1. EINLEITUNG Dieser Regler ist zur Regelung des Verbrennungsvorgangs in Kesseln mit einer Zuführungsanlage bestimmt. Der Regler zeichnet sich durch eine einfache Bedienung aus, besitzt aber zahlreiche fortschrittlicher Funktionen, die den Nutzungs- und Betriebskomfort bedeutend erhöhen. Dem Nutzer steht eine einfache und funktionale Bedientafel mit sechs Funktionstasten zur Verfügung.
AUFSTELLUNG DER PARAMETER DES REGELRS UND IHRE BEREICHE Bereich Beschreibung Parameter Einh. Einstellung [3]* Betriebsart Gebläse, Steuerungsart BETRIEBSART GEBL. Betriebsalgorithmus BETRIEBSALGORITHMUS 1 - 5 Hysterese für die Regelung der Kesseltemperatur HYSTERESE 70 - 90 Maximale Einstellung des Kessels MAX. ZH-SOLLWERT 30 - 45 Ausschalttemperatur des Gebläses AUSSCHALTTEMP.
2.1. Anschluss des Reglers in der Anlage bei unterschiedlichen Betriebskonfigurationen Dank dem Menü mit mehreren Parametern, die beliebig konfiguriert werden können (ein Teil der Module kann je nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden), kann dieser Regler sowohl bei kleinen Zentralheizungsanlagen mit einem Kreislauf, als auch bei erweiterten Anlagen mit Steuerung des 4-Wege-Ventils über die WW-Bedienung und mit Raumthermostaten eingesetzt werden.
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RAUMTHERMOSTAT AKTIV MENÜ SERVICE ZH-ANLAGE BODENHEIZUNG AKTIV BEDIENERMENÜ AKTIV MENÜ GEBLÄSE PUMPE PUMPE SENSOR AKTIV MENÜ ZUFÜHRUNG PUMPE AKTIV MENÜ WW THERMOSTATVENTIL AKTIV MENÜ THERMOSTATEN KORB AKTIV PROGRAMMVERSION Abb.4. Steuerung des Kessels mit Zuführung – 1 Heizkreis, pumpengesteuert über Raumthermostaten, mit Bodenheizung, die über ein Thermostatventil gesteuert wird und mit einem Warmwasserspeicher.
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KESSELREGLER ANZEIGE DES MESSWERTS ALARM ZH-PUMPE KESSELTEMPERATUR WW-PUMPE SOLLWERT KESSEL GEBLÄSE ZUFÜHRUNG ANZEIGE DES SOLLWERTS STOP EIN-/AUSSCHALTEN DES GEBLÄSES EIN-/AUSSCHALTEN DER ZUFÜHRUNG MELDELEUCHTE HANDMODUS HANDMODUS-TASTE Taste JA/START Die Betätigung dieser Taste schaltet den Regler in den Zustand BETRIEB um und je nach Temperatur und Einstellungen werden die Außengeräte (Zuführung, Gebläse, Pumpe) eingeschaltet.
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Im nächsten Fenster werden die Temperaturwerte des Warmwassers angezeigt. Die Bedeutung dieser Tasten und die Darstellung der Temperaturwerte sind wie folgt: ANZEIGE DES MESSWERTS KESSELREGLER ALARM ZH-PUMPE WW-TEMPERATUR WW-PUMPE SOLLWERT WW GEBLÄSE ZUFÜHRUNG ANZEIGE DES SOLLWERTS KURZES DRÜCKEN SCHALTET ZUM NÄCHSTEN FENSTER UM STOP TASTEN ZUR SOLLWERT-EINGABE...
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Die programmgesteuerte Abschaltung des Korbthermostats im MENÜ THERMOSTATEN bewirkt, dass in der Zeile EINSCHALTTEMP. der Wert OF C angezeigt wird. KESSELREGLER ALARM ZH-PUMPE KORBTEMPERATUR WW-PUMPE SOLLWERT KORB GEBLÄSE ZUFÜHRUNG KORBSENSOR WURDE PROGRAMMGESTEUERT AUSGESCHALTET STOP Je nach Einstellung des Steuerausgangs für das 3- oder 4-Wegeventil, können die Ausgangstemperaturen innerhalb des breiten Bereichs von 20 C bis 90 C eingestellt werden.
4. KONFIGURATION 4.1. REGLER KONFIGURIEREN Nachdem die Taste F am Display gedrückt und 5 Sekunden lang gehalten wurde, erscheint ein Bild zur MENÜ-Auswahl. Nach erneuter Betätigung der F-Taste wird der Programmiermodus verlassen. Die Navigation im MENÜ sowie beispielhafte Änderungen der Parameter im MENÜ GEBLÄSE wurden anhand des nachstehenden Schemas dargestellt. MENÜ...
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4.2.1. MENÜ SERVICE Zur leichteren Bedienung des Reglers wurden die Parameter in mehrere MENÜS gruppiert. Einige Parameter können nicht angezeigt werden, je nach der vorigen Auswahl (z. B. BETRIEBSART). 4.2.1. MENÜ SERVICE BETRIEBSART GEBL. GEBLÄSETYP BETRIEBSALGORIT. HYSTERESE KESSEL MAX. KESSEL-SOLLW. AUSSCHALTT.GEB./Z.
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5.1.2. ALGORITHMUS Dieser Parameter bestimmt das zulässige Verhalten der Temperatur am Kessel durch das Erzwingen des Reglerzustands sowie die Art der Steuerung der Umlaufpumpe infolge des Auslösens des Raumthermostats (RAUMTHERM. KESSEL = EIN), was bedeutet, dass die Solltemperatur im jeweiligen Raum erreicht wurde. 0 –...
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4.2. PODZIAŁ MENU REGULATORA Beschreibung der charakteristischen Diagrammpunkte auf der Abbildung 8: a - Solltemperatur wird erreicht b - Nachlauf der ZH-Pumpe, das heißt die Funktion wird um den Wert des Parameters LAUFZEIT PUMPE nach Auslösen des Raumthermostats verlängert. Die zyklischen Einschaltvorgänge werden dieselbe Zeitdauer haben. c - Intervall zwischen den Einschaltvorgängen der Pumpe, programmierbar unter AUS-ZEIT ZH-PUMPE d - Geschlossene Tehrmostatkontakte erzwingen den Dauerbetrieb der Pumpe.
VERHÄLTNIS AUSSCHALTTEMPERATUR AUSSCHALTTEMP.GEB.Z. AUSSCHALTT.GEB.ZUF. < EINSCHALTT. PUM. - AUSSCHALTTEMP.GEB.Z. C AUSSCHALTT.GEB.Z.=EINSCHALTT. PUM. -5 AUSSCHALTT.GEB.Z. > EINSCHALTT. PUM. - 5 EINSCHALTT. PUM. - 5 Tabelle 1. Abhängigkeit zwischen AUSSCHALTT.GEB.Z. und EINSCHALTT. PUM.. 5.1.6. EINSCHALTTEMP. PUMPE. (Einschalttemperatur für Pumpen) Der Betrieb aller Pumpen, d. h. ZH-, WW- und VENTIL-Pumpe ist oberhalb der EINSCHALTTEMP. PUMPE möglich, aber über die Arbeit der jeweiligen Pumpe zum bestimmten Zeitpunkt entscheiden andere Einstellungen: - für ZH-Pumpe - RAUMTHERM.
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4.2. PODZIAŁ MENU REGULATORA Das Überwachungssystem besteht aus einer Plastikwelle, die an der Getriebeachse befestigt ist und auf deren Umfang ein Scheibenmagnet montiert wurde. Das Element, das auf dieses Magnetfeld empfindlich ist, ist der Reed-Sensor, d. h. ein elektrischer Kontakt, der beim Vorhandensein des Magnetfelds geschlossen bleibt und beim Fehlen dessen – offen ist. Die richtige gegenseitige Anordnung des Reeds und der Welle mit dem Magneten bestimmt die Grundstellung der Zuführungsanlage.
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Eine Überschreitung der im Parameter eingestellten KONTROLLZEIT UMDREH. wird als das Einklemmen der Zuführung betrachtet – dies schaltet den Regler in den Zustand „ALARM” um und es wird die Meldung POSITION ausgegeben. HINWEIS Bei erster Betätigung des Kessels ist der Parameter KONTROLLZEIT UMDREH. unbedingt zu prüfen und eventuell zu setzen.
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4.2. PODZIAŁ MENU REGULATORA 5.1.11. GEBL.-LAUFZEIT HALTETEMP. Der Parameter GEBL.-LAUFZEIT HALTETEMP. bestimmt die Laufzeit des Gebläses bei Haltetemperatur. Die Haltetemperatur ist die Heizphase nach dem Erreichen der Solltemperatur. Wird die Wärme nicht abgenommen oder sinkt der Wärmebedarf, hält der Regler das brennende Material auf der Feuerung in Bereitschaft und intensiviert sein Brennen ab und zu durch das Betätigen des Gebläses und die Versorgung mit Brennstoff je nach Bedarf.
5.1.17. UMSCHÜTT.-ZEIT (Zeitdauer der Umschüttung des Brennstoffs) Dieser Parameter bestimmt die Umschüttungszeit und definiert somit das Verhalten des Reglers nach dem Auslösen des Korbthermostats. Eine höhere Temperatur am Korb oder in der Nähe des Zuführers kann folgende Reaktionen bewirken: - für UMSCHÜTT.-ZEIT=0 leuchtet die ALARM-Leuchte auf, die Zuführung wird ausgeschaltet, der Regler schaltet zu STOP um, für UMSCHÜTT.-ZEIT>0 leuchtet die ALARM-Leuchte auf, die Zuführung läuft innerhalb der Zeit der programmierten Zuführzyklen, nach Ablauf dieser Zeit wird die Zuführung ausgeschaltet und der Regler schaltet zu STOP um.
4.2. PODZIAŁ MENU REGULATORA 5.2.2. PRIORITÄT WW Dieser Parameter kann auf EIN oder AUS gesetzt werden und ist nur dann relevant, wenn die BETRIEBSART WW = WINTER gewählt wird. Wenn die PRIORITÄT auf EIN gesetzt wurde, wird in der Zündphase zuerst das warme Brauchwasser bereitet. In übrigen Fällen wird für die Zeit der WW-Bereitung die ZH-Pumpe ausgeschaltet.
a - die Temperatur am Kessel ist um 5 C höher als die Temperatur des WW-Speichers, die WW-Pumpe wird eingeschaltet b - die Solltemperatur des Kessels für die Ladezeit WW wird um ZH-SOLLW. ERH erhöht, muss aber nicht erreicht werden, wenn vorab die WW-Temperatur erreicht wurde, die WW-Pumpe schaltet sofort ab und die ZH-Pumpe wird eingeschaltet c - niedriger Warmwasserverbrauch führt dazu, dass die Temperatur am Kessel bis zu ST sinkt, die Reduktion der Temperatur im Speicher bis zu STC-5...
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4.2. PODZIAŁ MENU REGULATORA KONTROLLZEIT UMDREH. 1 - 250 Kontrollzeit der Drehzahl GEBL.-LAUF. HALTETEMP. Laufzeit des Gebläses bei Haltetemperatur 5 - 60 0 - 10 Häufigkeit der Beschickung bei Haltetemperatur HÄUFIGK. BESCHICK. Wartezeit bei Haltetemperatur WARTEZEIT 1 - 240 DREHZAHL GEBLÄSE 0 - 24 Drehzahl des Gebläses im Betriebszustand DREHZ.
6. ALARMMELDUNGEN Alarmzustände werden mit ALARM-Leuchten signalisiert und erfordern eine Reaktion des Nutzers, die den vollständig ordnungsmäßigen Betrieb des Systems wiederherstellt – obwohl nicht jeder Alarm zum sofortigen Stillstand des Kessels führt. Um die Alarmquelle zu identifizieren, ist die STOP-Taste zu drücken. KESSELREGLER Am Bildschirm erscheinen die neben dargestellten Texten.
4.2. PODZIAŁ MENU REGULATORA Beschädigung des Kesselsensors oder Überschreitung der zulässigen Temperatur WINTER SOMMER Priorität AUS Betriebsart WW Anzeige 0/99 >94 0/99 >94 0/99 >94 0/99 >94 Alarmbezeichnung KESSELSENSOR KESSELSENSOR KESSELSENSOR KESSELSENSOR Reaktion der Steuer. STOP STOP STOP STOP Eingeschaltete Pum. ZH+WW ZH+WW ZH+WW...
7.2. ANSCIHT DES ANSCHLUSSES DER EIN-/AUSGABEGERÄTE DISPLAY C L L R L N PE ZUFÜHRU VERSORG. Abb.16. Ansicht der Hauptplatte mit Anschlußwürfeln für die Ein-/Ausgabegeräte.