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Benutzerhandbuch – Deutsch
ALC - Aufzugsteuerungssystem
Revision des Dokuments: V 1.01
Bezogen auf die Software Version des ALC: 2.08e
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Datum der Änderung: 11.1.2019
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AYBEY ELEKTRONIK GmbH
Lothringer Allee 2 44805 Bochum Germany
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Inhaltszusammenfassung für Aybey Elektronik ALC

  • Seite 1 Benutzerhandbuch – Deutsch ALC - Aufzugsteuerungssystem Revision des Dokuments: V 1.01 Bezogen auf die Software Version des ALC: 2.08e © AYBEY ELEKTRONIK GmbH Lothringer Allee 2 44805 Bochum Germany T: +49 (0) 234 687 36 82 9 G: +49 (0) 176 404 30 68 4 e-mail: support@aybey-elektronik.de...
  • Seite 2: Vorwort

    50 für elektrische und hydraulische Aufzüge zu erfüllen. Die Steuerung unterstützt eine Vielzahl an Aufzugsan- wendungen für bis zu 64 Etagen. Das ALC kommuniziert mittels CAN-Bus mit elektronischen Schnittstellenpla- tinen mit allen Knoten im Aufzugssystem. Das System verfügt über drei CAN-Ports, die Flexibilität beim An- schluss von CAN-Geräten bieten.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Tabellenverzeichnis ......................... 8 III. Abkürzungsverzeichnis ........................9 Beschreibung des Systems ......................10 Aufbau der Steuerungsplatinen ....................10 1.1.1 ALC – Aufzugsteuerung ...................... 10 1.1.2 SCB – Kabinensteuerung ....................11 1.1.3 ALSK – Serielle Etagentableau-Steuerung ................. 12 1.1.4 ALPK – Parallele-Etagentableau-Steuerung ............... 13 Serielle Kommunikation und Konfigurationen ................
  • Seite 4 BENUTZERHANDBUCH 1.22 Testmenü ..........................24 1.23 Elektronisches Evakuierungssystem ..................24 LCD Bildschirm und Tastatur ......................25 Boot Bildschirme........................26 Hauptbildschirm ........................26 Bedienung des Hauptbildschirms über das Bedienfeld ............. 29 2.3.1 Drücken der ENT-Taste – zum Aufrufen des Hauptmenüs ..........30 2.3.2 Drücken der ESC-Taste –...
  • Seite 5 BENUTZERHANDBUCH Aufzugfunktionen .......................... 82 Gruppenbetrieb ......................... 82 Vorzugsbetrieb .......................... 83 Das Menü R9-Zugangskontrollsystem ..................84 8.3.1 Der Unterpunkt Y1-ID-Liste ....................84 8.3.2 Das Untermenü Y5-BENUTZERGRUPPEN ................85 8.3.3 Das Untermenü Y7-Aktive (Benutzer-)gruppe ..............86 8.3.4 Das Untermenü Y2 - Neuen Zugangsschlüssel Hinzufügen ..........86 8.3.5 Das Untermenü...
  • Seite 6 BENUTZERHANDBUCH 12.5 Manueller UCM Prüfvorgang ....................109 12.5.1 Ablauf des manuellen Prüfvorgangs ................110 Elektronisches Evakuierungssystem .................... 111 13.1 Evakuierungssysteme ......................111 13.1.1 Evakuierungssystem für Traktionsaufzüge: Typ-J ............111 13.1.2 Evakuierungssystem für Traktionsaufzüge: Typ-N ............111 13.1.3 Evakuierungssystem für Traktionsaufzüge: Typ-C ............112 13.2 Definitionen und Parameter mit Bezug auf Evakuierungsaufgaben ........
  • Seite 7: Abbildungsverzeichnis

    Abbildung 2.11 Beschreibung der Menüführung mittels Bedienfeld............. 30 Abbildung 2.12 Ansicht des Hauptmenüs....................30 Abbildung 2.13 Layout des Bedienfelds ....................32 Abbildung 2.14 Die Menüstruktur des ALC ..................... 34 Abbildung 3.1 Erklärung der Eingangsbeschaltung anhand von Schaltbildern ........35 Abbildung 4.1 Ausgangsbeschaltung des ALC ..................45 Abbildung 4.2 Bildschirmausgabe nach 1.
  • Seite 8: Tabellenverzeichnis

    Tabelle 3-1 Eingänge des gesamten ALC-Systems.................. 35 Tabelle 4-1 Kenndaten der Ausgänge des ALC-Systems ................. 46 Tabelle 4-2 Auflistung und Beschreibung der Ausgangsfunktionen des ALC .......... 49 Tabelle 5-1 Auflistung des Untermenüs „Parameter“................51 Tabelle 8-1 Zugriffsregelung für Zugangsschlüssel ................. 85 F/7.5.5.02102 R:0...
  • Seite 9: Abkürzungsverzeichnis

    BENUTZERHANDBUCH III. A BKÜRZUNGSVERZEICHNIS Wechselstrom Asynchronmaschine Brandmeldeanlage Controller Area Network Kanal Gleichstrom Türschließkontakt Eingang/Ausgang Evakuierungs-Rettungssystem Etage Frequenzumrichter GRUP Gruppe INTVL Intervall Außenleiter Lichtschranke Magnetkontakt Motor Neutralleiter Öffnerkontakt Schutzleiter Sicherheitsventil Schließerkontakt Synchronmaschine Tür Masse Unintended Car Movement / Unbeabsichtigte Fahrkorbbewegung Universal Serial Bus Unterbrechungsfreie Stromversorgung VVVF variable-volatage variable-frequency...
  • Seite 10: Beschreibung Des Systems

    BENUTZERHANDBUCH ESCHREIBUNG DES YSTEMS 1.1 A UFBAU DER TEUERUNGSPLATINEN 1.1.1 ALC – A UFZUGSTEUERUNG Abbildung 1.1 Hauptsteuerungsplatine des ALC-Systems F/7.5.5.02102 R:0 Seite 10 von 116...
  • Seite 11: Scb - Kabinensteuerung

    BENUTZERHANDBUCH 1.1.2 SCB – K ABINENSTEUERUNG Abbildung 1.2 Die Kabinensteuerung des ALC-Systems F/7.5.5.02102 R:0 Seite 11 von 116...
  • Seite 12: Alsk - Serielle Etagentableau-Steuerung

    BENUTZERHANDBUCH 1.1.3 ALSK – S ERIELLE TAGENTABLEAU TEUERUNG Abbildung 1.3 Die Etagentableau-Steuerung für seriell Angebundene Tableaus F/7.5.5.02102 R:0 Seite 12 von 116...
  • Seite 13: Alpk - Parallele-Etagentableau-Steuerung

    OMMUNIKATION UND ONFIGURATIONEN Die Kommunikation des ALC zwischen Fahrkorb und Steuerung ist immer seriell. Allerdings können die Etagentableaus sowohl seriell als auch parallel angeschlossen werden. Alle seriell angebundenen Systeme kommunizieren miteinander über CAN-Bus. Bei parallel an die Steuerung angebundenen Etagentableaus, wird die Konfiguration als Fahrkorb seriell bezeichnet und wenn die Etagen seriell sind, wird die Konfiguration voll- ständig seriell genannt.
  • Seite 14: Abbildung 1.5 Alle Tableaus Des Systems Kommunizieren Seriell Über Can-Bus

    BENUTZERHANDBUCH Abbildung 1.5 Alle Tableaus des Systems kommunizieren seriell über CAN-Bus Die serielle Kommunikation zwischen Fahrkorb und Steuerung geschieht immer in niedriger Geschwin- digkeit und in fehlertolerantem Modus. Die Übertragungsgeschwindigkeit der Etagentableaus ist zwischen niedriger Geschwindigkeit (fehlertolerant) oder High-Speed CAN wählbar. Die in der Steuerung verwendete Schnittstellenplatine hängt von der seriellen Konfiguration ab.
  • Seite 15: Aufrufregister

    BENUTZERHANDBUCH Abbildung 1.6 Im Betriebsmodus "Fahrkorb seriell" sind die Etagentableaus parallel angeschlossen. 1.3 A UFRUFREGISTER 1.3.1 ABINENRUFE 1. Nicht vorverdrahtete Systeme: Die Rufe des Fahrkorbs werden von der Fahrkorbsteuerungsplatine SCB für bis zu 16 Haltestellen gesammelt. Für mehr als 16 Haltestellen müssen CAN-IO-Platinen an den Bus zwischen Fahrkorb und Steuerung angeschlossen werden, um die Rufe des Fahrkorbs zu sammeln.
  • Seite 16: Etagenrufe

    Konformität mit der Aufzugsnorm EN81-20/50 entwickelt. Die Türüberbrückungsplatine SDB ist immer erforderlich, um die Türen bei der Ankunft zu testen. Deshalb ist die Steuerung ALC ausschließlich mit der Platine SDB zu betreiben, auch wenn keine Nachregulierung bzw. Einfahren mit frühöffnenden Türen an- gefordert wird.
  • Seite 17 PTC dienen. Die Steuerung verfügt über 8 (12) programmierbare Eingänge. SPB: Diese Platine dient als Steuerung in der Schachtgrube. Die Kommunikation mit der Hauptsteuerung ALC geschieht über den fehlertoleranten CAN-Bus. SPT: Diese Platine dient als Steuerung in der Schachtgrube. Die Kommunikation mit der Hauptsteuerung ALC geschieht über den High-Speed CAN-Bus.
  • Seite 18: Sicherheitskreis

    Reihe geschaltet und unterbrechen somit den Stromkreis des Sicherheitskreises sobald ein Fehler auftritt (siehe Stromlaufplan ALC System, S.10). Alle Elemente des Sicherheitskreises sind mit Aus- nahme der Türkontakte mit den Klemmen 110 und 120 zu verbinden, um eine einwandfreie Funktion zu ge- währleisten.
  • Seite 19 BENUTZERHANDBUCH Die korrekte Beschaltung ist den Stromlaufplänen des ALC Systems zu entnehmen. Für die unterschied- lichen Betriebsvarianten existieren unterschiedliche Stromlaufpläne. Die Beschaltung ist exakt gemäß dem → Dokumente → vorhandenen Aufzugsystem entsprechend vorzunehmen (siehe www.aybey-elektronik.de Aufzugsteuerungsplatinen → Stromlaufplan). Sollte die notwendige Beschaltung des vorliegenden Aufzugs nicht mit unserer Dokumentation kompatibel sein, ist unser technischer Support zu kontaktieren.
  • Seite 20: Abbildung 1.8 Sicherheitskreis Voll Automatische Tür, Hydraulikaufzug

    BENUTZERHANDBUCH Abbildung 1.8 Sicherheitskreis voll automatische Tür, Hydraulikaufzug F/7.5.5.02102 R:0 Seite 20 von 116...
  • Seite 21: Steuerspannung

    Zur Bestimmung der Fahrkorbposition kann ein Inkrementalgeber eingesetzt werden. Um mit einem Inkrementalgeber die Position zu bestimmen, ist es notwendig die Anschlussleitung gemäß Datenblatt an die Klemmen A und B des Eingangs ENC des ALC anzuschließen. Mittels eines Inkrementalgebers ist es für die F/7.5.5.02102 R:0...
  • Seite 22: Absolutwertgeber

    1.14 G RUPPENBETRIEB Die Steuerung ALC ist in der Lage in einem Gruppenverbund von bis zu acht Aufzügen zu arbeiten. Die Kommunikation zwischen den Steuerungen erfolgt über CAN-Bus. Das System ist sehr flexibel. Es gibt keinen fest zugeordneten Master. Wenn ein Aufzug in der Gruppe ausgeschaltet ist oder nicht ordnungsgemäß funk- tionieren kann, beginnt ein anderer Aufzug als Master zu arbeiten, und der Gruppenbetrieb geht ohne Unter- brechung weiter.
  • Seite 23: Vorzugssteuerung

    Geräts zuzugreifen. Um die Bluetooth®-Funktionen zu nutzen, ist es notwendig die BLN Erweiterungs- platine in den Steckplatz SP1 oder SP2 des ALC zu stecken. Es ist zu beachten, dass Bluetooth®-Verbindungen lediglich über kurze Strecken stabil herstellbar ist, deshalb wird empfohlen sich während der Verbindung in der Nähe der Steuerungsplatine bzw.
  • Seite 24: 1.20.1 Usb

    Um einen PC mit einer Aufzugssteuerung über USB anzuschließen, ist es notwendig die USN-Erweite- rungsplatine in den Steckplatz SP1 oder SP2 des ALC zu stecken. Auf diese Weise kann die Steuerung von einem PC mit der Software - ALCRC - im Maschinenraum überwacht werden, um die Parameter und Zeitfunktionen einzustellen oder einen Fehler zu erkennen.
  • Seite 25: Lcd Bildschirm Und Tastatur

    BENUTZERHANDBUCH 2 LCD B ILDSCHIRM UND ASTATUR Die Steuerung ALC verfügt über ein zweizeiliges LCD mit sechzehn Zeichen pro Zeile und ein Bedienfeld mit sechs Tasten. Die Tastenbelegung des Bedienfelds: LINKS RECHTS Tabelle 2-1 Tastenbelegung des ALC Die Tastaturbelegung ist auf der Acrylglasscheibe des ALC beschrieben. Die Richtungstasten werden mit Pfeilen dargestellt.
  • Seite 26: Boot Bildschirme

    2.1 B ILDSCHIRME Nach dem Einschalten der Steuerung ALC, werden die folgenden Bildschirme nacheinander angezeigt: a. Die Nummer in der ersten Zeile auf diesem Bildschirm zeigt die Software-Versionsnummer (fett) und die zweite Zeile zeigt an, dass die Parameter aus dem EPROM geladen wurden.
  • Seite 27: Abbildung 2.5 Die Türen Sind Offen Oder Öffnen

    Wenn G als erstes Zeichen angezeigt wird, ist der Sicherheitskreis geschlossen und der Aufzug kann sich bewegen. Als weiteres Beispiel ist der Buchstabe C zu nennen. Wird dieser Auf dem Display ange- zeigt, so ist der Stoppkreis aktiv und der Bypass-Drehschalter in Stellung 1 (siehe Stromlaufplan ALC, S.9).
  • Seite 28: Abbildung 2.7 Die Türen A Und B Sind Geschlossen Oder Werden Geschlossen

    BENUTZERHANDBUCH Bei einem Fahrkorb mit zwei Türen ist es nicht möglich beide Türen mit zwei Pfeilen abzubilden. G 03=t-- STOPP1 G 03=t-- STOPP1 ....Abbildung 2.7 Die Türen A und B sind ge- Abbildung 2.8 Die Türen A und B sind geöff- schlossen oder werden geschlossen.
  • Seite 29: Bedienung Des Hauptbildschirms Über Das Bedienfeld

    Durch betätigen der ENT-Taste wird das Bearbeitungsmenü aufgerufen und über die Auf- und Ab- Tasten lässt sich die Etage auswählen, die als nächstes anzufahren ist. Wird im Hauptbildschirm die Taste ESC gedrückt, wird die Firmware-Version des ALC, das Datum und die aktuelle Uhrzeit angezeigt.
  • Seite 30: Abbildung 2.11 Beschreibung Der Menüführung Mittels Bedienfeld

    „>“ markiert. Um in das Untermenü dieses Menüpunkts zu gelangen, ist die Taste ENT zu drücken. 2.3.2 ESC-T – INFO-B RÜCKEN DER ASTE ZUM AUFRUFEN DES ILDSCHIRMS AYBEY ALC 1.08c 12/08/2017 13:04 Der Info-Bildschirm erscheint, wenn die ESC-Taste, bei angezeigtem Hauptbildschirm, gedrückt wird. 12/08/2017 13:04 SERIENNR DATUM ZEIT 2- 1314 ANZ AN FAHRTEN 3- 1128 F/7.5.5.02102 R:0...
  • Seite 31: Drücken Der Rechts-Taste - Für Die Simulation Von Innenrufen

    BENUTZERHANDBUCH Wird keine Taste betätigt, kehrt das System nach einer bestimmten Zeit zum Hauptbildschirm zurück. Wird in diesem Menüpunkt die Taste ENT gedrückt, wird das Info-Menü angezeigt. Dies ist ein Menü mit einigen Systemvariablen wie der Anzahl an Fahrten, Temperatur, Impulse pro mm, usw.
  • Seite 32: Testmenü

    2.4 T ESTMENÜ Das ALC-System verfügt über ein spezielles Testprogramm, das es erlaubt den Aufzug während des lau- fenden Betriebs zu prüfen. Es ist ebenfalls möglich ausgegebene Türbefehle oder Rufe abzubrechen. Es kann ein Ruf an die obere oder untere Etage erzeugt werden und beliebig viele zufällige Aufzugsfahrten können automatisiert ausgeführt werden.
  • Seite 33: Benutzerdefinierbares Menü

    Präfix ‚M‘ und einer Zahl gekennzeichnet (z.B. M1, M2, etc.). Einige Unterpunkte führen direkt zu einem Servicemenü wohingegen andere Unterpunkte zu einem weiteren Untermenü mit bestimmten wei- teren Auswahlen führen. Abbildung 2.14 beschreibt die Menüstruktur des ALC Steuerungssystems. Menüebene 1 Menüebene 2...
  • Seite 34: Abbildung 2.14 Die Menüstruktur Des Alc

    » E1-SCHACHTEINLERN E2-KALBRIERUNG IM FAHRKORB E3-GEBER IMPULSE ALL- GEMEIN E4-GEBER IMPULSE ETG E5-GEBER IMPULSE RE- E6-ENCODER RICHTUNG (DREHGEBER) E7-GEBER IMPULSE SI- CHERN Tabelle 2-6 Die Menüstruktur des ALC Abbildung 2.14 Die Menüstruktur des ALC F/7.5.5.02102 R:0 Seite 34 von 116...
  • Seite 35: Eingänge

    ALC-Systems sind grundsätzlich über Optokoppler galvanisch von der Mikrocontrollerschaltung getrennt. Abbildung 3.1 Erklärung der Eingangsbeschaltung anhand von Schaltbildern Aufgrund des flexiblen Designs des ALC-Systems sind die Eingangsklemmen des Steuerungssystems über verschiedene Schnittstellenplatinen verteilt. Der Tabelle 3-1 ist zu entnehmen auf welchen Schnittstellenpla- tinen die entsprechenden Eingangsklemmen zu finden sind.
  • Seite 36: Eingangsfunktionen

    BENUTZERHANDBUCH 3.2 E INGANGSFUNKTIONEN Es gibt eine Reihe vordefinierter Eingangsfunktionen in der Firmware des ALC. Jeder Eingangsfunktion ist eine eindeutige Funktionsnummer zugeordnet. Einige Eingangsklemmen sind standardmäßig vom System ganz spezifischen Funktionen zugeordnet (z.B. ML1, ML2, Sicherheitskreis etc.), wohingegen andere Eingänge frei programmierbar sind.
  • Seite 37 BENUTZERHANDBUCH EINGANGS- EINGANGS- ERKLÄRUNG DEFINITION AKTIVER ZU- CODE STAND ERS Fahrtrichtung BENUTZER HIGH-AKTIV Über den Eingang wird im Rettungsmodus die Fahrtrichtung bestimmt. High-Pegel/Aktiviert: Abwärtsrichtung Low-Pegel/Deaktiviert: Aufwärtsrichtung Messung der Stromstärke BENUTZER info Diese Eingangsfunktion dient zur Messung der aktuellen Stromstärke der zu messenden Phase während der Evakuierungsfahrt.
  • Seite 38 BENUTZERHANDBUCH EINGANGS- EINGANGS- ERKLÄRUNG DEFINITION AKTIVER ZU- CODE STAND liegt, wird der sofort Inspektionsbetrieb akti- viert. Das System kehrt erst nach einem ma- nuellen Reset in den normalen Modus zurück. Erster Bremskontakt des Aufzugantriebs BENUTZER info Zweiter Bremskontakt des Aufzugantriebs BENUTZER info Geschwindigkeitsbegrenzer-Kontakt...
  • Seite 39 BENUTZERHANDBUCH EINGANGS- EINGANGS- ERKLÄRUNG DEFINITION AKTIVER ZU- CODE STAND Ein High-Pegel an diesem Eingang aktiviert den Evakuierungsbetrieb der Steuerung. Eingang Erdbebenbetrieb BENUTZER LOW-AKTIV Wenn an diesem Eingang ein High-Pegel an- liegt, wechselt die Steuerung in den Erdbeben- betrieb. Befindet sich der Aufzug in Bewe- gung, wird die nächstgelegene Etage ange- fahren.
  • Seite 40 BENUTZERHANDBUCH EINGANGS- EINGANGS- ERKLÄRUNG DEFINITION AKTIVER ZU- CODE STAND Simulationseingänge BENUTZER HIGH-AKTIV Diese Eingänge finden keine Verwendung im Aufzugbetrieb. SIS und SIF sind als Steuerein- gänge für den Simulationsbetrieb der Aufzug- steuerung vorgesehen. Wenden Sie sich an unseren technischen Support, um die Steue- rung im Simulationsmodus ohne Verbindung mit dem Aufzug zu betreiben.
  • Seite 41 BENUTZERHANDBUCH EINGANGS- EINGANGS- ERKLÄRUNG DEFINITION AKTIVER ZU- CODE STAND Dieser Eingang wird verwendet, um Ge- schwindigkeitsinformationen des Motors vom Frequenzumrichter zu erhalten, um das Ein- fahren mit frühöffnenden Türen zu starten. Sobald die Aufzugsgeschwindigkeit unter 0,3 m/s gefallen ist, aktiviert der Frequenzumrich- ter den FDT-Eingang und die Steuerung kann das Einfahren mit frühöffnenden Türen star- ten.
  • Seite 42: Zustandsüberwachung Der Eingänge

    Um Einstellungen eines Eingangs zu überprüfen oder zu modifizieren, ist das Eingangsmenü auszuwäh- len. Dieses Menü ist erreichbar über: Hauptmenü → [drücken auf ENT] → M2-PARAMETER → P7- EINGANG KONF. Dieses Menü zeigt die Eingangsklemmen des ALC und deren definierte Eingangsfunktionen. I1: - (2) 870 INSPEKTION MR Diese Displayausgabe zeigt an, dass der Eingang I1 der Eingangsfunktion "INSPEKTION MR"...
  • Seite 43: Eingänge Konfigurieren

    BENUTZERHANDBUCH dargestellt. Dies ist notwendig, da einige Eingangsfunktionen aktiv geschaltet werden, wenn keine Spannung am Eingang anliegt. Die hier dargestellten Displayausgaben beschreiben die Eingangsdefinition der Funktion INSPEKTION KABINE. Wenn keine Verbindung oder Kommunikation zwischen Fahrkorb- und Hauptsteuerung besteht, wird das System in den Inspektionsbetrieb geschaltet. Ist ein Signal seitens der Fahrkorbsteuerung vorhanden, bleibt die Funktion INSPEKTION KABINE inaktiv.
  • Seite 44 BENUTZERHANDBUCH Hauptmenü→[ENT drücken] → M2-PARAMETER → P9-UTILITIES → R3-SET INPUTS >G1-VVVF ASYNCR. G2-VVVF SYNCR. Dieses Untermenü beinhaltet folgende Unterpunkte: Parameter Beschreibung G1-VVVF ASYNCR. Dieser Unterpunkt beinhaltet alle Einstellungen, um die Eingänge automatisch für den Betrieb eines Aufzugsystems mit Asynchronmotor zu konfigurieren. Nach erfolg- reichem Abschluss der Prozedur, werden die Einstellungen gespeichert.
  • Seite 45: Ausgänge

    Alle Schütze und programmierbaren Ausgänge sind über Optokoppler galvanisch von der Mikrocontrol- lerschaltung getrennt. Dies wird in der Abbildung 4.1 veranschaulicht. Abbildung 4.1 Ausgangsbeschaltung des ALC 4.2 A USGANGSKONFIGURATION Das ALC-Aufzugsystem verfügt über insgesamt 33 programmierbare Ausgänge. Die Kenndaten der Aus- gänge sind der Tabelle 4-1 zu entnehmen. Aus- Kenn- Platine...
  • Seite 46: Ausgangsfunktionen

    Tabelle 4-1 Kenndaten der Ausgänge des ALC-Systems 4.3 A USGANGSFUNKTIONEN Das ALC Steuerungssystem verfügt über mehr als einhundert Ausgangsfunktionen. Eine Ausgangsfunk- tion kann ohne weiteres einem oder mehreren Ausgängen zugewiesen werden. Sobald die Bedingung zur Ak- tivierung des Ausgangs zutrifft, werden die Kontakte des Ausgangs geschlossen.
  • Seite 47 BENUTZERHANDBUCH Aus- Ausgangsfunktion Beschreibung gangsnr. Ausgang wird dazu genutzt, um die Aktivierung der mechanischen Bremse zu verzögern nachdem der Aufzug angehalten hat. Bewegung GSW3 Der Fahrkorb bewegt sich mit der dritten Geschwindigkeit (sehr hohe Geschwindigkeit). Sperrklinke Ausgang Der Ausgang der Sperrklinke. Notfallventil Sobald sich das System im Evakuierungsbetrieb (ERS) befindet, werden die Notfallventile einer Haltestelle aktiviert.
  • Seite 48 BENUTZERHANDBUCH Aus- Ausgangsfunktion Beschreibung gangsnr. Netzfehler Versorgungsleitung arbeitet nicht Fehlerfrei. ERS Passiv Evakuierungsbetrieb ist nicht aktiv. ERS arbeitet Evakuierungsbetrieb ist aktiv. Evakuierungsschütz Dieser Ausgang wird als Schütz-Ausgang im Evakuierungsbetrieb genutzt. Das Schütz wird im Evakuierungsbetrieb nach einer Un- terbrechung der Spannungsversorgung betätigt. Dies geschieht mit einer Zeitverzögerung, die im Parameter [C39] –...
  • Seite 49: Tabelle 4-2 Auflistung Und Beschreibung Der Ausgangsfunktionen Des Alc

    Tabelle 4-2 Auflistung und Beschreibung der Ausgangsfunktionen des ALC 4.4 A USGÄNGE KONFIGURIEREN Die Ausgänge des ALC werden im Untermenü „Ausgangskonfigurationsmenü“ konfiguriert, welches über die folgende Befehlsfolge zu erreichen ist: HAUPTMENÜ→ [ENT DRÜCKEN] → M2-PARAMETER → P6-AUSGANG KONF. Nach Eingabe dieser Befehlsfolge, wird die folgende Bildschirmausgabe angezeigt: NORMALBETRIEB Diese Displayausgabe zeigt, dass die Ausgangsfunktion „4 –...
  • Seite 50: Abbildung 4.2 Bildschirmausgabe Nach 1. Ab-Drücken

    BENUTZERHANDBUCH ETAGENHALT (15) Abbildung 4.2 Bildschirmausgabe nach 1. AB-drücken MOT.SCHUETZ-1 (25) Abbildung 4.3 Bildschirmausgabe nach 2. AB-drücken Sobald der gewünschte Ausgang angezeigt wird, kann eine andere Ausgangsfunktion durch betätigen der ENT-Taste ausgewählt werden. MOT.SCHUETZ-1 ?000025 Wird die ENT-Taste gedrückt, wechselt die Steuerung in den Ausgangsfunktion-Bearbeitungsmodus. Dies ermöglicht es dem Benutzer dem Ausgang eine neue Ausgangsfunktion zuzuweisen.
  • Seite 51: Parameter

    BENUTZERHANDBUCH ARAMETER Alle Aufzugs- und Steuerungseinstellungen sowie Zeitparameter werden als Systemparameter gespei- chert. Diese Parameter sind, aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit, in unterschiedliche Funktionsgruppen unterteilt. Die Tabelle 5-1 beschreibt und listet die zur Verfügung stehenden Gruppen auf. Parameter Beschreibung P1-Hauptparameter Die Parameter in diesem Untermenü sind mit dem Präfix ‚A‘ und einer Num- merierung (Axx) versehen.
  • Seite 52 BENUTZERHANDBUCH [A02] – Sammelsteuerungsmodus Wert Parameter Beschreibung Druckknopfsteuerung Innen- und Außenrufe werden gemeinsam verarbeitet. Der Aufzug speichert und führt lediglich einen Ruf aus und agiert somit nicht als Sammelsteuerung. Dieses System steht in der Gruppensteuerung nicht zur Verfügung. Dieses System wird heutzutage hauptsächlich in Lastenaufzügen oder kleinen Wohnhäusern eingesetzt.
  • Seite 53 BENUTZERHANDBUCH [A05] – Kopierungssystem Wert Parameter Beschreibung Inkrementalgeber Einsatz eines Inkrementalgebers zur Bestimmung der Fahrkorb- position im Schacht. Absolutwertgeber Einsatz eines Absolutwertgebers zur Bestimmung der Fahrkorb- position im Schacht. [A06] – Überbrückung (der Türen) Wert Parameter Beschreibung Inaktiv Nivellierung und Einfahren mit frühöffnenden Türen sind deakti- viert.
  • Seite 54 BENUTZERHANDBUCH [A10] – Zieldistanz Wert Parameter Beschreibung Etagennummer Die Etagennummer wird als Referenz zur Berechnung der Fahr- distanz zum Ziel herangezogen. Daher gibt es nur eine Positions- referenz in jeder Etage. Distanz Die Anzahl der Impulse des Inkrementalgebers werden als Refe- renz zur Berechnung der Fahrdistanz zum Ziel herangezogen.
  • Seite 55 BENUTZERHANDBUCH [A13] – Homelift Wert Parameter Beschreibung und gehalten wird. Allerdings gibt es keine Beschränkungen für Etagenrufe. [A14] – Etagendifferenz untere Etage (FEHLEND AB) Wert Beschreibung 0…5 Dieser Parameter findet im Gruppenbetrieb Anwendung. Der Aufzug mit der Gruppennummer 1 hat alle Etagen anzufahren über die ein Gebäude verfügt.
  • Seite 56 BENUTZERHANDBUCH [A19] – Etagen CAN-Kanal Wert Parameter Beschreibung CAN0 CAN0 wird für die Etagentableau-Kommunikation verwendet. CAN1 CAN1 wird für die Etagentableau-Kommunikation verwendet. CAN2 CAN2 wird für die Etagentableau-Kommunikation verwendet. [A20] – Gruppenkommunikation CAN-Kanal Wert Parameter Beschreibung CAN0 CAN0 wird für die Gruppenkommunikation verwendet. CAN1 CAN1 wird für die Gruppenkommunikation verwendet.
  • Seite 57: P2-Hilfsparameter

    BENUTZERHANDBUCH 5.2 P2-H ILFSPARAMETER [B01] – Verhalten nach Verriegelungsfehler (SCHLIESSFLR VERH) Wert Parameter Beschreibung Weiter Das System setzt seinen Betrieb nach einem Verriegelungsfehler fort. Blockieren bei Wiederholung Das System wird nach einer gewissen Anzahl an Verriegelungs- fehlern blockiert. Der Grenzwert ist der im Parameter [B12] – Maximale Fehlerwiederholung festgelegte Wert.
  • Seite 58 BENUTZERHANDBUCH [B06] –Maximale erlaubte Innenrufe Wert Beschreibung 0…63 Dieser Parameter legt die maximal zeitgleich erlaubte Anzahl an Innenrufen fest. Jeder weitere In- nenruf wird ignoriert und nicht ausgeführt. [B07] – Service Code Wert Beschreibung Diese Funktion wird ausschließlich zu Wartungs- und Analysezwecken verwendet. Der Wert ist im laufenden Betrieb stets null und darf nicht geändert werden! [B08] –...
  • Seite 59 BENUTZERHANDBUCH [B11] – Sprache Wert Parameter Französisch / Francais Spanisch / Espanol [B12] – Maximale Fehlerwiederholung Wert Beschreibung 0…100 Wenn ein Fehler mit einem der Fehlercodes 6, 12, 13, 27, 61, 62, 70, 28, 44, 38, 88, 89, 91, 41, 65, 82, 66,67, 50, 73, 74 oder 75 auftritt und sich dieser Fehler so häufig wiederholt, wie in diesem Parameter definiert, wird das System blockiert.
  • Seite 60 BENUTZERHANDBUCH [B17] – Außenrufe sperren Wert Parameter Beschreibung Außenrufe erlaubt Alle Außenrufe werden akzeptiert und gespeichert Außenrufe gesperrt Alle Außenrufe werden ignoriert. [B18] – Zwei-Türen Auswahl Wert Parameter Beschreibung Nicht verwendet Sollte der Fahrkorb über Türen auf beiden Seiten des Fahrkorbs verfügen, besteht die Möglichkeit festzulegen welche Tür in ei- ner gewissen Haltestelle zu öffnen ist.
  • Seite 61 [B21] – Thermometer Wert Parameter Beschreibung Interne Temperaturmessung Der interne Temperatursensor des ALC wird genutzt um die Tem- peratur des Maschinenraums zu messen. Der zulässige Tempera- turbereich des Maschinenraums wird durch die Parameter [B42] (minimal Temperatur) und [B43] (maximal Temperatur) festge- legt.
  • Seite 62 Beschreibung Auto aus Energiesparfunktion. Die Hintergrundbeleuchtung des ALC wird ausgeschaltet, wenn keine Eingaben getätigt werden. Immer in Betrieb Die Hintergrundbeleuchtung des ALC ist stets eingeschaltet. Immer ausgeschaltet Die Hintergrundbeleuchtung des ALC ist stets ausgeschaltet. [B28] – Evakuierungsfahrt: Geschwindigkeit Wert Parameter...
  • Seite 63 BENUTZERHANDBUCH [B30] – Etagenkalibrierung Reset Wert Parameter Beschreibung zu aktivieren, wenn kein Absolutwertgeber eingesetzt wird (Pa- rameter [A05] < 3). Dieser Parameter definiert wie das Zugangskontrollsystem arbeiten soll. Das System ist aktiviert, wenn dieser Parameter nicht null ist. Die genaue Funktionsweise des Systems wird in Kapitel 8.3 näher erläutert. Bevor das System eingesetzt bzw.
  • Seite 64 BENUTZERHANDBUCH [B35] – 3. VIP Etage Wert Beschreibung 0…63 Wenn der mit der Eingangsfunktion VP3 verknüpfte Eingang aktiv geschaltet ist, fährt der Fahrkorb sofort zur, in diesem Parameter konfigurierten, Etage. Der Eingangsfunktion VP1 ist die höchste und der Funktion VP3 die niedrigste Priorität zugeordnet. Wenn die Funktion VP2 und VP3 aktiv sind, wird die Funktion VP2 beachtet und VP3 ignoriert.
  • Seite 65 BENUTZERHANDBUCH [B39] – Etagenanzeige Ausgabemethode Wert Parameter Beschreibung Gray-Code-Ausgabe Die Displayausgänge der Steuerung ALPK geben Gray-Code aus. • Der Ausgang ‚G‘ ist der Gray-Code-Ausgang „G0“ • Der Ausgang ‚F‘ ist der Gray-Code-Ausgang „G1“ • Der Ausgang ‚E‘ ist der Gray-Code-Ausgang „G2“ •...
  • Seite 66 BENUTZERHANDBUCH [B46] – Brandnorm Wert Parameter Beschreibung EN81-73 Die Steuerung arbeitet gemäß der Brandnorm EN 81-73, sobald ein Brandfall vorliegt. EN81-72 Die Steuerung arbeitet gemäß der Brandnorm EN 81-72, sobald ein Brandfall vorliegt. Der Betrieb des Aufzugs mit Fahrkorb- schlüssel wird nicht unterstützt. EN81-72 Fahrkorbschlüssel Die Steuerung arbeitet gemäß...
  • Seite 67 BENUTZERHANDBUCH [B50] – Schütz-Überprüfung Wert Parameter Beschreibung Prüfung aus Der Zustand der Schütze wird nicht überprüft. Diese Option dient ausschließlich für Installa- tions-, Reparatur- und Wartungszwecke. Ge- mäß geltender Aufzugstandards ist es nicht zulässig diese Option im Normalbetrieb einzu- setzen. Prüfung ein Der Zustand der Schütze wird stets überprüft.
  • Seite 68 BENUTZERHANDBUCH [B54] – Installationsmodus Wert Parameter Beschreibung Aktiviert Wenn das System im Inspektionsbetrieb, mittels Handsteuerung oder Steuerung auf dem Fahrkorbdach, reagiert die Steuerung nicht auf die Eingänge 871, DIK, BYP, KRR, DPM, SGO, KL1, KL2, K1C und K2C. Schachtgruben-Wartungssteuerung, UCM Fehler und Bypass-Schaltung werden ignoriert.
  • Seite 69: P3-Zeitparameter

    BENUTZERHANDBUCH [B58] – AMI-100 Gerät Wert Parameter Beschreibung Deaktiviert Das Gerät AMI-100 wird nicht verwendet. Aktiviert Das Gerät AMI-100 ist im System installiert und wird verwendet. [B59] – Blockieren bei Überbrückung Wert Parameter Beschreibung Kann Blockieren Das System blockiert nachdem der Fehler 45 (SDB Überbrü- ckungsfehler) aufgetreten ist.
  • Seite 70 BENUTZERHANDBUCH 30…1000 Nach dem die Steuerung den Schließprozess der Fahrkorbtür 1 abgeschlossen hat, wird die hier festgelegte Zeitspanne abgewartet. Ist nach Ablauf der Zeitspanne keine Bestätigung vorhan- den, dass die Tür erfolgreich verriegelt wurde, führt dies zu der Ausgabe der Fehlermeldung 8. [C04] –...
  • Seite 71 BENUTZERHANDBUCH [C11] – Entriegelungsverzögerung (ENTRIEGELVERZ.) Wert Beschreibung 0…100 Dieser Parameter gibt die Zeitverzögerung an, ab wann die Fahrkorbtüren zu öffnen sind nachdem der Fahrkorb in der nächsten Etage angekommen ist. [C12] – Bremsverzögerung (BREMSVERZOEg) Wert Beschreibung 10…50 Dieser Parameter gibt die Bremsverzögerung im Fall des Nachstellbetriebs an. Sobald die Aufzug- bewegung beendet ist, wird die mechanische Bremse nach dem Ablauf des hier definierten Zeit- raums abgeschaltet.
  • Seite 72 BENUTZERHANDBUCH [C19] – Stern-Dreieck-Anlaufzeit (Y-D-ANLAUFZEIT) Wert Beschreibung 0…50 Dieser Parameter gibt die Anlaufzeit des Motors in Sternschaltung an, bis dieser in Dreieckschal- tung weiter betrieben wird. Dieser Parameter wird ausschließlich für Hydraulikaufzüge verwendet. [C20] – Ventil-Motor Zeitverzögerung (VENTIL-MOT VERz) Wert Beschreibung 0…50 Dieser Parameter gibt die Zeitverzögerung, nach einem Haltebefehl, zwischen schließen der Ven-...
  • Seite 73 BENUTZERHANDBUCH [C27] – Iv STOPP SMA AN Wert Beschreibung 1,2…70 Der Aktivierungs-Zeitraum nach Deaktivierung des SMA Signals der Bucher i-Valve Hydraulikein- heit. Die Steuerung überwacht den RDY-Eingang. Dieser muss innerhalb dieses Intervalls einen High-Pegel (1) aufweisen. Ist dies nicht der Fall, wird der Fehler 75 ausgegeben. [C28] –...
  • Seite 74 BENUTZERHANDBUCH [C35] – K22 T2-INTERVALL (K22 Zeit Tür 2 geöffnet) Wert Beschreibung 10…200 Wird die Eingangsfunktion „K22“ aktiviert, führt dies zum Öffnen der Fahrkorbtür 2. Die Steue- rung wartet anschließend den Zeitraum des Parameters [C35] ab, bis der Schließbefehl ausgege- ben wird.
  • Seite 75 BENUTZERHANDBUCH [C43] – Vorzugsfahrt Wartezeit (VORZUGFAHRT ZEIT) Wert Beschreibung 200…3000 Dieser Parameter gibt den Zeitraum für den Vorzugssteuerungsbetrieb an. Nachdem die Vor- zugsfahrt beendet wurde, bleibt der Vorzugsbetrieb aktiv und wartet weitere Rufe ab. Gehen in der festgelegten Zeit keine weiteren Rufe ein, wird der Vorzugsbetrieb beendet. [C44] –...
  • Seite 76: Etagenparameter

    BENUTZERHANDBUCH TAGENPARAMETER Dieses Kapitel beschreibt die etagenbezogenen Parameter (Etagenparameter). Das Untermenü ist über folgende Befehlsfolge zu erreichen: HAUPTMENÜ→ [ENT DRÜCKEN] → M2-PARAMETER → P4-ETAGEN KONFIG >K1-DISPLAY EINST K2-TUER 1 EINST (M2 + P4 → M24) besteht aus den folgenden Unterpunkten: Das Menü...
  • Seite 77: Die Menüpunkte K2-Tuer 1 Einst Und K3-Tuer 2 Einst

    BENUTZERHANDBUCH Taste auszuwählen. Der Einstellvorgang funktioniert analog zur linken Ziffer. Die Steuerung ist grundsätzlich in der Lage alle 7-Bit ASCII Zeichen darzustellen. Die darstellbaren Zeichen hängen daher grundsätzlich vom eingesetzten Display ab. Für den Fall des Einsatzes von Siebensegmentanzeigen stehen neben den nummeri- schen Zeichen, lediglich die alphanummerischen Zeichen ‘-’, ‘A’, ‘b’, ‘C’, ‘d’, ‘E’, ‘F’, ‘H’, ‘I’, ‘J’, ‘L’, ‘n’, ‘P’, ‘r’, ‘U’...
  • Seite 78: Das Menü K5-Außenrufe

    BENUTZERHANDBUCH Wert Parameter Beschreibung ZUGRIFF IN PE1 Wenn die aktuelle Uhrzeit innerhalb der eingespeicherten Uhrzeit in „PERIOD1“ ist, sind die Innenrufe freigegeben, ansonsten gesperrt. ZUGRIFF IN PE2 Wenn die aktuelle Uhrzeit innerhalb der eingespeicherten Uhrzeit in „PERIOD2“ ist, sind die Innenrufe freigegeben, ansonsten gesperrt. 6.4 D K5-A ENÜ...
  • Seite 79: Das Menü K7-Impulse-Allgm

    BENUTZERHANDBUCH 6.6 D K7-IMPULSE-ALLGM ENÜ Dieses Menü steht zur Verfügung, wenn im Parameter [A05] der Wert 3 (Inkrementalgeber) oder 4 (Ab- solutwertgeber) ausgewählt wurde. Die Unterpunkte dieses Menüs geben bestimmte Abstände für alle Etagen an. Änderungen in diesem Untermenü an einem bestimmten Unterpunkt führen dazu, dass bereits getroffene Einstellungen im Untermenü...
  • Seite 80: Systemeinstellungen

    BENUTZERHANDBUCH YSTEMEINSTELLUNGEN 7.1 D P8 D ENÜ ATUM HRZEIT INSTELLUNGEN Das Menü stellt die Funktion zur Verfügung das Datum und die Uhrzeit der Steuerung einzustellen. Das Untermenü ist über folgende Befehlsfolge zu erreichen: HAUPTMENÜ→ [ENT DRÜCKEN] → M2-PARAMETER → P8-DATUM&UHRZEIT Nach Betreten des Menüs mittels der ENT-Taste, wird folgende Displayausgabe angezeigt.
  • Seite 81 BENUTZERHANDBUCH HAUPTMENÜ→ [ENT DRÜCKEN] → M2-PARAMETER → P9-DIENSTE → R7-KENNWORT Nach Betreten des Menüs mittels der ENT-Taste, wird der Anwender aufgefordert das aktuelle Passwort einzugeben. Das Default-Passwort ist „000000“ falls noch kein Passwort eingegeben wurde. AKT.KENNw ?000000 Nach Eingabe und bestätigen des aktuellen Kennworts mit der ENT-Taste; wird der Displayausgabe die Eingabefunktion für das neue Passwort hinzugefügt.
  • Seite 82: Aufzugfunktionen

    UFZUGFUNKTIONEN 8.1 G RUPPENBETRIEB Das ALC Aufzugsteuerungssystem ist in der Lage mit bis zu 8 Aufzugssteuerungen in einem Gruppenver- bund zu arbeiten. Um einen Gruppenverbund aufzubauen sind die folgenden Arbeitsschritte zu befolgen. Abbildung 8.1 Veranschaulichung des ALC-Gruppenbetriebs 1. Mittels des Parameters [A20] - - ist eine der CAN-Schnittstellen für den Gruppenbetrieb auszu- wählen.
  • Seite 83: Vorzugsbetrieb

    BENUTZERHANDBUCH Abbildung 8.2 Der Einsatz der Parameter [A14] und [A15] bei unterschiedlicher Etagenanzahl 8.2 V ORZUGSBETRIEB Die Firmware des M20 bietet dem Anwender die Möglichkeit Sonderfahrten (Vorzugsfahrten) einzurich- ten. Dies ermöglicht autorisierten Personen die bevorzugte Benutzung des Aufzugs und unterbindet normale Außenrufe in der Zeit des Vorzugsbetriebs.
  • Seite 84: Das Menü R9-Zugangskontrollsystem

    ENÜ UGANGSKONTROLLSYSTEM Das Zugangskontrollsystem des ALC bietet dem Betreiber des Aufzugsystems die Möglichkeit den Zutritt auf eine beliebige Anzahl an Etagen oder eine Nutzungszeit auf eine ausgewählte Personengruppe zu be- schränken. Für die Nutzung des Aufzugs ist in diesem Fall eine RFID-Karte oder ein i-Button-Schlüssel mit einer eindeutigen Benutzerkennung.
  • Seite 85: Das Untermenü Y5-Benutzergruppen

    Eine Benutzergruppe beinhaltet alle Informationen die sich auf die freigegebenen Etagen und den Zugriffstyp ohne Informationen über die Zugangsschlüssel der Benutzer. Das ALC ist in der Lage 15 verschiedene Benutzergruppen unabhängig voneinander zu verwalten. Es ist empfehlenswert zu- nächst die Benutzergruppen gemäß...
  • Seite 86: Das Untermenü Y7-Aktive (Benutzer-)Gruppe

    BENUTZERHANDBUCH >01:00000000/1 02:00000000/1 Um eine Benutzergruppe zu bearbeiten, ist der entsprechende Unterpunkt mittels der AUF- oder AB- Taste auszuwählen und anschließen durch drücken der ENT-Taste in das Bearbeitungsmenü zu wechseln. Die Bearbeitung der Benutzergruppen funktioniert analog zu der Konfiguration der Bearbeitung eines Zugangs- schlüssels.
  • Seite 87: Das Untermenü Y6-Freie Etagen

    P5-W NTERMENÜ ARTUNGSSTEUERUNG Das Untermenü „P5-WARTUNGs-STRG“ des ALC verfügt über zwei unabhängig aktivierbare Wartungs- steuerungssysteme. Eine Wartungssteuerung ist über einen Zeitplan einstellbar und das zweite Wartungssys- tem wird durch eine maximal festgelegte Fahrtenanzahl aktiviert. Wenn eines der beiden Werte überschritten wird, schaltet die entsprechende Wartungssteuerung den Aufzug in den Wartungsmodus und verbleibt in die- sem bis das System nach einer Überprüfung zurückgesetzt oder mit einem neuen Zeitplan versehen wurde.
  • Seite 88: Dienstfunktionen

    BENUTZERHANDBUCH IENSTFUNKTIONEN 9.1 W ERKSEINSTELLUNGEN Bei der ersten Inbetriebnahme oder bei einer Neukonfiguration besteht die Möglichkeit die Steuerung in einen vorkonfigurierten Werkszustand zu bringen. Bei diesem Vorgang werden zunächst alle Daten zurück- gesetzt und anschließend werden Einstellungen geladen, die dem gewählten Aufzugstyp entsprechen. Das Menü...
  • Seite 89: Ein Backup Wiederherstellen

    BENUTZERHANDBUCH FUNKTIONSCODE ?000000 Zur Ausführung der Backup-Funktion ist der Funktionscode „536“ einzugeben. FUNKTIONSCODE ?000536 Nach der Bestätigung des Funktionscodes mit der ENT-Taste wird eine Displayausgabe angezeigt, die mittels der AUF-Taste zu bestätigen ist, um das Backup auszuführen. BACKUP SICHERN (↑)-BESTAETIGEN 9.2.2 ACKUP WIEDERHERSTELLEN Um das gespeicherte Backup wiederherzustellen ist folgende Befehlsfolge einzuhalten:...
  • Seite 90: Das Untermenü R5-Geber Reset

    BENUTZERHANDBUCH 9.4 D R5-GEBER RESET NTERMENÜ Um die Auflösung eines Drehgebers in den Werkszustand zurückzuversetzen, ist die folgende Befehls- folge einzuhalten: HAUPTMENÜ→ [ENT DRÜCKEN] → M2-PARAMETER → P9-DIENSTE → R5-GEBER RESET Anschließend wird die folgende Displayausgabe angezeigt: ALLE GEBEREINST. WERDEN GELOESCHT Durch betätigen der ENT-Taste wird die nächste Displayausgabe angezeigt.
  • Seite 91: Inkremental- Und Absolutwertgeber Konfiguration

    BENUTZERHANDBUCH 10 I NKREMENTAL BSOLUTWERTGEBER ONFIGURATION Die Steuerung ALC ist in der Lage die Fahrkorbposition im Aufzugschacht über Inkremental- und Abso- lutwertgeber zu bestimmen. 10.1 I NKREMENTALGEBER Zur Bestimmung der Position im Fahrkorbschacht mittels Inkrementalgeber, ist der Parameter [A05] –...
  • Seite 92 Es ist sicherzustellen, dass die Magnetsteifen mittig in der Etage platziert werden. Die Länge der Magnetstreifen legt den Bereich fest, in dem die Türen geöffnet werden dürfen. 4. Die Magnetschalter ML1 und ML2 der Entriegelungszone sind den Stromlaufplänen des ALC entspre- chend zu installieren. Als Magnetschalterkontakte sind Schließerkontakte (NO) einzusetzen. Die Mag- netschalter ML1 und ML2 werden auf einem Halter sitzend montiert und verwenden denselben Strei- fenmanget.
  • Seite 93: Feinjustierung Der Drehgeber-Impulse Für Etagenhöhe

    BENUTZERHANDBUCH Etage zu ermitteln. Der Anwender hat lediglich weitere Konfigurationseingaben zu tätigen, wenn diese in der Einlernphase angezeigt werden. 3 ↑Pu: 10000 LF:0 2000 mm Die Einlernphase beginnt immer in der unteren Etage des Aufzugschachtes. Sollte der Fahrkorb sich in einer anderen Etage befinden, wird dieser zunächst zu der unteren Etage gefahren und fährt anschließend zu der nächsten Etage.
  • Seite 94: Den Fahrkorb Abwärts Bewegen

    BENUTZERHANDBUCH Dies ermöglicht etwaige Ungenauigkeiten pro Etage genau zu sehen und aufgrund der Beobachtung zu behe- ben. Es ist sehr empfehlenswert bei diesem Vorgang das Handterminal, via CAN-Bus, einzusetzen, um sämtli- che Details der Steuerung während der Kalibrierung sehen zu können. Während des Vorgangs werden die Fahrkorbtüren geöffnet, die Rufer der Kabinentableaus bleiben in Funktion, wohingegen die Etagentableaus keine Rufe annehmen.
  • Seite 95: Absolutwertgeber

    Wert des Parameters [A05] – Positionsbestimmung auf [A05] = 3 einzustellen. Der Absolutwertgeber ist über den CAN-Bus mit dem ALC zu verbinden. Es ist zu beachten, dass aus Redundanzgründen die Magnetschalter ML1 und ML2 ebenfalls zu installieren sind, um den Messwert des Absolutwertgebers mit den Magnetschal- tern zu vergleichen und zu verifizieren, dass die Entriegelungszone erreicht wurde.
  • Seite 96: Abbildung 10.1 Entscheidung Welche Geschwindigkeit Die Zielgeschwindigkeit Ist

    BENUTZERHANDBUCH 1. Die Steuerung bestimmt anhand der folgenden Vergleiche, welche Geschwindigkeitsstufe als Zielgeschwindigkeit auszuwählen ist. Abbildung 10.1 Entscheidung welche Geschwindigkeit die Zielgeschwindigkeit ist. 2. Die Steuerung bestimmt anhand der folgenden Vergleiche, welche Geschwindigkeitsstufe als Zielgeschwindigkeit auszuwählen ist. F/7.5.5.02102 R:0 Seite 96 von 116...
  • Seite 97: Abbildung 10.2 Entscheidungsprozess Zur Verzögerung Des Fahrkorbs

    BENUTZERHANDBUCH Abbildung 10.2 Entscheidungsprozess zur Verzögerung des Fahrkorbs F/7.5.5.02102 R:0 Seite 97 von 116...
  • Seite 98: Logdatei Und Fehlercodes

    Fehler gespeichert wurden. In diesem Fall wird der älteste Fehlercode aus der Logdatei gelöscht und durch den neu aufgetretenen Fehler ersetzt. Die Fehlermeldungen können über das interne LCD Display des ALC oder über eine Verbindung mit dem PC angezeigt werden.
  • Seite 99 BENUTZERHANDBUCH Fehlernr. Fehler Beschreibung ter [C08] legt diesen Zeitraum fest. Innerhalb der festgeleg- ten Zeit des Parameters [C09] mit der Geschwindigkeitsstufe 1, wird die Änderung des Eingangs MK (Stoppkontakt) erwar- tet. Ein Überschreiten führt zur Fehlermeldung. Tür blockiert Innerhalb des mittels des definierten Zeitraums [C04] wird, nach Ausgabe des Entriegelungsbefehls, das Öffnen der Kon- takte 130 (Türkontakt) oder 140 (Türschließkontakt) erwar- tet.
  • Seite 100 [B21=0]: Die Temperaturüberwachung des Maschinenraums ist deaktiviert. [B21=1]: Die Temperaturüberwachung des Maschinenraums ist aktiviert. Es wird der Temperaturfühler des ALC verwen- det. Der Fehler 26 wird ausgegeben, wenn der Messwert un- ter dem Parameter [B42] oder dem Parameter [B43] liegt. In diesem Fall ist festzustellen, warum die Temperatur um den Messfühler außerhalb des Temperaturbereichs liegt.
  • Seite 101 BENUTZERHANDBUCH Fehlernr. Fehler Beschreibung FKK Eingang Phasenrelais Fehler Es liegt ein aktives Signal am Eingang FKK (112- Phasen- schutzrelais) an. ML2 aus in Entriegelungszone In der Entriegelungszone sollte ein aktives Signal am Eingang ML2 anliegen. Die Positionierung der Magnete (in der ange- zeigten Etage) und des Magnetschalters ML2 ist zu prüfen, um eine einwandfreie Nachregelung zu gewährleisten.
  • Seite 102 BENUTZERHANDBUCH Fehlernr. Fehler Beschreibung Hydraulik Oberer Endlagen- Oberer Endlagenschalter bei einem Hydraulikaufzug wurde schalter überschritten. Brandfall Reset Nachdem die Brandfall-Eingänge wieder in ihren Ausgangs- zustand zurückgekehrt sind ([FR1=1] und [FR2=1]), wird das System nicht automatisch in den Normalbetrieb zurückkeh- ren. Das System wird blockiert. Dies kann nur über den Neu- start der Steuerung oder durch Betreten und Verlassen des Inspektionsbetriebs.
  • Seite 103 BENUTZERHANDBUCH Fehlernr. Fehler Beschreibung Verbindungen des Ausgangs RSG und des Eingangs SGC sind zu prüfen. SGC Fehler 2 Obwohl die SGD Platine über den Ausgang RSG versorgt wird, ist der SGC Eingang aktiv [SGC=1]. Diese Fehlermeldung wird nur ausgegeben, wenn der Wert des Parameters [A16] gleich zwei ist ([A16=2]).
  • Seite 104 BENUTZERHANDBUCH Fehlernr. Fehler Beschreibung des Schütz, sowie die Kontakte und die Verdrahtung des Schütz. reserviert reserviert ALSK nicht verbunden Es kann keine Verbindung mit dem ALSK hergestellt werden. SDB 141 Fehlerhaft Die Relais der Türüberbrückungsplatine SDB sind fehlerhaft, die Kontakte der Entriegelungszone sind fehlerhaft. Türenprüfung Sicherheitskreis Der Sicherheitskreis wurde nicht schrittweise in der festge- legten Reihenfolge deaktiviert.
  • Seite 105: Erkennung Von Unbeabsichtigten Fahrkorbbewegungen (Ucm)

    EFINITIONEN Entriegelungszone: Dies ist der Bereich in dem die Fahrkorbsteuerung, die Türen öffnen darf. Das ALC ermittelt dies über die Magnetschalter ML1 und ML2. An beiden Schaltern muss ein High-Pegel (1; aktiv, Schließer-Kontakt) anliegen, um die Türen öffnen zu können.
  • Seite 106: Der Unterpunkt - U1 - Fehler Löschen

    BENUTZERHANDBUCH sind, wird dies von der Steuerung als UCM Fehler erkannt. (ML1 oder ML2 ist 0). Der Fehler 72 „UCM FEHLER“ wird auf dem Display angezeigt. b. Bei Einfahren mit frühöffnenden Türen und Nachregulierung Wenn sich der Fahrkorb aus dem Türbereich bei einer Nachregulierung herausbewegt, wird dies von der Aufzugsteuerung als unbeabsichtigte Fahrkorbbewegung interpretiert.
  • Seite 107: Ucm Bei Elektrischen Bzw. Traktions-Aufzügen Mit Synchronmotor (Getriebelos)

    Antriebe zu aktivieren. Abbildung 12.2 Schaltbild für UCM bei Traktionsaufzügen mit Synchronmotor Alle getriebelosen Antriebe verfügen über Kontakte zur Überwachung der Bremsen. Das ALC liest die Zustände der Kontakte über die Eingangsklemmen BR1 und BR2 ein (Öffner-Kontakte). Diese Kontakte sind im Ruhezustand stehts geschlossen (High-Pegel).
  • Seite 108: Hydraulikaufzüge Mit Zusätzlichem Sicherheitsventil

    BENUTZERHANDBUCH Bei Hydraulikaufzügen wird angenommen, dass unbeabsichtigte Fahrkorbbewegungen nur in Abwärts- richtung auftreten können. Daher benötigen Hydraulikaufzüge nur ein zusätzliches Sicherheitsventil Abwärts- Bewegungen. Das ist bei einigen System ein zusätzliches Ventil, während andere Systeme das im Ventilblock bereits eingebaut haben. Abbildung 12.3 Schaltbild für UCM bei Hydraulikaufzügen 12.4.1 H YDRAULIKAUFZÜGE MIT ZUSÄTZLICHEM...
  • Seite 109: Prüfung Des Sicherheitsventils In Abwärtsrichtung

    BENUTZERHANDBUCH 12.4.1.2 Prüfung des Sicherheitsventils in Abwärtsrichtung Die manuelle Testprozedur des Ventils für Bewegungen in Abwärtsrichtung und des Sicherheitsventils in Abwärtsrichtung wird in diesem Abschnitt beschrieben. Das Untermenü ist über den folgenden Pfad zu er- reichen: HAUPTMENÜ→ [ENT DRÜCKEN] → M7-UCM FUNTKIONEN → U6-VENTILPRUEFUNG Prüfvorgang: a.
  • Seite 110: Ablauf Des Manuellen Prüfvorgangs

    BENUTZERHANDBUCH 12.5.1 A BLAUF DES MANUELLEN RÜFVORGANGS a. Testgeschwindigkeit auswählen: „Test GSW: GSW1“ wird auf dem Display angezeigt. Es kann zwi- schen den Geschwindigkeiten „GSW3“ und „GSW1“ durch drücken der Taster RECHTS-(>) und LINKS-(<) gewechselt werden. Die ausgewählte Geschwindigkeit ist mit der ENT-Taste zu bestätigen. b.
  • Seite 111: Elektronisches Evakuierungssystem

    Steuerung einen Fehler in einer der Phasen der Hauptstromversorgung erkennt. Bei Evakuierungsfahrten gibt es unterschiedliche Anforderungen seitens der Frequenzumrichter-Mo- delle an die Versorgungsspannungen. Daher unterstützt das ALC mehr als nur eine Möglichkeit das Evakuie- rungssystem im Aufzug zu installieren.
  • Seite 112: Evakuierungssystem Für Traktionsaufzüge: Typ-C

    BENUTZERHANDBUCH 13.1.3 E VAKUIERUNGSSYSTEM FÜR RAKTIONSAUFZÜGE Dieses Evakuierungssystem wird ausschließlich bei Hydraulikaufzügen eingesetzt. Bei diesem System dient le- diglich eine USV als Versorgung des Aufzugs. Abbildung 13.3 Schaltbild für Evakuierungssystem des Typs C 13.2 D EFINITIONEN UND ARAMETER MIT EZUG AUF VAKUIERUNGSAUFGABEN 13.2.1 E INGANGSFUNKTIONEN...
  • Seite 113: Parameter

    Versorgung auch über ein externes Gerät überwacht werden. In diesem Fall, ist der entsprechende Ausgang des Geräts mit einem Eingang des ALC zu verbinden und dieser Eingang mit der Eingangsfunktion (49)-FKI zu konfigurieren. Solange die Versorgungsspannung stabil ist, wird der Eingang „FKK“ einen High-Pegel aufweisen.
  • Seite 114: Ablauf Der Evakuierung Bei Hydraulikaufzügen

    BENUTZERHANDBUCH Wenn an einem der beiden Eingänge EMA oder DER (Umrichter fehlerhaft) ein High-Pegel (0) anliegt, stoppt die Steuerung die Bewegung und wählt die Evakuierung in Abwärtsrichtung. 13.3.1.3 Evakuierungsvorgang Nachdem die Fahrtrichtung bestimmt wurde, wird der Fahrkorb bewegt bis eine Etage erreicht wurde. Wenn der Evakuierungsvorgang nicht innerhalb des Zeitraums von Parameter [C41] erreicht wurde, beendet die Steuerung die Evakuierung und quittiert das mit der Fehlermeldung 52- ERS Zeitüberschreitung.
  • Seite 115: Variablen Und Sprachen

    BENUTZERHANDBUCH 14 V ARIABLEN UND PRACHEN 14.1 V ARIABLEN Der erste Menüpunkt des Hauptmenüs ist das Menü M1-VARIABLEN. >M1-VARIABLEN M2-PARAMETER Dieses Menü bietet einen Überblick zu allen Variablen, Zeitfunktionen und Eingängen. Dieses Menü er- möglicht es geschultem Personal das Verhalten der Steuerung zu beobachten und zu manipulieren. Die Me- nüführung ist stets so strukturiert, dass alle Parameter ohne sie zu verändern kontrolliert werden können.
  • Seite 116: Revisionsprotokoll

    BENUTZERHANDBUCH 15 R EVISIONSPROTOKOLL Rev. Datum Beschreibung Seite Zusammenfassung der Änderungen Bearbeitet 0.50 15.12.2017 ---- Erste Version des Benutzerhandbuchs 0.90 30.01.2018 1-94 Fehlerkorrekturen Überarbeitung von Bildern und Tabellen. 0.91 31.01.2018 9-12 Grafiken zum Aufbau der Steuerungsplatinen hinzugefügt. 11.01.2019 Das Modul PWS hinzugefügt ------- 11.01.2019 -------...
  • Seite 117 BENUTZERHANDBUCH F/7.5.5.02102 R:0 Seite 117 von 116...

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