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Wir übernehmen keine Haftung für weitergehende Schäden oder Folgeschäden. Generell ist die Haftung auf die Summe begrenzt, die beim Kauf unserer Produkte bezahlt worden ist. Sämtliche Geräte der Serie Communication Center wurden von der LeP GmbH entwickelt und werden in deren Auftrag ausschließlich in Österreich produziert.
Technische Daten durchlesen. Durch die Inbetriebnahme des Gerätes bestätigt der Kunde, die Sicherheitshinweise und Warnungen in dieser Betriebsanleitung gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben. Abbildung 1: Communication Center CommU Easy A. Übersicht und Schnellinformation Kapitel Thema Seite/Seiten Abbildungen Übersicht und Schnellinformation Schnelleinstieg...
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme B. Schnelleinstieg 1. Verbinden Sie Ihren Computer und das CommU Easy mit einem Netzwerkkabel (siehe Ethernetstecker am Easy). 2. Führen Sie die externe Verdrahtung (Details siehe Seite 3) durch. Sie benötigen zumindest einen Netzanschluß (12-24VDC); anzuschließen an den Klemmen V+ und GND) und legen Sie Spannung an.
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme D. Einschubrichtungen Um die SIM-Karte und die Micro-SD-Speicherkarte einsetzen zu können, öffnen Sie das Gehäuse an den beiden Seitenlaschen – siehe Abbildung für eine Seitenlasche. Den oberen Teil des Gehäuses dabei über die Seitenlaschen heben, die Seitenlaschen nicht zu fest eindrücken;...
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme E. Funktionseinstellungen E.1. Versand von Meldungen Beschreibung: Eine Basisfunktion des Gerätes besteht darin, im Störungsfall Meldungen per SMS / Email / Anruf absetzen zu können. Die Alarmierung kann dabei von angeschlossenen Signalen ausgelöst werden (z.B. Bewegungsmelder hat angesprochen oder bei Zählereingang, wenn Verbrauch pro Loggingintervall zu hoch).
Senden von Emails per SMS: Dabei wird ein SMS versandt, das an erster Stelle die Email-Adresse beinhaltet. Dieses wird vom LeP eigenen ‚SMS->Email Gateway’ in ein Email umgewandelt und weitergesandt. Daher ist das Senden von Anhängen (wie Loggingdaten oder Bilddaten) nicht möglich. Außerdem wird der Text auf 160 Zeichen abzüglich der Länge der Email-Adresse gekürzt.
(oder bei deaktiviertem Passwort die ‚#’) vorangestellt werden. Beispiel: Einschaltbedingung für Ausgang1 ist SMS mit dem Text ‚Heizung ein’, das SMS-Passwort ist deaktiviert. SMS mit dem Text ‚# Heizung ein’ an das CommU Easy schaltet den Ausgang1 ein. -> ACHTUNG: •...
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Meldungsinhalt: Es kann der Anlagenname vergeben werden (um mehrere Geräte unterscheiden zu können). Nun muss festgelegt werden, welche Zählerstände in der Meldung aufscheinen sollen. Es kann auch für jede Meldung festgelegt werden, ob der Zählerstand der angebundenen Zähler oder die ‚aktuelle Leistung’ versendet wird. Genauere Infos darüber finden Sie im Kapitel ‚E.4 Triggerung von Meldungen / Schalten von Ausgängen durch Zähler’.
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Der eingestellte Startzählerwert kann sofort im ‚STATUS’ kontrolliert werden. Erst wenn er aber mit dem nächsten Zeitstempel ins ‚LOGGING’ übernommen wurde, ist er auch permanent (bei Ausschalten des Gerätes) gespeichert. Im obigen Beispiel sieht man nun, dass in der ersten Minute 3 Liter gezählt wurden, in der nächsten Minute 6 Liter. In diesem Beispiel soll bei einem Verbrauch von mehr als 5 Litern pro Minute ein Ventil eingeschalten werden.
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme E.5. Kontinuierliche Datenaufzeichnung Beschreibung: Alle Ein- und Ausgänge können kontinuierlich aufgezeichnet werden. Da auch Zählerstände aufgezeichnet werden, können somit auch Lastprofile erfasst werden. Die im internen Ringspeicher des Gerätes abgespeicherten Werte (Flashspeicher – nicht flüchtig!) können entweder auf der micro-SD-Speicherkarte zyklisch abgelegt oder als Email mit .csv-Anhangsdatei in regelmäßigen Abständen über ein vorhandenes Netzwerk versendet werden.
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme E.6. Alarmanlagenfunktion – Scharfschalten und Deaktivieren Beschreibung: Manchmal ist es notwendig, Alarmierungen und das Schalten von Ausgängen deaktivieren zu können. Dafür wird ein interner Merker verwendet, der wie ein Ausgang über Anruf / SMS oder in Abhängigkeit von Eingängen ein- und ausgeschalten werden kann.
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme E.8. Einstellung der Uhrzeit Beschreibung: Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Uhrzeit aktuell zu halten (das Gerät verfügt über keine hochgenaue, temperaturunabhängige Zeitmessung; daher ist eine regelmäßige Synchronisation erforderlich; bei Ausschalten der Versorgungsspannung bleibt Datum und Uhrzeit „stehen“): 1.
Absetzen aller eingestellten Alarmierungen (Anruf / SMS und Email). Hauptmenüpunkt – KONFIG: In diesem Menüpunkt werden die wichtigsten Einstellungen durchgeführt. Insgesamt stehen 10 Submenüs zur Verfügung. Webcam-Option bei Modell CommU Easy nicht verfügbar (nur bei Modell „CommU“). CC_Easy_2012_V02.doc Seite 13 21.06.2013...
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Hauptmenüpunkt – HARDWARE: Anzeige der Seriennummer, der SW- Version des Gerätes sowie der Status der Schnittstellen. Die Konfigurationsdatei des Gerätes kann auf die micro-SD-Karte abgespeichert und eingelesen werden. ACHTUNG: Wird die KONFIG-Seite im verwendeten Webbrowser nur sehr langsam aufgebaut, dann kann das an externen Programmen wie z.B.
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Submenüpunkt – BENUTZER: Die linke Liste bietet einen Überblick über die bereits parametrierten Personen. Durch Klick auf die Nummer werden die zugehörigen Einstellungen sichtbar und können verändert und abgespeichert werden. Max. 12 Benutzer lassen sich mit Name, Telefonnummer und Email-Adresse Einstellen.
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Submenüpunkt – ZUSTÄNDE: Visualisierung von internen Geräetedaten. Es gib 4 interne Variablen, die auf Wunsch angezeigt und mitprotokolliert werden können. Wie zB aktuelle Modemzustand, eine interne Störung, die Signalstärke der SIM-Karte und der Anlagenzustand. Der Anlagenzustand ist ein frei verwendbarer interner Merker.
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Submenüpunkt – MELDUNGEN: Beispiel für eine zyklische Meldung (hier täglich um 13:00 Uhr). Submenüpunkt – INHALT: Einstellung des Meldungsinhaltes. Die Liste bietet einen Überblick über die bereits parametrierten Meldungen. Durch Klick auf die Nummer werden die zugehörigen Einstellungen sichtbar und können verändert und abgespeichert werden.
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Submenüpunkt – SIM-EINSTELLUNGEN: Wie wird die SIM-Karte verwendet. Allgemeine Info: Änderungen der SIM-Karten Einstellungen werden erst nach einem Neustart des Gerätes übernommen. Siehe dazu Kapitel E.9 Gerätereset. Wichtig: Nur entsperrte SIM-Karten (ohne PIN-Sperre) verwenden! Submenüpunkt – SICHERHEIT: Einstellung von Zugangsbeschränkungen Allgemeine Info: Änderungen des Webnamen und der IP-...
Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme G. Konfiguration und Zugriff über SMS Viele Einstellungen können auch von der Ferne aus über SMS abgefragt oder verändert werden. Außerdem kann der Gerätezustand jederzeit über SMS abgefragt werden. Jeder korrekte Befehl triggert eine Rückmeldungs-SMS an die Mobilnummer, von der aus der Befehl gesendet wird. Grundsätzlich sind dabei die folgenden Punkte zu beachten.
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme Sicherheitscode Befehl Parameter AUS: Heizung; Kuehlung ‚Ausgangsname ein/aus’ – Die Ausgänge können über SMS geschalten werden. Beispiel: ‚# Heizung ein’ – Achtung: Auf Groß-/Kleinschreibung der Namen achten! Sicherheitscode Befehl Parameter Heizung Ein bzw Aus ‚Ex? – (x= 1 .. 4) Die Einstellungen des Eingang x werden abgefragt. Beispiel: Abfrage der Einstellungen für Meldung 3 Sicherheitscode Befehl Parameter...
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Anleitung für Montage- und Inbetriebnahme ,IP?’ – Webname, Default - IP-Adresse und Subnetmask des Gerätes wird abgefragt. ACHTUNG: Wird das Gerät in einem Netzwerk mit DHCP betrieben, dann ist die Default-IP-Adresse (die mit diesem Befehl ausgelesen wird) unter Umständen nicht die aktuelle IP-Adresse des Gerätes! Beispiel: Sicherheitscode Befehl...
Bei Relaisausgang 1 und 2 auf die unterschiedliche Kontaktbeschaltung der Relais achten. Um das Communication Center CommU Easy problemlos verdrahten zu können, halten Sie auf den Klemmenseiten einen Abstand von mindestens 4 cm zur Wand oder zu Kabelkanälen bzw. benachbarten Geräten ein.
12A 300V für Anschlussdrähte mit max. 2.5mm² Litzendraht oder max. 4.0mm² Einzeldraht Information: Um das Communication Center CommU Easy problemlos verdrahten zu können, halten Sie auf den Klemmenseiten einen Abstand von mindestens 4 cm zur Wand oder zu Kabelkanälen bzw benachbarten Geräten ein und verwenden Sie einen (flexiblen) Litzendraht anstatt eines Einzeldrahtes.
Achten Sie bei Installationsarbeiten und auch während der Inbetriebnahme darauf, dass Sie sich statisch entladen, bevor Sie das Gerät oder Teile davon berühren! Um das Communication Center CommU Easy problemlos verdrahten zu können, halten Sie auf den Klemmenseiten einen Abstand von mindestens 4 cm zur Wand oder zu Kabelkanälen bzw benachbarten Geräten ein.