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Bedienungsanleitung: Elektromotoren 1- und 3-phasige Käfigläufer- Asynchronmotoren...
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Bitte lesen Sie zuerst diese Anleitung! Liebe Kundin, lieber Kunde, Wir hoffen, dass unser Produkt, das in modernen Werken gefertigt und strikten Qualitätskontrollen unterzogen wurde, bei Ihnen beste Leistungen erbringt. Daher möchten wir Sie bitten, diese Anleitung aufmerksam und gründlich durchzulesen, bevor Sie das Produkt benutzen.
Inhalt Wichtige Warnhinweise Modelle Normen und Einsatzbedingungen Lagerung und Handhabung Isolationswiderstand Installation und mechanische Verbindung Elektrische Verkabelung und Erdung Zubehör Betrieb 10. Motoren mit Inverter betreiben 11. Typenschild 12. Wartung 13. Ersatzteile...
1. Wichtige Warnhinweise Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, sollten vor der Installation einige Schritte unternommen werden. Dabei muss grundsätzlich der Kenntnisstand der Person, die mechanische und elektrische Verbindungen vornimmt, in Betracht gezogen werden. Von nicht qualifizierten Personen vorgenommene Maßnahmen können schwere Verletzungen und Sachschäden nach sich ziehen.
2. Modelle Folgende Dreiphasen-Motormodelle werden in dieser Installations- und Bedienungsanleitung beschrieben. Beschreibungen gelten für die Modelle QS, QU, QH, Q1E, Q2E, Q3E. Q1E FA 225 M 4 C-43 (Beispiel-Modellnummer) Motortyp Q1E IE1, Dreiphasen-Motorserie mit hohem 90 Gehäusegröße Achshöhe (mm) Wirkungsgrad Q2E IE2, Dreiphasen-Motorserie mit hohem Wirkungsgrad Q3E IE3, Dreiphasen-Motorserie mit hohem...
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Definitionen für Modelle QM, QC QM FA 90 L 2 C-43 (Beispiel-Modellnummer) QM Motortyp QM Mit Scheibenkondensator Gehäusegröße Achshöhe (mm) QC Doppelkondensator Motorlänge Kurz Mittel Lang Bauart Polzahl 2/4/6/8 Pole --- Mit Füßen B3, B6, B7, B8, V5, V6/V19 A-Flansch B5, V1, V3 .
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Allgemeine Einsatzmöglichkeiten dieser Modelle: * Pumpen * Kompressoren * Reducers * Coolers * Crushers * Förderbänder * Zentrifugen * Pressen * Hubanwendungen * Krananwendungen * Verpackungsmaschinen * Steinzerkleinerung, Siebmaschinen etc. Elektromotoren können nicht als eigenständige Geräte eingesetzt werden. Sie sind zur Integration in Systeme (Kompressoren, Pumpen, Marmorschneider, Kühler etc.) vorgesehen, die mechanischer Energie bedürfen.
Damit die Garantie nicht erlischt, müssen die technischen Daten des Motor- Typenschildes, zutreffende Vorgaben sowie die Angaben in dieser Bedienungsanleitung beachtet werden. Umgebungseigenschaften Gemäß IEC 60034-1 sind Ein- und Dreiphasen-Motoren zum Betrieb bei einer maximalen Höhe von 1000 m über NN sowie bei 40 °C Umgebungstemperatur vorgesehen. Zur Berechnung sonstiger Höhen- und Temperaturparameter sollten die folgenden Koeffizienten (Prozentwerte) verwendet werden.
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Falls Motoren zum ersten Mal oder nach langer Nichtbenutzung in Betrieb genommen werden, sollte der Isolationswiderstand der Motorwicklungen gründlich geprüft werden. Der gemessene Isolationswiderstand gibt über Feuchtigkeit und Verschmutzungsgrad der Windungsisolierung Auskunft. · Bei Beschädigungen sollten autorisierte Mitarbeiter informiert, vermutete Schäden notiert werden. ·...
5. Isolationswiderstand Bei Langzeitlagerung und vor dem Transport von Motoren sollte der Isolationswiderstand gemessen werden. Falls Motorwicklungen bei der Lagerung durch Feuchtigkeit beschädigt werden, sollte der Isolationswiderstand gemessen und eine Entscheidung gemäß folgender Tabelle getroffen werden. Bei 2 Megaohm und weniger: Reparaturbedarf Zwischen 2 und 50 Megaohm: Grenzwertiger Zustand Zwischen 50 und 100 Megaohm: Normaler Zustand Messwerte über 50 Megaohm gelten als einwandfrei.
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Installation · Der Motor sollte auf einer robusten Unterlage (flach, vibrationsfrei und verwindungssteif) platziert werden. Der Motor kann an Beinen und Gehäuse verbunden werden. · Last und Motorwelle sollten parallel auf derselben Achse liegen. · Der Kühlungseinlass darf nicht blockiert werden. ·...
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Antriebsriemen sollten exakt parallel zur Riemenscheibe verlaufen, beim Antriebsriemen ist auf richtige Dimensionierung und Spannung zu achten. Übermäßige Riemenspannung kann zu starker Vibration des Systems bis hin zum Brechen der Welle führen. Bei Halbkeil- ausgewuchteten Motoren sollten für Halbkeilwuchtung geeignete Riemenscheiben und Kupplungen eingesetzt werden.
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7. Elektrischer Anschluss und Erdung Vor der Installation · Die Verkabelung sollte gemäß des mit dem Motor gelieferten Schaltbildes erfolgen. Falls das Schaltbild unvollständig ist oder fehlt, sollte der Motor nicht angeschlossen werden. · Die Angaben auf dem Motortypenschild sollten aufmerksam begutachtet werden; diese müssen unbedingt zur Stromversorgung vor Ort passen.
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Polzahl Nennspannung (380 V, 50 Hz) 220V ( A ) / 380 V (Y) 380 V ( A ) / 660 V (Y) 2 oder 4 < 3 kW > 4 kW < 2,2 kW > 3 kW < 1,5 kW >...
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Dahlandermotor-Schaltbild: niedrige Geschwindigkeit hohe Geschwindigkeit Bremse: Die ordnungsgemäße Funktion der Bremse ist nur bei Raumtemperatur gewährleistet. Falls die Bremse in kühler und feuchter Umgebung längere Zeit nicht betätigt wird, sollten die Beläge der Bremse abgedeckt werden, damit diese nicht an der Reibfläche anhaftet. Das minimale Bremsmoment sollte grundsätzlich mehr als 30 % seines Normalwertes betragen.
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Standardgleichrichter Motor Netz Schnellgleichrichter Beim 100-V-Gleichspannungsbremsmotor wird ein Halbwellengleichrichter eingesetzt, der anhand des folgenden Diagramms verkabelt werden muss, um eine ordnungsgemäße Bremswirkung zu gewährleisten. Für 24-V-Gleichspannungsbremsmotoren erforderliche Gleichrichter müssen vom Kunden beschafft werden. Gehäuse Brems Abstand zwischen Einstellring und Elektromagnet „A“ (mm) enmod 9 mm 8 mm...
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Drehrichtung Modelle QS, QU, QH, Q1E, Q2E, Q3E: Wenn die Drehrichtung des Motors umgekehrt werden muss, werden zwei Phasen getauscht. Nach Abschluss der Installation sollte die Klemmleistenabdeckung sorgfältig angezogen werden, damit die Schutzart (IP) nicht beeinträchtigt wird. Modelle QM, QC Wenn die Drehrichtung des Motors geändert werden soll, werden die zusätzlichen Windungsanschlüsse (Z1 –...
8. Zubehör Elektromotoren werden von thermischen Schutzeinrichtungen und weiteren Komponenten vor Überhitzung geschützt. Diese thermischen Schutzeinrichtungen befinden sich an den Windungen und verhindern ein Durchbrennen durch Überhitzung. Es gibt zwei Arten thermischer Schutzeinrichtungen: Thermostat (Bimetall) Thermistor (PTC, NTC) Thermostat (Bimetall): Hierbei handelt es sich um einen einfachen Schalter mit Silberkontakten.
Thermische Schutzeinrichtungen Elektromotoren werden auch Signalisierung/Alarmierung eingesetzt. Optische oder akustische Warnungen können ausgegeben werden, wenn sich die Temperatur einem kritischen Wert nähert; dazu wird eine zweite thermische Schutzeinrichtung eingesetzt, die bereits unterhalb der maximal zulässigen Temperatur anspricht. Antikondensationsheizung Feuchtigkeit, die insbesondere beim Einsatz in feuchter Umgebung in den Motorwicklungen entstehen kann, vermindert den Isolationswiderstand, verkürzt die Standzeit des Motors und kann zum Durchbrennen der Wicklungen führen.
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· Nach der Lagerung sollte der Motor mit geeigneten Mitteln auf einwandfreien Zustand überprüft werden. Mechanische und elektrische Verbindungen des Elektromotors sollten lückenlos · geprüft werden. Dazu sollte das Schaltbild herangezogen werden. · Die Drehrichtung des Motors sollte überprüft werden. ·...
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kommen. Beim Einsatz in feuchter Umgebung können Kugellager oxidieren, die Isolation der Windungen kann beeinträchtigt werden. Beim Einsatz ungeeigneter Kühlungsverfahren kann der Motor in kurzer Zeit § durchbrennen. Zum Energiesparen empfiehlt es sich, den Motor permanent zu 3/4 bis 4/4 zu belasten. Falls der Motor zu weniger als 3/4 belastet wird, sollte die Motorleistung reduziert werden.
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Wichtige Hinweise zu den Modellen QS, QU, QH, Q1E, Q2E, Q3E: Bei Dreiphasenmotoren beträgt der Einschaltstrom mehr als 31 A. Daher sollten die Vorgaben der EN61000-3-3 und EN61000-3-11 berücksichtigt werden; die Motoren sollten an eine Versorgungsleitung angeschlossen werden, die mit mehr als 100 A belastet werden kann. Wichtige Hinweise zu den Modellen QM, QC: Bei Einphasenmotoren beträgt der Einschaltstrom mehr als 26 A.
Toleranzen Abweichungen messbarer Parameter des Elektromotors von Katalogwerten gemäß IEC 60034-1 werden nachstehend angegeben. Drehzahl (n) n = ± 20 % (n ), P > 1 kW n = ± 30 % (n ), P <= 1 kW Wirkungsgrad % (n) n = -15 % (100-n ), P <= 50 kW...
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Beim Festlegen von Inverterparametern müssen zwei unterschiedliche Betriebsarten in Betracht gezogen werden. 1. Offener Regelkreis (V/f-Steuerung) 2. Vektorsteuerung Die angegebenen Parametereinstellungen gelten für das jeweilige Modell des Herstellers. Bei anderen Modellen/anderen Herstellern sollte die entsprechende Bedienungsanleitung gelesen werden. Offener Regelkreis oder V/f-Betrieb: Bei dieser Betriebsart wird der Motorluftspaltfluss Q durch Stabilisierung der V/f-Rate stabil gehalten.
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Manche Inverterhersteller korrigieren dieses Problem durch bestimmte Maßnahmen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die Motorphasenströme übermäßig hohe Werte erreichen. . Daher kann es zu Überhitzung und Betrieb des Motors mit geringerem Wirkungsgrad kommen. Um die oben erwähnten Nachteile des offenen Regelkreises abzustellen, empfehlen wir, auf die Vektorsteuerung umzustellen.
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Mögliche Ursachen Maßnahmen Problem Starkes Betriebsgeräusch 1- Lose Teile (Füße, Riemenscheibe etc.) 1- Verbindungen anziehen 2- Kühlungslamellen gebrochen oder verbogen 2- Kühler ersetzen 3- Verformung der Motorlager 3- Motorlager prüfen 4- Falsche Motorankopplung 4- Kopplung prüfen und korrigieren 5- Kugellager-Spannfeder beschädigt 5- Kugellager-Spannfeder ersetzen 6- Reibung im Kühlsystem 6- Reibung beseitigen...
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Problem Mögliche Ursachen Maßnahmen Motor läuft nicht an, keine Signaltöne 1- Sicherung entfernt oder ausgelöst 1- Sicherung prüfen 2- Thermische Überlastung 2- Thermorelais prüfen 3- Ungeeignete oder lose Verkabelung 3- Kabelverbindungen prüfen 4- Trennschalter offen 4- Trennschalter prüfen 1- Falsche Verkabelung 1- Kabelverbindungen prüfen Motor läuft nicht an, Signaltöne sind zu 2- Versorgungsspannung zu gering...
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Vorabprüfungen der Modelle QM, QC sollten wie folgt vorgenommen werden. Sicherung entfernt oder ausgelöst Sicherung prüfen Thermische Überlastung Thermorelais prüfen Motor läuft nicht an, keine Ungeeignete oder lose Verkabelung Kabelverbindungen prüfen Signaltöne Trennschalter geschlossen Falsche Verkabelung Kabelverbindungen prüfen Ursache ermitteln und korrigieren Versorgungsspannung zu gering Motor läuft nicht an, Signaltöne Kundendienst hinzuziehen...
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Lager und Kugellager Lager und Kugellager sollten regelmäßig geprüft werden. Falls übermäßige Vibrationen des Motors nicht von System und Antriebsstrang herrühren, sollten entsprechende Prüfungen durchgeführt werden. Faktoren, welche die Standzeit von Kugellagern beeinflussen: · Qualität der Kugellager · Lagerungsbedingungen · Schmierung ·...
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Neue Kugellager installieren Kugellager kalt installieren Kleine bis mittlere Kugellager werden gewöhnlich kalt montiert. Bei herkömmlichen Verfahren werden Kugellager mit einem Hammer und und einer Ramme montiert. Bei dieser Ausführung können die entstehenden Kräfte zu Beschädigungen führen. Mit speziellem Installationsmaterial (Schrumpfpressung) können derartige Beschädigungen vermieden werden.
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Wicklungen Falls die Wicklungen des Elektromotors beschädigt werden, können diese neu gewickelt werden. Allerdings kann sich eine Neuwicklung negativ auf die Leistung des Motors auswirken. Daher sollten Sie sich zur Neuwicklung des Motors unbedingt an den autorisierten Kundendienst wenden. Falls sich der Isolationswiderstand der Wicklung vermindern sollte, sollte der Motor 3 Stunden lang bei 80 °C getrocknet und anschließend neu lackiert werden.
13. Ersatzteile Wenn Teile getauscht werden, lassen sich mögliche Ausfälle ausschließlich durch die Verwendung von Originalteilen vermeiden. Eine Auflistung von Ersatzteilen finden Sie in der folgenden Tabelle. Geben Sie bei der Bestellung von Ersatzteilen unbedingt Motortyp und weitere technische Daten an. Motorteileliste Anschlussgruppe Stator...