2. Saunakabine
2.1. Struktur der Saunakabine
A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunakabine muss sorgfältig isoliert werden, damit
der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss.
B. Feuchtigkeitsschutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna
zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten.
C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtigkeitsschutz und Täfelung (Empfehlung).
D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und
für Ofen und Bänke benötigte Verstärkungen in den Wänden überprüfen.
E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung.
F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100–2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen
ab (siehe Tabelle 2). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens
1200 mm betragen.
G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Sau-
nasteinen entweichende Partikel und Verunreinigungen im Wasser können sensible Böden
verfärben oder beschädigen.
ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann.
Rauchfänge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden. ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand
oder Decke angebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko. ACHTUNG! Auf den Boden der
Sauna fließendes Wasser muss in den Abfluss geleitet werden.
2.1.1. Schwärzung der Saunawände
Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben.
Die Schwärzung wird beschleunigt durch
Sonnenlicht
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Hitze des Ofens
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Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
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Feinpartikel, die aus den zerfallenden Saunasteinen in die Luft entweichen.
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ROTT
2023-07-31
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