Verfügung. Der Aufbau, sowie das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten und der Gehäuse hinsichtlich ihrer Einsatzfähigkeit in explosionsgefährdeten Bereichen, werden von PS Automation GmbH geprüft und durch die Kennzeichnung mit dem Typenschild bestätigt. Der Antriebstyp PSF-Q-***-*-EX besteht im Wesentlichen aus:...
3. Kenndaten Zertifikatsnummer IECEx TPS 22.0019X Ex Kennzeichnung Ex db eb IIC T6 Gb oder Ex db eb IIC T4 Gb bzw. Ex tb IIIC T80 °C Db oder Ex tb IIIC T100 °C Db Gehäuse Baugröße ca. 135 x 245 x 202 mm (BxLxH) (Ex e / Ex t Gehäuse) Stellkraft Variantenabhängig...
Hinweise auf Gefahren Die folgenden Gefahrensymbole werden in dieser Anleitung verwendet: Achtung! Es bestehen allgemeine Gefahren, die zu Sach- und/oder Personenschäden führen können. Vorsicht! Lebensgefährliche elektrische Spannungen können anliegen! Gefahr! Dieses Symbol warnt vor einer drohenden Gefahr für die Gesundheit von Personen. Die Nichtbeachtung dieser Hinweise kann Verletzung zur Folge haben.
• Die Montage/ Demontage, Betriebs- und Wartungsarbeiten dürfen nur von geeignetem und mit der Arbeit vertrautem Fachpersonal durchgeführt werden. Es müssen alle allgemeingültigen gesetzlichen Regeln und die sonstigen verbindlichen Richtlinien zur Arbeitssicherheit, zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz eingehalten werden. • Eigenmächtige Veränderungen an den Antrieben schließen eine Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.
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Installation • Der Leiteranschluss an den Klemmstellen ist sorgfältig durchzuführen, so dass die Einzeladern nicht beschädigt werden. Die maximale Anschlussdaten auf den Typenschild und den mitgeltenden Unterlagen sind einzuhalten. • Das Gerät muss vor Inbetriebnahme in eine geeignete Erdungs- oder Potentialausgleichsmaßnahme integriert werden, hierfür steht ein Anschlussteil (4 mm²) an der Stellantriebunterseite zur Verfügung.
8. Manuelle Bedienung und Einstellung der DIP-Schalter 8.1 Einstellung der Antriebe bei Inbetriebnahme (Haube geöffnet) Bei Inbetriebnahme der Antriebe muss die Haube geöffnet werden. Das Öffnen der Haube darf ausschließlich in nicht explosionsgefährdeten Bereichen und nur bei trockener Umgebung erfolgen (Hinweise s. Kap.11). Zur Betätigung des Antriebes bei Einstellarbeiten (Armaturenaufbau und Endlageneinstellung) ist eine elektrische Handbetätigung mittels Taster vorhanden (Bedienung s.
8.2 Einstellung der Antriebe während des Betriebs (Haube geschlossen) Zur Betätigung des Antriebes bei Einstellarbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen (Endlageneinstellung) ist eine elektrische manuelle Betätigung mittels Taster in der Haube vorhanden (Bedingung s. Kap. 14.3). Um die manuelle Betätigung zu erreichen, müssen die Verschlussschrauben geöffnet werden. Durch ein Schauglas in der Haube (s.
9. Armaturenanbau Die elektrischen Antriebe PSF-Q-M-EX sind zur mechanischen Verbindung zwischen Armatur und Antrieb mit Flanschen nach ISO 5211 ausgerüstet. Die Verbindung zur Armaturenwelle erfolgt über eine Doppelvierkant-SW17. • Prüfen, ob der Flansch der Armatur und des Antriebes übereinstimmt. • Prüfen ob die Steckkupplung des Antriebes mit der Ausführung der Armaturenwelle übereinstimmt.
11. Öffnen und Schließen der Haube Das Öffnen der Haube darf ausschließlich in nicht explosionsgefährdeten Bereichen und nur bei trockener Umgebung erfolgen. Geeignete ESD Handhabungsvorschriften vor dem Öffnen des Gehäuses treffen: • Antrieb erden. • Vor dem Öffnen der Haube geerdete Gehäuseteile berühren. Öffnen: Innensechskant- Erst alle Schrauben mit einem geeigneten Schraubendreher...
13. Elektroanschluss 13.1 Sicherheitshinweise Während des Anschlusses der Netzspannung muss diese getrennt und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten gesichert werden. Zum elektrischen Anschluss muss die Antriebshaube geöffnet werden (s. Kap. 11). Die Netzanschlussleitungen müssen für den Nennstrom des Antriebs ausgelegt werden. Gelb-Grün gefärbte Leitungen dürfen nur zum Anschließen an Schutzleiteranschlüsse verwendet werden. Am Gehäuseunterteil befinden sich die antriebsseitigen Kabeleinführungsmöglichkeiten (Kabelverschraubungen).
13.2 Anschlussplan Abbildung 7 zeigt den elektrischen Anschluss für den PSF-Q-Ex. Für den Anschluss verbindlich ist jeweils der im Antrieb befindliche Schaltplan. Der Anschluss von optionalem Zubehör ist den jeweiligen Betriebsanleitungen zu entnehmen. Abbildung 10: Anschluss für Potentialausgleich Abbildung 9: Elektrischer Anschluss Der Anschluss des Schutzleiters PE muss an der am Gehäuse mit gekennzeichneten Stelle erfolgen!
14. Anzeige und Funktionen 14.1 DIP-Schalter Funktion Signal Sollwert Positionsrückmeldung Spannung Strom Funktion Ansteuerung über Sollwert Ansteuerung über Binäreingänge Armaturenwelle linksdrehend (CCW) mit steigendem Sollwert Armaturenwelle rechtsdrehend (CW) mit steigendem Sollwert Schließen mit Drehmoment / Öffnen mit Drehmoment Automatische Inbetriebnahme Schließen mit Drehmoment / Öffnen per Weg Schließen mit Drehmoment /...
14.2 Handrad • Das Handrad in Richtung Gehäuse drücken: der Motor wird deaktiviert. • Das Handrad gedrückt halten und drehen: CW: Armaturenwelle rechtsdrehend (CW). CCW: Armaturenwelle linksdrehend (CCW). • Das Handrad loslassen: das Handrad ist außer Funktion, nach 5 Sekunden wird der Motor wieder aktiviert. Abbildung 11: Handrad...
14.6 Manuelle Inbetriebnahme (s. dazu auch Kapitel 14.3) • Sichere Verschraubung zwischen Ventil und Schwenkantrieb überprüfen. • Zum Aktivieren der individuellen Kalibrierung Taster B1 > mindestens 7 Sekunden drücken. • Mit den Tastern B1 und B2 kann der Antrieb manuell verfahren werden bis die gewünschte offene Endlage des Ventils erreicht ist.
15. Betrieb Der Betreiber einer elektrischen Anlage in explosionsgefährdeter Umgebung hat die Betriebsmittel in ordnungsgemäßem Zustand zu halten, ordnungsgemäß zu betreiben, zu überwachen und Instandhaltungs- sowie Instandsetzungsarbeiten durchzuführen. Siehe hierzu auch IEC/EN 60079-17 / IEC/EN 60079-19. Während des Betriebs werden alle internen Parameter, wie zum Beispiel das erforderliche Motormoment und die aktuelle Position, sowie die Betriebszustände des Antriebs permanent überwacht.
15.2 Armaturenkurve Mittels Schalterstellung S2-10 kann der Zusammenhang zwischen Sollwert und Antriebsposition gewählt werden. Dabei stehen zwei Kurven zur Verfügung. Bei der linearen Ventilkurve entspricht die Antriebsposition in % dem Sollwert in %. Die „Quick-Opening-Kurve“ ermöglicht eine schnelle Ventilöffnung bei kleinem Sollwert. Abbildung 13: Armaturkurve 16.
17. Wartung und Instandhaltung Die Antriebe sind unter den im Datenblatt angegebenen Einsatzbedingungen wartungsfrei. Die Getriebe sind auf Lebensdauer geschmiert und bedürfen keiner Nachschmierung. Achtung! Während der Wartung und Instandhaltung darf der Antrieb nicht elektrisch betätigt werden. Personal, das Arbeiten sowie Wartung und Instandhaltung ausführt, muss fachkundig und mit der Arbeit vertraut sein.
18. Außerbetriebnahme und Entsorgung • Den Anschluss der Netzspannung trennen und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern. • Haube öffnen. • Externe Anschlüsse entfernen. • Antrieb von der Armartur nehmen. Entsorgung Der Antrieb gilt für die Entsorgung als Abfall aus elektrischen und elektronischen Ausrüstungen und darf nicht als Hausmüll entsorgt werden.