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Benutzerhandbuch für den
elektrischen Stehrollstuhl
P6-Compact
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Inhaltszusammenfassung für PowerStand P6-Compact

  • Seite 1 Benutzerhandbuch für den elektrischen Stehrollstuhl P6-Compact...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG Kapitel I – SICHERHEIT 1.1 – Sicherheitshinweise: 1.2 – Einsteigen und Aussteigen aus dem Rollstuhl: 1.3 - Überqueren von Stufen oder Treppen 1.4 – Einen Hang hinauf oder hinunterfahre: 1.5 – Knotenpunkt für die Befestigung: 1.6 – Wiedereinsatz des Rollstuhls 1.7 –...
  • Seite 3 6.2 – Peripherieanschluss 6.3 – Konfiguration und Bedienung der Mausbewegung 6.3.1 – Konfiguration 6.3.2 – Betrieb 6.3.2.1 – Anzeige des Vorgangs 6.3.2.2 – Bewegen des Cursors 6.3.2.3 – Links- und Rechtsklick 6.4 – Konfigurations- und Bedienungssteuerungstasten 6.4.1 – Konfiguration 6.4.1.1 – Zuweisen von Aktionen zu Schaltflächen – iOS-Geräte 6.4.1.2 –...
  • Seite 4: Einleitung

    EINLEITUNG Sie haben sich für einen P6-Compact-Rollstuhl der Marke PowerStand erworben, und wir hoffen, dass Sie damit rundum zufrieden sein werden. Vor der Anwendung ist dieses Benutzerhandbuch unbedingt in allen Einzelheiten zu lesen. Sie finden dort viele Tipps zur Nutzung und Wartung, die Ihnen mehr Sicherheit garantieren.
  • Seite 5 - starke Einschränkungen der kognitiven Fähigkeit - Stehtraining: geringe Knochendichte - Stehtraining: Schädigungen der kardio-vaskulären Funktion - Stehtraining: Verstärkung der Spastik Wenn Sie an einer Sehbehinderung leiden, finden Sie dieses Benutzerhandbuch in PDF- Version auf unserer Website 4power4-powerstand.com. Seite 5...
  • Seite 6: Kapitel I - Sicherheit

    Kapitel I – SICHERHEIT 1.1 – SICHERHEITSHINWEISE: Bevor Sie den Stuhl benutzen, sollten Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung lesen. Um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, sind die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zwingend einzuhalten: Nehmen Sie keine Neigung von mehr als 6° ein, wenn sich der Stuhl in einer stehenden Position befindet (andernfalls wird der Stuhl durch eine Sicherung in seine Sitzposition gebracht).
  • Seite 7: Knotenpunkt Für Die Befestigung

    1.5 – KNOTENPUNKT FÜR DIE BEFESTIGUNG: Überprüfen Sie zu Ihrer Sicherheit den Befestigungsknoten des Sicherheitsgurtes (oder Gurtzeugs), der doppelt vorhanden sein muss. Die Schleife muss, wie in Abbildung 1 dargestellt, ZWEIMAL durch den Ring geführt werden: Abbildung 1: Sicherheitsgurte 1.6 – WIEDEREINSATZ DES ROLLSTUHLS Die Elektrorollstühle sind für den Wiedereinsatz konzipiert.
  • Seite 8: Kapitel Ii - Inbetriebsetzung

    Kapitel II – INBETRIEBSETZUNG 2.1– AUSPACKEN Um ein Heben einer zu schweren Last zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Karton von vorne und nicht von oben zu öffnen. Rollen Sie dann den Stuhl nach vorne, ohne ihn anzuheben. Abbildung 4: Rollstuhl aus dem Karton 2.2 –...
  • Seite 9: Ein- Und Auskuppeln Von Motoren

    2.3 – EIN- UND AUSKUPPELN VON MOTOREN Ihr Stuhl kann sowohl im "Elektromotormodus" als auch im "Freilaufmodus" betrieben werden, so dass eine dritte Person den Stuhl ohne Motorisierung bewegen kann. Die Einschalthebel befinden sich auf der Oberseite der Motoren, auf beiden Seiten des Stuhls. 2.3.1 - Einschalten: „Fahrbetrieb“...
  • Seite 10: Kapitel Iii - Einstellungen

    Kapitel III – EINSTELLUNGEN Anpassungen, die vom Händler in Bezug auf die Morphologie des Benutzers vorzunehmen sind, um die bestmögliche Vertikalisierung zu gewährleisten: 3.1 IN SITZENDER POSITION. 3.1.1 – Sitztiefe Tiefenverstellung von 40 bis 50 cm Schrittweite 2cm. Für optimalen Komfort und erweiterte Vertikalisierung muss der Sitz an die Oberschenkellänge des Benutzers angepasst werden.
  • Seite 11: Eine Unsachgemäße Sitzeinstellung Kann Zu Schweren Und Irreversiblen Schäden Am Stuhl

    So nehmen Sie diese Anpassung vor: • Entfernen Sie die drei Schrauben vom oberen Sitzdrehpunkt (siehe Abbildung 10) auf beiden Seiten des Stuhls • Positionieren Sie die Sitzzapfen auf die Zahl (50 bis 40), die die gewünschte Sitztiefe angibt • Bringen Sie die drei Schrauben auf beiden Seiten des Stuhls wieder an Abbildung 10: Einstellen der Sitztiefe...
  • Seite 12: Sitz- Und Rückenbreite

    3.1.2 – Sitz- und Rückenbreite Verstellung in der Breite von 40 bis 50 cm Schrittweite 2cm. Stellen Sie den Stuhl in die Steh-Position Führen Sie die Einstellung in zwei Schritten durch, einen auf jeder Seite des Stuhls. • Entfernen Sie mit einem Inbusschlüssel 4- mm die vier Sitzbreitenverstellschrauben (auf einer Seite) (siehe Abbildung 13).
  • Seite 13: Armlehnen

    3.1.3 – Armlehnen Höhenverstellung (5 Höhenpositionen möglich). Entfernen Sie die Schraube und die Befestigungsscheibe von der Armlehne. Bewegen Sie die Armlehne in die gewünschte Position. Setzen Sie die Schraube und die Befestigungsscheibe wieder ein und ziehen Sie die Schraube wieder fest an. Entfernen Sie die Verstellschraube von der Armlehnen-Pleuelstange und stellen Sie die Länge so ein, dass die Armlehne wieder horizontal ist.
  • Seite 14: Fußstützen

    3.1.4 – Fußstützen Anpassung der Höhe der Fußplatte an die Beinlänge des Benutzers. 4 mögliche Positionen für einen Gesamthub von 80 mm. Entfernen Sie die Befestigungsschrauben von der Fußplatte, positionieren Sie sie auf der gewünschten Höhe und montieren Sie dann die Schrauben wieder. (Siehe Abbildung 18) Abbildung 18 : Länge der Unterschenkel Anmerkung...
  • Seite 15: Montage Der Knieschienen

    3.1.5 – Montage der Knieschienen Vor jeder Vertikalisierung ist es notwendig, das Kniepolster in Höhe und Tiefe zu positionieren und auch den Abstand der Knieschützer anzupassen. Tiefenverstellung Entfernen Sie die 2 Schrauben unter der Kniestütze Auf gewünschte Tiefe einstellen Setzen Sie die 2 Schrauben wieder unter die Kniepolsterstütze Halten Sie einen Satz von 3 bis 4 cm zwischen dem Knie des Benutzers und dem Kniepolster.
  • Seite 16: Seitlicher Kleiderschutz

    Abstandsverstellung Lösen Sie die Kniepolsterschrauben und stellen Sie die Breite (von links nach rechts) innerhalb der Grenze des Endes des Rohres ein. Sobald die Passform gefunden ist, ziehen Sie die Schrauben fest an. (Siehe Abbildung 24) Abbildung 24: Knieabstand Warnung Diese ersten Einstellungen müssen nach einer Phase der progressiven Vertikalisierung verfeinert werden, um zu gewährleisten, dass kein zu großer Druck auf die Knie ausgeübt wird und die Gelenke des Benutzers gut ausgerichtet sind.
  • Seite 17: Flatterschutz Der Schenkräder

    3.1.7 - Flatterschutz der Schenkräder Das Flattern der Schwenkräder ist ein Phänomen, dass ab einer bestimmten Geschwindigkeit natürlich auftritt. Um dieses Phänomen zu unterdrücken, ist ein Anti-Flatter-System in die Befestigungen der Vorderräder integriert. Zur Einstellung muss die Kappe auf dem Schwenkrad entfernt und die Mutter mit einem 16-mm-Steckschlüssel so angezogen werden, so dass sich die Gabel beim Drücken mit der Hand nicht eindeutig drehen kann.
  • Seite 18: Stehen

    3.2 – STEHEN Vorbereitung auf die Vertikalisierung (Stehfunktion): Stellen Sie sicher, dass Sie auf einer ebenen Fläche stehen. Aus offensichtlichen Sicherheitsgründen ist es daher formell verboten, an Hängen oder in der Nähe von starken Höhenunterschieden (z. B. Treppen, Rampen usw.) zu vertikalisieren. Die Elektronik verhindert die Vertikalisierung, wenn die Neigung (in Fahrtrichtung) mehr als 6°...
  • Seite 19: Einstellen Des Brustgurtes

    3.2.3 – Einstellen des Brustgurtes Befestigen Sie den Gurt oberhalb der Armlehne am Rückenrohr. VORSICHT: Diese Gurte dürfen unter keinen Umständen als Sicherheitsgurt in einem Fahrzeug verwendet werden. (Siehe Abbildung 31 & 32) Abbildung 31: Position des Brustgurtes Zur Sicherheit muss die Schnalle des Gurtes immer am Rückenrohr oberhalb der Armlehne und in Übereinstimmung mit der folgenden Abbildung angebracht werden: Abbildung 33: Abbildung 32 : Brustgurt Detail...
  • Seite 20: Kapitel Iv - Inbetriebnahme

    Kapitel IV – INBETRIEBNAHME Je nach Land kann der P6-Compact entweder mit LinX A200 oder A400 Dynamic Control Elektronik ausgestattet werden. 4.1 – BEDIENEINHEIT Abbildung 34: Bedieneinheit Tabelle 2: Beschreibung der Bedieneinheit Artikel Zweck Verwenden Sie diese Option, um das System ein- und auszuschalten. Enthält eine...
  • Seite 21: Ein- Und Ausschalten

    4.2 – EIN- UND AUSSCHALTEN Drücken Sie die Einschalttaste: die Dioden der Bedieneinheit werden angezeigt. Anmerkung In dem unwahrscheinlichen Fall, dass sich der Rollstuhl in einer unkontrollierten Situation befindet, kann der Benutzer die Einschalttaste am Fernbedienungsmodul drücken, um einen NOT-AUS durchzuführen. Siehe Abschnitt 2.3.2 Ausführen eines NOT-AUS.
  • Seite 22: Den Touchscreen Verstehen

    4.3 – DEN TOUCHSCREEN VERSTEHEN Die REM400-Remote-Module ermöglichen es dem Benutzer, über den Touchscreen mit dem Rollstuhl zu interagieren. Der Touchscreen bietet dem Benutzer nützliche Echtzeitinformationen über das System sowie die Möglichkeit, bestimmte Aspekte des Rollstuhls für das Fahren mithilfe von Sitzfunktionen und Beleuchtung zu steuern. Systeminformationen und -befehle werden dem Benutzer über eine Reihe verschiedener Anzeigen angezeigt, z.
  • Seite 23: Den Touchscreen Verstehen

    4.3.2 – Den Touchscreen verstehen: Typischerweise interagiert der Anwender über eine Zust Funktionsplatine mit dem REM400 (siehe Abbildung 45). Bei einer aktiven Funktionsplatine enthält der Touchscreen folgende Komponenten: • Anzeige des Akkustands • Statusleiste • Funktionskarte (mit Header) • Schaltfläche "Navigation" •...
  • Seite 24: Batterieanzeige

    4.3.3 – Batterieanzeige: Die Batterieleiste bietet eine grafische Anzeige des aktuellen Ladezustands der Batterie und des Ladezustands, wenn ein Batterieladegerät angeschlossen ist. Die Batteriezustände sind in Tabelle 4 dargestellt. Tabelle 4: Ladezustand des Akkus Batterieanzeige Ladestatus Wird grün angezeigt, wenn der Ladezustand zwischen 60 und 100 % liegt.
  • Seite 25: Statussymbol

    Statussymbol Beschreibung Gesperrtes Laufwerk – Hiermit wird der Benutzer darüber informiert, dass eine Laufwerksperre aktiv ist. Ein Fahrschloss ist eine Bedingung, die verhindert, dass der Rollstuhl gefahren wird. Langsames Fahren - Dies warnt den Benutzer, dass eine Verlangsamung des Fahrens aktiv ist. Eine Verlangsamung des Fahrens ist ein Zustand, der den Rollstuhl aus Sicherheitsgründen daran hindert, mit Standardgeschwindigkeit zu fahren.
  • Seite 26: Funktionskarten-Header

    Tabelle 7: Navigationsbutton-Varianten Schaltflächen SchaltflächeAktiv für die inaktive Indikation Indikation e Navigation Navigation Touch-and-Drag-Modus. Reagieren auf eine Touch-and-Drag-Aktion. Einzeltastenanschlag-Modus Reagieren auf eine einfache Tippaktion Aktive Bildschirmsperre 4.3.6 – Funktionskarten-Header Die Art der Funktionskarte wird durch die Farbe der Kopfzeile der Funktionskarte identifiziert: grün Abbildung 48: Beispiel für einen Driving Abbildung 49: Beispiel für einen...
  • Seite 27: Funktionskarte

    4.3.7 – Funktionskarte Funktionskarten sind die Hauptbenutzeroberfläche des LiNX-Systems. Es gibt vier Typen, die einem Profil hinzugefügt werden können: Fahrkarte (siehe Abbildung 52). (siehe Abbildung 53). Anschlusskarte (siehe Abbildung 54). Utility Card. Abbildung 52 - Beispiel Fahrkarte Abbildung 53: Muster der Sitzplatzkarte Abbildung 54: Beispiel für eine Konnektivitätskarte Eine Fahrkarte wird ausgewählt, wenn der Benutzer den Rollstuhl fahren, die Geschwindigkeit des Rollstuhls steuern,...
  • Seite 28: Informationen Über Funktionen

    4.3.8 – Informationen über Funktionen Um dem Benutzer zusätzliche funktionsspezifische Informationen zur Verfügung zu stellen, können im Bereich unten links auf der Funktionskarte Indikatoren angezeigt werden, die sich auf Folgendes beziehen: Gyroskopstatus / Gesperrter Fahrzustand / Fahrsperre ignorieren - Gyroskop-Zustand Der Gyroskopstatus gibt an, ob das Gyroskopmodul für die aktuelle Funktion ein- oder ausgeschaltet ist.
  • Seite 29: Fahrkarte

    4.5 – FAHRKARTE Eine Fahrkarte wird ausgewählt, um den Rollstuhl zu fahren. Die Trainingskarte enthält eine Kurzwahl, einen Geschwindigkeitsregler und einen Tacho/Kilometerzähler (siehe Abbildung 56), um die Rollstuhlgeschwindigkeit während der Fahrt anzuzeigen und zu steuern. Die Fahrkarten bieten auch Zugang zu den Lichtern (siehe 4.7 Lichtsteuerung und Armaturenbrett) und zur Hupe (siehe 4.8 Ton der Hupe).
  • Seite 30 Der Geschwindigkeitsregler wird vom Benutzer Der Geschwindigkeitsregler angepasst, um die maximale Geschwindigkeit der ausgewählten Antriebsfunktion zu reduzieren. Der Anteil der grünen und gelben Bereiche (und in 4,5) entspricht der Position dieses Cursors. Bewegen Sie den Schieberegler nach unten, um die verfügbare Geschwindigkeit zu reduzieren.
  • Seite 31: Beleuchtung & Armaturenbrett

    Tacho und Kilometerzähler (Kilometerzähler) Tacho und Kilometerzähler auf der Fahrkarte (siehe Abbildung 62) während der Fahrt. Der Tacho zeigt die aktuelle Geschwindigkeit des Rollstuhls an und der Kilometerzähler zeigt die Strecke an, die der Rollstuhl zurückgelegt hat, seit er zuletzt zurückgesetzt oder auf Null umgekehrt wurde.
  • Seite 32: Klaxoner

    Abbildung 64: Schulungsausweis 4.8 – KLAXONER Die Hupentaste erscheint in der Mitte des Tachometers der Trainingskarte. Drücken Sie, um das Horn zu ertönen. Das Horn ertönt, solange die Horntaste betätigt ist. (Siehe Abbildung 65) Abbildung 65: Position des Hornknopfes 4.9 – NOTABSCHALTUNG Wenn der Benutzer den Rollstuhl schnell stoppen oder eine Sitzbewegung schnell stoppen muss, kann der Netzschalter gedrückt werden, um einen NOT-HALT durchzuführen.
  • Seite 33: Kapitel V - Positionen & Vertikalisierung

    Kapitel V – POSITIONEN & VERTIKALISIERUNG Warnung Egal, ob sich Ihr Stuhl im Fahr- oder Freilaufmodus befindet, es ist möglich, Sie zu vertikalisieren. Wenn Sie sich jedoch im Freilaufmodus befinden, wird dringend empfohlen, die Feststellbremsen zu betätigen, bevor Sie eine Vertikalisierung vornehmen Warnung Denken Sie immer daran, die Rückenlehne vor dem Vertikalisieren in eine aufrechte Position zu bringen.
  • Seite 34 Für jede Sitzfunktion stehen eine Reihe von Bewegungen zur Verfügung, die der Benutzer auswählen und steuern kann. Die Uhrwerke werden als Pfeile auf oder in der Nähe des kreisförmigen Zifferblatts angezeigt (Abbildung 69): Ein nach oben zeigender Pfeil bedeutet "ausfahrend"; ein nach unten zeigender Pfeil bedeutet "zurückziehen". Ein Pfeil mit einem Balken zeigt an, dass die Bewegung blockiert.
  • Seite 35 Um die Bewegung zur Vertikalisierung zu betreiben, muss der Benutzer eine Benutzereingabe aktivieren, die für einen Vorwärtsvorgang konfiguriert ist, z. B. die Vorwärtsabweichung des Joysticks. Zum Sitzen muss der Benutzer die für den umgekehrten Vorgang konfigurierte Benutzereingabe aktivieren, z. B. das Umlenken des Joysticks nach hinten. Weise zeigt In ähnlicher die Sitzkarte...
  • Seite 36: Aufstehen

    5.2 – AUFSTEHEN Aufstehen - vertikalisiert Wählen Sie die Karte "Aufstehen" Symbol "Vertikalisierung" Drücken Sie den Joystick in Richtung des Pfeils, der die Vertikalisierung anzeigt (nach oben) hinsetzen Wählen Sie die Karte "Aufstehen" Symbol "Vertikalisierung" Drücken Sie den Joystick in Richtung des Pfeils, der die Sitzposition anzeigt (nach unten) Hinweis Wenn der Joystick losgelassen wird stoppt die Bewegung und die aktuelle Position ist fixiert.
  • Seite 37: Neigung Nach Hinten

    5.4 – NEIGUNG NACH HINTEN So passen Sie die Neigung der Rückenlehne an Rückenlehnen karte auswählen Symbol für die Neigung der Rückenlehne Drücken Sie den Joystick in Richtung des Pfeils nach oben, um die Rückenlehne nach vorne zu neigen Drücken Sie den Joystick in Richtung des Abwärtspfeils, um die Rückenlehne nach hinten zu neigen Anmerkung Wenn der Joystick losgelassen wird, stoppt die Bewegung und die aktuelle Position ist fixiert.
  • Seite 38: Kapitel Vi - Verbindung

    Kapitel VI – VERBINDUNG 6.1 – VERBINDUNG Verbindungskarten ermöglichen es dem Benutzer, drahtlos mit externen Geräten zu interagieren. Zwei Konnektivitätsfunktionen stehen zur Verfügung: Mausbewegung und Schaltersteuerung. Mausbewegung Schaltersteuerung Abbildung 73: Sauris-Bewegung Bild 74 : Schaltersteuerung Durch Bewegen der Maus kann der Benutzer Bouton-Steuerung eine den Cursor auf dem Bildschirm eines PCs...
  • Seite 39: Konfigurieren Einer Verbindungskarte

    6.1.1 – Konfigurieren einer Verbindungskarte Bei der folgenden Konfigurationsprozedur wird davon ausgegangen, dass ein Konnektivitätsadapter verfügbar und in einem oder mehreren Profilen auswählbar ist. Es wird auch davon ausgegangen, dass das Gerät des Benutzers (PC, Laptop, iOS oder Android), mit dem das LiNX-System verbunden ist, über eine aktive Bluetooth-Verbindung verfügt. Bevor Sie eine Konnektivitätskarte verwenden können, müssen Sie: das LiNX-System mit dem Gerät des Benutzers verknüpfen und Verknüpfen Sie die Konnektivitätskarte mit dem Gerät des Benutzers.
  • Seite 40 Das Menü mit den Verbindungseinstellungen wird angezeigt. Dieses Menü ist in zwei Abschnitte unterteilt (siehe Abbildung 77): Funktionen (Top) Zugehörige Geräte (unterer Teil) Klicken Sie unten in diesem Menü auf die Schaltfläche "Neues Gerät koppeln". Das Pairing-Passwort wird auf dem Touchscreen mit dem Namen Ihres LiNX-Geräts angezeigt, das gekoppelt werden soll - zum Beispiel: REM-J16130951.
  • Seite 41: Einstellungen| Bluetooth

    Mit einem iOS-Gerät koppeln Gehen Sie auf Ihrem iOS-Gerät zum Bluetooth-Menü: Einstellungen| Bluetooth Wenn Bluetooth nicht aktiviert ist, schalten Sie es jetzt ein. Abbildung 80 : Koppeln eines neuen Geräts Abbildung 81 : Auswählen eines hinzuzufügenden Geräts Warten Sie, bis das Gerät eine Verbindung hergestellt hat.
  • Seite 42 Suchen Sie in der Liste der Bluetooth-Geräte, die auf Ihrem iOS-Gerät angezeigt werden, und tippen Sie auf den Namen des LiNX-Geräts, mit dem Sie koppeln möchten (z. REM- J16130951). — Der Bluetooth-Status des ausgewählten LiNX- Geräts ändert sich während des Versuchs in "Verbindung".
  • Seite 43: Verknüpfen Der Verbindungskarte Mit Dem Benutzergerät

    6.1.1.2 – Verknüpfen der Verbindungskarte mit dem Benutzergerät Verbindungskarten müssen mit einem gekoppelten Gerät verknüpft sein. Um eine Verbindungskarte mit einem Gerät zu verknüpfen, öffnen Sie das Menü "Verbindungseinstellungen" und tippen Sie darauf: Schaltfläche "Navigation" Tippen Sie dann auf: Einstellungen| Verbindungsparameter Das Menü...
  • Seite 44: Peripherieanschluss

    6.2 – PERIPHERIEANSCHLUSS Um eine Verbindung zu einem Gerät herzustellen, wählen Sie die entsprechende Verbindungsfunktion aus einem Profil aus. Wenn die Verbindungsfunktion mit einem Gerät verknüpft ist und das Gerät mit der Funktion verknüpft ist, wird versucht, sich über Bluetooth mit dem Gerät zu verbinden. Die Bluetooth-Verbindungsstatusanzeige wird angezeigt, wenn die Bluetooth-Verbindung zwischen dem LiNX- System und dem Gerät des Benutzers wie folgt lautet: Entfernt...
  • Seite 45: Konfiguration Und Bedienung Der Mausbewegung

    6.3 – KONFIGURATION UND BEDIENUNG DER MAUSBEWEGUNG 6.3.1 – Konfiguration Die Einstellungen für die Cursorgeschwindigkeit werden nach individuellen Bedürfnissen konfiguriert. (Siehe Abbildung 92). Diese Einstellungen finden Sie im Menü der Konnektivitätsfunktion. Tippen und halten Sie die folgenden Einstellungen gedrückt, um diese Einstellungen anzuzeigen: Schaltfläche "Navigation"...
  • Seite 46: Betrieb

    6.3.2 – Betrieb In der folgenden Vorgangsbeschreibung wird davon ausgegangen, dass eine Konnektivitätskarte mit einer Mausbewegfunktion wie in den vorherigen Abschnitten beschrieben konfiguriert wurde. 6.3.2.1 – Anzeige des Vorgangs Die Mausbewegung ermöglicht es dem Benutzer, einen Mauszeiger auf einem PC oder Laptop zu steuern, der mit Bluetooth verbunden ist.
  • Seite 47: Konfigurations- Und Bedienungssteuerungstasten

    6.4 – KONFIGURATIONS- UND BEDIENUNGSSTEUERUNGSTASTEN 6.4.1 – Konfiguration Bevor Sie das Schaltflächensteuerelement verwenden können, müssen Sie die Schaltflächen identifizieren, die Sie verwenden möchten, und dann jeder Schaltfläche eine Aktion zuweisen. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Ihr Gerät zum Startbildschirm zurückkehrt, wenn Sie den Touchscreen des REM400 drücken, müssen Sie den REM400- Touchscreen als Tasteneingabe identifizieren und dann die Aktion dieser Taste dem Home-Menü...
  • Seite 48: Tastensteuerung Aktivieren

    6.4.1.2 – Tastensteuerung aktivieren Nachdem Sie Aktionen Schaltflächen zugewiesen haben, aktivieren Sie das Auswahlsteuerelement. Abbildung 100 : Aktivieren des Auswahlsteuerelements 6.4.1.3 – Zuweisen von Aktionen zu Schaltflächen – Android-Geräte Anmerkung Die folgenden Anweisungen dienen nur der Veranschaulichung, da sich die Schritte zwischen verschiedenen Android- Versionen geringfügig unterscheiden können.
  • Seite 49: Tastensteuerung Aktivieren

    Abbildung 102: Auswählen externer Tasten 6.4.1.4 – Tastensteuerung aktivieren Nachdem Sie Switches Aktionen zugewiesen haben, aktivieren Sie den Schalterzugriff. Eine Benachrichtigung wird angezeigt: "Button-Zugriff verwenden? " — Drücken Sie OK Abbildung 103 : Aktivieren der Tastensteuerung Seite 49...
  • Seite 50: Betrieb

    6.4.2 – Betrieb In der folgenden Vorgangsbeschreibung wird davon ausgegangen, dass ein Konnektivitätsadapter mit einer Schaltersteuerungsfunktion wie in den vorherigen Abschnitten beschrieben konfiguriert wurde. Die Schaltersteuerungsfunktion ermöglicht es dem Benutzer, Elemente auf seinem iOS- oder Android-Gerät zu durchsuchen und auszuwählen. (Siehe Abbildung 104) Die Anzeige der Schaltersteuerung variiert je nachdem,...
  • Seite 51: Trennen Eines Geräts

    6.5 – TRENNEN EINES GERÄTS Um die Verwendung einer Konnektivitätskarte zu beenden, wählen Sie eine andere Funktionskarte aus einem Profil aus. Wenn die Konnektivitätskarte deaktiviert ist, wird die Bluetooth-Verbindung getrennt 6.6 – GERÄT VERGESSEN Um ein Gerät zu vergessen, tippen und halten Sie es gedrückt: Schaltfläche "Navigation"...
  • Seite 52: Kapitel Vii - Wartung

    Kapitel VII – Wartung 7.1 – BATTERIEN & AUFLADEN 7.1.1: Charakteristik von Lithium-Batterien Ihr Stuhl ist serienmäßig mit einer 24V 70Ah Lithium-Batterie ausgestattet, die wasserdicht und wartungsfrei ist, Zertifiziert nach UN38.3 & IEC 62133:2017. Die Anzahl der Ladezyklen liegt bei etwa 1800. Abmessungen: Länge 300mm, Breite 171mm, Höhe 220mm, Gewicht 18.6kg Nennspannung: 25.9V Mindestspannung: 21V (Spannung, ab der der Stuhl nicht mehr arbeitet)
  • Seite 53: 3: Aufladen Von Batterien

    Anmerkung Diese Batterien sind speziell für die Traktion von elektrischen Stühlen konzipiert: "Traktion" bedeutet, dass sie in der Lage sind, die gespeicherte Energie für eine lange Zeit wiederherzustellen, im Gegensatz zu Starterbatterien, die nur für wenige Minuten eine große Menge an Energie liefern. "Wasserdicht"...
  • Seite 54: 4: Empfehlungen Für Die Verwendung Von Batterien

    7.1.4: Empfehlungen für die Verwendung von Batterien Die Akkulaufzeit hängt von mehreren Faktoren ab: Fertigungsqualität Verwenden Sie nur Originalbatterien, die den Herstellerangaben entsprechen. Die Verwendung von Batterien von geringerer Qualität kann zu Schäden an der Elektronik oder Fehlfunktionen führen. Lastqualität Eine vollständige Ladung dauert mehrere Stunden.
  • Seite 55: Aufpumpen Der Räder

    Überprüfen Sie schließlich die Abnutzung Ihrer Reifen und ersetzen Sie sie, um Reifenpannen zu vermeiden. Im Falle einer Reifenpanne können Sie Ihren Reifen von Ihrem PowerStand-Händler oder einem Fahrradgeschäft reparieren lassen. Sie können das Rad auch abnehmen, indem Sie die 4 M8-Schrauben (mit einem 6-mm-Sechskantschlüssel) entfernen).
  • Seite 56: Instandhaltung

    Kontrollen selbst durchführen, aber es wird empfohlen, den Stuhl jährlich von einem autorisierten Händler überprüfen zu lassen. Der Austausch von Teilen muss mit von PowerStand zugelassenen Komponenten erfolgen, um die Leistung des Stuhls zu gewährleisten. Bei richtiger Pflege sollte Ihr Stuhl über seine gesamte Lebensdauer hinweg einwandfrei funktionieren.
  • Seite 57: Kapitel Viii - Technische Angaben

    Kapitel VIII – TECHNISCHE ANGABEN Gesamtlänge hochgeklappte Fußstütze: 95 cm Gesamtlänge mit Fußstütze Lht: 113 cm Gesamtbreite Lght: 64 cm Sitzhöhe Ha: 50 cm an der Vorderseite, bei 3° Sitzneigung Höhe der Fußstütze Hr: verstellbar von 33 bis 41 cm Höhe der Rückenlehne H: verstellbar von 85 bis 95 cm Höhe der Armlehne Ac:...
  • Seite 58: Stabilität

    Max. 6° 8.2 – LEBENSDAUER Der P6-Compact ist ein Elektrorollstuhl, der für eine Nutzungsdauer von 6 Jahren bei normalem Gebrauch und unter Beachtung der Wartungs- und Reinigungsanweisungen ausgelegt ist. Die Lebensdauer der Batterien hängt von der Anzahl der Aufladungen ab, siehe Abschnitt 7.1.
  • Seite 59: Kennzeichnung

    8.3 – KENNZEICHNUNG Die Handelsbezeichnung sowie die Seriennummer Ihres Stuhls finden Sie auf der Vorderseite des Fahrgestells hinter Pendelachse. Abbildung 112: Kennzeichnungsetikett 8.4 – VERKABELUNG UND ELEKTRISCHES SCHEMA Vergewissern Sie sich nach jedem Eingriff in das Batteriefach, dass diese richtig eingestellt sind. Alle Anschlüsse gelangen zum Leistungsmodul, das sich neben dem Batterieträger unter dem Sitz befindet.
  • Seite 60 - Sind die Batterien gut geladen? - Sind die Kabel und ihre Verbindungen richtig angeschlossen? - Sind die Sicherung(en) funktionsfähig? Schalten Sie nach diesen Überprüfungen den Manipulator ein und zählen Sie die Anzahl der Blitze: www.dynamiccontrols.com Weitere Informationen zur LinX-Version finden Sie auf der Website Seite 60...
  • Seite 61: Kapitel Ix: Normen Und Zulassungen

    Die Konformität des Geräts mit Anhang VII der MDR 2017/745 der Europäischen Union wird durch das CE-Zeichen bescheinigt. Der P6-Compact wurde nach internationalen Standards getestet und erfüllt alle Anforderungen an ein Medizinprodukt der Klasse B. Dazu gehört auch Artikel 16: Resistenz gegen Entzündungen. Informationen über die Leistungsmerkmale und die Ergebnisse der kontrollierten Tests des motorisierten Stuhls können beim Hersteller des...
  • Seite 62 Seite 62...
  • Seite 63: Kapitel X - Garantie

    Fachwissen als defekt anerkannt wurden. §II: Bedingungen für die Ausübung der Garantie: Die gewährte Garantie gilt nur, wenn die Materialien von einem autorisierten PowerStand-Händler geliefert wurden und unter normalen Betriebsbedingungen verwendet werden. Die Garantie gilt nicht für Vorfälle, die aus folgenden Gründen auftreten: - bei normalem Verschleiß...
  • Seite 64 Hersteller: 4power4-PowerStand Rue de CARAUTE 106 BE-1410 WATERLOO Belgien Tel: +33 (0) 811 700 440 www.4power4-powerstand.com info@powerstand.eu Seite 64...

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