Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
wir gratulieren Ihnen zum Kauf des
MAN-Schienenbusses von BREKINA!
Dem Modell liegt eine intensive, aufwändige Entwicklungsarbeit zu
Grunde.
Das Vorbild verfügt über einen ungewöhnlich langen Radstand. Es gibt
kein vergleichbar langes zweiachsiges AC-Triebfahrzeug am Markt, weil
bei Verwendung der üblichen Schleifer ein Konflikt mit der Gleisgeo-
metrie der Märklin C- oder K- Gleise entstehen würde. Ältere Märklin
M-Gleise sind generell nicht geeignet, um den Triebwagen einzusetzen.
Der Grund dafür ist das bei zweiachsigen Modellen starke Ausschwenken
bzw. der Anstellwinkel der Drehgestelle bei Kurvenfahrt oder auf Wei-
chen. Ein Standardschleifer würde die Gleise berühren und somit einen
Kurzschluss verursachen.
Um das Modell trotzdem universell einsetzen zu können, haben wir
für den Triebwagen spezielle Schleifer entwickelt. Sie sind nach allen
Seiten hin isoliert und auf die besondere Gleis-Problematik des Modells
abgestimmt. Aufgrund der mathematischen Sachzwänge muss der
WARTUNG
Generell gilt, nach einer Betriebszeit von ca. 10 Stunden müssen die
Achslager beider Drehgestelle und die Antriebsschnecke geölt bzw.
gefettet werden!
1
An allen vier Achslagern
2
Jeweils mit einem Tropfen Modellbahnöl ölen.
Gebr Au Ch SANl eitu N G
MAN-Schienenbus mit Motorantrieb • AC-Version
Die Vorbilder wurden von MAN in der Zeit von 1956 bis 1969 gebaut und von vielen deutschen Privatbahnen eingesetzt.
Damit Sie mit Ihrem Modell auch langfristig Freude haben, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:
Der Schienenbus ist ein elektrisch angetriebenes Modellbahnfahrzeug für den Wechselstrombetrieb (AC) auf HO-Gleisen. Es handelt es sich
um ein hochwertiges, technisch anspruchvolles Produkt. Das Modell ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinderhände geeignet.
Mittelpunkt des Schleifers unter den Achsen liegen, was den Federweg des
Schleifers einschränkt. Bei normalem Betrieb auf den o.g. Gleissystemen
ergeben sich dadurch keine Einschränkungen. Nur auf „schlanken Wei-
chen" kann es wegen der fehlenden Kontaktpunkte (stromloser Bereich)
des Gleises zu kurzen Aussetzern kommen.
Bitte beachten Sie, die Schleifer sind fragile Bauteile. Auch aus diesem
Grund ist das Modell nicht für den eventuell robusten Spielbetrieb von
ungeübten Spielbahnern geeignet.
Aktuelle hinweise zu technik und Pflege finden Sie ergänzend auf der
Serviceseite unserer homepage: www.brekina.de.
Schmierung
WARTUNG
Fetten der Antriebsschecken beider Achsen
Zum Fetten der Antriebsschecke muss zuerst das Karosserie-Gehäuse
abgenommen werden. Gehen Sie wie folgt vor:
Das Gehäuse ist auf dem Chassis aufgesteckt. Spreizen Sie bitte das Gehäuse
in der Mitte der Längsseiten leicht nach außen. Es lässt sich dann leicht
nach oben abziehen. Schauen Sie sich bitte die Position der Teile des
Innenlebens an, damit Sie ggf. wissen, wo was hingehört.
Beim Hantieren könnten Teile abfallen. Daher empfehlen wir, eine
Wartungsmulde zu verwenden. Bitte kein freihändiges Arbeiten.
Bitte Reinigen Sie auch Ihre Hände, bevor Sie das Gehäuse nach getaner
Arbeit wieder anfassen. Eventuelles Restfett an den Händen lässt sich nur
schwer vom Gehäuse entfernen. Zudem könnten die feinen Bedruckungen
Schaden nehmen. Zum Aufsetzen des Gehäuses verfahren Sie in umge-
kehrter Reihenfolge.
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Spreizen des Gehäuses
WARTUNG
Die Schienenschleifer sind Verschleißteile.
Sie können über den Fachhandel bezogen werden.
Die Doppelpackung mit 2 Schleifern trägt die Art.-Nr. 10093.
Aufgrund der erläuterten Problemlage sind die Anschlüsse verlötet.
Der Schleifertausch setzt handwerkliches Geschick voraus und sollte
deshalb nur von einer Fachwerkstatt vorgenommen werden.
Seitlich sind zwischen Fahrgestell und Inneneinrichtung zwei Wartungs-
taschen für die Fettversorgung der Schnecke vorgesehen. Dahinter liegt
sichtbar die Antriebsschnecke. Nehmen Sie etwas Fett auf die Spitze
eines Schrauberziehers, führen ihn vorsichtig durch den Schacht und
streichen Sie das Fett auf die Schnecke. Es sind keine Schrauben zu lösen!
Verwenden Sie hierfür Fett und kein Öl!
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Wartungstaschen für die Fettversorgung der Schnecken
4b