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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
für Bediener und Instandhaltungspersonal
immer bei der Maschine aufbewahren
Originalbetriebsanleitung
Schneckenpumpe
SP 11 THF
Maschinen-Nr.
1-0120
365522000_de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für putzmeister SP 11 THF

  • Seite 1 Betriebsanleitung für Bediener und Instandhaltungspersonal immer bei der Maschine aufbewahren Originalbetriebsanleitung Schneckenpumpe SP 11 THF Maschinen-Nr. 1-0120 365522000_de...
  • Seite 2 Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Max–Eyth–Straße 10 72631 Aichtal Tel.: +49 7127 599-0 Service-Hotline: +49 7127 599-699 Fax: +49 7127 599-743 E-Mail: mm@putzmeister.com Web: www.pmmortar.de...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis . . . Inhaltsverzeichnis Zur Betriebsanleitung .............. 1 — 1 Vorwort ..........................1 — 3 Zeichen und Symbole ..................... 1 — 4 1.2.1 Aufbau von Warnhinweisen .................... 1 — 5 Sicherheitsvorschriften ............2 — 1 Begriffsbestimmung ......................2 — 3 2.1.1 Schneckenpumpe ......................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis . . . 2.6.2 Fachpersonal ........................2 — 12 2.6.3 Befähigte Person ......................2 — 12 Gefahrenquellen ......................2 — 12 2.7.1 Allgemeine Gefahrenquellen ................... 2 — 12 2.7.2 Gefahr durch heiße Maschinenteile ................2 — 12 2.7.3 Gefahr durch heiße Abgase .................... 2 —...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis . . . Allgemeine Technische Beschreibung ........3 — 1 Ausführung der Maschine ....................3 — 3 Übersicht ......................... 3 — 3 Technische Daten ......................3 — 5 Typenschild ........................3 — 8 Schallleistungspegel ....................... 3 — 9 Sicherheitseinrichtungen ....................3 —...
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis . . . 4.3.4 Zulässiger Schwenkbereich der Kugelkupplung ............. 4 — 8 4.3.5 Beleuchtungseinrichtung ....................4 — 9 Aufstellort auswählen ...................... 4 — 10 4.4.1 Untergrund ........................4 — 11 4.4.2 Rangieren der Maschine ....................4 — 11 Kugelkupplung abkuppeln ....................4 —...
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis . . . Pumppausen ........................6 — 9 Stopfer ..........................6 — 9 6.8.1 Stopfer beseitigen ......................6 — 9 Arbeiten mit der Funkfernsteuerung ................6 — 10 6.9.1 Sender einschalten ......................6 — 13 6.9.2 Sender ausschalten ......................6 —...
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis . . . 7.4.1 Es können keine Pumpenfunktionen am Steuerschrank ausgeführt werden....7 — 14 7.4.2 Es ist keine Funkverbindung vorhanden ................. 7 — 14 7.4.3 Der Sender lässt sich nicht einschalten. Die LED leuchtet nicht........7 — 15 7.4.4 Die LED am Sender blinkt rot.
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis . . . Außerbetriebnahme ..............9 — 1 Vorübergehende Außerbetriebnahme ................9 — 3 9.1.1 Maschine außer Betrieb nehmen ..................9 — 3 9.1.2 Kraftstofftank auffüllen ....................9 — 4 9.1.3 Frostschutz ........................9 — 5 Endgültige Außerbetriebnahme und Entsorgung ............9 —...
  • Seite 10 A — 8...
  • Seite 11: Zur Betriebsanleitung

    Zur Betriebsanleitung In diesem Kapitel erhalten Sie Hinweise und Informationen, die Ih‐ nen die Handhabung dieser Betriebsanleitung erleichtern. Bei Rückfragen wenden Sie sich vertrauensvoll an: Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Max-Eyth-Straße 10 72631 Aichtal Tel.: +49 7127 599-0 Fax: +49 7127 599-743 E-Mail: mm@putzmeister.com...
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  • Seite 13: Vorwort

    Zur Betriebsanleitung Vorwort Diese Betriebsanleitung erleichtert es, die Maschine kennenzulernen und ihre bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu nutzen. Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise, die Maschine sicher, sachgerecht und wirtschaftlich zu betreiben. Ihre Beachtung hilft Ge‐ fahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermin‐ dern und die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Maschine zu erhöhen.
  • Seite 14: Zeichen Und Symbole

    Rechte für den Fall der Patent-, Gebrauchsmuster- oder Ge‐ schmacksmustereintragung vorbehalten. Die Seiten sind kapitelweise und fortlaufend nummeriert. Beispiel: 3 – 2 (Kapitel 3 – Seite 2) © Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Zeichen und Symbole Folgende Zeichen und Symbole werden verwendet: Zeichen/...
  • Seite 15: Aufbau Von Warnhinweisen

    Zur Betriebsanleitung Zeichen/ Bedeutung Symbol/ Auszeichnung Ein Sonderwerkzeug ist erforderlich. Nach die‐ sem Zeichen stehen Sonderwerkzeuge, die zur Durchführung einer Arbeit notwendig sind. (Nor‐ malwerkzeug, d. h. handelsübliches Werkzeug oder Bordwerkzeug, wird nicht extra aufgeführt.) Nach diesem Zeichen wird auf erforderliche In‐ standhaltungstätigkeiten hingewiesen.
  • Seite 16 Zur Betriebsanleitung WARNUNG Es besteht eine Gefahrensituation, in der ein Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen auftreten kann. ▶ Nach der Gefahrenbenennung werden Handlungsanweisungen aufgezählt, die der Vermeidung oder Beseitigung der Gefahr dienen. VORSICHT Es besteht Verletzungsgefahr am gesamten Körper, jedoch keine schweren oder tödlichen Verletzungen.
  • Seite 17: Sicherheitsvorschriften

    Sicherheitsvorschriften In diesem Kapitel finden Sie wesentliche Sicherheitsvorschriften zu‐ sammengefasst dargestellt. Dieses Kapitel muss von allen Personen, die mit der Maschine in Berührung kommen gelesen und verstanden werden. Sie finden die einzelnen Vorschriften auch an den jeweiligen Stellen in der Betriebsanleitung noch einmal wieder. Zu einzelnen Arbeiten können spezielle Sicherheitsvorschriften notwendig sein.
  • Seite 18 2 — 2...
  • Seite 19: Begriffsbestimmung

    Sicherheitsvorschriften Begriffsbestimmung Nachfolgend werden die in dieser Betriebsanleitung verwendeten Be‐ griffe erklärt und die Anforderungen an bestimmte Personengruppen beschrieben. 2.1.1 Schneckenpumpe Die Schneckenpumpe ist – je nach Ausführung – eine Maschine zum Verarbeiten von Werktrockenmörtel, Fließestrich sowie von Baustel‐ lenmischungen. Sie mischt, pumpt und spritzt kontinuierlich. 2.1.2 Hersteller Jede natürliche oder juristische Person, die eine von dieser Betriebs‐...
  • Seite 20: Fachpersonal

    Sicherheitsvorschriften 2.1.6 Fachpersonal Personen, die für die Durchführung von Tätigkeiten eine Fachausbil‐ dung abgeschlossen haben, welche Sie zum Durchführen dieser Tä‐ tigkeit qualifiziert. 2.1.7 Servicetechniker Personen, die für die Durchführung von Instandhaltungstätigkeiten vom Hersteller qualifiziert oder autorisiert wurden. 2.1.8 Instandhaltung Instandhaltung umfasst alle Maßnahmen zur Inspektion und Instand‐...
  • Seite 21: Grundsatz

    Sicherheitsvorschriften Grundsatz Die Maschine darf nur in technisch einwandfreiem Zustand, sowie be‐ stimmungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beach‐ tung der Betriebsanleitung benutzt werden. Insbesondere Störungen, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, müssen umgehend be‐ seitigt werden. Beachten Sie folgende Grundsätze: ● Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht demontiert, außer Betrieb gesetzt oder verändert werden.
  • Seite 22: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Dokumente verwendet werden. Alle Hin‐ weise und Sicherheitsvorschriften der Betriebsanleitung müssen zwingend befolgt werden. Die Schneckenpumpe SP 11 THF ist ausschließlich zum Pumpen von Fließestrich bis maximal 10 mm Körnung durch Förderleitungen mit maximal 50 mm Nennweite bestimmt.
  • Seite 23: Nicht Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sicherheitsvorschriften Nicht bestimmungsgemäße Verwendung Als nicht bestimmungsgemäß gilt eine Verwendung, die nicht in Ab‐ schnitt Bestimmungsgemäße Verwendung beschrieben ist, oder die darüber hinaus geht. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. 2.4.1 Betrieb mit Mängeln Die Maschine darf nicht mit Mängeln betrieben werden.
  • Seite 24: Fördermedien

    Sicherheitsvorschriften 2.4.3 Fördermedien Die Maschine ist ausschließlich für die Förderung von Medien be‐ stimmt, die in den Technischen Daten der Maschine angegeben sind. Die Arbeitsleistung ist auf den Betrieb auf Baustellen oder Werkstät‐ ten beschränkt. Der maximale Förderdruck darf nicht höher sein, als auf dem Typenschild beziehungsweise in den technischen Daten an‐...
  • Seite 25: Instandhaltung Von Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitsvorschriften Sicherungsmaßnahmen hängen von der Art der Instandhaltung ab und liegen in der Verantwortung des jeweilig autorisierten Fachperso‐ nals. Es dürfen keine Maschinenteile, die nicht dafür vorgesehen sind, be‐ treten werden. Es ist verboten andere, als vom Hersteller freigegebene Bau- oder Ersatzteile für Instandhaltungsmaßnahmen zu verwenden.
  • Seite 26: Bauliche Veränderungen

    Sicherheitsvorschriften 2.4.11 Bauliche Veränderungen Ohne Genehmigung des Herstellers dürfen keine baulichen Verände‐ rungen vorgenommen werden. Nachfolgend sind einige Beispiele auf‐ geführt: ● Zubehör- und Anbauteile, die nicht vom Hersteller ausdrücklich freigegeben sind, dürfen nicht montiert werden. ● An- und Umbauten, welche die Sicherheit beeinträchtigen könnten, dürfen nicht durchgeführt werden.
  • Seite 27: Haftungsausschluss

    Sicherheitsvorschriften Unfälle, die durch Nichtbeachtung von Sicherheits- und Unfallverhü‐ tungsvorschriften oder auf mangelhafte Umsicht zurückzuführen sind, wird der Gesetzgeber dem Bedienpersonal oder (soweit dieser man‐ gels Schulung oder Grundkenntnissen nicht verantwortlich gemacht werden kann) dessen Aufsichtspersonal zur Last legen. 2.5.1 Haftungsausschluss Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass der Hersteller nicht für Schäden haftet, die durch falsche oder nachlässige Bedie‐...
  • Seite 28: Fachpersonal

    Sicherheitsvorschriften 2.6.2 Fachpersonal Sind Personen, die für die Durchführung von Tätigkeiten eine Fach‐ ausbildung abgeschlossen haben, welche sie zum Durchführen die‐ ser Tätigkeit qualifiziert. 2.6.3 Befähigte Person Die befähigte Person ist im Sinne der deutschen Betriebssicherheits‐ verordnung eine Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Be‐ rufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforder‐...
  • Seite 29: Gefahr Durch Das Förderleitungs- Und Kupplungssystem

    Sicherheitsvorschriften 2.7.4 Gefahr durch das Förderleitungs- und Kupplungssystem Das Förderleitungs- und Kupplungssystem ist für einen maximalen Betriebsdruck von 40 bar ausgelegt. Der maximale Betriebsdruck darf 40 bar nicht überschreiten. 2.7.5 Gefahr durch den Hochdruckreiniger Beim Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger tritt Wasser unter Hoch‐ druck aus.
  • Seite 30 Sicherheitsvorschriften Symbol Bedeutung Schutzhelm Der Schutzhelm schützt Ihren Kopf z. B. vor herabfallendem Beton oder Förderleitungstei‐ len beim Platzen von Leitungen. (DIN EN 397:2013; Industrieschutzhelme) Sicherheitsschuhe Sicherheitsschuhe schützen Ihre Füße vor herabfallenden Gegenständen bzw. vor Ein‐ treten von hochstehenden Nägeln. (DIN EN ISO 20345:2012;...
  • Seite 31: Schutzausrüstung Für Hochdruckwasserstrahlarbeiten

    Sicherheitsvorschriften Symbol Bedeutung Absturzsicherung Verwenden Sie bei Arbeiten in Höhen dafür vorgesehene sicherheitsgerechte Aufstiegs‐ hilfen und Arbeitsbühnen oder tragen Sie Ab‐ sturzsicherungen. Einschlägige nationale Vor‐ schriften sind einzuhalten. (DIN EN 361:2002; Persönliche Schutzaus‐ rüstung gegen Absturz - Auffanggurte; Kate‐ gorie III) Atem- und Gesichtsschutz Der Atem- und Gesichtsschutz schützt Sie vor Baustoffteilchen, die über die Atemwege...
  • Seite 32 Sicherheitsvorschriften WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hochdruckwasserstrahl Der Bediener muss darüber unterrichtet werden, dass die wasser‐ feste Schutzkleidung lediglich ein Schutz vor Sprühwasser und ab‐ springenden Partikeln bietet. Bei einem direkten Kontakt mit dem Hochdruckwasserstrahl ist kei‐ ne ausreichende Schutzwirkung gegen Verletzungen mit dem Hochdruckwasserstrahl gewährleistet.
  • Seite 33: Verletzungsgefahren, Restrisiko

    Sicherheitsvorschriften 2.11 Verletzungsgefahren, Restrisiko Die Maschine ist nach dem aktuellen Stand der Technik und den an‐ erkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte entstehen.
  • Seite 34: Quetsch- Und Stoßgefahr

    Sicherheitsvorschriften 2.12 Quetsch- und Stoßgefahr 2.12.1 Betriebsarten An der Maschine besteht während den folgenden Betriebsarten Quetsch- und Stoßgefahr: ● Transport ● Aufbau ● Inbetriebnahme ● Betrieb ● Reinigung, Störungssuche und Instandhaltung ● Außerbetriebnahme 2.12.2 Transport der Maschine Zum Verladen der Maschine mit Hilfe eines Kranes auf ein Transport‐ fahrzeug, darf die Maschine nur an den vorgesehenen Kranösen an‐...
  • Seite 35: Elektrischer Kontakt

    Sicherheitsvorschriften Abbildung 2: Quetschgefahr im Anschlagbereich der Schneckenpumpe 2.13 Elektrischer Kontakt Am Steuerschrank, an den elektrischen Leitungen und am Antriebs‐ motor besteht während den folgenden Betriebsarten Lebensgefahr durch elektrischen Kontakt: ● Inbetriebnahme ● Betrieb ● Reinigung, Störungssuche und Instandhaltung ● Außerbetriebnahme Alle elektrischen Baugruppen sind serienmäßig nach IEC 60204 Teil1 oder DIN EN 60529 entsprechend der Schutzart IP 54 geschützt.
  • Seite 36: Hydrauliköl

    Sicherheitsvorschriften VORSICHT Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen und Betriebsstoffe an der Maschine Verbrennungsgefahr an unterschiedlichen Körperteilen durch heiße Oberflächen im Motorbereich der Maschine. 1. Führen Sie Servicearbeiten erst nach Erkalten des Motors, der Oberflächen und der Betriebsstoffe durch. 2. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 2.14.1 Hydrauliköl Beim Umgang mit der Hydraulikanlage ist besondere Vorsicht gebo‐...
  • Seite 37: Kühlwasser

    Sicherheitsvorschriften 2.14.2 Kühlwasser Beim Umgang mit dem Verschlußdeckel des Wasserkühlers ist be‐ sondere Vorsicht geboten. Der Verschlußdeckel muss dicht und fest verschlossen sein. Abbildung 3: Verschlussdeckel am Wasserkühler WARNUNG Verletzungsgefahr durch heißes, herausspritzendes Wasser Aus dem Wasserkühler kann beim Öffen des Verschlussdeckels heißes Wasser herausspritzen und zu Verbrühungen von umste‐...
  • Seite 38: Stopfer

    Sicherheitsvorschriften 2.16 Stopfer Stopfer bedeuten erhöhte Unfallgefahr. Eine gut gereinigte und dichte Förderleitung vermeidet Stopferbildung. Richtige Kupplungen bzw. Einbindungen der Förderleitungen ver‐ meiden die Gefahr der Stopferbildung weitgehend. Um Stopfer in den Förderleitungen zu vermeiden, müssen Sie die Förderleitun‐ gen innen anfeuchten. GEFAHR Lebensgefahr durch falsches Entfernen eines Stopfers Bei Entfernen eines Stopfers mit Druckluft kann die Förderleitung...
  • Seite 39: Verhalten Im Notfall

    Sicherheitsvorschriften WARNUNG Verletzungsgefahr durch herausschießendes Hydrauliköl Herausschießendes Hydrauliköl ist giftig und kann durch die Haut dringen. ▶ Tragen Sie Schutzbrille und Schutzhandschuhe zusätzlich zu Ihrer persönlichen Schutzausrüstung. Alle Leitungen, Schläuche und Verschraubungen müssen regelmäßig auf Undichtigkeiten und äußerlich erkennbare Beschädigungen über‐ prüft werden.
  • Seite 40: Umweltschutz

    Sicherheitsvorschriften Für weitere Einzelheiten siehe auch Abschnitt „Stillsetzen im Notfall“ im Kapitel „Betrieb“. (Stillsetzen im Notfall S. 6 — 3) 2.19 Umweltschutz Fangen Sie Reste von Ölen, Fetten, Lösungs- oder Reinigungsmitteln sicher und umweltverträglich in geeigneten Sammelbehältern ge‐ trennt voneinander auf. Lagern und entsorgen Sie sie umweltverträg‐ lich gemäß...
  • Seite 41: Betreiber

    Sicherheitsvorschriften WARNUNG Gehörschädigung durch Lärm ▶ Tragen Sie den vorgeschriebenen persönlichen Gehörschutz. 2.20.1 Betreiber Der Betreiber ist verpflichtet dem Personal den Gehörschutz bereitzu‐ stellen. Weisen Sie Ihr Personal an, stets den persönlichen Gehörschutz zu tragen. Sie sind als Betreiber dafür verantwortlich, dass Ihr Personal diese Vorschrift auch einhält.
  • Seite 42 Sicherheitsvorschriften Abbildung 4: Kennzeichnung SRP Pos. Bezeichnung Links Ersatzteilblatt Rechts Ersatzteilverpackung BP15_013_1412DE 2 Abbildung 5: Auszug eines beispielhaften Ersatzteilblattes Pos. Bezeichnung Sternchen „*“ - Position nicht bestellbar Ausrufezeichen „!“ - Sicherheitsbezogenes Bauteil (SRP) Gebrauchsdauer des SRP in Jahren 10 = 10 Jahre 2 —...
  • Seite 43: Ersatzteile

    Sicherheitsvorschriften Pos. Bezeichnung Sanduhr - Gebrauchsdauer des SRP Beispielhaftes Ersatzteilblatt „EB00-5-xxxxx-xxxx“ Putzmeister gibt für jedes sicherheitsbezogene Bauteil (SRP) eine (3) vor. Tauschen Sie die SRP nach Ablauf die‐ Gebrauchsdauer ser Gebrauchsdauer aus. 2.22 Ersatzteile Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen An‐...
  • Seite 44: Unerlaubtes Starten Oder Benutzen Der Maschine

    Sicherheitsvorschriften 2.25 Unerlaubtes Starten oder Benutzen der Maschine 2.25.1 Betriebsarten An der Maschine besteht während den folgenden Betriebsarten Ge‐ fahr durch unerlaubtes Starten oder Benutzen der Maschine: ● Inbetriebnahme ● Betrieb ● Reinigung, Störungssuche und Instandhaltung ● Außerbetriebnahme 2.25.2 Maschine sichern Der Bediener muss die Maschine immer einsehen können.
  • Seite 45: Allgemeine Technische Beschreibung

    Allgemeine Technische Beschreibung In diesem Kapitel finden Sie Beschreibung und Funktionsweise der Komponenten und Baugruppen dieser Maschine. Beachten Sie, dass mögliche Zusatzeinrichtungen (Optionen) ebenfalls beschrieben sind. 3 — 1...
  • Seite 46 3 — 2...
  • Seite 47: Ausführung Der Maschine

    Allgemeine Technische Beschreibung Ausführung der Maschine Ihre Maschine ist eine Schneckenpumpe SP 11 THF. Auf dem Typenschild finden Sie unter anderem folgende Daten: ● Maschinentyp ● Maschinennummer Sie erleichtern uns die Beantwortung bei Fragen oder Bestellun‐ gen, wenn Sie Angaben zu Maschinentyp und Maschinennummer machen.
  • Seite 48 Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Kranöse Haube Beleuchtungseinrichtung Steuerschrank Bedienelemente Werkzeugkasten Sicherheitsschalter Rüttelsieb Stützfuß Schneckenpumpe Manometer Druckstutzen Abbildung 7: Motorraumübersicht Pos. Bezeichnung Einfüllstutzen Kraftstofftank Hydraulik-Steuerblock Hauptschalter (Stromversorgung AUS / EIN) Rücklauf-Saugfilter Hydrauliktank Hydraulikpumpe 3 — 4...
  • Seite 49: Technische Daten

    Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Antriebsmotor Kühler Ausgleichsbhälter für Kühlflüssigkeit Trockenluftfilter Batterie Kraftstofffilter Kraftstoffvorfilter Technische Daten Maße Länge 3480 mm Breite 1420 mm Höhe 1180 mm Befüllhöhe 1000 mm Gewichte Gewicht (voll betankt) unter 750 kg Zulässiges Gesamtgewicht siehe Typenschild Zulässige Stützlast: siehe Typenschild Fahrwerk...
  • Seite 50 Allgemeine Technische Beschreibung Bereifung Reifengröße 165 SR 13 Felgengröße 4 1/2 Jx13H2 ET 30 Reifenluftdruck 2,4 bar Anziehdrehmoment der Rad‐ 90 Nm schrauben WARNUNG Lebensgefahr durch sich lösende Radschrauben/-muttern und Räder ▶ Ziehen Sie nach der Radmontage die Radschrauben bzw. Rad‐ muttern nach 50 km Fahrt mit dem angegebenen Anziehdreh‐...
  • Seite 51 Allgemeine Technische Beschreibung Leistungsdaten Steuerspannung 12 V Temperaturbereich -5 °C bis +45 °C Aufstellhöhe (ohne bis 1000 m über NN Leistungsreduzierung) Schallleistungspegel siehe Schild an der Maschine Schalldruckpegel > 85 dB(A) * abhängig von verwendeter Schneckenpumpe Die Angaben der Förderleistungen sind Richtwerte. Die maximale Fördermenge und der maximale Förderdruck kön‐...
  • Seite 52: Typenschild

    Allgemeine Technische Beschreibung Typenschild Auf dem Typenschild finden Sie die wichtigsten Angaben der Maschi‐ Abbildung 8: Typenschild Pos. Bezeichnung Typ (Maschinentyp) Baujahr max. Förderdruck [bar] max. Hydraulikdruck [bar] Spannung [V] Frequenz [Hz] Leistung [kW] Kennnummer für Zertifizierungs- und Überwachungsstelle CE-Kennzeichnung Zulassungsnummer Fahrgestellnummer zulässiges Gesamtgewicht [kg]...
  • Seite 53: Schallleistungspegel

    Allgemeine Technische Beschreibung Schallleistungspegel In der Nähe des Typenschildes der Maschine befindet sich das nach‐ folgend abgebildete Schild, das den gemessenen Schallleistungspe‐ gel der Maschine angibt. Abbildung 9: Schild – Schallleistungspegel Pos. Bezeichnung Schallleistungspegel Wert in Dezibel Sicherheitseinrichtungen Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der verbauten Sicherheitsein‐ richtungen an der Maschine.
  • Seite 54: Haubensicherung

    Allgemeine Technische Beschreibung WARNUNG Gefährdung von Personen durch die Maschine 1. Treten im Betrieb Situationen ein, die zu einer Gefährdung von Personen führen können, ist die Maschine sofort über den NOT-HALT-Taster zu stoppen. 2. Nach einer NOT-HALT Betätigung muss die Gefahr beseitigt werden, bevor der Betrieb wieder aufgenommen werden darf.
  • Seite 55: Rüttelsieb Mit Sicherheitsschalter

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.6.3 Rüttelsieb mit Sicherheitsschalter Das Schutzgitter am Rüttelsieb ist so beschaffen, dass das Material problemlos in den Trichter fällt, aber dennoch Schutz für den Bedie‐ ner gewährleistet ist. Das Rüttelsieb ist mit einem Sicherheitsschalter abgesichert, so dass beim Hochschwenken des Rüttelsiebs die (Sicherheitsab‐...
  • Seite 56: Allgemein

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.8.1 Allgemein GEFAHR Lebensgefahr durch tödlichen Stromschlag ▶ Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von geprüften und konzessionierten Elektro-Fachkräften (Qualifikationsnach‐ weis gemäß der Vorschrift EN 60204, Teil 1, Seite 14, Punkt 2.21) durchgeführt werden. ACHTUNG Maschinenschaden durch Verwendung falscher Sicherungen Durch zu starke Sicherungen oder Überbrücken von Sicherungen kann die elektrische Anlage zerstört werden.
  • Seite 57: Übersicht

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.8.2 Übersicht Abbildung 10: Steuerschrank Pos. Bezeichnung Hauptschalter (unter der Haube) Stromversorgung AUS/EIN Zündschalter Starten des Antriebsmotors Kippschalter Hochdruckreiniger EIN/AUS Kippschalter ohne Funktion Kippschalter Schneckenpumpe ZURÜCK-0-VOR Meldeleuchte Hochdruckreiniger bereit Meldeleuchte Vorglühen Meldeleuchte Motoröldruck/Temperatur Kühlmittel Meldeleuchte Ladekontrolle Kipptaster Rüttler EIN/AUS Kipptaster (nur bei Komfort Ausführung) Fördermenge -/+...
  • Seite 58: Bedienelemente

    Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Kipptaster Quittieren Start Antriebsmotor Quittieren NOT-HALT NOT-HALT-Taster Ausschalten der Maschine im Notfall Bedienelemente Unterhalb des Steuerschranks befinden sich weitere Bedienelemente. Abbildung 11: Übersicht der Bedienelemente Pos. Bezeichnung Steuerschrank Drehzahlregler für Antriebsmotor (- / +) Fördermengenregler (nicht bei Komfort Ausführung) 3.9.1 Hydraulik-Steuerblock Die SP11 THF verfügt über einen elektromagnetischen Hydraulik-...
  • Seite 59: Funkfernsteuerung

    Allgemeine Technische Beschreibung Eine Verminderung der Fördermenge am Fördermengenregler bringt keine Reduzierung der Leistung des Antriebsmotors. Eine Entlastung des Antriebsmotors wird nur erreicht, in dem man die Materialkonsistenz beziehungsweise die Materialbeschaffenheit ändert oder eine Schneckenpumpe mit geringerem Fördervolumen anbaut. 3.10 Funkfernsteuerung Als Option ist eine Funkfernsteuerung erhältlich.
  • Seite 60: Kabelfernsteuerung

    Allgemeine Technische Beschreibung ● Schneckenpumpe ein- bzw. ausschalten ● Fördermenge stufenlos von 0 bis max. verstellen ● NOT-HALT aktivieren (Arbeiten mit der Funkfern‐ Das „Arbeiten mit der Funkfernsteuerung“ steuerung S. 6 — 10) ist im Kapitel „Betrieb“ beschrieben. 3.11 Kabelfernsteuerung Als Option ist eine Kabelfernsteuerung erhältlich.
  • Seite 61: Antriebsmotor

    Allgemeine Technische Beschreibung (Arbeiten mit der Kabel‐ Das „Arbeiten mit der Kabelfernsteuerung“ fernsteuerung S. 6 — 15) ist im Kapitel „Betrieb“ beschrieben. 3.12 Antriebsmotor Die Maschine wird durch einen 4-Zylinder Dieselmotor angetrieben. Abbildung 13: Übersicht des Antriebsmotors Pos. Bezeichnung Öleinfüllstutzen Ölmessstab Motorölfilter Ölablassschraube (verdeckt)
  • Seite 62 Allgemeine Technische Beschreibung besteht aus einer hochverschleißfesten, sehr harten Metalllegierung; der Schneckenmantel aus einer mehrfach geschlitzten Stahlhülse mit vulkanisiertem, elastischem Gummikern. Abbildung 14: Übersicht der Schneckenpumpe Pos. Bezeichnung Förderschnecke Schneckenmantel Je nach Ausführung kann die Schneckenpumpe zum Nachspannen über einen Spannmantel verfügen. Abbildung 15: Übersicht Schneckenpumpe mit Spannmantel Pos.
  • Seite 63: Hydrauliksteuerung

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.14 Hydrauliksteuerung Die Maschine ist mit einer hydraulischen Verstellpumpe und Konstan‐ tpumpe ausgestattet. Die Hydraulikölversorgung ist so abgestimmt, dass gleichzeitig meh‐ rere Funktionen durchgeführt werden können. Je nach Ausführung der Maschine werden die mengenregelbare Schneckenpumpe und der Hochdruckreiniger über 2 getrennte Hyd‐ raulikkreisläufe angetrieben.
  • Seite 64: Hochdruckreiniger

    Allgemeine Technische Beschreibung 3.16 Hochdruckreiniger Der Hochdruckreiniger wird verwendet, um die Maschine äußerlich mit Hilfe von Druckwasser zu reinigen. Der Antrieb des Hochdruckreinigers erfolgt hydraulisch. ACHTUNG Maschinenschaden durch Trockenlaufen des Hochdruckreinigers 1. Stellen Sie sicher, dass die Wasserzufuhr zum Hochdruckreini‐ ger gewährleistet ist.
  • Seite 65: Beleuchtungseinrichtung

    Allgemeine Technische Beschreibung Pos. Bezeichnung Abzugshebel Sicherungshebel Der Regelbereich des Hochdruckreinigers liegt zwischen 5 und 120 bar und ist motordrehzahlabhängig. Der Druck kann durch Dre‐ hen am Handrad reguliert werden. Um die Hochdruckpistole gegen unbeabsichtigtes Auslösen zu si‐ chern, befindet sich am Hebel der Hochdruckpistole eine Auslösesi‐ cherung.
  • Seite 66 Allgemeine Technische Beschreibung Abbildung 18: Beleuchtungseinrichtung Pos. Bezeichnung Beleuchtungseinrichtung Stromkabel Stecker Steckdose An der Beleuchtungseinrichtung befindet sich neben der Beleuchtung auch das Kfz-Kennzeichen. Der Stecker des Stromkabels ist in die Steckdose an der Maschine und am Zugfahrzeug einzustecken. 3 — 22...
  • Seite 67: Transport, Aufbau Und Anschluss

    Transport, Aufbau und Anschluss In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen für den sicheren Trans‐ port der Maschine. Darüber hinaus finden Sie in diesem Kapitel Ar‐ beiten beschrieben, die für die Montage und den Anschluß der Ma‐ schine außerdem notwendig sind. Die Inbetriebnahme der Maschine (Inbetriebnahme S.
  • Seite 68 4 — 2...
  • Seite 69: Transport Und Fahrbetrieb

    Transport, Aufbau und Anschluss Transport und Fahrbetrieb Putzmeister Anhängermaschinen dürfen nur mit der entsprechenden Zulassung am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Sie unterlie‐ gen, sofern sie im Straßenverkehr gezogen werden, der Straßenver‐ kehrsordnung. Aus dieser ergibt sich auch die im Einsatzland zulässi‐...
  • Seite 70: Transport Vorbereiten

    Transport, Aufbau und Anschluss WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäßes Verladen Wird die Maschine nicht sachgemäß auf dem Transportfahrzeug verladen, kann sie verrutschen, wegrollen oder umkippen. 1. Verwenden Sie ein Transportfahrzeug, das für das Gewicht der Maschine ausgelegt ist. 2. Beachten Sie das auf dem Typenschild angegebene maximale Gesamtgewicht.
  • Seite 71: Anhängevorrichtung Verstellen

    Transport, Aufbau und Anschluss ▶ Stellen Sie vor dem Anhängen der Maschine an das Zugfahrzeug die Deichsel auf die Höhe der Anhängerkupplung des Zugfahr‐ zeuges ein (LKW = hoch, PKW = tief). Abbildung 19: Maschine waagerecht anhängen 4.3.2 Anhängevorrichtung verstellen Zur Verstellung der Anhängervorrichtung gehen Sie folgendermaßen vor: 4 —...
  • Seite 72: Kugelkupplung Ankuppeln

    Transport, Aufbau und Anschluss Abbildung 20: Federstecker der Anhängevorrichtung Pos. Bezeichnung Federstecker Feststellknebel (1) am Feststellknebel (2) heraus. 1. Ziehen Sie den Federstecker 2. Lösen Sie den Feststellknebel und drehen Sie ihn bis zum An‐ schlag auf. ⇒ Das Zwischenstück kann jetzt nach oben und unten bis zu den Anschlägen verstellt werden.
  • Seite 73 Transport, Aufbau und Anschluss Abbildung 21: Kugelkupplung Stellung „korrekt geschlossen“ 2. Prüfen Sie die Anzeige an der Kugelkupplung. ⇒ Ist die Anzeige im grünen „+“ Bereich, dann ist die Kugelkupp‐ lung ordnungsgemäß geschlossen und verriegelt und die Ku‐ gel am Zugfahrzeug weist noch ausreichend Verschleißreser‐ ven auf.
  • Seite 74: Zulässiger Schwenkbereich Der Kugelkupplung

    Transport, Aufbau und Anschluss Die Anzeige befindet sich im grünen Bereich. 3. Kurbeln Sie den Stützfuß nach oben. Abbildung 23: Maschine in Transportstellung bringen 4.3.4 Zulässiger Schwenkbereich der Kugelkupplung Der Schwenkbereich der Kugelkupplung um die Fahrzeuglängsachse beträgt max. +/- 25 °. In horizontaler Richtung sind Schwenkwinkel im Bereich von +/- 20°...
  • Seite 75: Beleuchtungseinrichtung

    Transport, Aufbau und Anschluss Abbildung 24: Schwenkbereich Kugelkupplung Pos. Bezeichnung Schwenkbereich 20° Schwenkbereich 25° 4.3.5 Beleuchtungseinrichtung Die Beleuchtungseinrichtung ist serienmäßig für 12 V Spannung ausgelegt. 4 — 9...
  • Seite 76: Aufstellort Auswählen

    Transport, Aufbau und Anschluss Abbildung 25: Beleuchtungseinrichtung Pos. Bezeichnung Beleuchtungseinrichtung Stromkabel Stecker Steckdose 1. Schließen Sie das Stromkabel des Zugfahrzeuges an der Steck‐ dose des Anhängers an. 2. Überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Beleuchtungseinrich‐ tung vor jedem Fahrtantritt. Aufstellort auswählen In der Regel bestimmt die Bauaufsicht den Aufstellort der Maschine und bereitet den Platz entsprechend vor.
  • Seite 77: Untergrund

    Transport, Aufbau und Anschluss ● Rund um die Maschine muss ein Freiraum von mindestens 1 Me‐ ter vorhanden sein. ● Der Aufstellort muss ausreichend beleuchtet sein. WARNUNG Verletzungsgefahr durch herabfallende Gegenstände Durch herabfallende Gegenstände können Personen schwer ver‐ letzt oder getötet werden. 1.
  • Seite 78 Transport, Aufbau und Anschluss Auf der Baustelle dient das Stützrad (Option) zum besseren Rangie‐ ren der Maschine von Hand. Abbildung 26: Rangieren und Ausrichten (unterschiedliche Ausführung möglich) Pos. Bezeichnung Stützfuß Kurbel Stützrad (Option) Kurbel 1. Kurbeln Sie das Stützrad an der Kurbel soweit herunter, bis es den Boden berührt.
  • Seite 79: Kugelkupplung Abkuppeln

    Transport, Aufbau und Anschluss Kugelkupplung abkuppeln VORSICHT Quetschgefahr durch schließende Kupplung Schon ein geringer Druck auf die Kalotte kann den federbelasteten Schließmechanismus auslösen und zu einer Verletzung der Finger führen. ▶ Greifen Sie nicht in die geöffnete Kugelkupplung. Abbildung 27: Kugelkupplung abkuppeln 1.
  • Seite 80: Maschine Aufstellen

    Transport, Aufbau und Anschluss Maschine aufstellen 1. Sichern Sie die Maschine gegen Wegrollen, indem Sie die Unter‐ legkeile unter die Räder stellen. 2. Ziehen Sie bei Maschinen mit Bremseinrichtung die Feststell‐ bremse an. 3. Richten Sie Ihre Maschine waagerecht aus. Beachten Sie dabei die zulässigen Neigungswinkel.
  • Seite 81 Transport, Aufbau und Anschluss ACHTUNG Maschinenschäden durch Einfrieren der Leitungen ▶ Verlegen Sie bei Frostgefahr die Leitungen so, dass ein Einfrie‐ ren des Wassers ausgeschlossen ist. ● Der Leitungsquerschnitt des Wasseranschlusses muss mindes‐ tens 3/4“ groß sein. ● Der Wasserdruck muss mindestens 0,5 bar betragen. Abbildung 28: Übersicht des Wasseranschlusses Pos.
  • Seite 82 4 — 16...
  • Seite 83: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Inbetriebnahme der Maschine. Sie erfahren die Arbeitsschritte zur ersten Inbetriebnahme der Maschine, außerdem wie Sie nach längerer Pause die Maschine vor einem Einsatz vorbereiten. Hierbei erfahren Sie, wie Sie den Zu‐ stand Ihrer Maschine kontrollieren und wie Sie einen Probelauf mit Funktionskontrollen durchführen.
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  • Seite 85: Kontrollen

    Inbetriebnahme Kontrollen Vor jedem Einsatz muss der Zustand der Maschine kontrolliert und ein Probelauf mit Funktionskontrollen durchgeführt werden. Erkennen Sie dabei Mängel, müssen Sie diese sofort beseitigen (lassen). 5.1.1 Sichtkontrollen Vor dem Starten der Maschine sind einige Sichtkontrollen durchzu‐ führen. 1.
  • Seite 86: Betriebsstoffe Kontrollieren

    Inbetriebnahme 5.1.2 Betriebsstoffe kontrollieren Pos. Bezeichnung Wasser-, Öl- und Kraftstoffstände kontrollieren WARNUNG Verletzungsgefahr durch Hautkontakt mit Betriebsstoffen Öle und andere Betriebsstoffe können bei Hautkontakt gesundheits‐ schädigend sein. ▶ Tragen Sie beim Umgang mit giftigen, ätzenden oder sonstigen gesundheitsschädigenden Betriebsstoffen immer Ihre persönli‐ che Schutzausrüstung und beachten Sie die Herstellerangaben.
  • Seite 87: Kraftstoffstand Prüfen

    Inbetriebnahme 2. Kontrollieren Sie alle Wasser-, Öl- und Kraftstoffstände und er‐ gänzen Sie diese gegebenenfalls. Die Füllmengen entnehmen Sie dem Abschnitt „Technische Daten“ im Kapitel „Allgemeine Technische Beschreibung“ . 3. Schließen Sie alle Einfülldeckel nach Durchführung der Arbeiten. 5.1.3 Kraftstoffstand prüfen Der Kraftstoffstand vor Arbeitsbeginn sollte sich möglichst nahe an der Maximalmarke befinden.
  • Seite 88: Hydraulikölstand Prüfen

    Inbetriebnahme 5.1.5 Hydraulikölstand prüfen 1. Überprüfen Sie am Schauglas des Hydrauliktanks den Ölstand. 2. Der Hydraulikölstand muss sich zwischen der Min. und Max. Mar‐ kierung befinden. 3. Füllen Sie Hydrauliköl nach, falls erforderlich. (Betriebsstoffe S. 8 — 16) Weitere Einzelheiten siehe Abschnitt im Kapitel „Instandhaltung“...
  • Seite 89: Betanken Der Maschine

    Inbetriebnahme Betanken der Maschine WARNUNG Verletzungsgefahr durch Entzündung des Kraftstoffes Beim Tanken herrscht Rauchverbot. 1. Betanken Sie die Maschine nur bei ausgeschaltetem Motor. 2. Stellen Sie beim Betanken einen Feuerlöscher bereit. 3. Füllen Sie den Kraftstofftank niemals in der Nähe offener Flam‐ men oder zündfähiger Funken auf.
  • Seite 90: Antriebsmotor Starten

    Inbetriebnahme ACHTUNG Maschinenschaden durch nicht beseitigte Mängel ▶ Zeigen sich bei diesen Prüfarbeiten Mängel, müssen diese so‐ fort behoben werden. Nach jeder Reparatur ist eine erneute Prüfung nötig. Erst wenn alle nachfolgenden Prüfungen zufrie‐ denstellend abgeschlossen wurden, darf die Maschine in Be‐ trieb genommen werden.
  • Seite 91 Inbetriebnahme 5. Stellen Sie den Fördermengenregler auf „Max“ (bei Komfort Aus‐ führung den Kipptaster „Fördermenge“ halten oder mehrmals tas‐ ten Richtung „+“). Abbildung 30: Bedienfeld Pos. Bezeichnung Zündschalter Meldeleuchte „Vorglühen“ Meldeleuchte „Ladekontrolle“ 6. Drehen Sie den Zündschalter nach rechts. ⇒ Die Meldeleuchte „Ladekontrolle“...
  • Seite 92: Funktionskontrollen

    Inbetriebnahme ACHTUNG Ein kalter Antriebsmotor nimmt unter voller Last Schaden. ▶ Bei Frostgefahr Antriebsmotor mindestens 2 Minuten belas‐ tungsfrei warmlaufen lassen. 8. Starten Sie jetzt den Antriebsmotor, indem Sie den Zündschalter weiter nach rechts drehen. ⇒ Der Antriebsmotor startet und alle Meldeleuchten erlöschen. Startet der Antriebsmotor innerhalb von 10 Sekunden nicht, warten Sie vor dem nächsten Startversuch mindestens 30 Sekunden.
  • Seite 93 Inbetriebnahme WARNUNG Verletzungsgefahr durch defekte Sicherheitseinrichtungen 1. Spricht bei der Überprüfung eine Sicherheitseinrichtung nicht an, dürfen Sie die Maschine nicht in Betrieb nehmen. 2. Beseitigen Sie die Störung. Prüfen Sie: 1. die Funktion des NOT-HALT-Tasters, 2. die Funktion der Haubensicherung, 3.
  • Seite 94: Haubensicherung Prüfen

    Inbetriebnahme 2. Drücken Sie auf den NOT-HALT-Taster. ⇒ Schneckenpumpe und Hochdruckreiniger schalten ab. 3. Entriegeln Sie durch Drehen den NOT-HALT-Taster. 4. Betätigen Sie am Steuerschrank den Kipptaster „Quittieren NOT- HALT“. 5.4.1.2 Haubensicherung prüfen Die Maschine ist mit einer Haubensicherung ausgestattet. Sobald Sie die Haube bei laufendem Antriebsmotor öffnen, wird der Hauben‐...
  • Seite 95: Sicherheitsabschaltung Am Rüttelsieb Prüfen

    Inbetriebnahme 5.4.1.3 Sicherheitsabschaltung am Rüttelsieb prüfen Die Maschine ist mit einer Sicherheitsabschaltung am Rüttelsieb aus‐ gestattet. Beim Hochschwenken des Rüttelsiebs wird ein Sicherheits‐ schalter betätigt, der die Schneckenpumpe sofort abschaltet. Abbildung 32: Rüttelsieb mit Sicherheitsabschaltung Pos. Bezeichnung Sicherheitsschalter 1. Starten Sie den Antriebsmotor. Siehe auch Abschnitt „Antriebs‐ motor starten“.
  • Seite 96: Förderleitung Prüfen

    Inbetriebnahme 3. Stellen Sie den Fördermengenregler auf „Max“ (bei Komfort Aus‐ führung den Kipptaster „Fördermenge“ halten oder mehrmals tas‐ ten Richtung „+“). 4. Stellen Sie den Tastschalter „Schneckenpumpe ZURÜCK - 0 - VOR“ am Steuerschrank auf „VOR“. ⇒ Die Schneckenpumpe läuft vorwärts. 5.
  • Seite 97: Maschine Stillsetzen Nach Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 2. Schrauben Sie die Kupplung auf das Förderleitungselement bis zum Anschlag auf. ⇒ Die Kupplung darf danach nicht mehr von Hand lösbar sein. Maschine stillsetzen nach Inbetriebnahme Abbildung 33: Bedienfeld Pos. Bezeichnung Kippschalter Schneckenpumpe ZURÜCK-0-VOR Zündschalter Starten des Antriebsmotors Hauptschalter (unter der Haube) Stromversorgung AUS/EIN 1.
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  • Seite 99: Betrieb

    Betrieb In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zum Betrieb der Maschi‐ ne. Sie erfahren, welche Arbeitsschritte zum Einstellen, Betrieb und zur Reinigung notwendig sind. 6 — 1...
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  • Seite 101: Voraussetzungen

    Betrieb Voraussetzungen Bevor Sie mit dem Betrieb beginnen, müssen Sie die Arbeitsschritte zum Aufstellen der Maschine und zur Inbetriebnahme ausgeführt ha‐ ben. Bevor Sie Material in die Maschine füllen und durch die Förderleitung pumpen, müssen Sie sicher sein, dass: ● die Maschine funktioniert ●...
  • Seite 102: Not-Halt-Taster

    Betrieb 6.2.1 NOT-HALT-Taster Der NOT-HALT-Taster ist am Steuerschrank der Maschine ange‐ bracht. Abbildung 34: Lage des NOT-HALT-Tasters Pos. Bezeichnung NOT-HALT-Taster 1. Drücken Sie bei Gefahr den NOT-HALT-Taster. ⇒ Die Schneckenpumpe stoppt sofort. ⇒ Die Hydraulik wird abgeschaltet. 2. Ergreifen Sie Erste-Hilfe Maßnahmen falls erforderlich. 3.
  • Seite 103: Anpumpen

    Betrieb Anpumpen Der Vorgang vom Beginn des Vorwärtspumpen bis zu dem Zeitpunkt, zu dem ein kontinuierlich fließender Materialstrahl aus der Förderlei‐ tung austritt wird als Anpumpen bezeichnet. Dies kann zum Beginn des Baustelleneinsatzes sein, aber auch nach Pumppausen. Zu Beginn des Pumpbetriebes muss die gesamte Förderleitung innen vorgeschmiert werden.
  • Seite 104: Einstellen Der Schneckenpumpe

    Betrieb Einstellen der Schneckenpumpe Der Spannmantel dient zum Nachspannen der Schneckenpumpe. Durch Nachspannen kann Verschleiß der Schneckenpumpe ausgegli‐ chen werden. Den Förderdruck können Sie ebenfalls durch Vor- oder Entspannen des Schneckenmantels verstellen. Abbildung 35: Einstellen der Schneckenpumpe Pos. Bezeichnung Manometer Spannmantel Spannschraube 1.
  • Seite 105: Pumpbetrieb

    Betrieb Pumpbetrieb Führen Sie die Arbeitsschritte zur Inbetriebnahme und Aufstellung sorgfältig durch. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Maschine einwand‐ frei funktioniert, bevor Sie Medium in den Trichter füllen und durch die Förderleitung pumpen. 1. Schalten Sie den Hauptschalter ein. 2. Schmieren Sie die Förderleitung mit einer Schlempe vor. (Siehe Abschnitt „Anpumpen“.) WARNUNG Gefahr durch Platzen der Förderleitung bei einem Stopfer...
  • Seite 106: Fördermengenverstellung

    Betrieb Tritt während des Pumpvorgangs eine Funktionsstörung auf, schauen Sie zuerst in das Kapitel „Störungen, Ursache und Abhil‐ fe“. Können Sie den Fehler nicht selbst beheben, wenden Sie sich an den Kundendienst des Herstellers. Fördermengenverstellung Die Fördermenge können Sie am Fördermengenregler verstellen. Bei der Komfort-Ausführung können Sie die Fördermenge über den Kipptaster am Steuerschrank bzw.
  • Seite 107: Pumppausen

    Betrieb Beginnen Sie mit einer geringen Fördermenge und steigern Sie diese kontinuierlich. Stellen Sie bei Pumppausen oder zur Außerbetriebnahme stets die größte Fördermenge ein. Pumppausen Pumppausen sollten Sie möglichst vermeiden, da das zu fördernde Material sich entmischen oder erstarren kann. Wenn Pausen unvermeidbar sind, gehen Sie wie folgt vor: 1.
  • Seite 108: Arbeiten Mit Der Funkfernsteuerung

    Betrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch herausspritzendes Fördermedium 1. Sichern Sie den Gefahrenbereich gegen Zutritt unbefugter Per‐ sonen. 2. Tragen Sie Ihre Schutzbrille. 3. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 4. Kuppeln Sie die Förderleitung erst dann ab, wenn Sie am Druckmanometer überprüft haben, dass kein Druck mehr im System ist.
  • Seite 109 Betrieb Abbildung 37: Schalterbox Fernsteuerung (befindet sich unter der Haube) Pos. Bezeichnung Kippschalter Fernsteuerung AUS/EIN Bei Frequenzstörungen, die auf Baustellen z.B. durch andere funk‐ gesteuerte Baumaschinen oder Strommaste entstehen können, müssen Sie die Maschine über den Steuerschrank oder die Optio‐ nale Kabelfernsteuerung bedienen.
  • Seite 110 Betrieb Abbildung 38: Komponenten Funkfernsteuerung Pos. Bezeichnung Sender Außenantenne Empfänger (befindet sich unter der Haube) Ladegerät Die Funkfernsteuerung verfügt über eine Sicherheitsabschaltung bei Funkstörungen. Bei Unterbrechung der Funkverbindung zwi‐ schen Sender und Empfänger wird der Antriebsmotor sofort abge‐ schaltet. 6 — 12...
  • Seite 111: Sender Einschalten

    Betrieb 6.9.1 Sender einschalten Abbildung 39: Sender Funkfernsteuerung Pos. Bezeichnung Taster „Schneckenpumpe EIN“ Taster „Schneckenpumpe AUS“ Sender betriebsbereit Taster (nur bei Komfort Ausführung) „Fördermenge -“ Taster (nur bei Komfort Ausführung) „Fördermenge +“ Drehschalter „Funkfernsteuerung EIN / AUS“ Taster „Quittieren“ Quittieren Start Antriebsmotor / Quittieren nach NOT-HALT NOT-HALT-Taster 1.
  • Seite 112: Sender Ausschalten

    Betrieb 7. Entriegeln Sie ggf. durch Ziehen den NOT-HALT-Taster. 8. Schalten Sie die Funkfernsteuerung am Drehschalter „Funkfern‐ (6) ein. steuerung EIN/AUS“ ⇒ Die Funkfernsteuerung ist aktiv, die LED blinkt grün. ➙ Jetzt ist der Sender betriebsbereit. Wenn die LED im Sender rot blinkt, müssen Sie den Akku wech‐ seln.
  • Seite 113: Arbeiten Mit Der Kabelfernsteuerung

    Betrieb 6.10 Arbeiten mit der Kabelfernsteuerung Zum Arbeiten mit der Kabelfernsteuerung (Option) gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor. Die Kabelfernsteuerung ist nur im eingesteckten und eingeschalte‐ ten Zustand aktiv (Kippschalter „Fernsteuerung“ an der Schalter‐ box auf „EIN“). Bei aktivierter Fernsteuerung können keine Pum‐ penfunktionen am Steuerschrank ausgeführt werden.
  • Seite 114 Betrieb Abbildung 40: Kabelfernsteuergerät Pos. Bezeichnung NOT-HALT-Taster Ausschalten der Maschine im Notfall Kipptaster Schneckenpumpe ein/aus (I / 0) Kippschalter Fördermenge erhöhen/reduzieren (+ / -) Führen Sie die Funktionen der Kabelfernsteuerung folgendermaßen aus: 2. Betätigen Sie den Kipptaster „Schneckenpumpe ein/aus“. ⇒ Die Schneckenpumpe läuft vorwärts.
  • Seite 115: Reinigen

    Betrieb 6.11 Reinigen 6.11.1 Allgemein Nach Arbeitsende muss die Maschine und die Förderleitung gereinigt werden. Eine saubere Maschine und Förderleitung sind unerlässlich, um beim nächsten Einsatz störungsfrei mit dem Fördern beginnen zu können. Materialreste und Verschmutzungen, die sich in Maschine und För‐ derleitung absetzen, können die Funktion beeinträchtigen.
  • Seite 116: Maschine Reinigen

    Betrieb Wasser, das aus allen Richtungen gegen die Maschine spritzt, hat keine schädliche Wirkung. Die Maschine ist spritzwassergeschützt, jedoch nicht wasserdicht. Abbildung 41: Kein Wasser in die Elektrik 1. Reinigen Sie in den ersten sechs Betriebswochen alle lackierten Flächen ausschließlich mit kaltem Wasser mit einem maximalen Wasserdruck von 5 bar.
  • Seite 117: Förderleitung Reinigen

    Betrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch herausspritzendes Fördermedium 1. Sichern Sie den Gefahrenbereich gegen Zutritt unbefugter Per‐ sonen. 2. Tragen Sie Ihre Schutzbrille. 3. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 4. Kuppeln Sie die Förderleitung erst dann ab, wenn Sie am Druckmanometer überprüft haben, dass kein Druck mehr im System ist.
  • Seite 118 Betrieb Abbildung 42: Förderleitung reinigen Pos. Bezeichnung Schwammkugel Förderleitung 1. Tränken Sie eine Putzmeister-Schwammkugel mit Wasser. 2. Drücken Sie die gut gewässerte Schwammkugel in die Förderlei‐ tung ein. 6 — 20...
  • Seite 119 Betrieb Abbildung 43: Wasseranschlussstück Pos. Bezeichnung Wasseranschlussstück Förderleitung Reinigen Sie die Förderleitung mit der Wasserpumpe. Verfügt Ihre Maschine nicht über eine Wasserpumpe und der Wasserleitungs‐ druck reicht zum Reinigen der Förderleitung nicht aus, müssen Sie die Förderleitung mit der Schneckenpumpe reinigen. Reinigen der Förderleitung mit der Wasserpumpe (optional): 3.
  • Seite 120: Dichtungen Reinigen

    Betrieb Reinigen der Förderleitung mit der Schneckenpumpe: 7. Schließen Sie die Förderleitung wieder am Abgangsstutzen an. 8. Füllen Sie den Trichter bis zur Hälfte mit Wasser. 9. Starten Sie den Pumpvorgang und pumpen Sie das Wasser durch die Förderleitung bis die Schwammkugel am Leitungsende austritt.
  • Seite 121: Hochdruckreiniger Verwenden

    Betrieb 6.11.5 Hochdruckreiniger verwenden Der Hochdruckreiniger wird verwendet, um die Maschine äußerlich mit Hilfe von Druckwasser zu reinigen. Der Hochdsruckreiniger ist ge‐ eigent sauberes Wasser und andere, nicht aggressive oder abrasive Medien mit ähnlichem spezifischem Gewicht wie Wasser zu fördern. Abbildung 45: Hochdruckreiniger Der Hochdruckreiniger wird aus dem Wassernetz gespeist.
  • Seite 122 Betrieb ACHTUNG Schäden an elektrischen Komponenten und Schallschutzeinrichtun‐ gen der Maschine durch Hochdruckwasser ▶ Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf elektronische Kompo‐ nenten der Maschine oder auf Schallschutzeinrichtungen im In‐ neren der Haube. ACHTUNG Maschinenschäden wenn der Hochdruckreiniger trocken läuft 1.
  • Seite 123 Betrieb Abbildung 46: Aufbau des Hochdruckreinigers Pos. Bezeichnung Reinigungspistole Anschluss der Reinigungspistole Anschluss für den Wasserzulauf Wasserschlauch Hochdruckschlauch 1. Schalten Sie die Maschine aus. (5) und die Reinigungspis‐ 2. Kuppeln Sie den Hochdruckschlauch (1) zusammen. tole (5) an den Anschluss der 3.
  • Seite 124 Betrieb 7. Öffnen Sie die Reinigungspistole und lassen Sie diese geöffnet, bis Wasser aus der Spritzdüse austritt. ⇒ Dadurch wird verhindert, dass der Hochdruckreiniger Luft an‐ saugt. Abbildung 47: Kippschalter am Steuerschrank Pos. Bezeichnung Kippschalter „Hochdruckreiniger EIN/AUS“ 8. Starten Sie den Antriebsmotor. 9.
  • Seite 125 Betrieb Abbildung 48: Übersicht Manometer Pos. Bezeichnung Handrad Manometer Der Regelbereich der Hochdruckwasserpumpe liegt zwischen 5 und 120 bar und ist motordrehzahlabhängig. (1) , um den Druck zu regulieren. 11. Drehen Sie am Handrad 12. Richten Sie den Reinigungsstrahl nicht senkrecht auf die zu reini‐ gende Fläche.
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  • Seite 127: Störungen, Ursache Und Abhilfe

    Störungen, Ursache und Abhilfe In diesem Kapitel erhalten Sie eine Übersicht über Störungen und de‐ ren mögliche Ursachen und Abhilfemöglichkeiten. Beachten Sie bei der Fehlersuche die Sicherheitsvorschriften. Das Inspektions- und Instandhaltungspersonal muss im Umgang mit den Einrichtungen der Maschine geschult sein und den Inhalt der Be‐ triebsanleitung kennen.
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  • Seite 129: Maschine Allgemein

    Störungen, Ursache und Abhilfe Maschine allgemein Nachfolgend werden mögliche allgemeine Fehlerursachen und deren Abhilfe beschrieben. 7.1.1 Der Antriebsmotor springt nicht oder nur schlecht an Ursache Abhilfe Haubensicherung spricht an Haube schließen. Maschine waagerecht aufstellen, maximal zulässige Neigungswinkel be‐ achten. Verbraucher eingeschaltet Verbraucher ausschalten.
  • Seite 130: Der Antriebsmotor Bringt Keine Volle Leistung

    Störungen, Ursache und Abhilfe Ursache Abhilfe Motoröldruck zu niedrig Maschine sofort abschalten. Motorölsystem prüfen. Siehe auch die Dokumentation des Motorenherstellers. Falscher Kraftstoffeinspritzzeit‐ Prüfen und einstellen lassen punkt Einspritzdüse verschmutzt oder Reinigen, ggf. ersetzen lassen verschlissen Einspritzpumpe defekt Ersetzen lassen Anlasser defekt Ersetzen lassen 7.1.2 Der Antriebsmotor bringt keine volle Leistung...
  • Seite 131: Der Antriebsmotor Bleibt Plötzlich Stehen

    Störungen, Ursache und Abhilfe Ursache Abhilfe Kompression unzureichend Prüfen und ggf. reparieren las‐ Ventilspiel falsch Prüfen und einstellen lassen Ventile verschlissen oder defekt Ersetzen lassen Lager defekt Ersetzen lassen 7.1.3 Der Antriebsmotor bleibt plötzlich stehen Ursache Abhilfe Zu wenig Kraftstoff im Tank Kraftstoffstand ergänzen Kraftstoffsystem verschmutzt Kraftstoffsystem reinigen...
  • Seite 132: Der Antriebsmotor Qualmt

    Störungen, Ursache und Abhilfe Ursache Abhilfe Einspritzdüse verschmutzt oder Einspritzdüse reinigen, ggf. er‐ verschlissen setzen lassen Lager defekt Ersetzen lassen WARNUNG Verbrühungsgefahr durch austretendes Kühlwasser ▶ Lassen Sie den Kühler und Antriebsmotor abkühlen, bevor Sie Kühlwasser nachfüllen. 7.1.4 Der Antriebsmotor qualmt Ursache Abhilfe Falsche Kraftstoffqualität...
  • Seite 133: Material Kommt Abwechselnd Dick Und Dünn

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1.6 Material kommt abwechselnd dick und dünn Ursache Abhilfe Verschlissene Schneckenteile Schneckenteile nachspannen bzw. ersetzen 7.1.7 Am Förderleitungsende tritt kein Material aus WARNUNG Verletzungsgefahr durch unter Druck stehende Förderleitung Gefahr schwerster Verletzungen durch platzende Förderleitung oder herausschießendes Fördermedium. 1.
  • Seite 134: Materialfluss Unterbricht

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1.8 Materialfluss unterbricht Ursache Abhilfe Das Material kommt am Förder‐ Kontrollieren Sie, ob der Trichter leitungsende ungleichmäßig an fast leergepumpt ist und somit und spritzt stark. die Pumpe Luft ansaugen kann. Achten Sie darauf, dass immer genügend Material im Trichter ist.
  • Seite 135: Es Können Keine Pumpenfunktionen Am Steuerschrank Ausgeführt Werden

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1.11 Es können keine Pumpenfunktionen am Steuerschrank ausgeführt werden Ursache Abhilfe Die Fernsteuerung ist aktiv. Stellen Sie den Rastschalter (Option) „Fernsteuerung AUS / EIN“ auf „AUS“ Bei Frequenzstörungen, die auf Baustellen z.B. durch andere funk‐ gesteuerte Baumaschinen oder Strommaste entstehen können, müssen Sie die Maschine über den Steuerschrank bedienen.
  • Seite 136: Hochdruckreiniger Lässt Sich Nicht Einschalten (Option)

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.1.13 Hochdruckreiniger lässt sich nicht einschalten (Option) Ursache Abhilfe Zulaufdruck zu gering Zulaufdruck muss bei mindes‐ tens 0,5 bar liegen, ggf. Druck‐ erhöhungspumpe vorschalten. 7.1.14 Die Wasserversorgung der Maschine fällt aus (Modellabhängig) Ursache Abhilfe Wasserversorgung vom Lei‐ Versorgen Sie die Maschine mit tungsnetz fällt aus.
  • Seite 137: Ladekontrolle Brennt Bei Laufendem Motor Weiter

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.2.1 Ladekontrolle brennt bei laufendem Motor weiter Ursache Abhilfe Batterie wird nicht richtig gela‐ Leitungen kontrollieren, Regler den. der Lichtmaschine kontrollieren. 7.2.2 Meldeleuchte „Ladekontrolle“ leuchtet nicht auf, wenn der Haupt‐ schalter eingeschaltet wird. Maschine lässt sich nicht starten. Ursache Abhilfe Entladene oder defekte Batterie...
  • Seite 138: Kugelkupplung Lässt Sich Nicht Abkuppeln

    Gefahr des Maschinenschadens durch falsche Montage- und Ein‐ stellarbeiten ▶ Lassen Sie Montage- und Einstellarbeiten der Fahreinrichtung nur durch einen von Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH auto‐ risierten Sachkundigen oder eine fachlich qualifizierte Fach‐ werkstatt ausführen. Beachten Sie zu den Störungsursachen und deren Abhilfe auch die Dokumentation des Fahrwerkherstellers.
  • Seite 139: Kugelkupplung Rastet Nach Dem Auflegen Am Zugfahrzeug Nicht Ein

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.3.2 Kugelkupplung rastet nach dem Auflegen am Zugfahrzeug nicht ein Ursache Abhilfe Innenteil der Kugelkupplung ver‐ Kugelkupplung reinigen und schmutzt oder nicht gängig. schmieren, ggf. durch Fach‐ werkstatt austauschen lassen. Kugeldurchmesser am Zugfahr‐ Kugel auswechseln. zeug größer als Ø 50 mm. Die Kugel am Zugfahrzeug darf im Neuzustand höchstens Ø...
  • Seite 140: Funkfernsteuerung

    Störungen, Ursache und Abhilfe Funkfernsteuerung Nachfolgend werden mögliche Fehlerursachen und deren Abhilfe be‐ schrieben, die die Funkfernsteuerung betreffen. Überprüfen Sie die Funktionen der Maschine zuerst am Steuerschrank oder mit der Ka‐ belfernsteuerung. Lassen sich die Funktionen hierüber nicht steuern, liegt die Fehlerursache nicht an der Funkfernsteuerung. Die Funkfernsteuerung verfügt über eine Sicherheitsabschaltung bei Funkstörungen.
  • Seite 141: Der Sender Lässt Sich Nicht Einschalten. Die Led Leuchtet Nicht

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.4.3 Der Sender lässt sich nicht einschalten. Die LED leuchtet nicht. Ursache Abhilfe NOT-HALT-Taster am Sender Entriegeln Sie den NOT-HALT- betätigt Taster nachdem Sie die Störung beseitigt haben. Keine Betriebsspannung am Setzen Sie einen vollständig ge‐ Sender vorhanden ladenen Akku ein.
  • Seite 142: Die Led Am Sender Blinkt Grün. Es Lassen Sich Aber Keine Steuerbefehle Ausführen

    Störungen, Ursache und Abhilfe 7.4.5 Die LED am Sender blinkt grün. Es lassen sich aber keine Steuerbe‐ fehle ausführen. Ursache Abhilfe Keine Betriebsspannung am Stecken Sie den Stecker vom Empfänger vorhanden Empfänger korrekt ein. Kabel zum Empfänger defekt Überprüfen und ggf. ersetzen lassen.
  • Seite 143: Instandhaltung

    Instandhaltung In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zu Instandhaltungsarbei‐ ten, die für den sicheren und effektiven Betrieb der Maschine notwen‐ dig sind. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass Sie alle vorge‐ schriebenen Kontrollen, Prüfungen und vorbeugenden Instandhal‐ tungsarbeiten gewissenhaft durchführen müssen. Andernfalls lehnen wir jede Haftung und Gewährleistung ab.
  • Seite 144 8 — 2...
  • Seite 145: Instandhaltung Einschließlich Inspektion Durch Den Benutzer

    Instandhaltung Instandhaltung einschließlich Inspektion durch den Benutzer Durch regelmäßige vorbeugende Inspektionen können Sie Schäden an Ihrer Maschine rechtzeitig erkennen und erforderliche Maßnah‐ men ergreifen. Informationen zur Art und Häufigkeit der notwendigen Inspektionen finden Sie im Abschnitt Instandhaltungsintervalle. Es wird empfohlen, die Inspektionen und deren Ergebnisse in geeigneter Form zu dokumentieren.
  • Seite 146 Instandhaltung Maschine Allgemein Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Sichtprüfung: Mängel und ✓ ✓ Mängel beheben, Dichtheit (Leckagen) Dichtheit herstel‐ len (Leckagen beseitigen) Befestigungsschrauben auf ✓ ✓ ✓ ✓ jährlich siehe Anziehd‐ festen Sitz prüfen rehmomente in den Ersatzteil‐...
  • Seite 147 Instandhaltung Schneckenpumpe Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle (Förderschnecke Schneckenpumpe und För‐ ✓ tauschen derschnecke auf Verschleiß S. 8 — 62) überprüfen, ggf. austau‐ schen (Schneckenpum‐ pe montieren / demontieren S. 8 — 54) (Schneckenpum‐...
  • Seite 148 Instandhaltung Hydraulik Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Hydraulikfilter austauschen ✓ ✓ Überprüfung durch Service‐ ✓ ✓ jährlich Service personal auf Mängel Sicherheitseinrichtungen Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig 1000 andere Inter‐ Verweis nach 50 valle...
  • Seite 149 Instandhaltung Hochdruckreiniger (Option) Tätigkeit alle .. Betriebsstunden Bemerkung täglich einmalig andere Inter‐ Verweis nach 50 valle Ölstand Hochdruckreiniger ✓ siehe Abschnitt überprüfen, ggf. ergänzen "Instandhaltungs‐ tätigkeiten" Frostschutz Hochdruckreini‐ ✓ bei Frostge‐ fahr Ölwechsel ✓ ✓ Service Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden andere Bemerkung täglich...
  • Seite 150 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden andere Bemerkung täglich 50 h 100 h 200 h Intervalle Verweis Ansaugluftleitung austau‐ ✓ 2 Jahre Service schen lassen Kraftstoffstand überprüfen, ✓ ggf. ergänzen. (Kraftstofffilter Kraftstofffilter entwässern ✓ wechseln und ent‐ Kraftstofffilter austauschen. ✓ 400 h wässern Kraftstoffleitungsfilter reini‐...
  • Seite 151 Instandhaltung Antriebsmotor Tätigkeit alle .. Betriebsstunden andere Bemerkung täglich 50 h 100 h 200 h Intervalle Verweis Keilriemen nachspannen, ✓ 500 h Service bzw. austauschen lassen Sichtprüfung: Dichtheit (Le‐ ✓ ✓ ✓ einmalig ckagen) nach 50 h Befestigung Motorfüße über‐ ✓...
  • Seite 152 Instandhaltung Fahreinrichtung (je nach Ausführung) Tätigkeit täglich 5000km jährlich andere Bemerkung Intervalle Verweis (Beleuchtungs‐ Beleuchtungseinrichtung - ✓ einrichtung funktionsfähig, ggf. reparie‐ S. 3 — 21) ren lassen Reifen - Verschleiß prüfen, ✓ ggf. austauschen (Technische Da‐ Reifen - Luftdruck überprü‐ ✓...
  • Seite 153 Instandhaltung Fahreinrichtung (je nach Ausführung) Tätigkeit täglich 5000km jährlich andere Bemerkung Intervalle Verweis Stützrad - Gängigkeit prü‐ ✓ Service fen, ggf. durch Serviceper‐ sonal reparieren lassen Stützrad - Gängigkeit und ✓ ✓ Service Funktionsfähigkeit prüfen, ggf. durch Servicepersonal reparieren lassen Stützrad - Feststellknebel ✓...
  • Seite 154 Instandhaltung Fahreinrichtung (je nach Ausführung) Tätigkeit täglich 5000km jährlich andere Bemerkung Intervalle Verweis Kugelkupplung - auf festen ✓ ✓ Service Sitz prüfen, ggf. nachzie‐ Kugelkupplung - Spiel ✓ 2000 km Service überprüfen, ggf. durch Ser‐ vicepersonal reparieren lassen Anhängevorrichtung ab‐ ✓...
  • Seite 155: Restrisiken Bei Instandhaltungstätigkeiten

    Instandhaltung Fahreinrichtung (je nach Ausführung) Tätigkeit täglich 5000km jährlich andere Bemerkung Intervalle Verweis Anhängevorrichtung - Auf‐ ✓ ✓ Service laufdämpfer überprüfen, ggf. durch Servicepersonal ersetzen lassen Servicepersonal anfordern ✓ 2000 km Service Anhängevorrichtung - Auf‐ ✓ spätestens laufdämpfer durch Service‐ alle 3 Jahre personal ersetzen lassen Anhängevorrichtung - Spiel...
  • Seite 156: Persönliche Schutzausrüstung

    Instandhaltung Lassen Sie den Erstkundendienst durch einen Servicetechniker des Herstellers oder einen durch den Hersteller autorisierten Fachhändler durchführen. 8.3.2 Persönliche Schutzausrüstung Die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung entnehmen Sie dem Kapitel „Sicherheitsvorschriften“. WARNUNG Verletzungsgefahr durch Nichttragen der persönlichen Schutzaus‐ rüstung ▶...
  • Seite 157 Instandhaltung WARNUNG Verletzungsgefahr durch schlagende Hydraulikschläuche Mechanisch vorgespannte Hydraulikschläuche können beim Lösen der Verschraubung schlagen. 1. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 2. Halten Sie Hydraulikschläuche beim Lösen der Verschraubung fest. WARNUNG Verletzungsgefahr durch unerwartetes Starten der Maschine ▶ Nehmen Sie vor Instandhaltungstätigkeiten die Maschine außer Betrieb und sichern Sie diese gegen unerwartetes Starten (z.B.
  • Seite 158: Betriebsstoffe

    Instandhaltung Betriebsstoffe Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung nicht zugelassener Betriebsstoffe entstehen. Maßge‐ bend ist immer die Dokumentation der Hersteller. Wenden Sie sich bei Fragen an die zuständige Service-Abteilung des Herstellers. ACHTUNG Umweltverschmutzung durch falsches Entsorgen von Betriebsstof‐ 1.
  • Seite 159: Kraftstoff

    Instandhaltung 8.4.1 Kraftstoff WARNUNG Verletzungsgefahr durch Entzündung des Kraftstoffes Beim Tanken herrscht Rauchverbot. 1. Betanken Sie die Maschine nur bei ausgeschaltetem Motor. 2. Stellen Sie beim Betanken einen Feuerlöscher bereit. 3. Füllen Sie den Kraftstofftank niemals in der Nähe offener Flam‐ men oder zündfähiger Funken auf.
  • Seite 160: Kühlflüssigkeit

    Instandhaltung Wird die Maschine bei anderen Umgebungstemperaturen eingesetzt, muss die Ölqualität gesondert angefragt werden. Der Ölwechsel darf nur im betriebswarmen Zustand erfolgen. Ein erster Motorölwechsel wird im Rahmen des Erstkundendienstes fällig. 8.4.3 Kühlflüssigkeit Bei allen wassergekühlten Antriebsmotoren wird werksseitig Frost‐ schutzmittel im Mischungsverhältnis mit 50% Trinkwasser, verwen‐...
  • Seite 161: Fahreinrichtung

    Instandhaltung ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch falsches Fett ▶ Schmieren Sie die Kunststoffbuchsen auf keinen Fall mit Moly‐ kote Fett ab. 8.4.6 Fahreinrichtung Schmieren Sie die Fahreinrichtung mit einem hochwertigen Mehr‐ zweckfett gemäß der Schmierstoffempfehlung ab. Motorraum öffnen WARNUNG Verletzungsgefahr durch laufenden Motor 1.
  • Seite 162 Instandhaltung Abbildung 50: Übersicht Motorraum Pos. Bezeichnung Kranöse Kantholz Targabügel Haube Gasfeder Sechskantmutter 1. Schalten Sie den Motor der Maschine aus. (3) ein ausreichend großes Kant‐ 2. Legen Sie auf dem Targabügel (2) zwischen Kranöse (1) und Haube (4) . holz Das Kantholz muss ausreichend groß...
  • Seite 163: Instandhaltungstätigkeiten

    Instandhaltung Abbildung 51: Haube auf Kantholz ablegen Pos. Bezeichnung Haube Kantholz 6. Legen Sie sofort nach dem Aushängen der Gasfeder die Haube vorsichtig nach hinten auf das Kantholz ab. ⇒ Der Motorraum ist jetzt frei zugänglich. Instandhaltungstätigkeiten Im Anschluß finden Sie alle Instandhaltungstätigkeiten für diese Ma‐ schine.
  • Seite 164: Hydraulikschlauchleitungen Prüfen Und Austauschen

    Instandhaltung Verwenden Sie nur Schmierstoffe, die in der Schmierstoffempfeh‐ lung aufgeführt sind (siehe Kapitel „Anhang“). Das angegebene Schmierintervall gilt für normalen Betrieb. Unter extremen Einsatzbedingungen kann ein häufigeres Abschmieren notwendig sein. An den, in der Abbildung gekennzeichneten Positionen befinden sich teilweise mehrere Schmiernippel. An einigen Punkten finden Sie Schmiernippel auf der gegenüberliegenden Maschinenseite oder im Innenraum.
  • Seite 165 Instandhaltung Folgendes Sonderwerkzeug ist erforderlich: ● Drehmomentschlüssel ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch nicht für hydraulische Arbei‐ ten qualifiziertes Personal ▶ Arbeiten Sie nur an hydraulischen Einrichtungen, wenn Sie spe‐ zielle Kenntnissen und Erfahrungen in der Hydraulik haben und entsprechende Befähigungsnachweise vorweisen können (Aus‐ bildungszertifikate).
  • Seite 166: Dichtheit Der Hydraulikschlauchleitungen Prüfen

    Instandhaltung WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heiße Maschinenteile ▶ Lassen Sie die Baugruppen erst abkühlen, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. 8.6.2.1 Dichtheit der Hydraulikschlauchleitungen prüfen 1. Schalten Sie die Maschine aus. 2. Kontrollieren Sie, ob alle Drücke im Hydrauliksystem und in der Förderleitung auf 0 bar abgefallen sind, bevor Sie mit den Arbei‐...
  • Seite 167 Instandhaltung Undichte Bördelverschraubungen dürfen Sie nur mit dem zulässi‐ gen Anziehdrehmoment anziehen. Wenn Sie keinen Drehmoment‐ schlüssel haben, ziehen Sie die Verschraubung bis zum deutlich spürbaren Kraftanstieg an. Bei wiederholter Undichtigkeit müssen diese Bördelverschraubungen ersetzt werden. Anziehdrehmomente für Bördelverschraubungen Md [Nm] Md [Nm] Abbildung 54: Bördelverschraubungen anziehen 4.
  • Seite 168 Instandhaltung 8.6.2.3 Hydraulikschlauchleitungen ersetzen VORSICHT Verletzungsgefahr durch schlagende Hydraulikschlauchleitungen Hydraulikschlauchleitungen können mechanisch vorgespannt sein. ▶ Achten Sie auf evtl. vorgespannte Leitungen. 1. Schalten Sie die Maschine aus. 2. Kontrollieren Sie, ob der Druck im Hydrauliksystem auf 0 bar ab‐ gefallen ist, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. 3.
  • Seite 169: Hydrauliköl Wechseln

    Instandhaltung 9. Ziehen Sie alle Verbindungen mit dem zulässigen Anziehdreh‐ moment an. 10. Entlüften Sie die Hydraulikanlage. 11. Kontrollieren Sie in mehreren Probeläufen die Hydraulikfunktio‐ nen. Überprüfen Sie die Dichtheit des Hydrauliksystems und fül‐ len Sie bei Bedarf Hydrauliköl nach. 12.
  • Seite 170 Instandhaltung ACHTUNG Umweltverschmutzung durch auslaufendes Hydrauliköl 1. Fangen Sie das alte Hydrauliköl auf. 2. Vermeiden Sie das Verschütten von Hydrauliköl. 3. Trennen Sie das aufgefangene Hydrauliköl und die gebrauch‐ ten Filtereinsätze von anderen Abfällen. 4. Entsorgen Sie das aufgefangene Hydrauliköl und die gebrauch‐ ten Filtereinsätze entsprechend den geltenden nationalen und regionalen Vorschriften.
  • Seite 171 Instandhaltung Abbildung 55: Hydrauliktank Pos. Bezeichnung Hydrauliktank Ölablassschraube Verschlussschraube Schmutzfänger Füllstandsanzeige Öleinfüllstutzen Deckel Öleinfüllstutzen 1. Stellen Sie eine ausreichend große Ölablasswanne unter der Ma‐ schine bereit. 2. Schrauben Sie die Ölablassschraube des Hydrauliktanks vorsich‐ tig heraus und lassen Sie das Altöl in die Ölablasswanne ablau‐ fen.
  • Seite 172: Hydraulikfilter Wechseln

    Instandhaltung 10. Schrauben Sie die Verschlussschraube wieder auf den Schmutz‐ fänger auf. (Hydraulikfilter 11. Wechseln Sie den Hydraulikffilter, wie in Abschnitt wechseln S. 8 — 30) beschrieben. 12. Befüllen Sie den Hydrauliktank durch das Einfüllsieb im Ölein‐ füllstutzen. 13. Füllen Sie den Hydrauliktank bis zur „Maximum“-Markierung der Füllstandanzeige auf.
  • Seite 173: Rücklauf-Saugfilter Wechseln

    Instandhaltung ACHTUNG Umweltverschmutzung durch auslaufendes Hydrauliköl 1. Fangen Sie das alte Hydrauliköl auf. 2. Vermeiden Sie das Verschütten von Hydrauliköl. 3. Trennen Sie das aufgefangene Hydrauliköl und die gebrauch‐ ten Filtereinsätze von anderen Abfällen. 4. Entsorgen Sie das aufgefangene Hydrauliköl und die gebrauch‐ ten Filtereinsätze entsprechend den geltenden nationalen und regionalen Vorschriften.
  • Seite 174 Instandhaltung Abbildung 56: Hydraulikfilter wechseln Pos. Bezeichnung Hydrauliktank Rücklauf-Saugfilter Deckel Filterpatrone (Topf mit Filtereinsatz) 1. Stellen Sie einen ausreichend großen Auffangbehälter bereit. (3) des Rücklauf-Saugfilters (2) ab. 2. Schrauben Sie den Deckel (4) heraus. 3. Ziehen Sie die gesamte Filterpatrone 4.
  • Seite 175: Kühler Reinigen

    Instandhaltung 13. Bringen Sie demontierte Sicherheitseinrichtungen, Markierungen und Hinweisschilder wieder an. 14. Kontrollieren Sie in mehreren Probeläufen die Hydraulikfunktio‐ nen. 15. Überprüfen Sie die Dichtheit des Hydrauliksystems und ergänzen Sie bei Bedarf den Hydraulikölstand. 8.6.5 Kühler reinigen Dieser Abschnitt beschreibt die Reinigung des Kühlers. Der Kühler kann beim Betrieb in einer staubgeladenen Umgebung verschmut‐...
  • Seite 176: Entfernen Von Starken Verschmutzungen

    Instandhaltung Abbildung 57: Kein Wasser in die Elektrik ▶ Bürsten Sie einfache Verschmutzungen mit einer weichen Bürste oder einem Pinsel auf der Luftseite ab. 8.6.5.1 Entfernen von starken Verschmutzungen Im Falle einer starken Verschmutzung sind die Kühlerlamellen auszu‐ waschen und mit Druckluft zu trocknen. Abbildung 58: Kühlerlamellen mit Wasser reinigen 1.
  • Seite 177: Motorölfilter Und Motoröl Wechseln

    Instandhaltung 4. Verwenden Sie dazu einen Wasserschlauch mit entsprechender Düse und 4 bar Wasserdruck. Zusätzlich können Sie einen Kalt‐ reiniger verwenden. 5. Richten Sie den Wasserstrahl möglichst immer in Richtung der Kühlerlamellen. 6. Bei festsitzendem Schmutz können Sie zusätzlich zum Wasser‐ strahl einen Pinsel oder eine weiche Bürste benutzen.
  • Seite 178: Motorölfilter Wechseln

    Instandhaltung ACHTUNG Umweltverschmutzung durch auslaufendes Motoröl 1. Fangen Sie das alte Motoröl auf. 2. Vermeiden Sie das Verschütten von Motoröl. 3. Trennen Sie das altes Motoröl und alte Motorölfilter von ande‐ ren Abfällen. 4. Entsorgen Sie sie entsprechend den geltenden nationalen und regionalen Vorschriften.
  • Seite 179: Motorölsystem Auf Dichtheit Kontrollieren

    Instandhaltung Wechseln Sie das Motoröl bei waagerecht aufgestellter und abge‐ stützter Maschine. VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heißes Motoröl 1. Arbeiten Sie mit Schutzhandschuhen. 2. Verwenden Sie den Ölablassschlauch. 1. Stellen Sie eine ausreichend große Ölablasswanne unter der Ma‐ schine bereit. 2. Führen Sie den Ölablassschlauch durch die Öffnung im Boden‐ blech am rechten Radkasten und schließen Sie ihn an.
  • Seite 180: Trockenluftfilter Reinigen Und Wechseln

    Instandhaltung 7. Beseitigen Sie eventuell vorhandene Undichtigkeiten. 8.6.7 Trockenluftfilter reinigen und wechseln Dieser Abschnitt beschreibt die Reinigung des Trockenluftfilters sowie den Austausch der Filterelemente. VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile des Antriebsmotors 1. Lassen Sie die Baugruppen erst abkühlen. 2. Arbeiten Sie mit Schutzhandschuhen und Schutzbrille. VORSICHT Verletzungsgefahr durch fliegende Staubpartikel ▶...
  • Seite 181 Instandhaltung Abbildung 59: Filterelement ausbauen Pos. Bezeichnung Trockenluftfilter Filterdeckel Befestigungsschraube (3) an der Trennwand. 1. Lösen Sie die Befestigungsschraube (1) hoch, um an den Filter‐ 2. Schwenken Sie den Trockenluftfilter (2) zu gelangen. deckel 3. Öffnen Sie die Halteklammern am Gehäuse des Trockenluftfilters und klappen Sie diese weg.
  • Seite 182: Staubaustrageventil Reinigen

    Instandhaltung 9. Reinigen Sie das Filterelement mit maximal 5 bar Druckluft von innen nach aussen. Halten Sie dabei einen ausreichenden Ab‐ stand zwischen Schlauchdüse und Filterelement ein. 10. Vermerken Sie die Anzahl der durchgeführten Reinigungen auf dem Filterelement. Das Filterelement sollte, je nach Verschmut‐ zungsgrad, nach dreimaliger Reinigung bzw.
  • Seite 183: Kraftstofffilter Wechseln Und Entwässern

    Instandhaltung 8.6.8 Kraftstofffilter wechseln und entwässern Dieser Abschnitt beschreibt das Wechseln und Entwässern des Kraft‐ stofffilters am Antriebsmotor. Folgendes Sonderwerkzeug ist erforderlich: ● Filterschlüssel GEFAHR Brandgefahr, Explosionsgefahr durch austretenden Kraftstoff 1. Lassen Sie die Baugruppen erst abkühlen. 2. Unterlassen Sie den Umgang mit offenem Feuer und das Rau‐ chen.
  • Seite 184: Kraftstofffilter Wechseln

    Instandhaltung Verwenden Sie nur Originalersatzteile. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die aus der Verwendung von Nicht-Originalersatztei‐ len resultieren. Weitere Informationen zum Wechsel des Kraftstofffilters entneh‐ men Sie bitte der Dokumentation des Motorenherstellers. 8.6.8.1 Kraftstofffilter wechseln Je nach Ausführung können unterschiedliche Kraftstofffilter verbaut sein.
  • Seite 185: Kraftstoffleitungsfilter Wechseln

    Instandhaltung 6. Ölen Sie die Dichtfläche des Filterkopfs und die Dichtung der neuen Filterpatrone leicht mit Motoröl ein. 7. Schrauben Sie die neue Filterpatrone von Hand an, bis die Dich‐ tung anliegt. 8. Ziehen Sie die Filterpatrone mit einer weiteren halben Umdre‐ hung fest.
  • Seite 186: Kraftstofffilter Entwässern

    Instandhaltung 5. Halten Sie die Schlauchenden hoch, um ein Auslaufen der Kraft‐ stoffleitung zu vermeiden. 6. Stecken Sie den neuen Kraftstoffleitungsfilter auf die Schläuche. Achten Sie dabei auf die Durchflussrichtung. 7. Ziehen Sie die Schlauchschellen wieder an. 8. Öffnen Sie den Kraftstoffhahn (soweit vorhanden). 8.6.8.3 Dichtheitskontrolle Folgende Kontrollarbeiten sind nach dem Wechsel der Kraftstofffilter...
  • Seite 187 Instandhaltung Abbildung 63: Kraftstofffilter entwässern Pos. Bezeichnung Kraftstofffilter Filterpatrone Ablassschraube 1. Halten Sie ein geeignetes Gefäß unter die Ablassschraube des Kraftstofffilters. 2. Öffnen Sie die Ablassschraube und lassen Sie das Wasser ab bis Kraftstoff austritt. 3. Schließen Sie die Ablassschraube wieder. 4.
  • Seite 188: Hubmagnet Reinigen

    Instandhaltung 8.6.9 Hubmagnet reinigen Abbildung 64: Hubmagnet des Dieselmotors Der Starthubmagnet des Dieselmotors kann durch Ölablagerungen schwergängig werden. Dadurch springt die Maschine schlecht an. Um dies zu vermeiden, sollten Sie 2x jährlich, insbesondere zu Be‐ ginn der kalten Jahreszeit, den Hubmagneten abmontieren und reini‐ gen.
  • Seite 189: Batteriesäurestand Prüfen

    Instandhaltung Abbildung 65: Hubmagnet in Petroleum reinigen Verwenden Sie zur Betätigung des Hubmagenten eine Span‐ nungsquelle mit 12 Volt. Der Kabelquerschnitt muss mindestens 2,5 mm betragen. 1. Tauchen Sie den Hubmagneten ohne Stromanschluss bis zur Hälfte in ein mit Petroleum gefülltes Gefäß ein. 2.
  • Seite 190 Instandhaltung GEFAHR Explosionsgefahr durch Gasbildung ▶ Vermeiden Sie Funkenbildung und offenes Feuer in der Nähe der Batterie. GEFAHR Verätzungsgefahr durch Batteriesäure 1. Tragen Sie bei Arbeiten an der Batterie eine Schutzbrille und Schutzhandschuhe. 2. Lassen Sie Batteriesäure weder auf Ihre Haut, noch auf Ihre Kleidung kommen.
  • Seite 191: Keilriemen Prüfen

    Instandhaltung Um destilliertes Wasser aufzufüllen gehen Sie wie folgt vor: 2. Öffnen Sie die einzelnen Batteriezellen und füllen Sie vorsichtig destilliertes Wasser auf. Die Platten in den Zellen müssen sich bis über ihre Oberkante in der Säure befinden. 3. Verschließen Sie alle Zellen anschließend wieder ordnungsge‐ mäß.
  • Seite 192: Kühlflüssigkeit Wechseln

    Instandhaltung Abbildung 67: Keilriemenspannung prüfen Der Keilriemen muss nachgespannt werden, wenn er sich mehr als 8 mm eindrücken lässt. 1. Prüfen Sie die Keilriemenspannung durch Eindrücken mit dem Daumen. 2. Lassen Sie den Keilriemen, falls erforderlich, nachspannen bzw. austauschen. 3. Überprüfen Sie den Keilriemen auf Beschädigungen und Ver‐ schleiß...
  • Seite 193 Instandhaltung ACHTUNG Gefahr des Motorschadens durch fehlende / falsche Kühlflüssigkeit und Frostschutzmittel Durch fehlende / falsche Kühlflüssigkeit kann es zur Überhitzung des Motors kommen. Bei fehlendem / falschem Frostschutzmittel können der Antriebsmo‐ tor, der Kühler und / oder die Leitungen bei Frost platzen. 1.
  • Seite 194: Kühlflüssigkeitssystem Auf Dichtheit Kontrollieren

    Instandhaltung VORSICHT Verbrühungsgefahr durch heiße Kühlflüssigkeit 1. Wechseln bzw. ergänzen Sie die abgekühlte Kühlflüssigkeit nur bei stillstehender Maschine. 2. Öffnen Sie den Verschluss des Ausgleichsbehälters erst, wenn der Antriebsmotor abgekühlt ist. 3. Arbeiten Sie mit Schutzhandschuhen. 1. Stellen Sie eine ausreichend große Auffangwanne unter der Ma‐ schine bereit.
  • Seite 195: Frostschutz Der Kühlflüssigkeit Herstellen

    Dieser Abschnitt beschreibt die Zumischung von Frostschutzmittel zur Kühlflüssigkeit. Bei allen wassergekühlten Motoren wird werksseitig Frostschutzmittel mit Putzmeister Artikel Nummer 273563002, im Mischungsverhältnis mit 50% Trinkwasser, verwendet. So wird ein Frostschutz bis -35° C erreicht. (Kühlflüssigkeit wechseln S. 8 — 50) .
  • Seite 196: Schneckenpumpe Montieren / Demontieren

    Instandhaltung VORSICHT Verbrühungsgefahr durch heiße Kühlflüssigkeit 1. Wechseln bzw. ergänzen Sie die abgekühlte Kühlflüssigkeit nur bei stillstehender Maschine. 2. Öffnen Sie den Verschluss des Ausgleichsbehälters erst, wenn der Antriebsmotor abgekühlt ist. 3. Arbeiten Sie mit Schutzhandschuhen. VORSICHT Verletzungsgefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe Beim Mischen von unterschiedlichen Frostschutzmitteln können ge‐...
  • Seite 197: Schneckenpumpe Demontieren

    Instandhaltung 8.6.14.1 Schneckenpumpe demontieren Abbildung 68: Schneckenpumpe demontieren Pos. Bezeichnung Spannmutter Druckstutzen Zuganker Schneckenpumpe (1) vom Zuganker (3) . 1. Lösen Sie die Spannmuttern (2) ab. 2. Ziehen Sie den Druckstutzen 8 — 55...
  • Seite 198 Instandhaltung Abbildung 69: Schneckenpumpe abziehen Pos. Bezeichnung Schneckenpumpe Durchgangsschrauben Kardanwelle (2) von der Kardanwelle 3. Lösen Sie die Durchgangsschrauben (1) vom Trichter ab. 4. Ziehen Sie die Schneckenpumpe 8 — 56...
  • Seite 199: Schneckenpumpe Montieren

    Instandhaltung 8.6.14.2 Schneckenpumpe montieren Abbildung 70: Schneckenpumpe montieren Pos. Bezeichnung O-Ring Zwischenring Schneckenpumpe Druckstutzen (1) oder tauschen Sie ihn aus, wenn er 1. Reinigen Sie den O-Ring verschlissen ist. (1) leicht gefettet in den Zwischenring ein. 2. Setzen Sie den O-Ring (3) in den Zwischenring (2) ein.
  • Seite 200 Instandhaltung Abbildung 71: Kardanwelle und Schneckenpumpe verbinden Pos. Bezeichnung Schneckenpumpe Durchgangsschrauben Kardanwelle (3) und die Schneckenpumpe (1) 5. Stecken Sie die Kardanwelle zusammen und verbinden Sie beides mit den Durchgangsschrau‐ (3) . 6. Verwenden Sie neue selbstsichernde Muttern. 8 — 58...
  • Seite 201: Schneckenpumpe Einstellen

    Siehe auch Abschnitt S. 8 — 54) . Folgendes Sonderwerkzeug ist erforderlich: ● Prüfmanometer Putzmeister Art. Nr. 208745.002 Um die Leistung der Schneckenpumpe zu prüfen, wird diese bei laufender Maschine mit Wasserdruck geprüft. 1. Überprüfen Sie, ob der Ablassstutzen am Trichter geschlossen ist.
  • Seite 202 Instandhaltung Abbildung 73: Aufbau der Schneckenpumpe Pos. Bezeichnung Druckmanometer Druckstutzen Förderleitung Prüfmanometer Absperrhahn (2) eine Förderleitung (3) an. 3. Schließen Sie am Druckstutzen 4. Kuppeln Sie am Ende der Förderleitung das Prüfmanometer 5. Schalten Sie die Maschine ein. 6. Starten Sie den Pumpbetrieb. (5) am Prüfmanometer (4) lang‐...
  • Seite 203 Instandhaltung Abbildung 74: Schneckenpumpe einstellen Pos. Bezeichnung Spannmantel Spannschraube 9. Ziehen Sie die Spannschrauben gleichmäßig an. ⇒ Der Druck (Vorspannung) steigt an. ACHTUNG Erhöhter Verschleiß der Schneckenteile durch zu starkes Anspan‐ nen des Spannmantels 1. Spannen Sie den Spannmantel nur so weit vor, dass der erfor‐ derliche Druck erreicht wird.
  • Seite 204: Förderschnecke Tauschen

    S. 8 — 54) . ACHTUNG Beschädigung der Förderschnecke, wenn Altöl in Verbindung mit dem Gummi der Förderschnecke kommt. ▶ Verwenden Sie ausschließlich Putzmeister Silikonspray. Es dürfen nur Original Putzmeister Ersatzteile verwendet werden. Abbildung 75: Aufbau der Förderschnecke Pos. Bezeichnung Spannmantelschrauben Förderschnecke...
  • Seite 205: Hochdruckreiniger - Ölstand Kontrollieren

    Instandhaltung (2) mit Putzmeister Sili‐ 3. Sprühen Sie die neue Förderschnecke konspray ein. (2) im Uhrzeigersinn in den ein‐ 4. Drehen Sie die Förderschnecke (3) . gespannten Schneckenmantel (2) und Schnecken‐ 5. Stellen Sie die Stirnseite der Förderschnecke (3) bündig ein.
  • Seite 206: Hochdruckreiniger - Frostschutz Durchführen

    Instandhaltung 8.6.17.2 Öl nachfüllen ACHTUNG Schaden am Hochdruckreiniger durch Verunreinigungen im Ölsys‐ ▶ Vermeiden Sie, dass Schmutz oder andere Verunreinigungen in das Ölsystem des Hochdruckreinigers gelangen. 1. Öffnen Sie den Entlüftungsstutzen. 2. Füllen Sie neues Öl durch den Einfüllstutzen bis zur Mitte des Schauglases nach.
  • Seite 207 Instandhaltung Abbildung 77: Schalter auf dem Bedienfeld Pos. Bezeichnung Kippschalter „Hochdruckreiniger EIN / AUS“ 1. Schalten Sie den Hochdruckreiniger am Kippschalter „Hoch‐ (1) aus. druckreiniger EIN/AUS“ ⇒ Der Hochdruckreiniger wird ausgeschaltet. 2. Sperren Sie die Wasserzufuhr ab. 3. Kuppeln Sie die Wasserzuleitung ab. Abbildung 78: Hochdruckreiniger 4.
  • Seite 208 Instandhaltung 6. Schließen Sie vor der Inbetriebnahme den Kugelhahn wieder. 8 — 66...
  • Seite 209: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen zur Außerbetriebnahme der Maschine. 9 — 1...
  • Seite 210 9 — 2...
  • Seite 211: Vorübergehende Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Vorübergehende Außerbetriebnahme Soll die Maschine nur vorübergehend außer Betrieb genommen wer‐ den, führen Sie folgende Maßnahmen durch. WARNUNG Verletzungsgefahr durch herausspritzendes Fördermedium 1. Sichern Sie den Gefahrenbereich gegen Zutritt unbefugter Per‐ sonen. 2. Tragen Sie Ihre Schutzbrille. 3. Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. 4.
  • Seite 212: Kraftstofftank Auffüllen

    Außerbetriebnahme Das Konservieren und Abschmieren der Maschine schützt diese vor Korrosion und vor schneller Alterung. Das ist notwendig, wenn die Maschine: ● längere Zeit stillgelegt wird, ● beim Transport oder der Lagerung korrosiver Atmosphäre aus‐ gesetzt ist. 1. Schmieren Sie die Maschine ab. 2.
  • Seite 213: Frostschutz

    Außerbetriebnahme 9.1.3 Frostschutz ACHTUNG Beschädigung der Maschine durch gefrierendes Wasser ▶ Bei Frostgefahr müssen Sie das Restwasser vollständig aus der Maschine und der Förderleitung entleeren. Endgültige Außerbetriebnahme und Entsorgung Die endgültige Außerbetriebnahme und Entsorgung erfordert eine Zerlegung der Maschine in ihre einzelnen Komponenten. Alle Teile der Maschine müssen so entsorgt werden, dass Gesundheits- und Umweltschäden ausgeschlossen sind.
  • Seite 214: Eingesetzter Werkstoff

    Außerbetriebnahme ACHTUNG Umweltverschmutzung durch auslaufende Betriebsstoffe Bei der endgültigen Außerbetriebnahme der Maschine ist mit Ge‐ fahren durch ausgelaufene Schmiermittel, Lösungsmittel, Konser‐ vierungsmittel, usw., zu rechnen. 1. Fangen Sie alle Betriebsstoffe getrennt voneinander auf. 2. Entsorgen Sie diese entsprechend den geltenden nationalen und regionalen Vorschriften.
  • Seite 215: Teile Mit Gesonderter Entsorgung

    Außerbetriebnahme Werkstoff Verwendet bei / in Zinn Platinen Polyester Platinen 9.2.2 Teile mit gesonderter Entsorgung Folgende Teile und Betriebsstoffe müssen gesondert entsorgt wer‐ den: Bezeichnung Trifft zu auf Elektronikschrott Elektrische Versorgung Platinen mit elektrischen Bautei‐ Antriebsmotor Öl Hochdruckreiniger Hydraulikpumpe Hydraulikmotor Antriebsmotor 9 —...
  • Seite 216 9 — 8...
  • Seite 217: Anhang

    Anhang In diesem Kapitel befinden sich die folgenden unten aufgeführten Themenbereiche: ● Schmierstoffempfehlung ● Muster der EG - Konformitätserklärung Je nach Maschinentyp können sich im Anhang weitere Dokumente befinden. 10 — 1...
  • Seite 218 10 — 2...
  • Seite 219: Schmierstoffempfehlung

    Anhang 10.1 Schmierstoffempfehlung In den folgenden Tabellen finden Sie geeignete Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten für Ihre Maschine. ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch Mischen von Ölen 1. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch das Mischen von Ölen verschiedener Hersteller entstehen. 2.
  • Seite 220 Anhang Wenn Sie Hydraulikflüssigkeiten mit anderen Viskositätsklassen als VG46 (z. B. bei höheren Umgebungstemperaturen) einsetzen wollen, müssen Sie dies zuerst mit dem Hersteller der Maschine abklären. ACHTUNG Gefahr des Maschinenschadens durch Mischen von Hydraulikflüs‐ sigkeiten 1. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch das Mischen von Hydraulikflüssigkeiten verschiedener Herstel‐...
  • Seite 221 Anhang Hydrauliköl HLP 46 Klassifizierung nach DIN 51524 Teil 2 Charakteristik mineralisch Viskosität nach DIN 51519 / ISO VG 46 Temperaturbereich -10°C bis +90°C Artikelnummer 000171007 Hydrauliköl schwer entflamm‐ Klassifizierung nach DIN Viskosität nach DIN Temperaturbereich -20 °C bis +60 °C Artikelnummer 239879002 Hydrauliköl biologisch abbau‐...
  • Seite 222 Anhang Motoröl Viskositätsklasse, NLGI-Klasse SAE 10W-40 nach DIN 51511 Artikelnummer 487039 Getriebeöle Getriebeöl Standard Getriebeöl Winter Kennzeichnung nach DIN 51502 Anforderungsnorm API GL4 Charakteristik mineralisch Viskositätsklasse, SAE 90 nach DIN SAE 80 nach DIN NLGI-Klasse 51512 51512 Artikelnummer 000101006 Fette Fettschmierung (von Fettzentral‐...
  • Seite 223 Anhang Fette Mehrzweckfett Mehrzweckfett (Fahrgestell) (Mischerwellenlager) Viskositätsklasse, NLGI-Klasse 2 DIN NLGI-Klasse 2 DIN NLGI-Klasse 51818 51818 Artikelnummer 000174004 Hochdruckreiniger CLP 100 Charakteristik mineralisch Anforderung DIN 51517 Artikelnummer 476042 10 — 7...
  • Seite 224: Muster Eg-Konformitätserklärung

    Anhang 10.2 Muster EG-Konformitätserklärung Die Original EG-Konformitätserklärung gehört zum Lieferumfang der Maschine. Bewahren Sie diese an einem sicheren Ort auf. 10 — 8...
  • Seite 225: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis In diesem Kapitel finden Sie die wichtigsten Stichwörter mit der Seitenzahl der Seite, auf der Sie das Stichwort wiederfinden. Dieses Stichwortverzeichnis ist alphabetisch geordnet.  S. 2 — 3 Bediener  S. 3 — 12, 6 — 17  S. 2 — 3, 2 — 12 Allgemein Befähigte Person  S.
  • Seite 226 Stichwortverzeichnis  S. 7 — 16  S. 2 — 8 Die LED am Empfänger leuchtet nicht. Fördermedien  S. 6 — 8 Die LED am Sender blinkt grün. Es lassen sich aber kei‐ Fördermengenverstellung  S. 7 — 16 ne Steuerbefehle ausführen.  S. 8 — 62 Förderschnecke tauschen  S.
  • Seite 227 Stichwortverzeichnis  S. 2 — 20, 8 — 18  S. 9 — 4 Hydrauliköl Kraftstofftank auffüllen  S. 5 — 6  S. 4 — 13 Hydraulikölstand prüfen Kugelkupplung abkuppeln  S. 8 — 27  S. 4 — 6 Hydrauliköl wechseln Kugelkupplung ankuppeln  S. 7 — 6  S.
  • Seite 228 Stichwortverzeichnis Meldeleuchte „Ladekontrolle“ leuchtet nicht auf, wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird. Maschine lässt  S. 4 — 11 Rangieren der Maschine  S. 7 — 11 sich nicht starten.  S. 6 — 17 Reinigen Montage der Schneckenpumpe  S. 2 — 18  S. 8 — 14 Restrisiken  S.
  • Seite 229 Stichwortverzeichnis  S. 6 — 3  S. 1 — 3 Stillsetzen im Notfall Vorwort  S. 2 — 22, 6 — 9 Stopfer  S. 6 — 9 Stopfer beseitigen  S. 3 — 19 Wasseranschluss  S. 7 — 1 Störungen, Ursache und Abhilfe  S.
  • Seite 230 C — 6...
  • Seite 232 Putzmeister Mörtelmaschinen GmbH Max–Eyth–Straße 10 72631 Aichtal Tel.: +49 7127 599-0 Service-Hotline: +49 7127 599-699 Fax: +49 7127 599-743 E-Mail: mm@putzmeister.com Web: www.pmmortar.de...

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