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3. Hintergrundinformation: RailCom
Rückmeldung mit RailCom
RailCom ist ein Standard zur bi-direktionalen Kommunikation in
digitalen Modellbahnanlagen, die im DCC-Format gesteuert werden. Er
ermöglicht es z.B., aus abgetrennten Gleisabschnitten die Adresse und
die CV-Werte von RailCom-fähigen Decodern zur Digitalzentrale oder zu
speziellen Empfängerbausteinen (Detektoren) zurückzumelden.
Um
die
RailCom-Rückmeldedaten
übertragen zu können, müssen spezielle RailCom-Booster eingesetzt
werden, die Lücken für die Übertragung der Rückmeldedaten
bereitstellen (die sogenannten RailCom-Cutouts).
Datenübertragung zwischen den RailCom-Komponenten
Der Kommunikation zwischen RailCom-fähigen Decodern und RailCom-
Detektoren liegt der RailCom-Standard zu Grunde, so dass Detektoren
und Decoder verschiedener Hersteller zusammen eingesetzt werden
können. Für die Kommunikation zwischen Detektoren, Anzeigegeräten
und PC-Interfaces hingegen wird ein Hersteller-spezifischer Datenbus
verwendet, so dass Detektoren, Anzeigegeräte und PC-Interfaces von
einem Hersteller eingesetzt werden müssen.
Der von Tams verwendete Datenbus für die Kommunikation zwischen
Detektoren, Anzeigegeräten und PC-Interfaces ermöglicht
die Überwachung von bis zu 24 separaten Gleisabschnitten und
den Anschluss von bis zu 32 RailCom-Geräten (Detektoren RCD-1,
RCD-2 oder RCD-8, Anzeigegeräten RCA-1 oder RCA-24, PC-
Interfaces RC-Link).
Um die Detektoren, die Anzeigegeräte und die überwachten Gleis-
abschnitte einander zuzuordnen, erhalten sie Adressen von 1 bis 24.
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(die
sogenannten
RCA-1
Messages)