Bauanleitung für den Servo-Weichenantrieb Typ WA4S
Dieser Bausatz für den Flüsterantrieb ist bei Beachtung aller Hinweise und Vorgaben dieser
Bauanleitung sehr sicher im Nachbau. Halten Sie sich bitte an die vorgegebenen Schritte und lesen
Sie die Bauanleitung vor dem Arbeitsbeginn einmal in aller Ruhe durch. Sie werden dann viel Freude
am Löten und Benutzen des Antriebs haben.
Achtung: Dieser Bausatz ist für den Einsatz in Modelleisenbahnen gedacht und ist kein
Kinderspielzeug. Bitte beachten Sie, dass die kleinen Teile von Kindern verschluckt werden
können, und daher diese keinen Zugang zu diesem Bausatz erhalten dürfen. Technisch
bedingt verbleiben nach dem Aufbau des Bausatzes spitze Teile insbesondere auf der Lötseite.
Beim Betrieb des Bausteins erwärmen sich einzelne Teile, insbesondere der Kühlkörper,
spürbar.
Benötigte Werkzeuge:
Zum Zusammenbau des Bausatzes benötigen Sie folgendes, nicht im Bausatz befindliches
Werkzeug:
•
einen kleinen Seitenschneider
•
einen Feinlötkolben mit dünner Spitze
•
Elektroniklötzinn 0,5-1mm
Alle anderen benötigten Teile sind im Bausatz enthalten.
Bauanleitung:
Gehen Sie bitte bei der Bestückung der Platine nach der Stückliste vor, und haken Sie jedes
eingebaute Teil ab. Die angegebenen Schritte haben sich in der Praxis bewährt, weil dabei Bauteile
gleicher oder ähnlicher Höhe verarbeitet werden.
Viele Bauteile müssen in der richtigen Lage eingebaut werden. Diese Bauteile sind in der Stückliste
fett gedruckt. Dort finden Sie auch den entsprechenden Hinweis, wie Sie die Lage des Bauteils
erkennen können. Bei der IC-Marke handelt es sich um einen Punkt (gedruckt oder im Plastik), der
Pin1 markiert. Dieser muss zu der Seite zeigen, die im Bestückungsdruck mit einer Kerbe markiert ist.
Bitte beachten Sie, dass es bei mehrbeinigen Bauelementen oft sehr schwierig ist, diese auszulöten,
da die Platine doppelseitig und durchkontaktiert ist. Nehmen Sie sich also Zeit beim Einsetzen der
Bauteile.
Achten Sie beim Verlöten der Bauteile darauf, keine Schlüsse (Lötbrücken) zu erzeugen. Dies ist eine
der häufigsten Fehlerursachen. Beachten Sie beim Löten auch, dass zu langes Löten mehr schadet
als ein heißer Lötkolben. Das Zinn soll innerhalb einer Sekunde fließen. Halten Sie dann den
Lötkolben noch 1 Sekunde an die Lötstelle, damit auch die Durchkontaktierung gefüllt wird. Drücken
Sie bitte niemals die Bauteile nachträglich in die Platine. Verwenden Sie für die Lötstellen lieber etwas
mehr Lötzinn, als zu wenig. Die Durchkontaktierung „saugt" das Zinn bis auf die Bestückungsseite der
Platine. Die Bauteile müssen nicht von oben verlötet werden!
Nehmen Sie den Antrieb gemäß der beiliegenden Einbauanleitung in Betrieb. Sollte sich zeigen, dass
das Servo nicht reagiert, prüfen Sie bitte die Polung des Servoanschlusses und die Steckrichtung des
Prozessors. Keine Angst, selbst kurze Falscheinbauzeiten werden von dem PIC meist klaglos
verkraftet. Bauen Sie ihn, falls erforderlich, richtig herum wieder ein und prüfen Sie die Schaltung
erneut. Sollte sich der Reglerbaustein (IC1) sehr stark erwärmen, so prüfen Sie bitte die Polung aller
Bauteil nach. Eine Erwärmung bis zu 60°C ist noch normal. Außerdem ist der Regler gegen
Übertemperatur geschützt.
Nach dem Aufbau der ersten Elektronik ist es sinnvoll, mit der Kombination aus Elektronik, Servo und
Programmiergerät zu spielen. Stecken Sie dazu einfach den Stellarm des Servos auf die
Abtriebswelle, schließen Sie das Servo an die Elektronik an und Verbinden Sie die Elektronik mit der
Spannungsversorgung und dem Programmiergerät. Legen Sie die offene Platine aber nicht auf Metall.
Dies passiert öfter als Sie denken! Jetzt können Sie alle Einstellungsmöglichkeiten durchspielen.
Nach dieser Spielphase stellen Sie am besten die Elektronik auf die Werkseinstellungen zurück (s.u.).