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Fliess UVR61-3-RH Gebrauchsanleitung
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Steuerungen
D-15366 Neuenhagen, Amsterdamer Straße 21, Tel. 03342-21822, www.fliess-steuerungen.de
Gebrauchsanleitung
Einfache Heizungsregelung
Typ UVR61-3-RH ( UVR63-H )
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Inhaltszusammenfassung für Fliess UVR61-3-RH

  • Seite 1 Steuerungen D-15366 Neuenhagen, Amsterdamer Straße 21, Tel. 03342-21822, www.fliess-steuerungen.de Gebrauchsanleitung Einfache Heizungsregelung Typ UVR61-3-RH ( UVR63-H )
  • Seite 2: Einfache Heizungsregelung Uvr61-3-Rh ( Uvr63-H ) - Gerätefunktionen

    Einfache Heizungsregelung UVR61-3-RH ( UVR63-H ) Das Gerät UVR61-3-RH besitzt eine komplexe Mischerregelung für einen Heizkreis und Drehzahlregelfunktionen für den Einsatz in Heizsystemen. Die gewünschte Regelungs- funktion ergibt sich durch die Eingabe der Programmnummer. Das Gerät UVR61-3-RH besitzt folgende Funktionen: •...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einfache Heizungsregelung UVR61-3-RH ( UVR63-H ) – Gerätefunktionen Inhaltsverzeichnis Technische Daten Allgemein gültige Regeln ................... 5 Zusatzfunktionen ..................5 Hydraulische Schemen ..................6 Schema 0 - Heizkreis mit bis zu 2 Wärmequellen ........6 Schema 16 - Automatikkessel, Boiler, Heizkr. ( ohne Mischer ), Kesselanf. 7 Schema 64 - Automatikkessel, Speicher, Mischer zur Rücklaufanhebung...
  • Seite 4: Technische Daten

    Technische Daten Abmessungen: B x H x T = ( 151 x 101 x 49 ) mm Umgebungstemperatur: 0 bis 45° C Umgebungsbedingungen: trockene Räume, keine Betauung, keine aggressiven Dämpfe und Gase Elektrischer Anschluß: 230 VAC / 50-60 Hz Leistungsaufnahme: 3 VA, Gerät ohne weitere Verbraucher Sicherung: Feinsicherung 5 x 20 / 3,15 A ( flink ) für Gerät und Ausgänge...
  • Seite 5: Allgemein Gültige Regeln

    Allgemein gültige Regeln für den korrekten Einsatz dieser Regelung In Verbindung mit Fußboden- und Wandheizungen ist wie bei herkömmlichen Heizungs- reglern ein Sicherheitsthermostat vorgeschrieben. Dieser muß bei Übertemperatur die Heiz- kreispumpe unabhängig vom Reglerausgang abschalten, um Folgeschäden durch Übertem- peraturen zu vermeiden. Die Drehzahlregelung ist nur bei besonderen Voraussetzungen sinnvoll.
  • Seite 6: Hydraulisches Schema

    Hydraulisches Schema Schema 0: Heizkreis mit bis zu 2 Wärmequellen notwendige Einstellungen: Grundbedienebene Uhrzeit + Modus Heizkreisregler (vorzugsweise Automatikbetrieb) Raumsolltemperatur für Absenkbetrieb RTA Raumsolltemperatur für Normalbetrieb RTN Parametermenü Programmnummer min1 ... Kessel S4 A1 (wenn Heizkreis aktiv) min2 ... siehe alle Programme +1 Heizkurve Zeitprogramme für den Normalbetrieb Programm 0: Freigabe der Heizkreispumpe A1, wenn die Kesseltemperatur S4 ihre Mini-...
  • Seite 7 Schema 16: Automatikkessel, Boiler, Heizkreis ( ohne Mischer ), Kesselanforderung notwendige Einstellungen: Grundbedienebene Uhrzeit + Modus Heizkreisregler (vorzugsweise Automatikbetrieb) Raumsolltemperatur für Absenkbetrieb RTA Raumsolltemperatur für Normalbetrieb RTN Parametermenü Programmnummer min1 … Kessel S4 diff1 … Kessel S4 – Boiler S5 A1, A2 min2 …...
  • Seite 8: Schema 16 - Automatikkessel, Boiler, Heizkr. ( Ohne Mischer ), Kesselanf. 7 Schema 64 - Automatikkessel, Speicher, Mischer Zur Rücklaufanhebung

    Programm 32: Wie Schema 16 einschließlich aller folgenden Programme ( +1, +2, +4, +8 ) jedoch mit zweiter Energiequelle mit S6 und min3 für die Freigabe der Heizkreispumpe A1(...und nur für diese!) und einfacher Brenneranforderung über S6. A1 = ( S4 > min1 oder S6 > min3) & (Heizung = aktiv ) A2 = S4 >...
  • Seite 9: Montageanleitung

    Montageanleitung Sensormontage Die richtige Anordnung und Montage der Fühler ist für die korrekte Funktion der Anlage von größter Bedeutung. Ebenso ist darauf zu achten, daß Tauchfühler vollständig in die Tauch- hülsen eingeschoben sind. Die den Tauchhülsen beiliegenden Kabelverschraubungen die- nen als Zugentlastung und Eindichtung. Damit die Anlegefühler nicht von der Umgebungstemperatur beeinflußt werden können, sind diese gut mit einzuisolieren.
  • Seite 10: Leitungsverlängerung

    Leitungsverlängerung Alle Fühlerleitungen können bis 20 m mit einem zweipoligen Kabel, Aderquerschnitt 0,75 mm², verlängert werden. Hierzu kann die Fühler-Kabel-Verlängerungs-Dose Verwendung finden. Bei längeren Leitungen muß ein stärkerer Querschnitt, maximal 1,5 mm², verwendet werden. Alle Leitungen sollten flexibel ausgeführt werden. Elektrischer Anschluß...
  • Seite 11: Vor Dem Öffnen Des Gehäuses Immer Spannungsfrei

    Montage des Gerätes ACHTUNG! VOR DEM ÖFFNEN DES GEHÄUSES IMMER SPANNUNGSFREI SCHALTEN ! Arbeiten im Inneren der Regelung dürfen nur spannungslos erfolgen. Die Schraube an der Gehäuseoberkante lösen und den Deckel abheben. Die Rege- lungselektronik befindet sich im Deckel. Durch Kontaktstifte wird später beim Aufstecken wieder die Verbindung zu den Klemmen im Gehäuseunterteil hergestellt.
  • Seite 12: Besondere Anschlüsse ( Ein- Und Ausgänge )

    Besondere Anschlüsse Der Analogausgang ( 0 – 10V ) Dieser Ausgang ist für die Ansteuerung von Drehzahl- geregelten Pumpen der neuesten Generation oder zur Regelung der Brennerleistung gedacht. Er kann über entsprechende Menüfunktionen nur parallel zu den anderen Ausgängen A1 bis A3 betrieben werden. Sensoreingang S6 ( digital ) Wie im Menü...
  • Seite 13: Bedienung

    Bedienung Das große Display enthält sämtliche Symbole für alle wichtigen Informationen und einen Klartextbereich. Die Navigation mit den Koordinatentasten ist dem Anzeigenablauf angepaßt. Alle Segmente des Displays werden bei Inbetriebnahme des Gerätes kurz- zeitig angezeigt. Danach erscheinen die Typenbezeichnung und die Versionsnummer im Display ( wichtig bei Supportanfragen ).
  • Seite 14: Die Grundbedienebene

    Die Grundbedienebene Eingestellte Temperatur Temperatur Temperatur Uhrzeit Raumsensor Außen Vorlauf Errechnete Temperatur Status Modus Vorlauf- Eingänge 4-6 Heizkreisregler Heizkreisregler solltemperatur Zusatzparame- Gewünschte Gewünschte Menü für Einga- ter für Modus Raumtempera- Raumtempera- be der Zeitpro- (teilweise aus- tur im Absenk- tur im Normal- gramme geblendet) betrieb...
  • Seite 15 Errechnete Vorlaufsolltemperatur. Auf Grund der Heizkennlinie, der gemesse- nen Außentemperatur und gegebenenfalls der Berücksichtigung eines Raum- sensoreinflusses wird die Vorlaufsolltemperatur errechnet. Der Heizkreisregler versucht, mit Mischer AUF/ZU diese Temperatur am Vor- laufsensor TV zu erreichen. Die Sensoreingänge S4 bis S6 sind Programmabhängig belegt. T4, T5 und T6 T4-6 zeigen somit die gemessenen Temperaturen sofern die Eingänge belegt sind.
  • Seite 16: Optionale Anzeigen Der Grundbedienebene

    Optionale Anzeigen der Grundbedienebene Diese Anzeigen erscheinen zwischen den Anzeigen T6 und STATUS, wenn die entspre- chenden Funktionen ( Drehzahlprozessor, 0-10V Ausgang und Wärmemengenzähler ) akti- viert sind. Aktuelle Aktuelle Aktueller Volu- Aktuelle Wärme- Drehzahlstufe Analogstufe menstrom leistung Gesamtwärme- Gesamtwärme- menge in MWh menge in kWh aktuelle Drehzahlstufe ( Beispiel 20 ).
  • Seite 17: Das Menü Zeitprogramm

    Das Menü Zeitprogramm ACHTUNG Änderung ab Version 1.7: Vor ZEITP1 erscheint SZP Zeitprogramm 1 Zeitprogramm 5 Vorhaltezeit Datum Wochentag ein Wochentag aus Zeitfenster In diesem Menü können bis zu 5 Zeitprogramme ( P1-P5 ), eine Vorhaltezeit und das Tages- datum festgelegt werden. Je Zeitprogramm stehen 3 Zeitfenster mit einer möglichen Sollwertzuweisung ( SW ) zur Verfügung.
  • Seite 18 Einstieg mit der unteren Pfeiltaste, danach können die Einschalt- und Ausschaltzei- ZEIT F ten für das Zeitfenster 1 eingegeben werden. Zeitfenster Einschaltzeit 1 Ausschaltzeit 1 Sollwert Zeitf. 1 Solltemperaturwert für das Zeitfenster 1 SW -- = kein Sollwert für das Zeitfenster, RTN wird verwendet. In gleicher Weise können die Zeitfenster 2 und 3 eingestellt werden, die entspre- chende Ziffer wird in der unteren Zeile des Displays angezeigt.
  • Seite 19: Das Parametermenü Par

    Das Parametermenü PAR Zugriffscode Softwareversion Programm- Mindesttemp. 1 schema Einschaltwert Mindesttemp. 1 Einstellmethode Vorlaufsolltemp. Vorlaufsolltemp. Ausschaltwert Temperatur bei +10° C bei -20° C Einstellmethode Steilheit Steilheit laut Diagramm Vorlauf maximal Vorlauf minimal AT-Schwelle RT-Schwelle erlaubte Temp. erlaubte Temp. Frostschutzbe- Frostschutzbe- trieb trieb Ausgang 1...
  • Seite 20: Mindesttemperaturen, Heizkurve

    Ab dieser Temperatur am Sensor wird der Ausgang freigegeben ( WE = 65° C ). Der zuvor über min freigegebene Ausgang wird ab dieser Temperatur wieder blockiert. min verhindert die Versottung von Kesseln. Empfehlung: Der Einschalt- punkt sollte um 3 - 5K höher gewählt werden als der Ausschaltpunkt. Die Software erlaubt keinen geringeren Unterschied als 1K ( WE = 60°...
  • Seite 21: Vorlauftemperatur, Frostschutz

    Maximalwert der Vorlauftemperatur, darf nicht überschritten werden. VLmax Einstellbereich: 31 bis 99° C Minimalwert der Vorlauftemperatur, darf nicht unterschritten werden. VLmin Einstellbereich: 0 bis 69° C Außentemperaturschwelle für den Frostschutzbetrieb. Einstellbereich: -20 bis +20° C Raumtemperaturschwelle für den Frostschutzbetrieb. Einstellbereich: 0 bis 30° C Der Frostschutz wird im Betriebsmodus Standby aktiv, auch dann, wenn eine Ab- schaltbedingung die Heizkreispumpe blockieren würde.
  • Seite 22 M AUTO ebenso wie der Ausgang 1 kann der Mischer ( Ausgänge 2+3 ) zum Testen auf Handbetrieb umgestellt werden. Sobald auf M HAND geschaltet ist, wird ein zu- sätzliches Displayfenster freigegeben – M TEST, das durch Drücken der rechten Pfeiltaste erreicht wird.
  • Seite 23: Das Hauptmenü Men

    Das Hauptmenü MEN Codenummer Sensormenü Mischermenü Nachlaufzeit der Menüeinstieg Ausgänge Pumpendreh- 0 – 10V Ausgang Wärmemengen- zahlregelung zähler Kurzbeschreibung: Codenummer zum Einstieg ins Menü. Die restlichen Menüpunkte werden erst CODE bei Eingabe der korrekten Codenummer eingeblendet. Sensoreinstellungen: Auswahl des Sensortyps, Mittelwertbildung der Sensor- SENSOR werte und Vergabe von Symbolen für die Sensoren.
  • Seite 24: Sensormenü Sensor

    Sensormenü SENSOR: Sensortype Mittelwertbildung Symbolvergabe Diese 3 Menüpunkte sind für jeden Sensor vorhanden. Sensortype: Raumsensor KTY10 PT1000 ( Nur Sensor 1! ) Fixwert Digitaleingang Sensor AUS Volumenstromgeber ( erscheint nur bei Sensor 6 ) Fixwert Eingabe Raumsensor, nur auf Eingang S1 Temperatursensoren KTY, PT Fixwert: z.B.
  • Seite 25: Mittelwertbildung Mw

    Digitaleingang: z.B. bei Verwendung eines Strömungsschalters. Eingang kurzgeschlossen: Anzeige: Eingang unterbrochen: Anzeige: Sensor wird in der Hauptebene ausgeblendet Volumenstromgeber: Nur auf Eingang S6, zum Einlesen der Impulse eines Volumenstromgebers ( Ermittlung der Durchflußmenge für den Wärmemen- genzähler ) Mittelwertbildung: Mittelwertbildung Sensor S1 über 1.0 Sekunden ( WE = 1.0s ), MW1 1.0 Einstellung der Zeit in Sekunden, über die eine Mittelwertbildung durchgeführt werden soll.
  • Seite 26: Mischermenü Misch

    Mischermenü MISCH: Außentempera- Raumeinfluss Einschaltüber- turregelung höhung Fixwertregelung Mischerlaufzeit Mittelwertbildung Außentemp. Aktueller AT-Mittelwert AT REG Regelungsart Außentemperatur. Berechnung der Vorlaufsolltemperatur aus der Außentemperatur und einem festgelegten Zusammenhang ( Temperatur oder Steil- heit, Einstellung im Parametermenü PAR ). FW REG Regelungsart Fixwertregelung. Der Vorlauf wird im Absenkbetrieb auf die eingetra- gene Temperatur von +10°...
  • Seite 27: Heizungspumpenmenü Pumpe

    Heizungspumpenmenü PUMPE In diesem Menü werden die Abschaltbedingungen für die Heizungspumpe und das Mischer- verhalten bei abgeschalteter Pumpe festgelegt. Abschaltung, wenn die Raumtemperatur erreicht ist. RT AB Abschaltung, wenn die errechnete Vorlaufsolltemperatur die Vorlaufmindest- VS < VM temperatur unterschreitet. Abschaltung, wenn die mittlere Außentemperatur im Normalbetrieb einen ein- ATN AB stellbaren Wert überschreitet.
  • Seite 28: Vorlaufsolltemperaturabschaltung

    ON/OFF Abschaltbedingung aktivieren / deaktivieren ( WE = OFF ). Bezugstemperatur ist die in der Grundbedienebene eingestellte Raumtemperatur für den Normal- bzw. Absenkbetrieb. Schalthysterese der Bezugstemperatur ( WE = 0,5 K ). Einstellbereich: 0 – 25 K Abschaltung bei Unterschreiten der Vorlaufmindesttemperatur EIN / AUS Hysterese ON/OFF Abschaltbedingung aktivieren / deaktivieren ( WE = ON ).
  • Seite 29: Außentemperaturabschaltung Absenkbetrieb

    Sollwert Außentemperatur für Abschaltung ( WE = 18° C ). Einstellbereich: -20 – 99° C Schalthysterese ( WE = 2,0 K ). Einstellbereich: 0 – 25 K Mittelwertbildungszeit der Außentemperatur für die Pumpenabschaltung in Minuten. Ausgleich der schwankenden Außentemperaturen ( WE = 30 min ). Einstellbereich: 0 –...
  • Seite 30: Pumpendrehzahlregelung Pdr

    Pumpendrehzahlregelung PDR: Absolutwert- Sollwert Absolut- Differenz- Sollwert Diffe- Regelung wertregelung regelung renzregelung Ereignis- Sollwert des Sollwert der Wellenpaket oder regelung Ereignisses Regelung Phasenanschnitt* Proportionalteil Integralteil Differentialteil Minimale Drehzahlstufe Maximale Momentane Einstellung Test- Drehzahlstufe Drehzahl drehzahl Mit Hilfe der Pumpendrehzahlregelung ist eine Änderung der Fördermenge - also des Vo- lumenstromes - von handelsüblichen Umwälzpumpen in 30 Stufen möglich.
  • Seite 31: Absolutwertregelung

    Absolutwertregelung = Konstanthaltung eines Sensors Ein Temperaturfühler kann mit Hilfe der Drehzahlregelung sehr gut auf einer Temperatur konstant gehalten werden ( z.B. Regelung eines Heizkreises über eine Fixwertregelung in Verbindung mit der Pumpendrehzahlregelung ). Alternativ kann in diversen Systemen ein konstanter Rücklauf sinnvoll sein.
  • Seite 32: Ereignisregelung

    Ereignisregelung = Tritt ein festgelegtes Temperaturereignis auf, wird die Drehzahlregelung aktiv und damit ein Sensor konstant gehalten. Wenn S3 beispielsweise 55° C erreicht hat ( Aktivierungsschwelle ), soll S1 auf einer be- stimmten Temperatur gehalten werden. Die Konstanthaltung des entsprechenden Sensors funktioniert wie bei der Absolutwertregelung.
  • Seite 33: Stabilitätsprobleme

    Phasenanschnitt - Für Pumpen und Lüftermotoren ohne interne Elektronik. Die PHASE* Pumpe wird innerhalb jeder Halbwelle zu einem bestimmten Zeitpunkt ( Phase ) auf das Netz geschaltet. Vorteil: Für fast alle Motortypen geeignet Nachteil: Bei Pumpen geringe Dynamik von 1:3. Dem Gerät muss ein Filter mit mindestens 1,8mH und 68nF vorgeschaltet werden, um die CE-Normen der Funkentstörung zu erfüllen ( Zubehör Filter-PHA/01 ).
  • Seite 34: Pumpenstillstand, Kontrollbefehle

    Ein typisches Ergebnis der hyg. Brauchwasserbereitung mit ultraschnellem Sensor ist PRO= 8, INT= 9, DIF= 3. Nicht nachvollziehbar, aber bewährt hat sich die Einstellung PRO= 3, INT= 1, DIF= 4. Vermutlich ist dabei der Regler so instabil, dass er sehr schnell schwingt und durch die Trägheit von System und Fluid ausgeglichen erscheint.
  • Seite 35: Analogausgang 0-10V

    Analogausgang 0-10V: Ausgänge für Absolutwert- Sollwert Absolut- Differenzregelung Freigabe regelung wertregelung Sollwert Diffe- Ereignisregelung Sollwert des Sollwert der renzregelung Ereignisses Regelung Proportionalteil Integralteil Differentialteil Minimale Analogstufe Maximale Momentane Einstellung einer Analogstufe Analogstufe Testanalogstufe In diesem Menü werden die Parameter für den Analogausgang festgelegt. Der Analogausgang kann eine Spannung von 0 bis 10V in 0,1V Schritten ausgeben.
  • Seite 36: Wärmemengenzähler Wmz

    Wärmemengenzähler WMZ: EIN / AUS Sensor Vorlauf Sensor Rücklauf Volumenstrom- Liter pro Impuls Frostschutzanteil Sensorabgleich geber vorhanden kein Volumen- Fixer Volumen- Zählerstand stromgeber strom löschen Das Gerät besitzt auch eine Funktion zur Erfassung der Wärmemenge. Sie ist werksseitig deaktiviert. Ein Wärmemengenzähler benötigt grundsätzlich drei Angaben. Dies sind: Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Durchflußmenge ( Volumenstrom ) Die Durchflußmenge kann als direkte Eingabe oder über einen zusätzlichen Sensor unter Angabe der Impulsrate erfolgen.
  • Seite 37 Volumenstrom in Liter pro Stunde. Ohne Volumenstromgeber ist in diesem Menü ein fixer Volumenstrom einstellbar ( Nur sinnvoll bei ungeregeltem Pumpenaus- gang und Kenntnis des tatsächlichen Volumenstroms – z.B. mit einem Schweb- körper-Volumenstrom-Anzeiger ). Ist der eingestellte Ausgang nicht aktiv, wird der Volumenstrom mit 0 Liter / Stunde angenommen ( WE = 50 l/h ).
  • Seite 38: Hinweise Für Den Störfall

    Hinweise für den Störfall: Generell sollten bei einem vermeintlichen Fehlverhalten zuerst alle Einstellungen in den Menüs Par und Men sowie die Klemmung überprüft werden. Fehlfunktion, aber “realistische” Temperaturwerte: Kontrolle der Programmnummer. Kontrolle der Ein- und Ausschaltschwellen sowie der eingestellten Differenztemperaturen. Sind die Thermostat- und Differenzschwellen bereits ( bzw.
  • Seite 39: Tabelle Der Einstellungen

    Tabelle der Einstellungen: Sollte es zu einem unerwarteten Ausfall der Steuerung kommen, muß bei der Inbetrieb- nahme die gesamte Einstellung wiederholt werden. In einem solchen Fall sind Probleme vermeidbar, wenn alle Einstellwerte in der nachfolgenden Tabelle eingetragen sind. Bei Rückfragen muß diese Tabelle unbedingt angegeben werden. Nur damit ist eine Si- mulation und somit die Erkennung eines Fehlers möglich.
  • Seite 40 ZEITP4 ZEITP5 _____ we = ON _____ we = OFF _____ we = ON _____ we = OFF _____ we = ON _____ we = OFF _____ we = ON _____ we = OFF _____ we = ON _____ we = OFF _____ we = ON _____ we = OFF _____ we = ON...
  • Seite 41 Heizungspumpe PUMPE: Raumtemperaturabschaltung RT AB: ON/OFF...... _____ / we = OFF Hysterese HYS…… _____ / we = 0,5 Vorlaufsolltemperaturabschaltung VS < VM: ON/OFF...... _____ / we = ON Hysterese HYS…… _____ / we = 2,0 Außentemperaturabschaltung Heizbetrieb ATN AB: ON/OFF...... _____ / we = OFF Hysterese HYS……...
  • Seite 42: Wartung

    Ist das der Fall, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Garantie FLIESS Steuerungen leistet die gesetzliche Garantie für das erworbene Gerät. Ausgenommen von der Garantie sind Schäden, die außerhalb unseres Verantwor- tungsbereiches durch unsachgemäße Lagerung, Transport bzw. Gebrauch entstanden sind, die infolge des natürlichen Verschleißes entstanden sind oder die als Folge hö-...

Diese Anleitung auch für:

Uvr63-h

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