Inhalt: Seite Allgemeine Angaben und Hinweise Kennzeichnung der Anlage Einsatzbereiche Sicherheitshinweise Potentielle Gefahrenquellen 2.1.1 Mechanische Gefahren 2.1.2 Elektrische Gefahren 2.1.3 Gefahren bei der Montage / Aufstellung Technische Beschreibung der Anlage Übersichtszeichnung, Platzbedarf Technische Daten Funktionsbeschreibung / Besonderheiten der Anlage Vorbereitung der Montage Packliste Benötigte Werkzeuge Empfohlenes Zubehör...
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Ersatzteilliste Garantiebestimmungen Hinweis: Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen gelten als korrekt und zuverlässig. Die superwind GmbH übernimmt jedoch keine Haftung für eventuelle Ungenauigkeiten oder Auslassungen. Der Benutzer dieser Informationen und dieses Produkts übernimmt die volle Verantwortung und das volle Risiko.
Wir danken Ihnen für Ihre Kaufentscheidung und das entgegengebrachte Vertrauen. Der SW 350-II ist ein Produkt von höchster Qualität und wird Ihnen über viele Jahre zuverlässig Energie liefern. Der zuverlässige Betrieb hängt aber nicht nur von der Qualität Ihres Windgenerators ab, sondern auch davon, wie sorgfältig Sie die Montage und den elektrischen Anschluss durchführen.
Einsatzbereiche Mit der vom SW 350-II erzeugten und in einer Batterie gepufferten Energie können 12V-, 24V- bzw. 48V- Verbraucher (je nach Version) direkt, in Verbindung mit einem optionalen Wechselrichter jedoch auch 230V-Geräte versorgt werden. An 12V-, 24V- oder 48V-Geräten gibt es eine ganze Reihe hochwertiger Energiespargeräte, wie z.B.
2.1.2 Elektrische Gefahren Der Generator der 12V-Version kann im Leerlauf, d.h. im Falle einer Unterbrechung der elektrischen Verbindung zu den Verbrauchern, eine Leerlaufspannung bis zu 52 V Gleichspannung erzeugen. Dieser Wert wird bei einer Windgeschwindigkeit von 35 m/s erreicht. In der 24 V-Version können im Leerlauf bis zu 104 V und in der 48V-Version bis zu 210 V Gleichspannung erreicht werden.
Technische Beschreibung der Anlage Übersichtszeichnung, Platzbedarf (siehe Zeichnung) Ø 54,5 ... 55,7 passend für: Edelstahlrohr (Ø 60,3 x 2,0) Stahlrohr (Ø 60,3 x 2,3) Aluminiumrohr (Ø 60 x 2,5) Platzbedarf in der Draufsicht (Drehkreis um die Mastmitte) alle Maße in mm Technische Daten Nennleistung 350 W...
Funktionsbeschreibung / Besonderheiten der Anlage Der SW 350-II nutzt, wie jede andere Windkraftanlage auch, einen Teil der im Wind enthaltenen Strömungsenergie und wandelt diese in nutzbare elektrische Energie um. Dabei ist die Leistung in etwa proportional zur 3. Potenz der Windgeschwindigkeit, d.h. eine Verdoppelung der Windgeschwindigkeit führt zu einer Verachtfachung (!) der Leistung.
Vorbereitung der Montage Packliste Bitte überprüfen Sie den Inhalt Ihrer Lieferung sofort nach Erhalt auf Vollständigkeit und eventuelle Beschädigungen durch den Transport. Packliste: superwind SW 350-II Benutzer- Handbuch Z i h Stück Generator-Einheit Pos. Stück Nabe Pos. Stück Windfahne Pos.
Benötigte Werkzeuge Zusätzlich zu den mitgelieferten Inbus-Schlüsseln sollten Sie für die Installation Ihres SW 350-II noch die folgenden Werkzeuge bereitlegen: Schraubendreher-Set Gabelschlüssel-Set Seitenschneider Aderendhülsenzange Crimpzange Schrumpfschlauch oder Isolierband Multimeter Zur Einhaltung der korrekten Schrauben-Anzugsmomente empfehlen wir die Benutzung eines Drehmomentschlüssels mit den entsprechenden Inbus-Einsätzen.
Elektrische Komponenten und deren Anschluss Allgemeine Hinweise / Vorschriften Für die Installation sind die allgemein anerkannten Regeln und Normen für die Elektro-Installation, insbesondere für Gleichstromanlagen, sowie die Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass alle Installations-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an der elektrischen Anlage nur von entsprechend qualifizierten Personen ausgeführt werden.
Wenn das im Mast hängende Kabel mehr als 5 kg wiegt, muss in der Mastspitze eine Zugentlastung angebracht werden, damit die interne Verbindungsstelle an den Schleifringen des SW 350-II nicht beschädigt wird. Verwenden Sie dazu den Zylinderstift 3 x 40, der in der Zeichnung im Abschnitt 6.2.1 gezeigt ist.
5.3.2 Batterie Die häufigste Anwendung des SW 350-II ist das Laden von Batterien. Es ist möglich, den SW 350-II auch ohne Laderegler zu betreiben. Dies würde aber eine kontinuierliche Überwachung des Ladezustands der Batterien durch den Betreiber erfordern und es müsste die Möglichkeit bestehen, den SW 350-II bei vollgeladenen Batterien mittels eines Stopp-Schalters abzustellen.
5.3.3 Laderegler Empfohlen wird der Einsatz eines Ladereglers der Serie SCR, da dieser optimal auf den SW 350-II abgestimmt ist und eine effektive, schonende Ladung der Batterien gewährleistet. Die Laderegler SCR 12V- und 24V-Marine sind besonders für den Einsatz auf Yachten geeignet. Für den Einsatz mit dem SW 350-II / 48V wird der Laderegler SCR 48V empfohlen.
Haus-Blitzschutz, etc. Aus diesem Grund können hier nur sehr allgemeine Hinweise gegeben werden. Ein Elektromeister in Ihrer Nähe wird Sie sicher gerne genauer beraten. Er kennt auch die ggf. einzuhaltenden örtlichen Vorschriften. Beim Einsatz auf Yachten empfehlen wir, den Mast Ihres SW 350-II mit dem Erdungssystem Ihres Schiffes zu verbinden.
Montage des Windgenerators Vorsichtsmaßnahmen Bevor Sie damit beginnen, Ihren SW 350-II zu montieren, machen Sie sich noch einmal die potentiellen Gefahrenquellen klar und handeln Sie immer entsprechend umsichtig. Verwenden Sie nur eine solche Mastkonstruktion, die sicher in der Lage ist, den auftretenden...
Mastbefestigung Vor der endgültigen Montage des SW 350-II auf seinem Mast muss das Kabel durch das Mastrohr geführt und mit den beiden Anschlussleitungen der Generator-Einheit polrichtig (siehe dazu auch Abschnitt 5.3) verbunden sein. HINWEIS: Für die Montage auf jeglicher Art von Masten gilt grundsätzlich folgendes: Stellen Sie vor der Montage des Windgenerators sicher, dass sich in einem Bereich bis 650 mm unterhalb des oberen Mastendes keine hervorstehenden Anbauteile wie z.B.
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Zur Montage in Mastrohren mit einem Innendurchmesser von 55,0 mm müssen vor dem Einschieben die beiden grauen Passringe von der Reduzierhülse entfernt werden. Schieben Sie den Mastaufnahmeschaft des SW 350-II mitsamt der Kuststoff-Reduzierhülse bis zum Anschlag (Bund) in das Mastrohr ein und bringen Sie dabei die zwei Gewindebohrungen mit den zwei Bohrungen des Mastrohres zur Deckung.
6.2.2 Befestigung auf einem anderen Mastrohr Da die Mastaufnahme des SW 350-II in das Mastrohr hineingeschoben wird, ist bei der Verwendung eines anderen Rohres grundsätzlich auf den korrekten Innendurchmesser zu achten. Der Außendurchmesser des Rohres darf außerdem nicht größer als 70 mm sein, damit zwischen Mastrohr und den vorbeilaufenden Rotorblättern ein ausreichender Sicherheitsabstand verbleibt (auch keine...
Anzugsmoment: 30 Nm Montage des Rotors Es gibt grundsätzlich zwei Methoden, den Rotor des SW 350-II zu montieren: a) zuerst die Nabe an die Generatorwelle und dann die Rotorblätter an die Nabe schrauben b) zuerst die Rotorblätter an die Nabe und dann die Nabe an die Generatorwelle schrauben Wir empfehlen die Methode b), da es in den meisten Fällen einfacher ist, zunächst den Rotor an einem...
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Anzugsmoment: 4,5 Nm ISK-Schraube M6 x 25 oder: auf Anlage + 1/4 Umdrehung Rotorblatt Zapfen Einsenkungen Achsstummel Z i h Zur Befestigung der Rotorblätter dienen je zwei Innensechskant-Schrauben M6 x 25, welche mit einer „TUFLOK“-Beschichtung als Sicherung gegen Lösen der Schraubverbindung im Betrieb versehen sind. Beim Eindrehen dieser Schrauben ins Gewinde ist aufgrund der Beschichtung ein gewisser Widerstand spürbar.
Nachdem der Rotor komplett vormontiert ist, bringen Sie ihn jetzt zur Montage an die Generator-Einheit Ihres SW 350-II. Fassen Sie den Rotor immer nur an der Nabe an, da die scharfen Kanten der Rotorblätter zu Schnittverletzungen führen können. Sie verhindern so auch unzulässige Belastungen der Rotorblätter beim Tragen.
Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme Ihres neuen SW 350-II kontrollieren Sie bitte die korrekte Montage und Installation anhand der folgenden Checkliste. Checkliste erledigt siehe auch Abschnitt: Mastkonstruktion: entsprechend der zugehörigen Anleitung montiert, aufgestellt und kontrolliert, insbesondere alle Schraubverbindungen, Verankerungen und...
Batterie ohne angeschlossenen Laderegler. Starten und Stoppen Der SW 350-II ist so konstruiert, dass er, sofern ein geeigneter Laderegler installiert ist, innerhalb des zulässigen Betriebsbereichs völlig ohne Aufsicht betrieben werden kann. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Sie ihn stoppen möchten. Zu diesem Zweck benutzen Sie den Stopp-Schalter, der entsprechend Abschnitt 5.3.6 in den Stromkreis eingebaut wird.
Windgeschwindigkeit [m/s] Überdrehzahlsicherung Ferner ist der SW 350-II mit einer auch bei Lastabwurf wirksamen Überdrehzahlsicherung ausgerüstet. Hinweis: Der Betrieb ohne Last ist kein regulärer Betriebszustand. Es kann jedoch in der Praxis unter Umständen vorkommen, dass die elektrische Verbindung zwischen Generator und Last unterbrochen wird;...
Leerlaufdrehzahlkurve 2000 1800 1600 1400 1200 1000 Windgeschwindigkeit [m/s] Jahresenergieertrag Die elektrische Leistung ist in Gleichspannungssystemen das Produkt aus Spannung mal Stromstärke. Sie hängt u.a. von der aktuellen Drehzahl, sowie von der angeschlossenen Last (elektrischer Widerstand der Verbraucher) ab. Die erzeugbare Energie wird vom Windangebot Ihres individuellen Standortes bestimmt. Das folgende Diagramm zeigt den auf Basis einer Rayleigh-Verteilung berechneten Jahresenergieertrag in Abhängigkeit der mittleren Jahreswindgeschwindigkeit.
Kontrollen, Wartungsarbeiten Regelmäßige Kontrollen Ihr SW 350-II ist für einen jahrelangen Betrieb ohne jegliche Wartung ausgelegt. Jedoch sind einfache regelmäßige Kontrollen erforderlich, um die notwendige Betriebssicherheit zu gewährleisten. Bevor Sie mit der Kontrolle beginnen, stellen Sie sicher, dass während sämtlicher Arbeiten an der Anlage die Batterie vom System abgeklemmt ist.
9.1.4 Schleifringe Die Schleifringe dienen zur Übertragung des Stroms von der windnachgeführten Gondel auf den feststehenden Mast. Die Kohlebürsten sind so dimensioniert, dass sie während der gesamten Lebensdauer nicht ausgewechselt werden müssen. Dennoch sollten Sie sie auf ungewöhnlichen Verschleiß oder Abbrand hin kontrollieren. Schrauben Sie dazu die beiden schwarzen Schraubkappen ab und ziehen Sie die Kohlebürsten aus den Führungen heraus.
Wartungsarbeiten sind am SW 350-II nicht notwendig. Sie sollten aber die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Kontrollen regelmäßig alle 12 Monate durchführen. Fehlersuche Sollte nach der Installation Ihres neuen SW 350-II ein Problem auftreten, können Sie anhand der folgenden Listen nach der möglichen Fehlerursache suchen und in den meisten Fällen den Fehler selbst beheben.
10.2 Windgenerator gibt keine Leistung ab mögl. Ursache Test Behebung zu wenig Wind Windgeschwindigkeit mit auf mehr Wind warten. Bemerkung: Anemometer messen Ladebeginn manchmal erst bei 4,5 bis 5,5 m/s Windgeschw. (abhängig vom Ladezustand der Batterie) elektrische Verbindung Durchgang der Leitungen und defekten Leitungsabschnitt, bzw.
10.5 Test der Leerlaufspannung Ein einfacher Test, um einen Defekt im Innern des Generators zu erkennen, besteht darin, die Leerlaufspannung zu messen. Klemmen Sie dazu den Generator von allen Leitungen ab und überbrücken Sie die beiden Anschlussleitungen (PLUS und MINUS) mit einem Multimeter, bzw. Voltmeter.
Im Falle eines Defekts können Sie den Austausch der von außen zugänglichen Teile, wie Rotorblätter, Kohlebürsten und Gummielemente der Vibrations- und Körperschalldämpfung, selbst vornehmen. Im Falle eines sonstigen Defekts Ihres SW 350-II wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, eine autorisierte Servicestelle oder direkt an den Hersteller.
Gewährleistung Die superwind GmbH gewährleistet, dass dieses Gerät innerhalb der ersten 36 Monate ab dem Zeitpunkt des Erwerbs keine Material- und Verarbeitungsfehler aufweist. Sollten sich während dieses Zeitraums Mängel des Gerätes herausstellen, die auf Material- bzw. Verarbeitungsfehlern beruhen, wird die superwind GmbH gemäß...
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