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„RESIST-SA" und „TAG10-SA"
PRODUKT
RESIST-SA (oder TAG10-SA) ist eine Vorrichtung für die Zugangskontrolle und kann Codes oder Karten archivieren.
Die Vorrichtung arbeitet vollkommen selbstständig (die Buchstaben „-SA-" der Produktcodes bedeuten nämlich
„Stand-Alone") sowohl für die Eingabe der Codes in den Speicher als auch für die Entscheidungen der
Gültigkeitsprüfung. Ein angeschlossener PC oder anderes ist also nicht erforderlich.
Die Elektronik besteht aus zwei miteinander verbundenen Platinen:
• CPU-Platine (die kleinere mit Klemmen, Summer, Relais und Steuerung des passiven Lesers)
• Tastatur-Platine (die größere mit Tasten, LED, Antenne für den passiven Leser, falls vorgesehen)
Die CPU-Platine kann auch allein ohne Tastatur verwendet werden. In diesem Fall ist der Leser nur passiv.
(Bsp.: TAG10-SA). Das Produkt ist in den nachfolgenden Versionen erhältlich:
Nachfolgend wird ein Anwendungsbeispiel mit externem Leser aufgeführt:
Der Leser B hat keine Archive, keine CPU für die Entscheidungen, kein Relais und kein Netzteil; er sendet die Codes in
folgenden Formaten:
Magnetic-Stripe zum Leser A für die Bestätigung der Gültigkeit. Die Verbindung liegt auf der Klemme M2 vor.
RESIST-SA-TPS
Tastatur + passiver Leser
„Entscheidungseinheit"
Stand-alone-Leser
RESIST-TPS-SA
Tastatur + passiver Leser
RESIST-PS-SA
nur passiver Leser
Leser A
Max 100 m
5 Pole + Display +
eventuelles Kabel
Aux (für Relais
oder für Eingänge)
Betriebsanleitung Resist SA, Vers. 1-1, Fass. D
RESIST-T-SA
nur Tastatur
TAG-10-SA
nur passiver Leser
Leser B
RESIST-TPS
nur „Tastatur + passiver Leser"
hängt für die Entscheidungen von
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für FAAC RESIST-SA

  • Seite 1 „RESIST-SA“ und „TAG10-SA“ PRODUKT RESIST-SA (oder TAG10-SA) ist eine Vorrichtung für die Zugangskontrolle und kann Codes oder Karten archivieren. Die Vorrichtung arbeitet vollkommen selbstständig (die Buchstaben „-SA-“ der Produktcodes bedeuten nämlich „Stand-Alone“) sowohl für die Eingabe der Codes in den Speicher als auch für die Entscheidungen der Gültigkeitsprüfung.
  • Seite 2: Anschlüsse

    WICHTIG: Nur die mit SA gekennzeichneten Vorrichtungen verfügen über eine interne Entscheidungsplatine. Dieses Gerät ermöglicht die Konfiguration des Systems, die Freigabe der Codes/Karten und verfügt über die Eingänge und Ausgänge, die dann verwendet werden, um beispielsweise folgende Vorgänge zu ermöglichen: Öffnung des Durchgangs, Zustand der Tür usw.
  • Seite 3: Master-Code

    • Speicherung und Erkennung von 500 „Benutzercodes“, beliebig durch Eingabe von der „Tastatur“, durch Ablesen von „passiven Karten“ auf der Frontseite oder durch Einlesen auf „Leser B“). Die Speicherstellen für die Speicherung der „Benutzercodes“ sind von 1 bis 500 nummeriert. •...
  • Seite 4: Betriebsarten

    ANMERKUNG: Bei Verlust des „Master-Codes“ kann der in Gebrauch befindliche „Master-Code“ mit Hilfe eines später beschriebenen Verfahrens bereinigt und ein neuer Code eingegeben werden. Bei diesem Verfahren wird die Taste Tamper verwendet. BETRIEBSARTEN Folgende Optionen sind vorgesehen: • „Zugangskontrolle“: Dieser Modus wird aufgerufen, wenn die Vorrichtung mit dem bereits eingegebenen „Master- Code“...
  • Seite 5 Programmierung Hauptprogrammierpunkte Programmieruntermenü Benutzercodes eingeben (siehe Anweisungen für „Benutzer eingeben") Benutzercodes löschen (siehe Anweisungen für „Benutzer löschen") Benutzercodes ändern (siehe Anweisungen für „Benutzer ändern") Alles importieren (Bsp.: 1E) Codes + Einstellungen importieren (Bsp.: 2E) Importieren Nur Codes (Karten) importieren (Bsp.: 3E) Nur Einstellungen importieren (Bsp.: 4E) Alles exportieren (Bsp.: 1E) Codes + Einstellungen exportieren (Bsp.: 2E)
  • Seite 6 Hinsichtlich der Beispiele der zuvor aufgeführten Tabelle: • wird vorausgesetzt, dass alle Benutzer zum Zeitpunkt der Eingabe in das Archiv die Relais 1 und 2 für gültige Ablesungen auf A aktivieren ( ), ebenso auf B ( ); sie sind der Antipassback-Funktion ausgesetzt (d.h. „ohne APB“...
  • Seite 7 Neues Verfahren (mit „No-Master-Code“) • Visualisierung: Abwechselnd blinken die LED für die Hinterleuchtung und die drei Anzeige-LED • Den Code eingeben, der zum „Master-Code“ werden soll. Bsp.: „123456“ (mind. 6 und max. 14 Zeichen). Als Alternative kann eine passive Karte vorgewiesen werden, dann spricht man von „Master-Card“. •...
  • Seite 8 Wobei „C“ der einzugebende Befehl ist. Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche Werte „C“ annehmen kann. Nummer der zu Befehl Beschreibung Beispiel drückenden „C“ Tasten erzwingt „abwesend“ „37x5“ = Code 37 abwesend erzwingt „anwesend“ „115x6“ = Code 115 anwesend erzwingt „mit APB“ „21x7“...
  • Seite 9 Teilweise exportiert und danach teilweise importiert (nur Benutzercodes, nur Einstellungen oder beides) wird dann, wenn nur der betreffende Teil auf andere Vorrichtungen transportiert werden soll. Verfahren für die Änderung der technologischen Einstellungen • Im Modus „Zugangskontrolle“ „6-Technologische Einstellungen“ anwählen (Bsp.: „6x123456“ eingeben) •...
  • Seite 10 Verfahren für „Bereinigung nur Master-Code“ von der Tastatur: • „65534“ + „X“ + „Master-Code“ vom Modus „Zugangskontrolle“ (Bsp.: „65534x123456“ eingeben) Mit sichtbarer Karte (bei offener Vorrichtung und ohne den „Master-Code“ zu kennen): • bei abgeschaltetem Gerät, mit Strom versorgen und in den ersten 15 Sekunden 5 Mal die Tamper-Taste drücken (Der Piepton muss 5 Mal ertönen).
  • Seite 11 Dieser Leser kann nicht mit „Tastatur/Display“ ausgerüstet sein, da die Anschlüsse für die Steuerung fehlen. Eine Ausnahme bildet die Serie „Resist“, deren Tastatur lokal gesteuert wird und Magnetstreifencodes erzeugt, die mit dem Eingang für den Leser B kompatibel sind. Durch die Aktivierung oder Deaktivierung der Funktionen „Doppelter Durchgang“ und „Steuerung mit B verbundene Tür“...
  • Seite 12: Türsteuerung

    Das Wiegand-Gerät entschlüsselt die nachfolgenden Formate (die später im Detail beschrieben werden): 26 bit 30 bit 32 bit 40 bit Bei „WIEGAND“ mit 26 bit muss folgendes Format vorliegen: E I I I I I I I I 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 E ist das Paritätsbit Even (gleich) in der ersten Hälfte der Meldung.
  • Seite 13 • Alarm „Tür aufgebrochen“ • Alarm „Tür offen gelassen“ Die „Türöffnungstaste“ erzeugt dieselben Aktivierungen einer gültigen Karte, die vom Leser erfasst wird und auf die die „Türsteuerung“ bezogen ist, d.h.: • beide Relais bei „Einzeldurchgang“ • nur Relais 1 bei „Doppeltem Durchgang“ + „Türsteuerung auf A“ •...
  • Seite 14: Alarmmeldungen

    Wenn es sich um einen Leser für passive Karten der Marke FAAC handelt, wird derselbe vom internen Leser erzeugte Code mit 14 numerischen Zeichen erzeugt. Eine interessante Möglichkeit wird durch die Tastaturen/Leser der Serie Resist geboten. Diese Tastaturen erzeugen nämlich einen Magnetstreifencode, der die Sequenz gedrückter Tasten enthält. Daher können die Codes wie auf der internen Tastatur eingegeben werden, die vom Leser B kommen.

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