Montage- und Pflegeanweisung
planeo Akustikpaneele
Sie haben sich für ein Akustikpaneel der
F & P GmbH entschieden. Wir danken Ihnen für
Ihr Vertrauen und gratulieren Ihnen zum Kauf
eines hochwertigen Produktes. Die langjährige
Erfahrung unserer Fachleute und moderne Fer-
tigungstechnologien sorgen für ein Qualitäts-
produkt made in Germany.
In dieser Verlege- und Pflegeanweisung haben
wir für Sie die wichtigsten Informationen für die
Verlegung und Lagerung des Produkts zusam-
mengestellt.
Bitte beachten Sie beim Planen, dass die Akus-
tikpaneele nur für den Einsatz in Innenräumen
geeignet sind. Beim Einsatz in Feuchträumen
sollten Sie die Paneele nicht direktem Spritz-
wasser aussetzen. Akustikpaneele sind nicht
geeignet zur Verlegung in Feuchträumen in di-
rekten Spritzwasserbereich.
Vorbereitende Maßnahmen
Vor dem Verlegen müssen sich die Paneele
akklimatisieren. Lagern Sie diese dazu ca. 24
Stunden in der Mitte des Raumes, in dem Sie
verlegen wollen. Lagern Sie die Pakete nicht
vor feuchten oder frisch tapezierten Wänden.
Bevor Sie die Paneele verlegen, müssen die all-
gemeinen Voraussetzungen für den Einbau von
Holzwerkstoffen in Innenräumen gegeben sein.
Achten Sie also darauf, dass die Wände und
Decken trocken sind, also eine maximale Rest-
feuchte von 5 Prozent haben. Außerdem sollten
alle Fenster und Türen eingesetzt sein und ein
Raumklima von ca. 20° C und ca. 50–60 Prozent
relativer Luftfeuchtigkeit vorherrschen. (Abb. 1).
Prüfen Sie vor der Verlegung und bei Tageslicht
sämtliche Paneele auf erkennbare Fehler in Far-
be und Struktur. Bereits verlegte Ware ist von
späteren Reklamationsansprüchen ausge-
schlossen. Beim Verlegen ist zudem wichtig,
dass Sie an allen Wänden und anderen festen
Bauteilen den Abstand von mindestens 5 Milli-
meter (12 mm bei Verwendung der Winkelab-
deckleiste) einhalten (Bewegungsfuge). Ist Ihre
Verlegefläche länger oder breiter als 10 Meter,
ist zudem innerhalb der Fläche eine Bewegungs-
fuge notwendig. Diese erstellen Sie durch eine 5
mm Schattenfuge (Abb. 2 + 3).
Einsatzmöglichkeiten
Da die Paneele nur für Innenräume geeignet
sind, sollten Sie von einem Einsatz im Wintergar-
ten bzw. in Dachfensterauskleidungen wegen
hoher Sonneneinstrahlung und den damit ver-
bundenen Temperaturschwankungen ebenfalls
absehen. Setzen Sie die Paneele keiner Dauer-
temperaturbelastung von über 110° C aus (z. B.
direkt hinter Kaminöfen). (Abb. 4 + 5).
Verlegung in Feuchträumen
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Verlegung in Feuchträumen)
Bei der Verlegung in Feuchträumen (z. B. Ba-
dezimmer) sind zusätzlich folgende Punkte zu
beachten: Die Paneele sind nicht für den Einsatz
im direkten Spritzwasserbereich zugelassen (z.
B. Dusche, häusliches Schwimmbad). Hinter der
Vertäfelung ist eine Luftzirkulation zwingend er-
forderlich, als Unterkonstruktion sollten Sie eine
Konterlattung erstellen, damit kein Luftstau ent-
steht (Abb. 6 + 7).
Bearbeitung der Paneele
Die Paneele können im Fugenbereich (Filz) mit
einem Cuttermesser auf Maß gebracht werden
(Abb. 9). Um Oberflächenbeschädigungen zu
vermeiden, beachten Sie beim Absägen der
Elemente: Bei Tischsägen befindet sich die De-
korseite oben, bei Stich- oder Handkreissägen
unten. Vermeiden Sie den Kontakt der Paneele
mit sämtlichen Silikon-Produkten (Abb. 10 + 11).
Verlegung
Die Akustikpaneele können ganz nach Belieben
senkrecht oder waagerecht mit folgenden Mög-
lichkeiten angebracht werden (Abb. 12).
Wandmontage durch Klebung
Hinweis: Das Kleben der Akustikpaneele ist nur
für die Wand und nicht für die Deckenmontage
geeignet (Abb. 13).
Der Untergrund muss eine genügende Tragfä-
higkeit aufweisen. Die Oberfläche muss sauber,
staubfrei, trocken, gerade, fest, fettfrei und glatt
sein. Entfernen Sie vor der Verlegung Nägel,
Schrauben, Klammern usw. und Rückstände
durch Altbeläge restlos vom Untergrund. Ach-
ten Sie darauf, dass alle Unebenheiten beseitigt
sind. Besteht Zweifel an der Tragfähigkeit der
Wandoberfläche, sollten in jedem Fall im Vor-
feld Konstruktionsplatten (herkömmliche Tro-
ckenbauwände) montiert werden. Unser tech-
nischer Kundenservice steht Ihnen bei Fragen
gerne zur Verfügung (Abb. 14).
Für die Klebung der Akustikpaneele empfehlen
wir einen Montagekleber auf SMP-Basis. Der
Klebstoff wird punktuell oder in Schlangenlinien
auf der Rückseite aufgetragen. (Abb. 15).
Beginnen Sie mit der Verlegung des ersten
vollständigen Paneels in der linken Raumecke
mit den Dekorleiste zur Wand zeigend. Berück-
sichtigen Sie hierbei den umlaufenden Wandab-
stand von 5 Millimeter (12 mm bei Verwendung
der Winkelabdeckleiste) (Abb. 16). Richten
Sie die Akustikpaneele mit einer Wasserwaa-
ge aus und drücken Sie diese fest an die Wand
an. (Abb. 17). Das nächste Paneel legen Sie mit
der Dekorleiste über die Fuge ab (Abb. 18) und
drücken dieses ebenfalls fest an die Wand. Nach
diesem Schema können Sie Reihe für Reihe wei-
terverlegen. Schneiden Sie die letzten Paneele
jeder Reihe so zu, dass mindestens 5 Millime-
ter Wandabstand berücksichtigt sind (12 mm
bei Verwendung der Winkelabdeckleiste). Zur
Abdeckung der umlaufenden Bewegungsfugen
und zur optischen Verschönerung verwenden
Sie eine Winkelabdeckleiste. (Abb. 16).
Wand- und Deckenmontage
mit Holzlattung
Auf einer Holzlattung ist die Montage der Akustik-
paneele an Wand und Decke möglich. (Abb. 19).
Hinweis : Akustikpaneele sind ausschließlich für
die Wandmontage geeignet.
Sie beginnen mit der Unterkonstruktion, dabei
montieren Sie möglichst einseitig gehobelte
trockene Latten mit einem Mindestquerschnitt
von 24 × 40 Millimetern. Die Latten sollten in ei-
nem Abstand von maximal 40 Zentimetern Zen-
timetern zueinander liegen (Abb. 20 / 20.1). Sie
müssen die Latten quer zur Paneellänge montie-
ren und so befestigen, dass eine ebene Unter-
konstruktion entsteht. Bitte verschrauben Sie
die Unterkonstruktion mit der Rohdecke bezie-
hungsweise der Wand alle 40–50 Zentimeter
mit geeigneten Dübeln oder Schrauben. Bitte
beachten Sie, dass sich unter jedem Kopfstoß ei-
ne Holzlatte zur Verschraubung der Akustikpa-
neele befindet (Abb. 21). Leichte Unebenheiten
von Wand/Decke können Sie durch Unterlegen
von kleinen Holzkeilen ausgleichen. Unterkon-
struktion mit Dämmung für optimale Schallab-
sorption
Für eine ideale Akustikwirksamkeit empfehlen
wir Latten mit einem Querschnitt von 40 x 40
Millimetern und den Einsatz von Mineralwolle
zwischen der Lattung (Abb. 22 / 22.1).
Beginnen Sie mit der Verlegung des ersten voll-
ständigen Paneels in der linken Raumecke mit
der Dekorleiste zur Wand zeigend. Berücksich-
tigen Sie hierbei den umlaufenden Wandab-
stand von 5 Millimetern (12 mm bei Verwendung
der Winkelabdeckleiste) (Abb. 23). Richten Sie
das Akustikpaneel mit einer Wasserwage aus.
Das Verschrauben der Paneele erfolgt mit ei-
ner Montage/Schnellbauschraube 4 x 30mm.
Die Schrauben werden durch den schwarzen
Filz in die Lattung verschraubt. Setzen Sie eine
Schraube in die äußeren Beiden und die mittlere
Fugenreihe (Abb. 24). Pro Paneel benötigen Sie
24 Schrauben.
Reinigung und Pflege
Reinigen Sie gelegentlich die Akustikpaneele
mit einem angefeuchteten (stark ausgewrun-
genen) Tuch, das zuvor in klarem Wasser aus-
gewaschen wurde. Verwenden Sie keine Scheu-
ermilch oder Scheuerpulver, da diese Mittel die
Oberfläche der Paneele angreifen können. Die
Filzbereiche können mit einem Staubsauger
und aufgesetzter Fugendüse gereinigt werden
(Abb. 26).
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