Warnhinweise • Die Installation des Gerätes und Reparaturen wenn das Gerät betaut oder starken Tempera- am Gerät sind ausschließlich vom Fachmann turschwankungen ausgesetzt war. unter Beachtung der geltenden VDE-Richtli- nien durchzuführen. Bei nicht fachgerechter • Das Gerät darf nur in gemäßigtem Klima betrie- Installation und Inbetriebnahme wird keine ben werden.
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• Setzen Sie das Gerät niemals direkter Sonne- vorgenommenen Änderungen oder Instandset- neinstrahlung aus und vermeiden Sie die direk- zungsarbeiten durch den Kunden. Benutzen Sie te Nähe von Wärmequellen (z. B. Heizkörper, das Gerät ausschließlich wie in der Betriebs- andere Elektrogeräte, Kamin etc.). Bei Geräten, anleitung vorgegeben und insbesondere nach die Kühlkörper oder Lüftungsschlitze haben, dem Stande der Technik.
Produktbeschreibung 3.1. Allgemeines Lieferumfang 3.1.1. Kassetten mit Multituner für 1 x Kopfstellenkassette DVBC, DVBT oder DVBT2 Die OKM 414 Q wandelt DVB-S/S2/T/T2/C in 1 x DC-Verbindungskabel OKS 200 QAM. Sie besitzt vier Multituner, vier Modulato- ren und einen HF-Ausgang. 1 x Bedienungsanleitung OKM 414 QCI Hinweis Wie OKM 414 Q, zusätzlich mit 4 CI-Steckplätzen...
Direkter Anschluss an den LNBs Der erste Modulator lässt sich auf einen belie- Die Kopfstellen-Kassetten verfügen an den Ein- bigen Ausgangskanal einstellen. Die drei nach- gängen über eine Fernspeisespannung für den folgenden Modulatoren werden automatisch auf LNB und über DiSEqC 1.0-Funktionalitäten. Die die drei nächsten Kanäle eingestellt.
Anzeigeelemente und Anschlüsse 3.6.1 OKM 414 Q / OKM 414 QCI – 1. 4 x LED-Anzeigen MPEG-Datenstrom Modula- tor (mit je zwei LEDs) Error (rot) = Modulator Stream zu groß (Füllstand >95 %, siehe Abschnitt 5.2.2. auf Seite 16) OK (grün) = Füllstand OK. 2.
Montage und Anschluss Die Kopfstellen-Kassetten können entweder in • Beachten Sie die Betriebsanleitung des einer Kopfstellen-Grundeinheit oder Stand- Netzteils ! Alone mit einem externen Netzteil betrieben werden. • Die Antennenanlage muss gemäß DIN EN 60728-11 aufgebaut und entsprechend • Montage und Anschluss sind nur von autori- geerdet werden.
4.3. Potentialausgleich Die Eingänge können direkt an den LNB ange- • Bei der Montage in der Kopfstellen-Grund- schlossen werden. einheit wird der Potentialausgleich über die 4.5.2. Anschluss an Multischalter Grundeinheit hergestellt. Beachten Sie die Be- triebsanleitung der Kopfstellen-Grundeinheit ! Optional lassen sich auch Multischalter als Eingangsverteiler verwenden.
Konfiguration Die Konfiguration der Geräte erfolgt über die grafische Benutzeroberfläche der integrierten Webschnittstelle. Für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche benötigen sie einen handelsüblichen PC/Laptop inklusive Netzwerkschnittstelle und die aktuelle Version des installierten Webbrowsers. Für die Anbindung der Netzwerkschnittstelle der Kassette an den Computer benötigen sie ein handelsübliches Netzwerkkabel.
Ändern sie die IP-Adresse und die Subnetz- maske ihres Computers entsprechend (z.B.: IP-Adresse 192.168.0.11 und Subnetzmaske 255.255.255.0): (1) Systemsteuerung > Netzwerkverbindungen > LAN-Verbindung > Status von LANVerbin dung > Eigenschaften (2) > Eigenschaften von LAN-Verbindung > Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) > Eigenschaften (3) >...
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• Sollten sie nicht automatisch zur Startseite weitergeleitet werden, drücken sie anschlie- ßend auf die Schaltfläche OPEN PAGE . In der Kopfzeile der Seite kann der Benutzer die Sprache der Benutzeroberfläche auswählen. Zur Auswahl stehen Deutsch (DE) und Englisch (EN) (1).
IPAdresse ändern: Wird der maximale Füllstand überschritten Die Kassetten lassen sich bei Bedarf in ein Netz- kann es zu Bildstörungen wie z. B. Mosaikbilder werk einbinden. Für diese Anwendung müssen kommen. Änderungen an der Netzwerkkonfiguration vorgenommen werden. Die Datenrate der Sender kann, abhängig vom Bildinhalt und Übertragungsqualität variieren.
5.3. Initialisierung Phase 1 Im Optionsfeld „Polarisation“ wird zwischen In der ersten Phase der Initialisierung werden Horizontal und Vertikal umgeschaltet. die für den Sendersuchlauf nötigen Tuner-Ein- stellungen vorgenommen und der Sender- Im Optionsfeld „DiSEqC“ können die suchlauf durchgeführt. Die vier Tuner arbeiten DiSEqC-Steuersignale ausgeschaltet werden unabhängig voneinander und nach dem gleichen oder für die Umschaltung eines DiSEqC-fähigen...
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„aus“ wählen Ganzzahlige 3-stellige Eingabe der Mittenfrequenz Hinweis: Alle anderen Eingabefelder sind nicht relevant. Der Multituner erkennt automatisch die Modu- lationsart und alle anderen für den Empfang wichtigen Parameter. Kanal Ei ngabe Kanal Eingabe Kanal Eingabe Kanal Eingabe S 21 S 22 S 23 S 24...
5.4.1. RemuxMode Hinweis: Nicht ganzzahlige Mittenfrequenzen von Kanä- Sind die Transportstrom-IDs (TS-ID) der vier len mit 7 MHz Bandbreite werden auf die nächst Modulatoren und die Netzwerk-ID auf den Wert kleinere Zahl abgerundet. Bsp. Die Mittenfre- „auto“ eingestellt, befindet sich die Kassette im quenz von Kanal 5 ist 177,5 MHz, die Eingabe ist Remux-Mode.
Verschlüsselte Programme Verschlüsselte Programme erkennen Sie am Kürzel CA in der Spalte Verschlüsselung. Diese können Sie verschlüsselt weiterleiten (Op- tion Entschlüsselung = Nein) oder mit Hilfe eines integrierten CI-Moduls in der Kassetten OKM 414 QCI entschlüsseln (Option Entschlüsse- lung = Ja, siehe Abschnitt 6.3. auf Seite 27). 5.4.2.
LCN kann sowohl im REMUX- als auch im Cross-Multiplex-Mode verwendet werden. Programme eines Transponders, aufgeteilt auf zwei Modulatoren (M1, M2) • Wählen Sie z. B. für zwei Programme den Modulator M1 und für zwei Programme den Modulator M2. Das Auswahlfeld REGION ist nur für LCN Wichtig: relevant, weil der LCN-Standard von Region zu •...
5.5. InitialisierungsPhase 3 DVBC Modulation In der Phase 3 wird die Konfiguration der Modu- Bei der DVB-C Modulation kann zwischen latoren vorgenommen 32QAM,64QAM, 128QAM und 256QAM gewählt werden. 256QAM ermöglicht die höchste Daten- übertragungsrate, erfordert aber auch die beste Netzqualität. DVBC Symbolrate Die DVB-C Symbolrate kann zwischen 1000 und 7500 frei eingestellt werden.
Oberfläche installiert werden. • In einen Kanal mit 8 MHz Bandbreite wechseln, wenn zuvor ein 7 MHz Kanal ausgewählt war. Software-Updates finden Sie auf www.fuba.de • DVB-C Modulation auf einen grösseren Wert Nach einem Update wird die Kassette automa- stellen z.
5.6.5. Programmdaten löschen Unter dem Menüpunkt WARTUNG > NEUES PASSWORT EINSTELLEN, kann das Passwort Unter PROGRAMMDATEN LÖSCHEN können die geändert werden. Einstellungen der Phase2 gelöscht werden. Die eingestellten Transponder müssen mit einem Ein Passwortes muss sollte 8 bis 10 Buchstaben Sendersuchlauf neu eingelesen werden.
5.6.7. Initialisierungsdaten laden Unter EINSTELLUNGEN DER INITIALISIERUNG AUS DATEI LADEN können Sie die gespeicherte Einstellungen der Initialiserungsphasen 1 bis 3 auf eine Kassette laden. • Wählen Sie eine INITIALISIERUNGS-DATEI aus. • Klicken Sie auf DATEI LADEN. Das Laden der Dateidaten dauert einige Sekunden.
Verwenden von CIModulen 6.1. Einstecken der CIModule 6.2. CIMenü für OKM 414 QCI In die CI-Steckplätze auf der Frontseite der Für die OKM 414 QCI können in sogenannten OKM 414 QCI können bis zu vier CI-Module CI-Menüs die Einstellungen für die CI-Module (CAM 1 bis CAM 4) gesteckt werden. vorgenommen werden.
6.2.1. Verwenden des CIMenüs 6.3. Entschlüsseln von Programmen Der Inhalt des CI-Menüs ist vom Hersteller und der verwendeten Karte abhängig. Je nach Her- Nach dem Sendersuchlauf erkennen Sie ver- steller sind verschiede Einstellungen möglich. schlüsselte Programme in den Tuner-Tabellen am Am wichtigsten sind die Informationen über Kürzel CA in der Spalte Verschlüsselung.