Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Atlas Copco Dynapac SD1800W Installation, Bedienung, Wartung
Atlas Copco Dynapac SD1800W Installation, Bedienung, Wartung

Atlas Copco Dynapac SD1800W Installation, Bedienung, Wartung

Straßenfertiger
Inhaltsverzeichnis
BEDIENUNG & WARTUNG
Straßenfertiger
Dynapac
SD1800W
Typ 913
4812018407 (A5)
02-0516
Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren
gültig für:
_________________ - _________________
_________________ - _________________
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Atlas Copco Dynapac SD1800W

  • Seite 1 BEDIENUNG & WARTUNG Straßenfertiger Dynapac SD1800W Typ 913 4812018407 (A5) 02-0516 Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren gültig für: _________________ - _________________ _________________ - _________________...
  • Seite 2 www.atlascopco.com...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort ..................1 Sicherheitshinweise allgemein ..............2 Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften ........2 Sicherheitszeichen, Signalwörter ............... 3 „Gefahr“ ! ....................3 „Warnung“ ! .................... 3 „Vorsicht“ ! ..................... 3 „Hinweis“ ! ....................3 Weitere, ergänzende Hinweise ..............3 Warnsymbole ..................... 4 Verbotszeichen ..................
  • Seite 4 5.16 Zulässige Temperaturbereiche ..............16 Kennzeichnungsstellen ................17 Warnschilder ....................20 Infoschilder ....................23 CE-Kennzeichnung ..................25 Gebotszeichen, Verbotszeichen, Warnzeichen ........26 Gefahrensymbole ..................27 Weitere Warn- und Bedienhinweise ............28 Typenschild Fertiger (41) ..............29 Motor-Typenschild ..................30 EN-Normen ....................31 Dauerschalldruckpegel SD1800W ............31 Betriebsbedingungen während der Messungen ........31 Messpunktanordnung ................31 Ganz-Körper-Schwingungen ..............32 Hand-Arm-Schwingungen ................32 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ..........32...
  • Seite 5 D23.18 Display-Bedienung ..............1 Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals ........2 Tastenbelegung des Displays ..............2 Menübedienung - vorgehensweise Parameterverstellung ......4 Anwahl und Änderung eines Verstell-Parameters in einem Menü ..6 Anwahl und Änderung einer Auswahl in einem Menü ......7 Menüstruktur ....................
  • Seite 6 Scheibenwischer ..................7 Sonnenschutz ..................7 Halter für Vandalismusschutz ..............7 Fahrersitz, Typ I ..................8 Fahrersitz, Typ II ...................9 Sicherungskasten .................10 Batterien ....................11 Batterie-Hauptschalter .................11 Muldentransportsicherungen ..............12 Holmverriegelung, mechanisch (o) ............12 Anzeiger Einbaustärke ................13 Beleuchtung Schnecken (o) ..............14 LED-Arbeitsscheinwerfer (o) ..............15 Mechanische Höhenverstellung Schnecke (o) ........16 Peilstab / Peilstabverlängerung ............17 Trennmittel-Handsprühgerät (o) ............19 Trennmittelsprühanlage (o) ..............20...
  • Seite 7 Kontrollleuchten beobachten ............... 13 Kühlwassertemperatur-Kontrolle Motor (A) ......... 13 Batterieladekontrolle (B) ..............13 Öldruck-Kontrolle Dieselmotor (C) ............13 Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (D) ............15 Vorbereitung für Transportfahrten ............17 Fertiger fahren und anhalten ............... 19 Vorbereitungen zum Einbau ..............20 Trennmittel ................... 20 Bohlenheizung ..................
  • Seite 8 Wartung ..................1 Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 F23.18 Wartungsübersicht..............1 Wartungsübersicht ..................1 F30.18 Wartung - Lattenrost ...............1 Wartung - Lattenrost ...................1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................4 Kettenspannung Lattenrost (1) ...............4 Lattenrostantrieb - Antriebsketten (2) .............6 Lattenrostleitbleche / Lattenrostbleche (3) ................7 F40.18 Wartung - Baugruppe Schnecke ...........1 Wartung - Baugruppe Schnecke ..............1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................5...
  • Seite 9 F60.18 Wartung - Hydraulik ............... 1 Wartung - Hydraulik ................... 1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................5 Hydrauliköltank (1) ................. 5 Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) ............7 Belüftungsfilter ..................7 Hochdruckfilter (3) ................. 8 Hochdruckfilter (4) ................. 9 Pumpenverteilergetriebe (5) ..............10 Entlüfter ....................
  • Seite 10 F100 Prüfungen, Stillsetzung ............1 Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung ..........1 Wartungsintervalle ..................2 Allgemeine Sichtkontrolle ................3 Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen ...........3 Prüfung durch einen Sachkundigen ............3 Reinigung ....................4 Reinigung der Mulde ..................5 Reinigung von Lattenrost und Schnecke ............5 Konservierung des Straßenfertigers ............6 Stillsetzung bis 6 Monate ................6 Stillsetzung von 6 Monaten bis 1 Jahr ............6...
  • Seite 11: Vorwort

    V Vorwort Originalbetriebsanleitung Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
  • Seite 12: Sicherheitshinweise Allgemein

    Sicherheitshinweise allgemein Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften sind grund- sätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Für die Einhaltung daraus resultierender Vorschriften und Maßnahmen ist der An- wender selbst verantwortlich! Die folgenden Warnhinweise, Verbotszeichen und Gebotszeichen deuten auf Ge- fährdungen für Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin.
  • Seite 13: Sicherheitszeichen, Signalwörter

    Sicherheitszeichen, Signalwörter Die Signalwörter „Gefahr“, „Warnung“, „Vorsicht“, „Hinweis“ stehen in den Sicher- heitshinweisen im farbig unterlegten Titelfeld. Sie folgen einer bestimmten Hierarchie und geben in Verbindung mit dem Warnsymbol die Schwere der Gefahr bzw. die Art des Hinweises an. „Gefahr“ ! GEFAHR Gefahr von Personenschäden.
  • Seite 14: Warnsymbole

    Warnsymbole Warnung vor einer Gefahrenstelle oder Gefährdung! Die Nichtbeachtung der Warnhinweise kann lebensgefährliche Ver- letzungen zur Folge haben! Warnung vor Einzugsgefahr! In diesem Arbeitsbereich / an diesen Elementen besteht Einzugsge- fahr durch sich drehende oder fördernde Elemente! Tätigkeiten nur bei abgeschalteten Elementen durchführen! Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Wartungs- und Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage der Bohle dürfen nur durch eine Elektrofachkraft durchgeführt werden...
  • Seite 15 Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
  • Seite 16: Verbotszeichen

    Verbotszeichen Öffnen / betreten / hineingreifen / ausführen / einrichten während des Betriebes oder während der Antriebsmotor läuft verboten! Motor/Antrieb nicht starten! Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service...
  • Seite 17: Schutzausrüstung

    Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Hände geeignete Schutzhandschuhe! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung!
  • Seite 18: Umweltschutz

    Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
  • Seite 19: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Gashei- zung! Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Elektro- heizung! t Kennzeichnet Serienausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
  • Seite 20: Ce-Kennzeichnung Und Konformitätserklärung

    CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung (Gilt für in der EU/EWG vermarktete Maschinen) Diese Maschine verfügt über eine CE-Kennzeichnung. Diese Kennzeichnung bestä- tigt, dass die Maschine die grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderun- gen gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie alle anderen geltenden Vorschriften erfüllt. Im Lieferumfang der Maschine ist eine Konformitätserklärung ent- halten, in der die geltenden Vorschriften und Ergänzungen sowie harmonisierte Nor- men und andere geltende Bestimmungen spezifiziert sind.
  • Seite 21: Restrisiken

    Restrisiken Hierbei handelt es sich um die Risiken, die verbleiben, auch wenn alle möglichen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, die helfen Gefährdun- gen (Risiken) zu minimieren oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite ge- gen Null laufen zu lassen. Restrisiken in Form von - Lebens- oder Verletzungsgefahr für Personen an der Maschine - Umweltgefährdungen durch die Maschine - Sachschäden sowie Leistungs- und Funktionalitätseinschränkungen an der...
  • Seite 22: Vernünftigerweise Vorhersehbare Fehlanwendungen

    Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen Jede vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung der Maschine ist miss- bräuchlich. Bei Fehlanwendung erlischt die Gewährleistung des Herstellers, die allei- nige Verantwortung trägt der Betreiber. Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen der Maschine sind: - Aufenthalt im Gefahrenbereich der Maschine - Befördern von Personen - Verlassen des Bedienstandes im Maschinenbetrieb - Entfernen von Schutz- oder Sicherheitseinrichtungen - Inbetriebnahme und Verwendung der Maschine außerhalb des Bedienstandes.
  • Seite 23: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Strassenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestand- teil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gel- ten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Strassenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
  • Seite 25: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der Dynapac Strassenfertiger SD1800W ist ein mit Radfahrwerk ausgerüsteter Fer- tiger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbeton, Gleis- bauschotter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe.
  • Seite 26: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung Pos. Bezeichnung Mischgutbehälter (Mulde) Schubrollen für LKW-Andockung Peilstab (Richtungsanzeiger) Hinterräder Nivellierzylinder für Einbaustärke Zugrolle Holm-Zugschiene Einbaustärkenanzeiger Holm Fahrantrieb Schnecke Bohle Bedienstand Bedienpult (seitenverschiebbar) Tandem-Vorderachse Wetterschutzdach Arbeitsscheinwerfer Hydraulische Frontmuldenklappe t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung...
  • Seite 27: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Strassenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die großen Antriebsräder in Verbindung mit der Tandem-Vorderachse gleichen Bo- denunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbauboh- le eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Strassenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  • Seite 28 Motor: Der Strassenfertiger wird von einem wassergekühlten Dieselmotor angetrie- ben. Nähere Einzelheiten können den technischen Daten und der Betriebsanleitung für den Motor entnommen werden. Fahrwerk: Die Vorderachse ist als Tandem-Pendelachse ausgeführt. Dadurch, dass die Räder an ungleich langen Hebelarmen gelagert sind, wird das zweite Vorderrad am kürzeren Hebelarm höher belastet.
  • Seite 29 Mischgutbehälter (Mulde): Der Muldeneinlauf ist mit einem Lattenrost-Fördersys- tem zum Entleeren und Weitertransport an die Verteilerschnecke versehen. Das Fassungsvermögen beträgt ca. 10,5 t. Zur besseren Entleerung und gleichmäßiger Mischgutförderung können die Seiten- teile der Mulde hydraulisch einzeln eingeklappt werden. Die hydraulischen Frontmuldenklappen (o) sorgen dafür, dass im vorderen Bereich der Mulden kein Restmaterial zurück bleibt.
  • Seite 30 Nivelliersystem/Querneigungsregelung: Mit der Querneigungsregelung (o) kann der Zugpunkt wahlweise links oder rechts mit einer definierten Differenz zur Ge- genseite gesteuert werden. Zur Ermittlung des Ist-Wertes sind die beiden Zugholme mit einem Querneigungsge- stänge verbunden. Die Querneigungsregelung arbeitet immer in Kombination mit der Bohlen-Höhenver- stellung auf der jeweils gegenüberliegenden Seite.
  • Seite 31: Gefahrenbereiche

    Gefahrenbereiche WARNUNG Gefahr durch Personen im Gefahrenbereich Personen im Gefahrenbereich können durch Maschinen- bewegungen und Maschinenfunktionen schwer verletzt oder getötet werden! - Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist während des Betriebes verboten! - Während des Betriebes dürfen sich nur der Maschinenführer und das Bohlenpersonal auf der Maschine oder im Gefahrenbereich aufhalten.
  • Seite 32: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen 4 5 6 7...
  • Seite 33 Pos. Bezeichnung Muldentransportsicherung Holmverriegelung, mechanisch Hauptschalter Not-Aus-Taster Hupe Zündschlüssel Beleuchtung Verriegelung Wetterschutzdach (o) Feuerlöscher (o) Bohlenwarnblinkanlage (o) Hauben, Seitenklappen, Verkleidungen Fußbremse Warnblinkanlage Rundumleuchte (o) Jeweils auf beiden Seiten der Maschine Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Sicherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß...
  • Seite 34: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung Abmessungen (alle Maße in mm) 2125 2240 6145 6400 1990 2550 3290 3400 Technische Daten der betreffenden Bohle siehe Bohlen-Betriebsanleitung. B 10...
  • Seite 35: Zulässige Steigungs- Und Neigungswinkel

    Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel max 15° max 15° max 15° max 15° Vor dem Betreiben der Maschine in Schräglagen (Steigung, Gefälle, Seitenneigung) über dem angegeben Wert hinaus, ist Rücksprache mit dem Kundendienst für Ihre Maschine zu halten! Zulässige Auffahrwinkel max 13° max 15°...
  • Seite 36: Gewichte (Alle Angaben In T)

    Gewichte (alle Angaben in t) Fertiger ohne Bohle ca. XX Fertiger mit Bohle: - V3500 ca. XX Mit Anbauteilen für max. Arbeits- ca. XX breite zusätzlich max. Mit gefüllter Mulde ca. 10,5 zusätzlich max. Gewichte der betreffenden Bohle und der Bohlenteile siehe Betriebsanleitung für die Bohlen.
  • Seite 37: Leistungsdaten

    Leistungsdaten V3500TV 1,75 3,50 Transportgeschwindigkeit 0 - 15 km/h Transportgeschwindigkeit - 0 - 4,8 km/h Rückwärtsfährt Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 25 m/min Einbaustärke -120 - 200 Max. Korngröße Einbauleistung theoretisch B 13...
  • Seite 38: Fahrantrieb/Fahrwerk

    Fahrantrieb/Fahrwerk Hydrostatischer Antrieb mit Pumpe und Motor, Antrieb stufenlos regelbar Übertragung Planetengetriebe Geschwindigkeiten (siehe oben) Antriebsräder 2 x 385/65R22,5 (Luftbereifung) Lenkräder 4 x 492/260-378 (Vollgummi-Elastikreifen) 2 Radnaben-Ölmotoren, Antriebsleistung Vorderradantrieb regelbar, Anti-Schlupf-Regelung Bremsen Fahrantriebsbremse, hydr. Feststellbremse Motor EU 3A / Tier 3 (o) Marke/Typ Deutz TD 2.9 L4 Ausführung...
  • Seite 39: Mischgutbehälter (Mulde)

    5.11 Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 4,8 m = ca. 10,5t Kleinste Einlaufhöhe, Mitte 520 mm Kleinste Einlaufhöhe, Außen 605 mm Muldenbreite außen, offen 3400 mm 5.12 Mischgutförderung Doppel-Transportband Breite 2 x 350 mm Lattenrost-Förderbänder Links und rechts getrennt schaltbar Antrieb Hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte...
  • Seite 40: Bohlenhubeinrichtung

    5.14 Bohlenhubeinrichtung Bei Stillstand: Sonderfunktionen - Bohlenstop Mechanische Höhengeber Nivelliersystem Optionale Systeme mit und ohne Querneigungsregelung 5.15 Elektrische Anlage Bordspannung 24 V Batterien 2 x 12 V, 74Ah Generator (o) 12,5 kVA / 400V 5.16 Zulässige Temperaturbereiche Einsatz -5°C / +45°C Lagerung -5°C / +45°C B 16...
  • Seite 41: Kennzeichnungsstellen

    Kennzeichnungsstellen Gefahr durch fehlende oder fehlverstandene VORSICHT Maschinenbeschilderung Durch fehlende oder fehlverstandene Maschinenbeschilde- rung besteht Verletzungsgefahr! - Entfernen Sie keine Warn- oder Hinweisschilder von der Maschine. - Beschädigte oder verloren gegangene Warn- oder Hinweisschilder müssen umgehend ersetzt werden. - Machen Sie sich mit der Bedeutung und der Position der Warn- und Hinweisschilder vertraut.
  • Seite 42 B 18...
  • Seite 43 xxxxxxxxxxxxxxxxx B 19...
  • Seite 44: Warnschilder

    Warnschilder Piktogramm Bedeutung - Warnung - Betriebsanleitung! Gefahr durch unsachgemäße Bedie- nung. Das Maschinenpersonal muss vor Inbetriebnahme der Maschine die Si- cherheits-,Bedienungs- und Wartungs- anleitung der Maschine gelesen und verstanden haben! Missachtung der Be- dien- und Warnhinweise kann zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen.
  • Seite 45 Piktogramm Bedeutung - Warnung - Quetschgefahr für Finger und Hand durch bewegliche , zugäng- liche Maschinenteile! Quetschstelle kann zu schwersten Ver- letzungen mit Verlust von Körperteilen an Finger oder Hand führen. Halten Sie die Hände im sicherem Ab- stand vom Gefahrenbereich! - Vorsicht - Gefährdung durch unsach- gemäßes Abschleppen! Maschinenbewegungen können zu...
  • Seite 46 Piktogramm Bedeutung - Wartung der Starterbatterien! Wartungsarbeiten an den Starterbatteri- en erforderlich! Wartungsanleitung beachten! B 22...
  • Seite 47: Infoschilder

    Infoschilder Piktogramm Bedeutung - Betriebsanleitung Position des Aufbewahrungsfaches. - Hebepunkt Das Heben der Maschine ist nur an diesen Anschlag- punkten erlaubt! - Verzurrpunkt Das Verzurren der Maschine ist nur an diesen An- schlagpunkten erlaubt! - Batterietrennschalter Position des Batterietrennschalters. - Dieselkraftstoff Position der Einfüllstelle.
  • Seite 48 Piktogramm Bedeutung - Motoröl Position der Einfüll- und Kontrollstelle. - Motoröl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. - Motor-Kühlwasser Position der Einfüll- und Kontrollstelle. - Hydrauliköl Position der Einfüllstelle. - Hydraulikölstand Position Kontrollstelle. - Motoröl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. - Getriebeöl Position der Einfüll- und Kontrollstelle. B 24...
  • Seite 49: Ce-Kennzeichnung

    Piktogramm Bedeutung - Getriebeöl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. - Reifen-Luftdruck Einzustellender Reifendruck. CE-Kennzeichnung Nr. Piktogramm Bedeutung - CE, Schallleistungspegel B 25...
  • Seite 50: Gebotszeichen, Verbotszeichen, Warnzeichen

    Gebotszeichen, Verbotszeichen, Warnzeichen Nr. Piktogramm Bedeutung - Gehörschutz tragen - Betreten der Fläche verboten! - Warnung vor Gefahren durch Batterien! - Erste-Hilfe-Kasten B 26...
  • Seite 51: Gefahrensymbole

    Gefahrensymbole Nr. Piktogramm Bedeutung - XN: Gesundheitsgefahr! Bei Aufnahme in den Körper kann dieser Stoff Gesundheitsschäden verursachen! Stoff mit Reizwirkung auf Haut, Augen und Atmungsorgane; kann Entzündungen verursachen Kontakt mit dem menschlichen Körper, auch Einatmen der Dämpfe, vermeiden und bei Unwohlsein den Arzt aufsuchen. - N: Umweltgefährlicher Stoff! Bei Freisetzung in die Umwelt kann eine Schädigung des Ökosystems sofort oder...
  • Seite 52: Weitere Warn- Und Bedienhinweise

    Weitere Warn- und Bedienhinweise Piktogramm Bedeutung - Warnung - Gefährdung durch nicht gestützte Bohle! Die absackende Bohle kann zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen! Holmverriegelung nur bei Dachprofileinstellung „Null“ einlegen. Holmverriegelung nur für Transportzwecke! Bohle nicht belasten oder unter der Bohle arbeiten, wenn diese nur mit der Holmverriegelung gesichert ist! - Achtung - Überspannungsgefahr des...
  • Seite 53: Typenschild Fertiger (41)

    Typenschild Fertiger (41) Pos. Bezeichnung Fertigertyp Baujahr Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässiges Gesamtgewicht in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Nachläufer-Achse in kg (o) Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Produkt-Identifikations-Nr.
  • Seite 54: Motor-Typenschild

    Motor-Typenschild Das Motortypenschild (1) ist an der Oberseite des Motors angebracht. Auf dem Schild sind Motortyp, Seriennummer und Motordaten angegeben. Bei Ersatzteilbestellung bitte die Seriennummer des Motors angeben. Siehe auch Motor-Betriebsanleitung. B 30...
  • Seite 55: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel SD1800W Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß der EN 500-6:2006 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt worden.
  • Seite 56: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne der DIN EN 1032 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne der DIN EN ISO 20643 nicht überschritten.
  • Seite 57: C13.18 Transport

    C 13.18 Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehende Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen setzen.
  • Seite 58: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Die maximalen Auffahrwinkel finden Sie im Abschnitt „Technische Daten“! Den Füllstand der Betriebsstoffe überprüfen, damit diese bei Schräglagenfahrt nicht austreten. Anschlag und Verlademittel müssen den Bestimmungen der gültigen Unfallverhü- tungsvorschriften entsprechen! Bei der Auswahl der Anschlag und Verlademittel ist das Gewicht des Fertigers zu be- rücksichtigen!
  • Seite 59 Tätigkeit Tasten Funktionssperre deaktivieren. Einrichtbetrieb aktivieren. Muldenhälften schließen. Beide Muldentransportsicherungen einle- gen. Bohle anheben. Bohlentransportsicherungen einlegen. Nivellierzylinder vollständig ausfahren. C 13.18 3...
  • Seite 60 Tätigkeit Tasten Bohle bis auf die Grundbreite des Ferti- gers zusammenfahren. Einrichtbetrieb deaktivieren. C 13.18 4...
  • Seite 61: Ladungssicherung

    Ladungssicherung Die nachfolgenden Ausführungen zur Sicherung der Maschine für den Tiefladertrans- port sind lediglich als Beispiele für eine korrekte Ladungssicherung zu betrachten. Beachten Sie stets die lokalen Vorschriften zur Ladungssicherung und zur korrekten Verwendung von Ladungssicherungsmitteln. Zum normalen Fahrbetrieb gehören auch Vollbremsungen, Ausweichmanöver und schlechte Wegstrecken.
  • Seite 62: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, dass sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. C 13.18 6...
  • Seite 63: Zurrmittel

    Zurrmittel Es werden die zum Fahrzeug gehörenden Ladungssicherungsmittel, Zurrgurte und Zurrketten eingesetzt. Abhängig von der Ausführung der Ladungssicherung werden ggf. zusätzliche Schäkel, Ringschrauben, Kantenschutzplatten und Anti-Rutsch-Mat- ten benötigt. Die angegebenen Werte zur zulässigen Zurrkraft und Tragfähigkeit sind zwingend einzuhalten! Zurrketten und Zurrgurte stets handfest (100-150daN) anziehen. Zurrkette zulässige Zurrkraft LC 4.000 daN Zurrgurte...
  • Seite 64: Nach Dem Transport

    Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterschutzdach aufstellen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ - Motor starten. - Bohle in Transportstellung anheben. - Maschine mit geringer Motordrehzahl/Geschwindigkeit herunterfahren. - Fertiger auf sicherem Platz abstellen, Bohle ablassen, Motor ausstellen. - Schlüssel abziehen und/oder Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern. C 13.18 8...
  • Seite 65: Wetterschutzdach (O)

    Wetterschutzdach (o) HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen Vor dem Ablassen des Daches müssen folgende Einstel- lungen vorgenommen werden: - Beide Sitzkonsolen eingeschoben. - Rückenlehnen und Armlehnen der Fahrersitze nach vorne geklappt. - Frontscheibe geschlossen und gesichert. - Motorhaube geschlossen. Das Wetterschutzdach lässt sich mit einer manuellen Hydraulikpumpe aufstellen und absenken.
  • Seite 66: Transportfahrten

    Transportfahrten Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Kapitel D) - Alle überstehenden oder losen Teile am Fertiger und an der Bohle abbauen (siehe auch Bohlen-Betriebsanleitung). Die Teile sicher verstauen. Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage: - Gasflaschen der Bohlenheizung abnehmen: - Hauptabsperrhähne, und Flaschenventile schließen.
  • Seite 67 Tätigkeit Tasten Funktionssperre deaktivieren. Einrichtbetrieb aktivieren. Muldenhälften schließen. Beide Muldentransportsicherungen einle- gen. Bohle anheben. Bohlentransportsicherungen einlegen. Nivellierzylinder vollständig ausfahren. C 13.18 11...
  • Seite 68 Tätigkeit Tasten Bohle bis auf die Grundbreite des Ferti- gers zusammenfahren. Einrichtbetrieb deaktivieren. C 13.18 12...
  • Seite 69: Fahrbetrieb

    Fahrbetrieb Tätigkeit Tasten Schnell/langsam-Schalter ggf. auf „Ha- se“ stellen. Vorwahlregler auf „Null“ einrichten. Fahrhebel auf Maximum ausschwenken. Maschine hat mit Fahrhebelauslen- kung bereits einen geringen Vortrieb! Gewünschte Fahrgeschwindigkeit mittels Vorwahlregler einrichten. Zum Anhalten der Maschine Fahrhebel in Mittelstellung schwenken und Vorwahl- regler auf „Null“...
  • Seite 70: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran WARNUNG Gefahr durch schwebende Lasten Kran und / oder angehobene Maschine können beim Heben kippen und Verletzungen verursachen! - Die Maschine darf nur an den gekennzeichneten Hebepunkten angehoben werden. - Beachten Sie das Betriebsgewicht der Maschine. - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nur Hebezeuge mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden.
  • Seite 71 Beispiel: Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. Abhängig vom verwendeten Bohlentyp befindet sich der Schwerpunkt des Fertigers mit montierter Bohle, im Bereich der Vorderkante (3) des Hinterrades. - Fahrzeug gesichert abstellen. - Transportsicherungen einlegen. - Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen.
  • Seite 72 siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ - Krangeschirr an die vier Haltepunkte (1, 2) anschlagen. Die max. zulässige Belastung der Haltepunkte beträgt an den Haltepunkten: 73,0 kN. Die zulässige Belastung gilt in vertikaler Richtung! Beim Transport auf waagerechte Lage des Fertigers achten! C 13.18 16...
  • Seite 73: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bauma- schinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Fertiger auch im Gefälle si- chern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. Im Motorraum (linke Seite) befindet sich eine Handpumpe (1), die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können.
  • Seite 74 An beiden Fahrantriebspumpen (5) be- finden sich je zwei Hochdruckpatronen (6). Um die Abschleppfunktion zu aktivieren sind folgende Tätigkeiten durchzufüh- ren: - Kontermutter (7) eine halbe Umdre- hung lösen. - Schraube (8) einschrauben, bis ein er- höhter Widerstand auftritt. Schraube anschließend noch eine halbe Umdre- hung in die Hochdruckpatrone ein- schrauben.
  • Seite 75: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht am Fer- tiger „verstecken“. - Bedienpult mit der Abdeckhaube (2) versehen und abschließen.
  • Seite 76: Anheben Der Maschine Mit Hydraulikhebern, Hebepunkte

    Anheben der Maschine mit Hydraulikhebern, Hebepunkte Die Tragkraft des Hydraulikhebers muss mindestens 10t betragen. Als Aufstellfläche des Hydraulikhebers muss immer ein waagerechter Untergrund mit ausreichender Tragfähigkeit gewählt werden! Auf sicheren Stand und ordnungsgemäße Positionierung der Hydraulikhebers ach- ten! Der Hydraulikheber ist nur dazu vorgesehen, eine Last zu heben und nicht abzustüt- zen.
  • Seite 77 C 13.18 21...
  • Seite 78 C 13.18 22...
  • Seite 79: D13.18 Bedienung

    D 13.18 Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hub- einrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbei- tet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 80 Gefahr durch unsachgemäße Bedienung GEFAHR Unsachgemäße Bedienung der Maschinen kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Die Maschine darf nur für ihren vorgesehenen Einsatzzweck, nur bestimmungsgemäß verwendet werden. - Die Maschine darf nur durch eingewiesenes Personal betrieben werden.
  • Seite 81: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Sämtliche Rastschalterfunktionen, die bei Dieselstart eine Gefährdung hervorrufen können (Förderfunktion Schnecke und Lattenrost), werden bei NOT-AUS oder Steu- erungsneustart in die STOP-Funktion gesetzt. Werden bei stehendem Dieselmotor Einstellungsänderungen vorgenommen („AUTO“ oder „MANUELL“), werden diese bei Dieselstart in „STOP“ zurückgesetzt. D 13.18 3...
  • Seite 82 D 13.18 4...
  • Seite 83 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Fahrtrichtungsan- Beim Fahrtrichtungswechsel auf Straßen betätigen. zeiger („Blinker“) Es können vier Schaltstellungen gewählt werden: - 0: Licht AUS - 1: Standlicht EIN (+Bedienpultbeleuchtung) Lichtschalter - 2: Abblendlicht EIN (+Bedienpultbeleuchtung) - 3: Fernlicht EIN (+Bedienpultbeleuchtung) Blendung des Gegenverkehrs vermeiden! Maschine stets mit eingeschalteter Warnbeleuchtung Warnblinkanlage bewegen!
  • Seite 84 D 13.18 6...
  • Seite 85 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zum Starten und zur Abschaltung des Antriebsmotors. - Bei Betätigung ist der Anlasser in Betrieb - AUS-Schaltung des laufenden Motores durch erneu- ten Tastendruck Starter („Anlasser“) / Antriebsmotor Höchstens 20 Sekunden ununterbrochen starten, dann 1 Minute pausieren! Beim Startvorgang müssen alle Not-Aus-Taster (auf Bedienpult und Fernbedienungen) hochgezogen sein.
  • Seite 86 D 13.18 8...
  • Seite 87 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll aus- geschwenktem Fahrhebel erreicht werden soll. Die Skala entspricht ungefähr der Geschwindigkeit in m/min (beim Einbauen). Mit gefüllter Mulde darf nicht mit max. Transportge- Vorwahlregler schwindigkeit gefahren werden! Fahrantrieb Die Fahrgeschwindigkeit kann mittels Vorwahlregler nicht auf „0“...
  • Seite 88 D 13.18 10...
  • Seite 89 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer vorne Arbeitsschein- werfer vorne - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck EIN / AUS (o) Eine Blendung anderer Verkehrsteilnehmer vermeiden! Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer hinten Arbeitsschein- werfer hinten - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck...
  • Seite 90 D 13.18 12...
  • Seite 91 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Scheibenwischer - Zur Zuschaltung der Scheibenwischer EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Scheibenwasch- - Zur Zuschaltung der Scheibenwaschanlage +Schei- anlage + benwischer Scheibenwischer EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung erfolgt zeitgesteuert nicht belegt nicht belegt D 13.18 13...
  • Seite 92 D 13.18 14...
  • Seite 93 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Sitzheizung - Zur Zuschaltung der Sitzheizung EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Absaugung - Zur Zuschaltung der Absaugung für Asphaltdämpfe EIN / AUS (o) - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck D 13.18 15...
  • Seite 94 D 13.18 16...
  • Seite 95 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Aktivierung der Parkbremse bei Maschinenstill- stand. Parkbremse Um die Maschine wieder anfahren zu können, muss die Parkbremse deaktiviert werden. D 13.18 17...
  • Seite 96 D 13.18 18...
  • Seite 97 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung. (LED-Ein = Bereitschaft) - Die Aktivierung der Geschwindigkeitsregelung erfolgt durch Betätigung der Fußbremse. Die nach Reduzierung vorliegende Geschwindigkeit wird automatisch gehalten. Tempomat - Durch erneuten Tastendruck erfolgt die Ausschaltung der Funktion (LED-EIN) und die Maschine wird auf die durch Fahrhebel und Vorwahlpoti eingerichtete Geschwindigkeit beschleunigt.
  • Seite 98 D 13.18 20...
  • Seite 99 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der linken Muldenhälfte Getrennte Betätigung (o): Mulde links Wird bei einseitig engem Einbau oder Hindernissen für schließen die LKW-Beschickung benötigt. Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der rechten Muldenhälfte Getrennte Betätigung (o): Mulde rechts Wird bei einseitig engem Einbau oder Hindernissen für...
  • Seite 100 D 13.18 22...
  • Seite 101 Das Truck-Assist-System dient der Kommunikation zwischen Fertigerfahrer und Mischgut-LKW-Fahrer. Das zugehörige Signalsystem zeigt dem LKW-Fahrer an, welche Aktion (Rückwärtsfahrt / Stopp / Mischgut kippen / Abfahren) durchgeführt werden soll. Vorsicht! Mögliche Materialschäden durch HINWEIS unzureichende Unterweisung Nichtbeachtete oder falsch verstandende Signale können zu Schäden am Fertiger und/oder Mischgut-Lkw führen! - Fertigerfahrer und alle Fahrer der Mischgut-Lkws müssen in die Funktionsweise des...
  • Seite 102 D 13.18 24...
  • Seite 103 LED- Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Anzeige Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Umschaltung auf Signal „Start- Kippvorgang“. (SIGNAL GELB, Lauflicht aufwärts) - Taste erneut drücken, um das Signal LKW - auf „PAUSE“ umzuschalten. Aufforderung (SIGNAL GELB, blinkend). „Start- Kippvorgang“ Im Modus „PAUSE“ blinkt die Tasten- (LKW-Mulde LED + Tasten LED (41) heben)
  • Seite 104 D 13.18 26...
  • Seite 105 LED- Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Anzeige Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Die Funktion „Truck-Assist“ läuft auto- matisch ab. - AUS-Schaltung durch erneuten Tas- tendruck - Mit Zuschaltung Von Taste (38)er- folgt die Anforderung eines Mischgut LKW / Freigabe zur LKW-Annähe- rung (SIGNAL GRÜN) Ab einer Distanz von 6m zwischen Ferti- ger / Mischgut-LKW wird der LKW von ei- nem Lasersensor erfasst.
  • Seite 106 D 13.18 28...
  • Seite 107 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Ausfahren der linken Bohlenhälfte Bei Maschinenkonfiguration mit nicht ausfahrbarer Boh- Bohle links le ist diese Funktion nicht belegt. ausfahren Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Ausfahren der rechten Bohlenhälfte Bei Maschinenkonfiguration mit nicht ausfahrbarer Boh- Bohle rechts le ist diese Funktion nicht belegt.
  • Seite 108 D 13.18 30...
  • Seite 109 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion des linken Lattenrostes wird mit Ausschwenken des Fahrhebels eingeschaltet und über die Mischgut-Endschalter im Materialtunnel stu- fenlos gesteuert. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Lattenrost links Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- „AUTO“...
  • Seite 110 D 13.18 32...
  • Seite 111 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion des linken Lattenrostes ist ständig eingeschaltet mit voller Förderleistung, ohne Misch- gutsteuerung über die Endschalter im Materialtunnel. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Zur Vermeidung von Überförderung erfolgt eine Ab- schaltung bei definierter Materialhöhe! Lattenrost links „MANUELL“...
  • Seite 112 D 13.18 34...
  • Seite 113 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Die Förderrichtung des Lattenrostes lässt sich in die umgekehrte Richtung umschalten, um z.B. im Materi- altunnel liegendes Einbaumaterial ein Stück zurück zu fördern. Die Auslösung der Funktion ist in allen Betriebsarten des Lattenrostes möglich. Lattenrost links „reversieren“...
  • Seite 114 D 13.18 36...
  • Seite 115 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion der linken Schneckenhälfte wird mit Ausschwenken des Fahrhebels eingeschaltet und über die Mischgut-Endschalter stufenlos gesteuert. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- Schnecke links schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 116 D 13.18 38...
  • Seite 117 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion der linken Schneckenhälfte ist ständig eingeschaltet mit voller Förderleistung, ohne Mischgutsteuerung über die Endschalter. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- Schnecke links schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion. „MANUELL“...
  • Seite 118 D 13.18 40...
  • Seite 119 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zur manuellen Auslösung der Förderfunktion der lin- ken Schneckenhälfte, Förderrichtung innen. Schnecke links „MANUELL“ Die Schneckenfunktion muss zur manuellen Auslösung Förderrichtung auf „AUTO“ oder „MANUELL“ geschaltet sein innen Bei manueller Auslösung erfolgt ein Übersteuern der Automatikfunktion mit reduzierter Förderleistung.
  • Seite 120 D 13.18 42...
  • Seite 121 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Verriegelung aller einbaurelevanter Funktionen. Trotz „Auto“-Einstellungen in den Einzelfunktionen werden diese bei Ausschwenken des Fahrhebels nicht aktiv. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Funktionshaupt- schalter Die voreingestellte Maschine kann umgesetzt und am neuen Einbauort entriegelt werden. Mit dem Aus- schwenken des Fahrhebels wird der Einbauvorgang fortgesetzt.
  • Seite 122 D 13.18 44...
  • Seite 123 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zur manuellen Betätigung des Nivellierzylinders (bei Verstelltaste: abgeschalteter Nivellierautomatik) in die entspre- Nivellierzylinder chende Richtung. links einfahren / heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zur manuellen Betätigung des Nivellierzylinders (bei Verstelltaste: abgeschalteter Nivellierautomatik) in die entspre- Nivellierzylinder chende Richtung.
  • Seite 124 D 13.18 46...
  • Seite 125 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zur Verstellung der angewählten Funktion in die ent- Verstelltaste: sprechende Richtung. links einfahren / heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zur Verstellung der angewählten Funktion in die ent- Verstelltaste: sprechende Richtung. rechts einfahren / heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender...
  • Seite 126 D 13.18 48...
  • Seite 127 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Befüllfunktion für dem Einbauvorgang. Die Dieseldrehzahl wird auf die vorgewählte Solldrehzahl erhöht und alle in „Automatik“ gesetzten Förderfunktionen (Lattenrost und Schnecke) werden zugeschaltet. Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stellung befinden. Maschine für den Einbauvorgang be- - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck oder füllen durch Ausschwenken des Fahrhebels in Einbaustel-...
  • Seite 128 D 13.18 50...
  • Seite 129 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zum Anheben der Bohle (LED EIN) und zum Aus- schalten der Funktion „Schwimmstellung Bohle“ Bohlen heben Prüfen, ob die Bohlentransportsicherung eingelegt ist! Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stellung befinden.
  • Seite 130 D 13.18 52...
  • Seite 131 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - EIN- bzw. AUS-Schaltfunktion des Stampfers. - Die Aktivierung erfolgt über das Ausschwenken des Fahrhebels. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Stampfer (bohlenspezifisch) Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stel- lung befinden. Die Voreinstellung der Funktion erfolgt im Zusam- menspiel mit Taste „Einrichtbetrieb“.
  • Seite 132 D 13.18 54...
  • Seite 133 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Entlastung der Bohle, um Zugkraft und Verdich- tung zu beeinflussen. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck oder Bohlenentlastung Wechselschaltung zwischen Bohlenentlastung und Bohlenbelastung. Zur Voreinstellung des Hydrauliköldruckes diese Taste so- wie Taste „Einrichtbetrieb“ auf „EIN“ schalten. Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Entlastung der Bohle, um Zugkraft und Verdich- tung zu beeinflussen.
  • Seite 134 D 13.18 56...
  • Seite 135 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zum hydraulischen Ausfahren der Holmverriegelung. Holmverriegelung Vor dem Ein- und Ausfahren der Verriegelung ausfahren (o) die Holme etwas über die Verriegelungsbolzen anhe- ben (Bohle heben)! Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zum hydraulischen Einfahren Holmverriegelung. Holmverriegelung Vor dem Ein- und Ausfahren der Verriegelung einfahren (o)
  • Seite 136 D 13.18 58...
  • Seite 137 Die Funktion „Set assist“ bereitet den Fertiger auf ein Umsetzen in einen anderen Bauabschnitt oder eine Überführung vor. Wird die Funktion aktiviert, werden zuvor ausgewählte Maschinen-Funktionen aus- geführt um den Transportzustand herzustellen. Nach dem Umsetzen des Fertigers kann die Funktion zurückgesetzt werden. Dabei werden die entspechenden Elemente in den zuletzt gespeicherten Arbeitszu- stand / in ihre Position verfahren.
  • Seite 138: Fernbedienung

    Fernbedienung D 13.18 60...
  • Seite 139 Abhängig von der Maschinenseite, sind den Tastenblöcken (A) und (B) entweder die Schnecken- oder die Lattenroststeuerung zugeordnet. Das jeweils gesteuerte Ele- ment wird durch ein beleuchtetes Symbol (C) signalisiert. Achtung! Fernbedienungen während des Betriebes nicht abklemmen! Dies führt zur Abschaltung des Fertigers! D 13.18 61...
  • Seite 140 D 13.18 62...
  • Seite 141 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. Ausweichen, Anheben der Bohle u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! 120 Not-Aus-Taster Die Gas-Heizungsanlage wird vom Not-Aus-Taster nicht geschlossen.
  • Seite 142 D 13.18 64...
  • Seite 143 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion der entsprechenden Schnecken- hälfte ist ständig eingeschaltet mit voller Förderleis- tung, ohne Mischgutsteuerung über die Endschalter. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Schnecke „MANUELL“ Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 144 D 13.18 66...
  • Seite 145 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Plus/Minus-Tasten zur Verstellung der Förderleis- tung. - Abhängig von der Betätigunsdauer des Tasters er- Förderleistung folgt eine langsamere bzw. schneller Verstellung der Schnecke Fördeleistung. Die Schneckenfunktion muss zur Verstellung auf „AUTO“ oder „MANUELL“ geschaltet sein. D 13.18 67...
  • Seite 146 D 13.18 68...
  • Seite 147 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion der entsprechenden Lattenrost- hälfte ist ständig eingeschaltet mit voller Förderleis- tung, ohne Mischgutsteuerung über die Endschalter. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Lattenrost „MANUELL“ Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 148 D 13.18 70...
  • Seite 149 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Plus/Minus-Tasten zur Verstellung der Förderleis- tung. - Abhängig von der Betätigunsdauer des Tasters er- Förderleistung folgt eine langsamere bzw. schneller Verstellung der Lattenrost Fördeleistung. Die Lattenrostfunktion muss zur Verstellung auf „AUTO“ oder „MANUELL“ geschaltet sein. D 13.18 71...
  • Seite 150 D 13.18 72...
  • Seite 151 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Betriebsart - Betriebsart „AUTO“ (LED EIN): Nivellierung Nivellierung schaltet sich automatisch bei ausge- „AUTO“ / schwenkten Fahrhebel für den Einbaubetrieb ein. „MANUELL“ - Betriebsart „MANUELL“ (LED AUS): links Nivellierung ausgeschaltet. Tastschalterfunktion: - Zum Ein- und Ausfahren des Nivellierzylinders auf der entsprechenden Maschinenseite.
  • Seite 152 D 13.18 74...
  • Seite 153 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Betriebsart - Betriebsart „AUTO“ (LED EIN): Nivellierung Nivellierung schaltet sich automatisch bei ausge- „AUTO“ / schwenkten Fahrhebel für den Einbaubetrieb ein. „MANUELL“ - Betriebsart „MANUELL“ (LED AUS): rechts Nivellierung ausgeschaltet. Tastschalterfunktion: - Zum Ein- und Ausfahren des Nivellierzylinders auf der entsprechenden Maschinenseite.
  • Seite 154 D 13.18 76...
  • Seite 155 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zur manuellen Betätigung der Nivellierzylinder auf der entsprechenden Maschinenseite, wenn die Nivellierzylinder Nivellierautomatik abgeschaltet ist (LED AUS). manuell Bei Verstellung Nivellieranzeige im Display der Fernbe- dienung beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Ein- und Ausfahren Bohlenhälfte auf der ent- sprechenden Maschinenseite.
  • Seite 156 D 13.18 78...
  • Seite 157: D23.18 Display-Bedienung

    D 23.18 Display-Bedienung D 23.18 1...
  • Seite 158: Bedienung Des Eingabe- Und Anzeigeterminals

    Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals Tastenbelegung des Displays - (A) Jog-Dial (Drehbetätigung+Druckknopf): - Drehen: - zur Anwahl verschiedener Verstell-Parameter innerhalb eines Menüs - zur Verstellung des Parameters - zur Anwahl verschiedener Auswahlmöglichkeiten innerhalb eines Menüs - Drücken: - zur Verstell-Freigabe eines Parameters - zur Bestätigung einer Parameterverstellung - zur Bestätigung einer Auswahlmöglichkeit - (B) Home-Taste...
  • Seite 159 Ein aktives / aufgerufenes Menü wird bestätigt, indem die Farbe des zugehörigen Symbols von hell- in dunkelgrau geändert wird! - (F) Anzeigebereich von Status-, Warn- und Fehlermeldungen: - Zur Anzeige von vorliegenden Warnungen oder Fehlermeldungen. Die Farbe des eingeblendeten Symbols gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine Status-, Warn- und Fehlermeldung handelt.
  • Seite 160: Menübedienung - Vorgehensweise Parameterverstellung

    Menübedienung - vorgehensweise Parameterverstellung D 23.18 4...
  • Seite 161 Beispiel: Verstellung Bohlen-Temperatur - Menü „Home“ ist im Display aufgerufen. - Taste (A) betätigen, um Menü „Dieseldrehzahl“ aufzurufen. - Menü „Dieseldrehzahl“ wird im Display aufgerufen. - Taste (B) betätigen, um Menü „Bohlenheizung“ aufzurufen. - Jog-Dial (C) drehen, um den Cursor einzublenden. Ein blauer Rahmen erscheint am Temperatur-Parameter.
  • Seite 162: Anwahl Und Änderung Eines Verstell-Parameters In Einem Menü

    Anwahl und Änderung eines Verstell-Parameters in einem Menü - Jog-Dial (C) drücken, um die Parameter-Verstellung zu aktivieren. Ein blauer Rahmen erscheint am obersten Verstell-Parameter des Menüs. - Jog-Dial (C) in die entsprechende Richtung drehen, bis sich der blaue Rahmen am gewünschten Verstell-Parameter befindet. - Jog-Dial (C) drücken, um die Parameter-Verstellung zu aktivieren.
  • Seite 163: Anwahl Und Änderung Einer Auswahl In Einem Menü

    Anwahl und Änderung einer Auswahl in einem Menü - Jog-Dial drücken, um die Auswahl-Verstellung zu aktivieren. Ein blauer Rahmen erscheint an der obersten Auswahl-Möglichkeit des Menüs. - Jog-Dial in die entsprechende Richtung drehen, bis sich der blaue Rahmen an der gewünschten Auswahl befindet. - Jog-Dial drücken, um die Auswahl zu aktivieren.
  • Seite 164: Menüstruktur

    Menüstruktur Menü „Home“ - Anzeigen Anzeigen: - (1) Geschwindigkeit: - Einbaubetrieb (Schildkröte)-(m/min) / (ft/min) - Fahrbetrieb (Hase) - (km/h) / (mph) - (2) Kraftstoffanzeige - (4) Einbaumaterial - Füllstand Lattenrost links / rechts - (5) Einbaumaterial - Füllstand Schnecke links / rechts - (6) Ist-Temperatur der Bohlenheizung (°C) / (°F) Es wird die Durchschnittstemperatur aller Bohlensektionen angezeigt.
  • Seite 165: Menü „Home" - Untermenüs

    Menü „Home“ - Untermenüs Aufruf folgender Untermenüs: - (1) Einblendung „Home“- Funktionen / „Quick Settings“ - (2) Aufruf Menü „Dieseldrehzahl“ / Messwertanzeige Antriebsmotor + Untermenüs. - (3) Menü „Einbauparameter“ + Untermenüs. - (5) Menü „Fehlerspeicher“ + Untermenüs. - (6) Menü „Basis“ + Untermenüs. D 23.18 9...
  • Seite 166 Wird die zugehörige Funktionstaste eines aufgerufenen Untermenüs ein zweites mal betätigt, erfolgt die Einblendung des Home-Menüs und die Anzeige der Untermenüs bleibt bestehen. D 23.18 10...
  • Seite 167: Menü „Home"- Funktionen / „Quick Settings

    Menü „Home“- Funktionen / „Quick Settings“ Menü zur direkten Zuschaltung verschiedener Funktionen. - Zugehörige Funktionstaste betätigen, um die Funktionen / Quick Settings (1) bis (6) einzublenden. Durch erneuten Tastendruck werden Funktionen wieder ausgeblen- det. Die Funktionen werden durch Betätigung der nebenste- henden Funktionstaste aktiviert bzw.
  • Seite 168 Zur Bestätigung ändert sich die Anzeige während des Speicherns für 5 - 10 Sekunden. Die Auswahl der Funktionen und Elemente für die Funk- tion „Set-Assist“ erfolgt im zugehörigen Menü. Die Funktion „Set assist“ bereitet den Fertiger auf ein Umsetzen in einen anderen Bauabschnitt oder eine Überführung vor.
  • Seite 169: Menü „Dieseldrehzahl" / Messwertanzeige Antriebsmotor

    Menü „Dieseldrehzahl“ / Messwertanzeige Antriebsmotor Menü zur Einstellung der Motordrehzahl und zur Abfrage verschiedener Messwerte des Antriebsmotors. - (1) Anzeige und Verstellparameter Soll-Drehzahl Verstellung erfolgt direkt durch Betätigung des Jog-Dial. Die Verstellung erfolgt in 50er-Schritten, die Motordrehzahl wird direkt angepasst. - (2) Ist-Drehzahl Dieselmotor - (3) Motor-Öldruck (bar) - (4) Bordspannung (V)
  • Seite 170 Messwertanzeige „Materialmanagement“ Menü zur Abfrage folgender Parameter: - (1) Einbaumaterial - Füllstand (%) Lattenrost links - (2) Einbaumaterial - Füllstand (%) Lattenrost rechts - (3) Einbaumaterial - Füllstand (%) Schnecke links - (4) Einbaumaterial - Füllstand (%) Schnecke rechts - (5) Stampfer-Drehzahl (n/min) - (6) Vibrations-Dehzahl (n/min) D 23.18 14...
  • Seite 171 Einstell- und Anzeige-Menü „Bohlenheizung“ (o) Menü zur Einstellung der Bohlenheizung-Soll-Temperatur und zur Abfrage der Ist-Temperaturen. - (1) Anzeige und Verstellparameter Bohlenheizung-Soll-Temperatur. Editiermodus durch Betätigung des Encoders (A) starten. Einstellbereich 50-180 °C - (2) Durchschnitts-Ist-Temperatur aller Bohlen-Sektionen(°C) / (°F) - (3) Ist-Temperatur-Grundbohle links (°C) / (°F) - (4) Ist-Temperatur-Grundbohle rechts (°C) / (°F) - (5) Ist-Temperatur-Ausfahrteil+ Anbauteile links (°C) / (°F) - (6) Ist-Temperatur- Ausfahrteil +Anbauteile rechts (°C) / (°F)
  • Seite 172: Menü „Einbaustrecke / Lenkautomatik

    Menü „Einbaustrecke / Lenkautomatik“ Menü zur Abfrage und zum Reset der aktuellen Einbaustrecke. - (1) Aktuelle Einbaustrecke (m) - Reset / Wert auf Null setzen: Funktion (1.1) mit dem Jog-Dial anwählen und durch Drücken zurücksetzen. Zur Bestätigung ändert sich die Anzeige während des Reset für 5 - 10 Sekunden.
  • Seite 173: Menü „Einbauparameter

    Menü „Einbauparameter“ Menü zur Anzeige und Einstellung von Einbauparametern. - (1) Aktueller Schichtdicken-Parameter - Folgende Schichtdicken-Parameter können angewählt werden: - (1a) Deckschicht >, geringe Einbaugeschwindigkeit - (1b) Deckschicht >>, hohe Einbaugeschwindigkeit - (1c) Binderschicht >, geringe Einbaugeschwindigkeit - (1d) Binderschicht >>, hohe Einbaugeschwindigkeit - (1e) Unterbau Für jeden Schichtdicken-Parameter sind werksseitig die Drehzahlen für alle Förder- und Verdichtungselemente hinterlegt.
  • Seite 174 - (2) Anzeige und Verstellparameter Lattenrost-Drehzahl-links (%) - (3) Anzeige und Verstellparameter Lattenrost-Drehzahl-rechts (%) - (4) Anzeige und Verstellparameter Schnecken-Drehzahl-links (%) - (5) Anzeige und Verstellparameter Schnecken-Drehzahl-rechts (%) - (6) Anzeige und Verstellparameter Stampfer-Soll-Drehzahl (n/min) - (7) Anzeige und Verstellparameter Vibrations-Soll-Drehzahl (n/min) Stampfer- und Vibrations-Einstellbereich abhängig vom Bohlentyp.
  • Seite 175: Einstellung Von Einbauparametern

    Einstellung von Einbauparametern Funktionen: - (8) Funktion „Parameter speichern“ Zur Bestätigung ändert sich die Anzeige während des Speicherns für 5 - 10 Sekunden. - (9): Funktion „Parameter laden“ Zur Bestätigung ändert sich die Anzeige während des Ladens für 5 - 10 Sekunden. - (10): Funktion „Parameter-Reset - Werkseinstellungen laden“...
  • Seite 176: Übersicht Schichtdicken-Parameter

    Übersicht Schichtdicken-Parameter Menü zur Ansicht der nach Schichtdicken-Parameter hinterlegten Drehzahlen für alle Förder- und Verdichtungselemente. Zurück zum Hauptmenü: - (1) Menü „Einbauparameter“. D 23.18 20...
  • Seite 177: Menü - „Fehlerspeicher

    Menü - „Fehlerspeicher“ Menü zur Abfrage vorhandener Fehlermeldungen. - (1) Anzahl Fehlermeldungen mit Fahrantrieb-Stopp. - Detail-Anzeige „Fehlermeldungen mit Fahrantrieb-Stopp“ aufrufen: (1.1). - (2) Anzahl Maschinen-Warnmeldungen. - Detail-Anzeige „Maschinen-Warnmeldungen“ aufrufen: (2.1). - (3) Anzahl Motor-Fehlermeldungen. - Detail-Anzeige „Motor-Fehlermeldungen“ aufrufen: (3.1). - (4) Anzeige Systemfehler. Teilen Sie die angezeigte System-Fehlernummer ggf.
  • Seite 178: Detail-Anzeige „Fehlermeldungen Mit Fahrantrieb-Stopp

    Detail-Anzeige „Fehlermeldungen mit Fahrantrieb-Stopp“ Tabellarische Anzeige vorhandener Fehlermeldungen. - (1) Fehlercode. - (2) Fehlerbeschreibung. - (3) Bezeichnung des fehlerhaften Bauteiles gemäß BMK/EIC-Liste. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. D 23.18 22...
  • Seite 179: Detail-Anzeige „Maschinen-Warnmeldungen

    Detail-Anzeige „Maschinen-Warnmeldungen“ Tabellarische Anzeige vorhandener Fehlermeldungen. - (1) Fehlercode. - (2) Fehlerbeschreibung. - (3) Bezeichnung des fehlerhaften Bauteiles gemäß BMK/EIC-Liste. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. - Liste der Fehlermeldungen löschen: (4). Zur Bestätigung ändert sich die Anzeige während des Löschens für 5 - 10 Sekunden.
  • Seite 180: Detail-Anzeige Motor- Fehlermeldungen

    Detail-Anzeige Motor- Fehlermeldungen Tabellarische Anzeige vorhandener Fehlermeldungen. - (1) SPN-Code. - (2) FMI-Code. - (3) OC - Fehlerhäufigkeit. Sämtliche Fehlermeldungen können im Abschnitt „Fehlercodes Antriebsmotor“ iden- tifiziert werden. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. D 23.18 24...
  • Seite 181: Menü - „Basis

    Menü - „Basis“ Das Menü „Basis“ kann über jedes Menü, Untermenü bzw. jede Anzeige aufgerufen werden. Menü zum Aufruf folgender Untermenüs: - (1) Menü „Home“ - Anzeige- und „Quick Settings“ - Menü. - (2) Menü „Service“ - Menü für Servicetechniker (Passwort erforderlich) - (3) Menü...
  • Seite 182 Menü - „Service“ Passwort geschütztes Menü für verschiedene Serviceeinstellungen. D 23.18 26...
  • Seite 183: Anzeige Folgender Informationen

    Menü - „Info & Settings“ Menü zum Abruf verschiedener Maschineninformationen sowie Untermenüs für ver- schiedene Einstellungen. Anzeige folgender Informationen: - (1) Software-Version Maschine - (2) Software-Version Display - (3) Motor-Betriebsstunden (h) - (4) Nächster Service-Intervall (h) Geben Sie immer die Software-Version an, sollte eine Rücksprache mit dem Technischen Kundendienst für Ihre Maschine notwendig sein! Aufruf folgender Untermenüs: - (5) Einrichtmenü...
  • Seite 184 Einrichtmenü „Bohle“ Menü zur Einrichtung von Bohle-Grundeinstellungen und Bohlen-Funktionen. - (1) Anzeige und Verstellparameter Bohlentyp - Bohlentyp 1, 2, 3, 4, 5 Der einzustellende Parameter kann dem Typenschild der Bohle entnommen wer- den und muss der letzten Ziffer des Boh- lentyps entsprechen.
  • Seite 185 - (4) Anzeige und Verstellparameter Zentralschmierung - (4.1):verlängerter Schmierintervall - (4.2):Standard Schmierintervall - (4.3):verkürzter Schmierintervall Ggf. muss der Schmierintervall auf die vorliegende Einbausituation und das Material abgestimmt werden. D 23.18 29...
  • Seite 186: Einrichtmenü „Einbau / Fahrantrieb

    Einrichtmenü „Einbau / Fahrantrieb“ Menü zur Einrichtung von Maschinen- und Nivellier-Funktionen. - (1) Anzeige und Verstellparameter „Verzögerung Frontmulde“ - Verzögerungsdauer (sec). (o) Die Frontmulde nach dem Schließen der Muldenhälften erst nach Ablauf der einge- stellten Zeit angehoben. Einstellbereich 0-25 sec. - (2) Auswahl „Systemfremde Nivellierung“...
  • Seite 187 - (3) Auswahl „Kreuznivellierung“ - (0):Kreuznivellierung - AUS - (1):Nur Datenanzeige der gegenüberliegenden Maschinenseite. - (2):Datenanzeige und Steuerung der gegenüberliegenden Maschinenseite. - (3):Split Screen auf den Fernbedienungen: gleichzeitige Datenanzeige und Bedienung beider Maschinenseiten möglich. (o) - (4) Auswahl „Lenkempfindlichkeit“ (o) - (>):geringe Lenkempfindlichkeit - (>>):mittlere Lenkempfindlichkeit - (>>>):hohe Lenkempfindlichkeit...
  • Seite 188: Einrichtmenü „Truck Assist" / „Set Assist

    Einrichtmenü „Truck Assist“ / „Set Assist“ Menü zur Einrichtung Funktionen „Truck Assist“ und „Set Assist“. - (1) Auswahl „LKW-Distanz“ Zur Anpassung an die vorliegende Situation kann die automatische Erkennung des LKW an 3 verschiedene Distanzen (Fertiger-LKW) voreingestellt werden. - (1.1): verkürzte Distanz - (1.2): mittlere Distanz - (1.3): verlängerte Distanz - (2) Auswahl „Set Assist“...
  • Seite 189: Einrichtmenü „Tag/Nacht-Beleuchtung

    Einrichtmenü „Tag/Nacht-Beleuchtung“ Menü zur Einrichtung der Leuchtstärke verschiedener Bedienelemente. - (1) Anzeige und Verstellparameter Tastatur-Helligkeit - (1.1): Tages-Helligkeit (%) - (1.2): Nacht-Helligkeit (%) - (2) Anzeige und Verstellparameter Display-Helligkeit - (2.1): Tages-Helligkeit (%) - (2.2): Nacht-Helligkeit (%) - (3) Anzeige und Verstellparameter Truck-Assist-Anzeige - (3.1): Tages-Helligkeit (%) - (3.2): Nacht-Helligkeit (%) Einstellbereich 0-100%...
  • Seite 190: Einrichtmenü „Display

    Einrichtmenü „Display“ Menü zur Einrichtung von Display Grundeinstellungen. - (1) Auswahl „Systemsprache“ - Englisch / Deutsch - (2) Auswahl „Maßeinheiten-System“ - Metrische / Imperialistisch US - (3) Anzeige und Verstellparameter „Uhrzeit“ - h/h : min/min - 24hrs / PM/AM - (4) Anzeige und Verstellparameter „Datum“ - dd - mm -yyyy Aufruf folgender Untermenüs: - (5) Anzeige „Lizenztext“...
  • Seite 191: Anzeige „Lizenztext

    Anzeige „Lizenztext“ Anzeige des Software-Lizenztextes. Zurück zum Hauptmenü: - (1) Einrichtmenü „Display“. D 23.18 35...
  • Seite 192: Terminal-Fehlermeldungen

    Die Motorleistung wird automatisch herabgesetzt. - Kontrollleuchte erlischt + Kontrollleuchte „Schwerwiegender Fehler Antriebsmotor“ dauerhaft an: Eine Partikelfilter-Regeneration ist nicht mehr möglich. Der Betrieb muss sofort beendet werden. Halten Sie Rücksprache mit dem Atlas Copco- Service siehe Menü „Home“ - Pop-Up-Funktionen D 23.18 36...
  • Seite 193 Befehl Symbol im Display Kontrollleuchte AdBlue ® / DEF Der AdBlue ® / DEF Füllstand ist zu gering. Füllstand 10% - Anzeige blinkt Füllstand 5% - Anzeige dauerhaft Füllstand 0% - Antriebsmotor wird auf Notlauf gedrosselt Kontrollleuchte Plattform-Arretierung. Die Arretierung der Bedienplattform ist gesetzt. Kontrollleuchte Partikelfilter Regeneration, automatisch - deaktiviert Die Partikelfilter-Regeneration ist deaktiviert.
  • Seite 194 Befehl Symbol im Display Fehlermeldung Zeigt an, dass ein Fehler am Antriebsmotor vor- liegt. Je nach Fehlertyp kann die Maschine vorläu- fig weiterbetrieben werden oder sollte bei schwerwiegenden Fehlern sofort abgestellt wer- den, um weitere Schäden zu vermeiden. Jeder Fehler sollte kurzfristig behoben werden! Eine Fehlercode-Abfrage kann im zugehöri- gen Menü...
  • Seite 195 Befehl Symbol im Display Anstehender Service: Ein Wartungsintervall steht an. Wartung umgehend durchführen, um Folge- schäden zu vermeiden! Überfälliger Service: Ein anstehender Wartungsintervall ist über- fällig. Wartung umgehend durchführen, um Folge- schäden zu vermeiden! D 23.18 39...
  • Seite 196 Befehl Symbol im Display - Fehlermeldung „schwerwiegender Fehler“ Ein schwerwiegender Fehler am Antriebsmotor liegt vor. Antriebsmotor umgehend abschalten! Fehler-Details können über das Display- Menü „Fehlerspeicher“ abgerufen werden. Leuchtet zur Prüfung nach Zuschaltung der Zündung für einige Sekunden. - Parkbremse-Kontrolle Die Parkbremse ist zugeschaltet. Not Aus Ein oder mehrere Not-Aus-Taster sind betätigt.
  • Seite 197 Befehl Symbol im Display Motorstopp: Anzeige bei allen Fehlermeldungen mit Maschinenhalt. Hydraulikfilter. Der Hydraulikfilter muss ersetzt werden. Filterelement lt. Wartungsanleitung erset- zen! Öldruck Dieselmotor Der Öldruck ist zu gering. Motor sofort ausstellen! Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Be- triebsanleitung. Dieser Fehler wird gemeinsam mit „Fehlermeldung“...
  • Seite 198: Fehlercodes Antriebsmotor

    Fehlercodes Antriebsmotor Wurde am Antriebsmotor ein Fehler festgestellt, wird dieser durch die entsprechende Anzeige (1) im Display signalisiert. D 23.18 42...
  • Seite 199 Die im entsprechen Menü einsehbare Fehlermeldung enthält mehrere Zahlencodes, die nach Aufschlüsselung den Fehler eindeutig definieren. Durch Betätigung des Jog-Dial kann in der Liste gescrollt werden. Abhängig von der Schwere des Fehlers kann die Maschine evtl. vorläufig weiterbe- trieben werden. Um weitere Schäden zu vermeiden, sollte der Fehler jedoch kurzfris- tig behoben werden.
  • Seite 200 Beispiel: D 23.18 44...
  • Seite 201 Erklärung: Warnleuchte und Anzeige signalisieren einen schwerwiegenden Fehler am Antriebs- motor mit automatischen bzw. erforderlichen Motorstopp. Displayanzeige: SPN: FMI: Ursache: Kabelbruch am Sensor für den Rail-Druck. Auswirkung: Motorabschaltung. Häufigkeit: Fehler tritt zum 1. x auf. Teilen Sie die angezeigte Fehlernummer dem Kundendienst für Ihren Strassenferti- ger mit, der die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprechen wird.
  • Seite 202: Fehlercodes

    Fehlercodes Code Error Identification Short Text Detail 2-2-6 Air flow sensor; sensor error Air flow sensor load correction factor exceeding the maximum drift limit; plausibility error 2-2-6 Air flow sensor; sensor error Air flow sensor load correction factor exceeding drift limit; plausibility error 2-2-6 Air flow sensor;...
  • Seite 203 Code Error Identification Short Text Detail 523911 7-2-3 Burner dosing valve (DV2); short circuit Burner dosing valve (DV2); short circuit to bat- to battery tery 523911 7-2-3 Burner dosing valve (DV2); short circuit Burner dosing valve (DV2); short circuit to bat- to battery tery on high side 523911...
  • Seite 204 Code Error Identification Short Text Detail 2-2-5 Sensor error coolant temperature; signal Sensor error coolant temperature; signal range range check low check low 2-3-2 Coolant temperature; system reaction High coolant temperature; warning threshold initiated exceeded 2-3-2 Coolant temperature; system reaction High coolant temperature;...
  • Seite 205 Code Error Identification Short Text Detail 523717 5-9-5 Timeout Error of CAN-Transmit-Frame Timeout Error of CAN-Transmit-Frame Amb- AmbCon; Weather environments Con; Weather environments 523603 3-3-8 Timeout Error of CAN-Receive-Frame Timeout Error of CAN-Receive-Frame AMB; AMB; Ambient Temperature Sensor Ambient Temperature Sensor 3224 5-9-6 NOx Sensor;...
  • Seite 206 Code Error Identification Short Text Detail 523942 7-6-7 Timeout Error (BAM to BAM) for CAN- Timeout Error (BAM to BAM) for CAN-Receive- Receive-Frame AT1OGCVol2 informa- Frame AT1OGCVol2 information; factors & tion; factors & Sensorcalibration for NOX Sensorcalibration for NOX Sensor (SCR-sys- Sensor (SCR-system downstream cat;...
  • Seite 207 Code Error Identification Short Text Detail 523788 6-5-5 Timeout Error of CAN-Transmit-Frame Timeout Error of CAN-Transmit-Frame TrbCH; TrbCH; Status Wastegate Status Wastegate 523605 1-1-8 Timeout Error of CAN-Receive-Frame Timeout Error of CAN-Receive-Frame TSC1AE; Traction Control TSC1AE; Traction Control 523606 1-1-9 Timeout Error of CAN-Receive-Frame Timeout Error of CAN-Receive-Frame TSC1AR;...
  • Seite 208 Code Error Identification Short Text Detail 3-1-2 Sensor error environment temperature; Sensor error environment temperature; signal signal range check high range check high 3-1-2 Sensor error environment temperature; Sensor error environment temperature; signal signal range check low range check low 2-1-2 Speed detection;...
  • Seite 209 Code Error Identification Short Text Detail 2-2-8 Sensor error water in fuel; signal range Sensor error water in fuel; signal range check check low 2-1-6 Sensor error low fuel pressure; signal Sensor error low fuel pressure; signal range range check high check high 2-1-6 Sensor error low fuel pressure;...
  • Seite 210 Code Error Identification Short Text Detail 523917 7-1-8 Physical range check high for DV1 & Physical range check high for DV1 & DV2 DV2 upstream pressure; shut off regen- upstream pressure; shut off regeneration eration 523917 7-1-8 Physical range check low for DV1 & DV2 Physical range check low for DV1 &...
  • Seite 211 Code Error Identification Short Text Detail 523350 1-5-1 Injector cylinder-bank 1; short circuit Injector cylinder-bank 1; short circuit 523352 1-5-2 Injector cylinder-bank 2; short circuit Injector cylinder-bank 2; short circuit 523354 1-5-3 Injector powerstage output defect Injector powerstage output defect 1-5-4 Injector 1 (in firing order);...
  • Seite 212 Code Error Identification Short Text Detail 523615 1-3-5 Metering unit (Fuel-System); short cir- Metering Unit (Fuel-System); short circuit to cuit to ground ground low side 1323 2-4-1 Too many recognized misfires in cylinder Too many recognized misfires in cylinder 1 (in 1 (in firing order) firing order) 1324...
  • Seite 213 Code Error Identification Short Text Detail 523612 5-5-5 ECU reported internal software error Internal ECU monitoring detection reported error 523612 5-5-5 ECU reported internal software error Internal ECU monitoring detection reported error 523008 4-2-4 Manipulation control was triggered Manipulation control was triggered 523008 4-2-4 Timeout error in Manipulation control...
  • Seite 214 Code Error Identification Short Text Detail 523919 6-9-4 Physical range check high for airpump Physical range check high for airpump pres- pressure; shut off regeneration sure; shut off regeneration 523919 6-9-4 Physical range check low for airpump Physical range check low for airpump pressure; pressure;...
  • Seite 215 Code Error Identification Short Text Detail 3253 6-9-2 Sensor error differential pressure (DPF); Sensor error differential pressure (DPF); signal signal range check high range check high 3253 6-9-2 Sensor error differential pressure (DPF); Sensor error differential pressure (DPF); signal signal range check low range check low 523009 2-5-3...
  • Seite 216 Code Error Identification Short Text Detail 523452 1-4-3 Multiple Stage Switch engine torque limi- Multiple Stage Switch engine torque limitation tation curve; plausibility error curve; plausibility error 1176 6-8-0 Sensor error pressure sensor upstream Sensor error pressure sensor upstream tur- turbine;...
  • Seite 217 Code Error Identification Short Text Detail 523723 8-7-4 Detection of AdBlue filled SCR system in Detection of AdBlue filled SCR system in Init- Init-State State 523632 8-7-5 Pump pressure SCR metering unit too Pump pressure SCR metering unit too high high 523632 8-7-6...
  • Seite 218 Code Error Identification Short Text Detail 2-2-6 Handthrottle; signal out of range, short Sesnor error handthrottle; signal range check circuit to battery high 1-2-6 Handthrottle; signal out of range, short Handthrottle idle validation switch; short circuit circuit to ground to ground 2-2-6 Sensor error accelerator pedal;...
  • Seite 219 Code Error Identification Short Text Detail 2-2-6 Plausibility error between APP1 and Plausibility error between APP1 and APP2 or APP2 or APP1 and idle switch APP1 and idle switch 523550 5-1-5 T50 start switch active for too long T50 start switch active for too long 2-2-6 Sensor error intake air;...
  • Seite 220 Code Error Identification Short Text Detail 1019 5-9-4 Actuator error EGR-Valve (2.9;3.6) or EGR-Valve (2.9;3.6) or Throttle-Valve (6.1,7.8); Throttle-Valve (6.1,7.8); internal error short circuit to battery 1020 5-9-4 Actuator error EGR-Valve (2.9;3.6) or EGR-Valve (2.9;3.6) or Throttle-Valve (6.1,7.8); Throttle-Valve (6.1,7.8); internal error short circuit to ground 1021 5-9-4...
  • Seite 221 Code Error Identification Short Text Detail 1068 1180 5-5-6 Sensor error exhaust gas temperature Sensor error exhaust gas temperature upstream turbine; signal range check low upstream turbine; signal range check low 1069 4361 6-6-8 Physical range check high for urea cata- Physical range check high for urea catalyst lyst upstream temperature upstream temperature...
  • Seite 222 Code Error Identification Short Text Detail 1094 4343 6-7-3 SCR heater relay urea pressureline; SCR heater relay urea pressureline primary open load side; open load 1096 4343 6-7-3 SCR heater urea pressureline; short cir- SCR heater urea pressureline; short circuit to cuit to battery battery 1097...
  • Seite 223 Code Error Identification Short Text Detail 1125 523632 6-6-5 Urea pump pressure; out of range Urea pump pressure sensor; low signal not plausible 1127 523632 6-6-5 Sensor error urea pump pressure; signal Sensor error urea pump pressure; signal range range check high check high 1128 523632...
  • Seite 224 Code Error Identification Short Text Detail 1169 523951 7-7-2 Zerofuel calibration injector 6 (in firing Zerofuel calibration injector 6 (in firing order); order); minimum value exceeded minimum value exceeded 1170 523612 5-5-5 ECU reported internal software error Internal software error ECU 1171 1-4-4 Oil temperature;...
  • Seite 225 Code Error Identification Short Text Detail 1223 5-9-4 Actuator error EGR-Valve (2.9;3.6) or Actuator EGR-Valve (2.9;3.6) or Throttle-Valve Throttle-Valve (6.1,7.8); internal error (6.1,7.8); open load 1224 5-9-4 Actuator error EGR-Valve (2.9;3.6) or Actuator EGR-Valve (2.9;3.6) or Throttle-Valve Throttle-Valve (6.1,7.8); internal error (6.1,7.8);...
  • Seite 226 Code Error Identification Short Text Detail 1257 523915 8-5-3 HCI dosing valve (DV1); blocked HCI dosing valve (DV1); blocked open 1258 524016 8-5-9 HFM sensor; electrical fault HFM sensor; electrical fault 1259 524016 8-5-9 Air Pump; air flow is not plausible Amount of air is not plausible to pump speed 1260 524016...
  • Seite 227 Code Error Identification Short Text Detail 1290 524043 Timeout error of CAN-Receive-Frame Timeout error of CAN-Receive-Frame ComMS_Sys6TO (error memory Slave); ComMS_Sys6TO (error memory Slave); Mas- Master-Slave internal CAN message ter-Slave internal CAN message 1291 524045 Master-Slave CAN; Message-Counter- Master-Slave CAN; Message-Counter-Error of Error of CAN-Receive-Frame Com- CAN-Receive-Frame ComMSMoFOvR MSMoFOvR...
  • Seite 228 Code Error Identification Short Text Detail 1337 2797 Injector diagnostics; timeout error of Injector diagnostics; timeout error of short cir- short circuit to ground measurement cyl. cuit to ground measurement cyl. Bank 0 Bank 0 1338 2798 Injector diagnostics; timeout error of Injector diagnostics;...
  • Seite 229 Code Error Identification Short Text Detail 1400 1136 6-8-1 Sensor error ECU temperature; signal Sensor error ECU temperature; signal range range check high check high 1401 1136 6-8-1 Sensor error ECU temperature; signal Sensor error ECU temperature; signal range range check low check low 1402 4769...
  • Seite 230 Code Error Identification Short Text Detail 1420 524012 7-7-2 Zerofuel calibration injector 8 (in firing Zerofuel calibration injector 8 (in firing order); order); maximum value exceeded maximum value exceeded 1421 524011 7-7-2 Zerofuel calibration injector 7 (in firing Zerofuel calibration injector 7 (in firing order); order);...
  • Seite 231 Code Error Identification Short Text Detail 1458 523960 7-7-1 Exhaust gas temperature EGR down- High exhaust gas temperature EGR cooler stream; out of range, system reaction ini- downstream; warning threshold exceeded tiated 1459 523960 7-7-1 Exhaust gas temperature EGR down- High exhaust gas temperature EGR cooler stream;...
  • Seite 232 Code Error Identification Short Text Detail 1493 4376 6-6-7 SCR reversing valve; short circuit to SCR reversing valve; short circuit to ground ground 1494 2659 Physical range check high for EGR mass Physical range check high for EGR mass flow flow 1495 2659...
  • Seite 233 Code Error Identification Short Text Detail 1668 524105 Timeout error of CAN-Transmit-Frame Timeout error of CAN-Transmit-Frame ComE- ComEGRMsFlw GRMsFlw 1669 524108 Timeout error of CAN-Transmit-Frame Timeout error of CAN-Transmit-Frame ComE- ComEGRTVActr GRTVActr 1670 524110 Timeout error of CAN-Transmit-Frame Timeout error of CAN-Transmit-Frame ComET- ComETVActr VActr 1671...
  • Seite 234 Code Error Identification Short Text Detail 1-2-6 Handthrottle; signal out of range, short Handthrottle idle validation switch; short circuit circuit to ground to ground 2-2-6 Handthrottle; signal out of range, short Sensor error handthrottle sensor; signal range circuit to ground check low 1019 5-9-4...
  • Seite 235 Code Error Identification Short Text Detail 1018 5-9-4 Actuator error EGR-Valve (2.9;3.6) or Actuator EGR-Valve (2.9;3.6) or Throttle-Valve Throttle-Valve (6.1,7.8); internal error (6.1,7.8); powerstage over temperature 1021 5-9-4 Actuator error EGR-Valve (2.9;3.6) or Mechanical actuator defect EGR-Valve Throttle-Valve (6.1,7.8); internal error (2.9,3.6) or Throttle-Valve (6.1,7.8) 1225 5-9-4...
  • Seite 236 Code Error Identification Short Text Detail 2-2-3 Sensor error charged air pressure; signal Sensor error charged air pressure; signal range range check high check high 2-2-3 Sensor error charged air pressure; signal Sensor error charged air pressure; signal range range check low check low 2-3-3 Charged air cooler temperature;...
  • Seite 237 Code Error Identification Short Text Detail 1381 8-3-9 Rail pressure safety function is not exe- Rail pressure safety function is not executed cuted correctly correctly 1180 3-1-8 Physikal range check high for battery Physikal range check high for battery voltage voltage 1181 3-1-8...
  • Seite 238 Code Error Identification Short Text Detail 1-4-4 Physical range check low for oil tempera- Physical range check low for oil temperature ture 1-4-4 Oil temperature; plausibility error Sensor oil temperature; plausibility error 1-4-4 Oil temperature; plausibility error Sensor oil temperature; plausibility error oil temperature too high 1171 1-4-4...
  • Seite 239 Code Error Identification Short Text Detail 6-9-3 Sensor error differential pressure Ventu- Sensor error differential pressure Venturiunit riunit (EGR); signal range check low (EGR); signal range check low 6-9-3 Sensor differential pressure Venturiunit Sensor differential pressure Venturiunit (EGR); (EGR); plausibility error plausibility error 1009 6-8-2...
  • Seite 240 Code Error Identification Short Text Detail 1-6-1 Injector 4 (in firing order); interruption of Injector 4 (in firing order); interruption of electric electric connection connection 1-6-2 Injector 5 (in firing order); short circuit Injector 5 (in firing order); short circuit 1-6-2 High side to low side short circuit in the High side to low side short circuit in the injector...
  • Seite 241 Code Error Identification Short Text Detail 2-2-8 Fan control; open load Digital fan control; open load 2-2-8 Fan control; open load Fan actuator (PWM output); open load 2-2-8 Fan control; internal error Digital fan control; powerstage over tempera- ture 2-2-8 Fan control;...
  • Seite 242 Code Error Identification Short Text Detail 1066 5-5-6 Sensor exhaust gas temperature Sensor exhaust gas temperature upstream tur- upstream turbine; plausibility error bine; plausibility error 1414 8-1-4 Wastegate; status message from ECU Wastegate; status message from ECU missing missing 1415 8-1-4 Wastegate actuator;...
  • Seite 243 Code Error Identification Short Text Detail 1447 Flush valve burner (EPV DPF-System); Flush valve burner (EPV DPF-System); short short circuit to ground circuit to ground 1444 Flush valve burner (EPV DPF-System); Flush valve burner (EPV DPF-System); open open load load 1445 Flush valve burner (EPV DPF-System);...
  • Seite 244 Code Error Identification Short Text Detail 1139 6-6-9 Sensor error urea tank temperature; Sensor error urea tank temperature; short cir- short circuit to ground cuit to ground 8-0-8 Nox sensor upstream of SCR Catalysa- Nox sensor upstream of SCR Catalysator; low tor;...
  • Seite 245 Code Error Identification Short Text Detail 1410 6-8-5 Exhaust gas temperature particulate filter Physical range check low for exhaust gas tem- downstream; out of range, system reac- perature particulate filter downstream; warning tion initiated 1404 6-8-5 Sensor exhaust gas temperature down- Sensor exhaust gas temperature downstream stream DPF;...
  • Seite 246 Code Error Identification Short Text Detail 1124 6-6-5 Urea pump pressure; out of range Urea pump pressure sensor; high signal not plusible 1123 6-6-5 Urea pump pressure; out of range Physical range check low for Urea Pump Pres- sure 1125 6-6-5 Urea pump pressure;...
  • Seite 247 Code Error Identification Short Text Detail 1073 6-6-8 Sensor error urea catalyst exhaust gas Sensor error urea catalyst exhaust gas temper- temperature upstream; signal range ature upstream; signal range check low check low 8-8-1 Urea tank temperature too high Urea tank temperature too high 1112 6-7-1 SCR Tank heating valve;...
  • Seite 248 Code Error Identification Short Text Detail 1036 6-8-3 Sensor exhaust gas temperature Sensor exhaust gas temperature upstream upstream (DOC); plausibility error (DOC); plausibility error 1044 6-8-3 Sensor error exhaust gas temperature Sensor error exhaust gas temperature upstream (DOC); signal range check upstream (DOC);...
  • Seite 249 Code Error Identification Short Text Detail 1-4-3 Multiple Stage Switch constant speed; Multiple Stage Switch constant speed; short short circuit to ground circuit to ground 1-4-3 Multiple Stage Switch engine speed con- Multiple Stage Switch engine speed control trol parameter; plausibility error parameter;...
  • Seite 250 Code Error Identification Short Text Detail 5-5-5 ECU reported internal software error Internal ECU monitoring detection reported error 5-5-5 ECU reported internal software error Internal ECU monitoring detection reported error 5-5-5 ECU reported internal software error Internal ECU monitoring detection reported error 5-5-5 ECU reported internal software error...
  • Seite 251 Code Error Identification Short Text Detail 1-3-4 Rail pressure disrupted Negative deviation of rail pressure second stage (RailMeUn22) 1-3-4 Rail pressure disrupted Maximum rail pressure exceeded (RailMeUn4) 1-3-4 Minimum rail pressure exceeded Minimum rail pressure exceeded (RailMeUn3) (RailMeUn3) 1-3-4 Setpoint of metering unit in overrun Setpoint of metering unit in overrun mode not mode not plausible plausible...
  • Seite 252 Code Error Identification Short Text Detail 1101 6-7-6 SCR main relay (primary side); short cir- SCR main relay (primary side); short circuit to cuit to ground ground 1489 SCR mainrelay; short circuit to ground SCR mainrelay; short circuit to ground (only (only CV56B) CV56B) 1098...
  • Seite 253 Code Error Identification Short Text Detail 1-1-8 Timeout Error of CAN-Receive-Frame Timeout Error of CAN-Receive-Frame Active Active TSC1AE TSC1AE 1-1-8 Timeout Error of CAN-Receive-Frame Timeout Error of CAN-Receive-Frame Passive Passive TSC1AE TSC1AE 1-1-9 Timeout Error of CAN-Receive-Frame Timeout Error of CAN-Receive-Frame Active Active TSC1AR TSC1AR 1-1-9...
  • Seite 254 Code Error Identification Short Text Detail 7-0-9 check of missing injector adjustment check of missing injector adjustment value pro- value programming (IMA) injector 4 (in gramming (IMA) injector 4 (in firing order) firing order) 7-1-0 check of missing injector adjustment check of missing injector adjustment value pro- value programming (IMA) injector 5 (in gramming (IMA) injector 5 (in firing order)
  • Seite 255 Code Error Identification Short Text Detail 7-2-2 Physical range check low for burner dos- Physical range check low for burner dosing ing valve (DV2) downstream pressure; valve (DV2) downstream pressure; shut off shut off regeneration. When burner injec- regeneration. When burner injector is actuated, tor is actuated, the measured pressure the measured pressure does not rise above ca.
  • Seite 256 Code Error Identification Short Text Detail 7-1-9 Physical range check low for HCI dosing Physical range check low for HCI dosing valve valve (DV1) downstream pressure; shut (DV1) downstream pressure; shut off regenera- off regeneration tion 7-1-9 Sensor HCI dosing valve (DV1) down- Sensor HCI dosing valve (DV1) downstream stream pressure;...
  • Seite 257 Code Error Identification Short Text Detail 7-1-6 Physical range check high for exhaust- Physical range check high for exhaustgas back gas back pressure burner; shut off pressure burner; shut off regeneration regeneration 7-1-6 Physical range check low for exhaustgas Physical range check low for exhaustgas back back pressure burner;...
  • Seite 258 Code Error Identification Short Text Detail 7-3-1 UB3; Short circuit to battery error of actu- UB3; Short circuit to battery error of actuator ator relay 3 relay 3 7-3-2 UB4; Short circuit to battery error of actu- UB4; Short circuit to battery error of actuator ator relay 4 relay 4 7-3-3...
  • Seite 259 Code Error Identification Short Text Detail 7-6-6 Timeout Error (BAM to packet) for CAN- Timeout Error (BAM to packet) for CAN- Receive-Frame AT1IGCVol1 informa- Receive-Frame AT1IGCVol1 information; fac- tion; factors & Sensorcalibration for NOX tors & Sensorcalibration for NOX Sensor (SCR- Sensor (SCR-system upstream cat;...
  • Seite 260 Code Error Identification Short Text Detail 1168 7-7-2 Zerofuel calibration injector 5 (in firing Zerofuel calibration injector 5 (in firing order); order); minimum value exceeded minimum value exceeded 1163 7-7-2 Zerofuel calibration injector 6 (in firing Zerofuel calibration injector 6 (in firing order); order);...
  • Seite 261 Code Error Identification Short Text Detail 1267 7-2-4 Fuel Balance Control integrator injector 7 Fuel Balance Control integrator injector 7 (in fir- (in firing order); maximum value ing order); maximum value exceeded exceeded 1269 7-2-4 Fuel Balance Control integrator injector 7 Fuel Balance Control integrator injector 7 (in fir- (in firing order);...
  • Seite 262 Code Error Identification Short Text Detail 1422 7-7-2 Zerofuel calibration injector 8 (in firing Zerofuel calibration injector 8 (in firing order); order); minimum value exceeded minimum value exceeded 8-5-6 Burner operation disturbed Burner flame unintentional deleted 1255 8-5-7 Burner operation disturbed Burner operation is interrupted too often 1254 8-5-8...
  • Seite 263 Code Error Identification Short Text Detail 1443 EGR actuator; due to overload in Save EGR actuator; due to overload in Save Mode Mode 1438 8-1-6 Disc separator; short circuit to battery Disc separator; short circuit to battery 1439 8-1-6 Disc separator; short circuit to ground Disc separator;...
  • Seite 264 Code Error Identification Short Text Detail 1295 Message copy error in the Master / Slave Message copy error in the Master / Slave data data transfer transfer 1357 MS ECU reported internal error Error memory Slave reports FID MSMonFC2; Shut-Off Path test error of fuel injection system 1368 MS ECU reported internal error Error memory Slave reports FID MSMonFC3;...
  • Seite 265 Code Error Identification Short Text Detail 1669 Timeout error of CAN-Transmit-Frame Timeout error of CAN-Transmit-Frame ComE- ComEGRTVActr GRTVActr 1679 Timeout error of CAN-Receive-Frame Timeout error of CAN-Receive-Frame ComRx- ComRxEGRTVActr EGRTVActr 1670 Timeout error of CAN-Transmit-Frame Timeout error of CAN-Transmit-Frame ComET- ComETVActr VActr 1680...
  • Seite 266: Menüstruktur Der Einstell- Und Anzeigemenüs

    Menüstruktur der Einstell- und Anzeigemenüs Die folgende Grafik zeigt die Menüstruktur und dient der Vereinfachung der Bedie- nung bzw. Vorgehensweise bei verschiedenen Einstellungen und Anzeigen. D 23.18 110...
  • Seite 267: D30.18 Betrieb

    D 30.18 Betrieb Bedienelemente am Fertiger Bedienelemente Fahrerstand WARNUNG Sturzgefahr von der Maschine Beim Betreten und Verlassen der Maschine und des Bedi- enplatzes während des Betriebes besteht Absturzgefahr, die schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Der Bediener muss sich während des Betriebes auf dem vorgesehenen Bedienplatz befinden und den vorgesehenen Sitz eingenommen haben.
  • Seite 268: Wetterschutzdach (O)

    Wetterschutzdach (o) HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen Vor dem Ablassen des Daches müssen folgende Einstel- lungen vorgenommen werden: - Beide Sitzkonsolen eingeschoben. - Rückenlehnen und Armlehnen der Fahrersitze nach vorne geklappt. - Frontscheibe geschlossen. - Motorhaube geschlossen. Das Wetterschutzdach lässt sich mit einer manuellen Hydraulikpumpe aufstellen und absenken.
  • Seite 269: Bedienplattform, Sitzkonsolen Ausschiebbar

    Bedienplattform, Sitzkonsolen ausschiebbar D 30.18 3...
  • Seite 270: Bedienpult

    Bedienpult Das Bedienpult kann auf die verschiedenen Bedienpositionen links/rechts, sitzend/ stehend eingerichtet werden. Für die Bedienung über die Maschinenaußenkante hi- naus, lässt sich das gesamte Bedienpult schwenken. Auf ordnungsgemäße Arretierung achten! Bedienposition nur im Stillstand der Maschine einrichten! Bedienpult verschieben: - Pultarretierung (2) lösen und Pultkonsole auf die gewünschte Position schieben.
  • Seite 271: Sitzkonsole

    Sitzkonsole Die Sitzkonsolen links/rechts können über die Maschinenaußenkante hinaus ver- schoben werden, ermöglichen dem Fahrer in dieser Position eine bessere Sicht auf die Einbaustrecke. - An beiden Sitzkonsolen befindet sich eine Arretierung. - Verriegelung (10) ziehen, Sitzkonsole links bzw. rechts ausschieben und Verriege- lung wieder einrasten lassen.
  • Seite 272: Wetterschutzhaus (O)

    Wetterschutzhaus (o) VORSICHT Quetschgefahr für Hände Beim Schließen der federbelasteten Frontscheibe besteht Quetschgefahr, die Verletzungen zur Folge haben kann! - Nicht in den Gefahrenbereich greifen. - Arretierungen ordnungsgemäß setzen. - Beachten Sie weitere Hinweise im Sicherheitshandbuch. Das Wetterschutzdach ist mit einer zusätzlichen Front- und optional mit zwei Seiten- scheiben ausgestattet.
  • Seite 273 Scheibenwischer - Scheibenwischer / Wischwasseranlage bei Bedarf am Bedienpult zuschalten. Darauf achten, dass der Wischwasserbehälter (4) immer ausreichend gefüllt ist. Verschlissene Wischerblätter umgehend ersetzen. Sonnenschutz Links und rechts am Wetterdach befindet sich ein ausschiebarer Wetterschutz (5) , der dem Fahrer z.B. bei ausgeschobener Sitzkonsole Wetterschutz gibt. - Arretierung (6) ziehen und Wetterschutz ausschieben.
  • Seite 274 Fahrersitz, Typ I Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte vor Inbetriebnahme der Maschine die individuellen Sitzeinstellungen kon- trolliert und eingestellt werden. Nach dem Verriegeln der einzelnen Ele- mente dürfen sich diese nicht mehr in eine andere Position verschieben las- sen. - Gewichtseinstellung (1): Das jeweili- ge Fahrergewicht sollte bei unbelaste- tem Fahrersitz durch Drehen des Gewichteinstellhebels eingestellt wer-...
  • Seite 275 Fahrersitz, Typ II Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte vor Inbetriebnahme der Maschine die individuellen Sitzeinstellungen kon- trolliert und eingestellt werden. Nach dem Verriegeln der einzelnen Ele- mente dürfen sich diese nicht mehr in eine andere Position verschieben las- sen. - Gewichtseinstellung (1): Das jeweili- ge Fahrergewicht sollte bei unbelaste- tem Fahrersitz durch Drehen des Gewichteinstellhebels eingestellt wer-...
  • Seite 276 Sicherungskasten Unter dem mittleren Bodenblech der Be- dienplattform befindet sich der Klem- menkasten, der u.a. alle Sicherungen und Relais enthält. Ein Belegungsplan für Sicherungen und Relais befindet sich im Kapitel F8. D 30.18 10...
  • Seite 277 Batterien Im Fußraum der Maschine befinden sich die Batterien (1) der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- he Abschnitt “Fertiger starten, Fremd- starten (Starthilfe)“) Batterie-Hauptschalter Der Batterie-Hauptschalter trennt den Stromkreislauf von der Batterie zur Hauptsicherung.
  • Seite 278 Muldentransportsicherungen Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len des Fertigers muss bei hochgeklapp- ten Muldenhälften die Muldentransport- sicherung eingelegt werden. - Karabinerhaken (1) in die zugehörigen Lasche der gegenüberliegenden Mul- denhälfte einsetzen. Mulde nicht bei laufendem Motor betre- ten! Einzugsgefahr durch den Latten- rost! Ohne eingelegte Muldentransportsiche- rung öffnen sich die Mulden langsam,...
  • Seite 279 Anzeiger Einbaustärke An der linken und rechten Maschinen- seite befindet sich je eine Skala, an der die aktuell eingerichtete Einbaustärke abgelesen werden kann. - Um die Ableseposition zu verändern, kann der Skalahalter (1) angehoben und in einer der nebenliegenden Arre- tierbohrungen (2) wieder abgelassen werden.
  • Seite 280 Beleuchtung Schnecken (o) Zur Ausleuchtung des Schneckraumes befinden sich am hinteren Bereich der Maschine zwei schwenkbare Schein- werfer (1). - Die Zuschaltung erfolgt gemeinsam mit den Arbeitsscheinwerfern. D 30.18 14...
  • Seite 281 LED-Arbeitsscheinwerfer (o) Vorne und hinten an der Maschine befin- den sich je zwei LED-Strahler (1). Richten Sie die Arbeitsscheinwerfer stets so ein, dass eine Blendung des Be- dienpersonals oder anderer Verkehrs- teilnehmer vermieden wird! D 30.18 15...
  • Seite 282 Mechanische Höhenverstellung Schnecke (o) mechanischen Verstellung Schneckenhöhe - Ratschen-Mitnehmerstift (1) auf links oder rechts drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Ratschenhebel (2) betätigen - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Ratsche einstellen.
  • Seite 283 Peilstab / Peilstabverlängerung Der Peilstab dient dem Maschinenfahrer während des Einbaus als Orientierungshilfe. Mit dem Peilstab kann der Maschinenfahrer an der festgelegten Einbaustrecke einem gespannten Referenzdraht oder einer anderen Markierung folgen. Der Peilstab läuft dabei entlang des Referenzdrahtes oder über der Markierung. Lenkabweichungen können so vom Fahrer festgestellt und korrigiert werden.
  • Seite 284 - Nach Lösen der Flügelmutter (3) kann die Peilstabverlängerung (4) herausgezo- gen und auf die benötigte Länge eingestellt werden. Zusätzlich kann eine Winkel- veränderung durch Verschwenken an Gelenk (5) vorgenommen werden. Alle Montagteile nach der Einrichtung ordnungsgemäß anziehen! Für Transportfahrten muss der Peilstab vollständig nach hinten geschwenkt und ord- nungsgemäß...
  • Seite 285 Trennmittel-Handsprühgerät (o) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Sprühgerät (1) aus seiner Halterung entnehmen. - Durch Betätigung des Pumpenhebels (2) Druck aufbauen. - Der Druck wird im Manometer (3) angezeigt. - Zum Sprühen Handventil (4) betäti- gen.
  • Seite 286 Trennmittelsprühanlage (o) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Sprühschlauch (1) mit Handstück (2) verbinden. Sprühanlage nur bei laufendem Diesel- motor einschalten, da sonst die Batterie entladen wird. Nach Gebrauch wieder ausschalten. - Schlauch bis zum hörbaren Knacken aus der Vorrichtung ziehen.
  • Seite 287 Lattenrost Endschalter Die mechanischen Lattenrostendschal- ter (1) steuern den Mischguttransport der jeweiligen Lattenrosthälfte. Die Lattenrost-Förderbänder müssen anhalten, wenn das Mischgut bis etwa unter das Schneckenrohr gefördert ist. Voraussetzung ist die richtige Höhenein- stellung der Schnecke (siehe Kapitel E). Bei Maschinen mit SPS-Steuerung er- folgt die Einstellung des Abschaltpunk- tes an der Fernbedienung.
  • Seite 288 Ultraschall-Schnecken-Endschalter (links und rechts) - Ausführung SPS Die Endschalter steuern berührungslos den Mischguttransport an der jeweiligen Schneckenhälfte. Der Ultraschall-Sensor (1) ist mit einem Halter (2) am Begrenzungsblech befes- tigt. - Zur Justierung Klemmhebel / Arretier- schraube (3) lösen und Winkel des Sensors ändern.
  • Seite 289 Ultraschall-Schnecken-Endschalter (links und rechts) - Ausführung kon- ventionell Die Endschalter steuern berührungslos den Mischguttransport an der jeweiligen Schneckenhälfte. Der Ultraschall-Sensor (1) ist mit einem Halter (2) am Begrenzungsblech befes- tigt. - Zur Justierung des Sensorwinkels Schellen (3) lösen und Halterung schwenken.
  • Seite 290 Steckdosen 24 Volt / 12 Volt (o) Hinter den Sitzkonsolen links/rechts be- findet sich jeweils eine Steckdose (1). Hier können z.B. zusätzliche Arbeits- scheinwerfer angeschlossen werden. - Sitzkonsole rechts: 12V-Steckdose - Sitzkonsole links: 24V-Steckdose Spannung liegt an, wenn der Haupt- schalter eingeschaltet ist.
  • Seite 291 Zentralschmieranlage (o) Die Zentralschmieranlage befindet sich unter der Wartungsklappe des Bedien- standes. Automatikbetrieb Zentral- schmieranlage wird aktiviert, sobald der Antriebsmotor gestartet wird. Die werksseitig eingerichteten Pumpin- tervalle müssen auf die Einbausituation abgestimmt werden. Eine Veränderung der Schmier- und Pausenzeiten kann beim Einbau von mi- neral- oder zementgebunden Gemi- schen erforderlich sein.
  • Seite 292: Druckregelventil Für Einbaustopp Mit Entlastung

    Druckregelventil für Einbaustopp mit Entlastung Zur Druckeinstellung für die Bohlensteu- erung bei Fertiger-Stopp - „Schwimmstopp mit Entlastung“. Die Zuschaltung erfolgt automatisch bei bei Fertiger-Stopp. - Druckeinstellung mit Ventil (1). Ventil nach Verstellung mit der zugehö- rigen Muter konntern! - Druckanzeige siehe Manometer (2). D 30.18 26...
  • Seite 293 Fahrspurräumer (o) Vor beiden Laufwerken befindet sich je ein schwenkbarer Fahrspurräumer (1), der kleine Hindernisse seitlich ableitet. Die Fahrspurräumer sollten nur im Ein- baubetrieb nach unten geschwenkt sein. Fahrspurräumer schwenken: - Fahrspurreiniger (1) Hochschwenken und in oberer Position mit Haltlasche (2) festsetzen.
  • Seite 294 Excenterverstellung Bohle Zum Einbau dickerer Materialschichten, wenn die Kolbenstangen der Nivellierzy- linder im Grenzbereich arbeiten und die gewünschte Einbaustärke nicht erreicht werden kann, ist es möglich, den An- stellwinkel der Bohle mit Hilfe der Ex- centerverstellung zu ändern. - Pos. I: Einbaustärke bis ca. 7 cm - Pos.
  • Seite 295 Schubrollentraverse, verstellbar 180° 180° Zur Anpassung an verschiedene LKW-Bauarten kann die Schubrollentraverse (1) auf zwei Positionen umgesetzt werden. Das Verstellweg ist 60mm. - Muldenhälften schließen, um die Muldenklappe (o) anzuheben. - Das an der Unterseite der Traverse befindliche Sicherungsblech (2) nach Demon- tage der Schrauben (3) entnehmen.
  • Seite 296: Schubrollendämpfung, Hydraulisch (O)

    Schubrollendämpfung, hydraulisch (o) Die Schubrollendämpfung nimmt hydraulisch die Stöße zwischen Mischgut-LKW und Straßenfertiger auf. - Funktion bei Bedarf am Bedienpult zuschalten. D 30.18 30...
  • Seite 297 Feuerlöscher (o) Das Fertigerpersonal muss in die Bedie- nung des Feuerlöschers (1) eingewie- sen sein. Beachten Sie die Prüfintervalle des Feu- erlöschers! Verbandkasten (o) Entnommenes Verbandsmaterial umge- hend wieder auffüllen! Beachten Sie das Ablaufdatum des Ver- bandkasten! D 30.18 31...
  • Seite 298 Rundumleuchte (o) Die Funktionsfähigkeit der Rundum- leuchte ist täglich vor Arbeitsbeginn zu prüfen. - Rundumleuchte auf den Aufsteckkon- takt setzen und mit Flügelschraube (1) sichern. - Halter (2) anheben und in äußere Po- sition schwenken, dort einrasten las- - Rundumleuchte mit Rohr (2) auf ge- wünschte Höhe ausschieben, mit Klemmschraube (3) sichern.
  • Seite 299 Leuchtballon (o) Der Leuchtballon erzeugt schattenreduziertes und blendfreies Licht. Durch den Einsatz des Leuchtballons werden Höhe und Breite des Fertigers vergrö- ßert. Beachten Sie die Durchfahrtshöhe von Brücken und Tunneln und die vergrößerte Maschinenbreite. Bevor Arbeiten am Leuchtballon durchgeführt werden, muss die Stromzufuhr unter- brochen werden! Niemals direkt in den zugeschalteten Ballon schauen! Der Leuchtballon darf nicht in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z.B.
  • Seite 300 Gefahr durch elektrischen Schlag. Durch Spannungsüberschlag besteht die Gefahr von schwersten Verletzungen oder Tod! Zu Hochspannungsleitungen sind folgende Sicherheitsabstände einzuhalten: < 125KV 5m > 125KV 15m Bei Schäden an elektrischen Zuleitern oder Steckern darf der Leuchtballon nicht in Betrieb genommen werden. Prüfen Sie vor Inbetriebnahme, ob der Reißverschluss an der Ballonhülle geschlos- sen ist.
  • Seite 301 Wartung Reinigen oder ersetzen Sie gelegentlich den unterhalb der Anschlussplatte be- findlichen Luftfilter (10). Die Ballonhülle nicht mit Lösungsmitteln reinigen! Leuchtmittel wechseln - Ziehen Sie das Netzkabel und öffnen Sie den Reißverschluss der Hülle. Leuchtmittel vollständig abkühlen lassen! Leuchtmittel nur mit dem mitgelieferten Baumwollhandschuh berühren! - Entnehmen Sie das Leuchtmittel durch leichtes Herunterdrücken des Leuchtmit- tels.
  • Seite 302 D 30.18 36...
  • Seite 303 D 43.18 Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Radlader zum Transport schwerer Anbauteile - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - zwei volle Propangasflaschen - Schaufel und Besen...
  • Seite 304 VORSICHT Gefahr durch eingeschränkte Sicht Durch eingeschränkte Sicht besteht Verletzungsgefahr! - Vor Arbeitsbeginn den vorgesehenen Bedienplatz so einrichten, dass eine ausreichende Sicht gegeben ist. - Bei eingeschränkter Sicht, auch zu den Seiten und bei Rückwärtsfahrten müssen Einweiser eingesetzt werden. - Als Einweiser dürfen nur zuverlässige Personen eingesetzt werden, die vor Beginn ihrer Tätigkeit über ihre Aufgabe unterrichtet sein müssen.
  • Seite 305 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) - Sicherheitshinweise beachten. - Persönliche Schutzausrüstung kontrollieren. - Um den Fertiger gehen und auf eventuelle Leckstellen und Beschädigungen ach- ten. - Zum Transport bzw. über Nacht abgebaute Teile anbauen. - Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage die Schließventile und die Hauptabsperrhähne öffnen.
  • Seite 306 Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten Schneckenabdeckungen müssen die Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Klappbare Laufstege müssen an der Grundbohle und an allen Anbauteilen Bohlenabdeckungen und Laufstege vorhanden und heruntergeklappt sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen. Bei angehobener Bohle / vor Transport- Bohlentransportsicherung fahrten von korrekt gesetzter Holmarre-...
  • Seite 307 D 43.18 5...
  • Seite 308: Fertiger Starten

    Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten durchzuführen sind. - Kontrolle der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen. „Normales“...
  • Seite 309 D 43.18 7...
  • Seite 310 Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
  • Seite 311 - Ggf. den Motor der stromliefernden Maschine starten und eine Zeit lang laufen las- sen. Nun versuchen, die andere Maschine zu starten: - Zündschlüssel (11) in Stellung 1 verdrehen und warten, bis die Vorglühkontrolle (A) erloschen ist. - Starter (12) drücken, um den Motor zu starten. Höchstens 20 Sekunden ununter- brochen starten, dann 2 Minuten pausieren! Springt der Motor nicht an und blinkt die Kontrollleuchte Fehlermeldung (B), hat die elektronische Motorregelung zum Motorschutz die Startsperre aktiviert.
  • Seite 312 D 43.18 10...
  • Seite 313 Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Motordrehzahl durch Drücken der Taste (68) erhöhen. Die Motordrehzahl wird auf den voreingestellten Wert erhöht. Bei kaltem Motor den Fertiger ca. 5 Minuten warmlaufen lassen. D 43.18 11...
  • Seite 314 D 43.18 12...
  • Seite 315 Kontrollleuchten beobachten Folgende Kontrollleuchten sind unbedingt zu beobachten: Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanleitung. Kühlwassertemperatur-Kontrolle Motor (A) Leuchtet, wenn die Motortemperatur außerhalb des zulässigen Bereichs ist. Fertiger stoppen (Fahrhebel in Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen. Ursache ermitteln und ggf. beseitigen. Die Motorleistung wird automatisch gedrosselt.
  • Seite 316 D 43.18 14...
  • Seite 317 Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (D) - Muss nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! Andernfalls kann die gesamte Hydraulik beschä- digt werden. Bei kaltem Hydrauliköl: - Funktion Einrichtbetrieb (68) aktivieren. - Lattenrost-Funktion (49)/(50) auf „manuell“ und Schnecken-Funktion (55)/(56) auf „manuell“...
  • Seite 318 D 43.18 16...
  • Seite 319: Vorbereitung Für Transportfahrten

    Vorbereitung für Transportfahrten - Mulde mit Schalter (34)/(35) schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Bohle mittels Schalter (69) vollständig anheben, Holmverriegelung setzen. - Vorwahlregler Fahrantrieb (15) auf Null drehen. - Funktion Einrichtbetrieb (68) aktivieren. - Nivellierzylinder mit Schalter (61),(63)/(64) vollständig ausfahren. Zum Ausfahren der Nivellierzylinder muss die Betriebsart Nivellierung (126)/(130) an den Fernbedienungen auf „MANUELL“...
  • Seite 320 D 43.18 18...
  • Seite 321 Fertiger fahren und anhalten - Schnell/langsam-Schalter (33) auf “Hase“ stellen. - Vorwahlregler (15) auf 10 stellen. - Zum Fahren den Fahrhebel (13) vorsichtig je nach Fahrtrichtung vor oder zurück stellen. - Geschwindigkeit mit Vorwahlregler (15) nachregulieren. - Lenkbewegungen durch Betätigung des Lenkrades (16) ausführen. In Notsituationen den Not-Aus-Taster (10) drücken! - Zum Anhalten Fußbremse (A) betätigen, Vorwahlregler (15) auf „0“...
  • Seite 322: Vorbereitungen Zum Einbau

    Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minuten (je nach Außentemperatur) vor Einbaube- ginn einzuschalten.
  • Seite 323: Richtungsmarkierung

    Richtungsmarkierung Für den geraden Einbau muss eine Richtungsmarkierung vorhanden sein oder geschaffen werden (Fahrbahnkan- te, Kreidestriche o.ä.). - Bedienpult zur entsprechenden Seite schieben und sichern. - Richtungsanzeiger an der Stoßstange einrichten. D 43.18 21...
  • Seite 324 D 43.18 22...
  • Seite 325 Mischgutaufnahme/Mischgutförderung - Schalter (59) muss ausgeschaltet sein. - Mulde mit Schalter (36)/(37) öffnen. LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Schneckenschalter (53)/(54) und Lattenrostschalter (47)/(48) auf “auto” stellen. - Funktion (67) zuschalten um die Maschine für den Einbauvorgang zu befüllen. - Lattenrost-Förderbänder einstellen. Lattenrost-Endschalter (A) müssen abschalten, wenn das Mischgut bis etwa unter den Schneckenbalken gefördert ist.
  • Seite 326 D 43.18 24...
  • Seite 327: Anfahren Zum Einbau

    Anfahren zum Einbau Wenn die Bohle ihre Einbautemperatur hat und ausreichend Mischgut vor der Bohle liegt, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu brin- Pos. Schalter Stellung Fahrhebel Mittelstellung Transport-/Arbeitsgang Schildkröte-Arbeitsgang Vorwahlregler Fahrantrieb Teilstrich 6 - 7 Bohle Bereitstellung Schwimmstel- LED EIN lung...
  • Seite 328: Kontrollen Während Des Einbaus

    Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Stampfer und Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
  • Seite 329 D 43.18 27...
  • Seite 330 Bohlensteuerung bei Fertiger-Stopp / im Einbaubetrieb (Bohlenstopp / Einbau-Stopp / Schwimm-Einbau) Durch Taste (70) können folgende Funktionen geschaltet werden: - Bohlen-Stopp / Schwimmstellung (AUS)-->(LED AUS) - Bohle wird hydraulisch in ihrer Position gehalten. Funktion zum Einrichten des Fertigers sowie zum Bohle heben/senken - Einbau-Stopp / Schwimm-Einbau (EIN)-->(LED EIN) Je nach Betriebszustand sind folgende Funktionen aktiv: - „Einbau-Stopp“: bei Fertigerstillstand.
  • Seite 331 Druck für Bohlensteuerung bei Ferti- ger-Stopp + Entlastung einstellen: Druckeinstellungen können nur bei lau- fendem Dieselmotor vorgenommen wer- den. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stel- len. - Dieselmotor starten, Vorschubregler (15) auf Null zurückdrehen . - Funktion „Schwimmstellung“ (63) akti- vieren (LED EIN).
  • Seite 332 D 43.18 30...
  • Seite 333 Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbautemperatur ab- kühlt, Fertiger leerfahren und Abschusskanten wie bei Ende des Belags herstellen. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stellen. Bei längeren Unterbrechungen (z.B.
  • Seite 334 D 43.18 32...
  • Seite 335 Nach Arbeitsende - Fertiger leerfahren und anhalten. - Bohle mit Schalter (69) anheben, Holmverriegelung setzen. - Bohle auf Grundbreite einfahren und Schnecke hochfahren. Evtl. Nivellierzylinder ganz ausfahren. - Muldenhälften schließen, Muldentransportsicherung setzen. - Bei langsam laufenden Stampfern die eingedrungenen Mischgutreste herausfal- len lassen.
  • Seite 336: Probleme Beim Einbau

    Störungen Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
  • Seite 337 Problem Ursache - Temperatur des Mischguts Risse im Belag - Kalte Bohle (Mittelstreifen) - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Falsches Dachprofil der Bohle - Temperatur des Mischguts - Bohlenanbauteile falsch angebaut Risse im Belag - Endschalter nicht richtig eingestellt (Außenstreifen) - Kalte Bohle - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit...
  • Seite 338 Störungen an Fertiger bzw. Bohle Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Batterien leer Siehe „Fremdstarten“ (Starthilfe) Dieselmotor springt nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Stampfer durch kaltes Bitu- Bohle gut aufheizen men blockiert Zuwenig Hydrauliköl im Tank Öl nachfüllen Druckbegrenzungsventil Ventil ersetzen, ggf.
  • Seite 339 Störung Ursache Abhilfe Steuerventil defekt Ersetzen Mulde sinkt unge- Manschetten der Hydraulik- wollt ab Ersetzen zylinder undicht Öldruck zu niedrig Öldruck erhöhen Manschette undicht Ersetzen Bohle lässt sich nicht Bohlenent- oder -belastung Schalter muss in Mittelstellung anheben ist eingeschaltet stehen Stromzuführung unterbro- Sicherung und Kabel überprü- chen...
  • Seite 340 Störung Ursache Abhilfe Fahrantriebssicherung Ersetzen (Sicherungssockel auf defekt dem Bedienpult) Stromzuführung unterbro- Potentiometer, Kabel, Stecker chen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle Ersetzen (typabhängig) defekt Vorschub reagiert Elektro-Hydraulik-Verstel- Verstelleinheit ersetzen nicht leinheit der Pumpe defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht ausrei- Ansaugfilter prüfen, ggf. Speise- chend pumpe und Filter ersetzen Antriebswelle Hydraulik-...
  • Seite 341 E 10.18 Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; Zündschlüs- sel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
  • Seite 342 GEFAHR Gefahr durch Veränderungen an der Maschine Bauartliche Veränderungen an der Maschinen führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und können schwere Ver- letzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Nur original Ersatzteile und freigegebenes Zubehör verwenden. - Nach Wartungs- und Reparaturarbeiten evtl. demontierte Schutz- und Sicherheitseinrichtungen wieder vollständig montiert werden.
  • Seite 343: Höheneinstellung

    Verteilerschnecke Höheneinstellung Die Höhe der Verteilerschnecke sollte – von ihrer Unterkante gemessen – min. 50 mm (2 Zoll) über der Materialeinbauhöhe liegen, abhängig von der Materialmi- schung. Beispiel: Einbaustärke 10 cm Einstellung 15 cm vom Boden Durch falsche Höheneinstellung kann es zu folgenden Problemen beim Einbau kom- men: - Schnecke zu hoch: Unnötig viel Material vor der Bohle;...
  • Seite 344 Hydraulische Höhenverstellung: - Gewünschte Höhe durch Betätigen der zugehörigen Schalter (Bedienpult) einstel- len. - Die aktuelle Höhe kann auf der Skala (4) abgelesen werden. E 10.18 4...
  • Seite 345: Schneckenverbreiterung Und Materialschacht Mit Schutzabdeckung (Sonderausrüstung)

    Schneckenverbreiterung und Materialschacht mit Schutzabdeckung (Sonderausrüstung) Zur Montage von Schneckenverlängerungen wird an den Schneckenwelle ein zu- sätzliches Schneckensegment (1) montiert. Montage: - Äußerste Schraubenverbindung (2) der Grundschnecke entfernen. - Stopfen (3) entnehmen. - Schneckenverlängerung (1) der zugehörigen Seite aufstecken. - Schraubenverbindung (2) montieren. - Stopfen (3) an der Schneckenverlängerung montieren.
  • Seite 346 Schubrollentraverse, verstellbar 180° 180° Zur Anpassung an verschiedene LKW-Bauarten kann die Schubrollentraverse (1) auf zwei Positionen umgesetzt werden. Das Verstellweg ist 60mm. - Muldenhälften schließen, um die Muldenklappe (o) anzuheben. - Das an der Unterseite der Traverse befindliche Sicherungsblech (2) nach Demon- tage der Schrauben (3) entnehmen.
  • Seite 347 Muldenabstreifer Um den Spalt zwischen Mulde und Ma- schinenrahmen zu veringern, müssen die Muldenabstreifer (1) an beiden Mul- denhälften eingestellt werden. - Die Befestigungsschrauben (2) lösen. - Auf der gesamten Abstreiferlänge ein Spaltmaß von 6mm einrichten. - Befestigungsschrauben wieder ordnungsgemäß anziehen. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Teile! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Hän- de geeignete Schutzhandschuhe!
  • Seite 348: Holmführung

    Holmführung Um eine korrekte Führung der Holme zu gewährleisten, müssen die Führungs- bleche (1) an beiden Maschinenseiten auf die vorliegenden Einbaubedingun- gen (z.B. Dachprofil positiv oder negativ usw.) eingestellt werden. - Schrauben (2) demontieren. - Führungsblech auf das benötigte Maß versetzen (Grundeinstellung 25mm).
  • Seite 349 Bohle Alle Arbeiten zum Anbauen, Einrichten und Verbreitern der Bohle sind in der Bohlen- Betriebsanleitung beschrieben. Elektrische Verbindungen Nach Montage und Einstellung der mechanischen Baugruppen sind folgende elektri- sche Verbindungen vorzubereiten oder herzustellen: E 10.18 9...
  • Seite 350 - Fernbedienung auf Halter (1) setzen. - Stecker (2) mit der Fernbedienung verbinden. Ist die Fernbedienung nicht aufgesetzt, muss der Stecker (2) auf die Brücken-Steck- dose (2a) gesetzt werden. - Verbindungskabel (3) des Seitenschildes mit der Steckdose (4) der Bohle verbin- den.
  • Seite 351 Endschalter Schnecken-Endschalter (links und rechts) - Ausführung SPS montieren Der Ultraschall-Endschalter der Schne- cke wird an beiden Seiten am Handlauf des Seitenschildes montiert. - Sensor-Halterung (1) auf den Hand- lauf setzen, ausrichten und mit Flügel- schraube (2) anziehen. - Sensor (3) ausrichten und mit Klemm- hebel (4) fixieren.
  • Seite 352 Schnecken-Endschalter (links und rechts) - Ausführung konventionell montieren Der Ultraschall-Sensor (1) ist mit einem Halter (2) am Begrenzungsblech befes- tigt. - Zur Justierung des Sensorwinkels Schellen (3) lösen und Halterung schwenken. - Zur Einstellung der Sensorhöhe / des Abschaltpunktes die Sterngriffe (4) lö- sen und das Gestänge auf die benö- tigte Länge verstellen.
  • Seite 353 F 10 Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung GEFAHR Gefahr durch fehlerhafte Maschinenwartung Unsachgemäß ausgeführte Wartungs- und Reparaturar- beiten können schwere Verletzungen bis hin zum Tod ver- ursachen! - Lassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch geschultes Fachpersonal durchführen. - Alle Wartungs-, Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten nur bei abgeschaltetem Motor durchführen.
  • Seite 354 VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase von Motor oder Bohlenheizung können sehr heiß sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Keine heißen Maschinenteile berühren. - Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen nur bei abgekühlter Maschine durchführen. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch.
  • Seite 355 F 23.18 Wartungsübersicht Wartungsübersicht 81.18 90 50.18 60.18 30.18 40.18 71.18 F 23.18 1...
  • Seite 356 Wartung erforderlich nach Betriebsstunden Baugruppe Kapitel Lattenrost F31.18 Schnecke F40.18 q q q Antriebsmotor F50.18 q q q q Hydraulik F60.18 q q q q q q Radfahrwerk F71.18 q q q Elektrik F81.18 q q q q Schmierstellen Prüfung/Stillsetzung F100 Wartung erforderlich In dieser Übersicht befinden sich auch die Wartungsintervalle für optionale Maschi-...
  • Seite 357: F 30.18 Wartung - Lattenrost

    F 30.18 Wartung - Lattenrost Wartung - Lattenrost F 30.18 1...
  • Seite 358 Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 359: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Lattenrostkette - Spannung prüfen - Lattenrostkette - Spannung einstellen - Lattenrostkette - Kette austauschen - Lattenrostantrieb - Antriebsketten Kettenspannung kontrollieren - Lattenrostantrieb - Antriebsketten Kettenspannung einstellen - Lattenrostleitbleche / Lattenrost- bleche austauschen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 30.18 3...
  • Seite 360 Wartungsstellen Kettenspannung Lattenrost (1) Kettenspannung prüfen: 170 mm 170 mm Bei korrekt gespannter Lattenrostkette stehen die Unterkanten beider Ketten-Durch- hänge (vor und hinter der Kettenführung) ca. 170 mm über dem Untergrund. Die Lattenrostkettenspannung darf nicht zu stramm oder zu lose sein. Bei zu stram- mer Kette kann Mischgut zwischen Kette und Kettenrad zum Stillstand oder Bruch führen.
  • Seite 361 Kette kontrollieren / austauschen: Die Lattenrostketten (A) müssen spätes- tens ausgetauscht werden, wenn ihre Längung soweit fortgeschritten ist, dass ein Nachspannen nicht mehr möglich ist. Kettenglieder dürfen nicht zur Verkür- zung der Kette entfernt werden! Die falsche Kettenteilung würde zur Zerstörung der Antriebsräder führen! Ist durch Verschleiß...
  • Seite 362 Lattenrostantrieb - Antriebsketten (2) Zum Prüfen der Kettenspannung: An dem Kettenschutz befindet sich eine Skala (A), die den Durchhang der Kette anzeigt. - Im Langloch des Kettenschutzes die Kette bewegen: vorschriftsmäßiger Spannung muss sich die Kette ca. 10 - 15 mm frei bewegen lassen.
  • Seite 363 Lattenrostleitbleche / Lattenrostbleche (3) Die Lattenrostleitbleche (A) müssen spätestens ausgetauscht werden, wenn diese an ihren Unterkanten verschlissen sind oder Löcher aufweisen. Durch verschlissene Lattenrostleitble- che ist kein Schutz der Lattenrostkette gegeben! - Schrauben der Lattenrostleitbleche demontieren. - Lattenrostleitbleche aus dem Material- tunnel entnehmen.
  • Seite 364 F 30.18 8...
  • Seite 365: F 40.18 Wartung - Baugruppe Schnecke

    F 40.18 Wartung - Baugruppe Schnecke Wartung - Baugruppe Schnecke F 40.18 1...
  • Seite 366 Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 367 Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Schnecken-Antriebsketten - Spannung kontrollieren Schnecken-Antriebsketten - Spannung einstellen Schnecken-Antriebsketten - Ketten und Kettenräder austauschen Schneckenkasten - Fettfüllung kontrollieren Schneckenkasten - Fett nachfüllen Schneckenkasten - Fett wechseln Dichtungen u. Dichtringe - Verschleiß kontrollieren Dichtungen u. Dichtringe - Dichtungen wechseln Schneckenaußenlager - abschmieren...
  • Seite 368 Intervall Wartungsstelle Hinweis Außenlager-Schrauben - Anzugskontrolle Außenlager-Schrauben - Korrektes Anzugsmoment her- stellen Schneckenflügel - Verschleiß kontrollieren Schneckenflügel - Schneckenflügel wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 40.18 4...
  • Seite 369 Wartungsstellen Antriebsketten der Förderschnecken (1) Zum Prüfen der Kettenspannung: - Beide Schnecken von Hand nach rechts und links drehen. Das Bewegungsspiel (C) am äußeren Umfang der Schne- cken soll dabei 3-4 mm betragen. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Teile! Zum Nachspannen der Ketten - Befestigungsschrauben (A) lösen.
  • Seite 370 Kette kontrollieren / austauschen: Die Antriebsketten (A) müssen spätes- tens ausgetauscht werden, wenn: - Die Kettenräder (B) an Schnecken- welle oder Antrieb verschlissen sind. - die Längung der Ketten (A) soweit fortgeschritten ist, dass ein Nachspan- nen nicht mehr möglich ist. Ketten und Kettenräder müssen immer satzweise ausgetauscht werden.
  • Seite 371 Schneckenkasten (2) Fettfüllung prüfen Zum Prüfung der Fettfüllung: - Seitlichen Deckel (A) demontieren. Regulär ist keine Qualitäts- und Men- genminderung der Fettfüllung zu erwar- ten. Sollte es einer starken Farbänderung und Klumpenbildung kommen, ist ein Wechsel der Fettfüllung erforderlich. Bei korrekter Fettmenge und Qualität haftet ein Fettfilm am gesamten Umfang beider Ketten (B).
  • Seite 372 Dichtungen und Dichtringe (3) Überprüfen Sie nach Erreichen der Be- triebstemperatur das Getriebe auf Dich- tigkeit. Bei sichtbaren Leckagen, z.B. zwischen den Flanschflächen (A) des Antriebes, der Schneckenwelle (B) oder am seitli- chen Deckel (C) ist ein Austausch der Dichtungen und Dichtringe erforderlich. F 40.18 8...
  • Seite 373 Schnecken-Aussenlager (4) Die Schmiernippel sitzen auf jeder Seite oben an den äußeren Schneckenlage- rungen. Diese müssen bei Arbeitsende ge- schmiert werden, damit im warmen Zu- stand evtl. eingedrungenen Bitumenreste herausgedrückt und die Lager mit neuem Fett versehen werden. Bei Schneckenerweiterung sollten bei der Erstabfettung der äußeren Lager- stellen die Außenringe etwas gelöst wer- den, um eine bessere Belüftung beim...
  • Seite 374 Schneckenflügel (6) Wird die Oberfläche des Schneckenflü- gels (A) scharfkantig, reduziert sich der Durchmesser der Schnecke und die Flü- gel (B) müssen erneuert werden. - Schrauben (C), Scheiben (D), Muttern (E) und Schneckenflügel (B) demon- tieren. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Teile! Schneckenflügel müssen spielfrei mon- tiert werden, die Auflageflächen müssen frei von Verschmutzungen sein!
  • Seite 375: F 50.18 Wartung - Baugruppe Motor

    F 50.18 Wartung - Baugruppe Motor Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 50.18 1...
  • Seite 376 Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 377 Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserabschei- der entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 378 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration prüfen - Motor-Kühlsystem Kühlmittelkonzentration anpassen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit...
  • Seite 379 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 50.18 5...
  • Seite 380 Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
  • Seite 381 Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehendem Fertiger! Der Peilstab befindet sich an der Vorderseite des Motors. Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors.
  • Seite 382 Ölwechsel: Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß anziehen. - An der Einfüllöffnung (B) am Motor Öl in vorgeschriebener Qualität einfüllen, bis der korrekte Ölstand am Peilstab (A) erreicht ist.
  • Seite 383 Motor-Kraftstoffsystem (3) Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (A) - Hauptfilter (B) Vorfilter - Wasser ablassen Das Sammelgefäß gemäß Intervall bzw. bei Fehlermeldung der Motorelektronik entleeren. - Geeigneten Auffangbehalter unter- stellen. - Elektrischer Anschluss / Kabelverbin- dung trennen.
  • Seite 384 Vorfilter wechseln: - Geeigneten Auffangbehalter unterstellen. - Elektrischer Anschluss / Kabelverbindung trennen. - Ablassschraube (C) lösen und Flüssigkeit ablassen. - Filterpatrone (A) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche des neuen Filtereinsatzes und Gegenseite des Filterkopfes von even- tuellem Schmutz reinigen.
  • Seite 385 Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse (A) befindliches Staubaustrageventil (B) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes in Pfeilrichtung entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. Austrageschlitz von Zeit zu Zeit säu- bern. Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Verschmutzung des Verbrennungs- luftfilters ist abhängig vom Staubgehalt der Luft und von der gewählten Filtergrö-...
  • Seite 386 Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! Erforderlichenfalls geeignetes Kühlmit- tel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 387 Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 50.18 13...
  • Seite 388 Motor-Antriebsriemen (6) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 50.18 14...
  • Seite 389: F 60.18 Wartung - Hydraulik

    F 60.18 Wartung - Hydraulik Wartung - Hydraulik F 60.18 1...
  • Seite 390 WARNUNG Gefahr durch Hydrauliköl Unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Arbeiten an der Hydraulikanlage dürfen nur durch fachkundiges Personal durchgeführt werden! - Hydraulikschläuche sind bei Rissbildung oder Durchfeuchtung sofort auszuwechseln. - Hydraulikanlage drucklos schalten. - Bohle absenken und Mulde öffnen.
  • Seite 391: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydrauliktank - Füllstand kontrollieren - Hydrauliktank - Öl auffüllen - Hydrauliktank - Öl wechseln und reinigen - Hydrauliktank - Belüftungsfilter wechseln - Hydrauliktank- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hydrauliktank - Ansaug-/Rücklauf- Hydraulikfilter wechseln, entlüften - Hochdruckfilter- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hochdruckfilter- Filterelement wechseln - Hochdruckfilter (Siebfilter) -...
  • Seite 392 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Pumpenverteilergetriebe- Ölstand kontrollieren - Pumpenverteilergetriebe- Öl nachfüllen - Pumpenverteilergetriebe- Öl wechseln - Pumpenverteilergetriebe- Entlüfter kontrollieren - Pumpenverteilergetriebe- Entlüfter reinigen - Hydraulikschläuche- Sichtkontrolle - Hydraulikanlage Dichtheitsprüfung - Hydraulikanlage- Verschraubungen nachziehen - Hydraulikschläuche- Schläuche ersetzen - Nebenstromfilter- Filterelement wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 60.18 4...
  • Seite 393 Wartungsstellen Hydrauliköltank (1) - Ölstand am Schauglas (A) kontrollie- ren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern bis zur Mitte des Schauglases reichen. Wenn alle Zylinder ausgefahren sind, kann der Pegel unterhalb des Schaugla- ses fallen. Das Schauglas befindet sich seitlich am Tank.
  • Seite 394 Zum Wechseln von Öl: - Ablassschraube (D) im Tankboden herausdrehen, um das Hydrauliköl ab- zulassen. - Das Öl mit Hilfe eines Trichters in ei- nem Behälter auffangen. - Nach dem Ablassen die Schraube mit neuer Dichtung wieder einschrauben. Bei Verwendung des Ablassschlauches (o): - Verschlusskappe (E) abschrauben.
  • Seite 395 Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) Das Filterelement ist auszuwechseln wenn die Kontrollleuchte im Bedienpult oder der Wartungsanzeiger (A) die rote Markierung bei einer Hydrauliköl-Tem- peratur von mehr als 80 °C erreichen, oder der Intervall erreicht ist. - Deckel(A) abschrauben. - Filterelement (B) aus dem Gehäuse ziehen.
  • Seite 396 Hochdruckfilter (3) Die Filterelemente sind auszuwechseln wenn der Wartungsanzeiger (A) rot an- zeigt. In der Maschinenhydraulik befinden sich 2 bzw. 3Hochdruckfilter. - Filtergehäuse (B) abschrauben. - Filtereinsatz entnehmen. - Filtergehäuse reinigen. - Neuen Filtereinsatz einsetzen. - Dichtring am Filtergehäuse erneuern. - Filtergehäuse mit der Hand lose auf- schrauben und mit einem Schlüssel festziehen.
  • Seite 397 Hochdruckfilter (4) Die Filterelemente sind auszuwechseln, wenn der Intervall erreicht ist Der Filter (B) befindet sich im Motorraum auf der linken Maschinenseite Während der Einlaufzeit kann des Filter- element mit Waschbenzin gereinigt wer- den, später ist ein Wechsel erforderlich. - Verschraubungen (C) lösen und Filtergehäuse (B) entnehmen. - Filter in einen Schraubstock einspan- nen.
  • Seite 398 Pumpenverteilergetriebe (5) - Ölstand am Schauglas (A) (seitlich am Getriebegehäuse) kontrollieren. Der Ölstand muss bis zur Mitte des Schauglases reichen. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (B) herausschrauben. - Durch die Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Schau- glas (A) erreicht ist.
  • Seite 399 Entlüfter - Die Funktion des Entlüfters (A) muss gewährleistet werden. Wenn Verschmutzungen eingetreten sind, sollte der Entlüfter gereinigt wer- den. F 60.18 11...
  • Seite 400 Hydraulikschläuche (6) - Den Zustand der Hydraulikschläuche gezielt kontrollieren. - Schadhafte Schläuche umgehend er- setzen. Ersetzen Sie Hydraulikschlauch-Leitun- gen, wenn Sie bei der Inspektion folgen- de Inspektions-Kriterien feststellen: - Beschädigungen der Außenschicht bis zur Einlage (z.B. Scheuerstellen, Schnitte, Risse). - Versprödung der Außenschicht (Rissbildung des Schlauchmaterials). - Verformungen, die der natürlichen Form des Schlauchs oder der Schlauch-Leitung nicht entsprechen.
  • Seite 401 Beim Ein- und Ausbau von Hydraulikschlauch-Leitungen sind unbedingt die folgen- den Hinweise zu beachten: - Verwenden Sie nur Original-Dynapac Hydraulikschläuche! - Achten Sie stets auf Sauberkeit! - Hydraulikschlauch-Leitungen müssen grundsätzlich so eingebaut werden, dass in allen Betriebszuständen - keine Zugbeanspruchung, ausgenommen durch Eigengewicht auftritt. - eine Stauchbelastung bei kurzen Längen entfällt.
  • Seite 402 Kennzeichnung Hydraulik- schlauch-Leitungen / Lager- und Ver- wendungsdauer Eine eingestanzte Nummer an der Ver- schraubung gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum (A) (Monat / Jahr) und den für diesen Schlauch maximal zulässigen Druck (B). Niemals überlagerte Schläuche einbau- en und auf den zulässigen Druck ach- ten.
  • Seite 403 Nebenstromfilter (6) Bei Verwendung eines Nebenstromfil- ters entfällt der Hydraulikölwechsel! Die Qualität des Öles muss regelmäßig geprüft werden. Ggf. muss der Ölstand aufgefüllt wer- den! Filterelement wechseln: - Deckelverschraubung (A) lösen, danach Absperrventil kurze Zeit öffnen um Ölni- veau im Filter zu senken und danach Absperrventil wieder schließen. - Filterelement (B) und Dichtungsring (C) austauschen: - Filterelement mit Hilfe der Tragbän-...
  • Seite 404 F 60.18 16...
  • Seite 405: F 71.18 Wartung - Fahrantrieb, Lenkung

    F 71.18 Wartung - Fahrantrieb, Lenkung Wartung - Fahrantrieb, Lenkung F 71.18 1...
  • Seite 406 Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 407: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Planetengetriebe- Ölstand kontrollieren - Planetengetriebe- Öl nachfüllen - Planetengetriebe- Öl wechseln - Planetengetriebe- Ölqualitätskontrolle Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 71.18 3...
  • Seite 408 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Antriebsräder - Reifen auf Beschädigungen kontrollieren - Antriebräder - Reifen austauschen - Antriebräder - Luftdruck kontrollieren - Antriebräder - Luftdruck einstellen - Antriebsräder - Radmuttern kontrollieren - Antriebräder - Radmuttern nachziehen - Schmierstellen - Achsschenkelbolzen abschmieren - Schmierstellen - Lenkung abschmieren - Schmierstellen -...
  • Seite 409 Wartungsstellen Planetengetriebe (1) Vor der Ölstandskontrolle das betriebs- warme Getriebe ca. 5 Minuten abkühlen lassen. - Turas so drehen, dass sich die Kon- trollschraube (A) auf 9-Uhr-Position befindet. - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube (A) und die Einfüllschraube (B) herausdrehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung (A) oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus.
  • Seite 410 Antriebsräder (2) Reifen kontrollieren / Reifen austau- schen: - Prüfen Sie täglich die Reifen auf Be- schädigungen, Risse oder Blasenbil- dung. Überprüfen Sie regelmäßig die Einhaltung der minimalen Profiltiefe. Beschädigte oder verschlissene Reifen umgehend austauschen. F 71.18 6...
  • Seite 411 Radwechsel / Raddemontage und -montage Die Tragkraft des Wagenhebers muss mindestens 10t betragen. Der Wagenheber ist nur dazu vorgesehen, eine Last zu heben und nicht abzustützen. An und unter angehobenen Fahrzeugen darf erst gearbeitet werden, wenn sie gegen umkippen, abrollen, abgleiten gesichert und ordnungsgemäß abgestützt sind. Der Heber darf nur auf ebenem und festem Boden verwendet werden.
  • Seite 412 - Bohle absenken, Bohlen und Holm demontieren. - Maschine mittels Wagenheber an der vorgesehenen Position (1) am Maschinen- rahmen anheben. - Als Sicherungsmaßnahme einen Holzblock unter dem angehobenen Rad positio- nieren. - Einen weiteren Holzblock an Position (2) unter dem Maschinenrahmen positionie- ren.
  • Seite 413 Luftdruck prüfen / Luftdruck einstel- len: Arbeiten Sie niemals mit überhöhtem oder zu niedrigem Reifendruck! Die benötigten Reifendrücke können den nachfolgenden Übersichten ent- nommen werden. Den Luftdruck an Ventil (A) prüfen, erfor- derlichenfalls einstellen. Prüfen Sie den Reifendruck im kalten Zustand.
  • Seite 414: Radmuttern Prüfen / Radmuttern Nachziehen

    Radmuttern prüfen / Radmuttern nachziehen: Bei einem Radwechsel sind nach der Einlaufzeit die Radmuttern zu überprü- fen. - Alle Radmuttern gemäß Anzugsche- ma mittels eines Drehmomentschlüs- sel kontrollieren / anziehen. Das einzustellende Drehmoment beträgt 288 Nm. F 71.18 10...
  • Seite 415 Schmierstellen (3) Bei Ausstattung mit Zentralschmieranla- ge enfällt die manuelle Abschmierung. Radlager (o) Die Schmiernippel (A) sind über eine Bohrung in der Felge zu erreichen. Die Anzahl der Schmiernippel ist abhän- gig von der Ausstattung mit / ohne Vor- derradantrieb. F 71.18 11...
  • Seite 416 F 71.18 12...
  • Seite 417: F 81.18 Wartung - Elektrik

    F 81.18 Wartung - Elektrik Wartung - Elektrik F 81.18 1...
  • Seite 418 Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 419 Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis q Batterien kontrollieren q Batteriepole einfetten - Generator Isolationsüberwachung Elektroanlage auf Funktion prüfen - Generator Sichtkontrolle auf Verschmutzung oder Beschädigung - Kühlluftöffnungen auf Verschmutzung und Verstopfung prüfen, ggf. reinigen - Generator Antriebsriemen auf Beschädigung kontrollieren, ggf. austauschen - Generator Antriebsriemen - Spannung...
  • Seite 420 Wartungsstellen Batterien (1) Wartung der Batterien Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüs- sigkeitsstand sollte bis zur oberen Mar- kierung reichen. Bei Bedarf ist nur destilliertes Wasser nachzufüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxid sein und mit speziellem Polfett ge- schützt werden.
  • Seite 421 Wiederaufladen der Batterien Beide Batterien müssen einzeln aufgeladen werden und für diesen Zweck aus der Maschine demontiert werden. Batterien immer aufrecht transportieren! Vor und nach dem Aufladen einer Batterie ist immer der Elektrolytstand in jeder Zelle zu prüfen; gegebenenfalls nur mit destilliertem Wasser nachfüllen. Während des Aufladens von Batterien muss jede Zelle geöffnet sein, d.h.
  • Seite 422 Generator (2) Isolationsüberwachung Elektroanlage Eine Funktionsprüfung der Schutzmaßnahme Isolationsüberwachung muss täglich vor Arbeitsbeginn durchgeführt werden. Bei dieser Prüfung wird lediglich die Funktion des Isolationswächters überprüft, nicht ob an den Heizsektionen oder Verbrauchern ein Isolationsfehler vorhanden ist. - Antriebsmotor des Fertigers starten. - Schalter der Heizanlage (1) auf EIN schalten.
  • Seite 423 Verläuft die Prüfung erfolgreich, darf mit der Bohle gearbeitet und externe Verbrau- cher dürfen genutzt werden. Zeigt die Meldeleuchte „Isolationsfehler“ jedoch schon vor dem Betätigen der Prüf- taste einen Fehler an oder wird bei der Simulation kein Fehler angezeigt, so darf mit der Bohle oder mit angeschlossenen externen Betriebsmitteln nicht gearbeitet wer- den.
  • Seite 424 Isolationsfehler Tritt ein Isolationsfehler während des Betriebes auf und die Meldeleuchte zeigt einen Isolationsfehler an, kann wie folgt vorgegangen werden: - Die Schalter aller externen Betriebsmittel und der Heizung auf AUS schalten und die Resettaste mindestens 3 Sekunden betätigen um den Fehler zu löschen. - Erlischt die Meldeleuchte nicht, liegt ein Fehler am Generator vor.
  • Seite 425 Generator-Reinigung Der Generator ist regelmäßig auf über- mäßige Verschmutzung zu prüfen und ggf. zu reinigen. - Der Lufteinlass (1) ist schmutzfrei zu halten. Die Reinigung mit einem Hochdruckrei- niger ist nicht zulässig! F 81.18 9...
  • Seite 426: Erforderlichenfalls Riemenspannung Einstellen

    Antriebsriemen Riemenspannung prüfen / einstellen - Die Spannung des Riemens unter Zuhilfenahme einen Vorspannprüfgerätes ein- stellen. Riemenspannung prüfen Die Spannung jedes einzelnen Riemens muss mit einen Vorspannmessgerät ge- prüft werden. Vorgeschriebene Spannung: - bei Erstmontage: 550N - nach der Einlaufzeit / Wartungsintervall: 400N Riemensp.tif Hinweise zur Spannungsprüfung in der...
  • Seite 427 Riemen austauschen - Kontermutter (A) des Spannschlosses lösen. - Spannschloss (B) durch Verdrehung so weit öffnen, bis sich die Riemen (C) aus- tauschen lassen. Die neu aufgesetzten Riemen mittels Spannschloss (B) vorspannen. - Riemenspannung prüfen / einstellen. F 81.18 11...
  • Seite 428 Elektrische Sicherungen Hauptsicherungen Hauptsicherungen (A) Hauptsicherung Hauptsicherung Vorglühanlage F 81.18 12...
  • Seite 429: Sicherungen Im Hauptklemmkasten

    Sicherungen im Hauptklemmkasten Sicherungsträger (B) Bohle Bohle Bohle Anlasser Bremspedal Licht Schnecke + Bohle Warnblinker Bohle, Lenksensor, Mulden-Not-AUS Nivellieranlage, Emulsionssprühanlage Fahrwerksensoren Bohle 24V-Steckdose links Stromversorgung A7 (Slave) Bremslicht 24V-Steckdose Stromversorgung A1 (Master) 12V - Steckdose Rundumleuchte Stromversorgung A1 (Master) F 81.18 13...
  • Seite 430 Stromversorgung A7 (Slave) Hupe Dieselpumpe Scheibenwischer + Scheibenwaschanlage Stromversorgung A2 (Motorsteuerung) Zündung Warnblinker Tastatur , Display, Lenkpoti, Vorwahlpoti, Hupentaster, GPS-Modul Rückfahrwarner Zentralschmierung Stromversorgung A1 (Master) Vorsicherung Beleuchtung Sitzheizung Licht Wetterdach hinten Licht Wetterdach vorne Schnittstelle - Diagnose Motor- A2 Schnittstelle - Diagnose Motor- A2 Standlicht links Standlicht rechts Armaturenbeleuchtung...
  • Seite 431 Relais im Hauptklemmenkasten Relais (C) Motorstart Geschaltetes Plus Motor Start / Stop Spannung Steuergerät Not-Aus Arbeitsscheinwerfer vorne Arbeitsscheinwerfer hinten Arbeitsscheinwerfer Schnecke Hupe Bremslicht Rundumleuchte Sitzheizung Scheibenwischer Scheibenwischer Rückfahrwarner Zentralschmierung Fernlicht Beleuchtung EIN Blinker Kraftstoffpumpe Motor-Vorglühfunktion F 81.18 15...
  • Seite 432 F 81.18 16...
  • Seite 433: F 90.18 Wartung - Schmierstellen

    F 90.18 Wartung - Schmierstellen Wartung - Schmierstellen Die Informationen über die Schmierstellen verschiedener Baugruppen sind den spe- zifischen Wartungsbeschreibungen zugeordnet und müssen dort nachgelesen wer- den! F 90.18 1...
  • Seite 434: Wartungsintervalle

    Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage (o) kann die Anzahl der Schmierstel- len von der Beschreibung abweichend sein. Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren Schmierstoffbehälter auffüllen Zentralschmieranlage entlüften Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Lagerstellen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 90.18 2...
  • Seite 435 Wartungsstellen Zentralschmieranlage (1) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann!
  • Seite 436 Zentralschmieranlage Füllstand kontrollieren Der Schmierstoffbehälter sollte immer ausreichend gefüllt sein, damit nicht „trockengefahren“ wird, für eine ausrei- chende Versorgung der Schmierstellen gesorgt ist und keine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. - Den Füllstand immer oberhalb der „MIN“-Markierung (A) am Behälter halten. Schmierstoffbehälter auffüllen - Am Schmierstoffbehälter (A) befindet sich zur Befüllung ein Befüllschlauch (B).
  • Seite 437: Druckbegrenzungsventil Kontrollieren

    Zentralschmieranlage entlüften Eine Entlüftung des Schmiersystems ist erforderlich, wenn die Zentralschmieran- lage mit einem leeren Schmierstoffbe- hälter betrieben wurde. - Die Hauptleitung (A) der Schmier- pumpe am Verteiler (B) lösen. - Die Zentralschmieranlage mit befüll- tem Schmierstoffbehälter (C) in Be- trieb nehmen.
  • Seite 438: Schmierstofffluss An Den Verbrauchern Kontrollieren

    Schmierstofffluss an den Verbrau- chern kontrollieren Jeder Schmierkanal an den Verbrau- chern ist auf seine Durchgängigkeit zu prüfen. - Schmierleitung (A) demontieren, ei- nen normalen Schmiernippel (B) montieren. - Die im Lieferumfang befindliche Fettpresse (C) an den Schmiernip- pel (B) anschließen. - Fettpresse bis zum sichtbaren Aus- tritt des Schmiermittels betätigen.
  • Seite 439 Lagerstellen (2) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel (A). F 90.18 7...
  • Seite 440 F 90.18 8...
  • Seite 441 F 100 Prüfungen, Stillsetzung ..Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 100 1...
  • Seite 442 Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Schrauben und Muttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen - Prüfung durch einen Sachkundi- q - Reinigung - Konservierung des Strassenferti- gers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 100 2...
  • Seite 443 Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? - Sind die an der Maschine angebrachten Warnhinweise vollzählig und lesbar? - Sind die rutschhemmenden Oberfläche von Aufstiegen, Trittflächen usw.
  • Seite 444: Reinigung

    Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (o) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
  • Seite 445: Reinigung Der Mulde

    Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
  • Seite 446: Stillsetzung Bis 6 Monate

    Konservierung des Straßenfertigers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
  • Seite 447: Entsorgung

    Umweltschutz, Entsorgung Umweltschutz Verpackungsmaterialien, verbrauchte Betriebsstoffe oder Betriebsstoffreste, Reini- gungsmittel und Maschinenzubehör müssen dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Beachten Sie lokale Vorschriften! Entsorgung Nach Austausch von Verschleiß- und Ersatzteilen oder bei Ausmusterung des Geräts (Verschrottung) muss eine sortenreine Entsorgung durchgeführt werden. Es muss zwischen Metallen, Kunststoffen, Elektronikschrott, den verschiedenen Be- triebsstoffen etc.
  • Seite 448 Schrauben - Anzugsdrehmomente Metrische Regelgewinde - Festigkeitsklasse 8.8 / 10.9 / 12.9 trocken/leicht geölt Molykote ® 10.9 10.9 12.9 12.9 10.9 10.9 12.9 12.9 1020 1206 1410 1067 1281 1200 1622 1948 1049 1475 1770 1581 2224 2669 1400 1969 2362 2000 2854...
  • Seite 449 Metrische Feingewinde - Festigkeitsklasse 8.8 / 10.9 / 12.9 trocken / leicht geölt Molykote ® 10.9 10.9 12.9 12.9 10.9 10.9 12.9 12.9 M3x0,35 M4x0,5 M5x0,5 M6x0,75 12,9 15,5 11,6 13,9 M8x1 21,7 30,6 36,7 19,5 27,4 32,8 M10x1,25 42,1 10,5 59,2 17,8...
  • Seite 450 F 100 10...
  • Seite 451: F 111.18 Schmier- Und Betriebsstoffe

    F 111.18 Schmier- und Betriebsstoffe Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw.
  • Seite 452 F 111.18 2...
  • Seite 453 Füllmengen Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 12,0 Liter Kraftstofftank Dieselkraftstoff 50,0 Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl 90,0 Liter Pumpenverteilergetriebe Getriebeöl Liter Planetengetriebe ca 2,4 Liter Getriebeöl Fahrwerk (1,2 L je Seite) Schneckenkasten Fließfett Batterien Destilliertes Wasser Spezifikationen auf den folgenden Seiten beachten! F 111.18 3...
  • Seite 454 Betriebsstoffspezifikationen Hinweise Dieselkraftstoff Explosionsgefahr! Dieselkraftstoff darf niemals mit Ethanol, Benzin oder Alkohol ge- mischt werden! Mit Wasser oder Schmutz verunreinigter Dieselkraftstoff kann schwerwiegende Be- schädigungen am Kraftstoffsystem verursachen! Halten Sie Kraftstoff und Kraftstoff- system frei von Wasser und Verschmutzungen! Beachten Sie die Hinweise zu Kraftstoff-Empfehlungen und Spezifikation in der War- tungsanleitung des Motoren-Herstellers! Antriebsmotor TIER III (o) - Kraftstoffspezifikation Zulässige Dieselkraftstoffe...
  • Seite 455: Hydrauliksystem

    Antriebsmotor - Schmieröl Esso / Atlas Copco Aral Fuchs Mobil Shell Exxon Paroil E Emission Green (* ) = Empfehlung Beachten Sie die Hinweise zu Schmierstoff-Empfehlungen und Spezifikation in der Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers! Kühlsystem Atlas Copco AGIP Chevron Caltex Delo...
  • Seite 456 Schneckenkasten Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell Exxon Auger -Gadus Grease V142W 00 (*) = Empfehlung 2.10 Schmierfett Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell Chevron Exxon Paver -High -Gadus S5 Grease Temp T460 1.5 Premium2 (*) = Empfehlung F 111.18 6...
  • Seite 457: Hydrauliköl

    2.11 Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Atlas Copco Hydraulic 120 (*) Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso Univis HEES 46 Total Total Biohydran SE 46 Aral Vitam EHF 46 (*) = Empfehlung b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten...
  • Seite 458 F 111.18 8...
  • Seite 459: Werksberatung

    Parts & Service Training Wir bieten unseren Kunden Schulungsmöglichkeiten an DYNAPAC-Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden sowohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. Service Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretungen.
  • Seite 460 www.atlascopco.com...

Diese Anleitung auch für:

913

Inhaltsverzeichnis