1. Einführung 1.1. DrivePort Herzlichen Dank für Ihren Erwerb eines DrivePort Der DrivePort ist in erster Linie ein Steuerungsgerät für Motoren der Veranstaltungstechnik, welche zum Heben und Senken von Bühnentechnischen Einrichtungen verwendet werden. Der DrivePort kann darüber hinaus jedoch zu einem Ganzen Steuerungssystem avancieren, indem mehrere DrivePort’s, RigPort‘s und Zentralsteuerungen wie auch die DrivePort SW in verschiedenen Weisen Kombiniert werden.
1.3. Darstellung von Hinweisen Sicherheit Diese Hinweise dienen der Sicherheit und müssen beachtet werden. Diese Hinweise bedeuten, dass Tod oder schwere Verletzungen sicher oder sehr wahrscheinlich eintreten werden, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Diese Hinweise bedeuten, dass Tod oder schwere Verletzungen eintreten können, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
1.4. Verwendete Begriffe Begriff Beschreibung Inbetriebnahme Sicherheitseinrichtung Überwachungskreis Not-Aus Szenische Fahrt Maschinentechnische Einrichtungen (Arbeitsmittel der (Darstellung) Veranstaltungstechnik) zum szenischen Bewegen und Halten von Personen und Lasten, dem Heben und Senken von Darstellern sowie Maschinen, die dem horizontalen Verfahren dienen. Einrichtbetrieb Unter Einrichtbetrieb versteht man das handgesteuerte Bewegen von Lasten mit Elektrokettenzügen zur Positionierung.
2. Zweckbestimmung 2.1. Zielgruppe Diese Dokumentation richtet sich an den Betreiber und alle Anwender. 1.1. Qualifikationsanforderung: technisch unterwiesene Personen Meister/Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder höher, bzw. technisch verwandte Berufsgruppen 2.2. Bestimmungsgemäße Verwendung Der DrivePort ist ein Gerät das ausschließlich der Ansteuerung maschinentechnischer Einrichtungen gemäß...
3.1.2. Beschreibung: DrivePort ist für den Betrieb in der Festinstallation als auch den Mobilen Bereich der Veranstaltungstechnik entwickelt Schwerpunkt hierbei, stellt die Flexibilität, Kompatibilität und offene Architektur sowie die Erweiterbarkeit dar. Der DrivePort ist ein busgesteuerter 1-Kanal inline Motorkontroller, direkt am Motor- Kettenzug/Seilwinde z.B.
3.1.4. Anzeige- und Bedienelemente: Anschlüsse: Bedienfeld: Versorgung In/Out Go Taster Signal In/Out Menü und Funktionstaster Safety In/Out Motorschutz Schwellwert Motor Out Reset Taster X-Endpos X-Payload X-Distance Diagnoseanzeigen: Power Drehfeld Output aktiv Error Display: Phasen, Netzdrehrichtung, TotMann, DMX, ewicht, Position, Fehler…...
3.1.5. Belegung Anschlüsse 3.1.5.1. Power in / Power out (CEE 16A & 32A, 5P, 6h) Signal Anschluss 3.1.5.2. DMX in / DMX out (XLR 3Pol / XLR5 Pol, Male / Female) Signal Anschluss Masse DMX- DMX- TotMann + TotMann - 3.1.5.3.
3.1.5.4. X-Endpos (XLR, 5P, Female) Signal Anschluss (Öffner potentialfrei!) Down send Down return UP send UP return 24VDC Shield X-Endpos ist ein HW Endschalter! Das bedeutet der obere Endschalter ist bei gedrehtem Drehfeld z.B. des Motors plötzlich der untere Endschalter! Bei jeder Installation ist somit die korrekte Zuordnung der a Endschalter zu prüfen, ggf.
3.1.5.5. X- Payload (XLR, 4P, Female) Signal Anschluss Load (4…20 A) Test (Sil3 Verstimmung) GND Test 24VDC Shield 3.1.5.6. X-Distance (XLR, 5P, Male) Signal Anschluss Impuls in (24VDC) Impuls in (5VDC) 5VDC 24VDC 24VDC Shield 3.1.5.7. CEE Load out (16A– 4P/5P, 6h) Signal Anschluss N / n.c.(4P)
3.1.6. Anschlagpunkte und Safety Rückseitig ist mittig ein M10 Gewinde für eine Clamp Aufnahme vorhanden Weitere Clamp Aufnahmelöcher sind an Deckel, Boden und Rückseite beiderseits zu finden Rückseitig sind 2 Safetywire Öffnungen zu finden...
4. Funktionsbeschreibung 4.1. Diagnose und Anzeigen Das Gerät verfügt über alle Diagnosemöglichkeiten die zu einem ordentlichen Betrieb notwendig sind. Hierzu gehören: Netzspannung L1, L2, L3 vorhanden Netz- Drehfeld rechts oder links vorhanden Drehfeldkorrektur im DMX Mode ...
4.3. Parametrierung Gewichtsdaten o Anzeigen o On / Off o Min Gewicht lesen /schreiben o Max Gewicht lesen / schreiben o Gewichtssensor Kalibrieren o Validitätsprüfung der Kraftsensormesskette Positionsdaten CPU o Ist Position anzeigen o On / Off o Geschwindigkeit up lesen /schreiben o Geschwindigkeit down lesen /schreiben o Reset der Position o SW Endschalter lesen/schreiben...
4.5. Direktbetrieb Das Gerät ermöglicht eine 2 Kanalige gesicherte direkte Manipulation der Wendeschützfunktion für den Einrichtbetrieb, also wenn noch keine Safety und übergeordnete Steuerung angeschlossen ist. Es darf weder an der Safety noch am DMX eine externe Steuerung angeschlossen sein. Es darf nur die Netz Stromversorgung 400VAC angeschlossen sein.
4.7. Fernsteuerung: 4.7.1. DMX512 Mit Hilfe einer externen standard DMX512 Steuerung… zur Fahrtrichtungsvorwahl, und der Sicherheitssteuerung (z.B. DrivePortTNA) zur sicheren Fahrfreigabe im Tot Mann Betrieb NotAus optional und/oder NotHalt (Drives) Standard DMX Console …kann jeder einzelne Kanal jedes DrivePort bedient werden. Stellt man am Steuergerät, den Kanal 1 auf On (DMX Wert größer 128), wird bei Betätigung der Fahrfreigabe der DrivePort mit Kanal1 aktiviert, welcher somit ein Linksdrehfeld ausgibt (Korrekte Versorgung vorausgesetzt)
4.7.2. Der DrivePort ist RDM fähig. Vieler seiner besonderen Funktionalitäten können erst mit Hilfe einer upper class RDM fähigen externen DMX512 Steuerung ausgeschöpft werden. Hierzu zählen: DMX512 Adressvergabe o RDM Label Komplette Parametrierung o Gewichtsdaten Anzeigen On / Off ...
4.8. Funktion Wendeschütz, Motorschutz 4.8.1. Visualisierung - Status LEDs Mit insgesamt vier LEDs visualisiert der Hybrid-Motorstarter die Betriebszustände. Die Funktionen der LEDs orientieren sich an der NAMUR-Empfehlung NE 44. Durch eine grüne LED (Power) wird der allgemeine Gerätestatus angezeigt. ...
4.8.2.2. Status LEDs am Motorschutz A = LED ausgeschaltet / E = LED leuchtet dauerhaft / B = LED blinkt ca. 2 Hz (50:50) PWR=Power ERR=Err L=up R=down...
4.8.2.3. Parametrierung - Nennstromeinstellung Betätigen Sie den Reset-Taster mehr als 6 s, um in den Betriebsmodus "Parametrierung" zu gelangen - die grüne LED PWR blinkt einmal auf. Zur Unterscheidung von anderen Betriebszuständen werden in der Betriebsart Parametrierung die LEDs im Abstand von 2 s für 0,3 s ausgeschaltet. ...
5. Identifikation (Varianten): Unterschieden wird in DrivePortMKII CEE32 CEE32 Ampere 5p 6h In und Out DMX XLR5 Pol In und Out DrivePortMKII CEE16 CEE16 Ampere 5p 6h In und Out DMX XLR3 Pol In und Out RigPort40 In und Out ...
5.1.1. Zubehör: 5.1.1.1. DrivePort Control SW Mit Hilfe der DrivePort SW kann jeder DrivePort exakt und einfach parametriert und kontrolliert werden. Durch die gegenseitigen Überwachungsfunktionen erlaubt ein DrivePort in Verbindung mit dieser SW szenische Fahrten bestimmter Lasten schon mit D8Plus Motoren! ...
5.1.1.2. EndPosBridge 5 Pol XLR Male mit Brücke Pin1 – Pin2 (Down) Pin3 – Pin4 (Up) 5.1.1.3. Endschalter 5 Pol XLR Male mit Brücke Pin1 – Pin2 (Down) Pin3 – Pin4 (Up) 5.1.1.4. Lastmeßzelle z.B. in Form eines Schäkels zum direkten Einbau in die Anschlagmittel mit oder ohne Sil3 Eigentestfunktion 5.1.1.4.1.
5.1.1.5.1. Kalibrierung erfolgt im Menüpunkt Chainlength Sensor Aktivieren Linklänge angeben (Höhenunterschied zwischen 2 Impulsen. Z.B. einer Kettengliedlänge oder anderem Sensor) 5.1.1.6. NoSafeBridge: Mit Hilfe der NoSafeBridge kann der DrivePort für reinen Einrichtbetrieb, mit anschließender Netztrennung auch ohne Safetysteuerung und Verkabelung, nur mit Hilfe vom nicht sicheren DMX verfahren werden! Hierbei muss der DMX Enable aktiviert werden.
5.1.2. Sicherheitssteuereinheiten: 5.1.2.1. Schaltplanvorgabe Gruppenfahrt NotHalt Kipptster Taster2 Kanaligmit (auc h ohne B us) Schlüssel oder Schlüssel- optional für SIL3 Schalter Sicherheitsrelais optional TotmannTaster 2- UP 2+ DOWN 1+ GO 24VDC active 1- GO GND NotAus Optional Über eigenständige modifizierte Verdrahtung kann auch eine Gruppenschaltung mehrerer Gruppen realisiert werden, Einzelkanalsteuerung bleibt hiervon unberührt.
5.1.2.3. Rigport TNA: Fahrfreigabe Steuereinheit für DDC Technische Daten: Schlüsselschalter NotAus TotMann Fahrfreigabetaster mit Panik Stellung AC in Sicherheitsbus Out (Speakon) Force Feedback (Optional) Auch in Kat3, Sil3, PL e Ausführung möglich! 5.1.2.4. Weitere Rigport TNA Varianten: ...
6. Szenische Darstellung Durch sein speziell hierfür entwickeltes Design, ermöglicht der DrivePort, in eingeschränkter Weise (keine unbestimmte Last bei szenischer Darstellung), szenische Fahrten. D.h. während der Veranstaltung können Bühnentechnische Einrichtungen verfahren werden, wenn notendige Erweiterungen angebracht wurden. Der DrivePort wächst mit Ihren Anforderungen! Hinweis: Gefährdungsbeurteilung und daraus erforderliche Maßnahmen müssen vom Betreiber ergriffen worden sein.
Geschwindigkeit, da nur Wendeschütz bei fester Netzfrequenz HW-Endschalter in der Einrichtung, SW Endschalter in DrivePort und in zentraler SW Sichtkontakt Aufgrund der fehlenden Geschwindigkeits- regulierung (kein Frequenzumrichter [hierzu DrivePort Protec erforderlich]) sind szenische Fahrten unbestimmter Lasten herstellerseitig nicht vorgesehen!
6.3. Vorgesehene Lastarten nach SQP2 in Szenischer Fahrt in Verbindung mit dem DrivePort Mit DrivePort nicht vorgesehen Mit DrivePort nicht vorgesehen Mit DrivePort nicht vorgesehen...
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6.4. Lastsystemabhängige Anforderungen für das Halten von Lasten über Personen...
7. Sicherheitsbestimmungen Beachten Sie bei allen Arbeiten am Gerät die nationalen Sicherheits- und Unfallverhütungsvor-schriften. Werden die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet, können Tod, schwere Körperverletzung oder hoher Sachschaden die Folge sein! Inbetriebnahme, Montage, Änderung und Nach-rüstung darf nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden! 5.
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und dabei der Stromfluss in einem Leiter unterbrochen werden (z.B. durch Entfernen einer Sicherung in der Phase L1 bzw. L3). Der Hybrid-Motorstarter mit Wendefunktion schaltet dann den Antrieb innerhalb eines Zeitraums von 1,5...2 s ab. Die LEDs für Links- bzw. Rechtslauf verlöschen und die Err-LED und der Rückmeldeausgang werden gesetzt.
7.1. Angewandte Normen und Vorschriften Name Definition Ausgabe 2006/95/EG Niederspannungsrichtline 2006 Richtlinie 2006/95/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen 2004/108/EG EMV-Richtlinie: 2004 Richtlinie 2004/108/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15.
7.2. Garantie und Haftungsausschluss Sowohl das Einhalten dieser Anleitung als auch die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung der Geräte können, vom Hersteller nicht überwacht werden. Eine unsachgemäße Ausführung der Installation kann zu Sachschäden führen und in Folge Personen gefährden. Daher übernehmen wir keinerlei Verantwortung und Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Installation, unsachgemäßem Betrieb sowie falscher Verwendung und Wartung ergeben oder in irgendeiner Weise...
8. Lebensphasen 8.1. Transport Der DrivePort ist ein Sicherheitsrelevantes Gerät, aus diesem Grund ist der Tranport in z.B. Mobilen Einsatz unbedingt erforderlich Für den Transport des DrivePort’s und seiner Zusatzkomponenten ist ein entsprechendes Transportmedium zu verwenden! Die Verkaufsverpackung ist hierfür nicht geeignet ...
8.2.2. Reinigung Voraussetzungen Gerät muss spannungslos sein. Netzzuleitung entfernt. Nach ESD-Richtlinien arbeiten. Arbeitsregeln Bei Reinigungsarbeiten sind die Anweisungen in den Herstellerdokumentationen der einzelnen Komponenten zu beachten. Das Eindringen von Reinigungsmitteln in elektrische Bauteile muss verhindert werden. ...
9. Technische Daten S2F2P1: Performance Level d Für die sicherheitstechnischen Kenngrößen ist eine Gebrauchsdauer von 20 Jahren zugrunde gelegt. Die PFH-Wert-Einstufung der Steuerung ist nur gültig, wenn die Not-Aus-Einrichtung mindestens alle 6 Monate betätigt wird Bei der Bewertung der Sicherheitsfunktionen auf Anlagenebene ist zu berücksichtigen, dass die PFH-Werte bei einer Kombination von mehreren Steuerungen gegebenenfalls mehrfach berücksichtigt werden müssen.
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Type DrivePortMKII-16 Kabeldurchmesser 2,5mm² max. Strombelastbarkeit 16A trhou, 9A Motor Out Steckverbinder 1xCEE16(5p) black-In 1x XLR3 DMX In 1x XLR3 DMX Out 1xCEE16(5p) black In 1xCEE16(5p) black Thru (Out) 1xCEE16(4p) black Motor Out Zusatzfunktion Traversenmontage Type DrivePortMKII-32 Kabeldurchmesser 6mm² max. Strombelastbarkeit 16A trhou, 9A Motor Out Steckverbinder 1xCEE32(5p) black-In...
Fehlerbehebung Fehlerquittierung nach Überstro / unsy etrischer Last, Phasenaus all… Für die Fehlerquittierung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Manuell (Reset-Taster): Betätigen Sie den Reset-Taster an der Geräte-Frontseite. Wird nach Ablauf einer Zeit von ca. 2 s der Reset-Taster immer noch betätigt, nimmt der Hybrid-Motorstarter wieder den Fehlerzustand ein.
10.1. Troubleshoot Hier noch Tipps bevor sie den technischen Support kontaktieren Fehlerbild Ursache Keine Fahrt möglich Phasenausfall in der Versorgung Motorschutz hat angesprochen, Abkühlzeit (20 Min) noch nicht verstrichen Keine gültige Fahrfreigabe, o Go Button o TNA o DMX Consent ...
Es wurden folgende harmonisierte Normen angewandt: EN 620204-1 EN 61000-6-2 EN 61000-6-4 DIN 56950-1 DIN EN 61508 Bevollmächtigter für die Erstellung der technischen Unterlagen: ProTec GmbH, Schimmelweg 3, 86424 Dinkelscherben Dinkelscherben, den01.06.2014 _______________________ Steinbacher Jürgen, CEO...