Inhaltszusammenfassung für Atlas Copco Dynapac MF2500CS
Seite 1
BEDIENUNG & WARTUNG Beschicker Dynapac MF2500CS MF2500CM Typ 704 / 705 4812018549 (A5) 02-0416 Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren gültig für: _________________ bis _________________ _________________ bis _________________...
Seite 4
5.12 Fahrantrieb/Fahrwerk ................18 5.13 Motor EU IIIa / Tier 3 (o) ................19 5.14 Motor EU IIIa / Tier 3 (o) >/= s/n GG001804 ..........19 5.15 Motor Motor EU IIIb / Tier 4i (o) ..............19 5.16 Motor Motor EU IV / Tier 4final (o) ............19 5.17 Hydraulische Anlage ................20 5.18...
Seite 5
Sicherung im vorderen Bereich ............... 18 Sicherung im hinteren Bereich ..............19 Nach dem Transport ................20 Wetterschutzdach (o) ................21 Transportfahrten ..................23 .Vorbereitungen ................... 24 Fahrbetrieb ....................25 Verladen mit Kran ..................26 Verladung Maschine ................27 Verladung Schwenkförderband (o) ............28 Abschleppen ....................
Seite 6
Anzeige Motor- Fehlermeldungen ............20 Terminal-Fehlermeldungen ..............21 Fehlercodes Antriebsmotor ..............22 Fehlercodes ....................24 Betrieb ..................1 Bedienelemente der Maschine ..............1 Bedienelemente Fahrerstand ..............1 Aufstieg ....................2 Hochschiebbare Plattform ..............3 Notabstieg ....................3 Wetterschutzdach (o) ................4 Wetterschutzhaus (o) ................7 Scheibenwischer ..................8 Spiegel ....................8 Sitzhalterung und Sitzkonsole, schwenkbar ..........9 Bedienpultkonsole, schwenkbar und ausziehbar .........11 Fahrersitz, Typ I ..................12 Stauraum ....................13...
Seite 7
Betrieb ..................1 Betrieb vorbereiten ..................1 Benötigte Geräte und Hilfsmittel ............1 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) ....... 3 Checkliste für den Maschinenführer ............4 Maschine starten ..................6 Vor dem Starten der Maschine .............. 6 „Normales“...
Seite 8
Wartung..................1 Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 Wartungs- und Reparaturarbeiten bei höhenverstellbarer Bedienplattform (o) .......................4 Plattform-Arretierungen setzen ..............5 Wartungsübersicht..............1 Wartungsübersicht ..................1 Wartung - Förderband............. 1 Wartung - Förderband ................1 Wartungsintervalle ..................3 Wartungsstellen ..................7 Spannung Fördergurt (1) ................7 Fördergurt - Kette austauschen .............9 Fördergurt auf Beschädigungen, Verschmutzungen überprüfen ..10 Fördergurt - Schraubenverbindungen ..........11 Emulsionssprühanlage (2) ..............12...
V Vorwort Originalbetriebsanleitung Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Sicherheitshinweise allgemein Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften sind grund- sätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Für die Einhaltung daraus resultierender Vorschriften und Maßnahmen ist der An- wender selbst verantwortlich! Die folgenden Warnhinweise, Verbotszeichen und Gebotszeichen deuten auf Ge- fährdungen für Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin.
Sicherheitszeichen, Signalwörter Die Signalwörter „Gefahr“, „Warnung“, „Vorsicht“, „Hinweis“ stehen in den Sicher- heitshinweisen im farbig unterlegten Titelfeld. Sie folgen einer bestimmten Hierarchie und geben in Verbindung mit dem Warnsymbol die Schwere der Gefahr bzw. die Art des Hinweises an. „Gefahr“ ! GEFAHR Gefahr von Personenschäden.
Warnsymbole Warnung vor einer Gefahrenstelle oder Gefährdung! Die Nichtbeachtung der Warnhinweise kann lebensgefährliche Ver- letzungen zur Folge haben! Warnung vor Einzugsgefahr! In diesem Arbeitsbereich / an diesen Elementen besteht Einzugsge- fahr durch sich drehende oder fördernde Elemente! Tätigkeiten nur bei abgeschalteten Elementen durchführen! Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung! Wartungs- und Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage der Bohle dürfen nur durch eine Elektrofachkraft durchgeführt werden...
Seite 17
Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
Verbotszeichen Öffnen / betreten / hineingreifen / ausführen / einrichten während des Betriebes oder während der Antriebsmotor läuft verboten! Motor/Antrieb nicht starten! Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service...
Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Hände geeignete Schutzhandschuhe! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung!
Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers t Kennzeichnet Serienausstattung. o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung (Gilt für in der EU/EWG vermarktete Maschinen) Diese Maschine verfügt über eine CE-Kennzeichnung. Diese Kennzeichnung bestä- tigt, dass die Maschine die grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderun- gen gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie alle anderen geltenden Vorschriften erfüllt. Im Lieferumfang der Maschine ist eine Konformitätserklärung ent- halten, in der die geltenden Vorschriften und Ergänzungen sowie harmonisierte Nor- men und andere geltende Bestimmungen spezifiziert sind.
Restrisiken Hierbei handelt es sich um die Risiken, die verbleiben, auch wenn alle möglichen Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, die helfen Gefährdun- gen (Risiken) zu minimieren oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite ge- gen Null laufen zu lassen. Restrisiken in Form von - Lebens- oder Verletzungsgefahr für Personen an der Maschine - Umweltgefährdungen durch die Maschine - Sachschäden sowie Leistungs- und Funktionalitätseinschränkungen an der...
Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen Jede vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung der Maschine ist miss- bräuchlich. Bei Fehlanwendung erlischt die Gewährleistung des Herstellers, die allei- nige Verantwortung trägt der Betreiber. Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen der Maschine sind: - Aufenthalt im Gefahrenbereich der Maschine - Befördern von Personen - Verlassen des Bedienstandes im Maschinenbetrieb - Entfernen von Schutz- oder Sicherheitseinrichtungen - Inbetriebnahme und Verwendung der Maschine außerhalb des Bedienstandes.
A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Beschickern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestandteil die- ser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten un- eingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Maschine ist ein Beschicker der als Transport- und Fördersystem von Einbaumaterialien für Straßenfertiger eingesetzt wird und das von Transportfahrzeugen aufgenommene Mischgut an Straßenfertiger weiterleitet.
B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der Dynapac -Beschicker MF2500CS / MF2500CM ist ein mit Raupenlaufwerken ausgerüstetes Transport- und Fördersystem, das als Bindeglied zwischen Straßenfertigern und Transportfahrzeugen zur Mischgutbereitstellung eingesetzt wird. Zur Materialaufnahme dient ein Mischgutbehälter, dessen Seitenteile zur besseren Entleerung und gleichmäßigen Mischgutförderung eingeklappt werden können. Die Mischgutförderung erfolgt mittels eines Gummi-Fördergurtes.
Fahrzeug Aufbau Der Beschicker besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die ein- zelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke können Bodenunebenheiten ausgleichen. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Be- schickers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden. Die Bedienung des Beschickers wird durch die übersichtlich angebrachten Bedien- und Kontrollelemente wesentlich erleichtert.
Seite 30
Motor: Der Beschicker wird von einem wassergekühlten Dieselmotor angetrieben. Nähere Einzelheiten können den technischen Daten und der Betriebsanleitung für den Motor entnommen werden. Optional stehen verschiedene Motorvarianten unterschiedlicher Emissionsklassen zur Verfügung. Stage IIIa / Tier 3 (o): Zum Einsatz in nicht regulierten Ländern erfolgt bei diesem Motortyp keine gesonderte Abgas-Nachbehandlung.
Seite 31
Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf. Die hydraulisch höhenverfahrbare Bedienplattform (o) ermöglicht dem Fahrer eine optimale Sicht auf alle notwendigen Arbeitsbereiche. Für die Bedienung über die Maschinenaußenkante hinaus, lassen sich die Fahrersit- ze und das Bedienpult schwenken.
Gefahrenbereiche Gefahrenbereich, Standardausführung Gefahrenbereich, mit Option Schwenkband...
Seite 33
WARNUNG Gefahr durch Personen im Gefahrenbereich Personen im Gefahrenbereich können durch Maschinen- bewegungen und Maschinenfunktionen schwer verletzt oder getötet werden! - Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist während des Betriebes verboten! - Während des Betriebes darf sich nur der Maschinenführer auf der Maschine aufhalten. Der Maschinenführer muss sich auf den jeweiligen Bedienplätzen befinden.
Seite 35
Pos. Bezeichnung Muldentransportsicherung Hauptschalter Not-Aus-Taster Hupe Zündschlüssel Beleuchtung Verriegelung Wetterschutzdach Warnbeleuchtung Feuerlöscher Mulden-Warnblinkanlage Hauben, Seitenklappen, Verkleidungen Jeweils auf beiden Seiten der Maschine Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Sicherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden. Funktionsbeschreibungen der einzelnen Sicherheitsanrichtungen befinden sich in den nachfolgenden Kapiteln.
Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel max 15° max 15° max 15° max 15° Vor dem Betreiben der Maschine in Schräglagen (Steigung, Gefälle, Seitenneigung) über dem angegeben Wert hinaus, ist Rücksprache mit dem Kundendienst für Ihre Maschine zu halten! Zulässige Auffahrwinkel max 10° max 10°...
5.10 Gewichte (alle Angaben in t) Beschicker MF2500CS ca. 20,0 Beschicker MF2500CM ca. 21,0 Beschicker MF2500CS, ca. 24,5 mit Schwenkband Beschicker MF2500CS, ca. 24,8 mit Schwenkband 1m+ Mit gefüllter Mulde ca. 12,0 zusätzlich max. Schwenkband ca. 4,5 5.11 Leistungsdaten Transportgeschwindigkeit 0 - 4 km/h Arbeitsgeschwindigkeit...
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder Gefahr durch fehlende oder fehlverstandene Maschi- VORSICHT nenbeschilderung Durch fehlende oder fehlverstandene Maschinenbeschilde- rung besteht Verletzungsgefahr! - Entfernen Sie keine Warn- oder Hinweisschilder von der Maschine. - Beschädigte oder verloren gegangene Warn- oder Hinweisschilder müssen umgehend ersetzt werden. - Machen Sie sich mit der Bedeutung und der Position der Warn- und Hinweisschilder vertraut.
Warnschilder Piktogramm Bedeutung Warnung - Betriebsanleitung! Gefahr durch unsachgemäße Bedie- nung. Das Maschinenpersonal muss vor Inbetriebnahme der Maschine die Si- cherheits-,Bedienungs- und Wartungs- anleitung der Maschine gelesen und verstanden haben! Missachtung der Be- dien- und Warnhinweise kann zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen.
Seite 52
Piktogramm Bedeutung Warnung - Federbelastetes Bauteil! Die unsachgemäße Ausführung von Ar- beiten kann zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen. Beachten Sie die Wartungsanleitung! Vorsicht - Gefährdung durch unsach- gemäßes Abschleppen! Maschinenbewegungen können zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen.
Seite 53
Piktogramm Bedeutung - Warnung - Mögliche Schäden an der Motorelektronik Nach dem Ausschalten des Antriebsmotors darf die Bordspannung erst nach einer Zeitspanne > 100 Sekunden abgeschaltet werden (Hauptschalter). Beachten Sie die Betriebsanleitung! B 27...
Infoschilder Piktogramm Bedeutung Betriebsanleitung Position des Aufbewahrungsfaches. Hebepunkt Das Heben der Maschine ist nur an diesen Anschlag- punkten erlaubt! Verzurrpunkt Das Verzurren der Maschine ist nur an diesen An- schlagpunkten erlaubt! Batterietrennschalter Position des Batterietrennschalters. - Dieselkraftstoff Position der Einfüllstelle. Dieselkraftstoff, Schwefelgehalt <...
Seite 55
Piktogramm Bedeutung Motor-Kühlwasser Position der Einfüll- und Kontrollstelle. Motoröl Position der Einfüll- und Kontrollstelle. Motoröl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. Hydrauliköl Position der Einfüllstelle. Hydraulikölstand Position Kontrollstelle. Motoröl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. Getriebeöl Position der Einfüll- und Kontrollstelle. B 29...
Piktogramm Bedeutung Getriebeöl-Ablassstelle Position der Ablassstelle. Trennmittelsprühanlage-Einfüllstelle Position der Einfüllstelle. Nur „Belt Guard“ - 4812019375 einfüllen! B 30...
CE-Kennzeichnung Nr. Piktogramm Bedeutung CE, Schallleistungspegel Gebotszeichen, Verbotszeichen, Warnzeichen Nr. Piktogramm Bedeutung Gehörschutz tragen Bereich oder Bauteil nicht mit Wasser bespritzen! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Erste-Hilfe-Kasten Fluchtweg Bei einer Maschinenstörung kann die angehobene Bedienplattform auf diesem Weg verlassen werden. (Notfall-Stufen + Leiter) B 31...
Gefahrensymbole Nr. Piktogramm Bedeutung - XN: Gesundheitsgefahr! Bei Aufnahme in den Körper kann dieser Stoff Gesundheitsschäden verursachen! Stoff mit Reizwirkung auf Haut, Augen und Atmungsorgane; kann Entzündungen verursachen Kontakt mit dem menschlichen Körper, auch Einatmen der Dämpfe, vermeiden und bei Unwohlsein den Arzt aufsuchen. - N: Umweltgefährlicher Stoff! Bei Freisetzung in die Umwelt kann eine Schädigung des Ökosystems sofort oder...
Weitere Warn- und Bedienhinweise Piktogramm Bedeutung - Achtung - Überspannungsgefahr des Bordnetzes! Batterien und Elektronik bei Schweißarbeiten oder beim Laden der Batterien abklemmen oder Servicewächter D978000024 gemäß zugehöriger Anleitung einsetzen - Achtung - Einstellung des Förderbandabstreifers beachten! Abstreifer im Reversierbetrieb des Förderbandes nach unten schwenken! Beachten Sie die Betriebsanleitung! - Achtung - Durchang des Förderbandes...
Seite 60
Piktogramm Bedeutung - Achtung - Hydraulische Umstellung starres / schwenkbares Förderband beachten! Hydraulikventil entsprechend der Maschinenausstattung stellen! Beachten Sie die Betriebsanleitung! - Achtung - Gefahrenbereich! Betreten des Gefahrenbereiches zwischen Beschicker und Fertiger kann unerwünschte Maschinenbewegungen auslösen die zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen können! Gefahrenbereich niemals betreten! - Achtung - Durchang des Förderbandes...
Typenschild Beschicker (41) Pos. Bezeichnung Beschickertyp Baujahr Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässiges Gesamtgewicht in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Produkt-Identifikations-Nr. (PIN) am Beschicker muss mit der Pro- dukt-Identifikations-Nummer (8) übereinstimmen.
Typenschild Schwenkband (42) (o) Pos. Bezeichnung Schwenkband-Typ Baujahr Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Die eingestanzte Produkt-Identifikations-Nr. (PIN) am Schwenkband muss mit der Produkt-Identifikations-Nummer (3) übereinstimmen. B 36...
Motor-Typenschild Das Motortypenschild (1) ist an der Oberseite des Motors angebracht. Auf dem Schild sind Motortyp, Seriennummer und Motordaten angegeben. Bei Ersatzteilbestellung bitte die Seriennummer des Motors angeben. Siehe auch Motor-Betriebsanleitung. B 37...
EN-Normen Dauerschalldruckpegel MF2500CS/CM, Cummins QSB 6.7-C260 Für diese Maschine ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission der Maschine sind gemäß der EN 500-6:2006 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt worden.
Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne der DIN EN 1032 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne der DIN EN ISO 20643 nicht überschritten.
C 11 Transport Sicherheitsbestimmungen für den Tieflader-Transport WARNUNG Gefahr durch Maschinenverladung Die Be- und Entladung der Maschine von einem anderen Fahrzeug stellt eine potentielle Unfallgefahr dar. Maschinen können beim Befahren des Tiefladers kippen und schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Das Transportfahrzeug muss immer die Anforderungen für den Transport erfüllen und dafür ausgelegt sein.
Transport mittels Tieflader Beschicker bis auf die Grundbreite abbauen. Die maximalen Auffahrwinkel finden Sie im Abschnitt „Technische Daten“! Den Füllstand der Betriebsstoffe überprüfen, damit diese bei Schräglagenfahrt nicht austreten. Anschlag und Verlademittel müssen den Bestimmungen der gültigen Unfallver- hütungsvorschriften entsprechen! Alle überstehenden oder losen Teile am Beschicker abbauen.
Ladungssicherung Die nachfolgenden Ausführungen zur Sicherung der Maschine für den Tiefladertrans- port sind lediglich als Beispiele für eine korrekte Ladungssicherung zu betrachten. Beachten Sie stets die lokalen Vorschriften zur Ladungssicherung und zur korrekten Verwendung von Ladungssicherungsmitteln. Zum normalen Fahrbetrieb gehören auch Vollbremsungen, Ausweichmanöver und schlechte Wegstrecken.
Auf den Tieflader fahren WARNUNG Gefahr durch Maschinenverladung Die Be- und Entladung der Maschine von einem anderen Fahrzeug stellt eine potentielle Unfallgefahr dar. Maschinen können beim Befahren des Tiefladers kippen und schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Das Transportfahrzeug muss immer die Anforderungen für den Transport erfüllen und dafür ausgelegt sein.
Seite 72
Um Schäden zu vermeiden, dürfen die Laderampen des Transportfahrzeuges einen Vertikalwinkel von 10° nicht überschreiten. - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen - Beim Befahren von Steigungen den Fahrspurräumer in oberer Position arretieren.
Zurrmittel - MF2500CS / CM Es werden die zum Fahrzeug gehörenden Ladungssicherungsmittel, Zurrgurte und Zurrketten eingesetzt. Abhängig von der Ausführung der Ladungssicherung werden ggf. zusätzliche Schäkel, Ringschrauben, Kantenschutzplatten und Anti-Rutsch-Mat- ten benötigt. Die angegebenen Werte zur zulässigen Zurrkraft und Tragfähigkeit sind zwingend einzuhalten! Zurrketten und Zurrgurte stets handfest (100-150daN) anziehen.
Verladung Die Lastverteilung ist bei der Beladung zu beachten! Bei einigen Fahrzeugen ist die Sattellast zu niedrig und die Ladung muss weiter nach hinten auf dem Fahrzeug platziert werden. Dabei sind die Angaben zur Lastverteilung beim Fahrzeug sowie der Lastschwer- punkt der Maschine zu beachten.
Maschinenvorbereitung Nach der Positionierung der Maschine auf dem Tieflader müssen folgende Vorberei- tungen durchgeführt werden: - Bedienpult (1) in Transportstellung bringen und ordnungsgemäß arretieren. - Sitzkonsole (2) in Transportstellung bringen und ordnungsgemäß arretieren. - Mulde schließen, Muldentransportsicherungen (3) an beiden Seiten setzen. - Schwenkband (o) in unterste Position absenken.
Ladungssicherung Sicherung im vorderen Bereich Die Sicherung in Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren des Maschine durchzufüh- ren. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beach- ten. Die Zurrmittel sind wie dargestellt anzubringen. Der Vertikalwinkel „a“ darf die Bereiche 19° - 36° nicht unter- bzw. überschreiten! Der Horizontalwinkel „ß“...
Sicherung im hinteren Bereich Die Sicherung entgegen der Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren des Maschine durchzuführen. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beachten. Die Zurrgurte sind wie dargestellt anzubringen. Die Zurrwinkel sollten „ß”zwischen 6°-55°und „a“ zwischen 20°-65° liegen! C 11 11...
Sicherung des Förderbandes Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Sicherungsmaßnahmen ist das Förderband durch Zurrmittel sowie Kantenschoner durch niederzurren zu sichern. Hierbei sind die Anschlagpunkte am Tieflader zu beachten. Die Kantenschoner und die Zurrgurte müssen unterhalb der Versorgungsleitungen verlaufen! Die Zurrgurte müssen einen LC-Wert von mind. 2500daN aufweisen! C 11 12...
Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterschutzdach aufstellen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ Kollisionsgefahr! Fahrzeugrahmen im vorderen Bereich durch vollständiges Ausfahren der Laufwerks- zylinder anheben. - Motor starten und mit geringer Motordrehzahl/Geschwindigkeit herunterfahren. - Maschine auf sicherem Platz abstellen, Motor ausstellen. - Schlüssel abziehen und/oder Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern.
Tieflader-Transport, Schwenkband (solo) Tiefladeranforderungen Der Tieflader muss über die benötigte Anzahl Zurrpunkte mit einer Zurrpunktfestigkeit LC 2.000 daN verfügen. Tieflader und Förderband vorbereiten Vor Beginn der Beladung müssen auf dem Tieflader die Aufsetzpunkte der Förder- bandrahmens mit Antirutschmatten (1) belegt werden. Das Förderband kann mit einer geeigneten Hubmaschine oder einem Gabelstapler angehoben werden.
Seite 81
- Das Förderband muss gereingt, sämtliche Materialablagerungen entfernt werden und alle Wartungsklappen ordnungsgemäße verschlossen sein. - Das Förderband muss auf allen Aufstellbeinen (2) stehen. Die Aufstellbeine müs- sen in abgelassener Position mit dem zugehörigen Steckbolzen (3) gesichert sein. - Die Aufnahmen (4) für die Gabelstapler-Gabel öffnen (Flügelschraube (5)). - Sicherungsbolzen (6) am Schwenkarm setzen.
Zurrmittel Es werden die zum Fahrzeug gehörenden Ladungssicherungsmittel, Zurrgurte und Zurrketten eingesetzt. Abhängig von der Ausführung der Ladungssicherung werden ggf. zusätzliche Schäkel, Ringschrauben, Kantenschutzplatten und Anti-Rutsch-Mat- ten benötigt. Die angegebenen Werte zur zulässigen Zurrkraft und Tragfähigkeit sind zwingend einzuhalten! Zurrketten und Zurrgurte stets handfest (100-150daN) anziehen. Zurrkette zulässige Zurrkraft mind.
Verladung Die Lastverteilung ist bei der Beladung zu beachten! Bei einigen Fahrzeugen ist die Sattellast zu niedrig und die Ladung muss weiter nach hinten auf dem Fahrzeug platziert werden. Dabei sind die Angaben zur Lastverteilung beim Fahrzeug sowie der Lastschwer- punkt der Maschine zu beachten.
Ladungssicherung Sicherung im vorderen Bereich Die Sicherung entgegen der Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren durchzuführen. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beachten. Die Zurrmittel sind wie dargestellt anzubringen. Der Vertikalwinkel „a“ darf die Bereiche 20° - 65° nicht unter- bzw. überschreiten! Der Horizontalwinkel „ß“...
Sicherung im hinteren Bereich Die Sicherung entgegen der Fahrtrichtung ist durch Diagonalzurren durchzuführen. Hierbei sind die Anschlagpunkte an der Maschine sowie am Tieflader zu beachten. Die Zurrgurte sind wie dargestellt anzubringen. Die Zurrwinkel sollten „ß”zwischen 6°-55°und „a“ zwischen 20°-65° liegen! C 11 19...
Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterschutzdach aufstellen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ Kollisionsgefahr! Fahrzeugrahmen im vorderen Bereich durch vollständiges Ausfahren der Laufwerks- zylinder anheben. - Motor starten und mit geringer Motordrehzahl/Geschwindigkeit herunterfahren. - Maschine auf sicherem Platz abstellen, Motor ausstellen. - Schlüssel abziehen und/oder Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern.
Wetterschutzdach (o) Das Wetterschutzdach lässt sich mit ei- ner manuellen Hydraulikpumpe aufstel- len und absenken. Das Auspuffrohr wird gemeinsam mit dem Dach abgesenkt bzw. aufgestellt. - Pumpenhebel (1) auf die Pumpe (2) stecken. - Dach absenken: die Arretierungen (3) an beiden Dachseiten müssen gelöst sein.
Seite 88
HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen Vor dem Ablassen des Daches müssen folgende Einstel- lungen vorgenommen werden: - Sitzkonsolen eingeschwenkt und arretiert. - Bedienpult vor einem der Fahrersitze in zentraler Position arretiert. - Seitenseitenscheiben geschlossen. - Motorhaube und Seitenklappen geschlossen. - Rundumleuchte nach innen geschwenkt und in unterster Stellung.
Transportfahrten VORSICHT Gefahr durch eingeschränkte Sicht Durch eingeschränkte Sicht besteht Verletzungsgefahr! - Vor Arbeitsbeginn den vorgesehenen Bedienplatz so einrichten, dass eine ausreichende Sicht gegeben ist. - Bei eingeschränkter Sicht, auch zu den Seiten und bei Rückwärtsfahrten müssen Einweiser eingesetzt werden. - Als Einweiser dürfen nur zuverlässige Personen eingesetzt werden, die vor Beginn ihrer Tätigkeit über ihre Aufgabe unterrichtet sein müssen.
Fahrbetrieb Tätigkeit Tasten - Schnell/langsam-Schalter ggf. auf „Hase“ stellen. - Vorwahlregler auf „Null“ einrichten. - Fahrhebel auf Maximum ausschwenken. Maschine hat mit Fahrhebelauslen- kung bereits einen geringen Vortrieb! - Gewünschte Fahrgeschwindigkeit mittels Vorwahlregler einrichten. - Zum Anhalten der Maschine Fahrhebel in Mittelstellung schwenken und Vorwahlre- gler auf „Null“...
Verladen mit Kran WARNUNG Gefahr durch schwebende Lasten Kran und / oder angehobene Maschine können beim Heben kippen und Verletzungen verursachen! - Die Maschine darf nur an den gekennzeichneten Hebe- punkten angehoben werden. - Beachten Sie das Betriebsgewicht der Maschine. - Gefahrenbereich nicht betreten.
Verladung Maschine 1850 Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. - Maschine bis auf die Grundbreite zurückbauen. - Fahrzeugrahmen im vorderen Bereich durch vollständiges Einfahren der Lauf- werkszylinder absenken. - Bedienpultführung und Sitzkonsolen einschwenken, die zugehörigen Arretierbol- zen ordnungsgemäß...
Verladung Schwenkförderband ( Für das Verladen des Förderbandes mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (4,5) vorgesehen. - Das Förderband muss gereingt, sämtliche Materialablagerungen entfernt werden und alle Wartungsklappen ordnungsgemäße verschlossen sein. - Das Förderband muss auf allen Aufstellbeinen stehen. Die Aufstellbeine müssen in abgelassener Position mit dem zugehörigen Steckbolzen (6) gesichert sein.
Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bau- maschinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Beschicker auch im Gefälle sichern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Beschicker bis auf die Grundbreite zurückbauen. Im Motorraum (linke Seite) befindet sich eine Handpumpe (1), die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können.
Seite 96
An beiden Fahrantriebspumpen (5) be- finden sich je zwei Hochdruckpatronen (6). Um die Abschleppfunktion zu aktivieren sind folgende Tätigkeiten durch- zuführen: - Kontermutter (7) eine halbe Umdre- hung lösen. - Schraube (8) einschrauben, bis ein er- höhter Widerstand auftritt. Schraube anschließend noch eine halbe Umdre- hung in die Hochdruckpatrone ein- schrauben.
Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Beschicker so zu sichern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht an der Maschine „verstecken“. - Bedienpult mit der Abdeckhaube (2) versehen und abschließen.
D 11 Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Förderband oder Hubeinrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter der Maschine arbei- tet oder sich im Gefahrenbereich der Maschine aufhält! - Den Motor nicht starten bzw. keine Bedienungselemente benutzen, wenn sich an diesen ein ausdrücklicher Hinweis zur Nichtbetätigung befindet! Falls nicht anders beschrieben, die Bedienungselemente nur bei laufendem Motor betätigen!
Seite 100
GEFAHR Gefahr durch unsachgemäße Bedienung Unsachgemäße Bedienung der Maschinen kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Die Maschine darf nur für ihren vorgesehenen Einsatzzweck, nur bestimmungsgemäß verwendet werden. - Die Maschine darf nur durch eingewiesenes Personal betrieben werden.
Bedienelemente Bedienpult Sämtliche Rastschalterfunktionen, die bei Dieselstart eine Gefährdung hervorrufen können, werden bei NOT-AUS oder Steuerungsneustart in die STOP-Funktion ge- setzt. Werden bei stehendem Dieselmotor Einstellungsänderungen vorgenommen („AUTO“ oder „MANUELL“), werden diese bei Dieselstart in „STOP“ zurückgesetzt. Funktion „Drehen auf der Stelle“ wird auf „Geradeausfahrt“ zurückgesetzt. Die Bedienpultposition nur im Stillstand der Maschine einrichten! Auf ordnungsgemäße Arretierung achten! D 11 3...
Seite 103
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antrie- be und Lenkung ausgestellt. Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
Seite 105
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zuschaltung der Beschickerfunktionen und stufenlose Einstel- lung der Fahrgeschwindigkeit – vorwärts oder rückwärts. Mittelstellung: Motor in Leerlaufdrehzahl; kein Fahrantrieb; - Zum Ausschwenken Fahrhebel durch Hochziehen des Griffstückes entriegeln. - Zuschaltung der auf „AUTO“ geschalteten Förder- funktionen! Die maximale Geschwindigkeit wird mit dem Vorwahl- regler eingestellt.
Seite 107
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll aus- geschwenktem Fahrhebel erreicht werden soll. Die Skala entspricht ungefähr der Geschwindigkeit in m/min (beim Einbauen). Vorwahlregler Fahrantrieb Die Fahrgeschwindigkeit kann mittels Vorwahlregler nicht auf „0“ reduziert werden. Die Maschine mit Fahr- hebelauslenkung einen geringen Vortrieb, auch wenn sich der Vorwahlregler Fahrantrieb in Nullstellung befin- det!
Seite 109
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer vorne Arbeitsschein- werfer vorne - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck EIN / AUS (o) Eine Blendung anderer Verkehrsteilnehmer vermeiden! Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer hinten Arbeitsschein- werfer hinten - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck...
Seite 111
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zum Heben der Bedienplattform. Vor dem Verfahren der Bedienplattform muss die Platt- form-Arretierung gezogen werden! Bedienplattform Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender anheben (o) Maschinenteile beachten! Beim Passieren von Brücken, Tunnels, Freileitungen, Unterführungen usw. müssen Sie darauf achten, dass genügend Abstand gehalten wird.
Seite 113
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Aktivierung / manuellen Auslösung einer Partikelfilter- Regeneration. Partikelfilter Die Partikelfilter-Regeneration startet nicht bei einem Regeneration, zu niedrigen Ruß-Level im Partikelfilter. manuell (o) Die Partikelfilter-Regeneration dauert ca. 45 Minuten. Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Deaktivierung der automatischen Auslösung einer Partikelfilter Partikelfilter-Regeneration.
Seite 115
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der linken Muldenhälfte+Frontmulde. Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Mulde links Maschinenteile beachten! schließen Die Funktion „Gemeinsame Muldenbetätigung“ akti- viert, werden beiden Muldenhälften verfahren. Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der rechten Muldenhälfte+Frontmul- Mulde rechts Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender schließen Maschinenteile beachten! Die Funktion „Gemeinsame Muldenbetätigung“...
Seite 117
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schwenken des Förderbandes nach links. Schwenkband Bei Maschinenkonfiguration ohne Schwenkband ist die- nach links aus- se Funktion nicht belegt. schwenken (o) Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Schwenken des Förderbandes nach rechts. Schwenkband Bei Maschinenkonfiguration ohne Schwenkband ist die- nach rechts aus-...
Seite 119
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der Frontmuldenklappe. Frontmulde schließen Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Senken der Frontmuldenklappe. Frontmulde öffnen Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! D 11 21...
Seite 121
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Heben des Laufwerksrahmens. Laufwerksrahmen heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Senken des Laufwerksrahmens. Laufwerksrahmen senken Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! D 11 23...
Seite 123
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Heben des Hauptförderbandes. Hauptförderband heben (o) Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: - Zum Senken des Hauptförderbandes. Hauptförderband senken (o) Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! MF2500CS: Bei gemeinsamer Verwendung von Schwenkförderband (o) und höhen- verstellbaren Hauptförderband (o) muss das Hauptförderband im Betrieb auf seine unterste Position eingerichtet werden! D 11 25...
Seite 125
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hauptförderband + Tastschalterfunktion: Schwenkförder- - Zur Verstellung der Förderbandleistung bis max. band (o) - Leistung. Förderleistung er- Die Verstellung erfolgt in 5%-Schritten. höhen (+) Hauptförderband + Tastschalterfunktion: Schwenkförder- - Zur Verstellung der Förderbandleistung bis min. Leis- band (o) - tung.
Seite 127
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion wird mit Ausschwenken des Fahr- hebels eingeschaltet und über die Mischgut-End- schalter stufenlos gesteuert. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Hauptförderband + Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- Schwenkförder- schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
Seite 129
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion ist ständig eingeschaltet mit hoher Förderleistung, ohne Mischgutsteuerung über die Endschalter. Hauptförderband + - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Schwenkförder- Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- band (o) - schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
Seite 131
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Die Abstandsregelung kann nur bei fahrender Maschi- ne im Arbeitsgang aktiviert werden, wenn die Förder- funktion zugeschaltet ist. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die Ge- schwindigkeit des Straßenfertigers angepasst. Bei Maschinenhalt des Fertigers wird auch der Beschi- cker angehalten und alle „Auto“-Funktionen werden an- gehalten.
Seite 133
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Die Abstandsregelung kann nur bei fahrender Maschi- ne im Arbeitsgang aktiviert werden, wenn die Förder- funktion zugeschaltet ist. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die Ge- schwindigkeit des Straßenfertigers angepasst. Bei Maschinenhalt des Fertigers wird auch der Beschi- cker angehalten und alle „Auto“-Funktionen werden an- gehalten.
Seite 135
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: Abstandsregelung - Zur Verstellung des Abstandes bis max. Die Verstellung erfolgt in 10cm-Schritten. Abstand erhöhen Verstellbereich max. + 1m. Tastschalterfunktion: Abstandsregelung - Zur Verstellung des Abstandes bis min. Die Verstellung erfolgt in 10cm-Schritten. Abstand reduzie- ren (-) Verstellbereich max.
Seite 137
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Bei Zuschaltung kann Emulsions- Handsprühgerät gearbeitet werden. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Trennmittelsprüh- anlage Nicht auf offene Flammen oder heiße Oberflächen EIN / AUS sprühen. Explosionsgefahr! Ist der Tank leer, erfolgt eine automatische Abschaltung der Pumpe.
Seite 139
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Befüllfunktion für dem Fördervorgang. Die Dieseldrehzahl wird auf die vorgewählte Solldreh- zahl erhöht und alle in „Automatik“ gesetzten Funktionen werden zugeschaltet. Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stel- lung befinden. Maschine für den Fördervorgang be- - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck oder füllen durch Ausschwenken des Fahrhebels in Einbau-...
Seite 141
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Verriegelung aller „Auto“-Funktionen. Trotz „Auto“-Einstellungen in den Einzelfunktionen werden diese bei Ausschwenken des Fahrhebels nicht aktiv. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Funktionshaupt- schalter Die voreingestellte Maschine kann umgesetzt und am neuen Einbauort entriegelt werden. Mit dem Aus- schwenken des Fahrhebels wird der Fördervorgang fortgesetzt.
Seite 143
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Fahrantrieb - Zur Vorwahl der Geschwindigkeitsstufe - schnell Transportgeschwindigkeit (Hase) - Bei Neustart ist die Geschwindigkeit auf Arbeitsge- Transportgang schwindigkeit (Schildkröte) gesetzt. Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: Fahrantrieb - Zur Vorwahl der Geschwindigkeitsstufe - langsam Arbeitsgeschwindigkeit.
Seite 145
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet, wenn eine Partikelfilter-Regeneration erforderlich ist. - Kontrollleuchte dauerhaft an: Wartungsdringlichkeit Stufe I. Eine Partikelfilter-Regeneration muss durchgeführt werden, sobald der Betriebszustand der Maschine dies zulässt. - Kontrollleuchte blinkt: Wartungsdringlichkeit Stufe II. Eine Partikelfilter-Regeneration muss schnellstsmöglich durchgeführt werden. - Kontrollleuchte blinkt + Kontrollleuchte „Fehlermeldung Kontrollleuchte Antriebsmotor“...
Seite 147
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet, wenn die Motortemperatur zu hoch ist. Die Motorleistung wird automatisch gedrosselt. (Fahr- betrieb weiter möglich). Maschine stoppen (Fahrhebel in Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen. Kontrollleuchte Ursache ermitteln und ggf. beseitigen (siehe Abschnitt Kühlwassertempe- “Störungen“). Nach Abkühlung auf normale Tempera- ratur Motor tur arbeitet der Motor wieder mit voller Leistung.
Seite 149
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet, wenn der Öldruck zu gering ist. Motor sofort ausstellen! Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanlei- Öldruck-Kontrolle tung. Dieselmotor (rot) Zeigt den Fehler gemeinsam mit Leuchte „Fehlermel- dung“ an. Muss kurz nach dem Starten erlöschen. Warmlauf beachten. Evtl. zu kaltes, steifes Hydrauliköl. Öldruck-Kontrolle Falls die Leuchte nicht erlischt, Fahrantrieb ausge- hydraulischer...
Seite 151
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antrie- be und Lenkung ausgestellt. 100 Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
Seite 153
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion: Z.B. zur Kommunikation mit Mischgut-Transporter und Materi- al-Empfänger bei Kompaktasphalt-Einbau. - Signalanlage „GRÜN“ zuschalten, um das entspre- Signalanlage-grün chende Material anzufordern bzw. dessen Förderung EIN / AUS (o) zu signalisieren. - Wechselschaltung mit „Signalanlage-grün“, AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck.
Seite 155
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antrie- be und Lenkung ausgestellt. 108 Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
Seite 157
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten. Förderbandantrieb Das Förderband wird mit geringer Geschwindigkeit an- „manuell“ getrieben! Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten.
Seitliche Bedieneinheit - Schwenkförderband D 11 60...
Seite 159
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. 115 Not-Aus-Taster Ausweichen, Verfahren des Förderbandes u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Um den Motor neu starten zu können, muss der Taster wieder hochgezogen werden.
Seite 161
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten. Förderbandantrieb Das Förderband wird mit geringer Geschwindigkeit an- „manuell“ getrieben! Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Taste mit Tastschalterfunktion: - Zur kurzzeitigen Antrieb des Förderbandes bei War- tungsarbeiten.
Seite 163
Die Montage des Joystickhalters ist an beiden Fahrersitzen möglich. Um den Joystickhalter am Fahrersitz zu montieren, muss die rechte Armlehne des Sitzes demontiert werden. Der Joystickhalter kann durch verschiedene Einstellmöglichkeiten auf die Bedürfnis- se des Fahrers eingerichtet werden. Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Montageplatte Zur Montage des Joystickhalters am Fahrersitz.
Seite 165
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zuschaltung der Beschickerfunktionen und stufenlose Einstel- lung der Fahrgeschwindigkeit – vorwärts oder rückwärts. Mittelstellung: Motor in Leerlaufdrehzahl; kein Fahrantrieb; - Zum Ausschwenken Entriegelungstaste (121) betätigen. - Zuschaltung der auf „AUTO“ geschalteten Förder- funktionen! Die maximale Geschwindigkeit wird mit dem Vorwahl- regler am Bedienpult eingestellt.
Seite 167
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zur EIN- und AUS-Schaltung der „MANUELL“ und „AUTO“ - Modi der Förderfunktion: - Zuschaltung „MANUELL“-Modus: Taste (124) kurz (< 1 Se- kunde) betätigen. Die Förderfunktion ist ständig eingeschaltet mit halber Förderleistung, ohne Mischgutsteuerung über die End- schalter. - AUS-Schaltung durch erneuten (kurzen) Tasten- druck.
Seite 169
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion: Die Abstandsregelung kann nur bei fahrender Maschi- ne im Arbeitsgang aktiviert werden, wenn die Förder- funktion zugeschaltet ist. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die Ge- schwindigkeit des Straßenfertigers angepasst. Bei Maschinenhalt des Fertigers wird auch der Beschi- cker angehalten und alle „Auto“-Funktionen werden an- Abstandsreglung gehalten.
Seite 171
Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalter: - Zum Heben des Schwenkbandes. Schwenkband heben Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalter: - Zum Senken des Schwenkbandes. Schwenkband senken Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender Maschinenteile beachten! Tastschalterfunktion: Schwenkband - Zum Schwenken des Förderbandes nach links. nach links aus- Bei Betätigung Gefahrenbereiche sich bewegender schwenken...
D 21 Bedienung Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals Tastenbelegung des Displays - (A) Encoder (Drehbetätigung): - Zum Blättern im Menü - Zur Anwahl verschiedener Parameter innerhalb eines Menüs - Zur Parameterverstellung - (B) - (G) Funktionstasten: - Zur Auslösung der im Displaybereich (H) zugeordneten Befehle - Zur Anwahl der im Displaybereich (H) zugeordneten Menüs D 21 1...
Befehlsymbolik Befehl Symbol im Display Angewählten Parameter editieren. Editierte Parameter übernehmen. Bei Fehlermeldungen: Bestätigung der Mel- dung, direkter Sprung in die Fehlerliste. Menü verlassen. Rücksprung in das vorherige Menü. Editierte Parameter werden nicht übernommen. Abbruch. Editierte Parameter werden nicht übernommen. Rücksprung ins Startmenü.
Seite 176
Beispiel: Menü Förderband-Parameter - Encoder (A) drehen, bis das gewünschte Menü im Displaybereich (H) erscheint. - Taste (C) betätigen, um das Menü „Förderband-Parameter“ aufzurufen. - Encoder (A) erneut drehen, bis sich die Auswahlfläche (roter Rahmen) über dem gewünschten Parameter zur Verstellung befindet. - Taste (B) betätigen, um den gewählten Parameter zur Verstellung zu aktivieren.
Seite 178
Rotes Kreuz: Notlauf-Modus aktiv. D 21 6...
Seite 179
Funktionen: Durch Betätigung des Enco- ders (A) werden in der Start- maske verfügbaren Menüs oder Funktionen auf- gerufen. Die Menüs werden durch Be- tätigung der nebenstehenden Funktionstaste aufgerufen. Die Funktionen werden durch Betätigung der nebenstehen- den Funktionstaste aktiviert bzw. deaktiviert. Ist das zugehörige Symbol mit einem roten Kreuz überdeckt, ist die Funktion deaktiviert.
- (28): Funktion „Gemeinsame Muldenbetätigung“ - Beide Muldenhälften werden gemeinsam mit einem der Mulden-Funktionsschal- ters (Mulde öffnen / Mulde schließen) betätigt. - (29): Funktion „Zentralschmierung“ - Die Zentralschmierung wird für einen definierten Zeitraum zugeschaltet. - (30): Funktion / Menü Kameraanzeige ( - Im Display erfolgt die Anzeige der kameraüberwachten Maschinenpositionen.
Menü „Förderband-Para- meter“ Menü zur Anzeige und Ein- stellung der Förderbandpara- meter. Menü durch Betätigung der nebenstehenden Funktions- taste (B) aufrufen. Einrichtmenü Förderband-Parameter - (1) Anzeige und Verstellpa- rameter max. Materialfüll- stand (Fertiger-Mulde) (%). Ist der max. Füllstand er- reicht, erfolgt eine Abschal- tung der Förderfunktion.
Menü Lenkautomatik Menü zur Anzeige der Lenk- überwachung und zum Reset der Lenküberwachung-Refe- renz. - (1) Die Lenküberwachung dient der Abstandskontrolle Abtastung --> Referenz. - Referenz-Wert auf Null setzen: Taste (E). Idealabstand Abtastung --> Referenz ist der Wert „0“ in Anzeige (1).
Menü „Systeminformation & Grundeinstellungen“ Anzeige folgender Informati- onen: - (1) Uhrzeit (hh/mm/ss) - (2) Datum (dd/mm/yyyy) - (3) Software-Version Fahrantriebsrechner - (4) Software-Version Terminal - (5) Betriebsstunden (h) Geben Sie immer die Soft- ware-Version an, sollte eine Rücksprache mit dem Technical Support für Ihre Maschi- ne notwendig sein! Folgende Einrichtmenüs können direkt aufgerufen werden: - (6) Menü...
Menü „Service“ Passwort geschütztes Menü für verschiedene Serviceein- stellungen. Einrichtmenü „Terminaleinstellungen“ - (1) Anzeige und Verstellpa- rameter Tasten Tages-Helligkeit (%) - (2) Anzeige und Verstellpa- rameter Tasten Nacht-Helligkeit (%) Einstellbereich 0-100% Bei Zuschaltung der Arbeits- scheinwerfer erfolgt eine au- tomatische Umstellung auf die Nachtbetrieb-Einstellun- gen.
Systemmenü - „Grundeinstellungen Display“ - (1) Anzeige und Verstellpa- rameter Sprache - (2) Anzeige und Verstellpa- rameter Uhrzeit (hh-mm) - (3) Anzeige und Verstellpa- rameter Datum (TT-MM-JJJJ) - (4) Anzeige und Verstellpa- rameter Display-Helligkeit - (5) Anzeige und Verstellpa- rameter Tasten-Helligkeit Die Verstellung der Display-Helligkeit erfolgt direkt, die Tasten leuchten zur Kontrolle kurz auf.
Menü „Kamera-Anzeige“ Eingeschränkt einsehbare Maschinenbereiche können durch das Kamerasystem an- gezeigt werden. Bei Aufruf erfolgt die Anzeige Kamera 1. - Anzeige Kamera 2 ein- blenden: Taste (B). - Anzeige Kamera 1+2 ein- blenden: Taste (C). Bei aktiver Kamerafunktion erfolgt bei Rückwärtsfahrt automatisch die Anzeige der Heckkamera. Anzeige „Kamera 2“...
Menü - „Fehlerspeicher“ Menü zur Abfrage vorhande- ner Fehlermeldungen. - (1) Anzahl Warnmeldun- gen. - Aufruf der Warnmeldun- gen: Taste (C). - (2) Anzahl Fehlermeldun- gen mit Motorstopp. - Aufruf der Fehlermeldun- gen: Taste (D). - (3) Anzahl Fehlermeldun- gen Antriebsmotor. - Aufruf der Fehlermeldungen: Taste (E).
Seite 192
Anzeige Motor- Fehlermeldungen Tabellarische Anzeige vor- handener Fehlermeldungen. Die Anzeige erfolgt getrennt für Warnmeldungen und Feh- lermeldungen Motor- stopp. - (1) SPN-Code. - (2) FMI-Code. - (3) OC - Fehlerhäufigkeit. Sämtliche Fehlermeldungen können im Abschnitt „Fehlercodes Antriebsmotor“ identifiziert werden. Durch Betätigung der Tasten (C) / (D) kann in der Liste gescrollt werden. D 21 20...
Seite 193
Terminal-Fehlermeldungen Die folgenden Fehlermeldung werden bei Auftreten entsprechender Fehler direkt im Display angezeigt. Zur Bestätigung und zum Aufruf der zugehörigen Fehlerliste Taste (B) betätigen. Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung „Stop“ - Anzeige bei allen Fehlermeldungen mit Maschinenhalt. Fehlermeldung „Antriebs- motor“ - Anzeige bei allen Antriebsmotor- Fehlermeldungen.
Fehlercodes Antriebsmotor STOP Wurde am Antriebsmotor ein Fehler festgestellt, wird dieser durch die entsprechende Warnleuchte (1) / (2) signalisiert und gleichzeitig als Warnmeldung im Display ange- zeigt. Die im Display aufrufbare Fehlermel- dung enthält mehrere Zahlencodes, die nach Aufschlüsselung den Fehler ein- deutig definieren.
Seite 195
Beispiel: STOP Erklärung: Warnleuchte und Anzeige signalisieren einen schwerwiegenden Fehler am Antriebs- motor mit automatischen bzw. erforderlichen Motorstopp. Displayanzeige: SPN: FMI: Ursache: Kabelbruch am Sensor für den Rail-Druck. Auswirkung: Motorabschaltung. Häufigkeit: Fehler tritt zum 1. x auf. Teilen Sie die angezeigte Fehlernummer dem Kundendienst für Ihre Maschine mit, der die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprechen wird.
Fehlercodes Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Control Module Critical Controller #1 Internal Failure - Bad intelligent device or component Engine Magnetic System Speed/Position Diagnostic Code Lost Both of Two Signals - Data erratic, intermittent or incorrect Engine Intake Intake Manifold 1 Pressure Sensor Circuit - Voltage above normal, or Amber...
Seite 197
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Accelerator Pedal or Lever Position Accelerator Pedal Sensor 1 - Data valid but above normal operational range - Most Position 1 Severe Level Engine Coolant Temperature - Data Engine Coolant Temperature valid but above normal operational range - Most Severe Level Engine Intake...
Seite 198
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Coolant Pressure Sensor Circuit - Engine Coolant Amber Pressure Voltage below normal, or shorted to low source Coolant Pressure - Data Valid But Engine Coolant Amber Pressure Below Normal Operating Range - Moderately Severe Level Engine Crankshaft Speed/Position - Engine Speed Data valid but above normal operational range - Most Severe Level...
Seite 199
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Fuel Engine Fuel Pump Pressurizing Assembly 1 Circuit - Voltage above 1347 Amber Pump Pressurizing normal, or shorted to high source Assembly #2 Engine Fuel Engine Fuel Pump Pressurizing Assembly 1 - Mechanical system not 1347 Amber Pump Pressurizing...
Seite 200
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Injector Solenoid Driver Cylinder 2 Engine Injector Amber Cylinder #02 Circuit - Current below normal or open circuit Injector Solenoid Driver Cylinder 4 Engine Injector Amber Cylinder #04 Circuit - Current below normal or open circuit Engine Coolant Engine Coolant Temperature - Data erratic, intermittent or incorrect Amber...
Seite 201
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description J1939 Network #1, Primary SAE J1939 Datalink - Abnormal update rate None Vehicle Network (previously SAE J1939 Data Link) Water in Fuel Indicator Sensor Water In Fuel Amber Indicator Circuit - Voltage above normal, or shorted to high source Water in Fuel Indicator Sensor Water In Fuel Amber...
Seite 202
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Multiple Unit Synchronization Switch 1377 Amber Synchronization - Data erratic, intermittent or incorrect Switch Sensor Supply 6 Circuit - Voltage Sensor supply volt- 3514 Amber age 6 above normal, or shorted to high source Sensor Supply 6 Circuit - Voltage Sensor supply volt- 3514...
Seite 203
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine External Auxiliary Commanded Dual Output Shutdown - Special Instructions Protection Input Engine was Shut Engine Shut Down Hot - Condition Exists 1383 None Down Hot Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Turbocharger 1 Pressure - Data Valid But Below 1176...
Seite 204
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Pressure Circuit - Voltage below Turbocharger 1 1176 Amber Compressor normal, or shorted to low source Intake Pressure Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Pressure - Data erratic, intermit- Turbocharger 1 1176 Amber...
Seite 205
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Control Module Identification Input Incompatible 1257 1563 Monitor/Controller State Error - Data erratic, intermittent or incorrect Generator Output Frequency Adjust Potentiometer Circuit - Voltage above normal, or shorted to high 1411 4182 Amber...
Seite 206
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Injector Solenoid Driver Cylinder 15 Engine Injector 1556 Amber Cylinder #15 Circuit - Current below normal or open circuit Injector Solenoid Driver Cylinder 16 Engine Injector 1557 Amber Cylinder #16 Circuit - Current below normal or open circuit Auxiliary Pressure Sensor Input 1 Auxiliary...
Seite 207
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Tank Heater - Voltage above Diesel Exhaust 1683 3363 Amber Fluid Tank 1 normal, or shorted to high source Heater Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Tank Heater - Voltage below Diesel Exhaust 1684 3363...
Seite 208
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Crankcase Pressure Circuit - 1843 Amber Crankcase Voltage above normal, or shorted to high source Pressure Engine Crankcase Pressure Circuit - 1844 Amber Crankcase Voltage below normal, or shorted to low source Pressure Engine Coolant Engine Coolant Temperature - Special Instructions...
Seite 209
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Differential Pressure - Data valid but above normal Operating 1922 3251 Filter Differential Range Pressure Aftertreatment 1 Aftertreatment Fuel Shutoff Valve 1923 3482 Amber Fuel Enable...
Seite 210
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Amber Engine Crankcase Pressure - Data Valid 1974 (Blink- Crankcase But Above Normal Operating Range - Least Severe Level ing) Pressure Aftertreatment Aftertreatment Doser Circuit - 1977 3556 Amber Hydrocarbon Current below normal or open circuit.
Seite 211
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Battery Temperature - Data Valid Battery 1 2264 1800 Amber Temperature But Below Normal Operating Range - Moderately Severe Level Engine Electric Electric Lift Pump for Engine Fuel Supply Circuit - Voltage above nor- 2265 1075 Amber...
Seite 212
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Exhaust Gas Recirculation EGR Valve Control Circuit - Current above normal or grounded circuit 2353 2791 Amber 1 (EGR1) Valve Control Engine Exhaust EGR Valve Control Circuit - Mechanical system not responding or out Gas Recirculation 2357 2791...
Seite 213
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Turbocharger 1 Turbocharger Turbine Intake Temperature - Data Valid But Above 2451 2789 None Calculated Normal Operating Range - Moderately S Turbine Intake Temperature Engine Crankshaft Speed/Position - Data Valid But Above Normal 2468 Amber Engine Speed...
Seite 214
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description At Least One Unacknowledged 2662 Amber Controller #1 Moderately Severe Fault - Condition Exists Aftertreatment Outlet Oxygen Aftertreatment 1 2683 3227 Amber Outlet O2 Sensor Circuit - Abnormal update rate Crankcase Depression Valve - Crankcase 2699...
Seite 215
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Diesel Particulate Particulate Trap Active Amber Filter Active Regeneration Inhibited Due to Inhibit 2777 3703 (Blink- Regeneration Inhib- ing) ited Due to Inhibit Switch - Condition Exists Switch Aftertreatment Fuel Rate - Data Aftertreatment 1 2778 3481...
Seite 216
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Exhaust Gas Recirculation Outlet Pressure Sensor Circuit - Engine Exhaust Voltage below normal, or shorted to 3137 5019 Amber Gas Recirculation 1 Outlet Pressure low source Engine Exhaust Engine Exhaust Gas Recirculation 3138 5019 Amber...
Seite 217
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment Warm Up Diesel Aftertreatment Warm Up Diesel Oxidation Catalyst Outlet Tempera- 3156 4810 Amber Oxidation ture Sensor Circuit - Voltage below normal Catalyst Outlet Temperature Aftertreatment Aftertreatment Warm Up Diesel Oxidation Catalyst Outlet Tempera- Warm Up Diesel 3157 4810...
Seite 218
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Intake NOx Sensor Aftertreatment 1 3228 3216 Amber Intake NOx - Data erratic, intermittent or incorrect Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 SCR Intake SCR Catalyst Temperature - Data valid but above normal operational range - Most 3229 4360 Intake Gas...
Seite 219
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Intake Temperature - Data Valid But Above Normal Operating 3253 3242 Filter Intake Gas Range Temperature Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Intake Temperature - Data Valid But Above Normal Operating 3254...
Seite 220
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Filter Intake Temperature - Data Diesel Particulate 3318 3242 Amber Filter Intake Gas erratic, intermittent or incorrect Temperature Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Particulate Diesel Particulate Filter Outlet Temperature Sensor 3319...
Seite 221
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Turbocharger 1 Turbocharger 1 Compressor Intake Temperature Sensor - Abnormal 3369 1172 Amber Compressor update rate Intake Temperature Engine Turbocharger 1 Compressor Intake Temperature Sensor - Received Turbocharger 1 3371 1172 Amber...
Seite 222
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid Line Heater 3 Circuit - Voltage Diesel Exhaust 3423 4344 Amber Fluid Line Heater below normal, or shorted to low source 3 State Aftertreatment 1 Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid Line Heater 3 Circuit - Current Diesel Exhaust 3425...
Seite 223
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description NOx limits exceeded due to Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid 3547 4096 None Empty Diesel Tank Empty - Condition Exists Exhaust Fluid Tank Engine Wait to Start Lamp - Engine Wait to 3555 1081 Amber...
Seite 224
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment SCR Catalyst Aftertreatment 1 Conversion Efficiency - Data Valid 3582 4364 Amber SCR Conversion But Below Normal Operating Range Efficiency - Moderately Severe Level Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Outlet NOx Sensor 3583 5031 Amber...
Seite 225
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Protection Torque Derate - Engine Protection 3714 1569 Amber Torque Derate Condition Exists Engine Speed At Engine Speed At Idle - Data Valid Idle, Point 1 But Above Normal Operating Range 3715 Amber (Engine...
Seite 226
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment Diesel Exhaust Fluid 3755 5394 None Dosing Valve - Data erratic, intermittent or incorrect Auxiliary Temperature Sensor Input Auxiliary 3765 Amber Temperature 2 2 Circuit - Voltage above normal, or shorted to high source Auxiliary Temperature Sensor Input Auxiliary 3766...
Seite 228
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment Selective Catalytic Reduction Temperature Sensor 4152 5743 Amber Module - Abnormal update rate Aftertreatment 1 Outlet Soot Sensor Heater - Voltage Above Normal, or 4153 5747 Amber Shorted to High Source Aftertreatment 1 Outlet Soot Sensor 4154 5747...
Seite 229
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Dosing Unit Heater - Voltage 4168 5745 Amber Above Normal, or Shorted to High Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Dosing Unit Heater - Voltage below normal, or shorted to low 4169 5745 Amber...
Seite 230
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Dosing Unit Heater 4251 5798 Amber Temperature - Abnormal Rate of Change Engine Wait to Start Lamp - Engine Wait to 4252 1081 Amber Start Lamp Condition Exists Aftertreatment Warm Up Diesel Oxidation Catalyst Temperature...
Seite 231
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 SCR Intermediate 4281 5848 Amber SCR Intermediate NH3 - Data erratic, intermittent or incorrect Desired Engine Fueling State - 4284 5793 Amber Abnormal Update Rate Closed Crankcase Ventilation System Pressure Sensor - Voltage 4286 520595...
Seite 232
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description SCR Monitoring System Malfunction 4489 5842 Amber - Condition Exists Vehicle Vehicle Identification Number - Out of Calibration 4517 Amber Identification Number Brake Pedal Position - Data erratic, Brake Pedal 4526 Amber Position...
Seite 233
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Fuel Injection Quantity Error for Multiple Cylinders - Condition 4713 5357 Amber Exists Vehicle Vehicle Identification Number - Condition Exists 4721 Amber Identification Number Vehicle Vehicle Identification Number - Data erratic, intermittent or incorrect 4722 Amber Identification...
Seite 234
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Diesel Exhaust Fluid Temperature 2 Sensor Circuit - Current above normal or 4744 3515 Amber Fluid grounded Temperature 2 Aftertreatment 1 Aftertreatment 1 Diesel Exhaust Fluid Temperature 2 - Root Cause Diesel Exhaust 4745 3515...
Seite 235
Diesel Engine Failure-Codes chart Fault Lamp Cumins Description Code Description Engine Torque Limit Feature - Engine Torque 5193 1632 Amber Limit Feature Condition Exists Engine Boost Curve Selection - Data Engine Boost 5215 520791 Amber Curve Selection erratic, intermittent or incorrect Reserved for temporary use - 9952 524286...
D 30 Betrieb Bedienelemente der Maschine Bedienelemente Fahrerstand WARNUNG Sturzgefahr von der Maschine Beim Betreten und Verlassen der Maschine und des Bedi- enplatzes während des Betriebes besteht Absturzgefahr, die schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Der Bediener muss sich während des Betriebes auf dem vorgesehenen Bedienplatz befinden.
Seite 238
Aufstieg An beiden Maschinenseiten befinden sich je ein Aufstieg (1) und ein klappba- rer Tritt (2) an den Laufwerken. - Für Auf- und Abstieg muss der Tritt (2) herunter geklappt werden. Niemals während der Fahrt auf die Ma- schine aufsteigen / absteigen. Bei Auf- und Abstieg gut festhalten.
Seite 239
Hochschiebbare Plattform Für eine bessere Übersichtlichkeit kann die gesamte Bedienplattform angeho- ben werden. Es muss die zulässige Transporthöhe überprüft werden. Beim Passieren von Brücken, Tunnels, Freileitungen, Unter- führungen usw. müssen Sie darauf ach- ten, dass genügend Abstand gehalten wird. Für Transportfahrten im Straßenverkehr und für den Maschinentransport auf Transportfahrzeugen muss die Bedien- plattform abgesenkt werden!
Seite 240
Wetterschutzdach (o) HINWEIS Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen Vor dem Ablassen des Daches müssen folgende Einstel- lungen vorgenommen werden: - Sitzkonsolen eingeschwenkt und arretiert. - Bedienpult vor einem der Fahrersitze in zentraler Position arretiert. - Seitenseitenscheiben geschlossen. - Motorhaube und Seitenklappen geschlossen. - Rundumleuchte nach innen geschwenkt und in unterster Stellung.
Seite 241
sn < 1460 - Pumpenhebel (1) auf die Pumpe (2) stecken. - Dach absenken: die Arretierungen (3) an beiden Dachseiten müssen gelöst sein. - Dach aufstellen: die Arretierungen (4) an beiden Dachseiten müssen gelöst sein. - Verstellhebel (5) auf Position „Aufstel- len“...
Seite 242
sn >/=1460 - Pumpenhebel (1) auf die Pumpe (2) stecken. - Bolzen (3) an beiden Dachseiten ziehen. - Pumpenhebel (1) betätigen, bis das Dach die oberste oder unterste Endla- ge erreicht hat. - Bolzen (3) auf beiden Dachseiten an der jeweiligen Position setzen. Pumpenhebel in Halterung (6) ablegen.
Seite 244
VORSICHT Quetschgefahr für Hände Beim Schließen der federbelasteten Front- und Seitschei- ben besteht Quetschgefahr, die Verletzungen zur Folge haben kann! - Nicht in den Gefahrenbereich greifen. - Arretierungen ordnungsgemäß setzen. - Beachten Sie weitere Hinweise im Sicherheitshandbuch. Das Wetterschutzdach ist mit einer zusätzlichen Front- und zwei Seitenscheiben aus- gestattet.
Seite 245
Sitzhalterung und Sitzkonsole, schwenkbar Die Sitzkonsolen links/rechts können über die Maschinenaußenkante hinaus ver- schoben werden. Dies ermöglicht dem Fahrer eine bessere Sicht auf Einbaustrecke und Materialübergabe. Sitzkonsole schwenken: Vorsicht! Mögliche Kollision von Bauteilen! Vor dem Ausschwenken der Sitzkonsole muss der Fahrersitz in die vordere Position verschoben werden und die Seitenscheibe (o) muss aufgeschwenkt werden.
Seite 246
Für Transportfahrten im Straßenverkehr und für den Maschinentransport auf Trans- portfahrzeugen muss die Sitzkonsole eingeschwenkt werden! Bedienposition nur im Stillstand der Maschine einrichten! D 30 10...
Seite 247
Bedienpultkonsole, schwenkbar und ausziehbar Die Bedienpultkonsole kann auf die verschiedenen Arbeitspositionen eingerichtet werden. Bedienpulthalterung schwenken: - Arretierung (1) ziehen, Pulthalterung auf die gewünschte Position schwenken und in eine der Rastpositionen (2) einrasten lassen. Bedienpulthalterung verlängern / verkürzen: - Arretierung (3) lösen, Pulthalterung auf die gewünschte Länge einrichten und Arre- tierung festziehen.
Seite 248
Fahrersitz, Typ I Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte vor Inbetriebnahme der Maschine die individuellen Sitzeinstellungen kon- trolliert und eingestellt werden. Nach dem Verriegeln der einzelnen Ele- mente dürfen sich diese nicht mehr in eine andere Position verschieben las- sen. - Gewichtseinstellung (1): Das jeweili- ge Fahrergewicht sollte bei unbelaste- tem Fahrersitz durch Drehen des Gewichteinstellhebels eingestellt wer-...
Seite 249
Stauraum - Der Stauraum (1) dient zur Aufbewah- rung von Bordwerkzeug, Bedienungs- anleitungen und anderer Zubehörteile. Stauraum nach Arbeitsende verschlos- sen halten. Gefahr durch beschädigte oder fehlende WARNUNG Betriebsanleitungen Die Nichtbeachtung der Betriebsanleitung kann zu schwe- ren Verletzungen bis hin zum Tod führen! - Machen Sie sich mit dem Inhalt der Betriebsanleitung vertraut.
Seite 250
Batterien Im Fußraum der Maschine befinden sich die Batterien (1) der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- Abschnitt “Beschicker starten, Fremdstarten (Starthilfe)“) Batterie-Hauptschalter Der Batterie-Hauptschalter trennt den Stromkreislauf von der Batterie zur Hauptsicherung.
Seite 251
Muldentransportsicherungen Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len der Maschine müssen an beiden Ma- schinenseiten hochgeklappten Muldenhälften die Muldentransportsi- cherungen eingelegt werden. - Arretierbolzen (1) ziehen und Trans- portsicherung (2) mit dem Griff über die Kolbenstange des Muldenzylin- ders legen. Ohne eingelegte Muldentransportsiche- rung öffnen sich die Mulden langsam, und es besteht bei Transportfahrten Un- fallgefahr!
Seite 252
Beleuchtung Förderband (o) Zur Ausleuchtung der Übergabestelle befinden sich links und rechts am För- derband zwei schwenkbare Scheinwer- fer (1). - Die Zuschaltung erfolgt gemeinsam mit den Arbeitsscheinwerfern. Die gemeinsame Zuschaltung mit den anderen Arbeitsscheinwerfern erfolgt am Bedienpult! Beleuchtung Motorraum (o) Bei zugeschalteter Zündung lässt sich die Motorraumbeleuchtung zuschalten.
Seite 253
LED-Arbeitsscheinwerfer (o) Vorne und hinten an der Maschine befin- den sich je zwei LED-Strahler (1). Richten Sie die Arbeitsscheinwerfer stets so ein, dass eine Blendung des Be- dienpersonals oder anderer Verkehrs- teilnehmer vermieden wird! D 30 17...
Seite 254
Kamerasystem (o) An mehreren Positionen der Maschine befinden Kameras zur Überwachung von „toten“ Winkeln. - Die Kameras können in verschiedene Richtungen geschwenkt werden. - Maschinenfront (Mulde) (1) - Bereich Materialübergabe (2) - Maschinenheck (3) Die Anzeige der Bilder erfolgt im Bedien- pult-Display.
Seite 255
Signallampen Deckschicht / Binderschicht (o) An Front und Heck der Maschine befin- den sich je zwei abnehmbare Signallam- pen zur Steuerung des Materialflusses. Bei Einbau von Kompaktasphalt kann mittels der Signallampen den Fahrern der Mischguttransporter und des Stra- ßenfertigers signalisiert werden, ob Deckschicht- oder Binderschicht-Materi- al benötigt wird bzw.
Seite 256
Emulsionssprühanlage Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. Der Tank (1) der Emulsionssprühanlage befindet sich hinter der rechten Seiten- klappe. Die Sprühanlage besteht aus: - einem Handsprühgerät mit Schlauchaufroller (2) - einer Sprühleiste (3) über dem Förder- band - einem Handsprühgerät mit Schlauch (4) (o)
Seite 257
Der Abstreifer schabt das Trennmittel vom Band wieder ab, wodurch er benetzt und vor Materialanhaftungen geschützt wird. Im kontinuierlichen Arbeitsgang Sprühen regelmäßig wiederholen, Orientierung bietet folgende Tabelle: - LKW-Ladungen zwischen zwei Einsprühvorgängen - Trennmittelverbrauch Beschicker ca. 10L ca. 20L - Trennmittelverbrauch Beschicker ca.
Seite 258
Federarm-Abstreifer Um die Verschmutzung und den Ver- schleiß am Förderband gering zu halten, steht ein Abstreifer zur Verfügung. Der Abstreifer ist mit mehreren Schabe- eisen ausgestattet, die während des Be- triebes des Förderbandes verklebte Materialreste abschaben. Gefahr von Materialschäden! Förderband nur im Reversierbetrieb lau- fen lassen, wenn der Förderband-Ab- streifer außer Eingriff gebracht wurde! Abstreifer außer Eingriff bringen:...
Seite 259
Steckdosen 24 Volt / 12 Volt (o) An mehreren Positionen befinden sich zusätzliche 2V / 24V - Steckdosen (1). Hier können z.B. zusätzliche Arbeits- scheinwerfer angeschlossen werden. - Bedienplattform (1) - Maschinenheck (2) Spannung liegt an, wenn der Haupt- schalter eingeschaltet ist. D 30 23...
Seite 260
Kettenschmieranlage Die Zentralschmier-Einheit befindet sich hinter der linken Seitenklappe. Der Vorratsbehälter (1) ist mit Kettenöl gefüllt und sorgt in einem eingestellten Zeitabstand für die Schmierung der Ket- tenglieder des Förderbandes. Werkseitige Einstellung der Betriebsin- tervalle der Kettenschmieranlage bei laufendem Förderband: 4 Minuten Betrieb / 20 Minuten Pause.
Seite 261
Fahrspurräumer (o) Vor beiden Laufwerken befindet sich je ein schwenkbarer Fahrspurräumer (1), der kleine Hindernisse seitlich ableitet. Die Fahrspurräumer sollten nur im Ar- beitsbetrieb nach unten geschwenkt sein. Fahrspurräumer schwenken: - Fahrspurreiniger (1) Hochschwenken und in oberer Position mit Haken (2) sichern.
Seite 262
Rundumleuchte (o) Die Funktionsfähigkeit der Rundum- leuchte ist täglich vor Arbeitsbeginn zu prüfen. - Rundumleuchte (1) auf den Aufsteck- kontakt setzen und mit Flügelschrau- be (2) sichern. - Rundumleuchte mit Rohr (3) auf ge- wünschte Höhe ausschieben, mit Klemmschraube (4) sichern. - Funktion bei Bedarf am Bedienpult zuschalten.
Seite 263
Muldenabstreifer Um den Spalt zwischen Mulde und Ma- schinenrahmen zu veringern, müssen die Muldenabstreifer (1) an beiden Mul- denhälften eingestellt werden. - Die Befestigungsschrauben (2) lösen. - Auf der gesamten Abstreiferlänge ein Spaltmaß von 6mm einrichten. - Befestigungsschrauben wieder ordnungsgemäß anziehen. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Teile! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Hän- de geeignete Schutzhandschuhe!
Seite 264
Ultraschallsensor zur Höhenab- tastung: Der Ultraschallsensor dient der Hö- henabtastung des Mischgutes in der Mulde des Fertigers. Der Hebel (1) dient zum Klemmen des Sensors in der Haltevorrichtung. Eine grobe Einstellung kann durch leich- tes Schwenken vorgenommen werden. Der Abschaltpunkt wird mittels des Ter- minals im Bedienpult festgelegt.
Seite 265
Abstandssensor Der Lasersensor (1) am Maschinenheck dient zur Abstandabtastung zwischen Beschicker und Straßenfertiger. Sobald der zugeschaltete Sensor bei der Annäherung den Straßenfertiger er- fasst, wird die Beschicker-Geschwindig- keit an den Fertiger angepasst und der Abstand gehalten. Zu- und Abschaltung der Funktion erfol- gen am Bedienpult.
Lenkautomat am Beschicker montieren Während des Arbeitseinsatzes dürfen keine Arbeiten am Lenkautomaten vorgenom- men werden! Je nach gewünschter Abtastseite an der Maschine, muss das Peilstabrohr ggf. ent- nommen und auf der anderen Seite der Maschine wieder eingesetzt werden! - Das Peilstabrohr (1) an der Maschinenfront auf die gewünschte Länge herauszie- hen und mit den Klemmschrauben (2) fixieren.
Seite 268
Sensor montieren und ausrichten - Aufnahme des Sensors (13) in Halterung (14) einsetzen und mit Flügelschraube (15) sichern. - Winkel zwischen Sensor und Referenz ausrichten und mit der zugehörigen Klemm- schraube (16) fixieren. Sensor und Referenz müssen im rechten Winkel zueinander stehen! - Durch Lösen der Fixierschraube (17) lässt sich die Höhe der Abtastung einstellen.
Seite 269
Ablage - Klappe (1) öffnen, um die ausziehbare Ablage (2) zu nutzen. - Ablage in vorder bzw. hinterer Positi- on mit Arretierung (3) sichern. Auf der Ablage können Baustellendoku- mente ausgefüllt oder ein Laptop abge- stellt werden. Sicherungskasten Für den Zugriff auf den Klemmenkasten Tür (4) öffnen.
Seite 270
Leuchtballon (o) Der Leuchtballon erzeugt schattenreduziertes und blendfreies Licht. Durch den Einsatz des Leuchtballons werden Höhe und Breite der Maschine vergrö- ßert. Beachten Sie die Durchfahrtshöhe von Brücken und Tunneln und die vergrößerte Maschinenbreite. Bevor Arbeiten am Leuchtballon durchgeführt werden, muss die Stromzufuhr unter- brochen werden! Niemals direkt in den zugeschalteten Ballon schauen! Der Leuchtballon darf nicht in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z.B.
Seite 271
Gefahr durch elektrischen Schlag. Durch Spannungsüberschlag besteht die Gefahr von schwersten Verletzungen oder Tod! Zu Hochspannungsleitungen sind folgende Sicherheitsabstände einzuhalten: < 125KV 5m > 125KV 15m Bei Schäden an elektrischen Zuleitern oder Steckern darf der Leuchtballon nicht in Betrieb genommen werden. Prüfen Sie vor Inbetriebnahme, ob der Reißverschluss an der Ballonhülle geschlos- sen ist.
Wartung Reinigen oder ersetzen Sie gelegentlich den unterhalb der Anschlussplatte be- findlichen Luftfilter (10). Die Ballonhülle nicht mit Lösungsmitteln reinigen! Leuchtmittel wechseln - Ziehen Sie das Netzkabel und öffnen Sie den Reißverschluss der Hülle. Leuchtmittel vollständig abkühlen lassen! Leuchtmittel nur mit dem mitgelieferten Baumwollhandschuh berühren! - Entnehmen Sie das Leuchtmittel durch leichtes Herunterdrücken des Leuchtmit- tels.
Seite 273
D 41 Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - Schaufel und Besen - evtl.
Seite 274
VORSICHT Gefahr durch eingeschränkte Sicht Durch eingeschränkte Sicht besteht Verletzungsgefahr! - Vor Arbeitsbeginn den vorgesehenen Bedienplatz so einrichten, dass eine ausreichende Sicht gegeben ist. - Bei eingeschränkter Sicht, auch zu den Seiten und bei Rückwärtsfahrten müssen Einweiser eingesetzt werden. - Als Einweiser dürfen nur zuverlässige Personen eingesetzt werden, die vor Beginn ihrer Tätigkeit über ihre Aufgabe unterrichtet sein müssen.
Seite 275
Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) - Sicherheitshinweise beachten. - Persönliche Schutzausrüstung kontrollieren. - „Maschinenrundgang“ durchführen - Maschine auf eventuelle Leckstellen und Be- schädigungen überprüfen. - Zum Transport bzw. über Nacht abgebaute Teile anbauen. - Kontrolle gemäß folgender „Checkliste für den Maschinenführer“ durchführen. D 41 3...
Seite 276
Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Not-Aus-Taster Taster eindrücken. - am Bedienpult Dieselmotor und alle eingeschalteten - an den seitlichen Bedieneinheiten Antriebe müssen sofort stoppen. Beschicker muss jeder Lenkbewegung Lenkung sofort und genau folgen. Geradeauslauf prüfen. Hupe Hupknopf kurz drücken. - am Bedienpult Hupsignal muss ertönen.
Maschine starten Vor dem Starten der Maschine Bevor der Dieselmotor gestartet und die Maschine in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung der Maschine (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten durchzuführen sind. - Kontrolle der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen. „Normales“...
Seite 280
Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
Seite 281
- Ggf. den Motor der stromliefernden Maschine starten und eine Zeit lang laufen las- sen. Nun versuchen, die andere Maschine zu starten: - Starter (12) drücken, um den Motor zu starten. Höchstens 20 Sekunden ununter- brochen starten, dann 2 Minuten pausieren! - Ist der Motor nach zwei Startvorgängen nicht angesprungen, Ursache ermitteln! - Ist der Motor angesprungen: die Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
Seite 283
Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Motordrehzahl durch Drücken der Taste (65) erhöhen. Die Motordrehzahl wird auf den voreingestellten Wert erhöht. Bei kaltem Motor die Maschine ca. 5 Minuten warmlaufen lassen. D 41 11...
Seite 285
Kontrollleuchten beobachten Folgende Kontrollleuchten sind unbedingt zu beobachten: Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanleitung. Kühlwassertemperatur-Kontrolle Motor (79) Leuchtet, wenn die Motortemperatur außerhalb des zulässigen Bereichs ist. Maschine stoppen (Fahrhebel in Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen. Ursache ermitteln und ggf. beseitigen. Die Motorleistung wird automatisch gedrosselt.
Seite 287
Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (87) - Muss nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! Andernfalls kann die gesamte Hydraulik beschä- digt werden. - Funktion Einrichtbetrieb (65) aktivieren. - Förderband-Funktionen (53) oder (54) auf „manuell“ stellen. Die Förderbänder beginnen zu arbeiten - Hydraulik warmlaufen lassen, bis Leuchte erlischt.
Seite 291
Maschine fahren und anhalten - Schnell/langsam-Schalter (72) auf “Hase“ stellen. - Vorwahlregler (15) auf 10 stellen. - Zum Fahren den Fahrhebel (13) vorsichtig je nach Fahrtrichtung vor oder zurück stellen. - Geschwindigkeit mit Vorwahlregler (15) nachregulieren. - Lenkbewegungen durch Betätigung des Lenkpotentiometers (16) ausführen. In Notsituationen den Not-Aus-Taster (10) drücken! - Zum Anhalten Vorwahlregler (15) auf „0“...
Vorbereitungen zum Beschickerbetrieb Trennmittel - Trennmittelsprühanlage mit Taste (62) oder (107) zuschalten. Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Schubrollen, Ab- streifer etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). - Funktion der Förderband-Sprühanlage mit Taste (63) auf „AUTO“ schalten. Die Sprühanlage des Förderbandes wird bei Zuschaltung der Förderfunktion einge- schaltet.
Seite 295
Mischgutaufnahme/Mischgutförderung Zur Mischgutförderung muss sich der Beschicker in der korrekten Übergabe-Position vor den Strassenfertiger befinden. - Funktion (66) muss ausgeschaltet sein. - Hauptförderband mittels Tasten (48)/(49) (o) auf die benötigte Übergabehöhe ein- richten. - Schwenkförderband (o) mittels Tasten (40)/(41) und (42)/(43) auf die benötigte Übergabehöhe und Übergabeposition einrichten.
Anfahren zum Beschickerbetrieb Wenn der Straßenfertiger mit ausreichend Mischgut beschickt ist, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu bringen: Pos. Schalter Stellung Befüllfunktion LED „AUS“ Transport-/Arbeitsgang Schildkröte-Arbeitsgang Vorwahlregler Fahrantrieb Teilstrich 6 - 7 Hauptförderband / Schwenkförder- „AUTO“...
Seite 299
Bedienung bei Kompaktasphalt-Einbau - Beschicker in die richtige Position vor den Straßenfertiger fahren. - Mulde mit den Tasten (38)/(39) öffnen. - Den LKW-Fahrern mittels der Tasten (68)/(69) signalisieren, ob Deckschicht- oder Binderschichtmaterial angeliefert werden soll. - LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Hauptförderband mittels Tasten (48)/(49) auf die benötigte Übergabehöhe einrich- ten.
Seite 300
Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbautemperatur ab- kühlt, Maschine leerfahren. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stellen. Bei längeren Unterbrechungen (z.B. Mittagspause) - Fahrhebel (13) in Mittelstellung, Drehzahl-Einsteller (15) auf Minimum stellen.
Seite 302
Nach Arbeitsende - Maschine leerfahren und anhalten. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung, Drehzahl-Einsteller (15) auf Minimum stellen. - Schwenkförderband (o) in mittlere Position einschwenken (40)/(41) - Mulde mit den Tasten (36)/(37) schließen. - Bedienstand ggf. mittels der Tasten (25) absenken. - Zündung (11) ausschalten.
Seite 303
Störungen Störungen - Ursache - Abhilfe Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Batterien leer Siehe „Fremdstarten“ (Starthilfe) Dieselmotor springt nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Zu niedriger Hydrauliköl- Öl nachfüllen stand im Tank Stromzuführung unterbro- Sicherungen und Kabel überprü- chen fen, ggf.
Seite 304
Störung Ursache Abhilfe Fahrantriebssicherung Ersetzen defekt Stromzuführung unterbro- Potentiometer, Kabel, Stecker chen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle Ersetzen defekt Vorschub reagiert Elektro-Hydraulik-Verstel- Verstelleinheit ersetzen nicht leinheit der Pumpe defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht ausrei- Ansaugfilter prüfen, ggf. Speise- chend pumpe und Filter ersetzen Antriebswelle Hydraulik- pumpen oder Motoren Pumpe oder Motor ersetzen...
Seite 305
Schwenkband (o) / hydraulisches Endstück (o) im Störfall absenken D 41 33...
Seite 306
Sollte es durch einen technischen Defekt nicht mehr möglich sein, dass Schwenk- band oder das hydraulisch verfahrbare Endstück abzusenken, kann eine hydrauli- sche Notfunktion genutzt werden. Gefahrenbereich des absenkenden Förderbandes beachten! Vorgang mit zwei Per- sonen (eine Person je Maschinenseite) durchführen. An den beiden Hubzylindern (1), links und rechts am Schwenkband / an den beiden Hubzylindern (2) am hydraulisch verfahrbaren Endstück, befindet sich je ein Senk- bremsventil (3).
Höhenverstellbare Plattform (o) im Störfall absenken Sollte es durch einen technischen Defekt nicht mehr möglich sein, die Plattform ab- zusenken, kann eine hydraulische Notfunktion genutzt werden. Gefahrenbereich des absenkenden Plattform beachten! Am Hydraulikblock befindet sich ein Kugelventil (1). - Ventilhebel (2) langsam nach unten schwenken, bis die Plattform beginnt abzusin- ken.
Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Förderband oder Hub- bzw. Schwenkeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Maschine gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; Zündschlüs- sel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
Lenkautomat montieren Während des Arbeitseinsatzes dürfen keine Arbeiten am Lenkautomaten vorgenom- men werden! Je nach gewünschter Abtastseite an der Maschine, muss das Peilstabrohr ggf. ent- nommen und auf der anderen Seite der Maschine wieder eingesetzt werden! - Das Peilstabrohr (1) an der Maschinenfront auf die gewünschte Länge herauszie- hen und mit den Klemmschrauben (2) fixieren.
Seite 312
Sensor montieren und ausrichten - Aufnahme des Sensors (13) in Halterung (14) einsetzen und mit Flügelschraube (15) sichern. - Winkel zwischen Sensor und Referenz ausrichten und mit der zugehörigen Klemm- schraube (16) fixieren. Sensor und Referenz müssen im rechten Winkel zueinander stehen! - Durch Lösen der Fixierschraube (17) lässt sich die Höhe der Abtastung einstellen.
Seite 313
Betriebshinweise Lenkautomat - Bei aktivierter Lenkautomatik ist der Lenkpoti deaktiviert. Die Lenkung er- folgt automatisch durch Abtastung Ski -Seil. - Die Funktion bei Bedarf am Bedien- pult zuschalten. - Eine Übersteuerung der automati- schen Lenkung ist durch Betätigung des Lenkpotentiometers möglich. - Schalter (1) dient zur Einstellung der Abtastseite: - Rechts: Lenkautomat an der rechten...
Seite 314
Schwenkband (o) montieren Vorbereitung Maschine - Maschine auf einer ebenen Fläche mit ausreichender Tragkraft abstellen. - Ultraschallsensor und Halter (1) demontieren. - Materialschütte (2) am Förderband montieren. Die Materialschütte ist im Lieferumfang des Schwenkbandes enthalten. - Förderband (3) auf max. Position anheben (o). - Antriebsmotor abschalten, Hauptschalter ziehen.
Seite 315
Vorbereitung Schwenkband Für das Anheben des Förderbandes mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (4,5) vorgesehen. - Das Förderband muss gereingt, sämtliche Materialablagerungen entfernt werden und alle Wartungsklappen ordnungsgemäß verschlossen sein. Der Sicherungsbolzen (6) muss am Schwenkarm gesetzt sein. - Bolzen (7) auf beiden Seiten entnehmen. - Krangeschirr an die vier Haltepunkte (4, 5) anschlagen.
Seite 316
Schwenkband anheben, am Beschicker einhängen WARNUNG Gefahr durch schwebende Lasten Kran und / oder angehobenes Schwenkband können beim Heben kippen und Verletzungen verursachen! - Das Schwenkband darf nur an den gekennzeichneten Hebepunkten angehoben werden. - Beachten Sie das Gesamtgewicht des Schwenkbandes. - Gefahrenbereich nicht betreten.
Seite 317
- Schwenkband anheben. - Das angehobene Schwenkband langsam und mit korrekter Höheneinstellung an den Rahmen des Beschickers führen. - Auf beiden Seiten Bund (8) in die Aufnahme (8a) führen und Schwenkband lang- sam absenken, bis Bohrung (9) mit Lagerung (9a) fluchtet. - Bolzen (7) auf beiden Seiten einset- zen und mit Schraube (10) sichern.
Seite 318
- Hydraulikschläuche (11), Zuleitung der Sprühanlage (12) und der Ketten- schmieranlage (13) des Schwenkban- des mit den zugehörigen Schnell- kupplungen des Beschickers verbin- den. - Blindstecker (14) entnehmen und den Stecker des Schwenkbandes aufset- zen, mit den zugehörigen Laschen si- chern.
Seite 319
Kompaktkupplung Hydraulik verbinden: - An Kompaktkupplung (15) Ver- schlussbügel (16) umlegen, Platte (17) entnehmen. - An Parkkupplung (18) den Knauf (19) ziehen, Schlauchpaket (20) entneh- men und in Kompaktkupplung (15) einführen. - Verschlussbügel (16) zur Sicherung umlegen. - Platte (17) in Parkkupplung (18) ein- führen.
Seite 320
- Sicherungsbolzen (6) am Schwenkarm entnehmen. - Aufstellbeine (22) in oberster Position mit Schraube (23) sichern. - Ultraschallsensor und Halter (1) am Schwenkband montieren. - Spannung des Fördergurtes prüfen, ggf. Wartung durchführen. - Probelauf : - Probelauf des Schwenkbandes durchführen, Schwenk- und Höhenverstellung testen.
Seite 322
Materialschütte montieren HINWEIS Vorsicht! Gestörter Materialfluss möglich! Verwendung der Materialschütte abhängig vom Einsatzfall: - Bei Anwendungen mit Schwenkförderband, muss die Marterialschütte am Hauptförderband montiert werden. - Bei Standard-Anwendungen ohne Schwenkförderband darf die Materialschütte nicht am Hauptförderband montiert sein. Zur Gewährleistung einer einwandfreien Materialübergabe an das Schwenkförder- band, muss die Materialschütte (1) am Hauptförderband montiert werden: - Die Halterungen (2) der vormontierten Materialschütte (1) auf beiden Maschinen- seiten am Gehäuse des Förderbandantriebes montieren.
Seite 323
F 11 Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung GEFAHR Gefahr durch fehlerhafte Maschinenwartung Unsachgemäß ausgeführte Wartungs- und Reparaturar- beiten können schwere Verletzungen bis hin zum Tod ver- ursachen! - Lassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch geschultes Fachpersonal durchführen. - Alle Wartungs-, Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten nur bei abgeschaltetem Motor durchführen.
Seite 324
VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase des Motors können sehr heiß sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Keine heißen Maschinenteile berühren. - Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen nur bei abgekühlter Maschine durchführen. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch.
Seite 325
Reinigungsarbeiten: Keine leicht entzündlichen Stoffe (Benzin o.ä.) verwenden. Beim Reinigen mit Dampfstrahlgerät elektrische Teile und Dämmmaterial nicht dem direkten Strahl aussetzen; vorher abdecken. Arbeiten in geschlossenen Räumen: Auspuffgase müssen nach außen geleitet werden. Propangasflaschen dürfen nicht in geschlossenen Räumen lagern. Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten.
Seite 326
Wartungs- und Reparaturarbeiten bei höhenverstellbarer Bedienplattform (o) GEFAHR Gefahr durch absinkende Bedienplattform Arbeiten unterhalb der gehobenen und nicht arretierten Bedienplattform können schwere Verletzungen bis hin zum Tod zur Folge haben kann! - Bedienplattform vollständig heben und die zugehörigen Arretierungen gemäß Anleitung ordnungsgemäß einsetzen.
Seite 327
Plattform-Arretierungen setzen - Bedienplattform vollständig anheben. - Arretierungen (A) aus der Halterung entnehmen. - Arretierungen (A) in die zugehörigen Ausparungen (B) des Maschinenrahmens einsetzen. Bei Arbeiten unterhalb der Bedienplattform muss ein Schutzhelm getragen werden! - Nach Abschluss der Arbeiten die beiden Arretierungen entnehmen und in der zu- gehörigen Halterung ablegen.
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Seite 337
Wartungsstellen Spannung Fördergurt (1) Spannung prüfen: In waagerechter Stellung des Förderband-Endstückes muss der Durchhang (A) des Fördergurtes an der markierten Position bis zur Unterkante der Kette 0mm +/- 5mm betragen! F 30 7...
Gurtspannung einstellen: Zum Spannung einzustellen, muss zunächst der Schlüsselschalter (A) der seitlichen Be- dieneinheit in Position I geschaltet werden. - Um die Spannung zu erhöhen, Schalter (B) betätigen, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. - Um die Spannung zu verringern, Schalter (C) betätigen, bis die gewünschte Span- nung erreicht ist.
Seite 339
Fördergurt - Kette austauschen HINWEIS Vorsicht! Verschleißgrenze beachten! Ist die Längung der Förderband-Kette soweit vorange- schritten, dass der vorgeschriebene Durchhang nicht mehr eingestellt werden kann, muss die Kette ausgetauscht wer- den. F 30 9...
Seite 340
Fördergurt auf Beschädigungen, Ver- schmutzungen überprüfen Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten nur bei stehendem Antriebsmotor durchführen! Frühzeitig festgestellte Beschädigung am Fördergurt können dauerhaft instandge- setzt werden! Für Wartungsarbeiten kann über die ge- öffnete Wartungsklappe (A) auf das För- derband zugegriffen werden. Wartungsklappe während des Betriebes geschlossen halten, niemals bei laufen- dem Förderband öffnen!
Seite 341
Fördergurt - Schraubenverbindungen Fehlerhaft montierte Fördergurt-Schrau- ben können zu schweren Schäden am gesamten Förderband führen. Schraubenverbindungen visuell und me- chanisch auf korrekte Befestigung kon- trollieren. - Fördergurt - Förderbandsteg (D) (Flachkopfschrauben): - Der Schraubenkopf muss eben zur Gummioberfläche stehen, darf max.
Seite 342
Emulsionssprühanlage (2) Die über dem Förderband installierte Sprühleiste (A) wird bei Aktivierung der Förderfunktion zugeschaltet. - Den Füllstand mittels Anzeige im Be- dienpult überprüfen. Erhöhter Emulsions-Verbrauch durch Benutzung des Handsprühgerätes. Zum Auffüllen des Tanks: - Deckel (B) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Emuslion auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
Seite 343
Zentralschmieranlage (3) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Während des Betriebes keine Arbeiten an Teilen der Anlage vornehmen! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet werden kann! Sicherheitsvorschriften zum Umgang mit hydraulischen Anlagen beachten! Bei Arbeiten an der Zentralschmieranlage auf äußerste Sauberkeit achten! Zentralschmieranlage...
Seite 344
Funktionskontrolle / Ölpinsel kontrollieren Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten und bei stehendem Antriebsmo- tor durchführen! An beiden Seiten des Förderbandes be- findet sich je ein Paar Ölpinsel, die den Schmierstoff auf die Antriebskette auf- tragen. - Nach einem Probelauf prüfen, ob bei laufender Zentralschmieranlage ein Ölfilm auf die Kette aufgetragen wur- - Bei Störungen Ursache ermitteln und...
Seite 345
Federarm-Abstreifer (4) Um die Verschmutzung und den Ver- schleiß am Förderband gering zu halten, steht ein Abstreifer zur Verfügung. Abstreifer - Variante1 Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeeisen ausgestattet, die während des Betriebes des Förderbandes verklebte Materialreste abschaben. Spannung prüfen: Die Spannung muss nachgestellt wer- den, solbald der Abstreifer nicht mehr richtig arbeitet, Materialreste auf dem...
Seite 346
Verschleißkontrolle Schabeblätter: Schabeblätter müssen ausge- tauscht werden, solbald der Abstreifer nicht mehr korrekt nachgespannt wer- den kann, ein kurzfristiger Endver- schleiß zu erwarten ist oder die Schabeblätter beschädigt sind. Schabeblätter austauschen: - Abstreifer entspannen. - Sechskantmutter (C) demontieren, verschlissenes Schabeblatt entnehmen. - Neues Schabeblatt (D) aufsetzen und Sechskantmutter (C) wieder ordnungsge- mäß...
Seite 347
Hauptabstreifer - Variante 2 Um das Förderband während und nach der Arbeit vor Asphaltrückständen zu schüt- zen, steht ein Abstreifer (A) zur Verfügung. Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeblättern ausgestattet, die während des Betrie- bes Materialreste abstreifen. Der Abstreifer kann zur Reinigung und Wartung außer Eingriff gesetzt werden. F 30 17...
Seite 348
Abstreifer entlasten - Federstecker (B) entfernen. - Montierhebel (C) in Aussparung (D) schieben und Abstreifer leicht anheben. - Einstellschraube (E) seitlich wegklappen. - Abstreifer vorsichtig in Kette (F) ablegen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen. F 30 18...
Seite 349
Abstreifer vor Arbeitsbeginn in Arbeitsposition bringen, Funktionsprüfung durchführen / Abstand einstellen - Abstreifer in Arbeitsposition bringen: - Abstreifer mittels Montierhebel (C) anheben. - Einstellschraube (E) in die zugehörige Nut des Abstreifer-Rohres schwenken. - Montierhebel entlasten und entnehmen. - Federstecker (B) ordnungsgemäß einsetzen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen.
Seite 350
Abstreifer reinigen / Routinekontrolle VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase von Motor können sehr heiß...
Seite 351
- Abstreifer entlasten (siehe Abschnitt „Abstreifer entlasten“) - Abstreifer unter Flammeinwirkung vollständig reinigen. Fördergurt vor übermäßiger Erhitzung schützen. - Dazu an Rückseite befeuern. Dies führt zum Herabfallen von Asphaltrückständen an der Vorderseite. - Ggf. mit Spachtel nacharbeiten. Abstreifer abkühlen lassen. - Absteifer in Arbeitsposition bringen (siehe Abschnitt „Abstreifer in Arbeitsposition bringen“) - Abstreifer mit Trennmittel einsprühen.
Seite 352
Verschleißkontrolle, Abstreifer-Klingen nachstellen / austauschen VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. Steht die Abstreifer-Klinge (H) weniger als 2mm über dem Klingenhalter (I), ist die Verschleißgrenze erreicht.
Seite 353
Abstreifer- Grundeinstellung Nach dem Wechsel oder der Verstellung der Klingen muss eine Grundeinstellung durchgeführt werden. - Einstellschrauben (E) auf beiden Sei- ten des Abstreifers soweit in Bolzen (L) schrauben, dass das Gewinde bündig mit der Oberfläche des Bol- zens abschließt. Zur Verstellung muss Arretierbolzen (G) angehoben werden.
Seite 354
Schraubenverbindungen (5) Überprüfen Sie nach ca. 250 Stunden Volllastbetrieb sämtliche Befestigungs und Verbindungsschrauben auf festen Sitz. Nicht ordnungsgemäß angezogene Schrauben können zu erhöhtem Ver- schleiß und zur Zerstörung von Bautei- len führen! - Lose oder gelöste Schraubenverbin- dungen ordnungsgemäß anziehen. F 30 24...
Schmierstellen (6) Bandantrieb-Führung An beiden Seiten des Förderbandes die Führungsflächen (A) des Bandantriebes einfetten. Lagerstellen An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich je ein Schmiernippel (B). F 30 25...
Seite 356
Führungsschinen (7) Es befinden sich 4 Verschleißschienen (A) im Bereich der Mulde und 3 Ver- schleißschienen (B) im Bereich des För- derband-Endstückes. Kontrollieren Sie den Verschleiß gemäß Intervall und bei jedem Bandwechsel. Die Führungsschienen (A) / (B) müssen spätestens ausgetauscht werden, wenn die Verschleißgrenze von 7mm an den markierten Bereichen (C) unterschritten ist.
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Seite 362
Wartungsstellen Spannung Fördergurt (1) Spannung prüfen: In waagerechter Stellung des Förderband-Endstückes muss der Durchhang (A) des Fördergurtes an der markierten Position bis zur Unterkante der Kette 0mm +/- 5mm betragen! Nach Abschluss der Einstellarbeiten überprüfen, ob die Gurtspannung auf beiden Seiten gleichmäßig hergestellt ist.
Gurtspannung Die Gurtspannung ist täglich zu kontrol- lieren. Hängt der Gurt zu weit durch, muss die Spannung eingestellt werden. Spannung erhöhen: - Kontermuttern (A) an beiden Seiten der Spannvorrichtungen lösen. - Mittels eines Gabelschlüssels die Spannung an beiden Seiten gleichmä- ßig an den Verstellmuttern (B) einstel- len.
Seite 364
Fördergurt - Kette austauschen HINWEIS Vorsicht! Verschleißgrenze beachten! Ist die Längung der Förderband-Kette soweit vorange- schritten, dass der vorgeschriebene Durchhang nicht mehr eingestellt werden kann, muss die Kette ausgetauscht wer- den. F 32 8...
Seite 365
Fördergurt auf Beschädigungen, Ver- schmutzungen überprüfen Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten nur bei stehendem Antriebsmotor durchführen! Frühzeitig festgestellte Beschädigung am Fördergurt können dauerhaft instandge- setzt werden! - Förderband zur Inspizierung absenken und Förderbandantrieb gegen Wiederein- schalten sichern. Den gesamte Fördergurt (A) auf folgende Mängel untersuchen: - Risse, Ausbrechungen und Verschleiß...
Seite 366
Fördergurt - Schraubenverbindungen Fehlerhaft montierte Fördergurt-Schrau- ben können zu schweren Schäden am gesamten Förderband führen. Schraubenverbindungen visuell und me- chanisch auf korrekte Befestigung kon- trollieren. - Fördergurt - Förderbandsteg (D) (Flachkopfschrauben): - Der Schraubenkopf muss eben zur Gummioberfläche stehen, darf max.
Seite 367
Förderbandrahmen auf Ablagerun- gen kontrollieren, reinigen (2) Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten nur bei stehendem Antriebsmotor durchführen! Materialablagerungen im Rahmen des Förderbandes können zu Folgeschäden führen! An der Rahmen-Unterseite und im Be- reich der hinteren Umlenkung befinden sich Wartungsklappen. - Flügelschrauben (A) lösen und alle Klappen (B) öffnen.
Seite 368
Funktionskontrolle / Ölpinsel kontrollieren (3) Inspektion, Reinigung und Reparaturar- beiten und bei stehendem Antriebsmo- tor durchführen! An beiden Seiten des Förderbandes be- findet sich je ein Paar Ölpinsel, die den Schmierstoff auf die Antriebskette auf- tragen. - Nach einem Probelauf prüfen, ob bei laufender Zentralschmieranlage ein Ölfilm auf die Kette aufgetragen wur- - Bei Störungen Ursache ermitteln und...
Seite 369
Federarm-Abstreifer (4) Um die Verschmutzung und den Ver- schleiß am Förderband gering zu halten, steht ein Abstreifer zur Verfügung. Abstreifer - Variante1 Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeeisen ausgestattet, die während des Betriebes des Förderbandes verklebte Materialreste abschaben. Spannung prüfen: Die Spannung muss nachgestellt wer- den, solbald der Abstreifer nicht mehr richtig arbeitet, Materialreste auf dem...
Seite 370
Verschleißkontrolle Schabeblätter: Schabeblätter müssen ausge- tauscht werden, solbald der Abstreifer nicht mehr korrekt nachgespannt wer- den kann, ein kurzfristiger Endver- schleiß zu erwarten ist oder die Schabeblätter beschädigt sind. Schabeblätter austauschen: - Abstreifer entspannen. - Sechskantmutter (C) demontieren, verschlissenes Schabeblatt entnehmen. - Neues Schabeblatt (D) aufsetzen und Sechskantmutter (C) wieder ordnungsge- mäß...
Seite 371
Hauptabstreifer - Variante 2 Um das Förderband während und nach der Arbeit vor Asphaltrückständen zu schüt- zen, steht ein Abstreifer (A) zur Verfügung. Der Abstreifer ist mit mehreren Schabeblättern ausgestattet, die während des Betrie- bes Materialreste abstreifen. Der Abstreifer kann zur Reinigung und Wartung außer Eingriff gesetzt werden. F 32 15...
Seite 372
Abstreifer entlasten - Federstecker (B) entfernen. - Montierhebel (C) in Aussparung (D) schieben und Abstreifer leicht anheben. - Einstellschraube (E) seitlich wegklappen. - Abstreifer vorsichtig in Kette (F) ablegen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen. F 32 16...
Seite 373
Abstreifer vor Arbeitsbeginn in Arbeitsposition bringen, Funktionsprüfung durchführen / Abstand einstellen - Abstreifer in Arbeitsposition bringen: - Abstreifer mittels Montierhebel (C) anheben. - Einstellschraube (E) in die zugehörige Nut des Abstreifer-Rohres schwenken. - Montierhebel entlasten und entnehmen. - Federstecker (B) ordnungsgemäß einsetzen. - Vorgang auf anderer Seite wiederholen.
Seite 374
Abstreifer reinigen / Routinekontrolle VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase von Motor können sehr heiß...
Seite 375
- Abstreifer entlasten (siehe Abschnitt „Abstreifer entlasten“) - Abstreifer unter Flammeinwirkung vollständig reinigen. Fördergurt vor übermäßiger Erhitzung schützen. - Dazu an Rückseite befeuern. Dies führt zum Herabfallen von Asphaltrückständen an der Vorderseite. - Ggf. mit Spachtel nacharbeiten. Abstreifer abkühlen lassen. - Absteifer in Arbeitsposition bringen (siehe Abschnitt „Abstreifer in Arbeitsposition bringen“) - Abstreifer mit Trennmittel einsprühen.
Seite 376
Verschleißkontrolle, Abstreifer-Klingen nachstellen / austauschen VORSICHT Scharfkantige Bauteile! Unter Verschleiß stehende Oberflächen können sehr scharfkantig sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch. Steht die Abstreifer-Klinge (H) weniger als 2mm über dem Klingenhalter (I), ist die Verschleißgrenze erreicht.
Seite 377
Schraubenverbindungen (5) Überprüfen Sie nach ca. 250 Stunden Volllastbetrieb sämtliche Befestigungs und Verbindungsschrauben auf festen Sitz. Nicht ordnungsgemäß angezogene Schrauben können zu erhöhtem Ver- schleiß und zur Zerstörung von Bautei- len führen! - Lose oder gelöste Schraubenverbin- dungen ordnungsgemäß anziehen. F 32 21...
Seite 378
Schmierstellen (6) Schwenkgelenk- Lager An den Lagerstellen befindet sich je ein Schmiernippel (A). Bandantrieb-Führung An beiden Seiten des Förderbandes die Führungsflächen (B) des Bandantriebes einfetten. F 32 22...
Seite 379
Lagerstellen An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich je ein Schmiernippel (C). F 32 23...
Seite 380
Führungsschinen (7) Es befinden sich 3 Verschleißschienen (A) im Bereich des Förderband-Endstü- ckes. Kontrollieren Sie den Verschleiß gemäß Intervall und bei jedem Bandwechsel. Die Führungsschienen (A) müssen spä- testens ausgetauscht werden, wenn die Verschleißgrenze von 7mm an den mar- kierten Bereichen (B) unterschritten ist. Ist der Austausch der Verschleißschie- nen erforderlich, müssen diese stets satzweise erneuert werden...
F 50 Wartung - Baugruppe Motor Tier 3 (o) Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 50 1...
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Seite 385
Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 50 5...
Seite 386
Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
Seite 387
Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
Seite 388
Ölwechsel: Der Ölwechsel soll im betriebswarmem Zustand erfolgen Ölwechsel < / = s/n XXXX - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß...
Seite 389
Ölfilter wechsel: Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (F) an der Mittelwand der Ma- schine: - Schrauben (G) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (F) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (F) wieder ord- nungsgemäß...
Seite 390
Motor-Kraftstoffsystem (3) Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (A) an der Mittelwand der Maschine: - Schrauben (B) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (A) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (A) wieder ord- nungsgemäß montieren. Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (C)
Vorfilter wechseln: - Abgeschiedenes Wasser am Hahn (E) ablassen und auffangen, Hahn wieder schließen. - Stecker des Wassersensors (F) abziehen. - Filterpatrone (C) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche der Filterhalterung reinigen. - Dichtung der Filterpatrone leicht einölen und handfest unter die Halterung schrau- ben.
Seite 392
Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse befindliches Staubaustrageventil (A) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. Staubaustrageventil von Zeit zu Zeit säubern. F 50 12...
Seite 393
Luftfiltereinsatz wechseln Die Filterwartung ist erforderlich bei: - Serviceanzeige der Motorelektronik - Luftfiltergehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen. - Filterelement (D) ein Stück zur Seite und dann aus dem Gehäuse ziehen. - Sicherheitselement (E) herausziehen und auf Beschädigungen überprüfen. Sicherheitselement (E) nach 3 Filterwar- tungen, spätestens nach 2Jahren erneu- ern (niemals reinigen!).
Seite 394
Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 50 15...
Seite 396
Motor-Antriebsriemen (6) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 50 16...
F 51 Wartung - Baugruppe Motor Tier 4i (o) Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 51 1...
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Seite 401
Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln - Kurbelwellen-Entlüftungsfilter Filterelement wechseln - Abgasanlage Partikelfilter inspizieren Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 51 5...
Seite 402
Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist.
Seite 403
Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
Seite 404
Ölwechsel: Der Ölwechsel soll im betriebswarmem Zustand erfolgen - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß anziehen. - An der Einfüllöffnung (B) am Motor Öl in vorgeschriebener Qualität einfüllen, bis der korrekte Ölstand am Peilstab (A) erreicht ist.
Seite 405
Der neue Filter wird während des Öl- wechsels nach dem Ablassen des Altöls eingesetzt. - Filter (H) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrau- ben. Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einö- len und Filter mit Öl füllen, bevor die- ser eingesetzt wird.
Seite 406
Motor-Kraftstoffsystem (3) Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (A) an der Mittelwand der Maschine: - Schrauben (B) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (A) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (A) wieder ord- nungsgemäß montieren. Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (C)
Vorfilter wechseln: - Abgeschiedenes Wasser am Hahn (E) ablassen und auffangen, Hahn wieder schließen. - Stecker des Wassersensors (F) abziehen. - Filterpatrone (C) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche der Filterhalterung reinigen. - Dichtung der Filterpatrone leicht einölen und handfest unter die Halterung schrau- ben.
Seite 408
Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse befindliches Staubaustrageventil (A) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen und Staubansamm- lungen entfernen. - Sammelgehäuse wieder ordnungsge- mäß...
Seite 409
Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Filterwartung ist erforderlich bei: - Serviceanzeige der Motorelektronik - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen - Luftfiltergehäuse (D) an den Klam- mern (E) öffnen. - Filterelement (F) und Sicherheitsele- ment (G) herausziehen. Filterelement (F) reinigen, spätestens nach einem Jahr erneuern.
Seite 410
Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 51 15...
Seite 412
Motor-Antriebsriemen (6) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 51 16...
Seite 413
Kurbelwellen-Entlüftungsfilter (7) Filterelement wechseln - Deckel (A) entnehmen und Filterde- ckel (B) demontieren. - Entnehmen Sie den verbrauchten Fil- ter. Deckel und Deckeldichtung müssen auf Beschädigungen geprüft und ggf. erneu- ert werden! - Reinigen Sie die Auflagefläche (D) des Filters und die Dichtflächen der O- Ringe mit einem leichten Lösungsmit- tel und einem Putzlappen und trock- nen Sie diese anschließend mit einem...
Seite 414
Abgasanlage - Partikelfilter (8) Partikelfilter inspizieren Der Partikelfilter muss für eine vollstän- dige Inspektion demontiert werden. Eine ausführliche Beschreibung befindet sich in der Motor-Betriebsanleitung. Sämtliche Sicherheitshinweise, Anga- ben zu vorgeschriebenen Drehmomen- ten oder benötigten Hilfsmitteln (z.B. Schraubensicherung) sind der Motor- Betriebsanleitung zu entnehmen.
F 52 Wartung - Baugruppe Motor Tier 4F (o) Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 52 1...
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Seite 420
Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen spannen - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen wechseln - Kurbelwellen-Entlüftungsfilter Filterelement wechseln - Abgasanlage / Dieseloxidationskatalysator inspizieren Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 52 6...
Seite 421
Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Beachten Sie die Hinweise zu Kraftstoff-Empfehlungen und Spezifikation im Kapitel „Schmier- und Betriebsstoffe“! GEFAHR Gefährdung durch ultra-schwefelarmen Diesel...
Seite 422
Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Kraftstoff auffül- len, bis der benötigte Füllstand er- reicht ist. - Deckel (A) wieder aufschrauben. Tank und Anlage reinigen: - Ablassschraube (B) im Tankboden herausdrehen, ca. 1 l Kraftstoff in ei- nen Auffangbehälter ablassen.
Seite 423
Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehender Maschi- Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
Seite 424
Ölwechsel: Der Ölwechsel soll im betriebswarmem Zustand erfolgen Ölwechsel < / = s/n XXXX - Schlauchende der Ölablassstelle (C) in den Auffangbehälter legen. - Mit einem Schlüssel die Verschluss- kappe demontieren und das Öl voll- ständig ablaufen lassen. - Verschlusskappe wieder aufsetzen und ordnungsgemäß...
Seite 425
Ölfilter wechsel: Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (F) an der Mittelwand der Ma- schine: - Schrauben (G) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (F) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (F) wieder ord- nungsgemäß...
Seite 426
Motor-Kraftstoffsystem (3) Der Zugriff auf alle Filter erfolgt über die Serviceklappe (A) an der Mittelwand der Maschine: - Schrauben (B) an der Rahmeninnen- seite demontieren und Serviceklappe (A) entnehmen. - Nach Beendigung der Wartungsarbei- ten Serviceklappe (A) wieder ord- nungsgemäß montieren. Das Kraftstofffiltersystem besteht aus zwei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (C)
Seite 427
Vorfilter wechseln: - Abgeschiedenes Wasser am Hahn (E) ablassen und auffangen, Hahn wieder schließen. - Stecker des Wassersensors (F) abziehen. - Filterpatrone (C) mit einem Filterschlüssel oder Filterband lösen und abschrauben. - Dichtfläche der Filterhalterung reinigen. - Dichtung der Filterpatrone leicht einölen und handfest unter die Halterung schrau- ben.
Seite 428
Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse befindliches Staubaustrageventil (A) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen und Staubansamm- lungen entfernen. - Sammelgehäuse wieder ordnungsge- mäß...
Seite 429
Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Filterwartung ist erforderlich bei: - Serviceanzeige der Motorelektronik - Sammelgehäuse (B) an den Klam- mern (C) öffnen - Luftfiltergehäuse (D) an den Klam- mern (E) öffnen. - Filterelement (F) und Sicherheitsele- ment (G) herausziehen. Filterelement (F) reinigen, spätestens nach einem Jahr erneuern.
Seite 430
Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
Seite 431
Kühlrippen kontrollieren / säubern - Erforderlichenfalls Kühler von Blättern, Staub oder Sand befreien. Motor-Betriebsanleitung beachten! Kühlmittelkonzentration prüfen - Konzentration mit einem geeignetem Prüfgerät (Hydrometer) überprüfen. - Ggf. Konzentration anpassen. Motor-Betriebsanleitung beachten! F 52 17...
Seite 432
AdBlue ® / DEF-Tank (6) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. ® Bei Bedarf AdBlue / DEF nachfüllen. ® Lagerung und Handhabung AdBlue HINWEIS Diesel Exhaust Fluid (DEF) ® Unsachgemäße Handhabung von AdBlue / DEF kann zu schweren Schäden an der Maschine führen: - Niemals Öl, Diesel oder andere Flüssigkeiten in die ®...
Seite 433
WARNUNG ® Gefahr durch AdBlue / Diesel Exhaust Fluid (DEF) Unzureichende Vorbereitungsmaßnahmen beim Umgang ® mit AdBlue / DEF kann schwere Verletzungen verursachen! ® AdBlue / DEF sollte nicht mit Haut, Augen oder Kleidung in Berührung kommen oder verschluckt werden. Halten Sie ®...
Seite 434
Gefahr durch Ammoniakdämpfe, WARNUNG Überdruck im Behälter ® Wenn Sie AdBlue / DEF Behälterdeckel bei hohen Tem- peraturen öffnen, können Ammoniakdämpfe austreten und Verletzungen verursachen! ® - Befüllen Sie AdBlue / DEF Behälter nur in gut belüfteten Bereichen. ® - Öffnen Sie den AdBlue / DEF Behälter immer vorsichtig, da es zu einem Druckausgleich kommen ®...
Seite 435
AdBlue ® / DEF-Tank - Saugfilter Filterelement wechseln - Zum Filterwechsel müssen am Ad- ® Blue / DEF - Multikopf (A) die Zulei- tungen demontiert elektrische Verbindung (Stecker) (C) getrennt werden. Auslaufende Restmengen Schläuchen mit einen geeigneten Behäl- ter oder einem Putztuch auffangen. - Schrauben (D) lösen und Sicherungs- ring (E) entnehmen.
Seite 436
- Multikopf (A) vorsichtig mit einem ge- eignetem Schlitz-Schraubendreher am Umfang von der Tank-Oberfläche heraushebeln. Dabei gleichzeitig am Kopf ziehen. Nicht an Anschlusskabel oder den An- schlussstutzen ziehen! - Multikopf vorsichtig nach oben ziehen, bis sich das Unterteil an der Untersei- te der Tanköffnung befindet.
Seite 437
Filterwechsel < / = s/n 003055 - Lösen Sie die Befestigungsschraube (F) des Filters. - Ziehen Sie den verbrauchten Filter (G) vom Saugrohr. - Stecken Sie den neuen Filter auf das Saugrohr und montieren ihn mit einer neuen Befestigungsschraube (F) an. F 52 23...
Seite 438
- Fetten Sie den O-Ring (H) des Multi- kopfes leicht ein. - Falten Sie das Filterelement (G) in der Mitte in Richtung der Unterseite des Unterteiles. - Kippen Sie das Unterteile in einem Winkel von ca. 45 °. - Legen Sie wie dargestellt die Fil- terseite und die Spitze des Unterteiles in die Tanköffnung.
Seite 439
- Legen Sie den Sicherungsring (E) über den Filterkopf. - Ziehen Sie die Schrauben (D) ord- nungsgemäß an. - Abschließend Zuleitungen (B) montie- ren und die elektrische Verbindung (Stecker) (C) herstellen. Nach der Montage ist während eines Probelaufes auf korrekte Abdichtung zu achten.
Seite 440
Filterwechsel > / = s/n 003056 - Lösen Sie die Befestigungsschraube (F) des Filters. - Ziehen Sie den verbrauchten Filter (G) vom Saugrohr. - Stecken Sie den neuen Filter auf das Saugrohr und montieren ihn mit einer neuen Befestigungsschraube (F) an. Achten Sie auf korrekte Ausrichtung von Filter und Halterungen! - Fetten Sie den O-Ring (H) des Multi-...
Seite 441
- Führen Sie wie dargestellt die Fil- terseite in die Tanköffnung ein. - Nach und nach vorsichtig die gesamte Einheit l in die Tanköffnung führen. Schieben Sie die Bauteile nicht direkt und mit Druck in die Tanköffnung. Dies führt zu Beschädigungen! - Positionieren Sie den Kopf in der gewünschten Ausrichtung.
Seite 442
- Ziehen Sie die Schrauben (D) ord- nungsgemäß an. - Abschließend Zuleitungen (B) montie- ren und die elektrische Verbindung (Stecker) (C) herstellen. Nach der Montage ist während eines Probelaufes auf korrekte Abdichtung zu achten. F 52 28...
Seite 443
AdBlue ® / DEF-Tank - Tankdeckel Tankdeckel reinigen Verunreinigungen oder AdBlue / DEF- ® Kristalle an der Außen- und Innenseite des Tankdeckels können zu erheblichen Störungen der Anlage führen! Ist der Tandeckel augenscheinlich ver- unreinigt, muss dieser wie folgt gereinigt werden.
Seite 444
- Falls DEF Kristalle oder Schmutz auf der Dichtung verblieben sind, wischen Sie die Dichtung mit einem feuchten Tuch ab. - Abschließend Tankdeckel mit der zu- vor gelösten Haltelasche verbinden und auf den Tank schrauben. F 52 30...
AdBlue ® / DEF-Dosiereinheit Die Fahrzeugbatterien nicht abklem- men, bevor das Dosiersystem seinen Spülzyklus beendet hat. Warten Sie mindestens 5 Minuten nach dem Aus- schalten der Zündung, bevor Sie mit den Arbeiten an der Dosiereinheit beginnen. Filterelement wechseln - Einen geeigneten Auffangbehälter un- ter dem Filtergehäuse platzieren, um ®...
Seite 446
Motor-Antriebsriemen (7) Antriebsriemen kontrollieren - Antriebsriemen auf Beschädigungen untersuchen. Kleine Querrisse im Riemen sind akzep- tabel. Bei Längsrissen die mit Querrissen zu- sammentreffen sowie Materialaufbrü- chen ist ein Riemenwechsel erforderlich. Motor-Betriebsanleitung beachten! Antriebsriemen wechseln Motor-Betriebsanleitung beachten! F 52 32...
Seite 447
Kurbelwellen-Entlüftungsfilter (8) Filterelement wechseln - Deckel (A) entnehmen und Filterde- ckel (B) demontieren. - Entnehmen Sie den verbrauchten Fil- ter. Deckel und Deckeldichtung müssen auf Beschädigungen geprüft und ggf. erneu- ert werden! - Reinigen Sie die Auflagefläche (D) des Filters und die Dichtflächen der O- Ringe mit einem leichten Lösungsmit- tel und einem Putzlappen und trock- nen Sie diese anschließend mit einem...
Seite 448
Abgasanlage - Dieseloxidationskata- lysator (9) Abgasanlage inspizieren Die Abgasanlage ist grundsätzlich war- tungsfrei. Die Inspektion beschränkt sich auf eine visuelle Überprüfung: - beschädigte Teile? - lose Schraubenverbindungen, Stecker oder Leitungen? WARNUNG Gefahr durch heiße Oberflächen! Während der Systemreinigung ist die Abgastemperatur und die Oberflächentemperatur der Abgasanlage sehr heiß...
F 60 Wartung - Hydraulik Wartung - Hydraulik F 60 1...
Seite 450
WARNUNG Gefahr durch Hydrauliköl Unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Arbeiten an der Hydraulikanlage dürfen nur durch fachkundiges Personal durchgeführt werden! - Hydraulikschläuche sind bei Rissbildung oder Durchfeuchtung sofort auszuwechseln. - Hydraulikanlage drucklos schalten. - Mulde öffnen, ggf.
Seite 451
WARNUNG Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung Unzureichende Vorbereitungsmaßnahmen bei der Hydraulik-Instandhaltung können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Maschine auf ebenem Untergrund abstellen und gegen Wegrollen sichern. Ggf. Feststelbremse aktivieren! - Muldenzylinder komplett einfahren, bei Arbeiten am Muldenzylinder Mulde sichern. - Alle Förderbandhubzylinder in die untere Endlage bringen.
Seite 453
Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydraulikschläuche- Sichtkontrolle - Hydraulikanlage Dichtheitsprüfung - Hydraulikanlage- Verschraubungen nachziehen - Hydraulikschläuche- Schläuche ersetzen - Nebenstromfilter- Filterelement wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 60 5...
Seite 454
Wartungsstellen Hydrauliköltank (1) - Ölstand am Schauglas (A) kontrollie- ren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern bis zur Mitte des Schauglases reichen. Wenn alle Zylinder ausgefahren sind, kann der Pegel unterhalb des Schaugla- ses fallen. Das Schauglas befindet sich seitlich am Tank.
Seite 455
Zum Wechseln von Öl: - Ablassschraube (D) im Tankboden herausdrehen, um das Hydrauliköl ab- zulassen. - Das Öl mit Hilfe eines Trichters in ei- nem Behälter auffangen. - Nach dem Ablassen die Schraube mit neuer Dichtung wieder einschrauben. Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen.
Seite 456
Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) Filterwechsel lt. Intervall oder gemäß Kontrollleuchte im Bedienpult durchfüh- ren! - Deckelbefestigungsschrauben (A) entfernen und Deckel abheben. - Herausgezogene Einheit demontieren - Deckel (B) - Trennplatte (C) - Filter (D) - Schmutzfangkorb (E) - Filtergehäuse, Deckel, Trennplatte und Schmutzfangkorb reinigen. - O-Ringe (F) prüfen, ggf.
Seite 457
Filterentlüftung - Das geöffnete Filtergehäuse bis ca. 2 cm unter der Oberkante mit Hydrauli- köl befüllen. - Sinkt Ölstand erneut Öl auffüllen. Ein langsames Absinken des Ölstandes von ca. 1cm / min ist normal! - Bleibt der Ölstand stabil, die montierte Einheit mit neuem Filterelement lang- sam in das Gehäuse einsetzen und Deckelbefestigungsschrauben (A) an-...
Seite 458
Hochdruckfilter (3) Die Filterelemente sind auszuwechseln wenn der Wartungsanzeiger (A) rot an- zeigt. In der Maschinenhydraulik befinden sich 2Hochdruckfilter. - Filtergehäuse (B) abschrauben. - Filtereinsatz entnehmen. - Filtergehäuse reinigen. - Neuen Filtereinsatz einsetzen. - Dichtring am Filtergehäuse erneuern. - Filtergehäuse mit der Hand lose auf- schrauben und mit einem Schlüssel festziehen.
Seite 459
Pumpenverteilergetriebe (4) - Ölstand am Peilstab (A) kontrollieren. Der Ölstand muss zwischen der oberen und unteren Markierung liegen. Zum Auffüllen von Öl: - Peilstab (A) vollständig herausziehen. - Neues Öl durch die Peilstaböffnung (B) auffüllen. - Füllstand mittels Peilstab kontrollie- ren.
Seite 460
Ölwechsel > / = s/n XXXX - Verschlusskappe (C) abschrauben. - Beim Aufschrauben des Ölablass- schlauches (D) wird das Ventil geöff- net, so dass das Öl abfließen kann. - Schlauchende in den Auffangbehälter legen und das Öl vollständig ablaufen lassen. - Ablassschlauch abschrauben Verschlusskappe wieder aufsetzen.
Seite 461
Hydraulikschläuche (5) - Den Zustand der Hydraulikschläuche gezielt kontrollieren. - Schadhafte Schläuche umgehend er- setzen. Ersetzen Sie Hydraulikschlauch-Leitun- gen, wenn Sie bei der Inspektion folgen- de Inspektions-Kriterien feststellen: - Beschädigungen der Außenschicht bis zur Einlage (z.B. Scheuerstellen, Schnitte, Risse). - Versprödung der Außenschicht (Rissbildung des Schlauchmaterials). - Verformungen, die der natürlichen Form des Schlauchs oder der Schlauch-Leitung nicht entsprechen.
Seite 462
Beim Ein- und Ausbau von Hydraulikschlauch-Leitungen sind unbedingt die folgen- den Hinweise zu beachten: - Verwenden Sie nur Original-Dynapac Hydraulikschläuche! - Achten Sie stets auf Sauberkeit! - Hydraulikschlauch-Leitungen müssen grundsätzlich so eingebaut werden, dass in allen Betriebszuständen - keine Zugbeanspruchung, ausgenommen durch Eigengewicht auftritt. - eine Stauchbelastung bei kurzen Längen entfällt.
Seite 463
Kennzeichnung Hydraulik- schlauch-Leitungen / Lager- und Ver- wendungsdauer Eine eingestanzte Nummer an der Ver- schraubung gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum (A) (Monat / Jahr) und den für diesen Schlauch maximal zulässigen Druck (B). Niemals überlagerte Schläuche einbau- en und auf den zulässigen Druck ach- ten.
Seite 464
Nebenstromfilter (6) Bei Verwendung eines Nebenstromfil- ters entfällt der Hydraulikölwechsel! Die Qualität des Öles muss regelmäßig geprüft werden. Ggf. muss der Ölstand aufgefüllt wer- den! Filterelement wechseln: - Deckelverschraubung (A) lösen, danach Absperrventil kurze Zeit öffnen um Ölni- veau im Filter zu senken und danach Absperrventil wieder schließen. - Filterelement (B) und Dichtungsring (C) austauschen: - Filterelement mit Hilfe der Tragbän-...
Seite 465
F 71 Wartung - Laufwerk Wartung - Laufwerk F 71 1...
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Seite 469
WARNUNG Gefahr durch vorgespannte Federn Unsachgemäß ausgeführte Wartungs- oder Reparatur- arbeiten können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Beachten Sie die Wartungsanleitung. - Führen Sie keine eigenständigen Wartungs- oder Reparaturarbeiten an vorgespannten Federn durch. - Beachten Sie alle weiteren Hinweise in der vorliegenden Anleitung und im Sicherheitshandbuch.
Seite 470
Wartungsstellen Kettenspannung (1) Zu lose gespannte Ketten können aus ihrer Führung von Rollen, Antriebsrad und Leitrad herausrutschen und erhö- hen den Verschleiß. Zu stramm gespannte Ketten erhöhen den Verschleiß der Leitrad- und Antriebslage- rung und den Verschleiß von Bolzen und Buchsen der Kette. Kettenspannung kontrollieren / ein- stellen - Die Kettenspannung wird mit Fett-...
Seite 471
- Die Maschine wieder ein Stück vorwärts fahren um den oberen Kettenstrang zu entlasten. - Kopfstück für Flachnippel (Werkzeugkasten) auf die Fettpresse schrauben. - Fett in den Kettenspanner am Befüllanschluss (A) nachfüllen, Fettpresse wieder abziehen. - Danach die Maschine einige male kurz vor- und zurückfahren. - Die Kettenspannung wie oben beschrieben nochmals kontrollieren.
Seite 472
Kette entspannen: Das Fett im Spannelement steht unter Druck. Das Befüllventil vorsichtig und langsam, aber nicht zu weit heraus- schrauben. - Schmiernippel (A) am Fettspanner mittels Werkszeug soweit herausdre- hen, bis aus der Querbohrung des Nippel das Fett entweichen kann. Das Leitrad rückt selbsttätig zurück, oder muss manuell zurückgestellt wer- den.
Seite 473
Bodenplatten (2) Bei der Montage neuer Bodenplatten stets neue Schrauben und Muttern ver- wenden! - Nach Demontage der verschlissenen Bodenplatten müssen die Kontaktflä- chen der Kettenglieder und der Mut- ternsitze von Anhaftungen gereinigt werden. - Legen Sie die Bodenplatte mit der Vorderkante (A) über das Bolzenauge (B) der Kettenglieder.
Seite 474
Laufrollen (3) An der Lauffläche verschlissene oder undichte Laufrollen sollten umgehend ausgetauscht werden! - Laufwerkskette entspannen. - Laufwerksrahmen mit einer geeigne- ten Hebevorrichtung anheben und Schmutzanhaftungen entfernen. Sicherheitsmaßnahmen beim Anheben und Sichern von Lasten beachten! - Defekte Laufrolle demontieren. - Neue Laufrolle unter Verwendung neuer Montageteile einbauen.
Seite 475
Planetengetriebe (4) - Turas so drehen, dass sich die Ab- lassschraube (B) unten befindet. - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube (A) herausdrehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus.
Seite 476
Schraubenverbindungen Überprüfen Sie nach ca. 250 Stunden Volllastbetrieb sämtliche Befestigungs- schrauben des Getriebes auf festen Sitz. Nicht ordnungsgemäß angezogene Schrauben können zu erhöhtem Ver- schleiß und zur Zerstörung von Bautei- len führen! - Das korrekte Anzugsmoment für die Verbindungsschrauben Getriebe-Laufwerksrahmen (B) beträgt: 500Nm +/- 50Nm - Das korrekte Anzugsmoment für die Verbindungsschrauben...
Seite 477
Schmierstellen (5) Laufwerksführung An beiden Seiten der Laufwerksführung befindet sich ein Schmiernippel (A). F 71 13...
Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen. - Warn- und Hinweisschilder an der Maschine beachten. - Vor Wartungsarbeiten Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen.
Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand der Batteriesäure kontrollieren q Destilliertes Wasser auffüllen Batteriepole einfetten q Elektrische Sicherungen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 81 3...
Seite 482
Wartungsstellen Batterien (1) Wartung der Batterien Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Dafür sorgen, dass ein Elektrolytstand von 10 bis 15 mm über den Platten oder der Markierung entsprechend gewähr- leistet wird; nur mit destilliertem Wasser nachfüllen.
Seite 483
Wiederaufladen der Batterien Beide Batterien müssen einzeln aufgeladen werden und für diesen Zweck aus der Maschine demontiert werden. Batterien immer aufrecht transportieren! Vor und nach dem Aufladen einer Batterie ist immer der Elektrolytstand in jeder Zelle zu prüfen; gegebenenfalls nur mit destilliertem Wasser nachfüllen. Während des Aufladens von Batterien muss jede Zelle geöffnet sein, d.h.
Seite 491
F 90 Wartung - Schmierstellen Wartung - Schmierstellen Die Informationen über die Schmierstellen verschiedener Baugruppen sind den spe- zifischen Wartungsbeschreibungen zugeordnet und müssen dort nachgelesen wer- den! F 90 1...
Seite 492
Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage (o) kann die Anzahl der Schmierstel- len von der Beschreibung abweichend sein. Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren Schmierstoffbehälter auffüllen Zentralschmieranlage entlüften Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Lagerstellen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 90 2...
Seite 493
Wartungsstellen Kettenschmieranlage (1) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann!
Zentralschmieranlage Füllstand kontrollieren Der Schmierstoffbehälter sollte immer ausreichend gefüllt sein, damit nicht „trockengefahren“ wird, für eine ausrei- chende Versorgung der Schmierstellen gesorgt ist und keine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. - Den Füllstand immer oberhalb der „MIN“-Markierung (a) am Behälter hal- ten.
Druckbegrenzungsventil kontrollie- Tritt am Druckbegrenzungsventil (a) Schmierstoff aus, deutet dies auf eine Störung im System hin. Die Verbraucher werden nicht mehr aus- reichend mit Schmierstoff versorgt. - Nacheinander alle Verteilerleitungen (b) lösen, die vom Verteiler (c) zu den Verbrauchern führen. - Tritt aus einer der gelösten Verteiler- leitungen (b) unter Druck Schmier- stoff aus, in diesem Schmierkreis die...
Seite 496
Lagerstellen (2) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel (A). An den Lagerstellen der Schubrollen be- findet sich je ein Schmiernippel (B) F 90 6...
Seite 497
F 100 Prüfungen, Stillsetzung ..Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 100 1...
Seite 498
Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Schrauben und Muttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen - Prüfung durch einen Sachkundi- - Aufstiege, Trittflächen kontrollie- q - Reinigung q - Konservierung des Beschickers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 100 2...
Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um die Maschine mit folgenden Kontrol- len: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Schrauben und Muttern auf festen Sitz prüfen Schrauben und Muttern müssen regelmäßig auf festen Sitz überprüft und ggf.
Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (o) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
Reinigung der Mulde Mulde regelmäßig reinigen Zur Reinigung Maschine auf ebenem Untergrund mit geöffneter Mulde abstellen. Antriebsmotor abschalten. VORSICHT Heiße Oberflächen! Oberflächen, auch hinter Verkleidungsteilen, sowie Ver- brennungsgase des Motors können sehr heiß sein und Verletzungen verursachen! - Tragen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung. - Keine heißen Maschinenteile berühren.
Reinigung des Förderbandes Förderband regelmäßig reinigen. Falls erforderlich, Förderband zur Reinigung bei geringer Drehzahl laufen lassen. Einzugsgefahr durch rotierende oder fördernde WARNUNG Maschinenteile Rotierende oder fördernde Maschinenteile können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen! - Gefahrenbereich nicht betreten. - Nicht in rotierende oder fördernde Teile greifen. - Nur eng anliegende Kleidung tragen.
Konservierung des Beschickers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
Umweltschutz, Entsorgung Umweltschutz Verpackungsmaterialien, verbrauchte Betriebsstoffe oder Betriebsstoffreste, Reini- gungsmittel und Maschinenzubehör müssen dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Beachten Sie lokale Vorschriften! Entsorgung Nach Austausch von Verschleiß- und Ersatzteilen oder bei Ausmusterung des Geräts (Verschrottung) muss eine sortenreine Entsorgung durchgeführt werden. Es muss zwischen Metallen, Kunststoffen, Elektronikschrott, den verschiedenen Be- triebsstoffen etc.
F 110 Schmier- und Betriebsstoffe Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw.
Seite 510
Betriebsstoffspezifikationen Antriebsmotor TIER IV (o) - Kraftstoffspezifikation Für einen korrekten Betrieb der Abgasbehandlungsanlage ist schwefelarmer Diesel- kraftstoff vorgeschrieben! Der maximale Schwefelgehalt darf 15 ppm nicht überschreiten! Wird kein schwefelarmer Dieselkraftstoff verwendet, können vorgeschriebene Ab- gaswerte nicht eingehalten und der Motor sowie die Abgasbehandlungsanlage be- schädigt werden! Explosionsgefahr! Dieselkraftstoff darf niemals mit Ethanol, Benzin oder Alkohol ge- mischt werden!
Seite 512
Emulsion Dynapac Belt Guard 4812215842 (*) = Empfehlung Kettenöl Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell Chevron Exxon Kettenfluid D956921561 (*) = Empfehlung Schmierfett Esso / Dynapac Aral Fuchs Mobil Shell Chevron Exxon Paver -High -Gadus S5 Grease Temp T460 1.5 Premium2 (*) = Empfehlung F 110 6...
Seite 513
2.10 Antriebsmotor - AdBlue ® / DEF Für einen korrekten Betrieb der Abgasbehandlungsanlage ist die Verwendung von ® AdBlue / DEF - Flüssigkeiten gemäß ISO 22241-1 bzw. DIN 70070 vorgeschrieben! Bei Maschinen die in Nordamerika betrieben werden, wird dringend empfohlen, eine DEF - Flüssigkeit mit API-Zulassung zu verwenden! ®...
2.11 Hydrauliköl HINWEIS Vorsicht! Vermischung von „Panolin“ vermeiden! Bei der Verwendung von „Panolin“ darf keine Vermischung mit anderen Hydraulikflüssigkeiten erfolgen: - Nachfüllmengen „Panolin“ bevorraten. - Kennzeichnung an der Einfüllstelle beachten. Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Dynapac...
Parts & Service Training Wir bieten unseren Kunden Schulungsmöglichkeiten an DYNAPAC-Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden sowohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. Service Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretungen.