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JUMO safetyM STB/STW Ex Betriebsanleitung
JUMO safetyM STB/STW Ex Betriebsanleitung

JUMO safetyM STB/STW Ex Betriebsanleitung

Sicherheitstemperaturbegrenzer
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO safetyM STB/STW Ex

  • Seite 2: Bedienübersicht

    Bedienübersicht...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Bedienübersicht ............2 Kurzbeschreibung .
  • Seite 4 Elektrischer Anschluss ............29 Installationshinweise .
  • Seite 5 Inhalt 6.8.1 Ausfallraten und SFF für Typ 701155/X-XX-025X-XXXX-23... (AC230V) ........53 6.8.2 Ausfallraten und SFF für Typ 701155/X-XX-025X-XXXX-25 (AC/DC24V) .
  • Seite 6 7.4.1.1 Definitionen zur Eigensicherheit ..........................82 7.4.1.2 Elektrisches Betriebsmittel: ............................82 7.4.1.3 Eigensicheres elektrisches Betriebsmittel:........................82 7.4.1.4 Zugehöriges elektrisches Betriebsmittel: ........................83 7.4.2 Anordnung der Fühler im Ex-Bereich .............84 7.4.3 Erläuterung zu den Temperaturklassen der Fühler .
  • Seite 7 Inhalt Kennzeichnung IECEx Zündschutzart „h“ ..........97 Kennzeichnung IECEx Zündschutzart „d, e, h“...
  • Seite 8 10.3.7 Diff.Grenzwert, Diff.Hysterese ..............120 10.3.8 Einstellbereich min.
  • Seite 9 Inhalt Technische Daten ............129 11.1 Analogeingänge .
  • Seite 10 Alarmmeldungen ............148 Fehlermeldungen.
  • Seite 11: Kurzbeschreibung

    1 Kurzbeschreibung Kurzbeschreibung Das Gerät ist im Sinne der ATEX Richtlinie 2014/34/EU als zugehöriges Betriebsmittel mit Eigensicherheit „i“ , erhöhte Sicher- heit „e“ und Schutz durch Gehäuse „t“ geprüft. Es genügt den Anforderungen folgender Kennzeichnung: Kennzeichnung nach ATEX II (1) G [Ex ia Ga] IIC nach EN 60079-0;...
  • Seite 12: Kennzeichnung Nach Iecex

    Kennzeichnung nach IECEx [Ex ia Ga] IIC nach IEC 60079-11 [Ex ia Da] IIIC [Ex h Ga] IIC nach IEC 80079-37 [Ex h Da] IIIC Zündquellenüberwachung Ebenso ist das Gerät gemäß DIN EN 50495 und DIN EN ISO 80079-37 als Zündquellenüberwachung im Sinne der ATEX-Richt- linie zertifiziert einsetzbar.
  • Seite 13: Sicherheitstemperaturwächter (Stw)

    1 Kurzbeschreibung Die hohen Anforderungen der DIN EN 61508 bzw. DIN EN 13849 werden durch ein Gerätekonzept erfüllt, das durch seine 1oo2D- Struktur zu einem sicheren Erkennen von Fehlern führt und somit auch bei Anwendungen, die der neuen Maschinen- richtlinie 2006/42/EG zugrunde liegen, eingesetzt werden kann. Der Messwert am Analogeingang kann über verschiedene Fühler oder Einheitssignale erfasst werden.
  • Seite 14: Sicherheitshinweise

    Stern gekennzeichnet. Safety Im Gerät sind keine Maßnahmen im Sinne von "Network and system security" gemäß der Normenreihe IEC 62443 implemen- tiert. Dies bedeutet, dass ausschließlich der Aspekt "safety" bei der JUMO STB/STW Serie betrachtet wird. 1 Kurzbeschreibung...
  • Seite 15: Geräteausführung Identifizieren

    2 Geräteausführung identifizieren Geräteausführung identifizieren Exemplarische Abbildung des Typenschildes, welches seitlich auf dem Gerät aufgeklebt ist. Kennzeichnung Ex i Spannungsversorgung Kennzeichnung Ex e und Ex t Spannungsversorgung Die angeschlossene Spannungsversorgung muss mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung identisch sein!
  • Seite 16: Änderung Des Werkseitigen Schaltverhaltens

    Änderung des werkseitigen Schaltverhaltens Die Darstellung der verwendeten Sicherheitsfunktion gemäß EN 14597 sollte bei Änderung in z.B. STW mit Max-Alarm entspre- chend auf dem Typenschild dargestellt werden. Dies kann z.B. am Typenschild direkt unterhalb des Bestellschlüssels hand- schriftlich vermerkt werden. Beispiel: Die Änderung eines gelieferten STB mit Max-Alarm (Code 0253) in STW mit Max-Alarm (Code 251) sollte vermerkt werden.
  • Seite 17 2 Geräteausführung identifizieren Grundtyp 701155 Sicherheitstemperaturbegrenzer / Sicherheitstemperaturwächter (STB)/(STW) Ex mit SIL-, PL und IPL-Zulassung Ausführung werkseitig eingestellt nach Kundenangaben konfiguriert Landessprache deutsch (werkseitig) englisch französisch Schaltverhalten 0251 Sicherheitstemperaturwächter Max-Alarm [invers, O-Funktion] 0252 Sicherheitstemperaturwächter Min-Alarm [direkt, S-Funktion] 0253 Sicherheitstemperaturbegrenzer Max-Alarm [invers, O-Funktion] (werkseitig) 0254 Sicherheitstemperaturbegrenzer Min-Alarm [direkt,S-Funktion] Messeingang...
  • Seite 18 2042 2x Fe-CuNi „L“ 2043 2x NiCr-Ni „K“ 2044 2x Pt10Rh-Pt „S“ 2045 2x Pt13Rh-Pt „R“ 2046 2x Pt30Rh-Pt6Rh „B“ 2048 2x NiCrSi-NiSi „N“ 1053 1x 4 ... 20 mA 2053 2x 4 ... 20 mA Spannungsversorgung AC 110 ... 240 V +10% /-15%, 48 ...63 Hz AC/DC 20 …...
  • Seite 19: Lieferumfang

    2 Geräteausführung identifizieren Lieferumfang JUMO safetyM STB/STW Ex in der bestellten Ausführung Betriebsanleitung Abdeckkappe ATEX für Messeingänge Geräte-Software-Versionen Diagnosemodul Version: 257.02.01 Analogkanal 1 Version: 258.02.01 Analogkanal 2 Version: 258.02.01 Fabrikationsnummer Die Fabrikationsnummer wird am Gerät angezeigt. Tasten drücken Aufbau: Die ersten 8 Stellen sind die Fertigungsauftragsnummer: 01939251 Stelle 9 und 10 Fertigungsstätte Fulda: 01...
  • Seite 20: Zulassungen

    Zulassungen 2 Geräteausführung identifizieren...
  • Seite 21 2 Geräteausführung identifizieren Bezeichnung Prüfstelle DIN CERTCO Zertifikat-Nr. STB/STW1228 Prüfgrundlage DIN EN 14597 Gültig für Alle Geräteausführungen Bezeichnung SIL2, SIL3 Prüfstelle TÜV Nord Zertifikat-Nr. SEBS-A.102606/16-2 V2.0 Prüfgrundlage DIN EN IEC 61508, DIN EN 60730-2-9, DIN EN 14597 Gültig für Alle Geräteausführungen Bezeichnung PL e Prüfstelle...
  • Seite 22 Bezeichnung ATEX „i“ Prüfstelle TÜV Nord Zertifikat-Nr. TÜV 11 ATEX 556139 X Prüfgrundlage Richtlinie 2014/34/EU Gültig für Geräte mit blauen Klemmen, Zündschutzart 044 Bezeichnung ATEX „e“ und „t“ Prüfstelle Eurofins / Electrosuisse Product Testing AG Zertifikat-Nr. SEV 17 ATEX 0161 X Prüfgrundlage Richtlinie 2014/34/EU Gültig für...
  • Seite 23 2 Geräteausführung identifizieren Bezeichnung EAC Ex Профи-Тест Prüfstelle Zertifikat-Nr. No. TC RU C-DE.HB07.B.00119/20 Prüfgrundlage TP TC 012/2011 Gültig für Nur Geräte mit Typenzusatz 240 Bezeichnung UKCA Prüfstelle Bureau Veritas Zertifikat-Nr. EPS 22 UKEX 2 108 X Prüfgrundlage EN IEC 60079-0:2018, EN IEC 60079-11:2012, EN 50495:2010 EN ISO 80079-36:2016, EN ISO 80079-37:2016 Gültig für Geräte mit blauen Klemmen, Zündschutzart 044, Typenzusatz 085...
  • Seite 24 Sie Ihren Anspruch auf Gewährleistung und setzen damit eventuell die Sicherheitsfunktion außer Kraft! Eingriffe ins Geräteinnere sind verboten! Reparaturen dürfen ausschließlich von JUMO im Stammwerk Fulda vorgenommen werden. Bitte setzen Sie sich bei Problemen mit der nächsten Niederlassung oder dem Stammhaus in Verbindung.
  • Seite 25: Montage

    3 Montage Montage Abmessungen...
  • Seite 26: Montageort, Hutschienenmontage

    Montageort, Hutschienenmontage Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen ge- eignet. Es wird auf einer Hutschiene 35 mm DIN EN 60715 von vorne eingehängt und nach unten eingerastet. Die klimatischen Bedingungen am Montageort müssen den in den techni- schen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen.
  • Seite 27: Demontage

    3 Montage Demontage Schraubendreher in Entriegelungslasche unten einstecken und nach oben drücken (1). Schraubendreher und Gehäuse gleichzeitig nach oben aus der Hutschiene schwenken (2).
  • Seite 28: Galvanische Trennung

    Galvanische Trennung (2) Relaisausgang Alarm (1) Analogeingänge (3) Binäreingang (5) Setup-Schnittstelle (4) Relaisausgang Voralarm (6) Display (7) Analogausgang (8) Spannungsversorgung Verwendung der Setup-Schnittstelle Die Setup-Schnittstelle USB ist lediglich für den zeitlich beschränkten Serviceeinsatz konzipiert, wie z.B. Übertragung von Setupdaten und während der Inbetriebnahme. Für den zeitlich unbeschränkten Schnittstellendauerbetrieb in einer fest verdrahteten Anlage ist sie nicht geeignet, weil während der Datenübertragung mit dem Setup-Programm die Überwachungsfunktion ausgeschaltet ist! 3 Montage...
  • Seite 29: Elektrischer Anschluss

    4 Elektrischer Anschluss Elektrischer Anschluss Installationshinweise Überprüfen, ob der Sicherheitstemperaturbegrenzers anwendungsgemäß installiert (Temperaturmessung) und innerhalb der zulässigen Anlagenparameter betrieben wird. Das Gerät ist für den Einbau in Schaltschränken, Maschinen oder Anlagen vorgesehen. Die bauseitige Absicherung darf 20 A nicht überschreiten. Für Service/Reparaturarbeiten ist das Gerät allpolig vom Netz zu trennen.
  • Seite 30: Abnehmen Der Abdeckkappe

    Der elektrische Anschluss und die Konfigurationseinstellungen bis zur Inbetriebnahme dürfen nur von Fachperso- nal durchgeführt werden! Die Zulassung nach DIN EN 14597 gilt nur, wenn in der Konfigurationsebene der korrekte Fühler eingestellt und auch angeschlossen ist. Der zu überwachende Grenzwert muss außerdem im zugelassenen Temperaturbereich der in den folgenden Kapiteln aufgeführten Fühlern liegen! Kapitel 11.12 „Fühler für Betriebsmedium Luft“...
  • Seite 31: Anschlussplan

    4 Elektrischer Anschluss Anschlussplan Der Anschluss erfolgt über Schraubklemmen. Ader zulässiger Querschnitt ≤ eindrähtig 2,5 mm ≤ feindrähtig, 1,5 mm mit Aderendhülse Achtung: Anzugsdrehmoment der Schrauben: max. 0,5 Nm Abdeckkappe muss Verdrahtung genommen anschlie- ßend wieder aufgesetzt werden. Dies ist für den ordnungs- gemäßen Betrieb Fühler...
  • Seite 32 Legende Bemerkung Schraubklemmen Schraubklemmen 1, 2 Analogeingang1 (E1) Analogeingang2 (E2) Thermoelement/ – – Doppel-Thermoelement Bei Anschluss von Doppel-Thermoelementen müssen die Messkreise (E1) und (E2) isoliert aufgebaut sein. Hierunter ist zu verstehen, dass die beiden Thermoelemente keine elektrische Verbindung zur Schutzar- matur aufweisen und auch untereinander keine elektrische Verbindung besteht (isolierter Aufbau).
  • Seite 33 4 Elektrischer Anschluss Legende Bemerkung Schraubklemmen Schraubklemmen Widerstandsthermometer Pt100 in Zweileiterschaltung Einzelsensor für beide Analog- eingänge Achtung: Durch Anschluss von nur einem Fühler (SIL2) reduziert sich die Temperaturbegrenzungseinrichtung von SIL3 auf SIL2! Die interne 2-Kanal-Struktur (1oo2D) im Gerät bleibt trotzdem erhalten. Beide Kanäle messen durch die vereinfachte Außenbeschaltung den gleichen Sensor.
  • Seite 34 Legende Bemerkung Schraubklemmen Schraubklemmen Spannungsversorgung lt. Typenschild L1 Außenleiter (L+) N Neutralleiter (L-) Relaisausgang Alarm (stromloser Zustand) Relais (Wechsler) mit Schmelzsicherung Interne Verschaltung Relaisausgang Voralarm (KV) Relais (Wechsler) Ö Vorsicht: Der Relaisausgang Voralarm ist nicht Bestandteil der Sicherheitsfunktion! 4 Elektrischer Anschluss...
  • Seite 35: Verdrahtung Des Eigensicheren Stromkreises Überprüfen

    4 Elektrischer Anschluss Verdrahtung des eigensicheren Stromkreises überprüfen Achtung: Die vor der Verdrahtung abgenommene Abdeckkappe muss nach der Verdrahtung wieder aufgesetzt werden, so- dass die Rastnasen wieder fest einrasten! Dies ist für den ordnungsgemäßen Betrieb der Fühler im Ex-Bereich nötig! Vorsicht: Alle Schraubklemmen im Gehäuse müssen immer mit dem maximalen Anzugsdrehmoment von 0,5 Nm festge- schraubt werden.
  • Seite 36: Gerät In Betrieb Nehmen

    Gerät in Betrieb nehmen Anzeige- und Bedienelemente Spannungsversorgung anlegen und eine Testroutine startet, bei der alle LEDs blinken und das hintergrundbeleuchtete Dis- play 2 s lang weiße und 2s lang schwarze Pixel anzeigt. Nach abgeschlossener Testroutine zeigt das Gerät den Hauptmesswert an (werkseitig eingestellt). Erscheint eine Alarm- oder Fehlermeldung, siehe Kapitel 16.2 „Alarmmeldungen“.
  • Seite 37 5 Gerät in Betrieb nehmen Legende Bemerkung LCD-Anzeige schwarz/weiss mit Hintergrundbeleuchtung 96 x 64 Pixel LED KV (gelb) Leuchtet, wenn der Voralarm ausgelöst wurde (Relaisausgang Voralarm aktiv). LED KD (gelb) Leuchtet, wenn der Diagnoseprozessor eine Abschaltung durchgeführt hat. Tasten (sind nur bedienbar, wenn die Klarsichthaube nach oben geklappt wird) (15) Wert vergrössern / vorheriger Parameter...
  • Seite 38: Parameter Auswählen Und Editieren (Plausibilitätsanforderung Für Eingabewerte)

    Parameter auswählen und editieren (Plausibilitätsanforderung für Eingabewerte) In der Normalanzeige werden die Werte angezeigt. Zum Editieren eines Wertes, wie hier z.B. der Grenzwert, Schritte 1...4 durchführen drücken Der erste Menüpunkt „Analogeingänge“ ist schwarz unterlegt. Der senkrechte Strich rechts zeigt die momentane Position an. Begrenzer/Wächter wählen ins Untermenü...
  • Seite 39: Editieren Abbrechen

    5 Gerät in Betrieb nehmen Editieren abbrechen wird das Editieren abgebrochen und der ursprüngliche Wert bleibt erhalten. Alarme quittieren über Taste Reset (nur für Temperaturbegrenzer STB) Taste (RESET) drücken und halten Hinter den Fehlern Der Alarm steht nicht mehr an und ist quittiert, sobald der Balken bis ans Ende durch- erscheinen gelaufen ist (3 s).
  • Seite 40: Funktionsprüfung

    Funktionsprüfung Nach dem Elektrischen Anschluss in Kapitel 4.3 sollten Sie zur Sicherheit folgende Schritte durchführen: Stellen Sie den gewünschten Grenzwert ein, den die Anlage nicht über-oder unterschreiten darf. Sind alle Parameter im Gutbereich, drücken Sie die Taste (RESET) so lange, bis die grüne LED OK leuchtet. Simulieren Sie eine Grenzwertüberschreitung zunächst ohne die Sensoren in den explosiongefährdeten Bereich einzu- bauen und prüfen Sie, ob der Relaisausgang Alarm die Anlage dauerhaft abschaltet.
  • Seite 41: Gerät Verplomben

    5 Gerät in Betrieb nehmen Gerät verplomben Die Geräteeinstellungen dürfen sich unter Betriebsbedingungen nicht ändern. Gegen unbeabsichtigtes oder unbefugtes Verstellen ist deshalb eine plombierbare Klar- sichtabdeckung aufgesetzt. Zum Verplomben sind links und rechts in der Klarsichtabdeckung zwei Bohrungen vor- gesehen, durch die der Draht geführt wird, der Abdeckung und Gehäuse verbindet. Die Drahtenden werden mit der Plombe gesichert.
  • Seite 42 5 Gerät in Betrieb nehmen...
  • Seite 43: Safety Manual

    Die Anforderungen an SIL 3 der DIN EN 61508 bzw. PL d DIN EN ISO 13849 werden durch ein Gerätekonzept erfüllt, dessen 1oo2D-Struktur das sichere Erkennen von Fehlern gewährleistet. Der JUMO safetyM STB/STW Ex ist im Sinne der ATEX Richtlinie 2014/34/EU als zugehöriges Betriebsmittel mit eigensicherem Eingang geprüft.
  • Seite 44: Sicherheitstemperaturwächter (Stw)

    Der sichere Zustand ist der abgeschaltete Zustand des Relaisausgang Alarm zwischen Klemme 14 und 16 (Ruhestromprinzip). Dieser Zustand bleibt so lange erhalten, bis eine manuelle Entriegelung im Gutbereich des JUMO safetyM STB/STW Ex erfolgt ist. Die durchsichtige, plombierbare Abdeckhaube verhindert unbefugte Bedienung.
  • Seite 45: Relevante Normen

    Aufgrund des weltweiten Einsatzes dieser Systeme ist eine Zertifizierung nach DIN EN 61508 erfolgt. Die Temperaturüberwachungseinheit JUMO safetyM STB/STW Ex mit dem Typenzusatz „059“ erfüllt die Anforderungen Für Sicherheitsfunktion bis SIL 3 entsprechend DIN EN 61508 Teil 1 bis 7:...
  • Seite 46: Gültigkeit Des Safety Manual

    Angaben ohne Berücksichtigung der Sensorik sind entsprechend bezeichnet. Anschlussmöglichkeiten der Sensoren (SIL) Die Auswerteeinheit JUMO safety M STB/STW Ex ist grundsätzlich gleich aufgebaut. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Sensoren anzuschließen. Diese sind in folgender Tabelle dargestellt, zusammen mit dem erreichbaren SIL-Level:...
  • Seite 47 6 Safety Manual Varia angeschlossene Architektur Erreichbarer SIL Sensoren Sensorik Logik 1x Pt100 Zweileiter- 1oo1 1oo2D schaltung Einzelsensor 2x Pt100/1000 Zweilei- 1oo2 1oo2D terschaltung 2x Pt100/1000 Dreilei- 1oo2 1oo2D terschaltung 2x Thermoelement 1oo2 1oo2D 1x Pt100/1000 1oo2 1oo2D Zwei- und Dreileiter- schaltung 1x Thermoelement STB/STW...
  • Seite 48 Die Varianten 1...4 wurden mit JUMO-Fühlern nach Typenblatt 901006 und 902006 bewertet. Bei Variante 5 wurde keine Sen- sorik einbezogen (nur allein der JUMO safety M STB/STW Ex). Die Sensorik wird in diesem Fall vom Anlagenbetreiber selbst ausgewählt. Daher muss eine Beurteilung des erreichten SIL durch den Anlagenbetreiber erfolgen.
  • Seite 49: Normen Und Definitionen

    6 Safety Manual Normen und Definitionen Tabelle 1: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN 14597 Abkürzung Erklärung Typ 2 Wirkungsweise, für die die Herstellabweichung und Abwanderung vom Betriebswert, Betriebsdauer oder Betriebsablauf geprüft worden ist. Typ B Mikroabschaltung im Betrieb, entsprechende Kontakttrennung mindestens in einem Pol um Funktionssicherheit zu liefern.
  • Seite 50 Tabelle 2: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN 61508 und DIN EN 61511 Name Beschreibung Aktor Teil eines sicherheitstechnischen Systems, das die Eingriffe in den Prozess ausführt, um einen sicheren Zustand zu erreichen. EUC (en: equipment under control) Einrichtung, Maschine, Apparat oder Anlage, verwendet zur Fertigung, Stoffumformung, zum Transport, zu medizinischen oder anderen Tätigkeiten.
  • Seite 51 6 Safety Manual Tabelle 2: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN 61508 und DIN EN 61511 Name Beschreibung Sicherheit Freiheit von unvertretbaren Risiken Sicherheitsfunktion Funktion, die von einem E / E / PE-sicherheitsbezogenen System, einem sicherheitsbezogenen System anderer Technologie oder externer Einrichtungen zur Risikominderung ausgeführt wird, mit dem Ziel, unter Berücksichtigung eines festgelegten gefährlichen Vorfalls einen sicheren Zustand für die EUC zu erreichen oder aufrechtzuerhalten...
  • Seite 52 Tabelle 2: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN 61508 und DIN EN 61511 Name Beschreibung λ Rate unerkannter gefahrbringender Ausfälle je Stunde Lambda Dangerous Undetect: λ Rate ungefährlicher Ausfälle je Stunde Lambda: λ Rate erkannter ungefährlicher Ausfälle je Stunde Lambda: λ...
  • Seite 53: Sicherheitstechnische Kenngrößen Bezogen Auf Die Temperaturüberwachungseinheit

    6,74 e Hinweis: Die Varianten 1...4 wurden mit JUMO-Fühlern nach Typenblatt 901006 und 902006 bewertet. Bei Variante 5 wurde keine Sensorik einbezogen (nur allein der JUMO safety M STB/STW Ex). Die Sensorik wird in diesem Fall vom Anlagenbetreiber selbst ausgewählt.
  • Seite 54: Ausfallraten Und Sff Für Typ 701155/X-Xx-025X-Xxxx-25 (Ac/Dc24V)

    Hinweis: Die Varianten 1...4 wurden mit JUMO-Fühlern nach Typenblatt 901006 und 902006 bewertet. Bei Variante 5 wurde keine Sensorik einbezogen(nur allein der JUMO safety M STB/STW Ex). Die Sensorik wird in diesem Fall vom Anlagenbetreiber selbst ausgewählt. Die PFH und PFD Werte wurden unter der Annahme berechnet, dass die Zeit zur Wiederherstellung des Systems 8h beträgt...
  • Seite 55: Bestimmung Des Safety Integrity Level (Sil)

    Hardware Fehlertoleranz (HFT) und Anteil ungefährlicher Ausfälle (SFF). Die spezifischen sicherheitstechnischen Kenngrößen für das Messsystem des JUMO safetyM STB/STW Ex finden Sie in der Tabelle des Kapitels „Sicherheitstechnische Kenngrößen“. Die folgende Tabelle zeigt die Abhängigkeit des „Safety Integrity Level“ (SIL) von der „mittleren Wahrscheinlichkeit gefährlicher Ausfälle einer Sicherheitsfunktion des gesamten sicherheitsbezogenen Systems"...
  • Seite 56 ) auf die Teilsysteme Die Angaben bezüglich der Funktionalen Sicherheit in diesem Sicherheitshandbuch beinhalten Sensorik (Widerstandstempera- turfühler, Thermoelemente), Logikeinheit (701155) und als Meldekontakt den Relaisausgang im JUMO safetyM STB/STW Ex System. Der Aktor, wie z. B. ein Leistungsschütz, ist anlagenbezogen und muss im Sinne der Norm für den Sicherheitsloop separat mit- betrachtet werden.
  • Seite 57: Sicherheitsintegrität Der Hardware

    Ausfalldaten aus Felderfahrung für das Teilsystem vorliegen, um die in Anspruch genom- menen Ausfallraten für erkannte und unerkannte gefahrbringende Ausfälle zu unterstützen. Der JUMO safetyM STB/STW Ex entspricht einem Typ B-System. Die folgende Tabelle gibt den erreichbaren Sicherheits-Integritätslevel (SIL) in Abhängigkeit vom Anteil der ungefährlichen Aus- fälle (SFF) und der Fehlertoleranz der Hardware (HFT) für sicherheitsbezogene Typ B-Teilsysteme an.
  • Seite 58: Sicherheitsrelevante Systemeigenschaften

    6.9.2 Sicherheitsrelevante Systemeigenschaften Die Geräte-Ausführungen unterscheiden sich in folgende Architekturen: Die Auswerteeinheit von JUMO safetyM STB/STW Ex in den Ausführungen STW, STB sind als 1oo2D-Architektur realisiert. Abbildung 2: Die Typen mit Einzelsensor sind in einkanaliger Sensorik ausgeführt (1oo1) Überwacht werden: Fühlerbruch...
  • Seite 59 6 Safety Manual schalten. In einem entdeckten Fehlerfall ist ein vorzeitiges Schalten zulässig.
  • Seite 60 Sicherheitsarchitektur (Sensorik) SIL2 SIL3 1oo1 1oo2 Hardware Fehler Toleranz (Logikein- HFT=1 heit JUMO safetyM STB/STW Ex) Hardware Fehler Toleranz (Sensorik) SIL2: HFT=0 SIL3: HFT=1 Anteil sicherer Fehler SIL2 Sensorik HFT=0: 90%...<99% SIL3 Sensorik HFT=1: 90%...<99% Ermittlung gemäß DIN EN 61508 Teil 7 Anhang D bzw. DIN EN ISO 13849-1 Tabelle F.1 mind.65%...
  • Seite 61: Bestimmung Des Erreichten Performance Level Pl

    PL e: 62 Jahre DC 13849-1 Tabelle K.1 Wirkungsweisen und Softwareklasse Der JUMO safetyM STB/STW Ex besitzt folgende Wirkungsweisen: gemäß DIN EN 14597 2B, 2D, 2F, 2K, 2J, 2V, 2N, 2P Softwareklasse C 6.10 Bestimmung des erreichten Performance Level PL Für die Ermittlung des Performance Levels von Bauteilen/Geräten sind folgende sicherheitstechnische Kenngrössen notwen-...
  • Seite 62 Tabelle 9: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN ISO 13849 Formelzeichen oder Beschreibung Definition Abkürzung oder Fundort PL (a, b, c, d, e) Bezeichnung für die Performance Level Tabelle 3 AOPD aktive opto-elektronische Schutzeinrichtung (z. B. Lichtschranke) Anhang H B, 1, 2, 3, 4 Bezeichnung für die Kategorien Tabelle 7 Anzahl von Zyklen bei denen 10% einer Stichprobe der betrachteten verschleiß-...
  • Seite 63 6 Safety Manual Tabelle 9: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN ISO 13849 Formelzeichen oder Beschreibung Definition Abkürzung oder Fundort K1A, K1B Schütze Anhang I L, L1, L2 Logik Programmiersprache mit eingeschränktem Sprachumfang 3.1.34 Motor Anhang I MTTF mittlere Zeit bis zum Ausfall Anhang C MTTF mittlere Zeit bis zum gefahrbringenden Ausfall...
  • Seite 64 Tabelle 9: Begriffe und Abkürzungen gemäß DIN EN ISO 13849 Formelzeichen oder Beschreibung Definition Abkürzung oder Fundort SW1A, SW1B, SW1 Positionschalter Anhang I Sicherheits-Integritätslevel Tabelle 4 SK (Cat.) Kategorie (B, 1, 2, 3, 4), Struktureller Aufbau als Basis um eine bestimmten PL zu erreichen SRASW sicherheitsbezogene Anwendungssoftware...
  • Seite 65: Anschlussmöglichkeiten Der Sensoren (Pl)

    ≥ 90% 20 mA schlossen- 701155 701155 bedeutet: keine Einbeziehung Architektur je des Sensors bei Berechnung. nach schluss 1oo1 oder 1oo2 Hinweis: Die Varianten 1...4 wurden mit JUMO-Fühlern nach Typenblatt 901006 und 902006 bewertet. Bei Variante 5 wurde keine Sen-...
  • Seite 66: Berechnungen Din En Iso 13849-1 Performance Level - Niederspannung 230V

    (nur allein der JUMO safety M STB/STW Ex). Die Sensorik wird in diesem Fall vom Anlagenbetreiber selbst ausgewählt. Daher muss eine Beurteilung des erreichten PL durch den Anlagenbetreiber erfolgen. 6.11.1 Berechnungen DIN EN ISO 13849-1 Performance Level - Niederspannung 230V...
  • Seite 67 6 Safety Manual Tabelle 12: Variante MTTF 100 Jahre (304 Jahre) Der MTTF Wert eines Teilsystems muss ent- sprechend den Anforderungen DIN EN ISO 100 Jahre (317 Jahre) siehe Tabelle oben 13849-1 auf 100 Jahre begrenzt werden.
  • Seite 68: Beitrag Der Risikominderung Durch Das Steuerungsystem

    6.11.3 Beitrag der Risikominderung durch das Steuerungsystem Das Ziel der Befolgung der gesamten Entwurfsprozedur für die Maschine ist es, die Sicherheitsziele zu erreichen (siehe 4.1 in der DIN EN 13849-1). Der Entwurf des SRP/CS, um die erforderliche Risikominderung bereitzustellen, ist ein integraler Teil der gesamten Entwurfsprozedur für die Maschine.
  • Seite 69 6 Safety Manual Schematische Darstellung einer Kombination sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen zur Verarbeitung einer typi- schen Sicherheitsfunktion Abbildung 4: SRP/CS SRP/CS SRP/CS Eingang Logik Ausgang Startereignis, z. B. manuelle Betätigung eines Tasters, Öffnung einer trennenden Schutzeinrichtung, Unterbrechung des Strahls einer AOPD Antriebselement der Maschine, z.B.
  • Seite 70: Performance Level

    6.12 Performance Level Für die Anwendung in diesem Teil der DIN EN ISO 13849 wird die Fähigkeit sicherheitsbezogener Teile eine Sicherheitsfunktion auszuführen, durch die Bestimmung eines Performance Levels ausgedrückt. Für jedes gewählte SRP/CS und/oder der Kombination von SRP/CS, die eine Sicherheitsfunktion ausführt, muss eine Abschät- zung des PL durchgeführt werden.
  • Seite 71 6 Safety Manual Tabelle 14: Beziehung zwischen den Kategorien DC , MTTF jedes Kanals und PL Performance Level MTTF jedes Kanals = niedrig MTTF jedes Kanals = mittel MTTF jedes Kanals = hoch...
  • Seite 72: Mitgeltende Gerätedokumentation

    Basis des genauen Wertes der MTTF jedes Kanals, siehe Anhang K. 6.14 Mitgeltende Gerätedokumentation Für den JUMO safetyM STB/STW Ex sind die in dieser Betriebsanleitung vorgegebenen Maßnahmen, Werte und Anforderun- gen bezüglich Montage, elektrischer Anschluss, Funktion, Inbetriebnahme einzuhalten. 6.15 Verhalten im Betrieb und bei Störung Das Verhalten im Betrieb und bei Störung wird in der Betriebsanleitung beschrieben.
  • Seite 73: Wiederkehrende Prüfungen

    6 Safety Manual 6.16 Wiederkehrende Prüfungen Bei den SIL 2 und SIL 3 zertifizierten Systemen ist keine Prüfung notwendig, da der Proof-Check gleich der Lifetime ist. Sie betragen jeweils zehn Jahre. Nach Ablauf der Lifetime genügen die Systeme nicht mehr den Anforderungen gemäß ihrer SIL-Zertifizierung. 6.16.1 Empfohlene Prüfungen für Temperaturfühler Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Thermometer zu gewährleisten sind (auch bei Inbetriebnahme) folgende Ser-...
  • Seite 74 Tabelle 15: Prüfintervalle 550 °C 2 Jahre 5 Jahre 700 °C 1 Jahr 2 Jahre 1000 °C Nicht-Edelmetall 1 Jahr, Edelmetall 2 Jahre 1500 °C 1 Jahr Die hier angegebenen Prüfintervalle sind Vorschläge, die speziellen Bedingungen am Einsatzort angepaßt und eventuell durch den Anwender verkürzt werden müssen.
  • Seite 75: Atex

    7.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Beim JUMO safetyM STB/STW Ex handelt es sich um eine Sicherheitsvorrichtung gemäß Richtlinie 2014/34/EU, Kapitel 1, Ar- tikel 1, Absatz b, das dazu bestimmt ist, die Messung von Temperaturen direkt durch Widerstandsfühler oder Thermoelement- fühler, bzw. andere physikalischen Messgrößen wie Druck, die mit Hilfe eines entsprechenden Messumformers und unter Ver- wendung des 4-20mA Stromeinganges, durchzuführen.
  • Seite 76: Errichtungsbestimmungen

    GEFAHR! Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung des JUMO safetyM STB/STW Ex oder Nichtbeachtung der sicher- heitsrelevanten Festlegungen dieser Betriebsanleitung erlischt die Ex-Zulassung. 7.1.2 Errichtungsbestimmungen Bei Verwendung elektrischer Betriebsmittel in Anlagen und Umgebungsbedingungen mit der Zündschutzart Eigensicherheit sind unter anderem die Auflagen gemäß den zutreffenden Errichtungsbestimmungen nach EN 60079-14 Explosionsfähige At- mosphäre - Teil 14: Projektierung, Auswahl und Errichtung elektrischer Anlagen zu beachten.
  • Seite 77: Kennzeichnung Nach Atex Richtlinie 2014/34/Eu Und En Normen En 60079-11 „I", En 50495 Und

    7 ATEX Kennzeichnung nach ATEX Richtlinie 2014/34/EU und EN Normen EN 60079-11 „i“, EN 50495 und DIN EN ISO 80079-37 „h“: II (1) G [Ex ia Ga] IIC nach EN 60079-0; -11; -26 II (1) D [Ex ia Da] IIIC II (1) G [Ex ia Ga] IIC II (1) D [Ex ia Da] IIIC Normenkennzeichnung gemäß...
  • Seite 78 nach EN 50495 gemäß EN 60079-7 II (2) G [Ex eb Gb] IIC II (1) D [Ex ta Da] IIIC nach EN 50495 gemäß EN 60079-31 II (2) D [Ex tb Db] IIIC G [Ex eb Gb] IIC D [Ex ta Da] IIIC D [Ex tb Db] IIIC Normenkennzeichnung gemäß...
  • Seite 79 7 ATEX nach EN 50495 gemäß EN 60079-1 II (2) G [Ex db Gb] IIC II (1) G [Ex h Ga] IIC nach EN 50495 gemäß DIN EN ISO 80079-37 II (1) D [Ex h Da] IIIC...
  • Seite 80 II (1) G [Ex db Gb] IIC II (1) G [Ex h Ga] IIC II (1) D [Ex h Da] IIIC Normenkennzeichnung gemäß EN 60079-0 Explosionsgruppe II C Gase, niedrige Zündenergie z.B. Wasserstoff III C leitfähige Stäube Equipment Protection Level: Gb: zum Einsatz in Zone 1 oder 2 für Gase Ga für Kategorie 1, Zone 0 für Gase Da: zum Einsatz in Zone 20, 21 oder 22 für Stäube...
  • Seite 81: Bedeutung Des X-Zeichens In Der Baumusterprüfbescheinigung

    Schaltarbeiten an den eigensicheren Stromkreisen dürfen nur vorgenommen werden, während der JUMO safetyM STB/ STW Ex, einschließlich aller Zuleitungen, spannungslos geschaltet ist. Der JUMO safetyM STB/STW Ex, einschließlich aller Zuleitungen, darf nur unter Spannung gesetzt werden, wenn die Ab- deckkappe der eigensicheren Stromkreise ordnungsgemäß montiert wurde Kapitel 4.2 Abnehmen der Abdeckkappe...
  • Seite 82: Zugehöriges Eigensicheres Elektrisches Betriebsmittel Nach En 60079-11

    Wird der JUMO safetyM STB/STW Ex in der einkanaligen Gerätevariante zur Überwachung nicht elektrischer Zündquellen verwendet und wird im Anforderungsfall eine Warnmeldung ausgegeben, so sind vom Anwender unverzüglich Maßnahmen zum Erreichen des sicheren Zustandes einzuleiten. Zugehöriges eigensicheres elektrisches Betriebsmittel nach EN 60079-11 7.4.1...
  • Seite 83: Zugehöriges Elektrisches Betriebsmittel

    Bereich verwendet werden. Bei ungenügendem Schutz muss es außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs eingesetzt werden. Beispiel: Der JUMO safetyM STB/STW Ex befindet sich nicht im explosionsgefährdeten Bereich, ist aber an ein im explosionsgefährde- ten Bereich befindliches Thermoelement angeschlossen. Nur der Eingangsstromkreis des JUMO safetyM STB/STW Ex ist ei- gensicher.
  • Seite 84: Anordnung Der Fühler Im Ex-Bereich

    Die Aufteilung auf die Eingänge ist nicht definiert. Beispiel Doppel Pt100 mit Schutzrohrkonstante 80K/W: Temperaturerhöhung von 80K/W x 61,8mW = 4,9 K. Ist eine separate Temperaturerhöhung für Staub im technischen Datenblatt von JUMO angegeben, bedeutet dies, dass die Schutzarmatur komplett in Staub eingehüllt ist.
  • Seite 85 7 ATEX Die im Kapitel 11.12 Kapitel 11.13 und Kapitel 11.14 angegebene Sensorik hat keine Zonentrennung. Bitte auch die Hinweise im Kapitel 11.11 beachten. Die Art der Zonentrennung, sowie die Leitungsauswahl muss so ausgeführt bzw. ausgewählt werden, dass die festgeleg- ten Zoneneinteilungen und deren Anforderungen weiterhin Bestand haben.
  • Seite 86: Erläuterung Zu Den Temperaturklassen Der Fühler

    Bei Widerstandsthermometern fließt ein Messstrom durch das Sensorelement, wodurch es zu einer Erwärmung kommt. Durch einen defekt im JUMO safetyM STB/STW Ex kann außerdem durch den Sensorstromkreis eine Leistung von maximal 61,8mW in den Fühler eingebracht werden. Dies betrifft auch die Thermoelementfühler.
  • Seite 87 7 ATEX Beispiel: Ein Thermoelement soll in der Temperaturklasse T4 (maximale Temperatur 135 °C, Grenze ist 5 K als Sicherheit zu reduzieren) eingesetzt werden; Höchstzulässige Temperatur an der Fühlerspitze = 130 °C - 0,9 °C = 129,1°C Die maximale Temperatur (Mess bzw. Mediumtemperatur) an der Fühlerspitze darf somit einen Wert von 129,1 °C nicht über- steigen.
  • Seite 88: Sicherheitseinrichtung Nach Din En 50495

    Eine Erhöhung der Fehlertoleranz (HFT) und somit eine Erhöhung der Gerätekategorie des kombinierten Betriebsmittels mit Hil- fe des JUMO safetyM STB/STW Ex ist nur dann zulässig, wenn außer der Zündgefahr, die durch den JUMO STB/STW be- herrscht wird, keine weiteren Zündgefahren vorhanden sind und die höhere Gerätekategorie keine zusätzlichen Anforderungen an das kombinierte Betriebsmittel stellt.
  • Seite 89: Temperaturüberwachungseinheit Auf Basis Der Zündschutzart „E" Erhöhte Sicherheit Nach En 60079

    Wie in der Tabelle im Kapitel 6.6 Anschlussmöglichkeiten der Sensoren (SIL) dieser Betriebsanleitung beschrieben, ist die Aus- werteeinheit JUMO safetyM STB/STW Ex immer gleich aufgebaut und ihre Architektur besitzt immer eine 1oo2D Struktur. Bei Anschluss nur eines passiven Sensors entspricht dies der Variante 1 der in der Tabelle.
  • Seite 90: Verwendung Von Temperatur-Messumformern

    Betriebsmittels inklusive des JUMO safetyM STB/STW 70155 kein gefahrbringender Zustand eintreten kann. Damit keine ungewollte Veränderung der eingestellten Parameter erfolgen kann, ist der JUMO safetyM STB/STW gemäß Kapi- tel 5.8 dieser Betriebsanleitung zu verplomben bzw. ist gemäß Kapitel 10.4 eine Tastatur- oder Ebenenverriegelung zu verwen- den.
  • Seite 91: Anwendung Der Zündschutzsystemtypen

    In diesem Fall ist das Konzept des Betriebsmittels zu überarbeiten. Das notwendige Zündschutzsystem ist gemäß Tabelle 1 der DIN EN ISO 80079-37 festzulegen. Die notwendigen Angaben zum JUMO safetyM STB/STW Ex zum Einsatz in den o.g. Zündschutzsystemen sind in Kapitel 6.9.2 Sicherheitsrelevante Systemeigenschaften enthalten.
  • Seite 92: Atex Zündschutzart „E" Und „T

    ATEX Zündschutzart „e“ und „t“ Bestimmungsgemäße Verwendung Beim JUMO safetyM STB/STW Ex handelt es sich um eine Sicherheitsvorrichtung gemäß Richtlinie 2014/34/EU, Kapitel 1, Ar- tikel 1, Absatz b, das dazu bestimmt ist, die Messung von Temperaturen direkt durch Widerstandsfühler oder Thermoelement- fühler, bzw.
  • Seite 93: Kennzeichnung Nach Atex Richtlinie 2014/34/Eu Und Nach En 60079-7 „E" Und En 60079-31 „T

    8 ATEX Zündschutzart „e“ und „t“ Kennzeichnung nach ATEX Richtlinie 2014/34/EU und nach EN 60079-7 „e“ und EN 60079-31 „t“: Typ: 701155/...-045 [Ex „e“, „t“] 1-Sensor-Variante: 2-Sensor-Variante: Typ: 701155/...-045 [Ex „e“, „t“] II (2) G (h) [Ex eb Gb] [Ex eb Gb] IIC II (2) G (h) [Ex eb Gb] [Ex eb Gb] IIC II (2) D (h) [Ex tb Db] [Ex tb Db] IIIC II (2) D (h) [Ex tb Db] [Ex tb Db] IIIC...
  • Seite 94: Bedeutung Des X-Zeichens In Der Baumusterprüfbescheinigung

    Falls das Zeichen «X» hinter der Bescheinigungsnummer steht, wird auf besondere Bedingungen für die sichere Anwendung des Produktes in der Anlage zu der Baumusterprüfbescheinigung hingewiesen. Schalthandlungen an den Stromkreisen (Ex eb) dürfen nur im spannungslosen Zustand des JUMO safetyM STB/STW Ex einschließlich aller Zuleitungen durchgeführt werden.
  • Seite 95 8 ATEX Zündschutzart „e“ und „t“...
  • Seite 96: Iecex

    IECEx Bestimmungsgemäße Verwendung Der JUMO safetyM STB/STW Ex ist ein zugehöriges Betriebsmittel, das nur außerhalb der Ex-Zone eingesetzt werden darf. Eine andere oder darüber hinausgehende Nutzung gilt - in Bezug auf den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen - als nicht bestimmungsgemäß. Betrachtung nach ATEX als [Ex i] Gerät Kennzeichnung nach IECEx Zündschutzart „ia“:...
  • Seite 97: Kennzeichnung Iecex Zündschutzart „H

    9 IECEx Kennzeichnung IECEx Zündschutzart „h“ Das Typenschild ist seitlich auf dem Gerät aufgeklebt. [Ex h Ga] IIC Zugehöriges Betriebsmittel, das außerhalb der Gasatmosphäre errichtet wird [Ex h Da] IIIC Zugehöriges Betriebsmittel, das außerhalb der Staubatmosphäre errichtet wird Normenkennzeichnung gemäß EN 60079-0 Explosionsgruppe II C Gase, niedrige Zündenergie z.B.
  • Seite 98: Kennzeichnung Iecex Zündschutzart „D, E, H" Und „T

    Kennzeichnung IECEx Zündschutzart „d, e, h“ und „t“ Das Typenschild ist seitlich auf dem Gerät aufgeklebt. Erklärung 9 IECEx...
  • Seite 99: Auszug Wichtiger Gerätedaten

    9 IECEx Auszug wichtiger Gerätedaten Inhalt Beschreibung Weitere Informationen Name des Herstellers JUMO GmbH & Co. KG Siehe Rückseite dieser Be- triebsanleitung Adresse Moritz-Juchheim-Straße 1 36039 Fulda Germany Inhalt Beschreibung Weitere Informationen Beschreibung des Prüflings JUMO safetyM STB/STW 701155 Kapitel 2 Geräteausführung Gerätetyp...
  • Seite 100 Die sicherheitsrelevanten Einstellungen des JUMO safetyM STB/ STW Ex müssen vor unbefugter Veränderung geschützt werden (z. B. durch versiegelte oder passwortgeschützte Eingänge). Bei Verwendung des JUMO safetyM STB/STW Ex in der Variante STW (Sicherheitstemperaturwächter) muss sichergestellt wer- den, dass nach einer Abschaltung durch den Temperaturbe- grenzer ein selbsttätiges Wiedereinschalten der überwachten Be-...
  • Seite 101: Konfigurationsebene

    10 Konfigurationsebene Konfigurationsebene 10.1 Navigationsprinzip Alle Parameter sind werkseitig frei zugänglich, lassen sich aber über das Setup-Programm verriegeln. Kapitel 12.3 „Code vergessen?“ Nicht benötigte Parameter der Konfigurationsebene werden je nach Einstellung automatisch ausgeblendet.
  • Seite 102: Analogeingänge

    10.2 Analogeingänge 10.2.1 Anschluss Bemerkung Zwei Sensoren Diese Einstellung ist für Fühler in Doppelausführung oder für zwei unterschied- liche Fühler vorgesehen. Jeder der beiden Analogeingänge wird separat auf Fühlerbruch, Fühlerkurz- schluss überwacht. Einzel Pt100 in Zweileiterschaltung Achtung: Durch Anschluss von nur einem Fühler (SIL2) reduziert sich die Temperaturbe- grenzungseinrichtung von SIL3 auf SIL2! Die interne 2-Kanal-Struktur (1oo2D) im Gerät bleibt trotzdem erhalten.
  • Seite 103: Sensortyp 1

    10 Konfigurationsebene 10.2.2 Sensortyp 1 Einstellbereich für Grenzen für Grenzwert: für Analogeingang1 Bemerkung Messbereichsunter- (über Setup /-überschreitung einschränkbar) Pt100 in Dreileiterschaltung IEC 60751:2008 -1999 ... +9999°C -205°C/ +855°C Pt1000 in Dreileiterschaltung IEC 60751:2008 -1999 ... +9999°C -205°C/ +855°C Pt100 in Zweileiterschaltung IEC 60751:2008 -1999 ...
  • Seite 104: Offset 1

    10.2.2 Sensortyp 1 Einstellbereich für Grenzen für Grenzwert: für Analogeingang1 Bemerkung Messbereichsunter- (über Setup /-überschreitung einschränkbar) Pt30Rh-Pt6Rh „B“ Thermoelement DIN EN 60584-1: -1999 ... +9999°C 295 ... 1825°C 1996-10 NiCrSi-NiSi „N“ Thermoelement DIN EN 60584-1: -1999 ... +9999°C -105 ... +1305°C 1996-10 4 ...
  • Seite 105: Filterzeit 1

    10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.2.5 Filterzeit 1 Zeitkonstante des digitalen Eingangsfilters 0,0 ... 0,6 ... 100 sec 2. Ordnung für Analogeingang 1 Bei einer sprunghaften Änderung des Eingangssignals werden nach einer Zeit, die der Filterzeitkonstanten dF entspricht, ca.
  • Seite 106: Sensortyp 2

    10.2.8 Sensortyp 2 Einstellbereich für Grenzen für Grenzwert: für Analogeingang2 Bemerkung Messbereichsunter- (über Setup /-überschreitung einschränkbar) Pt100 in Dreileiterschaltung IEC 60751:2008 -1999 ... +9999°C -205°C/ +855°C Pt1000 in Dreileiterschaltung IEC 60751:2008 -1999 ... +9999°C -205°C/ +855°C Pt100 in Zweileiterschaltung IEC 60751:2008 -1999 ...
  • Seite 107: Offset 2

    10 Konfigurationsebene 10.2.8 Sensortyp 2 Einstellbereich für Grenzen für Grenzwert: für Analogeingang2 Bemerkung Messbereichsunter- (über Setup /-überschreitung einschränkbar) Pt30Rh-Pt6Rh „B“ Thermoelement DIN EN 60584-1: -1999 ... +9999°C 295 ... 1825°C 1996-10 NiCrSi-NiSi „N“ Thermoelement DIN EN 60584-1: -1999 ... +9999°C -105 ...
  • Seite 108: Filterzeit 2

    Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.2.11Filterzeit 2 Zeitkonstante des digitalen Eingangsfilters 0,0 ... 0,6 ... 100 sec 2. Ordnung für Analogeingang 2 Bei einer sprunghaften Änderung des Eingangssignals werden nach einer Zeit, die der Filterzeitkonstanten dF entspricht, ca. 26% der Änderung erfasst (2 x dF: ca. 59%;...
  • Seite 109: Begrenzer/Wächter

    10 Konfigurationsebene 10.3 Begrenzer/Wächter Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.3.1 Gerätefunktion Sicherheitstemperaturbegrenzer STB Erstinbetrieb- STB Erstinbetr., STB, STW nahme: Unabhängig vom Schaltzustand des Relaisausgang Alarm vor Netzausfall bleibt der STB bei Netzwieder- kehr verriegelt. Diese werkseitige Einstellung dient dazu, daß sich das Gerät nach dem erstmaligen Einschalten der Span- nungsversorgung im sicheren abgeschalteten Zustand befindet.
  • Seite 110: Schaltverhalten

    Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.3.2 Schaltverhalten Min-Alarm: Max.alarm, Min.alarm Bei Unterschreitung des Grenzwertes schaltet der Relaisausgang Alarm AUS. Die LEDs K1 und K2 leuch- ten rot und im Display blinken die Messwerte. Min-Alarm (ältere Gerätetypen: S-Funktion) Alarmbereich Gutbereich Relaisausgang Alarm aktiv Ö...
  • Seite 111 10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Max-Alarm: Bei Überschreitung des Grenzwertes schaltet der Relaisausgang Alarm AUS. Die LEDs K1 und K2 leuch- ten rot und im Display blinken die Messwerte. Max-Alarm (ältere Gerätetypen: O-Funktion) Gutbereich Alarmbereich Relaisausgang Alarm aktiv Ö...
  • Seite 112: Grenzwert, Hyst. Grenzwert

    Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.3.3 Grenzwert, Hyst. Grenzwert Alarm: -200 ... 0 ... 850 Wird dieser über- oder unterschritten, wird je nach abhängig von Einstellbe- Grenzwert Schaltverhalten der Relaisausgang Alarm beeinflusst. reich min. und max. Hysterese Grenzwert: 0 ... 2 ... 100 Unterschied zwischen Aus- und Einschaltschwelle z.B.
  • Seite 113 10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Schaltverhalten des Voralarms bei der Einstellung für Min-Alarm Min-Alarm (ältere Gerätetypen: S-Funktion) LED KV leuchtet gelb Relaisausgang Voralarm aktiv Ö Relaisausgang Voralarm inaktiv Messwert Wert für Voralarm: Abstand vom Grenzwert Alarmbereich Gutbereich Relaisausgang Alarm aktiv Ö...
  • Seite 114 Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Schaltverhalten des Voralarms bei der Einstellung für Max-Alarm Max-Alarm (ältere Gerätetypen: O-Funktion) LED KV leuchtet gelb Relaisausgang Voralarm aktiv Ö Relaisausgang Voralarm inaktiv Messwert Wert für Voralarm: Abstand vom Grenzwert Gutbereich Alarmbereich Relaisausgang Alarm aktiv Ö...
  • Seite 115 10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Das Verhalten des Relaisausgang Vor- Absolutwert inv: alarm ist abhängig von der Einstellung Der Voralarm besitzt inverses Schaltverhalten gegen- Min- oder Max-Alarm. über der Einstellung „Absolutwert“ und wird beim Überschreiten des Wertes für Voralarm aktiv. Abstand Gw.
  • Seite 116 Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Schaltverhalten des Relaisausgang Voralarm bei der Einstellung für Min-Alarm Min-Alarm (ältere Gerätetypen: S-Funktion) Wert für Voralarm: Absolut z.B. 80°C 10 Konfigurationsebene...
  • Seite 117 10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Schaltverhalten bei der Einstellung für Max-Alarm Max-Alarm (ältere Gerätetypen: O-Funktion) LED KV Funktion Voralarm: Relaisausgang leuchtet gelb Abstand vom Gr. invers Voralarm aktiv Ö Relaisausgang Voralarm inaktiv Messwert Wert für Voralarm: Abstand vom Grenzwert Gutbereich Alarmbereich Relaisausgang...
  • Seite 118 Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Fenster: Der eingestellte Wert Voralarm bestimmt die Fenster- breite des Voralarms symmetrisch um den Grenzwert. Dabei ist es egal, ob Min- oder Max-Alarm eingestellt ist. In einem Fenster um den Grenzwert ist das Relais Voralarm aktiv. Voralarmbereich Fenster Relaisausgang Voralarm aktiv...
  • Seite 119 10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Fenster invers: Relaisausgang Voralarm besitzt inverses Schaltver- halten gegenüber der Einstellung „Fenster“ In einem Fenster um den Grenzwert ist das Relais Voralarm inaktiv. Min-Alarm (ältere Gerätetypen: S-Funktion) Vorsicht Die Funktion Voralarm ist nicht Bestandteil der Sicherheitsfunktion!
  • Seite 120: Voralarm, Hyst.voralarm

    Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.3.5 Voralarm, Hyst.Voralarm Voralarm: -9999 ...0 ... 9999 Wert, der als Absolutwert oder Abstand vom Grenzwert die Funktion für Voralarm beeinflusst. Hysterese Voralarm: 0 ...2 ... 100 Unterschied zwischen Aus- und Einschaltschwelle z.B. bei steigenden und fallenden Temperaturen. 10.3.6 Fehler Voralarm, Relais Fehler Voralarm: Sensorfehler...
  • Seite 121: Einstellbereich Min

    10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) Hinweis: Wenn sich z.B. durch die räumliche Anordnung eines Doppelfühlers Temperaturdifferenzen ergeben, kann es vorkommen, daß es zu einer Alarmierung der Gleichheitsüberwachung kommt, obwohl die zu überwachende Temperatur selbst noch nicht überschritten ist. In diesem Falle kann der Grenzwert Differenzüberwachung entsprechend angepasst werden.
  • Seite 122: Binäreingang

    10.4 Binäreingang Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.4.1 Funktion Hier wird eingestellt, welche Funktion vom Binäreingang gesteu- ert werden soll. Der Binäreingang hat keine Funktion ohne Funktion Der Binäreingang führt einen „Reset“ aus, wie es unter Schalt- Entriegelung verhalten STB im Kapitel 10.3.1 „Gerätefunktion“ beschrieben ist.
  • Seite 123: Analogausgang

    10 Konfigurationsebene 10.5 Analogausgang Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.5.1 Funktion Hier wird der Messwert eingestellt, der am Analogausgang ausgege- Hauptmesswert, ben werden soll. Messwert1 Messwert2, Hauptmesswert: Differenz Bei Schaltverhalten Max-Alarm wird der größere von beiden Messwer- ten dargestellt, bei Min-Alarm wird der kleinere von beiden Messwerten dargestellt.
  • Seite 124: Fehlerfälle

    Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.5.5 Fehlerfälle Für den Analogausgang sind verschiedene Fehlerfälle konfigurierbar, Sensorfehler 2x bei denen der Analogausgang das konfigurierte Fehlersignal ausgibt: Sensorfehler 1x Sensorfehler 2x bedeutet: Sensor & Diff. Wenn ein Sensorfehler des entsprechenden Kanals (siehe Kapitel Alle Fehler 10.5.1) vorliegt, geht der Analogausgang in den Fehlerfall.
  • Seite 125: Verhalten Beim Verlassen Des Skalierungsbereichs

    10 Konfigurationsebene 10.5.7 Verhalten beim Verlassen des Skalierungsbereichs Der Einheitssignalbereich des Analogausgangs wird nach Empfehlung von Namur NE 43 wie folgt begrenzt: Signalart untere obere Einheitssignal Begrenzung Begrenzung für Analogausgang 0: 4 ... 20 mA 3,8 mA 20,5 mA 20,5 mA 20 mA 1: 0 ...
  • Seite 126: Anzeige/Bedienung

    10.6 Anzeige/Bedienung Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.6.1 Sprache Deutsch Deutsch, Englisch, Franzö- sisch Englisch Französisch 10.6.2 Einheit Hier kann eine Einheit für den Messwert vergegeben °C, °F, %, Text werden. °C Bei der Umstellung der Einheit auf °F °F wird der Messwert umgerechnet.
  • Seite 127: Kontrast

    10 Konfigurationsebene Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.6.5 Kontrast Bildschirmkontrast: 0 ... 5 ... 10 Helligkeitsunterschied zwischen schwarzen und weißen Pixeln 10.6.6 Beleuchtung Hier wird die Hintergrundbeleuchtung des Display ein- Aus, Ein, Bei Bedienung gestellt. Aus: immer ausgeschaltet Ein: immer eingeschaltet Bei Bedienung: Die Hintergrundbeleuchtung wird nur bei Tastenbedie-...
  • Seite 128: Service

    10.7 Service Wertebereich Parameter Bemerkung (werkseitige Einstellung fett) 10.7.1 Grenze Schaltspiele Grenzwert für Relais-Schaltspiele 0 ... 99999 Hier wird der Grenzwert der zulässigen Relais-Schalt- spiele eingestellt. Ist der Zählerstand für Aktuelle Schaltspiele grösser als dieser Wert, blinken die Anzeigewerte und der Re- laisausgang Alarm fällt ab.
  • Seite 129: Technische Daten

    11 Technische Daten Technische Daten 11.1 Analogeingänge Widerstandsthermometer Bezeichnung Messbereich Genauigkeit Umgebungs- 2/3-Leiterschaltung temperatureinfluss Pt100 -200 … +850°C 0,5% / 0,1% 50 ppm/K IEC 60751:2008 Pt1000 -200 … +850°C 0,5% / 0,1% 50 ppm/K IEC 60751:2008 Maximaler Leitungswiderstand Zweileiterschaltung 15 Ω, Dreileiterschaltung 30 Ω Anschlussart Messrate 210 ms...
  • Seite 130 Cu-CuNi „U“ -200 … +600°C 0,4% 100 ppm/K DIN 43710:1985-12 Cu-CuNi „T“ -200 … +400°C 0,4% 100 ppm/K DIN EN 60584-1:1996-10 NiCr-Ni „K“ -200 … +1372°C 0,4% 100 ppm/K DIN EN 60584-1:1996-10 Pt10Rh-Pt „S“ -50 … +1768°C 0,4% 100 ppm/K DIN EN 60584-1:1996-10 Pt13Rh-Pt „R“...
  • Seite 131 11 Technische Daten Gleichstrom Messbereich Genauigkeit Umgebungs- temperatureinfluss 4 … 20mA, Spannungsabfall < 2V 0,2% 150 ppm/K Skalierung innerhalb der Grenzen beliebig programmierbar Messrate 210 ms ≤ 5s berücksichtigte Zeit für alle Diagnosetest Fehlertoleranzzeit Eingangsfilter digitales Filter 2. Ordnung; Filterkonstante einstellbar von 0 … 100s Besonderheiten Einzelfühler 4 ...
  • Seite 132: Analogausgang

    11.2 Analogausgang Signalart Genauigkeit Restwelligkeit Lasteinfluss Temperatureinfluss Last- wider- stand ≤ 0,5 % ± 0,5 % bei 300 Ω ± 0,05 mA/ 100 Ω ≤ 500 Ω Strom 4 ... 20 mA 150 ppm/K 0 ... 20 mA ≤ 0,5 % ≥...
  • Seite 133: Messkreisüberwachung

    11 Technische Daten 11.5 Messkreisüberwachung Widerstandsthermometer Thermoelemente Strom 4 ... 20mA Dreileiterschaltung und Doppelthermoelemente Messbereichsüber-und wird erkannt -unterschreitung LED K1, K2, KD und KV leuchten; im Display blinkt bei Überschreitung „>>>>“, bei bei Unterschreitung „<<<<“. Fühler- und Leitungs- wird erkannt LED K1, K2, KD und KV leuch- bruch LED K1, K2, KD und KV leuchten;...
  • Seite 134: Prüfspannungen Nach En 60730, Teil 1

    11.7 Prüfspannungen nach EN 60730, Teil 1 Eingang bzw. Ausgang gegen Spannungsversorgung - bei Spannungsversorgung AC 110 ... 240V +10% /-15% 3,7kV/50Hz - bei Spannungsversorgung AC/DC 20 ... 30V, 48...63 Hz 3,7kV/50Hz 11.8 Elektrische Sicherheit Luft- / Kriechstrecken ≥ / ≥ Netz zu Elektronik und Fühler 6 mm 8 mm...
  • Seite 135: Gehäuse

    11 Technische Daten Klemmentemperaturbereich Wird der Temperaturbereich -10 °C bis +80 °C über- oder unterschritten, zeigt das Gerät die Fehlermeldung “Klemmentemperatur“ an. Der Ausgang wechselt in den sicheren Zustand (Ruhestromprinzip). Eine Quittierung ist erst möglich, sobald sich die Temperatur wieder im zulässigen Bereich befindet. Klimafestigkeit 85% rel.
  • Seite 136: Hinweis Für Die Fühler In Kapitel 11.12 Bis Kapitel 11.14

    In der EN 60079-0 wird für den EPL Ga für die Herstellung von metallischen Gehäusen unter anderem gefordert, dass der Masseanteil von Aluminium kleiner 10% sein muss. Der von JUMO verwendete Anschlusskopf der Fühler besteht zu mehr als 10% aus Aluminium. Daher muss der Anschlusskopf für die Verwendung von EPL Ga (Zone 0) durch einen geeigneten Schlagschutz gesichert werden.
  • Seite 137: Weitere Anschlussmöglichkeiten

    11 Technische Daten 11.11.2Weitere Anschlussmöglichkeiten Eine weitere Anschlussmöglichkeit von Sensorik im Ex-Bereich am 701155 wäre die Zusammenschaltung mit eigensicheren Betriebsmitteln, die als solche (eigenständig) geprüft und entsprechend EN 60079-0 gekennzeichnet sind. Auch hierbei gelten die in der Baumusterprüfung TÜV 11 ATEX 556139 X festgelegten Anschluss- und Grenzwerte. Angeschlossene eigensichere Betriebsmittel könnten unsere Widerstandsthermometer nach Typenblatt 902820.../362 sein oder auch andere geeignete, geprüfte und gekennzeichnete Betriebsmittel.
  • Seite 138: Fühler Für Wasser Und Öl

    Typenbezeichnung Fühlerart Temperatur- xxx = Nennlän Prozessan- bereich ge in mm schluss 901006/65-547-2043-15-xxx-668/922 2 x NiCr-Ni, Typ „K“ -35 ... +800°C 500, 710, 1000 Anschlagflansch verschiebbar 901006/65-546-2042-15-xxx-668/922 2 x Fe-CuNi, Typ „L“ -35 ... +700°C 500, 710, 1000 901006/66-550-2043-6-xxx-668/922 2 x NiCr-Ni, Typ „K“ -35 ...
  • Seite 139 11 Technische Daten aktuelle Typenbezeichnung Fühlerart Temperaturbe- Nennlänge mm Prozessan- reich schluss Widerstandsthermometer Typenblatt 902006 902006/10-226-1003-1-9-250-104/922 1 x Pt100 -40 ... +480°C Verschraubung G1/2 902006/10-226-2003-1-9-250-104/922 2 x Pt100 902006/54-227-2003-1-15-710-254/922 2 x Pt100 -170 ... 550°C 65...670 verschiebbare Klemmverschrau- 902006/54-227-1003-1-15-710-254/922 1 x Pt100 65...670 bung G1/2 902006/10-402-1003-1-9-100-104/922...
  • Seite 140 Hinweis: Wegen der Ansprechgenauigkeit ist die Verwendung nur mit werkseitig mitgelieferten Schutzhülsen (Tauchhülsen) zulässig. aktuelle Typenbezeichnung Fühlerart Temperaturbe- Nennlänge mm Prozessan- reich schluss Widerstandsthermometer Typenblatt 902006 902006/53-505-2003-1-12-190-815/922 2 x Pt100 -40 ... +400 °C Einschweisshülse 902006/53-505-1003-1-12-190-815/922 1 x Pt100 -40 ... +400 °C 902006/53-507-2003-1-12-100-815/922 2 x Pt100 -40 ...
  • Seite 141: Fühler Für Luft, Wasser Und Öl

    11 Technische Daten 11.14 Fühler für Luft, Wasser und Öl Hinweis: Wegen der Ansprechgenauigkeit ist die Verwendung nur ohne Schutzhülsen (Tauchhülsen) zulässig. Typenbezeichnung Fühlerart Temperaturbe- Nennlänge Prozessan- reich schluss Widerstandsthermometer Typenblatt 902006 902006/10-390-1003-1-8-250-104/922 1 x Pt100 max. 300°C Nennlänge: Einschraubge- 250 mm winde G1/2 Thermoelemente Typenblatt 901006...
  • Seite 142: Setup Programm

    Setup Programm Das Programm und das Verbindungskabel sind als Zubehör erhältlich und bieten folgende Möglichkeiten: einfache und komfortable Parametrierung und Archivierung über PC einfaches Duplizieren der Parameter bei Geräten gleichen Typs 12.1 Hard- und Softwaremindestvoraussetzungen: PC Pentium III oder höher 128 MB RAM, 16 MB freier Festplattenspeicher CD-ROM Laufwerk freie USB-Schnittstelle, Mausanschluss...
  • Seite 143: Code Vergessen

    12 Setup Programm 12.3 Code vergessen? Falls das passiert sein sollte, kann der Code über die USB-Schnittstelle und das Setup-Programm ausgelesen werden.  Datentransfer aus Gerät auslesen durchführen. Im Setup-Programm erscheint jetzt der ausgelesene Code. Er kann jetzt so beibehalten oder auch verändert werden. Wird „0“...
  • Seite 144: Anzeige Eines Drucksignals Über Stromeingang

    12.5 Anzeige eines Drucksignals über Stromeingang Das Drucksignal wird über einen Druck-Messumformer als Einheitssignal 4...20 mA erfasst, der über einen aktiven Speise- trennverstärker versorgt wird. Das Signal wird in den passiven Analogeingang des JUMO safetyM STB/STW Ex eingespeist. 12 Setup Programm...
  • Seite 145: Konfiguration Eines Drucksignals Über Setup Programm

    12 Setup Programm 12.5.1 Konfiguration eines Drucksignals über Setup Programm Schritt Aktion Beschreibung PC mit Gerät über USB verbinden und Setup-Programm starten Im Menü Anzeige / Bedienung bei Einheit: Text und Pa einstellen und mit OK quittieren...
  • Seite 146 Schritt Aktion Beschreibung Im Menü Analogeingang Einzel 4...20mA einstellen, es er- scheinen weitere Eingabenfelder für Skalierung Für beide Kanäle Anfang: 0 und Ende: 500 eingeben und mit OK quittieren Im Menü Begrenzer/Wächter STB oder STB Erstinbe- triebnahme und Schaltverhalten: Min Alarm einstellen- und mit OK quittieren Gewünschten Grenzwert (in Pa) und Hysterese eingeben 12 Setup Programm...
  • Seite 147 12 Setup Programm Schritt Aktion Beschreibung Daten ins Gerät übertragen Es erscheint eine Übersicht der Parameter Nach erfolgreicher Datenübertragung die USB Verbin- dung wieder trennen. Das Gerät zeigt nun einen Druck zwischen 0...500 Pa an. Sinkt der Druck unter 200 Pa, wird der Relaisausgang Alarm abgeschaltet.
  • Seite 148: Alarmmeldungen

    5 waagerechte Striche Messwertfehler Fehlermeldungen am Gerät überprüfen kein gültiger Wert darstellbar blinken: Mit JUMO-Service in Verbindung setzten Serviceadressen siehe Rückseite Messwertüberschreitung Darstellung auf 2 Messwerte umstellen Der Messwert ist zu groß, liegt ausser- Damit kann man erkennen, welcher Kanal defekt ist.
  • Seite 149: Fehlermeldungen

    14 Fehlermeldungen Fehlermeldungen Diese Fehlermeldungen werden untereinander eingeblendet. Fehleranzeige (Err) Urprung Ursache/Abhilfe Intern Der eingestellte Grenzwert für Relais-Schaltspiele ist erreicht Grenzwert der Relais-Schaltspiele erhöhen Kapitel 10.7.1 „Grenze Schaltspiele“ Anstatt der Glocke erscheint ein Haken und die Fehlermeldung kann quittiert werden Klemmentemp.
  • Seite 150 Fehleranzeige (Err) Urprung Ursache/Abhilfe Messw. fehlt Intern Wenn der Fehlerstatus „Messwert“ vom Kanal gemeldet wird, Fühlerkurzsch. Extern dann versucht die Diagnosefunktion den exakten Fehler anhand des gelese- nen Messwertes darzustellen. Messb. Übers. Messb. Unters. Fühlerbruch Bedienzugriff Intern Die Diagnosefunktion kommuniziert mit dem STB/STW. Quittierung erst möglich, wenn Kommunikation beendet.
  • Seite 151 14 Fehlermeldungen Fehleranzeige (Err) Urprung Ursache/Abhilfe Watchdog Intern Es ist ein Watchdog-Reset aufgetreten. Eine Quittierung ist möglich. Überspannung Intern Die ungeregelte sekundärseitige Versorgungsspannung ist zu groß. Eine Quit- tierung ist möglich. Frequenz Intern Fehler der unabhängigen Zeitbasis. Eine Quittierung ist möglich EEPROM defekt Intern Fehler bei der internen Kommunikation mit dem EEPROM.
  • Seite 152 Fehleranzeige (Err) Urprung Ursache/Abhilfe Diagnosefunktion FLASH defekt Intern Beim zyklischer Speichertest des ROMs wurde ein Fehler festgestellt. RAM defekt Intern Beim zyklischer Speichertest des RAMs wurde ein Fehler festgestellt. CRC Konfig. Intern Durch die Checksummenprüfung (CRC16) wurde ein Fehler in der Konfigura- tion der Diagnosefunktion erkannt.
  • Seite 153 (damit nicht bei weiteren Fehlern aus Versehen die Schaltspiele auf 0 gesetzt werden) USB Kommunk. Intern Bei der USB Kommunikation ist ein Fehler aufgetreten. Fussnote 1 Sollte sich der Fehler auch nach mehrmaligem Aus- und Wiedereinschalten nicht quittieren lassen, muss das Gerät bei JUMO repariert werden. Gerät einschicken Serviceadressen siehe Rückseite...
  • Seite 154: Was Ist Wenn

    Was ist wenn... Beschreibung Ursache Abhilfe In der Anzeige erscheint: Setup-Programm überträgt Daten. Datenübertragung abwarten Während der Datenübertragung wird kurzzeitig die Überwachungsfunktion ausgeschaltet und das Gerät neu gestartet. Der Messwert blinkt in Das Gerät befindet sich im Alarmbereich Grenzwert in der Konfigurationsebene über- LEDs K1, K2 leuchten rot.
  • Seite 155 Schmelzsicherung defekt. prüfgerät messen. 16 ist nicht geschlossen, obwohl LED OK grün (im Das Gerät muss bei JUMO repariert wer- den, wenn kein Durchgang messbar ist. Gutbereich) leuchtet. Serviceadressen auf der Rückseite ... die Anzeige dunkel ist Anzeigenabschaltung nach Time-out wurde Beliebige Taste drücken...
  • Seite 156: Hinweise Für Geräte Mit Typenzusatz 062 Dnv

    Hinweise für Geräte mit Typenzusatz 062 DNV Die folgenden Informationen ergänzen oder ersetzen die bereits vorhandenen Angaben. 16.1 Technische Daten Durchgeführte Prüfungen (Application) Product(s) approved by this certificate is/are accepted for installation on all vessels classed by DNV. Einsatzbedingungen (Location Class): Temperature B Humidity Vibration...
  • Seite 157 Im Servicefall muss das Gerät an das Stammwerk zurückgesendet werden. Gemäß Empfehlung von DNV ist für bestimmte Anwendungen die Verfügbarkeit eines Ersatzgerätes zu gewähr- leisten. Es wird empfohlen einen Ausdruck der Konfigurationsparameter (Setup-Programm) und den technischen Unter- lagen der JUMO safetyM STB/STW Ex (Anschlussplan) vor Ort beizufügen (gegebenenfalls anfordern).
  • Seite 158: Verhalten Der Ausgänge

    17 Verhalten der Ausgänge Relaisausgang Alarm Relaisausgang Voralarm Analogausgang Betriebszustand Initialisierung Initialisierungsphase nach Netz – EIN inaktiv inaktiv 0 mA, (für ca. 10 Sekunden Setup-Kommunikation Während Lesen-Schreiben der Konfigu- inaktiv Voralarmüberwachung aktiv Skaliertes Analogsignal wird ration ausgegeben Kapitel 10.3.4 (ca. 5 Sekunden) Kapitel 10.5 Normalbetrieb System nach Initialisierungsphase im...
  • Seite 159 16 Hinweise für Geräte mit Typenzusatz 062 DNV Relaisausgang Alarm Relaisausgang Voralarm Analogausgang Betriebszustand nach Fühlerbruch, Fühlerkurzschluss Überwachung Voralarmüberwachung aktiv Skaliertes Analogsignal wird (STW) Grenzwertes aktiv ausgegeben Kapitel 10.3.4 Kapitel 10.3.2 Kapitel 10.5 nach Fühlerbruch, Fühlerkurzschluss inaktiv, (z.B. Eingang 1) (STB) entriegeln möglich nach Quittierung Fühlerbruch, Überwachung...
  • Seite 160 Relaisausgang Alarm Relaisausgang Voralarm Analogausgang Betriebszustand Differenz – Alarm wieder inaktiv (STB- inaktiv, Voralarmüberwachung aktiv Skaliertes Analogsignal wird Funktion) ausgegeben entriegeln möglich Kapitel 10.3.4 Kapitel 10.5 nach Quittierung Differenz – Alarm (STB- Überwachung Funktion) Grenzwertes aktiv Kapitel 10.3.2 Interne Fehler Interner Fehler Diagnosekanal aktiv inaktiv Voralarmüberwachung aktiv...
  • Seite 161: Zertifikate

    18 Zertifikate Zertifikate 18.1 SIL und PL...
  • Seite 162 18 Zertifikate...
  • Seite 163: Atex Tüv Nord

    18 Zertifikate 18.2 ATEX TÜV Nord...
  • Seite 164 18 Zertifikate...
  • Seite 165 18 Zertifikate...
  • Seite 166 18 Zertifikate...
  • Seite 167 18 Zertifikate...
  • Seite 168 18 Zertifikate...
  • Seite 169: Atex Eurofins

    18 Zertifikate 18.3 ATEX eurofins...
  • Seite 170 18 Zertifikate...
  • Seite 171 18 Zertifikate...
  • Seite 172 18 Zertifikate...
  • Seite 173: Iecex Tüv Nord

    18 Zertifikate 18.4 IECEx TÜV Nord...
  • Seite 174 18 Zertifikate...
  • Seite 175 18 Zertifikate...
  • Seite 176 18 Zertifikate...
  • Seite 177 18 Zertifikate...
  • Seite 178 18 Zertifikate...
  • Seite 179 18 Zertifikate...
  • Seite 180 18 Zertifikate...
  • Seite 181 18 Zertifikate...
  • Seite 182: Iecex Eurofins

    18.5 IECEx eurofins 18 Zertifikate...
  • Seite 183 18 Zertifikate...
  • Seite 184 18 Zertifikate...
  • Seite 185 18 Zertifikate...
  • Seite 186 18 Zertifikate...
  • Seite 187: Eu Konformitätsbescheinigung

    18 Zertifikate 18.6 EU Konformitätsbescheinigung...
  • Seite 188 18 Zertifikate...
  • Seite 189 18 Zertifikate...
  • Seite 190 18 Zertifikate...
  • Seite 191 18 Zertifikate...
  • Seite 192 18 Zertifikate...
  • Seite 193 18 Zertifikate...
  • Seite 194: Ukex (Eps 22 Ukex 1 107 X)

    18.7 UKEX (EPS 22 UKEX 1 107 X) 18 Zertifikate...
  • Seite 195 18 Zertifikate...
  • Seite 196 18 Zertifikate...
  • Seite 197: Ukex (Eps 22 Ukex 2 108 X)

    18 Zertifikate 18.8 UKEX (EPS 22 UKEX 2 108 X)
  • Seite 198 18 Zertifikate...
  • Seite 199 18 Zertifikate...
  • Seite 200 18 Zertifikate...
  • Seite 201 18 Zertifikate...
  • Seite 202 18 Zertifikate...
  • Seite 203: Uk Conformity

    18 Zertifikate 18.9 UK Conformity...
  • Seite 204 18 Zertifikate...
  • Seite 205 18 Zertifikate...
  • Seite 206 18 Zertifikate...
  • Seite 207 18 Zertifikate...
  • Seite 208: China Rohs

    18.10 China RoHS +D]DUGRXV VXEVWDQFHV 3URGXFW JURXS  &G &U 9, 3%'( +RXVLQJ *HKlXVH 3URFHVV FRQQHFWLRQ 3UR]HVVDQVFKOXVV 0XWWHU 6FUHZ 6FKUDXEH ^: d ^: d ' d ' d ' d ' d 18 Zertifikate...
  • Seite 209 18 Zertifikate...

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