruckreiniger wird verwendet, um die Maschine äußerlich mit Hilfe von Druckwasser zu reinigen. Der Hochdruckreiniger ist ge‐ eignet sauberes Wasser und andere, nicht aggressive oder abrasive Medien mit ähnlichem spezifischem Gewicht wie Wasser zu fördern. WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hochdruck-Wasserstrahl. 1.
  • Seite 130 Betrieb ACHTUNG Schäden an elektrischen Komponenten und Schallschutzeinrichtun‐ gen der Maschine durch Hochdruckwasser ▶ Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf elektronische Kompo‐ nenten der Maschine oder auf Schallschutzeinrichtungen im In‐ neren der Haube. Abbildung 44: Hochdruckreiniger - Unterschiedliche Ausführungen möglich Pos.
  • Seite 131 Betrieb 6. Betätigen Sie den Hochdruck-Pistolenhebel und halten Sie ihn gedrückt, bis Wasser aus der Düse austritt. So vermeiden Sie, dass der Hochdruckreiniger Luft ansaugt. 7. Schalten Sie die Maschine ein und starten Sie den Antriebsmotor (Antriebsmotor starten S. 5 — 6) . Pos.
  • Seite 132 Betrieb Pos. Bezeichnung Hochdruckwasserpumpe Handrad 10. Regulieren Sie bei Bedarf den Betriebsdruck durch Drehen am Handrad. Öffnen Sie dazu die Haube und schließen Sie sie an‐ schließend wieder. Richten Sie den Reinigungsstrahl nicht senkrecht auf die zu reini‐ gende Flächen. Versuchen Sie, die Schmutzschicht von der la‐ ckierten Fläche „abzuschälen“.
  • Seite 133 Betrieb 14. Drücken Sie zur Druckentlastung den Hochdruck-Pistolenhebel. ⇒ Der Restdruck in der Hochdruckschlauchleitung und der Hochdruck-Pistole wird abgebaut. 15. Kuppeln Sie die Hochdruckschlauchleitung, die Hochdruckpistole und den Wasserschlauch ab und verstauen sie diese. 16. Öffnen Sie den Entwässerungshahn am Hochdruckreiniger, um Restwasser abzulassen.
  • Seite 134 6 — 26...
  • Seite 135: Störungen, Ursache Und Abhilfe

    Störungen, Ursache und Abhilfe In diesem Kapitel erhalten Sie eine Übersicht über Störungen und de‐ ren mögliche Ursachen und Abhilfemöglichkeiten. Beachten Sie bei der Fehlersuche die Sicherheitsvorschriften. Das Inspektions- und Instandhaltungspersonal muss im Umgang mit den Einrichtungen der Maschine geschult sein und den Inhalt der Be‐ triebsanleitung kennen.
  • Seite 136: Maschine Allgemein

    Störungen, Ursache und Abhilfe Maschine allgemein Nachfolgend werden mögliche allgemeine Fehlerursachen und deren Abhilfe beschrieben. 7.1.1 Es können keine Pumpenfunktionen am Steuerschrank ausgeführt werden. Ursache Abhilfe Die Fernsteuerung ist aktiv. Deaktivieren Sie die Fernsteue‐ rung, indem Sie den Kippschal‐ ter „Funkfernsteuerung“ am Steuerschrank auf Position „Ort“...
  • Seite 137: Nachlassender Förderdruck

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1.4 Nachlassender Förderdruck Ursache Abhilfe Verschlissene Schneckenteile Schneckenteile nachspannen bzw. ersetzen. (Schneckenpumpe einstellen S. 8 — 52) 7.1.5 Am Förderleitungsende tritt kein Material aus Ursache Abhilfe Stopfer in der Förderleitung. Maschine abstellen. Förderlei‐ Durch Überdrucksicherung tung druckentlasten. Stopfer wie (Stopfer besei‐...
  • Seite 138: Kardanwelle Läuft Nicht

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1.7 Kardanwelle läuft nicht Ursache Abhilfe Das Schutzgitter am Trichter ist Schließen Sie das Schutzgitter geöffnet oder der Sicherheits‐ und überprüfen Sie den Sicher‐ schalter ist defekt. heitsschalter. Dreht sich die Kardanwelle bei geschlossenem Schutzgitter im‐ mer noch nicht, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
  • Seite 139: Der Antriebsmotor Springt Nicht Oder Nur Schlecht An

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.2.1 Der Antriebsmotor springt nicht oder nur schlecht an Ursache Abhilfe Umgebungstemperatur zu nied‐ Motorölqualität entsprechend Umgebungstemperatur verwen‐ Zu wenig Kraftstoff im Tank Kraftstoff nachfüllen Falscher Kraftstoff Kraftstoff ersetzen Kraftstofffilter verschmutzt oder Kraftstofffilter reinigen, ggf. er‐ verstopft setzen Falsche Schmierstoffqualität...
  • Seite 140: Der Antriebsmotor Läuft Unregelmäßig Oder Setzt Aus

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.2.2 Der Antriebsmotor läuft unregelmäßig oder setzt aus Ursache Abhilfe Kraftstofffilter verschmutzt oder Kraftstofffilter reinigen, ggf. er‐ verstopft setzen Falsche Kraftstoffqualität Kraftstoff ersetzen Ventilspiel falsch Prüfen und einstellen lassen Einspritzleitung undicht Prüfen und reparieren lassen Einspritzventil defekt Ersetzen lassen Wasser im Kraftstofffilter Kraftstoffilter entwässern...
  • Seite 141: Der Antriebsmotor Läuft Nicht Auf Allen Zylindern

    Störungen, Ursache und Abhilfe Ursache Abhilfe Keilriemen nicht richtig ge‐ Keilriemen nachspannen bzw. spannt oder gerissen ersetzen Einspritzventil defekt Prüfen, ggf. ersetzen lassen Kühlmittelstand zu niedrig Kühlmittel auffüllen Thermostat defekt Thermostat ersetzen Temperaturfühler oder Tempe‐ Bauteile prüfen und bei Defekt raturgeber defekt ersetzten 7.2.4...
  • Seite 142: Der Antriebsmotor Hat Keinen Oder Zu Niedrigen Öldruck

    Störungen, Ursache und Abhilfe Ursache Abhilfe Einspritzleitung undicht Prüfen und reparieren lassen Einspritzventil defekt Prüfen, ggf. ersetzen lassen 7.2.6 Der Antriebsmotor hat keinen oder zu niedrigen Öldruck Ursache Abhilfe Neigungswinkel der Maschine Maschine waagerecht ausrich‐ zu groß Motorölstand zu niedrig Motorölstand ergänzen Motorölfilter verschmutzt bzw.
  • Seite 143: Fahrwerk

    Störungen, Ursache und Abhilfe Fahrwerk Nachfolgend werden mögliche allgemeine Fehlerursachen und deren Abhilfe beschrieben, die das Fahrwerk betreffen. WARNUNG Verletzungsgefahr durch defekte Bremsanlage ▶ Ohne eine einwandfrei funktionierende Bremsanlage darf die Maschine nicht transportiert werden. Die Putzmeister Mörtelma‐ schinen GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus nicht ordnungsgemäßer oder fehlerhafter Montage oder Einstel‐...
  • Seite 144: Ruckartiges Bremsen

    Störungen, Ursache und Abhilfe Ursache Abhilfe Bremsbeläge nicht eingefahren Wiederholte Stoppbremsungen aus mittlerer Geschwindigkeit durchführen. Auflaufeinrichtung ist schwer‐ Auflaufeinrichtung abschmieren. gängig 7.3.2 Ruckartiges Bremsen Ursache Abhilfe zu viel Spiel in der Bremsanlage Durch Fachwerkstatt prüfen und einstellen/beheben lassen. Stoßdämpfer der Auflaufeinrich‐ tung defekt Backmatbremsbacken klemmen in Bremsbackenträgern...
  • Seite 145: Rückwärtsfahrt Schwergängig Oder Nicht Möglich

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.3.5 Rückwärtsfahrt schwergängig oder nicht möglich Ursache Abhilfe Bremsanlage zu eng eingestellt Durch Fachwerkstatt prüfen und einstellen/beheben lassen. Seilzüge vorgespannt Backmatbremsbacken klemmen in Bremsbackenträgern 7.3.6 Handbremswirkung zu schwach Ursache Abhilfe Fehlerhafte Einstellung der Durch Fachwerkstatt prüfen und Bremsanlage einstellen/beheben lassen.
  • Seite 146: Kugelkupplung Lässt Sich Nicht Abkuppeln

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.3.8 Kugelkupplung lässt sich nicht abkuppeln Ursache Abhilfe Unrunde Kugel am Zugfahr‐ Maschine und Zugfahrzeug in zeug. gleiche Richtung bringen und abkuppeln. Kupplungsmecha‐ nismus fetten bzw. ölen. Kugel auswechseln. 7.3.9 Zu viel Spiel zwischen Kugelkupplung und Kugel, Gefahr des Aus‐ hängens Ursache Abhilfe...
  • Seite 147: Kugelkupplung Rastet Nach Dem Auflegen Am Zugfahrzeug Nicht Ein

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.3.10 Kugelkupplung rastet nach dem Auflegen am Zugfahrzeug nicht ein Ursache Abhilfe Innenteil der Kugelkupplung ver‐ Kugelkupplung reinigen und schmutzt oder nicht gängig. schmieren, ggf. durch Fach‐ werkstatt austauschen lassen. Kugeldurchmesser am Zugfahr‐ Kugel auswechseln. zeug größer als Ø 50 mm. Die Kugel am Zugfahrzeug darf im Neuzustand höchstens Ø...
  • Seite 148: Es Ist Keine Funkverbindung Vorhanden

    Störungen, Ursache und Abhilfe GEFAHR Lebensgefahr durch tödlichen Stromschlag ▶ Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen der Maschine dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß den elektrotechnischen Regeln vorgenommen werden. 7.4.1 Es ist keine Funkverbindung vorhanden Ursache Abhilfe Der Antriebsmotor wurde wegen...
  • Seite 149: Die Led Am Sender Blinkt Rot

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.4.3 Die LED am Sender blinkt rot. Ursache Abhilfe Akku nicht geladen Setzen Sie einen vollständig ge‐ ladenen Akku ein. Akku verschmutzt, beschädigt Überprüfen Sie den Akku auf oder defekt Beschädigungen und Ver‐ schmutzungen, ersetzen Sie ihn gegebenenfalls.
  • Seite 150: Fehlermeldungen

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.5.1 Fehlermeldungen Symbol Meldung Abhilfe Schutzgitter Trichter ist ge‐ Schutzgitter schlie‐ öffnet. ßen und Fehlermel‐ dung quittieren. (Die Motortempera‐ Motortemperatur ist zu tur ist zu hoch hoch. S. 7 — 6) Motortemperatur ist über 115 °C. Der Motor wird so‐ fort abgeschaltet und bleibt solange gegen Wie‐...
  • Seite 151 Störungen, Ursache und Abhilfe Symbol Meldung Abhilfe Sicherheitskreis ist geöff‐ NOT-HALT-Taster net. entriegeln bzw. Schutzgitter schlie‐ Der Sicherheitskreis wurde ßen. geöffnet. Dies erfolgt durch Betätigung des NOT-HALT-Tasters (am Bedienpult oder der Funk‐ fernsteuerung) oder durch Öffnen des Schutzgitters. Der Antriebsmotor wird durch das Öffnen des Si‐...
  • Seite 152: Fehler Im Abgassystem

    Störungen, Ursache und Abhilfe Symbol Meldung Abhilfe Regeneration des Diesel‐ Motor starten und partikelfilters Level 2 wird Regeneration des angefordert. Dieselpartikelfilters am Display zustim‐ Diese Meldung wird bei (Dieselpartikel‐ stehendem Motor ange‐ filter S. 3 — 20) . zeigt. Regeneration des Diesel‐ Motor starten und partikelfilters Level 3 wird Regeneration des...
  • Seite 153: Warnmeldungen

    Störungen, Ursache und Abhilfe Symbol Meldung Abhilfe Abgasrückführventil liefert Stecker und Kabel‐ kein Signal. baum mit Verbin‐ dung zur ECU- Klemme 2-31 und 2-43 auf Kurz‐ schluss und Unter‐ brechung prüfen. Fehlerhafte Teile tauschen. Luftmassenmesser Span‐ Luftmassenmesser nungssignal zu niedrig. und Kabelbaum auf Masseschluss prü‐...
  • Seite 154 Störungen, Ursache und Abhilfe Symbol Meldung Abhilfe Kraftstofffüllstand ist nied‐ Kraftstofftank auffül‐ rige. len. Der Füllstand im Kraftstoff‐ tank ist unter 15 %. Bei ei‐ nem Kraftstofffüllstand von 5 % wird der Motor abge‐ schaltet (um ein Leerlau‐ fen des Kraftstoffsystems zu vermeiden) und die LEDs am Keypad leuchten zusätzlich rot.
  • Seite 155 Störungen, Ursache und Abhilfe Symbol Meldung Abhilfe Regeneration des Diesel‐ Keine Handlung er‐ partikelfilters Level 1 ist forderlich. aktiv. Regeneration des Diesel‐ Die Regeneration partikelfilters Level 2 läuft. des Dieselpartikelfil‐ ters benötigt ca. 20 Während der Regenerati‐ Minuten. on ist das Mischwerk und die Funktion Fördern ge‐...
  • Seite 156 7 — 22...
  • Seite 157: Instandhaltung

    Instandhaltung In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zu Instandhaltungsarbei‐ ten, die für den sicheren und effektiven Betrieb der Maschine notwen‐ dig sind. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass Sie alle vorge‐ schriebenen Kontrollen, Prüfungen und vorbeugenden Instandhal‐ tungsarbeiten gewissenhaft durchführen müssen. Andernfalls lehnen wir jede Haftung und Gewährleistung ab.
  • Seite 158: Instandhaltung Einschließlich Inspektion Durch Den Benutzer

    Instandhaltung Instandhaltung einschließlich Inspektion durch den Benutzer Durch regelmäßige vorbeugende Inspektionen können Sie Schäden an Ihrer Maschine rechtzeitig erkennen und erforderliche Maßnah‐ men ergreifen. Informationen zur Art und Häufigkeit der notwendigen Inspektionen finden Sie im Abschnitt Instandhaltungsintervalle. Es wird empfohlen, die Inspektionen und deren Ergebnisse in geeigneter Form zu dokumentieren.
  • Seite 159: Persönliche Schutzausrüstung

    Instandhaltung Lassen Sie den Erstkundendienst durch einen Servicetechniker des Herstellers oder einen durch den Hersteller autorisierten Fachhändler durchführen. 8.2.2 Persönliche Schutzausrüstung Die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung entnehmen Sie dem Kapitel „Sicherheitsvorschriften“. WARNUNG Verletzungsgefahr durch Nichttragen der persönlichen Schutzaus‐ rüstung ▶...
  • Seite 160 Instandhaltung WARNUNG Verletzungsgefahr durch schlagende Hydraulikschläuche Mechanisch vorgespannte Hydraulikschläuche können beim Lösen der Verschraubung schlagen. 1. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 2. Halten Sie Hydraulikschläuche beim Lösen der Verschraubung fest. WARNUNG Verletzungsgefahr durch herausspritzendes Hydrauliköl Beim Öffnen von Verschraubungen können Augen- und Hautverlet‐ zungen durch herausschießendes Hydrauliköl entstehen.
  • Seite 161: Instandhaltungsintervalle

    Instandhaltung Instandhaltungsintervalle In den nachfolgenden Tabellen finden Sie die Intervalle der einzelnen Instandhaltungsarbeiten. Zu den Intervallen und zur Durchführung der Instandhaltungsarbei‐ ten beachten Sie die Dokumentation des Motorenherstellers. Maschine Allgemein Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Sichtprüfung: Mängel und...
  • Seite 162 Instandhaltung Maschine Allgemein Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Förderleitung: Sichtprüfung ✓ auf Eignung, Verschleiß und Beschädigungen, ggf. ersetzen Alle beweglichen Teile der ✓ alle 5000 Kugelkupplung (außer der km oder jähr‐ Kugelkopfaufnahme) ab‐ lich schmieren Antriebsmotor...
  • Seite 163 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täg‐ ein‐ andere Verweis lich malig Intervalle nach Trockenluftfilter wechseln ✓ ✓ jährlich nach sechs‐ maligem Reinigen. Ansaugleitung überprüfen ✓ 250 h Kraftstoffstand überprüfen ✓ gegebenen‐ falls Kraft‐ stoff ergän‐ Kraftstoffrohr und Schlauchschellen überprü‐ ✓...
  • Seite 164 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täg‐ ein‐ andere Verweis lich malig Intervalle nach Kühlflüssigkeitsstand überprüfen ✓ gegebenen‐ falls Kühl‐ flüssigkeit auffüllen Kühlerschlauch und Schlauchschellen über‐ ✓ 250 h prüfen Sichtprüfung: Dichtheit (Leckagen) ✓ Keilriemen überprüfen ✓ (Keilriemen Keilriemenspannung (Generator) prüfen ggf. ✓...
  • Seite 165 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täg‐ ein‐ andere Verweis lich malig Intervalle nach (Ölabschei‐ Ölabscheiderelement wechseln ✓ alle derelement 400 h wechseln S. 8 — 27) (Ölabschei‐ Ölabscheider prüfen ✓ alle der und Kur‐ 400 h belgehäu‐ Kurbelgehäuseentlüftungsventil (PCV-Ventil) ✓...
  • Seite 166 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täg‐ ein‐ andere Verweis lich malig Intervalle nach Ansaugluftleitung und Gummischlauch für Un‐ ✓ jedes Service terdruck-Auslassleitung erneuern zweite Jahr Gummischläuche die mit dem Druckverstärker- ✓ jedes Service Sensor zusammenhängen erneuern zweite Jahr Gummischläuche die mit dem EGR-Kühler zu‐...
  • Seite 167 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täg‐ ein‐ andere Verweis lich malig Intervalle nach Motorlagerung überprüfen ✓ ✓ gegebenen‐ 12000 h falls erset‐ zen lassen Grundüberholung Antriebsmotor ✓ Service 12000 h Schneckenpumpe Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐...
  • Seite 168 Instandhaltung Hydraulik Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Hydraulikschlauchleitungen: ✓ ✓ jährlich Nicht reparieren, Sichtprüfung auf Alter, bei Schäden so‐ Dichtheit (Leckagen) und fort ersetzen Beschädigungen. (Hydraulik‐ schlauchleitun‐ Hydraulikschlauchleitungen ✓ 6 Jahre gen prüfen und austauschen (einschl.
  • Seite 169 Instandhaltung Sicherheitseinrichtungen Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig 1000 andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Prüfen, ob NOT-HALT-Tas‐ ✓ ter funktionsfähig Prüfen, ob Sicherheitsein‐ ✓ Gegebenenfalls richtungen montiert und ersetzen bzw. re‐ funktionsfähig parieren lassen Prüfen, ob Schutzgitter-Ab‐ ✓ schaltung funktionsfähig Prüfen, ob Warn- und Hin‐...
  • Seite 170 Instandhaltung Fahreinrichtung Tätigkeit spätes‐ alle anderes Verweis tens nach 5.000 km / Intervall 500 km mindes‐ tens jähr‐ lich Beleuchtungseinrichtung auf Funktionsfähigkeit ✓ täglich prüfen, ggf. reparieren lassen Reifenluftdruck prüfen, ggf. korrigieren ✓vor jeder Fahrt und nach Rad‐ siehe wechsel Techni‐...
  • Seite 171 Instandhaltung Fahreinrichtung Tätigkeit spätes‐ alle anderes Verweis tens nach 5.000 km / Intervall 500 km mindes‐ tens jähr‐ lich Kugelkupplung - alle beweglichen Teile der Ku‐ ✓ gelkupplung - außer der Kalotte - schmieren Radlager - Spiel prüfen ggf. Spiel einstellen ✓...
  • Seite 172: Instandhaltungstätigkeiten

    Instandhaltung Instandhaltungstätigkeiten Im Anschluß finden Sie alle Instandhaltungstätigkeiten für diese Ma‐ schine. 8.4.1 Maschine abschmieren Die nachfolgende Übersicht zeigt die Schmierstellen an der Maschi‐ Folgendes Sonderwerkzeug ist erforderlich: ● Fettpresse Die Schmierintervalle finden Sie im Kapitel „Instandhaltungsinter‐ valle“ unter„ Instandhaltungsintervalle - Maschine allgemein“. Verwenden Sie nur Schmierstoffe, die in der Schmierstoffempfeh‐...
  • Seite 173: Motorölstand Prüfen

    Instandhaltung Abbildung 45: Schmierstellen an der Maschine Pos. Bezeichnung Antrieb Schneckenpumpe Rüttelsieblager Stützrad Führungslager 1. Nehmen Sie die Schutzkappe an der Schmierstelle ab. 2. Reinigen Sie den Schmiernippel. 3. Schmieren Sie ab, bis frisches Fett austritt. 4. Entfernen Sie überschüssiges Fett am Schmiernippel. 5.
  • Seite 174 Instandhaltung ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch falschen Motorölstand 1. Der Motorölstand muss zwischen MIN- und MAX-Markierung des Ölmessstabs liegen. 2. Motorölmangel und Motorölüberfüllung führen zu Schäden am Motor. Abbildung 46: Motorölstand prüfen Pos. Bezeichnung Verschlussdeckel Öleinfüllstutzen Ölmessstab Prüfen Sie den Motorölstand nur im warmen Zustand. 1.
  • Seite 175: Motorölfilter Und Motoröl Wechseln

    Instandhaltung 8. Stecken Sie den Ölmessstab wieder ein. 9. Schließen Sie die Haube. 8.4.3 Motorölfilter und Motoröl wechseln Wechseln Sie Motoröl und Motorölfilter immer gemeinsam. Die Motorölfüllmenge finden Sie im Kapitel „Technische Daten“ die geeignete Motorölsorte im Kapitel „Betriebsstoffe“. ACHTUNG Gefahr des Motorschadens durch Verunreinigungen im Ölsystem ▶...
  • Seite 176 Instandhaltung Abbildung 47: Motoröl und Motorölfilter wechseln Pos. Bezeichnung Verschlussdeckel Öleinfüllstutzen Motorölfilter Ölablassschraube Ölmessstab Folgende Schritte beschreiben den Motorölfilterwechsel: (Maschine ausschalten 1. Schalten Sie den Antriebsmotor aus S. 5 — 12) . 2. Schalten Sie die Steuerung aus. 3. Richten Sie die Maschine waagerecht aus. 4.
  • Seite 177: Motorölsystem Kontrollieren

    Instandhaltung 8. Schrauben Sie den neuen Motorölfilter von Hand ein, bis die Dichtung anliegt. Achten Sie auf die Hinweise auf dem Motorölfilter. 9. Ziehen Sie den Motorölfilter mit einer weiteren halben Umdre‐ hung fest. 10. Entsorgen Sie das im Motorölfilter befindliche Motoröl und den al‐ ten Motorölfilter ordnungsgemäß.
  • Seite 178: Motor - Luftfilterelement Reinigen Und Wechseln

    Instandhaltung 8.4.4 Motor - Luftfilterelement reinigen und wechseln WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heiße Maschinenteile ▶ Lassen Sie die Baugruppen erst abkühlen, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. WARNUNG Verbrennungsgefahr durch brennbare Flüssigkeiten bzw. Lösungs‐ mittel ▶ Verwenden Sie zum Reinigen niemals Öl, Benzin oder andere brennbäre Flüssigkeiten bzw.
  • Seite 179 Instandhaltung Abbildung 48: Luftfilterelement wechseln Pos. Bezeichnung Filtergehäuse Filterdeckel Halteklammer Staubaustrageventil 1. Schalten Sie den Antriebsmotor aus. 2. Öffnen Sie die Haube. 3. Öffnen Sie die Halteklammern (3 Stück) und klappen Sie diese weg. 4. Nehmen Sie den Filterdeckel ab. 5.
  • Seite 180: Staubaustrageventil Reinigen

    Instandhaltung 12. Schließen Sie die Halteklammern. (Staubaustrageventil reini‐ 13. Reinigen Sie das Staubaustrageventil gen S. 8 — 24) . 14. Schließen Sie die Haube. 8.4.4.1 Staubaustrageventil reinigen Abbildung 49: Staubaustrageventil reinigen 1. Entleeren Sie das Staubaustrageventil durch Zusammendrücken des Austrageschlitzes in Pfeilrichtung. 2.
  • Seite 181: Kraftstofffilter (Mit Wasserabscheider) Entwässern

    Instandhaltung 8.4.5 Kraftstofffilter (mit Wasserabscheider) entwässern ACHTUNG Beschädigung der Einspritzanlage durch Wasser Gelangt Wasser aus dem Kraftstofffilter in die Einspritzanlage wird diese beschädigt. 1. Entwässern Sie den Kraftstofffilter regelmäßig. 2. Entwässern Sie den Kraftstofffilter, sobald die Warnleuchte im Display erscheint. Abbildung 50: Kraftstofffilter entwässern Pos.
  • Seite 182: Kraftstoffrohr Und Schlauchschellen Prüfen

    Instandhaltung 6. Schließen Sie die Ablassschraube wieder. 7. Verbinden Sie den elektrischen Anschluss des Wasserstands‐ sensors. 8. Entsorgen Sie das Wasser-Kraftstoffgemisch ordnungsgemäß. 8.4.6 Kraftstoffrohr und Schlauchschellen prüfen Überprüfen Sie das Kraftstoffrohr und die Schlauchschellen alle 50 Betriebsstunden. VORSICHT Feuergefahr durch schadhafte Kraftstoffleitungen Stellen Sie den Motor vor der Überprüfung von Kraftstoffleitungen 1.
  • Seite 183: Ölabscheiderelement Wechseln Und Ölabscheider Prüfen

    Instandhaltung 8.4.7 Ölabscheiderelement wechseln und Ölabscheider prüfen Abbildung 51: Ölabscheider Pos. Bezeichnung Ölabscheider Gehäuseoberteil (mit PCV-Ventil) Ölabscheiderelement Dichtring Gehäuseunterteil Bauteil Intervall Tätigkeit Ölabscheidergehäuse 400 h prüfen und reinigen, bei Be‐ darf Ölabscheider erneuern Kurbelgehäuseentlüf‐ 400 h prüfen und reinigen, bei Be‐ tungsventil (PCV-Ventil) darf Ölabscheider erneuern Ölabscheiderelement...
  • Seite 184: Ölabscheider Und Kurbelgehäuseentlüftungsventil (Pcv-Ventil) Prüfen

    Instandhaltung 1. Schalten Sie den Antriebsmotor aus. 2. Schrauben Sie das Gehäuseunterteil ab. 3. Nehmen Sie das Ölabscheiderelement heraus. 4. Wischen Sie mit einem fusselfreien Tuch Ölschlamm und Wasser aus dem Gehäuseunterteil. 5. Prüfen Sie das Ventil im Gehäuseunterteil. ⇒ Ist das Ventil defekt, muss der Ölabscheider ersetzt werden.
  • Seite 185 Instandhaltung ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch nicht für hydraulische Arbei‐ ten qualifiziertes Personal ▶ Arbeiten Sie nur an hydraulischen Einrichtungen, wenn Sie spe‐ zielle Kenntnissen und Erfahrungen in der Hydraulik haben und entsprechende Befähigungsnachweise vorweisen können (Aus‐ bildungszertifikate). WARNUNG Verletzungsgefahr durch alte Hydraulikschlauchleitungen Alte Hydraulikschlauchleitungen können undicht werden oder plat‐...
  • Seite 186: Dichtheit Der Hydraulikschlauchleitungen Prüfen

    Instandhaltung 8.4.8.1 Dichtheit der Hydraulikschlauchleitungen prüfen 1. Schalten Sie die Maschine aus. 2. Kontrollieren Sie, ob alle Drücke im Hydrauliksystem und in der Förderleitung auf 0 bar abgefallen sind, bevor Sie mit den Arbei‐ ten beginnen. Abbildung 53: Schäden an Hydraulikschlauchleitungen 3.
  • Seite 187 Instandhaltung Anziehdrehmomente für Walformverschraubungen Md [Nm] Md [Nm] Abbildung 54: Walformverschraubungen anziehen 4. Undichte Walformverschraubungen mit dem Drehmomentschlüs‐ sel festziehen. Die Anziehdrehmomente entnehmen Sie der Ta‐ belle. 8 — 31...
  • Seite 188 Instandhaltung 8.4.8.3 Hydraulikschlauchleitungen ersetzen VORSICHT Verletzungsgefahr durch schlagende Hydraulikschlauchleitungen Hydraulikschlauchleitungen können mechanisch vorgespannt sein. ▶ Achten Sie auf evtl. vorgespannte Leitungen. 1. Schalten Sie die Maschine aus. 2. Kontrollieren Sie, ob der Druck im Hydrauliksystem auf 0 bar ab‐ gefallen ist, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. 3.
  • Seite 189: Hydrauliköl Wechseln

    Instandhaltung 9. Ziehen Sie alle Verbindungen mit dem zulässigen Anziehdreh‐ moment an. 10. Entlüften Sie die Hydraulikanlage. 11. Kontrollieren Sie in mehreren Probeläufen die Hydraulikfunktio‐ nen. Überprüfen Sie die Dichtheit des Hydrauliksystems und fül‐ len Sie bei Bedarf Hydrauliköl nach. 12.
  • Seite 190 Instandhaltung ACHTUNG Beschädigungsgefahr von Komponenten durch Verunreinigungen im Hydrauliksystem Durch Fremdkörper können Ventile beschädigt werden, Pumpen festlaufen, sowie Drossel- und Steuerbohrungen verstopfen. 1. Vermeiden Sie, dass Schmutz oder andere Verunreinigungen in das Hydrauliksystem gelangen. 2. Lassen Sie den Hydrauliktank nie länger als nötig offen. 3.
  • Seite 191 Instandhaltung Abbildung 55: Hydrauliktank Pos. Bezeichnung Hydrauliktank Ölablassschraube Verschlussschraube Schmutzfänger Füllstandsanzeige Öleinfüllstutzen Deckel Öleinfüllstutzen 1. Stellen Sie eine ausreichend große Ölablasswanne unter der Ma‐ schine bereit. 2. Schrauben Sie die Ölablassschraube des Hydrauliktanks vorsich‐ tig heraus und lassen Sie das Altöl in die Ölablasswanne ablau‐ fen.
  • Seite 192: Hydraulikfilter Wechseln

    Instandhaltung 10. Schrauben Sie die Verschlussschraube wieder auf den Schmutz‐ fänger auf. (Hydraulikfilter 11. Wechseln Sie den Hydraulikffilter, wie in Abschnitt wechseln S. 8 — 36) beschrieben. 12. Befüllen Sie den Hydrauliktank durch das Einfüllsieb im Ölein‐ füllstutzen. 13. Füllen Sie den Hydrauliktank bis zur „Maximum“-Markierung der Füllstandanzeige auf.
  • Seite 193: Rücklauf-Saugfilter Wechseln

    Instandhaltung ACHTUNG Beschädigungsgefahr von Komponenten durch Verunreinigungen im Hydrauliksystem Durch Fremdkörper können Ventile beschädigt werden, Pumpen festlaufen, sowie Drossel- und Steuerbohrungen verstopfen. 1. Vermeiden Sie, dass Schmutz oder andere Verunreinigungen in das Hydrauliksystem gelangen. 2. Lassen Sie den Hydrauliktank nie länger als nötig offen. 3.
  • Seite 194 Instandhaltung Abbildung 56: Hydraulikfilter wechseln Pos. Bezeichnung Hydrauliktank Rücklauf-Saugfilter Deckel Filterpatrone (Topf mit Filtereinsatz) 1. Stellen Sie einen ausreichend großen Auffangbehälter bereit. (3) des Rücklauf-Saugfilters (2) ab. 2. Schrauben Sie den Deckel (4) heraus. 3. Ziehen Sie die gesamte Filterpatrone 4.
  • Seite 195: Kühler Reinigen

    Instandhaltung 14. Kontrollieren Sie in mehreren Probeläufen die Hydraulikfunktio‐ nen. 15. Überprüfen Sie die Dichtheit des Hydrauliksystems und ergänzen Sie bei Bedarf den Hydraulikölstand. 8.4.11 Kühler reinigen Der Kühler kann beim Betrieb in einer staubgeladenen Umgebung verschmutzen, deshalb sind die Kühlerlamellen in regelmäßigen Ab‐ ständen zu reinigen.
  • Seite 196: Kühlerschläuche Und Schlauchschellen Prüfen

    Instandhaltung Abbildung 57: Kühler reinigen Pos. Bezeichnung Kühler Haube 1. Schalten Sie die Maschine aus. 2. Öffnen Sie die Haube. 3. Waschen Sie die Kühlerlamellen mit Wasser entgegen der Luft‐ strömrichtung (Pfeil) aus. Verwenden Sie dazu einen Wasserschlauch mit entsprechender Dü‐ se und max.
  • Seite 197: Kühlflüssigkeit Wechseln

    Instandhaltung VORSICHT Verbrühungsgefahr durch beschädigte Kühlerschläuche Aus beschädigten Kühlerschläuchen kann Kühlflüssigkeit auslaufen und herausspritzen und zu Verbrühungen führen.. 1. Prüfen Sie Kühlerschläuche und Schlauchschellen gewissen‐ haft und regelmäßig. 2. Arbeiten Sie mit Schutzhandschuhen. 3. Ersetzen Sie defekte Teile unverzüglich. 1. Prüfen Sie, ob die Kühlerschläuche ordentlich befestigt sind. 2.
  • Seite 198 Instandhaltung Weitere Informationen zum Wechsel der Kühlflüssigkeit entneh‐ men Sie bitte der Dokumentation des Motorenherstellers. WARNUNG Umweltverschmutzung durch auslaufende Kühlflüssigkeit 1. Fangen Sie die alte Kühlflüssigkeit auf. 2. Vermeiden Sie das Verschütten von Kühlflüssigkeit. 3. Trennen Sie die alte Kühlflüssigkeit von anderen Abfällen. 4.
  • Seite 199: Kühlflüssigkeitssystem Auf Dichtheit Kontrollieren

    Instandhaltung Die Füllmengen sind nur ca. Werte. Je nach Ausführung und Rest‐ mengen können diese abweichen. Maßgebend ist immer die obere Markierung der Füllstandsmarkierung. Beachten sie bei der Aufbereitung der Kühlflüssigkeit die Angaben zum Frostschutz. Verwenden Sie stets Frostschutzmittel im erfor‐ derlichen Mischungsverhältnis (siehe Kapitel „Allgemeine Techni‐...
  • Seite 200 Instandhaltung (Kühlflüssigkeit wechseln S. 8 — 41) . Siehe dazu auch Abschnitt Folgendes Sonderwerkzeug ist erforderlich: ● Frostschutzprüfer ACHTUNG Gefahr des Motorschadens durch fehlende / falsche Kühlflüssigkeit und Frostschutzmittel Durch fehlende / falsche Kühlflüssigkeit kann es zur Überhitzung des Motors kommen. Bei fehlendem / falschem Frostschutzmittel können der Antriebsmo‐...
  • Seite 201: Batteriesäurestand Prüfen

    Instandhaltung 2. Überprüfen Sie den Frostschutzgehalt mit dem Frostschutz-Prüf‐ gerät. 3. Ergänzen Sie das Frostschutzmittel, falls erforderlich. 4. Füllen Sie den Ausgleichsbehälter nur bis zur Maximum-Markie‐ rung der Füllstandsmarkierung auf. 5. Schließen Sie den Verschluss des Ausgleichsbehälters wieder. (Kühlflüssig‐ Weitere Informationen entnehmen Sie dem Abschnitt keit wechseln S.
  • Seite 202: Keilriemen Des Generators Prüfen Und Spannen

    Instandhaltung Abbildung 58: Übersicht Batterie Pos. Bezeichnung Batterie Minimum-Maximum Markierung Verschluss der Batteriezelle 1. Überprüfen Sie den Säurestand an der Minimum-Maximum Mar‐ kierung. Um destilliertes Wasser aufzufüllen gehen Sie wie folgt vor: 2. Öffnen Sie die einzelnen Batteriezellen und füllen Sie vorsichtig destilliertes Wasser auf.
  • Seite 203 Instandhaltung Prüfkraft Einstellwert in mm 10 kg 7 - 9 mm Tabelle 1: Einstellwert Keilriemen Abbildung 59: Keilriemen Pos. Bezeichnung Keilriemen Generator Schrauben Haube (Maschine ausschalten 1. Schalten Sie die Maschine aus S. 5 — 12) . 2. Sicher Sie die Maschine gegen Wiedereinschalten. 3.
  • Seite 204: Schneckenpumpe Montieren / Demontieren

    Instandhaltung 6. Spannen Sie den Keilriemen, in dem Sie den Generator nach au‐ ßen bewegen. 7. Ziehen Sie die Schrauben fest. 8. Prüfen Sie die Spannung des Keilriemens erneut. 9. Wiederholen Sie den Einstellvorgang bis Sie die korrekte Keilrie‐ menspannung eingestellt haben. 10.
  • Seite 205 Instandhaltung (2) ab. 2. Ziehen Sie den Druckstutzen Abbildung 61: Schneckenpumpe abziehen (unterschiedliche Ausführungen möglich) Pos. Bezeichnung Schneckenpumpe Durchgangsschrauben Kardanwelle (2) von der Kardanwelle. 3. Lösen Sie die Durchgangsschrauben Bei der gesteckten Ausführung kann die Schneckenpumpe einfach herausgezogen werden. (1) vom Trichter ab. 4.
  • Seite 206: Schneckenpumpe Montieren

    Instandhaltung 8.4.17.2 Schneckenpumpe montieren Abbildung 62: Schneckenpumpe montieren Pos. Bezeichnung O-Ring Zwischenring Schneckenpumpe Druckstutzen (1) oder tauschen Sie ihn aus, wenn er 1. Reinigen Sie den O-Ring verschlissen ist. (1) leicht gefettet in den Zwischenring ein. 2. Setzen Sie den O-Ring (3) in den Zwischenring (2) ein.
  • Seite 207 Instandhaltung Abbildung 63: Kardanwelle und Schneckenpumpe verbinden Pos. Bezeichnung Schneckenpumpe Durchgangsschrauben Kardanwelle (3) und die Schneckenpumpe (1) 5. Stecken Sie die Kardanwelle zusammen. (2) an und drehen Sie 6. Bringen Sie die Durchgangsschrauben neue selbstsichernde Muttern auf. Bei der gesteckten Ausführung entfällt die Verschraubung. 8 —...
  • Seite 208: Schneckenpumpe Einstellen

    Instandhaltung Abbildung 64: Spannmuttern anziehen Pos. Bezeichnung Scheibe Spannmutter (1) auf die Zuganker und ziehen Sie 7. Stecken Sie die Scheiben (2) die gesamte Einheit gleichmäßig an. mit den Spannmuttern 8.4.18 Schneckenpumpe einstellen (Schneckenpumpe montieren / demontieren Siehe auch Abschnitt S.
  • Seite 209 Instandhaltung Abbildung 65: Aufbau der Schneckenpumpe Pos. Bezeichnung Druckmanometer Druckstutzen Förderleitung Prüfmanometer Absperrhahn (2) eine Förderleitung (3) an. 3. Schließen Sie am Druckstutzen 4. Kuppeln Sie am Ende der Förderleitung das Prüfmanometer 5. Schalten Sie die Maschine ein. 6. Starten Sie den Pumpbetrieb. (5) am Prüfmanometer (4) lang‐...
  • Seite 210 Instandhaltung Abbildung 66: Schneckenpumpe einstellen Pos. Bezeichnung Spannmantel Spannschraube 9. Ziehen Sie die Spannschrauben gleichmäßig an. ⇒ Der Druck (Vorspannung) steigt an. ACHTUNG Erhöhter Verschleiß der Schneckenteile durch zu starkes Anspan‐ nen des Spannmantels 1. Spannen Sie den Spannmantel nur so weit vor, dass der erfor‐ derliche Druck erreicht wird.
  • Seite 211: Förderschnecke Tauschen

    Instandhaltung 8.4.19 Förderschnecke tauschen (Schneckenpumpe montieren / demontieren Siehe auch Abschnitt S. 8 — 48) . ACHTUNG Beschädigung der Förderschnecke, wenn Altöl in Verbindung mit dem Gummi der Förderschnecke kommt. ▶ Verwenden Sie ausschließlich Putzmeister Silikonspray. Es dürfen nur Original Putzmeister Ersatzteile verwendet werden. Abbildung 67: Aufbau der Förderschnecke Pos.
  • Seite 212: Schutzgitter - Verschleißkontrolle

    Instandhaltung (2) im Uhrzeigersinn in den ein‐ 4. Drehen Sie die Förderschnecke (3) . gespannten Schneckenmantel (2) und Schnecken‐ 5. Stellen Sie die Stirnseite der Förderschnecke (3) bündig ein. mantel 8.4.20 Schutzgitter – Verschleißkontrolle Dieser Abschnitt beschreibt das Prüfen des Verschleißes am Rüttel‐ sieb, der auch als Schutzgitter dient (im Weiteren als Schutzgitter be‐...
  • Seite 213: Wechsel Der Zugeinrichtung

    Instandhaltung 8.4.21 Wechsel der Zugeinrichtung Dieser Abschnitt beschreibt den Wechsel der Zugeinrichtung von Zugöse auf Kugelkupplung oder umgekehrt. Folgendes Sonderwerkzeug ist erforderlich: ● Drehmomentschlüssel 8.4.21.1 Vorbereitung Vor Beginn der Montagearbeiten müssen folgende Tätigkeiten durch‐ führt werden: 1. Stellen Sie sicher, dass die Maschine auf einem waagrechten Untergrund steht.
  • Seite 214: Demontage Der Zugeinrichtung

    Instandhaltung 8.4.21.2 Demontage der Zugeinrichtung Abbildung 69: Zugeinrichtung Pos. Bezeichnung Kugelkupplung Schutzkappe Muttern (selbstsichernd) Zugstange Radienscheibe Faltenbalg Kabelbinder Befestigungsschraube Zugöse 1. Entfernen Sie die Kabelbinder. 2. Ziehen Sie den Faltenbalg nach hinten über die Befestigungs‐ schrauben. 3. Schrauben Sie die Muttern von den Befestigungsschrauben ab. GEFAHR Verletzungsgefahr durch sich lösende Schraubenverbindung ▶...
  • Seite 215: Montage Der Zugeinrichtung

    Instandhaltung 4. Treiben Sie die Befestigungsschrauben aus. 5. Ziehen Sie die Zugeinrichtung ab. 8.4.21.3 Montage der Zugeinrichtung 1. Andere Zugeinrichtung aufsetzen. (Nicht im Lieferumfang enthal‐ ten.) Abbildung 70: Zugeinrichtung Pos. Bezeichnung Kugelkupplung Schutzkappe Muttern (selbstsichernd) Zugstange Radienscheibe Faltenbalg Kabelbinder Befestigungsschraube Zugöse 8 —...
  • Seite 216 Instandhaltung WARNUNG Verletzungsgefahr durch abreißende Zugeinrichtung wegen falsch montierter Befestigungsschrauben ▶ Die Befestigungsschrauben immer – in Fahrtrichtung gesehen – von der linken Seite aus durchstecken. 2. Setzen Sie die Radienscheiben und die Befestigungsschrauben lagerichtig ein. Bei der Montage der Zugöse wird von oben und unten eine Ra‐ dienscheibe benötigt, bei der Montage der Kugelkupplung nur von unten.
  • Seite 217: Hochdruckreiniger - Ölstand Kontrollieren

    Instandhaltung Anziehdrehmoment Kugelkupplung Ausfüh‐ Anzahl der Schrau‐ Anziehdreh‐ rung Schrau‐ benab‐ moment messung KK 14 B N3 M12 8.8 57,5 ± 2,5 Nm 6. Stoßdämpfer durch Ein- und Ausschieben der Zugstange auf Funktion prüfen. 7. Ziehen Sie den Faltenbalg nach vorn über die hintere Befesti‐ gungsschraube.
  • Seite 218: Hochdruckreiniger - Frostschutz

    Instandhaltung 8.4.22.2 Öl nachfüllen ACHTUNG Schaden am Hochdruckreiniger durch Verunreinigungen im Ölsys‐ ▶ Vermeiden Sie, dass Schmutz oder andere Verunreinigungen in das Ölsystem des Hochdruckreinigers gelangen. 1. Öffnen Sie den Entlüftungsstutzen. 2. Füllen Sie neues Öl durch den Einfüllstutzen bis zur Mitte des Schauglases nach.
  • Seite 219: Betriebsstoffe

    Instandhaltung Abbildung 72: Hochdruckreiniger Pos. Bezeichnung Hochdruckreiniger Reinigungspistole Kugelhahn Folgende Schritte beschreiben die Frostschutzmaßnahmen: 1. Sperren Sie die Wasserzufuhr ab. 2. Kuppeln Sie die Wasserzuleitung ab. 3. Öffnen Sie die Reinigungspistole und lassen Sie sie geöffnet. 4. Öffnen Sie den Kugelhahn und lassen Sie das Wasser vollstän‐ dig ablaufen.
  • Seite 220: Kraftstoff

    Instandhaltung ACHTUNG Umweltverschmutzung durch falsches Entsorgen von Betriebsstof‐ 1. Fangen Sie alle Betriebsstoffe, z.B. Altöl, Filter und Hilfsstoffe getrennt voneinander auf. 2. Entsorgen Sie diese entsprechend den geltenden nationalen und regionalen Vorschriften. 3. Arbeiten Sie nur mit Entsorgungsunternehmen zusammen, die von den zuständigen Behörden zugelassen sind.
  • Seite 221: Kühlflüssigkeit

    Instandhaltung 8.5.2 Kühlflüssigkeit ACHTUNG Gefahr des Motorschadens durch Mischen von Kühlflüssigkeiten Durch Mischen von unterschiedlichen Kühlflüssigkeiten kann es zu Durchflussstörungen und dadurch zu Motorschäden kommen. 1. Verwenden Sie nur die angegebene Kühlflüssigkeit. 2. Unterschiedliche Kühlflüssigkeiten dürfen Sie nicht mischen. Kühlflüssigkeit Aral Antifreeze Extra Charakteristik silikathaltig...
  • Seite 222 Instandhaltung ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens Möglicher Maschinenschaden, wenn Temperatur der Hydraulikflüs‐ sigkeit nicht beachtet wird. 1. Sie müssen die Maschine erst kurz warmlaufen lassen, wenn Sie die Maschine bei einer Temperatur der Hydraulikflüssigkeit unter 0 °C in Betrieb nehmen wollen. Lassen Sie dazu die Ma‐ schine einige Minuten ohne Last laufen.
  • Seite 223: Allgemeine Anziehdrehmomente Von Schrauben

    Instandhaltung Fette Kennzeichnung nach DIN 51502 K2K-25 Anforderungsnorm DIN 51825 Charakteristik mineralisch, Lithium-Seife NLGI-Klasse 2 NLGI-Klasse DIN 51818 Gebinde 400 g Artikelnummer 000113007 Hochdruckreiniger (Option) CLP 100 Charakteristik mineralisch Anforderung DIN 51517 Artikelnummer 476042 Allgemeine Anziehdrehmomente von Schrauben Eine Übersicht der allgemeinen Anziehdrehmomente finden Sie in der Ersatzteilliste.
  • Seite 224 8 — 68...
  • Seite 225: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Außerbetriebnahme der Maschine. 9 — 1...
  • Seite 226: Vorübergehende Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Vorübergehende Außerbetriebnahme Soll die Maschine außer Betrieb genommen oder gelagert werden, so muss diese abgeschmiert und ggf. konserviert werden. Das Konservieren und Abschmieren der Maschine schützt diese vor Korrosion und vor schneller Alterung. Das ist notwendig, wenn die Maschine: ●...
  • Seite 227: Kraftstofftank Auffüllen

    Außerbetriebnahme Kraftstofftank auffüllen Füllen Sie nach Arbeitsende den Kraftstofftank wieder auf. Dadurch verhindern Sie übermäßige Kondenswasserbildung im Tank. ACHTUNG Gefahr von Maschinenschäden durch Verwendung des falschen Kraftstoffes 1. Befüllen Sie den Kraftstofftank nur mit Markendieselkraftstoff. 2. Beachten Sie bei der Auswahl des Kraftstoffs die aufgeführten Kraftstoffspezifikationen und die Vorschriften des Herstellers.
  • Seite 228: Frostschutz

    Außerbetriebnahme Füllen Sie den Tank nur bis zur Max.-Markierung. Sie vermeiden damit das Austreten von Kraftstoff aus dem Tank durch Erwär‐ mung oder Schräglage. Der Kraftstofftank darf niemals ganz leer gefahren werden. Frostschutz ACHTUNG Beschädigung der Maschine durch gefrierendes Wasser ▶...
  • Seite 229: Eingesetzter Werkstoff

    Außerbetriebnahme ACHTUNG Umweltverschmutzung durch auslaufende Betriebsstoffe Bei der endgültigen Außerbetriebnahme der Maschine ist mit Ge‐ fahren durch ausgelaufene Schmiermittel, Lösungsmittel, Konser‐ vierungsmittel, usw., zu rechnen. 1. Fangen Sie alle Betriebsstoffe getrennt voneinander auf. 2. Entsorgen Sie diese entsprechend den geltenden nationalen und regionalen Vorschriften.
  • Seite 230: Teile Mit Gesonderter Entsorgung

    Außerbetriebnahme Werkstoff Verwendet bei / in Zinn Platinen Polyester Platinen 9.4.2 Teile mit gesonderter Entsorgung Folgende Teile und Betriebsstoffe müssen gesondert entsorgt wer‐ den: Bezeichnung Trifft zu auf Elektronikschrott Elektrische Versorgung Platinen mit elektrischen Bautei‐ Antriebsmotor Öl Hochdruckreiniger Hydraulikpumpe Hydraulikmotor Antriebsmotor 9 —...
  • Seite 231: Anhang

    Anhang In diesem Kapitel finden Sie das Muster der EG-Konformitätserklä‐ rung Ihrer Maschine. 10 — 1...
  • Seite 232: Muster Eg-Konformitätserklärung

    Anhang 10.1 Muster EG-Konformitätserklärung Die Original EG-Konformitätserklärung gehört zum Lieferumfang der Maschine. Bewahren Sie diese an einem sicheren Ort auf. 10 — 2...
  • Seite 233 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis In diesem Kapitel finden Sie die wichtigsten Stichwörter mit der Seitenzahl der Seite, auf der Sie das Stichwort wiederfinden. Dieses Stichwortverzeichnis ist alphabetisch geordnet.  S. 3 — 11, 6 — 15  S. 8 — 45 Allgemein Batteriesäurestand prüfen  ...
  • Seite 234 Stichwortverzeichnis Der Antriebsmotor hat keinen oder zu niedrigen Öl‐  S. 7 — 8 druck  S. 2 — 3, 2 — 11 Fachpersonal   Der Antriebsmotor läuft nicht auf allen Zylindern  S. 7 — 9 Fahrwerk S. 7 — 7   Falsche Schrauben/Muttern und Anziehdrehmomente  ...
  • Seite 235 Stichwortverzeichnis  S. 2 — 4 Grundsatz  S. 7 — 4 Kardanwelle läuft nicht   Keilriemen des Generators prüfen und spannen  S. 2 — 9 Haftung S. 8 — 46  S. 2 — 10 Haftungsausschluss  S. 3 — 12 Keypad  S. 7 — 11 Handbremswirkung zu schwach  S.
  • Seite 236 Stichwortverzeichnis  S. 5 — 12  S. 2 — 12, 8 — 3 Maschine ausschalten Persönliche Schutzausrüstung  S. 6 — 16  S. 6 — 5 Maschine reinigen PM-Schlempe anrühren  S. 2 — 25  S. 5 — 4 Maschine sichern Probelauf  S. 5 — 5  S.
  • Seite 237 Stichwortverzeichnis   Schutzausrüstung für Hochdruckwasserstrahlarbeiten S. 2 — 14  S. 3 — 2 Übersicht  S. 5 — 10 Schutzgitter-Abschaltung am Trichter prüfen  S. 2 — 20 Umweltschutz  S. 3 — 10 Schutzgitter mit Sicherheitsschalter   Unerlaubtes Starten oder Benutzen der Maschine  S.
  • Seite 238: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis  S. 1 — 1 Zur Betriebsanleitung Zu viel Spiel zwischen Kugelkupplung und Kugel, Ge‐  S. 7 — 12 fahr des Aushängens C — 6...

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