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Bedienungsanleitung
Fuzzy Logic 310LG RTC
Regelautomatik für Feststoffbrennkessel mit Pelletbrenner und Zündvorrichtung
Im Namen der Firma Pionier Elektryk bedanken wir uns, dass sich für eine Regelautomatik aus unserer
Produktion entschieden haben. Sie erhalten einen Regler, an dessen Produktion und Entwicklung unser
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für PIONIER ELEKTRYK Fuzzy Logic 310LG RTC

  • Seite 1 Fuzzy Logic 310LG RTC Regelautomatik für Feststoffbrennkessel mit Pelletbrenner und Zündvorrichtung Im Namen der Firma Pionier Elektryk bedanken wir uns, dass sich für eine Regelautomatik aus unserer Produktion entschieden haben. Sie erhalten einen Regler, an dessen Produktion und Entwicklung unser...
  • Seite 2: Technische Daten

    Bedienung des Reglers benutzerfreundlich, einfach und sicher ist. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen persönlich diesen Regler empfehlen und möchte Sie dazu anregen, diese Anleitung durchzulesen und unsere Webseite www.pionier-elektrik.pl zu besuchen, auf der Sie professionelle Unterstützung und wertvolle Hinweise bezüglich der Bedienung des Reglers finden.
  • Seite 3: Einleitung

    Tab. 1.1. Technische Daten Stromversorgung ~230 V/50 Hz Leistungsaufnahme < 5VA REGELAUSGÄNGE: Heizwasserpumpe 100W Brauchwasserpumpe 100W Zirkulationspumpe 100W Zusatzpumpe 100W Gebläse 150W Beschickungsvorrichtung 200W Zündvorrichtung 900W Reinigung des Wärmetauschers 100W Mischventil Stromversorgung der Lambda Sonde BETRIEBSTEMPERATUR: Kesseltemperatur 55 - 80 °C Brauchwassertemperatur 5 - 80 °C Abweichung der Temperaturmessung...
  • Seite 4: Regelumgebung

    Bei dem Regler FL-310LG handelt es sich um einen technisch fortgeschrittenes, mikroprozessorgesteuertes Regelsystem, dass für die Regelung der Betriebsparameter von mit Festbrennstoffen (wie Pellets, Getreide, Bruchkohle, Holz) betriebenen Heizkesseln bestimmt ist. Die nach den vorliegenden Bedingungen automatisch berechnete Dauer der Brennstoffzufuhr und der für den optimalen Verlauf des Verbrennungsprozesses zu dosierenden Luftmenge, erhöhen wesentlich die Umweltverträglichkeit des Prozesses sowie seine Leistung und dadurch die Wirtschaftlichkeit des Kessels.
  • Seite 5 Abb. 3.1. Schema der Regelumgebung Abb. 3.2. Schema der Regelumgebung forts. Fühler...
  • Seite 6: Sicherheit

    Heizwassertemperatur Brauchwassertemperatur Kesseltemperatur Außentemperatur Abgastemperatur Rücklauftemperatur Lambda Lambda Sonde Brennstoffförderertemperatur Reg.pok Raumtemperaturregler 4. SICHERHEIT Vor der Montage der Regelautomatik muss der Netzstecker gezogen und sichergestellt • werden, dass wirklich keine Spannung vorhanden ist. Das Regelmodul bildet mit dem Paneel eine Einheit und kann nicht allein verwendet •...
  • Seite 7: Eingänge Des Reglers

    Beim Anschluss der Regelautomatik müssen immer die Arbeitsschutzvorschriften beachtet werden. Der Regler muss von einer qualifizierten Person oder einem autorisierten Installateur in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und Normen installiert werden. Für Schäden, die aus einer Nichtbefolgung dieser Anleitung hervorgehen, übernimmt der Hersteller keine Haftung.
  • Seite 8: Ausgänge Des Reglers

    Kontakte Raumtemperaturreglers müssen geschlossen sein, Solltemperatur am Regler erreicht ist. Er muss an einem Ort mit konstanter Temperatur, dass heißt nicht in der Nähe des Fernsehers, von Heizkörpern, Türen, sonnenbestrahlten Flächen usw. angebracht werden. Wenn kein Raumtemperaturregler eingesetzt wird, müssen die entsprechenden Eingänge des Reglers (Reg.pok und GND) kurzgeschlossen oder der Wert des Parameters Absenkung auf Null gestellt werden.
  • Seite 9: Menü Des Reglers

    6. MENÜ DES REGLERS Abb. 6.1. Menü des Hauptbildschirms Ein auf dem Bildschirm sichtbares Symbol bedeutet, dass die Funktion/das Element eingeschaltet ist. Bei nicht sichtbarem Symbol ist die Funktion/das Element ausgeschaltet. Auf dem Hauptbildschirm wird Folgendes dargestellt: 1. Erste Zeile: Systemzustand (ON - eingeschaltet, OFF ausgeschaltet) •...
  • Seite 10 3. Dritte Zeile: Aktuelle Brauchwassertemperatur, darunter Solltemperatur. Nachfolgend Brauchwasserpriorität aktiv. Symbole für Anzeige Betriebs Brauchwasser- Zusatzpumpe. 4. Letze Zeile: Aktuelle Heizwassertemperatur, darunter Solltemperatur Symbolische Darstellung der gewählten Heizkurve Anzeige des Betriebs der Heizwasserpumpe und des Stellmotors am Mischventil (ZZ - schließen, ZO - öffnen). Tab.
  • Seite 11 Nachdem diese Temperatur erreicht ist, wird die Pumpe abgeschaltet (kein Stellmotor am Solltemperatur Ventil) oder der Stellmotor am Ventil beginnt mit dem Schließen des Ventils. Mit diesem Parameter wird die Grundlage für Heizkurve die Berechnung der Heizintensität in Bezug auf die Außentemperatur berechnet.
  • Seite 12 Stillstandszeit bis zum Einschalten des Förderers im Halten.Stillstandsz. Haltebetrieb bei dem Bruchkohle-Brennstoff, nach Erreichen der Solltemperatur des Kessels. Betriebsdauer des Förderers im Haltebetrieb bei dem Halten.Betrieb Bruchkohle-Brennstoff, nach Erreichen Solltemperatur des Kessels. Beim Halten der Glut (Brennstoff-Bruchkohle) legt der Wert dieses Parameters die Verlängerung des Nachlauf Gebläse Gebläsebetriebs nach...
  • Seite 13 Nach dem Aufheizen des Kessels folgt die Zeit der Nachverbrennung der Brennstoffrückstände im Nachverbrennung Brenner. Hierbei handelt es sich ebenfalls um die Zeit zum Herunterfahren nach dem Abschalten des Systems (Übergang von ON nach OFF). Sauerstoff 100 % Sauerstoff 80 % Sauerstoffgehalt einzelnen Leistungsstufen des Brenners.
  • Seite 14 ZIRKULATION Kalender Anzeige des Wochentags (rechts) und des Zeitplans entsprechenden Tages Zeitachsen in der Mitte) des Betriebs der Umwälzpumpe. Kopieren Kopieren des Zeitplans der Zirkulationspumpe ausgewählten Tages andere Kalendertage. Bearbeiten Vornahme von Änderungen am Zeitplan des Betriebs Zirkulationspumpe für ausgewählten Tag. ZUSATZPUMPE P3 Kalender Anzeige des Wochentags (rechts) und des...
  • Seite 15 Kesseltemp. Brauchwassertemp Heizwassertemp. Abgastemp. Aktuelle Messwerte der Temperaturfühler, Temp. des Lambda Sonde und Sauerstoffkorrektur. Förderers Außentemp. Rücklauftemp. Sauerstoff Korrektur Maximale Betriebstemperatur des Förderers. Nach Erreichen dieser Temperatur erfolgt ein Temp.alarm.FÖRD. Alarm. Maximale Betriebstemperatur Kessels. MESSUNGEN Wenn diese Temperatur erreicht wird, erfolgt Temp.alarm.KES.
  • Seite 16: Programm Der Heizkessel-Regelautomatik

    Einstellung der Helligkeit/des Kontrasts der Kontrast LCD Anzeige. Um die Werkseinstellung wiederherzustellen, Werkseinstellunge muss bei der Auswahl dieses Parameters + gedrückt werden. Sprache Auswahl einer der Systemsprachen Beschickungsvorric htung Gebläse Zusatzpumpe Heizwasserpumpe TEST Brauchwasserpum Testen der Anschlüsse der Regelautomatik Zündvorrichtung Ventil schließen Ventil öffnen Lambda...
  • Seite 17: Bearbeitungs- Und Testmodus

    7.4. Bearbeitungs- und Testmodus Mit diesem Modus kann eine befugte/qualifizierte Person die Anpassung der wichtigsten Funktionsparameter der Regelautomatik vornehmen. In diesem Modus wird die Blockade der Änderung der Werte für das Gebläse und des Sauerstoffgehalts aufgehoben. Die FuzzyLogic wird für 45 Minuten ausgeschaltet (insofern der Benutzer nicht bereits zuvor den manuellen Testmodus ausgeschaltet hat), um die Einstellung der oben genannten Parameter zu ermöglichen.
  • Seite 18: Normalbetrieb

    Brennstoff. Wenn im Brennstoff eine Flamme entsteht, versucht das Gebläse die Flamme aufrechtzuerhalten und vergrößern. Eingeschaltete Baugruppen: Gebläse, Zündvorrichtung. Phase 4 Feuerprobe Feuerprobe wird die Zeit während des Hochfahrens genannt, in der der Brenner ähnlich wie während des Normalbetriebs arbeitet (Betrieb mit Startleistung). In verschiedenen Zeitabständen werden weitere Brennstoffportionen zugeführt und das Gebläse liefert die Luft für den Verbrennungsprozess.
  • Seite 19: Zusatzpumpe

    7.9. Zusatzpumpe Dem Benutzer wurde die Möglichkeit bereitgestellt, eine zusätzliche, an die Klemmen P3 (Pumpe 3) angeschlossene Umwälzpumpe einzuschalten. Diese Pumpe kann zum Beispiel als Pumpe für eine Fußbodenheizung eingesetzt werden, die zusammen mit einem Thermostat-Mischventil betrieben wird. Die Steuerung der Pumpe kann nach zwei Methoden erfolgen.
  • Seite 20: Hilfskessel

    Die Zirkulationspumpe ist nicht verfügbar, wenn im Menü OPTIONEN Hilfskessel ausgewählt wurde. 7.11. Hilfskessel Wenn der Bedarf besteht, automatisch einen Hilfskessel in Betrieb zu nehmen, wenn der Hauptkessel ausgegangen ist, kann die Funktion Hilfskessel im Menü OPTIONEN genutzt werden. Wenn die Schleife zum Hochfahren des Kessels dreimal erfolglos durchlaufen wurde, wird Anzeige...
  • Seite 21: Mischventil

    7.14. Mischventil Wenn die Regelautomatik mit einem Heizwassertemperaturfühler ausgerüstet wurde, kann im Menü ZH der Einsatz eines Stellmotors für das Mischventil angegeben werden (der Parameter Stellmotor muss auf JA gestellt werden). Von nun an wird sein Betrieb vom System gesteuert, d. h. das Ventil wird geöffnet und geschlossen, um die gewünschte Temperatur im Heizkreislauf aufrechtzuerhalten.
  • Seite 22: Solltemperatur

    WETTER – die Parameter der Solltemperaturen des Kessels und des Heizkreises • werden auf Grundlage der Außentemperatur und der gewählten Heizkurve berechnet. 8.1.2. Solltemperatur Die Solltemperatur des Kessels ermöglicht im manuellen und Sommer-Betrieb die die Einstellung der Kesseltemperatur, die vom Kessel erreicht werden soll. Im Wetter-Modus wird diese Temperatur durch die (auf Grundlage der Außentemperatur) berechnete Temperatur ersetzt.
  • Seite 23: Heizkreislauf

    8.2. HEIZKREISLAUF 8.2.1. Heizwasser Solltemperatur Hierbei handelt es sich um die Heizwassertemperatur, die das System versucht aufrechtzuerhalten. Im SOMMER Modus ist das Untermenü ZH nicht verfügbar, da die Heizwasserpumpe in diesem Modus nicht aktiv ist. Im WETTER Modus hingegen wird die Solltemperatur auf Grundlage der gewählten Heizkurve unter Berücksichtigung der Verschiebung und Absenkung der Temperatur durch den Raumtemperaturregler berechnet.
  • Seite 24: Korrektur Der Heizkurve

    Abb. 8.2. Heizkurven LEGENDE Fußbodenheizung Niedertemperaturheizung Hochtemperaturheizung (T > 75 °C) 8.2.4. Korrektur der Heizkurve Es kann die Situation eintreten, dass die im WETTER Modus auf Grundlage der Heizkurve berechnete Solltemperatur Heizwassers nicht vollständig Erwartungen des Benutzers entspricht. In solch einem Fall muss eine Heizkurve gewählt werden, die dem erwarteten Ergebnis am ehesten entspricht und eine Korrektur der berechneten Temperatur durch die Bearbeitung des Werts für den Parameter Kurvenkorrektur im Menü...
  • Seite 25 Abb. 8.2.4 Verschieben der gewählten Heizkurve Tab. 8.2.4. Heizungsregelung im Wetter-Modus Raumtemperatur Gegenmaßnahme Immer zu kühl Die Kurvenkorrektur erhöhen Immer zu warm Die Kurvenkorrektur verringern Nur bei Frost zu kühl Kurve mit höherem Koeffizienten auswählen Nur bei Frost zu warm Kurve niedrigerem Koeffizienten...
  • Seite 26: Brauchwasser

    8.3. BRAUCHWASSER 8.3.1. Solltemperatur Über den Parameter Solltemperatur wird die Brauchwassertemperatur festgelegt, die von der Regelautomatik erreicht werden soll. Vom System wird das Brauchwasser als aufgewärmt betrachtet, wenn die gemessene Temperatur diesen Wert erreicht hat. Als Folge wird. u.a. die Brauchwasserpumpe ausgeschaltet. 8.3.2.
  • Seite 27: Antiblockade (Betrifft Nur Pellet-Brennstoff)

    Entzünden des zugeführten Brennstoffs. Die Zeit (Halten.Stillstandsz.) wird von Neuem heruntergezählt. 8.4.3. Antiblockade (betrifft nur Pellet-Brennstoff) Bei der Verbrennung von Pellets legt dieser Parameter die Dauer des Betriebs des Förderers fest, nachdem der Kessel die Solltemperatur erreicht hat. Der Förderer wird in Abständen von 20 Minuten eingeschaltet.
  • Seite 28: Gebläse + Zündvorrichtung

    8.4.8. Gebläse + Zündvorrichtung Dieser Parameter legt fest, wie lange die Zündvorrichtung und das Gebläse gemeinsam beim Anzünden des Brennstoffs im Brenner laufen. Diese Zeit muss so eingestellt werden, dass das Feuer im Brenner entfacht werden kann. 8.4.9. Feuerprobe Dieser Parameter legt die Dauer des Brennerbetriebs fest, in der der Förderer und das Gebläse wie im Normalbetrieb betrieben werden.
  • Seite 29: Uhr

    Sauerstoffgehalts im Abgas anpasst, damit das vom Benutzer ausgewählte Niveau eingehalten wird. Die Korrektur steht nach kurzer Zeit zur Verfügung, nachdem die Lambda Sonde entsprechend aufgewärmt wurde (ca. 1,5 Minuten nach dem Systemstart). 8.6. ACHTUNG!! Das System zur Stromversorgung der Uhr funktioniert nach ca. 24 stündiger Aufladung stabil.
  • Seite 30: Hilfskessel

    8.7.2. Hilfskessel Wenn an dem Ausgang für die Zirkulationspumpe keine Pumpe angeschlossen ist, kann an diese Klemmen ein Hilfskessel angeschlossen werden. Nachdem diesem Parameter der Wert JA zugewiesen wurde, nimmt der Parameter Zirkulationsp. (im Menü UHR) automatisch den Wert AUS an. Dieser Ausgang wird aktiviert, wenn auf der Anzeige des Bedienfelds die Meldung HOCHFAHREN FEHLGESCHLAGEN angezeigt wird.
  • Seite 31: Fehler/Betriebsstörungen

    ACHTUNG!! Vor der Reinigung des Schornsteins muss die Lambda Sonde aus der Hülse entfernt werden. FEHLER/BETRIEBSSTÖRUNGEN Während des Kesselbetriebs können Fehler auftreten, welche den Betrieb des Systems anhalten oder ändern können. Überhitzung des Kessels, wenn die vom Temperaturfühler angezeigte Temperatur die •...
  • Seite 32: Anschlussschema

    ANSCHLUSSSCHEMA...
  • Seite 33: Garantiekarte

    GARANTIEKARTE PIONIER ELEKTRYK FL 310LG GARANTIEBEDINGUNGEN: 1. Diese Garantie wird für einen Zeitraum von 24 Monaten ab dem Verkaufsdatum gewährt. 2. Innerhalb des Garantiezeitraums erkannte Mängel werden innerhalb von 21 Tagen ab der Annahme des Geräts zur Reparatur beseitigt. 3. Wenn ein Eingriff Dritter in die Regelautomatik festgestellt wird, hat der Hersteller das Recht, die Garantie für ungültig zu erklären.
  • Seite 34: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Technische Daten ......................2 Tab. 1.1. Technische Daten ........................ 3 Einleitung ...........................3 Regelumgebung ......................4 Abb. 3.1. Schema der Regelumgebung ..................5 Abb. 3.2. Schema der Regelumgebung forts................5 SICHERHEIT........................6 ELEKTROINSTALLATION ...................6 5.1. Eingänge des Reglers......................7 Tab. 5.1.1. Beschreibung der Eingänge am Regler FL-300LG .......... 7 Abb.
  • Seite 35 Abb. 8.2.4 Verschieben der gewählten Heizkurve ............... 25 Tab. 8.2.4. Heizungsregelung im Wetter-Modus..............25 8.3. BRAUCHWASSER........................26 8.3.1. Solltemperatur ......................26 8.3.2. Priorität ..........................26 8.3.3. Priorität-Temperatur ....................26 8.3.4. Entkeimung ........................26 8.4. BRENNER ..........................26 8.4.1. Brennstoff ........................26 8.4.2.

Diese Anleitung auch für:

Elektryk fl 310lg

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