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Speicherprogrammierbare Steuerung
FP1
Hardware–Beschreibung
is a global brand name of Matsushita Electric Works.
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Inhaltszusammenfassung für NAiS FP Serie

  • Seite 1 Speicherprogrammierbare Steuerung Hardware–Beschreibung is a global brand name of Matsushita Electric Works.
  • Seite 2 Matsushita Electric Works (Europe) AG, im folgenden MEW (Europe) AG genannt, weist darauf hin, dass Informationen und Hinweise in diesem Handbuch technischen Änderungen unterliegen können, da die Produkte von MEW (Europe) AG ständig weiterentwickelt werden. Dieses Handbuch ist keine Zusicherung von MEW (Europe) AG im Hinblick auf die dort beschriebenen technischen Vorgänge oder bestimmte dort wiedergegebene Produkteigenschaften.
  • Seite 3: Wichtige Symbole

    WICHTIGE SYMBOLE Die folgenden Symbole werden in diesem Handbuch verwendet: Unter nebenstehenden Warndreieck werden Handbuch besondere Sicherheitshinweise und Warnungen gegeben, bei deren Nichteinhaltung je nach speziellem Fall: Personenschäden und/oder erhebliche Sachschäden auftreten können. Hinweis Enthält wichtige zusätzliche Informationen ODER zeigt an, dass nur mit Vorsicht weiterverfahren werden sollte.
  • Seite 4: Garantiebedingungen

    Garantiebedingungen Bestimmungsgemäße Verwendung MEW (Europe) AG Steuerungen werden nach den neuesten Sicherheitsstandards gefertigt. Benutzen Sie sowohl Steuerungen als auch Programmiergerät nur innerhalb der vorgegebenen Umgebungsbedingungen und technischen Grenzwerte. Fachkenntnis für sicheren Betrieb Um eine SPS an Ihr Programmiergerät und an die anzusteuernde Peripherie sachgerecht anzuschließen, müssen Sie elektrotechnische Kenntnisse besitzen.
  • Seite 5: Gewährleistung

    Sicherheitshinweise zum Schutz von Personen und Gerät Dieses Handbuch ist für technisch qualifiziertes Personal bestimmt, das über entsprechendes Wissen auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik verfügt. Das in diesem Handbuch beschriebene Grundlagenwissen wurde zusätzlich aufgenommen und ist nur als Ergänzung zu verstehen.
  • Seite 6 Allgemeine Sicherheit Der bestimmungsgemäße Gebrauch unserer Produkte kann nur durch qualifiziertes Personal gewährleistet werden. Die Einsatzvorbereitung und der Einsatz der Produkte müssen sachgerecht erfolgen, damit keine Personen– und Sachschäden auftreten können. Unser Produkt entspricht folgenden unter der EMV– und der Niederspannungsrichtlinie gelisteten Vorschriften: S EMV Richtline (89/336/EWG) EN 50081–2: 1993 und EN 50082–2: 1995...
  • Seite 7 Einsatz der Produkte Die beschriebenen Produkte dürfen nur ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch zugeführt, d.h., sachgerecht benutzt werden. Wenn die sicherheitstechnischen Hinweise und Vorschriften bei der Handhabung unserer Produkte eingehalten werden, besteht keine Gefahr für die Entstehung von Personen– bzw. Sachschäden. Unsere Produkte können zusammen mit von uns empfohlenen Fremdgeräten oder fremder Software verwendet werden, wenn im Rahmen der Gesamtkonfiguration die Sicherheit gewährleistet wird.
  • Seite 8 Hinweise zur Projektierung, zum Betrieb und zur Wartung Teilkomponenten der Automatisierungstechnik müssen sich in mehr oder weniger große Systeme integrieren. Auch unter sicherheitstechnischen Aspekten ist das Gesamtsystem nur so gut wie seine schlechteste Einzelkomponente. Die gefahrlose Einbindung unserer Produkte in die jeweilige Umgebung ist von der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen aller Geräte abhängig.
  • Seite 9 Vermeiden Sie jede elektromagnetische und anderweitige Beeinflussung auf Signal– und andere Anschlussleistungen, damit es nicht zu Beeinträchtigungen oder Fehlfunktionen der eingesetzten Geräte und Anlagenkomponenten kommt. Nutzen Sie die Vorteile der Lichtwellenleiter–Technik, wenn Sie lange Datenübertragungswege bei dezentralen Steuerungen realisieren müssen. Halten Sie bei der Projektierung bzw.
  • Seite 10 Spezielle Hinweise Der Einsatz von Leitungen und Kabeln (im folgenden allgemein Leitung genannt) hat so zu erfolgen, dass elektrische, thermische und mechanische Grenzwerte nicht überschritten werden. Beachten Sie entsprechend der Einsatzumgebung chemische und andere schädigende Umwelteinflüsse. Achten Sie insbesondere bei höheren Umgebungstemperaturen auf die vorgegebenen Belastungsgrenzen.
  • Seite 11 Wechseln Sie Backup–Batterien frühzeitig, um einem Datenverlust vorzubeugen. Datenverlust kann zu unvorhersehbaren SPS–Zuständen führen oder gefährdet zumindest die normale Funktionen der Automatisierungseinrichtung. Beachten Sie die dazu gegebenen Hinweise in den Beschreibungen. Laden Sie lithium– oder quecksilberhaltigen Batterien nicht wieder auf. Verwenden Sie nur den gleichen Typ beim Austausch.
  • Seite 12: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Überblick Einführung ........... . Komponenten .
  • Seite 13 FP1–Hardware–Beschreibung Inhaltsverzeichnis Technische Daten ..........4.3.1 Eingangsmodul .
  • Seite 14 FP1–Hardware–Beschreibung Inhaltsverzeichnis Kapitel 7 Installieren Wichtige Hinweise ..........Bevor Sie mit der Installation beginnen .
  • Seite 15 FP1–Hardware–Beschreibung Inhaltsverzeichnis Anschluss an die RS232C–Schnittstelle ......9.3.1 PC–Kopplung ......... . 9.3.2 Andere Geräte .
  • Seite 16 FP1–Hardware–Beschreibung Inhaltsverzeichnis Anhang A Register Systemregister ..........A.1.1 Speicherkapazität .
  • Seite 17 FP1–Hardware–Beschreibung Inhaltsverzeichnis Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 18: Kapitel 1 Überblick

    Kapitel 1 Überblick...
  • Seite 19: Einführung

    FP1–Typen möglich. Einige FP1–Typen verfügen über eine Echtzeituhr mit der Angabe von Wochentag, Datum und Zeitangabe in Stunden, Minuten und Sekunden. Für die Programmerstellung können Sie Control FPWIN Pro bzw. NAiS Control 1131–3, FPWIN GR oder NPST–GR verwenden. Ein– und Ausgänge der FP1 können über Spezialmodule mit anderen SPS–Typen und/oder einem PC vernetzt werden.
  • Seite 20: Komponenten

    FP1–Hardware–Beschreibung Komponenten Komponenten Bei der FP1 können Sie zwischen verschiedenen CPU–Typen, Erweiterungsmodulen und intelligenten Modulen wählen. Intelligentes Modul Erweiterungsmodul FP1 CPU Abbildung 1: FP1 CPU mit Erweiterungsmodul und intelligentem Modul FP1 CPU Die FP1 CPU besteht aus einer CPU (Prozessoreinheit) und mehreren Ein– und Ausgängen.
  • Seite 21 FP1–Hardware–Beschreibung Komponenten FP1–Typ Basis–spei- Anzahl E/A Betriebsspan- Anschlüsse Bestellnr. cher nung Eingänge Ausgänge Standard EEPROM Gesamt: 14 24V DC +/– Relais AFP12313 Eingänge: 8 +/– Transistor AFP12353 Ausgänge: 6 Ausgänge: 6 100 – 240V AC +/– Relais AFP12317 +/– Transistor AFP12357 Standard EEPROM...
  • Seite 22 FP1–Hardware–Beschreibung Komponenten Zubehör Erläuterungen Bestellnr. DIN–Schienen Die integrierten DIN–Schienenadapter erlauben eine einfa- im Handel erhältlich che und schnelle Montage auf DIN–Schienen (35 mm). Sie können die FP1 aber auch auf einer Paneele anbringen EPROM AFP1201 Ersatzspeicher EEPROM AFP1202 u. AFP1203 (E)EPROM Über den Programmieradapter können Sie ein (E)EPROM AFP1810...
  • Seite 23: Erweiterungsmöglichkeiten

    FP1–Hardware–Beschreibung Erweiterungsmöglichkeiten Erweiterungsmöglichkeiten Sie können Ihre FP1 CPU mit verschiedenen Erweiterungsmodulen und intelligenten Modulen ausbauen. nach CPU–Typ unterscheiden sich Erweiterungsmöglichkeiten, wie in dieser Übersicht dargestellt: 1. Erweiterung* 2. Erweiterung Netzwerkanbindung CPU und C–NET Analogwert–Verarbeitung Serie 4 E/A oder 8 E C14, C16 oder 8 A C–NET...
  • Seite 24 FP1–Hardware–Beschreibung Erweiterungsmöglichkeiten Anzahl der Ein– bzw. Ausgänge betragen dann: C24C: max. 104 E/A C40C: max. 120 E/A C56C: max. 136 E/A C72C: max. 152 E/A Hinweis Die Erweiterungsmodule E8 und E16 erfordern keine spezielle Spannungsversorgung, dürfen aber aus diesem Grunde nicht kombiniert werden.
  • Seite 25: Kombinationsmöglichkeiten

    FP1–Hardware–Beschreibung 1.4 Kombinationsmöglichkeiten Kombinationsmöglichkeiten Die Anzahl der Ein– bzw. Ausgänge, die Sie benötigen, gibt die Kombination von CPU–Typ und Erweiterungsmodul vor. Aus der folgenden Tabelle entnehmen Sie bitte die für Sie sinnvollste Kombination. Erforderliche E/A FP1 CPU 1. Erweiterung 2. Erweiterung Gesamt –––––––––––...
  • Seite 26 FP1–Hardware–Beschreibung 1.4 Kombinationsmöglichkeiten Erforderliche E/A FP1 CPU 1. Erweiterung 2. Erweiterung ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 27 FP1–Hardware–Beschreibung 1.4 Kombinationsmöglichkeiten Erforderliche E/A FP1 CPU 1. Erweiterung 2. Erweiterung ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– Matsushita Electric Works (Europe) AG 1-10...
  • Seite 28 FP1–Hardware–Beschreibung 1.4 Kombinationsmöglichkeiten Erforderliche E/A FP1 CPU 1. Erweiterung 2. Erweiterung Matsushita Electric Works (Europe) AG 1-11...
  • Seite 29: Verbindungskabel

    FP1–Hardware–Beschreibung 1.5 Verbindungskabel Verbindungskabel können Module, Bediengeräte, Modem, EPROM–Programmiergerät usw. anschließen. Zu diesem Zweck stehen Ihnen u.a. folgende Kabel zur Verfügung: Verbindung von Länge Bestellnr. Erweiterungsmodul mit FP1 CPU AFP15101 30cm AFP15103 50cm AFP15105 FP1 CPU mit Matsushita Handprogrammier–Gerät (HPG), 0,5m AFP15205 EPROM–Programmiergerät oder Kompakt–Bediengerät...
  • Seite 30: Programmier-Software

    FP1–Hardware–Beschreibung Programmier–Software Programmier–Software Sie können Ihr Anwenderprogramm entweder mit Control FPWIN Pro bzw. NAiS Control 1131–3, FPWIN GR oder NPST–GR Software programmieren und verwalten. Anwenderprogramme für die FP1 werden auf einem PC programmiert. Sie finden de Anforderungen für den PC in dem FPWIN Pro bzw. FPWIN GR Referenzhandbuch.
  • Seite 31 FP1–Hardware–Beschreibung Programmier–Software Matsushita Electric Works (Europe) AG 1-14...
  • Seite 32: Kapitel 2 Arbeitsweise Der Fp1

    Kapitel 2 Arbeitsweise der FP1...
  • Seite 33: Grundfunktionen

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.1 Grundfunktionen Grundfunktionen Die FP1 Kompakt–SPS besteht aus CPU, Speicher sowie aus Ein– und Ausgängen. Relais Endschalter Magnetspule Bedientaste Abbildspeicher Inverter Photosensoren induktive optischer Alarm Näherungsschalter SPS – CPU Prozess– Enkoder überwachung System– Programm– register speicher digit. Schalter akustischer Alarm Spannung Spannung Abbildung 3: Aufbau der FP1...
  • Seite 34: Signale An Eingängen Lesen Und Im Eingangsabbild Zwischenspeichern

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.1 Grundfunktionen SPS bearbeitet. Die SPS gibt entsprechend dem Anwenderprogramm Signale an die Ausgänge (Aktuatoren). Die Grundfunktionen der FP1 CPU sind: Signale an den Eingängen lesen Programm ausführen Ausgänge entsprechend steuern 1. Signale an Eingängen lesen und im Eingangsabbild zwischenspeichern Eingangs–...
  • Seite 35 FP1–Hardware–Beschreibung 2.1 Grundfunktionen Nach dem Programmstart setzt die SPS die Ausgänge so, wie Sie es in Ihrem Anwenderprogramm definiert haben. Dieses sogenannte Ausgangsabbild wird zwischengespeichert. Dann werden die Signale an den Eingängen gelesen und im Eingangsabbild zwischengespeichert. Ein– und Ausgangsabbild ergeben zusammen das Prozessabbild.
  • Seite 36 FP1–Hardware–Beschreibung 2.1 Grundfunktionen Eine Ausnahme bildet ein Signal von einem Interrupt–Eingang. Sollte an diesem Eingang das Signal “1” anliegen, wird das Hauptprogramm unterbrochen und das sogenannte Interrupt–Programm aufgerufen (z.B. Not–Aus–Programm). Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 37: Spezialfunktionen

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.2 Spezialfunktionen Spezialfunktionen Neben den Grundfunktionen und den Möglichkeiten, die Sie mit der Control FPWIN Pro haben, bietet die FP1 zusätzlich noch folgende Hardware–Funktionen. 2.2.1 Schneller Zähler Der integrierte schnelle Zähler unterstützt vier Modi: Zweiphasen–Eingang Vorwärtszählen Rückwärtszählen Vor–/Rückwärtszählen und wird in Systemregister 400 parametriert. Mit dem schnellen Zähler können Impulsfolgen bis max.
  • Seite 38: Motorsteuerung

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.2 Spezialfunktionen Rollen Kabel Messer Motor Motor– Kodierer steuerung Steuer– Start–/ signal Stopsignal Frequenz Impuls Startsignal Geschwindig– keitssignal Stopsignal Abbildung 5: Ausgangs–Bitmuster für den schnellen Zähler zwecks Motoransteuerung 2.2.2 Motorsteuerung Mit einer FP1 vom Typ C14, C16, C24 und C40 können Sie Motoren mit einem Impulseingang (Geschwindigkeit) und einem Schalteingang für die Drehrichtung steuern.
  • Seite 39: Interrupt-Eingang

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.2 Spezialfunktionen 2.2.3 Interrupt–Eingang Alle FP1 vom Typ C24, C40, C56 und C72 verfügen über einen Interrupt–Eingang (Systemregister 403). Wenn am Interrupt–Eingang das Signal “1” für mindestens 0,2ms anliegt, wird das Interrupt–Programm (Teil des Anwenderprogramms) abgearbeitet. Diese Funktion ist unabhängig von der Zykluszeit. Damit haben Sie z.B. die Möglichkeit das Anwenderprogramm durch einen Alarm zu unterbrechen um z.B.
  • Seite 40: Manuelle Analogwerteinstellung

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.2 Spezialfunktionen Störung wird ignoriert Endschalter Endschalter Ansprechzeit Abbildung 10: Beispiel für die Verwendung der Eingangszeitverzögerung Hinweis Für die Erweiterungsmodule E8 und E16 ist die Eingangszeitverzögerung fest auf 2ms eingestellt. 2.2.6 Manuelle Analogwerteinstellung An allen FP1 CPU können Sie die Datenregister DT9040 bis DT9043 mit einem Schraubendreher manuell am Analogwerteinsteller einstellen, ohne die Soft- ware zu ändern.
  • Seite 41: Sonstige Funktionen

    FP1–Hardware–Beschreibung 2.2 Spezialfunktionen 2.2.8 Sonstige Funktionen Sie können den Zugriff auf Ihr SPS–Programm durch ein Passwort schützen. Die Zykluszeit ist normalerweise auf “schnellstmögliche Abarbeitung” eingestellt. Sie können Sie aber in Schritten von 2,5ms auch fest einstellen. Alle FP1 vom Typ C24C, C40C, C56C und C72C verfügen über eine Echtzeituhr. Das heißt, Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minuten, Sekunden und der Wochentag können eingestellt und im Programm z.B.
  • Seite 42: Kapitel 3 Cpu-Typen

    Kapitel 3 CPU–Typen...
  • Seite 43: Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Einführung Die FP1 CPU, auch Zentraleinheit genannt, ist das ”Gehirn” der Steuerung. In der CPU befindet sich das Betriebssystem mit den Systemdaten, eine Recheneinheit und ein RAM. Im RAM der CPU werden: Steuerungsprogramm Zeitglieder Zähler Merker Prozessabbilder (Abbild von Ein– und Ausgängen) und Datenregister gespeichert.
  • Seite 44 FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Spannungsausfall verlorengehen kann. Um dies zu vermeiden befindet sich in der Fronttüre der CPU eine Pufferbatterie (ab C24), die die CPU bei einem Spannungsausfall mit Strom versorgt. Achten Sie darauf, die Pufferbatterie nach der entsprechenden Anzahl Betriebsstunden (siehe Technische Daten) auszuwechseln.
  • Seite 45: C14 Und C16

    FP1–Hardware–Beschreibung C14 und C16 C14 und C16 In diesem Abschnitt wird die Frontseite mit Status–LED, Schnittstelle und Ein–/Ausgangskontakten beschrieben, die Sie beim Betreiben der C14 und C16 CPU immer wieder benötigen: Analogwerteinsteller (V0) Mit einem Schraubendreher können Sie einen Analogwert von 0–255 ein- stellen.
  • Seite 46: C24, C40, C56 Und C72

    FP1–Hardware–Beschreibung 3.3 C24, C40, C56 und C72 C24, C40, C56 und C72 Unten wird die Frontseite mit Status–LED, Schnittstellen und Ein–/Ausgangskontakten beschrieben, die Sie beim Betreiben dieser CPU–Typen brauchen: RS232C–Schnittstelle z.B. für Modem, Drucker, Strichkode–Lesegerät oder Bediengerät leuchtet Anwenderprogramm läuft blinkt Ein–/Ausgänge mit “Forcen”...
  • Seite 47: Ersatzspeicher

    FP1–Hardware–Beschreibung 3.4 Ersatzspeicher Ersatzspeicher EPROM/EEPROM dienen als Ersatzspeicher für die FP1. In ihnen können Programme und Systemregister gespeichert werden. Die FP1 greift direkt auf diese Ersatzspeicher zu. Für die FP1–C24 bis C72 steht ein steckbares (E)EPROM als Ersatzspeicher zur Verfügung. FP1–Typ Speichertyp Beschreibung...
  • Seite 48: (E)Eprom Installieren

    FP1–Hardware–Beschreibung 3.4 Ersatzspeicher Control FPWIN Pro Software RS232C Kabel EPROM EPROM–Programmiergerät Schalter EPROM Programmieradapter EP: EPROM EEP: EEPROM Abbildung 16: EPROM mit einem EPROM–Programmiergerät beschreiben Hinweis Wenn Sie nach dem Installieren des (E)EPROMs die Spannung einschalten, wird das interne RAM der FP1 mit dem Programm aus dem (E)EPROM überschrieben.
  • Seite 49: Technische Daten

    FP1–Hardware–Beschreibung 3.5 Technische Daten Technische Daten Merkmale C14 / C16 C24 / C40 C56 / C72 Basisbefehle Logikbefehle: 1,6 µs/Befehl Bearbeitungsgeschwindigkeit Erweiterter Befehlssatz Programmabarbeitung zyklisch, ereignisgesteuert (Interrupt) oder zeitgesteuert Programmspeicher integr. EEPROM integr. RAM/EPROM und EEPROM steckbar Programmspeichergröße 900 Schritte 2.720 Schritte 5.000 Schritte Externe Eingänge (X)
  • Seite 50 FP1–Hardware–Beschreibung 3.5 Technische Daten Merkmale C14 / C16 C24 / C40 C56 / C72 Betriebsbedingungen nicht in die Nähe korrodierender Dämpfe oder in stark staubende Umgebung bringen Durchschlagsspannung Zwischen AC Eingangs– und Betriebserde 1500Vrms, 1min. Zwischen DC Eingangskontakten und Betriebserde 500Vrms, 1min. Isolationswiderstand mind.
  • Seite 51: Einbaumaße

    FP1–Hardware–Beschreibung Einbaumaße Einbaumaße Vermeiden Sie Wärmestaus! Lassen Sie zwischen Kabelschacht und FP1 mindestens 50mm Platz. 50 mm 50 mm Abbildung 17: Abstand der Steuerung von Stromleitungen usw. Entnehmen Sie die Einbaumaße für die C14/C16 aus der folgenden Abbildung: AC–Typ DC–Typ 120 mm 74 mm 45 mm...
  • Seite 52: Kapitel 4 Erweiterungsmodule

    Kapitel 4 Erweiterungsmodule...
  • Seite 53: Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Einführung Es gibt vier verschiedene binäre Erweiterungsmodul–Typen: E8, E16, E24 und E40. Bei den Typen E8 und E16 kann zwischen reinen Eingangs–, Ausgangs– und den gemischten Ein– und Ausgangsmodulen gewählt werden. Die Typen E24 und E40 sind immer gemischte Ein– und Ausgangsmodulen: Modul Betriebs–...
  • Seite 54: Gehäusebeschreibung

    FP1–Hardware–Beschreibung Gehäusebeschreibung Gehäusebeschreibung In der Abbildung 18 erkennen Sie die Frontseite des Erweiterungsmoduls E16, die auch für das Modul E8 gilt. Abbildung 19 gilt für die Erweiterungsmodule E24 und E40. Ein–/Ausgänge E8: 4 Ein–/Ausgänge E16: 8 Ein–/Ausgänge Ein–/Ausgänge beschriften Status–LED leuchtet, wenn der jeweilige Ein–/Ausgang AN ist FP1 E16 Erweiterungsstecker rechts...
  • Seite 55: Technische Daten

    FP1–Hardware–Beschreibung Technische Daten Technische Daten Im folgenden finden Sie die technischen Daten der Erweiterungsmodule. Die Module werden nach den Ein– und Ausgangstypen unterschieden. 4.3.1 Eingangsmodul Diese Daten gelten für die Module E8, E16, E24 und E40. Eigenschaften Daten Ausschaltspannung/–strom > 2,5V / > 1mA Anschlußklemmen Schraubkontakte M 3.5 Schrauben Reaktionszeit (EIN <–>...
  • Seite 56: Transistor-Ausgangsmodul

    FP1–Hardware–Beschreibung Technische Daten 4.3.3 Transistor–Ausgangsmodul Diese Daten gelten für die Module E8, E16, E24 und E40. Eigenschaften Daten Ausgangstyp PNP Transistor mit offenem Kollektor Anschlußklemmen Schraubkontakte M 3.5 Schrauben Reaktionszeit (AUS –> EIN) C14, C16, C24, C40 – Y7: max. 100µs (EIN –>...
  • Seite 57: Interne Schaltungen

    FP1–Hardware–Beschreibung Interne Schaltungen Interne Schaltungen In diesem Abschnitt finden Sie sowohl die internen Schaltungen für die Ein–/Ausgangskontakte als auch die Verdrahtung der Ausgänge an den Erweiterungsmodulen. FP1 CPU od. Erweiterungsmodul 12– 24V DC Eingänge Abbildung 20: Beschalten der Eingangsmodule FP1 CPU od. Erweiterungsmodul L = Last Ausgänge Abbildung 21: Anschließen der Relais–Ausgänge...
  • Seite 58: Einbaumaße

    FP1–Hardware–Beschreibung Einbaumaße Einbaumaße Entnehmen Sie die Einbaumaße für das Erweiterungsmodul E8 aus der folgenden Abbildung: FP1 E8 80 mm 45 mm Abbildung 23: Einbaumaße für das Modul E8 Die folgenden Maße gelten für das Erweiterungsmodul E16: 120 mm 45 mm Abbildung 24: Einbaumaße für das Modul E16 Die folgenden Maße gelten für die Erweiterungsmodule E 24 und E40: AC–Typ...
  • Seite 59 FP1–Hardware–Beschreibung Einbaumaße Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 60: Kapitel 5 Analogmodule

    Kapitel 5 Analogmodule...
  • Seite 61: Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Einführung Für die FP1 stehen sogenannte Analogmodule zur Verfügung. Analogmodule wandeln entweder Analogdaten in digitale Daten um (A/D–Wandler) oder umgekehrt (D/A–Wandler). Der A/D–Wandler wird auch Analog–Eingangsmodul und der D/A–Wandler Analog–Ausgangsmodul genannt. Die wichtigsten Leistungsdaten entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle: Analog–...
  • Seite 62: Analog-Eingangsmodul

    0–10V Spannungs- versorgung AC/DC Kanal 3 Betriebs- 24 V DC spannung – Range Power Status– CH. 3 NAiS FP1 A/D Erweiterungsstecker rechts Matsushita Electric Works Ltd. CH. 0 CH. 1 CH. 2 Kanal 0 Kanal 1 Kanal 2 Schienenadapter Erweiterungsstecker links Bezeichnungen für Kanäle 0 –...
  • Seite 63: Technische Daten

    FP1–Hardware–Beschreibung Analog–Eingangsmodul 5.2.2 Technische Daten Die folgende Tabelle enthält die wichtigsten technischen Daten: Eigenschaften Daten Anschlußklemmen Schraubkontakte M 3.5 Analogeingänge Ansprechzeit 2,5ms pro Kanal Auflösung 1/1000 Eingangswiderstand > 1MW bei 0–5 und 0–10V / 250W bei 0–20mA Eingangsspannung max. +7,5V bei 0–5V, +15V bei 0–10V Eingangsstrom max.
  • Seite 64: Einbaumaße

    FP1–Hardware–Beschreibung Analog–Eingangsmodul 5.2.4 Einbaumaße Beim Einbau des Moduls berücksichtigen Sie bitte folgende Maße und einen Abstand von 50mm nach oben und unten, wie in Abbildung 17 beschrieben (siehe Seite 3-10). AC–Typ DC–Typ 120 mm 74 mm 45 mm Abbildung 28: Einbaumaße des Analog–Eingangsmoduls Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 65: Analog-Ausgangsmodul

    In der Abbildung unten ist die Front des 24V DC D/A–Wandlers abgebildet. Bis auf die Spannungsversorgung unterscheidet sich dieser Typ aber nicht vom 240V D/A–Wandler. Modulnr. Spannungsversorgung Betriebs– spannung Power Status–LED NAIS FP1 D/A Erweiterungsstecker rechts Matsushita Electric Works Ltd. Kanal 0 Kanal 1 Schienenadapter Erweiterungsstecker links Bezeichnungen für Kanal 1 + 2 Spannungsausgang (+) V –...
  • Seite 66: Technische Daten

    FP1–Hardware–Beschreibung Analog–Ausgangsmodul 5.3.2 Technische Daten Die folgende Tabelle enthält die wichtigsten technischen Daten: Eigenschaften Daten Analogausgänge 2 je Modul Anschlußklemmen Schraubkontakte M 3.5 Ansprechzeit 2,5ms pro Kanal Auflösung 1/1000 Ausgangswiderstand < 0,5MW (Spannungsausgang) Erlaubter Lastwiderstand 0–500W (Bereich 0–20mA) Galvanische Trennung durch Optokoppler (interne Schaltung von Anschlußklemmen) –...
  • Seite 67: Einbaumaße

    FP1–Hardware–Beschreibung Analog–Ausgangsmodul 5.3.4 Einbaumaße Beim Einbau des Moduls berücksichtigen Sie bitte folgende Maße und einen Abstand von 50mm nach oben und unten, wie in Abbildung 17 beschrieben (siehe Seite 3-10). AC–Typ DC–Typ 120 mm 74 mm 45 mm Abbildung 31: Einbaumaße des Analog–Ausgangsmoduls Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 68: Kapitel 6 Koppelmodule

    Kapitel 6 Koppelmodule...
  • Seite 69: Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Einführung Über Koppelmodule kann die FP1 mit einer anderen FP1, anderen Matsushita–SPS, dezentralen E/A oder mit einem PC Daten austauschen. Je nachdem, mit welchem Gerät die FP1 Daten austauschen soll, werden folgende Module eingesetzt: Koppelmodul Eigenschaften Betriebs– Bestellnr. spannung MEWNET–TR Mit dem MEWNET–TR Master–Modul kann die FP1 mit...
  • Seite 70: Mewnet-Tr

    RS485–Schnittstelle Spannungsversorgung AC + DC Status–LED für Slave Stationen: Slave angeschlossen BLINKT: Kommunikationsfehler mit 24V DC entsprechendem Slave RS485 AUS: Keine Verbindung NAiS TRNET Status–LED POWER COM. (siehe Tabelle unten) Erweiterungsstecker ALARM Erweiterungsstecker rechts links DIP–Schalterstellung (siehe Tabelle nächste Seite) DIP–Schalter...
  • Seite 71: Technische Daten

    FP1–Hardware–Beschreibung MEWNET–TR Funktion Beschreibung DIP–Schalter Einstellungen Systemkonfiguration Master B, dezentrale E/A gesperrt Master A, dezentrale E/A gekop- pelt Ausgangszustände Start (Bearbeitung wird fortgesetzt) bei Kommunikations- Stop fehler Abschlusswider- letzte Station am RS485–Kabel stand Zwischenstation Fehlermerker R9036 bei Fehler gesetzt nicht gesetzt Adressbereich Bereich 1: 32 Eingänge: X70–X8F...
  • Seite 72 FP1–Hardware–Beschreibung MEWNET–F MEWNET–F Das MEWNET–F Modul kann nur zusammen mit einer FP3/FP10S (Master) betrieben werden. Die MEWNET–F Module der FP1 sind immer Slaves. MEWNET–F Module sind intelligent und erlauben auch die Kopplung von Analogmodulen, Bediengeräten, anderen FP1 und FPM. 6.3.1 Gehäusebeschreibung Bitte entnehmen Sie die wichtigsten Details des MEWNET–F Slave–Moduls aus der Abbildung unten.
  • Seite 73 FP1–Hardware–Beschreibung MEWNET–F Schalter Funktion Beschreibung DIP–Schalter Einstellungen Abschlusswider- Zwischenstation stand letzte Station am RS485–Kabel Ausgangszustand Stop bei Kommunikati- Start, Ausgangszustand bleibt unverän- onsfehler dert 6.3.2 Technische Daten Bitte entnehmen Sie die wichtigsten technischen Daten aus dieser Tabelle: Eigenschaften Daten Slaves max.: 32 je Master Stromaufnahme Slave: max.
  • Seite 74: C-Net Adapter

    FP1–Hardware–Beschreibung C–NET Adapter C–NET Adapter Mit dem C–NET Adapter können Sie mehrere FP1 mit einem PC koppeln oder mehrere FP1 miteinander koppeln. Wir unterscheiden zwischen zwei C–NET Adaptertypen, dem C–NET Standard– und dem C–NET S1 Adapter. Der C–NET Standardadapter verfügt über eine RS232C–, RS485– und eine RS422–Schnittstelle.
  • Seite 75: Gehäusebeschreibungen

    RS485–Schnittstelle Anschluss C–NET Standardadapter mit C–NET S1 Adapter Status–LED; Betriebsspannung Blinkt: wird mit Spannung versorgt AUS: keine Spannungsversorgung POWER LED – Senden NAiS BLINKT: Daten werden gesendet C–NET AUS: keine Datenübertragung ADAPTER TERMINATE S–TYPE LED – Empfangen Daten werden empfangen AUS: keine Datenübertragung...
  • Seite 76: Abschlusswiderstand Einstellen

    FP1–Hardware–Beschreibung C–NET Adapter 6.4.2 Abschlusswiderstand einstellen Im C–NET sind die beiden Stationen am Anfang und am Ende der RS485–Leitung als Abschlussstationen definiert. In der Abbildung unten sind das der C–NET Standardadapter (ganz links) und der C–NET S1 Adapter der letzten FP1. In diesem Fall würden Sie den Schalter für den Abschlusswiderstand (TERMINATE) bei diesen beiden Geräten auf ON stellen.
  • Seite 77: Einbaumaße

    Beim Einbau des Moduls berücksichtigen Sie bitte folgende Maße und einen Abstand von 50mm nach oben und unten, wie in Abbildung 17 beschrieben (siehe Seite 3-10). 45 mm 50 mm NAiS C–NET ADAPTER S–TYPE 20 mm 300 mm Abbildung 41: Einbaumaße für den C–NET S1 Adapter...
  • Seite 78 FP1–Hardware–Beschreibung C–NET Adapter 120 cm F.G. F.G. 24V DC RS485 POWER TERMINATE Abbildung 42: Einbaumaße für den C–NET Standardadapter Matsushita Electric Works (Europe) AG 6-11...
  • Seite 79 FP1–Hardware–Beschreibung C–NET Adapter Matsushita Electric Works (Europe) AG 6-12...
  • Seite 80: Kapitel 7 Installieren

    Kapitel 7 Installieren...
  • Seite 81: Wichtige Hinweise

    FP1–Hardware–Beschreibung Wichtige Hinweise Wichtige Hinweise Lesen Sie diese Hinweise bitte BEVOR Sie mit der Installation beginnen ! Hinweise Die FP1 arbeitet in einem Temperaturbereich zwischen 0_C und 55_C. Die relative Luftfeuchtigkeit darf zwischen 35% und 85% liegen. Die FP1 darf NICHT: –...
  • Seite 82: Bevor Sie Mit Der Installation Beginnen

    FP1–Hardware–Beschreibung Bevor Sie mit der Installation beginnen Bevor Sie mit der Installation beginnen Bitte lesen Sie diese Hinweise, BEVOR Sie die Installation Ihrer Steuerung planen! Hinweise Die Steuerung darf nicht auf dem Kopf, waagerecht oder senkrecht hängend bzw. liegend installiert werden. Andernfalls können Defekte durch Hitzestaus ausgelöst und die Funktion der SPS beeinträchtigt werden.
  • Seite 83: Platzbedarf

    FP1–Hardware–Beschreibung Platzbedarf Platzbedarf Hinweise Die Maßangaben für die Tiefe der CPU wurden mit geschlossener Schnittstellen–Klappe gemessen. Zum Öffnen der Klappe berücksichtigen Sie bitte ca. 15mm. Lassen Sie zwischen Kabelschacht und FP1 mindestens 50mm Platz, damit kein Wärmestau entsteht. 50 mm Schnittstellenklappe 50 mm Abbildung 45: Abstand der Steuerung von Stromleitungen usw.
  • Seite 84 FP1–Hardware–Beschreibung Platzbedarf Analogmodule Breite (mm) Höhe (mm) Tiefe (mm) A/D–Wandler DC: 45, AC: 74 D/A–Wandler DC: 45, AC: 74 Koppelmodule Breite (mm) Höhe (mm) Tiefe (mm) MEWNET–TR DC: 45, AC: 74 MEWNET–F DC: 45, AC: 74 C–NET S1 Adapter C–NET Standard Adapter C14/C16 E8/E16 A/D Wandler...
  • Seite 85: Installieren Der Sps

    FP1–Hardware–Beschreibung Installieren der SPS Installieren der SPS Folgen Sie den Anweisungen bitte Schritt für Schritt. Vorgehensweise: 1. Berechnen Sie zunächst, wieviel Platz Sie für Ihre Steuerung benötigen 2. Berücksichtigen Sie die Warnhinweise und Angaben auf den Seiten 7-2 und 7-3 Sie haben die Möglichkeit, die FP1 direkt an die Wand, auf eine Paneele oder auf DIN–Schienen zu montieren.
  • Seite 86 FP1–Hardware–Beschreibung Installieren der SPS 7. Falls Sie einmal ein Modul abnehmen müssen, drücken Sie den Kipphebel mit einem Kreuzschlitz– Schraubendreher herunter, sonst weiter mit 8 Schieber entriegeln und FP1 abnehmen Abbildung 49: FP1 von der DIN–Schiene abnehmen 8. Verfahren Sie mit allen Erweiterungsmodulen, Analogmodulen und Koppelmodulen ggf.
  • Seite 87 FP1–Hardware–Beschreibung Installieren der SPS 11. Verbergen Sie das Verbindungskabel zwischen den Modulen, indem Sie die Module zusammenschieben Abbildung 51: Verbindungskabel zwischen den Modulen verbergen 12. Falls Sie einen C–NET Adapter installieren möchten, lesen Sie bitte weiter im Handbuch “FP1 C–NET Adapter”, Bestellnr.: 4048 de de und ggf.
  • Seite 88: Kapitel 8 Verdrahten

    Kapitel 8 Verdrahten...
  • Seite 89: Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Einführung In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie alle Komponenten der Steuerung verdrahtet werden. Dazu zählen: Spannungsversorgung (Netzteil) – Spannungsanschlüsse – Erden – Alarm–Ausgang Eingänge – fotoelektrische Sensoren – 2–Draht–Sensoren – Endschalter mit LED – Reed–Schalter mit LED – Eingangsgeräte mit anderen Versorgungsspannungen Ausgänge –...
  • Seite 90: E/A Klemmen Für Cpu Und Erweiterungsmodule

    FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Es können Kabelbefestigungen mit den Kabeldurchmessern 0,25 bis 1,65mm 1,04 bis 2,63mm verwendet werden. 8.1.2 E/A Klemmen für CPU und Erweiterungsmodule Sowohl bei der CPU als auch bei den Erweiterungsmodulen können Sie die Ein– und Ausgänge an die kompakten E/A–Klemmenblöcke anschließen. FP1–C24 Befestigungsschraube 1 Befestigungsschraube 2...
  • Seite 91 FP1–Hardware–Beschreibung Einführung Bei richtiger Anbringung ist das Kabel nach dem Zusammenschieben der Module bzw. CPU und Modul nicht mehr sichtbar. Dadurch wird auch ungünstige Störstrahlung vermieden. Erweiterungskabel Modul Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 92: Spannungsversorgung

    FP1–Hardware–Beschreibung Spannungsversorgung Spannungsversorgung Alle FP1, die mit 24V betrieben werden, benötigen ein Netzteil. Die AC–Typen können direkt an die Netzspannung angeschlossen werden. Entnehmen Sie bitte den folgenden Grafiken, wie die Spannungsversorgung an die jeweilige FP1 angeschlossen wird: FP1 C14, C16, A/D und D/A Wandler FP1 C24, C40, C56 und C72 sowie sowie MEWNET–TR und MEWNET–F Module: die Erweiterungsmodule E24 und E40:...
  • Seite 93: Erden

    FP1–Hardware–Beschreibung Spannungsversorgung Die Versorgungsleitungen zur SPS sollten getrennt von der Versorgung des Leistungsteils (Motoren etc.) geführt werden. Beugen Sie starken Störstrahlungen bzw. Spannungs– schwankungen vor, indem Sie die Kabelverbindung wie folgt mit einem isolierten Transformator schützen: Motor Unterbrecher Unterbrecher isolierter Trafo intellig.
  • Seite 94: Vorsichtsmaßnahmen

    FP1–Hardware–Beschreibung Spannungsversorgung Das Erdungskabel soll so kurz wie möglich und so nah wie möglich an der Steuerung sein. Analog–Eingangsmodule werden auf der Modulseite (F.G.) geerdet, Analog–Ausgangsmodule auf der Lastseite (Kabelabschirmung). 8.2.2 Vorsichtsmaßnahmen Sicherheit gewährleisten! 1) Bauen Sie einen Not–Aus–Kreis ein! 2) Bauen Sie eine Sicherheitsschaltung (Verriegelung) zwischen Gerät und den Ausgängen der Steuerung ein, wenn gegensätzliche Bewegungen gesteuert werden sollen.
  • Seite 95: Eingänge Verdrahten

    FP1–Hardware–Beschreibung Eingänge verdrahten Eingänge verdrahten Im folgenden erfahren Sie, wie: Moduleingänge Photoelektrische Sensoren 2–Draht Sensoren Endschalter mit LED Reed–Schalter mit LED an Eingangsmodule verdrahtet werden und wie Eingangsgeräte an andere Versorgungsspannungen als die der FP1 angeschlossen werden In diesem Beispiel sind vier Drucktaster angeschlossen: FP1–C24 Eingänge integrierte Spannungs-...
  • Seite 96: Lesen Sie Dazu Auch Die Spezifikationen

    FP1–Hardware–Beschreibung Eingänge verdrahten Wenn Sie eine FP1 (AC) verwenden, können Sie die Eingänge mit der integrierten Spannungsversorgung betreiben: 24V DC Falls die Kapazität der integrierten Spannungsversorgung der FP1 (DC) zu klein sein sollte, können Sie ebenfalls ein externes Netzteil anschließen: 24V DC Hinweise Legen Sie an die Klemmen: 24V DC +/–...
  • Seite 97: 2-Draht Sensoren

    FP1–Hardware–Beschreibung Eingänge verdrahten Eingang Eingang Sensor Sensor – interner interner – – Stromkreis Stromkreis Spannungsversorg. Spannungsversorg. Eingänge Eingänge Abbildung 55: NPN–Ausgang (offener Kollektor ) 2–Draht–Typ Eingang Sensor interner – Stromkreis Spannungsversorg. Eingänge Abbildung 56: PNP–Ausgang (offener Kollektor) 8.3.2 2–Draht Sensoren Um zu vermeiden, dass der Eingang durch Kriechstrom im Sensor nicht abgeschaltet wird, empfehlen wir, einen Abschlusswiderstand zwischen Eingang und COM–Kontakt anzuschließen.
  • Seite 98: Reed-Schalter Mit Led

    FP1–Hardware–Beschreibung Eingänge verdrahten Die Eingangsspannung im abgeschalteten Zustand beträgt max. 2,5V. Bei einer Versorgungsspannung von 24V wählen Sie den Widerstand R entsprechend, damit der Strom größer ist als: 24 – 2,5 Der Widerstand R des Abschlusswiderstands errechnet sich wie folgt: R ≤...
  • Seite 99: Eingangsgeräte Mit Externer Versorgungsspannung

    FP1–Hardware–Beschreibung Eingänge verdrahten 8.3.5 Eingangsgeräte mit externer Versorgungsspannung Wenn Sie an einen Eingang ein Gerät anschließen, das extern mit Spannung versorgt wird, wie es z.B. bei 5V–Sensoren der Fall ist, schließen Sie das Gerät wie folgt an: 24V DC +/– +/–...
  • Seite 100 FP1–Hardware–Beschreibung Eingänge verdrahten Schließen Sie keine Kabel an Kontakte an, die mit einem Punkt “.” gekennzeichnet sind. (–) C40,E40 (–) (–) 8 Eingänge 4E/A 16 Eingänge 8 E/A Abbildung 61: Belegung der Eingangskontakte der unterschiedlichen FP1–Typen Hinweise Der gemeinsame Eingang “+” ist auch für die FP1–Typen C16, C24 und E24 verfügbar.
  • Seite 101: Ausgänge Verdrahten

    FP1–Hardware–Beschreibung Ausgänge verdrahten Ausgänge verdrahten In der Abbildung unten finden Sie ein Beispiel dafür, wie Sie ein Ausgangsgerät (L) an die Ausgangskontakte einer FP1 anschließen können. Ausgänge Battery 100–240V AC F.G. PROG. PROG. MOTE ERR. ALARM Hinweis Schließen Sie keine Geräte an die Kontakte an, die mit einem Punkt “.”...
  • Seite 102: Induktive Lasten

    FP1–Hardware–Beschreibung Ausgänge verdrahten Klemmen- brücke COM COM COM COM COM 100–240V AC F.G. Abbildung 63: Klemmenbrücke anbringen Im Ausgangsstromkreis ist keine Sicherung integriert. Schützen Sie Ihren Ausgangsstromkreis, indem Sie extern eine Sicherung anschließen. Lesen Sie dazu auch die Spezifikationen (siehe Seite 4-4).
  • Seite 103 FP1–Hardware–Beschreibung Ausgänge verdrahten Schützen Sie die Module vor induktiven und kapazitiven Stromspitzen, indem Sie eine Schutzschaltung hinzufügen: Varistor Funklöschglied Beispiel: R: 50Ω Ausgang C: 0,47mF Ausgang indukt.Last indukt. Last Abbildung 64: Schutzschaltungen bei induktiven Lasten (AC) Bei Relais–Ausgangsmodulen und geschalteter Gleichspannung sollten Sie unbedingt eine Schutzdiode parallel zur Last schalten, wie in der Abbildung unten gezeigt.
  • Seite 104: Belegung Der Ausgangskontakte

    FP1–Hardware–Beschreibung Ausgänge verdrahten 8.4.2 Belegung der Ausgangskontakte Die Ausgangskontakte der FP1 sind je nach Typ unterschiedlich belegt: AC AC F.G. F.G. (–) AC AC F.G. F.G. (–) C24, AC AC COMCOMCOMCOM COM COMCOMCOM F.G. F.G.  COMCOM COMCOMCOMCOM COMCOM COM (–) F.G.
  • Seite 105 FP1–Hardware–Beschreibung Ausgänge verdrahten zusammengefasst, Ausgänge 4 und 7 einzeln (potentialgetrennt). Schließen Sie keine Geräte an Kontakte an, die mit einem Punkt “.” gekennzeichnet sind. Beachten Sie bitte bei der Auswahl der Lasten, dass es verschiedene Ausgangstypen gibt (Transistor, Relais). Matsushita Electric Works (Europe) AG 8-18...
  • Seite 106: Analogmodule Verdrahten

    0 – 5V ohne Brücke mit Brücke einstellen Erde 0 – 10V mit Brücke CH. 3 Range 24 V DC Power NAiS FP1–4A/D Matsushita Electric Works, Ltd. CH. 0 CH. 1 CH. 2 geschirmtes Kabel Spannungsquelle Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 107: Verdrahten Des Stromeingangs

    Verdrahten Sie die Stromquelle mit den Kontakten V, I und C. Die Eingänge V und I werden gebrückt. Die beiden Kontakte RANGE bleiben geöffnet. Spannungs- versorgung bleiben geöffnet Range CH. 3 24 V DC Power NAiS FP1–4A/D Matsushita Electric Works, Ltd. CH. 0 CH. 1 CH. 2 geschirmtes Kabel Stromquelle Hinweise Verwenden Sie eine geschirmte verdrillte 2–Draht–Leitung,...
  • Seite 108: Verdrahten Des Spannungsausgangs

    Spannungsbereich wie gewünscht ein: Spannungs- Eingangsspannung – und RANGE versorgung Erde 0 – 5V ohne Brücke 0 – 10V Brücke 24 V DC Power NAiS FP1–2A/D Matsushita Electric Works, Ltd. CH. 0 CH. 1 – – Range Range geschirmtes Kabel...
  • Seite 109 FP1–Hardware–Beschreibung Analogmodule verdrahten Die gleichzeitige Verwendung des Strom– und Spannungsausgangs am gleichen Kanal ist nicht zulässig. Nicht benutzte Ausgangskontakte müssen geöffnet bleiben. Wir empfehlen, das geschirmte Kabel auf der Lastseite zu erden. Je nach Störeinflüssen kann es jedoch sinnvoll sein, das Kabel am Kontakt “–”...
  • Seite 110: Koppelmodule Verdrahten

    FP1–Hardware–Beschreibung Koppelmodule verdrahten Koppelmodule verdrahten In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die Koppelmodule: MEWNET–TR Modul und MEWNET–F Modul verdrahten. Koppelmodule werden über ein FP1 Erweiterungskabel (AFP15101: 7cm, AFP15103: 30cm, AFP15105: 50cm) mit der FP1 CPU verbunden. Bevor Sie die Erweiterungskabel in die Erweiterungstecker stecken, nehmen Sie bitte die Schutzkappen vom Stecker ab.
  • Seite 111: Mewnet-F Modul

    FP1–Hardware–Beschreibung Koppelmodule verdrahten 8.6.2 MEWNET–F Modul Verbinden Sie die RS485–Schnittstelle des MEWNET–F Moduls mit der RS485–Schnittstelle der zu verbindenden SPS über ein Kommunikationskabel. Achten Sie darauf, Plus (+) mit Plus (+) und Minus (–) mit Minus (–) zu verbinden. Kommunikationskabel RS485–Schnittstelle der anderen SPS RS485–Schnittstelle...
  • Seite 112: Kapitel 9 Modem Anschließen

    Kapitel 9 Modem anschließen...
  • Seite 113: Einführung

    Möglichkeit Daten zwischen zwei FP1 auszutauschen. Für die Modemfunktion benötigen Sie die FP1–Typen: C24C, C40C, C56C und C72C. Dabei können Sie sowohl die RS422–Programmierschnittstelle als auch die RS232C–Schnittstelle verwenden. Beispiel: PC und FP1 NAiS Control Software RS422/232C FP1 SPS Adapter Modem Modem öffentliches...
  • Seite 114 FP1–Hardware–Beschreibung Einführung RS232C RS232C Modem Modem öffentliches Telefonnetz Abbildung 72: Modemkommunikation zwischen zwei FP1 über die RS232C–Schnittstelle Hinweis Die Modemfunktion kann nur mit den FP1–Typen C24C, C40C, C56C und C72C der Version 2.7 und höher ausgeführt werden. Diese Typen verfügen über eine RS232C–Schnittstelle, die sowohl im aktiven Modus (Master) als auch im Modus PC–Kopplung betrieben werden kann.
  • Seite 115: Anschluss An Die Rs422-Schnittstelle

    FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS422–Schnittstelle Anschluss an die RS422–Schnittstelle Mit der Control FPWIN Pro Programmier–Software können Sie über die Programmierschnittstelle (RS422) der FP1 per Modem kommunizieren. Nehmen Sie bitte folgende Einstellungen vor: Damit ist automatisch eingestellt: Startbit: 1 Bit, Paritätsbit: 1 Bit / ODD (ungerade), Stopbit: 1 Bit.
  • Seite 116 FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS422–Schnittstelle Kabel 1 od. 2 RS422 / 232 C Adapter RS 422 Modem Modem öffentliches Telefonnetz Kabel 3 od. 4 FP1–Kabel Kabel 1: PC –AT an Modem Kabel 2: PC an Modem IBM PC–AT Modem Modem (25–Pin Stecker) (9–Pin Buchse) (25–Pin Buchse)
  • Seite 117: Anschluss An Die Rs232C-Schnittstelle

    FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS232C–Schnittstelle Anschluss an die RS232C–Schnittstelle Mit der FP1 und der Control FPWIN Pro Programmier–Software können Sie auch über die RS232C–Schnittstelle per Modem kommunizieren. Für die RS232C–Schnittstelle stehen zwei Modi zur Verfügung: “PC–Kopplung” und “Andere Geräte”. 9.3.1 PC–Kopplung Bei PC–Kopplung befindet sich die Schnittstelle im sogenannten “Slave–Modus”.
  • Seite 118 FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS232C–Schnittstelle Einstellungen in Systemregister 414 werden ignoriert. Die Baudrate steht fix auf 2400 bps. Überprüfen Sie, ob bei allen Geräten im Netzwerk die Baudrate 2400 bps eingestellt ist. Das Modem an der FP1 wird nur dann automatisch initialisiert, wenn die Stationsnr.
  • Seite 119 FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS232C–Schnittstelle Kabel 3: RS232C vom Modem an RS232C von FP1 Modem FP1 RS232C Schnittstelle (9–Pin Stecker) (25–Pin Stecker) Pin Nr. Kürzel Pin Nr. Kürzel SD (TXD) SD (TXD) RD (RXD) RD (RXD) RS (RTS) RS (RTS) CS (CTS) CS (CTS) DR (DSR)
  • Seite 120: Andere Geräte

    FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS232C–Schnittstelle Kabel 3: RS232C vom Modem an RS232C von C–NET Standardadapter Modem FP1 RS232C Schnittstelle (9–Pin Stecker) (25–Pin Stecker) Pin Nr. Kürzel Pin Nr. Kürzel SD (TXD) SD (TXD) RD (RXD) RD (RXD) RS (RTS) RS (RTS) CS (CTS) CS (CTS) DR (DSR)
  • Seite 121 FP1–Hardware–Beschreibung Anschluss an die RS232C–Schnittstelle beschriebenen Einstellung “Andere Geräte”. Im Slave–Modus verhält sich die Schnittstelle wie bei der “PC–Kopplung”, d.h. sie kann mit dem MEWTOCOL–COM Protokoll angesteuert werden. Die Umschaltung erfolgt ebenfalls mit dem F144 Befehl und hat folgende Syntax: Hinweise Für die erweiterte Modem–Funktion “Master–Slave–...
  • Seite 122: Protokoll Für Die Modemkommunikation

    FP1–Hardware–Beschreibung Protokoll für die Modemkommunikation Protokoll für die Modemkommunikation Für die Modemkommunikation kann das Matsushita MEWTOCOL–COM Protokoll verwendet werden. Eigenschaft Erläuterungen Kommunikationsart halb–duplex Kommunikation asynchron Übertragungsgeschwindigkeit 2400 bps (RS232C: bis 19200 bps) Übertragungsformat ASCII Programmierschnittstelle Stopbit 1 Bit (RS422) Paritätsbit ungerade Zeichenlänge 7–Bit ASCII...
  • Seite 123 FP1–Hardware–Beschreibung Protokoll für die Modemkommunikation Matsushita Electric Works (Europe) AG 9-12...
  • Seite 124: Kapitel 10 Netzwerke

    Kapitel 10 Netzwerke...
  • Seite 125: 10.1 Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung 10.1 Einführung 10.1 Einführung Die FP1 CPU unterstützt mehrere Matsushita Netzwerke. Mit diesen Netzwerken können Sie einen PC mit einer SPS koppeln oder mehrere SPS vernetzen, um Daten auszutauschen. Bei der PC–Kopplung startet der PC immer die Kommunikation mit der SPS. Für die Kommunikation können Sie entweder den Matsushita DDE–Server oder das Matsushita MEWTOCOL–COM Protokoll verwenden.
  • Seite 126: 10.2 Punkt-Zu-Punkt Verbindung

    FP1–Hardware–Beschreibung 10.2 Punkt–zu–Punkt Verbindung 10.2 Punkt–zu–Punkt Verbindung Um Daten zwischen zwei Matsushita Steuerungen, zwischen einem PC und einer Matsushita–Steuerung oder zwischen einer Matsushita–Steuerung und einem Bediengerät austauschen zu können, genügt eine Punkt–zu–Punkt Verbindung. Diese Punkt–zu–Punkt Verbindung können Sie über die RS422–Schnittstelle und bei den FP1–Typen C24C, C40C, C56C und C72C auch über die RS232C–Schnittstelle der FP1 herstellen.
  • Seite 127 FP1–Hardware–Beschreibung 10.2 Punkt–zu–Punkt Verbindung Wenn Sie mit einer Punkt–zu–Punkt Verbindung über das MEWTOCOL–COM Protokoll Daten übertragen, stellen Sie das Systemregister 412 auf “PC–Kopplung”. Bei einer Übertragung von ASCII–Daten zwischen FP1 und einem Fremdgerät, stellen Sie das Systemregister 412 auf “Andere Geräte”. Übertragungsformat, Parität, Stopbit bzw.
  • Seite 128: 10.3 Mehrpunkt-Verbindung

    FP1–Hardware–Beschreibung 10.3 Mehrpunkt–Verbindung 10.3 Mehrpunkt–Verbindung Mit C–NET können Sie bis zu 32 Steuerungen (Mehrpunkt–Verbindung im Multi–Drop) über eine verdrillte 2–Draht–Leitung und je einem C–NET–Adapter mit einem PC oder einer SPS mit frei programmierbarer RS232C–Schnittstelle koppeln. Für die Kopplung mit einem PC benötigen Sie einen C–NET Standardadapter. Der Standardadapter verbindet RS485–Schnittstelle...
  • Seite 129: C-Net Pin-Belegung

    FP1–Hardware–Beschreibung 10.3 Mehrpunkt–Verbindung C–Net Pin–Belegung Diese Pin–Belegung gilt für das Kabel zwischen PC und dem C–NET Standardadapter: C–Net Adapter PC–AT (9–Pin Stecker) (25–Pin Buchse) Pin Nr. Kürzel Pin Nr. Kürzel SD (TXD) SD (TXD) RD (RXD) RD (RXD) RS (RTS) RS (RTS) CS (CTS) CS (CTS)
  • Seite 130: Mewnet-Tr

    FP1–Hardware–Beschreibung 10.4 MEWNET–TR 10.4 MEWNET–TR Mit der MEWNET–TR Transmitter Unit und Klemmenblöcken können Sie eine kostengünstige Dezentralisierung von Ein– und Ausgängen über eine verdrillte 2–Draht–Leitung durchführen. Sowohl die Master–Master Kommunikation als auch die Master–Slave Kommunikation sind möglich. Sie können die FP1 auch mit einer FPM–, FP3–...
  • Seite 131 FP1–Hardware–Beschreibung 10.4 MEWNET–TR Hinweise Wieviele E/A an einen Slave angeschlossen werden können, hängt auch von der Einstellung der DIP–Schalter am Modul ab. Die Stationsnummer der Slaves wird auf den Klemmenblöcken eingestellt. Matsushita Electric Works (Europe) AG 10-8...
  • Seite 132: Mewnet-F

    FP1–Hardware–Beschreibung 10.5 MEWNET–F 10.5 MEWNET–F Mit MEWNET–F können Sie eine leistungsfähige Dezentralisierung durchführen. Die FP3/FP10S–SPS ist immer der Master, alle anderen Matsushita SPS, wie z.B. die FP1 oder auch Klemmenblöcke etc. können nur Slaves sein. Für die Vernetzung wird die FP1 mit einem MEWNET–F Slave–Modul ausgestattet und die FP3/FP10S mit einem MEWNET–F Master Modul erweitert.
  • Seite 133 FP1–Hardware–Beschreibung 10.5 MEWNET–F Matsushita Electric Works (Europe) AG 10-10...
  • Seite 134: Kapitel 11 Bevor Sie Ihre Sps Einschalten

    Kapitel 11 Bevor Sie Ihre SPS einschalten...
  • Seite 135: 11.1 Bevor Sie Die Spannung Einschalten

    FP1–Hardware–Beschreibung 11.1 Bevor Sie die Spannung einschalten 11.1 Bevor Sie die Spannung einschalten Bevor Sie die Spannung Ihrer SPS einschalten und die SPS an die zu steuernde Maschine anschließen, empfehlen wir Ihnen, die hier beschriebenen Punkte zu überprüfen und anschließend einen Probelauf durchzuführen. Komponente Vorgehensweise Module...
  • Seite 136: 11.2 Probelauf

    FP1–Hardware–Beschreibung 11.2 Probelauf 11.2 Probelauf Gehen Sie bei einem Probelauf wie folgt vor: Vorgehensweise: 1. Prüfen Sie alle Komponenten, wie im vorigen Abschnitt beschrieben 2. Schalten Sie die Spannungsversorgung ein Leuchtet die LED POWER ? Andernfalls siehe Seite 12-5. 3. Laden Sie Ihr Programm und führen Sie einen Syntax–Check durch (mit Control FPWIN Pro) 4.
  • Seite 137 FP1–Hardware–Beschreibung 11.2 Probelauf Matsushita Electric Works (Europe) AG 11-4...
  • Seite 138: Kapitel 12 Fehler Beheben

    Kapitel 12 Fehler beheben...
  • Seite 139: 12.1 Einführung

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.1 Einführung 12.1 Einführung Die FP1 CPU verfügt über 3 Arten der Fehlerkontrolle: Selbstdiagnose–Funktion Gesamtüberprüfung Überwachungsbaustein (Watchdog–Timer (WDT)) Dementsprechend gibt es drei Fehlerkategorien: Selbstdiagnose–Fehler tritt auf bei: – Hardware–Fehlern in der CPU – ROM–Fehlern – Backup–Batteriefehlern und beim – falschen Einsatz von intelligenten Modulen sowie wenn –...
  • Seite 140 FP1–Hardware–Beschreibung 12.1 Einführung – Pufferbatterie–Fehler Setzen Sie Systemregister 4 von JA auf NEIN Wenn ein Fehler auftritt, wird die Ausführung des Programms in der FP1 normalerweise abgebrochen. Sie können die Systemregister aber auch so setzen, dass das Programm weiter abgearbeitet wird (siehe Seite A-2).
  • Seite 141: 12.2 Cpu-Betriebsstatus

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.2 CPU–Betriebsstatus 12.2 CPU–Betriebsstatus Je nach Betriebsstatus leuchten die entsprechenden LED der FP1–CPU. Die jeweils möglichen Betriebsstati entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle: LED–Stati Betriebsarten–Wahl- Programm schalter PROG ERROR ALARM läuft PROG. steht BLINKT Forced ON/OFF und läuft Forced ON/OFF und steht PROG.
  • Seite 142: 12.3 Fehler Beheben

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben 12.3 Fehler beheben Je nachdem, welcher Fehler auftritt, suchen Sie aus der folgenden Liste den entsprechenden Buchstaben und arbeiten das dazugehörige Ablaufdiagramm ab. ERROR–LED leuchtet (zu A) ALARM–LED leuchtet (zu B) Keine LED leuchtet (zu C) Ausgänge arbeiten nicht (zu D) “DDE–Server: Fehler”...
  • Seite 143 FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Zu A) ERROR–LED leuchtet Fehler bei der Selbstdiagnose oder Gesamtüberprüfung (siehe auch Seiten 12-14 und 12-15). Modus–Wahlschalter von RUN auf PROG. setzen NEIN (siehe nächste Seite) ERROR–LED aus ? Evt. Fehler bei Gesamtüberprüfung. Überprüfen Sie Ihr Programm mit Control FPWIN Pro Software: Objekt "...
  • Seite 144 FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Fortsetzung zu A Wahrscheinlich ein Fehler bei der Control FPWIN Pro Software: Monitor " SPS–Status Selbstdiagnose. Prüfen Sie das Programm mit Control FPWIN Pro Korrigieren Sie den Fehler (siehe Seite 12-15) Löschen Sie den Fehlerstatus wie folgt: Löschen Sie den Fehlerstatus und a) Spannung AUS–...
  • Seite 145 FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Zu B) ALARM–LED leuchtet heißt, der Überwachungsbaustein (Watchdog–Timer) hat angesprochen, weil die Programmbearbeitungszeit die Zeit überschreitet, die in Systemregister 30 eingestellt ist. Prüfen Sie die Einstellung in Systemregister 30 (max. Zykluszeit). Voreinstellung: 300ms Prüfen Sie, ob es in Ihrem Programm evt.
  • Seite 146: Keine Led Leuchtet

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Zu C) Keine LED leuchtet Prüfen Sie die Kabel für die Spannungsversorgung (Netzteil) Stellen Sie sicher, dass das Netzteil stabil Prüfen Sie, ob am Netzteil die rich- und ohne Netzschwankungen mit Spannung tige Spannung anliegt versorgt wird Lösen Sie die Kabel an den 24V DC Wenn die LED an der FP1 in diesem Moment Kontakten und verbinden Sie sie...
  • Seite 147: Ausgänge Arbeiten Nicht Korrekt

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Zu D) Ausgänge arbeiten nicht korrekt Prüfen Sie als erstes die Ausgänge, dann die Eingänge. 1. Ausgangs–LED leuchten Prüfen Sie, ob die Ausgänge korrekt verdrahtet sind Wenn die Last ausreichend mit Spannung versorgt wird, prüfen Sie die Last selbst Prüfen Sie, ob die Ausgänge korrekt mit Spannung versorgt sind Wenn die Last nicht mit Spannung versorgt wird, ist...
  • Seite 148 FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben 3. Eingangs–LED leuchten Control FPWIN Pro Prüfen Sie die Zustände der Monitor " Datenmonitor Eingänge mit Ihrer Software Wenn die Eingänge immer den Zustand OFF (aus) haben, könnte die FP1 defekt sein. Bitten Sie Ihren Händler um Hilfe Wenn die Eingänge den Zustand ON (ein) haben, überprüfen Sie bitte Ihr Programm.
  • Seite 149 FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Zu E) DDE–Server: Fehler Control FPWIN Pro Prüfen Sie, ob Sie in der Software Online " SPS–Konfiguration und auf der Steuerung die gleiche Baudrate eingestellt haben Baudraten–Wahlschalter der SPS: 19200 bps 9600 bps Es kann vorkommen, dass ein PC nicht mit der Baudrate 19200 bps mit der SPS kommunizieren kann.
  • Seite 150: Fehler 15 - Die Sps Ist Passwort-Geschützt

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.3 Fehler beheben Zu F) Fehler 15 – Die SPS ist passwort–geschützt 1. Sie wollten Ihr Programm ändern, während ein (E)EPROM gesteckt ist: Programmänderungen sind mit gestecktem (E)EPROM nicht möglich ! Schalten Sie die Spannung aus und entfernen Sie das (E)EPROM Modifizieren Sie Ihr Programm mit Control FPWIN Pro Speichern Sie das geänderte...
  • Seite 151: 12.4 Fehlerkodes

    Tabellen nach, um den Fehler zu bestimmen und ggf. zu beheben. Den Fehlerkode finden Sie unter Control FPWIN Pro im Online–Modus mit: Monitor " SPS Status (siehe Control FPWIN Pro bzw. NAiS Control 1131 Referenzhandbuch). Der Kompiler kann nur Fehler erkennen, die beim Programmieren entstanden sind. Es können aber, während das Programm abgearbeitet wird, Fehler durch Berechnungen...
  • Seite 152: Selbstdiagnose

    FP1–Hardware–Beschreibung 12.4 Fehlerkodes 12.4.2 Selbstdiagnose Kode Fehlerbeschreibung Programm Gegenmaßnahme Fehler: internes ROM; stoppt C14/C16: wahrscheinlich internes Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Händler in (E)EPROM defekt Verbindung C24, C40, C56 und C72: Speichermo- Überschreiben Sie das Speichermodul dul wahrscheinlich defekt noch einmal mit Ihrem Programm.
  • Seite 153 FP1–Hardware–Beschreibung 12.4 Fehlerkodes Matsushita Electric Works (Europe) AG 12-16...
  • Seite 154: Kapitel 13 Wartung

    Kapitel 13 Wartung...
  • Seite 155: 13.1 Vorbeugende Maßnahmen

    FP1–Hardware–Beschreibung 13.1 Vorbeugende Maßnahmen 13.1 Vorbeugende Maßnahmen Steuerungen von Matsushita entsprechen einem hohen Qualitätsstandard. Der Wartungsaufwand ist daher gering. Die Steuerung arbeitet in der Regel störungsfrei. Um einem Ausfall der Steuerung vorbeugen, führen Sie die in der Tabelle beschriebenen Maßnahmen bitte in regelmäßigen Abständen durch. Komponente Wartung Pufferbatterie...
  • Seite 156: 13.2 Pufferbatterie

    FP1–Hardware–Beschreibung 13.2 Pufferbatterie 13.2 Pufferbatterie Durch die Pufferbatterie kann das Programm, das sich im RAM befindet, auch bei einem Stromausfall gespeichert werden. So wird ein Datenverlust vermieden. Die Lebensdauer der Pufferbatterien ist je nach CPU–Typ unterschiedlich: Typ. Lebensdauer bei 25 _C FP1–Typ C24, C40, C56 und C76 53.000 Std.
  • Seite 157: Austauschen Der Pufferbatterie

    FP1–Hardware–Beschreibung 13.2 Pufferbatterie 13.2.1 Austauschen der Pufferbatterie Wechseln Sie die Pufferbatterien am besten innerhalb einer Woche aus, sobald die LED BATT aufleuchtet, spätestens aber einen Monat danach. Vorgehensweise: 1. Schalten Sie die Spannung AUS 2. Öffnen Sie die zweite Klappe von links (siehe Abbildung 81) 3.
  • Seite 158: 13.3 Klemmenblock Austauschen

    FP1–Hardware–Beschreibung 13.3 Klemmenblock austauschen 13.3 Klemmenblock austauschen Sie können jeden Klemmenblock der CPU–Typen C40 – C72 komplett abziehen und austauschen. Auch bei der Verdrahtung der Ein– und Ausgänge erweist sich das Abziehen der Klemmenblöcke als praktisch. Vorgehensweise: 1. Lösen Sie die zwei Schrauben des jeweiligen Klemmenblocks 2.
  • Seite 159 FP1–Hardware–Beschreibung 13.3 Klemmenblock austauschen Matsushita Electric Works (Europe) AG 13-6...
  • Seite 160: Anhang A Register

    Anhang A Register...
  • Seite 161: A.1 Systemregister

    FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Systemregister Sie konfigurieren die FP1 bzw. bestimmte Sonderfunktionen, indem Sie mit Control FPWIN Pro Systemregister setzen. Unter Control FPWIN Pro können Sie die Systemregister bequem im Projektnavigator unter SPS " Systemregister einstellen. Falls jedoch Programmier–Software NPST–GR oder Handprogrammiergerät benutzen bzw. ein Treiber–Programm erstellen möchten, ersehen Sie Bitpositionen, Bitadressen etc.
  • Seite 162: In Den Folgendenden Tabellen Steht: "K" Für Konstante Dezimalzahl "H" Für Hexadezimalzahl

    FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Hinweis In den folgendenden Tabellen steht: “K” für konstante Dezimalzahl “H” für Hexadezimalzahl A.1.1 Speicherkapazität Adresse Vorein- Erläuterungen stellung K1, K3 oder K5 Programmspeicherkapazität In diesem Register wird die Programmkapazität für die FP1 angezeigt: K1: 900 Schritte K3: 2.720 Schritte K5: 5.000 Schritte Sie können in diesem Register keine Einstellung vornehmen.
  • Seite 163: A.1.4 Sps-Reaktion Bei Fehlern Im Run-Modus

    FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Adresse Vorein- Erläuterungen stellung Selbsthaltebereich Datenregister C14/C16: K0 bis K 256 C24/C40: K0 bis K1660 C40/C72: K0 bis K6144 Wenn Sie den höchstmöglichen Wert setzen, sind alle Bereiche nicht selbsthaltend. Beispiel: Eine C14 wird verwendet und Systemregister 8 ist auf K10 eingestellt: nicht selbsthaltend: DT0 bis DT9 selbsthaltend: DT10 bis DT255...
  • Seite 164: Sonderfunktionen

    FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister A.1.6 Sonderfunktionen Adresse Vorein- Erläuterungen stellung Schneller Zähler die Eingänge X0 bis X2 können für den Anschluss eines schnellen Zählers ver- wendet werden. X0 und X1 können als Eingänge für phasenverschobene inkre- mentale Impulse, als Vorwärts– oder Rückwärtszähler und X2 als Rücksetzein- gang eingesetzt werden.
  • Seite 165 FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Adresse Vorein- Erläuterungen stellung Interrupt–Eingänge kein Interrupt–Eingang definiert Interrupt–Eingang definiert Eingänge, die als Interrupt–Eingänge verwendet werden, müssen den Status 1 ha- ben. Bitposition 15 . . 12 11 . . 8 7 . . 4 3 . . 0 Eingänge ––––––––...
  • Seite 166 FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Adresse Vorein- Erläuterungen stellung H1111 Eingangsverzögerung Folgende Werte sind möglich: X0 – X7 16ms 32ms X8 – XF 64ms 128ms X10 – X17 X18 – X1F FP1 CPU H1111 X20 – X27 X30 – X37 X38 – X3F 1.
  • Seite 167: A.1.7 Kommunikations-Einstellungen

    FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Adresse Vorein- Erläuterungen stellung H1111 Beispiel: Eingangsverzögerung für X0 – X7 = 1ms, X8 – XF = 8ms, X10 – X17 = 2ms und X18 – X1F = 2ms (Eingabe im Systemregister 404 = H1130) Bitposition 15 . .
  • Seite 168 FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Adresse Vorein- Erläuterungen stellung Kommunikationsformat der RS232C–Schnittstelle Bitposition . 12 11 . Header (Bit 6): 0: ohne STX Kode 1: mit STX Kode Terminator (Bit 4 + 5) 00: CR 01: CR + LF 10: CR 11: EXT Stopbit (Bit 3) 0: 1 Bit 1: 2 Bits...
  • Seite 169 FP1–Hardware–Beschreibung Systemregister Adresse Vorein- Erläuterungen stellung Baudraten–Einstellung für die RS232C–Schnittstelle 19.200 bps 9.200 bps 4.800 bps 2.400 bps 1.200 bps 600 bps 300 bps Stationsnummer der RS232C–Schnittstelle In diesem Register wird die Stationsnummer gespeichert, wenn die RS232C– Schnittstelle für die PC–Kopplung verwendet wird (siehe Systemregister 412 und 413).
  • Seite 170: A.2 Sondermerker

    FP1–Hardware–Beschreibung Sondermerker Sondermerker Bei diversen SPS–Stati, Fehlern etc. oder unter besonderen Bedingungen werden von der SPS Sonderregister gesetzt/nicht gesetzt. Die Stati können Sie mit Ihrem Anwenderprogramm lesen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in Ihrem Control FPWIN Pro Programm die direkte Matsushita–Adresse (z.B. R9000) oder die IEC–Adresse (%MX0.900.0) angeben (siehe Control FPWIN Pro Referenzhandbuch).
  • Seite 171 FP1–Hardware–Beschreibung Sondermerker Adresse Verfügbar Erläuterungen C14/ C24/ C56/ R9013 Initial–AN Merker beim ersten Zyklus gesetzt, anschließend immer zurückgesetzt R9014 Initial–AUS Merker beim ersten Zyklus nicht gesetzt, anschließend immer gesetzt R9015 Schrittbefehl–Initialisierung Merker bei aktiven Schrittbefehlen im ersten Zyklus eines Schrittes gesetzt R9018 Impuls 0,01s Gesamtes Taktsignal: 0,01 Sekunden...
  • Seite 172 FP1–Hardware–Beschreibung Sondermerker Adresse Adresse Verfügbar Erläuterungen Erläuterungen C14/ C24/ C56/ R9036 Fehler beim Lesen/Beschreiben dezentraler intelligenter Module (F152 (RMRD)/152 (PRMRD) bzw. F153 (RMWT)/P153 (PRMWT) ) Befehl korrekt ausgeführt Fehler aufgetreten – Fehler wird gespeichert in: DT9036 R9037 – Kommunikationsfehler RS232C–Schnittstelle Merker wird gesetzt R9038 –...
  • Seite 173: A.3 Sonderdatenregister

    FP1–Hardware–Beschreibung Sonderdatenregister Sonderdatenregister Adresse Erläuterungen Verfügbarkeit C14/ C24/ C56/ DT9000 Selbstdiagnose speichert das Ergebnis der Selbstdiagnose DT9014 Hilfs–Schieberegister für Schiebefunktionen wie: F105(BSR) / P105(PBSR) oder F106(BSL) / P106(PBSL) Das aus dem Befehlsoperanden geschobene Digit wird beim Verschie- ben in Digit 0 des Hilfsschieberegisters zwischen– gespeichert DT9015 Hilfs–Divisionsregister 1...
  • Seite 174 FP1–Hardware–Beschreibung Sonderdatenregister Adresse Adresse Erläuterungen Erläuterungen Verfügbarkeit C14/ C24/ C56/ DT9032 Zeichenkonstante–Meldung, Register 2 nach jedem F149(MSG) / P149(PMSG) Befehl werden hier die ASCII– – Zeichen 5 und 6 der Zeichenkonstante (S) gespeichert und können am Bildschirm angezeigt werden DT9033 Zeichenkonstante–Meldung, Register 3 –...
  • Seite 175 FP1–Hardware–Beschreibung Sonderdatenregister Adresse Adresse Erläuterungen Erläuterungen Verfügbarkeit C14/ C24/ C56/ DT9054* Minuten– und Sekunden–Einstellung Sowohl Einstellen als Abfragen ist möglich. Beim Einstellen des Kalen- – ders und der Uhr mit dem Befehl F0(MV) / P0(PMV) gelten die geänder- ten Daten ab dem Zeitpunkt, an dem das höchstwertige Bit von DT9058 ”1”...
  • Seite 176 FP1–Hardware–Beschreibung Sonderdatenregister Adresse Adresse Erläuterungen Erläuterungen Verfügbarkeit C14/ C24/ C56/ DT9063 Programmschritt–Status Schritt aktiv: 1 Schritt nicht aktiv: 0 Bit 0 bis Bit 15 entsprechen Schritt 48 bis Schritt 63 DT9064 Programmschritt–Status Schritt aktiv: 1 Schritt nicht aktiv: 0 Bit 0 bis Bit 15 entsprechen Schritt 64 bis Schritt 79 DT9065 Programmschritt–Status Schritt aktiv: 1...
  • Seite 177 FP1–Hardware–Beschreibung Sonderdatenregister Matsushita Electric Works (Europe) AG A-18...
  • Seite 178: Anhang B Speicherbereiche

    Anhang B Speicherbereiche...
  • Seite 179: B.1 Speicherbereiche

    FP1–Hardware–Beschreibung B.1 Speicherbereiche Speicherbereiche Speichertyp Symbol Speicherbereich Matsushita C14/C16 C24/C40 C56/C72 Datenregister DT (Wort) %MW5 256 (0 – 255) 1.660 (0 – 6.144 (0 – 1.659) 6.143) Dezimalkonstante NNNNN 16 Bit–Konstante – Wort (führende Null (–32.768 bis 32.767) kann entfallen) 32–Bit–Konstante –...
  • Seite 180: B.2 Hardware-Adressen

    FP1–Hardware–Beschreibung Hardware–Adressen Hardware–Adressen FP1–Modul Modultyp Eingänge Ausgänge FP1 CPU X0 – X7 Y0 – Y4, Y7 X0 – X7 Y0 – Y7 X0 – XF Y0 – Y7 X0 – XF Y0 – YF X10 – X17 X0 – XF Y0 –...
  • Seite 181 FP1–Hardware–Beschreibung Hardware–Adressen FP1–Modul Modultyp Eingänge Ausgänge A/D–Wandler Kanal 0 X90 – X9F (WX9) Kanal 1 X100 – X10F (WX10) Kanal 2 X110 – X11F (WX11) Kanal 3 X120 – X12F (WX12) D/A–Wandler Modul 0 Kanal 0 Y90 – Y9F (WY9) Kanal 1 Y100 –...
  • Seite 182: Index

    Index Abbildspeicher, 2 - 2 Baudraten–Wahlschalter C14/C16, 3 - 4 ALARM–LED, 12 - 5 C24–C72, 3 - 5 Analogeingänge, 5 - 3 Bestellnummer Analogmodu, Stromeingang, 5 - 3 (E)EPROM, 1 - 5, 3 - 6 Analogmodul Flachbandkabel, 8 - 3 Ausgangsmodul, 5 - 6 Kabel, 1 - 5, 1 - 12 Einbaumaße, 5 - 8...
  • Seite 183 FP1–Hardware–Beschreibung Index S1 Adapter, 6 - 7 erden Standardadapter, 6 - 7 CPU, 8 - 6 MEWNET–F Modul, 8 - 24 Status–LED, C–NET S1 Adapter, Status–LED, 6 - 8 Erdungswiderstand, Netzteilkabel, 8 - 6 C–NET Adapter, installieren, 7 - 8 ERROR–LED, 12 - 5 COM–Port.
  • Seite 184 Technische Daten, 6 - 4 C14/C16, 3 - 4 C24–C72, 3 - 5 Last induktive, 8 - 16 NAiS Control, 1 - 13 kapazitive, 8 - 16 Netzanschluss, 8 - 7 Netzwerke, 10 - 1 ALARM leuchtet, 12 - 5 Analog–Ausgangsmodul, 5 - 6...
  • Seite 185 FP1–Hardware–Beschreibung Index PNP–Ausgang, anschließen, 8 - 10 Sicherheitsschaltung, zwischen Gerät und Ausgängen, 8 - 7 Probelauf, 11 - 3 Signalmasse, Analog–Eingangsmodul, Programmier–Software, NPST–GR, 5 - 3 1 - 13 Sollwertspeicher, Zeitgeber/Zähler, 3 - 2 Programmierschnittstelle, C14/C16, 3 - 4 Sonderdatenregister, A - 14 Programmspeicher, 2 - 2 Sondermerker , A - 11 Protokoll...
  • Seite 186 FP1–Hardware–Beschreibung Index Systemregister, 2 - 2, A - 2 Technische Daten, Technische Daten, 6 - 6 Temperaturbereich, 7 - 2 Temperaturschwankungen, 7 - 2 Tool–Port. Siehe RS422–Schnittstelle Überwachungsbaustein, 12 - 2, 12 - 8 Umwandlungskennlinien, 5 - 4, 5 - 7 Universal–Ausgang, anschließen, 8 - 9 Verbindungskabel, verbergen, 7 - 7 vor–/rückwärtszählen, 2 - 6...
  • Seite 187 FP1–Hardware–Beschreibung Index Matsushita Electric Works (Europe) AG...
  • Seite 188 Änderungsverzeichnis Handbuchnummer Datum Änderungen 4017 de de August 1996 Übersetzung der Vorlage ACG–M0051–2 (Feb. 95) ACGM0051DEDV2.1 November 1997 2. europäische Ausgabe V2.2 Juli 2001 –Aktualisierung der Software NAiS Control auf Control FPWIN Pro –Fehlerbehebung...
  • Seite 189 Matsushita weltweit Nordamerika Europa Asien China Japan Aromat Matsushita Matsushita Matsushita Matsushita Corporation Electric Works Group Electric Works Electric Works Electric Works Ltd. (Asia Pacific) Automation Controls Group Europa H Benelux Matsushita Electric Works Benelux B. V. De Rijn 4, (Postbus 211), 5684 PJ Best, (5680 AE Best), Niederlande, Tel. (0499) 37 2727, Fax (0499) 372185, http://www.matsushita.nl H Deutschland Matsushita Electric Works Deutschland GmbH Rudolf–Diesel–Ring 2, 83607 Holzkirchen, Tel.

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