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KPN ModellStellwerk 9 Handbuch

Vorbildorientierte steuerung für digitale modelbahnen
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für KPN ModellStellwerk 9

  • Seite 2 ModellStellwerk Version 9 Handbuch ModellStellwerk Teil 2 Bedienung Ausgabe vom 15.04.2015 © 2015 Behoudens de in of krachtens de Auteurswet 1912 gestelde uitzonderingen mag niets uit deze uitgave worden verveelvoudigd en/of openbaar gemaakt door middel van druk, fotokopie, microfilm of op welke andere wijze dan ook, zonder de voorafgaande schriftelijke toestemming van de auteur.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Handbuch ModellStellwerk Teil 2 Inhaltsverzeichnis Einleitung ............................... 1 Programmoberfläche ..........................2 Schaltflächen ............................2 Short-Cuts ............................. 3 ModellStellwerk Digitalzentrale ...................... 3 Nothalt ..............................3 Zoomfunktion ............................4 Symbolausleuchtung ..........................5 Gleise ..............................5 Weichen ..............................5 Formsignale (Flügelsignale) ........................7 Lichtsignale ............................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 6.3.1 Signale haltstellen ..........................26 6.3.2 Signalbegriffe schalten ........................26 6.3.3 Sonstige Bedienungen ........................27 Hilfstasten in der Bedienungszeile ...................... 27 Fahrtrichtung ............................28 Fahrtrichtung wählen ........................... 28 Selbststellbetrieb ..........................29 Selbststellbetrieb einschalten ......................30 Selbststellbetrieb ausschalten ......................30 Sonstige Bedienungen ........................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Handbuch ModellStellwerk Teil 2 - Bedienung...
  • Seite 7: Einleitung

    Einleitung Einleitung Im ersten Teil des Handbuchs wurden die Einstellungen des Programms sowie die Projektierung, das heißt die Planung der eigenen Anlage, beschrieben. Der zweite Teil des Handbuchs beschreibt manuelle Bedienung Modellbahnanlage Möglichkeiten, die ModellStellwerk bietet, um Betriebsabläufe zu automatisieren. Handbuch ModellStellwerk Teil 2 - Bedienung Seite...
  • Seite 8: Programmoberfläche

    Programmoberfläche Programmoberfläche ModellStellwerk wurde bezüglich Funktion Bedienung weitgehend Spurplanstellwerk SpDr S60 angepasst. Auf der Installations-CD befindet sich eine Beschreibung, wie dieser Stellwerkstyp bei der DB bedient wird. Ab Version 8 sind auch die Schweizer Stellwerkstechnike Domino’67 und Iltis implementiert. Die Bedienung ist in diesem Dokument ebenfalls beschrieben. Achtung: diese Varianten müssen separat freigeschaltet werden mittels einer Lizenzdatei.
  • Seite 9: Short-Cuts

    Programmoberfläche Öffnet das Fenster für die Triebfahrzeugsteuerung, es Lokomotivsteuerung können mehrere Fenster geöffnet werden Öffnet das Fenster für die Zusammenstellung und Zugfenster öffnen Steuerung der automatisch fahrende Züge Öffnet das Fenster für Auswahl oder Steuerung mehrerer Lokliste öffnen Lokomotiven Stellwerksfenster Öffnet das Stellwerksfenster Fenster zur Darstellung der Uhr (Modellzeit) Drehscheibe...
  • Seite 10: Zoomfunktion

    Programmoberfläche gesteuert wird, dann wird ein STOP-Befehl gesendet. Wird die Anlage über andere Zentralen gesteuert, dann wird ein Nothalt ausgeführt: Motorola-Loks bekommen die Geschwindigkeit „0“, DCC Loks wird über einen „Broadcast“-Befehl die Fahrstufe 1 (= Nothalt) kommandiert. Die Loks halten an, die Funktionen bleiben jedoch eingeschaltet und die Weichen bleiben bedienbar.
  • Seite 11: Symbolausleuchtung

    Symbolausleuchtung Symbolausleuchtung Die Symbole sind bereits alle im Handbuch ModellStellwerk – Teil 1 vorgestellt worden. Nachfolgend werden nur die Symbole dargestellt, die in Abhängigkeit von der betrieblichen Situation unterschiedliche Ausleuchtungen aufweisen können. Ein wesentlicher Unterschied bei der Darstellung des ESTW im Verhältnis zum RSTW ist die Möglichkeit verschiedene betriebliche Zustände durch entsprechende Farbausleuchtung unterscheiden zu können.
  • Seite 12 Symbolausleuchtung Weiche in Grundstellung, d.h. weder in Zugstraße noch in Rangierstraße festgelegt – Stellungsmelder sind ausgeschaltet, entweder in „Konfiguration – Gestaltung“, oder durch die Stelltisch „ein“ bzw. „aus“-Taste (s.u.) Beim ESTW werden die Weichenlagenmelder immer ausgeleuchtet. Weiche mit eingeschaltetem Stellungsmelder (Konfiguration oder Stelltisch ein) in Linkslage (hier: gebogen) Weiche mit eingeschaltetem Stellungsmelder in Rechtslage (hier: gerade)
  • Seite 13: Formsignale (Flügelsignale)

    Symbolausleuchtung Doppelte Kreuzungsweiche (Stellung 3) Doppelte Kreuzungsweiche (Stellung 4) Kreuzung (nicht beansprucht) Kreuzung in Fahrweg in Richtung 1 verschlossen Kreuzung in Fahrweg in Richtung 2 verschlossen Formsignale (Flügelsignale) Diese Ausleuchtungen gibt es beim Vorbild in aller Regel nicht, da von Spurplanstellwerken ausschließlich Lichtsignalen gesteuert werden.
  • Seite 14 Symbolausleuchtung D-Weg- Fahrstrassen- Melder festlegemelder D-Weg-Melder Fahrstrassenüber- wachungsmelder Signaltaste Gleismelder (Start- und Gleisbelegungs- Ziel-Taste) melder Signalmelder Signalmelder Die wichtigsten Melder eines Signals: SpDr / ESTW / Beschreibung D‘67 Iltis Signal zeigt Hp0 / Halt, keine Fahrstraße eingestellt Signal zeigt Hp1 (bzw. Hp2! Im realen Stellwerk gibt es bei der Ausleuchtung keinen Unterschied zwischen Hp1 und Hp2 im Strikt- Modus wird auch Hp2 vorbildgerecht grün ausgeleuchtet).
  • Seite 15 Symbolausleuchtung Zielsignal einer Fahrstraße mit eingestelltem D-Weg (D-Weg-Melder leuchtet). Sperrsignal zeigt Sh0, keine Rangierfahrstraße eingestellt Sperrsignal zeigt Sh1, Rangierfahrstraße eingestellt, Gleis noch nicht belegt. Wie oben, jedoch Gleis belegt Sperrsignale, die im Fahrweg von Zugfahrstraßen liegen, zeigen den Signalbegriff Sh1 an Bedientaste Zugstart/Zugziel Bedientaste Zugstart aktiviert Bedientaste Rangierstart/Rangierziel...
  • Seite 16: Besondere Symbole (Extra)

    Symbolausleuchtung Besondere Symbole (Extra) SpDr ESTW Beschreibung Manuell bedienbarer Rückmeldekontakt ausgeschaltet, Gleis frei Manuell bedienbarer Rückmeldekontakt eingeschaltet, dadurch Gleis belegt Erlaubnis nach links Erlaubnis nach rechts Keine Erlaubnis eingestellt Beim Vorbild gibt es diese Ausleuchtung nicht, in ModellStellwerk ist diese Ausleuchtung aus programminternen Gründen erforderlich BÜ...
  • Seite 17: Zugfahrstraßen

    Zugfahrstraßen Zugfahrstraßen Die Einstellung, Festlegung und Sicherung von Fahrstraßen ist eine der Hauptfunktionen von ModellStellwerk. Im Spurplandrucktastenstellwerken werden die Züge nicht durch das Stellen von einzelnen Weichen und Signalen, sondern über festgelegte Fahrstraßen zu ihrem Ziel geleitet. Wenn in ModellStellwerk Fahrstraßen definiert sind, können diese im Gleisbild eingestellt und festgelegt werden.
  • Seite 18: Ausfahrsignale

    Zugfahrstraßen Fahrten durchführen zu können. Die Signale einer zweiten in den Bahnhof einmündenden Strecke bekommen dann das Signal B bzw. BB usw. Da bei den modernen Stellwerksgenerationen in der Regel von einem Stellwerk mehrere Bahnhöfe gesteuert werden, mussten die Bezeichnungen angepasst werden, da in einem Stellwerk aus Verwechslungsgründen bei der Kommunikation zwischen Triebfahrzeugführer und Fahrdienstleiter die Eindeutigkeit der Signalbezeichnungen erforderlich ist.
  • Seite 19 Zugfahrstraßen Handbuch ModellStellwerk Teil 2 - Bedienung Seite...
  • Seite 20: Beispiele Für Zugfahrten

    Zugfahrstraßen Beispiele für Zugfahrten Zum besseren Verständnis sind nachfolgend die Abläufe bei Bedienung und Ausleuchtung von Fahrstraßen dargestellt. Zur Anzeige kommt die Ausleuchtung des Spurplanstellwerks. 4.2.1 Ausfahrt aus Bahnhof von Gleis 2 Im Ausgangszustand ist das Startgleis vor Signal N2 belegt, der Zug aus Gleis 2 soll auf die Strecke nach rechts ausfahren, die Ausfahrt ist jedoch noch nicht eingestellt.
  • Seite 21: Zugfahrt Von Signal F In Gleis 2

    Zugfahrstraßen Der Zug hat die Strecke belegt, der Bereich der Weiche 3 ist wieder freigefahren Zug befindet sich vollständig auf der Strecke, die Fahrstraße wurde durch die Stellwerkstechnik wieder aufgelöst. 4.2.2 Zugfahrt von Signal F in Gleis 2 Zieltaste Starttaste (Ausfahrsignal) (Einfahrsignal) Eine Einfahrt von der Strecke in den Bahnhof wird vergleichbar abgewickelt, die...
  • Seite 22: Einstellen Von Zugfahrstraßen

    Zugfahrstraßen Fahrstraße ist aufgelöst, der D-Weg ist jedoch noch nicht aufgelöst (D-Weg-Melder am Signal und Verschlussmelder leuchten noch). Einstellen von Zugfahrstraßen Die Einstellung einer Zugfahrstraße erfolgt durch Bedienung des Startelements und Zielelements der Zugfahrstraße Start – Ziel RSTW: Mit Bedienung der Taste des Startelements (Signal oder Taste) wird diese blau eingefärbt.
  • Seite 23: Fahrstraßenspeicher

    Zugfahrstraßen Fahrstraßenspeicher Bei den Stellwerken Domino’67 und Iltis ist es möglich, eine Fahrstraße zu speichern. Wenn eine Fahrstraße eingestellt wird, und die Fahrstraße kann nicht einlaufen weil nicht alle Bedingungen erfüllt sind – eine Weiche ist in einer anderen Fahrstraße verriegelt, oder ein Gleis ist besetzt –...
  • Seite 24: Auflösen Von Zugfahrstraßen

    Zugfahrstraßen ESTW Kontxtmenü: HAGT Domino‘67 Signaltaste Signal Nothalt Iltis Menü: Nothalt / NHZ 4.6.3 Auflösen von Zugfahrstraßen Die Auflösung der Fahrstraße erfolgt durch die der Bedienung Fahrstraßenhilfstaste (ESTW: Fahrstraßenhilfsauflösung) und anschließender Bedienung der Start und Zieltaste der aufzulösenden Fahrstraße. Damit wird die Fahrstraße wieder freigegeben und die Fahrstraßenhilfstaste wird wieder zurückgesetzt.
  • Seite 25: Weitere Optionen Für Fahrstraßeneinstellung

    Zugfahrstraßen Domino‘67 Bei Domino wird der Durchrutschweg immer mit der Fahrstraße aufgelöst Iltis Bei Iltis wird der Durchrutschweg immer mit der Fahrstraße aufgelöst. Hinweis: In den Spurplanstellwerken musste der D-Weg früher von Hand aufgelöst werden, erst bei den später gebauten Stellwerken bzw. teilweise durch Nachrüstung bei älteren Stellwerken wurde eine automatische D-Weg- Auflösung implementiert.
  • Seite 26: Rangierfahrstraßen

    Rangierfahrstraßen Rangierfahrstraßen Im Gegensatz zu Zugfahrstraßen haben Rangierfahrstraßen geringere Anforderungen an die Sicherungstechnik. Rangierfahrstraßen werden in der Regel ohne Flankenschutz eingesetzt, haben keinen D-Weg und können auch in besetzte (Ziel)Gleise führen. Beispiele für Rangierfahrten Die Einstellung von Rangierfahrstraßen erfolgt analog zu den Zugfahrstraßen, es ist hier lediglich zu beachten, dass Rangierfahrstraßen durch graue Tasten und Signaltasten bedient werden, die Rangierfahrten signalisieren können.
  • Seite 27: Rangierfahrt Vom Schutzabschnitt In Gleis 2

    Rangierfahrstraßen Startgleis ist freigefahren Rangiereinheit ist vollständig im Zielgleis angekommen, die Rangierfahrstraße ist wieder aufgelöst 5.2.2 Rangierfahrt vom Schutzabschnitt in Gleis 2 Schutzabschnitt belegt, Rangierfahrt in Gleis 2 eingestellt, Signal 2Y zeigt Sh1 Rangiereinheit hat Gleis 2 belegt Rangiereinheit hat Gleis 2 vollständig erreicht, Signal 2Y ist wieder in Halt gefallen, die Rangierfahrstraße ist wieder aufgelöst.
  • Seite 28 Rangierfahrstraßen Alternativ: (Shift)-Start (Shift)-Ziel Seite ModellStellwerk - Version 9 Ausgabe vom 15.04.2015...
  • Seite 29: Einzelelementbedienungen

    Einzelelementbedienungen Einzelelementbedienungen Obwohl im Regelfall die Zugfahrten über festgelegte Fahrstraßen erfolgen, ist es auch möglich, eine Einzelstellung von Weichen und Signalen im Gleisbild vorzunehmen. Beim Vorbild ist dies für Weichen ebenfalls möglich, nicht jedoch für Hauptsignale und Sperrsignale in Fahrstraßen! In bestimmten Bauformen von Drucktastenstellwerken, die noch keine Rangierfahrstraßen implementiert haben, können Rangiersignale mit der SGT-Taste in Fahrt gestellt werden.
  • Seite 30: Weicheneinzelumstellung

    Einzelelementbedienungen Bei der ESTW-Darstellung sind die Weichenlagemelder immer ausgeleuchtet. SpDr / ESTW / Beschreibung D‘67 Iltis Stelltischausleuchtung ist eingeschaltet, d.h. die Weichenlagemelder werden immer dargestellt – wird für ESTW nicht benötigt! Stelltischausleuchtung ist ausgeschaltet, d.h. die Weichenlagemelder werden bei nicht beanspruchten Weichen nicht dargestellt Der Fahrstraßenmelder leuchtet, wenn die Weiche Teil einer Fahrstraße ist.
  • Seite 31: Weichen Gegen Umstellung Sperren

    Einzelelementbedienungen 6.2.3 Weichen gegen Umstellung sperren Es ist möglich, mit der Maus im Gleisbild Weichen gegen Umstellung zu sperren. Ist eine Weiche gesperrt, dann kann sie weder mit der Maus, noch durch Einstellung einer anderen Fahrstraße umgestellt werden, auch nicht im Automatikbetrieb. Diese Weiche kann nach wie vor in Fahrstraßen genutzt werden, solange die angeforderte Stellung der Weiche vorhanden ist.
  • Seite 32: Einzelbedienungen Signale

    Einzelelementbedienungen Einzelbedienungen Signale 6.3.1 Signale haltstellen Diese Tasten funktionieren für die Hauptsignale. Mit diesen Tasten kann ein fahrtzeigendes Signal in Halt gestellt werden. Die Haltstellung des Signals ist vorbildgemäß erforderlich, um Zugfahrstraßen auflösen zu können Stellwerk Erste Taste / Menüwahl Zweite Taste SpDr HaGT...
  • Seite 33: Sonstige Bedienungen

    Einzelelementbedienungen 6.3.3 Sonstige Bedienungen Stellwerk aus Stellwerk ein (derzeit noch keine Funktion) Achszählgrundstellungstaste (Achszählgrundstellung) inaktiv Achszählgrundstellungstaste aktiv Mit der Befehlsfolge AzGrT – Block kann ein belegter Gleisfreimeldeabschnitt freigemeldet werden. ESTW: AzG - Block Dieses Kommando macht bei Kontaktstrecken keinen Sinn, ist eigentlich nur bei einer Gleisfreimeldung, die auf Momentkontakten basiert, sinnvoll einzusetzen.
  • Seite 34: Fahrtrichtung

    Fahrtrichtung Fahrtrichtung Fahrtrichtung wählen Die Symbole ermöglichen das Festlegen der Fahrtrichtung auf eingleisigen Strecken oder zweigleisigen Strecken wo die Gleise in beiden Richtungen befahren werden. Sobald eine Fahrtrichtung festgelegt ist, ist es nicht mehr möglich eine Fahrstraße für die andere Fahrtrichtung auf diesem Gleis einzustellen, die Strecke ist für diese Richtung festgelegt.
  • Seite 35: Selbststellbetrieb

    Selbststellbetrieb Selbststellbetrieb Immer größere Stellbereiche erfordern die Entlastung des Fahrdienstleiters von wiederkehrenden einfachen Aufgaben. Das kann z.B. die automatische Einstellung einer Fahrstraße sein. Der Selbststellbetrieb (bei der SBB „Automatischer Signalbetrieb“) ist eine technische Einrichtung, die erstmals in den Spurplanstellwerken realisiert wurde und an einem definierten Signal eine bestimmte Zugfahrstraße einstellen kann.
  • Seite 36: Selbststellbetrieb Einschalten

    Selbststellbetrieb Selbststellbetrieb einschalten Stellwerk Erste Taste / Menüwahl Zweite Taste SpDr SBET Signaltaste Für Signal F ist der Selbststellbetrieb eingeschaltet, für Signal A ist der Selbststellbetrieb ausgeschaltet ESTW Menü: SBE (am Hauptsignal) Domino‘67 Automatischer Betrieb ein Signaltaste Iltis Menü: ABE (am Hauptsignal) Selbststellbetrieb ausschalten Stellwerk Erste Taste / Menüwahl...
  • Seite 37: Sonstige Bedienungen

    Sonstige Bedienungen Sonstige Bedienungen Schutzkappen Schutzkappen werden dort eingesetzt, wo irrtümliche Bedienung vermieden werden muss. Links oder rechts von den Aussentasten gibt es die Ablage fúr die Schutzkappen: Aus diese Ablage können maximal 6 Schutzkappen auf Tasten aufgesetzt werden. Wenn eine Taste an einem Signal, Weiche oder Gleis eine Schutzkappe hat, kann sie nicht mehr bedient werden.
  • Seite 38: Schattenbahnhöfe

    Schattenbahnhöfe Schattenbahnhöfe Gleise in einem Schattenbahnhof können abgeschaltet (d.h. gesperrt) werden. Es werden dann keine Züge zu diesem Gleis geleitet und es werden auch keine Züge von diesem Gleis abfahren. Sperre kann im Einfahrblock und in den Schattenbahnhofsgleisen projektiert werden SpDr / ESTW / Beschreibung...
  • Seite 39: Zugnummernmeldung

    Zugnummernmeldung Zugnummernmeldung Ein besetzter Block wird im Gleisbild rot ausgeleuchtet. Wenn die Zugverfolgung konfiguriert ist, kann dem Zug in dem besetzten Block eine Zugnummer gegeben werden. Diese Zug- oder Loknummer wird sich jetzt, so wie der Zug auf der Anlage fährt, im Gleisbild fortgeschaltet.
  • Seite 40 Zugnummernmeldung ESTW Domino‘67 Iltis Seite ModellStellwerk - Version 9 Ausgabe vom 15.04.2015...
  • Seite 41: Rückmeldekontakte

    Rückmeldekontakte Rückmeldekontakte Im Gleisbild werden die Symbole für Rückmeldekontakte mit der Maus geschaltet, wenn auf das Symbol geklickt wird. Beim Drücken wird der Kontakt eingeschaltet, beim Loslassen wird er wieder ausgeschaltet. Ein Kontakt bleibt eingeschaltet, wenn man vor dem Loslassen die Maus vom Symbol wegzieht.
  • Seite 42: Loksteuerung

    Loksteuerung Loksteuerung Die Triebfahrzeuge werden über das Lokfenster gesteuert. Mit dem Schiebebalken kann die Geschwindigkeit des Triebfahrzeugs eingestellt werden, mit [V] und [R] wird die Fahrtrichtung geändert. Die Zahl der Fahrstufen und die gezeigten Funktionen wird von den definierten Lokdaten bestimmt.
  • Seite 43: Lok Auswahl

    Loksteuerung 13.1 Lok Auswahl Mit dieser Schaltfläche wird die Liste mit den definierten Lokomotiven geöffnet. Die Liste zeigt die Abbildung des Triebfahrzeugs, Bezeichnung, Digitaladresse und die Betriebsstunden von jeder Lokomotive. Durch Klick auf die jeweilige Abbildung einer Lok wird diese Lok im Lokfenster zur Steuerung gezeigt. 13.3 Drag and Drop Drag and Drop ist eine Möglichkeit, um in Windows-Applikationen Daten von einer Stelle zu...
  • Seite 44 Loksteuerung Lokomotiven können auch von Hand eingeben werden, wenn die Schaltfläche im Lok- fenster gedrückt wird.und im Menü ‚Multitraktion‘ gewählt wird In den vier Feldern werden 1 bis 4 Nummern von Lokomotiven eingegeben, die mit der Lok im Lokfenster im Vorspann fahren sollen. Loks aus dem Vorspann werden durch die [Löschen]-Schaltfläche entfernt.
  • Seite 45: Zugverfolgung

    Zugverfolgung Zugverfolgung ModellStellwerk verfügt über einen einzigartigen Zugverfolgungsalgorithmus. Diese Zugverfolgung ermöglicht es ModellStellwerk, auf Basis des Gleisbildes und dem Besetzt und Freimelden der Blocke die Züge auf der Modellbahn zu verfolgen. ModellStellwerk verfolgt die Züge, ohne dass die Züge festgelegte Strecken, Richtungen oder Fahrstraßen befahren müssen.
  • Seite 46: Blocke

    Zugverfolgung 14.2 Blocke Die Blocke, in denen die Züge angehalten werden sollen, müssen Gleisbesetztmeldung haben. Zusätzlich muss ModellStellwerk wissen, in welche Richtung der Zug fährt. Dies kann bei der Definition des Blocks (fährt nur in einer Richtung) eingegeben werden, wird von Fahrstraßen festgelegt oder wird mit intelligenter Auswertung der Rückmelder bestimmt.
  • Seite 47: Fahrstraßen

    Zugverfolgung 3. nach Klick auf das Zugnummernsymbol kann ein L und nachträglich die interne Nummer des Triebfahrzeugs eingegeben werden, 4. automatisch durch das RailCom Zugnummermeldesystem von Tams siehe hierzu den betreffenden Abschnitt. Namen bekannter Züge werden in blau angezeigt, Namen bekannter Loks werden in schwarz angezeigt, Namen von Zügen aus dem Fahrplan in grün und unbekannte Loks werden in rot angezeigt.
  • Seite 48: Automatikbetrieb

    Automatikbetrieb Automatikbetrieb Im eingeschalteten Automatikbetrieb kann ModellStellwerk bis zu 64 Züge vollautomatisch auf der Modellbahnanlage fahren lassen. Voraussetzungen für den Automatikbetrieb sind eingerichtete Fahrstraßen, Blöcke Lokomotiven sowie eine funktionierende Zugverfolgung. Die Züge werden im Betrieb zusammengestellt. Die Schaltfläche öffnet das Fenster für die Eingabe, Bearbeitung und Bedienung der automatisch fahrenden Züge.
  • Seite 49: Züge Zusammenstellen

    Automatikbetrieb 15.1 Züge Zusammenstellen Name: hier wird der Name des Zuges eingetragen, dieser Name wird im Gleisbild gezeigt Lok: Angabe der Lokomotive des Zuges, mit [Lokauswahl] können die Lokomotiven aus der Liste der definierte Loks ausgewählt werden. Länge: hier ist die Länge des Zuges anzugeben. Zuggattung: Automatisch fahrende Züge sind in Zuggattungen unterverteilt.
  • Seite 50 Automatikbetrieb abweichende Fahrstraße eingestellt werden. Nach Durchfahren dieser Fahrstraße wird der Zug den Automatikbetrieb automatisch wieder aufnehmen. Wenn die Schaltfläche für den Betriebsstatus auf inaktiv (weiß) geschaltet wird, fährt der Zug bis zum nächsten haltzeigenden Signal und hält dann an. Nach Einstellen einer Fahrstraße wird der Zug bis zum nächsten Signal weiterfahren.
  • Seite 51: Geräusche

    Geräusche Geräusche ModellStellwerk kann bei verschiedenen Ereignissen Geräuschdateien abspielen. Die Sounddateien, Windows-Wav-Dateien, werden im Geräusche-Eingabefenster eingegeben. Dieses Fenster wird aus dem Menü Bearbeiten oder mit der Schaltfläche geöffnet. In diesem Fenster bekommt jedes Geräusch eine interne Nummer. Diese Nummer kann in Blocken und Fahrstraßen eingegeben werden um bei verschiedenen Ereignissen wiedergegeben zu werden.
  • Seite 52: Drehscheibe

    Drehscheibe Drehscheibe Mit ModellStellwerk kann auch die Drehscheibe aus dem Märklin Digitalsystem, Katalognummer 7687 gesteuert werden. Die Drehscheibe kann dabei einen Schritt nach links oder rechts drehen, direkt zu einem ausgewählten Gleis drehen oder die Lok um 180° drehen lassen. Mit der Schaltfläche wird die Drehscheibensteuerung in einem eigenen Fenster angezeigt Bearbeitungsmodus können...
  • Seite 53: Makros

    Makros Makros ModellStellwerk bietet die Möglichkeit, zu Rückmeldekontakten des Rückmeldedekoders Makroprogramme zu definieren. Ein Makroprogramm wird gestartet, wenn der zugehörige Rückmeldekontakt schaltet. Makros werden im Hintergrund ausgeführt, die Steuerung der Bahn mit der Maus oder die Automatik werden nicht von den Makroprogrammen verzögert. Bevor Makroprogramme definiert werden, muss die Definition der Rückmeldedekoder erfolgt sein, d.h.
  • Seite 54: Speichern Und Lesen Von Makroprogrammen

    Makros Beispiel eines Makros. Dieses Makro wird gestartet wenn Melder 7 einschaltet. Dieses Makro lässt die Lok 4 umlaufen, d.h. automatisch zum anderen Ende des Zuges fahren und dort wieder ankuppeln. 18.2 Speichern und Lesen von Makroprogrammen Die definierten Makros können mit der Hauptmenüauswahl Datei Makros lesen geöffnet und mit Datei Makros speichern wieder gespeichert werden.
  • Seite 55 Makros switch(folgenummer, stellung) Stellt einen Magnetartikel <nummer> (Weiche oder ein Signal …), Stellung hat den Wert 1 bis 99 switch(folgenummer, stellung, lock) Stellt einen Magnetartikel <nummer>, Stellung hat den Wert 1 bis 99, Weiche wird verriegelt switch(folgenummer, stellung, unlock) Verriegelung einer Weiche wird weggenommen (Weiche wird nicht gestellt). Der Wert des Parameters ‚stellung‘...
  • Seite 56 Makros lokspeedsfast (Interne Loknummer): Lässt eine Lok weiterfahren mit der „schnellen“ (120kmh) Geschwindigkeit. route (Interne Fahrstraßennummer, on/off): Stellt die Weichen einer Fahrstraße und legt diese fest (on) oder gibt eine Fahrstraße festgelegte Fahrstraße wieder frei (off). Beispiel: route(5, on) Stellt die Weichen der Fahrstraße 5 und legt die Fahrstraße fest. route(5, off) Gibt die Fahrstraße 5 wieder frei.
  • Seite 57 Makros Spielt den Windowssound „SYSTEMASTERISK“. stop Nothalt ifswitch (interne Magnetartikelnummer, Stellung, Makrozeile) Die Ausführung des Makros erfolgt in Abhängigkeit von der Lage der Weiche. Wenn die Stellung der Weiche dem zweiten Parameter entspricht, wird das Makro mit Zeile <makrozeile> fortgesetzt. Stellung kann die Werte 1.99 haben. Beispiel In diesem Beispiel wird Signal 3 auf halt gestellt wenn Weiche 2 abbiegend ist, sonst wird Signal 4 auf halt gestellt...
  • Seite 58: Variablen

    Makros Beendet das Makro. Am Ende eines Makros ist ein End nicht erforderlich, dort wird das Makro automatisch beendet. play (Nummer) Spielt eine schon geladene Sounddatei ab, die Nummer ist die Nummer der Datei. 18.4 Variablen Das Makromodul von ModellStellwerk kennt 26 Programmvariablen. Diese Variablen können Werte zwischen 0 und 255 enthalten.
  • Seite 59 Makros blockspeedfast (Interne Nummer Block) Lässt die Lok im Block mit der Geschwindigkeit weiter fahren, die für diese Lok unter „120kmh“ definiert wurde. blockmove (von, nach) Hilft der Zugverfolgung, indem eine Loknummer von Block <von> zu Block <nach> verschoben wird. Dieser Befehl kann unter besonderen Bedingungen hilfreich sein, um in einem Block die Loknummer schneller bekannt zu geben.
  • Seite 60: Fahrplan

    Fahrplan Fahrplan Der Fahrplan von ModellStellwerk wird verwendet um Züge auf der Modellbahnanlage automatisch fahren zu lassen. Der Fahrplan besteht aus einer Uhr und maximal 64 Fahrplantabellen. Jede Tabelle lässt einen Zug zeitgesteuert auf der Modellbahn fahren. Damit entspricht der Fahrplan in ModellStellwerk im wesentlichen der beim Vorbild eingesetzten Zuglenkung, die auf Basis der Zugnummer die zeitgerechte Einstellung der Fahrwege übernimmt.
  • Seite 61: Fahrplantabellen

    Fahrplan Im Konfigurationsfenster (Extras – Konfiguration – Verarbeitung – sec. Pro Minute) wird angegeben, wie schnell die Uhr läuft. Es ist anzugeben, wie viele echte Sekunden in einer Modellminute vergehen, dabei sind Werte von 1 bis 256 zulässig. Damit kann die Modelluhr schneller oder langsamer laufen als die Realzeit (zwischen 60 mal schneller und ca 4 mal langsamer).
  • Seite 62: 19.2.2 Kommandos

    Fahrplan Wiederhole jede In diesem Feld kann angegeben werden, dass die Kommandos in der Tabelle periodisch wiederholt werden müssen. Wenn hier eine Zahl größer als 0 eingegeben wird, dann wird der Zug nach der Tabelle fahren – und zwar jedes Mal, wenn die angegebenen Anzahl von Minuten verstrichen sind.
  • Seite 63 Fahrplan Anschluss abwarten syntax: ASL <block> <loknummer> Wartet bis die Lokomotive <loknummer> im Block <block> angekommen ist (der Zug muss jedoch nicht zum Stillstand kommen). Dieses Kommando kann angewendet werden, um einen Anschluss zwischen dem Zug dieser Tabelle und einem anderen Zug abzuwarten.
  • Seite 64: Speichern Und Lesen

    Fahrplan 19.3 Speichern und Lesen Die definierten Fahrpläne werden mit dem Hauptmenüauswahl Datei Fahrplan speichern in eine Datei gespeichert. Die Fahrpläne werden wieder geladen mit Datei Fahrplan lesen aus dem Hauptmenü. Fahrpläne können auch gelesen werden, wenn der Name der Fahrplandatei beim Programmstart als Kommandozeilenparameter angeben wird (z.B.
  • Seite 65: Änderungsübersicht

    Änderungsübersicht Änderungsübersicht Die Änderungen in den verschiedenen Versionen von ModellStellwerk entnehmen sie aus der Datei aenderungen.txt die im ModellStellwerk Ordner installiert ist. Aus dieser Übersicht entnehmen sie auch die Bedienung von Funktionalitäten die nach dem Erscheinen dieses Handbuchs zugefügt wurden. Handbuch ModellStellwerk Teil 2 - Bedienung Seite...

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