!
Achtung!
Verwenden Sie das Ladenetzteil nur zum
Laden der Akkus!
Es darf kein Ladenetzteil angeschlos-
sen werden, dessen Ausgangsspan-
nung 5 V überschreitet; ansonsten
besteht die Gefahr, dass die interne
Spannungsregelung des Gerätes
zerstört wird.
Bei Einsatz eines anderen Ladenetz-
teils, als dem im Lieferumfang enthal-
tenen, erlischt der Garantieanspruch.
2
RFID-Technologie
RFID bezeichnet Verfahren zur automati-
schen und elektronischen Identifizierung von
Objekten über Funk. Die Daten können zur
Identifikation des Objekts drahtlos über
einen Funkfrequenzkanal ausgelesen wer-
den. Ein gekennzeichnetes Objekt sendet
seine Daten nur dann, wenn ein dafür vorge-
sehenes Lesegerät diesen Vorgang abruft.
Ein RFID-System besteht technologisch
betrachtet aus zwei Komponenten, einem
Transponder und einem Lesegerät.
Der Transponder – im Folgenden als „Tag"
bezeichnet – ist der eigentliche Datenträger.
Er kann kontaktlos über Funktechnologie
ausgelesen und, je nach Technologie, auch
wieder beschrieben werden. Auf dem Tag
sind Daten über den Tag selbst bzw. das
Objekt, mit dem dieser verbunden ist,
gespeichert. Das Erfassungsgerät besteht
aus einer Schreib-/Leseeinheit sowie aus
einer Antenne. Das Lesegerät liest Daten
vom Tag und weist ggf. den Tag an, weitere
Daten zu speichern. Die Lesegeräte sind
typischerweise mit einer zusätzlichen
Schnittstelle ausgestattet, um die empfan-
genen Daten an ein anderes System (z. B.
ein Messgerät) weiterzuleiten und dort zu
verarbeiten.
Das hier beschriebene System verwendet
Tags nach ISO 15693.
Die Tags können sowohl gelesen als auch
beschrieben werden.
Bei der Montage der Tags ist zu beachten,
das metallische Oberflächen die Funkverbin-
dung und somit das Auslesen der Daten
sehr stark beeinflussen. Eine direkte Mon-
4
tage auf Metall oder in einem Metallgehäuse
sollte daher vermieden werden.
3
Inbetriebnahme
Der SCANWRITE RFID kann in Verbindung mit
den folgenden Gerätegruppen verwendet
werden: SECUTEST, SECUTEST (P)SI,
MINITEST MASTER, PROFITEST M... und in
eingeschränktem Maße mit
PROFITEST 0100S-II+.
3.1
Reader Mode
Bei der Erstinbetriebnahme prüft das
System, welche Bluetooth-Teilnehmer zur
Verfügung stehen. Dies kann bis zu 2 Minu-
ten dauern (Grüne LED Dauerlicht, gelbe
LED aus, rote LED blinkt).
Voraussetzung für den Verbindungsaufbau
mit einem Messgerät ist, dass an diesem
Messgerät das mitgelieferte Bluetooth-Emp-
fangskabel befestigt wurde (RS232-Schnitt-
stelle). Ist der Verbindungsaufbau zustande
gekommen, leuchtet die LED am Bluetooth-
Empfangskabel mit grünem Dauerlicht.
Wird ein Messgerät gefunden, das noch
keine Verbindung mit einem anderen Blue-
tooth-Teilnehmer hat, wird diese Adresse im
Speicher hinterlegt. Damit kann bei einer
erneuten Aktivierung des Systems sofort
eine Verbindung hergestellt werden.
Nach dem Verbindungsaufbau mit einem
Messgerät, geht das System für mindestens
3 Minuten in den Reader Mode (rote LED
aus, grüne und gelbe LED Dauerlicht). Mit
jedem Lesevorgang wird diese Zeit erneut
gestartet.
Wird kein Messgerät gefunden, geht das
System in den Programmer Mode (rote und
gelbe LED aus, grüne LED Dauerlicht) und
wartet auf den Verbindungsaufbau mit
einem PC-Programmer.
Ist eine ursprünglich hinterlegte Messgerät-
adresse nicht mehr vorhanden oder ist das
Messgerät ausgeschaltet, so geht das
System ebenfalls in den Programmer Mode.
Wird das Messgerät, dessen Adresse hinter-
legt ist, später eingeschaltet oder soll ein
neues Messgerät angeschlossen werden, so
kann dies im Programmer Mode ausgelöst
werden. Dazu muss die Taste solange
GMC-I Gossen-Metrawatt GmbH