Synthesizer, der speziell auf die Erzeugung von membranartigen Snare/Percussion-Sounds optimiert ist. Das Mod.Brane 11 Modul ist sowohl über CV (Control Voltage) / Gate als auch über Midi steuerbar. Außerdem kann das Modul per Trigger-Eingang mit einem Drumpad oder externem Audiosignal getriggert werden.
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Version OS 1.0 Die Mod.Brane 11 ist ein komplexes elektronisches Gerät und sollte entsprechend sorgfältig behandelt werden. Bei Beschädigungen oder Fehlfunktionen schalten Sie bitte sofort das ganze Rack aus, entfernen das Modul aus dem Rahmen und kontaktieren Sie Ihren mail@jomox.de Fachhändler oder senden Sie eine E-Mail an...
Version OS 1.0 1. Anschluss Schalten Sie vor dem Verkabeln das Euro-Rack aus! Auf der Rückseite des Mod.Brane 11 Moduls finden Sie folgende Anschlüsse: Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Stromaufnahme von maximal 140mA an +12V und etwa 80mA an -12V. Die beim A-100 Doepfer-Bus optionalen +5 Volt und das CV/Gate über den Bus sind im Jomox-Modul nicht verdrahtet und werden nicht benötigt. Andere 10-pin Systeme können verwendet werden, wenn nur der untere Teil des 16-Pin Steckers bestückt wird.
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Bitte schließen Sie das Kabel nicht verdreht an, sondern wie auf den Bildern gezeigt. Dann montieren Sie das ganze Modul auf den Gewindeschienen mit den mitgelieferten M3-Schrauben. Falls Sie noch Midi-Kabel anschließen möchten, tun Sie das bitte vor dem Verschrauben. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Controllerbox, einer JoMoX XBase09, XBASE999/888 o.ä. Verwenden Sie ein möglichst kurzes Standard-Midikabel. 1.3. Midi Out Dient zum Senden von Midi-Daten von der Mod.Brane 11 an ein Midi-fähiges Gerät, z.B. Soft- oder Hardwaresequencer zum Austausch von Daten. Der Midi Out hat gleichzeitig eine Midi Thru-Funktion und schleift die Midi-Daten softwaremäßig zu eventuellen Nachbar-Modulen von Jomox durch.
Linearer FM CV-Eingang. Dieser Anschluss dient zum Modulieren der beiden FOSCs (Membranoszillatoren) und wirkt auf die Tonhöhe (FM = Frequenz- Modulation). Der FM CV-Eingang ist rein analog und kann nicht per Software beeinflusst werden. Dadurch arbeitet er aber auch bis in den gesamten Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Gate-Kabels verbunden werden – sei es elektronisch über einen Transistor oder mit einem Schalter. 2.4. Trigger Der Trigger-Eingang ist zum Triggern der Mod.Brane 11 durch ein Audiosignal oder ein Drumpad geeignet. Verbinden Sie den Trigger In mit einem Piezo-Drumpad oder einer beliebigen Audiosignalquelle, z.B.
Version OS 1.0 3. Allgemeine Funktionen 3.1. Presetauswahl < P00-P99 > Die Mod.Brane 11 befindet sich im Preset-Modus, solange keine der 8 LEDs aus dem Menü leuchtet. Mit dem VALUE-Regler lassen sich dann 100 vorprogrammierte Werkssounds aufrufen. Die Sounds werden automatisch geladen.
CV 4 Amt 3.3. Steuerung der Mod.Brane 11 über Midi 3.3.1. Notentrigger Die Mod.Brane 11 verarbeitet Midi-Noten-Befehle. Somit kann sie von einem beliebigen Midi-Sequencer getriggert werden. Wenn die Mod.Brane 11 Mididaten empfängt, leuchtet links unten im Display ein Punkt auf. Die Verarbeitung der Midi-Noten hängt vom eingestellten Split-Mode ab.
Midi, Gate und Trigger-In ist gleichzeitig möglich. Ebenso können die Soundparameter der Mod.Brane 11 über Midi-Controller verändert werden, während die Triggerung über den Trigger-In erfolgt. Wenn der Trigger-In der Mod.Brane 11 ein Signal empfängt, leuchtet der Dezimalpunkt hinter der zweiten Ziffer des Displays auf. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Dies ist der Feinabstimmungs-Modus. Weil der Tune-Bereich sehr weit ist (fast gesamter Audiobereich), haben Sie hier die Möglichkeit, die Tonhöhe der Membranen feiner einzustellen. Dabei wird der vorher eingestellte Grob-Wert beim zweiten Drücken als Mittelpunkt für die Feineinstellung definiert. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Dampen beschrieben. 4.5. 1_2 Couplg < 000-252 > Dieser Parameter bestimmt die Kopplung zwischen M1 und M2. Wie in der allgemeinen Funtkionsbeschreibung schon angedeutet, kann hiermit die Kopplung beider Membranen - oder zumindest die Simulation der Vorgänge Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
A u. B sein. 4.8. Decay < 000-252 > Regelt die Ausklingzeit (Gesamtlänge) der Mod.Brane 11. Wie in 6.9 Techn. Funktionsbeschreibung Abb. 1 zu sehen ist, bestimmt dieser Wert sowohl die Noise Hüllkurve als auch die finale VCA Hüllkurve. Die Noise Hüllkurve ist dabei immer kürzer als die VCA Hüllkurve, um Noise Attacks fein einstellbar...
Drehen Sie nun am Potentiometer 5 (1_2 Coupl, Wave), um die Waveform für LFO 1 einzustellen. Der Wert wird im Display angezeigt. LFO 1 arbeitet immer fest auf Membran M1. Mit dem LFO (Low Frequency Oscillator) können periodische Tonhöhenschwankungen (Vibratos) erzeugt werden. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Drehen Sie nun am Potentiometer 7 (Noise, Int), um die Intensität für LFO 1 einzustellen. Der Wert wird im Display angezeigt. LFO 1 arbeitet immer fest auf Membran M1. Mit diesem Parameter kann die Intensität der LFO-Modulation eingestellt werden. Der Wert 0 stellt den LFO 1 ab. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Dieses Menü dient zum Initialisieren eines Presets. Wenn Sie das Value-Rad nach rechts drehen, werden alle Soundparameter mit den Voreinstellungen (Default) überschrieben. Im Display steht dann „ini“. Vorsicht! Wenn Sie nicht vorher den eingestellten Sound abgespeichert haben, ist alles weg. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Die Signale überlagern sich dann und bilden wieder neue Noise- Muster. 5.4.2. MetNze 2 Bit Mask (Page Rot blinkt) <M01-M16> Dieser Wert stellt eine Bitmaske für Metal Noise-Generator 2 ein. Kleine Werte erzeugen sehr hohe Frequenzen zusammen mit den Metal-Noise- Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Wert vor oder während des Triggers zu verändern, wie es z.B. CV- Sequencer (wie der A-155 von Doepfer) machen. Wenn der Ton bereits klingt, kann die CV für diese Parameter keine Änderung mehr hervorrufen. Dies gilt für: Decay und beide damit verbundenen Hüllkurven (Noise u. Membranen) Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
über die Schalteranschlüsse legen, um das Schalterprellen zu vermindern. 6.5. Volume < 000-255 > Stellt die Grundlautstärke der Mod.Brane 11 ein. Die Velocity eingehender Midi Noten wird nur bis zu dieser Gesamtlautstärke verarbeitet. Für beste Klangergebnisse sollte dieser Wert auf <255> bleiben. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Taste den Speichervorgang auslösen. Wenn Sie das Value-Rad nicht bewegen, wird das aktuelle Preset überschrieben. Hiermit ist automatisch eine Copy-Funktion integriert, denn wenn man ein nicht editiertes Preset auf einem anderen Speicherplatz als den aktuellen speichert, legt die Mod.Brane 11 dort eine identische Kopie an. Mod.Brane 11 Bedienungsanleitung...
Noise Envelope Decay Abb. 1: Mod.Brane 11 Blockschaltbild Die Klangerzeugung in der Mod.Brane 11 setzt sich aus 2 Filter-Oszillatoren (M1 u. M2) zusammen, die beide den gleichen Frequenzbereich haben. Ein Filter-Oszillator (F-OSC) arbeitet eigentlich so ähnlich wie ein Multimode Bandpass-Filter, was ganz nah an der Resonanzfrequenz betrieben wird.
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Oszillator in Form einer gedämpften Schwingung aus, wenn er erregt wird - ähnlich einer einzelnen angeschlagenen Membran. In der Mod.Brane 11 sind zwei solcher F-OSC enthalten. Bei starkem Dampen wird der F-OSC tatsächlich zu einem dauernd schwingenden Oszillator. Je schwächer die Dämpfung ist, desto mehr wird der F-OSC zu einem Filter mit scharfer Güte.
Dump läuft und „Fin“ wenn der Dump abgeschlossen ist. 7.1.3. Dump empfangen Bitte gehen Sie an der Mod.Brane 11 auf das Midi Ch Menü (Menü 1 Grün) und verändern nichts. Starten Sie jetzt den angeschlossenen Midi-Sequencer (wir empfehlen das Jomox SysExDumper-Tool) und schicken die SysEx- Daten an die Mod.Brane11.
LFO 2 Wave 0..15 Sup/Sdo/Sin/Si-/tri/tri-/rCt/ rC-/PL1-PL8 LFO 2 Intensity 0..127 LFO 2 Speed 0..127 Für die eingeschränkte Steuerbarkeit durch die Jomox XBASE 09/888/999 in der Snare-Drum-Sektion sind diese Controller gedacht: Parameter Controller Nr. Wertebereich XBase Parameter M1 Pitch 0..127 Snare Tune Noise 0..127...
Soundsteuerung generell über Controller abläuft. Die System Exclusiv Befehlszeile sieht folgendermaßen aus: $F0(SysEx Begin), $31(JoMoX-Herstellercode), $7F(Befehl Sys Ex Dump), $5a(Product Code), $XX(Preset),XX(Data0),XX(Data1),..., $F7(End of SysEx) 32 Byte (0..255) Daten pro Preset werden übertragen. Diese sind aufgeteilt in MSB (Bit7) in Data0 und LSB 0..127 in Data1, also insgesamt 64 Midi-Bytes.