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Inhaltsverzeichnis
Bericht-Nr. 720 349
Bericht
über die Eignungsprüfung eines
PM10 - Immissionsmessgerätes
Analysator:
Beta-Staubmeter F-701-20
Juli 2006
Erstellt im Auftrag der Firma:
VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH
22453 Hamburg
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für DURAG Verewa F-710

  • Seite 1 Bericht-Nr. 720 349 Bericht über die Eignungsprüfung eines PM10 - Immissionsmessgerätes Analysator: Beta-Staubmeter F-701-20 Juli 2006 Erstellt im Auftrag der Firma: VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH 22453 Hamburg...
  • Seite 2 Bericht über die Eignungsprüfung des Schwebstaubimmissions- messgerätes Beta-Staubmeter F-701-20 mit PM10-Vorabscheider der Firma VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH, Hamburg 2006 Auftraggeber: VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH Kollaustraße 105 DAP-PL-2885.99 22453 Hamburg Messeinrichtung: F-701-20 Hersteller: VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH Kollaustraße 105 Datum: 06.07.2006 22453 Hamburg Unsere Zeichen:...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Seite 3 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Inhaltsverzeichnis Kurzfassung mit Bekanntgabevorschlag................5 Tabellarische Zusammenfassung der Prüfergebnisse ............ 5 Bekanntgabevorschlag ....................12 1.2.1 Zuordnung gemäß Messaufgabe................12 1.2.2 Eindeutige Gerätebezeichnung ................. 12 1.2.3 Messkomponente ...................... 12 1.2.4 Gerätehersteller mit vollständiger Anschrift ...............
  • Seite 4 Seite 4 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.2.6 Einstellzeit]......................41 [5.2.7 Abhängigkeit des Nullpunktes von der Umgebungstemperatur]......42 [5.2.8 Abhängigkeit des Messwertes von der Umgebungstemperatur] ....... 43 [5.2.9 Nullpunktsdrift] ....................45 [5.2.10 Drift des Messwertes] ..................47 [5.2.11 Querempfindlichkeit] ..................
  • Seite 5: Kurzfassung Mit Bekanntgabevorschlag

    Seite 5 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Kurzfassung mit Bekanntgabevorschlag Tabellarische Zusammenfassung der Prüfergebnisse Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts Bauartanforderungen Allgemeine Anforde- rungen 4.1.1 Messwertanzeige Muss vorhanden sein Die Messeinrichtung besitzt eine Mess- wertanzeige.
  • Seite 6: Messbereich

    Seite 6 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts 4.1.7 Messsignalausgang Muss digital und / oder Die Messsignale wer- analog angeboten den digital und analog werden. angeboten. Anforderungen für Ständige Betriebsbe- Die Messeinrichtung nein...
  • Seite 7: Linearität

    Seite 7 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts 5.2.3 Analysenfunktion Zusammenhang zwi- Der Zusammenhang schen Ausgangssignal zwischen dem Aus- und Messgröße muss gangssignal und den mittels Analysenfunkti- Messwert des Luftbe- on darstellbar sein und schaffenheitsmerk-...
  • Seite 8 Seite 8 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts 5.2.9 Nullpunktdrift In 24 h und im War- Die festgestellte Null- tungsintervall maximal punktsdrift überschrei- tet weder in 24 h, noch im Wartungsin- tervall den Bezugs- wert B...
  • Seite 9 Seite 9 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts 5.2.16 Gerätefunktionen Müssen durch telemet- Die Gerätefunktionen risch übermittelbare können durch tele- Statussignale über- metrisch übermittelba- wach bar sein. re Statussignale über- wacht werden.
  • Seite 10: Kalibrierung

    Seite 10 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts 5.3.1 Gleichwertigkeit des Gleichwertigkeit des Die Referenz- Probenahmesystems Probenahmesystems Äquivalenz- zum Referenzverfah- Funktionen wurden ren nach DIN EN durch lineare Regres- 12341 /7/ ist nachzu- sionsanalyse aus weisen.
  • Seite 11: Dichtheit Des Probe-Undichtigkeit Maximal Nahmesystems

    Seite 11 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung Anforderung Prüfergebnis Anforderung Seite des eingehalten Prüfbe- richts 5.3.6 Konstanz des Pro- ±3 % vom Sollwert Alle Momentanwerte benahmevolu- während der Probe- des Volumenstroms menstroms nahmedauer; Momen- bzw.
  • Seite 12: Bekanntgabevorschlag

    Seite 12 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Bekanntgabevorschlag 1.2.1 Zuordnung gemäß Messaufgabe Laufende Messung der PM10-Fraktion im Schwebstaub in der Umgebungsluft. 1.2.2 Eindeutige Gerätebezeichnung F-701-20 1.2.3 Messkomponente PM10-Fraktion im Schwebstaub 1.2.4 Gerätehersteller mit vollständiger Anschrift VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH Kollaustraße 105...
  • Seite 13: Aufgabenstellung

    Seite 13 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Aufgabenstellung Art der Prüfung Die Firma VEREWA Umwelt- und Prozeßmeßtechnik GmbH beauftragte die TÜV Bau und Be- trieb GmbH, seit 27.01.2006 TÜV SÜD Industrie Service GmbH, mit Schreiben vom 03.06.2004 mit der Durchführung der Eignungsprüfung (Erstprüfung) der Schwebstaubimmissionsmessein- richtung F-701-20 mit PM10-Vorabscheider.
  • Seite 14 Seite 14 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Abb. 1 zeigt das Funktionsschema des Gerätes Abb. 1: Funktionsschema F-701-20 Die Massebestimmung des auf dem Filterband abgeschiedenen Staubs erfolgt radiometrisch mit einem β-Strahler (C14, Halbwertszeit T = 5370 a, max. Energie W = 0,156 MeV) und einem max.
  • Seite 15: Umfang Und Aufbau Der Messeinrichtung

    Seite 15 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 stromregelung über ein Bypassventil. Der Regelkreis ermöglicht es den Volumenstrom im Rah- men der geforderten Genauigkeit konstant zu halten. Umfang und Aufbau der Messeinrichtung Die Prüfungen wurden mit zwei baugleichen Analysatoren (Gerät 1: Serien Nr.: 10759; Gerät 2: Serien Nr.
  • Seite 16 Seite 16 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Abb. 2: Gesamtaufbau der beiden Prüfgeräte mit Datenerfassung Abb. 3: Ansicht Gerätefront mit Display Abb. 4: Geräteansicht nach Öffnen der Fronttür VEREWA, F-701-20...
  • Seite 17: Prüfprogramm

    Seite 17 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Prüfprogramm Alle im Prüfprogramm ermittelten Schwebstaubkonzentrationen (TSP und PM10) sind entspre- chend DIN EN 12341 Pkt. 5.1.4 /7/ auf eine Temperatur von 273 K und einen Druck von 101,3 kPa als Normtemperatur bzw.
  • Seite 18 Seite 18 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 − Immissionsrechner (IMR) zur Messdatenerfassung − PC-System zur Messdatenerfassung und telemetrischen Abfrage − Balgengaszähler − Messgeräte zur Erfassung der Leistungsaufnahme − Stoppuhr Der Feldtest wurde an drei Standorten durchgeführt: Nr.
  • Seite 19 Seite 19 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Abb. 6: Standort Zentrumsrand München, Parkplatz Abb. 7: Standort Vorstadt von München, Planegg, Deponie VEREWA, F-701-20...
  • Seite 20 Seite 20 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Zur weiteren Charakterisierung enthält die nachfolgende Tabelle die an den einzelnen Standorten gemessenen meteorologischen Kenngrößen, sowie den jeweiligen PM10-Anteil im TSP. Die ein- zelnen Tagesmittelwerte sind, bis auf die Windrichtung, im Anlage 1 aufgeführt. Verkehrszentrum Parkplatz Deponie...
  • Seite 21 Seite 21 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Die folgenden Grafiken geben die Häufigkeitsverteilung der Windrichtung über die jeweiligen Messzeiträume an den einzelnen Standorten wieder. Abb. 8: Häufigkeitsverteilung der Windrichtung am Standort Innenstadt München, Verkehrszentrum Abb. 9: Häufigkeitsverteilung der Windrichtung am Standort Zentrumsrand München, Parkplatz VEREWA, F-701-20...
  • Seite 22 Seite 22 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Abb. 10: Häufigkeitsverteilung der Windrichtung am Standort München, Planegg, Deponie VEREWA, F-701-20...
  • Seite 23: Referenzmessverfahren Und Klassiergeräte

    Seite 23 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Referenzmessverfahren und Klassiergeräte Messverfahren Bei den Feldtests wurden folgende Referenzgeräte nach DIN EN 12341 /7/ eingesetzt: Probenahmegerät: Leckel LVS 3 Kleinfiltergerät, teilweise mit SEQ47/50 Norm: DIN EN 12341 Messverfahren: Staubprobenahme auf Filter, gravimetrische Auswertung Gerätehersteller:...
  • Seite 24 Seite 24 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Bei den Feldtests wurde folgendes Klassiergerät nach DIN EN 12341 /7/ eingesetzt: Probenahmegerät: FH62 I-N Norm: VDI 2463 Blatt 5, 1987-12 Messverfahren: Staubprobenahme auf Filterband, radiometrische Auswertung Gerätehersteller: ESM Andersen Instruments, Erlangen Vorabscheider: TSP-Kopf (1 m³/h)
  • Seite 25: Messplatzaufbau

    Seite 25 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Messplatzaufbau 2,4 m 2,4 m 1,5 m 1,5 m 1,0 m 1,0 m 1,2 m 1,2 m 1,3 m 1,3 m 2,2 m 2,2 m Met. Met. Türe Türe Abb.
  • Seite 26: Prüfergebnisse

    Seite 26 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Prüfergebnisse Bauartanforderungen] [4.1 Allgemeine Anforderungen] [4.1.1 Messwertanzeige] Zitat der Mindestanforderung Die Messeinrichtung muss eine Messwertanzeige besitzen. Gerätetechnische Ausstattung Zusätzliche Geräte werden nicht benötigt. Prüfung Es ist zu prüfen, ob die Messeinrichtung eine Messwertanzeige besitzt. Auswertung Die Messwerteinrichtung besitzt eine Messwertanzeige.
  • Seite 27: [4.1.2 Wartungsfreundlichkeit]

    Seite 27 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Abb. 13: Messwertanzeige tabellarisch im Datenanzeige-Modus Abb. 14: Messwertanzeige grafisch im Datenanzeige-Modus [4.1.2 Wartungsfreundlichkeit] Zitat der Mindestanforderung Die notwendigen Wartungsarbeiten an der Messeinrichtung sollten ohne größeren Aufwand mög- lichst von außen durchführbar sein.
  • Seite 28: Auswertung

    Seite 28 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Auswertung Die notwendigen regelmäßigen Wartungsarbeiten wurden nach den Anweisungen der Bedie- nungsanleitung ausgeführt. Es wurden Kontrollen und Wartungen in regelmäßigen Abständen an folgenden Teilen durchge- führt: Filtergehäuse, Transportrolle, Pumpe, Schläuche und Probeneinlass. Das Filterband wurde nach Bedarf ersetzt.
  • Seite 29: Gerätetechnische Ausstattung

    Seite 29 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung ist zusätzlich bereitzustellen: − Bedienerhandbuch − Referenzfolien Prüfung Zur Messeinrichtung gehörende spezielle Prüfgaserzeugungssysteme sind bei der Prüfung ein- zusetzen. Sie sind hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit mit konventionellen Prüfverfahren abzusi- chern.
  • Seite 30: [4.1.4 Rüst- Und Einlaufzeiten]

    Seite 30 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [4.1.4 Rüst- und Einlaufzeiten] Zitat der Mindestanforderung Die Rüst- und Einlaufzeiten sind in der Betriebsanleitung anzugeben. Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung ist zusätzlich bereitzustellen: − Prüfung Die Messeinrichtungen sind nach den Beschreibungen des Geräteherstellers vom Prüfinstitut in Betrieb zu nehmen.
  • Seite 31: [4.1.5 Bauart]

    Seite 31 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [4.1.5 Bauart] Zitat der Mindestanforderung Die Betriebsanleitung muss Angaben des Herstellers zur Bauart der Messeinrichtung enthalten. Im Wesentlichen sind dies: − Bauform − Einbaulage − Sicherheitsanforderungen − Abmessungen −...
  • Seite 32: [4.1.6 Unbefugtes Verstellen]

    Seite 32 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [4.1.6 Unbefugtes Verstellen] Zitat der Mindestanforderung Die Messeinrichtung muss gegen unbeabsichtigtes und unbefugtes Verstellen gesichert werden können. Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung ist zusätzlich bereitzustellen: − Justierhilfen Prüfung Die Mess- und Auswerteeinrichtungen werden gemäß...
  • Seite 33: [4.1.7 Messsignalausgang]

    Seite 33 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [4.1.7 Messsignalausgang] Zitat der Mindestanforderung Die Messsignale müssen digital (z. B. RS232) und / oder analog (z. B. 4 mA bis 20 mA) angebo- ten werden. Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung ist zusätzlich bereitzustellen: −...
  • Seite 34: [4.2 Anforderungen An Messeinrichtungen Für Den Mobilen Einsatz]

    Seite 34 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [4.2 Anforderungen an Messeinrichtungen für den mobilen Einsatz] Zitat der Mindestanforderung Messeinrichtungen für den mobilen Einsatz müssen die Anforderungen an Messeinrichtungen für den stationären Einsatz auch im mobilen Einsatz erfüllen. Beim mobilen Einsatz von Messeinrich- tungen, beispielsweise Messungen im fließenden Verkehr, zeitlich begrenzte Messungen an ver- schiedenen Orten oder Flugzeugmessungen, muss die ständige Betriebsbereitschaft sicherge- stellt sein.
  • Seite 35: [5 Leistungsanforderungen]

    Seite 35 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Leistungsanforderungen] [5.1 Allgemeines] Zitat der Mindestanforderung Die Herstellerangaben in der Betriebsanleitung der Messeinrichtung dürfen keinesfalls besser sein als die Ergebnisse der Eignungsprüfung. Abweichende Angaben sind bis zur Eignungsbe- kanntgabe vom Hersteller in der Betriebsanleitung zu korrigieren.
  • Seite 36: [5.2 Allgemeine Anforderungen An Messeinrichtungen]

    Seite 36 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.2 Allgemeine Anforderungen an Messeinrichtungen] [5.2.1 Messbereich] Zitat der Mindestanforderung Der Messbereichsendwert der Messeinrichtung muss größer oder gleich dem Bezugswert B sein. Gerätetechnische Ausstattung Zusätzliche Geräte werden nicht benötigt. Prüfung Die für die Prüfung vorgesehenen Messbereiche sind nach VDI 4202 Blatt 1 /4/ zu ermitteln.
  • Seite 37: [5.2.3 Analysenfunktion]

    Seite 37 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anmerkung: Da kein Prüfgas für PM10 zur Verfügung steht wurde die Prüfung mit staubfreier Luft als Nullgas durchgeführt. Auswertung Die im Datenerfassungssystem gespeicherten 1-h-Messwerte wurden ausgewertet. Für jedes Gerät wurde der kleinste und größte Messwert im Prüfzeitraum zur Auswertung herangezogen und mit der Mindestanforderung verglichen.
  • Seite 38 Seite 38 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 In Anlage 2 sind die Einzelwerte der Kalibrierung der zu prüfenden Schwebstaubmessgeräte wie- dergegeben. Anhand einer Regressionsrechnung ergab sich der lineare Zusammenhang zwi- schen dem Messsignal y in der Einheit µg/m³ und der mit dem Referenzverfahren gemessenen Schwebstaubkonzentration x in µg/m³...
  • Seite 39 Seite 39 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Darstellung der Prüfergebnisse Die Einzelwerte finden sich in Anlage 2. y = 0,918x - 3,173 = 0,983 Gerät 1 (Seriennr. 10759) in µg/m³ Regressionsgerade Gerät 1 Referenzgerät PM10 in µg/m³ Abb.
  • Seite 40: [5.2.4 Linearität]

    Seite 40 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.2.4 Linearität] Zitat der Mindestanforderung Die Linearität gilt als gesichert, wenn die Abweichung der Gruppenmittelwerte der Messwerte von der Kalibrierfunktion (nach Abschnitt 5.2.1) im Bereich von Null bis B nicht mehr als 5 % von B und im Bereich von Null bis B nicht mehr als 1 % von B...
  • Seite 41: [5.2.6 Einstellzeit]

    Seite 41 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 anforderungen ausgewertet. Die Standardabweichung der Nullpunktanzeige s berechnet sich aus den Leerwerten wie folgt: ∑ − ± − Hieraus berechnet sich die Nachweisgrenze wie folgt: − Nachweisgrenze in µg/ m³ Standardabweichung der Blindwerte in µg/m³...
  • Seite 42: [5.2.7 Abhängigkeit Des Nullpunktes Von Der Umgebungstemperatur]

    Seite 42 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Prüfung Entfällt. Auswertung Entfällt. Bewertung Entfällt. Darstellung der Prüfergebnisse Entfällt. [5.2.7 Abhängigkeit des Nullpunktes von der Umgebungstemperatur] Zitat der Mindestanforderung Die Temperaturabhängigkeit des Nullpunkt-Messwertes darf bei einer Änderung der Umgebungs- temperatur um 15 K im Bereich zwischen +5°C und +20°C bzw.
  • Seite 43: [5.2.8 Abhängigkeit Des Messwertes Von Der Umgebungstemperatur]

    Seite 43 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Auswertung Die Prüfergebnisse liefern jeweils eine Masse. Da der Bezugswert eine Massenkonzentration ist, wird für die Berechnung der Massenkonzentration eine Probenahmezeit von 3 Stunden zugrunde gelegt. Betrachtet wird die absolute Abweichung der Messwerte (Massenkonzentration) für jeden Tempe- raturschritt.
  • Seite 44 Seite 44 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung sind zusätzlich bereitzustellen: − Klimakammer für den Temperaturbereich von +5°C bis +40°C − Prüfstandards: Prüffolie für manuelle Prüfung. Prüfung Die beiden Messeinrichtungen werden komplett in eine Klimakammer eingebracht. Die Tempera- tur der Klimakammer wird zunächst auf 20°C eingestellt.
  • Seite 45: [5.2.9 Nullpunktsdrift]

    Seite 45 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Darstellung der Prüfergebnisse Temperatur Gerät 1 (Seriennr. 10759) Gerät 2 (Seriennr. 10760) Anfangstemperatur Endtemperatur Einzelwert Mittel Einzelwert Mittel °C °C bez. auf 20°C bez. auf 20°C -0,7% -1,4% -0,9% -1,9% -1,5%...
  • Seite 46 Seite 46 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Auswertung Die Nullraten aller 3-h-Messungen während der Dauer des Feldtests wurden erfasst. Aus jeweils zwei aufeinander folgenden Nullmessungen wurde die Änderung der Masse mit der vom Herstel- ler ermittelten und im Gerät hinterlegten Gleichung berechnet.
  • Seite 47: [5.2.10 Drift Des Messwertes]

    Seite 47 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerät 2: y = 0,001x - 36,889 Gerät 2 (Seriennr. 10760) Linear (Gerät 2 (Seriennr. 10760)) -100 23.1.06 12.2.06 4.3.06 0:00 24.3.06 13.4.06 3.5.06 0:00 23.5.06 12.6.06 2.7.06 0:00 0:00 0:00 0:00...
  • Seite 48: [5.2.11 Querempfindlichkeit]

    Seite 48 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Mindestanforderung erfüllt. Darstellung der Prüfergebnisse Datum Referenzfolienmessung Gerät 1 (Seriennr. 10759) Gerät 2 (Seriennr. 10760) Masse Abweichung Masse Abweichung in µg in µg 14.02.2006 496 µg 496 µg 27.06.2006 483 µg -2,6%...
  • Seite 49: [5.2.12 Reproduzierbarkeit]

    Seite 49 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.2.12 Reproduzierbarkeit] Zitat der Mindestanforderung Die Reproduzierbarkeit R der Messeinrichtung ist aus Doppelbestimmungen mit zwei bauglei- chen Messeinrichtungen zu ermitteln und darf den Wert 10 nicht unterschreiten. Als Bezugswert ist B zu verwenden.
  • Seite 50: [5.2.13 Stundenwerte]

    Seite 50 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Darstellung der Prüfergebnisse Tabelle 10: Kennwerte zur Reproduzierbarkeit Standort Minimum Maximum f-1;0,975 in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ 14,2 71,6 1,950 2,048 Verkehrszentrum 51,8 1,353 2,040 Parkplatz 72,1 1,497...
  • Seite 51 Seite 51 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung ist zusätzlich bereitzustellen: − Transformator im Regelbereich von 210 V bis 245 V − Prüfstandards Prüfung Die Versorgungsspannung der Messeinrichtung ist bei fester Netzfrequenz von 50 Hz über einen Transformator ausgehend von 230 V auf 210 V und ausgehend von 230 V auf 245 V zu variieren.
  • Seite 52: [5.2.15 Stromausfall]

    Seite 52 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Nr. Span- Gerät 2 (Seriennr. 10760) nung Referenzfolienmessung 1 Referenzfolienmessung 2 Referenzfolienmessung 3 Masse Masse Abwei- Masse in µg Abweichung in µg chung in µg Abweichung 230 V 0,8% -4,1% -1,4%...
  • Seite 53: [5.2.16 Gerätefunktionen]

    Seite 53 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.2.16 Gerätefunktionen] Zitat der Mindestanforderung Die wesentlichen Gerätefunktionen müssen durch telemetrisch übermittelbare Statussignale zu überwachen sein. Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung ist zusätzlich bereitzustellen: − Auswerte- oder Datenerfassungssystem Zusätzlich wurde ein Modem für die Datenfernabfrage bereitgestellt.
  • Seite 54: [5.2.17 Umschaltung]

    Seite 54 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Fehlerstatus Beschreibung Bit 0 Volumenfehler Bit 1 Vakuumabbruch Bit 2 Volumen < 500 Liter bzw. 250 Liter, bei ½ Stunde Absaugzeit Bit 3 Bit 4 Bit 5 Batterie austauschen Bit 6 Filterriss Bit 7...
  • Seite 55: [5.2.19 Konverterwirkungsgrad]

    Seite 55 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Prüfung Die Verfügbarkeit der Messeinrichtung wird im Feldtest ermittelt. Hierzu werden der Start- und Endzeitpunkt des Feldtests dokumentiert. Weiterhin werden alle Unterbrechungen der Prüfungen, z. B. durch Störungen oder Wartungsarbeiten, mit dem jeweiligen Anfangs- und Endzeitpunkt, dokumentiert.
  • Seite 56: [5.2.20 Wartungsintervall]

    Seite 56 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerätetechnische Ausstattung Entfällt. Prüfung Entfällt. Auswertung Entfällt. Bewertung Entfällt. Darstellung der Prüfergebnisse Entfällt. [5.2.20 Wartungsintervall] Zitat der Mindestanforderung Das Wartungsintervall der Messeinrichtung ist zu ermitteln und anzugeben. Das Wartungsintervall sollte möglichst 28 Tage, muss jedoch mindestens 14 Tage betragen.
  • Seite 57: [5.2.21 Gesamtunsicherheit]

    Seite 57 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Das Wartungsintervall beträgt drei Wochen. Mindestanforderung erfüllt. Darstellung der Prüfergebnisse Die notwendigen Wartungsarbeiten können dem Bedienerhandbuch und dem Abschnitt [4.1.2] entnommen werden. [5.2.21 Gesamtunsicherheit] Zitat der Mindestanforderung Die erweiterte Messunsicherheit der Messeinrichtung ist zu ermitteln. Dieser ermittelte Wert darf die Vorgaben der EU-Tochterrichtlinien zur Luftqualität /10/ nicht überschreiten.
  • Seite 58 Seite 58 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Darstellung der Prüfergebnisse Gerät 1 (Seriennr. 10759) Bezugswert (I 50 µg/m³ Verfahrenskenngröße Anforderung Ergebnis Unsicherheit Quadrat der Unsicherheit in µg/m³ in (µg/m³)² ≥ 10 Reproduzierbarkeit 2,00 4,00 ≤ 5 µg/m³ Vertrauensbereich nach DIN EN 12341 (CI95) 3,95 2,28...
  • Seite 59 Seite 59 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerät 2 (Seriennr. 10760) Bezugswert (I 50 µg/m³ Verfahrenskenngröße Anforderung Ergebnis Unsicherheit Quadrat der Unsicherheit in µg/m³ in (µg/m³)² ≥ 10 Reproduzierbarkeit 2,00 4,00 ≤ 5 µg/m³ Vertrauensbereich nach DIN EN 12341 (CI95) 3,95 2,28 5,20...
  • Seite 60: [5.3 Anforderungen An Messeinrichtungen Für Partikelförmige Luftverunreinigungen]

    Seite 60 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.3 Anforderungen an Messeinrichtungen für partikelförmige Luftverunreinigungen] [5.3.1 Gleichwertigkeit des Probenahmesystems] Zitat der Mindestanforderung Für das PM10-Probenahmesystem ist die Gleichwertigkeit zum Referenzverfahren nach DIN EN 12341 /7/ nachzuweisen. Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung sind zusätzlich bereitzustellen: −...
  • Seite 61: Darstellung Der Prüfergebnisse Testgerät

    Seite 61 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Bewertung Die Referenz-Äquivalenz-Funktionen wurden durch lineare Regressionsanalyse aus Doppelbe- stimmungen ermittelt. Die Referenz-Äquivalenz-Funktionen der Messeinrichtung liegen im Akzep- tanzbereich. Das Quadrat des Korrelationskoeffizienten ist ≥ 0,95. Mindestanforderung erfüllt. Darstellung der Prüfergebnisse Testgerät Anzahl n Steigung m...
  • Seite 62: [5.3.2 Vergleichbarkeit Der Probenahmesysteme]

    Seite 62 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 y = 0,891x + 1,601 = 0,953 Gerät 2 (Seriennr.10760) y = x ob. Akzeptanzber. nach DIN EN 12341 unt. Akzeptanzber. nach DIN EN 12341 Regressionsgerade Gerät 2 Referenzgerät PM10 in µg/m³...
  • Seite 63 Seite 63 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 tungen ergibt. Dazu wird aus den Differenzen der aus Doppelbestimmungen bestimmten Mas- senkonzentrationen der beiden Messeinrichtungen die absolute Standardabweichung s nach Gleichung 1 für die Konzentrationen bis 100 µg/m³ bzw. die relative Standardabweichung s nach Gleichung 2 für Gleichungen oberhalb 100 µg/m³...
  • Seite 64 Seite 64 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 b) für Konzentrationen oberhalb 100 µg/m³: ≤ 5 % r, 0,95 Anmerkung: In der DIN EN 12341 /7/ wir der Vertrauensbereich mit CI (confidence interval) be- zeichnet. Bewertung liegt mit 3,15 µg/m³...
  • Seite 65: [5.3.3 Kalibrierung]

    Seite 65 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.3.3 Kalibrierung] Zitat der Mindestanforderung Die PM10-Prüflinge sind im Feldtest mit einem Referenzverfahren nach DIN EN 12341 /7/ durch Vergleichsmessungen zu kalibrieren. Hierbei ist der Zusammenhang zwischen dem Messsignal und der gravimetrisch bestimmten Referenzkonzentration als stetige Funktion zu ermitteln.
  • Seite 66: Darstellung Der Prüfergebnisse Relative Feuchte

    Seite 66 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Die Filterbänder wurden an je einem Filterfleck mit Staub belegt; bei Gerät 1 (Seriennr. 10759) mit insgesamt 301 µg und bei Gerät 2 (Seriennr. 10760) mit insgesamt 284 µg. Diese Filterfle- cken wurden anschließend mit Nullluft mit den entsprechenden Feuchtegehalten für je 24 h be- aufschlagt, wobei die Rohrbegleit- und Adapterheizung aktiviert waren.
  • Seite 67: [5.3.6 Konstanz Des Probenahmevolumenstroms]

    Seite 67 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 − Bestimmung der Nullrate des unbelegten Filters − Transport des Filterbandes in die Absaugposition − Transport des Filterbandes zum C14-Strahler / GM-Zählrohr − Bestimmung der Messrate des belegten Filters −...
  • Seite 68 Seite 68 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung sind zusätzlich bereitzustellen: − Belegte Filter − Volumenstrommessgerät − Druckmessgerät Prüfung Für die Prüfung sind drei vorbelegte Filter mit einer Belegung von etwa 0 %, 50 % und 80 % der maximal zulässigen Belegung einzusetzen.
  • Seite 69 Seite 69 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 1060 1040 1020 1000 26.03.2006 00:00 28.03.2006 00:00 30.03.2006 00:00 01.04.2006 00:00 03.04.2006 00:00 05.04.2006 00:00 07.04.2006 00:00 09.04.2006 00:00 Datum/Zeit Gerät 1 (Seriennr. 10759) +5 % -5 % +3 % -3 % Abb.
  • Seite 70: [5.3.7 Dichtheit Des Probenahmesystems]

    Seite 70 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 [5.3.7 Dichtheit des Probenahmesystems] Zitat der Mindestanforderung Das gesamte Probenahmesystem ist auf Dichtheit zu prüfen. Die Undichtigkeit darf nicht mehr als 1 % vom durchgesaugten Probenahmevolumen betragen. Gerätetechnische Ausstattung Für die Prüfung sind bereitzustellen: −...
  • Seite 71 Seite 71 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Bewertung Der Maximalwert der ermittelten Leckraten beträgt für das Gerät 1 (Seriennr. 10759) 0,85 % und für das Gerät 2 (Seriennr. 10760) 0,51 %. Mindestanforderung erfüllt. Darstellung der Prüfergebnisse Dichtheit Probenahmesystem: Gerät 1 (Seriennr.
  • Seite 72: Literaturverzeichnis

    Seite 72 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Literaturverzeichnis Zweiundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Immissionswerte - 22. BImSchV) vom 11. September 2002. Bundesge- setzblatt 2002, Teil I, S. 3626 Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Techni- sche Anleitung zur Reinhaltung der Luft - TA Luft) vom 24.
  • Seite 73: Anlage 1: Tagesmittelwerte Der Meteorologischen Größen

    Seite 73 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 1: Tagesmittelwerte der meteorologischen Größen Standort Luftdruck Temperatur rel. Feuchte Wind- Niederschlags- in hPa in °C in % geschwindigkeit menge in m/s in mm Verkehrszentrum 15.02.06 88,8 Verkehrszentrum 16.02.06 93,9...
  • Seite 74 Seite 74 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Standort Luftdruck Temperatur rel. Feuchte Wind- Niederschlags- in hPa in °C in % geschwindigkeit menge in m/s in mm Parkplatz 10.04.06 98,4 11,8 Parkplatz 11.04.06 98,9 12,2 Parkplatz 12.04.06 90,7 Parkplatz...
  • Seite 75 Seite 75 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Standort Luftdruck Temperatur rel. Feuchte Wind- Niederschlags- in hPa in °C in % geschwindigkeit menge in m/s in mm Deponie 05.06.06 83,1 Deponie 06.06.06 75,9 Deponie 07.06.06 72,5 Deponie 08.06.06 66,6...
  • Seite 76: Anlage 2: Kalibrier- Und Analysenfunktion

    Seite 76 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 2: Kalibrier- und Analysenfunktion Gerät 1 (Seriennr. Gerät 2 ( Seriennr. Referenzverfahren 10759) 10760) in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ 23.02.2006 40,5 37,4 47,3 26.02.2006 38,9 36,5 42,8 03.03.2006 12,4...
  • Seite 77 Seite 77 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 3: Nachweisgrenze lfd. Nr. Datum Konzentration in µg/m³ Gerät 1 (Seriennr. Gerät 2 (Seriennr. 10759) 10760) 28.12.2005 29.12.2005 -0,4 30.12.2005 -0,5 31.12.2005 01.01.2006 02.01.2006 03.01.2006 04.01.2006 -0,1 05.01.2006 06.01.2006 07.01.2006...
  • Seite 78: Anlage 4: Abhängigkeit Des Nullpunktes Von Der Umgebungstemperatur

    Seite 78 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 4: Abhängigkeit des Nullpunktes von der Umgebungstemperatur Gerät 1 Gerät 2 Zeit Masse Konz. Mittel aus Zeit Masse Konz. Mittel aus in µg in µg/m³ 3 Messungen in µg in µg/m³...
  • Seite 79: Anlage 5: Abhängigkeit Des Messwertes Von Der Umgebungstemperatur

    Seite 79 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 5: Abhängigkeit des Messwertes von der Umgebungstemperatur Gerät 1 Gerät 2 Zeit Masse Konz. Mittel aus Zeit Masse Konz. Mittel aus in µg in µg/m³ 3 Messungen in µg in µg/m³...
  • Seite 80 Seite 80 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 6: Einzelmesswerte der Feldprüfung Das Verhältnis PM10 / TSP wurde aus den Mittelwerten der Prüfgeräte und den Werten des Klassiergerätes gebildet. Nr. Ort Datum Gerät 1 (Se- Gerät 2 (Se- Referenz- Klassiergerät...
  • Seite 81 Seite 81 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Nr. Ort Datum Gerät 1 (Se- Gerät 2 (Se- Referenz- Klassiergerät Verhältnis riennr.10759) riennr.10760) verfahren (TSP) PM10/TSP in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ 07.04.2006 27,7 26,8 29,3 08.04.2006 22,7...
  • Seite 82 Seite 82 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Nr. Ort Datum Gerät 1 (Se- Gerät 2 (Se- Referenz- Klassiergerät Verhältnis riennr.10759) riennr.10760) verfahren (TSP) PM10/TSP in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ in µg/m³ 02.06.2006 14,3 15,8 03.06.2006 12,1 12,5...
  • Seite 83: Anlage 7: Querempfindlichkeit

    Seite 83 von 83 Zeichen/Erstelldatum: IS-US3-MUC/IS-US3-MUC/me / 06.07.2006 Bericht Nr. 720 349 Anlage 7: Querempfindlichkeit Datum / Zeit Gerät 1 Gerät 2 rel. Feuchte Mittelwert Mittelwert (Seriennr. (Seriennr. Gerät 1 (Se- Gerät 2 (Se- 10759) 10760) riennr. 10759) riennr. 10760) in µg/m³...
  • Seite 84 F-701-20 Beta-Staubmeter Vor Beginn aller Arbeiten Betriebsanleitung lesen! Artikelnr.: GmbH • Kollaustraße 105 • 22453 Hamburg • Germany • www.durag.de 4 004 760...
  • Seite 85 Gerätschaft, auch wenn einzelne Programmmodule bzw. Gerä­ ● te(teile) nicht erworben wurden. oder Teile davon, dürfen nicht ohne die ausdrückliche Erlaubnis der DURAG GmbH vervielfältigt oder übertra­ ● gen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise, in welcher Sprache oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht.
  • Seite 86 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemeines Information zu dieser Anleitung....................... 11 Symbolerklärung..........................12 Haftungsbeschränkung........................13 Gewährleistung..........................13 Ersatzteile............................14 Kundendienst........................... 14 Urheberschutz (Copyright) ......................14 Warenzeichen..........................14 Sicherheit Allgemeine Sicherheitshinweise...................... 17 Bestimmungsgemäßer Gebrauch....................18 Verantwortung des Betreibers......................18 Personal............................18 2.4.1 Personal, Qualifikation........................18 2.4.2 Unbefugte Personen........................
  • Seite 87 Inhaltsverzeichnis Produktkennzeichnung........................49 4.7.1 Information zum Typenschild......................49 Montage und Inbetriebnahme Sicherheit............................53 5.1.1 Transport zum Einbauort......................... 53 5.1.2 Qualifikation des Personals für Installation und Erstinbetriebnahme..........54 Überprüfung des Lieferumfanges....................54 Einsatz-Voraussetzungen........................ 54 Montagereihenfolge......................... 55 Hinweise zur Planung der elektr. Anschlüsse des Systems............56 Betriebsbedingungen für das Messgerät (Analyseeinheit)..............
  • Seite 88 Abbildungsverzeichnis Übersicht Wartung......................... 102 Wartung des Gerätes........................103 Wartung des Probeneinlasses....................... 106 Fehlermeldungen / Troubleshooting....................107 Berechnung zum Verbrauch von Filterband und Abdeckfolie............108 Anleitung zum Wechseln einer Filterrolle..................108 Anhang Technische Daten.......................... 117 Geräteabmessungen und Mindestabstände.................. 119 Serviceunterlagen.......................... 122 8.3.1 Parameterliste..........................
  • Seite 89 Tabellenverzeichnis Abb. 6.10 Parametrier-Modus........................Abb. 6.11 Auswählen aus der Auswahlliste....................Abb. 6.12 Dateneingabe über Display-Tastatur.................... Abb. 6.13 Menüstruktur der Parameter......................Abb. 6.14 Zeitablauf bei einfacher Filterfleckbelegung................. Abb. 6.15 Zeitablauf bei mehrfacher Filterfleckbelegung................Abb. 6.16 Zeitablauf bei „Nullpunkt-Kontrolle“ ..................... Abb. 6.17 Messwerte............................
  • Seite 90 Tabellenverzeichnis Tab. 6.1 Mess-Modus..........................Tab. 6.2 Wartungsmenü I........................... Tab. 6.3 Wartungsmenü II.......................... Tab. 6.4 Referenzfolienzyklus........................Tab. 6.5 Steuerparameter zur Kommunikation mittels Gesytec-Protokoll..........Tab. 6.6 Datenabfrage mit PC von F-701-20 (nicht abhängig von Adresse des Messinstruments)... Tab. 6.7 Datenabfrage mit PC von F-701-20 (abhängig von Adresse des Messinstruments)....Tab.
  • Seite 91 Tabellenverzeichnis F-701-20...
  • Seite 92: Allgemeines

    F-701-20 Beta-Staubmeter Allgemeines Information zu dieser Anleitung Symbolerklärung Haftungsbeschränkung Gewährleistung Ersatzteile Kundendienst Urheberschutz (Copyright) Warenzeichen...
  • Seite 93 F-701-20...
  • Seite 94 Sollten Sie Informationen benötigen, die in dieser Unterlage nicht ausführlich genug behandelt werden, dann fordern Sie bitte die benötigte Auskunft von Ihrer zuständigen Vertretung der DURAG GmbH an. Auch Fragen zu Produkten und Anwendungen der DURAG GROUP werden Ihnen gerne von unserem Support & Service Team beant­...
  • Seite 95: Symbolerklärung

    1 | Allgemeines Die Hinweise unbedingt einhalten und umsichtig handeln, um Unfälle, Personen- und Sachschäden zu vermeiden. Warnhinweise GEFAHR …weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird. WARNUNG …weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
  • Seite 96: Haftungsbeschränkung

    1 | Allgemeines Vor Beginn aller Arbeiten Bedienungsanleitung lesen! Betrifft Hinweise für den Umweltschutz Entsorgungshinweis: Entsorgung nach örtlichen Vorschriften für recyclingfähigen Ab­ fall vornehmen. Ein so dargestellter Textabschnitt kennzeichnet einen Link; das bedeutet: Text [ nnn] dass dieser Link Sie zu weiterführenden Informationen leiten kann – oder- ●...
  • Seite 97: Ersatzteile

    übertragen oder in andere Sprachen übersetzen, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. © DURAG GmbH 2014 Alle Rechte vorbehalten. Die inhaltlichen Angaben, Texte, Zeichnungen, Bilder und sonstigen Darstellungen sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen den gewerblichen Schutzrechten.
  • Seite 98: Sicherheit

    F-701-20 Beta-Staubmeter Sicherheit Allgemeine Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäßer Gebrauch Verantwortung des Betreibers Personal 2.4.1 Personal, Qualifikation 2.4.2 Unbefugte Personen Persönliche Schutzausrüstung Grundsätzliche Gefahren 2.6.1 Gefährdung durch elektrische Betriebsmittel 2.6.2 Vermeidung von Folgeschäden bei Systemstörung Gerätespezifische Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen Beschreibung und Lage von Sicherheits- und Not-Aus-Einrichtungen...
  • Seite 99 F-701-20...
  • Seite 100 Gerät und anderen Einrichtungen vermeiden. Die Beachtung dieser Hinweise unterstützt einen störungsfreien Betrieb. Wenn Sie diese Anleitung nicht beachten, haftet die DURAG GmbH nicht für Schä­ den, die aus fahrlässiger oder vorsätzlicher Missachtung der Anweisungen in dieser Anleitung entstehen!
  • Seite 101: Bestimmungsgemäßer Gebrauch

    2 | Sicherheit Die Geräte als Ganzes sowie einzelne Komponenten dürfen nur in der Original­ ● ausführung betrieben werden. Wartungsarbeiten bzw. Reparaturen, die nicht in dieser Anleitung beschrieben ● sind, dürfen nicht ohne vorherige Abstimmung mit dem Hersteller durchgeführt werden. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der bestimmungsgemäße Gebrauch des Produktes F-701-20 ist im Kapitel Anwen­...
  • Seite 102 ● Ausreichende Kenntnisse über F-701-20 (Beta-Staubmeter). ● Zur Erlangung von Gerätekenntnissen bietet DURAG geeignete Lehrgänge an. Informationen dazu erhalten Sie im Internet auf der DURAG Homepage oder telefo­ nisch (siehe Herstelleradresse auf Seite 2). ● Servicetechniker sind aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und Erfahrung sowie durch Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen in der Lage, Arbeiten speziell an Gerä­...
  • Seite 103: Unbefugte Personen

    2 | Sicherheit 2.4.2 Unbefugte Personen WARNUNG Gefahr für Unbefugte! Unbefugte Personen, die die hier beschriebenen Anforderungen nicht erfüllen, kennen die Gefahren im Arbeitsbereich nicht. Unsachgemäßes Verhalten kann zu erheblichen Personen– und Sachschäden führen. Daher: ▶ Unbefugte Personen vom Arbeitsbereich fernhalten. ▶...
  • Seite 104: Vermeidung Von Folgeschäden Bei Systemstörung

    2 | Sicherheit Um Gefährdungen zu vermeiden: Beta-Staubmeter nur an die auf dem Typenschild ausgewiesene Versorgungs­ ● spannung anschließen. Betriebsspannung erst nach vollständiger Montage anschließen und einschalten. ● Mit dem Anschluss an die Betriebsspannung ist das Gerät sofort einsatzbereit! Kabel so verlegen, dass eine Unfallgefahr durch Stolpern oder Hängen bleiben an ●...
  • Seite 105 2 | Sicherheit F-701-20...
  • Seite 106: Lieferung

    F-701-20 Beta-Staubmeter Lieferung Hinweise zur Lieferung Transport, Verpackung und Lagerung 3.2.1 Sicherheitshinweis für den Transport 3.2.2 Unsachgemäßer Transport 3.2.3 Transportinspektion 3.2.4 Verpackung 3.2.5 Lagerbedingungen Lieferumfang 3.3.1 Standard-Lieferumfang 3.3.2 Optionale Ausstattung...
  • Seite 107 F-701-20...
  • Seite 108 3.2.3 Transportinspektion Die Lieferung bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden prü­ fen. Bei äußerlich erkennbaren Transportschäden: 1. Sofort reklamieren bei Spediteur und DURAG GROUP DURAG GROUP Firmenanschriften siehe Seite 133]. 2. Lieferung nur unter Vorbehalt entgegennehmen. 3. Schadensumfang auf den Transportunterlagen oder auf dem Lieferschein des Transporteurs vermerken.
  • Seite 109: Verpackung

    3 | Lieferung ACHTUNG Jeden Mangel reklamieren, sobald er erkannt ist. Schadenersatzansprüche können nur innerhalb der vertraglichen Reklamationsfristen geltend gemacht werden. 3.2.4 Verpackung Die einzelnen Packstücke sind entsprechend den zu erwartenden Transportbedingun­ gen verpackt. Die Verpackung soll die einzelnen Bauteile bis zur Montage vor Transportschäden, Korrosion und anderen Beschädigungen schützen.
  • Seite 110: Lieferumfang

    3 | Lieferung Lieferumfang Der tatsächliche Lieferumfang kann bei Sonderausführungen, der Inanspruchnahme zusätzlicher Bestelloptionen oder aufgrund neuester technischer Änderungen von den hier beschriebenen Erläuterungen und Darstellungen abweichen. Das/die gelieferten Produkt(e) wird/werden jeweils detailliert im Lieferschein beschrieben. In den folgenden Tabellen ist der Standard Lieferumfang unverbindlich mit seinen Merkmalen aufgeführt.
  • Seite 111 3 | Lieferung Lieferumfang des typischen Gesamtsystems F-701-20 benötigte Ausstattung Anzahl pro System 1 Stück F-701-20S AS Probenahmedoppelrohr: - Doppelrohr 2 m - Abschirmung Lufteintritt - Klemmring - Ventilatoreinheit - Schlauch u. Klemme für Kondensatablass - Rohrisolation 1 m - Abluftschlauch 3 m 1 Stück F-701-20SET SA Dachflansch: - Dachflansch...
  • Seite 112: Optionale Ausstattung

    3 | Lieferung Tab. 3.1: Typischer Lieferumfang F-701-20 Artikelnr. Bedienungsanleitung in 4 004 760 Deutsch 4 004 761 Englisch x xxx xxx Sprache angeben (Verfügbarkeit überprüfen!) Standardlieferung außerhalb EG ist Englisch, wenn nicht anders angegeben! Tab. 3.2: Bedienungsanleitung (Abbildungen können vom tatsächlichen Aussehen abweichen) 3.3.2 Optionale Ausstattung Artikel-...
  • Seite 113: Tab. 3.3 Optionale Ausstattung F-701-20

    3 | Lieferung Artikel- Ausstattung nummer F-701-20 Rohrbegleitheizung - PT100 Temperatursensor (2x) - Schutzhülse mit Halter - Montagematerial wahlweise: 1 702 263 - Heizband HBST 1 m, 230 V/50 W 1 702 177 - Heizband HBST 1 m, 115 V/50 W 1 701 409 - F-701-20 WT GF-45-LHM Glasfaserfilterband schwermetallarm, LxB: 45 m x 45 mm auf Rolle ca.
  • Seite 114: Produktbeschreibung

    F-701-20 Beta-Staubmeter Produktbeschreibung Grundlegende Eigenschaften Geräte und Funktionsbeschreibung Geräteausführung des F-701-20 4.3.1 Funktionale Übersicht F-701-20 4.3.2 Probenahme 4.3.3 Umgebungstemperaturmessung (Option) 4.3.4 Luftdruckmessung 4.3.5 Sondenrohrbegleitheizung (Option) 4.3.6 Inhaltsstoffanalyse (Option) Anwendungsbereiche, bestimmungsgemäßer Gebrauch Konformität/Zulassungen Benennung der Geräte- und Systemkomponenten 4.6.1 Probenahmesystem (Übersicht) 4.6.2 Messgerät (Übersicht) Produktkennzeichnung...
  • Seite 115 F-701-20...
  • Seite 116: Grundlegende Eigenschaften

    4 | Produktbeschreibung Produktbeschreibung In diesem Kapitel werden grundlegende Eigenschaften des Produktes Beta-Staubme­ ter aufgeführt, die Bezeichnungen der Gerätekomponenten definiert, das Produkt be­ schrieben und ggfs. verschiedene Ausführungen erläutert. Grundlegende Eigenschaften Materialunabhängige Bestimmung der Staub-Massenkonzentration in der Umge­ ● bungsluft C-14 Methode, keine messbare Abnahme der Aktivität ●...
  • Seite 117: Tab. 4.1 (Gl1) Bestimmung Der Staubmasse

    4 | Produktbeschreibung ln (n /n) = (µ/ρ) ∙ d mit: d = m/A in µg/cm² ist die Staubflächendichte bei ei­ nem Staubniederschlag in µg auf der kon­ stanten Niederschlagsfläche in cm² µ/ρ in cm²/g ist der Massenschwächungskoef­ fizient µ in cm ist der lineare Schwächungskoeffi­...
  • Seite 118 4 | Produktbeschreibung Schnittstellen Das Gerät verfügt über 4/20 mA Signal-Ausgänge, die das Messergebnis an einen an­ geschlossenen Datenrechner übertragen. Alternativ bietet das Gerät serielle Schnitt­ stellen, die zum Datentransfer und zur Steuerung des Gerätes genutzt werden können oder zum Anschluss eines Protokolldruckers dienen. Geräteausführung des F-701-20 4.3.1 Funktionale Übersicht F-701-20...
  • Seite 119: Abb. 4.1 Funktionsschema F-701-20

    4 | Produktbeschreibung 1 Probeneinlass 10 Bypass-Regelventil 2 Messung Temperatur und rel. 11 Volumenstrom-Meter Feuchte optional ) 3 Filterband-Drucker ( 12 Aufwickelrolle 4 GM -Zählrohr 13 PC Lesen/Schreiben von Daten betreiberseitig ) vom/zum F-701-20 ( 5 Filterhalter 14 Drucker/Linienschreiber betreiberseitig ) 6 C14-Strahler 15 Schrittmotor für Filtertransport 7 Vorratsrolle...
  • Seite 120: Probenahme

    4 | Produktbeschreibung Beim normalen Messablauf wird am Anfang der Messung ein unbelegter Filterfleck zwischen C‑14‑Strahler und GM-Zählrohr transportiert. Für 300 Sekunden wird dann die Strahlenintensität (durch das unbelegte Filter) gemessen, d.h. die vom GM-Zähl­ rohr erzeugten Impulse werden als Maß für die detektierte Beta-Strahlung gewertet. Anschließend wird der Filterhalter geöffnet und das Filterband solange transportiert, bis sich diese bewertete Filterfläche in der Absaugposition befindet.
  • Seite 121 4 | Produktbeschreibung eines Absolutdruck-Sensors zur Messung des Umgebungsluftdrucks (siehe Kapitel 4.3.4 Luftdruckmessung [} 40]) empfohlen. Damit ist jederzeit ein den Umgebungsver­ hältnissen angepasster konstanter Volumenstrom von 1 m³/h gewährleistet, der die Voraussetzung für die größenabhängige Staubfraktionierung im Probenahmekopf ist. Abb.
  • Seite 122 4 | Produktbeschreibung 1 PT100 (Thermosonde) mit Kabel 5 PT100 mit 1m Kabel unter das Heiz­ band legen und mit Kabelbinder be­ festigen 2 Lage des PT100 (Seitenansicht) 6 alle Kabel fixieren 3 Kabel in 5 Windungen um das Rohr 7 9-pin Sub-D Stecker für PTs legen 4 Heizband in 5 Windungen um das...
  • Seite 123: Umgebungstemperaturmessung (Option)

    4 | Produktbeschreibung Abb. 4.2: Montageanleitung für beheiztes Probenahmesystem für PM10-Messung 4.3.3 Umgebungstemperaturmessung (Option) Für die Messung der Umgebungsluft-Temperatur kann optional ein Temperatursensor Abb. 4.2 (PT100) verwendet werden (siehe auch ). Dazu wird der Sensor im Strahlen­ schutzgehäuse am Probenahmerohr befestigt. Das Sensorsignal wird über einen an der Rückseite des Gerätes vorhandenen 9-poligen Sub-D-Stecker, der mit „Tempera­...
  • Seite 124: Inhaltsstoffanalyse (Option)

    4 | Produktbeschreibung rinnenseite hinab durch den Filterhalter bis auf das Filterpapier gelangen. Die zusätzli­ che Feuchtigkeit auf den Filterflecken würde das Messergebnis verfälschen und kann zur Zerstörung der Volumenstrom-Sonde führen. Ist mit Kondensation zu rechnen, wird vorbeugend die Sondenrohrbegleitheizung (sie­ he auch Abb.
  • Seite 125: Anwendungsbereiche, Bestimmungsgemäßer Gebrauch

    4 | Produktbeschreibung Der Staubfleck wurde vom 11.09.13 13:00 Uhr bis 17:53 Uhr gesammelt. Die berech­ nete absolute Masse beträgt 54 µg. Testdruck während des Filterbandvorschubs durch Drücken der Taste mit dem Symbol für „vorwärts“. Werden vor und hinter der Angabe der Masse Sternchen gedruckt, ist ein Fehler auf­ getreten oder der Benutzer hat während des Messzyklus' eine andere Aktion ausge­...
  • Seite 126: Konformität/Zulassungen

    4 | Produktbeschreibung Staubmessung und -sammlung in Altlastengebieten und Lagerstätten ● Staubmessung diffuser Emissionen, z.B. von Baustellen oder Lagerstätten (z.B. ● Kohle) Staubmessung in Zuluft- und Abluftkanälen ● Nicht geeignet … für den Einsatz in explosiver Atmosphäre. ● WARNUNG Gefahr durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung! Jede über die bestimmungsgemäße Verwendung hinausgehende und/oder andersartige Benutzung des Beta-Staubmeters kann zu gefährlichen Situationen führen.
  • Seite 127: Benennung Der Geräte- Und Systemkomponenten

    4 | Produktbeschreibung Benennung der Geräte- und Systemkomponenten 4.6.1 Probenahmesystem (Übersicht) (Probeneinlass) 1 Probenahmekopf (Beispiel) 5 Abluft 2 Wetterhütte mit Sensor für Temperatur und rel. 6 Kondenswasser-Schlauch (optional) Feuchte 3 Doppelwandiges Probenahmerohr 7 Messgerät mit Touchscreen 4 Aktive Belüftung des Probenahmerohrs Abb.
  • Seite 128: Messgerät (Übersicht)

    4 | Produktbeschreibung 4.6.2 Messgerät (Übersicht) 1 Modul: Montageplatte, Vorderseite 2 Teil der Fronttür, rechts angeschla­ gen ( Abb. 4.4: Messgerät-Innenansicht vorn 1 Modul: 3 Modul: Montageplatte, Rückseite Volumenstrom-Messung und ‑Rege­ lung 2 Modul: Gerätesteuerung und Messwertbe­ rechnung Abb. 4.5: Messgerät-Innenansicht hinten F-701-20...
  • Seite 129: Abb. 4.6 Frontansicht

    4 | Produktbeschreibung 1 Fronttür, rechts angeschlagen 3 Fronttürverriegelung 2 Touchscreen Abb. 4.6: Frontansicht 1 Datenausgänge 5 Spannungsversorgung für Sonden­ rohrbegleitheizung 2 Meteorologie-Sensor 6 Messluftauslass 3 Temperaturfühler-Eingang 7 24V für externen Lüfter 4 Netzeinspeisung 8 Gerätelüfter Abb. 4.7: Rückansicht F-701-20...
  • Seite 130: Abb. 4.8 Modul Montageplatte (Vorderseite)

    4 | Produktbeschreibung 1 Filterandruckmechanismus 6 Umlenkrolle 2 Filtertransportrolle 7 Vorratsrolle mit Glasfilterband 3 GM-Zählrohr 8 Filterhalter, beheizt 4 Luft-Einlass 9 C-14 Strahler 5 Netzschalter 10 Aufwickelrolle Abb. 4.8: Modul Montageplatte (Vorderseite) 1 Verteilerkarte 3 Filterhalter-Hubmechanismus 2 Filtertransport-Schrittmotor 4 Filterband-Spannmotore und Steuerungen Abb.
  • Seite 131: Abb. 4.10 Modul Gerätesteuerung Und Messwertberechnung

    4 | Produktbeschreibung 1 Steuerung für Filterbanddrucker 5 Signalwandler 0-20mA zu 0-1V 2 Messverstärker für GM-Rohr 6 Absolutdruck-Sensor 3 Netzteil 24V 7 Gerätesteuerung 4 Netzeingangsfilter Abb. 4.10: Modul Gerätesteuerung und Messwertberechnung 1 Vakuumpumpe 5 Messgasauslass 2 Volumenstrommessung 6 24V -Buchse 3 Bypass-Regelventil 7 Abluftfilter 4 Vakuumschalter...
  • Seite 132: Produktkennzeichnung

    Herstellungsdatum (Baujahr) Vor Beginn aller Arbeiten Betriebsanleitung lesen! Konformitätserklärung, Bauartzulassung liegt vor 7 Tu: 0°…+40°C zulässige Umgebungstemperatur 8 U: 230V~/2,9A zulässige Betriebsspannung/Stromaufnahme 9 PN: 1234567 Artikelnummer (Bestellnummer) 10 F-701-20 Geräte Typbezeichnung 11 DURAG Hersteller Tab. 4.8: Beispiel Typenschild F-701-20 F-701-20...
  • Seite 133 4 | Produktbeschreibung F-701-20...
  • Seite 134: Montage Und Inbetriebnahme

    F-701-20 Beta-Staubmeter Montage und Inbetriebnahme Sicherheit 5.1.1 Transport zum Einbauort 5.1.2 Qualifikation des Personals für Installation und Erstinbetriebnahme Überprüfung des Lieferumfanges Einsatz-Voraussetzungen Montagereihenfolge Hinweise zur Planung der elektr. Anschlüsse des Systems Betriebsbedingungen für das Messgerät (Analyseeinheit) Wahl des Messortes (Probenahmekopf) Zusammenbau und Inbetriebnahme 5.8.1 Probenahme...
  • Seite 135 F-701-20...
  • Seite 136 5 | Montage und Inbetriebnahme Montage und Inbetriebnahme Sicherheit GEFAHR Hochspannung. Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Bei Berührung mit spannungsführenden Teilen besteht unmittelbare Lebensgefahr. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. ▶ Bei Beschädigung der Isolation die Spannungsversorgung sofort abschalten und Reparatur veranlassen.
  • Seite 137: Qualifikation Des Personals Für Installation Und Erstinbetriebnahme

    Lieferscheins die Vollständigkeit der Lieferung. Öffnen Sie die Fronttür und entfernen Sie die sichtbar werdenden Transportsiche­ rungselemente. Melden Sie alle Transportschäden sofort dem Spediteur und der DURAG GmbH. Ver­ deckte Transportschäden müssen innerhalb von 7 Tagen nach der Anlieferung rekla­ miert werden (siehe auch 3.2.3 Transportinspektion [}...
  • Seite 138: Montagereihenfolge

    5 | Montage und Inbetriebnahme □ Mit welcher Temperatur für die Temperatur-Grenzwerte für die Umgebungsluft Umgebungsluft der Probenahme der Probenahme: ist zu rechnen? -20…+50°C (-4…122°F). □ Welcher Umgebungsluftdruck ist Das F-701-20 ist einsetzbar bei einem Umge­ zu erwarten? bungsluftdruck von 800…1300 hPa. □...
  • Seite 139: Hinweise Zur Planung Der Elektr. Anschlüsse Des Systems

    5 | Montage und Inbetriebnahme Eine kundenseitige Parametrierung ist notwendig, wenn eine Änderung der Gerä­ tekonfiguration (z.B. andere Sensoren) nach Auslieferung erfolgt oder Änderungen Messregime [} 129] vorgenommen werden sollen. Informationen zur Geräte-Konfiguration finden Sie im Kapitel 6.3.3 Parametrier- Modus (Geräte-Einstellungen) [} 76] Hinweise zur Planung der elektr.
  • Seite 140: Wahl Des Messortes (Probenahmekopf)

    5 | Montage und Inbetriebnahme Darauf achten, dass die Wärmeabführung aus dem Geräteinneren durch Umbauungen oder Ablagen nicht verhindert wird. Lüftungsschlitze in Geräteboden und Rückwand immer offen halten! Wahl des Messortes (Probenahmekopf) Die Aufstellung des Gerätes und damit des Probenahmekopfes gemäß den Forderun­ gen der DIN EN 12341:2014 vornehmen.
  • Seite 141: Doppelwandiges Probenahmesystem

    5 | Montage und Inbetriebnahme 5.8.1.2 Doppelwandiges Probenahmesystem Der Aufbau mit einem doppelwandigen Probenahmesystem ist aufwändiger als mit dem einfachen Probenahmesystem. 1 Dachflansch 9 Kragen Nr. 1 2 Wetterschutz 10 Abluftrohr 3 Schutzrohr 11 Stopfen 4 Probenahmerohr 12 Schlauchklemme 5 Kabelrohr 13 Lüftereinheit 6 Abschirmung für den Lufteintritt 14 Kragen Nr.
  • Seite 142: Sensoren

    5 | Montage und Inbetriebnahme rohr (3) zentrieren. Das Probenahmerohr muss dabei 30 mm aus dem Schutzrohr herausragen. Dies lässt sich überprüfen, indem der Probenahmekopf kurzzeitig mit aufgesetzt wird. Der Rohrstutzen des Probenahme-Kopfes (oder des Adapters für Probenahme- Köpfe) liegt bei richtiger Montage direkt auf der Abschirmung für den Lufteintritt (6) auf.
  • Seite 143: Dichtheit

    5 | Montage und Inbetriebnahme „Justage“, um die Messung von Umgebungsluftdruck und Umgebungstemperatur zu korrigieren. Wie das gemacht wird, erfahren Sie im Kapitel 6 Bedienung des F-701-20 71]. Sind keine Sensoren angeschlossen, setzen Sie im Menü „Parameter“ die Ersatzwer­ te für Temperatur und Luftdruck auf die mittleren Werte für Umgebungsluftdruck und Umgebungstemperatur (zu erwartende Tagesmittel).
  • Seite 144: Tab. 5.3 (Gl4) Span Volumen Neu Bestimmen

    5 | Montage und Inbetriebnahme 4. Gerät einschalten und im Menü „Parameter“ den Parameter „Mode Start“ auf „Ma­ nuell“ oder „Automatisch“ setzen. Letzteres führt sofort und nach jedem Einschal­ ten des Gerätes zum Start eines Messzyklus und damit zum Einschalten der Pum­ 5.
  • Seite 145: Elektrischer Anschluss

    5 | Montage und Inbetriebnahme Elektrischer Anschluss An der Geräterückseite befinden sich die Anschlussmöglichkeiten für Stromversor­ gung, für Mess- und Statussignale und für externe Geräte zur Steuerung und Messda­ tenaufzeichnung. Alle folgenden Abbildungen der Anschlüsse sind aus der Sicht des Betrachters dargestellt, der von außen auf die Rückwand sieht.
  • Seite 146: Tab. 5.4 Signal-Beschreibung Für Den 50-Poligen Sub-D-Steckverbinder

    5 | Montage und Inbetriebnahme Der 50- polige Sub-D-Steckverbinder befindet sich auf der Rückseite des Gerätege­ häuses (siehe auch Abb. 4.7 Punkt 1, Anschluss links) und ist mit „Data“ bezeichnet. Die Signale haben im Einzelnen folgende Bedeutung: Name Funktion Pin-Nr. Gerät ein nach „Power-On-Check“...
  • Seite 147: Clear To Send

    5 | Montage und Inbetriebnahme In der folgenden Abbildung ist die Pinbelegung für die E/A-Buchse der seriellen RS232-Schnittstelle (siehe auch Abb. 4.7 Punkt 1, Anschluss rechts) dargestellt. 9-pol. Sub-D Buchse „RS232“ Clear to Send Request to Send Signal Ground Receive Data Transmit Data Abb.
  • Seite 148: Abb. 5.5 Schnittstelle Für Optionale Temperaturmessung Beim F-701-20 („Temperature")

    5 | Montage und Inbetriebnahme Optional kann beim F-701-20 für die Messung der Umgebungstemperatur am Probe­ nahmekopf ein PT100 an den Anschlüssen 1 und 6 des 9‑poligen Sub‑D-Steckers mit der Bezeichnung „Temperature“ (siehe auch Abb. 4.7 Punkt 3) angeschlossen werden. Die Temperaturmessung ist für die Durchflusssteuerung der internen Vakuumpumpe in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur unabdingbar.
  • Seite 149: Maßnahmen Vor Der Erstinbetriebnahme

    5 | Montage und Inbetriebnahme Beachten Sie für die Montage des Heizbandes der Sondenrohrbegleitheizung und der Sensoren für Umgebungstemperatur und Heizbandtemperatur auch das Kapitel Abb. 4.2 Alternativ kann zur Messung der Temperatur und der relativen Feuchte der Außenluft ein Sensor in einer Wetterhütte in Höhe des Probenahme-Einlass‘ montiert werden. Das Verbindungskabel des Sensors wird an der Rückseite des Gerätes an dem mit „Meteorology“...
  • Seite 150: Erstes Einschalten Des Gerätes

    (C14-Strahler siehe auch Abb. 4.1 Haben Sie Fragen zur Entsorgung, wenden Sie sich bitte an das Support & Service Team der DURAG GmbH. Die Adressen und Telefonnummern finden Sie auf Seite 133]. Eine (kostenpflichtige) Entsorgung durch DURAG ist möglich. F-701-20...
  • Seite 151: Rohs-Konformität

    Gesundheit Ihrer Mitmenschen. Umwelt und Gesundheit werden durch fal­ sches Entsorgen gefährdet. Materialrecycling hilft den Verbrauch von Rohstoffen zu verringern. Weitere Informationen zum Recycling des Produktes erhalten Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung und den kommunalen Entsorgungsbetrieben. 5.12.3 RoHS-Konformität Das DURAG Produkt F-701-20 Beta-Staubmeter ist RoHS-Konform [} 129]. F-701-20...
  • Seite 152 F-701-20 Beta-Staubmeter Bedienung des F-701-20 Einschalten Verwendung des Touchscreen Grundfunktionen 6.3.1 Mess-Modus 6.3.2 Datenanzeige-Modus 6.3.3 Parametrier-Modus (Geräte-Einstellungen) Wartungsmenü / -modus Messwertausgabe / Zeitverläufe / Diagramm Datenspeicher 6.6.1 Anzeige Datenspeicher am Display 6.6.2 Daten über RS232 Schnittstelle auslesen 6.6.3 Terminalprogramm...
  • Seite 153 F-701-20...
  • Seite 154: Bedienung Des F-701-20

    6 | Bedienung des F-701-20 Bedienung des F-701-20 Einschalten Nach dem Einschalten erscheint im Anschluss an den Selbsttest der Startbildschirm. Der Startmodus und damit die Bildschirmanzeige sind abhängig von den Parameter­ einstellungen. Werkseitig ist standardmäßig der 60-Minuten-Messmodus aktiviert. Nach Start der Messung wird das Messmenü angezeigt. Zusatzinformation Aktuelle Zählrate des GM-Rohres zur aktuellen Aktion...
  • Seite 155: Grundfunktionen

    6 | Bedienung des F-701-20 Gehe zu einem Untermenü / zeige zusätzliche Informationen an. Wartungsmenü aufrufen. Grundfunktionen Über die Taste kann im Normalbetrieb in die folgenden Menüs gewechselt werden: Mess-Modus: Staubmessung und Anzeige der Ergebnisse, Anzeige der Aktivitäten, Durchführung von Serviceaktionen. Datenanzeige-Modus: Anzeige von Messwerten und Meldungen/Fehlermeldungen in Grafik- oder Tabellen­...
  • Seite 156: Datenanzeige-Modus

    6 | Bedienung des F-701-20 Datenbank gespeichert. Wurde der Startparameter der Messung auf manuell einge­ stellt, steht zusätzlich die Taste zum manuellen Start einer Messung zur Verfügung. 6.3.2 Datenanzeige-Modus 6.3.2.1 Messwerte anzeigen Die aktuell gemessenen Werte werden im Mess-Modus auf dem Display angezeigt und gespeichert.
  • Seite 157: Abb. 6.5 Zusätzliche Informationen, Alternierend I

    6 | Bedienung des F-701-20 Messergebnis ● Messvolumen ● Aktionen außer der Staubkonzentrationsmessung werden zusätzlich unter dem jewei­ ligen Balken gekennzeichnet mit: N Nullpunktmessung R Referenzpunkt-Messung F ReferenzFolien-Messung Durch mehrmaliges Drücken der Histogramm-Taste lassen sich zusätzli­ che Informationen alternierend anzeigen. Abb.
  • Seite 158: Meldungen Anzeigen

    6 | Bedienung des F-701-20 Kürzel für die Aktion, wie unter „Grafikausgabe als Balkendiagramm“ 73]) be­ ● schrieben Datum ● Uhrzeit, bei der die Aktion/Messung gestartet wurde ● Messergebnis ● Messvolumen ● Fehlermeldungen (F/E) mit Fehlercode 0 (kein Fehler), 1 (Volumenfehler) oder 2 ●...
  • Seite 159: Parametrier-Modus (Geräte-Einstellungen)

    6 | Bedienung des F-701-20 Fehler, die beim ersten Auftreten mit „Kommt“ und nach der Beseitigung mit „Geht“ re­ gistriert werden: Fehler: Fi-Ha. fest der Filterhalter lies sich nicht ordnungsgemäß öffnen/ schlie­ ● ßen Fi-Ha. Temp die Temperatur des Filterhalters entspricht nicht der Vorgabe ●...
  • Seite 160: Änderungen Von Parametern

    6 | Bedienung des F-701-20 6.3.3.1 Änderungen von Parametern Mit den Tasten kann ein Parameter ausgewählt und über die Taste aufgerufen werden. Die Auswahl/Eingabe des Parameterwertes erfolgt über eine Auswahlliste oder manuell über die Tastatur. Einige Parameter sind werksseitig festgelegt und kön­ nen nicht geändert werden.
  • Seite 161: Abb. 6.13 Menüstruktur Der Parameter

    6 | Bedienung des F-701-20 Justage Korrigieren der Eingangs- und Ausgangs-Signale ● Schnittstellen Einstellen der Schnittstellenparameter ● Datum/ Uhr Einstellen von Uhrzeit und Datum ● Service Grundlegende Betriebsfunktionen, Fehlersuche ● F-701-20 Neben Password Messwerte Parameter Parameter Masse [μg] Zykluszeit Sprache 0-Rate [1/min] Belegzahl MBE Ref/20mA [μg]...
  • Seite 162 6 | Bedienung des F-701-20 Die folgenden gemessenen Ergebnisse können angezeigt werden: Messwerte Masse [µg] Masse des letzten Messzyklus' ● Ergebnis-Anzeige: 0-Rate [1/min] Letzte Messung 0-Rate ● M-Rate [1/min] Letzte Messung M-Rate ● AnalogAusg1 [mA] Das aktuelle mA-Signal für Ausgang 1 wird angezeigt ●...
  • Seite 163 6 | Bedienung des F-701-20 15 Min Start am Beginn jeder viertel Stunde Relais Start durch Schließen eines Kontaktes am Datenstecker (IN2 Abb. 5.2 Gesytec Start durch Gesytec-Fernbefehl [} 129] Eine Änderung des Startparameters wird beim Start des nächsten Messzyklus‘ berücksichtigt. MBE/20mA [µg/m3] Messbereich für 20mA-Ausgabe der Konzentration in ●...
  • Seite 164 6 | Bedienung des F-701-20 relative Die Temperatur wird mit einem in den Pa­ rametern „Filterh. Soll“ und „Rohr Soll“ vorgegebenen Offset zur gemessenen Luft/ Umgebungstemperatur bzw. zum Er­ satzwert geregelt. humidity Die Temperatur wird mit einem in den Pa­ rametern „Filterh.
  • Seite 165 Parameterwerte abweichend von den hier genannten angezeigt, führt dies zu Fehlfunktionen und kann das Gerät beschädigen! Dies betrifft insbesondere die kursiv dargestellten Parameter in dem mit auf Seite [} 85] ff. gekennzeichneten Abschnitt. Bei Abweichungen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an DURAG GmbH. F-701-20...
  • Seite 166 6 | Bedienung des F-701-20 Password Zum Ändern der Kalibrierfaktoren und werksseitigen Pa­ ● rametereinstellungen ist ein spezielles Passwort notwen­ dig. ADC Rohwerte Anzeige der aktuell anliegenden Werte der Analog-Digi­ ● tal-Konverter (ADC [} 129] ), Bereich 0...16081, Werte >16081 sind ein Hinweis auf Überlauf der A/D-Wandler. Filter adapter Temperatur des Filterhalters Tube heater...
  • Seite 167 6 | Bedienung des F-701-20 Filter adapt. 120 Wert des ADCs für Filterhalter-Tempe­ ratur, der zuvor über einen 120 Ohm- Widerstand eingelesen wurde (ent­ spricht 52°C/126°F). Tube heater 100 Wert des ADCs für Sondenrohrbegleit­ heizung-Temperatur, der zuvor über ei­ nen 100 Ohm-Widerstand eingelesen wurde (entspricht 0°C/32°F).
  • Seite 168 Rohr position in Schritten des Schrittmotors. Die Werkseinstellung (36 mm = 1600 Schritte) darf nur nach Rückspra­ che mit dem DURAG Service modifi­ ziert werden. Abstand Flecken Abstand der Filterflecken. Die Werks­ einstellung (36 mm = 1600 Schritte) darf nur nach Rücksprache mit dem DURAG Service modifiziert werden.
  • Seite 169 6 | Bedienung des F-701-20 nicht verwendet, nur für Test­ zwecke. Luftdruck [hPa] Anzeige des aktuellen Luftdrucks in hPa oder Ersatzwert (unkorrigiert). Druck b Faktor für Druckberechnung mit Druck [hPa]= ‘Druck b‘ ∙ p[mA] + ‘Druck c‘ (Standard = 31.25). Druck c Offset für Druckberechnung mit Druck [hPa]=...
  • Seite 170: Wartungsmenü / -Modus

    6 | Bedienung des F-701-20 Wartungsmenü / -modus Durch Drücken der Taste wird das Wartungsmenü nach Eingabe des ent­ sprechenden Passwortes aktiviert. Das Filterband kann bewegt, der Filterhalter geöff­ net und geschlossen und Funktionstests können durchgeführt werden. Filterhalter öffnen Filterhalter schließen Filterband vorwärts...
  • Seite 171: Tab. 6.4 Referenzfolienzyklus

    6 | Bedienung des F-701-20 ranz von +/- 20 µg erreicht werden und ist ein Maß für die Stabilität der Messung der 0- und M-Rate und ist somit eine Testfunktion zum Test der Quelle und des GM- Rohrs. Am entsprechenden Messwertausgang des Datensteckers wird bei einer Para­ metrierung von MBE Ref./20mA = 1000 µg ein Strom von ca.
  • Seite 172: Messwertausgabe / Zeitverläufe / Diagramm

    6 | Bedienung des F-701-20 Messwertausgabe / Zeitverläufe / Diagramm Abb. 6.14: Zeitablauf bei einfacher Filterfleckbelegung F-701-20...
  • Seite 173: Abb. 6.15 Zeitablauf Bei Mehrfacher Filterfleckbelegung

    6 | Bedienung des F-701-20 Abb. 6.15: Zeitablauf bei mehrfacher Filterfleckbelegung F-701-20...
  • Seite 174: Abb. 6.16 Zeitablauf Bei „Nullpunkt-Kontrolle

    6 | Bedienung des F-701-20 Abb. 6.16: Zeitablauf bei „Nullpunkt-Kontrolle“ F-701-20...
  • Seite 175: Datenspeicher

    6 | Bedienung des F-701-20 Datenspeicher Das Gerät speichert den Konzentrationsmesswert mit dem zugehörigen Datum und der Uhrzeit sowie weitere Informationen, z.B. den Volumenstrom, die Temperatur des Filterhalters oder Luftdruck und Außenlufttemperatur und –Feuchte, sofern diese ge­ messen wurden. Zusätzlich werden alle Fehler- und Statusmeldungen gespeichert. Die Speicherkapazität beträgt 9 Monate.
  • Seite 176: Tab. 6.6 Datenabfrage Mit Pc Von F-701-20 (Nicht Abhängig Von Adresse Des Messinstruments)

    6 | Bedienung des F-701-20 0x03 0x44 0x41 0x31 0x32 0x33 0x04 0x32 0x33 Anmerkung: „0x“ kennzeichnet eine hexadezimale Darstellung des digitalen Wertes. nicht von der Adresse des Messinstrumentes ab Datenabfrage mit Antwort hängt einem PC (Master) (Parameter: „Gesystec Nr.“) vom F-701-20 (Slave) Feld- Start...
  • Seite 177: Tab. 6.8 Datenübertragung (Antwort) Vom F-701-20 An Den Pc

    6 | Bedienung des F-701-20 Feld- Start Datenformat Feldbeschreibung byte byte <ETX> Ende Text <BCC1> höherwertiges Block-Check-Zeichen (BCC) <BCC2> niederwertiges Block-Check-Zeichen (BCC) Tab. 6.8: Datenübertragung (Antwort) vom F-701-20 an den PC Belegung für Betriebs- und Fehlerstatus- meldungen Betriebsstatus Beschreibung (Feld-Nr. 6) Bit 0 1 - Standby, 0 - Messung, Nullpunkt-, Referenz- oder Folienmessung Bit 1...
  • Seite 178: Erste Schritte

    6 | Bedienung des F-701-20 Befehls-Übertragung von einem PC (Master) zum F-701-20 (Slave) Feld- Start Datenformat Indexbeschreibung byte byte <STX> Start Text Protokollkennung nnn# Messgerätekennung (Geräteadresse, Zahl zwischen 0001...0255), parametrierbar am Messgerät M, K, N oder S (siehe auch Tabelle unten) Übertragungskontrollbefehl-Steuerzeichen startet den Messzyk­...
  • Seite 179: Beispiele

    6 | Bedienung des F-701-20 6.6.2.5 Beispiele: Datenabfrage Feld Beschreibung Format <STX> <ETX> <BCC1> <BCC2> Daten-Abfrage durch einen Master vom Sla­ Tab. 6.13: Master -> Slave (Protokollkennung „DA”) Datenübertragung Feld Beschr. Format <STX> MD nn# nnn# ±nnnn±ee# hhh# <ETX> <BCC1> <BCC2> Antwort Slave Geräte Nr.
  • Seite 180: Terminalprogramm

    6 | Bedienung des F-701-20 6.6.3 Terminalprogramm Die Ausgabe über die RS232 Schnittstelle kann in ein Terminalprogramm erfolgen. Dazu müssen die Einstellungen zur Konfiguration der RS232 Schnittstelle wie im Ka­ pitel [} 82] Schnittstellen beschrieben vorgenommen werden. Zur besseren Weiterverarbeitung empfiehlt sich die Kommunikation mit einem Termin­ alprogramm (z.B.
  • Seite 181 6 | Bedienung des F-701-20 FiH C: Filterhalter-Temperatur in °C ● C: Temperatur der Umgebungsluft oder Ersatzwert in °C ● hPa: Umgebungsluftdruck oder Ersatzwert in hPa ● %: relative Luftfeuchte oder Ersatzwert in % ● IC: Kontrollwert, nur für den internen Gebrauch ●...
  • Seite 182 F-701-20 Beta-Staubmeter Wartung Sicherheit Übersicht Wartung Wartung des Gerätes Wartung des Probeneinlasses Fehlermeldungen / Troubleshooting Berechnung zum Verbrauch von Filterband und Abdeckfolie Anleitung zum Wechseln einer Filterrolle...
  • Seite 183 F-701-20...
  • Seite 184: Wartung

    Wartung Das F-701-20 ist ein einfach zu wartendes Messgerät. Kundendienst- Auf Wunsch kann die Wartung auch von der DURAG GmbH übernommen werden. information Gerne erläutern wir Ihnen die Vorteile eines Wartungsvertrags für Ihr Unternehmen. Auch die Inbetriebnahme der Messeinrichtung F-701-20 kann durch DURAG erfolgen.
  • Seite 185: Übersicht Wartung

    Ober- und Unterteil säubern Transportrolle säubern Andruckrollen säubern Abluftfilter prüfen und ggf. austauschen Schläuche prüfen und ggf. ausblasen 1 Jahr Vakuumpumpe VTE 3 Filter und Dichtung austauschen Meteorologie-Sensor zur Rekalibration einschicken an: (wenn vorhanden) DURAG GmbH Tab. 7.1: Übersicht Wartung (empfohlen) F-701-20...
  • Seite 186: Wartung Des Gerätes

    Es dürfen keine Fehlermeldungen enthalten 6.3.2.2 Meldungen anzeigen [} 75], Datenbank sein, die… ggf. Support & Service Team der …nicht wieder aufgehoben worden sind DURAG Group kontaktieren [} 133] ● …gehäuft immer wieder auftreten. ● Tab. 7.4: Wartung: Displaykontrolle F-701-20...
  • Seite 187: Abb. 7.1 Oberer Teil Des Filterhalters (Von Unten)

    7 | Wartung GEFAHR Hochspannung. Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Bei Berührung mit spannungsführenden Teilen besteht unmittelbare Lebensgefahr. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. ▶ Bei Beschädigung der Isolation die Spannungsversorgung sofort abschalten und Reparatur veranlassen. ▶ Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Elektrofachkräften ausführen lassen. ▶...
  • Seite 188: Abb. 7.2 Unterer Teil Des Filterhalters (Draufsicht)

    7 | Wartung Öffnung des Gitters reinigen bzw. ausblasen. Sollten sich Glasfaserreste abgelagert haben, die mit einem trockenen Tuch nicht entfernen werden können: Ein mit Alkohol (Isopropanol) benetztes Tuch benutzen. Ansaugschlauch wieder aufsetzen und mit Klemme sichern Abb. 7.2: Unterer Teil des Filterhalters (Draufsicht) Nach Wiederanbau des Filterhalter-Oberteils die Dichtigkeit des Ansaugwegs prü­...
  • Seite 189: Wartung Des Probeneinlasses

    7 | Wartung Abb. 7.3: Transportrolle (Andruckrolle dahinter teilweise sichtbar) Vakuumpumpe nach dem ersten Betriebsjahr regelmäßig warten: ● 8.3.2 Vakuumpumpe Typ VTE 3 (siehe auch Hersteller-Wartungsanleitung Kapitel 123]). Austausch der Dichtungen, Filter und Kohlelamellen entsprechend Hersteller-War­ tungsanleitung durchführen. Je nach Umgebungsbedingungen die Kohlelamellen ca. alle 1000 Betriebsstunden (entspricht bei Dauerbetrieb ca.
  • Seite 190: Fehlermeldungen / Troubleshooting

    (und/oder) ● maximale Masse pro Filterfleck verringern. ● Benötigen Sie Hilfe bei der Fehlerbeseitigung? Wenden Sie sich an das DURAG GROUP Sup­ port & Service Team. Die Adressen und Telefon­ nummern finden Sie auf Seite [} 133] Sammelstörung Mehrere der vorgenannten Fehler Fehlercode 3 sind zusammen aufgetreten.
  • Seite 191: Berechnung Zum Verbrauch Von Filterband Und Abdeckfolie

    7 | Wartung Berechnung zum Verbrauch von Filterband und Abdeckfolie [h] = Zeit, in der die Rolle verbraucht ist Rolle Rolle [h] ∙ BZ ∙ 45m/ Parameter Zykluszeit Zykl 0,036m Zykl Parameter Beleg Zahl Länge der Rolle 0,036m Abstand Sammelfleck Tab.
  • Seite 192: Abb. 7.6 Wartungsmenü

    7 | Wartung Abb. 7.6: Wartungsmenü Öffnen Sie das Filtergehäuse über die Taste im Wartungsmenü. Abb. 7.7: Öffnen der Aufwickelrolle Entfernen Sie durch Drehen das Vorderteil der Aufwickelrolle während Sie zu­ gleich das Rückteil festhalten. 1 Andruckrolle 2 Transportrolle 3 Aufwickelrolle Abb.
  • Seite 193: Abb. 7.9 Filterrolle Platzieren

    7 | Wartung Abb. 7.9: Filterrolle platzieren Platzieren Sie die neue Filterrolle in der gezeigten Richtung. 1 Filtergehäuse Abb. 7.10: Filterband einschieben Schieben Sie das Band von rechts durch das geöffnete Filtergehäuse. Abb. 7.11: Filterband an der Transportrolle entlangführen Führen Sie das Band behutsam an der Transportrolle entlang. Darauf achten, das Filterband nicht über die raue Oberfläche der Transportrolle zu schleifen! Die Rolle verschmutzt sonst durch die feinen Glasfasern.
  • Seite 194: Abb. 7.12 Band Mit Klebestreifen Fixieren

    7 | Wartung Abb. 7.12: Band mit Klebestreifen fixieren Fixieren Sie das Band mit einem Klebestreifen an der Papphülse. Abb. 7.13: Filterband nachziehen Ziehen Sie etwas mehr Filterband in Richtung der Aufwickelrolle nach, ohne es über die raue Oberfläche der Transportrolle zu schleifen. Abb.
  • Seite 195: Abb. 7.15 Andruckrolle Wieder Einrasten

    7 | Wartung Abb. 7.15: Andruckrolle wieder einrasten Drücken Sie die Andruckrolle wieder nach rechts und rasten Sie sie an der dafür vorgesehenen Stelle ein, so dass das Band auf die Transportrolle gedrückt wird. Abb. 7.16: Vorderteil der Aufwickelrolle wieder aufschrauben Schrauben Sie das Vorderteil der Aufwickelrolle wieder auf und fixieren Sie es durch Drehen während Sie das Rückteil festhalten.
  • Seite 196: Abb. 7.18 Wartungsmenü

    7 | Wartung Abb. 7.18: Wartungsmenü Schließen Sie das Filtergehäuse durch Drücken der Taste im War­ tungsmenü. Abb. 7.19: Gerätetür schließen Klappen Sie die Gerätetür zu. Drehen Sie die beiden Schrauben auf der linken Seite der Tür wieder fest. F-701-20...
  • Seite 197 7 | Wartung F-701-20...
  • Seite 198: Anhang

    F-701-20 Beta-Staubmeter Anhang Anhang Technische Daten Geräteabmessungen und Mindestabstände Serviceunterlagen 8.3.1 Parameterliste 8.3.2 Vakuumpumpe Typ VTE 3 8.3.3 Sondenrohrbegleitheizung (Option) Konformitätserklärung...
  • Seite 199 F-701-20...
  • Seite 200 8 | Anhang Anhang Technische Daten Messprinzip Absorption von Beta Strahlung Strahler C-14-Flächenstrahler, umschlossen, Halbwertzeit = 5730 Jahre, Gesamtradioaktivität <450 kBq (<12.5 µCi) Detektor Geiger-Müller-Endfensterzählrohr phys. Messbereiche Konzentration 0-10 mg/m³ typischer Messbereich 0-200 µg/m³ Nachweisgrenze < 1 µg/m³ Rüstzeit ca. 2-3 Stunden, je nach Vorbereitung Einlaufzeit ca.
  • Seite 201: Tab. 8.1 Technische Daten

    8 | Anhang Zul. Temperatur Probengas/ am Messkopf -20°C bis +50°C (-4°F bis 122°F) Filtermaterial Glasfaserfilter (schwermetallarm), Retention = 99,95% für 0,3µm Partikel-Durchmesser Filterfläche 0.79 cm² (0.12 in²) Filtervorschub 36 mm (1.4“) Filterbandlängen 30 m, 45 m (98 ft, 148 ft) Probenahmesystem TSP-Einlass (VDI 2463, Blatt 8 - Deutschland);...
  • Seite 202: Geräteabmessungen Und Mindestabstände

    8 | Anhang Geräteabmessungen und Mindestabstände Anschluss für Probenentnahmesonde Gasauslass Anschluss für Probenentnahmesonde Abb. 8.1: Geräteabmessungen F-701-20 Handgriff Handgriff F-701-20...
  • Seite 203: Abb. 8.2 Platzbedarf F-701-20

    8 | Anhang Probenentnahme- sonde Raum für Anschlüsse freihalten Gasauslass Anschluss für Probenentnahme- sonde Raum für Türöffnung zum Filterbandwechsel, Einstellungen und Wartung freihalten Abb. 8.2: Platzbedarf F-701-20 F-701-20 Handgriff Handgriff...
  • Seite 204: Abb. 8.3 Mindestabstand Zur Probenahme

    8 | Anhang Abb. 8.3: Mindestabstand zur Probenahme F-701-20...
  • Seite 205: Serviceunterlagen

    8 | Anhang Serviceunterlagen 8.3.1 Parameterliste Parameter Ausdruck 15.07.14 11:15 ------------------------- Stammdaten: ------------- --------------------------- Beta Staubmeter F 701-20 Serien Nr.Geraet 1512360 Serien Nr.CPU 1233944 Silicon Serial Number C2-70-00-00-00-0C-DF-A2 SW 3.10 ------------------------- Parameter: -------------- --------------------------- Zykluszeit 1 h Belegzahl 3 Ersatzwert T [C] 20 Ersatzwert [hPa] 1013 Ersatzwert rF[%] 50 Modus Start 60 Min...
  • Seite 206: Vakuumpumpe Typ Vte 3

    8 | Anhang 8.3.2 Vakuumpumpe Typ VTE 3 Betriebsanleitung für Vakuumpumpe F-701-20...
  • Seite 207 8 | Anhang F-701-20...
  • Seite 208 8 | Anhang F-701-20...
  • Seite 209: Sondenrohrbegleitheizung (Option)

    8 | Anhang 8.3.3 Sondenrohrbegleitheizung (Option) Heizband HBST Länge 1.0 m Betriebsspannung 230 V ~ oder110 V ~ Leistung 50 W Min. Biegeradius 15 mm Dicke 5 mm Breite 25 mm Schutzgeflecht Kupfer, vernickelt feuchtigkeitsdicht Heizwendel Schutzgeflecht Dieses flexible Heizband hat vielseitige Einsatzmög­ lichkeiten im Frostschutz und in der Wärmeerhaltung.
  • Seite 210: Tab. 8.5 Montagezubehör

    8 | Anhang GB – Dünnes, anpassungsfähiges Glasband zum Ab­ binden und Umwickeln von Heizleitungen und Tempe­ raturfühlern, maximale Einsatztemperatur: 450°C Dicke 0,15 mm Breite 25 mm oder 15 mm Liefereinheit 50-m-Rolle GSO – Glasseidekordel Durchmesser 2 mm oder 3 mm Liefereinheit lfd.
  • Seite 211: Konformitätserklärung

    8 | Anhang Betriebsanleitung für Heizbänder Konformitätserklärung Die Konformitätserklärung liegt dem Produkt als gesondertes Dokument bei. F-701-20...
  • Seite 212: Glossar

    Messwert. fährlicher Stoffe“) bezeichnet. Die Firmen der Gesytec DURAG GROUP halten sich an diese Richtlinie Die „Gesytec GmbH“ ist Hersteller kleinerer, ver­ und verwenden also keine Stoffe, die lt. RoHS netzter und innovativerer Prozesssteuerungssys­...
  • Seite 213: Index

    10 Index 10 Index Absaugvorgang Fachpersonal, Definition Absolutdruck-Sensor 38, 40, 48 Fehlercode Anwendungs Filterdrucker -daten Filterriss Filtertransportrolle Filtertransport-Schrittmotor Baujahr Firmenanschriften Bedienpersonal, Definition Folgeschäden Belegzahl Folie-Wert Bestimmungsgemäßer Gebrauch Formel Betriebsspannung, zulässige GL1 - Staubmasse GL2 - Staubmasse aus Strahlenschwächung GL3 - Staubkonzentration C-14 Strahler GL4 - Span Volumen Checkliste...
  • Seite 214 10 Index Lagerbedingungen Sammelstörung Lieferumfang Schnittstellen 35, 82 Ausstattung, optional Schutzausrüstung, persönliche optional Sensor, meteorologischer 38, 40 Standard Seriennummer Lüfterkabel Service Servicetechniker, Definition Sicherheitshinweise, besondere Messbereichsfehler Sondenrohrbegleitheizung 38, 40, 46 Messgasauslass Span Volumen Messluftauslass Standby Messmenü Staubfleck Messprinzip Staubkonzentration Messwertberechnung Steckerbelegung Messwerte Stromaufnahme...
  • Seite 215 10 Index Warnhinweise, allgem. Geringes Risiko - Vorsicht Hohes Risiko - Gefahr Mittleres Risiko - Warnung Sach-/ Umweltschadenrisiko - Hinweis Warnhinweise, spez. allgemeines Warnzeichen elektrischer Strom Explosion heiße Oberfläche Informationen und Hinweise lesen radioaktive Strahlung Wartung Arbeiten, nicht zulässige Werkseinstellung 71, 122 Wetterhütte Zulassungen...
  • Seite 216 Fax +49 37 31 30 04 – 22 E-Mail: durag-ost@durag.de DURAG GmbH DURAG data systems GmbH DURAG process & DURAG Siena do Brasil Ltda systems technology gmbh Kollaustraße 105 Kollaustraße 105 Kollaustraße 105 Rua Vinte e Dois de Agosto, 66...
  • Seite 217 GmbH • Kollaustraße 105 • 22453 Hamburg • Germany • www.durag.de...

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