Inhalt Einleitung Vorwort ......................7 Aufbau der Dokumentation ................. 8 1.2.1 Strukturierung dieser Betriebsanleitung ............8 Typografische Konventionen ............... 9 1.3.1 Warnende Zeichen ..................9 1.3.2 Hinweisende Zeichen ..................9 1.3.3 Darstellungsarten ..................10 Gerätebeschreibung Anzeige- und Bedienelemente ..............11 Bedienkonzept und grafische Elemente ..........
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Inhalt Visualisierung ..................... 33 3.2.1 Diagrammdarstellung mit Digitalanzeige (Messw. klein) ......34 3.2.2 Diagrammdarstellung mit Skalierung ............35 3.2.3 Diagrammdarstellung mit Bargraph ............. 35 3.2.4 Digitalanzeige groß (Messwerte groß) ............36 3.2.5 Kurvendarstellung (Kopfzeile abgeschaltet) ..........37 3.2.6 Auswerten der gespeicherten Messdaten ........... 38 3.2.7 Zähler / Integratoren / Betriebszeit ..............
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Inhalt Programmoberfläche ................. 79 Konfiguration ....................81 Teleservice ....................84 Datentransfer vom und zum Gerät ............86 5.6.1 Transfer über CompactFlash-Speicherkarte ..........86 5.6.2 Transfer über Schnittstelle ................89 Verbindung zwischen PC und Bildschirmschreiber ........ 91 5.7.1 Assistent für die Geräteeinstellungen ............91 5.7.2 Geräteliste ....................
1 Einleitung 1.1 Vorwort Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zu- gänglichen Platz auf. Bitte unterstützen Sie uns, diese Betriebsanleitung zu verbessern. Für Ihre Anregungen sind wir dankbar. Alle erforderlichen Einstellungen sind im vorliegenden Handbuch beschrieben.
1 Einleitung 1.2 Aufbau der Dokumentation Die Dokumentation für das vorliegende Gerät besteht aus den folgenden Teilen: Betriebs- Diese Betriebsanleitung gehört zum Lieferumfang. Sie wendet sich an den anleitung Anlagenhersteller und den Anwender mit fachbezogener Ausbildung. 59481 Neben der Montage und dem elektrischen Anschluss enthält sie Informationen über die Inbetriebnahme, Bedienung und Parametrierung am Gerät sowie über das optionale PC-Setup-Programm und über das optionale PC-Auswertepro- gramm (PCA).
1 Einleitung 1.3 Typografische Konventionen 1.3.1 Warnende Zeichen Die Zeichen für Vorsicht und Achtung werden in diesem Handbuch unter folgenden Bedingungen verwendet: Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nicht- befolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann! Achtung Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nicht- befolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten...
1 Einleitung 1.3.3 Darstellungsarten Tasten Tasten werden gerahmt dargestellt. Möglich sind Symbole oder Texte. Bei Mehrfachbelegung einer Taste wird stets derjenige Text eingesetzt, der der momentanen Funktion entspricht. Bildschirmtexte Programm- Texte, die im Setup-Programm angezeigt werden, werden durch kursive Sch- Manager reibweise gekennzeichnet Menüpunkte...
2 Gerätebeschreibung 2.1 Anzeige- und Bedienelemente Farbdisplay 320 x 240 Pixel, 27 Farben menüabhängige Funktionstasten (Softkeys) Bildschirmabhängige Funktion, durch Texte oder Symbole dargestellt Status-LED (rot) Leuchtet permanent, wenn ein Alarm anliegt Power-LED (grün) Leuchtet permanent, so- bald die Spannungsver- sorgung angelegt ist. Blinkt, wenn der Bild- schirmschoner aktiv ist.
2 Gerätebeschreibung Öffnen und Statuszeile Kopfzeile Schließen der Gehäusetür Zum Öffnen und Schließen der Gehäusetür am Knopf drehen 2.2 Bedienkonzept und grafische Elemente Tasten Der Bildschirmschreiber wird über acht Tasten bedient. Drei dieser Tasten haben feste, die fünf anderen Tasten (Softkeys) menüabhängige Funktionen. v Kapitel 2.1 „Anzeige- und Bedienelemente“...
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2 Gerätebeschreibung Statuszeile Im oberen Bereich des Displays wird die Statuszeile angezeigt. Sie informiert über wichtige Aktionen und Zustände. Die Statuszeile wird immer angezeigt, unabhängig davon, ob bedient, parametriert oder konfiguriert wird. Alarm Ist ein Alarm (Grenzwertverletzung) aufgetreten, blinkt in diesem Feld die (Alarm-)Glocke) CF-Karte / interner Speicher Zeigt die freie Speicherkapazität der CF-Karte bzw.
2 Gerätebeschreibung Kanalzeile In der Kanalzeile werden die Messwerte der aktiven Kanäle und ihre Einheit als (Kanaldar- - Messwert stellung) - Skala oder - Bargraph angezeigt. Alternativ dazu kann die Kopfzeile auch ganz abgeschaltet werden. Je nach Anzeigeart sind zusätzlich Alarme und Messbereichsüberschreitungen direkt sichtbar.
2 Gerätebeschreibung 2.4 Digitalsignale (Ereignisspuren) Signalarten In den sechs Digitalspuren (Ereignisspuren) können neben den vier Binä- reingängen (Typenzusatz) auch vom Gerät erzeugte digitale Signale angezeigt werden: Signal Beschreibung Binäreingang 1 … 4 Vier als Hardware vorhandene Binäreingänge (Typenzusatz) Logik-Kanal 1 … 6 Kanäle, die durch Verwendung des Mathematik- und Logik-Moduls entstehen (Typenzusatz er- forderlich)
2 Gerätebeschreibung Darstellung Die Darstellung erscheint im Diagramm auf dem Bildschirm: Darstellung als Symbol Ein-/Aus-Darstellung als Schalter: als Diagramm Darstellung im zeitlichen Verlauf: Ausgänge Die Digitalsignale können zur Ansteuerung der drei Relais (Typenzusatz) ver- wendet werden. Als Verhalten kann Öffner oder Schließer konfiguriert werden (Konfiguration Ausgänge).
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2 Gerätebeschreibung Zähler Zählereingänge Alle Digitalsignale können als Eingangssignale für die Zähler verwendet wer- den. v Kapitel 2.4 „Digitalsignale (Ereignisspuren)“ Beispiel: - binäre Eingänge - Logik-Kanäle - Alarme - Speicheralarme - Modbus-Flag (Signal über Schnittstelle) Zählerfrequenz max. 30Hz Bewertung Die Zählimpulse können bewertet (gewichtet) werden. Ein Rückwärtszähler kann durch Eingabe einer negativen Bewertung (z.B.
2 Gerätebeschreibung Betriebszeitzähler Der Betriebszeitzähler zählt, wie lange ein gewählter Binäreingang oder eines der digitalen Signale geschlossen (gesetzt) ist. Die Zeit kann in s, min, h und Tagen angezeigt werden. 2.5.1 Erfassungszeiträume der Zählerstände Für alle Zähler/Integratoren/Betriebszeitzähler werden nach einer einstellbaren Zeit (Erfassungszeitraum) die Zählerstände gespeichert.
2 Gerätebeschreibung Externer Reset Sie können für alle 6 Zähler/Integratoren ein gemeinsames Steuersignal konfigurieren, welches ein Rücksetzen der Zähler/Integratoren auf 0 erzeugt, ohne dass die bisherigen Werte abgespeichert werden. Der Zeitraum für die Zähler-/Integrator-Aufsummierung wird an diesem Zeitpunkt neu gestartet. Dadurch kann z.B.
2 Gerätebeschreibung 2.5.4 Verhalten bei Sommerzeitende Wenn eine Zeitperiode für Zähler bzw. Integratoren kleiner als eine Stunde ist und genau in die Umschaltung von Sommerzeit auf nor- male Zeit fällt, wird in der PC-Auswerte-Software (PCA3000) die Endzeit zwangsweise auf die Anfangszeit gesetzt. Dadurch ent- steht intern keine negative Zeitdauer und eine fehlerfreie Weiterver- arbeitung ist gewährleistet.
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2 Gerätebeschreibung Als Variablen für die Formeln stehen zur Verfügung: - Analogeingänge (AE1 … AE6) - Mathematik-Kanäle (MAT1 … MAT6) - Zähler-/Integrator-Kanäle (ZI1 … ZI6) - Binäreingänge (BE1 … BE4) - Alarme - Störungen - Modbus-Flag (Signal über Schnittstelle) - gerätespezifische Daten (nur nach Rücksprache mit dem Hersteller) Wenn Zähler-/Integrator-Werte zur Berechnung verwendet werden, so sollten Sie beachten, dass hier eine Einschränkung der Genauigkeit erfolgt, da in die- sem Fall mit zwei unterschiedlichen Datenformaten gerechnet werden muss.
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2 Gerätebeschreibung Logik-Modul Auch bei den Logik-Kanälen stehen Ihnen max. 6 Stück zur Verfügung. Die berechneten digitalen (booleschen) Werte stehen - wie auch alle anderen Digitalsignale - für verschiedene Funktionen zur Verfügung: - Registrierung in den Ereignisspuren, - als Steuersignal für die Displayabschaltung, - Uhrzeitsynchronisation, - Betriebszeitzähler, - Extern gesteuerte Zähler / Integratoren,...
2 Gerätebeschreibung 2.7 Betriebsarten 3 Betriebsarten Das Gerät verfügt über 3 Betriebsarten: - Normalbetrieb - Zeitbetrieb - Ereignisbetrieb Für jede der drei Betriebsarten können unter anderem folgende Einstellungen vorgenommen werden: - Speicher-Wert - Speicher-Zyklus Speicher-Wert Speicher-Wert bestimmt, ob Mittel-, Minimum-, Maximum-, Momentanwert des Zeitraums zwischen zwei Speicherzyklen oder die Spitzenwerte (Hüllkur- ve) gespeichert wird.
2 Gerätebeschreibung 2.8 Daten speichern Lifecycle- Durch das integrierte Lifecycle-Datenmanagement ist der Anwender in der Daten- Lage, alle Prozessdaten aus seiner zu überwachenden Anlage in einer management Archivdatei auf seinem PC- oder Server-System abzuspeichern. Erstinbetrieb- Produktionsphase 1 Umbau / Produktionsphase 2 t (Zeit) nahme Optimierung...
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2 Gerätebeschreibung Funktions- prinzip externe A/D 2 4 k B CompactFlash- 4 k B Arbeitsspeicher A/D 1 Speicherkarte 64...256 MByte 350.000 Messwerte Analogeingänge Die Messwerte der Analogeingänge werden kontinuierlich mit einem Abtast- zyklus von 250ms erfasst und im Arbeitsspeicher abgelegt. Auf Basis dieser Messwerte wird auch die Grenzwertkontrolle durchgeführt.
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2 Gerätebeschreibung Aufzeichnungs- Die Aufzeichnungsdauer ist von mehreren Faktoren abhängig: dauer - Anzahl der aufzuzeichnenden analogen Kanäle und Ereignisspuren - Speicherzyklus - Anzahl der Ereignisse in der Ereignisliste Aufzeichnungsdauer intern (ohne externe CF-Karte) Kanalanzahl Speicher- Speicher- Speicher- Speicher- Speicher- größe zyklus zyklus zyklus...
2 Gerätebeschreibung 2.9 Daten auslesen Neben dem automatischen Auslesen über die externe CompactFlash- Speicherkarte gibt es die Möglichkeit, Messdaten mit einer der Schnittstellen (RS232, RS485, Setup, Ethernet) auszulesen. Beide Auslesemöglichkeiten (Karte/Schnittstelle) arbeiten parallel. Aus diesem Grunde gibt es auch zwei „digitale Signale“, die signalisieren, wenn ein be- stimmter konfigurierbarer Wert an freiem Speicherplatz unterschritten wird.
2 Gerätebeschreibung 2.11 Webserver Ist der Bildschirmschreiber mit dem Typenzusatz „Ethernet-Schnittstelle“ aus- gestattet und die geräteinterne Ethernet-Software („Vers.-Nr. Ethernet“) trägt die Nummer 183.02.03 oder größer, dann besitzt der Bildschirmschreiber einen integrierten Webserver. Durch Eingabe der IP-Adresse in einem Internet- Browser am PC wird der Webserver gestartet (z. B. http://10.10.90.45). Die angezeigten Größen werden vom Webserver eigenständig ermittelt und dargestellt.
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2 Gerätebeschreibung Darstellung der ... Aktivierung über Menü ... Gerätebezeichnung Konfiguration - Gerätedaten - Gerätebezeichnung Analog- oder Mathekanäle Konfiguration - Registrierung - Analog-Kanäle Zähler bzw. Integratoren Konfiguration - Zähler/Integrator Ereignisspuren Konfiguration - Registrierung - Ereignisspuren Nur die aktivierten Signale werden dargestellt. Die Information über die „Vers.-Nr.
3 Bedienung und Visualisierung Nachdem der Bildschirmschreiber durch Anlegen der Spannungsversorgung (Netz-Ein) in Betrieb genommen wird, erscheint zunächst das Startlogo (Fir- menlogo). Während des Bildschirmaufbaues wird der Bildschirmschreiber mit den Daten der letzten Konfiguration initialisiert. Nach der Initialisierungsphase wird das Messwert-Diagramm (Visualisierungsebene) angezeigt.
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3 Bedienung und Visualisierung 3.1 Grundmenü Das Grundmenü ist der zentrale Punkt, von dem aus in die verschiedenen Ebenen des Gerätes verzweigt wird. An Ebenen stehen zur Verfügung: v Kapitel 3.2 „Visualisierung“ v Kapitel 3.3 „Parametrierung“ v Kapitel 3.4 „Konfiguration“ v Kapitel 3.5 „Ereignisliste“...
3 Bedienung und Visualisierung 3.2 Visualisierung Wie bereits in Kapitel 2.2 „Bedienkonzept und grafische Elemente“ erwähnt, befinden sich am unteren Bildschirmrand die „Softkeys“. Sie wechseln menüabhängig ihre Funktion und werden als Symbol oder Klartext angezeigt. Ereignisliste einblenden Signalart ändern (Darstellung) - Analogeingänge - Analogeingänge und Ereignisspuren...
3 Bedienung und Visualisierung 3.2.1 Diagrammdarstellung mit Digitalanzeige (Messw. klein) In die Diagrammdarstellung gelangt man vom Grundmenü durch Aufruf des Menüs Visualisierung oder durch Betätigen der Taste - aktuelle Messwerte der Analogeingänge inkl. Einheit - rot hinterlegter Messwert Grenzwert überschritten Mit Hilfe des Parameters Parametrierung Diagrammansicht Signalart...
3 Bedienung und Visualisierung 3.2.2 Diagrammdarstellung mit Skalierung Skalierung-Anfang des selektierten Kanals Untere Grenzwertmarke des selektierten Kanals (keine Anzeige, wenn Alarmierung aus) aktueller Messwert Kanalbezeichnung Obere Grenzwertmarke (keine Anzeige, wenn Alarmierung aus) Skalierung-Ende des selektierten Kanals Welche Skalierung (von welchem Kanal) angezeigt werden soll, kann mit Hilfe des Parameters Parametrierung Diagrammansicht Kanalanzeige aus-...
3 Bedienung und Visualisierung 3.2.4 Digitalanzeige groß (Messwerte groß) Diese Darstellungsart beschränkt sich auf die Digitalanzeige. Sind mehr als 6 Signale aktiv (z. B. 6 Analogeingänge und 3 Mathematik-Ka- näle), wird die Taste eingeblendet. Mit ihr kann zwischen den ein- zelnen Signalen umgeschaltet werden.
3 Bedienung und Visualisierung 3.2.6 Auswerten der gespeicherten Messdaten Historie Während der Auswertung ändert sich die Funktion der Softkeys, außerdem wird der aktuelle Zoom-Faktor und die Position des Cursors (Datum und Uhr- zeit) angezeigt. Scrollbetrieb Aktueller Zoom Cursor (violett) (Vergrößerung) Historie aktiviert Datum und Zeit der Messwerte an der Cursor-Position...
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3 Bedienung und Visualisierung Das Rückwärts-Scrollen in den intern gespeicherten Messdaten ist maximal bis zur letzten Umschaltung von Sommerzeit auf normale Zeit möglich. Zoom Soll der Zoom-Faktor verstellt oder nach bestimmten Zeiten gesucht werden, müssen die Softkey-Funktionen umgeschaltet werden. h Softkey drücken Der Grad der Komprimierung der Messdaten auf dem Bildschirm wird als Ver- hältnis in Stufen angegeben (1:1, 1:2, 1:5, 1:10, 1:20, 1:50 und 1:100).
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3 Bedienung und Visualisierung Cursor- Für die Cursor-Positionierung auf einen bestimmten Zeitpunkt steht nach Positionierung Betätigen der Taste folgender Dialog zur Verfügung: Nach Eingabe von Datum und Zeit und Betätigen der Taste wird der Cursor auf den gewählten Zeitpunkt gesetzt. Wenn für den gewählten Zeitpunkt keine Messdaten gespeichert sind, wird der Cursor auf den nächstmöglichen Zeitpunkt gesetzt.
3 Bedienung und Visualisierung 3.2.7 Zähler / Integratoren / Betriebszeit Die Anzeige der Zählerstände ist als Typenzusatz erhältlich. Falls vorhanden erscheint nach Betätigen des Softkeys der z.B. nachstehende Bildschirm, in dem die aktuellen Zählerstände in numerischer Form angezeigt werden. Kurven einblenden erweiterte Darstellung programmierte Alarmgrenze...
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3 Bedienung und Visualisierung Erweiterte Darstellung Ereignisliste normale Darstellung siehe aktueller Zählerstand Kapitel 3.5 abgeschlossener Erfassungszeitraum „Ereignisliste“ nächsten abgeschlossenen Erfassungszeitraum anzeigen Durch Betätigen der Taste können die letzten 7 abgeschlossenen Erfassungszeiträume nach- einander angezeigt werden.
3 Bedienung und Visualisierung 3.3 Parametrierung In der Ebene Parametrierung lassen sich - Kontrast, - Vorschubanzeige, - Display-Abschaltung, - Diagramm-Ansicht und - Zähler-/Integrator-Reset einstellen. Alle Parameter werden mit Hilfe der Tasten bzw. ausgewählt. Kontrast Hier kann der Kontrast des Bildschirmes eingestellt werden. Dadurch bleibt auch bei schwierigen Lichtverhältnissen der Bildschirm immer gut ablesbar.
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3 Bedienung und Visualisierung Display- Abschaltereignis = Wartezeit Abschaltung Zur Schonung des Bildschirmes kann unter dem Parameter „Wartezeit“ eine Zeit (0 …32767min) eingestellt werden. Wird über die eingestellte Dauer keine Taste des Bildschirmschreibers betätigt, wird der Bildschirm dunkel geschal- tet. Während der Abschaltung blinkt die Power-LED. Durch Betätigen einer Taste des Bildschirmschreibers wird die Display- Abschaltung aufgehoben.
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3 Bedienung und Visualisierung Zähler-/ Nach erfolgreicher Passworteingabe können Sie in diesem Menü die Zähler- Integrator- stände für jeden der 6 Kanäle auf 0 oder einen definierten Wert setzen. Reset Nach der Eingabe eines Wertes (Abschluss durch die -Taste) wird eine Meldung mit dem neuen und dem alten Zählerstand in die Ereignisliste einge- tragen.
3 Bedienung und Visualisierung 3.4 Konfiguration Wird die Konfigurationsebene aufgerufen, erfolgt zunächst die Abfrage des Passwortes (werkseitig: 09200). Damit wird u.a. verhindert, dass Unbefugte die Konfiguration ändern. Nach der Passworteingabe erscheint ein Warnhinweis, der mit der Taste stätigt werden muss. v Kapitel 3.10 „Code-Nummer (Passwortabfrage)“...
3 Bedienung und Visualisierung Die Konfiguration des Bildschirmschreibers unterteilt sich in folgende Unter- ebenen: v Kapitel 4 „Konfigurationsparameter“ 3.5 Ereignisliste Ereignisse Im Gerät können verschiedene Ereignisse Texte auslösen, die in die Ereignis- liste aufgenommen und im internen Speicher bzw. auf der CF-Karte ge- speichert werden.
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3 Bedienung und Visualisierung Standardtexte Das Gerät stellt Standardtexte zur Verfügung, die in der folgenden Tabelle aufgeführt werden: Standardtext Bemerkung Kanalx Min-Alarm EIN x = Kanalnummer Kanalx Min-Alarm AUS y = Eingangsnummer Kanalx Max-Alarm EIN Kanalx Max-Alarm AUS Alarm Zähler/Int. x EIN Alarm Zähler/Int.
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3 Bedienung und Visualisierung Grundmenü Die Ereignisliste wird über das Grundmenü aufgerufen: Ereignisliste h Bedienerebene Ereignisliste auswählen h Auswahl mit E übernehmen Ereignisliste direkter Rücksprung in die Diagrammdarstellung...
3 Bedienung und Visualisierung 3.6 CompactFlash-Karte Automatische Die im Messdaten-Speicher (FLASH) des Bildschirmschreibers gespeicherten Speicherung Daten werden in regelmäßigen Abständen automatisch auf die CompactFlash- der Messdaten Karte im Gerät gesichert. Das Auswerteprogramm des PCs (v Kapitel 7 „PC- Programme“) liest die Daten von der CF-Karte und stellt komfortable Funk- tionen zur Auswertung bereit.
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3 Bedienung und Visualisierung CompactFlash- Noch nicht gesicherte Messdaten werden auf CF-Karte geschrieben Karte Zähler-/Intergrator-Erfassungszeiträume werden abge- schlossen und zusammen mit den noch nicht gesicherten Messdaten auf CF-Karte geschrieben. Zähler/Integratoren werden zurückgesetzt (auf 0) und neu gestartet. Alle Messdaten im Speicher werden auf CF-Karte geschrieben Die Konfigurationsdaten werden auf CF-Karte geschrieben Die Konfigurationsdaten werden von CF-Karte eingelesen Restkapazität der CF-Karte in Prozent...
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3 Bedienung und Visualisierung Status- Statusmeldungen des CompactFlash-Managers werden in dem jeweiligen Ak- meldungen tionsfenster angezeigt. Folgende Statusmeldungen sind möglich: Statusmeldung Beschreibung CF-KARTE AKTUALISIERT Unmittelbar bevor die CF-Karte dem Gerät ent- nommen wird, sollte CF-Karte aktualisieren aufge- rufen werden, damit alle Messdaten bis zum Zeit- punkt der Entnahme auf der CF-Karte enthalten sind.
3 Bedienung und Visualisierung 3.7 Geräte-Info Im Fenster Geräte-Info werden allgemeine Informationen zum Gerät angezeigt. Zusätzlich werden in diesem Fenster auch die Gerätestörungen „Batterie leer“ und „Datenverlust“ angezeigt. Tritt eine dieser Gerätestörungen auf, blinkt das Info-Symbol in der Statuszeile. Grundmenü Die Geräte-Info wird über das Grundmenü...
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3 Bedienung und Visualisierung - U.a. steht in diesem Menü die Versions-Nummer (z.B. 208.01.04). Hiermit ist die Versions-Nummer der Geräte-Software gemeint. Sie ist wichtig, da manche Funktionen erst ab einer bestimmten Versions-Nummern zur Ver- fügung stehen. - Ist die „Option Digital-I/O“ verfügbar (Ja), dann ist auch die serielle Schnitt- stelle RS232/RS485 im Bildschirmschreiber enthalten.
3 Bedienung und Visualisierung 3.8 Texteingabe Eingabe- Die konfigurierbaren Texte können entweder über das Setup-Programm oder möglichkeiten direkt am Gerät eingegeben werden. In diesem Kapitel wird die Eingabe am Gerät beschrieben. Zeichen- Das folgende Bild wird angezeigt, wenn in der Konfigurationsebene ein Text auswahl (z.
3 Bedienung und Visualisierung 3.9 Werteingabe Auch die Werteingabe am Gerät - hier im Beispiel die Durchführung eines Feinabgleiches - wird mit den Softkeys vorgenommen. Die ausgewählte Ziffer Die zu ändernde Anzahl der erhöhen (+1) oder ver- Ziffer auswählen Nachkommastelle ringern (-1) oder das n verändern Vorzeichen wechseln...
3 Bedienung und Visualisierung 3.10 Code-Nummer (Passwortabfrage) Folgende Funktionen sind werkseitig durch eine Passwortabfrage vor unbe- rechtigtem Zugriff geschützt : - das Menü Konfiguration - Teile des Menüs CompactFlash-Karte - das Menü Parametrierung Zähler-/Int.-Reset Die werkseitige Einstellung der Passwörter beträgt 09200. Das Ansprechen des Bildschirmschreibers über eine der Schnittstellen (mit Ausnahme der Setup-Schnittstelle) können Sie ebenfalls durch ein Passwort absichern.
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3 Bedienung und Visualisierung Passwort- abfrage im Menü Konfiguration Nach der Passworteingabe im Menü Konfiguration erscheint eine zusätzliche Sicherheitsabfrage. Nur, wenn Sie die Abfrage mit bestätigen, gelangen Sie zu den Parametern.
4 Konfigurationsparameter 4.1 Bedienbeispiel Ggf. muss an dieser Stelle noch die Code-Nummer eingegeben werden (werkseitig eingestellt: 09200) Eingabe Abbrechen; Die alten Einstellungen bleiben erhalten Eingabe Übernehmen...
4 Konfigurationsparameter 4.2 Tabelle der Konfigurationsparameter In der folgenden Tabelle sind alle Parameter des Gerätes tabellarisch aufgeführt. Die Reihenfolge, in der die Parameter erklärt werden, entspricht der Reihenfolge, in der sie im Gerät (der Menüstruktur) auftreten. In der ersten Spalte der Tabelle ist der „Weg“ über die Menüs und Fenster zu dem jeweiligen Parameter beschrieben.
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4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Kanaldarstellung Parametrierung Messw. klein, Hier wird über den Inhalt Diagrammansicht Skalierung, der Kanalzeile (Kopfzeile) Kanaldarstellung Bargraph, entschieden Messwert groß, Abgeschaltet Kanalanzeige Parametrierung Ja bedeutet, dass die aus- Diagrammansicht nein gewählten Kanäle in der Kanalanzeige Kopfzeile dargestellt wer- Kanal 1 …...
4 Konfigurationsparameter 4.2.2 Konfiguration - Gerätedaten Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Gerätebezeichnung Konfiguration 16 Zeichen Gerätedaten Gerätebezeichnung Datum Konfiguration beliebiges Datum Eingabe des aktuellen Gerätedaten Datums Datum und Uhrzeit Datum Uhrzeit Konfiguration beliebige Uhrzeit Eingabe der aktuellen Gerätedaten Uhrzeit Datum und Uhrzeit Uhrzeit Uhrzeit- Konfiguration...
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4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Landessprache Konfiguration Deutsch, Englisch, Gerätedaten Französisch, Nieder- Landessprache ländisch, Spanisch, Italienisch, Ungarisch, Tschechisch, Schwedisch, Polnisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Russisch Temperatureinheit Konfiguration °C, °F Gerätedaten Temperatureinheit Speicher-Auslesen Konfiguration Mit CF-Karte, Bestimmen Sie, wie Sie Gerätedaten Über RSxxx überwiegend die Daten Speicher-Auslesen auslesen.
4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Werkseinstellung Konfiguration Nein, Ja Ja = Werkseinstellung Gerätedaten übernehmen (Parameter Werkseinst. übern. steht nach der Übernahme automatisch wieder auf Nein) Optionsfreigabe Konfiguration Der Parameter dient zum Gerätedaten Freischalten von zusätz- Optionsfreigabe lichen Funktionen wie z.B. Mathematik/Logik-Modul und Zähler/Integrator.
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4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Anschlussart Konfiguration 2 … 4 Leiter Nur bei Sensor Wider- Analogeingänge standsthermometer. Analogeingang 1…6 Anschlussart Vergleichsstelle Konfiguration Intern Pt100, Analogeingänge Extern konst Analogeingang 1…6 Vergleichsstelle Externe Konfiguration -50 … +150°C Externe Vergleichsstellen- Vergleichsstellen- Analogeingänge Temperatur für Thermo- Temperatur Analogeingang 1…6 elemente...
4 Konfigurationsparameter 4.2.4 Konfiguration - Mathematik-Kanäle Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Skalierung-Anfang Konfiguration -99999 … 0 … +99999 Skalierungs-Anfang eines Mathematik-Kanäle Mathematik-Kanals. Mathe.-Kanal 1 … 6 Was sich hinter einem Skalierung-Anfang Mathematik-Kanal verbir- gt, wird mit dem Setup- Programm eingestellt. Skalierung-Ende Konfiguration -99999 …...
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4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Eingangssignal Konfiguration Analogeing. 1 … 3(6), Der Parameter ist nur pro- Zähler/Integrator Mathematik-Kanal 1 … 6 grammierbar, wenn unter Zähler-/In.-Kanäle Funktion Integrator Kanal 1 … 6 gewählt wurde. Eingangssignal Wählen Sie aus, welcher Eingang integriert werden soll.
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4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Kanalname Konfiguration 12 Zeichen Der eingegebene Text er- (2. Zeile) Zähler/Integrator scheint zusammen mit Zähler-/In.-Kanäle Zeile 1 und dem aktuellen Kanal 1 … 6 Zählerstand am Bildschirm Kanalname Kanal 1 … 6 des Schreibers (Visuali- sierung und Ereignisliste).
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4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Periode Konfiguration 1min, 2min, 3min, 4min, Nur programmierbar, wenn Zähler/Integrator 5min, 10min, 15min, bei mindestens einem Zäh- Periode 30min, 1h, 2h, 3h, 4h, 6h, ler/Integrator der Parame- 8h, 12h ter Typ auf periodisch steht. In dem gewählten Zeitabstand werden die Zähler- bzw.
5 Setup-Programm Das Setup-Programm dient zum komfortablen Erstellen von Konfigurationsda- teien und zum Konfigurieren der Geräte mit einem PC. 5.1 Hard- und Software-Voraussetzungen Für den Betrieb und die Installation des Setup-Programms müssen folgende Hard- und Software-Voraussetzungen erfüllt sein: Mindest- - Intel Pentium III oder höher, konfiguration - Microsoft Windows...
5 Setup-Programm 5.2 Installation h Microsoft Windows starten Installations- programm Ist Microsoft Windows bereits gestartet, müssen vor der Installa- ausführen tion des Setup-Programms alle Windows-Programme beendet werden. h CD in das Laufwerk einlegen und Laufwerk schließen. Nach dem Einlegen der CD wird das Installationsprogramm automatisch ge- startet, falls nicht, gehen sie wie folgt vor: h Starten Sie die Datei „Launch.exe“...
5 Setup-Programm 5.3 Programmoberfläche Menüleiste Symbolleiste Arbeitsbereich Teleservice Verbindungsstatus Menüleiste Mit Hilfe der Menüleiste werden die einzelnen Funktionen des Setup- Programms gestartet. v Kapitel 5.8 „Menü-Funktionen“ Symbolleiste Die Symbolleiste enthält ausgewählte Funktionen der Menüleiste. Sie können durch Betätigen der linken Maustaste gestartet werden. Bleiben Sie mit dem Mauszeiger über einem der Symbole stehen, dann erhalten Sie nach kurzer Zeit den Titel der Funktion angezeigt.
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5 Setup-Programm Symbolleiste Die Position der Symbolleiste kann auf Wunsch verändert werden. verschieben h Bewegen Sie den Mauszeiger zwischen zwei Symbolgruppen. h Betätigen Sie die linke Maustaste. h Ziehen Sie die Symbolleiste - bei gedrückter linker Maustaste - an die gewünschte Position.
5 Setup-Programm 5.4 Konfiguration Durch die Funktion Datei Neu (oder Datei Öffnen) legen Sie eine neue Konfigurationsdatei (Setup) an oder öffnen eine bereits bestehende. Der Ar- beitsbereich füllt sich mit den jeweiligen Einstellungen. aktuelles Setup Dialogfenster Navigationsbaum Hier werden die Einstellungen zum schnellen Auffinden dargestellt.
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5 Setup-Programm ... das Fenster wird zum aktiven Fenster. Funktionen Betätigen Sie im Dialogfenster die rechte Maustaste, stehen verschiedene der rechten Funktionen zur Verfügung. Die Funktionen betreffen den Teil der Konfiguration, Maustaste bei dem der Mauszeiger beim Betätigen der rechten Maustaste stand. Beispiel: Die rechte Maustaste wurde über dem Eintrag „Analogeingänge“...
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5 Setup-Programm Analogeingänge online editieren Die aktuelle Einstellung der Analogeingänge wird direkt aus dem Gerät aus- gelesen und der Änderungsdialog wird geöffnet. Sie können nun die Konfigu- ration ändern. Nach dem Ändern wird die neue Einstellung an das Gerät zu- rückgesendet und im Dialogfenster eingetragen.
5 Setup-Programm 5.5 Teleservice Mit Hilfe des Teleservice können Sie aktuelle Daten eines Bildschirmschreibers abfragen. Zusätzlich kann das Modbus-Flag geschaltet (aktiviert) werden. Damit Sie den Teleservice nutzen können, muss eine Verbindung mit einem Gerät bestehen. v Kapitel 5.7 „Verbindung zwischen PC und Bildschirmschreiber“ Über das Menü...
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5 Setup-Programm h Klicken Sie mit der linken Maustaste mehrfach auf den Pfeil nach rechts Modbus-Flag setzen ), bis das Register „Weitere Binärsignale“ im Bild- schirm erscheint ( h Klicken Sie auf das Register „Weitere Binärsignale“. Es wird dadurch au- tomatisch zum aktiven Register.
5 Setup-Programm 5.6 Datentransfer vom und zum Gerät Es gibt zwei Arten, wie Sie Setup-Daten in oder aus einem Bildschirmschreiber bekommen: - Transfer über CompactFlash-Speicherkarte und - Transfer über Schnittstelle. Durch eine neue Konfiguration werden die Daten im Gerät (FLASH- Speicher) gelöscht.
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5 Setup-Programm Bildschirmsch- Sie können mit dem Bildschirmschreiber Setup-Daten auf die CompactFlash- reiber Speicherkarte schreiben und von dieser lesen. v Kapitel 3.6 „CompactFlash-Karte“ Import/Export Fehler Treten auf der Seite des Bildschirmschreibers Fehler beim Transfer von oder zur CF-Karte auf, werden sie im Menü CompactFlash-Karte angezeigt und bleiben solange bestehen, bis der Fehler behoben ist oder durch eine neue Fehlermeldung überschrieben wird.
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5 Setup-Programm CF-Karte formatieren Eine CompactFlash-Speicherkarte (CF-Karte) muss FAT-formatiert sein (nicht FAT32 oder NTFS). Wenn Sie eine CF-Karte selbst formatieren, dürfen Sie keine Schnellformatierung (Quickformat) durchführen. Bei Nichtbeachten kann ein fehlerfreier Datenaustausch nicht gewährleistet werden. Formatieren Sie eine CF-Karte über den Arbeitsplatz von Windows (z. B. Windows XP): h Arbeitsplatz-Symbol auf dem Desktop des PC mit linker Maustaste doppelt anklicken.
5 Setup-Programm 5.6.2 Transfer über Schnittstelle Der Datentransfer über Schnittstelle ist über eine der folgenden Schnittstellen möglich: Bildschirmschreiber Setup-Schnittstelle RS232 Setup-Schnittstelle RS232 RS232 RS485 RS485 (Einsteckkarte oder Umsetzer) Ethernet Ethernet v Die Einstellung der Schnittstellenparameter finden Sie in Kapitel 4.2.10 „Konfiguration - Schnittstellen“.
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5 Setup-Programm Ethernet Der Anschluss eines Bildschirmschreibers bzw. eines PC an ein Netzwerk er- folgt mit den handelsüblichen Netzwerkkabeln (RJ45-Stecker). Sollen ein Bild- schirmschreiber und ein PC direkt miteinander verbunden werden, nehmen Sie bitte ein so genanntes Crossover-Kabel. Es kann immer nur 1 PC (Client) über die Ethernet-Schnittstelle auf das Gerät (Server) zugreifen.
5 Setup-Programm 5.7 Verbindung zwischen PC und Bildschirmschreiber Sollen Daten zwischen einem Bildschirmschreiber und einem PC aus- getauscht werden, ist die Grundvoraussetzung, dass definiert wird, mit welchem Gerät und auf welchem Weg die Kommunikation stattfindet und dass eine Verbindung mit dem Gerät hergestellt wird. Eine Verbindung zu einem Gerät wird durch die Funktion Datentransfer Ver- bindung aufbauen oder durch Anklicken des Symbols...
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5 Setup-Programm h Wählen Sie die Geräteversion aus. h Geben Sie ggf. eine zusätzliche Beschreibung ein. h Setzen Sie ggf. eines der Optionsfelder. h Betätigen Sie die Taste h Wählen Sie die Schnittstelle aus, über die Sie auf das Gerät zugreifen möchten.
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5 Setup-Programm TCP/IP PORT Folgende Parameter müssen ausgewählt werden: IP-Adresse / xxx.xxx.xxx.xxx Geben Sie die IP-Adres- HOST-Name (Bsp.: 192.168.0.10) se Ihres Gerätes an. Wenn Sie den Namen angeben, kann die IP- Adr. durch Anklicken der Schaltfläche „Host- name in IP-Adresse wandeln“...
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5 Setup-Programm Übertragungsrate 9600, 19200, 38400 Die Übertragungsrate muss mit der am Gerät eingestellten überein- stimmen. 9600 muss eingestellt wer- den, wenn als Steuersignal „RS232 Setup Interface (TTL)“ gewählt wird. Steuersignal RS232 Wenn am Gerät die RS232-Schnittstelle ver- wendet wird. RS232 Setup Interface Wenn am Gerät die Setup- Schnittstelle verwendet...
5 Setup-Programm Geräteliste Wurden alle Einstellungen vorgenommen, wird das Gerät in die Geräteliste eingetragen. 5.7.2 Geräteliste Alle definierten Geräte werden in einer Geräteliste angezeigt. Dort findet auch die Verwaltung der Schnittstellenparameter statt, ebenso können in der Gerä- teliste neue, zusätzliche Geräte definiert werden. Verbindung mit dem selektierten Gerät aufnehmen Gerät(e) aus Liste entfernen...
5 Setup-Programm 5.8 Menü-Funktionen 5.8.1 Datei Öffnet eine neue Einstellung (neues Setup) im Arbeitsbereich. Die Werte wer- den mit der werkseitigen Einstellung vorbesetzt. Öffnen Öffnet ein bestehendes Setup aus einer Datei und stellt den Inhalt im Arbeits- bereich dar. Speichern Sichert die im Arbeitsbereich dargestellte Einstellung in einer Datei ab.
5 Setup-Programm 5.8.2 Editieren Rückgängig ... Macht den letzten Editiervorgang rückgängig. Im Menü wird hinter Rückgängig die Einstellung angezeigt, welche zurückgenommen wird. Wieder- Die Funktion Wiederherstellen steht nur zur Verfügung, wenn die Funktion herstellen ... Rückgängig aufgerufen wurde. Mit der Funktion wird die Einstellung, die durch Rückgängig gelöscht wurde, wieder vorgenommen.
5 Setup-Programm Setupdaten-Info Die Funktion entspricht einem Doppelklick mit der linken Maustaste auf eine der folgenden Funktionen im Dialogfenster. 5.8.3 Datentransfer Verbindung Die Funktion baut eine Verbindung zu einem Gerät auf. Eine Verbindung zu aufbauen einem Gerät ist Voraussetzung dafür, dass eine Einstellung (Setup) über eine Schnittstelle (seriell oder Ethernet) zu bzw.
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5 Setup-Programm Freigabe von Die Funktion ist für spätere Erweiterungen (z. B. Freigabe des Typenzusatzes Typenzusätzen „Integratoren und Zähler sowie Mathematik- und Logik-Modul“) innerhalb des Bildschirmschreibers gedacht. Nach dem Start der Funktion muss durch die Funktion eine Codenummer aus dem Gerät gelesen und anschließend dem Hersteller mitgeteilt werden.
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5 Setup-Programm Datum und Mit der Funktion können Datum und Uhrzeit von einem PC und einem Gerät Uhrzeit abgeglichen werden. Beendet die Funktion. Datum und Uhrzeit an ein Gerät senden. Mit der Schaltfläche wird das Datum und die Uhrzeit eines Gerätes neu gestellt.
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5 Setup-Programm Anmeldung Mit der Funktion Anmeldung erneuern / Passwort ändern werden erneuern / - die Aktivierung der Benutzer- und Passwortabfrage bei Programmstart und Passwort - die Veränderung des aktuellen Passwortes vorgenommen. ändern Die Funktion wirkt nur auf die Bedienung des Setup-Programms, nicht auf den Schreiber.
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5 Setup-Programm h Passwörter eingeben - das Feld „Altes Passwort“ bleibt leer. Nach dem Ende der Eingabe wird das neue Passwort durch Betätigen der Schaltfläche aktiviert. Von nun an wird bei Programmstart der Be- nutzername und das Passwort abgefragt. Auch für den Benutzer „Instandhaltung“ ist das Startpasswort zu- nächst nicht vergeben.
5 Setup-Programm 5.8.5 Fenster Bei der Positionierung der Dialogfenster gelten die Windows- üblichen Möglichkeiten. Vergrößern und Minimieren Verkleinern und Maximieren Schließen Ein Doppelklick mit der linken Maustaste führt ein Maximieren durch. Überlappend Sind mehrere Dialogfenster gleichzeitig geöffnet, bewirkt die Funktion, dass alle Fenster leicht zu einander versetzt dargestellt werden.
5 Setup-Programm 5.8.6 Info Info über Setup Hiermit können Sie die Versionsnummer des Setup-Programms ermitteln. Halten Sie die Versionsnummer bereit, wenn Sie mit der Service-Hotline in Ver- bindung treten. Software- Über die Funktion wird verfügbare Geräte- und Softwaredokumentation in Dokumentation PDF-Form gestartet.
5 Setup-Programm 5.9 Mathematik / Logik Das Mathematik- und Logik-Modul steht als Typenzusatz zur Verfügung. Es muss mitbestellt oder nachträglich über die Funktion Extras Freischaltung von Typenzusätzen (Seite 98) freigeschaltet werden. Bei dem Mathematik- und Logik-Modul handelt es sich um Kanäle, die nicht hardware-mäßig zur Verfügung stehen, sondern durch die Geräte-Software berechnet werden.
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5 Setup-Programm Funktionsauswahl Hier erfolgt die Funktionsauswahl. Alle anderen Felder sind anschließend je nach Funktion editierbar. Die Eingabefelder „Variable a“, „Var iable b“ bzw. „Zeit gleitender Mittelwert“ müs- sen Sie editieren, wenn eine der Standardfunktionen (Differenz, Verhältnis, Feuchte, Gleitender Mittelwert) eingestellt wurde. Haben Sie die Funktion „Formel“...
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5 Setup-Programm Bsp. Formel Die Formel kann direkt über die PC-Tastatur oder durch Aufruf der Funktion eingegeben werden. Nach Aufruf der Funktion erscheint die folgende Dialogbox: Im linken Auswahlfenster können Sie das gewünschte Signal, im rechten Fenster den gewünschten Operator selektieren und durch die entsprechende Schaltfläche ( ) in die Formel übernehmen.
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5 Setup-Programm Operatoren- Operator Erläuterung Beispiel Übersicht Addition AE1 + AE2 Subtraktion AE1 - AE2 Multiplikation AE1 * AE2 Division AE1 / AE2 öffnende Klammer schließende Klammer SQRT() Wurzel SQRT (AE1) MIN() Minimalwert MIN (AE1, AE2) MAX() Maximalwert MAX (AE1, AE2, AE3) SIN() Sinus SIN (AE1)
6 Rechte 6.1 Rechte in Bezug auf das Setup-Programm Je nach Installation und Anmeldung haben die einzelnen Benutzer unter- schiedliche Rechte innerhalb des Setup-Programms. Die Unterschiede sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Recht Demo- Instand- Spezialist Installation haltung Schnittstellentexte schreiben Öffnen Speichern, Speichern unter, Löschen...
7 PC-Programme 7.1 PC-Auswerte-Software (PCA3000) PCA3000 wird in der Betriebsanleitung 59499 näher beschrieben. die professionelle Auswerte-Software für die Datenanalyse der archivi- PCA3000 ist erten Geräte-Prozessdaten PCA3000 ist die ideale Software zur grafischen und alphanumerischen Dar- stellung elektronisch gespeicherter Messdaten in höchster Qualität. Die Soft- ware unterstützt Multiuserfähigkeit, so dass verschiedene Anwender auf die gleichen Daten zugreifen können.
7 PC-Programme 7.2 PCA-Kommunikations-Software (PCC) PCC wird in der Betriebsanleitung 59501 näher beschrieben. PCC ist die professionelle Archiv-Software, sie transferiert die Daten über Schnittstelle (Setup, seriell oder Ethernet) vom Schreiber (bzw. von mehreren Schreibern und Reglern) und legt sie in einem PC oder Netzwerk ab.
9 Montage 9.1 Montageort und klimatische Bedingungen Der Montageort sollte erschütterungsfrei sein. Elektromagnetische Fremd- felder, verursacht durch z. B. Motoren, Transformatoren usw., sind zu ver- meiden. Die Umgebungstemperatur darf am Einsatzort 0 … +45°C bei einer relativen Feuchte von 75% ohne Betauung betragen. v Kapitel 10.1 „Installationshinweise“...
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9 Montage h Den Bildschirmschreiber von vorn in den Schalttafelausschnitt einsetzen. Einbau h Von der Schalttafelrückseite her die zwei Befestigungselemente in die seit- lichen Aussparungen des Gehäuses einhängen. Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen. Aussparung für Befestigungselement h Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite aufsetzen und gleichmäßig festspannen.
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9 Montage Typenzusatz Bei der Montage des Bildschirmschreibers mit Typenzusatz IP65 sind folgende IP65 Hinweise zu beachten: - Die Schalttafeldichtung muss vor dem Einbau montiert werden. Achtung! Auf korrekte Positionierung der Dich- tung achten. Die zwei großen Ver- tiefungen des Frontrahmens müs- sen von den zwei großen Erhöhungen ...
10 Elektrischer Anschluss 10.1 Installationshinweise Sowohl bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation als auch beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 „Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000V“ bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten.
10 Elektrischer Anschluss 10.3 Anschlussplan Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden. Rückansicht (L-) (L+) PE N L1 Anschlussbelegung Anschlusssymbol (für steckbare Schraubklemmen) 3/6-Kanal-Bildschirmschreiber Spannungsversorgung Spannungsversorgung N (L-) L1 (L+)
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10 Elektrischer Anschluss Anschlussbelegung Anschlusssymbol (für steckbare Schraubklemmen) 3/6-Kanal-Bildschirmschreiber Analogeingänge Stecker Thermoelement 1. bis 6. Wenn bei einem Thermoelementeingang hohe Netzstörspannungen vor- handen sind, muss am entsprechenden Analogeingang eine Verbindung von Klemme 2 nach Klemme 4 gelegt werden. Erhöhte Störspannungen können z.
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10 Elektrischer Anschluss Anschlussbelegung Anschlusssymbol Setup-Schnittstelle (im Lieferumfang enthalten) Die Setup-Schnittstelle befindet sich auf der Frontseite hinter der Abdeckung für die CompactFlash- Speicherkarte. Setup-Schnittstelle Schnittstellen (Typenzusatz) RS232 2 RxD Empfangsdaten 9pol. SUB-D-Buchse 3 TxD Sendedaten 5 GND Masse RS485 3 TxD+/RxD+ 9pol.
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11 Stichwortverzeichnis auslesen über Schnittstelle auswerten Datenexport auf CF-Karte Datenformat Datenimport von CF-Karte Datentransfer aus Gerät Datentransfer zum Gerät – Datenverlust Datum Datum und Uhrzeit Diagrammansicht Diagrammvorschub-Geschwindigkeit Digitalanzeige Display Displayabdruck erstellen Display-Abschaltung Drucken Druckereinrichtung Einbau Eingangssignal – Eingangssignal (Zähler/Integrator) Einheit Einheit (Zähler/Integrator) Einheit der Messgröße elektrostatische Entladung (ESD)
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11 Stichwortverzeichnis Farbdisplay Feinabgleich Fenstertechnik Feuchtemessung Filterkonstante Freigabe von Typenzusätzen Freigabeschlüssel Freischaltung von Programmoptionen Funktion (Zähler/Integrator) Garantieanspruch Gateway Geräteadresse Gerätebezeichnung Geräte-Info Geräte-Software Grenzwert (Zähler/Integrator) Grenzwertmarke Grundmenü Hinweisende Zeichen Historie Hysterese Import/Export Fehler Inbetriebnahme Info über Setup Installationshinweise Integrator Interne Analogeingänge IP65 IP-Adresse Kanal (Zähler/Integrator)