1. Einführung Beim vorliegenden Instrument handelt es sich um ein für Schalttafeleinbau ausgelegtes digitales Messgerät im quadratischen DIN-Format 96 x 96 mm zum Messen wichtiger elektrischer Größen wie Wechselspannung, Wechselstrom, Frequenz, Leistung und Energie. Das Instrument vereint präzise Messtechnik (alle Spannungs- und Strommessungen sind Effektivwerte bis zur 15.
Seite 6
2. Messwertbildschirme Im Normalbetrieb wird dem Anwender einer von mehreren Messwertbildschirmen präsentiert. Diese Bildschirme aus dem jeweiligen Untermenü können einzeln durchgeblättert werden, und zwar in aufsteigender Reihenfolge durch Berühren der Taste " " und in absteigender Reihenfolge durch Berühren der Taste " "...
Seite 7
Bildschirm 10: Bildschirm 11: Bildschirm 12: Gesamtklirrfaktor % Blind-, Schein-, Wirkleistung, Phasenfolge (nur im (Gesamtleistungen) Vierleiterbetrieb), korrekte Phasenfolge Falsche Phasenfolge UNTERMENÜ 2: SPANNUNG Spannung Außenleiter - Bildschirm 13: Neutralleiter Phase L2 (wird nach Spannung Außenleiter - Berühren eines beliebigen Punkts Neutralleiter (nur im in der Zeile L2 in Bildschirm 13 Vierleiterbetrieb)
Seite 8
Bildschirm 19: Bildschirm 20: UNTERMENÜ 4: LEISTUNG Gesamtklirrfaktor Außenleiterstrom Graphische Darstellung der Bildschirm 21: Strom-Kurvenform (nur über das Leistung Phase L1 Auswahluntermenü Strom zugänglich) Blind-/Schein-/Wirkleistung, nur im Vierleiterbetrieb Bildschirm 22: Bildschirm 23: Bildschirm 24: Leistung Phase L2 Leistung Phase L3 Phasenwinkel (Phase L1/L2/L3), Blind-/Schein-/Wirkleistung, Blind-/Schein-/Wirkleistung,...
Seite 9
Bildschirm 31: Bildschirm 32: UNTERMENÜ 5: ENERGIE Graphische Darstellung der Kurvenform Graphische Darstellung der Kurvenform Bildschirm 33: von Phase L2 (nur im Vierleiterbetrieb) von Phase L3 (nur im Vierleiterbetrieb) Wirkenergie Bezug (nur über das Auswahluntermenü (nur über das Auswahluntermenü Leistung zugänglich) Leistung zugänglich) Bildschirm 34: Bildschirm 35:...
Seite 10
HINWEIS: MIT * GEKENNZEICHNETE BILDSCHIRME STEHEN NUR IM VIERLEITERSYSTEM ZUR VERFÜGUNG (NICHT IM DREILEITERSYSTEM)
3. Programmierung Die folgenden Abschnitte enthalten Schritt-für-Schritt-Verfahren, mit denen das Messinstrument für individuelle Anwenderbedürfnisse konfiguriert werden kann. Um zu den Einrichtbildschirmen zu gelangen, berühren Sie das Symbol " SETUP" im Hauptmenü. Daraufhin gelangen Sie zur Funktion des Passwortschutzes (Abschnitt 3.1). 3.1.
Passwort fehlerhaft. Wenn das eingegebene Passwort falsch ist, erscheint auf dem Bildschirm die Meldung "Password Rejected", und der Anwender muss das Passwort erneut eingeben. Nach Eingabe eines falschen Passwortes muss der Anwender die Taste " " berühren, um ein anderes Passwort einzugeben. 3.1.1 Passwort ändern Die Option zum Ändern des Passwortes ist die vorletzte Option in der Liste des Untermenüs "SETUP"...
3.2 Menüauswahl Nach Wechseln in das Untermenü 6 (SETUP) wird der Anwender zur Passworteingabe aufgefordert. Nach Eingabe des richtigen Passwortes erscheint eine Liste der folgenden Parameter: 3.2.1 SYSTEM PARAMETER 3.2.2 KOMMUNIKATIONSPARAMETER 3.2.3 PARAMETER ZURÜCKSETZEN 3.2.4 AUSGABEOPTIONEN 3.2.5 HELLIGKEIT UND KONTRAST Das Berühren von SYSTEM PARAMETER bewirkt das Öffnen des Bildschirms mit der Liste Systemparameter.
3.2.1.2 Spannungswandler, Primärwert Für die Spannungen Außenleiter - Außenleiter wird bei allen Systemtypen jeweils die Nennspannung angezeigt. Dieser Bildschirm ist nur vom Menü mit der Systemparameterliste aus aufrufbar. Auch hier ist ein Eingabetastenfeld mit den Ziffern 0 bis 9 zum Einstellen des Wertes für den primären Spannungsmesswandler vorhanden, und der Anwender kann diesen Wert durch einfaches Berühren der Taste "...
Sekundäre Spannungswandlerbereiche für verschiedene Eingangsspannungen 110 V L-L (63,5 V L-N) 100 - 120 V L-L (57,73 V - 69,28 V L-N) 230 V L-L (133,0 V L-N) 121 - 240 V L-L (69,86 V - 138,56 V L-N) 415 V L-L (239,6 V L-N) 241 - 480 V L-L (139,14 V - 277,12 V L-N)
3.2.1.6 Mittelwert-Integrationszeit Über diesen Bildschirm wird die Zeitspanne festgelegt, über welche die Strom- und Leistungsmessungen integriert werden sollen. Es gibt vier Optionen: Auf dem Bildschirm wird 8, 15, 20 und 30 MINUTES angezeigt. Bei Berühren eines Optionsfeldes vor einer Option wird die betreffende Option ausgewählt.
3.2.1.9 Ausgabe der Wirkenergie auf RS-485 Über diesen Bildschirm kann der Anwender je nach seinen Anforderungen die Größenordnung des Energiewertes (Wh/kWh/MWh) festlegen, der über die RS-485-Schnittstelle ausgegeben wird. Diese Einstellung gilt für alle Arten von Energie. Es gibt drei Optionen: Auf dem Bildschirm wird WATT, KILO-WATT und MEGA-WATT angezeigt.
3.2.2 Auswahl der Kommunikationsparameter Nach dem Wechseln zu "COMMUNICATION PARAMETERS" wird eine Liste der folgenden Parameter angezeigt: 3.2.2.1 RS485 ADDRESS 3.2.2.2 RS485 BAUD RATE 3.2.2.3 RS485 PARITY 3.2.2.1 RS-485 Adresseneinstellung Dieser Bildschirm gilt nur für den RS-485-Ausgang. Über diesen Bildschirm kann der Anwender den RS-485-Adressenparameter für das Messinstrument festlegen.
3.2.3 Auswahl zum Zurücksetzen von Parametern 3.2.3.1 Zurücksetzen von Parametern In diesen Bildschirmen kann der Anwender alle Parameter wie z.B. Energy, Min, Max, Demand, Run hour, On hour oder No. of Interrupts zurücksetzen. Bei Berühren der Abwärts-Taste " " wird die Liste in Aufwärtsrichtung verschoben.
3.2.4.1.1 Impulsausgang Nach dem Wechseln zu "PULSE OUTPUT" wird eine Liste der folgenden Parameter angezeigt: 3.2.4.1.1.1 ENERGY 3.2.4.1.1.2 PULSE DURATION 3.2.4.1.1.3 PULSE RATE Diese Einstellungen dienen dazu, Relais 1 in den Modus "Impulsausgang" zu versetzen. 3.2.4.1.1.1 Zuweisung des Energiemesswertes zum Impulsausgang (Relais 1) Über diesen Bildschirm kann der Anwender dem Impulsausgang (Relais 1) die Messgröße "Energie"...
3.2.4.1.1.3 Impulsrate Dieser Bildschirm gilt nur für den Impulsausgabe-Modus beider Relais. Über diesen Bildschirm kann der Anwender den Divisor (Teiler) für die Energie-Impulsrate festlegen. Es kann zwischen den Divisorwerten 1, 10, 100, 1000 ausgewählt werden. Bei Berühren eines Optionsfeldes vor einem bestimmten Wert wird dieser Wert ausgewählt.
3.2.4.1.2.2 Konfigurationsauswahl Grenzwert 1 Über diesen Bildschirm wird die Konfiguration für den Grenzwert 1 festgelegt. Es sind vier verschiedene Konfigurationsarten auswählbar. OBERER ALARMGRENZWERT und RELAIS ANGEZOGEN OBERER ALARMGRENZWERT und RELAIS ABGEFALLEN UNTERER ALARMGRENZWERT und RELAIS ANGEZOGEN UNTERER ALARMGRENZWERT und RELAIS ABGEFALLEN (Näheres siehe Abschnitt 9.2) Bei Berühren eines Optionsfeldes vor einem Systemtyp wird der betreffende Typ ausgewählt.
Die Taste “ “ dient zur Rückkehr zum Menü mit der Grenzwertausgangs-Liste. Der zulässige Bereich beträgt 0,5 % bis 50 % vom Ausschaltpunkt. Wird ein Wert eingegeben, der außerhalb dieses Bereichs liegt, erscheint die Meldung "INVALID VALUE", gefolgt vom korrekten Parameterbereich. 3.2.4.1.2.5 Ansprech-Verzögerungszeit Über diesen Bildschirm kann der Anwender eine Verzögerungszeit für das Ansprechen des Grenzwert-Relais 1 durch Zuordnung von Parametern festlegen.
3.2.4.2 Ausgabeauswahl Relais 2 Die Konfiguration von Relais 2 für den Impuls- oder Grenzwertausgang ist mit der von Relais 1 identisch. Wenn Sie die Impulsausgangs-Option für Relais 1 auswählen, gilt dieselbe Einstellung auch für Relais 2, jedoch mit Ausnahme der Zuordnung des Energiemesswertes zum Impulsausgang (d.h. die Energiemesswert-Zuordnung kann für beide Relais unterschiedlich sein).
4 Touchscreen-Kalibrierung Dieses Messinstrument kann eine Kalibrierung durchführen, damit ein einwandfreies Funktionieren der Touchscreen-Funktionen des Geräts gewährleistet ist. Mit dem Kalibrierverfahren wird das Problem einer Touchscreen-Fehlfunktion aufgrund einer Überschreitung von Toleranzen behoben. Zu beachten ist, dass sich Fehler, die mit diesem Kalibrierverfahren behoben werden, ausschließlich auf den Touchscreenbetrieb beziehen.
5. Bildschirm "Falsche Phasenfolge" Das Messgerät zeigt eine falsche Phasenfolge an, wenn die Phasenfolge L1-L2-L3 nicht eingehalten wird. Dieser Bildschirm zeigt an, dass die Phasenfolge nicht stimmt. Der Anwender muss diesen Bildschirm kontrollieren, um korrekte Messwerte zu erhalten, wenn das Messgerät angeschlossen ist. Korrekte Phasenfolge Dieser Bildschirm zeigt an, dass die Phasenfolge des angeschlossenen Messgeräts korrekt ist.
7. Einschaltdauer Dieser Bildschirm zeigt die Gesamtzahl der Stunden an, während derer die Hilfsspannung eingeschaltet ist. Selbst wenn die Hilfsspannung unterbrochen wird, bleibt die Zählung der Einschaltstunden im internen Speicher erhalten und wird im Format "Stunden.Minuten" angezeigt. Wird beispielsweise der Zählerstand "000005.18 hrs" angezeigt, so beträgt die Einschaltzeit 5 Stunden und 18 Minuten.
Seite 29
Diagramm 1: 4 - 20 mA Diagramm 2: 0 - 1 mA...
Parameter Parameter 3P 4L 3P 3L Bereich Analogausgang Grenzwertausgang MAX. MITTELWERT STROM 0-100% 10-120% EINGANGSSPANNUNG L1-2 0-100% 10-120% EINGANGSSPANNUNG L2-3 0-100% 10-120% EINGANGSSPANNUNG L3-1 0-100% 10-120% NULLLEITERSTROM 0-100% 10-120% Hinweis: Die Parameter 1, 2 und 3 sind die Spannung L-N für ein 3P-4L-System und die Spannung L-L für ein 3P-3L-System.
Seite 32
TABELLE 3:Divisor für Energieimpulsrate 1. Für eine Energiemesswert-Ausgabe in Wh 2. Für eine Energiemesswert-Ausgabe in kWh Impulsrate Impulsrate Divisor Impuls Systemleistung* Divisor Impuls Systemleistung* 1 pro Wh Bis 3600 W 1 pro kWh Bis 3600 W 1 pro kWh Bis 3600 kW 1 pro 1000 kWh Bis 3600 kW 1 pro MWh...
Amperestunden Divisor 1 (Standardeinstellung) Stromwandler sekundär = 1 A, max. Impulsrate 3600 Impulse pro Ah ** Stromwandler sekundär = 5 A, max. Impulsrate 720 Impulse pro Ah ** Divisor 10 Stromwandler sekundär = 1 A, max. Impulsrate 3600 Impulse pro 10 Ah ** Stromwandler sekundär = 5 A, max.
Seite 34
Ausschaltpunkt: Der Ausschaltpunkt kann im Bereich von 10% bis 120% vom Nennwert für den oberen Alarm und von 10% bis 100% vom Nennwert für den unteren Alarm eingestellt werden. Hysterese: Die Hysterese kann im Bereich von 0,5% bis 50% vom eingestellten Ausschaltpunkt eingestellt werden. Wenn die Option "Oberer Alarmgrenzwert, angezogen"...
Unterer Alarmgrenzwert und Relais Unterer Alarmgrenzwert und Relais angezogen abgefallen Relais fällt ab Relais wird angezogen Relais wird angezogen Relais fällt ab Eingang Eingang Hysteresepunkt Hysteresepunkt Ausschaltpunkt Ausschaltpunkt Zeit Zeit 11. RS-485-Ausgang (Modbus) Dieses Messinstrument unterstützt das MODBUS-RTU-Protokoll (RS485) (2-Draht-Betrieb). Die Verbindung muss über ein geschirmtes Twisted-Pair-Kabel hergestellt werden.
Jedes Byte im RTU-Modus hat das folgende Format: 8 Bit binär, hexadezimal 0-9, A-F 2 Hexadezimalzeichen, enthalten in jedem 8-Bit-Feld der Nachricht Format von Datenbytes 4 Bytes (32 Bits) pro Parameter Fließkommaformat (gemäß IEEE 754) Höchstwertiges Byte zuerst (alternativ niedrigstwertiges Byte zuerst) Fehlerprüfungsbytes Zyklische Redundanzprüfung (Cyclical Redundancy Check, CRC) mit 2 Bytes...
Seite 37
Beispiel: Zum Lesen des Parameters Volt 3: Startadresse 04 (Hex) Anzahl der Register = 02 Hinweis: Anzahl der Register = Anzahl der Parameter x 2 Jede Abfrage zum Lesen der Daten muss auf maximal 20 Parameter begrenzt sein. Das Überschreiten des Parametergrenzwerts von 20 löst die Rücksendung eines Modbus-Ausnahmecodes aus.
Beispiel: Schreiben des Systemtyps Systemtyp: Startadresse = 0A (Hex) Anzahl der Register = 02 Abfrage: (Ändern des Systemtyps zu 3 Phasen, 3 Leiter = 2) Geräteadresse 01 (Hex) Funktionscode 10 (Hex) Startadresse oberes Byte 00 (Hex) Startadresse unteres Byte 0A (Hex) Anzahl der Hi-Register 00 (Hex) Anzahl der Low-Register...
Seite 43
Startadresse oberes Byte: Höchstwertige 8 Bits der Startadresse des angeforderten Parameters. Startadresse unteres Byte: Niedrigstwertige 8 Bits der Startadresse des angeforderten Parameters. Anzahl der Hi-Register: Höchstwertige 8 Bits der Anzahl der angeforderten Register. Anzahl der Low-Register: Niedrigstwertige 8 Bits der Anzahl der angeforderten Register. (Hinweis: Zwei aufeinanderfolgende 16-Bit-Register repräsentieren einen Parameter.) Tabelle 5: Adressen der 4X-Register Lesen/Schreib...
Erläuterung zu den 4X-Registern: Adresse Parameter Beschreibung 40001 Mittelwert Reset Mittelwert Reset dient zum Zurücksetzen des Mittelwertparameters. In dieses Register muss ein Wert von Null geschrieben werden, um den Mittelwertzeitraum zurückzusetzen. Beim Schreiben eines anderen Wertes wird mit einer Fehlermeldung geantwortet. 40003 Mittelungszeitraum Der Integrationszeitraum repräsentiert die Mittelungszeit in Minuten.
Seite 46
Adresse Parameter Beschreibung 40017 Betriebs-/ Über diese Adresse werden die Betriebs-/Einschaltzeit und die Einschaltzeit und Unterbrechungszahl zurückgesetzt. Schreiben Sie den Wert Null an Unterbrechungs- dieses Register, um die Betriebs-/Einschaltzeit und die zahl zurücksetzen Unterbrechungszahl zurückzusetzen. Beim Schreiben eines anderen Wertes wird mit einer Fehlermeldung geantwortet. 40019 RS-485- Über diese Adresse werden die Baudrate, die Parität und die Zahl der...
Seite 47
Adresse Parameter Beschreibung 40031 Analogausgang 2 Diese Adresse dient zum Einstellen des Parameters für den – Parameter- Analogausgang 2. Schreiben Sie eine der Parameternummern gemäß einstellung den Optionen in Tabelle 2 für die Analog- und Grenzwertausgangs-Parameter. Beim Schreiben eines anderen Wertes wird mit einer Fehlermeldung geantwortet.
Adresse Parameter Beschreibung 40043 Stromwandler Diese Adresse wird zum Lesen und Schreiben des sekundär Stromwandler-Sekundärwertes verwendet. Schreiben Sie einen der folgenden Werte an diese Adresse: 1 = 1 A, Stromwandler sekundär 5 = 5 A, Stromwandler sekundär Beim Schreiben eines anderen Wertes wird mit einer Fehlermeldung geantwortet.
Adresse Parameter Beschreibung 40059 Auswahl Diese Adresse wird zur Auswahl von Relais 2 als Impuls- oder Relaisausgang 2 Grenzwertausgang verwendet. Schreiben Sie einen der folgenden Werte an diese Adresse: 0 = Impulsausgang auf Relais 2 128 (dezimal) = Grenzwertausgang auf Relais 2 Beim Schreiben eines anderen Wertes wird mit einer Fehlermeldung geantwortet.
Adresse Parameter Beschreibung 3) Wenn die Passwortsperre aktiviert ist und diese Sperre aufgehoben werden soll, senden Sie zuerst ein gültiges Passwort an diesen Speicherort und schreiben Sie anschließend "0000" an diesen Speicherort. 4) Wenn die Passwortsperre aktiviert ist und ein 4X-Parameter modifiziert werden soll, senden Sie zuerst ein gültiges Passwort an diesen Speicherort, so dass der 4X-Parameter zum Modifizieren zugänglich ist.
Seite 51
Tabelle 6: RS-485-Einrichtcode Baudrate Parität Stopbit Dezimalwert 19200 KEINE 19200 KEINE 19200 GERADE 19200 UNGERADE 9600 KEINE 9600 KEINE 9600 GERADE 9600 UNGERADE 4800 KEINE 4800 KEINE 4800 GERADE 4800 UNGERADE 2400 KEINE 2400 KEINE 2400 GERADE 2400 UNGERADE HINWEIS: Codes, die in der obigen Tabelle nicht aufgelistet sind, können zu unberechenbaren Ergebnissen wie z.B.
Tabelle 8: Konfigurationsauswahl Grenzwert 1 und Grenzwert 2 Code Konfiguration Oberer Alarmgrenzwert und Relais angezogen Oberer Alarmgrenzwert und Relais abgefallen Unterer Alarmgrenzwert und Relais angezogen Unterer Alarmgrenzwert und Relais abgefallen 11.1 Vom Anwender zuweisbare Modbus-Register Dieses Messinstrument enthält die 20 vom Anwender zuweisbaren Register im Adressbereich von 0x200 (30513) bis 0x226 (30551) (siehe Tabelle 9).
Seite 53
Tabelle 10: Vom Anwender zuweisbare Mapping-Register (4X-Register) Mapping-Register Modbus-Startadresse (Hex) Adresse Parameter- Oberes Byte Unteres Byte (Register) nummer Abgebildeter Zusatz für Register 40513 #0x0200 Abgebildeter Zusatz für Register 40514 #0x0202 Abgebildeter Zusatz für Register 40515 #0x0204 Abgebildeter Zusatz für Register 40516 #0x0206 Abgebildeter Zusatz für Register...
Führen Sie zum Abrufen der Daten über vom Anwender zuweisbare Register die folgenden Schritte aus: Weisen Sie die Startadressen (Tabelle 3) von interessierenden Parametern "vom Anwender zuweisbaren Mapping-Registern" in der Reihenfolge zu, in der auf sie zugegriffen werden soll (Siehe Abschnitt „Zuweisen von Parametern zu vom Anwender zuweisbaren Registern"). 2) Nachdem die Parameter abgebildet sind, können Daten über die Startadresse des "vom Anwender zuweisbaren Datenregisters"...
Seite 58
Induktiv/ Verbindungen Quadrant Vorzeichen der Vorzeichen der Vorzeichen des Kapazitiv Wirkleistung (P) Blindleistung Leistungsfaktors (PF) Bezug Bezug Abgabe Abgabe Induktiv bedeutet, dass der Strom der Spannung nacheilt Kapazitiv bedeutet, dass der Strom der Spannung voreilt Wenn das Instrument die Wirkleistung P mit "+" (Pluszeichen) anzeigt, besteht eine "Bezug"-Verbindung. Wenn das Instrument die Wirkleistung P mit "-"...
Seite 59
Da die Gehäusefront in der Schutzart IP54 aufgebaut ist, ist sie gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt. Ein zusätzlicher Schutz kann durch den Einbau einer optionalen Schalttafeldichtung erreicht werden. Die Klemmen auf der Rückseite des Instruments müssen gegen Flüssigkeiten geschützt sein. Das Multifunktions-Messgerät muss in einer Betriebsumgebung montiert werden, in der eine stabile Umgebungstemperatur herrscht und in der die Betriebstemperatur im Bereich von -10°C bis +55°C liegt.
13.2 Gehäuseabmessungen und Schalttafelausschnitt SCHALTTAFEL- FRONTSEITIGER AUSSCHNITT DISPLAYBEREICH MAX. SCHALTTAFELSTÄRKE 0,18" (5 mm) 13.3 Verdrahtung Die Eingangsverbindungen werden direkt über Schraubklemmen mit indirekter Drahtpressung hergestellt. Die Nummerierung ist auf dem Kunststoff-Formteil deutlich gekennzeichnet. Die Kabelauswahl muss unter Einhaltung der örtlichen Bestimmungen erfolgen. Die Klemmen sowohl der Spannungs- als auch der Stromeingänge nehmen Leitungen mit einem Querschnitt von bis zu 3 mm auf.
Seite 61
14. Anschlussdiagramme Anschluss mit 2 Stromwandlern im 3-Leiter Netz Anschluss mit 3 Stromwandlern im 4-Leiter Netz HILFS- HILFS- SPANNUNG SPANNUNG 15. Spezifikation: System 3-Phasen-System für 3- oder 4-Leiter-Messungen, programmierbar Eingänge Eingangsnennspannung (AC, effektiv) Phase-Nullleiter 12 V bis 287 V (Dreileiter- und Vierleiter-Konfiguration) Phase-Phase 21 V bis 498 V Max.
Genauigkeit 0,2: Spannung ± 0,2% vom Messbereich Strom ± 0,2% vom Messbereich Frequenz ± 0,15% von der Mittenfrequenz Wirkleistung ± 0,2% vom Messbereich Blindleistung ± 0,2% vom Messbereich Scheinleistung ± 0,2% vom Messbereich Wirkenergie ± 0,2% vom Messbereich Blindenergie ± 0,2% vom Messbereich Scheinenergie ±...
Seite 64
0,05% pro °C für den Strom (10..120% vom Nennwert) (bei einem Betriebs-Nennbereich von 0...50°C) 2 x Fehler zulässig für die im Test herrschende Änderung des Fehlers aufgrund der Referenzbedingung Schwankung einer Einflussgröße Display TFT-LCD 3,5"-Grafik-LCD, Auflösung 320 x 240 Aktualisierung Pixel ca.
VORSICHT! Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Informationen zur sachgerechten Montage sowie zum Betrieb Ihres Multifunktionsmessgerätes. Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Montage vollständig und sorgfältig durch. Bewahren Sie die Anleitung auf und geben Sie sie gegebenenfalls an Dritte weiter. Einbauanleitung: Das Multifunktions-Messgerät ist montagefertig für den Schalttafeleinbau unter Verwendung der mitgelieferten Klemmhalterung.
Spezifikation: Die Abschalteinrichtung muss die einschlägigen Anforderungen nach IEC-60947-1 und IEC-60947-3 erfüllen. Für die Hilfsspannung: Mindestens der 1,5-fache Wert der Versorgungsspannung. Für den Messeingang: Mindestens der 1,5-fache Wert der Messeingänge. Die Schaltzeit der Einrichtung sollte < 0,1 s sowohl für die Hilfsspannung als auch für den Eingang betragen. Reinigung und Instandhaltung: Es sind keine Reinigungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich, abgesehen von einer regelmäßigen Kontrolle des Klemmenbereichs sowie der Verbindungen auf festen Sitz.
Seite 71
Hersteller haftet in keinem Fall für irgendwelche sonstigen zufällige, indirekte oder Folgeschäden, die sich aus dem sachgemäßen oder missbräuchlichen Gebrauch der Produkte ergeben. Automatische Mess- und Steuerungstechnik GmbH 91275 Auerbach – Enge Gasse 1 Tel.: 0 96 43/92 05-0 Internet: www.ams-messtechnik.de 91270 Auerbach – Postfach 1180 Fax: 0 96 43/92 05-90 e-mail: info@ams-messtechnik.de...