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3/2007
Betriebsanleitung
des
MTP200i..-TS
BVS 05 ATEX E 029/N1
ab Geräteversion 3.02
Mütec Instruments GmbH
Bei den Kämpen 26
21220 Seevetal
Telefon: (04185) 8083-0
Telefax: (04185) 808380
E-Mail: muetec@muetec.de
WWW: muetec.de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Mutec MTP200i TS Serie

  • Seite 1 3/2007 Betriebsanleitung MTP200i..-TS BVS 05 ATEX E 029/N1 ab Geräteversion 3.02 Mütec Instruments GmbH Bei den Kämpen 26 21220 Seevetal Telefon: (04185) 8083-0 Telefax: (04185) 808380 E-Mail: muetec@muetec.de WWW: muetec.de...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    3/2007 Inhaltsverzeichnis Einführung ......................2 1.0 Allgemeine Informationen f. Errichtung und Betrieb ..... 3 2.0 Elektrische Höchstwerte ................5 3.0 Technische Merkmale ................. 7 4.0 Fehlerzustände und Fehlersignalisierungen ........8 5.0 Technische Daten ..................9 6.0 Konfigurationsprogramm ................14 6.1 Menüleiste und Befehle ..................
  • Seite 3: Leistungsmerkmale

    3/2007 MTP200i..-TS Transmitter-Speisegerät mit SIL2 nach IEC/EN 61508 Leistungsmerkmale: 2 Prozessoren (8- und 16-Bit) mit gegenseitiger Überwachung 4 A/D-Wandler (20-Bit, 12-Bit, 2x 8-Bit) 1 D/A-Wandler (15-Bit) 5 AK4-Überwachungsstromkreise 4 galvanisch getrennte Alarmausgänge (3x Relaiskontakt, 1x Transistor) 4 eigensichere Meßsignaleingänge  EEx ia/ib IIC Garantierte Eingangssignalauflösung bis zu 18 Bit 0,01 ...
  • Seite 4: Allgemeine Informationen F. Errichtung Und Betrieb

    3/2007 1.0 Allgemeine Informationen für Errichtung und Betrieb Kennzeichnung nach Richtlinie 94/9/EG: 0158 II (2) G Gerätegruppe zugehöriges Betriebsmittel mit externen Stromkreisen zum Anschluß an Geräte der Kategorie 2 für explosionsfähige Gemische aus Luft und brennbaren Gasen, Dämpfen oder Nebeln Kennzeichnung der Zündschutzart: [EEx ib] IIC zugehöriges elektrisches Betriebs-...
  • Seite 5: Bestimmungsgemäßer Einsatz

    3/2007 Bestimmungsgemäßer Einsatz Der Universal-Meßumformer MTP200i..-TS dient der genauen Temperaturerfassung mit einem Pt100-Sensor oder Thermoelement im Ex-Bereich. Zwei zusätzliche Eingänge für ein eigensicheres Strom- oder Spannungssignal erweitern die Verwendung der Baugruppe zum Trennverstärker. Der Pt100/Widerstandsferngeber-Eingang an den Klemmen KL21, KL22, KL23 und KL24 und parallel dazu der Temperatur-Vergleichsstellen-Eingang an den Klemmen KL19 und KL20 e n t s p r e c h e n d e r Z ü...
  • Seite 6: Elektrische Höchstwerte

    3/2007 Elektrische Höchstwerte des MTP200i..-TS Nicht eigensicherer Versorgungsstromkreis (Klemmen 3, 4 oder Anschluß KT-B4, KT-B5) Spannung 19 ... 30 V 18 ... 28 V max. Spannung AC/DC 250 V Nicht eigensicherer RS485-Schnittstellenstromkreis (Anschluß KT-B1, KT-B2) Nicht eigensicherer COM-Schnittstellenstromkreis (Anschluß Frontbuchse) Spannung Stromstärke 100 mA...
  • Seite 7 3/2007 Thermoelement/mV-Eingangsstromkreis (Klemmen 17 und 18) in der Zündschutzart EEx ib IIC oder EEx ia IIC Spannung 6,1 V Stromstärke 1,3 mA Leistung 2 mW 3 μ F max. äußere Kapazität max. äußere Induktivität 1000 zum Anschluß eines eigensicheren Stromkreises mit folgenden Höchstwerten: Spannung 10 V wirksame innere Kapazität...
  • Seite 8: Technische Merkmale

    3/2007 3.0 Technische Merkmale Der prozessorgesteuerte Universal-Meßumformer MTP200i..-TS mit Grenzsignalgeber der  DuoTec -Serie erfüllt alle Anwendungsforderungen bei der Versorgung und Überwachung von 2-Leiter-Transmittern in der Prozeßautomation.  Eine gegenseitige Überwachung des Dual-Prozessor-Systems (DuoTec -Technologie) in Ver- bindung mit weiteren Sicherungsmaßnahmen gemäß der Anforderungsklasse AK4 nach DIN 19250 erfüllt die Vorgaben für eine Selbstüberwachung mit Fehlermeldung.
  • Seite 9: Fehlerzustände Und Fehlersignalisierungen

    3/2007 4.0 Fehlerzustände und Fehlersignalisierungen Fehlerquelle Alarm- Analogausgang Alarme Wiederinbetrieb- Bemerkung (program- Fehlerursache im Fehlerfall nahme nach (programmierbar) mierbar) Fehlerbehebung EEPROM: Dauerlicht Alarmwert --- , MTP-200 muß neu Parametertabelle Prüfsumme fehler- oder konfiguriert, para- im RAM wird haft Momentanwert off, metriert und kali- mit Defaultwer- aktiv...
  • Seite 10: Technische Daten

    3/2007 5.0 Technische Daten Meßeingänge Für den ausgewählten Eingang ist ein Filter 1. Ordnung von (0,1 - 99,9)s parametrierbar ! mA-Meßbereich: -20 ..+20 mA (DC) Genauigkeit: 0,02 % vom Endwert Meßspanne: frei konfigurierbar 50 + 50 (PTC) Eingangswiderstand: mV-Meßbereich: -60 ..
  • Seite 11 3/2007 Thermoelemente nach DIN 43710: Eingangswiderstand: > 1 M Kaltstellenkompensation: intern oder extern mit Pt100 Typ Anfang  °C Ende  °C Genauigkeit min./max. Meßspanne -200 0,2 K 10 K / 1100 K -200 0,2 K 10 K / 800 K Analogausgang Für den Analogausgang ist ein Filter 1.
  • Seite 12 3/2007 Transistor-Schaltausgang (DA): Bei Geräten mit eigensicherem Eingang (MTP200i..-TS) dürfen über den Schaltausgang nur Geräte mit Betriebsspannungen unter 250 V angeschlossen werden ! Betriebsart: Arbeits- oder Ruhestromprinzip Alarmfunktion: Eingangssignalüberwachung und AK4-Wartungsbedarfsmeldung Schaltleistung: < 1,4 W Schaltspannung: < 28 VDC Schaltstrom: <...
  • Seite 13 3/2007 Explosionsschutz Das Gerät darf nur außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche errichtet werden. Maximalwerte des anzuschließenden mA-Meßstromkreises:    30 V, I 110 mA, P 700 mW Zündschutzart: [EEx ia/ib] Explosionsgruppe: IIC Höchstwerte der internen Stromkreise des MTP200ia/ib-TS sowie und L der äußeren Stromkreise: Stromkreis Klemmen...
  • Seite 14 3/2007 Elektrischer Anschluß Kl-1 bis Kl-12 Schraubsteckverbinder/grau mit 2,5 mm Kl-17 bis Kl-24 Schraubsteckverbinder/blau mit 2,5 mm KT-B1 bis KT-B5 Tragschienen-Busverbinder Maße + Gewicht Gewicht: 160 g...
  • Seite 15: Konfigurationsprogramm

    3/2007 6.0 Konfigurationsprogramm Die obige Abbildung zeigt die Eröffungsmaske des WINSMART-Konfigurationsprogramms für den MTP200 und MSK200 mit der entsprechenden Versions- und Release-Nummer des Programms. Über die Befehle in der Menüleiste kann der Zugriff auf bestehende Konfigurationsdateien, die Abspeicherung und der Ausdruck der aktuellen Konfiguration, die Verwaltung der Zu- griffsrechte für die durch Codes gesicherten drei Bedienungsebenen und die Kalibrierung für den Meßeingang und den Analogausgang erfolgen.
  • Seite 16: Menüleiste Und Befehle

    3/2007 6.1 Menüleiste und Befehle Der abgebildete Maskenausschnitt zeigt die mit fünf Begriffen besetzte Menu- bzw. Befehls- leiste. Nach dem Anklicken des Befehls Datei öffnet sich ein Fenster mit den darin auszu- wählenden Funktionen. 6.1.1 Datei  Konfiguration laden Der in einer Datei mit der Erweiterung *.MTP auf der Festplatte abgespeicherte MTP- 200-Parametersatz wird in das WINDOWS-Konfigurationsprogramm geladen.
  • Seite 17: Zugriffsrechte  Paßwort Eingeben

    3/2007 Der abgebildete Maskenausschnitt zeigt die mit fünf Begriffen besetzte Menu- bzw. Befehls- leiste. Nach dem Anklicken des Befehls Zugriffsrechte öffnet sich ein Fenster mit den darin auszuwählenden Funktionen. Für Paßwort ändern bietet sich durch ein weiteres Fenster der Zugang zu den beiden Paßwortebenen. Das Konfigurationsprogramm ist in 3 Zugangsbereiche unterteilt: Der offene Programmbereich beinhaltet keinerlei Einstellungen und ist deshalb immer frei zugänglich.
  • Seite 18: Zugriffsrechte  Paßwort Ändern  Paßwortebene 2

    3/2007 6.1.8 Zugriffsrechte  Paßwort ändern  Paßwortebene 2 Die Paßwortebene 2 umfaßt neben den Parametereinstellungen die Kalibrierung und die Funktion Kalibrierwerte überschreiben. Sie sollte ausschließlich dem Techniker mit den speziellen Gerätekenntnissen und Funktionszusammenhängen vorbehalten sein. Die Paßwortebene 2 ist durch ein vom Hersteller vergebenes Paßwort (5180) gesperrt. Ein neu vergebenes Paßwort darf maximal 20 alphanumerische Zeichen umfassen und wird in der nachfolgend abgebildeten Maske entsprechend den gekennzeichneten Feldern eingegeben und abgespeichert.
  • Seite 19 3/2007 Vor Beginn jeder Kalibrierung muß der Parametersatz aus dem MTP200 eingelesen werden. Die Kalibrierung für die Widerstands-Sensoren ist nur möglich, wenn als akti- ver Meßeingang am MTP200 der Widerstands-Meßeingang für die 2-, 3- oder 4-Leiter- schaltung eingestellt ist (siehe Meßeingänge)! Pt-100-Sensor in 2-, 3- oder 4-Leiter-Schaltung: Aufgrund der durch die Jumper JP8/JP9 bestimmte Pt100-Eingangskonfiguration als 2-, 3- oder 4-Leiterschaltung und nur eines abspeicherbaren Parametersatzes kann die Kali-...
  • Seite 20: Kalibrierung  Eingang  Thermoelement

    3/2007 6.1.10 Kalibrierung  Eingang kalibrieren  Thermoelement Vor Beginn jeder Kalibrierung muß der Parametersatz aus dem MTP200 eingelesen werden. Die Kalibrierung für die Thermoelement-Sensoren ist nur möglich, wenn mit den Jumpern als aktiver Eingang der Thermoelement-Meßeingang ausgewählt wurde (siehe Meßeingänge)! Auch hier erfolgt die Kalibrierung immer als 2-Punkt-Kalibrierung.
  • Seite 21: Kalibrierung  Eingang  Widerstand, Strom + Spannung

    3/2007 stand des externen Pt100-Sensors resultiert ein mehr oder weniger großer Fehler bei der Ermittlung der Kaltstellentemperatur. Für die Kompensation dieses Fehlers kann der ge- messene Widerstandswert der Zuleitung in die Maske eingetragen werden. Eine andere Möglichkeit, die neben dem Zuleitungswiderstand auch den Sensorfehler einschließt, bietet die Berechnung.
  • Seite 22 3/2007 Widerstandseingang in 2- oder 4-Leiter-Schaltung: Aufgrund der durch die Jumper JP8/JP9 definierte Eingangskonfiguration als 2- oder 4- Leiterschaltung und nur eines abspeicherbaren Parametersatzes kann die Kalibrierung immer nur für eine dieser beiden Schaltungsarten erfolgen. Bei einem späteren Wechsel der Eingangskonfiguration sollte die Kalibrierung dann wiederholt werden, wenn eine maximale Genauigkeit gefordert wird.
  • Seite 23 3/2007 Bestehende Parameter werden überschrieben. Trotzdem fortfahren? Mit OK wird der Vorgang gestartet und die nächste Auschrift lautet: Parameter übertragen. Ein letztes OK beendet den gesamten Übertragungsvorgang und damit die Kalibrierung. Stromeingang (+/-20 mA): Vor Beginn jeder Kalibrierung muß der Parametersatz aus dem MTP200 eingelesen werden.
  • Seite 24: Kalibrierung  Ausgang

    3/2007 6.1.12 Kalibrierung  Ausgang kalibrieren  Strom oder Spannung Vor Beginn jeder Kalibrierung muß der Parametersatz aus dem MTP200 eingelesen werden. Grobeinstellung Feineinstellung durch Anklicken durch Verschie- dieser Flächen! ben der Buttons! Endeinstellung durch Anklicken dieser Buttons! Für die Kalibrierung des Analogausgangs wird ein 4½-stelliges Digitalmultimeter an die Ausgangsklemmen des MTP200 angeschlossen und das Ausgangssignal mit dem Jumper-3 für Konstantstrom oder Spannung eingestellt.
  • Seite 25: Konfiguration  Konfiguration Wiederherstellen

    3/2007 Der abgebildete Maskenausschnitt zeigt die mit fünf Begriffen besetzte Menu- oder Be- fehlsleiste. Nach dem Anklicken des Befehls Konfiguration öffnet sich das Fenster mit der dann ausführbaren Funktion. 6.1.13 Konfigurierung  Konfigurierung wiederherstellen Die Konfiguration des Gerätes beinhaltet alle Variablen des MTP200 und wird auto- matisch mit dem erstmaligen MTP-Daten einlesen als Registryeintrag abgespeichert.
  • Seite 26: Schnittstelle Und Angeschlossene Geräte

    3/2007 6.2 Schnittstelle und angeschlossene Geräte Die Kommunikation zwischen dem MTP200 und dem WINDOWS-PC erfolgt über die frontseitige COM- oder die RS485-Schnittstelle an den Kontakten des Tragschienen- Busverbinders. Durch das Aufstecken des COM-Kabels an der Frontbuchse wird auto- matisch die Umschaltung von der RS485- (OFF-LINE) auf die COM-Schnittstelle (ON- LINE) bewirkt.
  • Seite 27: Mtp-Daten Programmieren

    3/2007 6.2.2 MTP-Daten programmieren Der Befehl MTP programmieren überträgt den im Konfigurationsprogramm enthalte- nen Parametersatz in den MTP200. Auch hierfür sind die Online-Schnittstellenverbin- dung und die entsprechenden Einträge in der Maske für die COM-Schnittstelle und die MTP-Adresse Voraussetzung. Nach der Befehlseingabe erscheint auf dem Bildschirm der Hinweis: Bestehende Parameter werden überschrieben.
  • Seite 28: Mtp-Kennung

    3/2007 6.3 MTP-Kennung 6.3.1 Serial No. Die Serial No. ist eine 8-stellige herstellerspezifische Gerätenummer und garantiert da- mit für jeden MTP200 die eindeutige Identifizierung. Sie besteht aus einem Datecode (Jahr + Kalenderwoche) sowie einer fortlaufenden Nummer. Die Serial No. kann nicht editiert werden ! 6.3.2 TAG No.
  • Seite 29: Meßeingänge

    3/2007 6.4 Meßeingänge Die Maske für die Meßeingänge ermöglicht eine schnelle Auswahl der zur Verfügung stehenden Sensortypen bzw. Meßsignale und deren Parametrierung. Von den vier zur Verfügung stehenden Meßeingängen an der Messerleiste des MTP200 kann immer nur ein Meßeingang aktiviert bzw. ausgewählt und entsprechend parametiert werden. Nach der Festlegung des Sensortyps oder der Meßgröße erscheint ein Fenster mit den Hinweisen für den: Maximal zur Verfügung stehenden Meßbereich, zu öffnende/...
  • Seite 30 3/2007 Werden in der Maske Messeingänge die Einheitssignale mA, mV oder V ausgewählt, so erweitert sich die Maske um die Einstellungen für eine physikalische Darstellung der Meßgröße in der Online-Maske. Es lassen sich folgende Einstellungen vornehmen: Einheit: Physikalische Einheit der Meßgröße wie bar, °C, K, m usw. Kommastelle: keine oder 1, 2 oder 3 Stellen hinter dem Komma Bereichsanfang:...
  • Seite 31: Analogausgang

    3/2007 6.5 Analogausgang Ein Filter 1. Ordnung kann zwischen minimal 0,1 Sekunden und maximal 9,9 Sekunden parametriert werden, wobei mit größerer Filterzeit das Analogsignal stärker bedämpft wird. Der Abbildungsbereich für den Analogausgang wird durch die Bestimmung von Bereichsanfang und Bereichsende festgelegt. Bei Spannungsausgang kann der maxi- male Ausgangsbereich 0 –...
  • Seite 32: Alarmausgänge

    3/2007 6.6 Alarmausgänge Die Maske für die Alarmausgänge ermöglicht aufgrund der übersichtlichen Darstellung der drei zur Verfügung stehenden Alarme (2x Relaiskontakt, 1x Transistorausgang) eine schnelle Einstellung aller Parameter. Achtung: Die Alarmeinstellung sollte erst nach der Parametrierung des Meßein- gangs erfolgen, weil Meßbereich und Alarmbereich identisch sind. Die Meßeinheit wird automatisch in der Alarm-Maske aktualisiert.
  • Seite 33: Differenzieller Gradientenalarm Und Seine Parametrierung

    3/2007 6.6.1 Differenzieller Gradientenalarm und seine Parametrierung 1. Gradienten-MAX-Alarm für steigenden Funktionsverlauf 2. Gradienten-MIN-Alarm für steigenden Funktionsverlauf 3. Gradienten-MAX-Alarm für fallenden Funktionsverlauf 4. Gradienten-MIN-Alarm für fallenden Funktionsverlauf 1. Beispiel: Alarmwert = 40 °C Alarmtyp = Gradienten-MAX + MIN-Alarm Zeitintervall = 60 s (mit 20 Samples) Temp (°C)
  • Seite 34: Überwachungsmaßnahmen

    3/2007 6.7 Überwachungsmaßnahmen Für die Meßeingänge und den Analogausgang läßt sich jeweils ein Abweichungsfehler zwischen +/- (0,2 - 5,0) % parametrieren. Eine darüber hinaus gehende Toleranz führt zu einem AK4-Alarm für Wartungsbedarf durch das Relais-3 und einem Dauerlicht der Alarm-LED in der Front des Gerätes. Insgesamt werden in der Maske alle in dem System identifizierbaren Fehler in 10 Feh- lerquellen zusammengefaßt.
  • Seite 35 3/2007 Das Verhalten des Analogausgangs im Fehlerfall: Einstellung Ranking Bedeutung Das Ausgangssignal springt im Fehlerfall auf den in der Analog- ausgangs-Maske definierten Alarmwert ! (1. Rang) Alarmwertebereich für den Stromausgang: Alarmwert 0 bis 22 mA Alarmwertebereich für den Spannungsausgang: 0 bis 11 V Das Ausgangssignal verbleibt im Fehlerfall auf dem Wert vor Ein- eingefrore- (2.
  • Seite 36 3/2007 1. Beispiel Zwei mit zeitlichem Abstand auftretende Fehler führen zu folgender Ansteuerung der Ausgänge: Alarmwert active ---- Nach Auftreten eines Fehlers (1. Fehler) im Analogausgang werden entsprechend den Funktionseinstellungen in der Maske für Überwachungsmaßnahmen die Ausgänge ge- steuert. Alarmwert ---- Mit einem weiteren Fehler (2.
  • Seite 37: Diagnosemanager

    3/2007 6.8 Diagnosemanager Die Maske des Diagnosemanagers stellt in übersichtlicher Form ein Abbild des Geräte- zustandes dar. In tabellarischer Auflistung sind alle AK4-Überwachungsfunktionen dar- gestellt und jeweils mit einem Fenster für den aktueller Fehler und für den Fehler- speicher versehen. Das mit einem Kreuz versehene Fenster aktueller Fehler kennzeichnet den in dieser Zeile beschriebenen fehlerhaften Zustand, der durch die AK4-Selbstüberwachung ent- deckt und durch den der Wartungsalarm mit Relais-3 ausgelöst wurde.
  • Seite 38: Kommentarspeicher

    3/2007 6.9 Kommentarspeicher Der Kommentarspeicher bietet dem Anwender eine komfortable Möglichkeit der Speicherung von Kommentartext bzw. Notizen im Gerät des MTP200. Die dafür zur Verfügung stehende Kapazität umfaßt maximal 2000 ASCII-Zeichen und dürfte damit für die meisten Anwendungsfälle ausreichend sein. Für Dokumentationen läßt sich dieser Text mit dem Befehl Kommentar drucken auf dem unter WINDOWS zur Verfügung stehenden Printer ausdrucken.
  • Seite 39: Online-Darstellung

    3/2007 6.10 Online-Darstellung Die Online-Darstellung ermöglicht die analoge und digitale Abbildung des Meßwer- tes im Eingang und des Einheitssignales im Ausgang. Entsprechend den Parametrie- rungen für die Meßgröße und das Ausgangssignal werden die Skalierungen der Balken- darstellungen vorgenommen. Ebenfalls eingeblendet werden die Alarme mit ihren Parametrierungen. Bei Alarmwert- überschreitung bzw.
  • Seite 40: Blockschaltbild

    3/2007 7.0 Blockschaltbild des MTP200i..-TS...
  • Seite 41: Gesamtansicht

    3/2007 8.0 Gesamtansicht des MTP200i..-TS...
  • Seite 42: Anschlußbelegung

    3/2007 9.0 Anschlußbelegung des MTP200i..-TS Bei der Verwendung des Widerstandseingangs muß der Klemmenblock mit dem einge- bauten Pt100-Sensor abgezogen werden, da sonst der Meßwert verfälscht wird!
  • Seite 43: Jumper-Einstellungen

    3/2007 10.0 Jumper-Einstellungen des MTP200i..-TS Jumper JP1 und JP2: Mit dem Jumper JP1 beim Relaiskontakt REL-1 bzw. Jumper JP-2 beim Relaiskontakt REL-2 erfolgt die Kontakteinstellung als Öffner oder Schließer. Jumper JP3: Mit dem Jumper JP3 erfolgt die Umschaltung zwischen Konstantstrom oder Spannung am Analogausgang.

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