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Inhaltsverzeichnis
Betriebs- und
Wartungsanleitung
9310 T / 9330 T
D
02/2009
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Schaeffler 9310T

  • Seite 1 Betriebs- und Wartungsanleitung 9310 T / 9330 T 02/2009...
  • Seite 5 Ersatzteilbestellungen / -rücklieferungen / Garantie- Abwicklung Ersatzteilbestellungen (nur über Ihren Vertragshändler) Um eine schnellstmögliche Bearbeitung von Ersatzteilbestellungen zu gewährleisten, bitten wie Sie folgende Punkte zu beachten: 1. Ersatzteilbestellungen sind schriftlich per Fax oder E-Mail bei Ihrem zuständigen Vertragshändler abzugeben 2. Ersatzteilbestellungen müssen folgende Angaben enthalten: •...
  • Seite 6 Rücksendungen 1. Von uns gelieferte Ware wird nur original verpackt über unseren Ver- tragshändler nach unserer Zustimmung bei frachtfreier Rücksen- dung zurückgenommen. Zurückgenommene Ware wird abzüglich eines angemessenen Kostenanteils gutgeschrieben, der 10 % des Wa- renwertes beträgt, sofern nicht der Käufer den Nachweis erbringt, dass der im konkreten Fall angemessene Betrag wesentlich niedriger ist;...
  • Seite 7 Garantie A C H T U N G : Grundsätzlich müssen alle Garantiearbeiten V O R der Ausführung beim Werk gemeldet und die Übernahme der Kosten genehmigt werden. 1. Ersatzteile, die zur Reparatur von Garantieschäden erforderlich sind, werden auf gleichem Wege wie andere Ersatzteile bestellt und be- rechnet.
  • Seite 8: Garantiebestimmungen Für Schäffer - Hoflader

    Garantiebestimmungen für SCHÄFFER - Hoflader Wir gewährleisten eine dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Fehlerfrei- heit des Kaufgegenstandes in Werkstoff und Werkarbeit für die Dauer von 12 Mona- ten, oder maximal 1000 Betriebsstunden nach Auslieferung. Die Gewährleistung besteht nach unserer Wahl in der Reparatur des Kaufgegenstan- des oder dem Ersatz der beanstandeten Teile durch Lieferung von, Neu bzw.
  • Seite 9: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 0 Vorwort ......................3 0.1 Übergabeinspektion durch den Händler ..............4 0.2 Kennzeichnung der Maschine ..................5 0.2.1 Hinweise zur Ersatzteilbestellung....................6 0.2.2 Schäffer Originalteile ........................6 1 Bestimmungsgemäße Verwendung..............7 1.1 Sicherheitshinweise für die Nutzung als Radlader ............8 1.1.1 Hinweise für das Fahren im öffentlichen Straßenverkehr............10 1.2 Sicherheitshinweise für den Betrieb des Teleskopladers...........10 1.2.1 Vorbemerkungen ..........................10 1.2.2 Allgemeines ...........................11...
  • Seite 10 2 Arbeiten mit dem Lader................... 23 2.1 Allgemeine Hinweise....................23 2.2 Hinweise für die Arbeit mit der Palettengabel............24 2.3 Dung- und Silagezange....................26 2.4 Erd- oder Leichtgutschaufel ..................27 2.5 Hinweise zum Abschleppen und Transportieren ............28 2.5.1 Abschleppen...........................28 2.5.1.1 Lösen der Bremse..............................28 2.5.1.1.1 Arbeitsschritte zum Lösen der Bremse..................29 2.5.1.1.2 Einschraubdistanz „2,4 …...
  • Seite 11 3.3 Einstellung des Fahrersitzes..................41 3.3.1 Gewichtseinstellung ........................41 3.3.2 Längseinstellung ...........................41 3.3.3 Rückenlehneneinstellung......................41 3.3.4 Fahrersitz, luftgefedert (optional) ....................42 3.3.4.1 Gewichtseinstellung............................42 3.3.4.2 Höheneinstellung.............................43 3.3.4.3 Horizontalfederung (optional) ........................43 3.3.4.4 Längseinstellung ..............................43 3.3.4.5 Sitzneigungseinstellung..........................44 3.3.4.6 Sitztiefeneinstellung ............................44 3.3.4.7 Rückenverlängerung............................44 3.3.4.8 Bandscheibenstütze ............................45 3.3.4.9 Linke Armlehne..............................45 3.3.4.10 Armlehnenneigung............................45 3.3.4.10.1 Linke Armlehne ..........................
  • Seite 12 3.13 Kabine .........................63 3.13.1 Kabinentür...........................63 3.13.2 Heckfenster..........................64 3.13.3 Innenleuchte..........................64 3.13.4 Schalterelemente in Kabine .......................65 3.13.5 Heizung............................65 3.13.6 Klimaanlage (optional) .......................66 3.13.7 Ablagefächer..........................66 3.14 Batterietrennschalter (optional) ................67 3.15 Rundumkennleuchte (optional)................68 3.16 Anhängekupplung (optional)..................69 3.16.1 Siebenpolige Anhängersteckdose ....................69 3.16.2 Druckluftanlage (optional)......................69 4 Wartungsanleitung ..................70 4.1 Allgemeine Hinweise....................70 4.1.1 Systemabschaltung / Motor stillsetzen ..................72 4.2 Wartungsplan.......................73...
  • Seite 13 4.6 Wartung der Achsgetriebe...................83 4.6.1 Achse 20 km/h-Version .........................84 4.6.2 Achse 35 km/h-Version .........................85 4.6.3 Öl in den Planetengetrieben wechseln ..................86 4.7 Wartung der Bremsanlage ..................87 4.7.1 Wartung der Druckluftanhängerbremse (optional)..............88 4.8 Luftfilter ........................89 4.9 Wartung der Batterie....................90 4.10 Sitz..........................90 4.11 Lastanzeige .........................91 4.11.1 Kalibrierung mit Fahrzeug (erfolgt im Werk) ................91 4.11.2 Fehlerindikationen........................92...
  • Seite 14 5.4 Motorenöl ........................106 5.4.1 Schmierölschema.........................106 5.4.2 Überprüfung des Ölstandes .......................107 5.4.3 Motorenölwechsel ........................108 5.4.3.1 Viskosität des Motoröls ..........................109 5.4.4 Schmierölwechselfilter austauschen ..................110 5.4.5 Schmierölfiltereinsatz wechseln ....................111 5.5 Kühler..........................112 5.5.1 Kühlflüssigkeitsschema ......................112 5.5.2 Reinigungsintervalle........................113 5.5.3 Kühlsystem reinigen ........................114 5.5.3.1 Reinigung mit Druckluft..........................114 5.5.3.2 Reinigung mit Kaltreiniger ........................
  • Seite 15 6 Störungsbeseitigung ..................124 7 Wartungsdaten - Dieselmotor ..............125 8 Anhang ......................126 8.1 Zulässige Ölsorten für Motor..................126 8.1.1 Qualität............................126 8.1.2 Schmierölviskosität........................126 8.1.3 Liste zulässiger Ölsorten ......................127 8.2 Zulässige Ölsorten für Achsen ...................128 8.3 Hydraulischer Schaltplan ...................129...
  • Seite 16 Achtung! Bei Verwendung von Anbaugeräten und Arbeitswerkzeugen ande- rer Hersteller, die nicht von Fa. Schäffer geliefert werden, kann die Betriebssicherheit nicht gewährleistet werden! Eine Haftung ist deshalb in diesen Fällen ausgeschlossen! Außerdem kann die Betriebserlaubnis erlöschen!
  • Seite 17: Vorwort

    0 Vorwort Vor der Inbetriebnahme des Laders sollte sich jeder Maschinenführer anhand dieser Anleitung mit der Handhabung vertraut machen. Die Sicherheitsvorschriften sind strikt einzuhalten. Bitte beachten Sie auch alle für Ihr Land gültigen Sicherheitsbe- stimmungen. Der Betreiber ist für den Versicherungsschutz verantwortlich. Wir empfehlen Ihnen die Maschine nach den Wartungsvorschriften zu pflegen und instand zu setzen, um die Betriebsbereitschaft zu gewährleisten und um eine lange Lebensdauer des Laders zu erreichen.
  • Seite 18: Übergabeinspektion Durch Den Händler

    0.1 Übergabeinspektion durch den Händler Bei der Übergabe der Maschine durch den Händler, hat dieser eine Übergabe - Inspektion durchzuführen. Bei der Fertigung der Maschine im Herstellerwerk wurde diese Inspektion bereits durchgeführt, dem Kunden soll jedoch in jedem Fall der La- der ordnungsgemäß...
  • Seite 19: Kennzeichnung Der Maschine

    0.2 Kennzeichnung der Maschine a = Typschild b = Fahrzeug - Ident – Nummer Fahrzeug - Ident - Nummer: _________________ Kennzeichnung Hydraulikpumpe und -motor Brueninghaus Hydromatik GmbH D 72160 Horb Serien-Nummer Farbr.- Mineralöl Nr.: Dreh- richtung Pumpennummer: _____________ Baujahr = 29,7 cm Motornummer: _____________ Kennzeichnung Die- selmotor...
  • Seite 20: Hinweise Zur Ersatzteilbestellung

    0.2.1 Hinweise zur Ersatzteilbestellung Tragen Sie bitte die entsprechenden Ident - Nummern in die Bedienungsanleitung ein. Bei Rückfragen bei Ihrem Vertragshändler, im Werk oder bei unserem Kundendienst diese Nummern bereithalten. Ersatzteile sind über Ihren zuständigen Vertragshändler zu bestellen. Ersatzteilbestellungen müssen folgende Angaben enthalten: 1.
  • Seite 21: Bestimmungsgemäße Verwendung

    1 Bestimmungsgemäße Verwendung Der Teleskoplader ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits- technischen Regeln gebaut. Beim Gebrauch der Maschine können dennoch Gefahren ausgehen, deshalb ist der Lader nur bestimmungsgemäß und in technisch einwand- freiem Zustand zu nutzen. Die Sicherheitsregeln sind streng zu beachten.
  • Seite 22: Sicherheitshinweise Für Die Nutzung Als Radlader

    1.1 Sicherheitshinweise für die Nutzung als Radlader • Die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers beim Umgang mit dem Radlader sind zu beachten. • Bei der Bedienung, Wartung und Instandhaltung ist diese Anleitung einzuhalten. • Der Lader darf nur von Personen geführt und instand gesetzt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, geistig und körperlich geeignet sind, sowie in der Be- dienung und Wartung der Maschine unterwiesen wurden.
  • Seite 23 • Bei Ladearbeiten mit angehobener Last nicht scharf bremsen oder scharf rück- wärts anfahren. Nicht schneller als Schritt-Tempo bzw. 6 km/h fahren. Bei Hang- und Kurvenfahrt die Last absenken. • Von Baugrubenböschungen und Grabenkanten einen Sicherheitsabstand von mindestens 1 m einhalten. •...
  • Seite 24: Hinweise Für Das Fahren Im Öffentlichen Straßenverkehr

    • Das Abschleppen des Laders ist möglichst zu vermeiden. Sollte es dennoch not- wendig sein, ist mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren. • Bei ausgefallener Lenkhydraulik steigen die Lenkkräfte sehr stark an. Es sind die Hinweise in den weiteren Abschnitten zu beachten. •...
  • Seite 25: Allgemeines

    1.2.2 Allgemeines Jede Arbeitsweise, welche die Sicherheit einschränkt muss unterlassen werden. Der Lader darf nur in sicherem und funktionsfähigem Zustand betrieben werden. Für die Bedienung, Wartung, Instandsetzung, Montage und den Transport ist diese Be- triebsanleitung einzuhalten. Der Unternehmer hat Sicherheitsvorschriften, soweit erforderlich, durch besondere, den örtlichen Einsatzverhältnissen angepasste Anweisungen zu ergänzen.
  • Seite 26: Bedienung

    1.2.3 Bedienung Der Lader darf nur von Personen selbständig geführt oder gewartet werden, die: • körperlich und geistig geeignet sind, • im Führen oder Warten des Laders unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu dem Unternehmer nachgewiesen haben, • und von denen zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufgaben zuver- lässig erfüllen.
  • Seite 27: Gefahrenbereich

    1.2.4 Gefahrenbereich Im Gefahrenbereich des Laders dürfen sich keine Personen aufhalten. Gefahrenbereich ist die Umgebung des Laders, in der Personen durch Bewegungen des Laders, seiner Arbeitseinrichtungen und seiner Anbaugeräte oder durch aus- schwingendes Ladegut, durch herabfallendes Ladegut oder durch herabfallende Ar- beitseinrichtungen erreicht werden können.
  • Seite 28: Standsicherheit

    1.2.6 Standsicherheit Der Lader muss so eingesetzt, verfahren und betrieben werden, dass stets seine Standsicherheit bzw. Sicherheit gegen Umsturz gewährleistet ist. Der Maschinenführer hat die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Verhältnissen anzupassen und bei Fahrten in geneigtem oder unebenem Gelände das Arbeitsgerät möglichst nahe über dem Boden zu Warnung! führen! Die zulässige Belastung des Laders darf...
  • Seite 29: Fahrbetrieb

    1.2.7 Fahrbetrieb Vor der Inbetriebnahme des Laders sind der Fahrersitz, die Spiegel und die Stellteile so einzustellen, dass ein sicheres Arbeiten möglich ist. Der Sicherheitsgurt ist anzu- legen! Ist der Lader mit einer Kabine bzw. Fahrerschutzdach mit Scheiben ausgerüstet müs- sen diese sauber und eisfrei sein.
  • Seite 30: Einweiser

    1.2.8 Einweiser Einweiser müssen gut erkennbar sein, z.B. durch Warnkleidung. Sie haben sich im Blickfeld des Maschinenführers aufzuhalten. Der Einweiser darf während seiner Tä- tigkeit nicht mit anderen Aufgaben betraut werden, die ihn von seiner Aufgabe ab- lenken können. 1.2.9 Laden und Entladen •...
  • Seite 31: Arbeiten Im Bereich Von E-Leitungen

    1.2.10 Arbeiten im Bereich von E-Leitungen Vor der Ausführung von Aushubarbeiten ist zu ermitteln, ob im vorgesehenen Ar- beitsbereich Erdleitungen verlegt sind, durch die Personen gefährdet werden können. Sind Erdleitungen vorhanden, so sind im Einvernehmen mit dem Erdeigentümer oder Betreiber der Leitung deren Lage und Verlauf zu ermitteln sowie die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen festzulegen und durchzuführen.
  • Seite 32: Arbeiten In Der Nähe Von Elektrischen Freileitungen

    1.2.11 Arbeiten in der Nähe von elektrischen Freileitungen Bei der Arbeit mit dem Lader in der Nähe elektrischer Freileitungen und Fahrleitun- gen muss zwischen diesen, dem Lader und ihren Arbeitseinrichtungen ein von der Nennspannung der Freileitung abhängiger Sicherheitsabstand eingehalten werden. Dies ist erforderlich um einen Stromübertritt zu vermeiden.
  • Seite 33: Arbeitsunterbrechungen

    1.2.13 Arbeitsunterbrechungen Vor Arbeitspausen und Arbeitsschluss hat der Fahrer das Arbeitsgerät auf dem Boden abzusetzen und so zu sichern, dass es nicht in Bewegung geraten kann. Bei nicht abgesetztem Arbeitsgerät darf der Fahrer die Maschine nicht verlassen. Der Lader sollte nur dort abgestellt werden, wo er kein Hindernis für den öffentlichen Straßenverkehr, Baustellen, Höfen usw.
  • Seite 34: Sicherheitshinweise Bei Der Wartung, Montage Und Instandsetzung

    1.2.16 Sicherheitshinweise bei der Wartung, Montage und Instandset- zung Der Lader darf nur unter Leitung vom Unternehmer bestimmten, geeigneten Perso- nen und unter Beachtung der Betriebsanleitung auf-, um- oder abgebaut werden. Arbeiten an der Brems-, Lenk-, Hydraulik- oder Elektroanlage darf nur von hierfür ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 35 • bei Instandhaltungsarbeiten die Batterie abdecken, niemals Werkzeug auf die Batterie legen • die Motorhaube sowie alle Abdeckklappen nur bei stillgesetztem Dieselmotor öff- • alle Schutzeinrichtungen nach der Instandsetzung wieder anbringen • Schweißarbeiten an tragenden Teilen sind grundsätzlich untersagt • Schweißarbeiten an den tragenden Teilen der Kabine oder des Verdecks sind un- tersagt •...
  • Seite 36: Überwachung Und Überprüfung

    1.2.17 Überwachung und Überprüfung Die vorgeschriebenen Fristen laut dieser Anleitung für Funktionsüberprüfungen und Wartungen sind strikt einzuhalten. Eine Nichtbeachtung dieser Fristen kann zu Un- fällen, sowie zur Ablehnung der Garantie bei Schäden führen. Vor Arbeitsbeginn sind alle im Wartungsplan genannten Überprüfungen vorzuneh- men.
  • Seite 37: Arbeiten Mit Dem Lader

    2 Arbeiten mit dem Lader 2.1 Allgemeine Hinweise Achtung! Sicherheit ist der oberste Grundsatz bei der Arbeit! Vor Beginn der Arbeit hat sich der Fahrer von einem tragfähigen Fahruntergrund zu überzeugen. Folgende Punkte sind bei der Arbeit streng zu beachten: •...
  • Seite 38: Hinweise Für Die Arbeit Mit Der Palettengabel

    2.2 Hinweise für die Arbeit mit der Palettengabel Auf öffentlichen Wegen ist es grundsätzlich untersagt mit angebauter Palettengabel zu fahren. Es ist untersagt den Lader als Hebezeug zu nutzen. Die folgenden Hinweise gelten sinngemäß auch für die Arbeit mit anderen Anbauge- räten.
  • Seite 39 Teleskoparm einfahren, Lader eventuell ein kleines Stück zurücksetzen. Der Teleskoparm ist vor jedem Rangieren zuerst einzufahren. Niemals gleichzeitig den Teleskoparm betätigen und den Lader vor- bzw. rück- wärts bewegen. Den Teleskoparm im eingefahrenen Zu- stand langsam absenken. Es ist verboten, den Teleskoparm im aus- gefahrenen Zustand abzusenken.
  • Seite 40: Dung- Und Silagezange

    2.3 Dung- und Silagezange Die Dung- und Silagezange ist ein Anbaugerät zum Entnehmen und Befördern von Dung, loser Silage, losem Stroh und Raufutter. Beachten Sie auch unbedingt die Bedienungs- anleitung für Dung- und Silagezangen! Dung- und Silagezangen sind für Arbeiten Warnung! mit Großballen unzulässig! Das Einhalten der Betriebsanleitung und der Wartungs- und Inspektionsvorschriften...
  • Seite 41: Erd- Oder Leichtgutschaufel

    2.4 Erd- oder Leichtgutschaufel Erd- oder Leichtgutschaufeln dienen zum Lösen, Transportieren, Aufschütten und Laden von Schüttgütern. Leichtgutschaufeln werden für leichte Schüttgüter, wie z.B. Futter oder verschiedene Getreidesorten benutzt. Für schwere Schüttgüter wie Erde oder Sand sind Erdschaufeln vorgesehen. Warnung! Bei allen Ladearbeiten unbedingt die zulässigen Nutzlasten beachten! Zum Aufnehmen der Schüttgüter die Schaufel so weit auskippen, dass die...
  • Seite 42: Hinweise Zum Abschleppen Und Transportieren

    2.5 Hinweise zum Abschleppen und Transportieren 2.5.1 Abschleppen Der Lader sollte nach Möglichkeit nicht abgeschleppt werden. Im Notfall wird wie folgt vorgegangen: 1. Knickgelenk durch Knickgelenkksicherung sichern. 2. Gelenkwelle demontieren. 3. Hintere Achse anheben. 4. Abschleppen. • Die Schleppgeschwindigkeit von 4 km/h darf nicht überschritten werden! Achtung! •...
  • Seite 43: Arbeitsschritte Zum Lösen Der Bremse

    2.5.1.1.1 Arbeitsschritte zum Lösen der Bremse Legende zu Skizze: 1= Verschluss-Schraube 2= Ausgleichsscheiben 3= Hülse 4= Ersatzscheibe 5= Sicherungsmutter 6= Bremskolben 7= Lamellenpaket Bild 1 Beide Verschluss-Schrauben lösen. Auf freiwerdende Ausgleichsscheiben achten! Einbauposition der Verschluss- Schrauben mit den dazugehören- den Ausgleichsscheiben zum Fe- dergehäuse markieren! Bild 2 Beide Hülsen lösen und freiwerdende Ersatz-...
  • Seite 44 Nach erfolgtem Abschleppen des Fahr- zeuges, ist die Funktionsfähigkeit der Bremse wieder herzustellen! Dazu beide Sicherungsmuttern wieder gleichmäßig in Ausgangsstellung (wie in Bild-Nr. 4 ermittelt) zurückdrehen! Wurde das Maß I (siehe Bild-Nr. 4), vor dem Lüften der Bremse nicht ermittelt, so muss der komplette Messvorgang (Einschraubdistanz der Notlösemutter einstellen Kapi- Bild 5...
  • Seite 45: Einschraubdistanz „2,4

    2.5.1.1.2 Einschraubdistanz „2,4 … 2,9 mm“ der Notlösemutter einstellen Der Messvorgang ist an beiden Sei- ten bzw. an beiden Sicherungs- muttern durchzuführen! Bild 8 Maß I (siehe Skizze 1), von der Stirnfläche bis zum Bohrungsgrund ermitteln. Maß I z.B. 28,80 mm Bild 9 Maß...
  • Seite 46: Lüftspiel 1,0

    Ersatzscheiben (je 1 Stück/ Bohrung bzw. Nachstellung) auffädeln. Die Ersatzscheibe dient zur eventuellen späteren Nachstellung (nach Ver- schleiß) der Bremse! Bild 12 Hülsen (siehe Pfeil) montieren. Anzugsmoment M = 46 Nm Bild 13 2.5.1.1.3 Lüftspiel 1,0…1,4 mm einstellen Der Messvorgang ist an beiden Sei- ten bzw.
  • Seite 47 Maß I (siehe Skizze 14), von der Anlagefläche der Verschluss-Schraube bis zur Planfläche der Hülse ermitteln. Maß I z.B. 2,20 mm Bild 15 Maß II (siehe Skizze 14), ermitteln (Bild 16 und 17): Maß „A“, von der Stirnfläche der Verschluss- Schraube bis zum Bohrungsgrund messen.
  • Seite 48: Transport

    Verschluss-Schrauben mit neuem O-Ring ver- sehen und montieren. Anzugsmoment M = 80 Nm Bild 19 Verschluss-Schrauben (siehe Pfeil 1) mit neu- em O-Ring versehen und montieren. Anschließend Entlüfter (siehe Pfeil 2) montie- ren. Anzugsmoment M = 35 Nm Bild 20 2.5.2 Transport Vor dem Transport sind das Fahrwerk und alle Aufstiege gründlich zu reinigen.
  • Seite 49: Bedienung Der Maschine

    3 Bedienung der Maschine 3.1 Einleitung Vor Einsatzbeginn ist die tägliche Wartung laut Wartungsplan durchzuführen. Alle Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit dem Lader sind zu beachten. • Während des Betriebes ist stets der Sicherheits- Warnung! gurt anzulegen! • Keine Mitfahrt von Personen zulassen! Benutzen Sie zum Auf- und Absteigen die vorgesehenen Trittstufen und Haltegriffe.
  • Seite 50: Fahrerstand

    3.2 Fahrerstand 1. Batterietrennschalter (optional) 12. Drehzahlmesser 2. Platine 13. Kontrollleuchte Druckluftbremse (op- tional) 3. Ablagefach 14. Kombi-Anzeigen 4. Inchpedal/ Fahrpedal 15. Tankanzeige 5. Neigungsverstellung - Lenksäule 16. Zündschlüssel 6. Ablagefach 17. Schalterelemente Kabine 7. Blinker-/ Beleuchtungsschalter (siehe Kap. 3.13.4) 8.
  • Seite 51: Kombi-Anzeigen

    3.2.1 Kombi-Anzeigen Luftfilter- Der Luftfilter ist verschmutzt. Luftfilter reinigen durchlass oder Filterelemente wechseln. Öldruckkon- Wenn diese Leuchte nach dem Anspringen nicht trolle Die- sofort ausgeht, ist der Dieselmotor sofort abzu- selmotor stellen und das Motorenöl zu kontrollieren. orange Vorglühen Das Vorglühen des Dieselmotors wird angezeigt. Sollte diese Leuchte nach dem Anspringen nicht Ladekontrol- ausgehen, ist der Lader in eine Werkstatt zu...
  • Seite 52: Warnsummer

    grün Blinkkontrolle grün Standlichtkontrolle grün Abblendlichtkontrolle blau Fernlichtkontrolle grün Anhänger Blink-Kontrollleuchte (optional) Motor signalisiert Fehler (Fehler muss ausgelesen werden, orange ►Rücksprache Vertragshändler) Luftdruck Bremse (optional) orange Tankanzeige 3.2.2 Warnsummer An der linken Seite des Bedienpanels befindet sich ein Warnsummer. Dieser ertönt bei Überhitzung des Motors. Der Motor ist dann sofort abzustellen! Wird der Motor nicht sofort abgestellt, kann dies zu Schäden am Motor oder weiteren Teilen der Maschine...
  • Seite 53: Lastanzeigegerät

    3.2.3 Lastanzeigegerät Jeder Lader ist mit einem Lastanzeigegerät ausgerüstet um den Fahrer bei Erreichen der zulässigen Grenzlasten zu informieren. Das Lastanzeigegerät zeigt die momen- tane Belastung des Knickgelenks und der Hinterachse an. Solange das Gerät im grü- nen Bereich arbeitet ist die Grenzlast noch nicht erreicht. Leuchtet der gelbe Bereich der Anzeige auf, ist die zulässige Traglast erreicht und ein weiteres Anheben oder Ausfahren des Teleskoparmes ist untersagt.
  • Seite 54: Ausfall Der Lastanzeige

    Die Lastanzeige sollte vor Arbeitsbeginn und während des Einsatzes regelmäßig überprüft werden. Der Lader ist bei defekter Lastanzeige nicht in Betrieb zu nehmen! Durch Lenkbewegungen, Bremsen, Beschleunigen, Rückwärtsfahren oder im eingeknickten Zustand Achtung! des Laders kann die Lastanzeige verfälscht werden. Sie kann Erfahrungen beim Umgang mit dem Lader nicht ersetzen! 3.2.3.1 Ausfall der Lastanzeige...
  • Seite 55: Einstellung Des Fahrersitzes

    3.3 Einstellung des Fahrersitzes Der serienmäßig eingesetzte Fahrersitz lässt sich entsprechend Fahrergröße und - gewicht einstellen. Warnung! Verstellen Sie den Fahrersitz nur bei Stillstand des Laders. Der Motor sollte ausgeschaltet sein! 3.3.1 Gewichtseinstellung Das jeweilige Fahrergewicht sollte bei unbelas- tetem Fahrersitz durch Drehen des Gewichtein- stellhebels eingestellt werden.
  • Seite 56: Fahrersitz, Luftgefedert (Optional)

    3.3.4 Fahrersitz, luftgefedert (optional) Gewichtseinstellung 2. Höheneinstellung 3. Horizontalfederung 4. Längseinstellung 5. Sitzneigungseinstellung 6. Sitztiefeneinstellung Rückenverlängerung 8. Bandscheibenstütze 9. Armlehne 10. Armlehnenneigung 11. Rückenlehneneinstellung 12. Dreheinrichtung 13. Stoßdämpfung 3.3.4.1 Gewichtseinstellung Das jeweilige Fahrergewicht sollte bei stehen- dem Fahrzeug und belastetem Fahrersitz durch kurzes Ziehen des Betätigungshebels der auto- matischen Gewichts- und Höheneinstellung (Pfeil) eingestellt werden.
  • Seite 57: Höheneinstellung

    3.3.4.2 Höheneinstellung Die Höheneinstellung kann luftunterstützt stu- fenlos angepasst werden. Durch vollständiges Ziehen oder Drücken des Betätigungshebels (Pfeil) kann die Sitzhöhe ver- ändert werden. Wird dabei der obere oder der untere Endanschlag der Höheneinstellung er- reicht, erfolgt eine automatische Höhenanpas- sung, um einen Mindestfederweg zu gewähr- leisten.
  • Seite 58: Sitzneigungseinstellung

    3.3.4.5 Sitzneigungseinstellung Die Längsneigung der Sitzfläche kann individu- ell angepasst werden. Zum Einstellen der Neigung die linke Taste (Pfeil) anheben. Durch gleichzeitiges Be- oder Entlasten der Sitzfläche neigt sich diese in die gewünschte Lage. 3.3.4.6 Sitztiefeneinstellung Die Sitztiefe kann individuell angepasst werden. Zum Einstellen der Sitztiefe die rechte Taste (Pfeil) anheben.
  • Seite 59: Bandscheibenstütze

    3.3.4.8 Bandscheibenstütze Durch Drehen des Handrades (Pfeil) nach links oder rechts kann sowohl die Höhe als auch die Stärke der Vorwölbung im Rückenpolster indivi- duell angepasst werden. Dadurch kann sowohl der Sitzkomfort erhöht, als auch die Leistungsfähigkeit des Fahrers er- halten werden.
  • Seite 60: Rechte Armlehne

    3.3.4.10.2 Rechte Armlehne Die Längsneigung der Armlehne kann durch reindrücken des Knopfes (Pfeil) verändert wer- den. 3.3.4.11 Rückenlehneneinstellung Die Verstellung der Rückenlehne erfolgt über den Verriegelungshebel (Pfeil). Der Verriegelungshebel muss in der ge- wünschten Position einrasten. Nach dem Verriegeln darf sich die Rückenlehne nicht mehr in eine andere Position verschieben lassen.
  • Seite 61: Stoßdämpfung

    3.3.4.13 Stoßdämpfung Die Dämpfung des Sitzes kann den Fahrbahn bzw. Geländebeschaffenheiten angepasst wer- den. Der Federungskomfort ist daher individuell einstellbar. Hebel bis zur gewünschten Einstellung drehen und loslassen 1 weich 2 hart 3.3.5 Sicherheitsgurt Der Fahrersitz ist mit einem Sicherheitsgurt (Be- ckengurt) ausgerüstet.
  • Seite 62: Verstellung Der Lenksäule

    3.4 Verstellung der Lenksäule Die Lenksäule kann in Längsrichtung und in der Hö- he verstellt werden. Dazu die Klemmung mittels des Hebels an der linken Seite lösen. Die Lenksäule lässt sich jetzt in Längs- richtung kippen und hoch und runter schieben. In der richtigen Position die Lenksäule mit Hilfe des Hebels wieder arretieren.
  • Seite 63: Fahrschalter

    3.6 Fahrschalter Der Fahrschalter ist in den Bediengriff für die Arbeitshydraulik integriert. Er dient zur Vorwahl der Fahrtrichtung, das Schalten erfolgt voll unter Last. Der Lader ist serienmäßig mit einem 2-Stufen-Getriebe ausgerüstet. Diese 2 Stufen sind ohne Kraftunterbrechung schaltbar. Das Wechseln der Fahrtrichtung oder das Schalten von der schnellen Fahrstufe in die Langsame nie- Warnung! mals bei hoher Fahrgeschwindigkeit durchführen!
  • Seite 64 Fahrstufen: Das Schalten der Fahrstufen (Gänge) erfolgt über den Gangschalter, der sich auf der Rückseite des Multifunktionshebels befindet. Die Gänge können unter Last geschal- tet werden. Der Lader muss hierzu nicht abgebremst werden. Beim Herunterschal- ten vom II in den I Gang, sollte jedoch die Fahrgeschwindigkeit deutlich reduziert werden, um eine Motorbelastung zu vermeiden.
  • Seite 65: Zünd-Startschalter / Anlassen Des Laders

    3.7 Zünd-Startschalter / Anlassen des Laders • Beim Starten der Maschine darf sich keine Per- son an den Arbeitswerkzeugen, am Motoren- raum bzw. unter dem Lader befinden! Warnung! • Der Start ist durch ein Betätigen des Signalhor- nes anzukündigen! • Der Fahrschalter hat sich in Neutral-Stellung zu befinden! 0 = Zündung/Dieselmotor aus...
  • Seite 66: Bremse

    3.8 Bremse Auf der Vorderachse befindet sich die mechanische Feststellbremse. Diese Bremse ist als Lamellenbremse ausgeführt. Die Betätigung erfolgt hydraulisch. ohne Druckluftanlage mit Druckluftanlage In Position „A“ ist die Feststellbremse gelöst. Zum Festziehen ist die Bremse in Positi- on „B“ zu bringen. Bei angezogener Feststellbremse ist die Fahrpumpe außer Betrieb gesetzt! Der Lader fährt nicht! •...
  • Seite 67: Abstellen Des Laders

    3.9 Abstellen des Laders Vor dem Abstellen der Maschine ist der Teleskoparm in die unterste Stellung abzu- senken und das Arbeitswerkzeug auf dem Boden abzustellen. Danach ist die Fest- stellbremse anzuziehen und der Fahrschalter in die Neutralstellung zu bringen. Brennbare Güter (z.B. Heu- oder Strohhalme) sind von der Maschine und aus ihrer unmittelbaren Umgebung zu entfernen.
  • Seite 68: Einhebelbetätigung Für Den Teleskoparm

    3.10 Einhebelbetätigung für den Teleskoparm Rechts neben dem Fahrersitz befinden sich die Betätigungshebel für den Teleskop- arm. Mit diesem Hebel kann man gleichzeitig das Heben / Senken des Teleskoparms und Ein-/ Auskippen des Arbeitswerkzeuges durchführen. Außerdem sind in ihm die Mikroschalter für das Ausfahren / Einfahren des Teleskoparmes sowie für das Zusatz- steuergerät integriert.
  • Seite 69: Schnellwechseleinrichtung

    3.11 Schnellwechseleinrichtung Die hydraulische Schnellwechseleinrichtung dient zum einfachen Wechsel der Ar- beitsgeräte. Hierzu ist der Lader an das Arbeitswerkzeug heranzufahren und mit den beiden Fangbolzen aufzunehmen. Danach den Werkzeugzylinder einziehen und das Werkzeug verriegeln. Beim Abkuppeln wird in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen. Als Schutz, gegen unbeabsichtigtes Entriegeln des Werkzeuges, ist der Lader mit einer Sperre ausgerüs- tet.
  • Seite 70: Druckentlastung

    Achtung Zur Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Öffnen der Schnellwechseleinrichtung, ist der Hydraulikkreis zusätzlich mit einem handbetätigtem 3-Wege-Hahn ausgerüstet. Während des Betriebes muss dieser 3-Wege-Hahn in der Stellung „Zusatzhydraulik“ stehen! Nur zum Entriegeln ist dieser in die Stellung „Werkzeugverriegelung“ umzu- legen, da ein Entriegeln des Werkzeuges andernfalls nicht möglich ist! Werkzeugverriegelung Zusatzhydraulik 3.11.1 Druckentlastung...
  • Seite 71: Platine, Sicherungen Und Relais

    3.12 Platine, Sicherungen und Relais Das CAN-Bus-Relais befindet sich unter dem Ab- lagefach unter der gepolsterten Klappe. Der Behälter des Ablagefaches kann herausge- nommen werden. Dazu die beiden Schrauben lösen. CAN-Bus-Relais für • Steuerdiagnoselampe • Temperaturanzeiger • Drehzahlmesser Unter der Abdeckung links hinter dem Fahrer- sitz, befindet sich die Platine, sowie die zwei Hauptrelais und Vorsicherungen für diese.
  • Seite 72: Platine

    3.12.1 Platine F 57 F 1-6 F 8-18 F 19-22 F 28-38 F 23-27 F 39-56...
  • Seite 73 Schalternummerierung Schalter links Schalter rechts Schalter Joystick 1. Option 9. Scheibenwaschanlage vorn 2. Option 10. Schalter für Rundumkennleuchte 3. Option (optional) 4. Option 11. Schalter Arbeitsscheinwerfer hinten 5. Werkzeug entriegeln 12. Schalter Arbeitsscheinwerfer vorn 6. Warnblinklicht 13. Not-Aus-Schalter Joystick 7. Schalter für Scheibenwischer hinten 14.
  • Seite 74 Steckeranschlüsse Relais Wisch-Wasch-Relais Klima-Anlage Blinkrelais Rückfahrscheinwerfer Abblendlicht Fernlicht K 7: Fahrtrichtung Vorwärts Schnellgang/ Kriechgang Fahrtrichtung Rückwärts K10: Schalter 2 (Option) K11: Schalter 3 (Option) K12: Fahrpumpenabschaltung K13: Zuschaltung elektr. Hydraulik (Steuergerät) K14: elektr. Hydraulik Magnetventil Nr. 2 K15: Schalter 15 (optional Feststellraste) K16: Schalter 4 (Option) K17: elektr.
  • Seite 75: Sicherungen

    3.12.1.1 Sicherungen Kontrollleuchte Fernlicht Fernlicht, links Fernlicht, rechts Abblendlicht, rechts Abblendlicht, links Kontrollleuchte Abblendlicht Klima - Kompressor Standlicht, rechts Standlicht, links 10 Bremslicht 7,5A 11 Rückfahrscheinwerfer 7,5A 12 Magnetventil vorwärts 13 Magnetventil rückwärts 14 Magnetventil 2 Gang B (nicht relevant) 15 Magnetventil 2 Gang A 16 Steuerleitung Taster im Joystick 17 Lastleitung Relais Druckknöpfe...
  • Seite 76 19 Klemme 30 x 10.8 Klimaanlage 39 Klemme 15 (XS6N) 20 Steckdose in Kabine Klemme 15 40 Klemme 15 (XS6O); Steuerleitung für Deutz-Steuergerät 21 Verriegelung 41 Scheibenwischer vorn 22 Steuerleitung Schalter 1-4 42 Scheibenwischer hinten 23 Zuleitung Schalter 6 (Warnblinklicht) Klemme 30 43 Steuerleitung Arbeitsscheinwerfer 24 Reserve Klemme 30 x 10.6 / XS 6 P...
  • Seite 77: Kabine

    3.13 Kabine 3.13.1 Kabinentür Während des Einsatzes sind die Kabi- nentüren ständig verriegelt zu halten. Die Tür kann bei Bedarf einen Spalt of- fen gehalten werden. Dazu ist der in der Abbildung gezeigte Hebel nach au- ßen zu klappen und im Türschloss ein- zurasten (a).
  • Seite 78: Heckfenster

    3.13.2 Heckfenster Zum Öffnen des Heckfensters sind die beiden Griffe gleichzeitig zu schwen- ken. 3.13.3 Innenleuchte Leuchte aus Leuchte durch Tür geschaltet: Tür zu: Licht aus Tür auf: Licht an Leuchte an...
  • Seite 79: Schalterelemente In Kabine

    3.13.4 Schalterelemente in Kabine 1. Schalter für Scheibenwischer hinten 2. Schalter für Scheibenwischer vorn (1. Stufe Intervall/ 2 Stufe Normal) 3. Scheibenwaschanlage vorn 4. Schalter für Rundumkennleuchte (optional) 5. Schalter Arbeitsscheinwerfer hinten 6. Schalter Arbeitsscheinwerfer vorn 3.13.5 Heizung Die Kabine ist mit einer stufenlos regulierbaren Heizung ausgerüstet. Zum Heizen muss der Schalter "a"...
  • Seite 80: Klimaanlage (Optional)

    3.13.6 Klimaanlage (optional) Mit dem Schalter „c“ wird die Klimaanlage eingeschaltet. 3.13.7 Ablagefächer In der Kabine befinden sich 3 Ablagefächer: • An der Vorderseite der Kabine, links neben dem Bedienpanel, • ein Getränkehalter rechts neben dem Fahrersitz und • unter der gepolsterten Klappe links neben dem Fahrersitz.
  • Seite 81: Batterietrennschalter (Optional)

    3.14 Batterietrennschalter (optional) Mit diesem Schalter wird die gesamte elektri- sche Anlage von der Batterie getrennt. Bleibt die Maschine über längere Zeit abgestellt, z.B. über Nacht, sollte die Verbindung zur Batterie durch den Batterietrennschalter unterbrochen werden. Dies kann ein unbeabsichtigtes Entla- den der Batterie verhindern.
  • Seite 82: Rundumkennleuchte (Optional)

    3.15 Rundumkennleuchte (optional) Eine Rundumkennleuchte kann an der Kabine bzw. dem Verdeck angebracht werden. Die Rundumkennleuchte ist abnehmbar. Dazu die Flügelschraube lösen und Leuchte nach oben abzie- hen. Aufnahmedorn mit Gummikappe gegen Regen schützen. Achtung! Die Rundumkennleuchte ist gemäß den gesetzli- chen Bestimmungen einzusetzen!
  • Seite 83: Anhängekupplung (Optional)

    3.16 Anhängekupplung (optional) Der Teleskoplader ist optional mit ei- ner Anhängekupplung ausgerüstet. Die Kupplung kann mit dem Hebel „a“ geöffnet werden. Beim Einführen der Zugöse schließt die Kupplung au- tomatisch. Zulässige Anhängerlast, ungebremst: 750 kg Zulässige Anhängerlast, druckluftgebremst: Achtung! 12.000 kg Zulässige Stützlast: 250 kg 3.16.1 Siebenpolige Anhängersteckdose...
  • Seite 84: Wartungsanleitung

    4 Wartungsanleitung 4.1 Allgemeine Hinweise • Die allgemeinen Sicherheitsregeln sind auch bei der Pflege und Wartung einzuhalten. Der Die- selmotor ist bei der Wartung abzustellen und der Teleskoparm ist in seine unterste Stellung abzusenken. Alle erhitzten Baugruppen sind vor der Arbeit abkühlen zulassen! Achtung! •...
  • Seite 85 Es sind alle Arbeiten zu unterlassen, welche die Gesundheit schädigen. Folgende Punkte sind dabei besonders zu beachten: • Bei Arbeiten am Teleskoparm, diesen durch geeignete Stützen sichern, niemals unter den ungesicherten Arm treten. Lebensgefahr! • Teleskoparm nicht als Wagenheber nutzen. Beim Unterbauen keine Steine usw. benutzen, nur geprüfte Böcke verwenden.
  • Seite 86: Systemabschaltung / Motor Stillsetzen

    4.1.1 Systemabschaltung / Motor stillsetzen Beschädigungsgefahr! • Die Systemabschaltung muss über die Klemme 15 erfolgen, nicht über Klemme 30 oder den Bat- teriehauptschalter! • Steuergerätestecker nicht bei eingeschalteter Spannungsversorgung (Klemme 15 "Ein") abzie- Achtung! hen! Zuerst Spannungsversorgung "aus", dann Stecker ziehen! •...
  • Seite 87: Wartungsplan

    4.2 Wartungsplan Wartungsarbeiten Intervalle Allg. Sichtprüfung Unfallverhütungsvorschriften ● bezüglich: Beleuchtung ● Lagerbolzen ● Undichtigkeiten usw. ● Motor: Ölstand prüfen ● Öl- und Filterwechsel (erstmals nach 50 h) ● (mindestens 1x jährlich) Luftfilter reinigen (bei Bedarf) ● Luftfiltereinsatz wechseln ● Sicherheitsfilterelement wechseln ●...
  • Seite 88 Wartungsarbeiten Intervalle Bremsflüssigkeitsstand prüfen Bremse: ● (erstmals nach 200 und 400 h) Schläuche und Leitungen prüfen ● Sichtkontrolle aller Baugruppen ● Bremsflüssigkeit wechseln ● Allgemeine Überprüfung der Lichtanlage und elektrischen Anla- Elektrische Anlage: ● Überprüfung Lichtmaschine/ Anlasser ● Säurestand Batterie prüfen ●...
  • Seite 89: Schmierstellen

    4.2.1 Schmierstellen 44. Hubzylinder (2x) 51. Bolzen am Teleskoparm (2x) 45. Werkzeugzylinder (2x) 52. Pendellager Hinterachse(1x) 46. Kompensationszylinder (2x) 53. Lenkzylinder (2x) 47. Teleskopzylinder (2x) 54. Gleitplatten Teleskoparm 48. Schnellwechseleinrichtung (1x) 55. Gelenkwelle (3x) 49. Pleuel der Schnellwechseleinrichtung (2x) 56. Knickgelenk 50.
  • Seite 90: Füllmengen - Betriebsstoffe

    4.2.2 Füllmengen - Betriebsstoffe Füllmenge (Liter) Ölsorte, Norm Lader 9310 T 9330 T Deutz Deutz Motor TCD 2012 E83 TCD 2012 E96 ca. 109/ Hydrauliköl optional 133 ca. 133 HLP 46 (breit) 12,5-15 ohne Filter Motoröl siehe Anlage 13-15,5 mit Filter AVIA Antifreeze Extra ARAL Antifreeze Extra Kühlflüssigkeit...
  • Seite 91: Filtereinsätze

    4.2.4 Filtereinsätze ET-Nummer Teleskoplader 9310 T/ 9330 T Deutz Motor TCD 2012 Motorölfilter 070.990.233 Kraftstofffilter 070.990.231 Kraftstoffvorfilter 070.990.232 Luftfiltereinsatz, innen 873.021.004 Luftfiltereinsatz, außen 873.021.003 Rücklauf-Saugfilter 070.210.011 Einfüll-Belüftungsventil 450.021.002 Service - Paket* 030.320.056 Hochdruckfilter 070.200.003 Luftfiltermatte Kabine 070.800.080 Filter Klimaanlage Kabine 070.800.081 *Das Service-Paket enthält keinen Hochdruckfilter und keinen Luftfilter für die Ka- bine, bitte separat bestellen!
  • Seite 92: Filter Klimaanlage

    4.3.2 Filter Klimaanlage Entfernen Sie zunächst die Schutzkappe des Knickge- lenks (a). Danach lösen Sie die 4 Schrauben "b" und ent- fernen vorsichtig die Kunststoffabdeckung. Mit einer Münze die beiden Verschlüsse oberhalb des Luftfiltereinsatzes lösen. Die Metallabdeckung unten anheben und dann oben aushaken.
  • Seite 93: Tanken

    4.4 Tanken Der Tankstutzen für den Dieseltank befin- det sich hinten rechts unter der Motorhau- be am Hinterwagen. Nach dem Tanken den Tankstutzen sorgfäl- tig verschließen. • Der Zeiger der Tankuhr sollte oberhalb des roten Bereichs der Tankuhr stehen. • Beim Tanken den Tank soweit füllen, bis der Dieselkraftstoff etwa in der Mitte des Einfüllstutzens steht.
  • Seite 94 Sicherer Umgang mit Kraftstoff: • Vorsichtig mit Kraftstoff umgehen, er ist leicht entzündlich. Beim Betanken der Maschine nicht rauchen und darauf achten, dass keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind. • Motor abstellen, wenn die Maschine betankt werden soll. •...
  • Seite 95: Wartung Hydrauliksystem

    4.5 Wartung Hydrauliksystem Bei der Wartung des Hydrauliksystems, sowie dem Achtung! Wechsel von Hydraulikaggregaten, ist mit größter Sauberkeit vorzugehen, um einen vorzeitigen Aus- fall der Anlage zu vermeiden! Das hydraulische Filtersystem besteht aus: 1 x Rücklauf-Saugfilter für die Arbeits- und Fahrhydraulik 1 x Einfüll-Belüftungsventil.
  • Seite 96: Hydraulik-Filteranlage

    4.5.1 Hydraulik-Filteranlage Rücklauf-Saugfilter Einfüll-Belüftungsventil Einfüllstutzen und Belüftungs- ventil Max. Ölstand Min. Filterelement Im betriebswarmen Zustand steht der Hydraulik- tank unter Druck. Um beim Filterwechsel ein Über- Achtung! fließen des Hydrauliköls zu verhindern, muss durch Öffnen des Einfüll-Belüftungsventils ein Druckaus- gleich geschaffen werden!
  • Seite 97: Hochdruckfilter

    4.5.2 Hochdruckfilter Unter normalen Einsatzbedingungen ist das Filterelement des Hochdruckfilters nach folgenden Intervallen zu erneuern: 50 Betriebsstunden nach erster Inbetriebnahme b) 800 Betriebsstunden nach erster Inbetriebnahme c) nachfolgend alle 800 Betriebsstunden. Das von der Zahnradpumpe geförderte Öl wird komplett durch den Hochdruck- filter geleitet, bevor es zur Lenkung bzw.
  • Seite 98: Achse 20 Km/H-Version

    4.6.1 Achse 20 km/h-Version Ölmenge (Liter) Ölsorte Triebachse, vorn Achsbrücke Planetengetriebe je 0,7 Gesamt siehe Anlage Getriebeachse mit Ver- Achsbrücke teilergetriebe, hinten Planetengetriebe je 0,7 Gesamt Vorderachse siehe 35 km/h-Version Hinterachse A - A...
  • Seite 99: Achse 35 Km/H-Version

    4.6.2 Achse 35 km/h-Version Ölmenge (Liter) Ölsorte Triebachse, vorn Achsbrücke Planetengetriebe je 0,7 Gesamt siehe Anlage Getriebeachse mit Ver- Achsbrücke teilergetriebe, hinten Planetengetriebe je 0,7 Gesamt Vorderachse A = Ölstandskontrolle/ Öl auffüllen B = Öl ablassen C = Lüftungsschraube Achsgetriebe Hinterachse...
  • Seite 100: Öl In Den Planetengetrieben Wechseln

    4.6.3 Öl in den Planetengetrieben wechseln Achtung! Bei erhitzten Planetengetrieben steht das Öl unter Druck! Ablassschraube vorsichtig herausschrauben! 1. Rad so drehen, dass die Ablassschraube (A) unten steht. Schraube herausschrau- ben und Öl ablassen. 2. Rad um 90° drehen und Öl einfüllen. Der Ölstand muss bis zum Schraubenloch reichen.
  • Seite 101: Wartung Der Bremsanlage

    4.7 Wartung der Bremsanlage Die Lamellenbremse ist praktisch wartungsfrei. Nach 2 Jahren müssen die Brems- schläuche sowie die Bremsflüssigkeit gewechselt werden. Als Bremsflüssigkeit wird werksseitig das ATF-Öl AVIA Fluid ATF 86 verwendet, dieses Öl erfüllt die Anforderun- gen gemäß Dexron II D, Caterpillar TO - 2 oder ZF-TE-ML 03D, 04D, 11A, 14A, 17C. Achtung! Nur ATF-Öl in die Bremsanlage einfüllen! Das Entlüften der Anlage erfolgt über die Entlüftungsschrauben an der Axialkolben-...
  • Seite 102: Wartung Der Druckluftanhängerbremse (Optional)

    4.7.1 Wartung der Druckluftanhängerbremse (optional) Bei einem Behälterdruck von 8 bar darf bei stehendem Motor innerhalb von drei Mi- nuten kein Druckverlust feststellbar sein. Andernfalls ist ein Händler aufzusuchen. Zum Entwässern des Luft- behälter Ring „a“ ziehen.
  • Seite 103: Luftfilter

    4.8 Luftfilter Der eingesetzte Luftfilter ist ein Zweistufen-Trockenluftfilter, er ist niemals zu ölen. Unter normalen Arbeitsbedingungen den Filter einmal pro Woche (oder alle 100 Be- triebsstunden) öffnen und säubern. Hierbei wird nur das Hauptfilterelement aus dem Gehäuse genommen und leicht ausgeklopft. Werden dabei Beschädigungen des Filterelementes sichtbar, ist dieses umgehend auszuwechseln.
  • Seite 104: Wartung Der Batterie

    4.9 Wartung der Batterie Die Batterie ist wartungsfrei nach DIN. Um eine lange Lebensdauer der Batterie zu erhalten, sind dennoch einige Pflegemaßnahmen notwendig: • Die Oberfläche der Batterie ist sauber und trocken zu halten. • Alle 400 Betriebsstunden ist der Säurestand zu prüfen und bei Bedarf, destilliertes Wasser aufzufüllen.
  • Seite 105: Lastanzeige

    4.11 Lastanzeige 4.11.1 Kalibrierung mit Fahrzeug (erfolgt im Werk) Im Auslieferungszustand ist eine Standardkalibrierung vorprogrammiert. Jedes OMD muss jedoch zusätzlich im Fahrzeug kalibriert werden, um Toleranzen bei der Sen- sormontage auszugleichen und den Anzeigebereich genau auf das Fahrzeugverhal- ten abzustimmen. Zur Kalibrierung muss das Fahrzeug in zwei Belastungszustände gebracht werden.
  • Seite 106: Fehlerindikationen

    k) Bedientaste betätigen, somit wird der 100%-Punkt abgeglichen. Dieser Vorgang kann einige Sekunden dauern. Während dieser Zeit darf das Fahr- zeug nicht bewegt werden. Nach erfolgreicher Beendigung zeigt das zusammen- laufende Leuchtband den Abschluss des Kalibriervorgangs an. • Blinken alle LEDs mit zusätzlichem Warnton, konnte die Kalibrie- rung nicht erfolgreich durchgeführt werden, da der vom Sensor ge- lieferte Strom außerhalb des OMD- Messbereichs liegt (die alten Ka- librierwerte bleiben erhalten).
  • Seite 107: Hinweise Zur Sensormontage Und Demontage

    4.11.3 Hinweise zur Sensormontage und Demontage Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, sollen nachstehende Punkte un- bedingt eingehalten werden: a) Montagefläche säubern, die Fläche muss metallisch rein, eben und glatt sein. Die Befestigungspunkte müssen mit einer maximalen Toleranz von 0,1 mm parallel zueinander sein.
  • Seite 108: Wartung Dieselmotoren

    5 Wartung Dieselmotoren 5.1 Sicherer Betrieb Die Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen beim Betrieb dieses Antriebsaggregats ist der beste Schutz gegen Unfälle. Das Kapitel muss sorgfältig durchgelesen werden, bevor das Gerät zum ersten Mal in Betrieb genommen wird. Alle Bedienungsperso- nen, selbst wenn diese mit ähnlichen Anlagen bereits vertraut sind, müssen diese Anleitung und alle anderen Anweisungen, die sich mit dem Betrieb des Aggregats und eventuell vorhandenen Zusatzgeräten befassen, sorgfältig durchlesen.
  • Seite 109: Bezeichnung Der Einzelteile

    10. Vor dem Ablassen von Flüssigkeiten eine ordnungsgemäße Entsorgung sicher- stellen. Beim Entsorgen von Altöl, Kraftstoff, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit, Filter und Batterien sind unbedingt die örtlichen Umweltschutzgesetze zu beachten. 11. Bei Reparaturen immer Werkzeuge benutzen, die sich in gutem Zustand befin- den.
  • Seite 110: Zylindernummerierung

    11) Motoraufhängung 15) Starter 12) Schwungrad 16) Aufstellfüße 13) SAE-Gehäuse 17) Generator 14) Ölwanne 5.2.1 Zylindernummerierung Die Zylinder sind, beginnend vom Schwungrad fortlaufend zu zählen.
  • Seite 111: Wartungsbilder

    5.2.2 Wartungsbilder Das auf dieser Seite abgebil- dete Wartungsbild wird in selbstklebender Ausführung mit jedem Motor mitgeliefert. Es soll an gut sichtbarer Stelle am Motor oder am Gerät auf- geklebt werden. 5.3 Kraftstoff Sicherer Umgang mit Kraftstoff: • Vorsichtig mit Kraftstoff umgehen, er ist leicht entzündlich. Beim Betanken der Maschine nicht rauchen und darauf achten, dass keine offenen Flammen oder Funkenquellen in der Nähe sind.
  • Seite 112: Kraftstoffschema

    5.3.1 Kraftstoffschema 1) Kraftstoffpumpe 6) Einspritzpumpe 2) Leitung zum Kraftstofffilter 7) Rail 3) Kraftstofffilter 8) Leitung zum Einspritzventil 4) Kraftstoffleitung zum Steuerblock 9) Einspritzventil 5) Steuerblock...
  • Seite 113: Kraftstoffstandüberprüfung Und Nachtanken

    5.3.2 Kraftstoffstandüberprüfung und Nachtanken • Der Zeiger der Tankuhr sollte oberhalb des roten Bereichs der Tankuhr stehen. • Beim Tanken den Tank soweit füllen, bis der Dieselkraftstoff etwa in der Mitte des Einfüllstutzens steht. Es darf nicht zuviel Kraftstoff eingefüllt werden! Es ist Dieselkraftstoff nach EN 590 zu verwenden, die Cetanzahl muss mehr als 45 betragen.
  • Seite 114: Kraftstoffsystem Entlüften

    5.3.3 Kraftstoffsystem entlüften 1. Bei Neuinbetriebnahme bzw. leer gefahrenem Tank ist ein Entlüften des Kraft- stoffsystems notwendig. 2. Motorregler in Stoppstellung bringen. 3. Kraftstoffauffangbehälter unter das Filtergehäuse / Druckhalteventil stellen. 4. Druckhalteventil am Kurbelgehäuse/ Kraftstoffabsperrhahn an Filtergehäuse öffnen. 5. Motor mit Starter durchdrehen (max. 20 Sek.) bis am Druckhalteventil am Kur- belgehäuse/ Filtergehäuse blasenfreier Kraftstoff austritt.
  • Seite 115: Überprüfung Der Kraftstoffleitungen

    5.3.4 Überprüfung der Kraftstoffleitungen Zur Vermeidung von Unfällen: • Nur bei stillstehendem Motor Arbeiten an den Kraftstoffleitungen durchführen! • Schadhafte Kraftstoffleitungen können Feuer verursachen! Achtung! • Auslaufender Kraftstoff kann Umweltschäden verursachen! Die Kraftstoffleitungen müssen alle 50 Betriebsstunden überprüft werden! 1. Verschraubungen und Übergangsstellen auf Dichtheit prüfen. Gegebenenfalls Verschraubung bzw.
  • Seite 116: Kraftstofffilter-Einsatz Austauschen

    5.3.5 Kraftstofffilter-Einsatz austauschen • Filter darf niemals vorgefüllt werden. Es besteht Verschmutzungsge- fahr! Wichtig! • Motor abstellen. • Kraftstofffilterdeckel (1) mit 2 bis 3 Umdrehungen lösen und 30 Sekunden warten. • Kraftstofffilterdeckel (1) mit Papierfiltereinsatz (5) entgegen Uhrzeigersinn abschrauben. • Papierfiltereinsatz (5) vorsichtig von der Führung (4), die im Gehäuse (3) steckt, nach oben lösen.
  • Seite 117: Kraftstoffvorfilter Reinigen/ Rückspülen Ggf. Wechseln

    5.3.6 Kraftstoffvorfilter reinigen/ rückspülen ggf. wechseln 5.3.6.1 Reinigen (rückspülen) - entwässern 1. Kraftstoffvorfilterträger 2. Filtereinsatz 3. Wasserauffangbehälter 4. Elektrischer Anschluss 5. Ablassschraube 6. Kraftstoffhandförderpumpe 7. Entlüftungsschraube 8. Dichtfläche 9. Anschluss für elektrischen Wasserstandssensor Warn- lampe/ Hupe • Motor abstellen. • Kraftstoffabsperrhahn schließen.
  • Seite 118: Kraftstoffvorfiltereinsatz Wechseln

    5.3.6.2 Kraftstoffvorfiltereinsatz wechseln • Kraftstoffzufuhr zum Motor absperren. • Wasserauffangbehälter (3) unter den Vorfilter stellen. • Stecker des optionalen Wasserstandssensors (4) trennen. • Entwässerungshahn (5) öffnen und Flüssigkeit ablassen. • Filtereinsatz (2) zusammen mit Wasserauffangbehälter (3) abschrauben. • Wasserauffangbehälter (3) vom Filtereinsatz (2) abschrauben. •...
  • Seite 119: Motor Entlüften

    5.3.6.4 Motor entlüften • Motorregler in Stoppstellung bringen. • Kraftstoffauffangbehälter unter das Druckhalteventil am Kurbelgehäuse/ Filter- gehäuse stellen. • Druckhalteventil am Kurbelgehäuse/ Kraftstoffabsperrhahn an Filtergehäuse öff- nen. • Motor mit Starter durchdrehen (max. 20 Sek.) bis am Druckhalteventil am Kurbel- gehäuse/ Filtergehäuse blasenfreier Kraftstoff austritt.
  • Seite 120: Motorenöl

    5.4 Motorenöl 5.4.1 Schmierölschema Schmierölwanne 12 Stößel mit Impulsschmierung der Schmierölansaugleitung Kipphebel Schmierölpumpe 13 Stößelstange, Schmierölzufuhr Kipphe- Schmierölkühler belschmierung 4.1 Rücklaufsperrventil 14 Kipphebel 4.2 Umgehungsventil 15 Rücklauf zur Schmierölwanne 4.3 Umgehungsventil Schmierölfilter 16 Schmierölleitung zum Abgasturbola- 4.4 Druckregelventil Schmierölfilter 17 Abgasturbolader Hauptschmierölleitungen 18 Rücklaufleitung vom Luftpresser/ Hyd- Kurbelwellenlager...
  • Seite 121: Überprüfung Des Ölstandes

    5.4.2 Überprüfung des Ölstandes 1. Motor bzw. Fahrzeug waagerecht stellen. 2. Motor warm: • Motor abstellen, 5 Minuten warten und Ölstand kon- trollieren. Motor kalt: • Ölstand kontrollieren. 3. Ölpeilstab ziehen. 4. Mit faserfreiem, sauberem Lappen abwischen. 5. Bis zum Anschlag einstecken und wieder ziehen. 6.
  • Seite 122: Motorenölwechsel

    5.4.3 Motorenölwechsel 1. Motor warm fahren. 2. Motor bzw. Fahrzeug waagerecht stellen. • Schmieröltemperatur ca. 80°C. 3. Motor abstellen. 4. Ölauffangschale unter dem Motor anordnen. 5. Ölablass-Schraube herausdrehen. 6. Öl ablassen. 7. Ölablass-Schraube mit neuem Dichtring eindrehen und festziehen (Anzugsmoment 100 Nm). 8.
  • Seite 123: Viskosität Des Motoröls

    5.4.3.1 Viskosität des Motoröls Für die Auswahl der richtigen Viskositätsklasse ist die Umgebungstemperatur am Aufstellort bzw. Einsatzgebiet des Motors maßgebend. Zu hohe Viskosität kann zu Startschwierigkeiten führen, zu niedrige Viskosität kann die Schmierwirkung ge- fährden sowie hohen Schmierölverbrauch zur Folge haben. Bei Umgebungstempera- turen unter -40°C muss das Schmieröl vorgewärmt werden (z.
  • Seite 124: Schmierölwechselfilter Austauschen

    5.4.4 Schmierölwechselfilter austauschen • Filter darf niemals vorgefüllt werden. Es besteht Verschmutzungsge- fahr! Wichtig! • Bei evtl. angebauter Verdrehsicherung Spannschellen ab- nehmen. • Filter mit Werkzeug (Best. Nr. 170050) lösen und abschrau- ben. • Auslaufendes Schmieröl auffangen. • Dichtfläche des Filterträgers mit faserfreiem, sauberem Lap- pen reinigen.
  • Seite 125: Schmierölfiltereinsatz Wechseln

    5.4.5 Schmierölfiltereinsatz wechseln • Filter darf niemals vorgefüllt werden. Es besteht Verschmutzungsge- fahr! Wichtig! • Motor abstellen. • Schmierölfilterdeckel (1) mit 2 bis 3 Umdrehungen lösen und 30 Sekunden warten. • Schmierölfilterdeckel (1) mit Papierfiltereinsatz (5) entgegen Uhrzeigersinn abschrauben. • Papierfiltereinsatz (5) vorsichtig von der Führung (4), die im Gehäuse (3) steckt, nach oben lösen.
  • Seite 126: Kühler

    5.5 Kühler Den Kühlmittelstand vor jeder Inbetriebnahme kontrollieren. Zur Vermeidung von Unfällen: • Den Kühlerverschluss niemals bei Betriebstemperatur öffnen. Motor erst gut abkühlen lassen, dann Verschluss bis zur ersten Raste auf- Warnung! drehen und Druck vor Abnahme des Verschlusses entweichen lassen! 5.5.1 Kühlflüssigkeitsschema Kühlflüssigkeitsaustritt am Kühler Kühlflüssigkeit zum Thermostat...
  • Seite 127: Reinigungsintervalle

    5.5.2 Reinigungsintervalle • Die Verschmutzung des Kühlsystems ist abhängig von der Einsatzart des Motors. • Die Verschmutzungsgefahr wird erhöht durch Öl- und Kraftstoffrückstände auf dem Motor. Daher bei Einsatz unter hoher Staubbelastung besonders auf Dicht- heit achten. • Verstärkte Verschmutzung tritt auf z.B. bei: •...
  • Seite 128: Kühlsystem Reinigen

    5.5.3 Kühlsystem reinigen 5.5.3.1 Reinigung mit Druckluft Kühler mit Druckluft ausblasen. Kühlrippen des Kühlers dabei nicht beschädigen. Gelösten Schmutz mit Wasserstrahl ausspülen. Motor warm fahren, damit die Wasserrückstände verdampfen. 5.5.3.2 Reinigung mit Kaltreiniger Wärmetauscher mit handelsüblichem Kaltreiniger einsprühen und ca. 10 Min. ein- wirken lassen.
  • Seite 129: Kühlsystem Füllen

    5.5.5 Kühlsystem füllen • Kühlsystem-Verschlussdeckel (1) vorsichtig öffnen. • Kühlflüssigkeit bis MAX-Markierung am Ausgleichsbe- hälter auffüllen und Kühlsystem-Verschlussdeckel (1) schließen. • Evtl. vorhandene Heizung einschalten und auf höchste Stufe einstellen, damit Heizkreislauf befüllt und ent- lüftet wird. • Motor bis auf Betriebstemperatur warm fahren (Öff- nungstemperatur des Thermostates).
  • Seite 130: Vorsichtsmaßnahmen Bei Überhitzung Des Motors

    5.5.7 Vorsichtsmaßnahmen bei Überhitzung des Motors Sollte sich der Motor überhitzen und die Kühlflüssigkeitstemperatur bis in die Nähe des Siedepunkts oder sogar darüber ansteigen, sind die folgenden Maßnahmen beim Aufleuchten der Warnlampe zu ergreifen: 1. Das Fahrzeug unverzüglich an einem sicheren Ort abstellen und den Motor unbe- lastet im Leerlauf drehen lassen.
  • Seite 131: Kühlsystemschutzmittel

    5.5.8.1 Kühlsystemschutzmittel Die Kühlsystemschutzmittel müssen nitrit-, amin- und phosphatfrei sein. Sie bieten einen wirksamen Schutz gegen Korrosion, Kavitation und Gefrieren. Zulässig sind folgende Produkte: Hersteller Produktbezeichnung AVIA AVIA Antifreeze Extra ARAL ARAL Antifreeze Extra BASF Glysantin G 48 DEA Kühlerfrostschutz SHELL SHELL GlycoShell Das Kühlsystemschutzmittel in der Kühlflüssigkeit soll folgende Konzentration nicht...
  • Seite 132: Überprüfung Der Kühlerschläuche Und Schlauchschellen

    5.5.9 Überprüfung der Kühlerschläuche und Schlauchschellen Zur Vermeidung von Unfällen: • Die Kühlerschläuche unbedingt in regelmäßigen Abständen über- prüfen. Wenn der Kühlerschlauch beschädigt ist oder Kühlmittel aus- läuft, kommt es zur Überhitzung. Dabei kann es zu schweren Ver- Achtung! brühungen kommen! Prüfen Sie, ob die Wasserleitungen ordentlich befestigt sind.
  • Seite 133: Riemenspannung Prüfen

    5.6.2 Riemenspannung prüfen • Anzeigearm (1) im Messgerät versenken. • Führung (3) zwischen zwei Riemenscheiben auf dem Keilriemen (2) auflegen. Dabei muss der Anschlag seit- lich anliegen. • Drucktaste (4) im rechten Winkel zum Keilriemen (2) gleichmäßig, bis Feder hörbar oder fühlbar ausrastet, drücken.
  • Seite 134: Riemenlängung Prüfen

    5.6.4 Riemenlängung prüfen • Abstand zwischen der Nase des beweglichen Spann- arms und dem Anschlag des festen Spanngehäuses messen. • Ist der Abstand "a" kleiner als 3mm, so ist der Riemen zu tauschen. • Keilriemen nur bei Motorstillstand prüfen / spannen / wechseln! •...
  • Seite 135: Ventilspiel Einstellen (Innere Abgasrückführung)

    5.7.2 Ventilspiel einstellen (innere Abgasrückführung) Dieser Motor ist mit einer internen Abgasrückführungssystem ausgestattet. 4-Zylinder: Im Ausstoßtakt öffnet sich das Einlassventil kurzzeitig. Dies nicht mit der Ventilüberschneidung verwechseln! • Kontermutter (1) mit Spezialwerk- zeug (Best.-Nr. 8199) lösen. • Drehwinkelscheibe (3) (Best.-Nr.: 8190) und Steckschlüsseleinsatz (4) (Best-Nr.: 8193) auf Ventilspielein- stellschraube (2) aufsetzen.
  • Seite 136: Ventilspiel Einstellen

    5.7.3 Ventilspiel einstellen Für die Auslassventile gilt die gleiche Einstellvorschrift wie für Motoren ohne Abgas- rückführung. 5.7.3.1 Einlassventil einstellen • • Kontermutter (6) lösen. Drehwinkelscheibe (3) gegen den Uhrzeiger- sinn bis zum Erreichen des vorgegebenen • Drehwinkelscheibe (3) (Best.- Drehwinkelgrades drehen: Nr.: 8190) mit Krähenfuß- Motor TCD 2012 schlüssel (8) (Best.-Nr.: 8199) an...
  • Seite 137: Steuerkolbenspiel Einstellen

    5.7.3.2 Steuerkolbenspiel einstellen • Nach Einstellen des Ventilspiels ist das Steuerkolben- spiel wie folgt einzustellen: • Kurbelwelle durchdrehen bis zum Erreichen der Ven- tilüberschneidung des ersten Zylinders. Auslassventil ist noch nicht geschlossen, Einlassventil beginnt zu öffnen. Die einzustellenden Zylinder ergeben sich gemäß Ein- stellschema.
  • Seite 138: Störungsbeseitigung

    6 Störungsbeseitigung Störungen Maßnahme Prüfen Motor springt nicht oder schlecht an Einstellen Motor springt an, läuft jedoch unregelmäßig oder setzt aus Wechseln Reinigen Motor wird zu heiß. Temperaturwarnanlage spricht an Auffüllen Senken Motor hat Leistungsmangel Motor arbeitet nicht auf allen Zylindern Motor hat keinen oder zu niedrigen Öldruck Motor hat zu hohen Ölverbrauch Motor qualmt...
  • Seite 139: Wartungsdaten - Dieselmotor

    7 Wartungsdaten - Dieselmotor +0,1 Einlass: 0,3 Ventilspiel bei kaltem Motor [mm] +0,1 Auslass: 0,5 Öffnungsdruck des Einspritzventi- [bar] Zündfolge des Motors 1 - 3 - 4 - 2 Keilriemenspannung Vorspannen Nachspannen +-50 Generator - Gebläse Kraftstoffpumpe - Kühlflüssig- +-50 keitspumpe +-50 Kompressor...
  • Seite 140: Anhang

    8 Anhang 8.1 Zulässige Ölsorten für Motor 8.1.1 Qualität Schmieröl-Qualitätsklasse DEUTZ-Freigabeliste DQC II-05 E7-04 oder E3-96 ACEA-Spezifikation oder E5-02 oder E4-07 oder E6-04 CG-4 oder CH-4 API-Spezifikation oder CI-4 oder CI-4 Plus oder CJ-4 weltweit DHD-1 8.1.2 Schmierölviskosität Für die Auswahl der richtigen Viskositätsklasse ist die Umgebungstemperatur am Aufstellort bzw.
  • Seite 141: Liste Zulässiger Ölsorten

    8.1.3 Liste zulässiger Ölsorten Hersteller Schmieröltyp SAE-Klasse Verfügbarkeit DEUTZ DEUTZ ÖL TLS 15 W40 D 15W-40 weltweit ENI S.p.A. AGIP BLITUM T 15W-40 Europa AGIP SIGMA Turbo 15W-40 Europa BayWa AG HDC-Motorenöl 15W-40 15W-40 Deutschland Rennklasse Turbo 2000 10W-40 Deutschland Super Truck 1540 15W-40 Deutschland...
  • Seite 142: Zulässige Ölsorten Für Achsen

    8.2 Zulässige Ölsorten für Achsen Zulässiges Getriebeöl mit Limited-Slip-Zusätzen Hersteller Produktbezeichnung AGIP PETROLISPA Rom/ I AGIP ROTRA MP/S ARAL LUBRICANTS GMBH; BOCHUM/ D ARAL DEGOL 3216 AVIA MINERALÖL-AG, MÜNCHEN/ D AVIA HYPOID 90 LS BAYWA AG; MÜNCHEN/ D BAYWA GETRIEBEÖL HYPOID LS 90 FRONTOL GETRIEBEÖL LS BP OIL INTERNATIONAL;...
  • Seite 143: Hydraulischer Schaltplan

    8.3 Hydraulischer Schaltplan Zahnradpumpe Druckfilter Prioritätsventil Lenkagregat Lenkzylinder 4-fach Steuergerät 10a Vorsteuergerät Werkzeugzylinder Kompensationszylinder Hubzylinder Teleskopzylinder Zusatzanschlüsse Drei-Wegehahn Absperrventil Verriegelungszylinder Druckfr. Rücklauf Ölkühler Rücklauf- Saugfilter Druckabschneidung Hauptbremszylinder Hydrauliköltank Senkbremsventil Dieselmotor Handbremsventil Axialkolbenpumpe Fahrpedal Axialkolbenmotor...
  • Seite 144 26.02.2009...
  • Seite 145: Ersatzteilbestellung

    Ersatzteilbestellung (über Ihren Vertragshändler) Kunden-Nummer: Lader - Typ: Versandadresse: Fahrzeug - Ident - Nr.: Motor - Typ: Motor - Nr.: Baujahr: lfd. Nr. Stck. Artikelbezeichnung ET-Nummer Seite Positions-Nr. 26.02.2009...

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9330t

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