EINLEITUNG In dieser Anleitung wird der korrekte Gebrauch der Vorrichtung beschrieben. Es wird darum gebeten, dieses Handbuch vor Gebrauch der Vorrichtung aufmerksam durchzulesen. Die Vervielfältigung, Speicherung, sowie Versendung dieser Veröffentlichung auf jede beliebige Weise (elektronisch, mechanisch, mittels Fotokopie, Übersetzung oder anderer Hilfsmittel) ohne vorherige schriftliche Genehmigung seitens des Herstellers ist verboten. Die Politik des Herstellers zielt auf eine ständige Verbesserung der eigenen Produkte ab.
1.5. EINSATZBESTIMMUNG Das in diesem Handbuch behandelte Produkt ist ausschließlich für die Sterilisierung von wiederverwendbaren chirurgischen Instrumenten und Materialien bestimmt. GERÄT FÜR DEN PROFESSIONELLEN GEBRAUCH Die Verwendung des Gerätes ist ausschließlich qualifiziertem Personal vorbehalten. Es darf in keinem Fall von unerfahrenen und/oder unbefugten Personen verwendet oder gehandhabt werden.
1.7. RESTRISIKEN FÜR DEN BENUTZER • Kontamination aufgrund einer unangemessenen Handhabung des Inhalts. • Verbrennung aufgrund des Kontakts mit heißen Oberflächen oder Fluiden. FÜR DEN PATIENTEN • Kontamination durch nicht sterilisiertes Material aufgrund falscher Reinigung vor der Sterilisierung. • Kontamination aufgrund der Anwendung eines unsachgemäßen Wiederverwendungsverfahrens. •...
PACKUNGSINHALT Bei Erhalt des Produktes die komplette Unversehrtheit der Verpackung überprüfen. 2.1. MASSE UND GEWICHT Nach dem Öffnen der Verpackung überprüfen, dass: • die Lieferung den Angaben der Bestellung (siehe Lieferschein) entspricht; • keine erkennbaren Schäden am Produkt vorliegen. Abmessungen und Gewicht A Höhe 600 mm B Breite...
2.2. BESCHREIBUNG DES INHALTS Außer dem Sterilisator ist in der Verpackung Folgendes enthalten: Instrumententrays: Gummischlauch mit Schnellfitting für manuellen Wasserablass; - 3 Stk. für S 17 und S 22; Für die anderen Versionen: - 5 Stk. für B 17 und B 22; - 6 Stk.
2.3. BEWEGUNG DES PRODUKTS Das verpackte Produkt muss nach Möglichkeit mit angemessenen mechanischen Mitteln (Hubstapler, Palettenhubwagen etc.) und unter Einhaltung der Anweisungen auf der Verpackung befördert werden. Im Fall einer manuellen Beförderung muss das Produkt von zwei Personen unter Verwendung von angemessenen Mitteln angehoben werden. Der Sterilisator muss nach dem Herausnehmen aus der Schachtel von zwei Personen unter Verwendung von angemessenen Mitteln angehoben und möglichst mit einem Hubwagen oder einem gleichwertigen Fahrzeug befördert werden.
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG - VORSTELLUNG DES PRODUKTS 3.1. ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN Das Gerät besteht in einem Wasserdampfsterilisator mit elektronischer Steuerung. Er wird vollständig über einen Mikroprozessor gesteuert und verfügt über eine großzügig angelegte Sterilisierungskammer aus Edelstahlguss. Er verfügt über ein fortschrittliches, fraktioniertes Vakuumsystem, das eine vollständige Absaugung der Luft auch aus hohlen und porösen Materialien ermöglicht.
3.2. TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN 3.2.1. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE WASSERDAMPF-STERILISATOR Gerät S 17 S 22 Klasse (gemäß der Richtlinie 93/42/EWG und nachfolgende Änderungen) CEFLA s.c. Rechts- und Verwaltungssitz / Headquarter Hersteller Via Selice Provinciale 23/A – 40026 Imola (BO) IT 220 V - 240 V~ 50 Hz 220 V - 240 V~ 50 Hz Netzspannung 220 V - 240 V~ 60 Hz...
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WASSERDAMPF-STERILISATOR Gerät S 17 S 22 Anschluss des Druckers Seriell RS232 (Druckerkabellänge max. 2,5 m) Isolationsklasse des Druckers: Klasse I oder Klasse II Entspricht der Norm EN 60950. Stromversorgungsstandard des Druckers: (Die Sicherheit des Sterilisators könnte mit einer nicht zertifizierten Stromversorgungseinheit des Druckers beeinträchtigt werden) Stecker NEMA 5-15 125 V-15A 120 V 60 Hz Hauptnetzkabel...
3.3. SICHERHEITSVORRICHTUNGEN Der Sterilisator ist mit folgenden Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Wir liefern eine Kurzbeschreibung ihrer Funktion: • Netzsicherung (siehe Daten in der zusammenfassenden Tabelle) Schutz des gesamten Gerätes vor eventuellen Defekten der Heizwiderstände. Wirkung: Unterbrechung der Stromversorgung. • Sicherungen zum Schutz der elektronischen Schaltkreise (siehe Daten in der zusammenfassenden Tabelle) Schutz vor eventuellen Defekten des primären Stromkreises des Transformators und der Niederspannungsabnehmer.
3.5. VORDERANSICHT Modell Bedientafel und LCD-Display Türklappe Schalter zum Einschalten Staubfilter Sterilisationskammer Bakteriologischer Filter Türschließsystem Wasserablassfilter Schnell-Anschluss für das Befüllen mit destilliertem Wasser Schnell-Anschluss für Ablass des destillierten Wassers Schnell-Anschluss für Ablass des verbrauchten Wassers Türklappe Dampfdiffusor...
3.6. RÜCKANSICHT Befestigungslanglöcher für hintere Abstandhalter Wärmetauscher Anschluss für direkten Wasserablass Anschluss für automatisches Füllen mit destilliertem Wasser (nur für PURE 100 / 500, Kit EV AUX und Kit externe Pumpe) Typenschild ETIKETTE SERIENNUMMER (Siehe Bild *) Anschluss Ethernet-Kabel (max. Kabellänge 29 m) Anschluss serielles Kabel Stromanschluss für automatisches Füllen (nur für PURE 100 / 500, Kit EV AUX und Kit externe Pumpe)
3.7. LCD-IKONEN Die Bilder der Displays geben die Farben und Form nur ungefähr wieder, geben aber die Inhalte, die auf dem Display des Sterilisators gezeigt werden, getreu wieder. A Zählung der Zyklusanzahl B Auswahl für die Datenverwaltung C Auswahl der Sterilisationszyklen und der Testzyklen D Datum Uhrzeit Türöffnung...
3.8. BEISPIEL EINES BETRIEBSZYKLUS Das Sterilisationsprogramm der Sterilisatoren kann effizient als Abfolge von Phasen beschrieben werden, die jeweils einen präzisen Zweck haben. Das Universalprogramm (Zyklus B, 134 °C - 4’) zum Beispiel liefert nach dem Laden des Materials in die Kammer, dem Schließen der Klappe, der Auswahl des Programms und dem Zyklusstart (nach der Sperre des Türöffnungsmechanismus) folgende Abfolge (siehe nachstehendes Diagramm): Vorheizung des Generators und der Sterilisierungskammer.
INSTALLIERUNG Für die Sicherheit alle Systeme, in die das Gerät eingebaut wird, ist der Monteur des Systems verantwortlich. Der erste und grundlegende Schritt für den korrekten Betrieb, die lange Lebensdauer und die effiziente Nutzung der Leistung des Sterilisators besteht in der sachgemäßen und richtigen Installation des Geräts.
4.2. ABMESSUNGEN DES EINBAUFACHS Um den Sterilisator in einem Möbel einzubauen, muss ein angemessener Abstand rund um das Gerät vorgesehen werden, um eine effiziente Lüftung sowie eine große Öffnung im hinteren Teil (180 cm ), die neben der Durchführung des Netzkabels einen ausreichenden Luftdurchsatz und in Folge eine optimale Kühlung des Wärmetauschers ermöglicht, zu gewährleisten.
4.5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Das Typenschild mit den Daten ist auf der Rückseite des Geräts angebracht. Der Sterilisator muss gemäß den geltenden Gesetzen und/oder Normen an die Steckdose einer angemessenen elektrischen Anlage angeschlossen werden, die für die Stromaufnahme des Geräts geeignet und mit einer Erdung ausgestattet ist. Die Steckdose muss sachgerecht mit Leistungsschutz- und Differenzialschaltern geschützt werden, die über die folgenden Eigenschaften verfügen: •...
ERSTMALIGES EINSCHALTEN Das Starten des Sterilisators dauert ungefähr 30 Sekunden. 5.1. ANSCHALTEN Nach der korrekten Installation des Sterilisators ihn mit Hilfe des Hauptschalters auf der rechten Seite der Maschine einschalten. Den Sterilisator nicht mit eingestecktem USB-Stick einschalten. Beim ersten Einschalten erscheint auf dem Display die Möglichkeit der Einstellungen SPRACHE, DATUM und UHRZEIT.
5.2. HAUPTMENÜ Am Ende der Startprozedur erscheint auf dem Display seitlich das Hauptmenü. Der Sterilisator wartet, bis das Programm eingestellt wird (siehe Kapitel “Programmwahl”). 5.3. AUFFÜLLEN DES DESTILLIERTEN WASSERS 5.3.1. MANUELLES AUFFÜLLEN Bei der ersten Verwendung des Sterilisators und danach, wenn Wassermangel gemeldet wird, muss der Behälter mit destilliertem Wasser an- oder aufgefüllt werden.
KONFIGURATION Die Sterilisatoren bieten umfassende Personalisierungsmöglichkeiten. Der Benutzer kann das Gerät in Abhängigkeit seiner spezifischen Anforderungen konfigurieren, indem er die Leistungen beispielsweise an die durchzuführenden Tätigkeiten, an die Art des zu sterilisierenden Materials und an die Häufigkeit des Gebrauchs anpasst. Über das Konfigurationsprogramm kann der Benutzer eine Reihe von Optionen einstellen, die in benutzerfreundlichen und unmittelbar verständlichen Menüs abrufbar sind.
6.1.2. DATUM UND UHRZEIT Die Option DATUM UND UHRZEIT wählen und durch Drücken der Taste OK bestätigen. Das zu ändernde Feld mit den Pfeilen auswählen und mit OK bestätigen. Die Tasten + und - für die Einstellung des Werts betätigen. Mit OK bestätigen und mit der Einstellung der anderen Felder fortfahren.
Anschließend „Neuen Benutzer erstellen“ wählen. Die Tasten + und - für die Eingabe des „Identifizierungskurzzeichens” des neuen Benutzers verwenden, indem nach jedem Buchstaben mit OK bestätigt wird, bis es als vollständig resultiert. Auf die Abfrage des PINs wird das erste Feld aktiviert. Den Wert durch Betätigen von + und - eingeben (Nummern von 0 bis 9).
6.1.3.2. ÄNDERUNG DES PINS ÜBER ADMINISTRATOR Die nebenstehende Angabe wählen und mit der Taste OK bestätigen. Den aktuell verwendeten PIN eingeben. Anschließend den neuen PIN eingeben. Nach drei fehlerhaften Eingaben des Pins durch den Benutzer muss auf die nachfolgende Anforderung der Pin-Eingabe der spezifische Freigabecode eingegeben werden (siehe ANHANG –...
6.1.3.3. BENUTZERLISTE Die nebenstehende Angabe wählen und mit der Taste OK bestätigen. Den gewünschten Benutzer auswählen. Durch Drücken auf OK wird der Zugriff auf den Bildschirm mit den entsprechenden Daten des ausgewählten Benutzers ermöglicht.
6.1.3.4. PIN-ABFRAGE Die nebenstehende Angabe wählen und mit der Taste OK bestätigen. Es ist möglich, nur eine der beiden Optionen oder beide zu aktivieren. Bei Aktivierung des „Bei Zyklusstart“, fordert das System auf den PIN beim Starten des Sterilisationszyklus einzugeben. Bei Aktivierung des „Bei Zyklusende“...
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Sobald der PIN bestätigt wurde, wird der Zyklus automatisch aktiviert. Wenn die Abfrage des PINs bei Zyklusende eingestellt wurde, wird auf das Drücken der Taste zur Türentriegelung die Übersichtsanzeige der entsprechenden Parameter für den Sterilisationszyklus angezeigt. Durch Drücken auf OK bestätigt der Benutzer das positive Ergebnis des Zyklus und autorisiert die Übernahme des sterilisierten Materials.
6.1.3.5. BENUTZER LÖSCHEN Der ADMIN-Benutzer kann einen oder mehrere Benutzer löschen. Die Angabe in der Liste wählen, dann wird durch Drücken auf OK die Benutzerliste geöffnet. Den zu löschenden Benutzer auswählen und zur Bestätigung auf OK drücken oder , um die Bildschirmseite zu verlassen.
6.1.4. VORWÄRMUNG Die Option VORWÄRMUNG wählen und durch Drücken der Taste OK bestätigen. ON wählen, um die VORWÄRMUNG zu aktivieren. Durch Drücken auf OK bestätigen. Mit aktiver VORWÄRMUNG ermöglicht der Befehl INTERVALL die Einstellung der maximalen Betriebszeit, nach der die Heizung deaktiviert wird. Der Wert kann zwischen 30 Minuten und 120 Minuten eingestellt werden.
6.1.5. WASSERBEFÜLLUNG Die Option WASSERFÜLLUNG wählen und durch Drücken der Taste OK bestätigen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung: • Pure 100 • Pure 500 • Externe Pumpe • Kit Hilfs-MV • Man. Befüllung • Automatische Befüllung Die gewünschte Option gemäß dem angeschlossenen Zubehör wählen und mit OK bestätigen.
6.1.6. BILDSCHIRM Die Option BILDSCHIRM für die Einstellung der Helligkeit und des Kontrasts des Bildschirms wählen, dann durch Drücken der Taste OK bestätigen. Das zu ändernde Feld mit den Pfeilen auswählen und mit OK bestätigen. Die Tasten + und - für die Einstellung des Werts betätigen. Mit OK bestätigen und mit der Einstellung der anderen Felder fortfahren.
VORBEREITUNG DES MATERIALS Stets die persönliche Schutzausrüstung verwenden. Zu allererst wird daran erinnert, dass bei der Handhabung und Beförderung von kontaminiertem Material folgende Vorkehrungen getroffen werden sollten: • Angemessen dicke Gummihandschuhe und einen angemessenen Mundschutz tragen. • Die bereits durch die Handschuhe geschützten Hände mit einem keimtötenden Reinigungsmittel reinigen. •...
7.2. ANORDNUNG DER LADUNG Stets die persönliche Schutzausrüstung verwenden. Zum Erhalt der besten Wirkung des Sterilisierungsprozesses und den langwährenden Schutz des Materials, in Sinne einer längeren Haltbarkeit desselben, sind die nachstehenden Angaben zu befolgen. Allgemeine Angaben zur Anordnung auf den Trays: •...
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Hinweise zu in Beuteln verpacktem Material: • Die Instrumente einzeln verpacken oder, wenn mehrere Instrumente in dieselbe Verpackung gefügt werden, sicherstellen, dass sie aus demselben Metall gefertigt sind. • Die Hülle mit einem Thermoschweißgerät oder Klebeband für Autoklav versiegeln. • Keine Metallspitzen, Nadeln oder anderweitiges Material verwenden, da dies die Aufrechterhaltung der Sterilität beeinträchtigen würde.
7.3. POSITIONIERUNG UND VERWENDUNG DES TABLETTHALTERS Der Trayhalter kann in der Version „Trays“ (5/6 Bereiche je nach Sterilisatormodell) verwendet werden. Zieht man den Trayhalter hingegen heraus und dreht ihn um 90°, kann Unterbringen „Kästen“ (3/4 Bereiche nach Sterilisatormodell) verwendet werden. Die Kästen (3 oder 4 je nach Sterilisatormodell) können in jedem Fall vertikal untergebracht werden.
STERILISATIONS- ZYKLEN Der Sterilisierungszyklus untergliedert sich in die Abfolge vordefinierter Phasen. Die Anzahl und die Dauer der Phasen können zwischen den unterschiedlichen Zyklen variieren, dies in Abhängigkeit von der Art der Luftabsaugung, dem Sterilisierungsprozess und der Trocknungsart. Die verfügbaren Zyklen sin folgende: •...
8.1. EXTRA-TROCKNUNG Die Option EXTRA-TROCKNUNG mit der angegebenen Taste wählen. Die Tasten + und - verwenden, um die Zusatztrocknungszeit einzustellen, und bestätigen. Nach der Bestätigung erscheint der Zusatztrocknungswert neben der Gesamtzyklusdauer. Der zusätzliche Wert bleibt gespeichert.
8.2. PROGRAMMIERTER START Die Option PROGRAMMIERTER START mit der angegebenen Taste wählen. Die Tasten + und - verwenden, um die Startverzögerung einzustellen, und bestätigen. Nach der Bestätigung erscheint die eingestellte Uhrzeit auf dem Display.
8.3. ZYKLUSDURCHFÜHRUNG Die Taste START drücken, um den Zyklus mit den ausgewählten aktiven Optionen zu starten. Nachstehend wird Durchführung eines Sterilisierungszyklus dargestellt. Als Beispiel dient der vollständigste und wichtigste Zyklus, d. h. das Programm 134°C UNIVERSAL B, das von einem fraktionierten Vor-Vakuum charakterisiert wird: ERHITZUNG ERSTE VAKUUMPHASE...
8.6. BENUTZERDEFINIERTER ZYKLUS Für die Einstellung der Parameter die folgende Angabe auswählen und bestätigen. Folgende Daten werden gezeigt: 1 Beim ersten Einschalten die des Zyklus 134 Universal; 2 ab dem nächsten Einschalten die zuletzt eingestellten. Die Taste drücken Mit den Pfeilen bewegt man sich zwischen den 4 einstellbaren Werten: •...
AUFBEWAHRUNG DES MATERIALS Das sterilisierte Material muss angemessen behandelt und aufbewahrt werden, um die Sterilität auch mit der Zeit bis zum Einsatz beizubehalten. Eine unangemessene Aufbewahrung kann eine schnelle erneute Kontamination bewirken. Dies führt zu einer negativen Situation, da die Alternativen bestehen, das (meist unbewusst) wieder kontaminierte Material zu verwenden und den Benutzer und Patienten einer Gefahr auszusetzen oder aber es erneut zu sterilisieren und so unvermeidlich Zeit und Ressourcen zu verschwenden.
10. TEST-PROGRAMME Zum Schutz der Sicherheit der Benutzer und Patienten müssen sowohl die Funktionsfähigkeit als auch die Effizienz eines grundlegenden Verfahrens wie der Sterilisierung der Medizinprodukte periodisch überprüft werden. Das Gerät bietet diesbezüglich die Möglichkeit, zwei verschiedene Testzyklen einfach automatisch auszuführen: •...
10.2. ZYKLUS VACUUM TEST (ODER VAKUUMTEST). Der Zyklus VACUUM TEST hingegen ermöglicht die Prüfung der perfekten Dichte der Hydraulikanlage des Sterilisators. Durch Messen der Änderung des Vakuumgrades in einem bestimmten Zeitraum und den Vergleich mit den vorher festgelegten Werten kann die Qualität der Dichtheit der Sterilisationskammer, der Leitungen und der verschiedenen Absperrorgane bestimmt werden.
10.3. ZYKLUS VACUUM + B-D TEST Nicht für Versionen S vorgesehen. Durch die Auswahl dieser Option können nacheinander ein VACUUM TEST-Zyklus und dann ein HELIX TEST/B&D-Zyklus ausgeführt werden. Hierzu die Prüfvorrichtung auf den mittleren Tray legen, ohne anderes Material hineinzulegen. Die Tür schließen und den Zyklus starten.
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Die Messung der Leitfähigkeit des Wassers erfolgt automatisch bei jedem Start eines Sterilisations- oder Testzyklus.
10.5. TÜRÖFFNUNG Zum Öffnen der Tür des Autoklavs muss die in der Abbildung gezeigte Taste gedrückt gehalten werden. Die Tür wird geöffnet und bleibt angelehnt. Nun kann die Tür manuell geöffnet werden.
10.6. MANUELLE UNTERBRECHUNG Der Zyklus kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt manuell vom Bediener unterbrochen werden, indem er die abgebildete Taste ungefähr drei Sekunden lang gedrückt hält. Diese Steuerung erzeugt den Fehler E999, da der Zyklus nicht ordnungsgemäß abgeschlossen werden konnte. Erfolgt die Unterbrechung in bestimmten Phasen des Zyklus, startet ein automatisches Verfahren zur Reinigung des internen Hydraulikkreislaufs.
11. ABLASS DES VERBRAUCHTEN WASSERS Beim Erreichen des maximalen Füllstands des gebrauchten Wassers wird eine spezifische Meldung gezeigt. Die Tür öffnen und wie folgt vorgehen: Entfernen des Schlauchs eine Schale mit mindestens 4 Litern Fassungsvermögen in der Nähe des Sterilisators aufstellen. Das freie Ende des mitgelieferten Ablassschlauchs in die Schale fügen;...
12. DATENVERWALTUNG Für den Zugriff auf den Abschnitt DATENVERWALTUNG das folgende Symbol auswählen und die Taste OK drücken. Hier können die folgenden Parameter eingestellt werden: • Management Ausdrucke; • Zyklusdaten herunterladen; • Wi-Fi; • Ethernet. Wird die Option SYSTEMINFORMATIONEN ausgewählt, werden sämtliche Informationen über die Einstellungen des Sterilisators angezeigt.
12.2. ETIKETTEN DRUCKEN Am Ende des Zyklus, nach Drücken der entsprechenden Taste, zeigt sich die folgende Bildschirmseite nur, wenn am Sterilisator ein Drucker mit der Einstellung des Etikettendrucks (in der Druckverwaltung einstellbar) angeschlossen ist. Das einzustellende Feld über die Pfeile auswählen (Anzahl der zu druckenden Etiketten am Zyklusende und der Ablauf des Materials), dann mit OK bestätigen.
12.3. ZYKLUSDATEN HERUNTERLADEN Durch Auswahl von ZYKLUSDATEN HERUNTERLADEN können die im internen Speicher des Sterilisators gespeicherten Zyklusdaten auf einen USB-Stick kopiert werden. Der USB-Stick muss nach den im Anhang – Technische Eigenschaften, zusammenfassende Tabelle zu findenden Anweisungen formatiert sein. Es kann ausgewählt werden, wie viele Zyklen auf den externen Datenträger gespeichert werden sollen.
Die Dateien der Berichte der Sterilisierungs-/Testzyklen werden im Pdf-Format heruntergeladen. Nach dem Herunterladen der Daten kann der USB-Stick entnommen werden. Sterilisator nicht eingestecktem USB-Stick einschalten. 12.4. WI-FI Durch die Wahl von Wi-Fi kann der Sterilisator an ein lokales Wi-Fi-Netz angeschlossen werden. Durch den Zugang auf das Wi-Fi-Netz steht folgendes zur Verfügung: •...
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Nach der Wahl des Netzes muss das Passwort für den Zugriff eingegeben werden. Ein eingegebenes Passwort kann mit dem Steuerbefehl „Reset Password“ gelöscht werden. Über „Manueller Eintrag“ können SSID und PASSWORT (PSW) des gewünschten Netzwerks von Hand eingegeben werden. Nach der Eingabe des Netzwerknamen (SSID) muss das Passwort für den Zugriff eingegeben werden.
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Durch Markieren der Angabe SETUP erhält man Zugriff auf das Menü „Manueller Eintrag“ für die Eingabe aller Netzwerkdaten. Folgende DHCP-Einstellungen sind möglich: automatisch oder manuell. Wird automatische Modus gewählt, werden Konfigurationsparameter des Netzes automatisch zugewiesen. Wird der manuelle Modus gewählt, müssen die Konfigurationsparameter des Netzes manuell eingestellt werden.
12.5. ETHERNET Durch die Wahl von ETHERNET kann der Sterilisator an ein lokales Ethernet-Netz angeschlossen werden. Folgende DHCP-Einstellungen sind möglich: automatisch oder manuell. Wird automatisch gewählt, werden die Konfigurationsparameter des Netzes automatisch zugewiesen. Wird der manuelle Modus gewählt, müssen die Konfigurationsparameter des Netzes manuell eingestellt werden.
ANSCHLUSS AN EIN LOKALES NETZ MANUELL MIT “STATISCHEN” IP-ADRESSEN KONFIGURIERT 12.5.2. Sollte das lokale Netz statisch konfiguriert sein, muss die IP-Nummer wie folgt zugewiesen werden: • Die Ethernet-Konfigurationsseite öffnen. • Sicherstellen, dass die manuelle Konfiguration eingestellt ist. Normalerweise haben die statischen Netze (wie zahlreiche andere kleine oder häusliche Netze) einen unter mit “maskiert”...
13. ANHANG – PROGRAMME Die Sterilisierung ist für nahezu alle Materialien und Instrumente geeignet, unter der Voraussetzung, dass diese einer Temperatur von 121 °C schadlos standhalten (sollte dies nicht der Fall sein, müssen andere Sterilisierungssysteme mit niedrigeren Temperaturen verwendet werden). Folgendes Material kann normalerweise mit Wasserdampf sterilisiert werden: •...
13.1. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN S 17 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Massive und hohle Instrumente „B“ im S 134°C PRION 3,00 1,00 0,25 Für Materialien und Einzelpack Instrumente in (Einzel- und Doppel- )Pack wird die Massive und hohle...
13.2. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN S 22 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUNG DES ZYKLUS Massive und hohle Instrumente „B“ im Für Materialien und S 134°C PRION 4,00 1,00 0,25 Instrumente in Einzelpack (Einzel- und Doppel-)Pack wird Massive und hohle...
13.3. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 17 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,00 0,30 0,30 Materialien Poröse Materialien in 0,75 0,25 0,25 Einzelpackung Poröse Materialien in 0,60 0,20 0,20 Doppelpackung 134°C 4(*)
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte massive 2,00 1,20 0,50 Instrumente Es wird die Massive und hohle Verwendung der Instrumente „B“ im 3,00 1,00 0,25 Konfiguration mit 3 134 °C MASSIV, Einzelpack 4(*) 0,55 Trays empfohlen VERPACKT Unverpackte massive...
13.4. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 17 120 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,00 0,30 0,30 Materialien Poröse Materialien in 0,75 0,25 0,25 Einzelpackung Für Materialien und Poröse Materialien in Instrumente in 0,60 0,20 0,20 Doppelpackung (Einzel- und...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Nur Testvorrichtung HELIX/BD TEST (ohne weitere Ladung) VAKUUMTEST -0,8 Leere Kammer VAKUUM + HELIX/BD TEST(nacheinan durchführbar)
13.5. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 22 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,20 0,40 0,30 Materialien Poröse Materialien in 1,00 0,30 0,25 Einzelpackung Poröse Materialien in 0,75 0,25 0,20 Doppelpackung 134°C 4(*)
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte massive 2,00 1,50 0,50 Instrumente Es wird die Massive und hohle Verwendung der Instrumente „B“ im 4,00 1,00 0,25 Konfiguration mit 3 134 °C MASSIV, Einzelpack 4(*) Trays empfohlen VERPACKT Unverpackte massive und hohle Materialien...
13.6. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 22 120 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,20 0,40 0,30 Materialien Poröse Materialien im 1,00 0,30 0,25 Einzelpack Für Materialien und Poröse Materialien im Instrumente in 0,75 0,25 0,20 Doppelpack (Einzel- und...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte massive XXX°C Instrumente (je nach Variable Parameter BENUTZER 135- 2,2- 4÷30 - Benutzereinstellung in Abhängigkeit der n.v. 5÷30 n.v. n.v. n.v. n.v. n.v. n.v. (siehe 20÷30 sind weitere erfolgten Anmerkung) Ladungsarten...
13.7. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 28 220 V - 240 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,50 0,50 0,50 Materialien Poröse Materialien in 1,25 0,35 0,35 Einzelpackung Poröse Materialien in 0,90 0,30 0,30 Doppelpackung 134°C 4(*)
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte massive 2,00 1,50 0,50 Instrumente Es wird die Massive und hohle Verwendung der Instrumente „B“ im 5,00 1,00 0,25 Konfiguration mit 3 Einzelpack 134 °C MASSIV, Trays empfohlen 4(*) VERPACKT Unverpackte massive...
13.8. ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER ZYKLEN 28 120 V BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte poröse 1,50 0,50 0,50 Materialien Poröse Materialien im 1,25 0,35 0,35 Einzelpack Für Materialien und Poröse Materialien im 0,90 0,30 0,30 Instrumente in Doppelpack (Einzel- und...
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BASISPARAMETER DES NENNWERTE STERILISIERBARES MATERIAL HINWEISE ZYKLUS BESCHREIBUN G DES ZYKLUS Unverpackte massive XXX°C Variable Parameter Instrumente (je nach BENUTZER 135- 2,2- 4÷30 - in Abhängigkeit der n.v. 5÷30 n.v. n.v. n.v. Benutzereinstellung n.v. n.v. n.v. (siehe 20÷30 erfolgten sind weitere Anmerkung) Einstellungen Ladungsarten möglich)
DRUCK, ZEIT UND TEMPERATUR In Übereinstimmung mit EN 13060: 2014 für die Betriebszyklen Zyklen bei 134 °C EN 13060:2014 Zeit (Minuten) Min. Temperatur Max. Temperatur Min. Druck (bar) Max. Druck (bar) ---- ---- ---- ---- ---- -0,81 -0,79 ---- ---- ---- * (-0,76) * (-0,74)
13.9. DARSTELLUNGEN DER STERILISATIONSPROGRAMME PROGRAMM A DRUCK (BAR) 134°C UNIVERSAL B VERFAHREN 134°C – 4’ 00’’ C ZEIT (MIN) D FRAKTIONIERTES VAKUUM PROGRAMM VAKUUMTROCKNUNG 134°C PRION 134°C – 18’ 00’’ PROGRAMM A DRUCK (BAR) 121°C UNIVERSAL B VERFAHREN 121°C – 20’ 00’’ C ZEIT (MIN) FRAKTIONIERTES VORVAKUUM G LANGE TROCKNUNG...
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PROGRAMM A DRUCK (BAR) 134°C VELOCE B VERFAHREN 134°C – 4’00’’ C ZEIT (MIN) FRAKTIONIERTES VORVAKUUM H KURZE TROCKNUNG PROGRAMM A DRUCK (BAR) 134 °C MASSIV, VERPACKT B VERFAHREN 134°C – 4’00’’ C ZEIT (MIN) VORVAKUUM IN EINEM G LANGE TROCKNUNG...
13.10. DARSTELLUNGEN DER TESTPROGRAMME PROGRAMM DRUCK (BAR) HELIX B&D TEST VERFAHREN 134°C – 3’00’’ ZEIT (MIN) (Nicht für Versionen S vorgesehen) FRAKTIONIERTES VORVAKUUM KURZE TROCKNUNG PROGRAMM DRUCK (BAR) VAKUUMTEST ZEIT (MIN) -0,80 bar ZWISCHENBEDINGUNG FÜR DIE FORTSETZUNG DES TESTS ENDBEDINGUNG FÜR DAS BESTEHEN DES TESTS VAKUUMPHASE WARTEZEIT MESSUNG DES VERLUSTS...
14. ANHANG – WARTUNG Um einen sicheren, effizienten Betrieb im Lauf des gesamten Lebens des Gerätes zu garantieren, ist neben einem korrekten Gebrauch eine regelmäßige Wartung seitens des Benutzers notwendig. Stets die persönliche Schutzausrüstung verwenden. Für eine bessere Qualität der Wartung die laufenden Kontrollen mit periodischen Untersuchungen ergänzen, die vom Technischen Kundendienst auszuführen sind (siehe Daten im Anhang).
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eventuell einige dieser Eingriffe bereits vom zuständigen Techniker durchgeführt (z. b. Ersetzen des bakteriologischen Filters oder der Dichtung). Berücksichtigen Sie stets folgende allgemeine Hinweise: • Den Sterilisator keinen direkten Wasserstrahlen aussetzen, weder mit Druck noch durch „Berieseln“. Dringt Wasser in elektrische und elektronische Komponenten ein, könnte der Betrieb des Gerätes oder seiner Innenteile –...
14.3. BESCHREIBUNG DER WARTUNGSARBEITEN Nun werden die im Rahmen der verschiedenen Eingriffe auszuführenden Vorgänge zusammengefasst. 14.3.1. REINIGUNG DER DICHTUNG UND DES KONTROLLFENSTERS Um eventuelle Kalkspuren zu beseitigen, die Dichtung der Kammer und das Bullauge der Tür mit einem mit einer schwachen Wasser-Essig-Lösung (oder einem gleichwertigen Produkt nach Überprüfung des Inhalts auf der Etikette) getränkten sauberen Baumwolltuch reinigen.
14.3.7. REINIGUNG DES STAUBFILTERS Den Staubfilter (A) aus dem unteren Teil des Autoklavs herausziehen, sorgfältig mit Wasser abspülen und vor der erneuten Montage trocknen. Es ist möglich, den Filter mit einem Druckluftstrahl zu reinigen, sofern dabei darauf geachtet wird, keinen Staub im Raum aufzuwirbeln. 14.3.8.
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In Bezug auf die Wiederbenutzung, auf das Recycling und auf andere Rückgewinnungsformen der oben genannten Abfälle übt der Hersteller die Funktionen aus, die von den einzelnen inländischen Gesetzgebungen festgelegt werden. Eine angemessene differenzierte Sammlung für eine spätere Zuführung für das Recycling, zur Behandlung und zur Entsorgung des Altgerätes unter umweltgerechten Umständen trägt zur Vermeidung möglicher negativer Auswirkungen auf die Umwelt bei und begünstigt die Wiederverwertung von Materialien, aus denen sich das Gerät zusammensetzt.
15. ANHANG - ALLGEMEINE PROBLEME Sollte während der Verwendung des Gerätes ein Problem oder eine Alarmmeldung auftreten, ist das KEIN Grund zur unmittelbaren Sorge. Der Grund könnte nicht bei einem Defekt liegen, sondern hängt wahrscheinlich von einer anomalen Situation, die oft nur vorübergehend ist (zum Beispiel Stromausfall), oder einer falschen Benutzung ab.
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PROBLEM MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Den Behälter entleeren und mit destilliertem Wasser von hoher Qualität anfüllen. Destilliertes Wasser von unangemessener Qualität. (Siehe Eigenschaften des Speisungswassers im Anhang “Technische Eigenschaften”). Das Material sorgfältig reinigen, bevor es dem Organische oder anorganische Rückstände auf den Sterilisationszyklus ausgesetzt wird.
16. ANHANG – ALARMMELDUNGEN Falls das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich bitte an den technischen Kundendienst (siehe ANHANG) und teilen Sie diesem das Sterilisatormodell und die Seriennummer mit. Diese Daten finden Sie auf dem Typenschild im hinteren Teil des Geräts und in der Konformitätserklärung sowie anhand des Befehls “Informationen zum Sterilisator”.
16.3. RESET DES SYSTEMS Die Rücksetzung des Systems kann auf zwei alternative Arten erfolgen, je nach der Art des aufgetretenen Alarms (siehe Verzeichnis der Alarmcodes in diesem Anhang): Durch Drücken auf die Taste OK. Durch die Befolgung der Anweisungen auf dem Bildschirm und Drücken der Taste RESET ungefähr 3 Sekunden lang. Zum Öffnen der Klappe des Sterilisators 3 Sekunden lang die „Schloss“- Taste gedrückt halten: Um zum Hauptmenü...
17. ALARMCODES Die Liste der Alarmcodes mit den entsprechenden Meldungen auf dem LCD und den RESET-Modalitäten, sieht folgendermaßen aus: 17.1. FEHLER (KATEGORIE E) Die aufgelisteten Alarmcodes könnten sich auf nicht an den in diesem Handbuch behandelten Modellen vorhandene Funktionen beziehen CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY...
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CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY RESET-MODUS E130 Von einem Kundendiensttechniker gesperrter Zyklus ZYKLUS NICHT FREIGESCHALTET Die FW-Version Cloud ist für die Version der Firmware Process nicht die VERSION FW CLOUD NICHT KORREKT E141 richtige. Es könnte zu einer Störung bei der Verbindung zwischen Wi-Fi, BITTE DIE FW AKTUALISIEREN Ethernet oder Cloud kommen TEST FEHLGESCHLAGEN...
17.2. ALARME (KATEGORIE A) CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY RESET-MODUS PROBLEM SENSOREN A032 Problem am Sensor der Füllstände des Befüllbehälters WASSERSTAND BEFÜLLUNG TECHN. KUNDEND. KONTAKTIEREN KEIN WASSEREINLASS Keine Befüllung des Befüllbehälters (nur mit automatischem A040 AUTOMATISCHE BEFÜLLUNG Befüllsystem) KONTROLLIEREN MAXIMALER FÜLLSTAND Fehlerhafte Erreichung des MAX.
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CODE BESCHREIBUNG DES ALARMS MELDUNG AM DISPLAY RESET-MODUS TIMEOUT 1PV A250 Time-out für 1. Vakuumbeaufschlagung überschritten LADUNG ÜBERPRÜFEN KAMMERFILTER ÜBERPRÜFEN TIMEOUT ANSTIEG ATM1 A251 Time-out für 1. Anstieg auf den Umgebungsdruck überschritten TECHN. KUNDEND. KONTAKTIEREN TIMEOUT ANSTIEG 1PP A252 Time-out für 1. Druckbeaufschlagung überschritten TECHN.
17.5. ANALYSE UND BEHEBUNG DER PROBLEME Auf der Grundlage des ausgelösten Alarmtyps werden nachstehend die Anweisungen für das Ermitteln der möglichen Ursachen sowie die Rücksetzung des korrekten Betriebs angegeben. 17.5.1. FEHLER (KATEGORIE E) Die aufgelisteten Alarmcodes könnten sich auf nicht an den in diesem Handbuch behandelten Modellen vorhandene Funktionen beziehen. CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG...
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Den Technischen Kundendienst kontaktieren Mikroschalter für die Türposition defekt. (siehe Anhang). Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Beide Behälter SOFORT Die Qualität des Wassers im Ablassbehälter des E011 entleeren, die Filterelemente auswechseln und den Befüllbehälter wieder Sterilisators ist sehr schlecht.
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Die FW-Version Cloud ist für die Version der Die Cloud-FW oder Process-FW aktualisieren, um beide Firmwares der Firmware Process nicht die richtige. E141 richtigen Version anzupassen. Es könnte zu einer Störung bei der Verbindung Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). zwischen Wi-Fi, Ethernet oder Cloud kommen Das RESET den Anleitungen gemäß...
17.5.2. ALARME (KATEGORIE A) CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Steckverbindung der Wasserfüllstandsensoren im A032 Ladebehälter nicht angeschlossen. Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Wasserfüllstandsensor(en) im Ladebehälter defekt. Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Kein Wasser im externen Tank (automatische Befüllung) Den Tank mit einer ausreichenden Menge Wasser füllen (daran denken, den Füllstand regelmäßig zu überprüfen).
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Betriebsstörung der Wassereinspritzpumpe. Problem im Hydraulikkreislauf. A251 Ansprechen des Sicherheitsthermostats des Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Dampfgenerators. Betriebsstörung des Dampfgenerators. Das RESET den Anleitungen gemäß vornehmen. Die Dichtung sorgfältig mit einem mit Wasser getränkten Baumwolltuch Dampfaustritt durch die Dichtung.
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Ansprechen des Sicherheitsthermostats des Dampfgenerators. Betriebsstörung des Dampfgenerators. Den Ablassfilter reinigen (siehe Anhang „Wartung“). Ablassfilter verstopft. A260 Problem im Hydraulikkreislauf. Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Den Ablassfilter reinigen (siehe Anhang „Wartung“). Bakteriologischer Filter verstopft. A261 Problem im Hydraulikkreislauf.
17.5.3. GEFAHREN (KATEGORIE H) CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Drucksensor defekt H150 (MPX). Falscher Anschluss des Drucksensors (MPX) an der Steckverbindung. H160 Kurzschluss des Drucksensors (MPX). H400 Problem im Hydraulikkreislauf. H401 Problem im Hydraulikkreislauf. Betriebsstörung des Dampfgenerators. H402 Problem im Hydraulikkreislauf. Betriebsstörung des Dampfgenerators.
17.5.4. SYSTEMFEHLER (KATEGORIE S) CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG Fehler Flash-Speicher 1 auf Prozess-Platine S001 Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Flash-Speicher 1 auf defekter Prozess-Platine Fehler Flash-Speicher 2 auf Prozess-Platine S002 Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Flash-Speicher 2 auf defekter Prozess-Platine Die korrekte Formatierung des USB-Sticks (FAT32) überprüfen.
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CODE MÖGLICHE URSACHE LÖSUNGSVORSCHLAG S042 Fehlfunktion der Platine oder der Steuersoftware. Den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang). Versuchen, das Programm ein zweites Mal zu starten. Versuchen, den USB-Stick auszuwechseln. S099 Fehlfunktion der Platine oder der Steuersoftware. Sollte das Problem weiterhin vorliegen, den Technischen Kundendienst kontaktieren (siehe Anhang).
18. RESET BENUTZER-PIN Nach 3 falschen Eingabeversuchen des Pins seitens des Benutzers muss bei der folgenden Anfrage um die Eingabe des Pin vier Mal hintereinander der folgende Freigabecode eingegeben werden: 9999...
19. ANHANG - ZUBEHÖR Ausschließlich Ersatzteile und Zubehör verwenden, die den Spezifikationen des Herstellers entsprechen. DESTILLIERGERÄT PURE 100 DESTILLIERGERÄT PURE 500 TWIN PURE 500 Das vorstehend angegebene Zubehör ist nicht für die Versionen S verfügbar. AUTOMATISCHE BEFÜLLUNG FRONTALES LADEN ZUSÄTZLICHES H O-MAGNETVENTIL Zusätzliches EV-Kit, welches Folgendes beinhaltet: 2-Wege-Magnetventil für das Wasser, NC - 24 V DC...
20. DRUCKER ANSCHLIESSEN Den Drucker an den seriellen Port RS232 im oberen Teil des Autoklavs anschließen (siehe Abbildung). Die gewünschte Papierart einfügen und den Drucker einschalten. Die eingefügte Papierart einstellen (siehe Abschnitt MANAGEMENT AUSDRUCKE). Bezüglich des Einschaltens und Einsetzens des Papiers wird auf das Handbuch des Druckers verwiesen.
22. ANHANG – TECHNISCHER KUNDENDIENST FÜR ALLE ANFRAGEN UM EINEN TECHNISCHEN EINGRIFF AM PRODUKT SOWOHL INNERHALB ALS AUCH AUSSERHALB DER GARANTIE WENDEN SIE SICH BITTE DIREKT AN DEN HÄNDLER, DER IHNEN DAS PRODUKT GELIEFERT HAT. Wir stehen unseren Kunden jederzeit für umfassende Informationen über das Produkt zur Verfügung und liefern gerne nützliche Hinweise und Ratschläge für die Verfahren im Bereich der Wasserdampfsterilisation.
23. ANHANG - WARNHINWEISE UND LOKALE VERORDNUNGEN Für eine Liste der autorisierten Vertreter die Webseite des Herstellers konsultieren. Vor den technischen Eingriffen muss Einsicht in das Servicehandbuch mit den oben genannten Angaben genommen werden.