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Einleitung Sicherheitshinweise Beschreibung Modulare Schnellladestation Einsatzvorbereitung CPC 50/60|90|120 Montage Anschließen Betriebsanleitung Inbetriebnahme Betrieb Instandhaltung Ersatzteile Entsorgung Service & Support Technische Daten und Maße Dokumente 12/2020...
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Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden. Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Kostad-Produkten Beachten Sie Folgendes: WARNUNG Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden.
Inhaltsverzeichnis Einleitung................................7 Über diese Anleitung ......................... 7 Textmerkmale ........................... 7 Sicherheitshinweise ............................... 9 Informationen für den Anlagenverantwortlichen ................9 Die fünf Sicherheitsregeln ......................... 9 Sicherheitshinweise ......................... 10 Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen (EGB)............13 Umbauten oder Veränderungen ...................... 13 Risiken im Umgang mit der Ladestation ...................
Einleitung Über diese Anleitung Diese Betriebsanleitung beschreibt die Ladestation und informiert Sie über den Umgang damit - von der Anlieferung bis zur Entsorgung. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung zum späteren Gebrauch auf. Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor dem Umgang mit der Ladestation und befolgen Sie die Anweisungen.
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Einleitung 1.2 Textmerkmale CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 012/2020,...
Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen werden eingehalten. Hinweis Nehmen Sie für Planungs-, Montage-, Inbetriebsetzungs- und Service-Aufgaben die Unterstützung und Dienstleistungen des zuständigen Customer Support (office@kostad.at) in Anspruch. In den einzelnen Kapiteln dieses Dokuments finden Sie Sicherheitshinweise. Halten Sie die Sicherheitshinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit, zum Schutz anderer Personen und zur Vermeidung von Sachschäden unbedingt ein.
Sicherheitshinweise 2.3 Sicherheitshinweise Nach Abschluss der Arbeiten heben Sie die getroffenen Maßnahmen in der umgekehrten Reihenfolge wieder auf. Sicherheitshinweise Die Sicherheit am Arbeitsplatz hängt von der Aufmerksamkeit, Vorsorge und Vernunft aller Personen ab, welche die Maschine installieren, betreiben und warten. Neben der Beachtung der aufgeführten Sicherheitsvorkehrungen ist grundsätzlich Vorsicht in der Nähe der Maschine geboten.
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Sicherheitshinweise 2.3 Sicherheitshinweise WARNUNG Elektrischer Schlag bei nicht aufgelegtem Leitungsschirm Durch kapazitive Kopplung können lebensgefährliche Berührungsspannungen bei nicht aufgelegten Leitungsschirmen entstehen. • Legen Sie Leitungsschirme und nicht benutzte Adern von Leistungsleitungen mindestens einseitig auf geerdetes Gehäusepotenzial auf. WARNUNG Elektrischer Schlag durch Restladungen in Leistungskomponenten Durch die Kondensatoren steht noch für bis zu 5 Minuten nach dem Abschalten der Versorgung gefährliche Spannung an.
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Sicherheitshinweise 2.3 Sicherheitshinweise WARNUNG Brand bei Isolationsüberlastung Bei einem Erdschluss in einem IT-Netz entsteht eine höhere Belastung der Isolation. Mögliche Folge ist ein Versagen der Isolation mit schweren Körperverletzungen oder Tod durch Rauchentwicklung und Brand. • Verwenden Sie eine Überwachungseinrichtung, die einen Isolationsfehler meldet. •...
Sicherheitshinweise 2.6 Risiken im Umgang mit der Ladestation Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Bauelementen (EGB) Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB) sind Einzelbauteile, integrierte Schaltungen, Baugruppen oder Geräte, die durch elektrostatische Felder oder elektrostatische Entladungen beschädigt werden können. ACHTUNG Geräteschaden durch elektrische Felder oder elektrostatische Entladung Elektrische Felder oder elektrostatische Entladung können Funktionsstörungen durch geschädigte Einzelbauteile, integrierte Schaltungen, Baugruppen oder Geräte verursachen.
Sicherheitshinweise 2.8 Warn- und Hinweiszeichen Grundlage für den sicherheitsgerechten Umgang und den fehlerfreien Betrieb der Ladestation, ist die Kenntnis der Sicherheitshinweise und die Hinweise zur Verwendung in dieser Anleitung. Anlagenkennzeichnung An der Anlage sind zur Warnung vor Restrisiken Warnschilder montiert, die konstruktiv nicht zu beseitigen sind.
Sicherheitshinweise 2.9 Restrisiken Auf der Verpackung der Ladestation sind folgende Hinweiszeichen angebracht: Hinweiszeichen Bedeutung Kennzeichnung des Schwerpunkts Warnung vor Kippgefahr Kennzeichnung der Stellen, an denen mit einem Gabelstapler nicht aufgenommen werden darf. Restrisiken Der Maschinenhersteller oder Anlagenerrichter muss bei der gemäß entsprechenden lokalen Vorschriften (z.
Sicherheitshinweise 2.10 Hinweise zur Bedienung der Ladekabel-Steckerkombination 3. Gefährliche Berührungsspannung z. B. durch: – Bauelementeversagen – Influenz bei elektrostatischen Aufladungen – Induktion von Spannungen – Betrieb und/oder Umgebungsbedingungen außerhalb der Spezifikation – Betauung/leitfähige Verschmutzung – Fremdeinwirkungen/Beschädigungen 4. Betriebsmäßige elektrische oder elektromagnetische Felder, die z. B. für Träger von Herzschrittmachern, Implantaten oder metallischen Gegenständen bei unzureichendem Abstand gefährlich sein können.
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Sicherheitshinweise 2.10 Hinweise zur Bedienung der Ladekabel-Steckerkombination Bild 2-1 Handhabung des Ladekabels CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Sicherheitshinweise 2.10 Hinweise zur Bedienung der Ladekabel-Steckerkombination CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Beschreibung Anlagenbeschreibung CPC50|60|90|120 ist eine Multi-Standard-Ladestation, die dazu dient, elektrische Fahrzeuge aufzuladen. Die Ladestation unterstützt folgende relevante AC- und DC-Ladestandards, um das Laden verschiedener elektrischer Fahrzeuge zu gewährleisten: • CCS2 Combo-Stecker Typ 2 (Combined Charging System) Bis zu DC 120 kW Ladeleistung bei max. DC 920 V oder 200 A •...
Varianten / Optionen für die Ladestation Neben den Standardvarianten sind auf Sonderwunsch mehrere Varianten der Ladestation lieferbar. Die lieferbaren Varianten können Sie bei Kostad (office@kostad.at) erfragen. Die für Ihre Ladestation maßgebliche Artikelnummer finden Sie auf dem Typschild auf der linken Seitenwand im oberen vorderen Bereich.
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Beschreibung 3.2 Varianten / Optionen für die Ladestation Modul D- (nach deutschem Mess- und Eichgesetz – MessEG vom 11.12.2014) geprüfte Nachrüstlösung für Bestands-Ladestationen umgesetzt. Die technische Nachrüstung der Bestandsladesäulen ist geplant. Eichrechtskonformer Messwertaufnehmer Eichrechtskonformes DC-Messsystem Eichrechtskonformes AC-Messsystem Nicht eichrechtskonformes mittelbares AC- und DC-Messen durch AC- Leistungsmessgeräte Für Lieferungen und Installationen außerhalb Deutschlands schreibt der Gesetzgeber KEINE eichrechtskonformen Energiemessungen vor.
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Die Option “Netzspannung und Netzspannungstoleranzen” dient der Anpassung der Ladestation an außereuropäische (nicht NAFTA) Energieversorgungsnetze und deren Spannungstoleranzen. Zurzeit sind 2 Netzspannungen berücksichtigt. Weitere spezielle Optionen für Versorgungsnetze können Sie beim Kostad Customer Support Center (office@kostad.at) erfragen. Die Funktionalität "Softstarter" erlaubt in unzureichend abgesicherten Einspeisungen einen sanften Anlauf der Ladestation beim Einschalten ohne Überlastung der Zuleitungsabsicherungen durch...
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Beschreibung 3.2 Varianten / Optionen für die Ladestation Option Schaltschrankschloss bzw. Schließsystem (-zylinder) Stelle der Artikelnummer 1.-4. Ladesäule CPC 50/60|90|120 CPCM Option Schaltschrankschloss Mit Standardschloss bzw. Schließsystem (-zylinder) Ohne bauseitiges Schließsystem / Schloss Mit bauseitigem Schließsystem / Schloss Schaltschrank-Schließsystem Bei dieser Bestelloption kann die Ladestation mit einem kundenspezifischen Schließzylinder versehen und ausgeliefert werden, den der Kunde bauseits zur Verfügung stellt.
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3.2 Varianten / Optionen für die Ladestation Kabelaustritte mitte und rechts (CHAdeMO & AC) Kabelaustritt links (CCS) Option Payment-Terminals Stelle der Artikelnummer 1.-4. Ladesäule CPC 50|60|90|120 CPCM Option Payment-Terminals Ohne Payment-Terminal (Standard) Mit Payment -Terminal (Fa. SoNet / Fa. Ingenico) Mit Payment -Terminal auf Anfrage Payment-Terminals Diese Option stellt ein weiteres Autorisierungsverfahren zum Starten einer Ladesession dar.
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Markt genutzte, bekannte und eingeführte Backends, deren Erstinbetriebnahme beim Hersteller bereits erfolgt und die Ladestation als Typ zertifiziert ist. Für neue oder noch nicht zertifizierte Backends wenden Sie sich an das Kostad Customer Support Center (office@kostad.at).
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Ausfällen der Ladestation, basierend auf eine ungenau gehende Systemuhr seitens des Herstellers abgelehnt. Option AC-Ladeoption Stelle der Artikelnummer 1.-4. Ladesäule CPC 50|60|90|120 CPCM AC-Steckdose, 22 kVA mit Phasenleistungsüberwachung gemäß TRA Option AC-Ladeoption 4100 (4,6 kVA) AC-Kabel und Stecker, festangeschlagen, 22 kVA; AC-Ladekabel‐ länge = 3,2 m mit Phasenleistungsüberwachung gemäß...
Hinweis Beachten Sie die Informationen zur bauseitigen Netzversorgung bei Nutzung der AC- Ladesteckdose im Kapitel "". Optionen Verpackung, Folierung und Farbauswahl Bei Fragen dazu wenden Sie sich an das Kostad Customer Support Center (office@kostad.at). Siehe auch Anschließen (Seite 47) CPC50|60|90|120...
Beschreibung 3.3 Ladeabgänge der Ladestation Ladeabgänge der Ladestation Die Ladestation verfügt über 2 DC-Ausgänge mit verschiedenen (1x CCS und/oder 1x CHAdeMO) oder gleichen Ladekabeln bzw. Steckertypen (2 x CCS oder 2 x CHAdeMO) und optional über eine AC- Steckdose bis 22 kVA-Ladeleistung. ①...
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Beschreibung 3.3 Ladeabgänge der Ladestation ⑦ Sumitomo Stecker, unterstützt den Ladestandard CHAdeMO ⑧ LED-Beleuchtung (auch an jedem Kabelauslaß) Bild 3-1 Ladestation (2x DC / 1x AC) mit Benutzerkomponenten Die Ladestation ist von allen Seiten zugänglich und mit gegen Vandalismus sicheren Schrauben verschraubt.
Beschreibung 3.4 Typschild Typschild Die Ladestation ist durch ein Typschild gekennzeichnet. Das Typschild befindet sich an der linken Seitenwand der Ladestation. Bild 3-3 Seitenwand mit Typschild Bild 3-4 Beispiel für ein Typschild Die auf dem Typschild abgebildete Artikelnummer CPCM151-1BE07-1PA0 zeigt als Beispiel einen CPC50 mit: •...
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Beschreibung 3.4 Typschild • Standard-Schaltschrankschloss • CCS2 linkes Kabel mit 3,2 m Länge • CHAdeMO rechtes Kabel mit 3,2 m Länge • kein Payment-Terminal • Backend-Vorkonfiguration • Fernwartung • mit Schrumpffolie auf Europalette verpackt (für Europa-Relationsverkehr) • AC 43 kVA Kabelabgang ohne Phasensymmetriewächter •...
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Beschreibung 3.4 Typschild CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Einsatzvorbereitung Lagerung Lagern Sie die Ladestation in sauberen, trockenen Räumen. Beachten Sie dabei die Angaben in den "Technischen Daten (Seite 239)". Bei längerer Lagerung müssen Sie die Ladestation vor Verschmutzung und Umwelteinflüssen durch Abdecken oder entsprechende Maßnahmen schützen. Transport 4.2.1 Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch unsachgemäßes Transportieren des Geräts...
Einsatzvorbereitung 4.2 Transport Drive Technologies, Large Drives Warnung / Warning / Avertis s ement / Advertencia / K ippgefahr – L adung s ichern Danger of toppling – s ecure freight Danger de bas culer - S écurez la cargais on P eligro de volcar - As egurar la carga Im G efahrenbereich is t der Aufen thalt von P ers onen verboten All pers ons mus t keep away from the d anger zone...
Verwenden Sie zum Bewegen und Platzieren der Ladestation nur dafür geeignete Kräne. Verwenden Sie nur geeignete Hilfsmittel. Schäkel, Ketten, Gurte, usw. Beachten Sie dabei das Gewicht der Ladestation. Informationen hierzu finden Sie im Kapitel "Technische Daten (Seite 239)". Anheben der Ladestation CPC 50/60|90|120 mit Staplerkran oder Kran CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Sie die Abstände gemäß unten stehender Zeichnung einhalten. Beachten Sie hierzu die Informationen im Kapitel "Entwärmung (Seite 37)". Wenn die ausgewählten Standorte, die räumlichen Anforderungen nicht erfüllen, so müssen Sie vorab mit dem Kostad Customer Support Center (office@kostad.at) Rücksprache halten.
Einsatzvorbereitung 4.3 Aufstellen 4.3.2 Entwärmung CPC 50/60-90-120 Die Ladestation verfügt über drehzahlgeregelte Lüfter, die bei Überschreitung der festgelegten Temperatur zugeschaltet werden. Der Luftstrom zieht von links nach rechts und sorgt für die Kühlung der oben genannten Komponenten. Die Leistungseinheiten verfügen über eigene drehzahlgeregelte Lüfter, welche ebenfalls links die Luft ansaugen.
Einsatzvorbereitung 4.3.3 Fundament Um die Standsicherheit der Ladestation zu gewährleisten, müssen Sie folgende Aspekte berücksichtigen: Der Untergrund muss eben sein und das Gewicht der Ladestation ohne Verformung tragen können. • Betongüte des Fundaments und der Aufstellfläche: C30/37B5 • Für die Befestigung werden 4 Stück Fixanker, z. B. der Fa. Würth M10-30-50/110 Material W- FAZ/A4 Artikelnummer: 5928 410 030, empfohlen.
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Das Maß 900 mm steht für Installationen in Deutschland und garantiert eine frostfreie Fundamentgründung. Bild 4-7 Isometrische Darstellung des Betonsockels CPC 50| 60|90|120 (rechts) CPC 50/60|90|120 Beispielhaft wird hier das Kabel 5 x 70² mm vom Typ E-YY 5 x 70 mm verwendet.
Rammschutz vorsehen, sofern nicht durch andere bauliche Maßnahmen eine Berührung durch ein Kraftfahrzeug vermieden werden kann. Der Rammschutz darf ein ordnungsgemäßes Öffnen der Vordertür nicht beeinträchtigen. Bei Fragen zum Rammschutz bzw. zu möglichen Ausführungsvarianten wenden Sie sich an das Kostad Customer Support Center (office@kostad.at). CPC50|60|90|120...
Montage Montageschritte WARNUNG Brand wegen unzureichender Lüftungsfreiräume Unzureichende Lüftungsfreiräume führen zu Überhitzung von Komponenten und folgendem Brand mit Rauchentwicklung. Dies kann die Ursache für schwere Körperverletzungen oder Tod sein. Weiterhin können erhöhte Ausfälle und verkürzte Lebensdauer von Geräten/Systemen auftreten. • Halten Sie die für die Ladestation angegebenen Mindestabstände als Lüftungsfreiräume ein. Fundamentverankerung Fundamentverankerung am Beispiel des Fixankers M10-30-50/110, Material W-FAZ/A4, Artikelnummer: 5928 410 030 der Fa.
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Montage 5.1 Montageschritte 4. Entfernen Sie die Befestigungsschrauben zur Palette. Bild 5-2 Befestigungsschrauben (4 Stück) entfernen 5. Demontieren Sie die vorderen und hinteren Sockelblenden. Verwenden Sie ein Werkzeug für TX30-TR-(Pin)-Schrauben. Bild 5-3 Sockelblenden entfernen Ladestation anheben Heben Sie die Ladestation an den Kranösen an. Beachten Sie dabei das Gewicht der Ladestation "Technischen Daten (Seite 239)".
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Einhaltung des Mindestbiegeradius. 2. Ziehen Sie die Zuleitungskabel durch die vorgesehenen Öffnungen im Boden. Bild 5-5 Ladestation auf Fundament positionieren CPC 50|60|90|120 (rechts) 3. Führen Sie die Zuleitungskabel durch die Kabeleinführungstüllen und achten Sie auf den geschlossenen und dichten Sitz der Kabeltüllen.
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Montage 5.1 Montageschritte 6. Montieren Sie die 4 Sockelblenden. Zulässiges Anziehdrehmoment: 4,7 Nm. Werkzeug: TX30- TR-(Pin)-Bit. Bild 5-7 Ladestation CPC 50/60|90|120 auf Fundament CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Montage 5.1 Montageschritte 7. Entfernen Sie nach erfolgter Installation die Augenschrauben. 8. Montieren Sie anstelle der Augenschrauben die mitgelieferten Verschlussschrauben inklusive der unter den Augenschrauben bereits verwendeten Dichtungen. Die Augenschraube werden dabei durch die mitgelieferten Dichtschrauben ersetzt. Die Dichtschrauben finden Sie in einem Folienbeutel im Innern der Ladesäule an der Schaltschranktür befestigt.
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Montage 5.1 Montageschritte CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Anschließen Leistungsanschluss 6.1.1 Sicherheitshinweise Für den elektrischen Anschluss der Ladestation ist der Errichter verantwortlich. Der elektrische Anschluss der Ladestation muss gemäß den einschlägigen Vorschriften (wie Leiterquerschnitt, Sicherungen, Erdungsanschluss) erfolgen. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise im Kapitel "Sicherheitshinweise". • Um eine ordnungsgemäße interne Verkabelung zu gewährleisten, muss das Leistungskabel mindestens einen Meter aus dem Fundament herausragen.
Anschließen 6.1 Leistungsanschluss 6.1.2 Anschließen der Energieversorgung GEFAHR Gefährliche Spannung. Lebensgefahr oder Gefahr schwerer Verletzung. Inbetriebsetzung und Betrieb eines Geräts/Systems dürfen nur von qualifiziertem Personal vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise dieser Dokumentation sind Personen, welche die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß...
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Anschließen 6.1 Leistungsanschluss 3. Führen Sie die Leitungen von unten durch die Kabeleinführungstüllen (CPC 50/60|90|120) ① Öffnung für optionales Netzwerkkabel max. Kabeldurchmesser ∅ 10 mm Bohrungsdurchmesser ∅ 40 mm ② Öffnung für Einspeisekabel max. Kabeldurchmesser ∅ 69 mm max. Kabelquerschnitt (CPC120)
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Anschließen 6.1 Leistungsanschluss Bild 6-3 Ansicht Kabel von unten durch die Kabeldurchführung CPC 50/60/90/120 Bild 6-4 Kabeldurchführung im Schrankinnern (Öffnung für Einspeisekabel) CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Anschließen 6.1 Leistungsanschluss GEFAHR Lebensgefahr durch schwebende Last Umkippen oder Herunterfallen der Ladestation kann zum Tod oder schweren Körperverletzungen führen. • Vermeiden Sie Arbeiten unter schwebender Last durch Absetzen der Ladestation auf Balken, auf Transportpaletten oder eine geeignete Balkenkonstruktion. 4. Konfektionieren Sie die Leitungsenden. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Anschließen 6.1 Leistungsanschluss 5. Schließen Sie PE- und N-Leite r), an den dafür vorgesehenen Klemmen an. Bild 6-5 PE-Leiteranschluss an Sammelschiene Max. Anzugsdrehmoment PE: 15 Nm – 17 Nm CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Anschließen 6.1 Leistungsanschluss 6. Schließen Sie die Leitungen L1, L2 und L3 an den Klemmen des Eingangsterminals -1X1 an . Beachten Sie die richtige Lage des Drehfelds. Als Beispiel sehen Sie das Anschlussterminal des CPC50/60 Verwenden Sie zum Anschließen: – Max. Anziehdrehmoment N / L1 / L2 / L3: 17 Nm - 20 Nm –...
Anschließen 6.1 Leistungsanschluss 6.1.3 Netzseitige Spannungs- und Stromversorgung Die nachfolgend aufgelisteten Abschlussbedingungen müssen bauseits von qualifizierten und ausgebildeten Fachpersonal eingehalten und technisch ausgeführt werden. Tabelle 6-1 Elektrische Anschlusskennwerte Eingangs Strom Netzseitige Ausführung Maximaler Strom gesamt Absicherung DC-Ausgang 50 kW 76 A 76 A 3 x 125 A gG Sicherung DC-Ausgang 50 kW und...
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Anschließen DC 60 kW Erdreich, Luft, Terrasse 170 m bei 2,5 % Span‐ 5 x 50 mm² 93 A und Rohr mit nungsabfall Abstandsverlegung DC 60 kW & AC 22 kW Erdreich, Luft, Terrasse 140 m bei 2,5 % Span‐ 5 x 70 mm²...
Anschließen 6.1.4 Bauseitiger Potentialausgleich Für den notwendigen bauseitigen Potentialausgleich, der individuell nach Netzversorger verschieden ausgeführt werden wird, muss die Ausgleichsleitung auf die gemeinsame Erdungsschiene in der Ladesäule angeschlossen werden. Empfohlen wird ein Kupfer- Kabelquerschnitt von 10 mm². Hinweis Der maximal zulässige Spannungsabfall ist lt. Gesetzgebung länderspezifisch. Für die Inverkehrbringung müssen Sie die gesetzlichen und normativen Vorschriften des jeweiligen Landes einhalten.
Anschließen 6.2 Netzwerk Anschluss • Führen Sie die Drehfeldmessung (Rechtsdrehfeld) durch. • Messen Sie die Schleifenimpedanz. • Prüfen Sie den NOT-AUS-Kreis auf Funktion. • Stellen Sie den Unterspannungsauslöser auf landesspezifische Norm ein. Prüfen und Dokumentieren Sie die vorgenommenen Einstellungen • Stellen Sie den optionalen AC-Phasensymmetriewächter auf landesspezifische Norm ein. Prüfen und Dokumentieren Sie die vorgenommenen Einstellungen •...
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Anschließen 6.2 Netzwerk Anschluss 3. Führen Sie die Leitungen von unten durch die Kabeleinführungen. (Beispiel CPC50) ① Öffnung für optionales Netzwerkkabel max. Kabeldurchmesser ∅ 10 mm Bohrungsdurchmesser ∅ 40 mm ② Öffnung für Einspeisekabel max. Kabeldurchmesser ∅ 69 mm max. Kabelquerschnitt 5 x 150 mm Bohrungsdurchmesser ∅...
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Anschließen 6.2 Netzwerk Anschluss Bild 6-10 Ansicht Ethernet-LAN-Kabelanschluss Kabel von unten durch die Kabeleinführung Bild 6-11 Ethernet-LAN-Netzwerkkabel nach der Bodendurchführung GEFAHR Lebensgefahr durch schwebende Last Umkippen oder Herunterfallen der Ladestation kann zum Tod oder schweren Körperverletzungen führen. • Vermeiden Sie Arbeiten unter schwebender Last durch Absetzen der Ladestation auf Balken, auf Transportpaletten oder eine geeignete Balkenkonstruktion.
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Ladestation mit Glasfaserkabel ausgerüstet werden. Die Kommunikationskomponenten sind herstellerseitig passwortgeschützt und somit nicht durch den Betreiber parametrierbar. Um die Router und die dazugehörigen Firewalls entsprechend der Funktionalität zu konfigurieren, nehmen Sie Kontakt zum Kostad Customer Support (office@kostad.at) auf. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Anschließen 6.2 Netzwerk Anschluss 6.2.2 Mobilfunk Anschlüsse (APN) Die Standardkommunikation mit dem Betreiber-Backend (CPO) via OCPP erfolgt über einen gesicherten Zugangspunkt einer GSM-Mobilfunkverbindungen (APN) und m2m-SIM-Karten des Betreibers. Gleiches gilt für die optionale Fernwartungsverbindung zum Hersteller. Bild 6-13 Position der SIM-Karten-Schublade auf der Türinnenseite (für Backend / CPO) CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Anschließen 6.2 Netzwerk Anschluss Bild 6-14 Position der SIM-Karten-Schublade auf der Geräterückseite des SCALANCE-Routers (für Fernwartung) Lage und Position der GSM/LTE Antenne(n) für GSM-Netzwerkverbindungen zum CPO (Betreiber) und Hersteller (Zeitsynchronisation/ Fernwartung) CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Anschließen 6.2 Netzwerk Anschluss ① Antenne für GSM-Netzwerkverbindungen zum CPO (Betreiber) ② Antenne für GSM-Netzwerkverbindungen zum Hersteller (Zeitsynchronisation/ Fernwartung) Bild 6-15 GSM/ LTE Antennen Hinweis Beachten Sie, dass für den gewählten Betriebsstandort der Ladestation eine stabile und unterbrechungsfreie Mobilfunkkommunikation ihres gewählten Mobilfunkproviders zur Sicherstellung der Kommunikation zum CPO/MSP und für Funktion der optionalen Fernwartung, benötigt wird.
Inbetriebnahme Ein- und Ausschalten der Ladestation Voraussetzung Eine Prüfung der elektrischen Anlage wurde durchgeführt. Informationen hierzu finden Sie im Kapitel "Anschließen (Seite 47)". CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Inbetriebnahme 7.1 Ein- und Ausschalten der Ladestatio Um die Ladestation hochzufahren, schalten Sie die Sicherungsautomaten in folgender Reihenfolge -1F1, -1F2, - 1F3, -4F1, -4F3, -18F1 und -32F1 ein. Nachdem alle Stomkreise unter Spannung gesetzt wurden, benötigt die Ladestation ca. 5 min. für den Bootvorgang. Wollen Sie die Ladestation Ausschalten gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor.
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Inbetriebnahme 7.1 Ein- und Ausschalten der Ladestation Innenansichten Bild 7-2 Innenansicht bei entfernter Rückwand CPC120 (links) und CPC50/60 (rechts) CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Inbetriebnahme 7.2 Fehlerstrom- und Isolationsmonotoring Fehlerstrom- und Isolationsmonotoring 7.2.1 Fehlerstom-Schutzschalter CPC50/60 |90|120 Die Fehlerstromüberwachung (FI-Überwachung) dient der Prüfung von Fehlerströmen im AC- Ladekreis. Für jedes Modul als auch für den Ladepunkt ist jeweils ein FI vom Typ B verbaut Befolgen Sie auch die Informationen zur turnusmäßigen Funktionsprüfung des Fehlerstrom- Schutzschalters im Kapitel "Prüfung des Fehlerstrom-Schutzschalters"...
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Inbetriebnahme 7.2 Fehlerstrom- und Isolationsmonotoring Bild 7-5 Schalter für das Rücksetzen des Isolationsmonitorings CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb Visualisierung Grundsätzlich wird bei der Visualisierung zwischen dem Anwenderbereich und dem Servicebereich unterschieden. Der Anwenderbereich wird in dem Kapitel "Anwenderbereich (Seite 73)" dargestellt. Der Servicebereich wird im Kapitel "Servicebereich (Seite 100)" ausführlich erklärt und durch Bilder des Bedienfelds bildlich dargestellt. Die Visualisierung wird an einem Siemens-Touchscreen (HMI –...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Bildanzeige während des Hochlaufs Bildanzeige nach erfolgreichem Start 8.2.2 Hauptansicht 8.2.2.1 Hauptansicht Ist die Ladestation ordnungsgemäß hochgefahren, so erscheint das Hauptmenü für den Benutzer mit der Statusübersicht über die vorhandenen Ladepunkte. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Abhängig von der Konfiguration der Ladestation werden in der Hauptansicht 2 bzw. 3 Bereiche mit Ladepunkten angezeigt. Hauptansicht: 2 Ladepunkte Hauptansicht: 3 Ladepunkte Die linke Abbildung zeigt Ihnen die Hauptansicht mit 2 Ladepunkten mit CCS2-Ladecharakteristik. Die rechte Abbildung zeigt Ihnen die Hauptansicht mit 3 Ladepunkten mit CCS2-, CHAdeMO- und AC- Ladecharakteristik.
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Status OCPP Keine Verbindung Animierte Antenne: Verbindung ist hergestellt. Die Ladestation ist am Backend angemeldet. OCPP ist nicht aktiviert. Durch Drücken auf Hilfe wird eine Hilfeseite in einem Pop-up-Fenster angezeigt. Hilfe Service Durch Drücken auf das Service-Symbol wird eine Passwortabfrage gestartet. Bei erfolgreicher Authentifizierung wird das Servicemenü...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Sprache Durch Drücken auf das Flaggensymbol öffnet sich ein Pop-up Menü in dem Sie die Displaysprache einstellen können. Diese Sprachauswahl bleibt über einen Neustart der Anlage hinaus bestehen. Die Bedienerführung ist nur für den Benutzer der Ladestation in verschiedenen Sprachversionen implementiert.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Bild 8-2 Ladepunktansicht - Übersicht Detailansicht eines Ladepunkts ① Ladepunkttyp Symbol ② Ladepunkttyp Text ③ Zustand des Ladepunkts ④ Text zum Zustand / zur erwarteten Nutzeraktion ⑤ Zusatzinformationen ⑥ Menüleiste: Sprachauswahl ⑦ Menüleiste: Zurück ins Hauptmenü ⑧ Menüleiste: <START>/<STOP>‑Schaltfläche bei Bedarf ⑨...
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Ist ein Bezahl-(Payment-) -Terminal in die Ladestation integriert, werden die Bilder der Variante 3 angezeigt. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Payment-Terminal (Seite 128)". Variante 1 1. Um einen Ladevorgang zu beginnen, verbinden Sie das Fahrzeug mit der Ladestation über einen freien, geeigneten Stecker.
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Variante 2 1. Um einen Ladevorgang zu beginnen, wählen Sie einen freien, geeigneten Ladepunkt aus, indem Sie darauf tippen. Es öffnet sich ein Menü zu diesem Ladepunkt. 2. Sie können sich nun direkt autorisieren, abhängig von der eingestellten Autorisierungsmethode.
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Variante 3 Ladevorgang starten – Anzeige der optionalen Alternativen CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich 8.2.3.2 Ladevorgang beenden • Halten Sie die RFID-Karte, mit der Sie den Ladevorgang begonnen haben, vor den Kartenleser, um den Ladevorgang zu beenden. Dies funktioniert aus jeder Ansicht des Displays heraus. Es wird automatisch in das entsprechende Menü...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Diese Funktion ist nur in der Detailansicht eines Ladepunkts verfügbar. Wenn Sie eine Masterkarte im Hauptmenü an den RFID-Kartenleser halten, hat das keine Auswirkungen. 8.2.3.4 Autorisierungsverfahren Folgende Autorisierungsverfahren werden durch die Ladestation unterstützt: Freies Laden / keine Autorisierung Das Laden erfordert keine Autorisierung.
• Für die angeführten Autorisierungsarten mit RFID-Karten sind folgende Kartentypen bzw. RFID- System in den hier beschriebenen Ladestationen verwendbar. • Für andere als hier aufgelistete RFID-Kartensysteme nehmen Sie Kontakt zum Kostad Customer Support Center (office@kostad.at) auf. 8.2.3.5 Ladepunktansicht (Detailansicht)
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich ① LED-Beleuchtung (auch an jedem Kabelauslaß) Bild 8-7 Ladepunkt Farben der Funktionsanzeige Bedeutung der LED-Farben: • Grün: Ladebereit / Ladeabgang verfügbar • Blau: Ladeabgang lädt • Magenta: Ladeabgang ist reserviert. Weitere Informationen zur Reservierung eines Ladepunkts finden Sie im Kapitel "Ladepunkt reserviert (Seite 91)".
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Durch die Schaltfläche <Zurück> wechseln Sie in das Hauptmenü. Falls keine Nutzerinteraktion festgestellt wird, schaltet die Anzeige automatisch nach 120 Sekunden auf die Hauptansicht zurück. Hinweis Das automatische Öffnen der Detailansicht ist unterbunden, wenn gerade eine Autorisierung an einem anderen Ladepunkt durchgeführt wird, um Fehlzuordnungen der RFID-Karte zu vermeiden.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Bild 8-9 Warten auf gültige Autorisierung Vorbereiten Für die Dauer bis zum Energietransfer (u. a. Kabelüberprüfung) wird Ihnen ein Wartesymbol angezeigt. In diesem Zustand wird nur beim DC-Laden lang genug verharrt, um angezeigt zu werden. Dies kann bis zu 75 Sekunden dauern Bild 8-10 Beispiel für die Wartezeit beim Starten des DC-Ladevorgangs Ladevorgang läuft...
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Für jeden laufenden Ladevorgang werden folgende Daten, je nach Verfügbarkeit, angezeigt: • Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie (SOC) in Prozent • Die aktuellen Spannungs-, Strom- und/oder Leistungswerte • Die geladene Energie (in kWh) • In bestimmten Konfigurationen die maximale freigegebene Energie (in kWh) •...
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Ladevorgang unterbrochen (durch das Fahrzeug) Wird ein laufender Ladevorgang durch das Fahrzeug unterbrochen (ohne die Transaktion zu beenden) wird Ihnen die bisher geladene Energie angezeigt. Aus diesem Zustand heraus können Sie das Laden beenden (nur AC), wenn Sie den Stecker vom Fahrzeug abziehen.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Ladevorgang beendet Nach Beendigung des Ladevorgangs werden Sie aufgefordert, die Verbindung zum Fahrzeug zu trennen. Ihnen wird die Ladevorgangsdauer und die geladene Energie (in kWh) angezeigt. In bestimmten Konfigurationen wird Ihnen auch die konfigurierte maximale Energie pro Ladevorgang angezeigt.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Ladevorgang beendet (nur bei Option AC-Steckdose und kundenseitigem Kabel) Ladevorgang beim AC-Laden beendet Aufforderung sich zu Ladevorgang beim AC-Laden beendetAufforderung das identifizieren Ladekabel zu abzustecken Nur bei Option "AC-SteckdoseTyp2" und kundenseitigem Ladekabel Sobald der Ladevorgang bei einem AC-Ladepunkt beendet ist, müssen Sie das Ladekabel zunächst am Fahrzeug abziehen.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Bild 8-15 Ladepunkt-Reservierung am Beispiel für den DC-Ladeabgang "CCS" Ladepunkt nicht verfügbar Die Verfügbarkeit kann je nach Konfiguration vom Backend bestimmt werden. Weitere Informationen zur Farbdarstellung der LED-Leuchtleisten finden Sie auch im Kapitel "Ladepunkt (Detailansicht) (Seite 84)". Wenn die Ladestation nicht an ein Backend angebunden ist, sind die Ladepunkte im fehlerfreien Zustand immer verfügbar.
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Fehler Tritt ein Fehler an diesem Ladepunkt auf, so wird das Menü "Nicht verfügbar" mit einer Fehlerinformation angezeigt. Jeder Fehler steht für mindestens 10 Sekunden an. Ein Fehler wird nur dann automatisch zurückgesetzt, wenn eine bestehende Verbindung mit dem Fahrzeug getrennt wird.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Hilfeanzeige für den Anwender Ihnen stehen im Hauptmenü, kurze Hilfstexte zur Verfügung, die Ihnen die Bedienung der Anlage erläutern. Die Anzeigen rufen Sie durch Drücken der Schaltfläche "Hilfe" auf. Durch Drücken der Schaltfläche "Zurück" in der Menüleiste schließen Sie die Anzeigen wieder. Sie werden in das zuvor geöffnete Menü...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Alle verfügbaren Anzeigesprachen werden in dem Auswahlfeld mit dem jeweiligen Sprachkürzel, ISO-Bezeichnung und mit Sprachkürzel (Endonyme) zur Unterscheidung der lokalen Bezeichnungen Endonym angezeigt. Pull-down Menü der Sprachauswahl Weiter über Endonyme Sie können die gewünschte Anzeigesprache auswählen. Nach der Auswahl gelangen Sie über die <Zurück> Schaltfläche zur vorherigen Anzeige zurück. Dabei wird die Anzeigesprache auf die von Ihnen ausgewählte Sprache geändert.
Betrieb 8.2 Anwenderbereich Bild 8-21 Position des Einschubschachtes der Kunden-SD-Karte Als SD-Speicherkarte wird eine 2GB-Speicherkarte mit der Siemens-Artikelnummer 6AV2181-8XP00-0AX0 empfohlen. 8.2.5.1 Hintergrundbild und Bildschirmschoner Das Hintergrundbild und der Bildschirmschoner müssen im PDF-Format ab PDF-Version 1.7 nach ISO 32000-1: 2008) vorliegen. Um ein optimales Anzeigeergebnis zu erzielen, muss das Seitenverhältnis der Seiten im PDF dem Anzeigeverhältnis auf dem Display entsprechen.
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Anzahl von Ladestationen die korrekte Anzeige der PD-Datei an einer Ladestation überprüfen. Ein dynamisches Laden / Ändern per Remote-Funktion ist nicht möglich. Bildschirm‐ alternativer Bild‐ Hintergrundbild Hilfedatei schoner schirmschoner CPC 50 HMI-Pi‐ Format XHTML (ab V 1.7 (ab V 1.7 nach (ab V 1.7 nach xel-Auflösung nach...
Betrieb 8.2 Anwenderbereich 8.2.5.2 Hilfeseiten Sie können den Text individuell nach Kundenwunsch gestalten. Die geladenen Hilfedateien sind XHTML-Dateien, die sprachabhängig über die jeweilige Endung geöffnet werden (z. B. "_de" für eine deutsche Hilfe). Extern referenzierte Inhalte (außerhalb der Ladestation) werden nicht aufgelöst, d. h., alle angezeigten Daten müssen auf der SD-Karte vorhanden sein und relativ referenziert werden.
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Betrieb 8.2 Anwenderbereich Bild 8-22 Beispiel für Hilfetexte Bei mehreren Hilfetextseiten können Sie über die Touch-Funktion des HMI scrollen. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich Servicebereich 8.3.1 Service Menü Die Zugangsschaltfläche, um in den Service Bereich zu gelangen, finden Sie auf der Menüleiste der Hauptansicht, den dedizierten Fehlerseiten (z. B. NOT-AUS Aktiv) oder dem Startbild. Bild 8-23 Zugangsschaltfläche für den Servicebereich Durch Anwahl der Zugangs-Schaltfläche wird Ihnen ein Anmeldedialogfenster geöffnet, indem Sie Ihre Anmeldeinformationen eingeben müssen, um in den Servicebereich zu gelangen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-24 Aufforderung zur Neueingabe des Passworts/Benutzernamens CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-25 Aufforderung zur Eingabe des Passworts/Benutzernamens 8.3.2 Anzeigesprache im Service-Bereich Derzeit werden Ihnen zwei Anzeigesprachen im Servicebereich angeboten. Sie werden beim Betreten des Servicebereichs automatisch eingestellt. Wenn die Anzeigesprache im Anwenderbereich auf Deutsch eingestellt wurde, dann wird Deutsch als Servicesprache ausgewählt. Ist eine andere Sprache ausgewählt, wird Englisch als Servicesprache ausgewählt.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.3 Basismenü 8.3.3.1 Basismenü Nach erfolgreicher Anmeldung öffnet sich das Basismenü. Bild 8-26 Service-Basismenü mit Ladeabbruch-Ursachen Die oberen 4 Schaltflächen führen in tiefere Menüstrukturen, die in den gleichnamigen Unterkapiteln weiter beschrieben werden. Über die Schaltfläche <Service Menü Verlassen> gelangen Sie zur Hauptansicht zurück. Es findet automatisch eine Abmeldung des aktuellen Benutzers statt.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.3.2 Abbruchursachen Im Anzeigebereich unter Abbruchursachen werden Ihnen die zuletzt erfassten Ursachen für das Beenden eines Ladevorgangs angezeigt, siehe Ladepunkt 1 und 2 im Bildausschnitt. Dabei werden Ihnen nur intern erkannte Fehler angezeigt. Ein fehlerfreier Ladevorgang ändert diese Werte nicht. ①...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.3.3 Konfigurationsänderungen Wenn Sie in der Konfiguration Änderungen vornehmen, wird Ihnen dies im Basismenü im Anzeigenbereich angezeigt. Die Schaltfläche "Servicemenü verlassen" wird Ihnen erst wieder angezeigt, wenn Sie die Änderungen über die entsprechenden Schaltflächen entweder übernommen oder verworfen haben. Ansicht bei fehlerhaften oder inkonsistenten Änderungen Ansicht bei ungespeicherten Änderungen Fehlerhafte Änderungen können nicht gespeichert werden.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4 Service-Menü 8.3.4.1 Station Konfiguration (S) Im Service Menü "Station Konfiguration“ nehmen Sie verschiedene Einstellungen abhängig von Ihren Benutzerrechten der beiden Gruppen (S)ervice oder (O)perator / Betreiber vornehmen. Nachfolgend werden die möglichen Einstellungen und Parameter abhängig von den Benutzergruppen beschrieben. Betreiberansicht (O) Wenn Sie mit Betreiberrechten angemeldet, sieht das Servicemenü...
Betrieb 8.3 Servicebereich Serviceansicht (S) Wenn Sie mit Servicerechten angemeldet, sieht das Servicemenü wie folgt aus: Servicemenü der Operator/Betreibersicht Seite 2 Servicemenü der Operator/Betreibersicht Seite 1 Durch Drücken der <Settings> Schaltfläche gelangen Sie zu den Betreibereinstellungen 1 und 2. Durch Drücken der <Zurück> Schaltfläche gelangen Sie wieder in das Basismenü. 8.3.4.2 RGB LED (S/O) Jede Ladestation verfügt optionsabhängig über 4-5 RGB-LED-Anzeigen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Es werden 5 verschiedene Betriebszustände unterschieden. 4 Zustände davon sind editierbar: • Standby: Keine Ladung ist aktiv, Ladepunkt ist verfügbar. • Ladung: Ladeprozess wurde gestartet bzw. läuft. • Reservierung: Ladepunkt wurde/ist reserviert. • Störung: Ladepunkt bzw. Ladestation hat eine Störung. •...
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Betrieb 8.3 Servicebereich • Cyan • Gelb • Violett • Weiß • Schwarz (aus) Über die Schaltfläche <LED Test Einschalten> / <LED Test Ausschalten> können Sie alle angeschlossenen LEDs auf ihre Funktion prüfen. Wenn der Test aktiviert ist, wechseln alle LEDs gleichzeitig die Farbe und müssen dabei alle immer die gleiche Farbe zeigen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich ① Bedienfeld / HMI ② Stecker für den Ladestandard AC Type 2 ③ RFID-Leser ④ NOT-AUS-Taster ⑤ Verriegelung, Hebel zum Öffnen der Ladestation ⑥ Phoenix Contact Stecker, unterstützt den Ladestandard CCS ⑦ Sumitomo Stecker, unterstützt den Ladestandard CHAdeMO ⑧...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.3 Temperaturen (S) Im Menü "Temperaturen“ wird Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Temperatur-Istwerte der Ladestation angezeigt. Dabei werden Ihnen alle sowohl im Außen- als auch im Innenbereich der Ladestation befindlichen Temperaturmessungen angezeigt (Transformator, Gleichrichterdioden, Stecker, usw.). Bild 8-30 Anzeige der Temperatur-Ist-Werte der Ladestation Im Schwellwerte-Bereich können Sie die Ein- und Ausschalttemperaturen sowie Verzögerungen für Heizung und Lüfter festlegen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-31 Einstellen der Temperaturbegrenzungen Durch Drücken der Schaltfläche <Derating Leistungseinheit DCP> konfigurieren Sie Temperaturschwellen für die Leistungsanpassung des Ladereglers. Dabei können Sie Temperaturschwellen, bezogen auf einzelne Komponenten (Eingangsgleichrichter, Transformator, usw.) einstellen. Das Überschreiten der eingestellten Schwellen bewirkt eine Leistungsminderung der Ladestation und schützt die Ladestation vor Überlast.
Betrieb 8.3 Servicebereich Über die <Zurück> Schaltfläche gelangen Sie in das jeweilige Menü "Service“ für die Betreiber oder Operatorsicht zurück. 8.3.4.4 Betreibereinstellungen (S/O) Im Servicebereich "Betreibereinstellungen" stellen Sie die Ladestationsnummern, den Ladestationsnamen und die Anzahl der Ladepunkte ein. Die Seriennummer und die Leistung werden Ihnen angezeigt, sind jedoch nicht veränderbar.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Menü für (O)perator- / Betreibereinstellungen 1 Menü für (O)perator- / Betreibereinstellungen 2 CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Kundenspezifisches Hintergrundbild Bei Anwahl dieser Option wird anstelle des Standard-Hintergrundbilds ein kundenspezifisches freies Hintergrundbild angezeigt. Dieses Bild muss im Format PDF vorliegen und sich auf einer SD-Karte im Ordner "Customer" befinden. Der Dateiname muss "Background.pdf" lauten (also: "/ Customer/Background.pdf").
Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-32 Beispiel Hintergrundbild Maximale Einspeiseleistung Stellen Sie die maximale Einspeiseleistung auf die reale Anschlussleistung ein. Die Leistung wird auf die Ladepunkte aufgeteilt. Wenn Sie eine größere Leistung als vorhanden angeben, werden eventuell die Sicherungen im Versorgungszweig auslösen. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Screensaver-Modus Sie können folgende Screensaver-Modi auswählen: • Aus • PDF (auch mehrseitig, SD-Karte/Customer/Screensaver.pdf) • Displaybeleuchtung aus Alternativer Screensaver-Modus Dieser Modus ist vorgesehen für die Anzeige von z.B. Sonderinformationen des Betreibers. So zum Beispiel zur Anzeige der Betriebszeiten bzw. Hinweise auf darauf beruhende Ursachen von Ladebeschränkungen.
Betrieb 8.3 Servicebereich Sie können folgende alternative Screensaver-Modi auswählen: • Aus • PDF (auch mehrseitig, SD-Karte/Customer/NonOperatingHours.pdf) Bild 8-33 Beispiel für alternativen Bildschirmschoner Nacht-Modus: Sie können folgende Nacht-Modi auswählen: • Normal (wie Screensaver Modus) • Displaybeleuchtung aus • Displaybeleuchtung aus, LEDs aus CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich Hinweis Die Umschaltzeiten für Tag/Nacht-Modi stellen Sie in der Konfiguration "Zeiteinstellungen" ein. Ruhezeit vor Anzeige Hier stellen Sie die Dauer, bis der Screensaver aktiv geschaltet wird, ein. Seitenanzeigedauer Wenn ein mehrseitiges PDF-File pdf verwenden, können Sie hier die Anzeigedauer einer Seite definieren.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-34 OCPP-Basiseinstellungen Zum Parametrieren einer Backend-Verbindung gehen Sie wie folgt vor: 1. Geben Sie die IP-Adresse bzw. den aufzulösenden Namen in das Feld "Hostname" ein. Geben Sie, wenn nötig, einen Port nach einem vorangestellten ‚:‘ ein. Der abschließende Slash wird automatisch hinzugefügt.
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Betrieb 8.3 Servicebereich 5. Durch Drücken auf "Verbindungsdaten übernehmen“, werden die eingegebenen Daten übernommen und alle OCPP-Parameter automatisch gesichert. 6. Sollte der Autorisierungsmodus in den Operatoreinstellungen auf OCPP stehen, wird direkt damit begonnen, eine Verbindung zum Backend aufzubauen. Hinweis Wenn Sie die Schaltfläche <Verbindungsdaten übernehmen> betätigen, während Sie bereits mit einem Server verbunden sind, wird diese bestehende Verbindung sofort abgebrochen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-35 Übernahme/Verwerfen der Parameteränderungen CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-36 Hinweis auf Neustart Durch Betätigen der <Stationsdaten> Schaltfläche gelangen Sie in das nächste Menü. Über die <Zurück> Schaltfläche gelangen Sie in das Menü zurück. Hier können Sie Daten für das BootNotification-Telegramm erweitern. Einige Daten sind fest und unveränderbar eingetragen z.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-37 Daten der OCPP-Bootnotification Nicht eingetragene Werte werden auch nicht zum Backend übertragen. Durch Betätigen der <Config> Schaltfläche gelangen Sie in das OCPP-Parameter‑Menü. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-38 OCPP-Parameterseite(n) Auf dieser Seite können Sie alle definierten OCPP-Parameter kontrollieren und bei Bedarf ändern. Alle hier gelisteten Parameter können,abhängig vom Schreibzugriff auf den Parameter, vom Backend über einen GetConfiguration-Befehl ausgelesen und über einen ChangeConfiguration-Befehl angepasst werden. Sie können mit den Vor- und Zurücktasten durch diese Liste navigieren.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-39 StartStopMeterValueIsRegisterValue Die Funktion und Abhängigkeiten zwischen den Parametern entnehmen Sie der OCPP Dokumentation (https://www.openchargealliance.org/protocols/ocpp-16/) Es wird dringend empfohlen, die Voreinstellungen nur bei Bedarf und nur mit umfassender Kenntnis der Funktion des zu verändernden Parameters, gegebenenfalls gemeinsam mit dem Backend- Betreiber, vorzunehmen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich User-Parameter Beschreibung Der Backend-Befehl "ClearCache" löscht nicht nur den Cache, sondern auch die Local Auth List (Whitelist) ClearCacheAlsoClearsLocalAuthList (bool= TRUE= Default) Der Backend-Befehl "ClearCache" löscht nur den Cache, aber nicht die Local Auth List (Whitelist). ClearCacheAlsoClearsLocalAuthList (bool= FALSE= Default) Der Backend-Befehl "UnlockConnector“...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.6 Payment-Terminal (S/O) Das Menü "Bezahlterminal" erlaubt Ihnen die Einstellungen für ein OCPP-unabhängiges Bezahlterminal (Kreditkarten, NFC, Smartphone-App. usw.). Bild 8-40 Payment (Bezahl)-Terminal Einstellungen Sofern diese Option vorhanden ist, ändern sich die Bilder zum Starten des Ladevorgangs. Ihnen wird zusätzlich zur gewählten Identifizierungsoption eine Alternativoption angeboten.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Der Kreditkartenleser kann in zwei Varianten installiert sein: • ohne Ziffernblocktastatur • mit Ziffernblocktastatur Der Kommunikationsanschluss erfolgt via Ethernet-Kabel. Dabei kann ein separater externer oder der ladestationseigene Router inkl. der Stations-GSM/ SIM-Verbindung verwendet werden. Im Fall des externen Routers muss dessen Firewall für den Kreditkartenleser geöffnet sein. Der Kreditkartenleser verbindet sich dann über die eingerichteten Verbindungen mit der kartenausstellenden Bank, dem Serviceprovider der Bank oder dem Kreditinstitut.
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Betrieb 8.3 Servicebereich mit dem ID-Token dieses Kreditkarten-Ladevorganges zum Backend des CPO zu verwechseln, siehe Bild "Payment (Bezahl) -Terminal Einstellungen". Die Ladestation kann dem Kreditkartenterminal zum Abschluss eines Ladevorganges über den ID- Token einen Freitext zur Verfügung stellen, der dann auf der Abrechnung gegenüber dem Kunden verwendet werden kann.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-41 Payment (Bezahl)-Terminal – Diagnose Eine weitere Funktion stellt das Diagnosemenü mit der Möglichkeit des Starts einer Diagnose für das ausgewählte Bezahlterminal dar. Dargestellt werden nur Ergebnisse, für die das vorhandene Terminal auch Werte liefert. Alle anderen Einträge bleiben auf der Werkseinstellung = "0". CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-42 Payment (Bezahl)-Terminal - Preismodell Im Menü "Preismodell" werden. • Die Abrechnungsbasis (kWh, Zeiteinheiten, Flatrates) • Die Preise pro Abrechnungsbasis • Die max. Preislimit/Ladevorgang per Bezahlterminal • Die Zeiteinheiten • Die max. Ladedauer • Das Laden per Flatratepro Ladevarianten (AC/DC) eingestellt. Durchgeführte Änderungen sind nach dem Speichern sofort aktiv, werden aber erst für den nächsten gestarteten Ladevorgang wirksam.
Betrieb 8.3 Servicebereich Eine variable Preisgestaltung (Tarifierung) z.B. für die geladene Leistung und/oder Ladezeit ab einer definierten Überschreitung von Leistung und/ oder Zeit ist nicht möglich. Eine Kombination aus Ladenergie/ Ladevorgang und Kosten/ Energieeinheit ist durch die Einstellungen hier oben möglich. Eine Parkgebührenberechnung nach Ladeende bzw.
Betrieb 8.3 Servicebereich Abbruch/ Beenden des Ladens ohne Anwesenheit des Nutzers Nach Beendigung des Ladevorgangs erfolgt eine Anzeige des Ladestatus OHNE Autorisierungs- / Authentifizierungsmerkmale bis zur Erkennung des Absteckens des Fahrzeuges. Nach dem Starten eines nächsten Ladevorganges an dieser Ladestation wird dies Anzeige gelöscht und steht dem Nutzer nicht wieder zur Verfügung.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.7 Meldungen (S) Im Servicebereich "Meldungen" werden Ihnen Sie system- und hardwarenahe Meldungen angezeigt. Im oberen Bereich werden Ihnen anstehende Fehler und Warnungen aufgelistet. Im unteren Bereich werden Ihnen vorhandene Meldungen aus einem Fehlerpuffer aufgelistet. Bild 8-44 Aktuelle Fehler, Warnungen und Fehlermeldungen aus Fehlerspeicher Wenn eine kundenseitige SD-Karte gesteckt ist, können Sie über die Schalfläche <Archiv>...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.8 Begrenzungen (S) Im Service-Bereich "Begrenzungen" stellen Sie die maximalen Leistungsdaten der Ladepunkte der Ladestation ein. Bild 8-45 Begrenzungen der Leistungen der Ladepunkte Bei den einzelnen Ladepunkten müssen Sie die jeweils kleinsten Grenzen eingeben, d. h. das Minimum aus Leistungsstufe und angeschlossenem Ladekabel.
Betrieb 8.3 Servicebereich Bei AC-Ladepunkten wird nur die Leistung verwendet. Die anderen Angaben sind ausgegraut und somit nicht parametrierbar. Sie müssen die maximalen DC- und AC-Ladeleistungen auf die reale AC- Gesamtanschlussleistung einstellen. Die Leistung wird entsprechend auf die Ladepunkte aufgeteilt. Wenn Sie eine größere Leistung als vorhanden angeben, werden möglicherweise die Vorsicherungen in der bauseitigen Einspeisung auslösen.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-46 RFID-Lesermenü Im Menü RFID-Leser wird die aktuell gelesene Karte in hexadezimaler Darstellung angezeigt. Wenn die aktuell gelesene Karte in der internen (lokalen) Whitelist enthalten ist, wird dieses Ausgabefeld mit der UID grün hinterlegt. Wenn Sie kontrollieren, möchten ob und in welcher Liste eine bestimmte RFID-Karte vorhanden ist, dann halten Sie diese RFID-Karte vor den RFID-Kartenleser.
Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-47 Administrieren von RFID-Karten über Whiteliste Bild 8-48 Administrieren von RFID-Karten über Masterliste Administrieren der Listen Sie können die Whiteliste und die Masterliste auf gleiche Art und Weise wie folgt administrieren. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Vorgehensweise zum Hinzufügen von RFID-Karten in eine Liste 1. Wählen Sie <Zur Liste hinzufügen> an. Die Schaltfläche beginnt zu blinken. Wenn Sie die Funktion abbrechen möchten, dann betätigen Sie erneut diese Schaltfläche. Die Schaltfläche blinkt dann nicht mehr. 2.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-49 Annahme / Verwerfen der durchgeführten Listenänderungen Wenn Sie Service-Rechte und darüber hinaus gesonderte Anmeldeinformationen vom Hersteller erhalten haben, können Sie die beiden Listen auch als Datei einspielen. Standard-RFID-Karten bzw. -RFID-Systeme RFID-Kartensystem #1 • Unterstützt alle NFC Forum tags (Typ 1-4) •...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-50 Menü des externen Leistungsmanagements Aktiv / Inaktiv • Inaktiv: Eine bestehende Verbindung wird abgebaut. Die Funktion wird nicht mehr verwendet. Leistungen werden nicht mehr über diese Funktion begrenzt. • Aktiv: Eine Verbindung wird mit den eingestellten Parametern aufgebaut. Das Leistungsmanagement ist aktiviert.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Endpunkttyp • Server: Die Ladestation fungiert als Modbus/TCP-Server. Es werden Halteregister verwendet. Werden zu schnelle Abfragezyklen eines Clients erkannt wird ein RESET der Masterfunktionalität durchgeführt. Der Zyklus muss >= 1 Sekunde sein. Es wird nur ein Client gleichzeitig akzeptiert. Die Daten dürfen nur im gesamten abgerufen werden.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Null-basierte Adressierung verwenden Verwendet die Gegenstelle nullbasierte Adressierung ("Adress-Offset"), (Register um 1 verschoben), dann können Sie dies hier aktivieren. Dieser Wert darf nur bei deaktivierter Verbindung gesetzt werden. Start-Halteregister Sollwerte (Partner -> Ladestation) Die Halteregister für Sollwerte und Aktualdaten dürfen sich nicht überschneiden. Dieser Wert darf nur bei deaktivierter Verbindung gesetzt werden.
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Datenstruktur des externen Leistungsmanagements für die Aktualwerte In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Elemente des Datensatzes #1 (ID1) als Telegrammversion dargestellt. Hinweis Aktuell ist nur einen Datensatz vorhanden. Weitere Datensätze erhalten Sie auf Anfrage beim Kostad Customer Support Service (office@kostad.at). CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Tabelle 8-1 Datensatz #1 (ID1) als Telegrammversion Ladestation Telegrammversion (=ID=1) Uint Modus 0 = Aus, 1 = Einspeisebegrenzung, 2 = Ladepunktbegrenzung Uint Maximale Einspeiseleitung in kW Uint Ladepunkt 1 maximale Leistung in kW Uint Ladepunkt 2 maximale Leistung in kW Uint Ladepunkt 3 maximale Leistung in kW Managementsystem...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.11 MaxChargingTime (S) CHAdeMO -> Ignoriere "MaxChargingTime" Betreibereinstellungen Seite 1mit Parameter "Ignoriere Betreibereinstellungen Seite 2mit Parameter "Ignoriere MaxChargingTime" MaxChargingTime" In den verschiedenen CHAdeMO-Versionierungen gibt es Interpretationsspielräume für die Protokollausgestaltung. Das betrifft insbesondere E-Fahrzeuge mit nicht implementierter dynamischer Ladesteuerung. Dieser Einstellung erlaubt dem Betreiber der Ladestation, zu entscheiden, ob E-Fahrzeuge mit CHAdeMO-Protokoll ohne Dynamic Control konform (Inaktiv) oder nicht konform (Aktiv) der CHAdeMO-Norm geladen werden.
Betrieb 8.3 Servicebereich Elektronik regulär beendet, obwohl das E-Fahrzeug noch nicht vollgeladen ist. Es wird nach Ablauf dieser vorausberechneten Ladezeit einfach weiter geladen, bis der Kunde den Ladevorgang mit einer der anderen Beendigungsmethoden beendet. Damit wird sichergestellt, dass auch bei einem Lastmanagement der Ladestation und somit möglicherweise verringerter Ladeleistung zum E- Fahrzeug der Ladevorgang nach Ablauf der vom E-Fahrzeug berechneten Zeit nicht beendet wird.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-52 Lüfter-Nachtabschaltung aktivieren / deaktivieren Die eingestellte Stromgrenze (Max. Ladestrom) muss > 0 sein. Das ist nur für den DC-Ladeteil gültig. AC-seitig kann ohne Derating wegen der gleichzeitig verringerten Lüfterdrehzahl (Max. Lüftersollwert) geladen werden. Die eingestellte Lüfterrelation kann im Bereich von 25 % ... 100 % sein. Ein vollständiges Abschalten der Lüfter ist nicht möglich.
Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-53 Nachtabsenkung (Derating) aktiviert 8.3.4.13 Betriebszeitplan (O) Mit dem Betriebszeitplan können Sie der Ladestation Betriebszeiten vorgeben. Diese Zeiten werden mit höchster Priorität behandelt, d. h., dass diese Zeiten auch bei aktiviertem OCPP gelten und etwaige Backendbefehle somit ignoriert bzw. abgewiesen werden. Wird während eines Ladevorgangs eine Zeitschwelle überschritten, wird der Ladevorgang mit dem Reason-code "R_ID_StoppedByOperationSchedule"...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Der Betriebszeitplan hat keinen Einfluss auf die durch andere Funktionen zur Verfügung gestellten Leistungen, z. B. OCPP SmartCharging oder externes Energiemanagement. Alle Zeitangaben in der Maske beziehen sich auf die eingestellte Lokalzeit. Für die Verwendung des Zeitplans ist es Voraussetzung, dass Sie die korrekte Zeitzone eingestellt haben.
Betrieb 8.3 Servicebereich Liegt der Startzeitpunkt hinter dem Endzeitpunkt, so wird die Freigabe invertiert. So ist es möglich z. B. nachts den Betrieb frei zu geben und tagsüber zu sperren. Feiertage (Ausnahmen) Über den Feiertagseintrag können Sie festlegen, wie ein angegebener Feiertag oder Ausnahmetag zu behandeln ist (auch eine komplette Freigabe oder Sperrung der Station).
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-55 Betriebszeitenplan aktiviert CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.14 Software-Information Unter diesem Menüpunkt finden Sie die Informationen zum aktuell installierten Softwarestatus der Ladestation mit der angezeigten Seriennummer. Bild 8-56 Software-Informationsmenü CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.15 Kalibrieren (S/O) Diese Seite unterstützt Sie bei der Kalibrierung der Touch-Funktionalität des Bildschirms. Dies benötigen Sie i. d. R. nach einem Displaytausch. Folgen Sie dazu den Anweisungen auf dem Display. Bild 8-57 Kalibrierbild für den Touchscreen des HMI 8.3.4.16 Putzbild (S/O) Wenn Sie das Putzbild aktiviert haben, können Sie während der eingestellten Zeit die Oberfläche des...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-58 Putzbild CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.17 Systemneustart (S/O) Mit dem Befehl "Systemneustart" können Sie einen Systemneustart der Ladestation durchführen (Power-on-RESET). Alle laufenden Ladevorgänge werden beendet. Bild 8-59 Systemneustart-Aufforderung 8.3.4.18 Konfiguration (S) In diesem Bereich parametrieren Sie die Hardware-Optionen der Ladestationen. Dieser Bereich wird nur bei der Erstinbetriebnahme des Herstellers benötigt und ist nur der Vollständigkeit halber in dieser Anleitung aufgelistet.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Wenn Sie über die Berechtigung zum Anzeigen / Ändern von Parametern in diesem Untermenü verfügen, erscheint dieses Menü. Der anzugebende Wert der Phasenspannung im 3(4)-Leiternetz wird für das OCPP-Profil „Smart Charging“ benötigt, siehe hierzu auch den Hinweis im Kapitel "OCPP (S/O) (Seite 119)". Es gilt der Wert der Phasen- Neutralleiterspannung des angeschlossenen Netzes.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.19 Benutzer (S/O) In der Benutzerverwaltung können Sie Benutzernamen und Passwörter für die Ladestation ändern. Es werden Ihnen nur Benutzer derselben oder einer niedrigeren Ebene angezeigt. Sie können nur Benutzer derselben oder einer niedrigeren Benutzergruppe ändern. Bild 8-61 Benutzerverwaltung Sie können den Benutzernamen, das Passwort und die automatische Abmeldezeit ändern.
Passwort vergessen haben, bevor Sie sich zum ersten Mal damit einloggen, kann Ihnen der Hersteller dieses Passwort erneut per E-Mail zustellen. Sollten Sie jedoch nach dem ersten Einloggen das von Ihnen geänderte Passwort vergessen haben, wenden Sie sich dafür an den Kostad Customer Support Service.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-62 Runtime nach Beenden Durch Drücken der <Start>‑Schaltfläche wird die Runtime erneut gestartet. Für alle anderen Aktionen benötigen Sie ein weiteres Passwort. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-63 Passwortabfrage zur Freigabe der gesperrten Funktionen im Betriebssystem Das Passwort für diese Funktionsebene liegt ausschließlich beim Hersteller und wird nicht an Kunden und / oder Betreiber weitergegeben. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.21 Zeiteinstellung (S/O) In der Konfiguration "Zeiteinstellung" geben Sie die Position und Zeitzonen der Ladestation ein. Bild 8-64 Parametrierung der Siemens-NTP-Server im Scalance-Router Die Zeit wird generell über NTP synchronisiert. Dabei wird die Verbindung über den Wartungsrouter verwendet.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-65 Eingabemenü der Zeitparameter CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.22 SPS-Diagnose (S) Mit der Konfiguration: "SPS-Diagnose" können Sie eine Diagnose der Steuerung und des Feldbussystem durchführen. Bild 8-66 Diagnosemenü für Steuerungs- und Feldbuskonfigurationen CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.23 Wartungsdaten (S) Die Ladestation verfügt über Zähler, die der Planung von Wartungs- und Serviceeinsätzen dienen. Die Anzahl der Ladung jedes Ladepunkts wird gezählt. Damit kann der Hersteller die verbleibende Lebensdauer der Schütze ableiten. Die Betriebsstunden der Lüfter geben Aufschluss über die Reinigungs- und Wechselzeitpunkte.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.24 Ext. Metering (S) In diesem Menü können Sie Energiezähler mit S0-Schnittstelle (x Impulse / kWh) definieren und einstellen. Das betrifft die AC-Energiezähler, die gemäß Bestelloption in der Artikelnummernliste für die nicht eichrechtskonforme Erfassung der verbrauchten Energie sowohl AC- als auch DC- seitig ausgewählt wurden.
Betrieb 8.3 Servicebereich Durch Drücken der <Zurück>‑Schaltfläche gelangen Sie wieder ins Menü. 8.3.4.25 Eichrechtkonforme Ausrüstung (ERK) Eichrechtskonformes AC- und DC-Messen Diese Eigenschaft wird nur für Installationen von Ladeinfrastruktur in Deutschland benötigt. Die technischen Voraussetzungen für die Eichrechtskonformität der AC- und DC-Messtechnik werden zurzeit herstellerseitig geschaffen und bis Mitte 2021 und in eine durch eine Konformitätsbewertungsstelle (KBS) baumustergeprüfte und für die Serienfertigung eine Modul D- (nach deutschem Mess- und Eichgesetz –...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-69 Eichrechtskonformes AC-Messsystem CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.26 Stopp-Ursachen (S/O) Stoppursachen der Ladestation – Erstwertfehler Stoppursachen der Ladestation – alle Fehler Im Menü "Stoppursachen" können Sie die auslösenden und anstehenden Fehler der einzelnen Ladepunkte oder der Ladestation selbst (Ladepunkt 0) einsehen. Mit den Pfeiltasten im oberen Bereich können Sie durch die Ladepunkte navigieren.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.27 Webmanagement (S) Im Menü "Webmanagement" können Sie alle Konfigurationsdateien in die Steuerung laden oder sichern. Bild 8-70 Webmanagement Über diese Funktion können Sie die lokalen Master- und Whitelisten laden. Melden Sie sich dazu mit einer gültigen Anmeldeinformation an. Hierbei handelt es sich um gesonderte Anmeldeinformationen, die Sie durch vom Hersteller erhalten haben.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.28 Konfigurationsmanagement (S) Im Menü "Konfigurationsmanagement" können Sie das Speichern und Verwerfen von Einstellungen etwas detaillierter als im Basismenü begutachten. Funktional besteht kein Unterschied zu den Funktionen im Basismenü (Seite 103). CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.29 Testfunktionen (S) Im Menü "Testfunktionen" können Sie die ordnungsgemäße Funktion einiger Nebensysteme überprüfen. Bild 8-71 Auswahl möglicher Testfunktionen Durch Betätigen der jeweiligen Schaltflächen aktivieren Sie den Test. Durch erneutes Drücken deaktivieren Sie den Test. Beim Abmelden des Nutzers werden alle Tests deaktiviert. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Einige Tests benötigen einen geschlossenen Sicherheitskreis (NOT-AUS, Schaltschranktür), um ausgeführt zu werden. Test Beschreibung LED-Test Alle LEDs werden abwechselnd mit der gleichen Farbe angesteuert: • Wenn nicht alle LEDs in derselben Farbe leuchten liegt, ein Verdrahtungsfehler vor. •...
Betrieb 8.3 Servicebereich Test Beschreibung Heizungstest Die Schaltschrankheizung wird eingeschaltet, falls diese in Ihrer Region verbaut ist. Heizlüfter Überprüfen Sie mit einem Thermometer vor Beginn des Tests die Schaltschrankinnentemperatur. Messen Sie nach 30 min die Temperatur erneut. Schließen Sie zwischen den beiden Messungen die Schaltschranktür.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Die Simulation kann nur aktiviert werden, wenn der Ladepunkt in einem betriebsbereiten Zustand ist, d. h. keine anstehenden Fehler. ACHTUNG Schäden an der Ladestation Aktivieren Sie niemals die Simulation, wenn ein Fahrzeug an die Ladestation angeschlossen ist. Unabhängig davon, ob dies der Ladeabgang ist, der simuliert werden soll oder ein anderer Ladeabgang! Aktivieren Sie niemals die Simulation, wenn Sie nicht sicherstellen können, dass die...
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Betrieb 8.3 Servicebereich 1. Stellen Sie die Parameter der Simulation über die Schaltfläche <Simulation Parameter> korrekt ein. Bild 8-72 Hauptseite des Simulationsmenüs 2. Aktiveren Sie die Simulation des gewünschten Ladepunkts über die jeweilige Schaltfläche, z. B. für Ladepunkt 1 durch Drücken von <Simulation CP1 aktivieren>. Wenn alle Bedingungen für die Simulation erfüllt sind, wird Ihnen dies durch einen Farbumschlag angezeigt.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-73 Farbumschlag für Ladepunkt (CP) #1- alle Bedingungen erfüllt 3. An den nun aktivierten Ladepunkten werden Ihnen <Start>, bzw. <Stopp> Schaltflächen angezeigt. Betätigen Sie die <Start> Schaltfläche, um die Simulation zu starten. Betätigen Sie die <Stopp> Schaltfläche, um die Simulation zu beenden. Nach dem Beenden eines Simulationslaufs wird der Simulationsmodus automatisch deaktiviert.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Simulations-Istwerte Über die Schaltflächen <Simulation Istwerte CP1,2> können Sie sich alle relevanten Istwerte zu diesem Ladepunkt anzeigen lassen. Bild 8-74 Anzeige der Simulations-Istwerte für Ladepunkt 1 CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-75 Anzeige der Simulations-Istwerte für Ladepunkt 2 CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich Simulationsparameter In diesem Menü können Sie die Simulationsparameter entsprechend Ihren Testzielen eingeben. Bild 8-76 Parameterseite des Simulationsmenüs CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich 1. Über die Schaltflächen <Benutze externe Batterie> und <Simuliere Batterie> können Sie die Arbeitsweise der Simulation ändern. Soll nur ein Ablauftest durchgeführt werden, ohne dass Leistung übertragen wird, d. h. ohne angeschlossenes Testsystem, mit offenem Stecker, dann wählen Sie <Simuliere Batterie>.
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Betrieb 8.3 Servicebereich 7. In diesem Menü können Sie alle relevanten Werte während eines Simulationslaufs kontrollieren. 8. Diese Warnung bzw. diese Fehlermeldung erscheint während der Simulation bei Unterschreiten der herstellerseitig eingestellten Ableitwiderstandsgrenze (Warngrenze) und/ oder beim Unterschreiten der ebenfalls herstellerseitig eingestellten Fehlergrenze. Bild 8-77 Anzeige einer Warnung (W) bzw.
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Betrieb 8.3 Servicebereich Hinweis Bei einem Ladeabbruch und/oder einer Fehlermeldung der Isolationsüberwachung "R_ID_IMD_ErrorDuringCharge" auf dem HMI liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Warnung oder ein Fehler aus dem Isolationsmonitoring für den entsprechenden Ladepunkt (CP) vor. Eine Bestätigung dafür kann mit der Simulationsfunktion und der oben gezeigten Warn- und / oder Fehlermeldung nachgewiesen werden.
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.31 Lader Service Menü In diesem Menü können Sie Informationen zu laufenden Ladevorgängen erhalten. Durch Betätigen der jeweiligen Ladepunkt-Schaltfläche gelangen Sie in eine Diagnoseansicht. Für Typ-2 AC Ladepunkte existiert derzeit noch keine detaillierte Diagnoseansicht. Bild 8-78 Auswahl der Ladepunkte für die Diagnose CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Betrieb 8.3 Servicebereich Bild 8-79 Ladung CCS/CHAdeMO Im Menü "Ladung CCS/CHAdeMO" werden Ihnen die aktuellen Parameter des Ladevorgangs angezeigt. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.3 Servicebereich 8.3.4.32 Energiemessung Das Menü "Energiemessung" zeigt Ihnen die aktuellen Leistungen und die übertragene Energiemenge pro Ladepunkt und im Gesamten seit Inbetriebnahme der Ladestation an. Bild 8-80 Menü der Energiemessung 8.3.4.33 Diagnose Im Menü "Meldungen“ werden Ihnen system- und hardwarenahe Meldungen angezeigt. Im oberen Bereich des Menüs sind anstehende Fehler und Warnungen aufgelistet, im unteren Bereich bisherige Meldungen aus einem Puffer.
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Betrieb 8.3 Servicebereich einem Software-Update des Displays verfügbar. Dabei handelt es sich um ein Umlaufarchiv, das im csv- Format gespeichert wird. Bild 8-81 Anzeige der Diagnosedaten / Meldearchivdaten Das Meldearchiv ist primär zur Supportunterstützung durch den Hersteller gedacht. Durch Drücken der <Zurück>‑Schaltfläche gelangen Sie wieder in das Basismenü. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen 8.4.1 Zugang mit Sinema Remote und Smart Server Sinema Remote Mit dem Sinema Remote-Zugriff ist es für den Hersteller oder einer autorisierten Stelle möglich auf die Ladestation bzw. dessen Komponenten, die sich im Netzwerk der Ladestation befinden, über einen gesicherten VPN-Tunnel zuzugreifen.
Passworteingabe. Nach Eingaben des Passworts wird Ihnen das Bedienfeld angezeigt. Fragen Sie bei Kostad Customer Support nach dem Zugang. Diese Funktion ist länderspezifisch und nicht in alle Versionen der Ladestation verbaut. Sobald Sie über Remote-Zugriff mit Schreibrechten online sind, sind alle lokalen Eingaben gesperrt, d.
Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Bild 8-84 Ladepunkt nicht verfügbar mit Fehlertext 8.4.3 NOT-AUS-Taster Um Ladevorgänge in Gefahrensituationen beenden zu können, befindet sich an jeder Ladestation direkt unter dem RFID-Kartenlesegerät ein NOT-AUS-Taster. Durch Betätigen des NOT-AUS-Tasters werden alle Ladevorgänge sofort gestoppt. Der Energiefluss von der Ladestation zu allen angeschlossenen Fahrzeugen wird unterbrochen.
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Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Bild 8-85 Meldung "NOT-AUS Aktiv" CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen 8.4.4 Allgemeiner Fehler Wenn Ihnen ein allgemeiner Fehler angezeigt wird, ist die ganze Ladestation, alle Ladepunkte nicht mehr betriebsbereit. Bild 8-86 Allgemeiner Fehler Im Hintergrund dieser Meldung erfolgt parallel: • Absetzen einer Fehlermeldung an das Backend •...
Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen 8.4.5 Schaltschranktür geöffnet Wenn Ihnen die Fehlermeldung "Schaltschranktür geöffnet" angezeigt wird, meldet der Türkontakt, dass die Ladestation nicht betrieben werden darf. Die Ladestation ist erst wieder betriebsbereit, wenn die Schaltschranktür korrekt verschlossen ist. Überprüfen Sie auch bei geschlossener Schaltschranktür und anstehender Fehlermeldung "Schaltschranktür geöffnet"...
Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen 8.4.6 Verhalten der Ladestation nach Stromausfall 8.4.6.1 Verhalten im Leerlauf Die Ladestation startet nach der Wiederkehr der Stromversorgung automatisch wie bei einem Neueinschalten und sendet nach dem Hochfahren eine Bootnotification an ein vorhandenes Betreiberbackend via OCPP. 8.4.6.2 Verhalten bei laufenden Ladevorgängen Die Ladestation startet nach der Wiederkehr der Stromversorgung automatisch wie bei einem...
Tippen Sie auf das Display. an der Ladestation. Bildschirmschoner Kontrollieren Sie Spannungsversorgung. ist aktiv Kontaktieren Sie den Kundenservice. Display Anzeige "Kostad Logo" auf Die Ladestation ist noch nicht vollstän‐ Warten Sie, bis die Ladestation vollstän‐ schwarzem Hintergrund. dig hochgefahren. dig hochgefahren ist. Dies kann mehrere Minuten dauern.
Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen Problem Ursache Abhilfe CCS Ladepunkt ist nicht verfügbar. Es liegt ein technischer Fehler vor. Kontaktieren Sie den Kundenservice. CHAdeMO Ladepunkt ist nicht verfügbar. Es liegt ein technischer Fehler vor. Kontaktieren Sie den Kundenservice. AC Ladepunkt ist nicht verfügbar. Es liegt ein technischer Fehler vor.
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Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen VendorId Rea‐ VendorErrorCode / info Re‐ Ursache Fehlerbehebung son Code Nr ason code Text Heatsink temperature has exceeded its ma‐ R_ID_HeatsinkTemperature Contact the manufacturer. ximum temperature for operation (despite derating). R_ID_StoppedByVehicle Charge process has been stopped by the R_ID_StoppedByUser Informative user via the HMI button.
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Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen VendorId Rea‐ VendorErrorCode / info Re‐ Ursache Fehlerbehebung son Code Nr ason code Text R_ID_UI_ConnectionLost R_ID_HW1_Interlock R_ID_HW2_Interlock R_ID_HW3_Interlock R_ID_StateC_Lost On-site maintenance is necessa‐ R_ID_PanelCommIsLost Lost connection to user interface (HMI). ry if this is persistent. This may also occur during remote con‐...
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Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen VendorId Rea‐ VendorErrorCode / info Re‐ Ursache Fehlerbehebung son Code Nr ason code Text An Error in the voltage elimination circuit has On-site maintenance is necessa‐ R_ID_VoltageElimination occured. Voltage could not be reduced below a safe limit in time.
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Betrieb 8.4 Alarm-, Fehler- und Systemmeldungen VendorId Rea‐ VendorErrorCode / info Re‐ Ursache Fehlerbehebung son Code Nr ason code Text R_ID_Contactor1Feedba‐ A contactor was found to be not operating On-site maintenance is necessa‐ ckError correctly. The device is either defect or ry.
Instandhaltung Sicherheitshinweise Notwendige Sicherheitsvorkehrungen vor Beginn von Wartung und Instandhaltungsarbeiten WARNUNG Lebensgefahr durch Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Restrisiken Durch Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Restrisiken können Unfälle mit schweren Verletzungen oder Tod auftreten. • Halten Sie die Sicherheitshinweise (Seite 9) ein. •...
Instandhaltung 9.2 Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten Folgende Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten müssen Sie jährlich durchführen: • NOT-AUS-Kreis prüfen (Türschalter, NOT-AUS-Taster) • Hilfsrelais Erdschluss • Test von Heizung, Lüftung, LEDs • Wenn in der Ladestation gekühlte Kabel verbaut sind: – Prüfen der Rückkühleinheit, Kabel und Kabelverschraubungen auf Dichtheit und eventuelle Leckagen •...
Instandhaltung 9.4 Tausch des Lüfters Vorgehensweise Tausch Filtermatten Bild 9-2 Filter (rechte Seitenwand = Austrittsfilterr Schranklüftung / linke Seitenwand = Eintrittsfilter Schranklüftung) 1. Öffnen Sie die Seitenwand. Nach dem Sie die 8 TX30 entfernt haben, können Sie die Seitenwand aufklappen 2.
Instandhaltung Tausch des Lüfters Die Ladestation verfügt über mehrere integrierte Lüfter. Die Lüfter müssen Sie nach 30.000 h Betrieb (aktives Laden) wechseln. Bevor Sie die Lüfter tauschen schalten Sie die 24VDC Spannungsversorgung aus. Dies können Sie durch abdrehen des Sicherungsautomatens -32F1 durchführen. 1.
Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker Prüfung der Ladekabel und Ladestecker Prüfen Sie bei jedem Service und bei jeder Wartung die Beschaffenheit der Ladekabel. Prüfen Sie die Ladestecker auf Manipulation, Beschädigungen und auf Fremdkörper. Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker CPC50 Voraussetzung Die Ladestation ist wie im Kapitel "Inbetriebnahme (Seite 63)"...
Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker Übersicht Ladekabel CCS Typ 2 AC-Ladekabel, 22kVA / 43kV, Mode 3, Typ 2 AC-Steckdose 22kVA, Mode 3, Typ 2 CHAdeMO CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker Anordnung der Ladekabelanschlüsse auf den Klemmen ① Type 2 AC ② CHAdeMO ③ CCS Typ2 Bild 9-3 Übersicht Ladekabelanschlüsse CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker Vorgehensweise Tausch Ladekabel inkl. Ladestecker AC Typ 2 Stecker Ladekabel AC Typ 2 63A Winkelverschraubung Ladekabel AC Typ 2 1. Öffnen Sie die Seitenwand der Ladestation. 2. Lösen Sie die Winkelverschraubung. 3. Klemmen Sie (1; 2: 3; 4; Erdung;) von den Klemmen (8X1) ab. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker 4. Klemmen Sie das Kabel (1) von der Klemme (25X1) ab. 5. Entfernen Sie das Ladekabel. 6. Ziehen Sie ein neues Ladekabel durch die Winkelverschraubung. Achten Sie dabei darauf, dass die Drähte des Ladekabels genügend lang sind, damit Sie diese wieder an den dafür vorhergesehenen Klemmen anschließen können.
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker 1. Öffnen Sie die Seitenwand der Ladestation. 2. Lösen Sie die Winkelverschraubung. 3. Klemmen Sie die Kabel (5; 6: 7; 8; Erdung; 9; 10; 11; 12) von den Klemmen (25X1) ab. Bild 9-4 Kabel von Klemmen (8X2) abklemmen 4.
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker Vorgehensweise Tausch Ladekabel inkl. Ladestecker CCS Typ 2 Stecker Ladekabel CCS Typ 2 Winkelverschraubung CCS Typ 2 1. Öffnen Sie die Seitenwand der Ladestation. 2. Lösen Sie die Winkelverschraubung. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker 3. Klemmen Sie das braune Kabel vom ECC4200 Controller ab. Bild 9-6 Braunes Kabel links lösen 4. Klemmen Sie die Kabel (5; 8; PE) von den Klemmen (8X1) ab. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
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Instandhaltung 9.7 Tausch der Ladekabel inkl. Ladestecker 5. Klemmen Sie die Kabel (2; 3) von den Klemmen (8X2) ab. 6. Entfernen Sie das Ladekabel. 7. Ziehen Sie ein neues Ladekabel durch die Winkelverschraubung. Achten Sie dabei darauf, dass die Drähte des Ladekabels genügend lang sind, damit Sie diese wieder an den dafür vorhergesehenen Klemmen anschließen können.
Tausch der Ladekabel CPC 60|90|120 Der Tausch von Ladekabel und Ladestecker soll bei der CPC 60|90 & 120 nur durch zertifiziertes & geschultes Personal durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an das Kostad Customer Support Center (office@kostad.at).
Instandhaltung 9.9 Prüfung des Fehlerstrom-Schutzschalters Prüfung des Fehlerstrom-Schutzschalters CPC50 Testen Sie die Funktionalität des Fehlerstrom-Schutzschalters. Lösen Sie den Fehlerstrom- Schutzschalter in regelmäßigen Abständen aus, mindestens einmal pro Jahr bzw. gemäß den gesetzlichen Vorschriften des Landes der Inverkehrbringung der Ladestation. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Instandhaltung 9.11 Reinigung 9.10 Prüfung der Rückkühleinheit der Kabelkühlung Hinweis Beachten Sie vor Beginn dieser Arbeiten die Betriebsanleitung der Fa. Huber + Suhner für Arbeiten am Kühlsystem der Ladestation. 9.11 Reinigung Beachten Sie die "fünf Sicherheitsregeln (Seite 9)". Generell müssen Sie bei der Reinigung die folgenden Punkte beachten: •...
• Tauschen Sie defekte Teile unverzüglich aus. Hinweis Die tatsächlichen Zeiträume, in denen Sie die Wartungen wiederholen müssen, hängen von der Einbaubedingung (Schrankumgebung) und den Betriebsbedingungen ab. Kostad bietet die Möglichkeit, einen Wartungsvertrag abzuschließen. Informationen erhalten Sie vom Kostad Customer Support Center (office@kostad.at). CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
9.12 Hinweise zur Instandhaltung Ersatzteile 10.1 Bestellangaben Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen neben der genauen Bezeichnung der Ersatzteile den Typ und die Seriennummer der Ladestation an. Typ und Seriennummer der Ladestation sind aus den Typschild (Seite 30) sowie den technischen Daten (Seite 239) ersichtlich. Achten Sie darauf, dass die Ersatzteilbezeichnung mit der Bezeichnung in den Ersatzteillisten übereinstimmt, und ergänzen Sie die dazugehörige Teilenummer.
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Ersatzteile 10.2 Liste der Wartungs- und Reparaturteile Ersatzteile An‐ Bezeichnung Hersteller Artikelnummer BMKZ zahl Leitungsschutzschalter 5SL4, 3+N pole Siemens 5SL4616-7 Blitzstromableiter Siemens 5SD7413-2 MINIZED, Lasttrennschalter mit Sicherung Siemens 5SG7133 D02-fuse cartridge Neozed 63 A Schrack IS504039 FI/LS-Schalter, 10 kA, 1P + N, Typ A, 30 mA, C-Char, In: 16 A, Un Siemens 5SU1354-7LB16 AC: 230 V...
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Ersatzteile 10.2 Liste der Wartungs- und Reparaturteile An‐ Bezeichnung Hersteller Artikelnummer BMKZ zahl Leitungsschutzschalter 230/400 V 10 kA, 1-polig, B, 6 A Siemens 5SL4106-7 12F1 Leitungsschutzschalter 230/400 V 10 kA, 1-polig, B, 4 A Siemens 5SL4104-6 12F2 SITOP PSU100S 12 V, 7 A geregelte Stromversorgung Siemens 6EP1322-2BA00 12T1...
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Ersatzteile 10.2 Liste der Wartungs- und Reparaturteile An‐ Bezeichnung Hersteller Artikelnummer BMKZ zahl Antenne Westermo 2J610B/SMA 6ES7132-6BF61- SIMATIC ET 200SP, digitales Ausgangsmodul Siemens 18K1,18K2 0AA0 SITOP PSU100S 24 V, 20 A Siemens 6EP1336-2BA10 12T2 RUT240 LTE / 4G RUT 240 LTE Router Teltonika 13K5 PR5MEC04...
Ersatzteile 10.2 Liste der Wartungs- und Reparaturteile Anzahl Bezeichnung Artikelnummer Bezugnamen Lade Controller Phoenix EM-CP-PP-ETH Sicherungseinsatz SITOR, 1500 V, 160 A 3NE5324-0MK06 NH-Sicherungsunterteil SITOR, 1800 V, 630 A 3NH5473 SIMATIC ET 200SP, Ersatzteil Server-Modul für ET 200SP 6ES7193-6PA00-0AA0 13K1 Patch Kabel RJ45 geschirmt CA16 PVC (0,5 m) H6GLU00K5U Kunststoffgehäuse Halter Combo Kunststoffgehäuse Halter DC Infra...
10.2 Liste der Wartungs- und Reparaturteile Entsorgung 11.1 Verweis auf Kapitel Sicherheitshinweise Beachten Sie bei allen Arbeiten an der Schnellladestation auch das Kapitel "Sicherheitshinweise (Seite 9)". CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Entsorgung 11.3 Endgültige Stilllegung ⑦ ⑧ Bild 11-1 Innenansicht Ladestation bei geöffneter Fronttür Wenn die Notwendigkeit besteht, die Ladestation vorübergehend stillzulegen, dann Schalten Sie die Komponenten in folgender Reihenfolge aus: 1. 2F2; DC 12 V Absicherung 2. 12F1; DC 24 V Absicherung 3.
Entfernen Sie die installierten GSM-SIM-Karten des CPO/Betreibers und bei vorhandener Fernwartungsoption die GSM-SIM-Karte der Siemens AG. Senden Sie die CF-Datenkarte und die Siemens-SIM-Karte an Ihren Vertragspartner bei Siemens zurück. Bei Fragen zur Versandanschrift wenden Sie sich an das Kostad Customer Support Center. ① Position der SD-Karte ②...
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Entsorgung 11.3 Endgültige Stilllegung Siehe auch Kostad Customer Support Center (office@kostad.at). CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Entsorgung 11.3.4 Demontage Die Demontage der Ladestation muss von qualifiziertem Personal mit angemessenem Fachwissen durchgeführt bzw. beaufsichtigt werden. 1. Nehmen Sie Kontakt mit einem Entsorgungsfachbetrieb in Ihrer Nähe auf. Klären Sie, in welcher Qualität die Zerlegung der Maschine bzw. die Bereitstellung der Komponenten erfolgen soll.
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Entsorgung 11.3 Endgültige Stilllegung • Holzverpackungen für den Seetransport bestehen aus imprägniertem Holz. Beachten Sie die lokalen Vorschriften. • Die Folie der Dichtverpackung ist eine Aluminiumverbundfolie. Sie kann einer thermischen Verwertung zugeführt werden. Verschmutzte Folien müssen über die Abfallverbrennung entsorgt werden. CPC50|60|90|120 Betriebsanleitung, 12/2020,...
Service & Support Kostad Industry Online Support Technische Fragen oder weitere Informationen Wenn Sie technische Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, dann wenden Sie sich an das Kostat Support Center. Tel.: +43 (0) 2234 72402 - 0 E-Mail: office@kostad.at Halten Sie dazu beim Anruf folgende Daten bereit oder vermerken Sie diese in Ihrer eMail: •...
Technische Daten und Maße Technische Daten und Maße CPC 50/60/90/120 Product information Kostad CPC 50/60 Charging type DC fast charging & AC Type 2 charging Outlet options CCS, CHAdeMo, AC Type 2 Input AC power rating C, CC, CJ: 88 A, 55 kVA @ 50Hz @ 400V...
ISO 14443 A + B to part 4 and ISO/IEC 15693, Mifare, NFC Emergency Button Configuration Software update Over-the-air updates vias Kostad Siemens Sinema-Remote Server Control & configuration Kostad HMI on the Display Config Multilanguage system English, German and more than 15 languages available...
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ISO 14443 A + B to part 4 and ISO/IEC 15693, Mifare, NFC Emergency Button Configuration Software update Over-the-air updates vias Kostad Siemens Sinema-Remote Server Control & configuration Kostad HMI on the Display Config Multilanguage system English, German and more than 15 languages available...
Technische Daten und Maße Dokumente Alle nachfolgenden Dokumente können Ihnen auf Anfrage vom Kosatd Customer Support Center (office@kostad.at) zur Verfügung gestellt werden. Dokumentation Siemens SINAMICS Drives DC/ DC-Power Converter Betriebsanleitung DC/ DC-Konverter DCP120 Betriebsanleitung_de.pdf CE-Konformitätserklärung CE-Konformitätserklärungen Konformitätserklärung_EMV_CPC50.pdf Konformitätserklärung_LowVoltage_CPC50.pdf Option: Konformitätserklärung_ERK_CPC50.pdf Kostad Steuerungsbau GmbH Zertifizierter Solution Partner der Siemens AG.
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Compact Flash Card = Speicherkarte mit speziellen Speicherbausteinen Chargepoint = Ladepunkt Comma Separated Values – Datenstruktur, durch Kommata getrennt Compact Power Charger – Ladestationsfamilie Fa. Kostad Steuerungsbau GmbH Charge Point Operator – Backend-Betreiber über OCPP Direct Current = Gleichstrom DC – Power Converter = DC/DC-Umrichter Deutsche Industrie Norm / Deutsches Institut für Normung...