Bedienungsanleitung
Wartungsfreier Bleibatterien in Vliestechnik,
ventilgeregelt (VRLA/AGM)
Typ: RPower OGiV 12280L
Bezeichnung/
Nenndaten
Nennspannung UN:
12 V
•
Nennkapazität C20:
28 Ah
•
Nenntemperatur TN:
•
Reduktionsfaktoren:
•
Nennentladestrom: IN=/20
•
Batteriehersteller:
RP (UBA Nr. 21000732)
Montage durch:
Inbetriebnahme durch:
Sicherheitskennzeichen angebracht durch:
• Gebrauchsanweisung beachten und sichtbar in der Nähe der Batterie anbringen!
• Arbeiten an Batterie nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
• Rauchen verboten! Keine offene Flamme, Glut oder Funken in die Nähe der Batterie
bringen, da Explosions-und Brandgefahr!
• Bei Arbeiten an Batterien Schutzbrille tragen und Schutzkleidung tragen!
• Die Unfallverhütungsvorschriften sowie EN 50 272-2 Abschnitt 8 beachten!
• Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bzw. abspülen.
Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Mit Säure verunreinigte Kleidung mit Wasser
auswaschen!
• Explosions-und Brandgefahr, Kurzschlüsse vermeiden! Achtung! Metallteile der Batterien
stehen immer unter Spannung, deshalb keine fremden Gegenstände oder Werkzeug auf
der Batterie abl
en!
Elektrolyt ist stark ätzend! Im normalen Betrieb ist Berührung mit dem Elektrolyten
praktisch ausgeschlossen. Elektrolyt kann nur durch unsachgemäße Behandlung, z.B.
durch Überladung, an den Ventilen oder am Gehäuse in Folge mechanischer Be
schädigung austreten. Wenn Sie in Kontakt mit Elektrolyt gekommen sind, bitte reichlich
mit Wasser s ülen und einen Arzt aufsuchen!
0
• Blockbatterien/Zellen haben ein hohes Eigengewicht! Auf sichere Aufstellung achten! Nur
geeignete Transporteinrichtungen verwenden.
Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen
Ersatzteilen oder eigenmächtigen Eingriffen erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Zurück zum Hersteller!
Altbatterien mit diesem Zeichen sind wiederverwertbares Wirtschaftsgut und müssen
dem Recyclingprozess zugeführt werden. Altbatterien, die nicht dem Recyclingprozess
zugeführt werden, sind unter Beachtung aller Vorschriften als Sondermüll zu entsorgen.
Verschlossene Bleibatterien bestehen aus Zellen,
bei denen über die gesamte Brauchbarkeitsdauer
kein Nachfüllen von Wasser zulässig ist. Als
Verschlussstopfen
werden
Überdruckventile
verwendet, die nicht ohne Zerstörung geöffnet
werden können.
1. Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme sind alle Blöcke auf me
chanische Beschädigung, polrichtige Verschal
tung und festen Sitz der Verbinder zu prüfen.
Folgende. Drehmomente gelten für Schraubver
bindungen
MS
M6
MB
2 -3 Nm
4 -5,5 Nm
5 -6 Nm
Gegebenenfalls
sind
die
Polabdeckungen
aufzubringen. Batterie polrichtig bei ausgeschal
tetem Ladegerät und abgetrennten Verbrauchern
an
die
Gleichstromversorgung
(positiver
Pol
an
positive Anschlussklemme)
Ladegerät einschalten und gemäß Punkt 2.2
laden.
GA OGiV L DE - 2016-08 Rev. 01 - AB
Zellen 2V:
6
!Blöcke 6V:
20stdg. Entladung
2o·c
nach EN 50 272-2 Abschnitt B
CN/20h
2.Betrieb
Für den Aufbau und Betrieb dieser Batterien gilt
DIN VDE 051 o. Die Batterie ist so aufzustellen,
dass
zwischen
umgebungsbedingte
>3K nicht auftreten kann.
2.1 Entladen
Die dem Entladestrom zugeordnete Entlade
schlussspannung der Batterie darf nicht unter
schritten werden. Sofern keine besonderen
Angaben des Herstellers vorliegen, darf nicht
mehr als die Nennkapazität entnommen werden.
Nach Entladungen, auch Teilentladungen, ist
M 10
sofort zu laden.
14-22 Nm
2.2 Laden
Anwendbar sind alle Ladeverfahren mit ihren
Grenzwerten gemäß DIN 41773 (IU-Kennlinie). Je
nach Ladegeräteausführung und Ladegeräte
kennlinie fließen während des Ladevorgangs
anschließen
Wechselströme durch die Batterie, die dem
Ladegleichstrom überlagert sind (<
effektive Welligkeit). Diese überlagerten Wechsel
ströme und die Rückwirkungen von Verbrauchern
!Blöcke 12V:
1
Typ:
OGIV
am:
am:
am:
einzelnen
Blöcken
eine
Temperaturdifferenz
von
0, 1 C{A)
führen zu einer zusätzlichen Erwärmung der
Batterie und Belastung der Elektroden mit
möglichen Folgeschäden (siehe Punkt 2.5).
Anlagebedingt kann bei folgenden Betriebsarten
(gern. DIN VDE 0510 Teil I Entwurf) geladen
werden.
a) Bereitschaftsparallel- und Pufferbetrieb
Hierbei sind die Verbraucher, die Gleichstrom
quelle und die Batterie ständig parallel geschaltet.
Dabei · ist
die
Ladespannung
spannung der Batterie und gleichzeitig die
Anlagenspannung. Bei Bereitschaftsparallelbe
trieb ist die Gleichstromquelle jederzeit im
Stande, den maximalen Verbraucherstrom und
den Batterieladestrom zu liefern. Die Batterie
liefert nur
dann
Strom, wenn die Gleich�
stromquelle ausfällt. Die einzustellende Lade
spannung beträgt 2,275 V±0,005V (20
Zellenzahl bei Reihenschaltung, gemessen an den
Endpolen der Batterie. Beim Pufferbetrieb ist die
. Gleichstromquelle nicht in der Lage jederzeit den
maximalen Verbraucherstrom zu liefern. Der
Verbraucherstrom
übersteigt
zeitweilig
Nennstrom
der
Gleichstromquelle.
dieser Zeit liefert die Batterie Strom. Sie ist nicht
jederzeit voll geladen, jedoch ist die Erhaltungs
ladespannung von 2,275 V/Zelle bei 2o•c x Anzahl
der Zellen bei Reihenschaltung ausreichend um
eine Wiederaufladung zu gewährleisten. Eine
Verbraucher- und
zellenzahlabhängige
stimmung sollte im Einzelfall mit dem Batterie
hersteller erfolgen.
b)Umschaltbetrieb
Beim Laden ist die Batterie vom Verbraucher ge
trennt. Zur Verkürzung der Wiederaufladezeit
kann in einer ersten Ladestufe die Batterie mit
einer Spannung von 2,45 - 2,5 V/Zelle aufge
laden werden bis zu einem Zeitpunkt, an dem
der Ladestrom auf 0,07 C(A) (t,) fällt. Die
Ladedauer der ersten Phase wird zum Erreichen
dieses
Wertes
gemessen.
Während
zweiten Phase des Wiederaufladens wird eine
Spannung von 2,45-2,5 V/Zelle angewendet,
wobei die Wiederaufladezeit der zweiten Phase
50% der ersten Phase sein sollte (t2 = 0,511). Bei
Überschreiten von t > t1 + 0,511 wird die
Spannung auf die Erhaltungsspannung von
°
2,275 V/Zelle(± 0,005V) bei 20
c zurückgeführt.
c) Batteriebetrieb (Lade /Entladebetrieb)
Der Verbraucher wird nur aus der Batterie ge
speist. Das Ladeverfahren ist anwenderabhängig
und mit dem Batteriehersteller abzustimmen.
2.3 Erhalten des Volladezustands
(Erhaltungsladen)
Es müssen Geräte mit den Festlegungen nach
DIN
41773 benutzt
werden.
einzustellen, dass die Zellenspannung im Mittel
2,275V±0,005V beträgt.
2.4 Ergänzungs- und Ausgleichsladung
Um
eine
optimale
Betriebslebensdauer
erzielen,
ist
eine
Ergänzungsladung
Inbetriebnahme der Batterien angeraten unter der
Bedingung, dass die Batterien mehr als 6 Monate
gelagert wurden, nicht älter als 9 Monate bezogen
auf das Produktionsdatum sind, und dass die
Batterien eine offene Klemmenspannung kleiner
als 2, 1 V/Zelle zeigen.
Die Ergänzungsladung soll in Abstimmung mit
den aufgeführten Werten vorgenommen werden.
die Betriebs
°
C) x
den
Während
Ab
einer
Sie
sind
so
zu
vor