Anweisungen. ACHTUNG BERÜHRUNGSSPANNUNGEN! • Bevor Sie den Frequenzumrichter ER40 installieren oder in Betrieb nehmen, lesen Sie sich diese Montageanleitung bitte sorgfältig durch und befolgen Sie die Anweisungen. Montage-, Einstell- und Reparaturarbeiten dürfen ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. • Der Betreiber hat dafür Sorge zu tragen, daß sämtliche Geräte entsprechend den einschlägigen nationalen und internationalen Normen geerdet sind.
Aufbau der Dokumentation Montageanleitung Diese Anleitung beschreibt: • die Montage und • den Anschluß des Frequenzumrichters. Programmieranleitung Diese Anleitung beschreibt: • die Funktionen, • die Parameter, • die Benutzung des Bedienterminals (integrierter Terminal oder Grafikterminal). Leitfaden Kommunikationsparameter Diese Anleitung beschreibt: •...
Einführung Allgemeines Die Kommunikationskarte Profibus DP ermöglicht den Anschluß eines Umrichters ER40 an ein Profibus DP-Bussystem. Durch den Datenaustausch kann Ihr Netz auf sämtliche Funktionen des ER40 zugreifen: • Parameterierung der Funktionen, • Fernladen der Konfigurationsparameter, • Steuerung • Überwachung, •...
Inbetriebnahme der Hardware Erhalt der Karte • Kontrollieren Sie, ob die auf dem Etikett aufgedruckte Bezeichnung der Karte mit den Angaben auf dem Lieferschein und auf der Bestellung übereinstimmt. • Öffnen Sie die Verpackung und vergewissern Sie sich, daß die Optionskarte beim Transport nicht beschädigt wurde. LED-Anzeigen 2 DIP-Schalter zur Einstellung von Adresse und Datenaustauschzyklus...
Länge Bestell-Nr. Profibus DP-Anschlußkabel 100 m TSX PBS CA 100 400 m TSX PBS CA 400 Anschlußbeispiel: Profibus DP-Kopplerkarte:TSX-PBY100 ER40 ER40 Abzweigehäuse 490 NAD 911 04 Anschluß mit Abschlußwiderstand 490 NAD 911 03 Anschlußkabel Profibus DP TSX PBS CA (100 oder 400 m)
Inbetriebnahme der Hardware Empfehlungen • Die Datenübertragungsrate kann benutzerseitig aus einem Bereich von 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s ausgewählt werden. Diese Auswahl wird bei Netzinbetriebnahme getroffen und gilt für alle Busteilnehmer. • Die maximale Länge eines Segments verhält sich umgekehrt proportional zur Datenübertragungsrate. Datenübertragungsrate 19,2 93,75...
0101 1111 0111 1111 • Die Adressen 0 und 1 sind im Allgemeinen den Profibus-DP-Mastern vorbehalten und dürfen deshalb nicht für einen ER40 verwendet werden. • Es ist nicht erlaubt, die Adresse 126 zu benutzen. Diese ist nicht kompatibel mit dem SSA Service (Set Slave Address) und einigen...
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Konfiguration Beispiele: Adresse 23 Adresse 89 Die Adresse kann über das Bedienterminal abgefragt werden (siehe Abschnitt Diagnose).
Konfiguration Konfiguration der Steuerungsfunktionen Es sind diverse Konfigurationsmöglichkeiten gegeben; nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Programmieranleitung und dem Handbuch Kommunikationsparameter ER40. Nachfolgend sind einige der Konfigurationsmöglichkeiten aufgeführt. Ansteuerung über Profibus DP im E/A-Profil Steuersignal und Sollwert kommen vom Profibus DP.
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Konfiguration Ansteuerung über Profibus DP im Drivecom-Profil Steuersignal und Sollwert kommen vom Profibus DP. Die Steuerung erfolgt im Profil Drivecom. Die nachfolgend aufgeführten Parameter sind zu konfigurieren: Parameter Wert Bemerkungen Profil Profil Drivecom, nicht Die Startbefehle werden gemäß Drivecom-Profil abgewickelt, Steuersignal und getrennter Modus Sollwert kommen von demselben Kanal.
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Konfiguration Steuerung gemäß Drivecom-Profil über Profibus DP und Sollwertumschaltung über Klemmleiste Die Steuerung erfolgt über den Profibus DP. Der Sollwert kommt entweder vom Profibus DP oder von der Klemmleiste. Mit Eingang LI3 der Klemmleiste kann der Sollwert von Profibus DP auf Klemmleiste und umgekehrt umgeschaltet werden. Die Steuerung erfolgt im Profil Drivecom.
Konfiguration Konfiguration der PZD (Kommunikationsscanner) Die PZD werden zusammen mit dem Kommunikationsscanner konfiguriert. Die 8 periodischen Ausgangsvariablen werden mit den Parametern nCA1 bis nCA8 zugewiesen. Die entsprechende Konfiguration per Grafikterminal erfolgt über das Menü [1.9 - KOMMUNIKATION] (CON-) und das Untermenü [COM.-SCANNER AUSGANG (OCS-).
Konfiguration Konfiguration Management Kommunikationsfehler Die Reaktion des Umrichters auf einen Fehler der Profibus-Kommunikation kann eingestellt werden. Term +0.00Hz MANAGEMENT KOMM.-FEHLER Netzwerk Fehler Mgt Freier Auslauf Die Konfiguration kann über das graphische Bedienterminal oder das CANopen Fehler Mgt Freier Auslauf integrierte Terminal über den Parameter [MGT KOMM.-FEHLER] Modbus Fehler Mgt Freier Auslauf...
Konfiguration Konfiguration der Überwachungsparameter Im Menü [1.2 - ÜBERWACHUNG] des Grafikterminals können Sie bis zu 4 Parameter auswählen, deren Werte dann angezeigt werden. Die Auswahl erfolgt über [6 - MENÜ ÜBERWACHUNG], Untermenü [6.3 - KONFIG. KOMM. BILD.]. Für jeden Parameter [AUSW.
Anzeigen (LEDs) Die Profibus DP-Karte ist mit zwei LEDs ausgestattet, ST und DX, die durch das Sichtfenster in der Abdeckung des ER40 erkennbar sind: • Die rote LED ST (Status) zeigt den Zustand der Profibus DP-Karte an:LED 2.1. • Die grüne LED DX (Datenaustausch) zeigt den Zustand der Kommunikationsverbindung an:LED 2.2.
[1.2 - ÜBERWACHUNG], Untermenü [KOMM.BILD] können Diagnosedaten über die Steuerungsfunktionen zwischen dem Umrichter ER40 und dem Profibus DP-Master abgerufen werden: • aktiver Steuerkanal, • Wert des Steuerwortes (CMD) aus dem aktiven Steuerkanal, • aktiver Sollwertkanal, • Wert des Sollwertes aus dem aktiven Sollwertkanal, •...
Diagnose Anzeige des Steuerwortes Der Parameter [KANAL STRG.] gibt den aktiven Steuerkanal an. Der Parameter [WERT STRG.] zeigt den Hexadezimalwert des zur Ansteuerung des Umrichters verwendeten Steuerwortes (CMD). Mit Hilfe des Untermenüs [BILD STRG.-WORT] können Sie sich den Hexadezimalwert des vom Profibus-DP ausgegebenen Steuerwortes anzeigen lassen: •...
Diagnose Anzeige der PZD (Kommunikationsscanner) Im Menü [1.2 - ÜBERWACHUNG] (SUP-) • können Sie sich mit Hilfe des Untermenüs [COM. SCAN IN] (ISA-) die Werte der 8 eingangsseitigen PZD anzeigen lassen (Eingangsparameter des Kommunikationsscanners NM1 bis NM8). • können Sie sich mit Hilfe des Untermenüs [COM.
Diagnose Kommunikationsfehler (CNF) Der CNF-Fehler tritt bei Kommunikationsproblemen zwischen dem Umrichter ER40 und dem Profibus DP-Master auf. Der Datenverkehr auf dem Profibus DP muß überwacht werden, wenn der Profibus DP an der Steuerung beteiligt ist, d.h. wenn: • Profibus DP der aktive Steuerkanal ist, •...
Diagnose Kartenfehler (ILF1 und ILF2) [OPTION INT LINK] (ILF) Fehler tritt bei schwerwiegenden Fehlern auf • Hardware sind nicht rücksetzbar. • Hardware Probleme der Profibus-Karte selber • Kommunikations-Fehler zwischen der Optionskarte und dem Umrichter Es ist micht möglich, das Verhalten des Umrichters im Falle von [OPTION INT LINK] (ILF) Fehler zu konfigurieren, der Umrichter stoppt...
Die Konfigurationsdaten des ER40 für das Protokoll Profibus DP sind in einer GSD-Datei abgelegt. Während der Konifgurationsphasen greift die SPS auf diese Datei zu. Für die die gesamte Reihe ER40 wird ein- und dieselbe GSD-Datei verwendet. Sie beschreibt allerdings nicht die Umrichterparameter, sondern enthält lediglich die Kommunikationsdaten.
Inbetriebnahme der Software Ausgangsseitige PZD Die acht ersten Bytes enthalten einen aperiodischen Schreib-/Lesezugriff auf einen Parameter. Die zwanzig übrigen Bytes enhalten die ausgangsseitigen PZD (bei Schreibzugriff vom Profibus DP-Master), von denen allerdings nur PZD1 bis PZD8 benutzt werden. PZD1 PZD2 PZD3 PZD4 PZD5...
Inbetriebnahme der Software Eingangsseitige PZD Die acht ersten Bytes enthalten die Antwort (PKW) auf den aperiodischen Schreib-/Lesezugriff. Die zwanzig übrigen Bytes enhalten die eingangsseitigen PZD (bei Lesezugriff), von denen allerdings nur PZD1 bis PZD8 benutzt werden. PZD1 PZD2 PZD3 R/W/N PZD4 PZD5 PZD6...
Inbetriebnahme der Software Aperiodischer Dienst PKW Der Dienst PKW, bestehend aus PKE, R/W, R/W/N und PWE, ermöglicht einen aperiodischen Schreib-/ Lesezugriff auf die Parameter des ER40. Ausgangsseitiger PKW Logische Adresse des Parameters 0: kein Zugriff 1: Lesen 2: Schreiben Einmalige Schreib-/ Lesezugriffe werden ständig wiederholt, solange R/W den Wert 1 oder 2 hat.
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Inbetriebnahme der Software Beispiele für aperiodischen Datenaustausch mit dem Dienst PKW Beispiel für aperiodisches Schreiben:Beschleunigungszeit ACC (Adresse 9001) = 10 s, Einheit 0,1s (Werte im Hexadezimalformat). usw. usw. ACC = 10 s Schreibzugriff Adresse 9001 = 2329h Die positive Antwort ist identisch mit dem aperiodischen Teil (Bytes 1 bis 8) des Schreibzugriffs. Beispiel für eine negative Antwort: usw...
Entsprechung zwischen zyklischen Daten und PL7 PRO-Wörtern Unter PL7 werden zyklische Datenaustauschvorgänge zwischen dem Profibus DP-Master (Beispiel:SPS TSX Premium + Koppler TSX PBY100) und ER40 in Form von Eingangswörtern %IWxy.0.k und Ausgangswörtern %QWxy.0.k abgewickelt, wobei „x“ = die Rack- Nummer der SPS und „y“...