Inhaltszusammenfassung für Tulip CENTERLINER SE 2000
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H A N D L E I D I N G O P E R A T O R ' S M A N U A L L I V R E T D E M I S E E N R O U T E B E T R I E B S A N L E I T U N G CENTERLINER SE A-HV.022.
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N E D E R L A N D S p a g i n a E N G L I S H p a g e F R A N Ç A I S p a g e D E U T S C H S e i t e...
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INHALTSVERZEICHNIS....................Seite VORWORT ........................89 GARANTIEBEDINGUNGEN ..................89 TYP- UND SERIENNUMMER IHRER MASCHINE ..........89 BEACHTEN SIE DIE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ..........90 ERKLÄRUNG DER WARNUNGSAUFKLEBER AUF DER MASCHINE ....91 1 EINLEITUNG .........................92 2 ANBAU HINTER DEM SCHLEPPER .................94 3 TRANSPORT ........................95 4 EINSTELLUNG DER MASCHINE ................96 Streumenge......................96 Arbeitshöhe ......................98 Vornüberstellung ....................99...
VORWORT Diese Betriebsanleitung ist für diejenigen bestimmt, die mit der Maschine arbeiten und Wartungs- und Pflegearbeiten an dem Gerät ausführen. Vor Inbetriebnahme die Betriebsanleitung vollständig lesen und beachten. In dieser Betriebsanleitung haben wir alle Stellen, die Ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer betreffen, an dem Rand mit dem Warnschild versehen.
- Verwenden Sie Blinklampen und Sicherheitszeichen, falls erforderlich. - Es ist nicht gestattet, sich auf der Maschine zu befinden. - Verwenden Sie nur TULIP-Originalteile. - Überzeugen Sie sich davon, daß die hydraulischen Systeme drucklos sind, bevor Arbeiten daran ausgeführt werden bzw.
ERKLÄRUNG DER WARNUNGSAUFKLEBER AUF DER MASCHINE • Vor Inbetriebnahme die Betriebsanleitung und Sicherheits- hinweise lesen und beachten. • Gefahr durch sich drehende Maschinenteile. Entfernung von drehenden Teilen berücksichtigen. • Gefahr durch weggeschleuderte Gegenstände. Ausreichenden Sicherheitsabstand zur Maschine einhalten, solange der Schleppermotor eingeschaltet ist. •...
1 EINLEITUNG Der TULIP CENTERLINER SE (Bild 1) ist ein Dünger- streuer, der es Ihnen ermöglicht, die Düngerstoffe mit grösster Genauigkeit auszubringen. Die Wurfscheiben des CENTERLINER Streuers drehen (von hinten gesehen) von aussen nach innen, wobei jede Wurf- scheibe ein nahezu komplettes Streubild macht (Bild 2).
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Streubild der linken Wurfscheibe Streubild der rechten Wurfscheibe zusammengesetztes Streubild des ® CENTERLINER 100 % 50 % + 50 % 50 % + ..½ R R = Fahrbreite Streubreite CENTRASIDE 2 - 2,5 m R= Fahrbreite...
2 ANBAU HINTER DEM SCHLEPPER Grundanbau AB. Weitere Anbaumöglichkeiten werden, wenn zutref- fend, woanders in dieser Betriebsanleitung beschrieben. - Anschlagpflock des verstellbaren Anhängepunktes im Loch B anordnen (Bild 5). Wenn die Maschine mit einem Zylinder zur Randstreuung ausgestattet ist, kann der Pflock erst später angebracht werden.
3 TRANSPORT Der CENTERLINER Streuer kann im Schlepperkraftheber transportiert werden. - Sämtliche gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtungsein- richtungen und Warnungstafeln sollen angeordnet sein. - Bei Transport auf öffentlichen Strassen ist darauf zu achten, dass der Vorderachsendruck ausreichend ist (wenn notwendig, Frontmasse anbringen) und dafür zu sorgen, dass der maximal gestattete Hinterachsendruck nicht über- schritten wird.
4 EINSTELLUNG DER MASCHINE Streumenge Die Streumenge wird durch die Schieberstellung, die Fahr- breite, die Fahrgeschwindigkeit und die Zapfwellendrehzahl bedingt. Eine hohe Wurfscheibendrehzahl bewirkt bei den Dosieröff- nungen einen ansaugenden Effekt. Dadurch ist die Aus- bringmenge (vor allem bei einer kleineren Dosieröffnung) grösser, wenn die Höchstzapfwellendrehzahl von 540 Umw/ min eingehalten wird, als bei dem Mindestwert.
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Wenn die gewünschte Streumenge zwischen zwei auf- einanderfolgenden Positionen der Verteilerskala liegt, kann man einen Zwischenstand einstellen. Zu diesem Zweck soll man den Anschlagstift mit der abgeplatteten Seite in der Verteilerskala anordnen (Bild 11). Die Streumenge liegt dann gerade zwischen den Mengen bei dieser Position und bei der nächsthöheren Position.
Arbeitshöhe - Den CENTERLINER Streuer derart ausheben, dass die Wurf- scheiben sich ca 60 cm über dem Boden oder der Ernte befinden (Bild 13). • bei einer vornübergestellten Maschine aus der Mitte der Wurfscheibe messen. • bei einer zur Randstreuung schräggestellten Maschine aus der Mitte der höchsten Wurfscheibe messen.
Vornüberstellung Die benötigte Vornüberstellung des CENTERLINER Streu- ers ist in der Streumengentabelle angegeben (H=..°). - Schlepper auf ebenem Boden abstellen. Schlepperrad- spuren im Boden berücksichtigen. - Die Maschine mit dem Kraftheber auf Arbeitshöhe ein- stellen. - Die Vornüberstellung mit Hilfe des Oberlenkers einstellen. Der Winkelanzeiger auf dem Rahmen (Bild 16) zeigt die Vornüberstellung der Maschine.
5 MASCHINENEINSATZ Die Düngerkörner können sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen. Bei einem Treffen können also leicht Verlet- zungen auftreten. Lassen Sie daher in einem Radius von mindestens 30 m keine Menschen oder Tiere an den CENTERLINER Streuer im Betrieb. Schleppermotor abschalten, bevor Sie die Kabine verlassen. Lassen Sie niemanden an den Streuer, wenn die Wurf- scheiben noch drehen.
Zapfwellendrehzahl 5.1.1 In der Streumengentabelle finden Sie bei der Fahrbreite die Zapfwellendrehzahl angegeben (Bild 17; T= .Umw./min) wofür diese gültig ist. Es gibt eine Tabelle für die Mindest- werte und eine für die Höchstzapfwellendrehzahlen (= 540 Umw/min), womit bei einer bestimmten Fahrbreite gearbeitet werden darf.
Fahrschema 5.1.2 Sie können beliebig entweder mit der Randstreuung oder mit der Vollfeldstreuung anfangen. (Befolgen Sie die Hinweise die bei der CENTRASIDE gegeben werden, wenn Sie mit CENTRASIDE die Randstreuung vornehmen). Vollfeldstreuung: - Fahren Sie den ersten Arbeitsgang in einer Entfernung von 1½...
Streumengenkontrolle Die in den Streumengentabellen angegebenen Mengen stellen Richtwerte dar und zwar, weil die Beschaffenheit eines Düngers nicht immer konstant ist. Grösse, Form und Gewicht der Körner können je nach Fabrikat und/oder Produk- tionsserie, variieren. Auch sonstige Verhältnisse (wie z.B. Luftfeuchtigkeit) können die Streumenge beeinflussen.
6 ABKUPPELN VOM SCHLEPPER - Maschine mit Hilfe des Krafthebers absenken und am Boden, oder auf einem stabilen Podest (z.B. einer Palette) abstellen. - Maschinen die mit einem Zylinder zur Randstreuung ausgestattet sind : Anschlagstift im Loch B anordnen (Bild 21) und den Zylinder völlig einziehen.
7 WARTUNG Eine gute Maschinenwartung ist erforderlich, damit die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit der Maschine gewährleistet sind. 15 Nm (1,5 kgm) Wartung nach dem Einsatz - Eventuelle Restmenge des Düngermaterials aus dem Behälter entfernen. - Die Maschine sorgfältig reinigen. - Die Maschine mit einem Rostschutzmittel einschmieren. - Zustand der Wurfscheiben und Leitschaufeln kontrol- lieren.
Periodische Wartung Die periodische Wartung soll durchgeführt werden: • am Anfang der Saison; • wenn die Maschine längere Zeit ausser Betrieb bleibt; • wenn die Maschine während der Saison sehr intensiv eingesetzt wird. - Maschine an allen Stellen die im § 7.2 Schmierung angegeben werden, abschmieren.
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Die Nachstellung bei einer falschen Dosieröffnung geht wie folgt vor: • Die linke Dosieröffnung einer Dosierschale weicht von der 130 mm rechten Dosieröffnung ab. - Den Schieber auf der Dosierschale zentrieren, indem man einen Bolzen des Bügels A (Bild 27) auf einer Seite der Schale einschraubt und den Bolzen auf der anderen Seite über einen gleichen Abstand ausdreht.
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- Überprüfen, ob sich sämtliche Sicherheitsaufkleber in ein- wandfreiem Zustand auf der Maschine befinden (Bild 31). (Bestellnummer: 9.1170.0408.0) (Bestellnummer: 9.1170.0407.6) (Bestellnummer: 9.1170.0421.6) (Bestellnummer: 9.1170.0410.2) (Bestellnummer: 16.61.175)
Anlage A A GEKÜRSTE GEBRAUCHSANWEISUNG - Anschlagstift ins Loch der Verteilerskala stecken, das der gewünschten Streumenge entspricht. (Runde Seite des Stiftes für die in der Tabelle angegebenen Werte, abge- plattete Seite für die zwischenliegenden Mengen). - Maschine für Vollfeldausbringung, bzw. Randstreuung einstellen.
Anlage B B ZUBEHÖR Zylinder zur Randstreuung Der Umbau von normaler Stellung zur Schrägstellung für die Randstreuung (und zurück) kann leicht und schnell mit diesem hydraulischen Zylinder vorgenommen werden. Sieb Die Siebe werden in den beiden Behälterhälften montiert und sind unerlässliche Maschinenkomponenten bei der Aus- bringung von klüterigem Düngermaterial und/oder wenn der Dünger Fremdkörper enthält.
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Anlage B ® CENTERMATIC Die CENTERMATIC enthält ein Wiegegerät, mit dem die Gewichtsabnahme des Düngerbestandes während des Streu- vorganges registriert wird. Das mit dem Wiegegerät verbundene elektronische Steuer- system stellt die Dosieröffnung ein. Auch bei Abweichungen der Düngerbeschaffenheit und Änderungen der Fahrge- schwindigkeit, bleibt die pro Hektar ausgebrachte Streu- menge konstant und im Einklang mit der gewünschten Ausbringmenge.
Anlage C C TECHNISCHE ANGABEN ® CENTERLINER 1500 2000 2500 Behälterfassungsvermögen 1025 1300 Länge x Breite (cm x cm) 131 x 190 Einfüllöffnung (LxB) (cm x cm) 117 x 181 108 x 176 Einfüllhöhe (cm) Gewicht (kg) Zapfwellendrehzahl max. 540 Umw/Min. Wurfscheibendrehzahl max.